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Yoga in Schule und Unterricht

Fachartikel
5,99 €

Durch ganzheitliches Yoga in der Schule können Kinder von vielen positiven Wirkungen profitieren. Dieser Artikel fasst körperliche und geistige Effekte zusammen und zeigt auf, wo und wie Yoga-Übungen in den Schul- und Unterrichtsalltag integriert werden können. Was ist Yoga? Yoga ist ein sehr altes, aus Indien kommendes Übungssystem, welches seit über hundert Jahren auch im Westen bekannt ist und auf die Stärkung körperlicher und geistiger Haltungen abzielt. Yoga bedeutet "verbinden" und wird interpretiert als Einheit und Harmonie. Es gibt verschiedene Yoga-Richtungen, wobei Hatha Yoga eine der bekanntesten dargestellt, die körperorientierte Übungen, Atemübungen, Meditationen und Tiefenentspannungstechniken umfasst. Außerdem werden Ratschläge zur gesunden Lebensführung angeboten, wie in etwa eine gesunde Ernährung und positives Denken. Wirkungen von Yoga auf Kinder Yoga für Kinder ist sehr spielerisch aufgebaut, die ganzheitlichen Übungen sind speziell auf Kinder abgestimmt. Vorteile der Integration von Yoga in den Lebensalltag von Kindern sind eine bessere Konzentrationsfähigkeit, mehr Selbstbewusstsein, die Minderung von Schulangst, Aggressionen, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen und anderen psychischen Störungen, es verbessert die Körperhaltung, körperliche Kraft wird aufgebaut, die Anspannung lässt nach, die Selbstwahrnehmung wird gesteigert, die Koordination und Kognition werden verbessert und das soziale Miteinander gestärkt. Verschiedene Yoga-Übungen für Kinder Die Yogastellungen , auch Asanas genannt, sind die wohl bekanntesten, wenn über Yoga gesprochen wird. Die Übungen zeigen bei Kindern vor allem körperliche Wirkungen. Aber auch geistlich und energetisch wurden zu jeder Asana Wirkungen nachgewiesen. Die geistlichen Wirkungen können in kindgerechter Form ausgesprochen werden. Atemübungen haben auch für Kinder wesentliche Vorteile. Die Koordination der Atmung und die Lungenkapazität werden verbessert. Um mit Stress besser umzugehen, sind Atemübungen ebenso hilfreich. Auch die vorbeugende und heilende Wirkung bei Asthma konnte festgestellt werden. Neben den Körper- und Atemübungen steht auch die Entspannung als äußerst bedeutender Faktor für die kindliche Entwicklung an oberster Stelle. In dieser schnelllebigen Zeit, mit vielen digitalen Medien, Druck, Ängsten und familiären Problemen sind Kinder oftmals Daueranspannungen ausgesetzt. Durch verschiedene Entspannungsmethoden , die Kinder auch zu Hause üben können, lernen sie selbstständig, ihren Körper wieder zu entspannen. Meditationen oder für Kinder auch Konzentrations- und Achtsamkeitsübungen können mit nur wenigen Minuten am Tag ganz große positive Wirkungen erzielen. Durch das Spüren der Sinne wird die Konzentration auf eine Sache gelenkt. Übt man diese Konzentration jeden Tag, gelangt man irgendwann auch ohne die Hinzunahme der Sinne zur Meditation. Zu guter Letzt gehört eine gesunde Lebensführung zum Yoga dazu. Die gesunde Ernährung und der positive Umgang mit den eigenen Gedanken und Gefühlen haben großen Einfluss auf die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden. Positives Denken und der Umgang mit allen Herausforderungen im Leben können Kinder schon früh lernen, um als Erwachsene standfest und selbstbewusst zu sein. Wie lässt sich Yoga in den Schul- und Unterrichtsalltag integrieren? Yoga lässt sich sehr gut in den Schulalltag integrieren. Für spürbare positive Wirkungen ist vor allem die Regelmäßigkeit von Bedeutung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Yoga in der Schule angeboten werden kann: im Rahmen einer Projektwoche, Yoga als eine komplette Schulstunde (zum Beispiel im Sportunterricht), im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, als offenes Angebot (zum Beispiel in Pausen oder vor dem Schulbeginn). In der Grundschule sehen Yogaübungen noch sehr spielerisch aus. Die Yogastellungen haben meist Tiernamen und Geschichten werden verwendet, um die entsprechende Bewegung darzustellen. Auch Atemübungen werden in diese Geschichten integriert. Gerade die Themen des Sachunterrichts lassen sich wunderbar mit Yoga kombinieren (zum Beispiel Achtsamkeit bei Regenwetter oder Yoga rund um das Thema Wetter ). Auf diese Weise wird die Regelmäßigkeit gefestigt und zusätzlich durch Abwechslung ergänzt. Zudem lassen sich Fantasiereisen oder Klangreisen einbauen, um die Entspannung zu fördern. Durch positive Gedanken können Kinder lernen, konzentrierter zu sein und Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten. Auch Achtsamkeitsübungen fördern die eigene Wahrnehmung und beziehen die Sinnenorgane mit ein. Auf der weiterführenden Schule werden die Übungen zunehmend an das Yoga für Erwachsene angepasst. Lehrerinnen und Lehrer, die Yoga in der Schule anbieten, berichten über stets positive Erfahrungen. Spüren die Schülerinnen und Schüler selbst die Wirkungen, verlangen sie von sich aus nach einer kurzen Entspannungseinheit oder Atemübung, um sich wieder auf das Lernen konzentrieren zu können. Um körperorientiertes Yoga in den Unterricht zu integrieren, müssen in einem Klassenraum keine Tische verschoben oder Matten angeschafft werden. Demnach bietet es sich an, Stuhlyoga oder stehende Yogaübungen durchzuführen. Erste Erfahrungen mit Yoga sammeln Zu Yoga sollte dennoch niemand gezwungen werden. Sollte es ein Kind geben, das jegliche Übungen verweigert, so sollte es eingeladen werden, den anderen Kindern zunächst nur zuzuschauen. In der Schule profitieren Kinder durch Nachahmung. Manche Kinder sehen erst Erfolge bei anderen und fangen danach auch an, sich diesem Thema zuzuwenden. Lehrerinnen und Lehrer, die Yoga in der Schule integrieren möchten, sollten neuen Erfahrungen offen gegenüberstehen. Neue Lernmethoden sollten zunächst ausprobiert werden, um beurteilen zu können, ob man sich mit Yoga identifizieren kann oder auch nicht. Zudem gibt es mittlerweile viele Fortbildungen für Lehrkräfte und "Nicht"-Yoga-Erfahrene, welche Übungen es gibt und wie sie im Unterricht einzusetzen sind. Auch das Materialangebot wächst und vieles ist ohne Vorerfahrungen umsetzbar. Auf der Seite www.yokids.de werden ab Sommer 2021 Fortbildungen angeboten, die speziell auf die Grundschule abgestimmt sind. Zusammenfassung und Fazit Yoga vereint den Körper, den Geist und die Seele und bietet auf allen Ebenen positive Wirkungen. Durch das regelmäßige Praktizieren im Schulalltag profitieren Kinder enorm. Gerade Stress, Angst und andere negative Erlebnisse können durch ganzheitliches Yoga abgebaut werden, sodass die körperlichen und geistigen Leistungen gesteigert werden. Auch die Verbesserung von schulischen Leistungen wird durch Yoga gefördert. Vor allem wird aber das Selbstbewusstsein gesteigert, was als Mobbing-Prävention gilt.

  • Sport / Bewegung

Rechte Links erlaubt?

Fall des Monats

Ein Artikel auf der Schulhomepage verlinkt auf die Unterseite einer Internetdomain mit rassistischen und volksverhetzenden Inhalten. Muss der Link entfernt werden oder ist er im Rahmen der Meinungs-, Wissenschafts- oder Pressefreiheit geschützt? Das Felix-Klein-Gymnasium in Erlangen betreibt seit einigen Jahren eine gut besuchte Schulhomepage. Im virtuellen Klassenzimmer dieser Internetseite können Schülerinnen und Schüler Informationen und Artikel hochladen und im Netz veröffentlichen. Mit der Aufsicht der Internetseiten hat die Schulleitung den Vertrauenslehrer Herrn Erben beauftragt. Der Schüler Anton bemerkt, dass ein Artikel auf der Schulhomepage, der die Geschichte des Dritten Reichs behandelt, zu der Unterseite einer Internetdomain in den USA mit rassistischen und volksverhetzenden Inhalten verlinkt. Anton ist der Meinung, dass das Verlinken derartiger Inhalte verboten ist und wendet sich an Herrn Erben. Der Vertrauenslehrer möchte nun wissen, ob der Link entfernt werden muss oder im Rahmen der Meinungs- beziehungsweise Pressefreiheit geschützt ist.

  • Fächerübergreifend

Kurzfilm aus Büromaterialien: A girl named Elastika

Tool-Tipp

Haben Sie schon mal die Büroklammern auf Ihrem Schreibtisch angeschaut und sich aus Langeweile vorgestellt, wie sich diese in Bewegung setzen und Ihnen mit dünnen Metallärmchen zuwinken? Der Anblick von Büromaterialien muss bei Guillaume Blanchet etwas ausgelöst haben. In seinem Stop-Motion-Film erweckt er diese zum Leben. Elastika ist ein ziemlich ungewöhnliches Mädchen. Sie ist verträumt und furchtlos und stürzt sich von einem Abenteuer in das nächste. Aber das wohl Ungewöhnlichste: Sie besteht aus ein paar Gummibändern und Pinnwandnadeln. In "A girl named Elastika" lässt der französische Filmemacher Guillaume Blanchet seine "einfach gestrickte" Hauptfigur durch eine Welt aus weiteren Büroutensilien gleiten, schickt sie unter anderem auf turbulente Seefahrt und ins All. Auf einer Pinnwand aus Kork erzählt Blanchet auf äußerst kreative Weise eine süße Geschichte über ein unbekümmertes Mädchen, das seinen Weg geht. Das zeigt uns einmal mehr: Wer viel Fantasie und Kreativität besitzt, braucht nicht viele Materialien für einen sehenswerten Kurzfilm.

  • Kunst / Kultur

Deutschland im Nationalsozialismus 1933–1934: interaktive Übungen mit Geschichtsereignissen

Interaktives

Mit diesen interaktiven Übungen können Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zum Ablauf des Weges Deutschlands in die nationalsozialistische Diktatur in den Jahren 1933 bis 1934 vertiefen. Dies geschieht anhand einiger ausgewählter Ereignisse – beginnend mit der von den Nationalsozialisten propagierten "Machtergreifung" bis hin zur vollständigen Etablierung des Führerprinzips. Die beiden interaktiven Übungen sollen den Schülerinnen und Schülern helfen, einen Überblick über diejenigen Geschehnisse zu gewinnen, die zur Etablierung der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland führten. Sie zeigen auf, wie sukzessiv in rasch aufeinanderfolgen Schlägen Grundrechte und Demokratie außer Kraft gesetzt wurden und man stattdessen eine Diktatur errichtete. Bei der ersten Übung handelt es sich um Karteikarten . Auf der Vorderseite steht je ein Ereignis aus den Jahren 1933/34, auf der Rückseite befindet sich das dazugehörige Datum sowie eine Erläuterung zu benanntem Ereignis. Anhand dieser können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen vertiefen. Die zweite Übung ist eine Zuordnungsaufgabe (Drag and Drop). Hier ordnen die Lernenden den (in chronologischer Reihenfolge) vorgegebenen Daten die jeweils passenden Geschehnisse zu und überprüfen so ihr Wissen aus der ersten Übung. Zugleich präsentiert sich ihnen eine übersichtliche chronologische Abfolge der Geschehnisse. Der Nationalsozialismus ist essentieller Bestandteil des Lehrplans im Fach Geschichte. Bei einem solch großen Themenkomplex und vielen, in kurzen zeitlichen Abständen aufeinander folgenden Geschehnissen verliert man oftmals schnell den Überblick. Diese interaktiven Übungen sollen daher den Lernenden Abhilfe schaffen. Die Schülerinnen und Schüler lernen zunächst etwas zu den einzelnen Geschehnissen der Jahre 1933 und 1934. Im Anschluss daran überprüfen sie ihr Wissen mittels einer Zuordnungsaufgabe. Die Informationen aus den Karteikarten sowie das fertige Lösungsbild können ferner ins Heft übertragen und ergänzt werden – zum Beispiel in Form eines Zeitstrahls. Die interaktiven Übungen bieten sich als Ergänzung zum Unterricht an. Sie können ebenso zur Übung, als Hausaufgabe, Wiederholung oder Vorbereitung auf einen Test genutzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Ereignisse, die zur Etablierung der nationalsozialistischen Herrschaft führten. kennen die chronologische Abfolge der Geschehnisse. sind in der Lage, den Daten die jeweiligen historischen Ereignisse zuzuordnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bedienen das interaktive Lernmaterial und erarbeiten beziehungsweise wiederholen die Lerninhalte selbstständig.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zwei Leben, zwei Kriege, eine Flüchtlingsgeschichte: Die Geschichten von Harry und Ahmed

Kopiervorlage

Was verbindet den 92-jährigen Harry aus Deutschland und den 12-jährigen Ahmed aus Syrien? In einem Video, das im Auftrag von UNICEF produziert wurde, erzählen sie ihre Lebensgeschichten. 80 Lebensjahre und einige tausend Kilometer liegen zwischen Harry aus Deutschland und Ahmed aus Syrien. Dennoch gibt es in ihrem Leben eine Parallele: Beide mussten ihre Heimat verlassen, vor Verfolgung und Gewalt fliehen und in der Ferne ein neues Zuhause finden. In einem Video, das im Auftrag von UNICEF produziert wurde, erzählen beide Protagonisten ihre Lebensgeschichten. Der Beitrag verdeutlicht dabei Parallelen von Kindern auf der Flucht - damals wie heute. Dabei wechselt das Video zwischen den Erzählungen von Ahmed und Harry. Durch die anschauliche Erzählung in der Tradition der OralHistory ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug, der die Schülerinnen und Schüler anspricht. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen mussten. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen, Witz, Tragik, Freude, Anstrengung und Leichtigkeit der Erinnerung - in allen Facetten und Zwischentönen. Die Bilder und O-Töne der Protagonisten sorgen für Empathie und emotionale Teilhabe. Vor allem aber erfahren die Zuhörer Fluchtgeschichte und Fluchtgeschichten aus "erster Hand". Der Beitrag ist in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte deshalb unbedingt seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Situation von Flüchtlingen in der Geschichte und Gegenwart auseinander. kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. wissen, dass auch Kinder von Flucht und Gewalt betroffen sein können. beschreiben wesentliche Veränderungen und nehmen Vergleiche zwischen "früher" und "heute" sachgerecht vor. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden zwischen historisierenden Spielfilmen und Dokumentarfilmen und entnehmen einem Film historische Informationen. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Texte und Bildquellen. wenden elementare Schritte zur Interpretation von Bildern und Illustrationen sowie Aussagen an. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Kriegsgräberstätten als öffentliche Erinnerungsorte

Kopiervorlage

Ausgehend von der Frage, was Kriegsgräberstätten sind und welche Funktionen sie erfüllen, setzen sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Arbeitsblatt mit den Themen Ruherecht und Grabkennzeichen auseinander. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Funktionen und der Gestaltung von Kriegsgräberstätten als öffentliche Orte des Mahnens und Erinnerns auseinander. Dabei gehen sie auch darauf ein, welchen Eindruck diese Orte auf die machen. In einer Präsentation befassen sie sich mit der Geschichte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und diskutieren, inwieweit die Organisation auch heute noch zeitgemäß ist. Anschließend erörtern sie die Bedeutung des ewigen Ruherechts und diskutieren Aspekte der Grabkennzeichnung. Abschließend erörtern die Lernenden anhand von Bild- und Zahlenmaterial, wie an alle Opfer von Krieg und Vertreibung erinnert werden kann. Dies schließt unter anderem auch Zivilisten oder Geflüchtete mit ein. Dafür formulieren sie unter anderem einen Text für eine Besucherinformationstafel. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Funktionen von Kriegsgräberstätten als öffentliche Ortes des Mahnens und Erinnerns. wissen, was der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist und diskutieren seine Bedeutung in der Gegenwart. erörtern auf der Grundlage einer Text- und Bildanalyse die Bedeutung des ewigen Ruherechts. diskutieren ausgewählte Aspekte der Grabkennzeichnung. definieren den Begriff "Zivilbevölkerung" und ordnen mögliche Personengruppen zu. analysieren und interpretieren statistisches Zahlenmaterial und erörtern darauf aufbauend, wie an alle Opfer von Krieg und Vertreibung erinnert werden kann. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im eigenständigen Analysieren und Interpretieren historischem Text- Zahlen- und Bildmaterial. erfassen unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben sie zutreffend wieder. trainieren im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen. beschaffen und recherchieren selbstständig Informationen aus verschiedene Medien und über Umfragen. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Klausurpaket "Kalter Krieg"

Kopiervorlage

Dieses Klausurpaket zum Thema "Kalter Krieg" enthält Aufgabenstellungen mit Bearbeitungshinweisen, eine Musterlösung sowie eine Punkteverteilung mit Benotungsvorgaben.Die Klausur bezieht sich auf folgende Fachinhalte: Ideologische Differenzen als Hauptursache der Konfrontation zwischen Ost und West nach dem Zweiten Weltkrieg Wesensmerkmale des Kalten Krieges – unter anderem: Rüstungsspirale, "Gleichgewicht des Schreckens", Stellvertreterkriege, Krisen und Entspannungsphasen Rolle der neuen politischen Ausrichtung der UdSSR unter Michail Gorbatschow im Kontext der Beendigung des Kalten Krieges Bedeutung der atomaren Patt-Situation zwischen den Supermächten Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten vier Aufgaben mit unterschiedlichen Anforderungsstufen: Sie stellen historische Ereignisse dar, erläutern komplexe geschichtliche Zusammenhänge und formulieren kritische Stellungnahmen mit fundierten Begründungen. Die Bearbeitungszeit beträgt maximal 90 Minuten. Aus dem Schwierigkeitsgrad und dem Umfang der Antwort ergibt sich die Höhe der erreichbaren Punktzahl bei den einzelnen Aufgaben. Insgesamt können 100 Punkte vergeben werden. Die Benotung erfolgt auf der Grundlage gängiger Bewertungsvorgaben.Zur Bearbeitung der Aufgaben kennen die Schülerinnen und Schüler die ideologischen Differenzen zwischen Ost (kommunistische Diktatur, Planwirtschaft) und West (Demokratie, Marktwirtschaft) als zentrale Ursachen des Kalten Krieges. wesentliche Merkmale des Kalten Krieges – unter anderem: Wettrüsten mit einem "Gleichgewicht des Schreckens", Stellvertreterkriege (Korea, Vietnam, Afghanistan), Kräftemessen auf verschiedenen Ebenen (von der Raumfahrt bis hin zum Sport) sowie Krisen (Berliner Blockade, Mauerbau, Kuba-Krise, Mittelstreckenraketen) und Entspannungsphasen (Brandts Ostpolitik, Verträge zur Rüstungskontrolle, Gorbatschows Deeskalationspolitik). die zentralen Ursachen für die Beendigung des Kalten Krieges (zunehmende wirtschaftliche und gesellschaftliche Krisen im Ostblock) und die wichtige Rolle Michail Gorbatschows bei der friedlichen Beilegung des Konflikts (weitgehender Verzicht auf Gewaltanwendung angesichts der Auflösungstendenzen im Sowjet-Imperium, Dialogbereitschaft gegenüber dem Westen, konkrete Deeskalationsbemühungen). die Bedeutung des "Gleichgewichts des (atomaren) Schreckens" für die Verhinderung einer Eskalation des Kalten Krieges (einerseits: Verzicht der Supermächte auf Atomschläge angesichts der zerstörerischen Konsequenzen, andererseits: Verhinderung eines nachhaltigen Friedens durch verfestigte Feindbilder, Rüstungsspiralen und eine permanente Bedrohungslage).

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Russlanddeutsche und andere postsozialistische Migranten

Kopiervorlage

Das Kurzdossier gibt einen Überblick darüber, wer Russlanddeutsche sind und inwiefern sich ihre Erfahrungen, Interessen und Lebensweisen von denen "Einheimischer" unterscheiden.In der Bundesrepublik Deutschland leben rund 2,5 Millionen Russlanddeutsche. Das Wissen über sie ist jedoch bei einem Großteil der Bevölkerung relativ begrenzt. Russlanddeutsche gelten als gut integriert und unauffällig. Im Zuge von Protesten gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und Sympathien für die rechtspopulistischen Parteien rückten sie wieder in den Fokus des medialen und öffentlichen Interesses. Anhand von zahlreichen Grundlagenartikeln mit Fakten, Daten und Zahlen bietet das Kurzdossier der Bundeszentrale für politische Bildung einen Einblick und Überblick zum Leben, Interessen von Russlanddeutschen, ihrem Leben in Deutschland und ihrem Leben in Russland. Die Materialien sind in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Deshalb sollten sie seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich grundlegend mit der Geschichte der Russlanddeutschen auseinander. wissen, wie der Begriff "Russlanddeutsche" definiert ist. befassen sich mit der Frage der Integration und Beheimatung von Russlanddeutschen und Spätaussiedlern. erfahren etwas über die Interessen, politisches Engagement und Religiosität von Russlanddeutschen. erfahren etwas über den Alltag der in Russland verbliebenen Russlanddeutschen. erfahren, wie die Migration jüdischer Kontingentflüchtlinge und die Migration von Russlanddeutschen zusammenhängen. setzen sich mit dem Bild der Aussiedler in der Öffentlichkeit und dessen Wahrheitsgehalt auseinander. hinterfragen und revidieren eigene Vorurteile und Stereotype. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte der Interpretation von Textquellen und der Analyse von Sekundärliteratur sach- und themengerecht an. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen, Karten, Statistiken, Schemata und Schaubildern. benennen den Hauptgedanken eines Textes, stellen gedankliche Verknüpfungen dar und erschließen die Bedeutung von Aussagen. erfassen unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben sie zutreffend wider. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart. prüfen, ob der erreichte Wissenstand als Basis für ein Urteil zureichend ist. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Kunstepoche Naturalismus

Kopiervorlage / Interaktives

Der Naturalismus als Epoche der Kunst(geschichte) ist durch eine besonders naturgetreue Darstellungsweise gekennzeichnet. Erkunden Sie gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern Hintergrundinformationen zur Epoche sowie Beispiele und interaktive Anwendungen zum Thema. Das Material führt in die Epoche des Naturalismus ein. Hierbei werden grundlegende Merkmale und Eigenschaften sowie historische Hintergründe aufgezeigt, bevor Beispiele von Künstlerinnen und Künstlern sowie ihren Werken gegeben werden. Diese können von den Lernenden selbst erkundet werden. So wird es möglich, das zuvor theoretisch erworbene Wissen zur Epoche direkt an Werken zu konkretisieren und kennengelernte Merkmale in der Praxis zu entdecken. Dazu wird ein einführendes Arbeitsblatt mit Link-Einbettungen bereitgestellt. Weiterhin gilt es, in einem zweiten Arbeitsblatt den Künstler Max Liebermann und einige seiner Werke genauer zu erkunden sowie sich mit seiner Person zu beschäftigen. In diesem Sinne sollen Aufgaben gelöst werden, die die Entdeckung und Abgrenzung weiterer Bilder sowie die Beschäftigung mit dem Lebenslauf des Künstlers beinhalten. Schließlich stehen drei interaktive Übungen zur Verfügung: ein Quiz zur Epoche mit unterschiedlichen Fragetypen, zwei Gemälde mit entsprechenden Hotspots, die die Merkmale des Naturalismus aufzeigen und somit für die Lernenden selbst erkundbar machen sowie ein Structure Strip, bei dem ein Gemälde nach gegebenen Kriterien abschließend selbst beschrieben werden soll. Mit Erarbeitung der Materialien kann es gelingen, in die Epoche und Darstellungsweise des Naturalismus einzusteigen, sich tiefergehend mit epochenspezifischen Werken auseinanderzusetzen und bereits erste Vergleiche zu anderen Epochen zu ziehen. Als Teilepoche der Moderne stellt der Naturalismus einen wichtigen Vorläufer des Impressionismus dar. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben Wissen zur Epoche sowie zu Darstellungsweisen in der bildenden Kunst (Fokus: Malerei). verknüpfen erworbenes Wissen (Theorie) mit praktischer Anwendung. können Wissen situativ anwenden und reflektieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, digitale Anwendungen nutzen und ihr Wissen damit erweitern zu können. lernen, aktiv eigene Inhalte mit digitalen Anwendungen zu erstellen. entwickeln Lösungsstrategien und setzen sie mit digitalen Mitteln um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten allein oder im Team Inhalte und lösen Aufgaben, die sie in der Gruppe teilen können. lernen so verschiedene Herangehensweisen an eine Aufgabenstellung kennen. lernen Wertschätzung im Umgang mit anderen Meinungen und Standpunkten bei sich eventuell anschließenden Diskussionen in der Gruppe.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Handwerk und Zünfte im Mittelalter

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Geschichte der Klassen 5–6 verschafft Schülerinnen und Schülern einen Überblick über die Rolle des Handwerks in der mittelalterlichen Stadt. Sie lernen spielerisch den Begriff und die Bedeutung einer Zunft kennen und vergleichen das Handwerk im Mittelalter mit dem Handwerk in der Gegenwart. Ein Erklärfilm, altersgerechte Aufgaben und Hörtexte sorgen für einen verständlichen und motivierenden Zugang zum Thema. Das Arbeitsmaterial ist für 2 bis 4 Unterrichtsstunden vorgesehen. Es lässt sich flexibel einsetzen: Die Aufgaben 1 und 2 eignen sich gut für eine Doppelstunde, während die weiteren Aufgaben – je nach verfügbarer Zeit und inhaltlichem Schwerpunkt – in den folgenden Stunden behandelt werden können. Besonders geeignet ist das Material für den Geschichtsunterricht in der 5. oder 6. Jahrgangsstufe. In diesen Klassenstufen gehört das Thema "Leben und Arbeiten im Mittelalter" – einschließlich der Themengebiete Stadtleben, Gesellschaft und Kultur – zu den Lehrplaninhalten. So sieht der sächsische Lehrplan für Klasse 6 beispielsweise vor, dass die Schülerinnen und Schüler "dauerhafte Strukturen mittelalterlichen Lebens" kennenlernen. Ein besonderer Schwerpunkt des vorliegenden Materials liegt dabei auf der Rolle verschiedener Personengruppen im Mittelalter, insbesondere auf der Rolle und Bedeutung der Handwerker . Mithilfe dieses Arbeitsmaterials nähern sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema Handwerk im Mittelalter an, wobei ein besonderer Fokus auf die Rolle der Zünfte gelegt wird. Das Material ist spielerisch und motivierend aufgebaut, wodurch es an die Zielgruppe der 5. und 6. Klasse angepasst ist. Zu Beginn sehen die Lernenden ein informatives Video über das Leben und die Stadt im Mittelalter. Je nach Zeit und Bedarf kann das gesamte Video oder nur ausgewählte Ausschnitte gezeigt werden, entweder im Plenum oder als Einzelarbeit. Im Anschluss füllen die Schülerinnen und Schüler einen Lückentext aus, um zentrale Inhalte zu sichern: Welche Bedeutung hatte das Handwerk im Mittelalter? Was waren Zünfte, welche Aufgaben hatten sie und was steckt hinter Begriffen wie Zunftordnung, Zunftmeister und Zunftzwang? Anschließend lesen die Lernenden Textausschnitte, die das Handwerk damals mit heute vergleichen. Im Fokus stehen die Voraussetzungen für eine Ausbildung im Handwerk, Hürden, die es im Mittelalter gab und die heute weggefallen sind, sowie weitere Veränderungen. Der Text ist auch als Audio-Datei verfügbar, sodass die Lernenden den Text beim Lesen hören oder er gemeinsam im Plenum angehört werden kann. Dies erleichtert den Zugang auch für Schülerinnen und Schüler mit geringerer Lesekompetenz. Darauf aufbauend beschäftigen sich die Lernenden mit Berufen des Mittelalters, die es heute nicht mehr oder nur noch in veränderter Form gibt. Sie erschließen über den Namen der Berufe, welche Tätigkeiten und Produkte sich dahinter verbergen könnten. Im nächsten Schritt schlagen sie eine Brücke zur Gegenwart, indem sie Berufsbilder im modernen Handwerk entdecken, die es damals noch nicht gab und begründen ihre Einschätzung. Eine besondere Aufgabe besteht darin, einen Kartenausschnitt der Nürnberger Altstadt zu betrachten und gezielt nach Straßen und Gassen mit handwerklichem Bezug zu suchen. Dabei sollen die Lernenden nicht nur erkennen, welche Gewerke sich wo befanden, sondern auch die räumliche Lage bewerten: als störend wahrgenommene Gewerbe wie Gerber (aufgrund der Geruchsentwicklung) lagen meist an den Rändern der Stadt, besonders angesehene und handelsorientierte Gewerke wie Goldschmiede oder Bäcker standen bevorzugt nahe dem Marktplatz oder an Hauptstraßen. Beispiele für Gassen mit handwerklicher Bedeutung sind die Schmiedgasse, Schustergasse, Bindergasse (Fassbinder/Böttcher), Tuchgasse (Tuchmacher), Ledergasse (Gerber, Kürschner), Beckschlagergasse (Kesselschmied), Rotschmiedgasse, Mühlgasse und weitere. Anschließend verfassen die Lernenden eine fiktive persönliche Reisegeschichte durch das mittelalterliche Nürnberg. Dabei überlegen sie, wen sie getroffen hätten, welche Waren oder Dienstleistungen hergestellt oder angeboten wurden und wie es in der Stadt aussah. Auf diese Weise wenden sie ihr erworbenes Wissen kreativ und kontextbezogen an und lernen gleichzeitig den sozialen und räumlichen Zusammenhang des mittelalterlichen Handwerks kennen. Zur Abrundung des Themas führen die Schülerinnen und Schüler als Hausaufgabe ein Interview mit Eltern oder Großeltern über deren Berufe und recherchieren in ihrer Umgebung nach Straßen mit historischen oder handwerklichen Bezügen. Optional kann das im Arbeitsmaterial verlinkte Lernspiel " Stadt im Mittelalter " eingesetzt werden, entweder in einer weiteren Unterrichtsstunde oder als Zusatzaufgabe für schnellere Lernende oder als freiwilliger Impuls für zu Hause. Während der gesamten Einheit legen die Lernenden zudem ein Glossar mit wichtigen Begriffen an, das fortlaufend ergänzt und am Ende gemeinsam besprochen werden sollte, um die Ergebnisse zu sichern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können den Begriff "Zunft" erklären und zentrale Merkmale sowie Aufgaben von Zünften im Mittelalter beschreiben. dabei verstehen, dass eine Zunft ein weitgehend alle Lebensbereiche ihrer Mitglieder umfassender Verbund war, der nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale und kulturelle Funktion hatte. den mittelalterlichen Zunftbegriff von heutigen Organisationen wie Kammern und Innungen unterscheiden. die Bedeutung des Handwerks und der Zünfte im mittelalterlichen Stadtleben anhand von Text-, Bild-, Video- und Kartenquellen in einfachen Worten beschreiben. Begriffe wie Zunftordnung, Zunftmeister und Zunftzwang in eigenen Worten erläutern und im historischen Kontext einordnen. Berufe und handwerkliche Tätigkeiten des Mittelalters mit heutigen Berufsbildern vergleichen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede benennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können gezielt Informationen aus einem Video entnehmen und mithilfe eines Lückentextes sichern. einen historischen Stadtplan (Kartenausschnitt) auswerten, indem sie handwerksbezogene Straßennamen identifizieren und zuordnen. eine Audio-Datei begleitend zum Lesen nutzen, um ihr Textverständnis zu sichern und zu vertiefen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können in Paar- oder Gruppenarbeit gemeinsam erarbeitete Ergebnisse (z. B. zu Berufen im Mittelalter) strukturiert präsentieren und Fragen dazu beantworten. die Ergebnisse von Interviews mit Familienmitgliedern zu Berufen früher und heute aufbereiten und der Klasse in nachvollziehbarer Form vorstellen. gemeinsam mit anderen Lernenden ein Glossar mit Fachbegriffen erstellen und sich darüber austauschen.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Erwachsenwerden in Umbruchszeiten: ein E-Magazin

Kopiervorlage

Das multimediale, interaktive E-Magazin "Erwachsenwerden in Umbruchszeiten" bietet einen fundierten Überblick über die historischen Ereignisse und Lebenswelten junger Erwachsener in den 1980er- und 1990er-Jahren in Deutschland, Polen und Russland. Die im E-Magazin eingebundenen Elemente ermöglichen eine spannende, gegenwartsorientierte Umsetzung des Themas im Unterricht. Beschreibung Wie war es in den 1980er- und 1990er-Jahren, jung zu sein? Was bewegte Jugendliche von damals? Ähnlich wie Jugendliche bei "Fridays for Future" heute, haben auch in den 1980er- und 1990er-Jahren viele junge Menschen gegen Entscheidungen in der Erwachsenenwelt und der Politik rebelliert und protestiert: für ein Ende des Kalten Krieges und gegen die Nutzung der Atomkraft 1986, für einen demokratischen Wandel und gegen die Zerstörung der Umwelt. Wofür traten Jugendliche damals ein? Was hat sie bewegt? Und wie haben sie sich organisiert ohne Smartphone, Internet oder soziale Netzwerke? Das E-Magazin "Erwachsenwerden in Umbruchzeiten" beleuchtet die Erfahrungswelten Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland, Polen und Russland der 1980er- und 1990er-Jahre. Auf 28 Seiten erhalten Schülerinnen und Schüler einen Überblick zu den historischen und politischen Entwicklungen dieser beiden Jahrzehnte, die weitreichende Auswirkungen für unsere Gegenwart hatten: die Solidarność, friedliche Revolutionen in Europa, Mauerfall, der Zerfall der Sowjetunion, die Einigung Europas und die Verbreitung des Internets. Multimediale Inhalte, Film-, Ton- und Bildmaterialien sind unmittelbar im E-Magazin verknüpft und laden Schülerinnen und Schüler zum Entdecken ein. Das E-Magazin ist Teil des neuen Themendossiers "Erwachsenwerden in Umbruchszeiten" . Inhalte des E-Magazins Leben im Europa der 1980er-Jahre: Zwischen Anpassung und Aufbruch? Leben im Europa der 1990er-Jahre: Herausforderungen und Chancen Europa blickt zurück: Die Vergangenheit im hier und jetzt Europas Jugend – getrennt und doch vereint Kompetenztest Einsatzmöglichkeiten Das E-Magazin ist für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II konzipiert. Der Schwerpunkt liegt auf dem Fach Geschichte. Aber auch Gesellschaftslehre, Sozialkunde sowie Politik und Wirtschaft bieten Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Thema. Zudem erschließen methodisch-variable und differenzierte Aufgaben die Materialien und bieten weiterführende Denkanstöße für die Erarbeitung im Unterricht. Es steht kostenfrei auf Lehrer-Online zur Verfügung und kann für den eigenen Unterricht rechtssicher verwendet werden.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Rudolph the red-nosed reindeer: weihnachtlicher Englisch-Unterricht

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial für die Weihnachtszeit beinhaltet fächerübergreifende Unterrichtsideen zum Weihnachtslied "Rudolph the red-nosed reindeer". Durch Singen, Malen und Rätseln findet eine intensive Auseinandersetzung mit dem Liedtext und der Geschichte von Rudolph statt.Diese weihnachtliche Unterrichtseinheit für den Englisch-Unterricht in der Grundschule oder der Unterstufe beschäftigt sich mit dem Weihnachtslied "Rudolph the red-nosed reindeer". Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten den englischen Liedtext musikalisch und künstlerisch , sodass sie sich spielerisch mit der englischen Sprache vertraut machen. Durch das gemeinsame Singen werden Hemmungen, sich in der Fremdsprache auszudrücken, abgebaut und die Aussprache trainiert. So werden Sprachanfängerinnen und -anfänger sanft an den Klang der Fremdsprache und neuen Wortschatz herangeführt. Auch das Thema Weihnachten im Englisch-Unterricht kann mit diesem Arbeitsmaterial eingeführt werden.Mithilfe der musikalischen und kreativen Herangehensweise zum Weihnachtslied "Rudolph the red-nosed reindeer" lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur den Inhalt des Stücks, sondern auch das darin enthaltene Vokabular auf vielfältige Weise kennen. Kreativität, Zeichnen und Spaß am gemeinsamen Musizieren stehen dabei im Vordergrund. Der Einstieg in das Thema "Rudolph" bildet ein kindgerechtes YouTube-Video. Die Lernenden hören das Lied das erste Mal und malen ein Bild dazu. Danach kann das Stück gemeinsam musiziert werden. Es bietet sich an, dass die Lehrkraft den Gesang der Klasse mit Klavier oder der Gitarre begleitet. Das Ergänzen des Liedtextes ist eine erste Übung, in der sich die Schülerinnen und Schüler mit der Vokabel-Recherche auseinandersetzen. Die Arbeitsblätter 3 und 4 bieten sich für den Einsatz im Sprachunterricht an. Mithilfe des englischen Liedes sollen die Lernenden die deutsche Übersetzung des Liedtextes in die richtige Reihenfolge bringen. Mithilfe eines Kreuzworträtsels werden schließlich vorgegebene Vokabeln aus dem Liedtext übersetzt und ins Rätsel eingefügt. Damit wird zugleich der Inhalt des Stücks wiederholt und vertieft. In einem weiteren Schritt werden die Schülerinnen und Schüler künstlerisch-kreativ tätig, indem sie zu jedem inhaltlichen Abschnitt des Stücks eine kleine passende Szene zeichnen. Zuletzt können die Schülerinnen und Schüler ein Ausmalbild gestalten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören ein englischsprachiges Weihnachtslied. üben spielerisch die englische Aussprache beim Singen des Weihnachtslied. lernen einfache Vokabeln aus dem Liedtext. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren das Lied und den Liedtext mithilfe von QR-Codes.

  • Fächerübergreifend / Englisch / Musik / Kunst / Kultur
  • Primarstufe, Sekundarstufe I
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