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Hypersoil - "Boden" im Sachunterricht

Unterrichtseinheit

"Nicht nur die Schwerkraft verbindet uns mit dem Boden unter unseren Füßen, vielmehr ist ohne Boden eine Realisation des Phänomens Leben in seinen vielfältigen Formen nicht möglich. Fruchtbarer Boden, auf dem Pflanzenwachstum und Nahrungsmittelproduktion möglich sind, ist die Grundlage menschlicher Existenz." Bildungspolitische Forderungen nach naturwissenschaftlicher Grundbildung sind - nicht erst seit PISA - laut geworden. Die Institute für Didaktik in Münster und Dortmund haben in Kooperation mit dem Studienseminar für die Primarstufe in Münster eine hypermediale Lern- und Arbeitsumgebung zum Themenfeld "Boden im Sachunterricht" ins Netz gestellt. Die Lern- und Arbeitsumgebung HYPERSOIL bietet Lehrerinnen und Lehrern der Grundschule und Sekundarstufe I ein breitgefächertes Angebot an Unterrichtseinheiten, gespickt mit wichtigen Sachinformationen und weiterführenden Medientipps. Gleichzeitig kann sie auch von den Schülerinnen und Schülern im Unterricht genutzt werden. Fachleute aus den Bereichen, Biologie, Sachunterricht, Geologie und Wirtschaftsinformatik haben dazu vier Themenkomplexe als Bausteine miteinander vernetzt. Bodeninformationen Im Bereich Bodeninformationen sind Basisinformationen zu den Bereichen "Bodeneigenschaften", "Bodentiere", "Bodenflora" oder "Bodenentwicklung" gesammelt, die wichtig für die Unterrichtsvorbereitung sein können. Zu Beginn gibt es dort eine Erklärung beziehungsweise Definition des Begriffs "Boden". Welche Bedeutung hat der Boden und welche Bodenkörper gibt es? Klar, dass dieser wissenschaftliche und anspruchsvolle Teil ausschließlich für Lehrkräfte und nicht für die Schüler und Schülerinnen gedacht ist. Bodenwerkstatt Zum direkten Einsatz im Unterricht werden fertige "Werkstätten" zum Ausdrucken angeboten. Interessiert man sich beispielsweise für den Regenwurm, erfährt man unter dem Punkt "Bodentiere", dass es "den" Regenwurm gar nicht gibt, sondern dass viele Arten von Würmern in den jeweiligen Bodenschichten vorhanden sind. Ein Überblick über die Bodenfauna erklärt, welche Tiere in welcher Bodenschicht leben. Klickt man weiter, findet man auch die notwendigen Sachinformationen über den "Regenwurm". Eine Regenwurmwerkstatt, befindet sich zurzeit noch im Aufbau. Unter den "weiterführenden Informationen" gelangt man zu "Versuchen", einer "Bodentierkartei", und bekommt "Geschichten und mehr" angeboten. Fertig sind die "Assel-Werkstatt" und die Werkstatt "Boden erleben und begreifen". Boden im Unterricht Klar, dass bei einer Unterrichtseinheit zum Thema "Boden" didaktisches Hintergrundinformationen nicht fehlen dürfen. Welche Relevanz hat das Thema? Wo findet man die Legitimation in den Lehrplänen und Richtlinien? Dies erfährt man in diesem Bereich, der allerdings ebenfalls zum Teil noch unfertig ist. Medien & Materialien Das Angebot in dieser Rubrik reicht von Fachliteratur zur Unterrichtsvorbereitung über Materialien für den Einsatz im Unterricht, Printmedien für Kinder, audiovisuelle Medien und Downloads bis zu externen Links anderer Anbieter. Die Medien sind genau strukturiert und sortiert nach Typen. Praktisch, dass die Filme direkt mit den FWU-Nummern ausgezeichnet sind. So ist ein schneller Zugriff bei der Ausleihe in den Medienzentren möglich. Die Website ist eine Bereicherung für die Unterrichtsvorbereitung in der Grundschule und der Sekundarstufe I. Die Seite ist übersichtlich und die Vernetzung der Bereiche ermöglicht einen schnellen Zugriff. Verzichtet wird glücklicherweise auf überflüssigen "Schnick-Schnack". Die zur Verfügung gestellten Informationen erscheinen durchweg wissenschaftlich fundiert. Was ich vermisst habe, sind Seiten für die "Kinderhand", wie sie in der Projektbeschreibung angekündigt werden. Die Texte sind für Kinder zu anspruchsvoll und zu lang. Die Site selbst ist nicht hypermedial. Sie gibt lediglich Tipps zur Verwendung unterschiedlicher Medien, durch deren Zusammenwirken im Rahmen einer Unterrichtseinheit eine hypermediale Lernumgebung geschaffen werden kann. Dr. Gesine Hellberg-Rode vom Institut für Didaktik der Biologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist die Projektleiterin von Hypersoil. Für Lehrer-Online hat sie einige Fragen zum Projekt beantwortet: Lehrer-Online: Das Projekt "Hypersoil" wurde vor drei Jahren im Rahmen einer Ausschreibung begonnen. Aus welchem Anlass und aus welchem Grund haben Sie beschlossen daran teilzunehmen? Hellberg-Rode: Das Projekt wurde im Ausschreibungsschwerpunkt "Hochschulen in multimedialen Netzwerken - Neue Medien in Schulen und Hochschulen" vom Kompetenznetzwerk Universitätsverbund MultiMedia (UVM) NRW vom 1. Mai 2001 bis Ende 2002 gefördert. Ein wesentlicher Grund für unsere Beteiligung war der Wunsch, eine internetbasierte Hypermedia-Arbeitsumgebung zu entwickeln, die fachliche Grundlagen, fachdidaktische Anforderungen und lerntheoretische Erkenntnisse inhalts- und prozessbezogen so integriert, dass sie von Studierenden, Lehrenden und Lernenden gleichermaßen für interaktive Prozesse solider Wissenskonstruktion genutzt werden kann. Lehrer-Online: Das Projekt findet fachbereichsübergreifend statt. Welche Vorteile ergeben sich dadurch? Hellberg-Rode: Durch intensive Kooperation zwischen Wissenschaftlern und Praktikern aus unterschiedlichen Bereichen ist es möglich, das Themenfeld der Hypermedia-Arbeitsumgebung aus unterschiedlichen Perspektiven zu erschließen und verschiedenen lebensweltlich bedeutsamen Aspekten Rechnung zu tragen. Lehrer-Online: Sind Lehrkräfte alleine mit den Inhalten der Seiten beschäftigt oder lernen sie auch den Umgang mit den neuen Medien, zum Beispiel die Erstellung und Gestaltung von HTML-Seiten? Hellberg-Rode: Durch Nutzung der Hypermedia-Arbeitsumgebung können sich die Anwender ein umfassendes Themengebiet auf individuell unterschiedlichen Pfaden - orientiert an ihren Bedürfnissen und Voraussetzungen - erschließen. Dabei können ganz unterschiedliche Ziele und Kooperationsstrukturen verfolgt werden. Natürlich lernen die Anwender dabei auch den Umgang mit neuen Medien, aber nicht die Gestaltung entsprechender HTML-Seiten. Das war nicht unser Ziel. Lehrer-Online: Wie läuft die Zusammenarbeit der Studenten und Studentinnen sowie anderen Fachkräfte ab? Gibt es verschiedene Arbeitsgruppen? Hellberg-Rode: Wir setzen die Arbeitsumgebung in der universitären Lehrerbildung - speziell für die Fächer Sachunterricht, Biologie und Geographie - zur Vorbereitung entsprechender Unterrichtsprojekte und in der Lehrerfortbildung ein. Lehrer-Online: Zum Inhalt: Warum haben Sie gerade das Thema "Boden" gewählt? Hellberg-Rode: Für die Konzentration auf das Themenfeld "Boden" haben unter anderem folgende Gründe eine Rolle gespielt: Boden stellt eine wesentliche Lebensgrundlage für die Menschen dar und ist zugleich ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen. Boden ist ein lebensweltlich wie ökologisch hoch interessantes Phänomen, das zahlreiche Ansätze für eine disziplinübergreifende, problem- und handlungsorientierte Bearbeitung in der Schule offeriert. Boden spielt eine zentrale Rolle in der Umweltdiskussion, speziell im Kontext nachhaltiger Entwicklung (Agenda 21). Wurden die Unterrichtseinheiten in der Schule erprobt? Ja, natürlich. Die Werkstattmaterialien, Arbeitsblätter und Versuche werden fortlaufend überarbeitet und ergänzt. Welche hypermedialen Bestandteile bietet die Homepage? Textdokumente (Sachinformationen, Arbeitsblätter, Versuchsanleitungen) Grafiken, Bilder, Filmsequenzen und Links. Welche Zielgruppe bedient die Homepage? Können hier auch Schülerinnen und Schüler, besonders Grundschüler, nach Informationen suchen? Unsere primären Zielgruppen sind Studierende und Lehrerkräfte. Weite Teile sind aber so konstruiert, dass sie auch von den Lernenden genutzt werden können beziehungsweise sogar sollen, und zwar schon in der Primarstufe. Wie wird das Projekt weiter fortgesetzt? Welche konkreten Pläne gibt es? Die Projektförderung ist Ende 2002 ausgelaufen. Je nach verfügbaren Ressourcen versuchen wir die Arbeitsumgebung durch Beteiligung von Studierenden und Lehrerkräften weiterzuentwickeln. Ich will aber nicht verschweigen, dass diese Entwicklung ziemlich arbeitsintensiv ist. Frau Hellberg-Rode, vielen Dank für diese Informationen!

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Technik / Sache & Technik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Wetterfrösche

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Wetter" für die Grundschule verfolgt einen fächerübergreifenden Ansatz und lädt die Kinder zum Forschen ein.In der Grundschule am Mirker Bach wurde bereits im dritten Schuljahr das Thema "Wetter" unter Einbeziehung einer eigenen Wetterstation behandelt. Im vierten Schuljahr wurde das Thema erneut aufgegriffen und vertieft. Das Besondere: Zur Unterstützung des Projektes wurden die neuen Medien - Computer und Internet - eingesetzt und erprobt. Durch den Kontakt mit mehreren Partnerschulen in Deutschland, die zeitgleich am Wetterprojekt arbeiteten, wurde den Kindern zusätzlich der Bezug zur Realität, den diese Thematik besitzt, bewusst.Das Thema "Wetter und Jahreszeiten" ist in den Richtlinien für die Grundschule als Lernfeld für die dritte und vierte Klasse ausgewiesen. Durch die Einbeziehung der neuen Medien sollten die Schülerinnen und Schüler auf der einen Seite Kompetenzen im Umgang mit diesen neuen Medien erlangen, auf der anderen Seite die Möglichkeit erhalten, zu erfahren, dass an anderen Orten das Wetter anders als in der eigenen Lebenswelt ist. Eine weitere neue Erfahrung war die Präsentation der Projektergebnisse auf der eigenen Homepage. Projektbeschreibung Hier erfahren Sie mehr über den Aufbau des Projekts "Die Wetterfrosche". Zudem finden Sie Tipps zur Durchführung der einzelnen Projektphasen. Theoretische Grundkenntnisse In dieser Unterrichtsstunde wiederholen die Schülerinnen und Schüler vorhandene Kenntnisse zum Thema Wetter und erwerben neue. Interessantes im Internet Die Kinder recherchieren im Internet zum Thema Wetter. Die gefundenen Informationen werten sie aus und präsentieren ihre Ergebnisse. Kunst und Musik Die Schulkinder basteln Wetterinstrumente, betrachten Wetterbilder von berühmten Malern und illustrieren ein Wettergedicht mit selbst gemalten Bildern. Wettererscheinungen Anhand Sattelitenfotos erstellen die Schülerinnen und Schüler eine eigene Wetterprognose und arbeiten gemeinsam an einem Quiz zum Thema Wettererscheinungen. Messung von Wetterdaten Die Schülerinnen und Schüler messen Wetterdaten und tragen diese sorgfältig in eine Tabelle ein. Wetterexperimente Die Schulkinder führen zahlreiche Wetterexperimente durch und dokumentieren diese mit Bildern und Texten im Internet. Wettergeschichten Die Schulerinnen und Schuler zeigen ihre Kreativität bei der Erstellung von Wetterelfchen, Kreuzworträtseln und Endlosgeschichten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen im Fach Sachunterricht Wetterdaten und Informationen unter Einbezug verschiedener Medien (Internet, Messgeräte, Film und so weiter) sammeln. im Fach Deutsch andere Schulen via Internet (E-Mail), zum Beispiel: beim Zusammenstellen der Materialien und Informationen, der Auslobung eines Wettbewerbs "Wer ist Sonnenkönig?", einbeziehen. im Fach Mathematik mit Maßen und mathematischen Darstellungsformen (zum Beispiel: Tabellen) umgehen und rechnen lernen. in den Fächern Kunst und Musik künstlerische Darstellungen, Wetterinstrumente und so weiter zusammentragen respektive herstellen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Internetseiten aufrufen und sich auf Websites zurecht finden. Suchmaschinen kennen- und nutzen lernen. E-Mails verschicken und empfangen. mit dem Netscape Composer Internetseiten gestalten lernen. Allaby, Michael (1996): Klima und Wetter. Beobachten - experimentieren - entdecken. Christian-Verlag Gmür, Marianne (1994): Wetter. Werkstatt 3. Klasse. Elk Verlag Knoll, Carla (1992): Versuchs doch mal! - Wetter - Versuche und Beobachtung im Sachunterricht. Klett-Verlag. Jennings, Terry (1992): Versuchen und Verstehen: Luft und Wetter. Verlag an der Ruhr. Schroeder-Riecke, Edda (1996): Das Entdeckerbuch zum Thema Luft und Wetter. Klett-Verlag. Bausteine Grundschule (1994): Von Wind und Wetter. Bergmoser und Höller-Verlag. Andere Medien Wettergeräusche: Tonkassette mit 22 Bildkarten, Verlag an der Ruhr. Videofilm: Albert sagt...Natur - aber nur! Ohne Wasser kein Klima. Aktivbox: Wetterstation, ARS-Edition. Das Projekt wurde von einem Dozenten sowie Studenten der Universität Wuppertal, Lehramtsanwärtern, einer Fachleiterin eines Seminars und zwei Lehrern der Projektschule geplant. Vor Beginn der Projektwochen wurden über die Domaine www.schulweb.de sowie im Grundschulforum von Lehrer-Online Partnerschulen gesucht, deren Schülerinnen und Schüler sich per E-Mail mit den Schülerinnen und Schülern der Projektschule austauschen bzw. zusammenarbeiten sollten. Dabei wurde berücksichtigt, dass die teilnehmenden Schulen aus verschiedenen Regionen Deutschlands kamen, damit die Schülerinnen und Schüler so auf regionale Wetterunterschiede, die aus der naturräumlichen Ausstattung der Region resultieren, aufmerksam gemacht wurden. In den zwei Projektwochen konnte aus den unten angegebenen Unterthemen von den Schülerinnen und Schülern gewählt werden. Die Gruppen wechselten nach einer Woche, damit Schülerinnen und Schüler, die in der ersten Woche nur wenig oder gar keinen Zugang zum Computerraum hatten, dies in der zweiten Woche nachholen konnten. Die Gruppen wurden sozial-koedukativ zusammengestellt. Die Kinder bekamen jeweils Namensschilder, auf denen neben des Namens der Themenbereich ausgewiesen wurde, zum Beispiel Tim - Windforscher. Nach der Arbeit mit dem Computer wurden am Ende der Stunde im Plenum die Arbeitsergebnisse besprochen und offene Fragen geklärt. Dies war wichtig, um zu erkennen, wo noch Probleme vorhanden waren. Medieneinsatz Das Projekt ist ein gutes Beispiel für den sinnvollen Einsatz der neuen Medien im Unterricht. Die Behandlung des Themas Wetter, die im ersten Jahr ohne die neuen Medien Computer und Internet stattfand, wurde durch die Unterstützung der neuen Medien sinnvoll ergänzt. Durch das E-Mailing mit den Partnerschulen sowie das Recherchieren im Internet konnte den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Themas über die Schulgrenzen hinaus vermittelt werden. Außerdem wurde die Selbstständigkeit der Kinder gefördert, indem sie beispielsweise Informationen im Internet suchten, Kontakt mit "Wetterprofis" aufnahmen und ihre Arbeitsergebnisse professionell publizierten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen konnten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler konnten zwischen vielen Medien kompetent wählen und erfahren, dass Computer und Internet neben den ihnen bekannten herkömmlichen Medien eine sinnvolle Ergänzung sein können. Durch zahlreiche unbefriedigende Recherchen wurde den Kindern aber auch bewusst, dass die Informationen aus dem Internet nicht ganz ohne Skepsis übernommen werden dürfen. Die Kinder äußerten sich sehr positiv zum Abschluss des Projekts und fanden die Arbeit mit dem Computer sehr spannend und motivierend. Die kleinen Probleme Es gab aber auch Probleme bei der Durchführung des Projektes, wie beispielsweise die aufgrund der Vielzahl der Schulen zu beantwortenden Mails. Da die Partnerschulen zum Teil unterschiedliche Word-Versionen hatten, gab es teilweise Probleme beim Öffnen der angehängten Word-Dateien. Das galt ebenfalls für Bilddateien, die nicht geöffnet werden konnten sowie sehr große Dateien die lange Zeit zum Herunterladen benötigten. Zudem war die Aufgabenstellung zur Messung der Wetterdaten zum Teil nicht ausreichend mit den Schulen abgestimmt. Vor dem Beginn der praktischen Arbeit wurden im Projekt die bereits vorhandenen Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler zum Thema Wetter wiederholt und vertieft. Dies fand im Klassenverband statt. Die Wiederholung war von besonderer Bedeutung, um eventuelle fehlende Kenntnisse, die für die Schülerinnen und Schüler bei der selbstständigen Bearbeitung des Themas wichtig wären, zu vervollständigen. Außerdem wurde in dieser Runde der weitere Verlauf des Projekts vorgestellt und gemeinsam geplant. Die Schülerinnen und Schüler sollen theoretische Grundkenntnisse zum Thema Wetter kennen lernen. die vorhandenen Kenntnisse wiederholen und vertiefen. in die Vorbereitung des Projekts mit einbezogen werden. Aufgabe 1 Was verstehst du unter dem Begriff Wetter und Witterung? Aufgabe 2 Welche Wettererscheinungen kennst du? Welche Möglichkeiten kennst du, die Wettererscheinungen zu messen? Aufgabe 3 Überleg dir, an welcher Stelle auf dem Schulgelände die Wettermessstationen am günstigsten eingerichtet werden können? Aufgabe 4 Was verstehst du unter einem Wasserkreislauf? Was verstehst du unter Steigungsregen? Aufgabe 5 Wie entstehen Jahreszeiten? Diese Aufgaben können zum Teil nur mit der Ausgabe von Medien, wie beispielsweise Lexika und Sachbüchern, beantwortet werden. Wurde das Thema "Wetter" noch nicht bearbeitet, können die Fragen die Schülerinnen und Schüler unter Umständen überfordern. Im Plenum sollte abschließend über die Vorstellung der Schülerinnen und Schüler vom Ablauf des Projektes gesprochen werden, um möglicherweise noch zusätzliche Themen aufzugreifen und den Schülerinnen und Schülern zur Bearbeitung anzubieten. Informationssammlung Die Gruppe "Interessantes im Internet" war verantwortlich für das Sammeln von Informationen rund um das Thema Wetter. Teilweise wurden ihnen von den Lehrern genaue Suchaufgaben gestellt, sie durften aber auch selbstständig die in ihren Augen wichtigen Informationen suchen und abspeichern. So wurden zum Beispiel Bilder von Tornados - auch solche die nichts mit dem Thema Wetter zu tun haben - und Hurricanes gefunden, nach Wetterbildern in Museen gesucht - so zum Beispiel auf der Homepage des Musée d'Orsay in Paris -, die Wetterseiten nach interessanten Wetterfragen und Rekorden durchsucht und diese Fragen an die beteiligten Partnerschulen geschickt: "Wo hat es gestern in Deutschland geschneit?" Als Hilfe wurde die Yahoo-Wetterseite angegeben. Ergebnispräsentation Die Ergebnisse der Recherchen wurden in der Klasse vorgestellt und zur Information aller Schülerinnen und Schüler an die Wand geheftet. Außerdem war diese Gruppe für das Verschicken der eigenen Mails sowie das Abrufen, Auswerten und die Weitergabe der Mails der Partnerschulen verantwortlich. den technischen Umgang mit dem Computer und dem Internet kennenlernen. im Internet recherchieren. die im Internet gefundenen Informationen auswerten können. kooperatives Arbeiten lernen. Aufgabe 1 Versuche im Internet Texte und Bilder zum Thema Wetter und Wettererscheinungen (Regen, Hagel, Eis, Gewitter, Tornado, Hurricane etc.) zu finden. Du kannst dazu Suchmaschinen, wie beispielsweise yahoo einbeziehen. Interessante Informationen und Bilder kannst du herunterladen und auswerten (bitte Urheberrechte beachten). Aufgabe 2 Stelle Fragen zusammen, die du an die Partnerschulen zur Lösung schicken kannst. Aufgabe 3 Sieh nach, ob du eine E-Mail einer Partnerschule bekommen hast und gib sie unter Umständen an den Empfänger weiter. Wetterinstrumente Diese Gruppe arbeitete zunächst ohne den Einsatz von Computer und Internet und beschäftigte sich mit dem musikalisch-künstlerischen Bereich zum Thema Wetter. Es wurden Wetterinstrumente gebastelt, mit denen Wettergeräusche nachgeahmt und verklanglicht werden konnten. Beispielsweise wurden ein Regenrohr und eine Hagelrassel von den Kindern hergestellt und vorgeführt. Kunst und Wetter Zum Fach Kunst wurden Bilder nach vorgegebenen Kriterien betrachtet und von den Kindern nachgemalt. Zur Auswahl standen die Bilder "Hell und Dunkel" von Nolde, der "Galgenberg bei Gewitterstimmung" von Blechem sowie "Le chant de l'orage" von Magritte. Illustration eines Gedichtes Außerdem wurde das vorgegebene Gedicht "Wenn die ersten Tropfen fallen" von Vera Fera-Mikura illustriert. Es entstanden Bilder mit grauem Hintergrund für das Novemberwetter, auf die von den Kindern gezeichnete Regenschirme in verschiedenen Größen und Perspektiven ausgeschnitten und aufgeklebt wurden. Die Schülerinnen und Schüler sollen in ihrer Kreativität gefördert werden. in ihrer Zeichenmotorik gefördert werden. an Kunst und Musik herangeführt werden. Wetterinstrumente Aufgabe 1 Nimm ein Papprohr, zum Beispiel eines, in dem man ein Bild zusammengerollt verschicken kann. Dann schlag vorsichtig mit dem Hammer Nägel in einem Abstand von 1 cm in das Rohr. Jetzt gib etwas Reis in das Rohr und verschließ es mit den Plastikdeckeln. Schließe nun die Augen und drehe langsam an dem Rohr. Wie klingt das? (Das Regenrohr) Aufgabe 2 Nimm einen Luftballon und blase ihn auf. Gib nun etwas Reis in den Ballon und verknote die Öffnung. Schließe wieder die Augen und bewege langsam den Ballon. Wie klingt das? (Der Hagelballon) Kunst und Wetter Aufgabe 1 Betrachte das Bild von Emil Nolde. Überlege dir, welchen Namen Emil Nolde dem Bild gegeben hat. Dreh das Bild später um. Auf der Rückseite findest du den Namen des Bildes. Aufgabe 2 Geh auf den Schulhof und betrachte den heutigen Himmel genau. Danach male dein Himmelsbild. Wenn das Bild fertig ist, lass es trocknen und überlege dir einen Namen für dein Bild. Aufgabe 3 Betrachte die vorgegebenen Bilder ("Hell und Dunkel" von Nolde, der "Galgenberg bei Gewitterstimmung" von Blechem sowie "Le chant de l'orage" von Magritte) ganz genau und überlege dir, wie sie heißen könnte. Aufgabe 4 Versuche eines der Bilder von Aufgabe 3 nachzumalen. Illustration eines Gedichtes Aufgabe 1 Lies dir das Gedicht - "Wenn die ersten Tropfen fallen" - von Vera Fera-Mikura ganz genau durch und überlege dir, wie du es als Bild darstellen kannst. Wettererscheinungen In dieser Gruppe wurde gemeinsam an Fragen zum Thema Wettererscheinungen gearbeitet. Es wurden außerdem Fragen, die die Schülerinnen und Schüler später zu einem Wetterquiz an die Partnerschulen per E-Mail sendeten, zusammengestellt. Wetterwochenberichte Ebenfalls rief die Gruppe im Internet die aktuellen Satellitenfotos der letzten 24 Stunden vom Schulwetterclub des Deutschen Wetterdienstes ab, um eine eigene Wetterprognose zu erstellen, die mit dem Wetterbericht der Tageszeitung sowie den eigenen Wetterbeobachtungen am nächsten Tag verglichen wurde. Dabei wurden auch Digitalaufnahmen des Wetters gemacht und auf der eigenen Homepage veröffentlicht. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine eigene Wettervorhersage erstellen. Informationen und Daten zum Thema Wetter auswerten. sich Fachwissen zum Thema Wetter aneignen. Aufgabe 1 Überleg dir Fragen zum Zustandekommen von Wettererscheinungen und finde durch den Einsatz des Internets oder anderer Medien eine Antwort. Aufgabe 2 Sende die Fragen an die Partnerschulen und gib ihnen unter Umständen ein paar Tipps, wie und wo sie die Lösung dieser Fragen finden können. Aufgabe 3 Rufe die Satellitenbilder auf der Seite des Deutschen Wetterdiensts ab und versucht damit eine eigene Wetterprognose zu erstellen. Aufgabe 4 Vergleicht eure Wetterprognosen mit denen in der morgigen Zeitung bzw. beobachtet selbst das morgige Wetter. Für die Messung von Wetterdaten wurden den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Messgeräte zur Verfügung gestellt. Es gab ein Arbeitsblatt, in das die gemessenen Werte eingetragen werden konnten. Außerdem befasste sich die Gruppe mit den Wetterdaten aus der Heimat der ausländischen Mitschüler. Dabei wurden auch die Besonderheiten der Heimatländer erkundet, insofern sie Einfluss auf das Wettergeschehen hatten. Dies geschah einmal durch die Befragung der ausländischen Lehrkräfte des muttersprachlichen Unterrichts der Schule sowie über das Internet, indem Homepages von Verlagen, die im Internet Lexika bereitstellen, sowie Seiten von geografischen Instituten und Reiseunternehmen, aufgerufen wurden. Die Gruppe erfand Aufgaben zur Auswertung der Wetterdaten, die sie den anderen Gruppen der Klasse sowie den Partnerschulen zur Verfügung stellte. Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit Messgeräten beherrschen. eigene Messungen durchführen und auf der Homepage dokumentieren. unterschiedliche Lebensumstände und Lebensgrundlagen sowie klimatische Unterschiede anderer Länder kennenlernen. Aufgabe 1 Messt mit den Geräten aus der Medienecke die folgenden Wetterdaten und tragt sie in das Arbeitsblatt ein. Folgende Daten sollen gemessen werden: Niederschlagsart, Niederschlagsmenge der letzten 24 Stunden, Windrichtung, Windstärke (differenziert in: Windstille, leichter Wind, starker Wind, Sturm), Temperatur. Aufgabe 2 Gebt die gemessenen Daten in die vorhandene Word-Tabelle ein. (Diese Tabelle kann später vom Lehrer oder unter Umständen von den Schülern ins Netz gestellt werden.) Aufgabe 3 Versucht über das Internet herauszufinden, wie das Wetter in den Ländern eurer ausländischen Schulkameraden beziehungsweise in eurer Heimat ist und tragt die Werte ebenfalls in die Tabelle ein. Was fällt euch auf? Warum unterscheidet sich das Wetter im Ausland von dem in Deutschland? Die Schulkinder führten Experimente zu den Wettererscheinungen und deren Grundlagen durch. Der Versuchsablauf wurde beschrieben und die Ergebnisse des Versuchs mit einer Digitalkamera festgehalten und im Internet dokumentiert. Die Schülerinnen und Schüler sollen Wettererscheinungen und deren Grundlagen durch eigene Versuche selbstständig erarbeiten. die Versuche und ihre Ergebnisse beschreiben sowie auf der Homepage dokumentieren. Rätsel und Fortsetzungsgeschichten In der Gruppe Wettergeschichten wurden Wetterelfchen geschrieben und vorgestellt, Wetterwörter in einem Buchstabenfeld versteckt sowie ein Kreuzworträtsel entwickelt. Außerdem wurde der Anfang einer Endlosgeschichte geschrieben, die per E-Mail an die Partnerschule verschickt und von den Partnerschulen weiter geschrieben wurden. Die Rätsel, die von den Partnerschulen gestellt wurden, löste ebenfalls diese Gruppe. Kooperation mit der Massenmedien In Mails an die lokalen Medien - die Zeitung, den Rundfunk und das Fernsehen - versuchten die Schülerinnen und Schüler zu ermitteln, woher diese Einrichtungen ihre Wetterinformationen erhalten beziehungsweise wie sie ihre Wetterberichte erstellen. Der Kontakt zu einem lokalen Fernsehsender führte zu einer Dokumentation des Projektes im Fernsehen. Die Idee an die Zeitungen und Fernsehsender zu mailen, wurde von den Schülerinnen und Schülern selbst initiiert und nicht von den Lehrern als Aufgabe gestellt! Die Schülerinnen und Schüler sollen kreativ mit Sprache umzugehen können. mit anderen Schülerinnen und Schülern per E-Mail kommunizieren und themenrelevante Informationen austauschen. Aufgabe 1 Erfindet gemeinsam ein Rätsel zum Thema Wetter und schickt dies als E-Mail an die Partnerschulen. Aufgabe 2 Erfindet Wetterelfchen und schickt diese an die Partnerschulen. Aufgabe 3 Schreibt eine Umfrage zum Thema "Wetter" und schickt sie an die Partnerschulen. Wertet die Umfrage aus und veröffentlicht sie auf der Homepage.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Weblog – Internet-Tagebuch

Unterrichtseinheit

In dieser Einheit wird die Einrichtung eines Weblogs vorgestellt. Mit dem Weblog können die Kinder ihre Erlebnisse in der Schule für Eltern und Freunde dokumentieren. Das Internet wird dadurch als direktes Kommunikationsmedium genutzt. Ein Weblog oder Blog (ein Kunstwort aus Web und Logbuch) ist ein Internet-Tagebuch, in dem bequem über ein Formular Geschichten, Artikel, Bilder und mehr veröffentlicht werden können. Weblog-Systeme sind Content-Management-Systeme, die ein einfaches Einfügen neuer sowie die Veränderung bestehender Inhalte auch für Nutzerinnen und Nutzer ermöglichen, die über keine oder nur geringe Webdesign-Kenntnisse verfügen. Die Nutzung der meisten Weblog-Plattformen ist kostenfrei. Die gestalterische Anpassung an die persönlichen Vorlieben lässt sich mithilfe von vorgefertigten Designs, sogenannten Templates, vornehmen. Alternativ kann auch ein eigenes Design entworfen werden. Ein Anbieter für Schülerinnen und Schüler ist digi.reporter . Etwas umfassender ist WordPress . Die Schülerinnen und Schüler werden zum Schreiben motiviert, da sie wissen, dass ihre Tagesberiche auch tatsächlich gelesen werden. Interaktivität entsteht dabei vor allem durch die Kommentarfunktion. Möglich sind Inhalte über Erlebnisse oder Projekte, die eventuell sogar um Bildmaterial ergänzt werden können. Auch kreative Texte und Aufsätze können veröffentlicht werden. Schulkinder, Lehrkräfte und Eltern profitieren gleichermaßen von diesem neuen Kommunikationsweg. Anlegen eines Weblog-Accounts Der Einstieg und die Vorbereitung sind bei einem Weblog-Projekt zuallererst Lehrersache: Sie müssen sich in das Thema einarbeiten und eine geeignete Weblog-Plattform finden. Das Einrichten eines Nutzer-Accounts ist dabei genauso einfach und unkompliziert wie das Anlegen eines E-Mail-Accounts. Nachdem Sie den Blog eingerichtet und zusammen mit den Schülerinnen und Schülern einige Probeeinträge veröffentlicht haben, sollten Sie das Projekt den Eltern vorstellen. Wichtig! Sie benötigen die Einverständniserklärung der Eltern, wenn Sie Fotos der Kinder in den Weblog einbinden möchten. Achten Sie weiterhin darauf, dass keine persönlichen Daten der Schülerinnen und Schüler (zum Beispiel Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummern) im Blog veröffentlicht werden. Möglichkeiten zur Integration des Weblogs in den Schulalltag Jeden Tag schreiben andere Schülerinnen und Schüler einen Eintrag zur jeweiligen Unterrichtsreihe. Zu bestimmten Projekten oder Ereignissen werden Texte veröffentlicht oder Informationen von den Lehrkräften vorgegeben. Weitere Tipps zur Projektarbeit Suchen Sie sich zum Beispiel über die E-Pals-Webseite eine Partnerklasse, die ebenfalls bloggt. Auf diese Weise bekommen die Schülerinnen und Schüler Anregungen und Kommentare von Klassen aus einer anderen Schule, vielleicht sogar aus einem anderen Land! Es bietet sich an, einige computererfahrene Kinder in die Arbeitsweise einzuführen, so dass diese im weiteren Verlauf den anderen Schülerinnen und Schülern helfend zur Seite stehen können. Ein Weblog lebt davon, dass die Beiträge gelesen und kommentiert werden. Diese Funktionen erhöhen und erhalten die Motivation. Sie sollten daher von Beginn an versuchen, einen festen Leserstamm aufzubauen. Der kann nicht nur aus Eltern, sondern auch aus interessierten Verwandten, Bekannten oder Freunden der Kinder bestehen. Die Schülerinnen und Schüler schreiben eine Begebenheit verständlich auf. führen den Weblog selbstständig. lernen, einen Text ohne handschriftliche Vorlage am Computer einzugeben. lernen, wie ein einfaches Eingabeformular gehandhabt wird.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Spezieller Förderbedarf, Berufliche Bildung

Eltern-Kinder-Experten-Blog zur Radfahrprüfung

Unterrichtseinheit

Dieser Unterrichtsvorschlag beschreibt, wie ein Weblog die unterrichtliche Vorbereitung auf die Radfahrprüfung in der Grundschule sinnvoll ergänzen kann. In vielen Grundschule finden Radfahrprüfungen statt. Im Vorfeld der eigentlichen Prüfung versuchen die Lehrerinnen und Lehrer immer, sowohl theoretische Inhalte der Themenbereiche Verkehrs- und Mobilitätserziehung (Verkehrszeichen und -regeln, Umweltschutz) als auch praktische Inhalte (sicheres Radfahren) zu vermitteln. Für die Vermittlung theoretischer Inhalte stehen in der Regel verschiedene Unterrichtsmaterialien und -medien zur Verfügung. Hier kann der kommunikative Austausch über eine Web 2.0-Applikation, das Weblog (= Web-Logbuch), kurz Blog, den Unterricht sinnvoll ergänzen. Blog im Unterricht: Austausch mit allen Beteiligten Ein Blog bietet den Beteiligten die Möglichkeit zum Austausch. In schriftlichen Beiträgen, die sich inhaltlich aufeinander beziehen, können Fragen formuliert und beantwortet sowie Meinungen ausgetauscht werden. Schülerinnen und Schüler Die Schülerinnen und Schüler können im Blog ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Verkehr und bei der Verkehrserziehung aufschreiben und durch Bilder ergänzen. Leitfragen oder -gedanken der Lehrkraft lenken die Beiträge. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Lernfortschritte auf dem Weg zur Radfahrprüfung dokumentieren (Besuch in der Jugendverkehrsschule, Unterricht mit dem Verkehrpolizisten) und den Eltern veranschaulichen. Eltern und Unterricht Die meisten Eltern sind interessiert an einem "Blick in den Klassenraum". Im Blog können sie die Dokumentation des Unterrichts in Text- und Bild verfolgen. Zusätzlich können sie Kommentare dazu schreiben und so zeitversetzt auch in einen Austausch mit den Kindern im Unterricht treten. Eltern stellen die Verkehrsproblematik aus ihrer Sicht als Eltern (sie machen sich Sorgen um ihre Kinder) und eventuell aus ihrer Sicht als Autofahrer (Rücksicht auf Radfahrer oder Konflikte mit ihnen) dar. Experten hinzuziehen Die Hinzuziehung von außerschulischen Expertinnen und Experten kann den Unterricht bereichern und die Kinder motivieren. Expertinnen und Experten können und sollten auch Personen von außen sein: Die mit der Verkehrserziehung beauftragte Lehrkraft des Bezirks oder der Verkehrspolizist, der auch die Übungen in der Jugendverkehrsschule leitet. Sie können die Fragen der Kinder, die im Unterricht entstehen, im Blog beantworten, denn sie stehen der Klasse ja persönlich nicht ständig zur Verfügung. Mit dem zuständigen Verkehrspolizisten kann beispielsweise abgesprochen werden, während eines bestimmten Zeitraumes öfter im Blog Eintragungen zu machen und Fragen zu beantworten. Technische Umsetzung In einem eventuell vorhandenen Schul-CMS oder über einen kostenlosen Blog-Anbieter im Internet wird ein Blog eingerichtet. Passwortgeschützt kann sich jeder trauen, Beiträge zu erstellen. Im Rahmen des Unterrichts (Schulkinder) oder in der außerunterrichtlichen Zeit (Eltern, Experten) werden die Beiträge erstellt. Didaktische Tipps Einführung des Blogs Die Schülerinnen und Schüler sehen sich im Unterricht gemeinsam einen Kinder-Blog im Internet an. Blog-Beiträge "offline" schreiben In Form einer Wandzeitung (Beiträge werden auf kleinen Zetteln untereinander an einer Pinnwand angeordnet) sammeln die Mädchen und Jungen Beiträge zu einem Thema. Thematisierung der Rechtschreibproblematik Anhand von Beispielen wird erarbeitet, dass Rechtschreibung und Grammatik zumindest soweit richtig sein müssen, dass die anderen Blog-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer den Inhalt verstehen. Später können die Blogbeiträge zuerst auf Papier geschrieben und dann am Computer übertragen werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Fragen an eine Expertin oder einen Experten verständlich zu formulieren. lernen, einen Text nach handschriftlicher Vorlage am Computer einzugeben. lernen, wie ein einfaches Eingabeformular am Computer benutzt wird.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe

Unser Wetter-Weblog

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit beobachten und vergleichen die Schülerinnen und Schüler Wettererscheinungen und werten diese aus. In einem selbst erstellten Wetter-Weblog berichten sie über ihre Ergebnisse. Im Rahmen dieser Unterrichtsanregung arbeiten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam an einem Weblog-Projekt. Durch die Auswertung von Wetterdaten (zum Beispiel Temperaturkurven) erwerben sie mathematische Kenntnisse. Am Ende des Monats vergleichen sie ihre Ergebnisse mit den "offiziellen". Ein Weblog wird von der Schulklasse angelegt und geführt, in dem der Projektverlauf und die Ergebnisse dokumentiert werden. Ein Weblog (auch Blog genannt) bietet den Schülerinnen und Schülern eine einfach zu bedienende Kommunikationsplattform, auf der sie ihre Unterrichtsprodukte relativ einfach veröffentlichen können. Somit können auch Eltern oder Freunde Einblicke in die Arbeit der Kinder erhalten. Ein Weblog (Kunstwort aus Web und Logbuch) ist ein Internet-Tagebuch, in dem bequem über ein Formular Geschichten, Artikel und Bilder veröffentlicht werden können. Weblog-Systeme sind Content-Management-Systeme, die ein einfaches Einfügen neuer Inhalte sowie die Veränderung bestehender Inhalte auch für Nutzerinnen und Nutzer ermöglichen, die über keine oder nur geringe Computerkenntnisse verfügen. Die gestalterische Anpassung an die persönlichen Vorlieben lässt sich bei vielen Weblogs mithilfe von Templates, also Vorlagen, vornehmen. Bei den meisten Anbietern gibt es vorgefertigte Designs. Alternativ kann ein eigenes Design entworfen werden. Der Weblog kann beispielsweise mit dem Online-Redaktionssystem digi.reporter umgesetzt werden. Technik und Werkzeuge Zunächst meldet die Lehrkraft ein Weblog an oder installiert die Blog-Software auf dem Schulserver. Wenn die Internetadresse des Weblogs bekannt ist, sollte diese in die Favoritenliste der Schüler-Computer eingefügt werden. Dann können die Kinder problemlos und ohne Zeitaufwand die Weblog-Seite wiederfinden. Abschließend wird die Anleitungen zum Wetter-Weblog und Tabellenkalkulationsprogramm (siehe Downloads) in ausreichender Anzahl für die Schülerinnen und Schüler ausgedruckt oder kopiert. Die Schülerinnen und Schüler benötigen Thermometer zur Temperaturaufzeichnung. Zeitplan Zu Beginn des Projektes ist es sinnvoll, einen Plan zu erstellen, aus dem hervorgeht, welche Schülerinnen und Schüler an welchem Tag für die Messung der Wetterdaten verantwortlich sind und wer die Auswertung der Ergebnisse für eine bestimmte Woche übernimmt. In Keingruppen können Daten an verschiedenen Orten gesammelt werden. Möglich sind hier zum Beispiel die Temperaturen im Klassenraum, auf dem Pausenhof, im Wald oder bei einigen Lernenden daheim. Somit ergibt sich eine Vielzahl an unterschiedlichen Daten und Diagrammen, die anschließend verglichen werden können. Daten-Raster Nach Abschluss der Vorbereitungen leitet die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Messung der Wetterdaten an. Als Daten können nicht nur Temperaturen, sondern auch Niederschlag und Luftfeuchtigkeit dienen. Zur Aufzeichnung der Daten wird ein Protokoll-Raster durch die Lehrkraft vorgegeben und gemeinsam mit den Lernenden erarbeitet. Erstellung und Veröffentlichung von Diagrammen Daten werden häufig mit Diagrammen dargestellt. Es bietet sich an, dass Schülerinnen und Schüler schon früh mit der Darstellung und Erstellung von Diagrammen in Berührung kommen und sie somit zu sensibilisieren. Ausgehend von den Daten einer Woche erstellen die Lernenden unter Zuhilfenahme der Anleitung ein Diagramm. Alternativ können die Schülerinnen und Schüler auch ein Wetterfoto machen und dazu eine Wetterbeschreibung mit Daten anfertigen. Im Anschluss werden die Diagramme im Weblog veröffentlicht. Die Schülerinnen und Schüler erheben, verarbeiten und stellen Daten aus der unmittelbaren Lebenswirklichkeit dar. können mit einem Tabellenkalkulationsprogramm umgehen. beobachten Wettererscheinungen. führen einen Weblog. erstellen eine eigen Webseite zur Veröffentlichung des Weblogs. lesen Daten aus einem einfachen (Säulen-) Diagramm ab.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Spezieller Förderbedarf

Ein Schulwald für die Grundschule

Unterrichtseinheit

Dieses Unterrichtsmaterial befasst sich mit dem Thema "Ein Schulwald für die Grundschule". Das Thema "Bäume" mit all seinen Details, angefangen bei den Arten, über die Veränderungen in den einzelnen Jahreszeiten, bis hin zu den Waldarten und der Nutzung zieht sich systematisch durch alle (Grund-)Schuljahre hindurch und kann in verschiedene Fächer integriert werden. Umweltschutz und Klimawandel sind spätestens seit den Fridays for Future-Demonstrationen ein allgegenwärtiges Thema – auch für Grundschulkinder. Stetig erweitert sich das Wissen der Schülerinnen und Schüler. Um einen optimalen Zuwachs an Kenntnissen, Erkenntnissen und Einstellungen bei den Kindern zu erreichen, ist die altbekannte Einheit von Herz, Hand und Verstand mehr denn je gefragt. Neue Kapazitäten schaffen und nutzen Das Schulgelände erschließen Viele Schulen und Einrichtungen besitzen ein umfangreiches Außengelände mit einem artenreichen Baum- und Sträucherbestand. Diesen gilt es zu nutzen und ihn auch hinsichtlich der Frage nach einheimischen Gewächsen hin zu überprüfen. Es lohnt sich gemeinsam mit den Kindern die Bäume und Sträucher zu katalogisieren und sie anschließend in einem Lageplan einzutragen. Weiterhin sollten wetterfeste Schilder angefertigt werden, worauf der Name des jeweiligen Gewächses steht. Bei beiden Aufgaben kann der Computer mit Tabellenprogramm und Wordart hilfreich eingesetzt werden. Eine Schule – ein Arboretum Befinden sich auf dem Gelände keine, wenige oder schon sehr alte Bäume und Sträucher, bietet es sich an, einen Schulwald neu anzulegen oder zu ergänzen. Natürlich ist das alles mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Daher empfiehlt es sich, sich für die Errichtung des eigenen Schulwaldes nach geeigneten Förderprogrammen umzusehen. Nutzen des Schulwaldes – ein Beispiel "Bäume und Sträucher des Waldes" Wenn der Schulwald sich auf dem Schulgelände befindet, entfallen lange Wege für Exkursionen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil, da nun die Möglichkeit besteht, auch längere Beobachtungen und Betrachtungen ohne größeren Aufwand durchzuführen. Theorie mit der Praxis verbinden Im Anschluss an die praktischen Arbeiten im Schulwald informieren sich die Schülerinnen und Schüler auf geeigneten Internetseite unter Zuhilfenahme passender Stichwörter genauer über die einzelnen Gewächse. Das Erlebte wird nun mit dem Gelesenen verglichen. Natürlich kann dieser Prozess auch in umgekehrter Reihenfolge erfolgen: zuerst informieren und sich dann in der Natur umsehen. Schwierig wird es für die Kinder, wenn die zu den jeweiligen Bäumen zugehörigen Schilder abgedeckt werden. Diese Variante ist für eine Lernzielkontrolle bestens geeignet. Weiterführende Arbeit Einbindung der neuen Medien Abschließend bietet es sich an, dass die Kinder in Gruppenarbeit einen Baum oder einen Strauch auf vielfältige Art und Weise beschreiben bzw. dokumentieren. Es können beispielsweise Baumsteckbriefe verfasst oder Lieblingsbäume gekührt werden. Je nach Kenntnisstand bietet sich die Möglichkeit dies hithilfe eines Word-Dokuments oder einer PowerPoint-Präsentation umzusetzen. Die Erfahrung zeigt, dass die Kinder besonders gern Präsentationen erstellen, was ab der dritten Klasse sehr gut möglich ist. Diese Arbeit kann eine Früchtesammlung, ein Blattherbarium oder eine Bastelei sinnvoll abrunden. Auch ein Rätsel wäre denkbar. Den krönenden Abschluss stellt die gruppenweise Präsentation der Ergebnisse dar.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Regenwürmer erforschen – ein fächerübergreifendes Projekt

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit zum Thema "Regenwürmer" erforschen die Schülerinnen und Schüler die Lebensweise des Regenwurms und seine Eigenschaften. Hierfür wird das heimische Tier als Studienobjekt ins Klassenzimmer geholt. Was wissen wir über den Regenwurm in unserem Garten? Wie bewegt er sich? Können Regenwürmer sehen, hören, riechen? Nach einer ersten Begegnung mit dem Regenwurm im Rahmen eines Unterrichtsgangs in der freien Natur bauen die Schülerinnen und Schüler eigene Regenwurmbeobachtungskästen, die sie mit lebenden Regenwürmern besiedeln und einrichten. Hier können verschiedene Bodenarten variiert werden. In einer ergänzenden Recherche füllen sie einen Steckbrief über den Regenwurm aus. In Versuchen wird dann Körperbau, Bewegungsablauf und Besonderheiten der Sinneswahrnehmung des Regenwurms erforscht: Die Tiere werden gewogen, gemessen und ihre Bewegungen dokumentiert. Die Kinder führen dazu Versuchsprotokolle und ein Projekttagebuch. In Plenumsgesprächen können die Kinder ihre eigenen Forschungsfragen einbringen (Wie viel frisst der Regenwurm? Hat er Zähne? ...) und sich austauschen. Abschluss des Projekts bildet eine von den Schülerinnen und Schülern erstellte Ausstellung oder PowerPoint-Präsentation . Als Fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt kann das Thema neben der Erarbeitung im Sachunterricht auch sprachlich im Fach Deutsch und bildlich im Fach Kunst veranschaulicht werden: Die Entdeckungen und Forschungsergebnisse können im Kunstunterricht nachgezeichnet, unterschiedlichen Techniken dafür eingeführt werden und eigene Bild- und Bastelideen (zum Beispiel Daumenkino zur Gestaltung eines Bewegungsablaufs) entstehen. Im Deutschunterricht können eigene kleine Geschichten oder Gedichte rund um den Regenwurm entstehen. Tiere aus dem Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu thematisieren und mit ihnen vertraut zu werden ist wesentliches Ziel des Sachunterrichts in der Grundschule. Im Vordergrund des Projekts steht daher die originale Begegnung mit dem Regenwurm, die genaue Beobachtung dieser Tierart und der Abbau von Berührungsängsten. Die besiedelte Beobachtungskästen im Klassenzimmer ermöglichen eine eingehende Langzeitbeobachtungen des Regenwurms. Darüber hinaus wird durch die tägliche Pflege der verantwortungsbewusste Umgang mit Lebewesen erlernt. Bei der langfristigen Beobachtung der Veränderungen in den Regenwurmkästen wird auch die Bedeutung des Regenwurms für die Humusbildung eindrucksvoll deutlich. Durch die weitgehend selbstständige Planung, Durchführung, Auswertung und Dokumentation der Experimente gewinnen die Kinder erste Einsichten in die Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens. Auch üben sie das selbstgesteuerte Lernen: In wiederkehrenden Plenumsgesprächen berichten und bewerten sie die Ergebnisse ihrer Untersuchungen und Beobachtungen und tauschen sich aus. So kann die Lehrkraft im Hintergrunrd bleiben, bei Bedarf eingreifen und helfen, die Materialien zu sammeln und zu systematisieren. Die Auseinandersetzung mit dem Regenwurm kann medial vielfältig geschehen: So können zum Beispiel Tierbestimmungsbücher eingesetzt oder die Arbeitsweise mit dem Smartphone geübt werden. Auch können die Kinder mit einem Textverarbeitsungsprogramm arbeiten, ein Malprogramm sachgerecht nutzen lernen oder mit einer Software kleine Animationen (beispielsweise zur Fortbewegung des Regenwurms) erstellen. Bei der Zusammenstellung der Ergebnisse für eine Ausstellung in digitaler Form nutzen die Kinder den Computer, Das Tablet oder Smartphone als sinnvolle Medien, um Texte, Bilder, Plakate, Animationen er Videos adressaten- und sachgerecht zu gestalten. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben Sachwissen über Eigenschaften, Lebensweise und Bedeutung des Regenwurms. erhalten erste Einsichten in die Prinzipien wissenschaftlichen Forschens und Arbeitens. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen Internetrecherchen zum Thema Regenwurm durch und lernen Informationen kritisch zu hinterfragen. gestalten eine Präsentation. Sozialkompetenz Schülerinnen und Schüler üben den behutsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Lebewesen. arbeiten selbstständig. arbeiten kooperativ.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

My Christmas Alphabet Book

Unterrichtseinheit

Mit diesem Unterrichtsvorschlag lernen die Kinder zu jedem Buchstaben des Alphabets ein Wort zum Thema "Christmas" kennen. Die dazu gehörigen Bilder dienen dabei als Gesprächsanlass.Das Weihnachtsfest bietet Gelegenheit, Sprachenlernen mit Interkulturellem Lernen zu verbinden. Typische Bilder zum Thema Weihnachten dienen hier als Anlass, auf unterschiedliche Bräuche aufmerksam zu machen und darüber zu sprechen. Gleichzeitig begegnen die Schülerinnen und Schüler dem englischen Alphabet und lernen, dass einige Buchstaben im Anlaut anders gesprochen werden. Vorgehensweise Möglichkeiten der Einführung: Täglich ein bis zwei Buchstaben oder alle auf einmal? Hinweise für die Fachlehrkräfte. Verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten Ein geheftetes "Teeny Tiny Book", ein "Pocket Book", ein Klassenposter sowie eine "Alphabet Homepage" entstehen im Unterricht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das englische Alphabet kennen. erweitern ihren Wortschatz. Medienkompetenz Die Schülerinnnen und Schüler nutzen das Internet als Recherche-Quelle. erstellen mit dem Homepage-Generator Primolo Webseiten. Weihnachts-ABC Zu jedem Buchstaben ist ein Wort, das zum Thema Weihnachten passt, ausgewählt und zeichnerisch dargestellt. A is for Angels. B is for Bells. C is for Candle und so weiter. Ein Teil der Wörter wird den Kindern auch in anderen Zusammenhängen beim Thema Christmas begegnen. Alle Begriffe sollten von der Lehrkraft umschrieben beziehungsweise mit Mimik und Gestik unterstützt in einen Kontext gestellt werden. Die Lehrkraft hält die Bilder ohne Schriftbild bereit und erläutert jedes Bild. Lehrkraft: "We decorate the top of the Christmas tree with an angel. Please, look for the angel." Die Kinder raten, um welches Bild es sich handelt, indem sie auf das Bild zeigen. Die Lehrkraft legt nun die Buchstaben untereinander und benennt die einzelnen Begriffe auf den Bildern. Die Kinder müssen die Bilder nun dem jeweiligen Buchstaben zuordnen. L: "A is for angels." Schließlich bekommen die Kinder das Buchstabenbild mit Wort und Zeichnung zum Ausmalen. Möglichkeiten der Einführung Das Alphabet kann beginnend mit dem 1. Dezember als tägliches Ritual nach und nach eingeführt werden. Jedes Kind bekommt jeden Tag einen oder zwei Buchstaben zum Anmalen. Wenn der Englischunterricht vom Fachlehrer erteilt wird, können die Buchstaben und Wörter auch in drei aufeinander folgenden Stunden innerhalb von 10 bis 15 Minuten eingeführt werden (Buchstaben A-I/ J-Q/ R-X). Oder das gesamte Alphabet wird in einer Stunde eingeführt, wobei jedes Kind nur eine Buchstabenseite gestaltet und nur das entsprechende Wort dann vorliest. Am Ende der Stunden werden alle Buchstaben zu einem Poster zusammengesetzt. Einzelne häufig gebrauchte Wörter werden in den folgenden Stunden in den Unterricht eingebunden und wiederholt. A Teeny Tiny Book Die Seiten lassen sich zu einem 14 cm x 15 cm großen Heftchen zusammenheften, wobei jede Seite zwei Buchstaben abbildet. Für das Kopieren im Klassensatz bietet es sich an, die Vorlage so zurecht zu schneiden, dass auf eine DIN A 4 Seite je zwei Buchstabenseiten passen und sich die Anzahl der Kopien dadurch auf sieben pro Kind reduziert. A Pocketbook Man kann das Heft auch kleiner gestalten, indem sämtliche Buchstabenkästen einzeln für die Vorlage ausgeschnitten und auf einer DIN A 4 Seite zusammenklebt werden. Auf die Weise kann man acht verschiedene Buchstaben auf eine Seite kopieren. Dadurch bekommt das Heftchen ein anderes Format, da jetzt alle Buchstaben getrennt hintereinander geheftet werden. Mit Deckblatt und Abschlussseite hat das Pocketbook im Hosentaschen-Format 28 Seiten. Klassenposter Die einzelnen Buchstaben können auch zu einem Poster zusammengestellt und in der Klasse ausgehängt werden. Jedes Kind bekommt dann einen Buchstaben zum Ausmalen. Start und Abschlussseite werden weggelassen. Anmeldung eines Primolo-Projektes Damit die Kinder mit dem Homepage-Generator arbeiten können, ist zuvor die Anmeldung eines Projektes durch die Lehrkraft notwendig. Alle Informationen zur kostenlosen Anmeldung bei Primolo finden Sie unter www.primolo.de/Lehrerzimmer . Vorkenntnisse und Vorbereitungen Für die Arbeit mit Primolo sind wenig Computerkenntnisse nötig. Die Kinder geben Texte in vorgefertigte Eingabemasken ein und Primolo generiert aus den Eingaben die Internetseiten. Es empfiehlt sich, alle Bilder für die Website vorher in der Dateiablage zu sammeln, damit sie dort jedem Kind zur Verfügung stehen. Die benötigten Bilder müssen zuvor eingescannt oder digital fotografiert und in die passende Größe und in ein webtaugliches Format (JPG oder GIF) umgewandelt werden. Letzteres kann mit dem kostenlosen Programm IrfanView erledigt werden. Informationen dazu finden Sie in unserem Beitrag Tutorial: IrfanView .

  • Englisch
  • Primarstufe

The Gruffalo: vom Storybook zum Theaterstück

Unterrichtseinheit

In diesem handlungsorientiertem Unterrichtsprojekt zum englischen Kinderbuch "The Gruffalo" von Julia Donaldson und Axel Scheffler erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Lektüre rund um den Grüffelo durch intensive Textarbeit, das Hörspiel und schließlich durch eine Aufführung des Theaterstücks. Handlungsorientierter Unterricht macht den Schülerinnen und Schülern nicht nur Spaß, sondern vertieft auch das Verständnis für den Lernstoff und sichert den langfristigen Lernerfolg. In Projekten mit spielerischem Charakter machen die Kinder "ganz nebenbei" enorme Fortschritte, ohne die Situation als Lernsituation zu empfinden. Analytisches Hören fördert Lernerfolge In diesem Zeitraum haben die Kinder ihr Hör- und Leseverstehen geschult, Sicherheit bei Aussprache und Intonation gewonnen, grundlegende Strukturen und Redemittel der englischen Sprache kennen gelernt und eingeübt und den Mut zum Sprechen entwickelt. Dabei haben auch digitale Medien eine Rolle gespielt. Zum Einsatz kamen ein Minidisc-Player zur Erarbeitung und Aufnahme des Hörspiels in Kombination mit einem Computerprogramm (Audacity). Mithilfe dieser auditiven Medien konnten die Kinder ihre Aussprache selbst kontrollieren und verbessern, wobei das analytische Hören entscheidend zum Lernerfolg beitrug. Videoaufnahmen dienten bei den Theaterproben als Reflexionsgrundlage und schließlich zusammen mit Digitalfotografien als Dokumentationsmöglichkeit. Die Einstudierung und Aufführung eines Theaterstücks in einer Fremdsprache ist für Grundschulkinder eine große Herausforderung. Wichtig ist, dass die Vorlage sorgsam gewählt wird und dass die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt an die Aufgaben herangeführt werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Kinder sich in jeder Phase des Projekts aktiv und handelnd ins Unterrichtsgeschehen einbringen können. Erarbeitung des Storybooks Nach der intensiven Beschäftigung mit einer ansprechenden, altersgerechten Vorlage erstellen die Kinder eigene Storybooks. Hörspiel und Theaterstück Mit neuen Formen der Textarbeit und handlungsorientiertem Lernen lassen sich auch passivere Schülerinnen und Schüler motivieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre rezeptiven Sprachkenntnisse. rezipieren einzelne Passagen der Geschichte. üben Aussprache und Intonation intensiv. lernen grundlegende Strukturen und Redemittel kennen (begrüßen und verabschieden, sich vorstellen, benennen und beschreiben, Auskunft einholen, sich bedanken und höflich ablehnen). übernehmen einige Konstruktionen in den aktiven Sprachgebrauch, indem sie handlungsorientiert mit der Sprache umgehen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien. werden sich der Nutzung digitaler Medien bewusst. gewinnen Kenntnisse über wesentliche Gestaltungsmittel. Übergreifende Ziele Die Schülerinnen und Schüler lernen, mit ihrer Stimme verschiedene Charaktere und Stimmungen auszudrücken. setzen eine Geschichte szenisch um. erwerben und stärken Schlüsselqualifikationen, wie zum Beispiel Einsatzbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Kritikfähigkeit. Die Geschichte sollte authentisch und interessant genug sein, um die Motivation der Kinder über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten, darf die Schülerinnen und Schüler jedoch sprachlich nicht überfordern. Dies ist beim "Gruffalo" gegeben. Inhaltlich ist die Geschichte für Zehn- bis Elfjährige angemessen. Mit der Hauptfigur, einer cleveren Maus, können sich die Kinder gut identifizieren. Die Vorlesezeit von etwa sieben Minuten überschreitet auch die Konzentrationsspanne der Kinder nicht. Der szenische Ablauf der kleinen Erzählung - verschiedene kurze Begegnungen der Maus mit anderen Tieren - kommt einer schrittweise Erarbeitung des Textes und der Realisierung auf der Bühne sehr entgegen. Im Wald trifft die Maus nacheinander einen Fuchs, eine Eule und eine Schlange. Jeder von ihnen will die Maus zu einem gemeinsamen Essen in seine Behausung einladen - allerdings mit dem Hintergedanken, den Gast selbst zu verspeisen. Die schlaue Maus lehnt immer wieder dankend ab und behauptet, mit ihrem Freund, dem Gruffalo, verabredet zu sein. Der Gruffalo ist ein Geschöpf ihrer Fantasie, den sie zunehmend unheimlicher und furchteinflößender schildert. Mit diesem Trick schlägt sie ihre Feinde in die Flucht. Die Maus triumphiert - bis der Gruffalo tatsächlich auftritt. Auch er hat Appetit auf die Maus. Als sie ihm aber bei einem gemeinsamen Spaziergang beweist, dass sie die furchteinflößendste Gestalt des Waldes ist, vor der alle Tiere davon laufen (in Wahrheit fliehen sie natürlich vor dem Gruffalo!), ergreift der Gruffalo ebenfalls die Flucht Zum Auftakt des Projekts wird die Figur des Gruffalo eingeführt. Dies kann anhand eines Schattenspiels, der einzelnen Körperteile oder mit dem Gruffalo-Song geschehen. Anschließend wird die Geschichte in mehreren Unterrichtsstunden durch Vorlesen, Nachsprechen und Lesen Seite für Seite erarbeitet. Der Fortgang der Story kann den Kindern jeweils als Figurentheater mit Tierfiguren nahe gebracht werden. Der Wortlaut des Textes lässt sich gut in Form des "Bilderbuchkinos" vermitteln. Dabei projiziert die Lehrkraft die Bilder aus dem Buch an die Wand und liest den dazu gehörigen Text vor, der für die Schülerinnen und Schüler aber noch nicht sichtbar ist. Auch einzelne Bildelemente können anfangs verdeckt sein und passend zur Erzählung aufgedeckt werden. Gleichzeitig werden die neuen Vokabeln eingeführt und gefestigt: Wortkarten mit den unbekannten Wörtern werden nach ihrem Auftauchen im Text an die Tafel geheftet. Die Kinder sprechen die Wörter nach, erkennen sie im gesprochenen Text wieder und lernen ihr Schriftbild kennen. Zum Abschluss liest der Lehrende den Text zeilenweise vor, die Schülerinnen und Schüler sprechen ihn nach. Mehr und mehr sind die Kinder in der Lage die gesamte Geschichte mitzulesen und mit verteilten Rollen zu sprechen. Nach der gründlichen Auseinandersetzung mit dem Text fällt die Erarbeitung der Storybooks nicht mehr schwer. Dies geschieht ebenfalls Seite für Seite jeweils im Anschluss an die Erarbeitung der Textabschnitte. Die einzelnen Seiten habe ich so weit vorbereitet, dass die Kinder den Bildern nur noch die Texte (in Sprechblasen) zuordnen mussten. Der Text des Storybooks bildet die Grundlage für das Hörspiel und kann wortwörtlich übernommen werden. Aussprache und Intonation Mit dem Hörspiel wird die intensive inhaltliche und sprachliche Vorarbeit weiter vertieft, wobei der Schwerpunkt hier auf der korrekten Aussprache und dem freien Sprechen liegt. Aussprache und Intonation übernehmen die Kinder von der Lehrkraft. In der Anfangsphase ist intensive Fehlerkorrektur wichtig, damit sich keine Aussprachefehler einschleichen. Rollenverteilung Wenn alle Kinder einigermaßen textsicher sind, werden die Rollen verteilt. Kinder, die keine Rolle übernehmen, singen den Gruffalo-Song, sorgen für die Geräuschkulisse oder sind für die Aufnahmetechnik zuständig. Es bietet sich an, einzelne Szenen musikalisch zu untermalen (beispielsweise Trommeln zum Spannungsaufbau). Diese Elemente können später auch im Theaterstück eingesetzt werden. Die Produktion des Hörspiels gibt den Schülerinnen und Schülern die nötige Sicherheit im Umgang mit der fremden Sprache und den Mut, sich später auch auf die Bühne zu wagen. Bei den Hörspielproben werden Audioaufnahmen gemacht, mit denen die Kinder ihre Aussprache kontrollieren. Hier können Soundaufnahmen am PC zum Einsatz kommen. Die Aufnahme erfolgt mit einem Minidisk-Player, darauf folgt die Soundbearbeitung am Computer, beispielsweise mit dem Programm Audacity (Zusatzinformationen auf der Startseite) Das fertige Hörspiel wird am Computer vervielfältigt und auf CDs an die Kinder verteilt. Einen Hörspiel-Ausschnitt finden Sie als Download auf der Startseite dieses Unterrichtsprojekts. Den Worten folgen Taten Zunächst bemühen wir uns darum, den Sprechtext schauspielerisch umzusetzen, indem wir die Sprache mit Handlungen, Gestik und Mimik unterstreichen oder ausschmücken. So wird der Text gedeutet und die Geschichte Szene für Szene entschlüsselt. Dabei sollte immer wieder auf die Beibehaltung der korrekten Aussprache geachtet werden. Die Inszenierung: Teamwork in progress Zu den Vorarbeiten gehören gemeinsame Überlegungen und Entscheidungen bezüglich Kulisse, Requisiten und Kostümen. Dabei wird auch geklärt, welche Accessoires von den Kindern mitgebracht werden können und was in der Schule erstellt werden muss. Hier kann fächerübergreifender Unterricht anknüpfen, indem beispielsweise Kulissen und Einladungen im Kunst- oder Deutschunterricht erstellt werden. Das Agieren der Schülerinnen und Schüler, die tragende Rollen übernommen haben, wird von den anderen Kindern durch aufmerksames und kritisches Zuschauen und Zuhören begleitet. Immer wieder finden Unterbrechungen statt, um das Gespielte zu reflektieren und Verbesserungsvorschläge anzubringen. Der Lehrende hat in diesem Prozess eher beratenden Charakter. Hier kommt auch die Kamera zum Einsatz, indem einzelne Szenen gefilmt und besprochen werden. Dies sichert nochmals Verstehen und Aussprache und verbessert das Agieren auf der Bühne. Die Kinder können an den Filmarbeiten aktiv beteiligt werden und den Lernfortschritt dokumentieren. Damit jeder Schüler die Möglichkeit hat, sich in beiden Bereichen - Medienkompetenz und Sprachkompetenz - weiterzuentwickeln, werden die Rollen doppelt besetzt. Fazit Einige Kinder, die sich im herkömmlichen Unterricht eher passiv verhalten, nutzten das Theaterstück als Gelegenheit, sich aktiv einzubringen. Diese Kinder konnten die Inhalte besser durchdringen, indem sie sie nicht nur gedanklich nachvollzogen, sondern handelnd damit umgingen. Im Prozess des Inszenierens wuchs ihr Textverständnis - entweder nach und nach oder in Form spontaner Einsichten. Äußerungen verbaler und nonverbaler Art signalisierten, dass sie die Geschichte immer besser begriffen. Das traf nicht nur auf die Akteure zu, sondern auch auf Kinder, die in der Inszenierungsphase begleitend und beratend tätig waren.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Projekttag Weihnachten: Basteln, backen, recherchieren

Unterrichtseinheit
14,99 €

In diesem Stationenlernen erleben Kinder Weihnachten mit allen Sinnen: Sie basteln Geschenke, backen Plätzchen, spielen die Weihnachtsgeschichte nach und vieles mehr. Außerdem entwerfen sie am Computer Weihnachtsrätsel und recherchieren Weihnachtsbräuche im Internet. Es empfiehlt sich, diese Unterrichtseinheit als einen Projektvormittag durchzuführen, an dem die Kinder außer Schreibsachen, Schere, Klebstoff und Frühstück sowie einer kleinen Keksdose nichts mitzubringen brauchen. Solch ein ganzer Vormittag ist erfahrungsgemäß hervorragend dafür geeignet, um sich auf kreative Art und Weise mit kirchenjahreszeitlichen Themen (zum Beispiel auch Erntedank oder Ostern) zu beschäftigen und sich vertieft und auf anregende Weise damit auseinander zu setzen. Die fächerübergreifend angelegte Unterrichtseinheit ist in Lernstationen unterteilt, die auch auf mehrere Wochen verteilt werden und so eine vorweihnachtliche Unterrichtsreihe bilden können. Zudem können einzelne Stationen ausgesucht und in den vorweihnachtlichen Unterricht eingebaut werden. Vor Beginn des Projekttages müssen die sieben Lernstationen vorbereitet werden. Dazu stattet die Lehrkraft sie mit den entsprechenden Arbeitsblättern, Materialien und der dazugehörigen Software aus. Vor Beginn werden den Schülerinnen und Schülern die einzelnen Stationen erklärt und Rückfragen beantwortet. Außerdem werden die Kinder darauf hingewiesen, die Arbeitsanweisungen gut durchzulesen und selbstständig zu arbeiten. Für die richtige Weihnachtsstimmung bietet es sich an, weihnachtliche Hintergrundmusik mitzubringen. Durchführung des Projekttages "Basteln, backen, recherchieren" Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen sechs Lernstationen mit fest umrissenen Arbeitsaufträgen. An zwei Stationen arbeiten sie mit digitalen Medien. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit dem biblischen Hintergrund der Weihnachtsgeschichte. setzen sich kreativ mit dem weihnachtlichen Geschehen auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Informationsquelle. nutzen den Computer als Medium zur Erstellung von Aufgaben (hier: Rätsel). Zu Beginn des Projekttages beziehungsweise der Unterrichtsreihe wird der erste Teil der Geschichte vom kleinen Stern gezeigt. Für diese ansprechende Einführung ins Thema benötigt man Laptop, Lautsprecher und Beamer sowie die Präsentations-Software "Kleiner Stern ganz groß". Dazu wird unter dem Hauptmenü, das beim Öffnen der CD-ROM erscheint, auf "Präsentation mit Ton" geklickt". Nun werden die Bilder gezeigt und dazu der gesprochene Text. Es bietet sich an, an dem Punkt aufzuhören, an dem der kleine Stern sehr traurig ist (7. Bild, Zwei Weise in Großaufnahme). Der letzte Satz ist dann: "Die drei Männer saßen ratlos auf ihren Kamelen, und oben am Himmel weinte der kleine Stern leise vor sich hin." Alternativ kann auch das Bilderbuch verwendet werden (siehe Literaturhinweise). Jetzt werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt, sich über den kleinen Stern Gedanken zu machen und ihm zu helfen. Wer möchte, kann mit Station 1 beginnen. Kreatives Schreiben, Malen oder Basteln Die Kinder denken sich ein schönes Ende für die Geschichte aus, schreiben dem kleinen Stern einen Brief oder basteln ein Geschenk für ihn. Benötigt werden ... Arbeitsblatt 1, weiße gelochte Blätter Gruppengröße Beliebig viele Kinder Walnussplätzchen backen Wichtig ist, dass am Projekttag zwei Ladungen der Weihnachtsplätzchen gebacken werden, damit jedes Kind ein paar Plätzchen essen oder mit nach Hause nehmen kann. Daher sollten sich für diese Station gleich zu Beginn drei bis fünf Kinder finden und später, etwa nach der Hälfte des Projekttages, noch einmal eine Gruppe. Benötigt werden ... Zutaten des Rezepts (Arbeitsblatt 2), drei Kuchenbleche, Backpapier, Handrührgerät oder Küchenmaschine, Gabeln, Platz im Kühlschrank, Backofen, Gruppentisch mit genügend Platz zur Zubereitung der Plätzchen Gruppengröße Drei bis fünf Kinder Internetrecherche Auf einer Website zum Advent recherchieren die Kinder zu weihnachtlichen Bräuchen. Sie finden hier zum Beispiel Informationen zum Adventskalender, zu Heiligabend und zu Weihnachtsliedern. Benötigt werden ... Computer oder Tablet mit Internetanschluss, Arbeitsblatt 3, weiße gelochte Blätter Gruppengröße Zwei Kinder Theater spielen Die Schülerinnen und Schüler lesen die Weihnachtsgeschichte (Arbeitsblatt 4) und überlegen sich, wie sie diese als Theaterstück umsetzen können. Sie machen sich Gedanken über benötigte Kostüme und Requisiten und üben das Theaterstück, das später auch der Klasse vorgeführt werden kann. Benötigt wird ... Arbeitsblatt 4 Gruppengröße Beliebig viele Kinder Weihnachtsbastelei Hier stehen drei bis vier verschiedene Bastelangebote mit Bastelanleitungen und kopierten Bastelvorlagen für die Schulkinder zur Verfügung. Bereits fertige Bastelarbeiten werden zur Veranschaulichung ausgestellt. Es bieten sich beispielsweise Sterne, Kerzenhalter oder Fensterbilder an. Oftmals gibt es in den Lehrerzimmern bereits Ordner mit einer guten Auswahl an weihnachtlichen Bastelvorlagen. Benötigt werden ... Arbeitsblatt 5, Bastelvorlagen (kopiert), fertige Bastelarbeiten, Bastelmaterial Gruppengröße Sechs Kinder Rätsel selber ausdenken Die Kinder denken sich Rätsel zu weihnachtlichen Begriffen aus. Dafür machen sie sich zunächst eine Liste mit Begriffen, die zu Weihnachten passen, und denken sich dann zu jedem gefundenen Wort eine Frage aus. Die Aufgabe kann auch am Computer erledigt werden, wenn ein PC-Arbeitsplatz frei ist. Benötigt werden ... Arbeitsblatt 6, gelochte weiße Blätter, eventuell Computer mit Drucker Gruppengröße Beliebig viele Kinder Vorstellung der Ergebnisse Im Sitzhalbkreis zeigen die Kinder ihre Basteleien, stellen ihre Rätsel und lesen ihre Geschichten vor oder zeigen ihr Theaterstück. Sehr wahrscheinlich braucht man für die Präsentation der Ergebnisse zusätzliche Zeit und kann dafür noch eine Stunde am nächsten Tag ansetzen. Um die Arbeit der Kinder zu würdigen, ist die Vorstellung und Vorführung ein sehr wichtiger Punkt. In dieser Runde sollten auf jeden Fall einige Texte vorgelesen werden, die an der Station 1 entstanden sind. "Kleiner Stern" - Teil 2 Zum Schluss des Projekttages oder der Unterrichtsreihe wird nun der Schluss der Geschichte vom kleinen Stern (ab 8. Bild) gezeigt. Danach kann eine kurze Austauschrunde erfolgen. Das Ende kann so zusammengefasst werden: Jeder Mensch, selbst der allerkleinste, den niemand sieht, ist für Gott wichtig und wertvoll. Gott hat für jeden Menschen eine wichtige Aufgabe! Nicht vergessen: Plätzchen! Ganz zum Schluss müssen natürlich auch noch die Plätzchen verteilt werden! Jedes Kind nimmt sich welche mit nach Hause.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Planets

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Planets spricht das Sachinteresse von Grundschülerinnen und Grundschülern an und ist besonders geeignet zum fächerübergreifenden Arbeiten. Ein englischsprachiges Internetangebot mit animierten, interaktiven Grafiken lässt sich dafür gut einsetzen.Die Kinder haben in dieser Englisch-Unterrichtseinheit zum Weltraum und den Planeten Gelegenheit, ihr Sach- und Sprachwissen durch eine übersichtlich gestaltete interaktive Grafik und kurze Informationstexte zu erweitern. Mithilfe von Bild- und Textinformationen erstellen sie auf einem Arbeitsblatt eigene kurze Beschreibungen zu einem oder mehreren Planeten ihrer Wahl in Rätselform. Die Rätsel werden zunächst als Textdateien gespeichert und dann mündlich in der Klasse vorgestellt. Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler im Internet Online-Spiele und Übungen zum Thema Planets im Internet bearbeiten. Lehrplanbezug Der Lehrplan Englisch legt verbindliche Erfahrungsfelder für das dritte und vierte Schuljahr fest. In Nordrhein-Westfalen beispielweise kann das Thema Planets dem Erfahrungsfeld "Eine Welt für alle - our environment" zugeordnet werden. Da das Weltall und die Planeten darüber hinaus Lehrplangegenstand sowohl im Deutsch- als auch im Sachunterricht ist, bietet sich das Thema zum fächerübergreifenden Arbeiten an. Im Englischunterricht kann man dem Thema inhaltlich besser gerecht werden, indem man visuelle Medien zur Unterstützung des sprachlichen Inputs nutzt - etwa mithilfe eines Internetangebots mit interaktiv gestalteten animierten Grafiken zum Sonnensystem. Sprachliche Fertigkeiten Bei dieser Art der didaktischen Aufbereitung werden alle vier Sprachfertigkeiten einbezogen: Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben. Um das Primat des Mündlichen im Englischunterricht der Grundschule zu berücksichtigen, empfiehlt es sich, die Textarbeit mit dem Computer in die Unterrichtsreihe einzubetten und mündliche Phasen als Vor- und Nachbereitung zu planen. Ablauf der Unterrichtseinheit "Planets" Über diesen Link gelangen Sie zur Ablaufplanung der Unterrichtseinheit "Planets". Mit entsprechender Vorbereitung und gezielten Fragen und Aufgaben arbeiten Kinder trotz geringer sprachlicher Vorkenntnisse selbstständig im Internet. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler lernen die englischen Namen für Planeten kennen. beschreiben Planeten mit einfachen Merkmalen. verstehen einfache Handlungsanweisungen auf Spaßseiten und führen sie aus. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen eine animierte Grafik und Texte aus dem Internet als Informationsquelle. notieren eine Beschreibung beziehungsweise Stichwörter in einem Textdokument. rufen Spaß- und Bastelseiten auf und drucken sie aus. Vorkenntnisse zu Planeten In der Vorbereitungsphase werden die Namen der Planeten mehrfach von der Lehrperson genannt, bevor die Kinder sich in Partnerarbeit am Computer selbstständig mit dem Thema beschäftigen. Darüber hinaus sollten die Adjektive zur Beschreibung, zu Farben und Zahlen bekannt sein; die Redewendung "is close to" kann zu Beginn der Stunde eingeführt werden. Die Partnerinnen und Partner werden so gewählt, dass mindestens ein Kind Erfahrungen im Umgang mit dem Textverarbeitungsprogramm hat (in unserem Fall: Word). Organisation und Arbeitsformen Einstieg und Präsentation der Ergebnisse werden mit der ganzen Klasse durchgeführt, während die Erarbeitungsphase arbeitsteilig verläuft. Da in den meisten Klassenräumen nur wenige Computerarbeitsplätze zur Verfügung stehen, bietet es sich an, die Kinder in Partnerarbeit nacheinander arbeiten zu lassen. Die anderen Schülerinnen und Schüler bekommen in dieser Zeit Gelegenheit, zum gleichen Thema andere Aktivitäten auszuführen, wie etwa Bastelarbeiten nach englischsprachiger Anleitung. Einstieg in die Unterrichtseinheit "Planets" Die Lehrperson präsentiert ein Bild, das unser Sonnensystem zeigt, oder malt eine einfache Skizze an die Tafel, in der links ein Ausschnitt der Sonne und rechts die neun Planeten nebeneinander angeordnet sind. Einfache Fragen strukturieren die Hinführung zum Thema und bereiten die Arbeitsphase am Computer und die anschließende Präsentation vor: This is our solar system. How many planets are there? What is this? (point to the sun). What's the name of our planet / the planet we live on? What colour is our planet? Do you know why it looks blue? Do you know the names of the planets? Which planet is big, which one is small? The earth is close to Venus and to…? Which planet is cold, which one is hot? Why is Mercury so hot? Aussprachehilfen Die Namen der Planeten werden mehrmals im Laufe des Gesprächs wiederholt, da sich ihre Aussprache im Englischen zum Teil stark von der deutschen unterscheidet (Beispiel: Saturn). Die Kinder werden auch auf ein Online-Dictionary aufmerksam gemacht, das sie als zusätzliche Hilfe während ihrer Arbeit am Computer aufrufen können. Dort können sich durch Klick auf einen Lautsprecherbutton die Namen der Planeten vorsprechen lassen. Die Kinder schauen sich zunächst die Startseite mit dem Sonnensystem an, lesen die Namen der Planeten und prägen sich - gegebenenfalls mit Hilfe des Online-Wörterbuchs - die englische Aussprache ein. Durch Klick auf die einzelnen Planeten rufen sie kurze Informationstexte auf, überfliegen den Text und entscheiden sich für die Beschreibung und Vorstellung eines oder mehrerer Planeten: Venus is a small, rocky planet with a very hot surface. It has no moons. Jupiter is a very big planet. It has sixteen moons. Ausfüllen der Arbeitsblätter Die benötigten Angaben zu den Planeten schreiben die Kinder in das vorbereitete Text-Dokument. Dabei wird die Informationsentnahme anhand von Schlüsselwörtern geübt. Farbe und Größe der Planeten entnehmen die Kinder der Grafik, ebenso kann die Temperatur aufgrund der Entfernung der Sonne mit cold, warm oder hot angegeben werden. Kriterien, zu denen es in der Vorlage keine Angaben gibt, werden frei gelassen. Diese Sätze lassen die Schülerinnen und Schüler bei der Präsentation aus. Am Ende der Unterrichtsreihe werden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, ihr Planetenrätsel der Klasse zu präsentieren. Dabei schlüpfen sie in die Rolle von Aliens und stellen sich selbst und die von ihnen gewählten Planeten mit ihren Charakteristika vor. Als Hilfe dienen die in der Textdatei gespeicherten Texte. Die Präsentation wird von den Kindern entweder einzeln oder in Partnerarbeit vorbereitet und eingeübt, wobei das Niveau der Darstellung breit gefächert ist. Hier zwei Beispiele: My name is ... - I'm from planet ….- It is cold/warm/small/big/blue/red … What's your name? Where are you from? Where do you live? What's the name of your planet? What's it like on your planet? Zur besseren Beobachtung und anschließenden Auswertung ist es hilfreich, die Monologe oder Dialoge mit dem Smartphone oder mit dem PC aufzunehmen. Während der Vorstellung werden zwei Kinder gebeten, die Beschreibungen ihrer Klassenkameradinnen und Klassenkameraden am Computer mit Hilfe der Informationstexte zu überprüfen. Spiele und Übungen zum Thema planets Stehen genügend internetfähige Computer zur Verfügung, bekommen die Kinder Gelegenheit, Online-Spiele und -Übungen zum Sonnensystem und den Planeten aufzurufen. Die Spiele und Übungen sind weitgehend selbsterklärend. Dennoch sollte die Lehrperson die Texte mit den Kindern lesen, um sie mit den englischen Handlungsanweisungen vertraut zu machen.

  • Englisch / Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Shapes - Formen und Farben im Englischunterricht

Unterrichtseinheit / Interaktives

Die Unterrichtseinheit "Shapes" verbindet den Englisch- und Mathematik-Unterricht, indem die Schülerinnen und Schüler geometrische Formen in englischer Sprache kennenlernen und ein shape-book am Computer erstellen. Geometrische Formen wie Quadrat, Rechteck, Dreieck, Kreis, Oval und Stern haben einen konkreten Bezug zur Umwelt der Grundschulkinder. Sie können gezeichnet, gebastelt, angefasst und beschrieben werden und bieten daher neue Aspekte für die Vermittlung und den Gebrauch der englischen Sprache. Auf vielen Ebenen und Lernkanälen, beschreibend und gestaltend, befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Unterrichtsthema "Formen" und können dabei ihre Fremdsprachenkenntnisse und ihr mathematisches Verständnis anwenden und weiterentwickeln sowie ihre Medienkompetenz erweitern. Ablauf der Unterrichtssequenz Ausgehend von konkretem Material zum Anfassen werden die geometrischen Formen auf Englisch beschrieben, ihre Namen eingeführt sowie geübt und am Computer als Formencollage gestaltet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die englischen Namen für geometrische Grundformen kennen. beschreiben am Computer erstellte Grundformen und ihre Farben, Seiten- und Eckenzahl auf Englisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen mit einem Textverarbeitungsprogramm Formen. färben diese Formen ein. fügen einen kurzen beschreibenden Text hinzu. speichern die Seite ab beziehungsweise drucken sie aus. Ich habe zu diesem Thema zwei schöne englische Kinderbücher gefunden: Bear in a Square von Stella Blackstone und The Shape of Things von Dayle Dodds Auf die Bücher bin ich zufällig bei einem Büchertisch an unserer PH (Schwäbisch Gmünd) beim Stand der Elterninitiative Englisch Lesen gestoßen. Soweit ich informiert bin, ist diese Elterninitiative inzwischen auch online. Sorry, kenne leider die Internet-Adresse nicht. Gruß, Michaela Bin soeben bei einer Google-Suche über Elterninitiative Englisch Lesen auf deren Webseite gekommen: www.ahbooks.de. Die Damen sind sehr kundig und beraten gut. Michaela Schmid

  • Englisch
  • Primarstufe
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