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Mastering the future (tenses)

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Kopiervorlage zum Thema "future tenses" kann in Vertretungsstunden, als Wiederholung oder Einführung genutzt sowie durch andere Materialien ergänzt, allein oder im Team bearbeitet werden. Sie eignet sich für alle Arten von Englischunterricht, besonders aber für den "Business English"-Unterricht, den Unterricht an Berufsschulen und beruflichen Schulen sowie für die Erwachsenenbildung."Future- Tenses , easy – das muss ich nicht mehr lernen" – so reagieren Schülerinnen und Schüler oft, wenn es im Grammatikunterricht an Berufsschulen oder anderen beruflichen Unterrichtsklassen um die Futur-Bildung im Englischen geht. Viele machen aber gerade beim Gebrauch der Zukunft einige Fehler. Dabei sind die future tenses keine schlimme Hürde beim Englischlernen, wenn man sie richtig versteht. Die vorliegenden Materialien entstanden aus verschiedenen Gründen – zum einen habe ich festgestellt, dass für einige Schülerinnen und Schüler das gängige Business English -Material zu viele Anforderungen stellte. Zum anderen wollte ich auch den korrekten Gebrauch des englischen Futurs erklären, der für die Inhalte vieler Business English -Stunden wichtig ist und eben auch für viele Lernende eine kleine Hürde darstellt. Viele denken, es sei ein leichtes Thema und vergessen dabei, dass future tenses im Englischen anders gebraucht werden als die im Deutschen entsprechenden Zeitformen. Diese Kopiervorlage kann auf vielfältige Weise genutzt werden. Sie kann sowohl als Wiederholung, Einführung oder als Vertretungsstunde genutzt werden als auch durch andere Materialien ergänzt, allein oder im Team bearbeitet werden. Man könnte auch ein kleines Quiz daraus machen. Dabei kann sie generell für alle Arten von Englischunterricht verwendet werden – ob an allgemein- oder an berufsbildenden Schulen. Sie eignet sich aber aufgrund der verwendeten Beispiele besonders für den Business English -Unterricht, den Unterricht an Berufsschulen und beruflichen Schulen sowie für die Erwachsenenbildung.Die (Bildung der) Zeiten kann man immer wiederholen, meist ist es fast egal, wie alt oder fortgeschritten die Lerngruppe ist. Das Material kann in vielfältiger Weise bearbeitet werden. Generell ist es für eine Vielzahl von Lernenden geeignet. Es kann als Einführung dienen, um den Lernenden zu verdeutlichen, dass man verschiedene Zeitformen braucht, um Zukünftiges auszudrücken. Es kann aber ebenso eine kleine Wiederholung sein. Zudem kann es als zusätzliche Übungsmöglichkeit eingesetzt werden. Eine weitere Variante ist auch, es zum Abschluss einer Einheit einzusetzen, um das Gelernte zu festigen. Da es Lösungen gibt, kann man es gut für eine Vertretungsstunde nutzen, die auch von fachfremden Lehrkräften gehalten werden kann. Der oben skizzierte Ablauf ist eine Möglichkeit – die Arbeitsanweisungen sind selbsterklärend und dennoch so offen, dass man die Blätter genau nach Bedarf einsetzen kann. Das Arbeitsmaterial gliedert sich in vier steps . Dabei gibt step 1 eine Übersicht über die englischen Zukunftszeiten, mit step 2 wird present tense im Zusammenhang mit der Futurbildung erklärt und geübt, in step 3 dann will - und going-to-future ; Step 4 rundet das Material schließlich mit einer kleinen, gemischten Übung ab. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihr Verständnis über verschiedene englische Futur-Zeitformen. werden sich der Unterschiede der verwendeten Zeiten bewusst. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert allein und selbstständig. arbeiten im Plenum.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Meine ersten Schritte im Referendariat

Blog

Hey Leute, mein Referendariat hat nun begonnen und ich habe die erste Woche erfolgreich hinter mich gebracht. Ich möchte euch daher erzählen, wie der Einstieg als angehende Lehrkraft für mich verlaufen ist und was ich bisher erlebt habe. Bevor ich jedoch eifrig mit dem Erzählen beginne, gebe ich euch noch einen kurzen Überblick, was sich alles hinter dem Begriff berufsbildende Schule verbirgt. Ich denke, vielen – wie auch mir damals vor meinem Studium – ist gar nicht bewusst, welche Schulformen sich alle dahinter verbergen. Einen großen Teil stellt die Berufsschule mit der Vielzahl an verschiedenen Ausbildungsberufen dar. Unterscheiden lässt sich hierbei zwischen kaufmännischen und technischen Berufen. An meiner Schule wird ausschließlich Ersteres angeboten, das heißt, es gibt diese Klassen: Automobilkaufleute Bürokaufleute Bankkaufleute Lagerlogistik und viele weitere. Neben den Ausbildungsklassen, welche als duale Ausbildung angeboten werden, gibt es noch die vollzeitschulischen Ausbildungsangebote. Dies kann das berufliche Gymnasium, Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, die Berufsfachschule und viele mehr umfassen. Ihr merkt, als Lehrer an einer berufsbildenden Schule kann man ein breites Spektrum an Klassen unterrichten.

  • Fächerübergreifend

Ausbildung im dualen System: Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit thematisiert grundlegende Rahmenbedingungen einer Ausbildung im dualen System und vermittelt Basiswissen mit Prüfungsrelevanz. Über den schulischen Nutzen hinaus lernen neue Auszubildende zu Beginn ihrer Ausbildung fundamentale Rechte und Pflichten sowie die damit verbundenen Gesetze kennen. Vor diesem Hintergrund eignet sich der Einsatz der Materialien in der Anfangsphase des Berufsschulunterrichts im Fach Politik beziehungsweise Gesellschaftslehre im ersten Ausbildungsjahr . Die Inhalte sind in allen Fachklassen der Berufsbildung in der Bundesrepublik Deutschland relevant. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zunächst die Grundstruktur des dualen Ausbildungssystems hierzulande und erkennen die spezifischen Vorteile der Kombination aus Theorie und Praxis. Daraufhin setzen sie sich mit Fallbeispielen zum Berufsbildungsgesetz und Jugendarbeitsschutzgesetz auseinander. Diese beziehen sich auf die Pflichten von Auszubildenden und Ausbildenden, den Inhalt des Ausbildungsvertrags , die Bedingungen der Probezeit, das Thema Kündigung während der Ausbildung sowie die Bereiche Arbeitsschutz , Gesundheitsschutz und Freizeitschutz. Diese – in allen Berufsschulformen einsetzbare – Unterrichtseinheit leistet in der Anfangsphase der Ausbildung einen wichtigen Beitrag zur Orientierung im dualen System der Berufsausbildung. Die vermittelten Sachkenntnisse zielen darauf ab, die Auszubildenden in ihrer Rolle zu stärken und ihre Professionalität zu fördern. Aufbau der Einheit und Themenschwerpunkte In der ersten von fünf Unterrichtsstunden erarbeiten die Berufsschülerinnen und -schüler die Grundstruktur des dualen Ausbildungssystems in der Bundesrepublik Deutschland und erkennen dessen Vorzüge im internationalen Vergleich. In den folgenden Stunden werden die Lernenden mit Auszügen aus dem Berufsbildungsgesetz und dem Jugendarbeitsschutzgesetz konfrontiert. Darauf beziehen sich Fallbeispiele aus dem Berufsalltag, welche die Schülerinnen und Schüler auswerten. In der zweiten Unterrichtsstunde setzen sie sich mit den Pflichten von Auszubildenden und Ausbildenden auseinander. Daraufhin beleuchten sie wesentliche Inhalte des Berufsausbildungsvertrags – vor allem im Hinblick auf die Probezeit. In der vierten Unterrichtsstunde unterscheiden sie verschiedene Varianten der Kündigung während der Ausbildung . Schließlich geht es in der letzten Unterrichtsstunde um Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und Freizeitschutz für Auszubildende . Methodische Hinweise Alle Themen sind grundsätzlich prüfungsrelevant (Zwischenprüfung). Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern die Aktivität der Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab. Zur Bearbeitung der meisten Aufgaben bieten sich kooperative Arbeitsformen an, die einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden fördern und somit die Qualität der Ergebnisse steigern. Für den Lernzuwachs sind die anschließenden Plenumsphasen von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Grundstruktur des dualen Berufsausbildungssystems in der Bundesrepublik Deutschland und dessen spezifischen Vorteile im internationalen Vergleich. grundsätzliche Pflichten von Auszubildenden und Ausbildenden gemäß Berufsbildungsgesetz. wesentliche Inhalte des Berufsausbildungsvertrags und Regelungen der Probezeit. unterschiedliche Varianten der Kündigung während der Berufsausbildung. wichtige Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes im Hinblick auf Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und Freizeitschutz. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Politik / WiSo / SoWi / Fächerübergreifend / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit
  • Berufliche Bildung

Wahrnehmung und Beobachtung

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit befasst sich zunächst mit dem Wahrnehmungsprozess und den unterschiedlichen Einflussfaktoren, die bei der menschlichen Wahrnehmung eine Rolle spielen. Im zweiten Teil der Unterrichtseinheit wird schließlich die Kompetenz der Beobachtung thematisiert und differenziert dargestellt. Dieses Material eignet sich sowohl für den Fachbereich Pflege in der Berufsbildung als auch für den Biologie-Unterricht der Sekundarstufe II. Sobald der Mensch wach ist, nimmt er über seine Sinnesorgane permanent Reize wahr, die im Gehirn verarbeitet werden müssen. Im Anschluss erfolgt eine Handlung und/oder emotionale Reaktion. Würden nicht ständig Reize aufgenommen, würde der Mensch verkümmern – Wachstum beziehungsweise Entwicklung wären somit nicht möglich. Jedoch gibt es zahlreiche Einflussfaktoren, die auf die Wahrnehmung einwirken und diese verzerren können. In der tagtäglichen Interaktion mit anderen Menschen ist die soziale Wahrnehmung von besonderer Bedeutung, denn häufig entstehen vorschnelle Urteile über andere Personen, die uns umgeben. Als Leitfaden für diesen Unterrichtsentwurf, der sowohl im Pflege-Unterricht als auch in Auszügen im Biologie-Unterricht der Oberstufe verwendet werden kann, dient eine PowerPoint-Präsentation, die durch ein unterrichtsbegleitendes Arbeitsblatt mit Musterlösung sowie durch ein Poster unterstützt wird. Auf diesen fixieren die Schülerinnen und Schüler die wesentlichen Lerninhalte und vertiefen gleichzeitig ihre neu erworbenen Kenntnisse. Ergänzende interaktive Übungen werden genutzt, um die Inhalte zu Einflussfaktoren und optischen Täuschungen anschaulicher darzustellen beziehungsweise um das eigene Wissen zu überprüfen. Die Unterrichtseinheit ist in zwei aufeinander folgende Bausteine aufgeteilt. Da die Beobachtung auf dem Wahrnehmungsprozess aufbaut, wird sie an zweiter Stelle thematisiert. Eine genaue und zielgerichtete Beobachtung ist in der Pflege unerlässlich, daher sollte insbesondere auf dem zweiten Teil der Unterrichtseinheit ein besonderes Augenmerk liegen und Freiraum für Fragen geboten werden. Eigene Beispiele aus der Pflegepraxis unterstützen die Lernenden dabei, zukünftig ihre Beobachtungen zielgerichteter auszuführen und besser zu reflektieren. Sowohl wechselnde Sozialformen als auch die unterschiedlichen Informationsangebote wie Videosequenzen, Bild-Slider oder ein Quiz sorgen für einen abwechslungsreichen Unterricht. Die Lernenden bekommen viele Gelegenheiten, eigene Beispiele anzuführen. Der zeitliche Rahmen wird mit circa vier Doppelstunden angegeben. Je nach zeitlichem Bedarf für die Internetrecherche beziehungsweise der Ausarbeitung der Präsentationen kann der zeitliche Umfang abweichen. Darüber hinaus sollte genügend Freiraum für Rückfragen zu eventuell schon kennengelernten Erkrankungen und diesbezüglichen Beobachtungen geboten werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen den Unterschied zwischen Wahrnehmung und Beobachtung. erkennen, welche Faktoren sowohl beim Wahrnehmungs- als auch beim Beobachtungsprozess Einfluss nehmen. kennen Beobachtungskriterien und beachten diese im pflegerischen Alltag. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen zur Vertiefung der Unterrichtsinhalte eine Videosequenz, um Wahrnehmungstäuschungen selbst visuell zu erfahren. recherchieren im Rahmen einer Gruppenarbeit eigenständig im Internet. erarbeiten sich Lerninhalte mittels interaktiver Übungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert in der Gruppe zusammen. geben sich nach den Präsentationen im Plenum gegenseitig ein konstruktives Feedback.

  • Pflege, Therapie, Pharmazie
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Das menschliche Ohr erforschen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Biologie der Klasse 8 vermittelt grundlegendes Wissen über Aufbau und Funktionsweise des menschlichen Ohrs. Die Schülerinnen und Schüler erforschen, wie Schallwellen übertragen und im Gehirn verarbeitet werden, vergleichen den Hörbereich von Mensch und Tier und lernen, wie Lärm das Gehör schädigen kann. Ein Rätsel und Hörtests vertiefen das Verständnis auf anschauliche Weise. Der Einstieg in die Unterrichtseinheit zum Thema "Hörst du mich – das menschliche Ohr erforschen" erfolgt über die Anatomie des menschlichen Ohrs. Mithilfe eines kurzen Sachtextes und einer Abbildung lernen die Schülerinnen und Schüler den Aufbau des menschlichen Ohrs, dessen Bestandteile und Aufgaben kennen und lokalisieren dessen Bestandteile selbstständig. Anschließend haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihren persönlichen Hörbereich zu testen und mit Vertretern aus dem Tierreich zu vergleichen. Dies ermöglicht einen persönlichen Zugang zu dem Thema und beinhaltet ein hohes Aktivierungspotenzial. In der folgenden Erarbeitungsphase lernen die Schülerinnen und Schüler etwas über die Gefahren für das menschliche Ohr. Zudem erfahren sie, wie ein Hörgerät funktioniert und welche Aufgaben zu dem Berufsbild einer Hörakustikerin beziehungsweise eines Hörakustikers gehören. In einem abschließenden Rätsel haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihr neu erworbenes Wissen spielerisch zu testen. Die kurzen Expertentexte gehen auf alltagsnahe Fragen ein und können somit das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Thema fördern. In dieser Unterrichteinheit soll durch das Testen des eigenen Hörbereichs ein persönlicher Zugang zum Thema "Hörsinn" ermöglicht werden. Wichtig dabei ist, dass dieser Test auf freiwilliger Basis und am besten im häuslichen Kontext erfolgt, denn es sollen keinesfalls Schülerinnen und Schüler bloßgestellt werden. Der Vergleich des eigenen Hörbereichs mit Vertretern aus dem Tierreich kann für die Lernenden dabei spannend sein. Die Bearbeitung der Materialien erfordert die Kenntnis darüber, wie Reize an unser Gehirn weitergeleitet werden (Reiz-Reaktions-Schemata) sowie Grundkenntnisse über den Aufbau von Sinneszellen. Darüber hinaus ist ein sicherer Umgang mit Sachtexten erforderlich. Die Schülerinnen und Schüler sollten in der Lage sein, wichtige Informationen selbstständig zu erkennen und zu markieren. Die Markierungen erleichtern den Umgang mit dem Sachtext, indem die wichtigsten Begriffe bereits hervorgehoben sind. Dies erleichtert das Herauslesen der wichtigen Informationen aus dem Text. Das Material arbeitet mit alltagsnahen Fragestellungen, um die naturwissenschaftliche Thematik zu veranschaulichen und mit der Lebenswelt der Jugendlichen zu verknüpfen. Zudem ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern einen ersten Einblick in das Hörakustiker-Handwerk. Das abschließende Rätsel dient der spielerischen Festigung der neuen Inhalte und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die gezielte Auseinandersetzung mit spannenden Teilgebieten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Fachbegriffe zur Anatomie des menschlichen Ohrs kennen und ordnen die Bestandteile des Ohrs selbstständig mithilfe eines Sachtextes einer anatomischen Abbildung zu. lernen den hörbaren Frequenzbereich für Menschen kennen. kennen Gründe für Gehörschädigungen und den Handwerksberuf der Hörakustikerinnen und Hörakustiker, der sich mit Hörschädigungen beschäftigt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ermitteln ihren persönlichen Hörbereich mithilfe eines Onlinetongenerators. entnehmen wichtige Informationen eines Sachtextes selbstständig beziehungsweise mithilfe von Fragestellungen. wenden ihr neu erworbenes Wissen in Form eines Kreuzworträtsels an.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Das Arbeitszeugnis in Form, Inhalt und Struktur

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Arbeitszeugnis" setzt sich mit den verschiedenen Formen, der Funktion, dem Inhalt sowie der besonderen sprachlichen Struktur von Arbeitszeugnissen auseinander und leistet somit einen elementaren Beitrag zur Vorbereitung der Lernenden auf ihre künftige Rolle als Arbeitnehmerinnen und -nehmer.Diese Unterrichtseinheit thematisiert die Funktion, den Inhalt und die besondere sprachliche Form von (qualifizierten) Arbeitszeugnissen. Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist in allen Fachklassen der Berufsbildung in der Bundesrepublik Deutschland relevant und stellt einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung auf die Rolle als Arbeitnehmerin beziehungsweise Arbeitnehmer dar. Die Schülerinnen und Schüler erhalten zunächst einen Überblick über die verschiedenen Typen von Arbeitszeugnissen und konzentrieren sich im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit auf das qualifizierte Arbeitszeugnis . Nach der Auseinandersetzung mit dessen Inhalt und Aufbau erarbeiten die Lernenden schwerpunktmäßig die sprachlichen Besonderheiten und ihre Funktionen . Sie erkennen die gängigen "Verschlüsselungstechniken" der Zeugnisaussteller, die verpflichtet sind, ein wahrheitsgemäßes und gleichzeitig wohlwollendes Arbeitszeugnis zu formulieren. Die Schülerinnen und Schüler entschlüsseln die aus der "Wohlwollenspflicht" resultierende "Positiv-Skala" bei der Leistungs- und Verhaltensbeurteilung und analysieren sprachliche Strategien, um über- und unterdurchschnittliche Leistungen zu beschreiben. Auch mit unzulässigen, aber bekannten "Geheimcodes" zur negativen Charakterisierung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern setzen sie sich auseinander. Die vorliegende Unterrichtseinheit soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, die be-sondere sprachliche Gestaltung von qualifizierten Arbeitszeugnissen zu "entschlüsseln". In der ersten Unterrichtsstunde erhalten die Lernenden einen Überblick über die Arten von Arbeitszeugnissen sowie über den Inhalt und Aufbau eines qualifizierten Arbeitszeugnisses. An einem Fallbeispiel erkennen sie, trotz positiv wirkender Formulierungen, eine durchaus kritische Leistungs- und Verhaltensbeurteilung. Im Rahmen einer Hausaufgabe zur zweiten Stunde setzen sie sich mit der "Positiv-Skala" zur Bewertung und Benotung auseinander, die sich aus der Wohlwollenspflicht für die Zeugnisaussteller ergibt. In der zweiten Unterrichtsstunde erarbeiten die Schülerinnen und Schüler diverse Verschlüsselungstechniken zur Beschreibung unterdurchschnittlicher Leistungen. Als Hausaufgabe wenden sie dagegen typische Formulierungsmethoden bei guten und sehr guten Leistungen an. In der dritten Unterrichtsstunde identifizieren die Lernenden die Bedeutung unzulässiger – aber bekannter – "Geheim-Codes", die negative Charakterisierungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern beinhalten. Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern die Aktivität der Schülerinnen und Schüler in kooperativen Sozialformen, die einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden ermöglichen und somit die Qualität der Ergebnisse steigern. Die methodische Gestaltung hängt von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab. Für den Lernzuwachs sind die abschließenden Plenumsphasen von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden verschiedene Arten von Arbeitszeugnissen. kennen den Inhalt und Aufbau eines qualifizierten Arbeitszeugnisses. verstehen die aus der Wohlwollenspflicht resultierende "Positiv-Skala" zur Leistungs- und Verhaltensbeurteilung. können sprachliche Techniken zur Verschlüsselung verschiedener Leistungsstufen interpretieren. kennen die Bedeutung unzulässiger – aber bekannter – "Geheimcodes" zur negativen Charakterisierung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Medienkompetenz präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Paararbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Fächerübergreifend
  • Berufliche Bildung

Der Beruf des Elektronikers: Was verbinden Azubis damit?

Video

Auszubildende im Elektrohandwerk erzählen, was sie mit ihrem Ausbildungsberuf verbinden. Kabelsalat, Kurzschluss und Stromschlag - das sind vielmals die ersten Gedanken zum Ausbildungsberuf des Elektronikers. Aber was verbinden Auszubildende im Elektrohandwerk selbst mit ihrem Beruf? In einem Blitzinterview auf der Weltleitmesse für Licht- und Gebäudetechnik "Light + Building" geben sie auf diese Frage Antwort. Der Clip ist Teil der Unterrichtseinheit "Meine Zukunft im E-Handwerk" . Dort kann er vor allem als allgemeiner Einstieg genutzt werden, um sich den einzelnen Berufsbildern im E-Handwerk zu nähern und darüber zu diskutieren, inwieweit eine Ausbildung, speziell eine Ausbildung im E-Handwerk, für die Schülerinnen und Schüler denkbar ist, was sie mit dem Beruf des Elektronikers und der Elektronikerin verbinden. Daran anschließend empfiehlt sich in der Erarbeitungsphase eine intensivere Auseinandersetzung mit den einzelnen Berufsbildern im E-Handwerk. Hierzu stehen Arbeitsblätter und Bilderstrecken zum Download sowie Videoclips bereit. Sie bieten zusammen die Möglichkeit, Informationen über Texte und Bilder zu erfassen. So können die in in den Informationsblätterm vermittelten Informationen über die Ansprache verschiedener Sinneskanäle zusätzlich gefestigt werden. Darüber hinaus bieten sowohl Bilderstrecken als auch Videoclips zusätzlich Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der inneren Differenzierung. Der Clip als Teil der Unterrichtseinheit „Meine Zukunft im E-Handwerk“ kann im schulischen Kontext vor allem im Rahmen der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung eingesetzt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Fächern Arbeitslehre, Wirtschaft, Sozialkunde, Technik und Soziales in den Klassenstufen 8 und 9 an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie in der Klassenstufe 10 an Gymnasien. Darüber hinaus bietet er Einsatzmöglichkeiten in Projektwochen sowie im fachübergreifenden und fächerverbindenen Unterricht, in dem Themen wie Berufswahl und Berufsorientierung oder Zukunft der Arbeitswelt im Mittelpunkt stehen.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Die Urheberrechtsreform der Europäischen Union im Unterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zur Urheberrechtsreform der Europäischen Union diskutieren die Lernenden sowohl das bisherige Urheberrecht als auch vor allem die umstrittene Gesetzesänderung. Sie hinterfragen die Neuerungen und setzen sich mit der Kritik an der Reform auseinander, die ein Ende des freien Internets voraussagt.Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit der in Politik und Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Urheberrechtsreform der Europäischen Union (EU). Während die einen in der Reform ein längst überfälliges Regelwerk zum besseren Schutz der Urheber im Zeitalter der Digitalisierung sehen, fürchten andere, die Reform könnte durch den Uploadfilter das Ende des freien Internets bedeuten. Auch wenn man sich im Grunde einig ist, dass das Urheberrecht nicht mehr zeitgemäß ist und reformiert werden muss, bestehen Unstimmigkeiten darin, welche Regelungen für ein Copyright sinnvoll sind. Die Kritik an der Reform hinterfragen die Lernenden im Unterricht mit dieser Einheit im Sinne der kritischen Medienreflexion unter anderem am Beispiel Leistungsschutzrecht sowie bei der Frage, ob sie gegebenenfalls ihr eigenes Verhalten im Internet durch die Reform verändern müssen. Damit die Schülerinnen und Schüler sich eine eigene Meinung zum Thema bilden können, ist es wichtig, dass sie die wichtigsten Fakten kennen. Dieses Unterrichtsmaterial führt die Lernenden deshalb an das Regelwerk heran. Sie lernen die umstrittenen Artikel 11 und 13 der Urheberrechtsreform kennen, untersuchen die Webseite ihres Ausbildungsbetriebs hinsichtlich ihrer Rechtsmäßigkeit nach der neuen Verordnung und setzen sich kritisch mit der Reform auseinander. Dabei diskutieren sie auch die Frage, inwieweit die Urheberrechtsreform das Ende des freien Internets bedeuten könnte. Das Unterrichtsmaterial eignet sich für den Einsatz in den berufsbildenden Schulen und wir durch EU-Urheberrechtsreform: Arbeitsblätter für die Sekundarstufen ergänzt. Das Thema "Urheberrechtsreform der Europäischen Union" im Unterricht Das Hochladen und Teilen von Inhalten ist ein fester Bestandteil der Internetkultur und kaum ein Schulreferat kommt heute noch ohne Bilder aus dem Internet aus. Ob und welche Verwendungszwecke erlaubt sind, spielt meist nur eine zweitrangige Rolle. Während Facebook, Youtube und weitere soziale Netzwerke mit diesen fremden Inhalten Millionen verdienen, sehen die Urheber meist keinen Cent. Dies zu ändern und das Urheberrecht an die Bedingungen im Internet anzupassen, ist Ziel der Europäischen Urheberrechtsreform. Allerdings ist die Reform bei den Internetusern und auch bei Teilen der Urheber auf heftige Kritik gestoßen. Die Unterrichtseinheit soll Ihren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das umstrittene Gesetz ermöglichen und sie dazu befähigen, die Reform kritisch zu betrachten. Vorkenntnisse Die Unterrichtsreihe orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen und ist so angelegt, dass Sie als Lehrkraft keine besonderen Vorkenntnisse benötigen. Wenn Sie sich bisher bereits in den Medien über das Thema informiert haben, sind Sie ebenso wie Ihre Lernenden ausreichend vorbereitet. Es ist davon auszugehen, dass die Schülerinnen und Schüler bereits von der Diskussion um die Urheberrechtsreform und ihre möglichen Folgen für das Internet gehört haben, andernfalls bietet Arbeitsblatt 1 die Möglichkeit, sie zunächst in die Problematik einzuführen. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler sich kritisch mit der Urheberrechtsreform auseinandersetzen. Die Lernenden erarbeiten sich wichtige Hintergrundinformationen, die sie dazu befähigen, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden und diese zu vertreten. Methodische Analyse Die Urheberrechtsreform ist ein sehr komplexes Thema, und für Laien sind die Gesetzestexte kaum verständlich. Ziel der Unterrichtsreihe ist es daher im Sinne der Schüleraktivität, die wesentlichen Punkte, die auch den Alltag der Jugendlichen betreffen, aufzugreifen und allgemeinverständlich zu vermitteln. Die Einheit soll den Jugendlichen durch die entsprechende didaktische Reduktion die Möglichkeit geben, sich ein eigenes Bild zu der Problematik zu machen und zum Nachdenken anregen. Je nach technischer Ausstattung wird ein Quiz zum Urheberrecht im Alltag in motivierender interaktiver Form sowie alternativ auf einem Arbeitsblatt angeboten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit der Urheberrechtsreform der Europäischen Union auseinander und prüfen, was sich die Neuerungen verändert. hinterfragen ihren eigenen Umgang mit dem Urheberrecht kritisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren unterschiedliche Internetauftritte auf ihren Umgang mit dem Urheberrecht. arbeiten Informationen auf und setzen diese um. informieren sich selbstständig zu einem Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich am Beispiel der Urheberrechtsreform mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander hinterfragen ihren eigenen Standpunkt und bilden sich eine eigene Meinung. arbeiten zielorientiert in Gruppen zusammen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Über Rassismus sprechen – ein digitaler Baukasten für Veranstaltungen zum Thema Rassismus

Fachartikel

Das Angebot "Über Rassismus sprechen – ein digitaler Baukasten für Veranstaltungen zum Thema Rassismus" setzt sich zum Ziel, Lehrenden und Lernenden ein leicht zu organisierendes Format zu bieten und junge Menschen zu einem aktiven Austausch anzuregen. Ob auf dem Weg zur Schule, während der Pausen, nach der Schule oder in den Sozialen Medien: Jugendliche begegnen tagtäglich Rassismus und Diskriminierung – direkt oder indirekt, verbal oder körperlich, bewusst oder unbewusst. Rassismus beschneidet das Leben, die Freiheit und Sicherheit vieler Menschen in Deutschland. Informations- und insbesondere Austauschformate fördern rassismuskritisches und -sensibles Denken und helfen, dieser gesellschaftlichen Herausforderung zu begegnen und Jugendliche im Umgang damit zu schulen. Das Angebot "Über Rassismus sprechen – ein digitaler Baukasten für Veranstaltungen zum Thema Rassismus" setzt sich zum Ziel, Lehrenden und Lernenden ein leicht zu organisierendes Format zu bieten. Gemeinsam mit zwei hessischen Partnerschulen wurde das Projekt erprobt und mit diesen im November/Dezember 2021 zwei Modell-Veranstaltungen durchgeführt. Materialien zur Veranstaltung "Über Rassismus sprechen" bündelt verschiedene herunterladbare Materialien und Informationsangebote. Es ermöglicht Lehrkräften und Interessierten gemeinsam mit Jugendlichen, Schülerinnen und Schülern, eigene Veranstaltungen zum Thema Rassismus zu entwickeln und durchzuführen. Das Angebot ist in drei Arbeitsphasen unterteilt, die je nach Rahmenbedingungen in Präsenz, digitaler oder hybrider Form durchgeführt werden können. Inhaltlich liegen dem Projekt vier Themenfelder zugrunde: Was bedeutet Rassismus? Wie hat sich Rassismus in der Geschichte entwickelt? Wie äußert sich Rassismus heute? Was kann man gegen Rassismus machen? Aufbauend auf diesen Schwerpunkten können Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Interessen und Fragestellungen für eine Veranstaltung erarbeiten und ausformulieren. Neben allgemeinen Informationen zum Projekt finden sich im Materialangebot unter anderem Ablaufpläne zur Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung. Diese kann gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern anhand von Informationen und Hinweisen an unterschiedliche Lehr- und Lernszenarien angepasst werden. Zudem werden verschiedene Video-Impulse und die Dokumentation der beiden Modell-Veranstaltungen bereitgestellt. Zielgruppe Das Angebot wendet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler in Hessen, kann aber aufgrund seiner übergreifenden Thematik und der Verfügbarkeit im Internet auch bundesweit umgesetzt werden. Das Material zur Veranstaltung richtet sich im Einzelnen an: Jugendliche und junge Erwachsene (14 bis 19 Jahre) Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen ab Klasse 8/9 Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen engagierten Menschen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der außerschulischen und politischen Bildungsarbeit. Fördergeber und Projektpartner Das Projekt "Über Rassismus sprechen" wurde im Rahmen des Landesprogramms " Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus " des Hessischen Innenministeriums gefördert und von der Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V. umgesetzt.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Fächerübergreifend

Das Betriebspraktikum – was muss ich wissen?

Unterrichtseinheit

Das Betriebspraktikum ist meistens die erste Berührung von Schülerinnen und Schülern mit der Berufswelt und gibt ihnen einen allgemeinen Einblick in das Berufsleben. Diese Unterrichtseinheit unterstützt Lehrerinnen und Lehrer bei der Planung, Durchführung und Auswertung der Betriebspraktika. Die Unterrichtseinheit enthält zum einen didaktische Hinweise und Arbeitsblätter, mit denen beispielsweise die Auswahl eines geeigneten Berufs und Betriebs durch die Lernenden begleitet wird. Zum anderen gibt sie Hinweise für eine methodisch abwechslungsreiche, die Kommunikation und Kooperation fördernde Auswertungsphase. Auch stellt die Sequenz den Lehrenden Leitfäden und Checklisten zur Verfügung, die eine strukturierte und gewinnbringende Durchführung des Betriebspraktikums erleichtern. Zeitraum und Dauer der Praktika Meist wird ein Betriebspraktikum zwischen der 8. und 9. Klassenstufe in der Hauptschule, der 9. und 10. Klassenstufe in der Realschule oder der 11. Klassenstufe in verschiedenen Bildungsgängen der beruflichen Schulen absolviert. An Gymnasien gibt es besondere Praktikumsformen. Ein Praktikum dauert meistens zwischen zwei und vier Wochen. Praktika schulisch begleiten Im Vorfeld des Praktikums, eventuell begleitend und nach Praktikumsende sollte im schulischen Unterricht über Erwartungen, Erlebnisse und Erfahrungen gesprochen werden. Die Praktikantinnen und Praktikanten müssen darauf vorbereitet sein, was sie im Betrieb erwartet und was von ihnen erwartet wird. Sie sollen zudem zur bewussten Beobachtung ihrer Eindrücke befähigt werden und ihre Erfahrungen reflektieren, um sie für ihren Berufswahlprozess nutzbar machen zu können. Ablauf der Unterrichtseinheit Phasen der Unterrichtseinheit In der Grobstruktur orientiert sich die Unterrichtseinheit am Verlauf des Praktikums: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Praktikums. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Erwartungen an das Praktikum formulieren. durch ihre Tätigkeit am Praktikumsplatz betriebliche Abläufe kennenlernen und Anforderungen in bestimmten Berufsfeldern mit den eigenen Fähigkeiten, Kenntnissen und Interessen in Verbindung bringen. durch die im Praktikum gewonnenen Erfahrungen sowie die anschließende Reflexion lernen, Vorstellungen über bestimmte Berufsbilder und deren spezifische Anforderungen zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. mittels einer Internetrecherche eigenständig Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen des Praktikums zusammentragen. die im Internet zu findenden Informationen systematisch nutzen, die Ergebnisse sichern und angemessen präsentieren. Arbeit in Gruppen oder kleinen Teams mit dem Ziel realisieren, gemeinsame und individuelle Ergebnisse zu sammeln, zu strukturieren und Ziele zu erreichen. die im Praktikum gesammelten Erfahrungen reflektieren und für die eigene Lebensplanung nutzen. Eignungsprofil, Interessen und Stärken ermitteln Die Unterrichtseinheit beginnt damit, dass die Schülerinnen und Schüler sich über ihre Interessen und Stärken klar werden und so entscheiden können, welches Berufsbild sie im Praktikum erproben möchten. Dazu nutzen sie in Einzelarbeit verschiedene Internetquellen, die entsprechende Tests anbieten, und machen sich ein genaues Bild über den Beruf, der sie interessiert und der ihren Stärken entspricht. Suche nach geeigneten Praktikumsbetrieben Im nächsten Schritt müssen die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt werden, einen geeigneten Praktikumsbetrieb zu finden. Dabei ist es empfehlenswert, nicht den erstbesten Betrieb zu nehmen, sondern sich einen auszusuchen, der Ausbildungsplätze anbietet, damit es möglicherweise bereits eine Perspektive für die spätere Ausbildungsplatzsuche ergibt. Material 2 bietet Ansatzpunkte dazu, wie eine solche Suche erfolgreich durchgeführt werden kann und bereitet die Schülerinnen und Schüler auf die Kontaktaufnahme mit möglichen Praktikumsbetrieben vor. Diese Kontaktaufnahme wird in einem Rollenspiel simuliert. Es schließen sich Hinweise für das Verfassen einer schriftlichen Bewerbung an. Erwartungen an das Praktikum Nun geht es darum, konkrete Vorstellungen vom Praktikumsablauf zu entwickeln. Dazu wird im ersten Schritt eine Kartenabfrage durchgeführt, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Erwartungen, Wünsche und Befürchtungen auf Karten festhalten, die auf einer Pinnwand geclustert werden. Die Ergebnisse dieser Abfrage müssen auf jeden Fall für die Reflexionsphase am Ende der Unterrichtseinheit aufgehoben werden. In einem gelenkten Unterrichtsgespräch nehmen die Schülerinnen und Schüler anschließend einen Perspektivwechsel vor, indem sie sich in die Rolle eines Betriebes versetzen, der eine Praktikantin oder einen Praktikanten beschäftigt. So sollen sie dafür sensibilisiert werden, dass ein Praktikum eine Chance für beide Seiten ist: Praktikantinnen und Praktikanten suchen passende Ausbildungsstellen und Betriebe suchen geeignete Auszubildende. Leitfragen für das Unterrichtsgespräch können sein: Warum bietet ein Unternehmen überhaupt Schülerpraktika an? Was erwartet ein Unternehmen von Praktikumsbewerberinnen und -bewerbern? Was bedeutet es für ein Unternehmen, wenn es keine geeigneten Bewerberinnen und Bewerber mehr findet? Rechte und Pflichten von Praktikantinnen und Praktikanten An das Unterrichtsgespräch schließt sich Material 3 an, das die Rechte und Pflichten von Praktikantinnen und Praktikanten zum Thema hat. Die Bearbeitung unterliegt den Grundregeln des kooperativen Lernens (Think - Pair - Share). Dabei kann die Einzelarbeit in Aufgabe 1 (Think) auch als vorbereitende Hausaufgabe erledigt werden. Die darauf folgende Aufgabe 2 (Pair) ist als Lerntempo-Duett angelegt. Die so gebildeten Paare bleiben zusammen, um eine weitere Internetrecherche zu erledigen (Aufgabe 3), deren Ergebnis zehn Tipps und Verhaltensregeln für ein erfolgreiches Praktikum sind. In einer sich anschließenden Gruppenphase (Share) werden diese auf sieben Tipps verdichtet, die schließlich im Plenum präsentiert und diskutiert werden. Das Ergebnis dieser Plenumsrunde halten alle Schülerinnen und Schüler in ihren Unterlagen fest, es sollte zudem Teil der Praktikumsmappe sein. Vorbereitung der Praktikumsmappe Um zu gewährleisten, dass die Schülerinnen und Schüler ihr Praktikum nutzen, um intensiv den Beruf und den Betrieb zu erkunden, ist es unerlässlich, vorab verbindliche Arbeitsaufträge zu geben. Checkliste für die Lehrkraft Eine weitere Hilfe für die Lehrkraft ist die Checkliste (Material 5a), die sicherstellen soll, dass von schulischer Seite aus vor dem Praktikum an alles Wesentliche gedacht wurde. Sie enthält Hinweise auf Dokumente wie einen Informationsbrief an die Betriebe sowie Informationen, die vor dem Praktikum unbedingt zusammengetragen werden müssen (zum Beispiel Telefonnummern). Nützliche Internetadressen mit Hinweisen auf entsprechende Vordrucke sind dort ebenfalls angegeben. Unterstützende Materialien Gut vorbereitet und mit Arbeitsaufträgen ausgestattet, gehen die Schülerinnen und Schüler ins Praktikum. Damit sie während dieser ereignisreichen Wochen nicht ihr mit dem Praktikum verfolgtes Ziel aus den Augen verlieren, gibt es in Material 6 eine Erinnerungshilfe für sie. Diese soll sie auch unterstützen, wenn im Praktikumsverlauf Schwierigkeiten auftauchen. Deshalb sollte dieser Leitfaden vorher unbedingt im Unterricht besprochen werden, um die Abläufe bei auftretenden Problemen im Vorfeld zu klären. Zwischenstand abfragen Ein zweiter Leitfaden (Material 7) hilft Lehrkräften, die Praktikumsbesuche durchführen, das Gespräch mit Praktikantinnen und Praktikanten sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern im Betrieb zu strukturieren und zu dokumentieren. Wichtig ist dabei, dass bei auftretenden Problemen konkrete Vereinbarungen getroffen werden, die gegebenenfalls bei einem zweiten Besuch in den Blick genommen werden. Innerhalb der Schule können diese ausgefüllten Bögen ausgewertet werden, um Schlüsse für die zukünftige Praktikumsplanung und -durchführung zu ziehen. Präsentation der Praktikumserfahrungen Je nach zur Verfügung stehender Unterrichtszeit sind verschiedene Formen der Auswertung der Praktikumserfahrungen möglich. So kann man diese zum Beispiel in einer Präsentation der ganzen Lerngruppe vorstellen oder auf Postern einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren (zum Beispiel am Tag der offenen Tür). In die Auswertung können eventuell auch Vertreterinnen und Vertreter der Betriebe, der Berufsberatung oder andere Expertinnen oder Experten mit einbezogen werden. Aufstellübung Die Praktikumsmappen der Schülerinnen und Schüler werden von der Lehrkraft gelesen und bewertet. Eine Reflexion der Erfahrungen findet im wechselseitigen Austausch in der Lerngruppe im Rahmen einer Doppelstunde statt. Diese beginnt mit einer Aufstellübung im Raum, bei der sich die Schülerinnen und Schüler den Antwortalternativen "ja" und "nein" räumlich zuordnen müssen. Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler jeweils einer Antwort zugeordnet haben, kann man ein paar Stimmen aus jeder Ecke zu Wort kommen lassen. Mögliche Fragen können sein: Warst du zufrieden mit deinem Praktikum? Könntest du dir vorstellen in diesem Beruf / diesem Betrieb eine Ausbildung zu machen? Bist du froh, wieder in der Schule zu sein? Hast du neue Ideen für die Berufswahl erhalten? Dazu beantworten die Lernenden zunächst in Einzelarbeit für sich selber die in Material 8 aufgelisteten Fragen. Diese Antworten können ein weiterer Bestandteil der Praktikumsmappe werden und eine Basis für sich anschließende Beratungsgespräche bilden. Anschließend treffen die Lernenden in Form eines Kugellagers auf eine Partnerin oder einen Partner. Die Lehrkraft legt fest, welcher Kreis zuerst die Fragen stellt und wie lang die Befragung dauern soll. Nach Ablauf dieser Zeit bewegt sich der Außenkreis um eine festzulegende Anzahl von Stühlen weiter, sodass jede Schülerin und jeder Schüler eine neue Partnerin oder einen neuen Partner erhält. Gleichzeitig werden die Befragten zu Fragenden und umgekehrt. Dieses Vorgehen kann beliebig oft wiederholt werden. Reflexion im Plenum Abschließend gibt es eine Plenumsphase, die die Lehrkraft mit der Frage einleiten kann, ob es bei den Partnerinterviews Dinge gab, die sich wiederholt haben oder die wichtig für die ganze Gruppe sind. Dabei können auch Ideen für die Verbesserung der Praktikumsvorbereitung und -durchführung gesammelt werden. Außerdem sollten die Ergebnisse der Kartenabfrage vom Anfang der Unterrichtseinheit als weiterer Gesprächspunkt in den Blick genommen werden. Wichtig ist, dass sich an diese Reflexionsphase in der Gruppe Einzelgespräche anschließen, besonders, um weitere Schritte mit denjenigen Schülerinnen und Schülern festzulegen, bei denen das Praktikum nicht zum Auffinden eines geeigneten Berufs geführt hat. Idealerweise können hierzu auch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter aus den Praktikumsbetrieben eingeladen werden.

  • Wirtschaft / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Bewerbung: im Vorstellungsgespräch überzeugen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Bewerbung: im Vorstellungsgespräch überzeugen" erarbeiten die Lernenden Kriterien für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch und wenden diese in Simulationsübungen mit Videoaufzeichnung an. Sie reflektieren dabei Höflichkeitsregeln und verbessern im Rollenspiel ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit sowie ihre nonverbale Kommunikation.Die Unterrichtseinheit "Bewerbung: im Vorstellungsgespräch überzeugen" knüpft an die Einheit Erfolgreich bewerben mit individuellem Bewerbungsschreiben und Lebenslauf zur schriftlichen Bewerbung und ergänzt damit eine Reihe zum Bewerbungsverfahren an. Sie bietet praxisnahes, anwendungsorientiertes Material zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch für einen Ausbildungsplatz, ein Praktikum oder auch eine Anstellung nach der Ausbildung oder dem Studium und ermöglicht Simulationsübungen mit strukturierter Auswertung. Das Thema "Bewerbung: im Vorstellungsgespräch überzeugen" im Unterricht Das Thema Bewerbung ist sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II Gegenstand in den Fächern Deutsch, Politik oder SoWi und in berufsbildenden Schulen im Fach Kommunikation. In diesem Zusammenhang kommt es nicht nur auf die Formulierung eines gelungenen Bewerbungsschreibens an, sondern auch auf den "richtigen Auftritt" im Vorstellungsgespräch . Das vorrangige Lernziel dieser Unterrichtseinheit ist somit die Förderung des mündlichen Ausdrucksvermögens sowie der dazugehörigen nonverbalen Kommunikationsformen in der Stresssituation Bewerbungsgespräch, um auch bei diesem nicht-schriftlichen Teil des Bewerbungsverfahrens eine größtmögliche Überzeugungskraft zu entfalten. Die Sachkompetenz der durchführenden Lehrkraft umfasst demnach die gängigen Phasen und Normen sowie typische Fragen, geschickte Antworten und nicht zuletzt Hürden beim Vorstellungsgespräch. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler kennen die Stationen eines üblichen Bewerbungsverfahrens und sind bereits mit der Gestaltung des schriftlichen Teils der Bewerbung vertraut. Vorteilhaft sind außerdem Vorkenntnisse über strukturierte Gesprächsführung und nonverbale Kommunikation, die bei einem Vorstellungsgespräch nicht zu unterschätzen ist. Grundsätzlich sollten die Lernenden gängige Höflichkeitsregeln kennen und umsetzen können. Hilfreich wären auch Kenntnisse über Strategien der Stressbewältigung sowie den Umgang mit Nervosität. Didaktische Analyse Wie präsentiere ich mich in einem persönlichen Gespräch mit einem Arbeitgeber als die ideale Kandidatin beziehungsweise der ideale Kandidat für eine ausgeschriebene Stelle mit spezifischen Anforderungen? Die Überzeugungskraft ergibt sich beim Vorstellungsgespräch aus einem gelungenen Auftritt. Dass dieser auf einer gründlichen Vorbereitung beruht, wird den Schülerinnen und Schülern im Verlauf dieser Unterrichtseinheit bewusst. In der ersten Stunde reflektieren die Lernenden über die Bedeutung von Höflichkeitsregeln und eines passenden äußeren Erscheinungsbilds beim Vorstellungsgespräch. Die Folgestunde macht sie mit den Phasen sowie mit typischen Fragen und geschickten Antworten vertraut. Als Schwerpunkt der Unterrichtseinheit schließt sich daran die Simulation von Vorstellungsgesprächen an. Alle Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an der Vorbereitung der Rollenspiele mit fiktiven Rollenprofilen, bei denen auch die Perspektive des Arbeitgebers berücksichtigt ist. Anschließend werden (mindestens) zwei Simulationsübungen mit freiwilligen Lernenden durchgeführt, wobei die zweite per Video aufgezeichnet wird. Dies ermöglicht eine besonders intensive, nach Phasen gegliederte Auswertung mithilfe klarer Kriterien. Dazu zählen nicht nur die inhaltlichen Aspekte, sondern vor allem das mündliche Ausdrucksvermögen und die nonverbale Kommunikation. Die bei den Simulationsübungen gesammelten Erfahrungen – gerade auch "Fehler" – stärken die Schülerinnen und Schüler für den Ernstfall, wenn sie das erste echte Vorstellungsgespräch zu bewältigen haben. Methodische Analyse Das methodische Konzept der Unterrichtseinheit ist auf die Schüleraktivität ausgerichtet und berücksichtigt sowohl Phasen der Einzelarbeit (mitsamt Hausarbeiten) als auch Partner- und Gruppenarbeit. Jede Unterrichtsstunde verfügt über ein breites Zeitfenster zur intensiven Auswertung der jeweiligen Arbeitsergebnisse. Die Simulationsübungen mit Rollenspielen stellen eine methodische Besonderheit dieser Unterrichtseinheit dar. Dies gilt auch für die strukturierte Analyse mithilfe einer Videoaufzeichnung. In dieser Phase kann im Plenum eine positive Feedback-Kultur eingeübt werden, die auf den Prinzipien Klarheit und Fairness beruht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Phasen eines Vorstellungsgesprächs sowie typische Fragen und besondere Herausforderungen. wirken beim Vorstellungsgespräch in der Bewerberrolle durch angemessene Antworten in Verbindung mit einer passenden nonverbalen Kommunikation überzeugend. werten Simulationsübungen kriteriengeleitet aus. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen Videotechnik zum Aufzeichnen von Simulationsübungen ein. werten Simulationsübungen mithilfe von Videoaufzeichnungen strukturiert aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen von Simulationsaufgaben andere Perspektiven ein. übernehmen bei Partner- und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. präsentieren Arbeitsergebnisse in Kleingruppen sowie im Plenum, vertreten Positionen und geben in fairer Weise Feedback.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Werkzeug trifft Digitalisierung – Berufsfeld LandBauTechnik

Fachartikel

Dieser Fachartikel zeigt, wie Digitalisierung und technologische Entwicklungen die Anforderungen an Fachkräfte verändern. Am Beispiel des Berufsbildes der Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen werden die erforderlichen Kompetenzen in Mechanik, Elektronik, IT und Hydraulik erläutert. Zudem wird die Bedeutung von Fernwartung, autonomen Maschinen und nachhaltigen Antriebssystemen dargestellt. So wird deutlich, warum der Beruf für technisch interessierte Schülerinnen und Schüler besonders spannend ist. Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen sind Handwerker/-innen, die Land- und Baumaschinen, Motorgeräte und Flurförderzeuge zum Beispiel in Werkstätten, bei Bauhöfen, bei Kunden oder im Straßenbau reparieren, warten und instand setzen. Seit über 80 Jahren gibt es das Land- und Baumaschinenmechatroniker-Handwerk, dessen Frauenanteil seit den 1980er Jahren langsam, aber stetig wächst. In den vergangenen Jahren hat sich das Berufsbild stark gewandelt, denn in kaum einem anderen Handwerksberuf ist die Digitalisierung so weit vorangeschritten wie in diesem. Während zur Entstehungszeit dieses Handwerks ausschließlich metalltechnische Bearbeitungen, das Instandhalten, Reparieren und Neuanfertigen mechanischer Bauteile und Baugruppen im Fokus standen, rückt die Beschäftigung mit Sensorik, (Elektro-)Hydraulik, Informatik und Steuerungstechnik in mechatronischen Gesamtsystemen von Maschinen und Geräten immer mehr in den Mittelpunkt und ist Gegenstand der täglichen Arbeit. Dadurch erweitert sich die Bandbreite an beruflichen Anforderungen und Ausbildungsinhalten stetig, denn Land- und Baumechatroniker/-innen befassen sich sowohl mit klassischen Maschinen als auch mit hoch technologisierten Fahrzeugen. Für (angehende) Fachkräfte in diesem Beruf bedeutet das, dass sie ein ausgeprägtes Verständnis für Elektrik, Elektronik, Mechanik und Hydraulik haben müssen, damit sie mit neuen wie älteren Fahrzeugen und Maschinen umgehen können. Zudem müssen sie über ein Kombinationsvermögen verfügen, denn der Schraubenschlüssel begleitet sie in ihrer täglichen Arbeit gleichsam wie der Laptop und dessen digitale Softwares. Das Wissen und die Anwendungsgebiete sind dabei vielfältig. Sie reichen von mathematischen und physikalischen Grundlagen über Fertigkeiten in der Metallbearbeitung (schweißen, flexen, schneiden, …) bis hin zu Arbeiten in unterschiedlichsten High-Tech-Bereichen wie Smart Farming, autonom fahrenden Systemen und Vernetzung von Fahrzeugen und Maschinen. Die Bandbreite dieses Berufsprofils zeigt sich tatsächlich auch in der Evolution seiner Bezeichnung: Sprach man 1941 noch von Landmaschinenschlossern und später von Landmaschinenmechanikern, sind es heutzutage die Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen, um die Vielfalt und die gesteigerten technischen Anforderungen auch in der Berufsbezeichnung abzubilden. Entsprechend wurde der Meistertitel 2021 zum Land- und Baumaschinenmechatroniker Meister angepasst. Berufsbild Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in im Zeitalter der Digitalisierung Digitalisierung spielt in diesem Handwerk eine tragende Rolle. In einer Online-Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung bewertete 2019 etwa die Hälfte der befragten Teilnehmenden ihren eigenen Betrieb im Arbeitsbereich Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen als hochgradig und rund 42 Prozent als mittelmäßig digitalisiert. Doch wie sieht hier Digitalisierung konkret aus? Ein Beispiel: Es ist Erntezeit und der Maishäcksler auf dem Feld, der im Dauereinsatz ist, fällt plötzlich aus. Die Landwirtin / Der Landwirt oder die Lohnunternehmerin / der Lohnunternehmer steht unter Zeitdruck, denn das Wetter kann sich schnell ändern – wird die Landmaschine nicht rechtzeitig repariert oder ersetzt, kann dies zu Ernteausfällen führen. Daher kontaktiert sie/er den Bereitschaftsdienst einer Werkstatt, der die Maschinendaten des Maishäckslers digital via Satelliten anfordert und analysiert. Nach der Ferndiagnose organisiert der/die Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in in der Werkstatt ein Ersatzteil, fährt zum Feld, repariert und überprüft mit Werkzeug und Laptop-Software das Fahrzeug. Die Maisernte kann fortgesetzt werden. Wie das Beispiel zeigt, müssen Fachkräfte dieses Handwerks in der Lage sein, auch mit Sensorik, Vernetzung und Datenkommunikation umgehen zu können. Mithilfe von Signalen, die über Sensoren erfasst, netzbasiert übertragen und mit Softwares analysiert werden, können Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen physikalische Prozesse steuern und regeln. Auf diese Weise können sie auf Maschinendaten auch auf Entfernung zugreifen und dadurch Prozesse effektiver und effizienter gestalten. In der Landwirtschaft zeigt sich dies zum Beispiel durch Maschinen, die auf Boden-, Flur- und Feuchtigkeitskarten zugreifen und dadurch Flächen, die nicht gedüngt werden müssen, aussparen können. Auch ist es durch digitale Datenanalyse möglich, Betriebsstände, Fehlercodes und Spritverbrauch von Fahrzeugen auszulesen und anschließend Rückschlüsse auf proaktive oder präventive Fehlerbehebungen und Optimierungen zu ziehen. Das wirkt sich wiederum positiv auf nachhaltiges, umweltfreundlicheres und ressourcensparendes Arbeiten sowie bessere Ernteergebnisse aus. Ebenso werden zunehmend maschinelle Funktionen mittels Informations- und Kommunikationstechnologien automatisiert. So gibt es bereits autonom fahrende Traktoren, Erntemaschinen und Feldroboter. Sensoren erfassen die Umgebung des Fahrzeugs, das GPS-System bestimmt die Position auf der Fläche, um Erntearbeiten auf vorprogrammierten Routen autonom durchführen zu können. Während der Ernte werden die Daten ausgewertet, um Erntestrategien zu optimieren, Bewegungen und Schneidevorgänge anzupassen. Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen können dies aus der Ferne via Datenübertragung überwachen. Dementsprechend müssen sie die Technik dahinter verstehen, um bei möglichen Fehlern fundierte Fehleranalysen, Reparaturen und Optimierungen an den Maschinen vornehmen zu können. Ein technologisches Verständnis ist auch in anderen Arbeitsbereichen erforderlich. So arbeitet man in der Baumaschinentechnik zum Beispiel mit 3D-Maschinensteuerungen, um zentimetergenau arbeiten zu können. Viele moderne Baumaschinen und -fahrzeuge setzen zudem bereits auf alternative Antriebsmöglichkeiten (hybrid, solar, elektronisch) und können dadurch einen Beitrag zum Ressourcen- und Umweltschutz beitragen. In der Motorgerätetechnik finden sich elektronisch steuerbare und akkubetriebene Geräte (zum Beispiel vollautomatische Mähroboter), die mit dem Smartphone, Tablet oder Laptop ferngesteuert werden können. In der Flurfördertechnik wiederum können Gabelstapler beziehungsweise Lagertechnikgeräte selbständig ideale Routen berechnen und cloudbasiert gesteuert werden. Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass die Digitalisierung im Handwerk der Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen eine äußerst entscheidende Rolle spielt. Dementsprechend kann sich dieser Beruf besonders für Schülerinnen und Schüler eignen, die stark in Mathematik, Physik und Werken/Technik und gegenüber technologischen Entwicklungen aufgeschlossen sind. Zudem sollten sie handwerkliches Geschick, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sowie ein ausgeprägtes technisches Verständnis von und Interesse an aktuellen technologischen Entwicklungen mitbringen. Fazit Land- und Baumaschinenmachtroniker/-innen reparieren, warten und setzen Land- und Baumaschinen, Motorgeräte und Flurförderzeuge instand. Heutzutage müssen sie dafür sowohl das mechanische als auch das digitale Handwerk beherrschen und dementsprechend Elektrik, Elektronik, Mechanik, Hydraulik, Motortechnik und Metallurgie verstehen. Digitalisierung durchdringt dabei das gesamte Handwerk und erweitert damit auch das Anforderungsprofil an die (potenziellen) Fachkräfte, die sich mit klassischen sowie voll- und teilautomatisierten Maschinen, mit Fernsteuerungssystemen, digitaler Fehlerdiagnostik oder Hybrid-, Solar- und Elektroantriebssystemen befassen und damit immer am Puls der Zeit arbeiten. In der Berufsorientierung kann sich dieses Berufsfeld an Lernende richten, deren Stärken und Interessen sich in der Physik und Mathematik und in (hoch technologisierten) Großmaschinen und -fahrzeugen befinden. Als Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in ist Kontakt mit Kunden und die dazugehörige Dokumentation ebenso Bestandteil des Jobs wie der Umgang mit großen und kleineren Maschinen. Verwendete Internetadressen Agrartechnikonline.de. "Aus 'Landmaschinenmechaniker' wird 'Land- und Baumaschinenmechatroniker-Handwerk'". Online: https://www.agrartechnikonline.de/news/aus-landmaschinenmechaniker-wird-land-und-baumaschinenmechatroniker-handwerk/ . Bayerischer Rundfunk: "Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in| Ausbildung | Beruf | Ich mach’s | BR". Online: https://www.youtube.com/watch?v=mWwfKAzh6aY . Bundesagentur für Arbeit: "Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in". Online: https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/124412 . Bundesagentur für Arbeit: "Steckbrief. Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in". Online: https://planet-beruf.de/fileadmin/assets/PDF/BKB/124412.pdf . Bundesinstitut für Berufsbildung: "Berufsbildung 4.0 – Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen: Der Ausbildungsberuf 'Land- und Baumschinenmechatroniker/-in' im Screening“. Online: https://www.bibb.de/dienst/publikationen/de/10371 . Deutsches Handwerksinstitut: "Technologische Entwicklungen in der Landbautechnik". Online: https://hpi-hannover.de/Technologische_Entwicklungen_in_der_Landbautechnik_Ergebnisbericht_LBT-Forward.pdf?m=1657620513 . Deutscher Industrie- und Handelskammertag: "Statistik Ausbildung 2020". Online: https://www.dihk.de/resource/blob/47836/ddb56f26823aab09dbb3981afe04d6d3/statistik-ausbildung-2020-data.pdf . LandbauTechnik-Bundesverband e.V.: "Land- und Baumaschinenmechatroniker/in: Meister/in: Der Beruf für >starke Typen<". Online: https://www.landbautechnik.de/wp-content/uploads/RZ_142-23_Folder-Meister_230830-1_VIEW.pdf .

  • Fächerübergreifend
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