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Stationenlernen zum Grundwortschatz Englisch in der Grundschule

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Grundwortschatz wiederholen, üben und festigen die Schülerinnen und Schüler bereits bekanntes Vokabular aus den Themenbereichen "fruits", "body parts", "family", "colours", "food", "clothes" und "countries". Dies geschieht anhand sieben abwechslungsreicher, motivierender und spielerischer Stationen.Das Erlernen der neuen Sprache Englisch in der Grundschule ist für die meisten Schülerinnen und Schüler aufregend und spannend zugleich. Die Motivation beim Stationenlernen sollte also hoch sein, sodass der Grundwortschatz in den ausgewählten Themenfeldern "fruits", "body parts", "family", "colours", "food", "clothes" und "countries" auf spielerische Weise gefestigt werden kann. Diese Unterrichtseinheit eignet sich besonders am Ende des Schuljahres als Wiederholung, wenn viele der verwendeten Wörter bereits bekannt sind. Vorkenntnisse und Vorbereitung Die meisten Wörter der Themenfelder sollten den Schülerinnen und Schülern bereits bekannt sein. Aus diesem Grund bietet es sich an, diese Unterrichtseinheit eher gegen Ende des Schuljahres einzusetzen, sodass die Klasse auf bereits vorhandenes Wissen zurückgreifen kann. Wie oftmals bei Stationenlernen bedeutet diese Unterrichtseinheit einen erheblichen Aufwand bei der Vorbereitung für die Lehrkraft. Die Unterrichtseinheit an sich sollte dann sehr entspannt ablaufen, sodass die Lehrkraft nur Hilfestellungen leistet und moderierend tätig ist. Stationenlernen Nach einem musikalischen Einstieg folgt eine allgemeine Einführung zur Organisation der einzelnen Stationen. Diese sollten gleichmäßig im Klassenzimmer verteilt werden. Grundsätzlich ist es ratsam, wenn die Lehrkraft die diversen Anweisungen an jeder Station farbig ausgedruckt und laminiert zur Verfügung gestellt hat. Jede Schülerin und jeder Schüler zieht ein Kärtchen, worauf ein Begriff aus den Themenfeldern zu lesen ist. Ebenso sind die Kärtchen farbig gekennzeichnet. Die Schülerinnen und Schüler finden sich dann gemäß den verschiedenen Themenfeldern und Farben zu homogenen Gruppen zusammen. Ebenso erhält jeder Schüler und jede Schülerin zur Ergebnissicherung einen Laufzettel, auf dem alle Vokabeln der Stationen festgehalten werden. Die Unterrichtseinheit ist für 30 Schülerinnen und Schüler mit je fünf Personen in 6 Gruppen geplant. Dies kann jedoch beliebig verändert werden. Wichtig: Die Schülerinnen und Schüler gehen nicht selbstständig von einer Station zur nächsten, sondern nur auf Anweisung der Lehrkraft. Nur so ist gewährleistet, dass alles in geordneten Bahnen abläuft und sich keine Staus an einer Station bilden. Pro Station sollen etwa 10 bis 15 Minuten einkalkuliert werden. Zur Differenzierung ist es auch möglich, die siebte Station "countries" fakultativ "für die ganz Schnellen" zu machen. Grundwortschatz: die sieben Stationen im Überblick Station 1: fruits . An dieser Station sollen die Lernenden gemeinsam memory spielen. Dabei sind die entsprechenden Vokabeln zu den Bildern zu suchen. Station 2: body parts . Die Station sollte an einem PC mit Internetanschluss und Lautsprechern platziert sein. Die Gruppe soll sich zuerst das bekannte englische Kinderlied "Head and shoulders, knees and toes" auf YouTube ansehen und anhören. Danach sollen sie die entsprechenden laminierten Vokabelkärtchen den Lücken im laminierten A3-Liedtext zuordnen. Das Ergebnis vergleichen die Schülerinnen und Schüler mit der angegebenen Lösung und achten auf die korrekte Schreibweise. Zum Schluss hört sich die Gruppe das Stück noch einmal an und singt mit. Ebenso werden die neuen Vokabeln auf dem Laufzettel ergänzt. Station 3: family . An dieser Station soll jedes Kind für sich seinen eigenen Familienstammbaum basteln. Dazu hat die Lehrkraft in ausreichender Anzahl die entsprechenden Vokabeln für Bruder, Schwester, Mutter, Vater, Großvater, Großmutter und Urgroßeltern laminiert und bereit gelegt. Danach vergleichen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Stammbäume und stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede fest. In das vorgegebene Schema soll nun auf dem Laufzettel der Stammbaum übertragen und mit den entsprechenden Namen der Familie ergänzt werden. Station 4: colours . Die Lehrkraft hat in Klassenstärke das Arbeitsblatt farbig kopiert, sodass für jeden Schüler und jede Schülerin ein Exemplar da liegt. Jeder in der Gruppe soll nun die Buntstifte mit den passenden Wörtern verbinden. Diese sollen anschließend in der entsprechenden Farbe ausgemalt werden. Die Farben werden auf den Laufzettel übertragen. Am Ende spielt die Gruppe noch "Ich sehe etwas, das du nicht siehst" mit Gegenständen im Klassenzimmer. Station 5: food . Diese Station bedeutet für die Lehrkraft vermutlich den größten Vorbereitungsaufwand. Zum Thema "food" soll ein 20-teiliges Puzzle erstellt werden. Es ist vermutlich am besten, wenn man zuerst die Vorlage drei bis vier Mal farbig ausdruckt und laminiert und dann die Puzzleteile ausschneidet. Das Puzzle kann entweder alleine oder paarweise gemacht werden und das Paar oder wer am schnellsten in der Gruppe ist, gewinnt. Danach werden die Begriffe auf dem Laufzettel eingetragen. Station 6: clothes . Diese Station behandelt das Themengebiet Kleidungsstücke. Die deutschen Begriffe sind gegeben und die englischen Vokabeln durcheinander geraten bis auf den ersten Buchstaben. Zuerst sollen die englischen Vokabeln gefunden und notiert werden. Eine Hilfe steht zur Verfügung. Danach sollen die Wörter im Buchstabengitter waagrecht und senkrecht gesucht und auf den Laufzettel übertragen werden. Station 7: countries . Diese Station kann man pflichtmäßig machen lassen, gegen eine andere tauschen oder auch fakultativ "für die Schnellen" - wenn eine Gruppe bei einer Station schon sehr viel früher als vor der vereinbarten Zeit mit einer Station fertig ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen die deutschen Ländernamen mit den richtigen englischen und den dazugehörigen Flaggen verbinden und dann auf dem Laufzettel notieren. Am Ende der Unterrichtseinheit werden die Lösungen der einzelnen Stationen besprochen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. wiederholen, festigen oder lernen wichtigen Grundwortschatz zu den Themenfeldern "fruits", "body parts", "family", "colours", "food", "clothes" und "countries". erhalten spielerisch, praktisch und theoretisch einen Ein- und Überblick über obige Wortfelder. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem PC/Laptop. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. verhalten sich diszipliniert beim Arbeiten mit dem PC. arbeiten gut und respektvoll in ihren individuellen Gruppen beziehungsweise an den Stationen.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Advent - interaktive Lernumgebung

Unterrichtseinheit
14,99 €

Der Advent ist wohl die bei Kindern beliebteste Zeit des Jahres, denn mit Spannung öffnen sie am Adventskalender jeden Tag ein neues Türchen, das sie näher an das ersehnte Weihnachtsfest bringt. Zudem genießen sie die behagliche Atmosphäre, die man ihnen mit Feiern, Liedern, Kerzenlicht und anderen Adventstraditionen in vielen Familien und Institutionen wie Kirche oder Schule bereitet. Schwerpunkte der Einheit Die Unterrichtseinheit vermittelt, was der Name bedeutet und welche verschiedenen Bräuche es im Advent gibt. Die interaktive Lernumgebung dient dabei als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge zum Thema Advent angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen und herkömmliche Arbeitsblätter runden die Arbeit ab. Zielsetzung Ziel ist die möglichst selbstständige Erforschung des Themas. Das wird zum einen möglich durch Lösen von Rätseln, die durch Lösungswörter überprüft werden können. Zum anderen werden Fragen durch Erkunden von Internetseiten beantwortet. Einige Aufgaben sind explizit als Paaraufgaben gekennzeichnet, es sollte den Kindern aber erlaubt sein, sich bei Bedarf auch bei anderen Aufgaben mit Mitschülerinnen oder Mitschülern zusammenzuschließen. Kompetenzerwerb Die Kinder erwerben neben der emotionalen Hinwendung zum Thema auch einen rationalen Wissenszuwachs, indem sie bekannte Traditionen historisch einordnen und ihren Ursprung erfahren. Arbeitsblätter Arbeitsblatt 1: Besinnung auf die ursprüngliche Bedeutung der Adventszeit und Reflektieren persönlicher Erfahrungen. Arbeitsblatt 2: Überblick über bekannte Adventsbräuche und Symbole im Worträtsel. Arbeitsblatt 3: Ursprünge von Adventskranz und Adventskalender, eigene Ideen zur Gestaltung. Arbeitsblatt 4: Herkunft und Bedeutung des Barbarazweiges, Legende der heiligen Barbara mit eigenen Worten erzählt. Arbeitsblatt 5: Steckbrief des heiligen Nikolaus, Überblick über seine Insignien. Arbeitsblatt 6: Ursprung des Brauches, zum Nikolaustag Geschenke in einem Stiefel zu verstecken, individuelle Nikolausbräuche präsentieren. Arbeitsblatt 7: Nikolausbräuche in den Niederlanden und Österreich, (richtig oder falsch, Krampus-Steckbrief). Arbeitsblatt 8: Lucia die Lichterkönigin, Ursprung der Lichterkrone. Arbeitsblatt 9: Geschichte der Weihnachtsmärkte, bekannte Weihnachtsmärkte. Arbeitsblatt 10: Zusammengesetzte Nomen mit Advent bilden und eine Auswahl in Sätzen verwenden. Arbeitsblatt 11: Wortfeld Advent, Wörter als Nomen, Verben und Adjektive erkennen und Tabelle vervollständigen. Arbeitsblatt 12: Die Legende des Kornwunders lesen und nacherzählen. Arbeitsblatt 13 Adventsgedicht von Rainer Maria Rilke lesen und aufschreiben, den Lyriker kennenlernen. Arbeitsblatt 14: Lernwörter zum Diktat üben. Diktattext: Advent Advent ist die Vorbereitung auf Weihnachten und gilt für viele Menschen als die schönste Zeit des Jahres. Es ist die Zeit der Stille und Besinnung. Der Name Advent bedeutet übersetzt Ankunft. In den christlichen Kirchen ist es die Zeit der Vorbereitung auf die Ankunft Jesu Christi, also die Vorbereitung auf Weihnachten, das Fest seiner Geburt. Die Adventszeit beginnt am vierten Sonntag vor Weihnachten. Der erste Adventsonntag ist auch der Beginn des Kirchenjahres für die katholische und evangelische Kirche. Vier Adventsonntage gibt es seit dem sechsten Jahrhundert. Sie stehen symbolisch für die 4000 Jahre, die die Menschen auf die Ankunft des Erlösers warten mussten. Arbeitsblatt 15: Malaufgaben rechnen, die richtige Lösung ergibt ein adventliches Motiv (Stern). Relevanz des Themas Die Adventszeit ist für Kinder besonders wichtig und schön, weil man sich in den meisten Familien bemüht, ihnen eine angenehme Atmosphäre zu schaffen durch Lichterglanz, gemeinsames Musizieren, Basteln oder Plätzchen backen. In einer Zeit, in der schon kurz nach den Sommerferien in den Supermärkten Weihnachtsschmuck und -gebäck angeboten werden und der Kommerz im Vordergrund steht, soll der Blick wieder gerichtet werden auf die ursprüngliche Bedeutung. Für nicht-christliche Schülerinnen und Schüler ist es eine Gelegenheit, Sitten und Gebräuche ihrer Umgebung kennenzulernen und zu verstehen. Das Wort Advent kommt vom lateinischen "adventus" und bedeutet so viel wie "Erwartung". Die Christen bereiten sich in dieser Zeit auf die Geburt Jesu vor. In der römischen Kirche gab es zunächst sechs Adventssonntage, bis sie von Papst Gregor dem Großen auf vier festgelegt wurden. Der erste Adventssonntag ist jeweils der vierte Sonntag vor Weihnachten. Damit beginnt zugleich das neue Kirchenjahr. Früher galt die Adventszeit als Fasten- und Bußzeit, in der nicht getanzt und geheiratet werden durfte. Heute jedoch ist sie einer Zeit der freudigen Erwartung gewichen. In den orthodoxen Kirchen beginnt die Adventszeit ab dem 15. November immer noch als sechswöchige Fastenzeit. Viele verschiedene Bräuche und Traditionen begleiten diese Zeit, die teilweise regional oder gar von Familie zu Familie verschieden oder aber überregional und sogar international bekannt sind. Didaktisch-methodische Analyse Zur theoretischen und virtuellen Aufarbeitung des Themas ist das Internet ein ideales Medium. Es gibt eine Reihe kindgemäßer Seiten, die den Kindern Gelegenheit zum selbstständigen Erforschen geben. Die interaktive Lerneinheit besteht neben der Eingangsseite aus vier weiteren Hauptseiten (Advent/ Sprache/Kunst und Musik/ Dies und Das/), einer intern verlinkten interaktiven Übung (Hot Potatoes-Lückentext) und 29 externen Links. Zur Steigerung der Motivation sind die Aufgaben der Arbeitsblätter oft in Rätseln bzw. Rätselschriften versteckt. An bestimmten Stellen ist auf den Arbeitsblättern Paarbeit gefordert, es ist aber durchaus erwünscht, dass Kinder gemeinsam an dem Projekt arbeiten, gemeinsam Rätsel lösen und dabei auch ihre digitalen Kompetenzen ergänzen. Vorbereitung Vor Beginn des Projekts sollten Computer bzw. Tablets auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Auch ist es sinnvoll, die Gültigkeit der in der interaktiven Lernumgebung angegebenen Links zu überprüfen, um gegebenenfalls für Ersatz zu sorgen. Die interaktive Lerneinheit kann über den Link oder über die Datei 'indexAdvent', die im Ordner 'interaktive-lernumgebung-advent' zu finden ist, gestartet werden. Erfolgt der zweite Weg, ist es wichtig, dass alle Dateien inklusive der 'indexAdvent' Datei im Ordner "interaktive-lernumgebung-advent" bleiben, der gesamte Ordner heruntergeladen wird und der komprimierte Ordner zunächst entpackt wird. Die Datei 'indexAdvent' kann mit einem Internetbrowser geöffnet werden. Benötigte digitale Kompetenzen von Lehrkräften Allgemeiner Umgang mit Computer und Internet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Herkunft des Adventskranzzes. beschreiben die Bedeutung des Nikolaus. vergleichen die Adventszeit in verschiedenen Ländern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet und nutzen es als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer. führen interaktive Übungen (HotPotatoes-Lückentext) Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich als Partnerinnen und Partner über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Musik / Kunst / Kultur / Religion / Ethik
  • Primarstufe

Erzählen wie ein Profi

Unterrichtseinheit
14,99 €

Das Berichten von eigenen Erlebnissen ist in zweifacher Hinsicht für den Deutschunterricht relevant. Einerseits reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihr persönliches Empfinden, wenn sie sich im Rahmen von Lehreinheiten mit ihren Erlebnissen in Schule und Freizeit auseinandersetzen. Andererseits üben sie sich im kreativen Schreiben sowie im Hörverstehen. Diese Kompetenz wird vor allem beim aufmerksamen Zuhören eines vorgelesenen Texts geübt. Fähigkeiten in den Bereichen wie Ausdruck, Grammatik und erzählerische Kreativität werden beim selbstständigen Verfassen von Texten vertieft. Die Unterrichtseinheit setzt sich aus Übungen zusammen, bei denen sowohl das Hörverstehen als auch das selbstständige Verfassen von Kurzgeschichten trainiert wird. Zu Beginn der Stunde liest die Lehrkraft eine Geschichte vor, die einen Bezug zum Thema aufweist. Gleichzeitig bildet ihr Aufbau die Grundlage für die selbst verfassten Texte. In der dritten Stunde steht das eigenständige Schreiben im Fokus. Die vierte Stunde ist eine optionale Ergänzung. Sie beinhaltet das Thema des Spannungsbogens in einer Erzählung. Das Berichten über eigene Erlebnisse bildet die Grundlage für Übungen in den Bereichen Hörverstehen, Textarbeit und kreatives Schreiben. Eine Unterrichtseinheit über Erlebnisse knüpft an den Lebensrealitäten der Schülerschaft an: Eine umfangreiche Erläuterung von Fachbegriffen ist nicht erforderlich. Stattdessen überlegen die Klassenmitglieder, welche Erlebnisse aus ihrem Privatleben eine geeignete Basis für anschauliche Texte aus der eigenen Feder sind. Die ersten drei Stunden der Unterrichtseinheit behandeln die Thematik (Erlebnisse) und Themenbereiche wie Inhalt, Aufbau und Stil von selbst verfassten Kurzgeschichten. Die vierte Stunde ist optional und dient der Vertiefung. Hier wird der Spannungsbogen als Stilmittel thematisiert. Beim Umfang der Texte ist das Alter der Klassenmitglieder (1. bis 2. Klasse) in Betracht zu ziehen. Vor dem Beginn der Unterrichtsstunde überprüft die Fachlehrkraft die technischen Mittel auf ihre Funktionsfähigkeit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im Hörverstehen. eignen sich grundlegende Kenntnisse über Stilmittel an. verfassen eigene Erzählungen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Kenntnisse über die fachgerechte Verwendung von Beamer und Whiteboard. erhalten durch die Lehrkraft Erläuterungen zur richtigen Handhabung technischer Geräte. setzen ihr Wissen über Medien und Technik in einen praktischen Kontext. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich eigenverantwortlich mit der Thematik auseinander. vergleichen ihre eigenen Arbeitsergebnisse mit denen der Mitschülerinnen und Mitschüler. üben sich in Teamarbeit und kooperativem Lernen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Bewegung im Büro und Homeoffice: für Ausgleich sorgen

Unterrichtseinheit

Egal ob in der Schule, zu Hause vor dem Fernseher oder dem Computer: Viele junge Menschen verbringen einen erheblichen Teil ihrer (Arbeits-)Zeit sitzend. Der körperliche Ausgleich kommt oft zu kurz. Im Rahmen der Unterrichtsmaterialien werden Auswirkungen von Bewegungsmangel im Büro und richtiges Sitzen thematisiert. Tipps für mehr Dynamik im Büro und geeignete Bewegungsübungen für zwischendurch werden mitgeliefert. Keine Frage, ein Bürojob ist nicht besonders gefährlich, völlig risikofrei ist er aber auch nicht. Wer von früh bis spät vor dem Monitor sitzt und auch in seiner freien Zeit kaum in Bewegung kommt, braucht sich über zunehmende gesundheitliche Probleme nicht zu wundern. Steuert man nicht frühzeitig gegen, kann sich Dauersitzen durchaus negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit auswirken. Dabei können sowohl Vorschädigungen der Wirbelsäule als auch falsche Bewegungsmuster, Zwangshaltungen, Bewegungsmangel, schlechtes Sehvermögen und auch psychische Belastungen Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparats auslösen oder verfestigen. Die Lösung? Mehr "Action" hinterm Schreibtisch! Wer nach der Schulzeit einen Bürojob ergreift, wird im Normalfall einen Großteil seiner Zeit hinter dem Schreibtisch verbringen. Deshalb sollten sich gerade junge Menschen vor der Berufswahl und Berufseinsteiger mit diesem Thema bewusst auseinandersetzen. Besonders diejenigen, die bereits in der Schulzeit mit Rückenschmerzen zu tun hatten, sollten dem Problem im Hinblick auf ihr zukünftiges Berufsleben auf den Grund gehen und auf den nötigen Ausgleich achten. Lernende erfahren in dieser Einheit daher, warum Vielsitzer gesundheitliche Probleme bekommen können und erhalten Tipps für mehr Bewegung am Büroarbeitsplatz . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass stundenlanges bewegungsloses Sitzen den gesamten Muskel- und Skelettapparat und besonders den Rücken belastet. erarbeiten Strategien, wie man Rückenproblemen im Bürojob vorbeugen kann. begreifen, dass nur das Zusammenspiel von ergonomisch eingerichtetem Arbeitsplatz und körperlichem Ausgleichstraining langfristig Beschwerden verhindert. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfassen den Inhalt eines themenbezogenen Filmausschnitts und geben die Kernbotschaften stichwortartig wieder. führen selbstständig eine Internetrecherche durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten verschiedene Aufgaben entweder im Präsenzunterricht in der Klasse oder alleine zu Hause. Damit trainieren sie ihre Fähigkeit, flexibel und selbstständig zu agieren. erweitern ihre Kommunikationsfähigkeit, indem sie ihre Arbeitsergebnisse dem Plenum präsentieren.

  • Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit
  • Berufliche Bildung

Deutschland: geteilt und wiedervereint

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zur Wiedervereinigung Deutschlands vermittelt Basis-Informationen über die deutsch-deutsche Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg.Ein Einstieg in die Unterrichtseinheit kann über einen Bezug zum Tag der deutschen Einheit erfolgen. Den Schülerinnen und Schülern wird bewusst, dass an Feiertagen besondere Ereignisse gewürdigt werden, die es wert sind, dass man sich ihrer erinnert, und erfahren, was und warum am 3. Oktober gefeiert wird. Dies bereitet ein politisches Verständnis vor, das politische Einstellungen, wie hier das Grundverständnis von Demokratie und Menschenwürde, festigen soll. Ein politisches Thema, das an sich weit entfernt ist von der Lebenswelt und eigenen Erfahrungen der Lernenden, muss kindgerecht und anschaulich aufbereitet werden. Der Schwerpunkt dieser Unterrichtseinheit zur Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands liegt daher neben der kognitiven Verarbeitung von Informationen auch auf dem emotionalen Nachvollzug. Das Thema "Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands" im Unterricht Das Thema der Unterrichtseinheit gewinnt an Relevanz und Eindrücklichkeit, wenn persönliche Erfahrungen und Erlebnisse der Lehrkraft in den Unterricht eingebracht werden können. So können die Erfahrungen der Lehrkraft mit dem Leben in einem geteilten Deutschland, aber auch mit dem persönlichen Erleben des Mauerfalls und der Wiedervereinigung, sehr lebendig, authentisch und alltagsnah vermittelt werden: Als die Teilung Berlins zur politischen Tatsache wurde, wurden die Bürger Westdeutschlands aufgefordert, zum Gedenken an die Bürger in der "Ost-Zone" Kerzen in die Fenster zu stellen. Die aufgestellten Kerzen und die auf diese Weise erleuchteten Fenster haben uns Ältere als Kinder auf unserem Weihnachtsspaziergang durch unseren dunklen Stadtteil nachhaltig beeindruckt – mehr, als dies die Nachrichten in den Zeitungen getan haben. Ebenso wie die Erinnerung daran, dass wir als Grundschüler zu Weihnachten Päckchen für die "Zone" packen mussten; auch Kohlen und Briketts wurden in einer in der Pausenhalle aufgestellten großen Kiste gesammelt. Es kann natürlich nicht vorausgesetzt werden, dass dieses Erfahrungswissen jeder Lehrkraft zur Verfügung steht. Die Lehrkraft kann die Lernenden aber dazu anregen, Familienangehörige zu befragen oder ältere Menschen, die über eben diese Erfahrungen mit der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands verfügen. Diese emotionale "Rahmung" ist unerlässlich für das universale Verständnis von Menschenrechten, die in dieser Unterrichtseinheit - über die Informationen zu politischen und historischen Ereignisse hinaus - den Lernenden eine demokratische Grundhaltung vermitteln soll. Didaktische Analyse Zum Einstieg in die Unterrichtseinheit zur Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands liegt der Fokus auf Feier- und Festtagen. Dabei soll den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung von Feier- und Festtagen als eine besondere Form der Erinnerungskultur bewusst werden. Die Orientierung an dem, was gewürdigt werden soll, bereitet ein politisches Verständnis vor, das politische Einstellungen, wie hier das demokratische Grundverständnis von Demokratie und Menschenwürde, festigen soll. Ein politisches Thema, das auch noch historisch weit entfernt ist von der Lebenswelt und den eigenen Erfahrungen der Lernenden, muss kindgerecht und anschaulich aufbereitet werden. Der Schwerpunkt dieser Unterrichtseinheit liegt daher neben der kognitiven Verarbeitung von Basis-Informationen zur deutschen Teilung und Wiedervereinigung auch auf dem emotionalen Nachvollzug der Ereignisse und Lebensumstände, um den Lernenden die Ungerechtigkeiten, Unterdrückung und Unfreiheit begreifbar zu machen. Methodische Analyse Bildmaterial ermöglicht den Schülerinnen und Schülern das "sich Hineindenken" in eine ihnen grundsätzlich fremde Situation. Die Arbeitsblätter der Unterrichtseinheit "Deutschland: geteilt und wiedervereint" sind so angelegt, dass sie von den Lernenden entsprechend ihres individuellen Lerntempos selbstständig zu bearbeiten sind. Ergänzende Beiträge und Denkanstöße durch die Lehrkraft sind hilfreich und erweitern den Wissensstand, sind aber zur kognitiven Erarbeitung des grundsätzlichen Lernzieles nicht unbedingt erforderlich. Kurze Informationstexte beschreiben die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands ohne sich in weitläufigen historischen Details zu verlieren, die in ihrer Komplexität für Schülerinnen und Schüler am Ende der Grundschule beziehungsweise zu Beginn der weiterführenden Schule nicht greifbar sind. Die Methode der "Sprechmühle" Gruppeneinteilung Die Schülerinnen und Schüler werden in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe übernimmt die Wiedergabe des Inhalts von Arbeitsblatt 1, die zweite Gruppe wird von den "Zuhörern" gebildet. Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe wird durch einfache Symbole kenntlich gemacht: Die berichtende Gruppe klebt sich ein Post-it mit der Darstellung eines Mundes auf die Stirn, die andere Gruppe die Darstellung eines Ohres. Erste Runde Zu leiser Musik gehen die Schülerinnen und Schüler nun wortlos durch den Raum. Wenn die Musik abrupt endet, bleiben sie auf dem Platz stehen, ohne ihre Position noch einmal zu verändern. Eine Schülerin beziehungsweise ein Schüler aus der Gruppe der "Berichter" wendet sich dem oder der am nächsten stehenden Lernenden der Gruppe der "Zuhörer" zu und berichtet darüber, was auf Arbeitsblatt 1 steht. Es dürfen keine weiteren Nach- oder Verständnisfragen gestellt werden. Zweite Runde Die Musik setzt wieder ein und die Schülerinnen und Schüler wandern wieder leise durch den Raum. Die Musik endet und dieses Mal berichten die Mitglieder der Gruppe "Zuhörer" nahe stehenden Lernenden der Gruppe "Berichter" zu, um ihnen zu berichten, was sie in der ersten Runde gelernt haben. In diesem zweiten Durchgang dürfen die nun Zuhörenden den Bericht ergänzen oder korrigieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben Wissen zum Tag der Deutschen Einheit. können die politischen Vorgänge zum Thema "deutsche Teilung und Wiedervereinigung" chronologisch und sachlogisch ordnen. lernen die Teilung Deutschlands und Berlins als Konsequenz des verlorenen 2. Weltkriegs kennen. lernen die Bedeutung von Demokratie und der Achtung der Menschenrechte kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Arbeitsanweisungen selbstständig umsetzen und zu richtigen Ergebnissen kommen. können Zitate und Verlautbarungen sachlich richtig interpretieren. können die Bedeutung des Begriffs "Menschenwürde" im Internet recherchieren und vortragen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können ihre Ergebnisse selbstständig korrigieren. können durch Kooperation und Kommunikation mit ihren Mitschülerinnen und Mitschüler ihr Wissen erweitern und ergänzen. würdigen und respektieren die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Primarstufe

Fotosynthese

Unterrichtseinheit

In diesen Unterrichtsstunden zum Thema Fotosynthese erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Erklär-Videos und Arbeitsblättern die Fotosynthesegleichung und den Ort der Fotosynthese. Außerdem befassen sie sich mit künstlicher Fotosynthese. Weiterführend beschäftigen sie sich mit dem Lichtabsorptionsspektrum von Chlorophyll sowie dem Grobschema der lichtabhängigen Teilreaktion. Die Lernenden erarbeiten anhand des Materials zunächst grundlegendes Wissen über die Fotosynthese und ihre Bedeutung. Dazu stellen sie die Fotosynthesegleichung als Wortgleichung sowie als chemische Gleichung dar. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit dem Ort der Fotosynthese und erkennen, warum Blätter grün sind. Optional kann das Thema der Lichtabsorption von Chlorophyll vertieft werden. Eine weitere Vertiefung findet statt, indem die Lernenden sich den Aufbau von Chloroplasten und das Grobschema der lichtabhängigen Teilreaktion mithilfe weiterführender Erklär-Videos erarbeiten. Sie lernen außerdem die Begriffe "künstliche Fotosynthese" und "Photokatalysatoren" kennen und stellen damit verbundene Zukunftsvisionen, aber auch mögliche Probleme dar. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträ gertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier "Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht" . Das Thema Fotosynthese im Unterricht Ohne die Fotosyntheseleistung wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich – daher ist die Behandlung der Fotosynthese im Fach Biologie von besonderer Bedeutung. Aufgrund der biochemischen Vorgänge ist das Thema auch für das Fach Chemie relevant. Das Thema Fotosynthese findet sich in den Lehrplänen der Sekundarstufe I in der Unterrichtsreihe zum Lebenszyklus der Blütenpflanzen (als Wortgleichung) sowie in der Unterrichtsreihe zu Zellen und Gewebe (in ausführlicherer Form) wieder. In der Sekundarstufe II werden die Kenntnisse zur Fotosynthese – besonders auf biochemischer Ebene – vertieft. Vorkenntnisse Es wird kein spezielles Fachwissen zum Thema Fotosynthese vorausgesetzt, allerdings sollten die Schülerinnen und Schüler ab der Mittelstufe mit den chemischen Symbolen sowie dem Aufbau der Zelle vertraut sein. Die Schülerinnen und Schüler können sich mithilfe des Erklär-Videos zur Fotosynthese sowohl die Wort- als auch die chemische Gleichung erarbeiten. Das Unterrichtsmaterial bietet außerdem die Möglichkeit, das Lichtabsorptionsspektrum von Chlorophyll und – für den Einsatz in der Oberstufe – das Grobschema der lichtabhängigen Teilreaktion nachzuvollziehen. Des Weiteren bietet das Erklär-Video Einblicke in die Möglichkeiten und Probleme künstlicher Fotosynthese, sodass auch hier kein Vorwissen notwendig ist. Didaktische Analyse Das Unterrichtsmaterial zur Fotosynthese ist als erste intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema (Sekundarstufe I) beziehungsweise als Wiederholung (Sekundarstufe II) konzipiert. Durch die Konfrontation mit einer bedeutsamen Aussage soll zunächst das Interesse am Thema Fotosynthese und der damit verknüpften Bedeutung für das Leben auf der Erde geweckt werden. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen einen ersten Eindruck über die Fotosynthesegleichung in Worten und chemischen Symbolen. Anschließend erfahren sie, wo die Fotosynthese abläuft und wie Blätter zu ihrer Grünfärbung kommen, ehe sie sich mit der Relevanz der künstlich hergestellten Fotosynthese für die Zukunft beschäftigen. In der Oberstufe wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, wesentliche Grundlagen der lichtabhängigen Teilreaktion zu erarbeiten, ohne jedoch ins Detail zu gehen. Eine vertiefte Behandlung der lichtabhängigen Teilreaktion sowie eine weiterführende Behandlung der Dunkelreaktion sollten im Anschluss stattfinden. Methodische Analyse Durch die methodische Aufbereitung der Unterrichtssequenz wird eine hohe Schüleraktivität erreicht. Das Video als Medium erhält das durch den Einstieg geweckte Interesse am Thema Fotosynthese aufrecht. Schwierige Arbeitsaufträge werden durch Partnerarbeiten aufgefangen, und Diskussionsrunden zum Wissensaustausch und zur Wissenserweiterung finden im Plenum statt. Durch Vertiefungsaufgaben kann bei Bedarf eine Binnendifferenzierung beziehungsweise eine Weiterarbeit in der Oberstufe erfolgen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich aus dem Unterrichtsmaterial die Fotosyntheseleistung und den Ort der Fotosynthese. lernen den Begriff der künstlichen Fotosynthese kennen und erarbeiten sich – anhand des Materials oder unter Einbeziehung von Vorkenntnissen – Zukunftsvisionen und mögliche Probleme der künstlichen Fotosynthese. präsentieren ihre Ergebnisse unter Verwendung der Fach- und Symbolsprache. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können das in den Videos präsentierte Wissen nach Relevanz filtern und strukturiert darstellen. können aus informationsreichen und komplexen Vorträgen wesentliche Sachverhalte notieren und auf Abbildungen übertragen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schülerarbeiten konstruktiv und kooperativ in Partner- oder Gruppenarbeit. stärken durch die geschützte Atmosphäre in Partnerarbeitsphasen ihr Selbstkonzept. diskutieren in Partner- oder Gruppenarbeiten und sind dabei in der Lage, ihre Meinung unter Nutzung von Fachwissen und Fachbegriffen begründet zu äußern. Hier können Sie sich das Video zur Unterrichtseinheit anschauen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Handlettering: eine Einführung in die kunstvolle Schriftgestaltung

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler in den aktuellen Trend des Handletterings ein, die Kunst des filigranen Gestaltens von Schriften. Zunächst lernen sie verschiedene Anwendungsbeispiele sowie Schriftarten dieser Kunstform kennen. Angeleitet durch eine strategische Herangehensweise kreieren sie anschließend eine eigene Schriftart. Mit wenig materiellem Aufwand und viel Kreativität gestalten die Lernenden erste eigene Wörter und Sprüche. Bei der Kreativtechnik "Handlettering" werden Buchstaben mit der Hand kunstvoll gezeichnet, verziert und spielerisch ausgemalt. Die Wahl der Schriftart, der Schriftgröße, die Anordnung der Buchstaben und Wörter und auch das Ausschmücken des kalligrafischen Werkes sind dabei höchst individuell, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Diese Unterrichtseinheit bietet einen ersten Einblick in dieses Kunsthandwerk. Die Lerngruppe erhält einen Überblick über Materialien beziehungsweise notwendige Ausrüstungen und kann anhand von vier Beispielen verschiedene Schreibstile ausmachen. Diese Stile ahmen sie zunächst nach, bevor sie schrittweise Anleitungen erhalten, um ein eigenes Handlettering-Produkt zu erschaffen. Diese Unterrichtseinheit kann in unterschiedlichsten Jahrgangsstufen verwendet werden, da keine bestimmten Vorkenntnisse notwendig sind. Sie eignet sich für Vertretungsstunden oder ein kreatives Projekt während oder am Ende des Schuljahres sowie in der Nachmittagsbetreuung im offenen Ganztag. Sehr motivierend für die Klasse oder die Lerngruppe sollte neben dem ungewöhnlichen, aber umso interessanteren Thema an sich auch sein, dass die Schülerinnen und Schüler sich nicht hauptsächlich mit theoretischen und praxisfernen Inhalten beschäftigen, sondern sich praktisch und kreativ mit für sie relevanten Beispielen auseinandersetzen, und am Ende erste Entwürfe im Handlettering selbst gestalten können. Mithilfe der Unterrichtseinheit Handlettering: Erfinde deine eigene Schrift kann der Fundus an Schriften und Möglichkeiten erweitert und vertieft werden. Handlettering: ein aktueller Trend Handlettering liegt im Trend: Aufsteller vor Geschäften, Tafeln vor Cafés und Empfehlungen in Buchhandlungen sind heute oft von Hand beschriftet. Von Hand gestaltete Texte wirken auf den Betrachter stets familiär, stellen womöglich einen persönlichen Bezug her und hinterlassen einen positiven Eindruck. Stiftehersteller freuen sich über den Trend des "Handletterings", der kunstvollen Schönschrift mit der Hand und über einen neuen Boom der Brush Pens. Viele der Schülerinnen und Schüler werden diese immer häufiger auftretenden, kunstvoll gestalteten Produkte noch nicht bewusst wahrgenommen haben. Diese Unterrichtseinheit wird ihre Wahrnehmung schärfen und gibt ihnen eine Strategie sowie verschiedenes Material an die Hand, um bereits nach kürzester Zeit vier unterschiedliche Schriften zu kennen und diese nachzuzeichnen. Vorkenntnisse und Vorbereitung Es ist nicht zwangsläufig notwendig für die Lehrkraft, sich vorab ausgiebig über Handlettering informiert und es selbst geübt zu haben. Grundsätzlich schadet es jedoch nicht, es schon einmal ausprobiert zu haben, um ein Gefühl für die verschiedenen Schriften zu bekommen. Jeder Schüler und jede Schülerin hat die notwendigen Materialien wie Radiergummi, Lineal, Bleistift, Fineliner in der Regel immer dabei. Weiße Blankoblätter sollten zudem ausreichend zur Verfügung stehen. Besonders schön ist es, wenn die Lehrkraft die Arbeitsblätter und Vorlagen farbig ausdruckt und die Abschnitte für die richtige Herangehensweise bereits vorgeschnitten und in einzelne Kuverts verpackt hat. Dies ist mit etwas Aufwand in der Vorbereitung verbunden, es lohnt sich aber sehr, da der Ablauf der Stunde an sich viel flüssiger vonstatten geht und die diversen Anschauungsmaterialien noch viel beeindruckender wirken. Während der Einheit kann die Lehrkraft sich auf die Moderation und Hilfestellung fokussieren. Didaktisch-methodische Analyse Es kann erkannt werden, dass es großen Spaß macht und zugleich sehr anspruchsvoll ist, sich mit etwas vermeintlich so Einfachem wie einzelnen Buchstaben oder einer Schrift zu beschäftigen und diese kunstvoll zu gestalten. Wichtiges Prinzip in dieser Einheit ist die uneingeschränkte Fantasie und Kreativität. So sollte den Lernenden von Beginn an verdeutlicht werden, dass es beim Handlettering nicht um Wissensvermittlung mit Notendruck geht, sondern Zeit und Raum für die kreative Freiarbeit gegeben wird. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Auch die Sitzordnung kann zugunsten einer kreativeren Atmosphäre aufgelöst werden, sodass in individuellem Tempo gearbeitet werden kann und sich jeder und jede frei entfalten kann. Es wird die Lernenden motivieren, wenn sie am Ende ein tatsächliches Produkt in den Händen halten können (etwa einen Spruch, eine Postkarte oder ein Poster), welches im Idealfall als Geschenk verwendet werden kann. Und vielleicht entdeckt mach einer oder eine ein neues, kreatives und entspannendes Hobby. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gewinnen erste Einblicke in das Thema "Handlettering". setzen sich bewusst mit verschiedenen Materialien und Schriften auseinander. sammeln Erfahrung beim eigenen Gestalten von Buchstaben und Wörtern im Handlettering. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind kooperativ, unterstützen und beraten sich bei ihren Entwürfen und lachen sich nicht gegenseitig aus.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

Auftrag Sicherheit: So funktioniert Flugsicherung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit entdecken die Lernenden, wie die DFS Deutsche Flugsicherung mit Fluglotsinnen und Fluglotsen, modernen Technologien wie Remote Tower Control und einem umfassenden Sicherheitsmanagement dafür sorgt, dass täglich tausende Flüge sicher durch den deutschen Luftraum geführt werden. In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Arbeit der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und der sicheren Abwicklung des Luftverkehrs auseinander. Ausgehend von einer Recherche auf der Website der DFS erstellen sie im ersten Kapitel einen Steckbrief zum Unternehmen und gewinnen einen ersten Überblick über Aufgaben, Struktur und Verantwortung der Flugsicherung. Kapitel 2 rückt das Berufsfeld der Fluglotsinnen und Fluglotsen in den Mittelpunkt. Anhand von zwei Videos und einem Informationstext analysieren die Lernenden die vielfältigen Tätigkeiten im Kontrollzentrum und am Tower sowie innovative technische Unterstützungssysteme. Im dritten Kapitel vertiefen sie diesen Einblick, indem sie das Konzept der Remote Tower Control kennenlernen. Ein Interview mit einem Towerlotsen aus dem Remote Tower Control Center in Leipzig bildet die Grundlage für eine Pro-Kontra-Diskussion und einen abschließenden Kommentar zur Frage, ob auch größere Flughäfen künftig per RTC gesteuert werden sollten. Kapitel 4 fokussiert die technischen Grundlagen von Navigation, Ortung und Kommunikation im Flugverkehr. Mittels Infografik erstellen die Schülerinnen und Schüler eine strukturierte Übersicht und bearbeiten in Gruppen vertiefende Aufgaben zur Erneuerung der Navigationsinfrastruktur und zu Voraussetzungen für reibungslosen Funkverkehr, die sie in Kurzreferaten präsentieren. In Kapitel 5 lernen die Schülerinnen und Schüler das Sicherheitsmanagement der DFS kennen. Auf Basis eines Experteninterviews erschließen sie reaktive und proaktive Sicherheitsstrategien, gestalten ein Plakat und übertragen das Just-Culture-Prinzip reflektiert auf den schulischen Kontext. Kapitel 6 eröffnet schließlich einen Blick in die Zukunft der Flugsicherung und regt über einen Lückentext und Zukunftsszenarien dazu an, eigene Vorstellungen vom Arbeitsplatz im Jahr 2035 zu entwickeln. Das Thema Flugsicherung: Viele Schülerinnen und Schüler sind bereits geflogen oder kennen Flughäfen aus den Medien. Die Unterrichtseinheit nutzt diese Ausgangslage, um Einblicke in ein wenig bekanntes, aber gesellschaftlich wichtiges Berufsfeld zu geben und technische, organisatorische und sicherheitsrelevante Aspekte des Luftverkehrs sichtbar zu machen. Gleichzeitig leistet die Einheit einen Beitrag zur Berufsorientierung, indem sie reale Tätigkeitsprofile (Fluglotsin und Fluglotse, Safety Management) und Zukunftsaussichten in der Luftfahrtbranche thematisiert. Didaktisch verbindet die Einheit sachorientierte Informationserschließung mit reflexiver Auseinandersetzung und Meinungsbildung. Authentische Materialien wie Unternehmenswebsite, Infografiken, Videos und Interviews ermöglichen einen realitätsnahen Zugang. Die Lernenden recherchieren, strukturieren Informationen (Steckbrief, Tabellen, Plakate) und vertiefen diese über produktive Aufgabenformate wie Kurzreferat, Kommentar, Pro-Kontra-Diskussion und Zukunftsszenario. So werden fachliche, mediale und kommunikative Kompetenzen gleichermaßen gefördert. Methodisch ist die Einheit abwechslungsreich angelegt: Einzel-, Paar- und Gruppenarbeitsphasen wechseln sich mit Plenumsphasen ab. Besonders die Diskussionen zu Remote Tower Control und zum Just-Culture-Prinzip eröffnen Räume für Urteilsbildung und fördern Argumentationskompetenz. Die Interviews mit Praxisexpertinnen und -experten dienen als Ausgangspunkt für problemorientiertes Lernen und regen dazu an, Sicherheit, Verantwortung und Fehlerkultur kritisch zu reflektieren. Die Kapitel sind modular einsetzbar und können je nach Zeitbudget und Klassenniveau gekürzt oder vertieft werden. Differenzierung ist über gestufte Rechercheaufträge, Hilfestellungen bei Texten und Präsentationen sowie optionale Zusatzaufgaben zu technischen Details möglich. Die Einheit eignet sich ab der Sekundarstufe I (Klassenstufe 9-13) und enthält neben dem Einsatz im Technikunterricht Fachbezüge zu Politik, Physik, Informatik und Deutsch. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erläutern Aufgaben und Verantwortung der DFS sowie das Berufsbild Fluglotsin und Fluglotse einschließlich des Konzepts Remote Tower Control. beschreiben die Grundprinzipien von Navigation, Ortung, Kommunikation und Sicherheitsmanagement im Luftverkehr. beurteilen Chancen und Risiken neuer Technologien in der Flugsicherung und formulieren dazu ein begründetes Urteil. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt in digitalen Quellen (Website, Infografiken, Videos, Interviews) und werten die Informationen adressatengerecht aus. strukturieren Informationen in geeigneten Darstellungsformen (zum Beispiel Steckbrief, Tabelle, Plakat, Kurzreferat). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Paar- und Gruppenarbeit, treffen Absprachen und übernehmen Verantwortung für gemeinsame Ergebnisse. führen sachliche Diskussionen zu kontroversen Fragestellungen (zum Beispiel Remote Tower Control, Just Culture) und vertreten ihre Position argumentativ. geben und nehmen konstruktives Feedback und präsentieren Arbeitsergebnisse verständlich im Plenum.

  • Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Fibonacci – Zahlen, Automaten und Strichcodes

Unterrichtseinheit

In der Einheit "Fibonaccizahlen, Automaten und Strichcodes" soll den Lernenden ein Einblick in das Denken in Strukturen aus der Informatik an einem aus dem Alltag bekannten Problem mit Strichcodes nahegebracht werden.Strichcodes sind auf allen Produkten zu finden; an der Kasse werden über Strichcodes Produkten Preise zugeordnet. Aber wie viele verschiedene Strichcodes gibt es eigentlich? Da gewisse Bedingungen an die Folge von schwarzen und weißen Strichen zu stellen sind, eignen sich Automaten aus der Informatik als Mittel, um hier kombinatorische Fragestellungen zu lösen. Das Thema "Fibonaccizahlen, Automaten und Strichcodes" im Unterricht Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe dieser Unterrichtseinheit Automaten kennenlernen. Sie üben sich außerdem im Umgang mit irrationalen Wurzeln und dem Satz des Pythagoras. Zudem gewinnen sie Einblick in die Lösung kombinatorischer Fragestellungen mit Automaten. Als Hilfsmittel wird dabei Excel (oder ein anderes Tabellenkalkulationsprogramm) verwendet. Vorkenntnisse Grundkenntnisse der Kombinatorik sind für diese Einheit nötig. Allerdings genügen hier schon die Kenntnis der Fakultät, so des Zählprinzips. Mithilfe dieser Grundlagen ist ein einfacher Einstieg in den Bereich möglich. Da Tabellenkalkulationen zur Bestimmung von Werten verwendet werden, sollte diese bekannt und der Umgang vertraut sein. Didaktische Analyse Gelingt es den Lernenden Darstellungen in Automaten in einer Tabellenkalkulation zu nutzen, um Anzahlen von Möglichkeiten zu bestimmen? Während das Mittel "Zustandsautomaten" den Schülerinnen und Schülern neu sein sollte, wird ihnen der Umgang mit Tabellenkalkulationen vertraut sein. Zustandsautomaten bei der bearbeitenden Fragestellungen sind leicht überblickbar. Deswegen eignet sich das Thema zum Kennenlernen dieses Mediums. Methodische Analyse Da die Schülerschaft viel in Anwesenheit der Lehrkraft erarbeiten soll, können Fragen zu verschiedenen Zeitpunkten möglich sein. Dies ist für Lernende motivierend, da sie wissen, dass ihnen bei Schwierigkeiten an der richtigen Stelle geholfen wird. Die Arbeiten außerhalb des Unterrichts werden in den darauffolgenden Stunden ausführlich besprochen, damit auch dort Rückmeldungen zu allen möglichen Schwierigkeiten erfolgen kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler argumentieren mathematisch. lösen Probleme mathematisch. modellieren mathematisch. gehen mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik um. verwenden mathematische Darstellungen und Darstellungen aus dem Fachbereich Informatik zu verwenden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sicher am PC mit einer Tabellenkalkulation. verstehen, wie eine Tabellenkalkulation viele Werte bestimmen und darstellen kann. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen sich in Gruppenarbeit ein. geben Hilfeleistungen und fragen nach individuellen Hilfen von anderen. Strichcodes im Alltag An jeder Einkaufskasse werden sie verwendet: Strichcodes. Die Kassiererin, die früher noch Preise in die Tastatur der Kasse eintippte, ist für viele Jugendliche eine Geschichte aus längst vergangener Zeit. In einer Discothek in Barcelona wird nicht mehr nur mit Barem bezahlt. Besucher können sich einen Chip implantieren lassen. Sobald sie eine Bestellung aufgeben, werden sie anhand ihres Chips erkannt und ihr Konto wird via Online-Banking belastet. Strichcodes - Folgen von schwarzen und weißen Strichen - codieren eindeutig, um welches Produkt beziehungsweise um welche Person es sich handelt. Wie viele Objekte können verschlüsselt werden? Aber wie viele verschiede Objekte kann man mit Codes verschlüsseln und wovon hängt diese Anzahl ab? Einen ersten Einblick liefert eine Reihe von schwarzen und weißen Feldern, wie sie in Abb. 1 dargestellt ist. Wenn nun zehn Felder verwendet werden - wie viele verschiedene Muster können entstehen, wenn nur die Farben schwarz und weiß verwendet werden dürfen? Die Antwort, 210, ist schnell gefunden. Jedes Feld hat zwei verschiedene Möglichkeiten. Jedes Feld kann beliebig an jedes Feld angehängt werden. Und deswegen ist pro Feld ein Faktor 2 zu berücksichtigen. Anforderungen an den Code Doch schon bei diesem einfachen Problem kommt schnell folgende Frage auf: Woran kann der Scanner, der die Abfolge schwarzer und weißer Felder entziffern soll, erkennen, ob es zwei oder drei schwarze Felder nebeneinander sind? Dasselbe Problem ergibt sich auch bei den weißen Feldern, denn die schwarzen Trennstriche zwischen den weißen Feldern treten bei Strichcodes nicht auf. Somit werden Bedingungen an den Code gestellt: Das erste und das letzte Feld müssen schwarz sein. Für die Zahl gleicher nebeneinanderliegender Felder muss eine Höchstgrenze festgelegt werden (zwei, drei, vier … ). Erweiterung Eine Erweiterung des Themas ergibt sich daraus, dass nicht nur "Schwarz und Weiß", sondern mehrere Farben für den Aufbau eines Codes zugelassen werden. Dass in diesem Zusammenhang die Fibonacci-Zahlen auftreten ist überraschend - weniger, dass mit Automaten und Zustandsübergängen Lösungen gefunden werden können. Und dass dabei Tabellenkalkulationsprogramme wie Excel eine wunderbare Hilfe bieten, rundet die Thematik ab.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wie argumentieren Klimaleugnerinnen und -leugner?

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Die Unterrichtseinheit zielt darauf ab, Argumentationsstrategien in Texten von Klimaleugnerinnen und Klimaleugnern erkennen, analysieren und auf sie angemessen reagieren zu können. Die Bewältigung der Klimakrise ist eine der dringlichsten Aufgaben unserer Zeit, wird aber von vielen bewusst geleugnet oder heruntergespielt. Der kritische und kompetente Umgang mit Medien und Informationen ist daher in Zeiten des Informationsüberangebotes, der Fake News und Verschwörungsmythen wichtiger denn je. In der Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler daher exemplarisch an einem konkreten Beispiel, wie sie theoriebasiert Argumentationsmuster eines agitatorischen, den Klimawandel leugnenden Textes erkennen und analysieren können. Neben der Analyse von rhetorischen Mitteln und Narrativen lernen die Schülerinnen und Schüler F–L–I–C–C kennen, die fünf Tricks der Desinformation: Pseudo-Expertinnen und -Experten (Fake Experts) : Eigene Aussagen werden mit Personen und Quellen gestützt, die Expertise suggerieren, aber eigentlich keine haben. logische Trugschlüsse (Logical Fallacies) : Für die Argumentation werden Fakten benutzt, aber in einen falschen Zusammenhang gebracht. Der Schluss, der aus Fakten abgeleitet wird, ist nicht logisch. unerfüllbare Erwartungen (Impossible Expectations) : An die Wissenschaft oder andere Beteiligte werden so hohe Erwartungen gestellt, die sie gar nicht erfüllen kann, was ihre Ergebnisse generell infrage stellt. Rosinenpickerei (Cherry Picking) : Informationen, die die eigene These stützen, werden groß gemacht, andere verschwiegen. Verschwörungsmythen (Conspiracy Theories) : Fakten werden angezweifelt, indem man sie als Ergebnis geheimer Absprachen und Machenschaften darstellt. Dies ist in der Regel mit Diffamierungen verbunden. Im Anschluss an die Analyse verfassen sie eine Entgegnung, die Elemente einer "guten Klimakommunikation" berücksichtigt. Vertiefend zu dieser Unterrichtseinheit steht ein Quiz zu guter Klimakommunikation für Schülerinnen und Schüler bereit. "Klimaleugnung" als Thema im Untericht Klimawandelleugnung, Klimaleugnung, Klimawissenschaftsleugnung sind Formen der Wissenschaftsleugnung und ein weltweit zu beobachtendes, interessengeleitetes Phänomen. Anhängerinnen und Anhänger stellen die Existenz des menschengemachten Klimawandels durch vermeintlich einfache Antworten oder schlicht falsche Behauptungen infrage. Dabei ist sich die weltweite Gemeinschaft der Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler über die Klimakrise nahezu einig. Dank der Proteste von Fridays for Future ist der menschengemachte Klimawandel eines der Kernthemen öffentlicher Debatten geworden. Als Individuen, die sich persönlich oder virtuell mit anderen über die Klimakrise austauschen möchten, stehen wir vor der Herausforderung, aus den vielen Informationsangeboten (online wie offline) diejenigen auszuwählen, die uns Fakten vermitteln und uns helfen, zu bestimmten Themen eine kritische Meinung zu bilden ( Online-Check: Glaubwürdigkeit von Webseiten prüfen ). Angesichts einer sehr politisierten Medienlandschaft wird die Fähigkeit, wissenschaftliche Fakten und gesellschaftliche Kontroversen zu analysieren und dabei eigene Standpunkte sowie Handlungsoptionen zu entwickeln, immer wichtiger. Diese Einheit möchte zur Stärkung der "critical literacy" von Schülerinnen und Schülern beitragen, indem die Argumentationsweisen von Klimaskeptikerinnen und Klimaskeptikern und Klimaleugnenden transparent gemacht werden. Die selbstständige Erarbeitung der Argumentationsmuster befähigt die Lernenden dazu, Fragen zu stellen und (eigene) Strategien für konstruktive Gespräche über die Klimakrise zu finden. Didaktisch-methodische Analyse: das Fünf-Phasen-Modell Die Phasierung der Unterrichtseinheit orientiert sich an der Modellierung von Unterricht, die Urban Fraefel (Praktiken professioneller Lehrpersonen, Bern 2020) vorgelegt hat. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Themenfindung mit der Gruppe in Phase 2 sowie die Bilanzierung in Phase 4 und die Überprüfung in Phase 5. Die Unterrichtssequenz folgt einem Fünf-Phasen-Modell: In einem informierenden Einstieg erläutert die Lehrperson kurz ihre Erwartungen und die von den Schülerinnen und Schülern zu erreichenden Ziele und Kompetenzen. In einem Gespräch zum Einstieg in die Thematik legt die Lehrperson eine These von Klimaleugnerinnen und -leugnern vor. Im Klassengespräch gilt es, die These zu problematisieren und ein von der ganzen Lerngruppe getragenes Interesse daran zu entwickeln, die Argumentationsweise von Klimaleugnerinnen und -leugnern besser zu verstehen, um ihnen etwas entgegensetzen zu können. Die Lehrperson leitet dann die Lernaktivität an und erläutert, dass die Lernenden im Material M1 den Auszug aus einer den Klimawandel leugnenden Veröffentlichung finden, die sie mithilfe des "Werkzeugkastens" M2 analysieren können. Die Analyse erfolgt arbeitsteilig. In der Bilanzierung geht es darum, nicht alle Ergebnisse hintereinander vorführen zu lassen, sondern nach jeder Präsentation in einem vertiefenden Gespräch zu klären, inwiefern die Analyse mithilfe des jeweiligen Werkzeuges zur Klärung der Frage "Wie argumentieren Klimaleugnerinnen und -leugner?" beigetragen hat, welche Frage geklärt wurde, welche neuen Erkenntnisse gewonnen werden konnten und welche Fragen offen sind oder sich neu ergeben haben. In der Überprüfung geht es darum, dass die Lernenden ihren individuellen Erkenntnis- und Kompetenzzuwachs überprüfen, denn in der abschließenden Lernaktivität geht es darum, das erworbene Wissen und Aspekte einer überzeugenden Kommunikation einzusetzen, um mit einer Leserin oder einem Leser des Blogs ins Gespräch zu kommen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Wissen über Argumentationstechniken in agitatorischen Texten. beurteilen kriterienorientiert das Beeinflussungspotential von Texten (Lernbereich Umgang mit Texten und Medien ). erweitern ihre Kommunikationskompetenz, in der Analyse von agitatorischen Texten und in der überzeugenden Kommunikation über Klimaskepsis und Klimaleugnung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten in einer gelenkten Internetrecherche in einer Differenzierungsphase Internetquellen aus, indem sie diesen gezielt weitere Informationen zum Thema entnehmen, um weitere Fragen stellen und zu beantworten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erproben Techniken überzeugender Kommunikation über die Klimakrise.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Die elektronische Patientenakte in der Praxis: Veränderungen im Arbeitsalltag

Unterrichtseinheit

Die elektronische Patientenakte (ePA) für alle ermöglicht einen schnellen und sicheren Zugriff auf Gesundheitsdaten im Behandlungskontext und erleichtert die Arbeit für Fachkräfte in den Bereichen Pflege, Medizin und Therapie. In dieser Unterrichtseinheit werden die praktische Nutzung der ePA, die neuen Anforderungen im Berufsalltag sowie Chancen und Herausforderungen anschaulich vermittelt. Schülerinnen und Schüler erwerben Kompetenzen zur sicheren Verwaltung von Gesundheitsdaten sowie zur beratenden Kommunikation mit Patientinnen und Patienten und im Team. Im zweiten Teil der Unterrichtsreihe werden die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt, die ePA als zentrales Werkzeug für die Verwaltung von Patientendaten kennenzulernen und zu nutzen. Die Unterrichtseinheit baut auf der Einheit "Die elektronische Patientenakte im Unterricht: Digitalisierung im Gesundheitswesen – Grundlagenwissen zur ePA für alle" auf. Diese weiterführende Einheit vermittelt praxisorientiertes Wissen über die Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten der ePA und fördert ein Verständnis dafür, wie die ePA Arbeitsabläufe im Berufsalltag im Gesundheitswesen unterstützen und verbessern kann. Durch interaktive Aufgabenstellun­gen wird den Lernenden ein Einblick in die Struktur, den Zugriff und den Datenschutz der ePA gewährt, während sie gleichzeitig praxisrelevante Szenarien bearbeiten, die auf den beruflichen Alltag vorbereiten. Der weitere Fokus der Unterrichtseinheit liegt darauf, die Schülerinnen und Schüler auf typische Herausforderungen vorzubereiten, die bei der Einführung und Nutzung der ePA auftreten können und Lösungsansätze zu erarbeiten, um diesen erfolgreich zu begegnen. Anhand praxisorientierter Aufgaben reflektieren die Lernenden die Bedeutung von Datenschutz, technischen Anforderungen und Akzeptanz bei Mitarbeitenden und Patientinnen und Patienten und entwickeln Strategien, um die ePA effizient in den Teamalltag zu integrieren und die Akzeptanz zu fördern. Im letzten Teil der Unterrichtseinheit erweitern die Lernenden ihre Kompetenzen im sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Patientendaten in der elektronischen Patientenakte. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für den Datenschutz im Gesundheitswesen auseinander und üben praxisnah, wie sie Patientinnen und Patienten bei Fragen oder Bedenken zur Nutzung der ePA kompetent und im Rahmen ihres Aufgabenbereiches und ihrer Kompetenzen informieren und beraten können. Sämtliche weiteren Materialien zum Thema finden Sie im dazugehörigen Dossier übersichtlich zusammengestellt. Die Materialien stehen unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 (Namensnennung – nicht kommerziell – keine Bearbeitung), was bedeutet, dass sie nicht verändert weitergegeben werden dürfen, es sei denn, das BMG stimmt einer Veränderung vor Weitergabe im Einzelfall zu, zum Beispiel bei notwendigen Anpassungen an die Rechtslage. Die ePA ist ein zentraler Bestandteil des Fortschritts der Digitalisierung im Gesundheitswesen und hat das Potenzial, die Versorgung von Patientinnen und Patienten erheblich zu verbessern. Für angehende Gesundheitsfachkräfte ist es essenziell, frühzeitig Kompetenzen im Umgang mit digitalen Systemen wie der ePA zu erwerben. Durch diese Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler, wie die ePA ihre zukünftigen Arbeitsabläufe optimieren kann und welche Verantwortung sie im Bereich Datenschutz tragen. Neben technischen und organisatorischen Fähigkeiten fördert die Einheit auch ein reflektiertes Bewusstsein für ethische und datenschutzrechtliche Aspekte, die im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung gewinnen, insbesondere in Bezug auf die voranschreitende Digitalisierung. Vorkenntnisse: Grundlegende Kenntnisse zur Digitalisierung im Gesundheitswesen und erste Erfahrungen im Umgang mit digitalen Systemen sowie allgemeine Kompetenzen in Datenschutz und Datensicherheit werden für die Einheit vorausgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler sollten außerdem über Grundwissen zur Patientenversorgung und zu interdisziplinären Kommunikationsprozessen im Gesundheitsbereich verfügen. Aktivierung der Lernenden: Die Unterrichtseinheit ist darauf ausgelegt, die Lernenden aktiv in den Lernprozess einzubeziehen und aufzufordern, diesen mitzugestalten, um eigenständiges, reflektiertes Arbeiten zu fördern. Die Aufgabenstellungen sind praxisnah gestaltet und beziehen interaktive Methoden wie Simulationen und Rollenspiele ein, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, die ePA und ihre Anwendung in praxisnahen Beispielen zu erleben und Arbeitsabläufe zu reflektieren. Methodenvielfalt: Eine Kombination aus Recherche, Simulationen, Rollenspielen und Gruppenarbeiten ermöglicht den Zugang zu theoretischen und praktischen Inhalten. Durch Rechercheaufgaben werden die theoretischen Grundlagen vertieft, während Rollenspiele und Simulationen den Praxisbezug herstellen und die kommunikativen Fähigkeiten fördern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen die grundlegenden Funktionen der ePA für alle und können darlegen, wie die Patientendaten dokumentiert und verwaltet werden. können datenschutzrechtliche Bestimmungen im Gesundheitswesen benennen und deren Bedeutung für die Nutzung der ePA erklären. können die ePA als interdisziplinäres Kommunikationswerkzeug nutzen und die Vorteile für die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team erläutern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden digitale Werkzeuge zur Dokumentation und Verwaltung von Patientendaten fachgerecht an. erstellen (digitale) Präsentationen und Materialien, um die Nutzung der ePA und ihre Bedeutung für Patientinnen und Patienten und Fachkräfte zu veranschaulichen. simulieren die digitale Kommunikation mit der ePA und üben den fachgerechten Umgang mit elektronischen Patientendaten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Gruppen, um gemeinsam Lösungen für Herausforderungen in Bezug auf die ePA zu entwickeln. geben konstruktives Feedback zu den Präsentationen der anderen Lernenden und fördern somit einen unterstützenden und respektvollen Austausch. nehmen aktiv an Diskussionen über die ePA teil und respektieren die Meinungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler, um eine offene und integrative Lernatmosphäre zu fördern.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung

Mündliche Betriebspräsentation: in einem Referat den Ausbildungsbetrieb vorstellen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Mündliche Betriebspräsentation: in einem Referat den Ausbildungsbetrieb vorstellen" bereitet Auszubildende auf eine zentrale Herausforderung im ersten Berufsschuljahr vor. Die Lernenden erarbeiten mit diesem Material im Unterricht Kriterien zur optimalen Planung und Durchführung eines Referats über ihren Ausbildungsbetrieb. Sie lernen dabei den Betrieb zum Start ihrer Ausbildung besser kennen und verbessern ihre Präsentationsfähigkeit.Diese Unterrichtseinheit bietet praxisnahes Material für den Unterricht im Fach Deutsch oder Kommunikation der Berufsschule, das die Schritte bei der Planung und Durchführung eines Referats über den Ausbildungsbetrieb anhand von Fallbeispielen veranschaulicht. Die Arbeitsaufträge regen die Schülerinnen und Schüler zur Reflexion über Vorgehensweisen und zur Erarbeitung von Qualitätskriterien eines guten Vortrags an. Dabei geht es am Beispiel von Azubis im Einzelhandel sowohl um die spezifischen Inhalte einer Betriebspräsentation als auch um allgemeine Präsentationstechniken . Die Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Einheit den Betrieb, in dem sie ihre Ausbildung absolvieren, zum Start in den Beruf näher kennen, strukturieren die wesentlichen Informationen aus unterschiedlichen Quellen sinnvoll und bereiten eine ansprechende Präsentation mit Medienunterstützung vor. Ein Erwartungshorizont für die Arbeitsblätter steht ergänzend zur Verfügung und unterstützt die Lehrkraft bei der Unterrichtsvorbereitung. Die Checkliste zur Bewertung eines Vortrags hilft den Lernenden bei der Präsentation, gibt Feedback und ist auch für Referate in anderen Fächern der Sekundarstufen sowie in der Berufsbildung zu unterschiedlichsten Themen als Kopiervorlage jederzeit einsetzbar. Das Thema "Mündliche Betriebspräsentation" im Unterricht Die Präsentation des Ausbildungsbetriebs in Form eines Referats ist für viele Azubis eine zentrale Pflichtleistung, die während des ersten Ausbildungsjahres im Deutschunterricht an der Berufsschule erbracht werden muss. Die meisten Schülerinnen und Schüler haben im Laufe ihres Schulbesuchs bereits Erfahrungen mit Vorträgen in verschiedenen Unterrichtsfächern gesammelt, allerdings ist die Präsentationskompetenz in der Berufsschule unterschiedlich ausgeprägt. Im Gegensatz zu anderen Referatsthemen, bei denen das Internet oftmals eine Vielzahl an Informationen bis hin zu "fertigen" Gliederungen und Formulierungen bietet, erfordert die mündliche Betriebspräsentation mit der gründlichen Recherche "vor Ort" sowie einer "maßgeschneiderten" Strukturierung ein hohes Maß an eigener Leistung. Die Unterrichtseinheit zielt demnach einerseits darauf ab, (möglicherweise bereits bekannte) Präsentationstechniken und die Nutzung von Medien beim Vortrag zu perfektionieren; andererseits sollen die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, die spezifischen Herausforderungen einer Präsentation des Ausbildungsbetriebs optimal zu meistern. Dies umfasst auch die Aspekte Vorbereitung und Nachbereitung. Vorkenntnisse Die Jugendlichen im ersten Ausbildungsjahr haben im Regelfall Erfahrungen mit Referaten und bringen Kenntnisse der grundlegenden Regeln des Präsentierens mit. Daher besteht bei vielen Schülerinnen und Schülern die Gefahr, den Vorbereitungsaufwand einer mündlichen Betriebspräsentation und auch die Ansprüche an den "Auftritt" zu unterschätzen. Erfahrungsgemäß ergibt sich hinsichtlich der Präsentationskompetenz in Berufsschulklassen ein uneinheitliches Bild. Deshalb ist eine intensive Thematisierung allgemeiner Qualitätskriterien eines Vortrags lohnenswert. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit thematisiert chronologisch die Etappen einer mündlichen Präsentation eines Ausbildungsbetriebs von der Vorbereitung bis zum Feedback. Dabei begegnen die Lernenden in realitätsnahen Fallbeispielen fiktiven Azubis im Einzelhandel, die im Fach Deutsch an der Berufsschule ihren Ausbildungsbetrieb vorstellen müssen. Die Materialien regen zur intensiven Reflexion über die Qualitätskriterien, Herausforderungen und Strategien zur Bewältigung an. Die Erkenntnisse und Erfahrungen zu Themen wie Vorbereitung, Inhalt, Vortragsweise und Mediennutzung übertragen die Schülerinnen und Schüler auf ihre eigene mündliche Betriebspräsentation im Unterricht. Durch diese Unterrichtseinheit werden sie perfekt auf den "Ernstfall" vorbereitet. Methodische Analyse Die Stunden der Unterrichtseinheit beginnen und enden jeweils mit Plenumsphasen. Dies schafft Transparenz beim Einstieg in das Stundenthema und gewährleistet eine intensive Auswertung am Ende der Stunde mit einem Erkenntniszuwachs für die gesamte Lerngruppe. Im Zentrum aller Unterrichtsstunden steht eine Phase mit Schüleraktivität auf der Basis der Materialien und der darin enthaltenen Arbeitsaufträge. Dabei wird eine Methodenvielfalt geboten, die zu den Inhalten der Stunden passt: In Einzelarbeit entnehmen die Lernenden einem Fallbeispiel die Kriterien der perfekten Vorbereitung einer Betriebspräsentation. Der Vergleich zweier Vortragskonzepte findet im Rahmen einer arbeitsteiligen Partnerarbeit statt. In Kleingruppen überprüfen die Schülerinnen und Schüler anschließend die Qualität einer Präsentation anhand einer Checkliste. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bereiten eine mündliche Präsentation über ihren Ausbildungsbetrieb gründlich und strukturiert vor. präsentieren den Betrieb ihrer Ausbildung informativ und einprägsam. vermitteln den Inhalt ihrer Präsentation in einer geschickten Vortragsweise mit einer passenden nonverbalen und paraverbalen Kommunikation. bewerten eine mündliche Betriebspräsentation kriteriengeleitet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen zur Vorbereitung und Durchführung der mündlichen Betriebspräsentation einen PC, einen Laptop oder ein Tablet. fügen Informationen aus dem Internet, aus gedrucktem Informationsmaterial sowie aus eigenen Notizen zu einem strukturierten Vortrag zusammen. unterstützen ihren Vortrag visuell durch den sinnvollen Einsatz passender Medien wie zum Beispiel PowerPoint und Beamer. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden sich als Vortragende mit einer passenden Körpersprache ihrem Publikum zu. widmen als Zuhörende den Vortragenden ihre Aufmerksamkeit und geben sachliches, kriteriengeleitetes Feedback. übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das gemeinsame Ergebnis. vertreten Standpunkte und präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Berufliche Bildung
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