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TED Talk "Facebook's role in Brexit" – practicing listening skills

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit stärken die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen im Hör-/Sehverstehen und Sprechen, indem Sie einen TED Talk zum Brexit schauen und die Inhalte anschließend gemeinsam bewerten und diskutieren. Diese Unterrichtseinheit lässt sich in der Oberstufe innerhalb des Themenfeldes "Great Britain" beim Thema "Brexit" verorten. Die Doppelstunde konzentriert sich auf einen TED Talk von Carole Cadwalladr (eine Journalistin des Guardian), die durch ihre Recherchen zeigen konnte, dass das Votum der Bürgerinnen und Bürger durch Facebook beeinflusst wurde. So werden in dieser Stunde zahlreiche Kompetenzen gleichzeitig gefördert: das Hör-/Sehverstehen , indem die Schülerinnen und Schüler Fragen zum TED Talk beantworten (pre-, while- and post-listening activities), das Sprechen , indem sie sich immer wieder mit Mitschülerinnen und Mitschülern austauschen, kritische Selbstreflexion des eigenen Verhaltens auf sozialen Netzwerken / Umgang mit Falschnachrichten, indem sie die im TED Talk angesprochenen Themen auf ihre eigene Lebenswelt beziehen, methodische Kompetenzen im Bereich des Hör-/Sehverstehens durch verschiedene Aufgabenformate. Außerdem wird das Material einer heterogenen Schülerschaft gerecht, indem es zu jeder Phase Unterstützungssysteme und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade im Teil des Hör-/Sehverstehens anbietet. Das vorliegende Thema lässt sich im Abiturthema "Great Britain – traditions and visions" verorten. Der Brexit ist in diesem Themenkomplex ein relevantes Thema, da die Medien in den letzten Jahren sehr viel darüber berichtet haben. Zusätzlich bietet es vor allem Aktualität, denn im Jahr 2020 wurde der Brexit vollständig vollzogen und die Folgen werden sichtbar. Als Vorwissen sollten die Schülerinnen und Schüler Informationen zum Brexit (zum Beispiel Gründe, Ursachen, Konsequenzen) mitbringen, um die Informationen, die im TED Talk präsentiert werden, besser verstehen und einordnen zu können. Bei der Gestaltung der Doppelstunde wird auf das Medium des TED Talks zurückgegriffen, da dies ein authentisches Präsentationsmedium im Internet darstellt und somit besonders motivierend ist. Darüber hinaus bietet es Abwechslung zu den klassischen Hörverstehenstexten. So finden die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig Zugang zu diesem Medium und können motiviert werden in Zukunft auch selbst TED Talks zu schauen oder zu halten. Insgesamt wurde bei der Ausarbeitung der Einheit darauf geachtet, dass diese stets kommunikativ ausgelegt ist und das Thema immer wieder einen Lebensweltbezug zum eigenen Verhalten der Schülerinnen und Schülern in sozialen Medien/mit Falschnachrichten herstellt. So können die Lernenden gleichzeitig zu einer Selbstreflexion ihres eigenen Verhaltens angeregt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schulen ihr Hör-/Sehverstehen in der englischen Sprache. lernen Gründe und Motive kennen, die zur Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen, beigetragen haben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren eigenen Konsum in sozialen Medien. setzen sich mit der systematischen Verbreitung von Falschnachrichten und ihrer Demokratieschädigung auseinander. werden für (politische) Einflussnahme in sozialen Netzwerken sensibilisiert. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in der Teamarbeit geschult, indem sie kontroverse Inhalte gemeinsam diskutieren und Lösungen finden.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Vertrauen, Verantwortung und Teamfähigkeit

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Ethik der Klassen 5–6 vermittelt zentrale soziale Kompetenzen wie Verantwortung, Kooperation und Verlässlichkeit. Mit Geschichten, praktischen Übungen und gemeinsamen Aufgaben lernen die Schülerinnen und Schüler, was Gemeinschaft stärkt, reflektieren Konsequenzen ihres Handelns und übernehmen Verantwortung für sich und andere. Anhand der Metapher des Gerüstbaus erfahren sie, wie Vertrauen entsteht und wie jeder Beitrag zählt, damit eine Gruppe tragfähig bleibt. Die Unterrichtseinheit eröffnet den Schülerinnen und Schülern einen strukturierten Zugang zu den sozialen Grundlagen gelingender Zusammenarbeit und macht erfahrbar, wie Vertrauen und Verantwortung Teamprozesse tragen. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie Vertrauen entsteht, warum Verantwortung wichtig ist und wie beides dazu beiträgt, dass eine Gruppe auch bei Herausforderungen stabilen Zusammenhalt erlebt – ähnlich wie ein Gerüst, das nur hält, wenn alle Teile sicher miteinander verbunden sind. Die Metapher des Gerüstbaus bietet einen anschaulichen, lebensnahen Zugang, der fachliche Bezüge zum Gerüstbauer-Handwerk herstellt, ohne die Schülerinnen und Schüler zu überfordern. Die Einheit ist handlungsorientiert aufgebaut und verbindet erzählende, kooperative und reflexive Elemente. Die Lernenden arbeiten mit Geschichten, führen praktische Übungen durch und gestalten gemeinsam Produkte, die ihre eigenen Beiträge zum Zusammenhalt sichtbar machen. In Arbeitsblatt 1 erfahren die Lernenden zunächst, was Vertrauen bedeutet und warum es die Grundlage jedes gelingenden Miteinanders ist. In Arbeitsblatt 2 setzen sie sich anschließend mit Verantwortung auseinander und erleben in einer Challenge, wie jedes Gruppenmitglied verlässlich zum gemeinsamen Erfolg beiträgt. Arbeitsblatt 3 verknüpft schließlich beide Begriffe und ermöglicht den Lernenden, ein gemeinsames „Klassen-Gerüst“ zu gestalten, das als Symbol für eine starke Gemeinschaft dient. Durch die wiederkehrende Gerüst-Metapher, die abschließenden Reflexionsphasen und den Transfer zum echten Handwerk wird deutlich, wie Vertrauen und Verantwortung in Schule, Alltag und Beruf zusammenwirken. Die Einheit fördert soziale Kompetenzen, stärkt Teamfähigkeit und unterstützt die Entwicklung eines positiven Klassenklimas. Die Unterrichtseinheit greift grundlegende soziale Kompetenzen auf, die für das Lernen und Zusammenleben in der Schule zentral sind. Vertrauen und Verantwortung bilden nicht nur die Basis erfolgreicher Kooperation im schulischen Alltag, sondern sind auch Schlüsselqualifikationen im späteren Berufsleben. Der Bezug zum Gerüstbauer-Handwerk ermöglicht es, abstrakte Werte anschaulich zu vermitteln und zeigt gleichzeitig, wie wichtig zuverlässiges Teamwork in realen Arbeitsprozessen ist. Die Lernenden bringen erste Erfahrungen mit Zusammenarbeit, Freundschaft und Verlässlichkeit aus ihrem Alltag mit. Gleichzeitig sind Begriffe wie "Vertrauen" oder "Verantwortung" oft unscharf besetzt und werden im kindlichen Sprachgebrauch uneinheitlich verwendet. Ziel der Einheit ist daher, eine präzise und erfahrungsbezogene Begriffsbildung, die durch anschauliche Situationen und konkrete Handlungsaufgaben unterstützt wird. Die Gerüstbau-Metapher fungiert als strukturgebendes didaktisches Prinzip. Sie ermöglicht es den Lernenden, abstrakte soziale Prozesse anhand eines einprägsamen Bildes zu verstehen: Ein Gerüst steht nur dann sicher, wenn alle Teile zuverlässig miteinander verbunden sind – ebenso wie ein Team nur durch Vertrauen, Verantwortung und Gewissenhaftigkeit stabil bleibt. Die Verbindung zum Gerüstbauer-Handwerk bietet nicht nur einen lebensnahen Bezug, sondern macht deutlich, wie diese Werte in einem realen Berufsfeld angewendet werden. Die Einheit folgt einem klaren didaktischen Aufbau mit sukzessiver Steigerung: Arbeitsblatt 1 setzt auf eine narrative Rahmung, die den Lernenden eine identifikationsfähige Situation bietet. Die Geschichte führt nachvollziehbar vor Augen, wie fehlende Absprache ein gemeinsames Ziel scheitern lässt und wie durch Kooperation Vertrauen wachsen kann. Die methodische Entscheidung für eine Geschichte basiert auf dem Prinzip der niedrigschwelligen Problemöffnung, die bereits in der Eingangssituation ein implizites Problem (wackelndes Gerüst) sichtbar macht. Eine anschließende praktische Übung ("Vertrauensübung mit verbundenen Augen") ermöglicht learning by doing: Die Lernenden spüren körperlich, wie es ist, auf andere angewiesen zu sein. Die Reflexionsphase stellt die Brücke zwischen subjektiver Erfahrung und Übertrag auf den Gerüstbau bzw. Alltag her. Damit wird Vertrauen nicht nur erklärt, sondern erlebt, reflektiert und sprachlich gefasst. Arbeitsblatt 2 erweitert das Lernfeld, indem die Lernenden den Begriff Verantwortung konkretisieren und auf ihre eigenen Alltagssituationen beziehen. Durch das Plakat/Poster "Verantwortung heißt für uns …" wird ein erster Schritt zur Begriffsbildung durch Strukturierung vollzogen. Die anschließende Gerüstbau-Challenge hat eine klar handlungsorientierte Funktion: Die Lernenden erleben Verantwortungsübernahme in klar definierten Rollen. Der Bezug zur Gerüstbau-Kolonne macht deutlich, dass erfolgreiche Arbeitsteilung Gewissenhaftigkeit und Absprache erfordert. Die Methode fördert die Fähigkeit zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, da die Lernenden ihre Rolle nicht nur ausführen, sondern anschließend reflektieren. Die Reflexionsaufträge sind so gestaltet, dass die Lernenden ihre Beobachtungen aus der Challenge auf die Leitfrage des Arbeitsblattes sowie auf ihre alltäglichen Teamsituationen rückbinden. Arbeitsblatt 3 führt die beiden bisherigen Schwerpunkte zusammen und fokussiert die Leitidee des Teamworks. Der Autorentext liefert Hintergrundwissen zur Teamarbeit im Gerüstbau und stellt damit eine konzeptionelle Verknüpfung der vorherigen Lerninhalte her. Die kreative Gestaltungsaufgabe ("Klassengerüst") erfüllt mehrere didaktische Funktionen: Lernende reflektieren ihren eigenen Beitrag zur Gemeinschaft (Selbstwirksamkeit). Sie erleben durch das Zusammenfügen der Gerüstteile, wie viele individuelle Beiträge ein gemeinsames Ganzes ergeben (symbolische Verdichtung). Die entstandene Collage dient als sichtbares Produkt der Einheit und ermöglicht nachhaltige Erinnerung. Die abschließende Auswertung verknüpft alle drei Begriffe in einer integrativen Diskussion, die darauf abzielt, Transferleistungen zu erbringen: "Wie schaffen wir es, dass unser Gerüst stark bleibt?" Für die Vorbereitung empfiehlt es sich, Materialien zu den an die Gerüstbau-Metapher anknüpfenden Bastelarbeiten (Gerüstbau-Challenge und Collagieren des Klassengerüstes) bereitzulegen sowie ausreichend Zeit für Reflexionsgespräche einzuplanen. Ein strukturierter Ablauf und klare Aufgabenverteilung tragen wesentlich zum Gelingen der kooperativen Arbeitsphasen bei. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären die Begriffe Vertrauen, Verantwortung und Teamwork in eigenen Worten und setzen sie zueinander in Beziehung. erkennen anhand der Gerüst-Metapher, wie soziale Prozesse das Gelingen gemeinsamer Aufgaben beeinflussen. erschließen sich mithilfe konkreter Beispiele aus ihrem schulischen und individuellen Alltag Erkenntnisse über die Funktion von Vertrauen und Verantwortung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen bereitgestellte Medien (Schaubilder und Texte) zur Informationsgewinnung und zur Unterstützung ihrer Gruppenaufgaben. reflektieren mithilfe visueller Darstellungen (Gerüstbauer-Rollen-Schaubild, Klassen-Gerüst) ihr eigenes Handeln und das Zusammenarbeiten in der Gruppe. gestalten einfache Produkte (Plakat, Collage) zur Darstellung gemeinsamer Ergebnisse und kommunizieren diese verständlich gegenüber der Klasse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen in Gruppenarbeit unterschiedliche Rollen und verstehen, wie individuelle Beiträge zum gemeinsamen Erfolg beitragen. üben Empathie und Rücksichtnahme, indem sie anderen zuhören, Vertrauen aufbauen und Herausforderungen gemeinsam meistern.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Generation Corona? – Resilienz bei Jugendlichen stärken

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit ist die zweite von fünf Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen". Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie sie sich für und in Krisen stärken können. Im Fokus steht der Begriff "Resilienz" – so sollen verschiedene Ansätze thematisiert werden, um die eigene Resilienz zu stärken. Vor allem geht es dabei um soziale Kontakte, Freizeit und Hobbys sowie um kreative Strategien während der Pandemie.Die Unterrichtseinheit setzt die Reihe zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" fort, zu der bereits die erste Einheit " Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt? " erschienen ist. Fehlende soziale Kontakte, wegbrechende Hobbys, Sorgen und Ängste, Zusammenleben mit der Familie auf engem Raum: Während der Pandemie-bedingten Lockdowns gab es viele Herausforderungen für junge Menschen Die vorliegende Unterrichtseinheit soll Jugendlichen das Thema "Resilienz" näherbringen. Wie kann man die eigene mentale Widerstandskraft stärken? Was kann man tun, um Krisen besser zu überstehen ? In der Unterrichtseinheit geht es einerseits um den Begriff der Resilienz , andererseits um konkrete Ausprägungen, Inhalte und Maßnahmen. Dabei wird nicht nur thematisiert, wie die eigene Resilienz gestärkt werden kann, sondern auch die Möglichkeit, andere Menschen zu unterstützen, ihnen Mut zu machen und positive Gedanken zu fördern. Ein wichtiger Faktor dabei sind die sozialen Kontakte, die viele junge Menschen während der Coronazeit möglicherweise nicht in dem Maße pflegen konnten, wie sie es gerne gehabt hätten. Die Unterrichtseinheit zeigt in Audio-Einspielungen auf, welche Strategien junge Menschen entwickelt haben, Kontakte trotz der Lockdowns zu halten. In weiteren Audio-Einspielungen geht es um Möglichkeiten, anderen Menschen zu helfen sowie um die Wichtigkeit von Freundschaften gerade in Krisenzeiten. Die Unterrichtseinheit will die Schülerinnen und Schüler für die Wichtigkeit von Resilienz sensibilisieren – und Wege aufzeigen, die eigene Resilienz zu stärken. Ziel ist es zudem auch, die Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, wie sie anderen Menschen helfen können, besser durch (künftige) Krisen zu kommen. Wichtig sind dabei ganz konkrete Ansätze und Beispiele, wie Schülerinnen und Schüler selbst mit der Pandemie umgegangen sind und wie sie durch konkrete Änderungen des eigenen Verhaltens die eigene Krisenfestigkeit und Widerstandsfähigkeit stärken können. Drei Arbeitsblätter begleiten die Unterrichtseinheit. Auf dem ersten Blatt notieren die Schülerinnen und Schüler, welche Strategien sie selbst entwickelt und kennengelernt haben, um Kontakte trotz Lockdown zu halten. Auf dem zweiten Arbeitsblatt zum Thema "Resilienz" füllen sie den theoretischen Begriff mit konkreten Inhalten. Auf dem dritten Arbeitsblatt findet sich die Anleitung für das Rollenspiel zu den Themen soziale Kontakte, Mut und positive Gedanken. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, was sich hinter dem Begriff "Resilienz" verbirgt. kennen unterschiedliche Definitionen für den Begriff "Resilienz". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Medien (Text, Audio, Bild) zum Wissenserwerb einzusetzen. trainieren die Recherche im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. entwickeln ein Rollenspiel. lernen, einander zuzuhören und präsentieren eigene Ergebnisse.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Fächerübergreifend / Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Hidden Champions im Mittelstand erkunden

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit für das Fach Politik / Wirtschaft der Klassen 11–12 lernen die Schülerinnen und Schüler sogenannte Hidden Champions kennen – mittelständische Unternehmen, die in ihrer Nische weltweit führend sind, aber kaum öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Die Einheit zeigt, wie Innovation und Unternehmergeist wirtschaftlichen Erfolg fördern und welche Rolle moderne Beschäftigungsformen und regionale Wertschöpfung im Mittelstand spielen. In der öffentlichen Wahrnehmung der deutschen Wirtschaft geht es oft um die Verlagerung von Produktionsstandorten, Massenentlassungen oder die Außenhandelsbilanz. Die allermeisten Betriebe in Deutschland sind davon jedoch kaum betroffen: So sind zum Beispiel die rund eine Million Handwerksbetriebe mit ihren durchschnittlich über 6 Beschäftigten eher regional ausgerichtet. Innovation ist aber ein zentrales Thema für das Handwerk . Die Innovationsleistung deutscher Handwerksunternehmen sucht weltweit ihresgleichen, das zeigen aktuelle statistische Werte zur Produktivkraft des deutschen Wirtschaftsstandorts und seiner Hidden Champions. Die Unterrichtseinheit besteht aus drei Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten und drei nicht zwingend voneinander abhängigen Arbeitsblättern . Die Bearbeitung der Arbeitsblätter sollte dennoch in der individuell präferierten Reihenfolge stattfinden, um dem Prinzip der Strukturierung (vom Einfachen zum Komplexen) gerecht zu werden. Durch verschiedene Impulse, die aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler stammen, sowie durch gezielte Querbezüge wird eine Berufsgruppe, die in der medialen Darstellung sowie im Kontext Schule (insbesondere in der gymnasialen Oberstufe) häufig eine untergeordnete oder gar keine Rolle spielt, exemplarisch präsentiert. In dieser Unterrichtseinheit gehen die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Sozialformen, mithilfe verschiedener Unterrichtsmethoden und anhand von vorgegebenem Quellen- und Darstellungsmaterial sowie selbstrecherchiertem Online-Material den verschiedenen Beschäftigungsformen, der Thematik der "Innovation" und verschiedenen Praxisbeispielen (Hidden Champions) im Kontext "Handwerk" nach. Der Unterricht im Fach Politik und Wirtschaft in der Einführungs- und Qualifikationsphase (KCGO Hessen 2022) sowie in den meisten sozialwissenschaftlichen Fachkonstruktionen der gymnasialen Oberstufe in den deutschen Bundesländern zielt darauf ab, verschiedene Aspekte von Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und weiteren Leitperspektiven (zum Beispiel Medien, Recht, et cetera) zu vertiefen. Der Begriff "Handwerk" taucht im Curriculum jedoch nicht auf. Dies ist ein Problem, da das Handwerk einen elementaren Teil unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems darstellt. Das Thema "Hidden Champions" bietet sich ideal an, um Beschäftigungsformen, Innovationen und erfolgreiche, global relevante Unternehmen zu thematisieren. Damit wird eine Einordnung in die Themenfelder "Q2.4 Arbeitsmarkt- und Tarifpolitik" und "Q3.2 Strukturwandel der Weltwirtschaft als Herausforderung ökonomischer Globalisierung" möglich. Die Entwicklung fachspezifischer Kompetenzen wird durch verschiedene Arten des Zugangs gewährleistet. Mit der Analyse von online recherchierten Daten sowie vorgegebenen Statistiken schärfen die Schülerinnen und Schüler ihre Analysekompetenz für Quellen und Darstellungen. Durch das Gruppenpuzzle wird einerseits die soziale Kompetenz durch kooperatives Arbeiten und Lernen geschult, andererseits die wissenschaftspropädeutische Kompetenz durch Nutzung, Bewertung und Reflexion von Perspektiven (Multiperspektivität) fachlichen Wissens ausgebildet. Darüber hinaus wird durch die Abwechslung und Variation von individuellen und kooperativen Arbeitsphasen (Think-Pair-Share beziehungsweise Think-Group-Square-Share) der Aspekt der Arbeitsteilung zum eigenen Vorteil genutzt. Der Aspekt der Nachhaltigkeit (Lebensweltbezug) wird hier speziell durch die sozial-ökologische Perspektive hervorgehoben. Durch die Gestaltung einer "Concept-Map" reduzieren Schülerinnen und Schüler selbst recherchierte Inhalte selbstständig auf ihre Kernaussagen, visualisieren und kontextualisieren diese und bilden somit schließlich eine neue Lernstrategie aus. Durch selbstständige Beurteilungen von Sachverhalten oder Aussagen schulen die Schülerinnen und Schüler ihre politischen, ökonomischen und sozialen Urteils- sowie Handlungskompetenzen. Die Schwierigkeitsprogression startet auf jedem Arbeitsblatt von neuem, sodass dem Prinzip der Strukturierung Rechnung getragen wird. Möglichkeiten der Binnendifferenzierung werden speziell durch die Arbeitsteilung auf dem zweiten Arbeitsblatt ermöglicht. Hier können Schülerinnen und Schüler, je nach individuellem Interessenschwerpunkt, entweder die ökonomische Perspektive auf das Thema "Innovation" aus dem Sachtext herausarbeiten oder stattdessen die sozial-ökologische Perspektive. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln die Analysekompetenz für Quellen und Darstellungen und lernen politische, ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Probleme, Konflikte, Handlungs- und Entscheidungssituationen mit Hilfe der Fachkategorien eigenständig wahrzunehmen und zu erschließen. beziehen eine eigenständige Position zu politischen, ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Handlungs- und Entscheidungssituationen und begründen diese argumentativ. Dabei stützen sie sich auf Analyseergebnisse. erlangen die Fähigkeit und Bereitschaft, eigene Positionen auf Grundlage von Analyseergebnissen und -vergleichen zu beziehen und im Diskurs zu vertreten sowie anderen Positionen tolerant und gegebenenfalls kritisch zu begegnen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen vielfältige Arbeitstechniken und Methoden forschenden Lernens (Gruppenpuzzle) zur selbständigen und kooperativen Wahrnehmung, Analyse und Beurteilung der Lerngegenstände. diskutieren ihre Resultate und simulieren dadurch Kontroversverfahren, die einen realen Lebensweltbezug ermöglichen (Konfliktorientierung: Ökonomie versus Ökologie) Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler suchen, bearbeiten und bewahren weiterführende Informationen als Ergänzung zu vorgegebenem Quellen- und Darstellungsmaterial auf. produzieren Ergänzungen zu bereits erarbeiteten Inhalten und präsentieren diese in analoger oder digitaler Form vor der Lerngruppe (Concept-Map). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sowohl in individuellen als auch in kooperativen Arbeitsphasen. teilen sich die Arbeit auf und produzieren mithilfe von Kommunikation paarweise eigene Denk- und Arbeitsprodukte, die dann wiederum einem größeren Teil der Lerngruppe zugänglich gemacht werden.

  • Politik / SoWi
  • Sekundarstufe II

Erwachsenwerden in den 1990er-Jahren: Jugend im Wandel?

Unterrichtseinheit

Mithilfe dieses Unterrichtsmaterials zum E-Magazin "Erwachsenwerden in Umbruchzeiten" setzen sich die Schülerinnen und Schüler am Beispiel der Transformationszeit der 1990er-Jahre im wiedervereinigten Deutschland und Russland mit der Frage auseinander, was es für damalige Jugendliche bedeutete, die eigene Adoleszenz in historischen Umbruchszeiten zu erleben. Sie reflektieren abschließend über Umbruchfaktoren, die ihre eigene Adoleszenz gegenwärtig prägen. Innerhalb der Unterrichtseinheit, die auf den Materialien des E-Magazins "Erwachsenwerden in Umbruchzeiten" aufbaut, beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit der Frage nach der grundsätzlichen Bedeutung der Adoleszenz als Lebensphase und reflektieren über die persönlichen Interessen und Bedürfnisse. Hieran anknüpfend setzen sie sich mit den Auswirkungen und Folgen auseinander, die die Umbruchs- beziehungsweise Transformationszeit der 1990er-Jahre für die Lebenswelt Jugendlicher in Ost- und Westdeutschland sowie in Russland mit sich brachte. Der Fokus wird vergleichend auf die unmittelbaren Auswirkungen auf die Lebenswirklichkeit und den Alltag der Jugendlichen in den unterschiedlichen Ländern gerichtet, bevor an ausgewählten Beispielen gezeigt wird, inwiefern historische Umbruchserfahrungen in der Adoleszenz auch langfristig Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung sowie auf die Entwicklung einer Gesellschaft haben können. Die Unterrichtseinheit endet mit einer Aktualisierung, indem die Lernenden reflektieren, inwiefern ihre eigene Lebenswelt von Umbruchsfaktoren bestimmt wird und welche Auswirkungen damit verbunden sind. Die Unterrichtseinheit bietet sich für den Einsatz in hybriden Lern- und Lehrszenarien an und stellt als Arbeitsmaterial auch digitale Lernbausteine zur Verfügung, die eigenständig von Schülerinnen und Schülern in den Erarbeitungsphasen bearbeitet und auf die jeweiligen Bedürfnisse der Lerngruppe abgestimmt werden können. Vorgesehen ist eine weitestgehend selbstständige Bearbeitung der Aufgaben. Die Lehrkraft sollte die didaktisch-methodischen Hinweise als Vorschläge verstehen, die hinsichtlich der individuellen, organisatorischen Voraussetzungen und der Bedürfnisse der jeweiligen Lerngruppe modifiziert oder ergänzt werden können (zum Beispiel Bearbeitungszeit, Sozialformen, Bereitstellung von Hilfsmitteln, Arbeitsgruppen für die Projektphase, Bereitstellung von Lösungen). Die Unterrichtseinheit verbindet die soziale Interaktion des Präsenzunterrichts mit dem individuellen Lernen und Zugängen des E-Learnings. Dabei sieht das Lernarrangement unterschiedliche Aktivitäten und Sozialformen vor, die im Kern unabhängig davon sind, ob sie in analogen oder digitalen Räumen realisiert werden (hybrides Lernen). Insbesondere in Bezug auf individualisiertes Lernen, ermöglichen solche Szenarien ein ortsunabhängiges, selbstständigeres und -gesteuertes Lernen. Bei der Bearbeitung der Unterrichtseinheit empfiehlt es sich, das E-Magazin "Erwachsenwerden in Umbruchszeiten" mit einzubinden. Diese Unterrichtseinheit ist Teil des Themendossiers "Erwachsenwerden in Umbruchszeiten" . Das Thema "Erwachsenwerden in Umbruchszeiten" Die Lebenswirklichkeit von Schülerinnen und Schülern ist gegenwärtig geprägt von enormen Umbrüchen auf vielerlei Ebenen. Die Gesellschaft, in der sie leben, verändert sich kontinuierlich, was mitunter Orientierungslosigkeit und Zukunftsängste insbesondere bei denjenigen auslösen kann, die sich in der Adoleszenz und damit auf der Suche nach der eigenen Identität befinden. Das Thema "Erwachsenwerden in Umbruchzeiten", das in dieser Unterrichtseinheit am Beispiel der 1990er-Jahre in Deutschland und Russland erarbeitet wird, bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich am historischen Beispiel mit der eigenen Erfahrungswelt auseinanderzusetzen. Vorkenntnisse und Anknüpfungsmöglichkeiten Das Thema ist entsprechend der jeweiligen Curricula der Bundesländer (9./10. Klasse) grundsätzlich an die Auseinandersetzung mit der Wiedervereinigung Deutschlands anknüpfbar. Die Schülerinnen und Schüler sollten über Vorwissen zur Entwicklung der unterschiedlichen Staatssysteme und der gesellschaftlichen Realität von der DDR und Bundesrepublik verfügen; außerdem sollten sie ein Basiswissen zur Situation und Entwicklung der Sowjetunion, insbesondere in den 1980er-Jahren, haben. Didaktisch-methodische Hinweise Die Einheit ist insgesamt für sechs Unterrichtsstunden (zwei Einzel- und zwei Doppelstunden) angelegt und gründet auf den Darstellungen und multiperspektivischen, multimedialen Materialien des E-Magazins "Erwachsenwerden in Umbruchzeiten" . Sie beginnt mit einer Annäherung an das Thema "Erwachsenwerden" ( Einführung, circa 45 Minuten ), indem eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Begriff "Adoleszenz" erfolgt, die an die Lebenswirklichkeit der Lernenden angebunden wird. Die Frage, inwiefern Erfahrungen, die Menschen in der Adoleszenz machen, besonders prägend sein können, leitet über zu den beiden Erarbeitungsphasen, in denen ein Vergleich der Lebenswirklichkeit ost- und westdeutscher ( Erarbeitung I, circa 90 Minuten ) sowie russischer ( Erarbeitung II, circa 90 Minuten ) Jugendlicher während der Transformationszeit der 1990er-Jahre vorgenommen wird. In jeder Erarbeitungsphase werden dabei zunächst mit Bezug zum E-Magazin die historischen Hintergründe der entsprechenden Transformation beleuchtet, und hiernach wesentliche Auswirkungen der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüche auf das Leben und den Alltag der jeweiligen Jugendlichen erarbeitet. Die Erarbeitungsphasen sind mit den drei hier zur Verfügung gestellten digitalen Lernbausteinen verknüpft, mit denen die Schülerinnen und Schüler sich selbständig dem Lerngegenstand annähern, diesen bearbeiten und ihr erworbenes Wissen überprüfen können. Sie können darüber hinaus unabhängig von der Unterrichtseinheit eigenständig genutzt werden. Eine anknüpfende Transferaufgabe ( Aktualisierung, circa 45 Minuten ) öffnet den Blick der Lernenden für die Bedeutung, die Umbruchserfahrungen in der Jugend grundsätzlich haben können. Die Einheit schließt ab, indem die Arbeitsergebnisse gebündelt und einer Aktualisierung zugeführt werden. Hierbei sollen die Lernenden darüber reflektieren, inwiefern sie selbst in einer Umbruchszeit leben und darüber zu diskutieren, welche Folgen damit für ihre eigene Persönlichkeit sowie für die Gesellschaft verbunden sind. Als Diskussionsanlass wird in der abschließenden Aufgabenstellung die Klimakrise vorgeschlagen. Je nach Interesse der Lerngruppe sind auch andere Gegenstände (Covid-19-Pandemie, Digitalisierung, Social Media oder andere) oder eine gänzlich offene Herangehensweise denkbar. Die Aufgaben sind so angelegt, dass ein Wechsel zwischen unterschiedlichen Sozialformen stattfindet. Je nach Lerngruppengröße und Lernsituation (Leistungsniveau der Gruppe, Klassen- oder Hybridunterricht) sollten die Sozialformen durch die Lehrkraft individuell modifiziert werden. So wäre je nach individueller Ausgangslage zum Beispiel auch ein arbeitsteiliger Vergleich der Situation in Deutschland und Russland, eventuell verbunden mit einer Präsentation, denkbar. Um dem individuellen Lern- und Arbeitstempo unterschiedlicher Lerngruppen gerecht zu werden, findet sich in den Erarbeitungsphasen jeweils ein optionaler Aufgabenvorschlag, der als Differenzierungsangebot eingesetzt werden kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können den Begriff "Transformationszeit" den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüchen in Deutschland und Russland in den 1990er-Jahre zuordnen. wissen, dass historische Umbrucherfahrungen während der Adoleszenz Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung wie auch die Entwicklung einer Gesellschaft haben können. können eine Verbindung zwischen den historischen Ereignissen der 1990er-Jahre und ihrer eigenen Gegenwart herstellen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen unterschiedliche Medien- sowie Darstellungs- und Quellenformen zur Erarbeitung von Informationen und Fachinhalten. üben sich in der Weiterentwicklung von Suchstrategien/Anwendungen im digitalen Bereich. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken in der gemeinsamen Erarbeitung ihre Teamfähigkeit. üben sich im sachlichen und konstruktiven Diskutieren in der Gruppe. stärken ihr Empathievermögen durch die Übernahme anderer Perspektiven.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Interkulturelle Handlungskompetenz als Schlüsselqualifikation im Berufsleben

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit möchte die Schülerinnen und Schüler zum Aufbau interkultureller Handlungskompetenz anleiten, um kultureller Vielfalt im Alltag und im späteren Berufsleben positiv zu begegnen. Sie lernen, welche sozialen, fachlichen, strategischen und persönlichen Schlüsselkompetenzen in kulturellen Überschneidungssituationen helfen und wie Missverständnisse vermieden werden können. Kulturelle Vielfalt prägt unseren Alltag – in Schule, Beruf und Gesellschaft. Sie bereichert das Zusammenleben, stellt aber auch Herausforderungen. Die Fähigkeit, sich in andere kulturelle Kontexte hineinzuversetzen und respektvoll zu handeln, ist eine Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts und eine zentrale Aufgabe von Schule dies zu vermitteln, besonders in der Berufsvorbereitung angesichts von Globalisierung und Internationalisierung. Ausgehend von eigenen Erfahrungen mit anderen Ländern und Kulturkreisen definieren die Lernenden den Begriff 'Kultur' und berücksichtigen dabei sichtbare (z.B. Kleidung, Sprache, Essen) und verborgene Aspekte (z.B. Werte, Auffassungen). Über ein Erklärvideo nähern sie sich dem Begriff der interkulturellen (Handlungs-)Kompetenz und diskutieren, welche sozialen Kompetenzen in kulturellen Überschneidungssituationen hilfreich sind und Interaktionen positiv beeinflussen. Welche Bedeutung interkulturelle Kompetenzen im Berufsleben haben, erschließen die Schülerinnen und Schüler über Steckbriefe von Mitarbeitenden der Deutschen Flugsicherung. In Kleingruppen recherchieren sie weitere Berufe mit hoher interkultureller Anforderung und erstellen dazu eine digitale Präsentation. Ein Interview mit einem Business-Trainer verdeutlicht typische kulturelle Besonderheiten in Geschäftsbeziehungen und -verhandlungen und sensibilisiert für künftige interkulturelle Begegnungen. Abschließend reflektieren die Schülerinnen und Schüler schriftlich, ob sie sich ein berufliches Umfeld vorstellen können, in dem interkulturelle Kompetenz gefordert ist, und halten Reiz und Herausforderungen eines solchen Arbeitsfeldes fest. Das Thema "Interkulturelle Kompetenz" im Unterricht Durch die zunehmende Globalisierung entstehen immer mehr interkulturelle Überschneidungssituationen im beruflichen wie privaten Alltag. Wenn Eigen- und Fremdkultur aufeinandertreffen, entsteht ein Zwischenraum der Uneindeutigkeit. Häufig neigen wir dazu, fremdes Verhalten mit unseren eigenen Maßstäben zu bewerten. Aus kultureller Prägung oder Unwissenheit resultieren so Fehlinterpretationen und Missverständnisse. Deshalb müssen Perspektivwechsel und interkulturelle Handlungskompetenz mit Schülerinnen und Schülern gezielt eingeübt werden. Ziel ist der Transfer dieser Kompetenz auf unbekannte Situationen – etwa durch Aushandlungsprozesse zwischen Interaktionspartnern – sowie der Ausbau sozialer Kompetenzen wie Offenheit, Wertschätzung, Unvoreingenommenheit, Toleranz und Empathie. Die Unterrichtsbausteine sensibilisieren zudem für weitere Job-Kompetenzen in interkulturellen Kontexten: fachliche Kompetenz (z. B. Gestaltung von Arbeitsabläufen, Kenntnis der Infrastruktur), strategische Kompetenz (Organisationsfähigkeit, Problemlösestrategien) und individuelle Kompetenz (Arbeitsmotivation, Lernbereitschaft). Die Einheit eignet sich besonders für Berufsvorbereitungsklassen, da konkrete Berufsfelder vorgestellt werden, in denen internationale Einsätze und interkulturelle Handlungskompetenz zentral sind. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten geübt darin sein, Informationen aus Videos, (Schau-)Bildern, Modellen, Texten, schriftlichen Interviews sowie Steckbriefen zu entnehmen. Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit umfasst vier aufeinander aufbauende Bausteine, die in der vorgesehenen Reihenfolge durchgeführt werden sollten. Ausgehend von eigenen interkulturellen Erfahrungen nähern sich die Lernenden den Begriffen kulturelle Diversität und interkulturelle Kompetenz, die immer wieder mit Beispielen aus ihrem Alltag und aus der Berufswelt mit internationaler Ausrichtung verknüpft werden. Wechselnde Sozialformen, vielfältige Medien (Video, Texte, Interviews) und kooperative Lernformen (Expertengruppen, Diskussionsrunden) sorgen für abwechslungsreichen Unterricht. Der Zeitumfang liegt bei mindestens 8 Unterrichtsstunden und kann je nach Diskussionsbedarf, Rechercheaufwand und Präsentationszeit erweitert werden. Optional kann eine Person aus einem internationalen Arbeitsumfeld, etwa ein Kommunikationstrainer oder eine Kommunikationstrainerin, in den Unterricht eingeladen werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entdecken und benennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen eigener und fremden Kulturen und können grundlegende Facetten des Kulturbegriffs sowie den Begriff der Interkulturalität beschreiben. benennen anhand eines Modells die Teilbereiche interkultureller Handlungskompetenz (Fach-, soziale, strategische und individuelle Kompetenz) und erläutern diese an konkreten Beispielen. wenden Problemlöse- und Entscheidungsstrategien in neuen, auch interkulturellen Situationen an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt Informationen in digitalen Medien und werten diese aus. erstellen adressatengerechte digitale Präsentationen (zum Beispiel PowerPoint). reflektieren Medieninhalte kritisch und ordnen Informationen ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren konstruktiv und arbeiten kooperativ in Klein- und Großgruppen zusammen. begegnen anderen Kulturen mit Offenheit, Toleranz und Unvoreingenommenheit. zeigen Empathie und Perspektivübernahme gegenüber Menschen aus anderen Kulturen.

  • Pädagogik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Schülerfirmen planen und gründen

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Vorüberlegungen, Planungsschritte und Kompetenzen bei der Gründung von Schülerfirmen relevant sind. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, was es bedeutet, eine Schülerfirma zu gründen. Sie lernen Konzepte für Schülerfirmen kennen, bekommen einen Überblick über einen Fahrplan zur Gründung einer Schülerfirma und setzen sich mit der Finanzplanung auseinander. In einem Typentest schätzen sie abschließend ihren eigenen Unternehmergeist und den ihrer Lernpartnerinnen und Lernpartner ein. Die Gründung von Schülerfirmen im Unterricht planen Schülerfirmen sind wie reale Unternehmen in vereinfachter Form. Sie ermöglichen Schülerinnen und Schülern, in einem rechtsgeschützten Rahmen eigenverantwortlich zu agieren und sich so auf die Berufswelt vorzubereiten. Die Lernenden werden in ihrer unternehmerischen Bildung gestärkt, indem sie mit hohem Bezug zur Lebenswelt an reale ökonomische, soziale sowie ökologische Fragestellungen herangeführt werden und Anleitungen für die mögliche Umsetzung erhalten. Die Unterrichtseinheit gibt Schülerinnen und Schülern einen ersten Überblick über die Planungsschritte für die Gründung einer Schülerfirma. Sie soll Schülerinnen und Schüler motivieren, nach der Einführung selbst eine Idee für ein Schülerunternehmen zu entwickeln und umzusetzen oder eine schon bestehende Schülerfirma zu reaktivieren. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit ist so aufgebaut, dass die Schülerinnen und Schüler eine gemeinsame Basis an Fachwissen aufbauen, deshalb sind keine Vorkenntnisse notwendig. Bereits vorhandene Erfahrungen mit der Gründung von Schülerfirmen können als ergänzende Bespiele in der Diskussion aufgegriffen werden. Didaktische Analyse Das Unterrichtsmaterial soll den Schülerinnen und Schülern das entsprechende Hintergrundwissen vermitteln, das für die Gründung einer Schülerfirma benötigt wird. Das Basiswissens vertiefen die Lernenden, indem sie verschiedene Übungen durchführen: Sie entwickeln zum Beispiel einen Businessplan und ermitteln den Kostenbedarf oder -überschuss eines Beispielunternehmens. Methodische Analyse Der Einstieg über ein praktisches Beispiel soll das Interesse der Lernenden wecken. Die verschiedenen Sozialformen sorgen für Eigenaktivität sowie den Austausch untereinander und innerhalb der gesamten Klasse. Das Wissen wird unter anderem über einen Fahrplan zur Gründung einer Schülerfirma, über das Schaubild eines Businessplans und über eine Vorlage zur Finanzplanung vermittelt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen verschiedene Formen von Schülerfirmen. wissen, welche Schritte zu der Gründung einer Schülerfirma gehören und welche Rolle der Businessplan spielt. erstellen einen Finanzplan und ermitteln die Rentabilität eines Beispielunternehmens. wissen, welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten zum Unternehmergeist gehören. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich in der gezielten Recherche nach relevanten Informationen zum Thema im Internet. erweitern ihre Vortragsfähigkeit, indem sie die Ergebnisse der Kleingruppenarbeit präsentieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Teamfähigkeit durch Gruppenarbeit. reflektieren den Unterschied zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Soziale Ungerechtigkeit überwinden: Kunstprojekte in Kolumbien

Unterrichtseinheit

Die interaktiven Bildungsmaterialien zum Thema Friedenserziehung und weltweiter Gerechtigkeit von Brot für die Welt zeigen am Beispiel von Kunstprojekten in Kolumbien, wie Kinder und Jugendliche mithilfe von Kunstworkshops eine eigene Vision für eine gewaltfreie Zukunft entwickeln können. Ein virtueller Projektbesuch in Kolumbien - aufbereitet als interaktives Lernspiel - macht das Kunstprojekt greifbar. Das ergänzende Arbeitsheft mit Landesinformationen und Erfahrungsberichten von Jugendlichen vertieft die Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Unterrichtsmaterial "Kunst gegen Gewalt" bietet den Schülerinnen und Schülern mit einem virtuellem Projektbesuch via "Actionbound" (kostenfreie App) die Möglichkeit, die Lebenswirklichkeit von Gleichaltrigen in Kolumbien kennenzulernen und sich persönlich und zugleich interaktiv mit dem Thema Gewalt auseinanderzusetzen. Die Einheit ist als Rallye angelegt: Die Lernenden begegnen der jungen Sandra, lesen deren Lebensgeschichte und entwickeln ein gutes Ende für ihre Zukunft. Dabei erfahren sie mehr über Kunstprojekte für perspektivlose Jugendliche in Kolumbien und gestalten anknüpfend daran selbst kleine Kunstobjekte. Sie nehmen Audio-Beiträge auf oder lösen Quizfragen über Kolumbien. Ziel ist eine umfassende sowie mediengeleitete Auseinandersetzung mit sozialer Ungerechtigkeit und die Entwicklung eigener Lösungsansätze. Soziale Gerechtigkeit und Friedensbildung als Unterrichtsthemen: Beispiel Kolumbien Nicht überall auf der Welt leben die Menschen so friedlich wie hier in Deutschland. Das Leben von Kindern und Jugendlichen in den Großstädten Kolumbiens ist oft geprägt von Gewalt, Bürgerkrieg und Drogenkriminalität. Viele von ihnen wachsen in dieser unsicheren Welt ohne Perspektive auf ein friedliches Leben auf. Brot für die Welt unterstützt als weltweit tätiges Entwicklungswerk in mehr als 90 Ländern lokale Partner, die sich mit verschiedenen Projekten für die Verbesserung der Situation von armen und ausgegrenzten Menschen einsetzen. Die Schülerinnen und Schüler in Deutschland können anhand von Beispielprojekten lernen, wie – etwa durch Kunstprojekte – soziale Ungerechtigkeit überwunden werden kann. Sie sollen als Teil der politischen Bildung und der Friedensbildung darüber informiert werden, welche Möglichkeiten der gewaltfreien Konfliktbearbeitung es gibt, wie Menschenrechte gestärkt, Gerechtigkeit gefördert und wie ein konstruktiver Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten aussehen kann. Das vorliegende Bildungsmaterial erschafft für diese Lernprozesse digitale und handlungsoffene Lernräume und bietet darüber hinaus Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten. Interaktives Unterrichtsmaterial "Kunst gegen Gewalt" Den Startpunkt dieser Unterrichtseinheit bildet eine Weltkarte, die zum Perspektivwechsel einlädt (siehe Download oder hier ). Auf der Karte gibt es Material zu sieben verschiedenen Projekten, die von Brot für die Welt gefördert werden. Über den jeweiligen QR-Code kann man jedes der Projekte virtuell besuchen. Mit einem Tablet oder Smartphone wird der QR-Code zum Projekt gescannt. Dazu muss die kostenlose App zuvor auf den Geräten installiert werden. Die Spielinhalte selbst können im WLAN abgerufen oder auch zuvor heruntergeladen und anschließend offline gespielt werden. Alle Projektbesuche sind als Gruppenreisen für drei bis fünf Spielende konzipiert, die gemeinsam an einem Gerät kreativ Aufgaben lösen und Gewinnpunkte sammeln. Die Inhalte zum Thema Gewalt und soziale Gerechtigkeit werden in Form einer digitalen Schnitzeljagd spielerisch und durch Medieninhalte wie Videos, Bildergalerien oder Audio-Beiträgen vermittelt. Am Ende des Spiels werden die Lernenden aufgefordert, ihre Spielergebnisse an eine vorher vereinbarte gemeinsame E-Mail-Adresse (im Allgemeinen der Lehrkraft) zu schicken. Auf dem interaktiven Whiteboard können die Ergebnisse dann im Unterricht präsentiert, verglichen oder damit weitergearbeitet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen landeskundliche Informationen über Kolumbien. vergleichen Eckdaten wie Einwohnerzahl, Einkommen etc. von Kolumbien mit Deutschland. beschreiben in eigenen Worten die schwierigen Lebensumstände von Kindern in Kolumbien. setzen sich mit dem Thema Gewalt auseinander und erkennen Zusammenhänge. lernen das Projekt "Proyectarte" als ein Kunstprojekt zur Friedenserziehung und zur Bildungsgerechtigkeit kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begeben sich in Kleingruppen auf eine interaktive Rallye und lösen gemeinsam Bounds. nehmen im Rahmen der Rallye eigene Audio-Beiträge auf, lösen Quizfragen und stellen Fotos in die App. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in die Situation von Kindern und Jugendlichen in Kolumbien und vollziehen einen Perspektivenwechsel. bearbeiten kooperativ die interaktiven Aufgaben und kommen zu gemeinsamen Ergebnissen.

  • Kunst / Politik / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Nachhaltige Forstwirtschaft

Unterrichtseinheit

Eine Schweizer Firma erntet nur maximal so viel Tropenholz, wie gleichzeitig nachwächst. An diesem Beispiel erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler das Prinzip nachhaltiger Forstwirtschaft. Im Fokus dieses Lernangebots steht der verantwortungsvolle Umgang mit der nachwachsenden Ressource Wald. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich mit Hilfe der Materialien den Begriff der nachhaltigen Forstwirtschaft und die dazugehörigen Inhalte. Sie beurteilen das Konzept einer Holzfirma, die nachhaltige Forstwirtschaft im tropischen Regenwald betreibt. Zu diesem Zweck greift die Lerngruppe auf zuvor erarbeitete Aspekte und Dimensionen der Nachhaltigkeit zurück. Das Lernangebot lässt sich während der Durchführung einer Unterrichtseinheit zum Thema "Nachhaltigkeit" einsetzen oder auch als Abschluss- oder Zwischenprüfung. Es dient dazu, den Lernstoff zu wiederholen, zu festigen und auf verwandte Themen zu übertragen. Material selbständig auswerten Die Schülerinnen und Schüler sollen das Lernangebot einsetzen, um sich selbstständig eine neue Thematik zu erarbeiten und nach den Kriterien der Nachhaltigkeit zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler sollen Informationen zum Thema "Nachhaltige Forstwirtschaft" aus Texten entnehmen, wesentliche Aussagen verstehen und mit eigenen Worten erklären können. anhand eines Beispiels erläutern, wie die Prinzipien der Nachhaltigkeit durch diese Art der Forstwirtschaft erfüllt werden. ein Konzept der Nachhaltigkeit im Bereich Handel darstellen und es in Bezug auf die Konsequenzen für künftige Entwicklungen analysieren. eine Form der wirtschaftlichen Verantwortungsübernahme für nachhaltige Entwicklungsprozesse beschreiben und beurteilen. Thema Nachhaltige Forstwirtschaft Autor Sabine Preußer Fach Politik, Geographie, Sozialkunde Zielgruppe 8. und 9. Schuljahr Zeitrahmen 2 Stunden Für die Lösung der Arbeitsaufträge ist es erforderlich, dass die Schülerinnen und Schüler sich im Vorfeld allgemein mit dem Thema "Nachhaltigkeit" und dessen Dimensionen (sozial, ökonomisch, ökologisch) beschäftigt haben. Hierfür bietet das Projekt Transfer-21 unter dem Stichpunkt "Umwelt schützen, Zukunft sichern" verschiedene Materialien an. Transfer-21: Umwelt schützen, Zukunft sichern! Zur Einführung in die Thematik bietet das Projekt Transfer-21 unter dem Stichpunkt "Umwelt schützen, Zukunft sichern" verschiedene Materialien an. Im Vordergrund dieses Lernangebots steht die Teilkompetenz "Empathie und Solidarität für Benachteiligte, Arme, Schwache und Unterdrückte zeigen können". Sie gehört zu einem Katalog von Kompetenzen, den die AG Qualitätsmanagement des Projekts "Transfer-21 Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE)" aufgestellt hat. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben und beurteilen verschiedene Möglichkeiten, individuell, sozial, wirtschaftlich und politisch Verantwortung für nachhaltige Entwicklungsprozesse zu übernehmen. Die Lerngruppe erhält in Papierform oder als PDF insgesamt sechs DIN-A4-Seiten Material zum Thema Nachhaltige Forstwirtschaft. Der erste Teil besteht aus einer Materialsammlung zum Thema aus unterschiedlichen Quellen, der zweite Teil beschreibt das forstwirtschaftliche Konzept der Schweizer Firma Precious Woods. Teil drei erläutert die Funktion des Regenwaldes für den Klimaschutz. Die Schülerinnen und Schüler sollen zuerst mit Hilfe von Arbeitsblatt 1 erklären, wie nachhaltige Forstwirtschaft ausgeübt wird. Dann erhalten sie die Aufgabe, anhand des Beispiels der Firma Precious Woods (Arbeitsblatt 2) zu erläutern, wie die Prinzipien der Nachhaltigkeit (wirtschaftlich, sozial, ökologisch) durch diese Art der Forstwirtschaft erfüllt werden. Mit hilfe des Arbeitsblattes 3 sollen die Lernenden dann begründen, warum die nachhaltige Forstwirtschaft in den tropischen Regenwäldern eine Notwendigkeit darstellt. Anschließend erhalten sie die Aufgabe, das Konzept der Firma Precious Woods in Bezug auf Verantwortungsübernahme einer Firma im Bereich Nachhaltigkeit zu bewerten. Das Lernangebot erfordert, dass die Schülerinnen und Schüler bereits erlangte Kenntnisse auf einen neuen Gegenstand anwenden. Es lässt sich einsetzen, um den Lernstoff zu wiederholen und zu festigen oder in Form eines Tests zu überprüfen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I

Soziale Medien: Online-Communities, Wikis und Blogs

Unterrichtseinheit

Der vorliegende Beitrag dient dazu, Ihnen einen Einblick in verschiedene Typen von sozialen Medien zu gewähren. Vorgestellt werden Online-Communities, Wikis sowie Weblogs. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf deren Einsatz in Lehr- und Lernzusammenhängen. Zunächst soll auf Online-Communities eingegangen werden, um daran anknüpfend die Nutzung von Wikis und Blogs näher zu erläutern. In diesem Zusammenhang werden nicht nur die Funktionen dieser sozialen Medien thematisiert, sondern auch deren Vor- und Nachteile in den Blick genommen. Anhand praktischer Anwendungsbeispiele wird schließlich das Potenzial von Online-Communities, Wikis und Blogs für den Unterricht herausgestellt. Hintergrundinformationen und Unterrichtsbeispiele Zu jedem der drei Themen - Online-Communities, Wikis und Blogs - werden zunächst relevante Hintergrundinformationen vorgestellt. Auch Beispiele aus der Praxis werden angesprochen, wobei es sich empfiehlt, an dieser Stelle auch die Nutzungsgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler direkt abzufragen. Im weiteren Verlauf werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Unterricht vorgestellt, die eine differenzierte Betrachtung dieser sozialen Medien zulassen. Online-Communities im Unterricht Online-Communities im Unterricht Hintergrundinformationen zu Online-Communities sowie konkrete Ideen für deren Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Wikis im Unterricht Wikis im Unterricht Hintergrundinformationen zu Wikis sowie konkrete Ideen für deren Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Blogs im Unterricht Blogs im Unterricht Hintergrundinformationen zu Blogs sowie konkrete Ideen für deren Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden für die Gefahren und Risiken bei der Nutzung sozialer Medien sensibilisiert. lernen, wie sie sich vor den Gefahren, die sich durch die Anwendung von sozialen Medien ergeben können, schützen (zum Beispiel Schutz der Privatsphäre). wissen um die Vor- und Nachteile, die sich aus dem Einsatz von sozialen Medien (unter anderem Online-Communities, Wikis, Blogs) für den Unterricht ergeben. reflektieren darüber, wie Vorteile sozialer Medien ausgebaut und Nachteile reduziert werden können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Online-Communities kennen und wissen, was es bedeutet, Teil einer Online-Gemeinschaft zu sein (generelle Funktionen, Integrationsmöglichkeiten in den Unterricht et cetera). sind in der Lage, ein eigenes Wiki zu erstellen und mit diesem zu arbeiten (Inhalte hinzufügen, Inhalte verändern, Inhalte löschen, Beiträge untereinander verlinken, Administratortätigkeiten). erfahren, was ein Weblog ist, wie dieser funktioniert und verwendet werden kann. können die Funktionen der Software Twitter benutzen (Account anlegen, Nachrichten selbstständig verfassen, anderen auf der Plattform folgen). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Teamfähigkeit gestärkt, indem sie gemeinsam ein Wiki erstellen und dieses bearbeiten. Projekt "Learn to teach by social web" Diese Materialien wurden im Projekt "Learn to teach by social web" erarbeitet. Das Projekt gibt Lehrerinnen und Lehrern ein Curriculum an die Hand, mit dem sie sich auf die Lehre für und mit sozialen Medien vorbereiten können. Disclaimer Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. Einleitung Der folgende Beitrag soll darüber aufklären, was unter Online-Communities verstanden werden kann. Durch Erläuterungen und Beispiele erhalten Sie einen Überblick über deren Anwendungsmöglichkeiten für den schulischen Unterricht. Was ist eine Online-Community? Online-Gemeinschaften sind organisierte Gruppen von Menschen, die über soziale Medien miteinander kommunizieren und Inhalte und Interessen teilen. Beispiele für Online-Gemeinschaften sind zum Beispiel Twitter , Facebook oder die Plattform Instagram , auf der täglich mehr als 40 Millionen Bilder hochgeladen und geteilt werden. Um an Online-Gemeinschaften teilzunehmen, ist es fast immer notwendig, Mitglied zu werden. Hierfür kann man den eigenen Namen oder zum Schutz der Privatsphäre natürlich auch Pseudonyme verwenden. Angelegte Profile können in der Regel auch ohne größeren Aufwand wieder gelöscht werden, dies empfiehlt sich auch nach Abschluss einer gemeinsamen Arbeit im schulischen Rahmen. Weitere Hilfen zur Nutzung von Online-Communities Dieses Video erklärt auf einfache Weise, was Online-Gemeinschaften sind. Nutzen Sie das Wissen der Schülerinnen und Schüler. Am besten lernen Sie Online-Gemeinschaften kennen, wenn sie selbst Mitglied werden und an ihrem "Alltag" teilnehmen. Einsatz von Online-Communities im Unterricht Auch, wenn der Großteil der Lernenden bereits an verschiedenen Online-Communities teilnimmt, vermeiden Lehrkräfte häufig den Umgang mit diesen Medien. Der Grund dafür liegt in der potenziellen Unkontrollierbarkeit solcher Medien. Folgerichtig kann eine leichtfertige Nutzung auch Gefahren bergen. Allerdings ergeben sich auch viele Vorteile für Lehr- und Lernsituationen durch die Nutzung sozialer Medien. Aufgrund dessen sollte eine Integration in den Unterricht nicht von Vornherein ausgeschlossen werden. Vielmehr sollten Sie im Unterricht über die bereits gemachten Erfahrungen ihrer Schülerinnen und Schüler sprechen und gemeinsam die Gefahren thematisieren. Auf diese Weise können die Lernenden sensibilisiert werden. Informationen, wie Sie Sicherheitsvorkehrungen für den Einsatz sozialer Medien im Unterricht treffen können, finden Sie in dem Artikel "Sicherheit und Schutz im Internet" . Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler überlegen, was es bedeutet, Teil einer Online-Gemeinschaft zu sein: Welche Vorteile bieten sie? (zum Beispiel schnelle Kommunikation, weltweite Reichweite, schneller Austausch von Bildern und Inhalten). Welche Nachteile haben sie? (zum Beispiel Speichern von privaten Daten, Anonymität der anderen Benutzerinnen und Benutzer). Schutz der Privatsphäre Besprechen Sie mit den Lernenden, wie sie die Vorteile nutzen und die Nachteile minimieren können. Gehen Sie dabei besonders auf den Schutz der Privatsphäre ein. Als Grundlage bietet sich hier der Artikel zu "Sicherheit und Schutz im Internet" an. Gruppenarbeit Teilen Sie die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Gruppen ein. In diesen Gruppen sollen Sie sich nun auf eine Online-Community einigen und zu dieser ein Referat oder eine Präsentation erstellen. Als Hilfestellung kann auch dieser Artikel genutzt werden. Ansatzpunkte für den Unterricht finden Anhand dieser Einheit lernen nicht nur Ihre Schülerinnen und Schüler verschiedene Online-Communities kennen, auch Sie als Lehrkraft erhalten einen Überblick und können einschätzen, welche Möglichkeiten sich für den Unterricht bieten. Gegebenenfalls können Sie auch gemeinsam mit Ihren Lernenden überlegen, welche Vorteile Communities für den gemeinsamen Unterricht haben können und wie sie am besten eingebracht werden. Einleitung Folgender Textabschnitt beschreibt, um was es sich genau bei einem Wiki handelt. Außerdem wird eine Software vorgestellt, mit der Sie Wikis selbst erstellen können. Auf diese Weise erhalten Sie einen Einblick in die Möglichkeiten, die Wikis für den Unterricht bieten. Darüber hinaus werden einige Vor- und Nachteile der Nutzung vorgestellt. Was ist ein Wiki? Ein Wiki ist eine bestimmte Form von Website, die von jeder Nutzerin und jedem Nutzer bearbeitet werden kann. Informationen werden gemeinschaftlich im Wiki gesammelt und unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung. Das Besondere ist, dass auch Menschen ohne Kenntnis der Programmiersprache Inhalte hinzufügen, bearbeiten und löschen können. Eine der wichtigsten Funktionen in einem Wiki ist die Verlinkung von verschiedenen Beiträgen und Artikeln des Wikis untereinander. Durch diese Verknüpfungen erreichen Sie, dass Besucherinnen und Besucher andere Artikel zu ähnlichem Inhalt schneller finden und aufrufen können. Hintergrund Wikis können auch selbst erstellt werden. Eine Software, die sich hierfür anbietet, ist MediaWiki . MediaWiki wurde ursprünglich für die freie Enzyklopädie Wikipedia entwickelt und steht jeder Nutzerin und jedem Nutzer kostenfrei zur Verfügung. Einfach Verwaltung des Wikis Auf der Website wird Schritt für Schritt erklärt, wie man ein eigenes Wiki erstellt. Über einen Bearbeitungsbutton auf der erstellten Seite können die Besucherinnen und Besucher den ausgewählten Inhalt verändern. Die Administratorin oder der Administrator des Wikis hat die Möglichkeit, die Anzahl derjenigen, die das Wiki bearbeiten dürfen, einzugrenzen. Darf eine Person nicht in den Bearbeitungs-Modus der Seite wechseln, erscheint nach dessen Aufruf ein Bereich, der durch einen Nutzernamen und ein Passwort geschützt ist. Sie alleine können somit bestimmen, wer das Passwort erhält und das Wiki bearbeiten kann. Jedes Mal, wenn eine Änderung vorgenommen wird, kommt es zu einer Aufzeichnung dieser. Über die Historie, in der die Abwandlungen festgehalten werden, lassen sich auch vorherige Versionen des Werkes wiederherstellen. Wenn Sie explizit etwas über die verschiedenen Funktionen von MediaWiki erfahren möchten, erhalten Sie über den Account von BlueSpiceVideo viele nützliche Anleitungen. Die folgenden zwei Videos stammen ebenfalls aus diesem Kanal. Installation MediaWiki Erstellen eines Artikels mit MediaWiki Vor- und Nachteile von Wikis Bevor Wikis im Unterricht eingesetzt werden können, sollten Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern die Vor- und Nachteile von Wikis besprechen. Auch, wenn viele von diesen während des Umgangs mit Wikis von alleine auffallen, sollten sie im Unterricht ausdrücklich thematisiert werden. Vorteile Es ergeben sich neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fügen ihr Wissen zusammen. Die Bedienung eines Wikis ist einfach. Änderungen können nachvollzogen werden. Es kommt zu einer schnellen und weiten Verbreitung. Nachteile Jeder kann die Seiten bearbeiten: Informationen sind somit nicht wissenschaftlich geprüft. Öffentliche Wikis werden häufig für "Vandalismus" ausgenutzt. Wächst das Wiki schnell und werden viele Änderungen vorgenommen, ist die Kontrolle oft schwierig. Aufmerksam bleiben Diese angeführten Aspekte sind nur einige der Vor- und Nachteile von Wikis. Ihnen werden im Umgang mit dem Wiki noch weitere auffallen, die Sie gemeinsam mit der Klasse besprechen und sammeln sollten. Zusammenfassend bieten Wikis jedoch definitiv viele positive Aspekte für den Einsatz im Unterricht. Gemeinsam arbeiten zu einem Thema Erstellen Sie ein geschütztes Wiki und teilen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern den Benutzernamen und das Passwort mit. Gemeinsam sollten sie ein Thema bestimmen, wie zum Beispiel Sportarten. Danach sollen sich die Lernenden in kleinen Gruppen zusammensetzen und sich für die Bearbeitung einer Sportart entscheiden. Ziel ist es, gemeinsam über das Wiki einen Artikel zu verfassen, der sich mit allen möglichen Facetten der ausgewählten Aktivität beschäftigt. Vernetzung Nachdem jede Gruppe einen eigenen Artikel geschrieben und fertiggestellt hat, sollen diese untereinander verlinkt werden. Machen Sie die einzelnen Schülerinnen und Schüler jeweils für bestimmte Schlagwörter verantwortlich. Ihre Aufgabe ist es nun, die zugeteilten Begriffe innerhalb der verschiedenen Artikel zu verlinken, um so einen schnelleren Zugriff und eine größere Vernetzung möglich zu machen. Einführung und Themenverteilung Das folgende Unterrichtsbeispiel ist ein Projekt, das über längere Zeit durchgeführt werden sollte. Geben Sie Ihren Schülerinnen und Schülern jeweils ein Thema, zu dem sie in Einzelarbeit ein Wiki erstellen sollen. Die Themenfindung kann sich an aktuellem Unterrichtsstoff orientieren, Sie können aber auch gemeinsam mit den Lernenden ein Thema suchen. Zuvor sollten Sie Ihre Klasse mit der Funktionsweise eines Wikis vertraut machen. Wikis verwalten Aufgabe ist nun, dass alle zu ihrem Thema ein eigenes Wiki erstellen und dieses verwalten. Die Lernenden verfassen selbstständig Artikel, diese sollen aber möglichst auch von anderen bearbeitet und verändert werden. Die Lernenden sind somit dafür verantwortlich, die Änderungen zu prüfen und zu entscheiden, ob diese sinnvoll sind oder nicht. Auf diese Weise lernen sie auch automatisch die Vor- und Nachteile eines Wikis kennen. Weitere interessante Aspekte und Beispiele zum Einsatz von Wikis im Unterricht bietet auch der Text "Wikis in der Schule" . Einleitung Im letzten Abschnitt des vorliegenden Beitrags wird nun das soziale Medium Weblog , kurz Blog, vorgestellt. Neben den Funktionen sollen hier vor allem die Vor- und Nachteile benannt werden. Abschließend wird anhand von Anwendungsbeispielen illustriert, wie Blogs in den Unterricht integriert werden können. Was ist ein Weblog? Blogs sind grundsätzlich in sich abgeschlossen und spiegeln die Meinungen, Gedanken und Ideen der Personen wider, die sie anfertigen. So umfassen viele Blogs Stellungnahmen oder Nachrichten zu einem bestimmten Gegenstand, andere funktionieren dagegen eher als persönliche Online-Tagebücher. Mitunter sind sie auf wissenschaftliche Seiten oder Themen bezogen, um Diskussionen über spezielle Themen zu entwickeln. Die Autorin oder der Autor, Bloggerin oder Blogger genannt, steht hinter den Einträgen, die meist aus der Ich-Perspektive verfasst sind. Genutzt werden Blogs sowohl von Privatpersonen als auch von Prominenten, Sportlerinnen und Sportlern, Politikerinnen und Politikern oder großen Firmen. Grundsätzlich lassen sich durch Blogs kurze Nachrichten im Handumdrehen veröffentlichen und für andere zugänglich machen. Nahezu jeder Inhalt kann so geteilt werden. Blogs - eine individuelle Ausdrucksform Die meisten Blogs sind textbezogen, werden aber oft mit Bildern, anderen Blogs oder Medien sowie weiterführenden Links zu Websites, die sich auf ihr Thema beziehen, kombiniert. Angezeigt werden die Einträge üblicherweise in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Die Struktur und das Layout eines Blogs drücken dabei zumeist die Art und Weise einer Nutzerin oder eines Nutzers aus, Informationen zu sammeln und zusammenzustellen. Allgemein ist zu beobachten, dass Blogs immer mehr an Relevanz als Kommunikationswerkzeug in sozialen, arbeitsbezogenen, aber auch wissenschaftlichen Kontexten gewinnen. Blogs - einfach erklärt Mikroblogging mit Twitter Die Anwendung Twitter ist wahrscheinlich die am häufigsten genutzte und bekannteste Software im Bereich des Bloggings. "Twittern" ist dabei eine Form von Mikroblogging . Dies bedeutet, dass jede Nachricht, die veröffentlicht wird, nur 140 Zeichen lang sein darf. So posten Privatpersonen, Unternehmerinnen und Unternehmer oder auch Promis schnelle, kurze Nachrichten darüber, was sie gerade tun oder was Interessantes in ihrem Leben passiert. Um Twitter nutzen zu können, müssen Sie sich anmelden und ein Konto anlegen. Dieses kann natürlich auch unter einem Pseudonym geschehen. Mehr zu diesem Thema können Sie auch in dem Beitrag "Sicherheit und Schutz im Internet" des L2T-Projektes nachlesen. Was ist Twitter - eine Erklärung Kostenlos Blogs erstellen mit Wordpress Möchten Sie eine Software nutzen, mit der auch Beiträge veröffentlicht werden können, die aus mehr als 140 Zeichen bestehen, eignet sich unter anderem das Programm "Wordpress" . Wordpress ist eine kostenlose Software zur Verwaltung von Inhalten wie Texte, Bilder und Videos. Um Wordpress nutzen zu können, muss die Software auf dem Computer installiert sein. Der Download der Software kann ganz einfach über die Website des Programms erfolgen. Einführung Wordpress Darum geht es Inhaltlich geht es in Shakespeares "Macbeth" um den Aufstieg des königlichen Heerführers Macbeth zum König von Schottland. Im Laufe des Stückes verwandelt er sich zu einem Tyrannen, bevor er am Ende in einem tragischen Kampf ermordet wird. Aufgabenbeschreibung Behandeln Sie mit ihren Schülerinnen und Schülern dieses Werk von Shakespeare. Wenn alle das Buch gelesen haben und der Inhalt bekannt ist, dürfen sich die Lernenden die Rolle einer der wichtigsten Personen aussuchen. Zum Beispiel könnte dies Macbeth selbst, eine der drei Hexen oder die Göttin Hecate sein. Jede Schülerin und jeder Schüler benötigt für die folgende Aufgabe einen Zugang zu Twitter. Dieser kann unter dem entsprechenden Namen der ausgewählten Rolle laufen. Die Lernenden sollen sich nun in ihre Rolle hineinversetzen und als Schauspielerin oder Schauspieler kurze Nachrichten auf Twitter veröffentlichen. Weisen Sie die Schülerinnen und Schüler darauf hin, dass sie so gut wie möglich in ihrer Rolle bleiben und vor allem auch die passende Sprache wählen sollen. Es wird interessant sein, wie die Lernenden in ihren Rollen untereinander agieren, aber auch wie Außenstehende am Weblog teilnehmen. Informationsbeschaffung über Twitter Wie bereits erwähnt, nutzen nicht nur Privatpersonen Twitter. Daher kann eine mögliche Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler sein, sich eine Person oder ein Unternehmen auf Twitter auszusuchen und dieser beziehungsweise diesem über einen gewissen Zeitraum zu folgen. Aufgabenbeschreibung Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler dabei entdecken und herausarbeiten, für welche Zwecke die Personen Twitter nutzen und auf welche Art und Weise sie das Mikroblogging anwenden. So nutzen beispielsweise viele Unternehmen Twitter, um neue Produkte anzukündigen. Darüber hinaus wird im Bereich der Politik oftmals Wahlkampf über die Plattform betrieben. Als Abschluss dieser Übung sollen alle von ihren gemachten Erfahrungen berichten. Neben den hier angeführten Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht können Sie viele weitere interessante Beispiele aus diesem Bereich auf der Seite der "blogwerkstatt" finden. Diese wurde übrigens ebenfalls mit dem Programm Wordpress erstellt.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Informationstechnik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Arbeitsmarkt und Niedriglohnsektor

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Arbeitsmarkt und Niedriglohnsektor" führt anhand eines Erklärfilmes in die Grundfragen beschäftigungspolitischer Steuerung und daraus resultierender Einkommensverteilung ein. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei anhand einer Podiumsdiskussion auch mit Erfahrungen aus ihrem realen Alltag konfrontiert. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich in mehreren Lernrunden die Grundmechanismen des Arbeitsmarktes sowie die Vor- und Nachteile von Niedriglohn-Arbeitsplätzen. In diesem Zusammenhang wird auch die Diskussion um die Auswirkungen eines gesetzlichen Mindestlohnes thematisiert. Zielsetzung soll nicht nur sein, dass die Lernenden den eingeengten Handlungsspielraum staatlicher Arbeitsmarktpolitik verstehen, sondern auch individuelle Meinungen zur aktuellen Beschäftigungspolitik entwickeln und argumentativ üben. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier "Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht" . Der Themenbereich Arbeitsmarkt und Niedriglohnsektor im Unterricht Eine florierende Wirtschaft und gut dotierte Arbeitsplätze sind für den Wohlstand und sozialen Frieden unseres Landes zentral. Da ein freier Güter- und Arbeitsmarkt dies erfahrungsgemäß nicht leisten kann, sind staatliche Eingriffe zwingend erforderlich. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit setzt keine speziellen Kenntnisse aufseiten der Lernenden voraus. Es wäre allerdings hilfreich, wenn die Schüler bereits eine Vorstellung des Begriffes "Markt" hätten. Didaktische Analyse Die Lernenden müssen erkennen, dass auch der "Arbeitsmarkt" im Kern ein "Markt" ist, der sich nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage richtet. Auch staatliche Eingriffe, wie zum Beispiel die Einführung eines Mindestlohnes, müssen sich daran orientierten. Gleichzeitig muss der Gesetzgeber die Folgen seiner Eingriffe bedenken: Führt etwa die Einführung von steuer- und sozialversicherungsbegünstigten Minijobs zu mehr Wohlstand oder zu einem immer stärkeren Auseinandertriften von Arm und Reich? Methodische Analyse Arbeitsmarktpolitische Überlegungen werden für die Lernenden umso erfahrbarer, je mehr sie methodisch veranlasst werden, das Problem auf sich zu beziehen und persönlich Stellung zu nehmen oder fiktive Entscheidungen zu treffen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Funktionsweise des Arbeitsmarktes. können Vor- und Nachteile von Niedriglohnsektoren und Mindestlöhnen darstellen und persönlich beurteilen. können die sozialen Folgen von einem Anwachsen der Geringverdiener und Minijobbern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können den Informationsgehalt eines Erklärvideos erfassen, strukturiert und aufgabengenbezogen wiedergeben und anwenden. recherchieren Hintergrundinformationen im Internet recherchieren. können die Glaubwürdigkeit und Interessensbezogenheit von Internetinformationen beurteilen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv in Teams zusammen und setzen sich mit den Arbeitsergebnissen anderer Gruppen respektvoll auseinander. entwickeln Fachwissen und Werturteile, die sie auch gegenüber anderen vertreten können. können ihre persönlichen Meinungen und Werthaltungen argumentativ vortragen und verteidigen. Hier können Sie sich das Video zur Unterrichtseinheit anschauen.

  • Wirtschaftslehre
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Ausbreitung von Infektionskrankheiten

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit diesem Arbeitsmaterial werden die Grundlagen zur exponentiellen Ausbreitung von Krankheiten erarbeitet. Basis dafür ist die Durchführung eines Modellversuchs.In dieser Unterrichtsstunde geht es darum, wie schnell sich Infektionskrankheiten verbreiten können. Die Grundlage für diese Stunde ist das Wissen über die Verbreitungswege von Infektionskrankheiten und wie sich eine Infektion vermeiden lässt. Ausgehend von diesem Wissen wird ein Experiment durchgeführt, das den Lernenden modellhaft die exponentielle Ausbreitung von Krankheiten verdeutlicht. Dabei besitzen die Lernenden jeweils einen Becher mit destilliertem Wasser, wobei sich bei zwei Personen eine zehnprozentige Natriumcarbonat-Lösung im Becher befindet. Gegenseitig pipettieren sich die Lernenden Flüssigkeit in die Becher. Abschließend wird ein Indikator in alle Becher gegeben. Schon bei einer geringen Menge an Natriumcarbonat verfärbt sich die Flüssigkeit. Dieses Experiment wird im Anschluss auf seine Aussagekraft hin untersucht und beurteilt. Das Thema Ausbreitung von Krankheiten im Unterricht In jedem Jahr gibt es eine Grippe-Welle. Das Thema Infektionskrankheiten bietet also einen hohen Lebensweltbezug der Lernenden. Ausgehend vom Wissen über die Verbreitungswege von Infektionskrankheiten kann mit einem Modellversuch beispielhaft die Geschwindigkeit der Ausbreitung von Krankheiten und Infektionen verdeutlicht werden. Vorkenntnisse Die Lernenden kennen bereits die Verbreitungswege von Infektionskrankheiten und wie sie sich davor schützen können (zum Beispiel durch Impfung). Didaktische Analyse Das Thema Gesundheit und damit verbunden auch die Immunbiologie ist nicht zuletzt durch die Jakarta Erklärung zur Gesundheitsförderung für das 21. Jahrhundert ein wesentlicher Bestandteil des Biologieunterrichts. Ein Verständnis für und das Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Mitmenschen sollen gestärkt werden. Das schließt das Wissen über die Ausbreitung von Infektionskrankheiten sowie vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung mit ein. Methodische Analyse Durch einen stillen Bildimpuls werden die Lernenden angeregt, sich mit dem Schutz vor und der Ausbreitung von Infektionskrankheiten auseinanderzusetzen. Anhand des Simulationsexperiments erkennen die Lernenden, wie schnell sich Infektionskrankheiten ausbreiten können. Zusätzlich verstehen die Lernenden das Experiment als Modell und begreifen Modelle als Abbild der Realität. Dabei ist stets auf die Modellkritik zu achten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler fördern durch das Arbeiten mit Modellen die fachliche Kompetenz Erkenntnisgewinnung . erkennen anhand des Simulationsexperiments, wie schnell sich Krankheiten verbreiten können. erkennen Modelle als Abbild der Realität. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind sich ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bei der Ausbreitung von Krankheiten bewusst. fördern durch die Auseinandersetzung mit dem Modell ihre Selbstwahrnehmung und soziale Wahrnehmungsfähigkeit als Teilkompetenzen der Personalen Kompetenz .

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I
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