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Die Urheberrechtsreform der Europäischen Union im Unterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zur Urheberrechtsreform der Europäischen Union diskutieren die Lernenden sowohl das bisherige Urheberrecht als auch vor allem die umstrittene Gesetzesänderung. Sie hinterfragen die Neuerungen und setzen sich mit der Kritik an der Reform auseinander, die ein Ende des freien Internets voraussagt.Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit der in Politik und Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Urheberrechtsreform der Europäischen Union (EU). Während die einen in der Reform ein längst überfälliges Regelwerk zum besseren Schutz der Urheber im Zeitalter der Digitalisierung sehen, fürchten andere, die Reform könnte durch den Uploadfilter das Ende des freien Internets bedeuten. Auch wenn man sich im Grunde einig ist, dass das Urheberrecht nicht mehr zeitgemäß ist und reformiert werden muss, bestehen Unstimmigkeiten darin, welche Regelungen für ein Copyright sinnvoll sind. Die Kritik an der Reform hinterfragen die Lernenden im Unterricht mit dieser Einheit im Sinne der kritischen Medienreflexion unter anderem am Beispiel Leistungsschutzrecht sowie bei der Frage, ob sie gegebenenfalls ihr eigenes Verhalten im Internet durch die Reform verändern müssen. Damit die Schülerinnen und Schüler sich eine eigene Meinung zum Thema bilden können, ist es wichtig, dass sie die wichtigsten Fakten kennen. Dieses Unterrichtsmaterial führt die Lernenden deshalb an das Regelwerk heran. Sie lernen die umstrittenen Artikel 11 und 13 der Urheberrechtsreform kennen, untersuchen die Webseite ihres Ausbildungsbetriebs hinsichtlich ihrer Rechtsmäßigkeit nach der neuen Verordnung und setzen sich kritisch mit der Reform auseinander. Dabei diskutieren sie auch die Frage, inwieweit die Urheberrechtsreform das Ende des freien Internets bedeuten könnte. Das Unterrichtsmaterial eignet sich für den Einsatz in den berufsbildenden Schulen und wir durch EU-Urheberrechtsreform: Arbeitsblätter für die Sekundarstufen ergänzt. Das Thema "Urheberrechtsreform der Europäischen Union" im Unterricht Das Hochladen und Teilen von Inhalten ist ein fester Bestandteil der Internetkultur und kaum ein Schulreferat kommt heute noch ohne Bilder aus dem Internet aus. Ob und welche Verwendungszwecke erlaubt sind, spielt meist nur eine zweitrangige Rolle. Während Facebook, Youtube und weitere soziale Netzwerke mit diesen fremden Inhalten Millionen verdienen, sehen die Urheber meist keinen Cent. Dies zu ändern und das Urheberrecht an die Bedingungen im Internet anzupassen, ist Ziel der Europäischen Urheberrechtsreform. Allerdings ist die Reform bei den Internetusern und auch bei Teilen der Urheber auf heftige Kritik gestoßen. Die Unterrichtseinheit soll Ihren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das umstrittene Gesetz ermöglichen und sie dazu befähigen, die Reform kritisch zu betrachten. Vorkenntnisse Die Unterrichtsreihe orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen und ist so angelegt, dass Sie als Lehrkraft keine besonderen Vorkenntnisse benötigen. Wenn Sie sich bisher bereits in den Medien über das Thema informiert haben, sind Sie ebenso wie Ihre Lernenden ausreichend vorbereitet. Es ist davon auszugehen, dass die Schülerinnen und Schüler bereits von der Diskussion um die Urheberrechtsreform und ihre möglichen Folgen für das Internet gehört haben, andernfalls bietet Arbeitsblatt 1 die Möglichkeit, sie zunächst in die Problematik einzuführen. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler sich kritisch mit der Urheberrechtsreform auseinandersetzen. Die Lernenden erarbeiten sich wichtige Hintergrundinformationen, die sie dazu befähigen, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden und diese zu vertreten. Methodische Analyse Die Urheberrechtsreform ist ein sehr komplexes Thema, und für Laien sind die Gesetzestexte kaum verständlich. Ziel der Unterrichtsreihe ist es daher im Sinne der Schüleraktivität, die wesentlichen Punkte, die auch den Alltag der Jugendlichen betreffen, aufzugreifen und allgemeinverständlich zu vermitteln. Die Einheit soll den Jugendlichen durch die entsprechende didaktische Reduktion die Möglichkeit geben, sich ein eigenes Bild zu der Problematik zu machen und zum Nachdenken anregen. Je nach technischer Ausstattung wird ein Quiz zum Urheberrecht im Alltag in motivierender interaktiver Form sowie alternativ auf einem Arbeitsblatt angeboten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit der Urheberrechtsreform der Europäischen Union auseinander und prüfen, was sich die Neuerungen verändert. hinterfragen ihren eigenen Umgang mit dem Urheberrecht kritisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren unterschiedliche Internetauftritte auf ihren Umgang mit dem Urheberrecht. arbeiten Informationen auf und setzen diese um. informieren sich selbstständig zu einem Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich am Beispiel der Urheberrechtsreform mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander hinterfragen ihren eigenen Standpunkt und bilden sich eine eigene Meinung. arbeiten zielorientiert in Gruppen zusammen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Ludwig van Beethoven: Materialien für den Musikunterricht in Klasse 5 bis 7

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser abwechslungsreichen Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über das Leben und musikalische Schaffen des berühmten deutschen Komponisten Ludwig van Beethoven. Neben Höreindrücken bekannter Werke wie "Für Elise" oder den berühmten Themen der "Schicksalssinfonie", "Freude, schöner Götterfunken" oder der "Mondscheinsonate", werfen die Lernenden in einem Lernzirkel einen Blick auf den Menschen Ludwig van Beethoven sowie seine Lebensstationen, sein Leiden und seinen Charakter. Für die Geschichte der klassischen Musik hat das Jahr 2020 eine besondere Bedeutung. Der allseits bekannte und verehrte deutsche Komponist würde im Dezember diesen Jahres seinen 250. Geburtstag feiern. Anlässlich dieses Jubiläums finden vielerorts zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte statt. Umso wichtiger ist es, dass auch Schülerinnen und Schüler sich im Unterrichtsfach Musik dieser herausragenden musikalischen Persönlichkeit nähern. Dies kann mithilfe dieser abwechslungsreichen und schüleraktivierenden Unterrichtseinheit geschehen. Die Lernenden erarbeiten sich einen Überblick über die Lebensdaten und -stationen Beethovens, seine Krankheiten und seinen Charakter sowie natürlich in sein gewaltiges musikalisches Schaffen. Ebenso lernen sie vier äußerst bekannte, ausgewählte Stücke kennen. In einer weiterführenden Unterrichtseinheit könnte die Lehrkraft weitere, tiefergehende Aspekte wie die Sinfonien, die Sonaten-Hauptsatzform oder Beethovens Opern und Klaviersonaten behandeln. Passend zu dieser Unterrichtseinheit gibt es auch interaktive Online-Übungen, die zur Vertiefung oder zum spielerischen Abschluss eingesetzt werden können: Einführung in das Leben und Werk Ludwig van Beethovens. Einführung in das Leben Ludwig van Beethovens Kenntnis über bedeutende Komponisten und ihre Werke zählt nicht nur zum Allgemeinwissen, sondern zum Grundwissen im Fach Musik in den Jahrgangsstufen 5 bis 7. Die Schülerinnen und Schüler haben aus ihrem privaten Umfeld, der Grundschule beziehungsweise vorangegangenen Jahrgangsstufen sicherlich schon einmal den Namen Ludwig van Beethoven gehört. Das Hauptthema von "Für Elise", der "Schicksalssinfonie" oder "Freude, schöner Götterfunken" sollte vielen bekannt sein, wenngleich man die Werke möglicherweise nicht unmittelbar Beethoven zuordnet. Es bietet sich an, diese Unterrichtseinheit als Abschluss des Themenbereichs "Wiener Klassik" zu behandeln, oder eben als eigenständige Einheit zum 250. Jubiläum Beethovens. Didaktisch-methodische Analyse Mit diesem Material kann erkannt werden, dass sich es sich bei dem Komponisten Ludwig van Beethoven nicht nur um einen genialen Musiker und Komponisten handelt, der die Welt mit seinen Werken beeindruckt und verändert hat, sondern auch um eine tragische, von Krankheit geplagte Figur in der Musikgeschichte. Ziel dieser Einheit ist es, den Schülerinnen und Schüler einen möglichst umfassenden Eindruck vom Leben und Werk Beethovens auf abwechslungsreiche Art zu vermitteln. Mit einer Unterrichtseinheit zu Ludwig van Beethoven ist es nur möglich, der Klasse die wichtigsten Aspekte des Lebens, Wirkens und Schaffens Beethovens in Form von "Schlaglichtern" näher zu bringen. Danach besitzen die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die Person Beethoven und können ihn zeitlich einordnen, ebenso haben sie einen musikalischen Höreindruck seiner vermutlich bekanntesten und populärsten Werke erhalten. Dies geschieht durch einen ständigen Wechsel der Sozialformen und Interaktionen wie beispielsweise Einzel- und Partnerarbeit, einer Phase des Hörens, Lesens und der Differenzierung im Lernzirkel. Das gemeinsame Singen der Europahymne bildet einen würdigen Abschluss anlässlich Beethovens 250. Geburtstag im Jahr 2020. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren ihr Vorwissen zum Musiker Ludwig van Beethoven. lernen das Leben und Werk dieses Komponisten kennen. gewinnen Einblicke in das Wesen dieser herausragenden Persönlichkeit. hören Werke oder Werkausschnitte bewusst an und beschreiben diese anhand einiger Aspekte. erkennen charakteristische Elemente musikalischer Werke in anderen Zusammenhängen wieder (zum Beispiel Ludwig van Beethoven: 9. Sinfonie - Europahymne). musizieren gemeinsam die Europahymne. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Anhören und Ansehen von Musikstücken. arbeiten gut und respektvoll mit ihrem Partner oder Partnerin beziehungsweise im Lernzirkel zusammen.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Kommunikationsmodelle: Das Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In diesem Teil der Unterrichtsreihe "Kommunikationsmodelle" steht das Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver im Fokus. Die Lernenden setzen sich dabei insbesondere mit möglichen Störungen des Kommunikationsprozesses auseinander. Für das alltägliche Miteinander ist Kommunikation unabdingbar. Um unter anderem die eigene Kommunikation zu analysieren, bietet es sich an, theoretische Modelle hinzuzuziehen. Hierfür sind verschiedene Theorien geeignet. Shannon und Weaver entwickelten bereits in den 1940er-Jahren das Sender-Empfänger-Modell, welches schließlich von Paul Watzlawick und Friedemann Schulz von Thun modifiziert wurde. Im Ursprung wollten Shannon und Weaver den Kommunikationsprozess am Telefon optimieren. Da jedoch der Inhalt der Botschaften in dem Modell keine Beachtung findet, kommt es in der Ursprungsversion kaum noch zum Tragen. Als Leitfaden für den Unterricht dient eine PowerPoint-Präsentation. Diese beginnt mit einem induktiven Einstieg in Form einer Videosequenz. Diese wird im Anschluss analysiert. Darüber hinaus wird immer wieder Bezug auf einzelne Kommunikationssequenzen genommen. Ein Rollenspiel ergänzt die Gruppenarbeit zu Störungen im Kommunikationsprozess. Die Unterrichtseinheit wird durch insgesamt drei interaktive Übungen gestützt, zu denen Sie hier gelangen. Kommunikation findet ständig statt – sei es verbal oder nonverbal. Nur wer versteht, wie Kommunikation funktioniert, kann eigene Verhaltensweisen reflektieren und optimieren. So lassen sich unter anderem Missverständnisse mit Mitmenschen vermeiden. Vertiefte kommunikative Kompetenzen erwerben die Lernenden maßgeblich im Deutschunterricht (prozessbezogene Kompetenzen: Sprechen und Zuhören). Dieses Ziel wird im Rahmen dieser Unterrichtseinheit mittels einer Videoanalyse beziehungsweise der Beobachtung und Analyse einer Gesprächssituation verfolgt. Weiterhin wird ein Zitat durch die Schülerinnen und Schüler sinnvoll ergänzt. Die Unterrichtseinheit, die Teil der Unterrichtsreihe "Kommunikationsmodelle" ist, beginnt dabei mit einem induktiven Einstieg. Wechselnde Sozialformen, unterschiedliche Informationsangebote – beispielsweise in Form einer Videosequenz oder interaktiven Übungen – bieten die Möglichkeit eines abwechslungsreichen Unterrichts. Der zeitliche Rahmen sollte bei mindestens vier Schulstunden liegen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können das Sender-Empfänger-Modell in eigenen Worten wiedergeben. kennen mögliche Störungen im Kommunikationsprozess. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können im Rahmen der Gruppenarbeit wissenschaftliche Quellen im Internet ausfindig zu machen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben sich im Anschluss an die Präsentationen der Gruppenarbeit konstruktives Feedback. arbeiten in Paararbeit effektiv, konzentriert und auf kreative Weise zusammen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Geschlechtergerechtigkeit: Mädchen und Frauen im ländlichen Uganda

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema Gleichstellung und Frauenförderung gehen auf die heutige Situation von Frauen und Mädchen im ländlichen Uganda ein. Ursachen und Auswirkungen werden beleuchtet und die Wechselwirkungen dieser Aspekte herausgearbeitet.Das Unterrichtsmaterial "Chancengleichheit schaffen: Die Situation von Mädchen und Frauen im ländlichen Uganda" von Aktion Tagwerk e.V. für die Klassenstufen 7 bis 10 unterstützt Lehrkräfte dabei, Themen des Globalen Lernens in ihrem Unterricht umzusetzen. Es werden sowohl das Wissen über die Weltgesellschaft als auch die Methodenkompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert. Das Thema "Geschlechtergerechtigkeit" im Unterricht Das Unterrichtsmaterial "Chancengleichheit schaffen: Die Situation von Mädchen und Frauen im ländlichen Uganda" ist für den Einsatz in unterschiedlichen Schulfächern geeignet und enthält Anknüpfungspunkte zu Lehrplänen aller Bundesländer. Die folgenden Fächer und Themenbereiche eignen sich beispielsweise besonders gut für den Einsatz des Unterrichtsmaterials: Erdkunde: die Stellung der Frau in verschiedenen Gesellschaften; unterschiedliche Wege der Entwicklung in Subsahara-Afrika Gesellschaftswissenschaften: die Lebenswelten von Jungen und Mädchen; Disparitäten, Identität und Lebenswirklichkeit Politik: Armut und Reichtum; soziale Ungerechtigkeiten; Teilhabechancen Vorkenntnisse Die Lehrkraft sollte sich im Vorfeld der Unterrichtseinheit mit dem Land Uganda, insbesondere mit der Bildungssituation im Land, etwas vertraut machen. Es ist hilfreich, einige Informationen zur Rolle der Frau im städtischen und ländlichen Uganda und/oder anderen afrikanischen Ländern zu haben (siehe unten: "Externe Links"). Didaktische Hinweise Der Fokus des vorliegenden Unterrichtsmaterials zur Geschlechtergerechtigkeit liegt auf der Situation von Frauen und Mädchen in ländlichen Regionen in Uganda. Aufgegriffen werden neben dem Thema der Geschlechtergerechtigkeit auch die Bereiche Armut, Bildung sowie demographische Strukturen und Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass es neben traditionellen Werten vor allem die Armut ist, die Mädchen und Frauen in Uganda den Zugang zu Bildung erschwert. Mithilfe des Unterrichtsmaterials wird herausgearbeitet, welche Wechselwirkungen es zwischen Bildung, Armut und Geschlechtergerechtigkeit gibt. Methodische Hinweise Der Aufbau der Unterrichtsmaterialien folgt den Leitprinzipien des Globalen Lernens: Erkennen – Bewerten – Handeln. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich den Themenbereich der Geschlechtergerechtigkeit und Frauenförderung anhand des Beispiels der Situation von Mädchen und Frauen im ländlichen Uganda. strukturieren und verknüpfen Informationen. nehmen eine reflektierte Gewichtung von Meinungen und Fakten vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Informationen zum Themenbereich der Geschlechtergerechtigkeit in Uganda im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Gruppen. werden zu einem Perspektivenwechsel angeregt.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Lebensmittelkennzeichnung: Verbraucherinformation, Verbraucherschutz

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Lebesmittelkennzeichnung" ist in den größeren Themenkomplex "Verbraucherinformation, Verbraucherschutz" einzuordnen. Sie besteht aus vier Einzelthemen, die jeweils für sich, zeitversetzt oder auch am Stück behandelt werden können. Die angesprochenen Inhalte sollen den Schülerinnen und Schülern eine Hilfe bei Einkauf, Preisvergleich und Konsum von Waren sein.Im ersten Teil der Unterrichtseinheit "Lebensmittelkennzeichnung: Verbraucherinformation, Verbraucherschutz" erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen auf den Verpackungen zur Lebensmittelkennzeichnung. Das entsprechende Arbeitsblatt kann in Einzel- oder Partnerarbeit bearbeitet werden. Die Arbeitsblätter 2 bis 4 enthalten Informationen und Aufgaben zu den Lebensmittelzusatzstoffen, zur Unterscheidung von Fruchtsaft, Fruchtnektar beziehungsweise Fruchtsaftgetränken und zum EAN-Strichcode. Sie können ebenfalls in Einzel- oder Partnerarbeit bearbeitet werden. Lösungsvorschläge zu allen vier Arbeitsblättern sind im Materialpaket enthalten. Ein didaktisch-methodischer Kommentar sowie ein beispielhafter Verlaufsplan der Doppelstunde zum Themenschwerpunkt "Kennzeichnungspflicht" (Arbeitsblatt 1) bieten der Lehrkraft Vorschläge zum Einsatz der Arbeitsblätter im eigenen Unterricht. Die Unterrichtseinheit bietet Anknüpfungspunkte an die Lehrpläne der Fächer Gesundheitsschutz, Wirtschaftslehre, Ernährungslehre, Haushaltslehre und Arbeitslehre. Sie kann dabei sowohl an berufsbildenden Schulen als auch an allgemeinbildenden Schulen (ab der 7. Klasse) eingesetzt werden. Das Thema "Lebensmittelkennzeichnung" im Unterricht Schülerinnen und Schüler sind aktive Einkäuferinnen und Einkäufer. Bei ihren Käufen achten allerdings die wenigsten auf die Qualität der Produkte, auf deren Inhaltsstoffe, die Herstellung oder Herkunft. Für diese Punkte will die vorliegende Einheit Bewusstsein schaffen. Die Jugendlichen werden dabei befähigt, angebotene Waren nach Sorten und Qualitätsstufen zu unterscheiden und entsprechend den persönlichen Ansprüchen und Bedürfnissen auszuwählen. Die Schule kann hierzu ihren Beitrag leisten, indem entscheidende Kriterien für ein mündiges und kritisches Verbraucherverhalten praxisnah in den Unterricht integriert werden. Methodische Hinweise Für diese Unterrichtsreihe können vier bis fünf Unterrichtsstunden angesetzt werden, um für die Schülerinnen und Schüler relevante Aspekte ausführlich anzusprechen. Zur Intensivierung empfiehlt sich die "originale Begegnung" durch Besuche mit Kleingruppen in Supermärkten, bei denen das Gelernte vor Ort angewandt werden kann. Auch weiterführende Internet-Recherchen zu den einzelnen Szenarien sollen Anreiz für die Schülerinnen und Schüler sein, das nötige Fachwissen zur Thematik zu vertiefen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Abbildungen und Arbeitsblättern Informationen und werten diese aus. können die Notwendigkeit der Lebensmittelkennzeichnung erklären. können Fachbegriffe in richtigen Zusammenhängen anwenden. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre soziale Kompetenz durch Partnerarbeit. erwerben für ihr Konsumverhalten wertvolle Erkenntnisse und können diese im Alltag anwenden und verwerten.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

eTwinning: Fußball-Weltmeisterschaft international

Unterrichtseinheit

In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse aus Italien, Spanien und Deutschland mit dem Thema "Fußball-WM" auseinander. Sie sollen dabei vor allem ein Empfinden für soziale Regeln erlernen und erkennen, welches Verhalten fair oder unfair ist. Kinder brauchen Vorbilder für die eigene Entwicklung. Gerade im Sport finden Schülerinnen und Schüler ihre Idole, da sie sich wie Sportlerinnen und Sportler nach Erfolg und Sieg sehnen. Aber jeder Sporttreibende verliert auch mal, sodass man als Fan nicht nur Triumphe, sondern auch die Misserfolge des Stars erlebt. Wie leicht entwickelt sich dann aus einem friedlichen Wettkampf im Stadion eine aggressive Auseinandersetzung zwischen Fans rivalisierender Teams. Ein länderübergreifendes Herangehen an die Thematik soll eine Basis für Verständigung schaffen. Das folgende Zitat verdeutlich das Ziel solcher Bemühungen. "Ein Glück, dass wir Freunde in Italien haben, da können wir uns, wenn die Deutschen schon nicht gewinnen, mit den Italienern freuen." (Alex und Maxim) Andere Sichtweisen kennen lernen Die Schülerinnen und Schüler gewinnen durch die länderübergreifende Auseinandersetzung mit dem Thema "Fußball WM", durch Internetrecherchen, neue Texte der Jugendliteratur, Lieder und die Informationen der lokalen Berichterstattungen einen umfassenden Einblick in die Thematik. Indem sie sehen, dass ähnliche Themen in ihren Partnerklassen relevant sind, wird ein Bewusstsein von möglichen Gemeinsamkeiten geschaffen und eine Akzeptanz von unterschiedlichen Sichtweisen aufgebaut. Gemeinsame Ergebnisse Die gemeinsame Homepage, in der Arbeitsergebnisse präsentiert und verglichen werden können, soll die Schülerinnen und Schüler herausfordern, eine von allen Projektpartnerinnen und -partnern zu verstehende Dokumentation zu erstellen. In den teilnehmenden Schulen sind im Rahmen des Unterrichtsprojektes vielfältige Formen der Zusammenarbeit in wechselnden Gruppen möglich. Die Arbeit der einzelnen Gruppen nimmt aufeinander Bezug und führt zu einem gemeinsamen Gesamtergebnis. Tipps und Tricks für die Praxis Um einen reibungslosen Ablauf des Projektes zu erzielen, sollten Sie einige Punkte beachten. Mögliche Themen und Unterrichtsbeispiele Das Projekt eignet sich für den fächerübergreifenden Unterricht. Finden Sie hier Gestaltungsideen für den Unterricht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen zum Thema Fußball WM Internetrecherchen durch. finden Themenschwerpunkte, die sie in Gruppen bearbeiten wollen. stellen ihren Partnerklassen diese Themenschwerpunkte vor. arbeiten Texte zielgruppengerecht auf. führen Umfragen an ihrer Schule durch und werten diese aus. erarbeiten ein Quiz. planen ein Fußballturnier und führen es durch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen Internetrecherchen durch. pflegen E-Mail Kontakte. nutzen Software (PowerPoint, Paint, Excel, Paint Shop Pro, HotPotatoes, Pinnacle). dokumentieren das Projekt mit Digitalkamera und Videokamera. erstellen Beiträge für die Homepage. Ziel des Projektes ist es, Kinder und Jugendliche zur Reflexion anzuregen. Sie sollen ihr Empfinden für faires und unfaires Verhalten sowie für den Sinn sozialer Regeln stärken. Um einen reibungslosen Ablauf des Projektes zu ermöglichen, sollten Sie einige zentrale Punkte beachten. Klären Sie mit allen Projektteilnehmerinnen und -teilnehmern die Zielsetzung ab. Vereinbaren Sie regelmäßige E-Mailkontakte. Sprechen Sie die Formen der Internetpräsenz ab. Achten Sie auf eine optimale Größe der Website. Planen Sie Verlinkungen. Informieren Sie die Schulleitung und das Kollegium umfassend über Ihr Projekt. Aus einer Auswahl an Büchern über Fußball aus der Bibliothek und mithilfe von Internetrecherche trugen die Schülerinnen und Schüler Themenvorschläge zusammen: Geschichte des Fußballs Lexikon der Fußballwörter Die besten Fußballspieler der Welt WM-Stadien in Deutschland Das Spielfeld Die besten Mannschaften Länder, die an der WM teilnehmen Spielregeln Fairplay Die Rolle der Fans Fan-Pass Fußballquiz Fußballlieder Logos und Plakate Fußballcomic Fußballturnier in der Schule Videoaufzeichnung des Endspiels Favoriten-Umfrage in der Schule: Wer wird Weltmeister? Themenabsprache Diese Themen wurden den Partnerschulen zugesandt und durch eigene Themenvorschläge ergänzt. Für die spanische Partnerschule wurde die Themenliste ins Englische übersetzt. Die Lerninhalte werden in dieser Liste den verschiedenen Fächern und Fächergruppen zugeordnet. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in Gruppen zu den oben genannten Themen PowerPoint Seiten, die in die Projekthomepage gestellt werden (Erdkunde, Englisch und muttersprachlicher Unterricht). lesen und interpretieren Fairplay-Geschichten. Die Themen werden in den Sozialkundeunterricht integriert. nutzen die Fairplay-Geschichten als Themen für Comics oder Plakate (Kunstunterricht). erarbeiten Fußballfragen in Gruppen für ein Fußballquiz, das mit HotPotatoes erstellt wird (IT-Stunde). singen, begleiten und lernen Fußballlieder (Musik). planen und führen ein Fußballturnier durch (Sport), das aufgezeichnet wird. führen eine Umfrage in der Schule zum Ausgang der WM durch, die ausgewertet und als Diagramm (Excel) dargestellt wird (Mathematik). erstellen Sachaufgaben rund um das Thema Fußballweltmeisterschaft (Mathematik). Aktionen Umfragen, Spiele (Turniere, Fußball Spielfest), Zieltreffen, Sackhüpfen mit Fußball, Blinden-Fußball (Augen werden verbunden, Kameraden helfen durch zurufen), Dreibeinfußball (zwei Partnern wird je ein Bein zusammengebunden, das Paar muss ins Tor treffen) Geschichten Die Geschichte von Francesco (Don Bosco Aktion), Die neuen Fußballschuhe (Bernd Bandulewitz, Keine Mädchensache (Dorothea Schröder) Lieder Fußball-ABC (Dorothe Schröder / Reinhard Horn), Hier kommt die Welle (Eckart Bücken) etwinning die projekte können sich sehen lassen. als schulleiter kann man stolz sein, kolleginnen zu haben, die auf diesem niveau arbeiten und schule darstellen können. andere reden - sie macht! christoph schubert 08.05.2006

  • Fächerübergreifend / Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I

If-clauses and Sustainability

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Englisch der Klassen 9–10 verbindet funktionale Grammatik (Conditional Clauses Type I–III) mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Lernenden entwickeln sprachliche Mittel zur Formulierung realistischer, hypothetischer und vergangener Handlungsoptionen im Kontext klimafreundlicher Gebäudetechnologien. Durch authentische Auseinandersetzung mit ökologischen und ökonomischen Auswirkungen technischer Lösungen und reflektieren Handlungsmöglichkeiten. Die Unterrichtseinheit "If-Clauses & Sustainability: My Climate-Friendly Home" verbindet die Wiederholung und Vertiefung der englischen Conditional Types (Type I–III) mit einem lebensweltnahen und gesellschaftlich relevanten Thema: nachhaltiges Wohnen und energieeffiziente Gebäudetechnik. Ausgehend von der Leitfrage "How can we make our homes more climate-friendly and energy-efficient while saving money on utility bills?" setzen sich die Lernenden mit konkreten Maßnahmen zur Energie- und Wassereinsparung auseinander. Dabei lernen sie zentrale Technologien aus dem Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) kennen, wie Wärmepumpen, Dämmung oder wassersparende Systeme. Die Einheit folgt einer klaren Progression: Zunächst formulieren die Schülerinnen und Schüler realistische Handlungsmöglichkeiten mit Type I Conditionals. Darauf aufbauend entwickeln sie mithilfe von Type II Conditionals im Rahmen eines "Dream Eco-Home" visionäre und hypothetische Konzepte. Abschließend reflektieren sie vergangene Entscheidungen und verpasste Chancen im Bereich nachhaltiger Gebäudetechnik unter Verwendung von Type III Conditionals. Neben der sprachlichen Kompetenzentwicklung werden auch Bewertungskompetenz und nachhaltigkeitsbezogenes Denken gefördert. Die Lernenden setzen sich mit ökologischen und ökonomischen Auswirkungen technischer Lösungen auseinander und reflektieren sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten. Die Unterrichtseinheit eignet sich besonders zur Verbindung von funktionalem Grammatiklernen mit Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie zur Förderung handlungs- und produktionsorientierter Kompetenzen. Die Unterrichtseinheit ist sowohl didaktisch als auch methodisch konsequent kompetenzorientiert aufgebaut und verbindet funktionales Grammatiklernen mit einem lebensweltnahen Kontext im Bereich nachhaltiger Gebäudetechnik. Didaktisch orientiert sich die Einheit an zentralen Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwick-lung (BNE). Das Thema "klimafreundliches Wohnen" weist eine hohe Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung auf, da steigende Energiepreise und ökologische Herausforderungen direkte Auswirkungen auf die Lebensrealität der Lernenden haben. Gleichzeitig ermöglicht der SHK-Kontext einen konkreten und anschaulichen Zugang zu technischen Lösungen und deren Bewertung. Die Progression entlang der Conditional Types I–III dient nicht nur der grammatischen Strukturierung, sondern bildet eine kognitive Entwicklung ab: von realistischen Handlungsmöglichkeiten (Type I) über visionäre Konzepte (Type II) hin zur reflektierenden Bewertung vergangener Entscheidungen (Type III). Dadurch wird Grammatik funktional als Denkwerkzeug genutzt. Methodisch wird ein Wechsel von Sozialformen eingesetzt. Einzelarbeitsphasen ermöglichen individuelle Sprachproduktion und Sicherung, während Paar- und Gruppenarbeiten kommunikative Kompetenzen fördern und kooperative Lernprozesse unterstützen. Insbesondere die Transferaufgaben (Beratungstext, Eco-Home-Konzept, Reflexion) ermöglichen eine handlungsorientierte Anwendung der erlernten Strukturen. Scaffolding-Elemente wie Satzstarter und strukturierte Aufgabenstellungen unterstützen leistungsschwächere Lernende, während offene und kreative Aufgaben Differenzierung nach oben ermöglichen. Typische Fehler (z. B. "will" im if-Satz oder "would" im Type III if-clause) werden gezielt aufgegriffen und korrigiert. Die Einheit setzt grundlegende Vorkenntnisse zu einfachen If-Clauses voraus, ist jedoch so aufgebaut, dass alle drei Conditional Types systematisch wiederholt und vertieft werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden Conditional Types I–III korrekt an. nutzen fachbezogenen Wortschatz im Kontext Nachhaltigkeit. formulieren argumentierende und reflektierende Texte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Medien zur Recherche nachhaltiger Technologien. reflektieren Informationen kritisch. präsentieren Ergebnisse adressatengerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Paar- und Gruppenarbeit. geben konstruktives Feedback. präsentieren Ergebnisse gemeinsam.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Flüchtlinge – und wie Deutschland mit ihnen umgeht

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit führt Schülerinnen und Schüler an Fragestellungen und Probleme heran, die mit dem Flüchtlingszustrom nach Deutschland verbunden sind. Dabei betrachten die Lernenden die Herausforderungen sowohl aus der Sicht der Flüchtlinge, als auch aus der Perspektive der zuständigen Behörden. Seit dem Sommer 2015 beherrscht das Thema Flüchtlinge die Medien und Stammtische. Doch was passiert eigentlich mit den vielen Menschen, die den weiten Weg auf sich nehmen und zu uns kommen? Wie leben sie, wo kommen sie her und was müssen sie tun, um bei uns Asyl zu beantragen? Diesen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit auf den Grund. Dabei versetzen sie sich sowohl in die Lage der hier lebenden Flüchtlinge, als auch in die der Menschen in den zuständigen Behörden der Städte und Gemeinden. Die Unterrichtseinheit ist so angelegt, dass die Schülerinnen und Schüler das Thema weitgehend selbstständig erarbeiten. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass das Thema Flucht so vielschichtig ist, dass im Rahmen dieser Unterrichtsreihe nur einzelne Aspekte gestreift werden können. Die Aufgaben sind so angelegt, dass in den meisten Fällen Raum für eigene Gedanken und Überlegungen, aber auch für Lösungsvorschläge bleibt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren mehr über Fluchtursachen und Fluchtwege, die Unterbringung von Flüchtlingen und das Asylverfahren. setzen sich kritisch mit dem Thema Flüchtlinge auseinander. entwickeln eine eigene Meinung zum Thema und können diese argumentativ vertreten. lernen verschiedene Standpunkte kennen und vertreten. lernen, Gesehenes kritisch zu hinterfragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Standpunkte kennen und akzeptieren. arbeiten im Team. stellen gemeinsam ihre Arbeiten vor. lernen, Kompromisse zu schließen und diese zu akzeptieren. lernen, ihren Standpunkt argumentativ und vor Publikum zu vertreten. beschäftigen sich mit Fluchtursachen und unterschiedlichen Asylverfahren.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

FSK und Jugendschutz

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Jugendschutz setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit jugendgefährdenden Medieninhalten und FSK-Kennzeichen auseinander und lernen, Medieninhalte und deren Wirkung kritisch einzuschätzen. Ego-Shooter und Co.: Jugendgefährdende Medien stehen immer wieder im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den FSK-Kennzeichen und betrachten das Für und Wider von Altersfreigaben aus verschiedenen Perspektiven. Gleichzeitig lernen sie, die Einflüsse von Medieninhalten und die Medienwirkung kritisch und kompetent aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Zum Abschluss der Unterrichtseinheit erstellen die Jugendlichen einen Informationstext zum Thema, der beispielsweise auf der Schulhomepage veröffentlicht werden kann. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich in Gruppenarbeit mit Freiwilliger Selbstkontrolle und Jugendmedienschutz beschäftigen und dieses Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Weiterhin sollen sie selbst Medienkompetenz entwickeln, um Medieninhalte hinsichtlich der von ihnen ausgehenden Gefahren zu bewerten. Ihr erlangtes Wissen können die Lernenden abschließend in Einzelarbeit oder Gruppenarbeit verschriftlichen, beispielsweise für die Schulhomepage. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in Gruppenarbeit mit einem vorgegebenen Thema intensiv auseinander. sammeln selbstständig Informationen und ordnen diese, um sie wiedergeben zu können. lernen, aus Gruppeninformationen ein verständliches Protokoll zu entwerfen. schreiben Artikel für die Schulhomepage, die Schülerzeitung oder für einen Flyer. reflektieren über potentielle Gefahren von Medieninhalten. lernen den Begriff "FSK" kennen und setzen sich mit dessen Bedeutung kritisch auseinander. begreifen den Stellenwert und die Bedeutung von Jugendmedienschutz. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. veröffentlichen einen eigenen Text auf der Schulhomepage. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Teamfähigkeit. lernen, andere Ansichten in der Diskussion zu akzeptieren und aufzugreifen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Wasser und seine chemischen Eigenschaften

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Chemie der Klassen 8–9 vermittelt den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse zu den chemischen Eigenschaften von Wasser. Die Lernenden untersuchen den Zusammenhang zwischen dem molekularen Aufbau von Wasser und seinen besonderen Eigenschaften. Anhand von Experimenten analysieren sie Phänomene wie Oberflächenspannung, Löslichkeit und Wasserhärte und setzen diese in Beziehung zu Alltagsbeispielen. Wasser begegnet uns in unserem täglichen Leben. Es ist eine unverzichtbare Lebensgrundlage und ein großer Bestandteil des menschlichen Körpers. Ein bewusster Umgang mit Wasser hilft den Rohstoff zu schonen. Deshalb ist es besonders wichtig, das Bewusstsein bei alltäglichen Routinen wie beispielsweise dem Zähneputzen oder dem Nutzen der Spül- und Waschmaschine zu stärken. Durch die Erweiterung der Kenntnisse über die außergewöhnlichen chemischen Eigenschaften von Wasser und seinen Besonderheiten, wird die Bedeutung des Wassers hervorgehoben und im Denken und Handeln der Schülerinnen und Schüler verankert. Sie werden sensibilisiert und erfahren, dass ein sorgsamer Umgang mit diesem wertvollen Rohstoff unerlässlich ist. Die Unterrichtseinheit liefert einen allgemeinen Überblick über die chemischen Eigenschaften dieses besonderen Moleküls. Sie vermittelt ein grundlegendes Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Wassermolekülen sowie den daraus resultierenden Eigenschaften und geht dabei auch auf die Elektronegativität von Elementen ein. Des Weiteren wird die Besonderheit hervorgehoben, dass Wasser als einziger Stoff auf natürliche Weise in allen drei Aggregatzuständen vorkommt. Das Phänomen der Dichteanomalie wird dabei didaktisch reduziert anhand eines Beispiels aus dem Alltag betrachtet. Abschließend wird die Wichtigkeit und Notwendigkeit hervorgehoben, die Trinkwasserqualität regelmäßig zu überwachen. Dabei wird auf verschiedene Optionen eingegangen, die Qualität von Wasser zu verbessern und so zu einem nachhaltigen Umgang mit Wasser beizutragen. Das vorliegende Unterrichtsmaterial eignet sich für den Unterricht in der Sekundarstufe I im Fach Chemie. Es kann als Material für die Themen "Stoffe und Eigenschaften“ beziehungsweise "Aggregatzustände“ oder "umweltbezogene Chemie“ herangezogen werden und hebt die Bedeutung von Wasser hervor. Die Unterrichtseinheit bietet einen klaren Lebensweltbezug und regt an verschiedenen Stellen zum Denken an. Neben verschiedenen Lernmethoden und Sozialformen liefert sie auch eine vertiefende Zusatzaufgabe, die optional bearbeitet werden kann. Deshalb eignet sich die Einheit insbesondere auch für heterogene Lerngruppen. Das erste Arbeitsblatt kann als eine allgemeine Einführung in das Thema Wasser genutzt werden. Der Fokus liegt zunächst auf dem chemischen Aufbau sowie dem damit verbundenen Dipolcharakter von Wasser. Anhand eines Experiments werden die Oberflächenspannung und die intermolekularen Kräfte zwischen den Molekülen verdeutlicht. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich außerdem mit der Bedeutung von Wasser im Alltag auseinander. Weiterhin können die besonderen Eigenschaften von Wasser mit Hilfe des zweiten Arbeitsblattes behandelt werden. Dabei wird auf die verschiedenen Aggregatzustände des Wassers eingegangen. Das dritte Arbeitsblatt hebt die Wichtigkeit einer regelmäßigen Überprüfung der Wasserqualität hervor. Es können zwei Experimente durchgeführt werden, die zum einen auf die Wasserhärte eingehen und zum anderen die kalklösende Wirkung von Essigsäure verdeutlichen. Außerdem werden verschiedene Möglichkeiten hervorgehoben, die Wasserqualität zu verbessern. Eine abschließende Aufgabe regt zum Nachdenken an und soll das Bewusstsein für einen umweltfreundlichen und wertschätzenden Umgang mit Wasser stärken. Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Laufe der Unterrichtseinheit durch visuelle Darstellungen und praxisnahe Beispiele aus ihrem Alltag ein weitgehendes Verständnis für die Bedeutung von Wasser. Ein spezielles Vorwissen wird für die Bearbeitung der Aufgabenstellung nicht benötigt, da das benötigte Wissen in den Infotexten vermittelt wird. Ein grundlegendes Wissen in Bezug auf die Vorbereitung und Durchführung der Experimente wird vorausgesetzt. Die allgemeine Vorgehensweise bei Experimenten (Frage stellen, Vermuten, Versuch durchführen und beobachten, Ergebnisse notieren, Auswertung) sollte zuvor wiederholt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die chemische Struktur und die damit verbundene Polarität von Wasser kennen. erlangen detailliertes Wissen über die verschiedenen Eigenschaften des Wassers. befassen sich mit der Wasserhärte sowie der Aufbereitung von Trinkwasser. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Medienangebote für ihre Recherche. lernen verschiedene Medien zu unterscheiden und sie kritisch zu hinterfragen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Aufgabenstellungen gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner oder innerhalb einer Gruppe. verbessern ihre Diskussionsfähigkeit, indem sie ihre Meinung äußern und mit Argumenten unterstützen. wenden ihr Wissen auf fächerübergreifende Fragen an. lernen praktische Versuche vorzubereiten, präzise zu beobachten und ihre Beobachtungen zu dokumentieren.

  • Chemie
  • Sekundarstufe I

Jamaican Creole – Materialien für einen rassismuskritischen Englisch-Unterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser rassismuskritischen Unterrichtseinheit (Abiturthema: Postcolonialism and migration) lernen die Schülerinnen und Schüler über das Leseverstehen und Hörverstehen (Songtextanalyse) mehr über die Entstehung, den Status und die Anwendung von Jamaikanischem Kreolisch. Die Materialien lassen sich sowohl für den Grundkurs als auch Leistungskurs (gegebenenfalls ohne die Differenzierungsaufgaben) einsetzen.In dieser Unterrichtseinheit erlernen die Schülerinnen und Schüler Informationen zur Entstehung, Geschichte und heutigen Situation des Jamaikanischen Kreolischs zunächst über ein Leseverstehen. Drei binnendifferenzierte Aufgaben stehen zur Auswahl bereit. In der zweiten Stunde lernen sie die Sprache näher kennen, indem sie den Songtext "Ain't no giving in" des Künstlers Chronixx analysieren. Der Song stammt aus der Stilrichtung Conscious Reggae , die vor allem soziale, religiöse und politische Themen in den Vordergrund stellt. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen das Lied nicht nur in Bezug auf Unterschiede zum Standard-Englisch, sondern analysieren darüber hinaus die stilistischen Mittel/die Sprache des Songs. Sowohl beim Lese- als auch Hörverstehen wird auf eine ausführliche Binnendifferenzierung geachtet, indem es für die größeren Aufgaben drei verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt. Diese Unterrichtseinheit eignet sich hervorragend für das Abiturthema Postcolonialism and migration . Außerdem ist die Unterrichtseinheit so konzipiert, dass sie sowohl im Präsenzunterricht (Arbeitsblätter + PowerPoint Präsentation für die Lehrkraft) als auch im Distanzunterricht (Arbeitsblätter + PowerPoint Präsentation + Videos, die die Lernenden durch die Stunde leitet) durchgeführt werden kann. Postcolonialism and migration – Jamaican Creole Der Einsatz der Einheit eignet sich im Anschluss an die Besprechung des British Empire für das Thema Postcolonialism and migration , damit die Schülerinnen und Schüler bereits historisches Hintergrundwissen zur Erstehung der Sprache sowie zum Thema "Unterdrückung und Widerstand" während der Kolonialzeit haben. Die Lernenden sollen im Rahmen dieser Einheit erfahren, dass Jamaican Creole (oder auch Jamaican Patwa ) von etwa 2,7 Millionen Jamaikanerinnen und Jamaikanern als Muttersprache gesprochen wird und Ausdruck ihrer kulturellen Identität ist. Jamaican Creole ist nur eine von über 70 Pidgin und Kreolsprachen weltweit. Die Lehrkräfte müssen kein spezielles Vorwissen mitbringen, sollten sich allerdings das Unterrichtsmaterial sowie die weiterführenden Links zu den Kreolsprachen gut anschauen. Wichtig zu wissen ist auch, dass manche Lieder aus dem Musikgenre Dancehall aus Jamaika (insbesondere in der Vergangenheit, in den letzten Jahren hat dies stark nachgelassen) sexistische und homophobe Passagen enthalten. Deshalb steht Musik aus Jamaika immer wieder in der Kritik. Der hier behandelte Song (und auch der Künstler selbst) gehören aber zur Stilrichtung Conscious Reggae , die durch Bob Marley weltweit bekannt geworden ist und insbesondere politische, religiöse und soziale Themen behandelt und zum friedlichen Miteinander aufruft. Deshalb gilt diese Kritik nicht für dieses Genre und der Song kann ohne Bedenken im Unterricht eingesetzt werden. Rassismuskritischer Englisch-Unterricht Der Leitfaden des Autor*innenKollektiv Rassismuskritischer Leitfaden empfiehlt, dass sich für einen rassismuskritischen Fremdsprachenunterricht die Auseinandersetzung mit Kreolsprachen, insbesondere über Songs, gut eignet. Diese Auseinandersetzung zeigt nämlich, dass Kreolsprachen keineswegs "gebrochene beziehungsweise falsche" Versionen europäischer Sprachen, wie zum Beispiel Englisch oder Französisch, darstellen, sondern die Sprachwissenschaft bewiesen hat, dass diese Sprachen eigenständige Sprachen sind, die deshalb auch den Status dieser verdient haben. Darüber hinaus haben sie eine wichtige Verbindung zur Identität der Sprechenden, da sie sich von der Sprache der ehemaligen Kolonialherren abgrenzen. Diese Einheit möchte dazu beitragen, Sprachhegemonien aufzubrechen und die Sprachvielfalt und Mehrsprachigkeit im Fremdsprachenunterricht wertschätzen. Didaktische Analyse Mit diesem Material soll erkannt werden, dass nicht nur die in den Schulbüchern dominanten Varianten wie Canadian, British, Australian oder American English existieren, sondern es zahlreiche weitere in englischsprachigen Ländern gibt, die auch aus sprachwissenschaftlicher Sicht den gleichen Status verdient haben, meist aber nicht als gleichwertig betrachtet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr soziokulturelles Orientierungswissen über Kreolsprachen, insbesondere in einem weiteren anglophonen Kulturraum (Jamaika). erweitern ihr Bewusstsein bezüglich der Vielfalt der englischen Sprache. reflektieren dieses erweiterte Orientierungswissen kritisch und berücksichtigen dabei die kulturelle, weltanschauliche und historische Perspektive. versetzen sich aktiv und reflektiert in Denk- und Verhaltensweisen von Menschen anderer Kulturen (Perspektivwechsel) und entwickeln aus der spezifischen Differenzerfahrung Verständnis und Empathie für den anderen sowie kritische Distanz zur eigenen Kultur. Fachbezogene Teilkompetenzen, bezogen auf die Kernkompetenzen des Lernbereichs Globale Entwicklung Die Schülerinnen und Schüler erkennen Unterschiede und Ähnlichkeiten in den Lebensverhältnissen eigener und nicht vertrauter Kulturen und Länder durch Beschäftigung mit fremdsprachlichen Texten. beobachten die Entwicklung und Verbreitung von Sprachen im Globalisierungsprozess und erkennen Veränderungen. machen sich den Erwerb anderer Sprachen als Bereicherung in Bezug auf interkulturelles Verstehen und transkulturelle Verständigung bewusst. reflektieren ein eurozentristisches Weltverständnis. Text- und Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen den Songtext von Chronixx vor dem Hintergrund seines spezifischen kommunikativen und kulturellen Kontextes – vor allem den Künstler, Adressatin oder Adressat, Ort, Zeit, Anlass und Textsorte – und können die Gesamtaussage benennen sowie wichtige Details zusammenfassend wiedergeben. deuten den Song in Bezug auf Aussageabsicht, Darstellungsform und Wirkung. Dazu berücksichtigen sie die Textsortenmerkmale sowie Wechselbeziehungen von Inhalt und strukturellen, sprachlichen und akustischen Mitteln. entwickeln unter Verwendung von Belegen eine Textdeutung und beziehen unter Bezugnahme auf ihr Welt- und soziokulturelles Orientierungswissen begründet Stellung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Teamfähigkeit, indem sie sich regelmäßig über ihre Arbeitsergebnisse austauschen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Rap im Musikunterricht

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Aspekten von Rapmusik: Sie lernen die theoretischen Hintergründe dieser Musikrichtung sowie ausgewählte berühmte US-amerikanische Rapper kennen. Mithilfe der kostenlosen Sequencer-Software "Music Maker" von Magix erstellen die Lernenden selbst Raps. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick in theoretische Grundlagen von Rap, einen groben Überblick über aktuelle berühmte US-amerikanische Rapper und sie sammeln Erfahrungen beim eigenen Musizieren von Rapmusik. Sie üben sich in Bodypercussion, wiederholen grundlegende Notenwerte und Rhythmen, und erlernen beziehungsweise üben das Stück "Rapper's Delight". Abschließend erhalten die Lernenden einen Einblick in eine kostenlose Musik-Software, mit der sie eigenständig Beats komponieren und ihre eigenen Texte dazu singen können. Diese Unterrichtseinheit kann eigenständig oder als Sequenz zur Einheit Die Entstehungsgeschichte des Hip-Hops durchgeführt werden. Rap als Thema im Musikunterricht War Rap früher eine Musikrichtung, die vornehmlich von Jugendlichen konsumiert wurde, hat sich der schnelle Sprechgesang zu einem weltweit anerkannten Massenphänomen für Jung und Alt entwickelt, wenngleich es vermutlich immer noch Teenager sind, die diese Musik hauptsächlich hören. Selbst wenn jemand eine andere Musikpräferenz hat, so wird die Leistung, das schnelle deutliche Sprechen begnadeter Rapper, durchaus anerkannt und vielleicht sogar bewundert. Genau hier liegt eine der Herausforderungen beim Musizieren, da das Sprechtempo in der Regel viel schneller ist als im Alltag. Dabei soll das Gesprochene noch in einem bestimmten, stimmigen Rhythmus dargeboten werden. Eine weitere Hürde ist der Text an sich, da er einen gewissen Inhalt transportieren soll, ein Thema, welches der Rapper ausgiebig behandelt und sich dazu noch im Idealfall reimen sollte. Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben mit Rapmusik positive Erfahrungen gemacht, viele verspüren eher eine Abneigung gegen diese oft als aggressiv angesehene Musikrichtung. Diese Vorbehalte sollen auf vielfältige Weise abgebaut oder relativiert werden. Dies geschieht auf spielerische Arten, sowohl auf eine theoretische und dennoch humorvolle Art und durch zahlreiche praktische Übungen. Für diejenigen Lehrkräfte und Klassen, die gerne digital arbeiten, eröffnen sich zahlreiche multimediale Möglichkeiten. Dadurch, dass versucht wird, den Schülerinnen und Schülern Rapmusik auf unterschiedlichste Arten und einem Wechsel der Sozialformen nahe zu bringen, ist sowohl ein hohes Maß an Motivation und Schüleraktivität gewährleistet. Rapmusik nachahmen und selbst produzieren Das bekannte Stück "Rapper's Delight" der Gruppe Sugar Hill Gang wird in dieser Einheit auf verschiedene Arten nachgeahmt: singen zum Original, singen zum Playback, musizieren mit Instrumenten und Bodypercussion. Ebenfalls können die Schülerinnen und Schüler zum Rhythmus von "Rapper's Delight" eigene Text verfassen und musizieren. Darüber hinaus lernt die Klasse das kostenlose Sequenzer-Programm "Music Maker" von Magix in Grundzügen kennen. Durch die leichte Bedienoberfläche der Software ist es für jeden möglich, zu Hause am eigenen Rechner Playbacks zu erstellen und dann dazu zu rappen oder zu singen. Erste Schritte mit der Software werden auf Arbeitsblatt 05 erklärt. Ergänzende interaktive Übungen Vertiefend zu dieser Einheit stehen interaktive Übungen mit Quizfragen, Memory und Drag und Drop Übungen zur Verfügung, mit denen sich das Thema Rapmusik abrunden lässt. Die Rap-Übungen fokussieren US-amerikanische Rapper, Hits deutscher Rapmusiker sowie allgemeine Fragen zur Musikrichtung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. verschaffen sich einen Überblick über Grundlagen der Rapmusik. kennen berühmte US-amerikanische Rapper und deren Musikstücke. musizieren gemeinsam das Stück "Rapper's Delight" der Sugar Hill Gang. texten und komponieren eigenständig Raps. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler installieren die kostenlose Software "Music Maker" auf ihrem PC/Laptop und erstellen/komponieren mit dem Programm eigenständig Beats und Rapstücke. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll mit ihrem Partner oder Partnerin zusammen. hören den Rap-Interpretationen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler aufmerksam zu.

  • Musik
  • Sekundarstufe I
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