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Würfelspiel zur Konjugation

Kopiervorlage

Das Wortstammprinzip bei der Konjugation von Verben ist für die Schülerinnen und Schüler eine wichtige Stütze für die Bildung der richtigen Verbform. Dennoch gibt es im Deutschen einige Ausnahmen, die - je abhängig vom sprachlichen Hintergrund - nicht zwangsweise im mündlichen, aber im schriftlichen Sprachgebrauch zum Stolperstein werden können. Dieses Spiel verbindet durch die zum Kernwortschatz gehörenden Verben die Festigung des Sichtwortschatzes mit der Übung der sprachlich richtigen Formenbildung.Das Material kann vielfältig eingesetzt und variiert werden. So lassen sich die Spielregeln unkompliziert erweitern beziehungsweise verändern, indem die Verben zum Beispiel im Präteritum konjugiert werden müssen, von den Schülerinnen und Schülern auf mögliche Rechtschreibstrategien überprüft werden müssen, der Wortstamm genannt werden muss und so weiter. Die Silbenschrift ist abhängig von der Klassenstufe, in der das Spiel eingesetzt werden soll, nicht zwingend notwendig, zahlt sich jedoch in jedem Fall in Bezug auf die Erkennung der Silbenstruktur positiv aus. Das Spiel sollte ausgedruckt und im Idealfall laminiert werden, damit das Material flexibel und nachhaltig eingesetzt werden kann. Die Anleitung auf dem Spiel hilft den Schülerinnen und Schülern, das Material selbstständig zu verwenden. Das Spiel kann ab zwei Spielenden genutzt werden. Es werden Spielfiguren (die Kinder verwenden aber auch gerne ihre Radiergummis o.ä.) und mindestens ein Würfel benötigt. Hervorzuheben bei diesem Spiel ist die automatische Interaktion der Schülerinnen und Schüler untereinander. Da die Lernenden das entsprechende Verb, auf dem sie stehen, entsprechend ihrer gewürfelten Zahl (und dem damit einhergehenden Pronomen) zunächst richtig konjugieren müssen, um auf dem Feld stehen bleiben zu dürfen, tritt der nächste Mitspieler als Kontrollinstanz ein und kann gegebenenfalls Hilfestellungen geben beziehungsweise inkorrekte Antworten sensibel korrigieren. Auf diese Weise wird sowohl im Bereich der Fehlersensibilität als auch im Bereich der gegenseitigen Korrektur (was zum Beispiel für Rechtschreibkonferenzen notwendig ist) gearbeitet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und bilden sprachliche Formen. entdecken wiederkehrende Elemente (zum Beispiel Wortbausteine, Wortstämme). strukturieren Wörter nach orthografischen Gesichtspunkten (zum Beispiel Regelmäßigkeiten in der Wortbildung entdecken). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler spielen selbstständig in Kleingruppen miteinander.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Fertigen mit dem 3D-Drucker

Kopiervorlage / Video

In diesem Arbeitsmaterial erlernen die Schülerinnen und Schüler die grundlegende Funktionsweise eines 3D-Druckers. Darüber hinaus erwerben sie Handlungskompetenzen im Umgang mit einer CAD-Software zum virtuellen Fertigen von 3D-Modellen. Das Arbeitsmaterial wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt. Das Arbeitsmaterial dient zur Einführung in den 3D-Druck. Es werden neben der allgemeinen Funktionsweise eines 3D-Druckers auch der Umgang mit TinkerCAD, einer online-basierten CAD-Software, erlernt. Der erste Teil der Arbeitsmaterialien dient als Einführung in den 3D-Druck und ist so angelegt, dass die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben eigenständig durch beispielsweise Internetrecherchen bearbeiten können. Für die Bearbeitung der weiteren Arbeitsblätter und Aufgaben empfiehlt sich die Verwendung von TinkerCAD. Ziel der Aufgaben ist die Erstellung verschiedener 3D-Modelle, die perspektivisch mit dem 3D-Drucker gedruckt werden können. TinkerCAD ist kostenlos und direkt im Browser benutzbar. Mithilfe dieser Software lassen sich 3D-Modelle schnell und intuitiv erstellen. Lediglich die Lehrkraft muss sich zuvor online registrieren und kann dann einen Klassencode erstellen und freigeben. Mit dem Klassencode können Schülerinnen und Schüler auch ohne vorherige Anmeldung die Software verwenden. Zur Einführung und zur weiteren Erklärung gibt es unten stehend zudem vier Videos, in denen die grundlegenden Funktionen der Software Schritt für Schritt erklärt werden. Somit erlernen die Schülerinnen und Schüler die Verwendung aller notwendigen Werkzeuge und Funktionen der CAD-Software, um die Erstellung ihrer eigenen 3D-Modelle möglichst kreativ zu bewältigen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und verstehen die Funktionsweise eines 3D-Druckers. verstehen die Funktionsweise von TinkerCAD. konstruieren und fertigen virtuell mit TinkerCAD verschiedene 3D-Modelle. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Medien zur Informationsgewinnung. konstruieren und fertigen mit digitalen Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig im Homeschooling.

  • Technik / Sache & Technik / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Umkreis konstruieren

Video / Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsblatt festigen die Schülerinnen und Schüler ihr Verständnis geometrischer Konstruktionen. Anhand alltagsnaher Kontexte wenden sie die Konstruktion eines Umkreises praktisch an. Die Einführung erfolgt selbstständig nach dem Prinzip "Flip the Classroom" über ein erklärendes YouTube-Video. Dieses Arbeitsmaterial führt die Schülerinnen und Schüler schrittweise in die Konstruktion des Umkreises eines Dreiecks ein. Über einen QR-Code gelangen sie zu einem anschaulichen YouTube-Video, das die Konstruktion sowie die Bedeutung des Umkreismittelpunkts verständlich erklärt. Die Aufgaben verbinden geometrisches Wissen mit praktischen Anwendungen und fördern das eigenständige Entwickeln von Lösungsstrategien. In Aufgabe 1 konstruieren die Lernenden den Umkreis eines Dreiecks, dessen Eckpunkte symbolisch für drei mittelalterliche Siedlungen stehen. Der Mittelpunkt des Umkreises wird dabei als optimaler Standort für einen gemeinsamen Brunnen bestimmt – eine Anwendung, die geometrische Inhalte sinnvoll kontextualisiert. In Aufgabe 2 wird das mathematische Wissen im digitalen Umfeld vertieft: Die Schülerinnen und Schüler nutzen GeoGebra, um den Umkreis eines selbstgewählten Dreiecks zu konstruieren. So werden digitale Kompetenzen gefördert und das Gelernte weiter gefestigt. In Aufgabe 3 überprüfen die Lernenden ihr Verständnis durch eine Reihe von Richtig-/Falsch-Aussagen. Thematisiert werden zentrale Merkmale wie die Lage des Umkreismittelpunkts, die Konstruktionsregeln bei verschiedenen Dreiecksarten sowie die Definition des Radius. Die Aufgabe schult das kritische Hinterfragen mathematischer Aussagen und unterstützt die sichere Anwendung des erworbenen Fachwissens – ideal zur Wiederholung und Festigung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik und wenden diese auf Anwendungsaufgaben an. verwenden mathematische Darstellungen und veranschaulichen Situationen im Koordinatensystem. übertragen geometrische Konzepte auf praxisnahe Problemstellungen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet eigenständig zur Vorbereitung auf den Unterricht. nutzen GeoGebra zum Visualisieren und Lösen der Aufgaben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig beim gemeinsamen Lösen der Aufgaben.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Rauchender Schüler außerhalb des Schulgeländes unfallversichert?

Fall des Monats

Viele Schülerinnen und Schüler möchten während ihrer Pause rauchen. Meist ist dies auf dem Schulgelände untersagt. Daher mal schnell raus – ob erlaubt oder nicht. Während der Schulzeit gilt der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Kommt es in dieser Zeit zum Unfall, läge also ein "Arbeitsunfall" vor. Gilt dies auch, wenn man während der Hofpause das Schulgelände verlässt? Der konkrete Fall Der Fall ereignete sich in Hamburg. Ein volljähriger Schüler ging mit zwei Mitschülern in der Pause zum Rauchen in den schulnahen Stadtpark. An diesem Tag herrschte Unwetter mit Sturm und Schneefall. Während des Aufenthalts fiel ihm ein Ast auf Kopf und Körper. Dadurch erlitt der Kläger ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Vor Gericht ging es um die Frage, ob der Schüler unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stand. Das Sozialgericht gab dem Kläger noch Recht, das Landessozialgericht wies die Klage ab. Die Entscheidung des Gerichts Diese Entscheidung bestätigte das Bundessozialgericht. Es läge kein Arbeitsunfall vor und daher auch kein Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Der organisatorische Verantwortungs- und Einflussbereich der Schule beschränke sich auf das Schulgelände. Er ende ebenso wie die Aufsichtspflicht und -möglichkeit am Schultor. Der Stadtpark könne nicht als erweiterter Schulhof angesehen werden und der Aufenthalt dort stehe daher nicht unter dem Versicherungsschutz. Diese Entscheidung steht einem früheren Richterspruch entgegen, auf den der Schüler in seiner Klage noch Bezug genommen hatte. Das Bundessozialgericht hatte am 23. Januar 2018 (AZ: B 2 U 8/16 R) einem Kläger Recht gegeben, der Unfallversicherungsschutz außerhalb der Schule geltend gemacht hatte. In diesem Fall hatten mehrere Schüler eine Arbeit in der Gruppe daheim erledigt. Auf dem Heimweg von dort war einer der Beteiligten gestürzt – das Gericht erkannte darin einen versicherten Unfall außerhalb der Schule. Versicherungsschutz für Schülerinnen und Schüler regelt das Siebte Buch Sozialgesetzbuch Per Gesetz stehen Schülerinnen und Schüler unter dem Versicherungsschutz, erläutert anwaltauskunft.de und verweist auf das Siebte Buch Sozialgesetzbuch. Es ist die Rechtsgrundlage für die gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland. Darin heißt es unter anderem: "Kraft Gesetzes sind versichert […] Schüler während des Besuchs von allgemein- oder berufsbildenden Schulen und während der Teilnahme an unmittelbar vor oder nach dem Unterricht von der Schule oder im Zusammenwirken mit ihr durchgeführten Betreuungsmaßnahmen."

  • Fächerübergreifend

Arbeitsblatt: New Work – Startklar für die Arbeitswelt der Zukunft?

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Auf dem Arbeitsblatt werden neue Arbeitsmodelle wie Home-Office und mobiles Arbeiten im Kontext von Schule und Berufswelt vorgestellt und diskutiert. Home-Office und mobiles Arbeiten ist in vielen Bereichen auch nach der Corona-Pandemie ein zentraler Bestandteil der Arbeitswelt. Welche Chancen und Risiken gibt es und welche Fähigkeiten und Kompetenzen brauchen junge Menschen für dieses neue Arbeiten – nicht nur im Berufsleben, sondern auch in der Schul- oder Studienzeit? Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen kurzen Überblick über die Entstehung des Begriffs New Work sowie der aktuellen Verbreitung neuer Arbeitsformen. Dazu müssen die Schülerinnen und Schüler wichtige Fachbegriffe ihren Definitionen zuordnen. Um New Work greifbar für die Schülerinnen und Schüler zu machen werden drei Beispiele aus der Steuerberatung vorgestellt, in denen jeweils eine moderne Arbeitsform thematisiert wird. Mit dem Rückgriff auf neue und aktuelle Unterrichtsformate wird gezeigt, inwiefern New Work auch in der Schule angewendet wird und welche Anforderungen damit an die Schülerinnen und Schüler gestellt werden. Durch die Corona-Pandemie haben sich neue Arbeitsformen in vielen Berufsfeldern durchgesetzt und werden auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Die Schülerinnen und Schüler erörtern die wichtigsten Fachbegriffe und verknüpfen diese mit ihrer Lebenswirklichkeit. Die Beispiele aus der Steuerberatung dienen zur Verbildlichung der Chancen von New Work. Die Aufgaben beinhalten vor allem gruppen- und plenumsorientierte Arbeitsphasen mit abschließender Diskussion. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt, ihre eigenen Kompetenzen zu überprüfen und auch kritisch die Vor- und Nachteile von New Work zu hinterfragen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben relevante Fachbegriffe zum Thema New Work. vergleichen unterschiedliche Arbeitsmodelle in der Schule, der Berufswelt und in der Steuerberatung. analysieren ihre Fähigkeiten und Kompetenzen für das Lernen und Arbeiten in einem digitalen und mobilen Umfeld. setzen sich mit den Vor- und Nachteilen von New Work auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich darin, komplexe Sachverhalte wie die Auswirkungen der Digitalisierung, der Globalisierung, des demografischen Wandels und gesellschaftlicher und ökologischer Krisen wie des Klimawandels, Pandemien oder Kriegen auf die Arbeitswelt darzustellen. nutzen digitale Werkzeuge wie Boards für Mindmaps, um Zusammenhänge und Arbeitsergebnisse zu verdeutlichen und zu präsentieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren sich in Lerngruppen, um komplexe Sachverhalte zu bearbeiten. reflektieren gemeinsam mit einem Lernpartner oder einer Lernpartnerin, eigene Fähigkeiten und Kompetenzen und geben respektvoll Feedback. trainieren, eigene Standpunkte zu finden und zu begründen und kontroverse Diskussionen zu führen.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Schätzen und Messen: Einführung von Längen

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial zum Thema Schätzen und Messen von realitätsnahen Längen aus dem Alltag entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine Vorstellung von Längen und gleichen im Anschluss ihre Vermutungen mit konkreten Messwerten ab. Das Überschlagen und Schätzen in Sachsituationen wird in einem Schätz- und Messwettbewerb geübt werden, indem die Lernenden dazu aufgefordert werden, Längen der Gegenstände und Objekte aus ihrem Alltag zu prüfen. Dabei schätzen sie zum Beispiel die Längen in ihrem Klassenraum und mit der Sporthalle auch andere Räume ihrer Schule. Das Material lässt sich ohne großen Aufwand individuell an Ihre Lerngruppe und die örtlichen Gegebenheiten anpassen. Die Maßeinheiten mm, cm, dm und m sollten dafür bereits bekannt sein. Für leistungsstarke Schülerinnen und Schülerinnen gibt es zusätzliche Aufgaben, die zum Weiterdenken anregen. Das Thema "Schätzen und Messen: Einführung von Längen" im Unterricht Dieses Arbeitsmaterial zum Thema "Schätzen und Messen: Einführung von Längen" gliedert sich in die Unterrichtsreihe "Längen" (Rechnen mit natürlichen Zahlen). Im ersten Schritt werden die Alltagsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler sowie die Vorerfahrungen im Umgang mit einem Messwerkzeug durch einen Schätz- und Messwettbewerb im Klassenverband abgefragt. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler trotz unterschiedlichen Lernstands das Thema gemeinsam diskutieren und erarbeiten. So kann jedes Kind seinem Leistungsniveau entsprechend gefordert werden und Input geben. Darüber hinaus können Fehlvorstellungen erkannt und ausgeräumt werden. Im Anschluss wird nach der Think-Pair-Share Methode gearbeitet. So können die Schülerinnen und Schüler selbstständig eine Lernaufgabe lösen und ihre Arbeitskompetenz dadurch erhöhen. Die Pair Phase hilft insbesondere den schwächeren Schülerinnen und Schülern, die durch die leistungsstärkeren Kinder eine frühzeitige Hilfestellung für ihren Lösungsweg erhalten, bevor es in der Share Phase einen erneuten Austausch im Klassenverband gibt. Im Zusammenhang mit dem Mess- und Schätzwettbewerb ist vor allem auch das korrekte Messens von großer Wichtigkeit. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe ihrer variierenden Alltagsvorerfahrungen den höchstmöglichen Lernfortschritt im Klassenverband erreichen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erhalten exakte Messwerte, indem sie die 0 korrekt positionieren und eine gegebene Länge unter Zuhilfenahme eines Lineals genau einzeichnen. kontrollieren die Abweichung vom gemessenen und ihrem geschätzten Wert (Umgehen mit symbolischen, formalen und technischen Elementen). begründen, wie man eine Höhe oder Länge ohne Messinstrumente abschätzen kann, indem sie sich an ihren bekannten Längen orientieren und diese mit der abzuschätzenden Länge vergleichen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lassen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ausreden und akzeptieren andere Meinungen (Rücksichtnahme und Solidarität). verbessern ihre Kooperationsfähigkeit in der Partnerarbeit, wodurch eine Vielzahl an Lösungsideen entwickelt werden kann (Kooperations- und Teamfähigkeit).

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

"Rechtsextremismus – Kleidung, Musik, Tags und das Antirassismusgesetz"

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Das Informationsmaterial sensibilisiert Lehrkräfte für Anzeichen rechtsextremer Tendenzen bei Jugendlichen und macht Vorschläge zur Behandlung des Themas im Unterricht.Die rechtsextreme Szene mit ihrer subversiven Kleidung, speziellen Symbolen sowie einer Ideologisierung über Musik ist für Jugendliche sehr attraktiv. Die Szene rekrutiert ihre Mitglieder in erster Linie über Konzerte oder Freizeitaktivitäten. Das Handout enthält Informationen für Lehrkräfte, um Anzeichen einer Identifikation mit Rechts bei den Schülerinnen und Schülern zu erkennen. Zusätzlich werden drei Unterrichtsideen skizziert, die die Themen "Geschichte der Skinheadbewegung", "Rechtsextreme Tags und Symbole" und "Rassistische Musik" behandeln. Als Alternative zum im Arbeitsmaterial vorgeschlagenen Film, kann der deutsprachige Film „Skinhead Attitude“ eingesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die wichtigsten rechtsextremen Zeichen und welche rechtsextreme Haltung mit ihnen verbunden ist. kennen die Geschichte der Skinheads. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen. erkennen und verstehen, welche Symbole und Bezeichnungen für bestimmte Menschengruppen verletzend sind. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Geschichte der Skinheads anhand eine Films. analysieren die Texte rechtsextremer Lieder.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Kostenfreie Schulangebote zu Zivilcourage von WEISSER RING e. V.

Fachartikel

Die Schulmaterialien des WEISSEN RING e. V. zeigen Möglichkeiten zivilcouragierten Handelns auf und möchten dazu animieren, sich für andere einzusetzen und gegen Unrecht und Diskriminierung einzutreten, um Opferwerdung zu verhindern. Schule als Zielbereich der Kriminalprävention Das Zusammenleben in einer Gesellschaft kann eine große Herausforderung für jede und jeden Einzelnen darstellen. In Extremsituationen ist die Notwendigkeit oft viel deutlicher erkennbar als in den eher "kleinen" oder flüchtigen Alltagssituationen. Ob in akuten Notsituationen, angesichts tätlicher An- und Übergriffe, konfrontiert mit Hass – das alles sind Momente, in denen es um die Bedrohung der individuellen Sicherheit geht, aber auch darum, demokratische Werte zu vertreten . Der WEISSE RING e. V. unterstützt Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II mit Unterrichtsmaterial sowie mit Informationen zu speziellen Delikten oder begleitenden Aktionen und Videos zum Unterricht. Die bereitgestellten Inhalte des WEISSEN RINGS unterstützen Sie dabei, Ihren Unterricht praxisnah und mit dem Blick auf konkrete Unterstützung der Schülerinnen und Schüler für ihren Alltag und ihre persönliche Entwicklung zu gestalten. Die Materialien sind kostenfrei. Sie können die Entwicklung der Sozialkompetenz, Persönlichkeit und eines Wertekompasses der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen und dazu beitragen, dass sie wichtige Fähigkeiten zur Bewältigung von Konfliktsituationen im Alltag erlernen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Fächerübergreifend

Lärm, Geräusche und Gesundheit erforschen

Kopiervorlage

Mit dem Arbeitsblatt für den Sachunterricht der Klassen 3–4 entdecken Schülerinnen und Schüler, wie Lärm im Schulalltag entsteht, wie sich Geräuschquellen im Klassenraum identifizieren und Lautstärken messen lassen – und wie man durch einfache Maßnahmen zur Lärmprävention in der Grundschule beitragen kann. Das Material fördert gesundes Lernen durch bewussten Umgang mit Lautstärke, Schall und Hörschutz. Das Arbeitsblatt "Lärmdetektive – Geräusche erforschen, Lautstärke messen, Gesundheit schützen" eignet sich ideal für den Sachunterricht, Vertertungsstunden oder Klassenleitungsstunden. Im Rahmen des Sachunterrichts kann es in Themenbereichen wie "Gesundheit", "Sinneswahrnehmung/Hören" oder "Alltags- und Umweltkompetenz" eingesetzt werden. Zugleich lässt es sich gut mit Stunden zu Klassengemeinschaft, Rücksichtnahme und Klassenregeln verknüpfen: Welche Lautstärke hilft uns beim Lernen? Wie gehen wir miteinander um, damit alle gut lernen können? Mit dem Arbeitsblatt können Schülerinnen und Schüler auf einfache, handlungsorientierte Weise untersuchen, wie laut ihre Klassenräume und das Schulgelände im Alltag sind, welche Geräuschquellen zur Lärmentstehung beitragen und wie sie Lärm vermeiden oder sich davor schützen können. Die Aufgabenstellung ermöglicht es, in der Gruppe oder im Klassenverband aktiv mit Messverfahren (zum Beispiel einer Dezibel-Skala oder Schallpegel-Messgeräten) Geräuschpegel zu ermitteln — und anschließend die Ergebnisse gemeinsam zu reflektieren. Im Unterrichtseinstieg sammeln die Lernenden zunächst "Lärm" beziehungsweise "Geräusche", die ihnen im Schulalltag begegnen und stellen erste Reflexionen dazu an, zum Beispiel ob Geräusche beim Lernen störend sein können. Anschließen messen die Schülerinnen und Schüler im Kleingruppen die Lautstärke auf dem Schulgelände und im Klassenraum mit einer Dezibel-Skala zu verschiedenen Zeiten und Situationen (zum Beispiel Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Frühstück, Pausen) und dokumentieren die Werte, bevor sie mithilfe eines Lesetextes erarbeiten, warum Lärm schädlich sein kann und wie sie diesen vermeiden oder sich davor schützen können. So fördert das Arbeitsblatt das Bewusstsein der Kinder für Geräuschquellen, angenehmes Lernklima und respektvollen Umgang mit Lärm — wichtige Aspekte im Sinne eines gesundheitsfördernden Schulalltags. Einsatzmöglichkeiten umfassen: Einstieg in eine Unterrichtsreihe zu "Sinneswahrnehmung / Hören / Schall" Thematisierung von "Gesundheit und Wohlbefinden im Schulalltag" Erarbeitung oder Reflexion von Klassenregeln: Welche Lautstärke ist in welchem Moment angemessen? Projekt- oder fächerübergreifender Unterricht — zum Beispiel in Sachunterricht, Musik oder Deutsch Schülerinnen und Schüler werden aktiv in die Untersuchung einbezogen, erleben Lärm und Lautstärke real, und erkennen zugleich, wie ihre eigene Verhaltensweise und Klassenraumstruktur zu einem gesunden Lernumfeld beitragen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben, Schall und Lautstärke wahrzunehmen und zu messen. erkennen, dass Geräusche unterschiedliche Lautstärken haben und diese je nach Kontext als störend empfunden werden kann. lernen, dass Lärm negative Auswirkungen auf Konzentration, Wohlbefinden und das Gehör haben kann. entwickeln Strategien, um Lärm zu vermeiden oder sich davor zu schützen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit Messskalen (Dezibel-Skala), Messgeräten bzw. einfachen Mess-Apps. beobachten Geräuschquellen, dokumentieren Ergebnisse und reflektieren Messwerte gemeinsam. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Rücksicht zu nehmen. thematisieren und reflektieren gemeinsam die Klassenlautstärke. reflektieren, wie ihr Verhalten den Raum und das Lernklima beeinflusst.

  • Sache und Technik
  • Primarstufe
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