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Fragen rund um den Mond

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Mit diesem Arbeitsblatt erkunden Lernende den Mond anhand spannender Fragen und stärken dabei grundlegende Kompetenzen in Lesen, Schreiben und Rechnen. Die Unterrichtseinheit ermöglicht einen motivierenden Zugang zum Thema Mond und Weltraum im fächerübergreifenden Unterricht der Grundschule. Ausgehend von der hohen Faszination, die der Mond als einziger von Menschen betretene Himmelskörper ausübt, setzen sich die Lernenden mit zentralen Fragen rund um den Erdtrabanten auseinander. Dabei wird auch Bezug auf die historische Mondlandung durch Neil Armstrong und Edwin Aldrin genommen. Die abwechslungsreichen Aufgaben regen dazu an, eigene Fragen zu entwickeln und sich aktiv mit Themen wie Leben im All, Mondphasen oder Naturphänomenen auseinanderzusetzen. Je nach Lernstand kann die Einheit durch weiterführende Recherchen ergänzt werden. Nutzen Sie diese Neugier und Motivation der Kinder mit dem Arbeitsblatt "Fragen rund um den Mond" und Mondlandung: Wer war der erste Mensch auf dem Mond? : Zunächst stimmen sich die Lernenden auf das Thema ein, indem sie zusammengesetzte Nomen mit dem Wort Mond notieren. Im Anschluss berechnen sie den Tag-Nacht-Unterschied der Mondtemperatur und üben damit die Subtraktion im dreistelligen Bereich. Auf der Grundlage der weiteren Aufgaben zum Allgemeinwissen rund um den Mond können Sie mit den Lernenden über ihre ganz persönlichen Fragen zum Thema Weltraum diskutieren und je nach Lernstand möglicherweise eine entsprechende Recherche anschließen. Fachkompetenzen beschreiben grundlegende Eigenschaften des Mondes und seiner Bedeutung für die Erde. lösen mathematische Aufgaben zur Temperaturdifferenz und wenden Subtraktion an. bilden und verwenden zusammengesetzte Nomen zum Themenfeld "Mond". Medienkompetenzen entnehmen Informationen aus Arbeitsmaterialien strukturiert. nutzen Aufgabenformate zur eigenständigen Erarbeitung von Sachwissen. recherchieren weiterführende Informationen zum Thema Weltraum (optional). Sozialkompetenzen tauschen sich über Fragen und Erkenntnisse zum Thema Mond aus. hören anderen aufmerksam zu und greifen Beiträge auf. diskutieren eigene Interessen und Fragen respektvoll in der Lerngruppe.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Kraftmaschine Kran und der Flaschenzug

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Dieses Arbeitsmaterial "Arbeitserleichterung durch die Kraftmaschine Kran und den Flaschenzug" thematisiert ausgewählte Krantypen und ihre Einsatzmöglichkeiten. Das Prinzip des Flaschenzugs, auf dem Kräne basieren, wird hier in Form eines Experiments erfahren, gemessen und nachvollzogen. Bei dem vorliegenden Unterrichtsmaterial handelt es sich um ein Arbeitsblatt mit Lösungen zum Thema "Arbeitserleichterung durch die Kraftmaschine Kran und den Flaschenzug". Die Schülerinnen und Schüler lernen drei ausgewählte Krantypen und ihre Einsatzgebiete kennen. Das Prinzip des Flaschenzuges, auf dem Kräne basieren, simulieren die Lernenden in Form eines Experimentes und anschließender Messungen zur Hubhöhe des Gewichts eines Wassereimers und der verbrauchten Seillänge zum Heben des Gewichts. Eine Hilfskarte steht den Schülerinnen und Schülern für das Lösen der Aufgabe zur Verfügung. Dabei muss ein kleiner Lückentext zum Flaschenzug ergänzt werden. Alternativ kann dieser im Sinne der Binnendifferenzierung von der Lehrkraft bereits ausgefüllt zur Verfügung gestellt werden. Das Unterrichtsmaterial kann in eine Unterrichtseinheit im Bereich "Sache und Technik" eingebettet, aber auch davon losgelöst zum Beispiel im Vertretungsunterricht verwendet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können drei verschiedene Krantypen und ihre Einsatzgebiete benennen. führen ein Experiment und Messungen zum Flaschenzug durch. können das Prinzip des Flaschenzugs erklären. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lösen ein Buchstabenrätsel zum Thema "Kran". nutzen ein Hilfskärtchen und füllen darauf einen Lückentext zum Thema "Flaschenzug" aus. führen im Team ein Experiment zum Thema "Flaschenzug" durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten aufgabengeleitet in Einzelarbeit, im Paar oder in einer Kleingruppe. arbeiten produktionsorientiert in einem Experiment.

  • Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe

Wortschatz "Familie" – mit Chatbot-Differenzierungszusatz

Kopiervorlage / Interaktives

Mithilfe dieses Arbeitsmaterials üben die Schülerinnen und Schüler die Vokabeln zum Thema "Familie" und vervollständigen thematische Sätze dazu. Außerdem stehen interaktive Übungen zur Festigung der Vokabeln zur Verfügung. Schnellen Lernenden bietet das Material binnendifferenzierende Zusatzaufgaben unter Einbezug ChatGPTs zum gezielten Wortschatz-Training. Die Schülerinnen und Schüler üben mithilfe der Arbeitsblätter Vokabeln zum Thema "Familie". Zunächst werden die Vokabeln des Themas vorentlastet, indem die Lernenden anhand von Bildern die richtigen Familienmitglieder zuordnen. Anschließend vervollständigen sie Wörter, ebenfalls mithilfe von Bildern. In einer weiteren Aufgabe schreiben sie Familienmitglieder aus einer Wortschlange auf. In den Zusatzaufgaben haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, kurze Dialoge mit einem Chatbot wie ChatGPT zu führen und dadurch den erlernten Wortschatz zu vertiefen. Mithilfe der ergänzenden interaktiven Übungen festigen die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen spielerisch. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und trainieren ihren Wortschatz im Bereich "Familie". ergänzen Wörter aus dem Bereich des thematischen Vokabulars. schreiben Vokabeln zum Thema "Familie" mit Begleitern auf. führen einen themenbezogenen Dialog (Zusatzaufgabe). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen themenbezogene Vokabeln mithilfe von Bildern zu. führen einen Dialog mit einem Chatbot (Zusatzaufgabe). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Selbstkompetenz durch das eigenständige Bearbeiten der Aufgaben.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Unsere freiheitliche demokratische Grundordnung

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial zum Thema "Unsere freiheitliche demokratische Grundordnung" erläutern die Schülerinnen und Schüler die Minimalbedingungen unserer Demokratie und setzen sich mit den Chancen und Partizipationsmöglichkeiten, aber auch Kritikpunkten und Risiken auseinander.Das Arbeitsmaterial zum Thema "Unsere freiheitliche demokratische Grundordnung" stellt eine Erweiterung zur Behandlung des Plakats "Die Demokratie bist du" dar. Zu Beginn stellen die Schülerinnen und Schüler die Minimalbedingungen unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung auf, indem sie mithilfe der Informationen aus dem Plakat wichtige Punkte in eigenen Worten notieren. Diese dienen als Grundlage für die Aufgaben zwei und drei, anhand derer, nach dem Think-Pair-Share Prinzip, die Presse als vierte Staatsgewalt diskutiert wird und Argumente gegen eine ablehnende Staatshaltung gesammelt werden. Hier ist die Zielsetzung, die Kenntnisse über unsere demokratischen Prinzipien und Grundwerte und dessen beispielhafte Anwendung zu erweitern und damit den höchstmöglichen Lernfortschritt im Klassenverband zu erreichen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die acht Minimalbedingungen unserer Demokratie kennen, indem sie diese in eigenen Worten beschreiben und im Anschluss auf zwei Beispiele anwenden. Sie erkennen, dass mit diesen nicht das Grundgesetz gemeint ist und wenden einen Auszug dessen auf zwei weitere Fallbeispiele an. benennen Risiken für einen Demokratie-Zerfall, beschreiben dessen jeweilige Auswirkungen und entwickeln Lösungsmöglichkeiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ausreden zu lassen und sie zu akzeptieren (Rücksichtnahme und Solidarität). verbessern ihre Kooperationsfähigkeit in der Pair-und-Share-Phase, wodurch sich der Reichtum an Lösungsideen erhöht, zudem unterstützen sie sich gegenseitig bei Problemen (Kooperations- und Teamfähigkeit).

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Instrumentenkunde III: Instrumente im Genre Pop-Musik

Interaktives / Video

"We are the world" oder "Despacito" – diese Songs sind weltbekannt, so auch bei vielen Schülerinnen und Schüler. Das Lernmaterial thematisiert Instrumente dieses Musik-Genres: Pop-Musik. Dazu stehen ein Video mit Klang- und Musikbeispielen sowie verschiedene interaktive Inhalte zur Verfügung. Das Unterrichtsmaterial richtet sich an die Klassenstufen 5 und 6 und stellt den dritten Teil zum Thema Instrumentenkunde dar. In diesem Teil werden Instrumente abseits des klassischen Einsatzes im Orchester oder der reinen Instrumentalmusik vorgestellt. Dabei werden jene zunächst mit einer Relevanz für die Lebenswelt Jugendlicher verknüpft, indem Musikbeispiele aus der Pop-Musik eingebunden werden. Anhand dieser wird der Bogen zu den dort eingesetzten Instrumenten geschlagen. Die gängigen Instrumente einer Pop-Band werden anschließend in Aussehen und Klang sowie im Zusammenwirken präsentiert. Mit dem angeschlossenen interaktiven Lernmaterial können die rezipierten Inhalte direkt in Anwendung getestet werden. Dabei wird spielerisch mit Instrumenten aus dem Pop-Bereich gearbeitet. Ein interaktiver Inhalt bezieht sich auf bekannte (Pop-)Musikerinnen und Musiker, insbesondere aus dem 20. Jahrhundert. Hier kann anhand eines Zeitstrahls mit Verlinkungen auf die Reise gegangen werden: Wer waren die Beatles? Was hat Tina Turner eigentlich für Musik gemacht? So kann auch angeknüpft und auf aktuelle Lieblingskünstlerinnen und -künstler der Lernenden eingegangen werden. Der letzte Kurz-Videobeitrag bietet sich als Mediationsaufgabe (auch im differenzierenden Sinne) an, da er auf Englisch gehalten ist. Zudem steht ein interaktiver Inhalt zum Thema Filmmusik zur Verfügung. Hier können sich Lernende auf eine Klangreise beliebter Filmmusiken begeben. Schließlich können mittels Flashcards die Instrumente aus dem Bereich Pop-Musik gefestigt werden. Die übergeordneten Lernziele sind: Instrumente im Bereich Pop-Musik kennen zu lernen und zu festigen, eine Differenzierung gegenüber klassischen Instrumenten-Ensembles durchführen zu können, Lerninhalte mit der eigenen Lebenswelt zu verknüpfen und zu reflektieren, ob oder wo Parallelen zu Lieblingskünstlerinnen und -künstlern erkennbar sind. Ein Video gibt darüber hinaus einen Überblick über die Thematik. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können musikalisches Theorie- und Praxiswissen anwenden. sind in der Lage, Instrumente in einer Band sowie Musikstile zu differenzieren. überprüfen ihr musikalisches Wissen selbstständig durch interaktive Lerninhalte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen zu hören, wie Instrumente solo und in der Gruppe klingen. trainieren digitale Fertigkeiten durch interaktive Lerninhalte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen theoretisches Wissen mit praktischem zu verknüpfen. sind in der Lage, Prallelen zwischen Lerninhalten und ihrer Alltagswelt zu ziehen und so die Relevanz von Lerninhalten wahrzunehmen. bringen sich aktiv allein oder in Gruppen bei den Aufgaben der interaktiven Lerninhalte ein und gehen wertschätzend in der Ausführung und Auswertung miteinander um.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Wertschätzende Kommunikation: proaktive Strategien für Unterrichtsgespräche und die…

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel beschäftigt sich mit der Frage: Wie kann eine wertschätzende Kommunikation zwischen Lehrperson und Lernenden gelingen? Dabei sollen Standardsituationen – das Unterrichtsgespräch und die Leistungsbeurteilung – beleuchtet werden, in denen Kommunikation eine besondere Rolle spielt. Auf der Basis theoretischen Professionswissens werden Hinweise, Tipps und Anregungen gegeben, die sich direkt in die Praxis umsetzen lassen. "Wie man in den Wald hineinruft …" Für den respektvollen Umgang miteinander am Arbeitsplatz Schule gibt es zahlreiche Ratgeber. Denn gegenseitige Wertschätzung und Empathie wirken sich auf viele Dimensionen des Unterrichts aus. Sie können dazu führen, dass Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrpersonen ihre Leistungsfähigkeit steigern, sich in der Schule wohler fühlen und ihr soziales Verhalten verbessern. Nicht zuletzt ist professionelle Kommunikation essentiell auf der Beziehungsebene zwischen Lehrenden und Lernenden und ein Pfeiler guter Klassenführung . Das alte Sprichwort "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" gilt auch hier. Dabei muss klar sein, dass aufgrund der Hierarchie zwischen Schülerinnen und Schülern auf der einen Seite und Lehrperson auf der anderen die Initiative des "Hineinrufens" meist bei der Lehrperson liegt. Aufgrund ihres Alters, ihres (Fach-)Wissens oder ihrer Rolle im System sitzt sie nicht nur am längeren Hebel, sie trägt auch die Verantwortung für die Hebelwirkung. Ihr Verhalten hat enormen Einfluss darauf, ob sich ein Miteinander entwickeln kann, in dem sich beide Seiten mit Respekt begegnen. Dieser Fachartikel kann nicht alle Facetten des Themas "beackern". Er beschränkt sich deshalb auf zwei zentrale Felder, in denen wertschätzende Kommunikation besonders wichtig ist: das Unterrichtsgespräch und die Leistungsbewertung .

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Fächerübergreifend / Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Informationstechnik / Metalltechnik / Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Pädagogik / Kunst / Kultur / Musik / Sport / Bewegung / Ich und meine Welt / DaF / DaZ / Englisch / Französisch / Italienisch / Latein / Polnisch / Spanisch / Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Orga / Bürowirtschaft / Rechnungswesen / Wirtschaft

Reizwortgeschichten interaktiv verfassen

Kopiervorlage / Interaktives

Der klassische Schreibanlass der Reizwörtergeschichte wird in diesem Arbeitsmaterial mediendidaktisch aufbereitet: Mithilfe eines kleinen Computerprogramms erstellen die Lernenden Wortlisten, anhand derer sie ihre Kurzgeschichten konzipieren. Die Reizwortgeschichte eignet sich optimal zum Üben von Lernwörtern im Deutsch-Unterricht oder dem Vokabel-Training im Fremdsprachen-Unterricht. Dieses Arbeitsmaterial zur Wortschatzarbeit bereitet die klassische Reizwortgeschichte interaktiv auf: Mithilfe einer einfach gestalteten Webseite werden die Reizwörter oder Vokabeln immer wieder neu sortiert. Das vermeidet nicht nur unliebsame Zettelwirtschaft, sondern motiviert die Schülerinnen und Schüler, die gerne digitale Medien im Unterricht nutzen, zusätzlich. So wird kreatives Schreiben besonders spaßig! Das Arbeitsmaterial verfügt über ein Arbeitsblatt , das den Lernenden die Bedienung des Zufallsgenerators erklärt. Anschließend erstellen sie eine Wortliste für die Partnerin oder den Partner, der Anhand der Zufallsauswahl eine Geschichte verfasst. Die Arbeitsprodukte können im Unterricht präsentiert werden. Reizwortgeschichten im Unterricht einsetzen Reizwortgeschichten sind Kurzgeschichten, die sich an vorgegebenen Reizwörtern orientieren. Die Lernenden müssen diese in einer vorgegebenen Reihenfolge in eine Geschichte integrieren. So werden spielerisch Lernwörter geübt, die Kreativität der Lernenden wird angeregt und das Verfassen von längeren Texten wird trainiert. Sie eignen sich für den Deutsch-Unterricht in der Grundschule, aber auch für das Vokabel-Training im Fremdsprachen-Unterricht in den Sekundarstufen. Didaktisch-methodische Analyse Im Sinne der didaktischen Reduktion wurde bewusst ein einfach gestalteter Zufallsgenerator gewählt, dessen einfaches, übersichtliches Layout mit nur wenigen Bedienmöglichkeiten nicht vom Wesentlichen ablenkt. Die Lernenden können sich so darauf konzentrieren, eine Wortliste für die Partnerin oder den Partner zu erstellen. Ebenfalls möglich ist es, den Zufallsgenerator nur eine kleine Auswahl der Wörter auswählen zu lassen. So kann die Reizwortgeschichte verkürzt werden. Im Fremdsprachen-Unterricht bietet sich diese Nutzungsmöglichkeit besonders an. Die Lernenden können so statt ganzen Geschichten auch nur einzelne Sätze mit Vokabeln der Zielsprache verfassen. Dies reduziert die Schwierigkeit der Aufgabenstellung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben die Rechtschreibung von Lernwörtern oder Vokabeln. trainieren sich im Verfassen von Geschichten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen einen interaktiven Generator zur Zufallsauswahl von Reizwörtern. üben sich im Umgang mit Maus, Tastatur und Computer oder dem Tablet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler suchen Lernwörter entsprechend der Fähigkeiten der Partnerkindes aus. gehen wertschätzend und respektvoll mit den Arbeitsprodukten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Französisch / Englisch / Spanisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zukunftsorientierte Schulentwicklung mit dem Whole School Approach

Fachartikel

Wie kann Schule junge Menschen stark machen für eine Welt voller Unsicherheiten, ökologischer Krisen und gesellschaftlicher Umbrüche? Der Whole School Approach liefert die Antwort: ein ganzheitlicher Rahmen, der Nachhaltigkeit nicht als Projekt versteht, sondern als gemeinsame Aufgabe der gesamten Schulgemeinschaft. Die Handreichung zeigt, wie Schulleitungen, Lehrkräfte, Lernende, Eltern und regionale Partner gemeinsam eine Schule formen können, in der demokratische Teilhabe, ökologische Verantwortung und pädagogische Qualität fest verankert sind. Sichtbar im Unterricht, spürbar im Schulalltag und wirksam für die Zukunft. Schulen stehen heute vor der Aufgabe, junge Menschen in einer Welt voller Unsicherheiten, ökologischer Krisen, sozialer Spannungen und politischer Umbrüche handlungsfähig zu machen. Der Whole School Approach (WSA) bietet hierfür einen umfassenden, systemischen Rahmen. Er versteht nachhaltige Schulentwicklung nicht als Einzelprojekt oder Zuständigkeit weniger Engagierter, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe aller Akteurinnen und Akteure im schulischen Umfeld – von Schulleitungsteams über Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern bis hin zu Schulträgern und regionalen Partnerinnen und Partnern. Die Grundlage dafür liefert die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), wie sie in der Agenda 2030 und von der Kultusministerkonferenz (KMK) empfohlen wird. Nachhaltigkeit wird darin als Kern einer hochwertigen Bildung verstanden, die Schülerinnen und Schüler befähigt, Zukunft aktiv mitzugestalten. Schulen werden damit zu Lern- und Lebensorten, an denen demokratische Beteiligung, ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit selbstverständlich sind. Warum nachhaltige Schulentwicklung jetzt zentral ist Wie die Handreichung zeigt, ist der Wunsch nach einer zukunftsorientierten Ausrichtung der Schulen längst in der Praxis angekommen: 80 Prozent der Schulleitungen wünschen sich laut BNE-Monitoring, Nachhaltigkeit solle zur Kernaufgabe der Schule werden. Schülerinnen und Schüler fordern stärker denn je Räume, um gesellschaftliche Probleme zu verstehen und selbst wirksam an Lösungen mitzuwirken. Lehrkräfte erleben BNE als Chance, Unterricht relevanter, alltagsnäher und motivierender zu gestalten. Ein Whole School Approach verbindet diese Erwartungen, indem er nachhaltige Entwicklung konsequent auf allen Ebenen des Schullebens verankert – im Unterricht, in der Organisation, im Schulgebäude, im Gelände, in Entscheidungsprozessen und in der Schulkultur. Kernprinzipien des Whole School Approach Die Handreichung benennt fünf Grundprinzipien, die eine nachhaltige Schule auszeichnen: Kohärenz: Nachhaltigkeit muss sichtbar, spürbar und erlebbar sein – vom Unterricht über den Mensabetrieb bis zur Beschaffung. "Walk the talk“ wird zum Leitmotiv. Partizipation: Schülerinnen und Schüler gestalten Entscheidungen und Prozesse mit – nicht nur punktuell, sondern strukturell, etwa über Gremiensitze, Steuergruppen oder thematische Arbeitskreise. Kontinuierliches Lernen: Nachhaltige Schulentwicklung ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein fortlaufender Lernprozess, der Visionen regelmäßig überprüft, weiterentwickelt und anpasst. Verantwortungsübernahme: Verantwortung wird geteilt. Schulleitung, Kollegium, nicht-pädagogisches Personal, Eltern und Lernende übernehmen gemeinsam Aufgaben und Zuständigkeiten. Langfristiger Einsatz: Nachhaltigkeit wird als feste Leitlinie der Schule verankert – etwa im Leitbild, in Curricula oder im Schulentwicklungsplan. Zertifizierungen wie "Schools for Earth“ können diesen Weg sichtbar machen. Handlungsfelder nachhaltiger Schulentwicklung Der WSA macht Nachhaltigkeit in sechs zentralen Bereichen des Schulalltags erlebbar: Partizipative Steuerung und Schulentwicklung: Entscheidungen folgen dem Leitbild Nachhaltigkeit, werden partizipativ getroffen und durch klare Strukturen gestützt. BNE in Lehrplänen und Unterrichtspraxis: Nachhaltigkeit wird sowohl in Fächern als auch fachübergreifend behandelt. Lernende setzen sich mit realweltlichen Problemen auseinander und erleben Selbstwirksamkeit. Regionale Bildungslandschaft und Netzwerke: Kooperationen mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern schaffen authentische Lerngelegenheiten und entlasten Lehrkräfte. Personalentwicklung: Fortbildungen, Teamzeiten und Entlastungsstunden fördern BNE-Kompetenzen im Kollegium. Kommunikation: Nachhaltigkeit wird sichtbar gemacht, etwa durch Schulkommunikation, Präsentationen oder Beiträge nach außen. Nachhaltiger Schulbetrieb: Gebäude, Gelände, Mobilität und Beschaffung werden ökologisch, sozial und wirtschaftlich verantwortungsvoll gestaltet. Wirksamkeit des Whole School Approach Die wissenschaftliche Begleitforschung zeigt eine hohe Wirkung des WSA. Mithilfe einer bundesweit eingesetzten WSA-Skala wurde gemessen, wie stark Lernende Nachhaltigkeit im Schulalltag erleben – und wie sich dies auf zentrale Bildungsziele auswirkt. Das Ergebnis: Lernende verhalten sich nachhaltiger. Sie fühlen sich motivierter und befähigter, Verantwortung zu übernehmen. Sie verfügen über mehr Wissen zu Nachhaltigkeit. Sie berichten von einem höheren allgemeinen Wohlbefinden. Auch Lehrkräfte profitieren: Fortbildungen, Austausch und gemeinsame Lernprozesse stärken die pädagogische Qualität und erhöhen die Zufriedenheit. Der WSA als Prozess – nicht als Projekt Der Whole School Approach vollzieht sich in drei Entwicklungsphasen: Visionsbildung: Standanalyse, gemeinsame Zielentwicklung, erste Impulse setzen. Implementierung: Teams bilden, Maßnahmen planen und umsetzen, Fortschritte sichtbar machen. Verstetigung: Nachhaltigkeit in Routinen überführen und regelmäßig evaluieren. Schulleitungen spielen in allen Phasen eine Schlüsselrolle. Die zentrale Rolle von Schulleitungen und Leitungsteams im WSA Für die erfolgreiche Umsetzung des Whole School Approach kommt Schulleitungen und Leitungsteams eine besondere Verantwortung zu. Sie prägen nicht nur strategische Rahmenbedingungen, sondern setzen auch die kulturellen Signale, die Nachhaltigkeit im Schulalltag möglich machen. In der Anfangsphase initiieren sie Prozesse, schaffen Transparenz über Ziele und stellen Räume zur Verfügung, in denen Beteiligte ihre Perspektiven einbringen können. Während der Implementierung agieren sie als Moderatorinnen und Moderatoren, Netzwerkerinnen und Netzwerker sowie als Initiatorinnen und Initiatoren: Sie verbinden Akteurinnen und Akteure, schaffen Zeitfenster für Kollaboration, priorisieren Maßnahmen und sorgen dafür, dass Fortschritte sichtbar und gewürdigt werden. Langfristig tragen sie dazu bei, dass Strukturen stabil bleiben, Verantwortlichkeiten geteilt werden und Nachhaltigkeit in Leitbild, Curricula und Entscheidungsprozessen verankert ist. Gerade ihre Fähigkeit, partizipative Steuerung zu leben – also Macht zu teilen, echte Mitbestimmung zu ermöglichen und Kontroversen konstruktiv zu begleiten – macht sie zu zentralen Treibern einer lernenden, zukunftsorientierten Schule. Vom Selbst-Check zur Ziel-Matrix: Werkzeuge für den Whole School Approach Die Handreichung stellt in Form eines Werkzeugkasten nützliche Schritte und Tools vor, mit dem Schulleitungen den Whole School Approach als Kreislauf aus Analyse, Vision, Planung, Umsetzung und Evaluation praktisch gestalten können. Zentrale Instrumente sind dabei der Selbst-Check und die Ziel-Matrix. Der Selbst-Check dient als gemeinsames Reflexionstool für alle Akteurinnen und Akteure der Schulgemeinschaft: Er hilft, den Ist-Stand der Schule in den verschiedenen Handlungsfeldern (z. B. Unterricht, Schulbetrieb, Personalentwicklung, Schulkultur, Netzwerke) realistisch einzuschätzen, sichtbar zu machen, was bereits gut läuft, und Handlungsbedarfe zu identifizieren. Aufbauend auf dieser Analyse unterstützen Visions- und Planungsmethoden wie "Schule der Zukunft“, "Theory of Change" oder "Backcasting" dabei, eine gemeinsame Zukunftsvision zu entwerfen und daraus konkrete Schritte abzuleiten. Die Ziel-Matrix überführt diese Überlegungen in eine strukturierte Planung, indem sie kurz-, mittel- und langfristige Ziele in allen Handlungsfeldern festhält, die möglichst SMART formuliert werden. Ergänzt wird dies durch eine Evaluierungsmatrix, mit der regelmäßig überprüft wird, was erreicht wurde, welche Maßnahmen wirksam waren und wo nachjustiert werden muss. So werden die Werkzeuge zusammengenommen zu einem praxistauglichen Instrumentarium, das den Whole School Approach für Schulleitungen umsetzbar und dauerhaft verankert. Fazit: Zukunftsfähige Schule bedeutet gemeinsames Gestalten Der Whole School Approach zeigt, dass nachhaltige Schulentwicklung mehr ist als ein Bündel einzelner Projekte. Er bietet einen klaren Rahmen, um Schule in Zeiten gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen neu auszurichten. Durch die Verbindung von pädagogischer Qualität, demokratischer Teilhabe und ökologischer Verantwortung werden Schulen zu Orten, an denen junge Menschen Zukunft nicht nur lernen, sondern aktiv mitgestalten. Der WSA stärkt die Selbstwirksamkeit von Schülerinnen und Schülern, fördert die Zusammenarbeit im Kollegium und vernetzt Schulen stärker mit ihrem Umfeld. Gleichzeitig erhöht er die Lern- und Anpassungsfähigkeit der gesamten Organisation. Schulen, die diesen Ansatz verfolgen, zeigen, wie Zukunftsfähigkeit im Alltag gelebt werden kann: partizipativ, verlässlich und getragen von einer engagierten Schulgemeinschaft. Er macht aus Schulen Orte, an denen junge Menschen erfahren: Nachhaltigkeit ist machbar – und sie selbst können dazu beitragen.

  • Fächerübergreifend

Schulische Sanktionsmaßnahmen gegenüber Schülerinnen und Schülern: Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel geht es um das Thema "Schulische Sanktionsmaßnahmen gegenüber Schülerinnen und Schülern". Dr. Florian Schröder, Jurist und Experte für Schulrechtsfragen, thematisiert dabei Terminologie, den rechtlichen Rahmen sowie die (mögliche) Umsetzung von Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen in der Schule. Der vorliegende Beitrag ist Teil einer systematischen Einführung in das Schulrecht und in schulrelevante weitere Rechtsgebiete. Bereits erschienen sind Verfassungs- und grundrechtliches Fundament von Schule Einführung in das allgemeine Verwaltungsrecht für Schulen Rechte und Pflichten der Schulleitung Rechte und Pflichten der Lehrkräfte Einführung in das Schulrecht: der rechtliche Rahmen der Konferenzarbeit . Da Schulrecht in wesentlichen Teilen Landesrecht ist, ist es nicht möglich, auf die Rechtslage jedes der 16 Bundesländer im Detail einzugehen. Dort, wo landesrechtliche Regelungen maßgeblich sind, wird in der Beitragsserie daher stellvertretend für die Flächenländer jeweils anhand des niedersächsischen Landesrechts erläutert, stellvertretend für die Stadtstaaten steht das hamburgische Landesrecht. Einführung Alle Landesschul-Gesetze sehen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen vor. Auch wenn die Terminologie sich teilweise etwas unterscheidet (so heißen die Erziehungsmaßnahmen zum Beispiel in Niedersachsen Erziehungsmittel), geht es in der Sache stets darum, den Unterricht, den Schulfrieden oder die Sicherheit von Personen vor kleineren (dann Erziehungsmaßnahmen) oder größeren (dann Ordnungsmaßnahmen) Störungen oder Gefahren zu schützen. Erziehungsmaßnahmen Erziehungsmaßnahmen sind pädagogische Einwirkungen auf Schülerinnen und Schüler. Sie enthalten also ein "strafendes" Element, dienen aber im Wesentlichen der prospektiven Entwicklung und weniger der retrospektiven Sanktionierung. Während manche Regelungen sich auf die reine Begrifflichkeit beschränken (so das Niedersächsische Schulgesetz / NSchG in § 61 Abs. 1) und damit zum Ausdruck bringen, dass unter Erziehungsmaßnahme letztlich alles zu fassen ist, was nicht zum abschließenden Kanon der Ordnungsmaßnahmen gehört, zählen die Landesschul-Gesetze teilweise beispielhafte Kataloge möglicher Erziehungsmaßnahmen auf. So werden in § 49 Abs. 2 des Hamburgischen Schulgesetzes (HmbSG) benannt: Ermahnungen und Absprachen, kurzfristiger Ausschluss vom oder Nachholen von Unterricht, die zeitweilige Wegnahme von Gegenständen einschließlich der dazu im Einzelfall erforderlichen Nachschau in der Kleidung oder in mitgeführten Sachen, die Auferlegung sozialer Aufgaben für die Schule, die Teilnahme an einem Mediationsverfahren, die Teilnahme an innerschulischen sozialen Trainingsmaßnahmen und die Wiedergutmachung des angerichteten Schadens. Das Recht zur Durchsuchung von Kleidung und Taschen stellt dabei den Ausnahmefall dar; von dieser Möglichkeit sollte – wenn überhaupt – nur Gebrauch gemacht werden, wenn das jeweilige Landesrecht es explizit zulässt. Verfahrenstechnisch sind Erziehungsmaßnahmen regelmäßig sehr schlank geregelt, indem sie unmittelbar von der jeweiligen Lehrkraft festgesetzt und vollzogen werden dürfen. Zur Steigerung des pädagogischen Impacts besteht die Möglichkeit, Erziehungsmaßnahmen wahlweise auch durch eine Konferenz festlegen zu lassen (zum Beispiel § 61 Abs. 1 Satz 2 NSchG). Der rechtliche "Clou" an Erziehungsmitteln ist neben der Einfachheit der Anwendung die Tatsache, dass es sich bei ihnen regelmäßig nicht um Verwaltungs-, sondern nur um Realakte handelt (siehe dazu: " Einführung in das allgemeine Verwaltungsrecht für Schulen "), was zur Folge hat, dass die Erziehungsmaßnahmen nicht mit den klassischen Rechtsmitteln (Widerspruch und Klageverfahren) angegriffen werden können. Ordnungsmaßnahmen Ordnungsmaßnahmen sind das gewichtigere "Entgegenstellen" gegen schwerwiegendere Störungen beziehungsweise Gefahren. Bei ihnen handelt es sich stets um Verwaltungsakte, die durch Konferenzen beziehungsweise (wenn es etwa um schulübergreifende Überweisungen geht) teilweise auch durch die Kultusbehörden festgesetzt werden. Anders als Erziehungsmaßnahmen sind die Ordnungsmaßnahmen in den Landesschul-Gesetzen abschließend aufgezählt, sodass keine selbst erdachten weiteren Ordnungsmaßnahmen genutzt werden dürfen (solche wären dann rechtlich vielmehr als Erziehungsmaßnahmen anzusehen). Typische Ordnungsmaßnahmen sind vollständiger oder partieller Unterrichts- oder Angebotsausschluss, wobei der zeitliche Rahmen sehr stark differiert (während § 49 Abs. 4 HmbSG maximal 10 Tage zulässt, können es zum Beispiel gemäß § 61 Abs. 3 Nr. 3 NSchG bis zu 3 Monate sein), Überweisung in eine Parallelklasse oder an eine andere Schule sowie Verweis von der Schule (sofern die Schulpflicht dem nicht entgegensteht). Ordnungsmaßnahmen produzieren erheblich mehr Aufwand als Erziehungsmaßnahmen, da eine Konferenzentscheidung herbeizuführen ist, inklusive Anhörung aller Beteiligten, sowie anschließend ein Bescheid mit schriftlicher Begründung gefertigt werden muss, gegen den dann die klassischen Rechtsmittel von Widerspruch und Klageverfahren sowie die Möglichkeiten des einstweiligen verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutzes eröffnet sind. Besonderes Augenmerk ist bei den Ordnungsmaßnahmen auf den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit (siehe dazu: "Verfassungs- und grundrechtliches Fundament von Schule" ) zu legen, da es erfahrungsgemäß fast immer an einem Verstoß gegen diesen liegt, wenn ein Widerspruchs- beziehungsweise Gerichtsverfahren zu Gunsten der Schülerin oder des Schülers ausgeht. Prüfungspunkte hierbei sind: Ist die Maßnahme geeignet, erforderlich und angemessen, um den gewünschten Zweck (Wiederherstellung des Schulfriedens et cetera) zu erreichen? Insbesondere bei den zeitigen Unterrichts- beziehungsweise Schulausschlüssen sollte dabei genau geschaut werden, welchen Maximal-Rahmen das jeweilige Landesschul-Gesetz ermöglicht und inwiefern das auslösende Ereignis seiner Schwere nach Anlass dazu gibt, diesen Rahmen mehr oder weniger weit auszuschöpfen. Zugleich darf der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit allerdings auch nicht dahingehend missverstanden werden, dass zwingend mit der schwächsten Maßnahme begonnen werden müsste. Es muss vielmehr nur dafür Sorge getragen werden, dass Fehlverhalten und Ordnungsmaßnahme zueinander in einem angemessenen Verhältnis stehen. Im Lichte dessen ist auch die Kombination verschiedener Maßnahmen nicht per se ausgeschlossen, zum Beispiel ein sofortiger Unterrichtsausschluss als Eilmaßnahme und eine anschließende Umsetzung in die Parallelklasse als eigentliche Ordnungsmaßnahme; es muss "nur" insgesamt die Verhältnismäßigkeit gewahrt sein. Weiterführende Literatur Schröder, Florian (2019). Grundkurs Schulrecht XVI: Ein Wegweiser durch das Schulrecht. Köln: Carl Link Verlag.

  • Fächerübergreifend

Arbeitsblatt "Sozialpartner" in leichter Sprache

Arbeitsblatt der Woche

In Deutschland gibt es eine lange Tradition, dass Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände Konflikte partnerschaftlich lösen. Im Arbeitsblatt "Sozial-Partner" wird in kurzen, einfachen Sätzen erläutert, wie diese Zusammenarbeit funktioniert. Es macht das komplexe Thema Sozialpartnerschaft für Schülerinnen und Schüler sowie für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger mit Lernbehinderung oder Sprachschwierigkeiten verständlich. Die Stiftung Jugend und Bildung bietet Materialien an, mit denen die Lücken in der Unterrichtsversorgung geschlossen werden. Ergänzende Unterrichtsmaterialien der Stiftung zur politischen, sozialen und ökonomischen Bildung erscheinen regelmäßig neu und sind immer aktuell und kostenfrei. Die Materialien können unter www.jugend-und-bildung.de kostenfrei heruntergeladen werden.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft

Gefühle zeigen: Wörter ordnen zum Thema Eifersucht

Kopiervorlage

Auf diesem Arbeitsblatt zu den Themen Gefühle, Liebe und Freundschaft ordnen die Lernenden Nomen und Adjektive rund um Eifersucht wie in einem Kreuzworträtsel an. Sie verbessern dabei ihre Lesekompetenz, erweitern ihren Wortschatz und üben sich darin, über Gefühle zu sprechen. Dieses Arbeitsmaterial für die Grundschule verbindet sprachliches Lernen mit emotionaler Bildung und unterstützt Lernende dabei, ihre Gefühle differenziert wahrzunehmen und auszudrücken. Im Mittelpunkt steht das Thema Eifersucht im Kontext von Liebe, Freundschaft und zwischenmenschlichen Beziehungen . Die Lernenden arbeiten mit einer Auswahl an Nomen und Adjektiven wie "Glück", "Liebe", "Freund", "Streit" oder "weinen", die teilweise in einer kreuzworträtselartigen Struktur angeordnet sind. Ihre Aufgabe besteht darin, die Begriffe zu erkennen, sinnvoll zu ordnen und in einen Zusammenhang zu bringen. Dabei setzen sie sich intensiv mit Wortbedeutungen und sprachlichen Strukturen auseinander. Durch das spielerische Arbeiten mit Sprache werden sowohl die Lesekompetenz als auch die Schreibkompetenz gefördert. Gleichzeitig eröffnet das Material Gesprächsanlässe, um über eigene Gefühle zu sprechen und emotionale Erfahrungen zu reflektieren. So trägt die Einheit zur Entwicklung von Empathie, Selbstwahrnehmung und Ausdrucksfähigkeit bei. Das Arbeitsblatt eignet sich für den Einsatz im Sachunterricht, Ethik, Religionsunterricht sowie im fächerverbindenden Unterricht. Es kann flexibel in Einzelarbeit oder in kooperativen Lernformen eingesetzt werden und bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit, emotionale Themen sprachlich zu erschließen . Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler benennen und beschreiben Gefühle im Kontext von Eifersucht, Liebe und Freundschaft. ordnen Nomen und Adjektive thematisch und sprachlich korrekt. analysieren Wortbedeutungen und Zusammenhänge. erweitern ihren Wortschatz im Bereich emotionaler Begriffe. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen Arbeitsblätter zur strukturierten Bearbeitung sprachlicher Aufgaben. dokumentieren und überprüfen eigene Ergebnisse eigenständig. reflektieren Lernprozesse im Umgang mit Sprache und Emotionen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren eigene Gefühle und Erfahrungen im Austausch mit anderen. kommunizieren empathisch über emotionale Themen. entwickeln Verständnis für die Gefühle und Perspektiven anderer Lernender.

  • Ich und meine Welt
  • Primarstufe
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