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Ist der Klimawandel zukünftig noch versicherbar?

Unterrichtseinheit

Mithilfe dieser Unterrichtseinheit verschaffen sich Auszubildende (Kaufleute für Versicherung und Finanzen) einen Überblick über die Entwicklung von Extremwetterereignissen in Deutschland. Die Erkenntnisse unterstützen die Lernenden dabei, zukünftige Kundinnen und Kunden sowohl beim Abschluss als auch bei einer Änderung des Wohngebäudeversicherungsvertrages zu beraten.Die Folgen des fortschreitenden Klimawandels zeigen sich bereits auch bei uns in Deutschland. Wie wirkt sich aber ein verändertes Klima auf den Versicherungsbereich aus? Im ersten Teil der Unterrichtseinheit "Ist der Klimawandel zukünftig noch versicherbar?" erarbeiten sich die Lernenden mithilfe unterschiedlicher Quellen, unter anderem mit dem Web-Portal KlimafolgenOnline-Bildung.de sowie verschiedener Gefahrenkarten, einen Überblick über die Entwicklung von Extremwetterereignissen in Deutschland. Ausgangssituation ist eine fiktive Situation, in der eine Familie aus Lübben in Brandenburg einen Hausbau plant und mögliche Versicherungsrisiken abschätzen möchte. Die Situation lässt sich auf jeden anderen Ort in der Bundesrepublik übertragen. Im zweiten Teil der Unterrichtseinheit wird die Frage "Ist der Klimawandel noch versicherbar?" im Rahmen einer Talkshow diskutiert. Hierbei nehmen die Lernenden verschiedene Perspektiven ein und beleuchten unter anderem die Auswirkungen des Klimawandels und daraus resultierende mögliche Anpassungsmaßnahmen. Die erarbeiteten Erkenntnisse dieser Einheit helfen den Schülerinnen und Schülern dabei, die Folgen des Klimawandels in den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Kontext zu setzen sowie zukünftige Kundinnen und Kunden sowohl beim Abschluss als auch bei einer Änderung des Wohngebäudeversicherungsvertrages zu beraten. Im Vordergrund dieser Unterrichtseinheit steht die Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Versicherbarkeit von Wohngebäuden für einzelne versicherte Gefahren. Es werden im Prozess zwei Szenarien berücksichtigt: eines, das sich an den starken Klimaschutz orientiert, und ein anderes, das sich an den schwachen Klimaschutz orientiert. Methodisch ist das Material auf situative, problem- und handlungsorientierte Konzepte ausgerichtet. Die Schülerinnen und Schüler sollen selbstständig und in Gruppen die auf den Arbeitsblättern gestellten Aufgaben mithilfe verschiedener Informationsquellen (etwa das Web-Portal KlimafolgenOnline-Bildung.de ) erarbeiten. Das empfohlene Kartenmaterial kann von den Lehrkräften als PDF-Datei zur Verfügung gestellt werden, oder es kann im Unterricht online gearbeitet werden. Diskussionen im Plenum und in den Arbeitsgruppen sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Durch die Entwicklung und Durchführung einer Talkshow, in der nicht nur die Perspektive des Vermittlers beziehungsweise der Vermittlerin, sondern auch die der Versicherungskundinnen und -kunden, der Versicherungsunternehmen und des Staates einbezogen werden, sollen die Fragen nach Verantwortlichkeiten und möglichen Handlungsoptionen diskutiert werden. Die Lernenden sollen am Ende der Unterrichtseinheit in der Lage sein, zukünftige Risiken zu benennen und dazu befähigt werden, Kundinnen und Kunden für mögliche Anpassungsvorkehrungen zu sensibilisieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ermitteln für einzelne versicherte Gefahren die (zukünftige) Versicherbarkeit eines Hauses unter Berücksichtigung von zwei möglichen Szenarien. schätzen die zukünftige Versicherbarkeit von Wohngebäuden gegen verschiedene Naturgefahren ein und leiten mögliche Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel ab. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler extrahieren wesentlichen Informationen aus den Quellen. bereiten den Lernprozess in den einzelnen Phasen zielgerichtet vor und setzen ihn selbständig um. führen eine Talkshow eigenständig durch und fassen die Ergebnisse zusammen. diskutieren und bewerten Standpunkte aus unterschiedlichen Perspektiven. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen eine aufgabenbezogene Recherche mithilfe des Web-Portals KlimafolgenOnline-Bildung.de und Gefahrenkarten sowie weiterer Informationsquellen durch. bewerten die Informationen sowie deren Relevanz für die Aufgabenstellungen. dokumentieren und präsentieren die Ergebnisse aus ihrer Gruppe. nutzen sowohl für das Lernen klassische als auch digitale Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich gegenseitig zu helfen und über ein neues Thema untereinander auszutauschen. lernen, ihren Standpunkt darzulegen und unterschiedliche Standpunkte zu tolerieren. erweitern ihre Empathiefähigkeit, indem sie sich in eine andere Rolle hineinversetzen. präsentieren ihre Ergebnisse aus der Gruppenarbeit und beurteilen die Arbeit anderer.

  • Wirtschaft
  • Berufliche Bildung

Cartoon der Woche: Steinzeit

Cartoon

Im heutigen Alltag benutzen wir üblicherweise das Dezimalsystem. Mit den Ziffern 0 bis 9 können wir Zahlen beschreiben. Aber was haben die Menschen eigentlich früher gemacht, als es noch nicht alle Ziffern gab? Wie sahen damals zum Beispiel die Zeugnisse aus?

  • Fächerübergreifend

Datenschutz an Schulen: Was ist neu nach der Einführung der EU-DSGVO?

Fachartikel
5,99 €

Der Fachartikel "Datenschutz an Schulen" beschreibt und erläutert die Aufgaben, die die Verantwortlichen an Schulen bei der Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) bedenken müssen. Tipps, Hinweise und Hilfestellungen können der Schulleitung, aber auch allen anderen Lehrkräften bei dieser neuen Herausforderung helfen. Wo gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)? Ab dem 25. Mai 2018 gilt die EU-DSGVO unmittelbar in sämtlichen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Damit wird das bestehende Datenschutzrecht harmonisiert und durch einen einheitlichen europäischen Rechtsrahmen ersetzt, der aber auch eine Vielzahl von Öffnungsklauseln und Regelungsaufträge für den nationalen Gesetzgeber enthält. Dies betrifft insbesondere die Möglichkeit der Schaffung fachspezifischer Normen für bestimmte Bereiche, wie zum Beispiel den Schulen der einzelnen Mitgliedsländer. Weiterhin gilt dies unter anderem für die Schulen der 16 Bundesländer, in denen jeweils unterschiedliche Schulgesetze gelten. Die Anpassung der entsprechenden fachspezifischen Datenschutzbestimmungen für die Schulen an die unmittelbar geltende EU-DSGVO ist in der Regel erfolgt und ist am 01. August 2018 in Kraft getreten. Wer ist für die Umsetzung verantwortlich? Die EU-DSGVO und die daran angepassten fachspezifischen Bestimmungen der Schulgesetze, sind die wesentliche gesetzliche Grundlage für den Datenschutz an Schulen. Um den Vorgaben der EU-DSGVO zu entsprechen, müssen die Schulen als öffentliche Stellen, bestehende Strukturen und Prozesse zeitnah anpassen und fortentwickeln. Verantwortlich für die Umsetzung der EU-DSGVO ist die Schulleitung der jeweiligen Schule. Hieraus ergeben sich neue Aufgaben, die nur zum Teil delegiert werden können. Für die Einhaltung dieser Regelungen sorgt in jedem Fall die Schulleitung. Konsequenzen für die Leitungen der Schulen der 16 Bundesländer Die wesentlichen Veränderungen der EU-DSGVO gegenüber dem geltenden Recht und die daraus resultierenden Anforderungen an die verantwortlichen Stellen (Schulleitung) betreffen folgende Bereiche: Die EU-DSGVO sieht erweiterte Dokumentations- und Nachweispflichten vor. Dies betrifft unter anderem den Nachweis der Einhaltung der Datenschutzgrundsätze (Art. 5 Abs. 2 EU-DSGVO), der erforderlichen technisch-organisatorischen Maßnahmen (Art. 24 EU-DSGVO) und den Einsatz geeigneter Auftragsverarbeiter (Art. 28 EU-DSGVO). Weitere Dokumentationspflichten folgen aus Art. 30 EU-DSGVO (Führung eines Verarbeitungsverzeichnisses) und Art. 33 EU-DSGVO (Dokumentation von Datenschutzvorfällen). Erweitert wird auch der Umfang der Informations- und Auskunftspflichten gegenüber den Betroffenen (Art. 13 – 15 EU-DSGVO). Gemäß Art. 12 Abs. 1 EU-DSGVO sind die Betroffenen in "präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer einfachen und klaren Sprache" von der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu unterrichten. Auch die sonstigen Betroffenenrechte werden gegenüber dem bisherigen Recht erweitert. Neu ist unter anderem das Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 EU-DSGVO). Hat eine Verarbeitung voraussichtlich hohe Risiken für die persönlichen Rechte und Freiheiten der Betroffenen zur Folge, so muss der Verantwortliche zukünftig eine Datenschutz-Folgeabschätzung (Art. 35 EU-DSGVO) durchführen. Die Datenschutz-Folgeabschätzung setzt das Instrument der Vorabkontrolle in einer neuen Ausprägung fort. Diese ist vom Verantwortlichen (Schulleitung und Auftragsdatenverarbeiter) zu erstellen; der oder die Datenschutzbeauftragte hat nur noch eine beratende Funktion. Hierbei sind insbesondere Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere der möglichen Risiken zu bewerten und Maßnahmen zur Eindämmung der Risiken zu prüfen. Gegebenenfalls muss der oder die Verantwortliche (Schulleitung) zuvor die Aufsichtsbehörde konsultieren (Art. 36 EU-DSGVO). Art. 25 EU-DSGVO regelt die Grundsätze des "Datenschutzes durch Technik und datenschutzrechtliche Voreinstellungen" . Demnach haben Verantwortliche (Auftragsdatenverarbeiter) ihre IT-Systeme so auszugestalten,dass die Grundsätze des Art. 5 Abs. 1 EU-DSGVO wirksam umgesetzt werden. Dies gilt insbesondere für das Gebot der Datenminimierung. Danach dürfen nur so viele Daten erhoben werden, wie zur Erfüllung des Zwecks erforderlich. Zudem müssen IT-Systeme so voreingestellt werden, dass nur die erforderlichen Daten verarbeitet werden. Erstmals wird auch für öffentliche Stellen eine Melde- und Benachrichtigungspflicht bei Datenschutzverletzungen eingeführt (Art. 33 f. EU-DSGVO). Die Pflicht zur Benennung einer oder eines Datenschutzbeauftragten bleibt für die öffentlichen Stellen zwingend erhalten (Art. 37 Abs. 1 EU-DSGVO). Gleichwohl ändert sich deren Rolle innerhalb der verantwortlichen Stelle: Während ihnen nach bisherigem Recht eine primär beratende und unterstützende Funktion im Hinblick auf die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Normen zukommt, sieht Art. 39 Abs. 1 EU-DSGVO umfassende Überwachungspflichten vor. Die eigentliche Umsetzungspflicht der datenschutzrechtlichen Vorgaben liegt damit bei der Behördenleitung, welche einzelne Aufgaben delegieren kann. Das bedeutet, das die behördlichen Datenschutzbeauftragten die Schulleitungen berät und die jeweiligen Datenschutz Maßnahmen überwacht. Das Instrument der Auftragsverarbeitung (AV) wird beibehalten (Art. 28 EU-DSGVO). Allerdings ändert sich die Rolle des Auftragsverarbeiters im Hinblick auf eine mögliche eigene Haftung und Bußgeldpflicht. Dabei teilen sich Auftraggeber (Schulleitung) und Auftragnehmer (Auftragsdatenverarbeiter) die Haftung und mögliche Bußgelder. Es wird angeraten, die bestehenden AV-Verträge zeitnah auf einen durch die EU-DSGVO ausgelösten eventuellen Anpassungsbedarf zu überprüfen. Zudem wird durch Art. 82 Abs. 1 EU-DSGVO die zivilrechtliche Haftung bei Datenschutzver stößen auch auf den Ersatz immaterieller Schäden erweitert, für die im Zweifelsfall die Schulleitung beziehungsweise der Auftragsdatenverarbeiter verantwortlich ist. Zusammenfassung Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die EU-DSGVO für die Datenverarbeitung durch öffentliche Stellen eine Vielzahl von Veränderungen vorsieht und damit den Schulen neue Aufgaben überträgt, die im Zweifelsfall auch zivilrechtliche Konsequenzen beinhalten. Eine Beratung und Überwachung datenschutzrechtlicher Maßnahmen im Sinne der EU-DSGVO übernimmt der behördliche Datenschutzbeauftragte. Im Netz kursieren zahlreiche Handlungsempfehlungen zu den wichtigsten Punkten der EU-DSGVO, die den verantwortlichen Stellen – und damit auch den Schulen – zielführende Hilfestellungen bei der Anwendung der EU-DSGVO im praktischen Vollzug geben und die stetig erweitert werden. Hierbei ist zu bedenken, dass die jeweiligen Gesetze und Verordnungen der einzelnen Bundesländer bei der Umsetzung der EU-DSGVO bedacht werden müssen.

  • Fächerübergreifend

Raetseldino.de: Knobelspaß für Groß und Klein

Tool-Tipp

Expertinnen und Experten empfehlen, sich pro Tag mindestens zweimal zehn Minuten Zeit für die grauen Zellen zu nehmen, um das Gehirn fit zu halten. Also ran an Stift und Papier! In unserem Fundstück der Woche zeigen wir Ihnen tolle Knobelaufgaben für Erwachsene und Kinder.

  • Fächerübergreifend

Übungen zur Notation

Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsmaterial erhalten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Übungen, um die Notennamen und Notenzeichen zu wiederholen und festigen. Sie erhalten ein kreatives Kreuzworträtsel, schreiben Wörter mit Buchstaben und Musiknoten und sie benennen und schreiben Musiknoten. Das Erlernen der Musiknotenschrift ist für viele Schülerinnen und Schüler, die nicht die Möglichkeit haben, ein Instrument privat oder im schulischen Kontext erlernen zu können, nicht einfach. Dennoch gehört es zum Grundwissen. Dieses Arbeitsmaterial beinhaltet ein Arbeitsblatt mit drei kreativen Übungen. Diese kann man in einer Vertretungsstunde machen lassen, oder auch ergänzend zur Unterrichtseinheit "Die Entstehung der Notenschrift" . Der Tonvorrat von g bis d''' sollte bereits bekannt sein, jedoch ohne Vorzeichen. Bei der ersten Übung handelt es sich um ein Kreuzworträtsel. Dabei sind Wörter – in Notenschrift versteckt – vorgegeben, sodass die Schülerinnen und Schüler herausfinden müssen, welche Wörter sich hinter den Noten verbergen und diese dann in einem Buchstabengitter finden. Die zweite Übung besteht zum einen darin, den eigenen Namen zum Teil mit echten Buchstaben, aber auch mit soviel Musiknoten wie möglich zu schreiben, zum anderen weitere Wörter zu schreiben, die man aus möglichst vielen Musiknoten schreiben kann. Die letzte Übung besteht darin, zum einen die angegebenen Noten zu benennen, zum anderen die Noten selbst zu schreiben.

  • Musik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Wer bezahlt den Computer für die Hausaufgaben?

Fall des Monats

Für die Hausaufgaben wird ein Computer vorausgesetzt. Da dieser einem Sechstklässler aus Berlin jedoch nicht zur Verfügung steht, beantragt er die Kostenübernahme beim Jobcenter. Das lehnt ab und verweist an die zuständige Schule. Das Sozialgericht muss entscheiden.

  • Fächerübergreifend

Die Entstehung der Notenschrift

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Entstehung der musikalischen Notenschrift - der Notation. Sie lernen auf kreative Weise die geschichtlichen Hintergründe kennen, erfahren etwas über den Notenschlüssel, die Notenzeilen und einen etwa drei Oktaven umfassenden Tonvorrat. Außerdem üben Sie Notennamen anhand theoretischer und praktischer Übungen. So wie das "Einmaleins" in der Mathematik, ein Basiswortschatz im Fach Englisch oder die Kommasetzung im Fach Deutsch, so gehört das Erlernen der Notation zum Grundwissen im Fach Musik. Die Einheit führt die Klasse durch die Geschichte der Notenschrift, beginnend mit den ersten Menschen bis hin zum Buchdruck bei Gutenberg. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung der Notenzeilen und des Violinschlüssels kennen. Sie erkennen, dass dieser als "Taufpate" der Noten notwendig ist, um die Namen und die Tonhöhe aller anderen Noten zu bestimmen. Die Schülerinnen und Schüler üben das Zeichnen eines Violinschlüssels und lernen den Tonvorrat von g bis c''' kennen. Mithilfe von theoretischen und praktischen Übungen werden die verschiedenen Noten geübt und gefestigt. Vorkenntnisse Diese Einheit bildet den Einstieg in die Notenlehre und es muss davon ausgegangen werden, dass die meisten Schülerinnen und Schüler keine Vorkenntnisse mitbringen. Diese sind auch nicht notwendig. Manche werden jedoch schon gewisse Kenntnisse und Erfahrungen aus dem privaten Umfeld haben, wenn sie zum Beispiel schon ein Instrument erlernen. Vorbereitung der Einheit Da die Unterrichtseinheit sehr auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet ist, ist für die Lehrkraft ein hohes Maß an Vorbereitung erforderlich. Es muss im Vorfeld Einiges kopiert werden, da die Schülerinnen und Schüler das Arbeitsblatt zur Geschichte der Notation mithilfe von Klebebildern selbst gestalten sollen. Diese werden von der Lehrkraft schon grob vorgeschnitten. Aus diesem Grund sollte der Klasse auch vorher mitgeteilt werden, dass sie Kleber und Scheren dabei haben sollen. Didaktische Analyse Die Lernenden erkennen, dass die Notenschrift und ein gewisser Tonvorrat zum Grundwissen im Fach Musik gehören und man keine Scheu davor haben muss, sich mit dieser neuen "musikalischen Sprache" zu beschäftigen. Des Weiteren wird durch die geschichtliche Herleitung das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für Musiktheorie geschult, sodass die Lernziele für alle gleichermaßen verständlich und nachvollziehbar sind. Methodische Analyse Dadurch, dass die Unterrichtseinheit sowohl theoretische und praktische Elemente beinhaltet, und auch ein Wechsel der Sozialformen erfolgt, ist für eine hohe Motivation gesorgt und die Wahrscheinlichkeit groß, dass jede Schülerin und jeder Schüler die neue "Musiksprache" versteht. Dies geschieht auch dadurch, dass sich am Ende der Unterrichtseinheit eine praktische Phase anschließt, wodurch das zuvor Gelernte angewendet wird. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. verschaffen sich einen Überblick über die theoretischen Grundlagen der Entstehung der Notenschrift. erhalten spielerisch, praktisch und theoretisch Einblicke in die neue musikalische Sprache.

  • Musik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Die Lernapp "Deutsch Fit 5. Klasse" im Test: Rechtschreibung und Grammatik spielerisch wiederholen

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel stellt die Lernapp "Deutsch Fit 5. Klasse" von United Soft Media aus der Sicht einer Lehrkraft vor. Mit dieser App können Kinder und Jugendliche wichtige Inhalte des Deutschunterrichts der Grundschule spielerisch wiederholen. Lern-Apps zur Wiederholung von Rechtschreibung und Grammatik Grundkenntnisse der Rechtschreibung und der Grammatik für den Deutschunterricht zu wiederholen ist für viele Schülerinnen und Schüler meist wenig motivierend. Auf der Suche nach geeigneten Methoden zur spielerischen Festigung zentraler Strukturen und Regeln der deutschen Sprache können Lern-Apps helfen, den Lernenden insbesondere auch den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule zu erleichtern und sie neugierig zu machen auf das weitere Lernen statt zu frustrieren. In diesem Artikel wird diese Form des Lernens exemplarisch anhand der App "Deutsch Fit 5. Klasse" thematisiert. Aufbau der App Die App ist in die beiden Lernbereiche "Rechtschreibung" und "Grammatik" gegliedert. Innerhalb dieser Bereiche gibt es verschiedene Kapitel, die wiederum in Unterkapitel mit je drei Spiellevels gegliedert sind. Rechtschreibung Groß- und Kleinschreibung: Namen, Nomen, Satzanfänge / Nominalisierung / Anredepronomen Dehnung und Schärfung: Doppelkonsonanten, Doppelvokale, langer i-Laut, Dehnungs-h, Silbentrennendes h ähnlich und gleich klingende Laute: b/p, d/t, g/k, ä/e, äu/eu, chs/cks, ks/x, f, pf, ph, v, -ig und -lich der s-Laut: s und ss / ss oder ß / s, ss oder ß / das oder dass Zeichensetzung: Satzschlusszeichen, Kommasetzung, Satzzeichen bei wörtlicher Rede Grammatik Wortarten: Nomen, Verb, Adjektiv, Pronomen, Präposition Zeitformen: Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur Satzglieder: Subjekt und Prädikat, Objekte (beinhaltet auch die Fälle), adverbiale Bestimmungen Sprachverwendung: Satzarten (zum Beispiel: Frage, Aussage, Aufforderung, indirekte Rede ), Wortfelder und Wortfamilien, Wortbedeutung Üben mit der App Mit "Deutsch Fit 5. Klasse" können Sie auf zwei verschiedene Weisen arbeiten: Entweder klicken Sie auf "Üben" und durchlaufen so das gesamte Programm der Reihenfolge nach. Das bedeutet, dass Sie zuerst alle Übungen zur Rechtschreibung machen, beginnend mit der Groß- und Kleinschreibung. Die ersten drei Übungen beziehen sich auf Namen, Nomen und Satzanfänge, die zweiten drei auf Nominalisierungen und die dritten drei auf Anredepronomen. Wenn Sie die Funktion "Üben" nutzen, machen Sie keine Tests. Wenn Sie dagegen im Menü die "Übersicht" anwählen, können Sie Übungen und Tests zu bestimmten Themen suchen und spielen. Zu jedem Unterthema beginnen Sie mit Level 1, ein Einstieg auf einem höheren Level ist nicht möglich. Erst, wenn Sie alle Aufgaben richtig gelöst haben, können Sie ins nächste Level aufsteigen. Die Tests können Sie unabhängig davon machen. Welche Vorteile hat das Programm? Mit der App können Kinder und Jugendliche bereits gelernte Inhalte spielerisch wiederholen. Die Gliederung in verschiedene Level wirkt motivierend, da sie einerseits an konventionelle Computerspiele erinnert und andererseits Fortschritte aufzeigt. Ein Level kann nur abgeschlossen werden, wenn alle Fragen richtig beantwortet sind. Andernfalls muss die oder der Spielende das gesamte Level erneut durchlaufen, was zu zahlreichen Wiederholungen führt und das Gelernte festigt. Durch den Spielcharakter kann ein Kind so unter Umständen motiviert werden, deutlich mehr Wiederholungen zu durchlaufen, als dies mit Papier und Stift der Fall wäre. Bei der Wiederholung variieren Reihenfolge und Inhalte der Fragen und der Antwortmöglichkeiten. Ein weiteres Plus ist die Einbeziehung von Regeln und Lernstrategien. Diese können einerseits bewusst über die Hilfsfunktion abgefragt werden. Andererseits tauchen sie auch in den Aufgaben und Arbeitsanweisungen auf. So gibt es im Unterkapitel b/p, d/t, g/k zum Beispiel die Frage, wie man bestimmte Wörter so deklinieren kann, dass der Auslaut hörbar wird. Das Rückmeldungsmanagement ist angenehm und didaktisch sinnvoll gestaltet: Bei jeder Antwort ist über eine Grün-Rot-Markierung sofort ersichtlich, welche Antwort falsch ist und welche richtig gewesen wäre. Bei Mehrfachantworten "wartet" das Programm so lange, bis alle richtigen Antworten gefunden oder eine falsche angewählt wurde. Auf einen unangenehmen Alarmton für falsche Antworten haben die Autoren dankenswerterweise verzichtet. Der Signalton für eine falsche Antwort ist recht unauffällig, unterscheidet sich aber auch nicht sehr deutlich von dem für die richtige Antwort. Ist Spielerfolg gleich Lernerfolg? Durch die passende Auswahl der Themen, die zahlreichen Wiederholungen und die eindeutigen Beispiele trägt das Spiel zu nachhaltigem Üben bei. Es ist jedoch bei zahlreichen Wiederholungen möglich, richtige Antworten auswendig zu lernen, ohne den Lerninhalt verstanden zu haben. Ein Beispiel: Zu einem Beispielsatz soll der oder die Übende die Frage beantworten, wie viele Fehler der Satz hat. Die Antwortmöglichkeiten sind 0, 1, 2, 3. Als Rückmeldung erhält man die Anzahl der Fehler, die man sich zu dem Satz leicht merken kann. Die Fehler selbst werden jedoch nicht aufgezeigt. Und obwohl in der nächsten Wiederholung desselben Levels Variationen vorkommen, finden sich die Sätze doch wieder und sind erlernbar. Arbeitsanweisungen und Metasprache Um die Arbeitsanweisungen zu verstehen und die Aufgaben bearbeiten zu können, ist ein relativ umfassender Wortschatz zu Rechtschreibung und Grammatik nötig. Verwendet werden die lateinischen Fachbegriffe, also Pronomen statt Fürwort oder Verb statt Tu-Wort. Gerade bei schwierigeren Begriffen wie Possessivpronomen, präpositionaler Ausdruck oder Positiv des Adjektivs hängt die Anwendbarkeit der App davon ab, ob diese Begriffe in der Grundschule vermittelt worden sind. Auch von den Eltern kann nicht unbedingt erwartet werden, dass sie mit diesen Begriffen souverän umgehen können. Für Kinder und Jugendliche, die die Begrifflichkeiten gelernt haben, bieten sie dagegen einen guten Anknüpfungspunkt für Regeln und Rechtschreibstrategien. Die Tests Übungen und Tests sind klar voneinander getrennt, sodass die Kinder auch über die Fortschrittsleiste zu den Übungslevels ihre Erfolge dokumentieren können. Die Fortschritte im Bereich Test sind separat aufgeführt. Jeder Test besteht aus drei Fragen, die in 30 Sekunden beantwortet werden müssen. Im Übungsbereich gibt es dagegen keine zeitlichen Vorgaben. Für einige Kinder ist das Spielen auf Zeit motivierend, da hierdurch der Spiel- und Wettbewerbscharakter der Übungen verstärkt wird. Für langsamere Übende oder Kinder mit geringer Frustrationstoleranz kann es unter Umständen eine Überforderung darstellen, in durchschnittlich zehn Sekunden die Arbeitsanweisung, das Beispiel und die vier Optionen zu lesen und sich zu entscheiden. Wünschenswert wäre hier eine Weiterentwicklung der App, die eine Einstellung der Geschwindigkeit ermöglichen würde. Einsatz der App bei Lese-Rechtschreibschwäche Obwohl die Arbeitsanweisungen kurz und die Beispiele klar gewählt sind, kann die App Übende mit einer deutlichen Lese-Rechtschreibschwäche überfordern. In diesem Fall sollten Eltern oder Lehrkräfte die App mit dem Kind gemeinsam testen und überlegen, ob sie den Förderbedürfnissen des Kindes entspricht. Schwierigkeiten können beispielsweise darin bestehen, Arbeitsanweisung und Beispielsatz voneinander zu trennen, lateinische Fachbegriffe zu lesen oder schwierige metasprachliche Fragen zu beantworten. Möglicherweise kann der Übungsteil den Bedürfnissen eines Kindes entsprechen, sodass man den Testteil nicht verwendet. Fazit Abschließend kann festgehalten werden, dass die App "Deutsch Fit 5. Klasse" eines von vielen Beispielen zur spielerischen Förderung grammatischer Kompetenz darstellt. Je nach Anwendungsgebiet und Lerntyp zielführend eingesetzt kann die App den Lernenden dabei helfen, Wissenslücken zu füllen und damit die Freude am Deutschunterricht (wieder) zu entdecken. Für Eltern kann die App eine Hilfestellung sein, ihre Kinder und Jugendlichen beim Lernen zu begleiten.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Oberbegriffe finden

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial samt didaktischem Spiel zum Thema "Oberbegriffe" regt die Schülerinnen und Schüler an, einzelne Nomen zu sammeln und dem richtigen Oberbegriff zuzuordnen. In den Übungsaufgaben sind die Lernenden dazu aufgefordert, zu vorgegebenen Einzelbegriffen den passenden Oberbegriff zu finden sowie Nomen zu markieren, die nicht zu anderen Nomen eines Oberbegriffs passen. Ein didaktisches Spiel übt weiter die Fähigkeit, Nomen zu einem Oberbegriff selbst zu finden sowie vorgegebene Wörter einem Oberbegriff zuzuordnen. Einsatz der Übungsaufgaben im Unterricht Die Schülerinnen und Schüler treffen sich im Stuhlkreis und jede / jeder bringt einen beliebigen Gegenstand mit in den Stuhlkreis. Diese Gegenstände werden von den Schülerinnen und Schülern assoziativ gedeutet, die von ihnen getroffene Zuordnung wird begründet. Die Lehrkraft schreibt die genannten Oberbegriffe, nach denen geordnet wird, auf eine Wortkarte und ordnet sie den Haufen zu. Die getroffene Zuordnung kann auch problematisiert und geändert werden: Aus dem allgemeinen Oberbegriff "Nahrungsmittel" kann der differenziertere Begriff "Obst" gebildet werden. Die Einführung in das Thema kann mit dem Spiel "Ich packe meinen Koffer..." fortgesetzt werden: "Ich fliege nach Amerika und nehme eine Bluse mit". Reihum müssen jetzt die Schülerinnen und Schüler den Oberbegriff "Kleidung" erraten und dürfen auf die Reise nur mitnehmen, was zum Oberbegriff "Kleidung" passt. Sagen sie einen falschen Begriff, müssen sie leider zu Hause bleiben und dürfen nicht mit nach Amerika fliegen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen die Gemeinsamkeit einzelner Begriffe einem "Oberbegriff" zu. erweitern ihren Wortschatz durch gezielte Übungen. verstehen die Arbeitsanweisungen und setzen sie themenzentriert um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler würdigen die Beiträge anderer. halten sich an die vereinbarten Spielregeln.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I
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