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Bienen und Biodiversität

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Bienen und Biodiversität lernen die Schülerinnen und Schüler, dass Bienen und Blütenpflanzen (Wild- und Kulturpflanzen) in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen, und erkennen ihre wechselseitige Bedeutung im Rahmen der Biodiversität.Die Unterrichtseinheit "Bienen und Biodiversität" ist Teil des Themendossiers Bestäubervielfalt und Landwirtschaft . Hier erfahren die Schülerinnen und Schüler Näheres über einige der heimischen Bienenarten (Hummeln, Wildbienenarten und Honigbienen) und ihre Bedeutung für unsere Ökosysteme. Die weiteren Unterrichtseinheiten des Themendossiers enthalten Unterrichtsvorschläge und -materialien zu den Themen Bienengesundheit: Honigbienen und Wildbienen sowie Landwirtschaft heute – ihre Bedeutung und Herausforderungen . Das Ziel der Unterrichtseinheiten im Themendossier ist es, Schülerinnen und Schülern die Bedürfnisse von und Gefahren für Bienen und andere Bestäuber näherzubringen, ihnen zu vermitteln, was zur Unterstützung der Bestäubergesundheit getan werden kann und ihnen die Anforderungen und Herausforderungen der modernen Landwirtschaft aufzuzeigen. Vorwissen Bevor diese Einheit im Unterricht bearbeitet wird, sollten die Schülerinnen und Schüler bereits über allgemeines Hintergrundwissen zu Honigbienen verfügen (Bienenvolk, Körperbau, Lebensdauer, Lebensweise, etc.). Als Wiedereinstieg eignet sich ein kurzer Film über das Leben der Bienen (siehe Arbeitsblatt 1). Didaktische Überlegungen Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe dieser Unterrichtseinheit in die Lage versetzt werden, kritisch zu reflektieren, welche Rolle Bienen und andere Bestäuber für unsere Ökosysteme spielen. Sie beleuchten die Auswirkungen und Potenziale menschlicher Einflüsse auf die Ökosysteme und überlegen sich eigenständig Maßnahmen zur Förderung und zum Schutz der Bienen und anderer Bestäuber. Zur Vertiefung kann im Anschluss an die Unterrichtseinheit ein Projekt im Schulgarten oder der Besuch bei einem Imker stattfinden. Methodik und Differenzierung in der Unterrichtseinheit "Bienen und Biodiversität" Hier erhalten Sie Hinweise zur Methodik sowie zu den Möglichkeiten zur Differenzierung in der Unterrichtseinheit "Bienen und Biodiversität". Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Überblick über die verschiedenen heimischen Bienenarten und erkennen die Ausmaße der Bestäuberleistung von Bienen und anderen Bestäubern. lernen, welche Aufgabe Bestäuber im Ökosystem übernehmen, und erkennen, dass sie in Abhängigkeit zu Pflanzen stehen und an diese angepasst sind. erfahren, welche Rolle die Biodiversität spielt und wodurch diese beeinflusst wird. wissen, welche Rolle Bienen in der Landwirtschaft spielen, und können die Auswirkungen auf verschiedene Aspekte herausarbeiten. erkennen, welche Auswirkungen und Potenziale Einflüsse des Menschen auf Ökosysteme haben können, können diese kritisch betrachten, unterschiedliche Standpunkte beleuchten und deren jeweilige Perspektiven und Beweggründe nachvollziehen. sind in der Lage, sich in einer Diskussion auch in kontroverse Standpunkte hineinzuversetzen und diese kritisch zu reflektieren. Medien- und Methodenkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich die Aufgaben durch die Nutzung verschiedener Methoden. entnehmen Informationstexten auf den Arbeitsblättern und Online-Ressourcen relevante Informationen und nutzen diese für die Bearbeitung der Aufgaben. Soziale und personale Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv mit ihren Partnern oder Gruppenmitgliedern zusammen. stärken ihr Selbstkonzept durch die Methode des Think-Pair-Share, indem sie ihre Ideen in diesem geschützten Rahmen zunächst frei äußern und diskutieren können. diskutieren mit dem Partner beziehungsweise der Partnerin oder in Gruppen und äußern dabei ihre Meinung unter Nutzung ihrer fachlichen Kenntnisse. diskutieren im Plenum kontroverse Standpunkte und finden gemeinsam Lösungsansätze und Maßnahmen zur Förderung der Bestäubervielfalt. Für den Einstieg ist die Methode des "Think-Pair-Share" vorgesehen. Inhaltlich dient der Einstieg der Aktivierung von Vorwissen und dem Wecken von Interesse am Thema. In den folgenden Erarbeitungsphasen arbeiten die Schülerinnen und Schüler vorwiegend in Einzel- oder Partnerarbeit und erweitern so ihr Wissen. Nach den Erarbeitungsphasen finden Sicherungen statt, welche entweder im Plenum oder durch ein Partner-Feedback erfolgen können. Die Diskussionsrunde am Ende der Unterrichtseinheit sollte im Sinne einer intensiven und kritischen Auseinandersetzung – erneut durch die Think-Pair-Share-Methode – vorbereitet werden, wobei die abschließende Diskussion im Plenum stattfinden kann. Differenzierung Für alle Arbeitsblätter stehen der Lehrkraft verschiedene Möglichkeiten hinsichtlich der Umsetzung im Unterricht zur Verfügung. Die Lehrkraft kann aus dem Angebot, das die Arbeitsblätter bieten, je nach Leistungsstärke (auch: Jahrgangsstufe) und Interessenlage der Klasse nach eigenem Ermessen auswählen. Außerdem stehen für einige Aufgaben unterschiedlich anspruchsvolle Versionen zur Verfügung, die durch einen Stern (leichter) oder zwei Sterne (schwieriger) gekennzeichnet sind. Dies bietet der Lehrkraft die Möglichkeit, die Aufgaben je nach Jahrgangsstufe variabel einzusetzen. Gleichzeitig bietet es aber auch den Schülerinnen und Schülern in einer heterogenen Lerngruppe die Möglichkeit, je nach individuellem Kompetenzniveau und persönlichen Vorlieben und Interessen (zum Beispiel bezüglich des Aufgabenformats oder des Themenaspekts) auszuwählen. Des Weiteren stehen den Schülerinnen und Schülern – wo nötig und sinnvoll – Lernhilfen in Form von Tipps oder Begriffserläuterungen zur Verfügung. Die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler aus höheren Klassenstufen sollten ausführlicher und detaillierter ausfallen, während die Schülerinnen und Schüler der niedrigeren Klassenstufen ihrem Niveau und Wissenstand entsprechend zu weniger komplexen Lösungen gelangen, die dann jedoch im Unterrichtsgespräch durch Impulse der Lehrkraft noch erweitert werden können.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Ostereier basteln: vielfältig und kunterbunt

Tool-Tipp

Ob leuchtend, aus Wolle gefertigt oder aus Draht gebastelt: Unser Fundstück der Woche bietet Ihnen vielfältige Bastelideen für Ostereier an. Wir haben Ihnen ein paar nette Basteleien mit Anleitungen zusammengefasst.

  • Kunst / Kultur

Cartoon der Woche: Hallenbad

Cartoon

Die Freibad-Saison ist noch lange nicht eröffnet. Für den Schwimm-Unterricht stellt das aber kein Problem dar. Sportlehrerinnen und Sportlehrer können auf das Hallenbad ausweichen. Liebe Sportlehrkräfte, wie tolerant gehen Sie mit alternativen Schwimmstilen um?

  • Fächerübergreifend

Globale Finanzkrise: Ursachen und Lösungsansätze

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zur globalen Finanzkrise lernen die Schülerinnen und Schüler anhand eines Videos kontroverse Positionen zu Ursachen der Finanzkrise im Jahr 2007/2008 sowie Lösungsansätze kennen. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in verschiedenen Sozialformen und anhand eines Videos kontroverse Positionen zu den Ursachen und Lösungsansätzen der Finanzkrise von 2007/2008 und gehen damit einen ersten Schritt hin zum politischen Urteil über die Frage, ob und wenn ja in welcher Weise es staatliche Eingriffe in die Finanzmärkte geben sollte. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier "Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht" . Das Thema "Globale Finanzkrise" im Unterricht Die globale Finanzkrise von 2007/2008 schreibt sich ein in eine lange Kette von regelmäßig auftretenden internationalen Finanzkrisen. Sie markiert durch die von ihr ausgelösten schwerwiegenden Folgen möglicherweise zugleich einen neuen Wendepunkt in der Geschichte des internationalen Finanzwesens, deren zentrale Akteure seit Beginn der 1980er-Jahre weitgehende Deregulierungen des Finanzmarktes gefordert und durchgesetzt haben. Die Relevanz des Themas für den Unterricht ergibt sich aus der Tatsache, dass sich am Thema eine zentrale Konfliktlinie der Politik deutlich zeigen lässt: Hier wie in vielen anderen Problemfeldern (so zum Beispiel in der Wohnungsmarkt- , der Umwelt- oder der Gleichberechtigungspolitik) ist zu fragen, ob Marktmechanismen oder staatliche Regulierungen der bessere Weg sind, um gesellschaftliche Probleme (Wohnungsnot, Umweltverschmutzung oder Geschlechterdiskriminierung) zu lösen. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit knüpft an das Alltagswissen der Lernenden an. Eine Arbeit mit dem Material ist so auch ohne spezifisches Vorwissen möglich. Didaktische Analyse Bis zur Krise galten Banken und Rating-Agenturen einer Mehrheit der Zivilgesellschaft und der Politik als die Verkörperung wirtschaftlicher Rationalität. Ihren Einschätzungen und Ratschlägen wurde mehr vertraut als denen von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft. Die Devise "mehr Markt und weniger Staat" galt als Gelingensbedingung guter Politik. Seit der Finanzkrise von 2007/2008 wird diskutiert, wie sehr sich das internationale Finanzsystem wieder einer verstärkten öffentlichen Kontrolle und staatlicher Regulierung unterwerfen sollte. Am Ende der Unterrichtseinheit sollen die Lernenden beurteilen, ob die bislang eingeleiteten Reform- und Regulierungsmaßnahmen ausreichen, um die Wiederholung einer so schwerwiegenden Finanzkrise verhindern zu können. Denn nach einer Reihe von getroffenen Reform-Maßnahmen scheint es bereits vielen so, als ob eine Wiederholung der Krise nicht mehr möglich wäre. Das Material dieser Unterrichtseinheit eröffnet einen Blick auf kontroverse Positionen zu den Ursachen der Finanzkrise und zu hilfreichen Lösungsansätzen. Die Bearbeitung des Materials lässt erkennen, dass je nach Ursachenanalyse unterschiedliche Lösungsansätze sinnvoll erscheinen. Politische Debatten, so die Erkenntnis, die aus der Auseinandersetzung mit den Positionen zu ziehen sein wird, bewegen sich entlang von Konfliktlinien. Der Streit entzündet sich an Argumenten, die entlang der Konfliktlinie "Mehr Markt oder mehr Staat?" angeordnet sind. Methodische Analyse Durch die methodische Aufbereitung der Unterrichtssequenz sind die Schülerinnen und Schüler zu konzentrierter Einzelarbeit sowie zu kooperativem Austausch und zu Diskussionen angehalten. Verstehensschwierigkeiten muss auch durch problematisierende Diskussionen und Interventionen der Lehrkraft begegnet werden. Durch die Vertiefungsaufgabe (Arbeitsblatt 5) am Ende kann eine Binnendifferenzierung erfolgen. Grundsätzlich ist zu entscheiden, ob die Einheit in Form eines Lehrgangsunterrichts ablaufen soll, oder ob nach Arbeitsblatt 1 und 2 in arbeitsteiliger Gruppenarbeit unterrichtet wird. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Analysekompetenz, indem sie am Sachverhalt "Die globale Finanzkrise von 2007/2008" problemorientierte Fragen stellen, ihr fachliches Vorwissen aktivieren, sich neues Wissen aneignen und dieses nutzen, um einzelne Argumentationen in Bezug die Krisenursachen auf ihre sachliche Richtigkeit hin zu überprüfen. erweitern ihre Urteilskompetenz, indem sie erste Schritte in Richtung der Formulierung eines begründeten Sachurteils darüber gehen, ob die bereits getroffenen Maßnahmen ausreichen, die Wiederholung einer so schweren Finanzkrise zu verhindern. erweitern ihre Handlungskompetenz, indem sie durch die Kontaktierung einer beziehungsweise eines Abgeordneten am demokratischen Meinungsbildungsprozess teilhaben und die Chancen der Einflussnahme von unterschiedlichen Akteuren (Gewerkschaften, Bankenverbände, kritische Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler) auf den politischen Entscheidungsprozess untersuchen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern kritisch die Darstellung von politischen Problemstellungen in unterschiedlichen Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern vorurteilsfrei die Stichhaltigkeit kontroverser politischer Positionen. Hier können Sie sich das Video zur Unterrichtseinheit anschauen.

  • Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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