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Warum und wie wir Ostern feiern

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler den weltlichen Ursprung und die religiöse Dimension des Osterfestes kennen. Sie erarbeiten sich zudem die Wortfelder Ostern und Frühling, singen Frühlingslieder und gestalten ihr eigenes Osterheft. Ostern ist das zentrale Fest der Christen und hält mit seinen Bräuchen und Traditionen in fast allen Familien und Häusern Einzug. Dass es verschiedene Rituale, Sitten und Gebräuche rund um das Osterfest gibt, gehört zu den Grunderfahrungen von Kindern, denen in dieser Unterrichtseinheit Raum zur Beschreibung und zur Suche nach deren Ursprüngen und Sinnhaftigkeit gegeben wird. Die Kinder tauschen sich in Gruppengesprächen über ihre Erfahrungen und Familientraditionen aus, sodass sich Räume zur Wahrnehmung und verstehender Begegnung mit anderen Menschen und vielleicht sogar fremden Kulturen ergeben. Diese Erfahrungen leisten einen erheblichen Beitrag zur Identitätsentwicklung der Kinder. Neben der Möglichkeit, das Fest aus ihrer eigenen und womöglich fremden Perspektiven neu zu erleben, lernen sie Ostern als überliefertes, gewachsenes Kirchenfest kennen. Sowohl die weltlichen als auch der kirchliche Ursprung des Osterfestes samt seinen österlichen Symbolen werden thematisiert. Ergänzend zu den religiösen Ritualen lernen die Kinder Liedgut zur Oster- und Frühlingszeit kennen, erarbeiten die Wortfelder Ostern und Frühling und betätigen sich künstlerisch-kreativ bei der Gestaltung ihres eigenen "Oster-Arbeitshefts" mit den verschiedenen Arbeitsblättern. Ostern als Thema im Sach- und Religionsunterricht Das Thema "Warum wir Ostern feiern" informiert die Schülerinnen und Schüler über kulturelle und nationale Eigenheiten, Feste zu begehen und Rituale zu verstehen. Sie lernen den weltlichen Ursprung des Osterfestes kennen und österliche Symbole zu deuten. Die einzelnen Arbeitsblätter eignen sich für den Religions-, Sach-, Mathematik-, Musik- und Deutsch-Unterricht und ermöglichen so ein fächerübergreifendes Lernen. Die Lehrkraft sollte österliche Symbole, weltliche als auch kirchliche, zu identifizieren und zu deuten wissen. Didaktisch-methodische Analyse Grundlage für die Erarbeitung des Themas bildet das Arbeitsheft "Ostern". Die Aufgaben im Arbeitsheft sind so konzipiert, dass sie in unterschiedlicher Weise je nach individuellem Leistungsvermögen selbstständig bearbeitet werden können, nach Leistungsgruppen differenziert oder im gemeinsamen Frontalunterricht. Leicht verständliche Arbeitsanweisungen machen die selbstständige Bearbeitung des Themas möglich. Der kommunikative Austausch unter den Schülerinnen und Schülern wird durch Unterrichtsgespräche und Gespräche am Gruppentisch angeregt und sollen idealerweise zum Perspektivenwechsel beitragen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den weltlichen und kirchlichen Ursprung des Osterfestes kennen. lernen österliche Rituale und Symbole kennen und deuten. lernen Formen von Erinnerungskultur in ihrer Bedeutung wertschätzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sammeln im Internet Informationen über österliche Rituale und Symbole in anderen Ländern. verstehen Arbeitsanweisungen und setzen sie selbstständig um. entnehmen Texten Informationen und geben sie wieder. erkennen in Textstellen falsche Begriffe im Kontext und korrigieren diese durch passende Begriffe. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören sich gegenseitig zu und stellen Fragen zum richtigen Verständnis. gehen würdigend mit den Beiträgen anderer um. respektieren individuelle und nationale Unterschiede, wie das Osterfest gefeiert wird.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Eierzauber: Ostereier nach Reimen malen

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial regt die Phantasie der Schülerinnen und Schüler an, Blanko-Vorlagen von Ostereiern entsprechend der Vorgabe zu gestalten. Zum Thema Ostern gehören bunt bemalte und süße Ostereier. Dieses Arbeitsmaterial für den Kunstunterricht sowie den Sprachunterricht in der Grundschule regt daher zum phantasievollen Bemalen von Eiern nach einer Vorgabe an. Neben jeder Blanko-Vorlage eines Ostereis gibt ein kurzer, lustiger Reim vor, in welche Gestalt das Ei transformiert werden soll. Mal entsteht aus dem Ei ein Auto, dann ein Fisch oder eine Maus und zuletzt malen die Lernenden das allerschönste Osterei auf Erden. Im Anschluss können die Schülerinnen und Schüler eigene Reime schreiben und entsprechend die Eier ausmalen. Oder sie geben einem Mitschüler oder einer Mitschüler die Aufgabe, entsprechend ihres Reims die Vorlage auszumalen. Weitere Unterrichtsideen, Malvorlagen und Arbeitsmaterialien rund um Ostereier und Osterhasen finden Sie in unserem Dossier Ostern und Frühling im Unterricht . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler transformieren die vorgegebene Form eines Eis entsprechend der Aufgabenstellung in eine andere Gestalt. lassen sich von den Reimen zur Ausgestaltung der Eier inspirieren. verstehen Arbeitsanweisungen und können sie phantasievoll und eigenständig umsetzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen ihre Vorstellungen zur Erfüllung der Arbeitsaufgabe untereinander aus und bereichern so die Vielfalt ihrer Phantasie. gehen würdigend mit den Beiträgen und Ergebnissen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um.

  • Kunst / Kultur
  • Primarstufe

Instrumente entdecken und vorstellen: Musikunterricht aktiv gestalten

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt zu Musikinstrumenten vermittelt grundlegendes Wissen über Instrumentengruppen und fördert das Präsentieren im Unterricht. Die Unterrichtseinheit bietet einen motivierenden Einstieg in das Thema Musikinstrumente im Musikunterricht der Grundschule . Die Lernenden setzen sich mit verschiedenen Instrumentengruppen auseinander und gewinnen einen ersten Überblick über deren Eigenschaften und Klangwelten. Im Zentrum des Arbeitsmaterials steht die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kategorien wie Schlaginstrumente, Blasinstrumente, Saiteninstrumente, Tasteninstrumente und Handzuginstrumente . Die Schülerinnen und Schüler lernen ausgewählte Instrumente kennen, vergleichen diese und wählen anschließend ein Instrument aus, das sie näher bearbeiten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Präsentation und dem freien Sprechen : Die Lernenden stellen ihr gewähltes Instrument der Klasse vor und üben dabei, Informationen verständlich und adressatengerecht zu vermitteln. Ergänzend kann ein Rechercheauftrag integriert werden, bei dem die Schülerinnen und Schüler gezielt Informationen aus Nachschlagewerken oder digitalen Quellen erschließen. Das Material eignet sich sowohl für die Einführung in das Thema Musikinstrumente als auch für Vertretungsstunden oder fächerverbindende Unterrichtssettings. Es verbindet fachliches Lernen mit kommunikativen und methodischen Kompetenzen und unterstützt eine aktive Beteiligung aller Lernenden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen und unterscheiden verschiedene Musikinstrumente und Instrumentengruppen. beschreiben Merkmale und Einsatzbereiche ausgewählter Instrumente. ordnen Instrumente den entsprechenden Kategorien zu. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Informationen zu einem Musikinstrument gezielt. nutzen analoge und digitale Informationsquellen. bereiten Inhalte für eine Präsentation strukturiert auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren Ergebnisse vor der Lerngruppe. hören aktiv zu und geben Rückmeldungen. profitieren vom Prinzip des Lernens durch Lehren.

  • Musik
  • Elementarbildung, Primarstufe, Sekundarstufe I

In jedem Wort, da steckt ein Ei: Sprech- und Schreibübung zum Doppellaut "ei"

Kopiervorlage

Mithilfe dieses Arbeitsmaterials identifizieren die Schülerinnen und Schüler den Doppellaut Ei/ei visuell und auditiv. Sie hören das Wort ab und setzen den Laut Ei/ei an die richtige Stelle im Wort ein. Sie lernen die Schreibweise Ei/ei visuell und auditiv zu deuten und schriftsprachlich anzuwenden. Der Doppellaut Ei/ei sollte bereits eingeführt worden und den Schülerinnen und Schülern bekannt sein. Mithilfe des Arbeitsmaterials vertiefen die Lernenden die erlernte Schreibweise und die dazugehörende auditive Identifikation. Die Schülerinnen und Schüler fokussieren die Aufmerksamkeit auf die Stellung des Doppellautes in vorgegebenen Wörtern, die in Abbildungen dargestellt werden. Die Stellung des Doppellautes Ei/ei ist auf dem Arbeitsblatt durch das Symbol Ο gekennzeichnet. Die einzusetzenden Buchstaben sind durch Unterstriche gekennzeichnet. Die Bilder auf dem Arbeitsblatt geben an, welche Wörter in die Wortleiste eingesetzt werden müssen. Die Schülerinnen und Schüler müssen die gezeichneten Wörter deutlich abhören, die Stellung des Doppellautes im Wort erkennen und danach anhand der Buchstabenkennzeichnung entscheiden, zu welchem Ο das Wort gehört. Weitere Aufgabenstellungen erweitern das Lern- und Übungsangebot. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler identifizieren den Doppellaut auditiv und schriftsprachlich und geben seine richtige Stellung in vorgegebenen Wörtern an. können Abbildungen schriftsprachlich benennen und aufschreiben. wählen zwischen zusätzlichen Arbeitsangeboten entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit aus und bearbeiten sie differenziert. verstehen Arbeitsanweisungen und können sie eigenständig umsetzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig und gehen wertschätzend miteinander um.

  • DaF / DaZ / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Keimung und Wachstum: Was brauchen Samen zum Keimen?

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit diesem Unterrichtsmaterial prüfen die Lernenden durch ein wissenschaftliches Experiment, inwiefern Wärme, Licht, Wasser und Erde das Keimen von Samen beeinflussen. Dabei beschreiben sie die Veränderungen in der Natur von Winter zu Frühling und knüpfen an ihr Wissen über Frühblüher an. In dieser Unterrichtseinheit für den Unterricht in Biologie der Sekundarstufe I beschreiben die Schülerinnen und Schüler die Veränderungen in der sie umgebenden Natur von Winter zu spätem Frühling und erweitern damit ihr Wissen über Frühblüher. Durch die Erinnerung an die Frühblüher und den Unterschied Blumenzwiebel – Blumensamen kommt die Frage auf, was Samen brauchen, damit sie keimen können (und warum sie dies erst deutlich später tun als die Frühblüher). Ausgehend von dieser Fragestellung planen sie gemeinsam ein Experiment, mit dem sie die Keimungsbedingungen für Samen zum Beispiel von Kresse oder Bohnen herausfinden können. Sie führen das Experiment durch und beobachten die Entwicklung über mehrere Tage, um anschließend die Beobachtungen auszuwerten. Dadurch, dass sie arbeitsteilig in Gruppen den Samen jeweils keine Wärme, kein Licht, keine Erde und kein Wasser zuführen, erkennen sie, welche Bedingungen Samen zum Keimen brauchen. Das Thema Keimung von Samen im Unterricht Das Thema Wachstumsbedingungen von Pflanzen ermöglicht einen hohen Alltagsbezug und Eigenaktivität der Lernenden. Durch Anknüpfung an bereits bekannte Inhalte und Beobachtung der eigenen Umwelt entstehen Fragestellungen, die in relativ einfach durchzuführenden Experimenten beantwortet werden können. Vorkenntnisse Die Lernenden kennen den Aufbau von Blumenzwiebeln und wissen, warum Frühblüher schon sehr früh im Jahr blühen können. Didaktische Analyse Als Keimungsbedingungen werden in dieser Unterrichtseinheit Wärme, Licht, Wasser und Erde untersucht. Andere Faktoren wie benötigte Nährstoffe bleiben dabei aus Gründen der didaktischen Reduktion außen vor, um den Lerngegenstand zu reduzieren. Gegenüber einem wissenschaftlich durchgeführten Versuch gibt es zwar viele Fehlerquellen, die Ergebnisse reichen aber aus, um Rückschlüsse zu ziehen. Einige Fehlerquellen können im Unterricht während der Durchführung des Experiments angesprochen werden. Da die Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Phasen des Unterrichts immer in der Gruppe agieren, werden Schwierigkeiten und Unsicherheiten aufgefangen. Methodische Analyse Angeregt durch einen Impuls (gekeimte Samen) machen sich die Lernenden Gedanken zum Wachstum von Pflanzen, den Unterschied zu Frühblühern und der Jahreszeitenrhythmik. Sie äußern diese Gedanken im Unterrichtsgespräch und werden zur Fragestellung der Stunde geleitet. Der anschließende Rundlauf dient schon der Planung der Experimente. In der Besprechung kann die Lehrkraft passende Ideen benennen und auswählen, damit der Materialbedarf zu dem passt, was an der jeweiligen Schule vorhanden ist. In der Gruppe bereiten die Lernenden das Experiment dann mithilfe weniger Arbeitsanweisungen selbstständig vor und können bei Bedarf durch die Lehrkraft unterstützt werden. Umgang mit Fachwissen Die Schülerinnen und Schüler können Bedingungen in Lebensräumen benennen und ihren Einfluss erläutern. beobachten kriteriengeleitet die Keimung von Pflanzen. Kommunikation Die Schülerinnen und Schüler zeichnen Beobachtungen übersichtlich auf. geben ihre Beobachtungen adressatengerecht weiter. Bewertung Die Schülerinnen und Schüler ziehen aus den Beobachtungen des Experiments Rückschlüsse auf optimale Keimungsbedingungen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Osterbräuche im Wandel der Zeiten

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit werden die traditionellen österlichen Rituale und Gebräuche im historisch-religiösen Kontext dargestellt. Aus ihnen lassen sich die heute üblichen Rituale ableiten und begründen. Die ursprünglich christliche "Gedenkfeier" an den Kreuzestod von Jesus Christus hat sich zu einem ideologiefreien Frühlingsfest gewandelt, dessen Rituale und Bräuche den Schülerinnen und Schülern in ihren christlichen Ursprüngen vermutlich nicht mehr präsent sind. Sie lernen daher im Rahmen dieser Unterrichtseinheit die heutzutage verwendeten und bekannten Symbole und Rituale in ihrer Bedeutung zu erkennen und auf den historischen Ursprung zurückzuführen. Das Thema "Osterbräuche" im Unterricht Was hat der Hase mit Ostern zu tun? Warum färben die Menschen zu Ostern die Eier bunt an? Manche Kinder kennen vielleicht weitere Bräuche aus dem Besuch des Oster-Gottesdienstes oder haben im Rahmen des Osterfestes mit ihren Familien bestimmte Rituale erlebt. Welche Bräuche es rund um das Osterfest gibt und welchen historisch-religiösen Ursprung sie haben, entdecken die Lernenden in dieser Einheit. Sie deuten die Symbole – wie das Kreuz oder die Ostereier –, die für diesen Ursprung stehen oder aus diesen abgeleitet werden. Didaktisch-methodische Analyse Die verwendeten Symbole und Rituale der Osterfeier sind den Schülerinnen und Schülern bekannt. Sie lernen die verwendeten Symbole und Rituale zu "entschlüsseln" und die implizierte christliche Botschaft dahinter zu entdecken und auf "heute" zu beziehen. Die Anschaulichkeit des Unterrichtsmaterials erleichtert die Entschlüsselung und Analyse der verwendeten Symbole und Rituale. Die Arbeitsaufgaben sind sachlich und kleinschrittig aufeinander bezogen und leiten jeweils über in den nächsten logisch folgenden Gedankengang, an dessen Ende die zu lernende Erkenntnis steht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Symbole und Rituale zu deuten und den Bezug zum religiösen Ursprung des Osterfestes herzustellen. lernen die heute gebräuchlichen Rituale aus dem ursprünglichen historischen Kontext abzuleiten und zu deuten. übertragen die historische Bedeutung des Osterfestes auf heutige Gebräuche und Rituale. bearbeiten die Arbeitsaufgaben selbstständig. lesen unterschiedliche Textgattungen sinnerfassend und machen Angaben zum Text.

  • Religion / Ethik / Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Frühblüher und die Jodprobe

Kopiervorlage

Mit diesem Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler Blumen kennen, die als erste nach dem langen Winter aus der Erde wachsen: die Frühblüher. Sie lernen, dass alle Frühblüher eine Vorratskammer enthalten, in der sich Stärke als Nährstoff für die Pflanze mit der Jodprobe nachweisen lässt. Mithilfe des Arbeitsmaterials lernen die Schülerinnen und Schüler exemplarisch vier bekannte Frühblüher kennen. Nach einer "rätselhaften" Beschreibung werden diese Frühblüher identifiziert und mit Namen versehen: Krokus, Hyazinthe, Tulpe und Osterglocke. Das Arbeitsblatt 2 leitet die Schülerinnen und Schüler an, mit einer einfachen Küchenzwiebel die Jodprobe durchzuführen. Der Beweis: Die Zwiebel verfärbt sich dunkel. Das bedeutet, die Zwiebel enthält Stärke. Nur mit dieser "Vorratskammer" können die Frühblüher den Winter überstehen und als erste Blumen im Jahr aus der Erde sprießen. Zur Vorbereitung einer eigenen Jodprobe sollte für jeden Schüler und jede Schülerin die aufgeschnittene Hälfte einer Küchenzwiebel sowie eine Flasche Jodtinktur bereitstehen. Vertiefend zu diesem Arbeitsmaterial kann die Unterrichtseinheit "Frühblüher" im Sachunterricht der Grundschule eingesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen exemplarisch vier Frühblüher kennen, mit Namen zu benennen und voneinander zu unterscheiden. stellen fest, dass alle Frühblüher als gemeinsames Merkmal die Zwiebel als Vorratsspeicher haben. lernen, dass sich Stärke in der Zwiebel und in anderen Nahrungsmitteln mit der Jodprobe nachweisen lässt. lesen und verstehen Arbeitsanweisungen und setzen diese themenzentriert um. führen nach Anweisung die Jodprobe durch. gehen sorgsam und fachgerecht mit den Arbeitsmaterialien um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren mit ihren Mitschülern und Mitschülerinnen. gehen würdigend mit den Beiträgen anderer um.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt
  • Primarstufe

Lärm, Geräusche und Gesundheit erforschen

Kopiervorlage

Mit dem Arbeitsblatt für den Sachunterricht der Klassen 3–4 entdecken Schülerinnen und Schüler, wie Lärm im Schulalltag entsteht, wie sich Geräuschquellen im Klassenraum identifizieren und Lautstärken messen lassen – und wie man durch einfache Maßnahmen zur Lärmprävention in der Grundschule beitragen kann. Das Material fördert gesundes Lernen durch bewussten Umgang mit Lautstärke, Schall und Hörschutz. Das Arbeitsblatt "Lärmdetektive – Geräusche erforschen, Lautstärke messen, Gesundheit schützen" eignet sich ideal für den Sachunterricht, Vertertungsstunden oder Klassenleitungsstunden. Im Rahmen des Sachunterrichts kann es in Themenbereichen wie "Gesundheit", "Sinneswahrnehmung/Hören" oder "Alltags- und Umweltkompetenz" eingesetzt werden. Zugleich lässt es sich gut mit Stunden zu Klassengemeinschaft, Rücksichtnahme und Klassenregeln verknüpfen: Welche Lautstärke hilft uns beim Lernen? Wie gehen wir miteinander um, damit alle gut lernen können? Mit dem Arbeitsblatt können Schülerinnen und Schüler auf einfache, handlungsorientierte Weise untersuchen, wie laut ihre Klassenräume und das Schulgelände im Alltag sind, welche Geräuschquellen zur Lärmentstehung beitragen und wie sie Lärm vermeiden oder sich davor schützen können. Die Aufgabenstellung ermöglicht es, in der Gruppe oder im Klassenverband aktiv mit Messverfahren (zum Beispiel einer Dezibel-Skala oder Schallpegel-Messgeräten) Geräuschpegel zu ermitteln — und anschließend die Ergebnisse gemeinsam zu reflektieren. Im Unterrichtseinstieg sammeln die Lernenden zunächst "Lärm" beziehungsweise "Geräusche", die ihnen im Schulalltag begegnen und stellen erste Reflexionen dazu an, zum Beispiel ob Geräusche beim Lernen störend sein können. Anschließen messen die Schülerinnen und Schüler im Kleingruppen die Lautstärke auf dem Schulgelände und im Klassenraum mit einer Dezibel-Skala zu verschiedenen Zeiten und Situationen (zum Beispiel Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Frühstück, Pausen) und dokumentieren die Werte, bevor sie mithilfe eines Lesetextes erarbeiten, warum Lärm schädlich sein kann und wie sie diesen vermeiden oder sich davor schützen können. So fördert das Arbeitsblatt das Bewusstsein der Kinder für Geräuschquellen, angenehmes Lernklima und respektvollen Umgang mit Lärm — wichtige Aspekte im Sinne eines gesundheitsfördernden Schulalltags. Einsatzmöglichkeiten umfassen: Einstieg in eine Unterrichtsreihe zu "Sinneswahrnehmung / Hören / Schall" Thematisierung von "Gesundheit und Wohlbefinden im Schulalltag" Erarbeitung oder Reflexion von Klassenregeln: Welche Lautstärke ist in welchem Moment angemessen? Projekt- oder fächerübergreifender Unterricht — zum Beispiel in Sachunterricht, Musik oder Deutsch Schülerinnen und Schüler werden aktiv in die Untersuchung einbezogen, erleben Lärm und Lautstärke real, und erkennen zugleich, wie ihre eigene Verhaltensweise und Klassenraumstruktur zu einem gesunden Lernumfeld beitragen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben, Schall und Lautstärke wahrzunehmen und zu messen. erkennen, dass Geräusche unterschiedliche Lautstärken haben und diese je nach Kontext als störend empfunden werden kann. lernen, dass Lärm negative Auswirkungen auf Konzentration, Wohlbefinden und das Gehör haben kann. entwickeln Strategien, um Lärm zu vermeiden oder sich davor zu schützen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit Messskalen (Dezibel-Skala), Messgeräten bzw. einfachen Mess-Apps. beobachten Geräuschquellen, dokumentieren Ergebnisse und reflektieren Messwerte gemeinsam. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Rücksicht zu nehmen. thematisieren und reflektieren gemeinsam die Klassenlautstärke. reflektieren, wie ihr Verhalten den Raum und das Lernklima beeinflusst.

  • Sache und Technik
  • Primarstufe
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