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Neustart nach Corona: aktuelle Trends in Schule und Bildung

Blog

Am 19. August 2020 luden die Eduversum GmbH und die Stiftung Jugend und Bildung zum virtuellen Kamingespräch. In einem Impuls-Vortrag ging Richard Heinen, Vizepräsident der Stiftung, auf die Frage ein, was wir und die Schulen aus der Zeit vor den Sommerferien gelernt haben. Daraus leitet er ab, was wir in Zukunft – insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung von Lernszenarien und Lernmaterialien – tun müssen. Eine Lehrkraft alleine kann den Unterricht nicht verändern und digitaler machen. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Schule. Zu dieser Erkenntnis ist Richard Heinen bei seiner Tätigkeit am Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement an der Universität Duisburg/Essen gelangt, wo er sich intensiv mit der Gestaltung von Lernszenarien beschäftigt hat. Heute entwickelt und berät er mit der learninglab GmbH Schulen. In diesem Impuls-Vortrag weist er aktuelle Probleme des deutschen Schulsystems auf und erläutert, was dieses braucht, um zukunftsfähig zu sein. Lernzeit versus Unterrichtszeit Das IFO-Institut hat in einer Studie festgestellt, dass Kinder seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich weniger Lernzeit haben als vor Corona. Auch wenn das Ergebnis der Studie zunächst dramatisch klingt, lohnt sich ein Blick in die Auswertung: Während "Lernzeit" vor Corona mit der Zeit innerhalb des Schulgebäudes und der Zeit zum Lernen am Nachmittag gleichgesetzt wurde, beruft sich das IFO-Institut bei der Frage nach der Lernzeit seit Beginn der Pandemie ausschließlich auf die Aussage der Schülerinnen und Schüler, die selbst angegeben haben, wie viel Zeit sie nun mit Lernen verbringen. Die Fragen, die man sich bei dieser Studie stellen kann, lauten jedoch: Um wen geht es bei dieser Studie? Die Kinder? Die Eltern? Die Wirtschaft? Die Normalität? Digitalisierungsdruck an Schulen Niemand hat mit dieser radikalen Veränderung der Schulen und des Lernens gerechnet, die alle völlig unvorbereitet getroffen hat. Dies hat zu einem enormen Druck in den Schulen geführt. Die Lösung für diesen Druck war zunächst die Digitalisierung des Unterrichts und der Schulen. Digitale Medien allein verändern Schulen und Unterricht jedoch nicht automatisch. Die Schulen müssen auch wissen, wie die Technik anzuwenden ist und dies stets unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler. Schulpflicht oder Schulgebäude-Pflicht? Die Schulgebäude waren in großen Teilen Deutschlands bis zu den Sommerferien geschlossen. Eine Schulpflicht gab es dennoch. Nun dürfen die Schulgebäude wieder öffnen, und dennoch sollten wir uns die Frage stellen: Möchten wir mit der Öffnung der Schulgebäude auch, dass sich der Unterricht wieder nahezu ausschließlich in den Schulgebäuden abspielt, oder haben wir in der Zeit der Schulgebäude-Schließungen nicht gelernt, dass es auch anders geht? Sollte Unterricht nicht generell viel hybrider und offen für neue Formate sein? Hybride Lernszenarien entwickeln Laut Richard Heinen sollte der Lernort zukünftig nicht mehr derart entscheidend sein. Vielmehr sollte Unterricht so digital gestaltet sein, dass ein Umschwenken auf Distanzlernen bruchlos möglich ist. Dafür muss Schule als Team gestaltet werden; es bedarf offener Formate für selbstregulierendes Lernen und eines Verständnisses der Lehrkraft als Lernbegleitung. Das Lernmaterial der Zukunft Das Lernmaterial der Zukunft wird nach Einschätzung von Richard Heinen zukünftig nicht linear, sondern eher in Form eines "Baukasten"-Prinzips gestaltet werden. Es ist differenzierter und themenorientiert angelegt und fördert entdeckendes sowie produktives Lernen. Schülerinnen und Schüler sollen interessengeleitet und selbstgesteuert mit Lernmaterialien arbeiten können.

  • Fächerübergreifend

Das Phänomen "Kettenbriefe" als Thema im Unterricht

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel erläutert verschiedene Arten von Kettenbriefen sowie die Gefahren, die von diesen ausgehen. Weiterhin gibt der Artikel Tipps für die Besprechung des Themas im Unterricht. Was es mit Kettenbriefen auf sich hat Ziele von Kettenbriefen Mit schöner Regelmäßigkeit tauchen seit einigen Jahren immer wieder unterschiedliche Challenges oder Kettenbriefe im Netz auf. Manche dieser Kettenbriefe wollen lediglich unterhaltsam sein. Andere sind möglicherweise mit Viren versetzt, sodass sie kleine Programme installieren und den Empfängerinnen und Empfänger schaden können. Besonders bedrohlich sind Kettenbriefe, die mit Angst, Druck, Horror und sogar Selbstverletzungen oder Selbstmord spielen. Hier geht es um Macht und Manipulation von Kindern und Jugendlichen. Erscheinungsformen von Kettenbriefen Was früher als klassische Kettenbriefe mit der Post kam, wird in den sozialen Netzwerken (zum Beispiel WhatsApp, TikTok, Facebook, Instagram, Snapchat) heute in der Regel als Challenge verpackt. Sobald diese Nachrichten eine Aufforderung enthalten, irgendetwas zu tun und dann an eine bestimmte Anzahl von Freunden weiterzuleiten, geht es um einen Kettenbrief. Dabei ist es ganz egal, ob dahinter ein Spaß, ein Virus, eine Aufgabe oder eine Bedrohung stecken. In den meisten Fällen handelt es sich um Nachrichten, Texte oder Bilder, die der Empfänger an möglichst viele weitere Kontakte weiterleiten soll. Die Form dieser Kettenbriefe kann sehr unterschiedlich sein: Kettenbriefe, die man ausfüllen soll und deren Beantwortung eine Charaktereigenschaft der Person offenbart. Beispielsweise kursierte bei Facebook ein Kettenbrief, bei dem herausgefunden werden soll, wie Präsident Trump jemanden bezeichnen würde. Kettenbriefe, die den eigenen Beliebtheitsgrad zeigen sollen, indem Herzchen von Freunden gesammelt werden. Kettenbriefe, bei deren Weiterleitung ein Wunsch in Erfüllung gehen soll. Kettenbriefe, die mit Angst und Horror arbeiten. In ihnen steckt eine Bedrohung, die sich erfüllen soll, wenn der Kettenbrief nicht weitergeleitet wird. Bekannte Kettenbriefe der vergangenen Jahre Besonders im Messenger WhatsApp tauchen immer wieder Kettenbriefe oder Challenges auf, die sich in veränderter Form oft über viele Jahre halten. Meistens werden nur ein Name oder der alte Inhalt ausgetauscht, das Ziel bleibt aber das gleiche: Verunsicherung, Bedrohung, Angst erzeugen oder Einschüchterung. Warnungen Warnungen vor Viren, Hackern, bestimmten Personen und anderen Bedrohungen machen immer wieder die Runde. Oft handelt es sich dabei um eine reine Erfindung, die verunsichern soll und die Empfängerinnen und Empfänger dazu auffordert, die Warnung an alle ihre Kontakte weiterzusenden. Solange diese Mails nicht mit Viren versetzt sind, richten sie keinen Schaden an. Momo-Challenge Wesentlich gruseliger und für nicht wenige Kinder und Jugendliche auch wirklich bedrohlich ist der Kettenbrief-Hoax "Momo". Dabei verschickt der Account eines gruselig aussehenden jungen Mädchens Botschaften an andere. Das Mädchen fordert dazu auf, die Nachricht weiterzuleiten. Meist sollen auch Aufgaben erledigt werden, um sich selber vor bösen Ereignissen zu schützen. Blue-Whale-Challenge Auch hierbei handelt es sich um eine bösartige Aufforderung, rund 50 Aufgaben nach und nach zu erledigen. Diese werden immer schwieriger und enden mit der Aufforderung Selbstmord zu begehen. Der Name ist eine Anlehnung an das Verhalten von Blauwalen, die zum Sterben an den Strand schwimmen. Als eine der ersten Aufgaben sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich einen Blauwal in den Arm ritzen. Jeder Teilnehmende bekommt einen "Paten" zugeteilt, der die Einhaltung der Aufgaben überwacht. Killer-Clown Ebenfalls ein grober Unfug waren die Clown-Kettenbriefe zu Halloween, die durch gruselige Fotos und die Schilderung verängstigender Ereignisse Angst schüren sollten. Sie enthielten Warnungen vor bösartigen Killer-Clowns, die angeblich an bestimmten Tagen und zu bestimmten Uhrzeiten Menschen töten wollten. Alles Unsinn! Allerdings ermutigte der Kettenbrief verschiedene Spaßvögel, sich als Grusel-Clown zu verkleiden und andere zu erschrecken. Textbomben Bei diesen Mails wird dazu aufgefordert, eine bestimmte Zeichen- oder Textfolge in eine App oder das Smartphone einzugeben. Hintergrund ist meist ein Programmierfehler, bei dem diese Zeichen oder Zeichenfolgen das System überlasten. Die App oder das Smartphone stürzen ab. Aktuell treibt Goofy sein Unwesen Auf den bei Kindern und Jugendlichen extrem beliebten Plattformen TikTok, Instagram und natürlich WhatsApp gibt es zurzeit eine Neuauflage der Blue-Whale-Challenge. Unter dem Profil Jonathan Galindo wird das Bild eines gruselig geschminkten Goofy-Clowns verbreitet. Folgen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aufforderung einen bestimmten Link anzuklicken, erhalten sie eine Liste gefährlicher Aufgaben. Infos und Tipps für den Unterricht Aufklärung zum Thema Kettenbriefe Am gefährlichsten ist es, wenn Kinder und Jugendliche ihre Sorgen und Ängste nicht mitteilen können. Aus Furcht sich selber oder anderen Schaden zuzufügen, gehen sie häufig auf die Forderungen ein. Aufklärung ist der beste Weg, um diese Kettenbriefe oder Challenges unwirksam zu machen. Dabei sollten Kinder und Jugendliche genau wissen, wie sie mit solchen Benachrichtigungen umgehen müssen: Auf keinen Fall den Kettenbrief öffnen oder weiterleiten. Einen Erwachsenen informieren, indem die Aufforderung vom eigenen Smartphone aus gezeigt wird. Bitte nicht an Eltern oder die Polizei weiterleiten! Einen Screenshot machen und sichern, um diesen dann der Polizei oder dem Betreiber zeigen zu können. Den Betreiber des Netzwerkes über den Kettenbrief informieren. Leitfragen für ein Unterrichtsgespräch Wenn Sie das Thema im Unterricht aufgreifen möchten, bietet es sich an, einen aktuellen Kettenbrief vorzustellen und diesen gemeinsam zu besprechen. Die folgenden Fragen können dabei helfen: Welches Ziel könnte der Kettenbrief verfolgen? Welche Gefühle löst der Kettenbrief bei dir aus? Wozu will der Absender dich bringen? Was macht dir Angst an dem Kettenbrief? Könnte hier eine Urheberrechtsverletzung (Bild, Ton) vorliegen? Könnte hier sogar ein Straftatbestand (Drohung, Nötigung) vorliegen? Wie gehst du mit so einen Kettenbrief um? Gut zu wissen: Das kann strafbar sein! Derjenige, der einen "Horror-Kettenbrief" verfasst oder einen solchen weiterleitet, macht sich dann strafbar, wenn der Inhalt zum Beispiel eine Gewaltandrohung gemäß §241 StGB oder eine Anleitung zu Gewalt gemäß § 111 Absatz 1 StGB enthält.

  • Fächerübergreifend

Impuls und Bewegung einer Rakete

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit untersuchen die Schülerinnen und Schüler unter Einbezug von Grundlagen der Mechanik die Geschwindigkeitsänderung einer Rakete. Das Prinzip der Impulsübertragung und -erhaltung spielt in der Raumfahrt eine große Rolle. Nach diesem Prinzip funktioniert der Antrieb einer Rakete, die beispielsweise in den Weltraum geschossen wird. Die Schülerinnen und Schüler schauen sich an, wie eine Rakete konstruiert werden muss, um die Impulsübertragung bestmöglich gewährleisten zu können. Des Weiteren werden zum besseren Verständnis und zur Einordnung der benötigten Antriebskraft beziehungsweise des Impulses verschiedene Vergleichsrechnungen mit impulsabhängigen Abläufen in der Natur und Technik angestellt. Außerdem überlegen die Schülerinnen und Schüler, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit die Rakete nicht nur die Erde verlässt, sondern auch navigationsfähig und kontrollierbar bleibt. Dabei wird unter anderem auch die Erdanziehungskraft mit einbezogen. Um sich fortzubewegen, stößt eine Rakete heiße Gase mit hoher Geschwindigkeit aus. Dadurch verliert sie Masse und eine Erhöhung der Geschwindigkeit wird bewirkt. Die Beschleunigung einer Rakete geht aus der Impulserhaltung hervor. Der Impuls eines Systems (zum Beispiel eine Rakete) beschreibt, wie es sich zu einem Zeitpunkt t bewegt. Die Formel lautet: p = m • v mit m als Masse und v der Geschwindigkeit. Vor dem Start ist die Rakete mit ihrem Treibstoff gefüllt und bewegt sich nicht. Die Rakete mit ihrem Treibstoff haben keinen Impuls, der Gesamtimpuls ist also Null. Wird der Treibstoff jedoch gezündet, strömt er am unteren Ende der Rakete raus und hat demnach einen nach unten gerichteten Impuls. Dadurch wird ein entgegengesetzter Impuls an die Rakete gegeben, was dafür sorgt, dass sie von der Erde abhebt. Das Arbeitsblatt passt in den Physikunterricht im Zusammenhang mit Impuls und Kraft zum "Basiskonzept Wechselwirkung". Die Schülerinnen und Schüler sollten über Grundlagen der Mechanik verfügen (Zusammenhang von Geschwindigkeit, Strecke, Zeit, Beschleunigung). Nach verständlicher Einführung durch die Lehrkraft oder durch eigenständiges Erarbeiten der beigefügten Grundlagen/Einführung kann das Arbeitsblatt als Hausaufgabe erarbeitet werden. Dieses Projekt kann als inhaltliche Vorbereitung für ESA Wettbewerbe wie die "Moon Camp Challenge" benutzt werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Erhaltung von Impulsen und den Aufbau einer Rakete kennen. untersuchen die Geschwindigkeitsänderung am Beispiel einer Rakete. tauschen sich über die Schwierigkeiten von Weltraummissionen aus.

  • Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Piraten auf dem Meer

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt über Piraten informiert die Lernenden über das Leben von Seeräubern auf dem Meer. Kurze Sätze und authentische Fotos regen dabei zur Förderung der Lese- und Schreibkompetenz zum Selbstlesen an. Wie haben Piraten früher gelebt? Was essen Piraten und wo schlafen sie? Gibt es auch heute noch Piraten auf dem Meer? Piraten und Seeräuber faszinieren Kinder auf ganz unterschiedliche Weise. Während die einen sich vor ihren gefährlichen Waffen fürchten, sind die anderen begeistert von ihren Schiffen und verborgenen Schätzen. Diese Arbeitsblätter können im Unterricht deshalb dazu genutzt werden, das Interesse der Lernenden zu wecken, ihre Neugier zu stillen und gleichzeitig ihre Lese- und Schreibfähigkeiten zu fördern. Fächerübergreifend vermitteln Sie mit diesem Unterrichtsmaterial zum Beispiel in Sachunterricht sowie in Lesen und Schreiben Allgemeinwissen, das an das Vorwissen der Kinder anknüpft. Die Schülerinnen und Schüler tauchen mithilfe der authentischen Fotos ein in die Geschichte und das Leben von Piraten, wie es früher war. Kurze Lese- und Lückentexte dienen dazu, den Wortschatz zu erweitern und für Seeräuber typische Begriffe wie Pistole , Silber , Tabak , Beute , Schatzkiste oder Kanone aktiv in ihren Sprachgebrauch aufzunehmen. Anschließend können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen testen, indem sie Begriffe, die sie mit Piraten in Verbindung bringen markieren. Das Material kann im Rahmen einer Unterrichtseinheit über Piraten auf dem Meer eingesetzt werden, aber auch spontan zum Beispiel im Vertretungsunterricht eine Stunde füllen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Lehrerwitz "Versteht ihr mich?"

Cartoon

Gewisse Äußerungen von Lehrkräften werden von den Schülern und Schülerinnen gerne auf die Goldwaage gelegt. So auch bei der Frage "Könnt ihr mich in der letzten Reihe gut verstehen?". Darauf antworten die Betroffenen: "Nein, aber wir hören Sie gut."

  • Fächerübergreifend

Vertrag in der Tasche :-)

Blog

Hallo ihr Lieben, ich melde mich nochmal zurück mit einer tollen Neuigkeit: Ich habe endlich einen Job und heute den Vertrag unterschrieben!!! :-) Ab dem neuen Schuljahr kehre ich an meine Ref-Schule zurück. Es ist zwar nur eine Vertretungsstelle, aber es fühlt sich mega an, endlich als Lehrerin arbeiten zu können – und dann auch noch da, wo ich mein Referendariat gemacht habe. Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet! Denn eigentlich bestand für meine Fächerkombi kein Bedarf an der Schule. Ich war sehr überrascht, als sich die Schulleiterin bei mir meldete und mir den Job angeboten hat. Eine Franze-Lehrerin hat nämlich entschieden, aus privaten Gründen die Schule zu verlassen. Durch Corona ist zusätzlich in einigen Klassen Vertretungsbedarf entstanden. Aus diesen Gründen konnte mir letztlich eine Vertretungsstelle angeboten werden! :-) Natürlich habe ich nicht lange überlegt und direkt zugesagt! Das Kollegium ist sehr nett und hilfsbereit und auch die Schüler sind lieb und "pflegeleicht". :-) Was für ein Glück, dass ich doch noch einen Job an einer so tollen Schule ergattern konnte! Lange Zeit sah es nämlich gar nicht gut aus. Ich musste mich arbeitssuchend melden und das Arbeitslosengeld II beantragen. Kein schönes Gefühl, das kann ich euch sagen. :-/ In der Zeit habe ich mich intensiv um einen Job bemüht, hatte aber nicht wirklich etwas in Aussicht. Für meine Fächerkombi waren leider nur wenige Vertretungsstellen ausgeschrieben, die auch nicht wirklich bei mir in der Umgebung lagen. Bei einigen Schulen habe ich mich initiativ beworben, aber auch das hat nicht gefruchtet. Plan B war dann an eine Grundschule zu gehen: Bei dieser Schulform habe ich mit Englisch und Französisch natürlich auch nicht die besten Voraussetzungen. Letztlich habe ich aber von einer Grundschule ein Stellenangebot für drei Monate erhalten, das ich wahrscheinlich auch angenommen hätte. Zum Glück kam dann aber doch noch ein viel besseres Angebot! :-) Meine ehemaligen Mitrefis sind inzwischen auch alle untergekommen. Zwei von uns konnten sogar direkt eine feste Stelle ergattern und wurden bereits verbeamtet!! Die anderen werden ab dem neuen Schuljahr als Vertretungslehrkräfte anfangen – die meisten übergangsweise an einer Grundschule. Für mich wird es sicherlich ein komisches Gefühl sein, an meine alte Ref-Schule zurückzukehren, aber meine lieben Mitrefis nicht mehr da zu haben. Trotzdem freue ich mich, dass alle einen Job gefunden haben. Als ich die Job-Nachricht bekommen habe, habe ich mir zum Ende der Sommerferien noch ein paar Urlaubstage am Bodensee gegönnt. Wir hatten tolles Strandwetter und haben auch noch viele schöne Orte um den Bodensee herum erkundet (Schloss Neuschwanstein, die Rheinfälle in der Schweiz, schöne Berglandschaften in Österreich). Ich konnte mich jedenfalls super erholen. Das neue Schuljahr kann also kommen! :) Ihr Lieben, für mich wird es Zeit, von euch Abschied zu nehmen, da mein Referendariat ja nun vorbei ist. Ich danke allen, die mit mir hier mitgefiebert, sich mitgefreut und mir die Daumen gedrückt haben. Mir selbst hat es sehr geholfen, meine Erlebnisse und Emotionen mit euch teilen zu können! Ich hoffe, ich konnte euch meinerseits einen kleinen Einblick in die doch so besondere Ref-Zeit geben. Es war schön mit euch... Genießt den Sommer und habt einen tollen Start in das neue Schuljahr! Fühlt euch wie immer gedrückt, Eure Anna

  • Fächerübergreifend

Der Batterieturm – Einführung der Stromkreise

Fachartikel

Dieser Fachartikel zum Thema Elektrik beschäftigt sich mit dem Batterieturm zur anschaulichen Darstellung und Erstbegegnung mit elektrischer Spannung. Neben Größenvorstellungen wird ein Kontext hergestellt, der die Lernenden motiviert, mitzudenken und handeln zu lassen. Der Artikel wird im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" in gekürzter Form veröffentlicht.

  • Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik

Balancieren an Stationen: Übungen fürs Gleichgewicht

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial werden acht Übungen vorgestellt, mit denen Schülerinnen und Schüler das Balancieren selbständig üben können. Balancieren ist grundlegend für die Überkreuzsteuerung im Gehirn und diese ist wichtig für den Lese- und Schreiblernprozess im Anfangsunterricht. Das Arbeitsblatt stellt acht Übungen für einen Stationenlauf in der Turnhalle vor. Für die einzelnen Stationen ist Folgendes vorzubereiten: Balancieren im Stand : eine Langbank aufstellen, wenn vorhanden noch eine zweite mit der schmalen Seite nach oben, Stoppuhr oder Timer bereithalten Balancieren auf der schiefen Ebene : eine oder mehrere Langbank/-bänke in die Sprossenwand einhängen oder auf einen Turnkasten legen Balancieren mit Bällen : eine Langbank aufstellen, einen Löffel und Plastikeimer, kleine Bälle sowie Gymnastikbälle bereitlegen Balancieren im Gehen : eine Langbank aufstellen Balancier-Schlange : eine Spur aus Bierdeckeln oder kleine Fliesen oder Zeitungspapierseiten auslegen Balancieren auf einem Seil : mehrere Seile bereitlegen, eventuell Zifferkarten, Abbildungen von Formen oder ähnliches zur Anregung Balancieren auf einer wackligen Bank : eine Bank umdrehen und auf mehrere parallel am Boden liegende Holzstangen legen, alternativ kann die Bank auch auf zwei Sprungbrettern liegen Die Lehrkraft sollte die Stationen zunächst erklären, gegebenenfalls unterstützt durch ein Kind, das die Aufgaben beispielhaft vorführt. Dann erhalten die Schülerinnen und Schüler das Arbeitsblatt, auf dem sie ankreuzen, was sie erledigt haben. Die Aufgaben können in Einzel- oder Partnerarbeit in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden. Nach Möglichkeit sollten sich an einer Station nicht mehr als vier oder fünf Kinder gleichzeitig aufhalten. Alternativ kann die Lehrkraft den Stationenlauf auch als Gruppenarbeit durchführen lassen. Dann kann jede Gruppe eine bestimmte Zeit lang an einer Station verweilen und nach einem Signal (zum Beispiel Pfeifenpfiff oder Schlag auf ein Tamburin) wechseln. Da Gleichgewichtsübungen unter Hirnforschern als "Weckübungen" für das Gehirn gelten, kann die Lehrkraft einzelne Übungen auch für eine Bewegungspause im Unterricht nutzen, wenn sie bemerkt, dass die Konzentration nachlässt oder Unruhe aufkommt. So können die Aufgaben "Balancieren im Stand" oder "Balancieren mit Bällen" auch im Klassenraum auf den Tischen durchgeführt werden. Auch können sie im Heimunterricht aufgegeben werden. Denkbar ist auch, im Rahmen einer Werkstattarbeit die Aufgaben "Balancier-Schlange" oder "Balancieren mit Seil" als bewegte Station anzubieten. Die Schülerinnen und Schüler schulen ihre koordinativen Fertigkeiten des Balancierens. trainieren ihren Körper im Stand und in der Bewegung im Gleichgewicht zu halten. üben die Balance über eine bestimmte Zeitspanne zu halten. üben sich im Umgang mit Niederlagen: wiederholen von Übungen, bis das Ziel erreicht ist. lernen im Messen und Vergleichen mit einer Partnerin oder einem Partner ihre eigenen Schwächen und Stärken realistisch einzuschätzen und anzunehmen.

  • Sport und Bewegung
  • Primarstufe
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