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Rechenschwäche in der Sekundarstufe

Fachartikel
5,99 €

Der Fachartikel gibt einen Überblick über das Phänomen der Rechenschwäche – auch Dyskalkulie oder Anarithmie genannt – und befasst sich mit ihren Erscheinungsformen in der Primarstufe. Anhand exemplarischer Fallbeispiele zeigt der Beitrag die Relevanz dieser Thematik im Bereich der Sekundarstufe auf. Von Rechenschwäche sind etwa fünf Prozent der Grundschülerinnen und -schüler betroffen, dies entspricht also etwa einem Kind pro Klasse. Dennoch hat das Phänomen der Rechenschwäche im Gegensatz zur Legasthenie bisher nur in begrenztem Maße Eingang in das öffentliche Bewusstsein gefunden. Flächendeckende Fördermaßnahmen stehen aktuell nicht allen rechenschwachen Lernenden zur Verfügung. Insofern ist derzeit nicht davon auszugehen, dass der Anteil rechenschwacher Lernender in der Sekundarstufe viel geringer ist (vgl. Ulm 2020, S. 16). Natürlich liegt nicht bei jedem Jugendlichen, der im Bereich der Sekundarstufen-Mathematik schlechte Leistungen zeigt, eine Rechenschwäche vor. Umgekehrt haben rechenschwache Schülerinnen und Schüler aber erhebliche Schwierigkeiten, die für die Sekundarstufe vorgesehenen Kompetenzen zu erwerben, sodass derartige Probleme Hinweise auf das Vorliegen einer Rechenschwäche sein können. Wann spricht man also wirklich von einer Rechenschwäche ? Was ist Rechenschwäche? Während Schwierigkeiten beim Rechnen mitunter als Dyskalkulie, Rechenstörung oder Anarithmie bezeichnet werden (Lorenz und Radatz 1993, S. 17), ist im mathematik-didaktischen und pädagogischen Kontext der synonyme Begriff Rechenschwäche verbreitet. Er bringt zum Ausdruck, dass es sich nicht um eine unheilbare Krankheit, sondern um eine Beeinträchtigung handelt, die vermieden, durch gezieltes Training gemindert oder sogar überwunden werden kann (vgl. Ulm 2020, S. 11). Der Begriff Rechenschwäche bezeichnet einen Mangel an tragfähigen Grundvorstellungen zu natürlichen Zahlen und Operationen mit natürlichen Zahlen, welcher sich in einer Vielzahl von Erscheinungsformen äußern kann (vgl. Ulm 2020, S. 11). Schipper (2005, S. 20 f.) stellt beispielweise die folgenden vier Symptomfelder heraus: Verfestigtes zählendes Rechnen Rechenschwachen Kindern gelingt es nicht, sich im Laufe der Primarstufe vom zählenden Rechnen zu lösen. Selbst bei einfachen Rechnungen werden typischerweise die Finger verwendet, die oftmals geschickt unter dem Tisch versteckt werden. Einseitige Vorstellungen von Zahlen und Operationen Schülerinnen und Schülern mit einer Rechenschwäche fehlt es in der Regel an anschaulichen Vorstellungen zu den grundlegenden Rechenoperationen und einem Verständnis für die Struktur des Dezimalsystems als Stellenwertsystem, das für das Rechnen mit großen Zahlen grundlegend ist. Probleme bei der Richtungsunterscheidung Ein hoher Prozentsatz von rechenschwachen Kindern ist auch nach dem zweiten Schuljahr nicht sicher bei der Unterscheidung von rechts und links, was ihnen viele mathematische Lerninhalte (beispielsweise den Zahlenstrahl) erschwert. Intermodalitätsprobleme Beim Mathematiklernen werden verschiedene Darstellungsformen verwendet: Mathematische Zusammenhänge werden etwa durch entsprechende Materialhandlungen ausgedrückt, mithilfe von Bildern veranschaulicht oder in symbolischer Form dargestellt. Rechenschwachen Kindern bereitet der gedankliche Wechsel zwischen den Darstellungsformen häufig Probleme. Anschauungsmaterialien und Rechnungen haben für sie folglich oft wenig miteinander zu tun. Rechenschwache Kinder haben also dauerhafte und schwerwiegende Schwierigkeiten beim Rechnen, die durch undifferenziertes Weiterlernen im regulären Unterricht nicht ausgeglichen werden können. Rechenschwäche bezieht sich dabei in jedem Fall auf die Lehrplaninhalte der Jahrgangsstufen eins bis vier. Warum ist dies dennoch auch ein Thema für die Sekundarstufe?

  • Mathematik / Rechnen & Logik

Der Rabe

Kopiervorlage

Dieses Unterrichtsmaterial informiert die Lernenden der Grundschule sowohl über Merkmale des Raben als auch über dessen Lebensweise. Bilder und kurze Sätze geben eine anschauliche Erklärung. Raben sind sehr anpassungsfähige Vögel und haben sich viele Lebensräume erobert. Sie kommen auf fast allen Kontinenten vor und gehören zu den intelligentesten Tieren im Tierreich. Viele Lernende kennen diese Vögel aus der Natur, insbesondere im Herbst fallen sie auf. Dieses Material informiert die Schülerinnen und Schüler über Merkmale und Lebensweise des Raben. Dabei wird an die Lebenswelt der Lernenden angeknüpft und auf anschauliche Art und Weise Wissenswertes aus dem Bereich "Natur und Umwelt" vermittelt. Das Material informiert mit kurzen, einfachen Sätzen und authentischen Fotos über das Thema. Dabei werden die Körperteile Kralle, Schwanz, Federn, Auge und Schnabel bildlich dargestellt und die Schülerinnen und Schüler erhalten Fakten zu Größe, Gewicht und Alter. Außerdem bekommen sie Informationen zu Brutverhalten, Nachwuchs und Zusammenleben dieser Tiere. Nach diesem informativen Teil folgt eine Aufgabe zum Leseverständnis. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Aussagen zum Thema und müssen entscheiden, ob diese richtig oder falsch sind. Dabei müssen sie gezielt nach Informationen in den Texten suchen. Mit diesem Arbeitsmaterial wird demnach sowohl der Wortschatz zu dem Themenfeld "Natur und Tiere" erweitert als auch die Lesekompetenz gefördert. Außerdem lernen die Lernenden einen bekannten Vogel genauer kennen und werden im Rahmen von Sachunterricht für Um-/ Tierwelt und Natur sensibilisiert.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Die Vorstadtkrokodile: Einstieg in eine zeitlose Lektüre

Unterrichtseinheit
14,99 €

Inklusion, Vorurteile, Ausländerfeindlichkeit, Identifikationskrisen und geschlechterspezifische Rollenbilder: All diese aktuellen Themen werden im Buch "Vorstadtkrokodile" angesprochen. Die Geschichte, innerhalb derer die Freundschaft und das Zugehörigkeitsgefühl unter den Hauptfiguren wachsen, bietet an unzähligen Stellen die Möglichkeit, die Lebenswirklichkeit der Kinder aufzugreifen.Die Unterrichtseinheit soll als Einstieg in die Lektüre "Vorstadtkrokodile" dienen. Da sich eine Lektüre meistens über mehrere Wochen hinwegzieht, sollten auch kreative Angebote nicht zu kurz kommen, damit die Schülerinnen und Schüler motiviert bleiben; die vorliegenden Arbeitsblätter sind nur ein kleiner Anstoß dafür. Abhängig von der Lerngruppe können vertiefende Aufgabenstellungen in verschiedene Themenbereiche vorgenommen werden und weiterführende Angebote geschaffen werden. Besonders Rollenspiele bieten sich an, um Situationen nachzuspielen und den Lernenden dabei mögliche Monologe, Dialoge und Haltungen widerspiegeln zu lassen.Wie bereits in der Einleitung erwähnt, deckt das Buch "Vorstadtkrokodile" viele Themenbereiche ab, die in der Lebenswelt von Kindern große Relevanz haben. Es bietet sich daher an, die Themen zu vertiefen, die für die Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung sind beziehungsweise die für die Lerngruppe förderlich sind. Als Lehrkraft sollte man das Buch kennen und gezielte Leseaufgaben formulieren, um die Schülerinnen und Schüler nicht zu überfordern. Auch in Hinblick auf einzelne Arbeitsaufträge und Arbeitsblätter sollte man angeben, welche Seiten für das genaue Lesen erforderlich sind. Die Arbeitsblätter sind ein Impuls beziehungsweise Sprungbrett für die Auseinandersetzung mit dem Buch und mit einzelnen Themen. Diese sollten aber gemäß des literarischen Lernens nach Kaspar Spinner durch weitergehende Anschlussaufgaben weitergeführt werden. Es eignen sich beispielsweise das gegenseitige Vorstellen von Ergebnissen, Museumsgänge oder Rollenspiele. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand eines Bildes zu antizipieren, worum es in der Geschichte geht. entnehmen einem Text wichtige Informationen, um eigene Texte zu produzieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet gezielt nach Informationen. verarbeiten recherchierte Informationen und können diese reduziert präsentieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen selbstständig und in Kooperation mit anderen neue Sachverhalte. setzen sich vertieft mit dem Thema Behinderung auseinander und können so differenziert über das Thema sprechen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Der Igel: Grundwissen über das stachelige Wildtier

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Grundwissen über die Lebensweise und den Lebensraum des Igels. Sie lernen, dass der Igel unter Naturschutz steht und welcher Hilfen es bedarf, den Igel zu schützen und den Fortbestand dieser Tierart zu sichern.Der in Deutschland verbreitete Braunbrustigel erfreut sich bei Kindern und Erwachsenen an großer Beliebtheit, aufgrund seines stacheligen Aussehens, aber auch wegen seiner interessanten Verhaltensweisen. Nachtaktivität, Winterschlaf, Einrollen der bis zu 8000 Stacheln – über den Igel gibt es unheimlich viel zu erfahren! Diese Unterrichtseinheit fokussiert die Vermittlung von Sachwissen über den Igel, angefangen von seinem kuriosen Aussehen beziehungsweise seines Körperbaus, seiner Nahrung, Futtersuche, Fortpflanzung, seinem Lebensraum, seinen (Fress-)Feinden, dem Winterschlaf und der Ersten Hilfe für Igel. So können die Schülerinnen und Schüler schon früh ihr Sachwissen für den verantwortungsvollen Umgang mit dieser Tierart nutzen. Der Igel als Thema im Sachunterricht der Grundschule Im Rahmen des Sachunterrichts sollen die Schülerinnen und Schüler die biologische Vielfalt in der Natur kennenlernen, dazu zählt auch heimische Tierarten zu beobachten, ihren Lebensraum beschreiben, benennen und unterscheiden zu können. Der Igel, in Deutschland zumeist der Braunbrustigel, gehört zu den beliebtesten und zugleich zu den schützenswerten Wildtieren. Der Igel ist eine vom Aussterben bedrohte Tierart und steht unter Naturschutz. Um die kommende Generation auf den drohenden Verlust der Artenvielfalt vorzubereiten, ist es unabdingbar, fachlich gesicherte Handlungskompetenzen aufzubauen, die sich aus gesicherten Kenntnissen und Interessen für das Thema ableiten. Methodische Analyse Die angewendete Methodik orientiert sich am Grundwissen der Schülerinnen und Schüler, das diese in den Unterricht einbringen. "Rätselhafte" Aufgaben sollen die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und zur Konzentration auf das Thema führen, um durch die Lösung zur angestrebten Erkenntnis zu kommen. Da das Auge das nachhaltigste Sinnesorgan ist, werden abwechslungsreiche und einprägsame Abbildungen angeboten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Lebensweise und Lebensraum des Igels. kennen fachgerechte Maßnahmen zur Winterhilfe und wenden diese an. können begründen, warum diese Tierart vom Aussterben bedroht ist und geeignete Hilfsmaßnahmen einleiten. interpretieren Abbildungen. lesen und verstehen Sachtexte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend miteinander um. arbeiten gleichberechtigt miteinander.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Typischer Lehrerspruch "Eine Aufgabe schaffen wir noch!"

Cartoon

Die Unterrichtsstunde war produktiv und die Lehrkraft ist richtig weit im Stoff gekommen. Super! Die Schülerinnen und Schüler sind erschöpft und sehnen sich das Klingeln herbei, welches das Stundenende signalisiert. Es sind nur noch wenige Minuten. Lohnt es sich da noch, eine Aufgabe anzufangen? Für die motivierte Lehrkraft auf jeden Fall: "Ach kommt schon, eine Aufgabe schaffen wir noch!"

  • Fächerübergreifend

Cartoon der Woche: Hygienekonzept an Schulen

Cartoon

Abstand halten als Teil der AHA-Regel – doch wie in überfüllten Bussen? Unser Cartoon der Woche von Michael Hüter zeigt Theorie und Praxis des Hygienekonzepts.

  • Fächerübergreifend

Feier- und Gedenktage im Herbst

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler Gedenk- und Feiertage kennen, die in der Jahreszeit Herbst verankert sind. Bedeutung und Anlass dieser besonderen Tage werden im historischen Ursprung erklärt und erläutert. Gedenk- und Feiertage sind besonderen Personen oder Anlässen gewidmet. Das Gedenken an bedeutende Personen oder an historische Anlässe ist eine Form der Erinnerungskultur, durch die die Genannten in besonderer Weise geehrt und gewürdigt werden. In diesem Arbeitsmaterial lernen Schülerinnen und Schüler einige Feier- und Gedenktage im Herbst kennen. Erarbeitet werden hier Erntedank, Tag der Deutschen Einheit, Totensonntag oder Ewigkeitstag, Halloween, St. Martin und der Reformationstag. Anhand der Arbeitsblätter zum Thema "Gedenk- und Feiertage im Herbst" erarbeiten die Schülerinnen und Schüler den genannten Sachverhalt. Ein Sachtext beschreibt den jeweiligen Anlass, den historischen Kontext und die Gestaltung der Feierlichkeit, mit der dieser Tag "gefeiert" oder an ihn gedacht wird. Abfragen im Text fordern die Schülerinnen und Schüler auf, das erarbeitete Wissen zu wiederholen, damit es sich im Langzeitgedächtnis nachhaltig abspeichern kann. Als Arbeitsauftrag sollen Lücken im Text mit fehlenden Informationen, die zur Auswahl stehen, ergänzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen einen Sachtext sinnerfassend. entnehmen dem Text die richtigen Informationen und stellen sie mit eigenen Worten dar. berichten über eigene Erlebnisse, wie sie den Feiertag begangen haben. verstehen die Aufgabenstellung und können sie eigenständig umsetzen. erkennen den Sinnzusammenhang zwischen Wort und Bild und können die richtige Zuordnung treffen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig und gehen wertschätzend miteinander um.

  • Religion / Ethik
  • Primarstufe

Il n’est pas mignon, Oscar ? Le court-métrage « Coup de bol » en classe de FLE

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Kurzfilm "Coup de bol" bietet Vorschläge für die unterrichtliche Beschäftigung mit einem 2019 erschienenen, wunderschönen, humorvollen Kurzfilm. Die Aufgaben zum Kurzfilm werden in zwei unterschiedlichen Niveaustufen (A1/A2 sowie B1) angeboten. Die Arbeit an einem Film im Fremdsprachenunterricht macht Spaß, aber Sie haben nicht immer die Zeit, ihn vollständig anzusehen. Das kann frustrierend sein! Hier können Kurzfilme eine gute Alternative sein. Diese sind bereits ab dem ersten Lernjahr einsetzbar. Die Verwendung von Kurzfilmen im Französischunterricht ermöglicht es, Sprache und Kultur auf eine andere Weise anzugehen und kann den Unterricht deshalb erheblich bereichern. Das Unterrichtskonzept beinhaltet zwei Vorschläge: zum einen für das Anfängerniveau und zum anderen für fortgeschrittene Lernende und ermöglicht somit ein binnendifferenzierendes Arbeiten mit Lernern unterschiedlichen Klassenstufen. Der Film erzählt von den Abenteuern eines kleinen Jungen namens Oscar, dessen Mutter die unglückliche Idee hat, ihm für seinen ersten Schultag einen schrecklichen Topfhaarschnitt zu verpassen. Ziemlich verärgert versucht Oscar auf dem Weg zur Schule, seine Haare unter einer Mütze zu verstecken. In der Schule angekommen lässt ihn der Schuldirektor die Mütze abnehmen und weist ihn barsch auf sein Zuspätkommen hin. Mit der Befürchtung, von seinen neuen Mitschülern ausgelacht zu werden, muss er sich ohne Kopfbedeckung der Klasse stellen. Kaum betritt er das Klassenzimmer, erwartet ihn eine Überraschung... Das Thema "Le court-métrage" im Unterricht Mit dieser authentischen, praxisorientierten Einheit soll den Schülerinnen und Schülern quer durch die Sekundarstufe I das Alltagsleben eines kleinen Franzosen nahe gebracht werden. Somit motiviert die Lehrperson ihre Schülerinnen und Schüler dazu, mithilfe eines audiovisuellen, authentischen Mediums einen echten Einblick in das Leben und die Gewohnheiten eines jungen französischen Schülers zu gewinnen. Die Lehrperson ermutigt ihre Schülerinnen und Schüler dazu, eigene Meinungen, Feststellungen und Reflexionen in den Unterricht einzubringen. Vorkenntnisse Lexikalische Kenntnisse über Alltagsleben, Schule, Vorlieben und kleine Abenteuer können vorausgesetzt werden, müssen aber nicht! Denn der Kurzfilm kann auch für die Erstverwendung im Sinne der Wortschatzeinführung zu den oben genannten Themen eingesetzt werden. Es sollte insgesamt Wert darauf gelegt werden, dass sich die Schülerinnen und Schüler sowohl schriftlich als auch mündlich kommunikativ, kreativ und reflektiert einbringen und sich frei äußern können. Didaktische Analyse Kurzfilme sind ein sehr motivierendes Material für die Lernenden jeder Altersstufe. Da dieser Kurzfilm mit einer guten Minute Spielzeit und sehr wenig Text äußerst kurz ist, kann ihn die Lehrperson flexibel, variationsreich und binnendifferenzierend verwenden. Mit dem Einsatz des Kurzfilms fokussiert die Lehrperson auf einen erlebnisorientierten, reflektierten und eben auch humorvollen Ansatz. Darin werden Aktivitäten ausgeführt, die eigene und eigenständige, reflektierte Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler entwickeln können. Dies geschieht auch im Sinne interkulturellen Verständnisses und der Entwicklung von Empathiefähigkeit. Methodische Analyse Dieser Kurzfilm enthält wenig Text beziehungsweise sehr kurze Dialogparts und wird deshalb - je nach Niveau und Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler sowie auch behandelten beziehungsweise zu behandelnden Unterrichtsinhalten - verwendet. Die Behandlung des Kurzfilms benötigt keine Transkription, denn die Bilder respektive Szenen über den knapp gehaltenen dialogischen Part hinaus, bilden eine wertvolle Unterstützung für das Verständnis an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen einen aktuellen französischen Kurzfilm kennen und erschließen den Handlungsrahmen. erwerben neues Wissen (Anfängerniveau) beziehungsweise bauen ihr bereits vorhandenes Wissen (Fortgeschrittene) zu ihnen bekannten Themenfeldern auf (Wohnlage, Start in den Tag (petit-déjeuner), Haarschnitt und Schule). trainieren und vertiefen ihre Sprachkompetenz im Bereich der mündlichen und schriftlichen Produktion sowie der kreativen Ausdrucksfähigkeit. sprechen über ihren Lebensalltag und ihre Erfahrungen mit ähnlichen beziehungsweise besonderen Abenteuern. arbeiten mit nicht-didaktisierten Materialien. entwickeln Kriterien für Meinungen, Stellungnahmen und Reflexionen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren auf französischen Internetseiten Informationen zu Definitionen und Redewendungen (Niveau B1). holen eigenständig und aktiv Informationen im Internet ein und analysieren diese (Niveau B1). erfahren die hohe künstlerische und gestalterische Qualität des Produkts: Werbefilm. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Tandemarbeit das Zusammenarbeiten als Team. nehmen andere Lebenswirklichkeiten und -standards wahr. lernen differenzierte Sichtweisen kennen. entwickeln und trainieren interkulturelles Verstehen und Einfühlen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I

Brettspiel "Lösungsformel für quadratische Gleichungen" mit Selbstkontrolle

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema Lösungsformel für quadratische Gleichungen bietet eine Kopiervorlage für ein Brettspiel mit Anleitung und Selbstkontrolle. Spielerisch üben Schülerinnen und Schüler die Mitternachts- oder ABC-Formel und lösen quadratische Gleichungen mit einer, zwei oder keiner Lösung. Die Kopiervorlage für das Brettspiel wird doppelseitig auf Papier gedruckt und laminiert. Die Schülerinnen und Schüler spielen das Spiel am besten zu zweit oder zu dritt. Jede Gruppe benötigt einen Würfel, eine Spielfigur pro Spielerin beziehungsweise Spieler, 10 Muggelsteine/Perlen oder Ähnliches pro Spielerin beziehungsweise Spieler (am besten jeweils 10 von einer Farbe). Die Mitternachtsformel spielerisch üben Durch Würfeln rückt die Spielfigur auf das entsprechende Feld vor. Die Aufgabe wird von der Spielerin beziehungsweise dem Spieler mithilfe der "Mitternachtsformel" gelöst. Die Lösung der Aufgabe findet sich in einem der Lösungsfelder in der Mitte. Dieses Feld wird mit einem Muggelstein besetzt. Wer vertikal, horizontal oder diagonal drei Steine in einer Reihe hat, erhält einen Punkt. Zwei Zusatzfelder erhöhen den Spielspaß (siehe Anleitung). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lösen quadratische Gleichungen, welche eine, zwei oder keine Lösung(en) besitzen, mithilfe der "Mitternachtsformel". geben die Lösung(en) als Lösungsmenge an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben selbständig und spielerisch. kontrollieren ihre Ergebnisse eigenständig.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Corona: kein Anspruch auf Homeschooling für Schülerinnen und Schüler

Fall des Monats

Es ist relativ egal, ob sich Deutschland in der zweiten Welle der Pandemie oder in einer "Dauerwelle" befindet, wie ein prominenter Virologe jüngst konstatierte. Entscheidend ist, welche Rechte und Pflichten die Einzelnen haben. Mit den bisherigen Maßnahmen an den Schulen soll einer abstrakten Gefahr begegnet werden. Können Schülerinnen und Schüler sich deshalb von der Pflicht, zur Schule zu gehen, befreien lassen? Oder haben sie gar einen Anspruch auf Homeschooling? Der konkrete Fall Eine Schülerin wollte nicht mehr am Präsenz-Unterricht teilnehmen, da ihr Vater zur Corona-Risikogruppe gehört. Die Richter lehnten den Wunsch des Mädchens in diesem konkreten Fall ab. Die Entscheidung des Gerichts Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am Präsenz-Unterricht teilzunehmen. Sie können sich auch dann nicht davon befreien lassen, wenn ein Haushaltsmitglied zur Coronavirus-Risikogruppe gehört. So entschied das Verwaltungsgericht Hannover am 10. September 2020 (AZ: 6 B 4530/20). Corona: Anspruch auf Homeschooling bei abstrakter Gefahr? Schülerinnen und Schüler können in besonders begründeten Ausnahmefällen allerdings von der Pflicht zum Schulbesuch befreit werden. Beispielsweise dann, wenn das Gesundheitsamt für einen bestimmten Zeitraum eine konkrete Infektionsschutz-Maßnahme an der Schule verhängt hat. Allgemeine Schutzmaßnahmen reichen nicht aus. Es müssen vielmehr konkrete Fälle vorliegen und Maßnahmen ergriffen worden sein. Und natürlich muss nachgewiesen werden, dass ein Haushaltsmitglied einer Risikogruppe angehört. Befreiung von Präsenz-Unterricht bei Infektionsschutz-Maßnahme möglich Eine allgemeine (nur) abstrakte Gefährdungslage reicht nicht aus. Die Schule habe für das Schuljahr 2020/2021 bereits besondere Hygiene-Regelungen aufgestellt, etwa die grundsätzliche Maskenpflicht im Schulgebäude, so das Gericht. In dem Fall, den das Verwaltungsgericht Hannover verhandelte, gab es aber keine konkrete Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus. Das zuständige Gesundheitsamt hatte keine Neuinfektion an der Schule nachgewiesen. Wird aus der abstrakten aber eine konkrete Gefährdungslage, ermöglicht dies die Befreiung einer Schülerin oder eines Schülers von der Teilnahme am Präsenz-Unterricht. Und damit zur Teilnahme am "Homeschooling" für den Zeitraum, für den die Infektionsschutz-Maßnahme verhängt worden ist. Eine derart ausdifferenzierte Regelung bringe die widerstreitenden Interessen zwischen der Schulpflicht und dem staatlichen Schutzauftrag in verfassungskonformer Weise zu einem möglichst schonenden Ausgleich, erklärten die Richter.

  • Fächerübergreifend
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