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Wissen im wunderbaren Wandel: eine neue Offenheit für digitale Bildung

Fachartikel

Dieser Fachartikel beschäftigt sich mit den Chancen des DigitalPakt Schule sowie den von den Schulen gestellten Anforderungen für eine erfolgreiche Umsetzung des digitalen und hybriden Unterrichts. Digitaler Wandel im Bildungsbereich Wie aus einer Raupe irgendwann ein Schmetterling wird, so ist auch unser teils analog ausgerichtetes Bildungssystem zunehmend im Begriff, sich einer digitalen Wandlung zu unterziehen. Dadurch erhält es eine Chance, sich neu zu definieren, eventuell in ungeahnte Höhen aufzusteigen, Horizonte zu erweitern und Grenzen zu überwinden, welche im analogen Unterricht unüberwindbar erscheinen. Um das zu erreichen, kann Offenheit hilfreich sein – sowohl in unseren Köpfen als auch auf technologischer Ebene. Der Kokon, der diese Verwandlung beflügeln soll, ist der DigitalPakt Schule. Damit stellt der Bund über fünf Milliarden Euro zur Verfügung, um das digitale Upgrade an unseren Schulen zu ermöglichen: interaktive Whiteboards, Schüler- und Lehrer-Tablets, stabiles WLAN, online abrufbare Lehr- und Lerninhalte und natürlich auch der Ausbau des hybriden Unterrichts, der gerade jetzt in der Corona-Zeit deutlich in den Fokus gerückt ist. Technologie und Digitalisierung können ein neuer Standard an unseren Schulen werden, denn Kinder wachsen heutzutage mit diesen Dingen auf – nur im Unterricht müssen viele noch darauf verzichten. Ein digitales Klassenzimmer kann diese Lücke schließen und die Lernbereitschaft möglicherweise sogar verbessern. Eine Einbindung von unterschiedlichen Medien, Apps, dem Internet und Gamification-Methoden ist nur eine kleine Auswahl an Möglichkeiten, die den Unterricht interaktiv, modern und spannend gestalten können. Eine Leitidee für mehr Offenheit Das erstrebenswerte Ziel des DigitalPakt Schule steht also fest. Damit jedoch auf dem Weg dorthin nicht ins Blaue digitalisiert wird, hat der Bund eine Leitidee vorgegeben. Sie gibt eine offene, dezentral organisierte und digitale Infrastruktur vor, die auf schon heute gut funktionierende Lösungen und Technologien aufbaut. Auch muss eine technologieoffene, erweiterungs- und anschlussfähige Implementierung in bereits vorhandene Systeme ermöglicht werden, egal ob es sich dabei um regionale, landesweite oder länderübergreifende Systeme handelt. Kurz gesagt: Die Leitidee fordert Systemoffenheit auf allen Ebenen. Im Unterricht kann sich dies unter anderem im Einsatz von Endgeräten bemerkbar machen. Sei es bei der Nutzung von Software und dem Zugang zu Bildungsinhalten oder der Hardware, die über die Schnittstellen mit weiteren Geräten angeschlossen werden kann: Komponenten sollen flexibel, kompatibel und erweiterbar sein. Pragmatisch, praktisch, gut? Einige Schulen haben bereits gehandelt und auf pragmatische Lösungen gesetzt. Während die einen kurzerhand Endgeräte eingekauft haben, wurden anderweitig die Schülerinnen und Schüler beziehungsweise ihre Eltern angehalten, sich mit unterrichtskompatiblen Geräten auszustatten. Es heißt nicht umsonst, dass im Sturm jeder Hafen recht ist – gerade jetzt, wo wir uns durch die Pandemie bewegen. Dennoch ist eine gewisse Weitsicht gefragt und eine Lösung, die nicht nur den Einkauf von Endgeräten beinhaltet. Nach und nach rücken weitere wichtige Faktoren in den Vordergrund, die dazu führen können, dass Schulen und vor allem die Lehrkräfte vor zahlreiche Herausforderungen gestellt werden: Dinge wie beispielsweise die Datensicherheit oder der Schutz vor Viren und schädlichen Inhalten aus dem Internet, die Verwaltungsmöglichkeiten von Schülergeräten und Zugriffsrechten im Unterricht, die Bereitstellung und Installation von Anwendungen und natürlich auch der Zugang zu Lehr- und Lernmaterialien. All das sollte nicht auf den Schultern von Lehrkräften lasten. Hier kann eine übergreifende Lösung helfen, die Schulen und Lehrerkollegien diese Aufgabenstellung abnimmt und sie meistert. Eine Lösung, die Flügel verleihen kann Eine dieser Lösungen ist zum Beispiel Samsung Neues Lernen. Samsung bietet ein ganzheitliches und modulares Lösungspaket, das in bestehende Infrastrukturen von Schulen implementiert werden kann. Die Einrichtung und Konfiguration ist bei dieser Lösung recht unkompliziert gehalten, um Lehrkräften den Einstieg in den digitalen Schulbetrieb oder hybriden Unterricht zu erleichtern. Schließlich sollen diese sich auf das konzentrieren können, was am wichtigsten ist: den Unterricht.

  • Fächerübergreifend

Das internationale Einheitensystem (SI): Vereinheitlichung durch Naturkonstanten

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit zum Thema "SI-Einheiten" beschäftigt sich mit den seit vielen Jahren zunehmenden Problemen bei der genauen Vermessung der Welt. Am 16. November 2018 kamen in Versailles die Ländervertreter für nahezu 100 Staaten zur Generalkonferenz für Maß und Gewicht zusammen und trafen einstimmig eine historische Entscheidung: Das internationale Einheitensystem (Système international d‘unités, kurz SI-System genannt) soll von Grund auf renoviert werden. In dieser Unterrichtseinheit werden die Lernenden zunächst mit den Unzulänglichkeiten des seit Jahrzehnten geltenden "alten SI-Einheitensystems" vertraut gemacht. Dazu werden anhand des in vielen physikalischen Größen benötigten Kilogramms sowie exemplarisch bei der Definition der Stromstärke gezeigt, welche weitreichenden Fehler und Ungenauigkeiten sich bei diesen "willkürlich" gewählten Einheiten in der Vergangenheit ergaben. Mit der Einführung des neuen SI-Systems im Mai 2019 gelang es, die bisher verwendeten Einheiten mithilfe von – nach heutigem Wissen – unveränderlichen Naturkonstanten zu definieren und durch Verknüpfungen der einzelnen Naturkonstanten miteinander zu kombinieren. Die Genauigkeit der sieben sogenannten Basiseinheiten Sekunde, Meter, Kilogramm, Ampere, Kelvin, Mol und Candela und der sie definierenden Naturkonstanten werden durch Präzisionsmessungen beschrieben. Durch Ableitungen und Umformungen erkennen die Lernenden die Zusammenhänge. Den Unterricht begleitend und ergänzend können den Lernenden vier kurze Videos angeboten werden, die von im Rahmen der sogenannten "Mini Lectures" (ML) zur Verfügung gestellt werden. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Das Thema "Neue SI-Einheiten – ihre Vereinheitlichung" im Unterricht Dieses alle Fachrichtungen der Physik umfassende Thema zeigt über die Neudefinition der veralteten SI-Einheiten, wie die sieben neuen Basiseinheiten der Physik über allgemein gültige und nach jetzigem Wissensstand unveränderliche Naturkonstanten miteinander verknüpft werden können. Dabei werden die Schwachstellen des alten SI-Systems, die vor allem mit den problematischen Definitionen des Kilogramms und daraus resultierend mit Ampere und Kelvin zusammenhängen, beseitigt. Vorkenntnisse Die für die Neugestaltung des SI-Systems wichtigen Naturkonstanten wie Lichtgeschwindigkeit, Avogadro-Konstante und Boltzmann-Konstante sollten im Rahmen des Unterrichtes der Sekundarstufen I und II bereits besprochen worden sein. Besondere Bedeutung kommt darüber hinaus dem Planck´schen Wirkungsquantum zu, dessen Kenntnis voraussetzt, dass die Grundlagen der Quantenphysik ebenfalls bereits erarbeitet wurden. Didaktische und methodische Analyse Klaus von Klitzing, der den Nobelpreis in Physik für die Entdeckung des sogenannten quantisierten Hall-Effekts im Grenobler Hochfeld-Magnetlabor erhielt, bezeichnete bei der Generalkonferenz für Maße und Gewichte im Jahr 2018 die Neuordnung des SI-Einheitensystems als "die größte Umwälzung im Einheitensystem seit der Französischen Revolution". Schul- und Lehrbücher müssen umgeschrieben werden; Naturkonstanten sind keine Messgrößen mehr, sondern besitzen exakte Werte. Physiklehrkräfte und in der Folge ihre Lernenden müssen umlernen, denn nun sind unverrückbare Naturkonstanten vorhanden: Die Werte der sieben neuen Basiseinheiten stellen keine willkürlich gewählten Ausgangsgrößen mehr dar, sondern sind umgekehrt durch Konstanten definiert und festgelegt. Allerdings ist das neue internationale Einheitensystem wesentlich abstrakter und für die Lernenden anspruchsvoller als das bisherige System. Deshalb ist es für jeden Schüler und jede Schülerin besonders wichtig, die generelle Bedeutung der Naturkonstanten in ihren Grundzügen zu verstehen und das dahinterstehende Konzept zu hinterfragen. Fragestellungen wie etwa, was Naturkonstanten überhaupt sind, warum sie so sind wie sie sind oder woher sie letztlich kommen, müssen beantwortet werden. Danach geht es erst um das Verstehen der einzelnen Naturkonstanten, was bei der Lichtgeschwindigkeit sicher noch gut nachvollziehbar ist, aber bei einer Konstante wie dem Planck´schen Wirkungsquantum mit der eigenartig anmutenden Dimension einer "Wirkung" schon deutlich komplexer wird. Schwierig wird es für die Lernenden auch dadurch, dass die ausgewählten Naturkonstanten nicht identisch die Basiseinheiten abbilden – dies würde nur "funktionieren", wenn jede Einheit ihre eigene "Konstante" bekommen hätte. Allerdings wäre es dann auch notwendig, dass diese "Konstante" dann auch die Dimension dieser Einheit hätte. Eine solche einfache Zuordnung war die frühere Definition des Meters über eine bestimmte Lichtwellenlänge als Basiseinheit. So einfach macht es das neue SI-Einheitensystem den Lernenden nicht: Vielmehr werden alle mechanischen Größen, die sich aus den Einheiten für Zeit, Länge und Masse zusammensetzen, über die drei Naturkonstanten für eine Frequenz Δv( 133 Cs), die Lichtgeschwindigkeit c und das Planck'sche Wirkungsquantum h dargestellt. Dies erfordert ein hohes Maß an Transferleistung und stellt eine durchaus große Herausforderung für die Lernenden dar - aber auch für Lehrerinnen und Lehrer, die neue didaktische und methodische Konzepte finden müssen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Herleitung der für das neue SI-System nötigen Naturkonstanten nachvollziehen. wissen, dass die neuen Basiseinheiten keine willkürlichen Artefakte sind, sondern auf unveränderlichen Naturkonstanten beruhen. kennen die Zusammenhänge der einzelnen Basiseinheiten über die Naturkonstanten und können die Beziehungen herleiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler informieren sich in Lehrbüchern und im Internet über physikalische Fakten und können entsprechende Kommentare vergleichend bewerten. können Animationen und Videos auf ihre Inhalte und sachliche Richtigkeit überprüfen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen in Partner- und Gruppenarbeit, wie man als Team optimal zusammenarbeitet. erwerben ausreichendes Fachwissen, um sich mit anderen Lernenden, aber auch Freunden und Eltern, wertfrei austauschen zu können. nehmen Erkenntnisse und Ergebnisse von Mitschülern und Mitschülerinnen auf und lernen so, die eigenen Ergebnisse richtig einzuordnen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Corona: Unterrichtsausschluss bei Verstoß gegen die Maskenpflicht?

Fall des Monats

Dürfen Schülerinnen und Schüler bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht vom Unterricht ausgeschlossen werden? Und welche Anforderungen müssen Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht erfüllen? Zwei aktuelle Gerichtsentscheidungen geben nun Antworten auf diese Fragen. Rechtliche Regelungen am Beispiel der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung In der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung ist geregelt, dass beim Aufenthalt in Schulgebäuden, auf dem Gelände von Schulen sowie bei schulischen Veranstaltungen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Ausnahmen gelten für jüngere Schülerinnen und Schüler, bestimmten Unterricht mit Förderschwerpunkten und beim Essen und Trinken in der Schule. Die Pflicht besteht also auch an Berufsschulen. Das Oberverwaltungsgericht in Bautzen dazu: "Der Verordnungsgeber muss nicht deshalb auf die Anordnung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichten, weil aus Sicht einiger Wissenschaftler allenfalls eine normale, übliche Epidemie vorliegt, die mit einer Grippewelle vergleichbar ist." Gesundheitsgefahren wegen der Maskenpflicht? Das Gericht beschäftigte sich auch mit vermeintlichen Gesundheitsrisiken durch das Tragen einer Maske. Auch wenn im Internet Studien kursieren, die Gesundheitsgefahren und psychische Folgen durch die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in den Schulen sehen, habe dies keinen Einfluss auf das Ergebnis des Eilverfahrens gehabt. Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts sei nicht erkennbar, dass diese drohenden psychovegetativen Folgen in Häufigkeit und Intensität ein Gewicht erreichen könnten, welches an die großen Gefahren für die Bevölkerung durch die weitere Verbreitung des Corona-Virus heranreiche. Diese Gefahren aber würden sich vergrößern, wenn auf das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in infektionsträchtigen Situationen verzichtet werde. Es sei zudem zu erwarten, dass auch ein Absehen von der Maskenpflicht ein signifikantes psychisches Stresserleben für breite Bevölkerungsgruppen begründe. Hiervon betroffen wären unter anderem Covid-19 Erkrankte sowie Angehörige, Freunde oder Bekannte von an Covid-19-Verstorbenen. Ebenfalls seien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitswesens betroffen. Gerichtsentscheidungen zum Verstoß gegen die Maskenpflicht Schulausschluss wegen Maskenverweigerung bestätigt Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, riskiert einen Schulverweis, entschied das Verwaltungsgericht Münster am 04. Dezember 2020 in zwei Fällen (AZ: 5 L 1019/20, 5 L 1027/20). Und das sächsische Oberverwaltungsgericht urteilte am 07. Dezember 2020, dass eine Maskenpflicht an Schulen grundsätzlich angeordnet werden kann. Dies gilt auch für Berufsschulen. Das Gericht in Bautzen äußerte sich dabei zu den psychischen Folgen dieser Pflicht, das Gericht in Münster zu den Voraussetzungen eines Attestes. Zwar hatten im Falle des Verwaltungsgerichts Münster die Schülerinnen und Schüler mehrere ärztliche Atteste vorgelegt. Danach bestehe bei ihnen "eine schwerwiegende Beeinträchtigung der physiologischen Atem- und Kreislauffunktion", "die durch ständiges Einatmen von CO2-reicher Luft unter der Mund-/Nasenbedeckung" entstehe, es "aus gravierenden medizinischen Gründen" nicht möglich beziehungsweise nicht zumutbar sei, "eine Gesichtsmaske oder ein Face-Shield zu tragen" beziehungsweise es "bedingt durch eine Hauterkrankung nicht möglich sei, eine Mund-/Nasenbedeckung zu tragen". Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts erfüllten die vorgelegten Atteste aber nicht die Mindestanforderungen an ein ärztliches Attest zur Befreiung von der sogenannten Maskenpflicht. Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht müssen Anforderungen genügen Aus dem Attest müsse sich nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen die Maske hervorrufe und woraus diese im Einzelnen resultierten, urteilten die Müsteraner Richterinnen und Richter. Mögliche relevante Vorerkrankungen seien konkret zu benennen. Darüber hinaus müsse im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage die attestierende Ärztin oder der attestierende Arzt zu der Einschätzung gelangt sei. Diesen Anforderungen hätten die Atteste hier nicht genügt, so das Gericht weiter. Erstens würden die gesundheitsschädigenden Folgen weder fundiert belegt noch werde zweitens dargelegt, ob die angenommenen Beeinträchtigungen auch bei der für Grundschülerinnen und Grundschüler relativ kurzen Tragedauer zu befürchten seien. Vielmehr würde das Tragen einer Maske nur ganz allgemein beurteilt, ohne einen Bezug zum Schulalltag herzustellen. Das reichte eben nicht.

  • Fächerübergreifend

Lehrerwitz "Wohin geht ein Mathelehrer, wenn ihm kalt ist?"

Cartoon

Bei Kälte sucht man sich gerne ein warmes Plätzchen. Aber ob 90 Grad nicht doch etwas zu warm sind? Die Schülerinnen und Schüler sind sich jedenfalls einig, dass ein rechter Winkel der perfekte Platz für eine frierende Mathematik-Lehrkraft ist!

  • Mathematik

Auf dem Christkindlesmarkt in Nürnberg

Kopiervorlage

Die Weihnachtszeit versprüht eine ganz besondere Atmosphäre. Für viele gehört der Besuch auf einem Weihnachtsmarkt dazu. Plätzchenduft liegt in der Luft, Musik erklingt allerorts und an Ständen werden Kunsthandwerk, Leckereien und mehr angeboten. Fahrgeschäfte und Krippenspiele sorgen für Unterhaltung. Dieses Arbeitsmaterial für den DaF- und DaZ-Unterricht nimmt die Schülerinnen und Schüler mit auf den Christkindlesmarkt in Nürnberg und sie erfahren Typisches über Weihnachtsmärkte und Wissenswertes über die Stadt. Im Fokus dieses Unterrichtsmaterials steht der Christkindlesmarkt in Nürnberg. Er ist einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands sowie einer der bekanntesten der Welt. Er zieht jährlich viele Besucher an, darunter einheimische und zugereiste. Viele Schülerinnen und Schüler kennen Weihnachtsmärkte, das Thema knüpft an ihre Lebenswelt an und das Material kann in zahlreichen Bereichen des Unterrichts eingesetzt werden. Das Material informiert mit kurzen, einfachen Sätzen und authentischen Fotos über das Thema und vermittelt Wissenswertes aus dem Bereich der Landeskunde. Lesekompetenz und Wortschatzerweiterung fördern Neben der Förderung Lesekompetenz dient dieses Arbeitsmaterial auch der Wortschatzerweiterung rund um Weihnachten. Lichter, Lebkuchen, Engel... Welche Wörter fallen den Lernenden in Verbindung mit dem Weihnachtsmarkt ein? Anhand verschiedener Methoden, beispielsweise Mindmap oder Placemat, können die Schülerinnen und Schüler Vorwissen aktivieren und sich austauschen. Möglich ist darüber hinaus, eine Geschichte mit den Wörtern zum Thema schreiben und / oder erzählen zu lassen. So können die Lernenden ihre sprachliche Kompetenz ausbauen und Wortschatz festigen. Interkulturelle Kompetenz fördern Außerdem können die Arbeitsblätter zur Förderung der interkulturellen Kompetenz eingesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Tradition des Weihnachtmarktes, lokal auch unter anderen Namen wie zum Beispiel Adventsmarkt bekannt, kennen, und setzen sich mit ihm als Teil der Kultur auseinander. Das Thema kann beliebig, je nach Zeitumfang und Lerngruppe, erweitert werden. Welche Weihnachtsmärkte kennen die Lernenden? Woher kommen Weihnachtsmärkte? Was gibt es auf dem Weihnachtsmarkt? Es bietet sich an, in Austausch darüber zu gehen, wie die Schülerinnen und Schüler die Weihnachtszeit verbringen, welche Bräuche sie kennen und pflegen. In diesem Zusammenhang können auch andere Feste und Traditionen aufgegriffen und thematisiert werden. Durch diesen Austausch erfahren die Schülerinnen und Schüler nicht nur mehr über den Weihnachtsmarkt als Teil der Landeskunde, sondern erhalten auch Einblicke in unterschiedliche Sichtweisen und Gewohnheiten. Dieser Aspekt ist wichtig, damit durch Begegnung zum Verständnis füreinander beigetragen wird sowie um Respekt und Toleranz zu fördern.

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe

Halbleiterphysik für Fortgeschrittene – Fragestellungen und Übungsaufgaben zum Bipolartransistor

Unterrichtseinheit
14,99 €

Zunächst lernen die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit die Unterschiede zwischen der Bewegungsrichtung von Elektronen (Minus nach Plus) und der willkürlich festgelegten technischen Stromrichtung (Plus nach Minus) kennen, was bei Schaltbildern und mathematischen Berechnungen sehr wichtig wird. Zudem werden die unterschiedlichen, den Transistor beschreibenden Kennlinien besprochen und in der Dreiquadranten-Darstellung aufgezeigt.An einfachen Beispielen werden die Lernenden mit Schaltskizzen und den jeweiligen Strom- und Spannungsverläufen in Abhängigkeit von der technischen Stromrichtung vertraut gemacht. Mit Widerständen können dabei die Stromstärken und Spannungen so gewählt werden, wie es für die Strombegrenzung und den zugehörigen Spannungsabfall nötig ist. Durch Auswertung vorgegebener Wertetabellen lernen die Schülerinnen und Schüler unter anderem, welche Bedeutung Begriffe wie Eingangskennlinie, Stromsteuerkennlinie und Ausgangskennlinie für die Basisstromstärke und die Kollektorstromstärke in Hinblick auf den Verstärkungsfaktor B haben. Halbleiterphysik und Bipolartransistoren als Unterrichtsthema Ohne Transistoren wäre die für uns alle selbstverständliche digitale Technologie nicht möglich, die auch von Laien ohne Kenntnis der dafür notwendigen Technik und Infrastruktur mit etwas Übung problemlos bedient werden kann. Dennoch sollten Schülerinnen und Schüler in dieser hochtechnisierten Welt mit einer Vielzahl von neuen Berufen im Hochtechnologiesektor einen Einblick in die grobe Funktionsweise im Rahmen des Schulunterrichts bekommen. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse können von Lernenden erwartet werden, die sich von klein an mit Elektronik in Form von Baukästen beschäftigt haben – für alle anderen wird die Halbleitertechnologie und im Besonderen der Transistor Neuland sein. Deshalb sollte im Unterricht auf gut nachvollziehbare Beispiele und Anwendungen zurückgegriffen werden. Es bietet sich zudem an, zuvor die Unterrichtseinheit Grundlagen des Bipolartransistors im Unterricht durchzunehmen. Didaktische Analyse Bei der Behandlung dieses Themas muss man darauf achten, dass Schülerinnen und Schüler nicht überfordert werden, was bei der Komplexität vieler Schaltungen mit Transistoren schnell passieren kann. Dies sollte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kurse in der Sekundarstufe II vorbehalten bleiben. Methodische Analyse Anhand überschaubarer Schaltskizzen in Verbindung mit Elektronikbaukästen – falls in der Physiksammlung vorhanden – können den Lernenden die Grundzüge der Funktions- und Anwendungsweise gut nähergebracht werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass man Transistoren als Schalter und Verstärker sowie vor allem als Speichermedium in extrem miniaturisierter Form für Computer dienen. kennen die verschiedenen Bauweisen von Transistoren (npn-Transistor und pnp-Transistor). können einfache Übungsaufgaben – wie etwa zur Stromverstärkung – erklären und berechnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern und Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Der Bipolartransistor: Funktionsweise und Aufbau von npn- und pnp-Transistoren

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel zum Bipolartransistor wird dessen Nutzung und Anwendung genauer erläutert. Anhand von Skizzen und ausführlichen Erklärungen werden die Inhalte veranschaulicht dargestellt und verständlich vermittelt. Bipolartransistoren kommen in den unterschiedlichsten Arten von elektrischen beziehungsweise elektronischen Bauteilen zur Anwendung und gehören auch zu den grundlegenden Bausteinen moderner Schaltkreise. So können Bipolartransistoren Signale in Stromkreisen verstärken oder als einfache, elektronische Schalter fungieren. Nahezu alle Geräte, die elektronische Schaltungen zur Ausführung von Funktionen enthalten, verwenden solche Bipolartransistoren. Dabei gehört die Verstärkung von Strom oder Spannung eines Eingangssignals zusammen mit der Funktion als Schalter zu den nützlichsten Anwendungen dieser Bauteile. Arten von Bipolartransistoren Man unterscheidet zwei Arten von Bipolartransistoren, die als npn-Transistor oder pnp-Transistor bezeichnet werden. Die folgenden Abbildungen zeigen die Funktionsweise des npn-Transistors (Abb. 1a) sowie des pnp-Transistors (Abb. 1b) unter Einbeziehung des physikalischen Stromflusses.

  • Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik
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