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Elektromobilität – Zukunft schreibt man mit E

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Physik vermittelt den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse über Elektromobilität – ihre Vorteile sowie zukünftige Herausforderungen. Aufbauend auf der historischen Entwicklung lernen sie verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien kennen, entwickeln Ideen für eine elektromobile Gesellschaft und prüfen, inwieweit Elektroautos unter Berücksichtigung staatlicher Förderungen und aktueller technischer Entwicklungen für sie selbst infrage kommen. Ausgehend von der historischen Entwicklung von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor lernen die Schülerinnen und Schüler unter anderem verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien von Elektrofahrzeugen sowie ihre Vor- und Nachteile kennen. Dabei befassen sie sich auch mit der Energiegewinnung von Elektrofahrzeugen. So erarbeiten sie sich die Funktionsweise von Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos sowie Brennstoffzellen für Wasserstoffautos und setzen sich mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Konzepte auseinander. Anhand von textlichen und grafischen Informationen zu staatlichen Unterstützungsmaßnahmen sowie dem aktuellen Entwicklungsstand reflektieren sie anschließend das Zukunftspotenzial von Elektrofahrzeugen für die Gesellschaft und den eigenen Alltag. Die Unterrichtseinheit "Elektromobilität – Zukunft schreibt man mit E" ist Teil des Dossiers "An den Schaltstellen der Zukunft". Sie bietet neben dem detaillierten Unterrichtsablauf und dem methodisch-didaktischen Kommentar auch die Unterrichtsmaterialien zum Download. Diese bestehen aus Informations- und Arbeitsblättern, Videoclips, einem interaktiven Quiz sowie aus Link- und Literaturempfehlungen . Sie können direkt in der Unterrichtseinheit "Elektromobilität - Zukunft schreibt man mit E" heruntergeladen werden.

  • Physik
  • Sekundarstufe II

Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung: (pädagogische) Diagnostik in der Schule

Dossier

Ob schriftliche Lernkontrollen, mündliche Mitarbeit und Verhalten, Referate oder Zeugnisnoten: Leistungsmessung und -beurteilung in der Schule sind wesentliche Bestandteile der pädagogischen Diagnostik und ein viel diskutiertes Dauerthema, das alle Lehrkräfte betrifft; unabhängig davon, ob sie bereits lange im Dienst sind oder junge Lehrerinnen und Lehrer, die sich eventuell im Vorbereitungsdienst befinden. Schließlich will eine Lehrkraft alle Schülerinnen und Schüler möglichst gerecht bewerten . Dieses Themendossier bündelt zahlreiche Tipps und Informationen zur Leistungsbewertung und -beurteilung sowie Unterrichtsmaterialien und Fachartikel : Von der Grundschule über die Sekundarstufen bis hin zur beruflichen Bildung stehen für jede Lehrkraft passende Inhalte bereit. Wie kann dem Anspruch nach einer gerechten Bewertung Rechnung getragen werden? Wie sinnvoll und fair sind Noten ? Was sagen sie aus? Welche objektiven Maßstäbe können angesetzt werden? Welche Alternativen gibt es? Wie führe ich ein gelungenes Feedback-Gespräch ? Wie erstelle ich Tests, Klassenarbeiten, Klausuren und mündliche Prüfungen ? Was ist bei der Korrektur schriftlicher Arbeiten zu beachten? Diese und viele weitere Fragen stehen mit dem Thema Leistungsmessung und -beurteilung im Zusammenhang und bestimmt haben Sie sich die eine oder andere davon auch schon einmal in Ihrem Berufsalltag gestellt. Für alle Beteiligten ist es wichtig, dass die Anforderungen nachvollziehbar und transparent sind; nicht nur für die Schülerinnen und Schüler (und häufig ihre Eltern), sondern auch für die Lehrkräfte: Es erleichtert ihnen die Arbeit und stärkt auch eine beziehungsstarke Lernkultur. Dabei ist es gar nicht so leicht, objektive Maßstäbe zu setzen. Kann es überhaupt gelingen, ein passendes "Bewertungsformat" festzulegen? Prüfungen gehören, auf die ein oder andere Art, zur Lernkultur und prägen sie auch. In diesem Zusammenhang stellt sich zudem die Frage, wie eine zeitgemäße Prüfungskultur eigentlich auszusehen hat. Unterricht und Bildung verändern sich – nicht zuletzt durch zunehmende Digitalisierung und alternative Unterrichtsformen, die teilweise durch die Schulschließungen in Pandemiezeiten nötig geworden sind. Dies hat auch Einfluss auf die Prüfungskultur. Sie muss der Gegenwart und ihren Anforderungen gerecht und gegebenenfalls angepasst werden. Die vorliegenden Materialien können Sie sowohl in konkreter Vorbereitung auf Klassenarbeiten und (Abitur-)Prüfungen als auch auch im Umgang mit Bewertungsmöglichkeiten im Schulalltag nutzen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg bei einer zeitgemäßen Gestaltung der Prüfungskultur! Informationen rund um Leistungsmessung und -beurteilung: Vor- und Nachteile der Notengebung in der Grundschule rechtliche Informationen und Checklisten für die Vergabe von Arbeits- und Sozialverhalten-Noten Anregungen und wertvolle Beobachtungstipps für produktionsorientierte Benotung Material zur transparenten Bewertung und Umsetzung von Referaten und Präsentationen eine Unterrichtseinheit zum fairen und vorurteilsfreien Verhalten im Unterricht Kommunikationsstrategien für Notengespräche Tipps für das Korrigieren erfahrungsbasierte Praxistipps für eine optimale Vorbereitung aufs mündliche Abitur Feedback-Methoden für den Unterricht mit Kopiervorlage (auch seitens der Lernenden an die Lehrkraft)

  • Fächerübergreifend
  • Schulentwicklung und Organisation

Berufs- und Studienorientierung mit der Selbstcoaching-App DEEP!

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schülern fehlt oft ein Fahrplan, um systematisch an die eigene Berufs- und Studienwahl zu gehen. Die DEEP!-App fasst sinnvolle Selbstreflexionsaufgaben, Tests und Informationen in einem Tool zusammen. Durch das vorliegende Unterrichtskonzept lässt sie sich kreativ in Ihr schulisches Berufsorientierungskonzept einbetten. Die App DEEP!-Berufs- und Studienorientierung bietet Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II ein interaktives Selbstcoaching für die Wahl des Bildungswegs nach dem Abitur. Die App enthält vielfältige Übungen, die zum systematischen Nachdenken über eigene Ziele, Werte, Interessen und Kompetenzen anregen. Die Ergebnisse aus Selbstreflexionsfragen , Übungen und Tests werden in einem Profil zusammengefasst, welches als Grundlage zur Prüfung von Ideen genutzt werden kann. Darüber hinaus fasst die App wichtige Informationen von Gap Year über Bewerbungsfristen und Recherche bis hin zur Finanzierung zusammen. Das Konzept enthält zwei Doppelstunden. In der ersten findet eine Sensibilisierung für das Thema Berufs- und Studienwahl statt. Dabei werden Aufbau und Funktionen der App erläutert. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei die zehn Schritte der Berufs- und Studienwahl kennen, nach denen die App aufgebaut ist, und formulieren ihren aktuellen Stand und ihr Anliegen. In der zweiten Doppelstunde, nach circa vier bis sechs Wochen selbstgesteuerten Arbeitens mit der App wird die App im Unterricht wieder aufgegriffen. Hierbei werden die Mitschülerinnen und Mitschüler untereinander zu Profilern und tauschen ihre Ideen miteinander aus. Neben diesen zwei rahmenden Unterrichtseinheiten können thematische Zusammenfassungen der App im Unterricht aufgegriffen werden (zum Beispiel zum Thema Recherche in Datenbanken, Prototyping , Bewerbung und Finanzierung). Die Lernvideos aus der App sowie Erklärungstexte und Linklisten bieten dabei einen einfachen Einstieg in Ihre Unterrichtseinheiten. Die App besteht aus drei Bereichen: Steps (Schritte mit Texten, Hörbüchern, Lernvideos und Übungen), Profil (Ergebnisdarstellung der Übungen, Entscheidungsübungen, Ideenpool) und To-Do (Aufgabenplaner, Terminplaner und Notizbereich). Aufgaben ( To-Do ´s) werden als SMARTe Ziele angelegt. Auf der Startseite finden Sie auch Hinweise auf Beratungsangebote und Verlinkungen zu Themen in der App. Die Berufs- und Studienorientierung ist eine wichtige Querschnittsaufgabe für alle Fächer. Während es für die die Sekundarstufe I insbesondere für die Berufsorientierung mittlerweile eine Vielzahl von Konzepten und Materialien gibt, sind diese für die Sekundarstufe II schwerer zu finden. Doch gerade eine umfassende und frühe Orientierung in Bezug auf nachschulische Bildungswege ist ein unschätzbare Motivationsquelle für Schülerinnen und Schüler und eine wichtige schulische und gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Aufbauend auf ersten beruflichen Erfahrungen im Schülerbetriebspraktikum und Grundkenntnissen zur Bewerbung, rücken die beiden Unterrichtseinheiten und die App das Thema in das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler und geben praktische Hilfestellung. Didaktisches Ziel ist dabei, die Lernenden für das Thema zu sensibilisieren und eine Bestimmung des eigenen Entscheidungsstandes vornehmen zu lassen. Darüber hinaus vermittelt die App als E-Learningangebot wichtiges Überblickswissen zu nachschulischen Optionen von Gap Year über Ausbildung und duales Studium bis hin zum Studium. Die erste Einheit soll dabei einen Orientierungsprozess anstoßen, der in der zweiten Einheit wieder aufgegriffen wird. In dieser Einheit wiederum wird das kreative Potential und vorhandenes Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aktiviert, indem sie gegenseitig zu Profilanalystinnen und -analysten werden und Ideen für die anderen entwickeln. Hierbei lernen sie indirekt, wie sie ihr eigenes Profil hinterfragen können und bekommen gegebenenfalls Ideen außerhalb ihres bisherigen Spektrums. Auch werden Kenntnislücken deutlich und es können Fragen (und ihre Relevanz) für weitere berufsorientierende Unterrichtseinheiten entwickelt werden. So integriert sich das Tool organisch in ihr schulisches Berufsorientierungskonzept. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, ihren eigenen Berufs- und Studienwahlprozess zu planen. fassen ihr eigenes Profil in Bezug auf Kompetenzen, Interessen, berufliche Ziele und Persönlichkeit zusammen. stellen die Verbindung zwischen Profilen und Berufsmöglichkeiten her. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Datenbanken zu Ausbildungsberufen und Studiengängen für die eigene Recherche zielorientiert unter Einsatz von Filtern nutzen. nutzen ihr Smartphone für interaktives E-Learning mit Texten, Videos und Audiofiles. verschaffen sich einen Überblick über öffentliche Informations- und Beratungsangebote zur Berufs- und Studienberatung und sind in der Lage, diese in Bezug auf Qualität und Nutzen einzuordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren eigene Ziele, Werte, Interessen und Kompetenzen. geben Mitschülerinnen und -schülern kritisch-konstruktives Feedback. holen Feedback anderer ein und ordnen dieses ein.

  • Fächerübergreifend / Politik / WiSo / SoWi / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II

Einführung: von der "MI" zur "KI"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zu menschlicher Intelligenz (MI) und künstlicher Intelligenz (KI) erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein Grundverständnis der Künstlichen Intelligenz und nähern sich dem Prinzip von "Deeper Learning" in praxisnahen Fallstudien und Aufgaben. Die Digitalisierung unseres Lebens, unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft wird neben Nachhaltigkeit das Megathema der nächsten Jahrzehnte sein. Kernelement und Quantensprung der zukünftigen Digitalisierung wird die Künstliche Intelligenz (abgekürzt "KI") sein. Sie wird für uns aber nur dann beherrschbar bleiben, wenn wir sie verstehen. Die Unterrichtseinheit ermöglicht den Schülerinnen und Schülern daher, ein Grundverständnis von "KI" und eine Werthaltung und Meinung dazu zu entwickeln. Dies erfolgt in insgesamt sieben handlungsorientierten Lernrunden, in den die Schülerinnen und Schüler ihre Herausforderungen selbstständig und arbeitsteilig bewältigen müssen. Die Unterrichtseinheit kann komplett im Distanzunterricht durchgeführt werden. Handreichungen dazu finden sich auf jedem Arbeitsblatt. Die Schülerinnen und Schüler werden in mehreren Lernrunden mit der Thematik konfrontiert. Da es bereits hervorragende Erklärfilme im Netz gibt, erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein erstes Verständnis von KI arbeitsteilig mittels Filmanalyse , Internet-Recherchen und Pitch-Präsentationen . Die einfache Simulation der Arbeitsweise von KI erfolgt im Rahmen von zwei Fallstudien und einer abschließenden Challenge. Zur Meinungsbildung der Schülerinnen Schüler werden Chancen und Risiken von KI und die Frage der tatsächlichen Intelligenz von KI thematisiert. Dies erfolgt methodisch mit der Anhörung einer Expertenkommissionen , einer Podiumsdiskussion und einer Online-Abstimmung . Hintergrundinformationen zu KI (im Unterricht): Finden Sie hier alle ausführlichen und spannende Hintergrundinformationen zu Künstlicher Intelligenz (KI), KI im Unterricht sowie methodisch-didaktische Überlegungen zu dieser Unterrichtseinheit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich ein Grundverständnis von Künstlicher Intelligenz und Deep Learning und präsentieren dieses. entwickeln, erproben und reflektieren Recherchestrategien und Rechenmodelle für die Suche nach gesellschatlichen und ökonomischen Problemlösungen und spiegeln diese mit ihrem Wissen über Künstliche Intelligenz. erarbeiten sich eigene Meinungen zu den Risiken und Chancen der KI und vertreten diese in unterschiedlichen kommunikativen Formaten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, analysieren und bewerten Informationen im Internet. kooperieren online in Videokonferenzen und gemeinsamen Netzlaufwerken. präsentieren ihre Ergebnisse und Erfahrungen in digitaler Form. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entwickeln, produzieren, entscheiden und präsentieren im Team. bringen ihre persönliche Meinung in die Gruppe ein und tragen Meinungsverschiedenheiten im Team aus, um zu kreativen Lösungen zu kommen. vertreten Werthaltungen und Meinungen in der Öffentlichkeit. Das Thema "Von der 'MI' zur 'KI'" im Unterricht Die rasant fortschreitende Digitalisierung unserer Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft ist bislang in den Lehrplänen bestenfalls rudimentär abgebildet. Sie wird aber eine immer größere Rolle spielen und sollte schon heute auch ohne direkten Lehrplanbezug aufgegriffen und in den Unterricht integriert werden. Besonders umstritten dabei ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, welche negative Assoziationen und Angstgefühle auslöst, da sie die Herrschaft von Computern und die Ablösung des Menschen als bestimmendem gesellschaftlichen Akteur suggeriert. Es ist daher notwendig, dass alle Schülerinnen und Schüler schnellstmöglich einen Einblick in die Funktionsweise, Chancen und Risiken von "KI" bekommen, um sachlich darüber urteilen zu können. Erfreulicherweise gibt es im Netz bereits viele gute Materialien zu KI. Viele dieser Materialien bleiben aber in noch sehr oberflächlichen Betrachtung stecken und diskutieren auf diesem Hintergrund dann schnell die Vor- und Nachteile von IT, Robotern und KI. Dies aber wird dem heutigen Stand der Künstlichen Intelligenz nicht gerecht, die bereits jetzt mit Milliarden von Daten arbeitet, ganze Flugzeuge und Städte im Rechner simuliert und oftmals bereits selbstständig nach Lösungen für die komplexesten Forschungs- und Entwicklungsaufgaben sucht. Bisheriger Durchbruch in der KI-Entwicklung war dabei die Erfindung von " deep learning ", wobei Programme in unendlich vielen Lernschleifen zwar unter menschlicher Anleitung, letztlich aber selbstständig nach Lösungen suchen. Dies geht weit über das bisherige Maschinenlernen und die Steuerung von Robotern mittels Programmen hinaus. Diese Unterrichtseinheit möchte daher einen Schritt weitergehen und die Schülerinnen und Schüler so nah und handlungsorientiert wie möglich an die Arbeitsweise von KI und "deep learning" heranführen. Eine noch weitergehende Annäherung an KI wäre nur möglich, wenn Schulen mit KI-Programme ausgestattet wären, mit denen Unternehmen und Forschungseinrichtungen heutzutage arbeiten. Damit wäre man im Bereich der Programmierung. Aber auch dazu gibt es hier bereits erste Unterrichtskonzepte. Die Schülerinnen und Schüler werden in mehreren Lernrunden mit der Thematik konfrontiert . Da es bereits hervorragende Erklärfilme im Netz gibt, erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein erstes Verständnis von KI arbeitsteilig mittels Filmanalyse , Internet-Recherchen und Pitch-Präsentationen . Die einfache Simulation der Arbeitsweise von KI erfolgt im Rahmen von zwei Fallstudien und einer abschließenden Challenge . Zur Meinungsbildung der Schülerinnen Schüler werden Chancen und Risiken von KI und die Frage der tatsächlichen Intelligenz von KI thematisiert. Dies erfolgt methodisch mit der Anhörung einer Expertenkommissionen , einer Podiumsdiskussion und einer Online-Abstimmung . Alle Lernrunden können in Präsenz, hybrid oder im Fern-Unterricht durchgeführt werden. Handreichungen dazu finden sich auf jedem Arbeitsblatt. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler müssen grundlegende Datenverarbeitungskenntnisse besitzen (Internetrecherche, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation). Didaktische Analyse Kernstück von KI im Sinne von "deep learning" ist die Gewinnung, Verarbeitung und Auswertung von Daten, um durch tausende von Programmschleifen Problemlösungen zu generieren. Die Schülerinnen und Schüler simulieren dies in einfacher Form, indem sie im Netz nach Lösungen für die Rettung unserer Wälder suchen und dabei ihre Suchstrategien dokumentieren, reflektieren, sukzessive verbessern und dies in allgemeine Computeranweisungen übertragen. Ähnlich ist die zweite Fallstudie gestaltet, bei der die Schülerinnen und Schüler auf der Basis eines Aktiencharts nach optimalen Kauf- und Verkaufszeitpunkten für eine maximale Gewinnerzielung suchen. Auch diese Rechenmodelle werden dokumentiert und reflektiert, auch im Hinblick auf eine denkbare KI-Lösung. Bei der abschließenden Challenge sollen die Schülerinnen und Schüler mit analogem Vorgehen eine Lösung finden, wie man Jugendliche zu einem nachhaltigeren Umgang mit ihren Smartphones bewegen könnte. Mit diesen Aufgabenstellungen wird zugleich dem zweiten Megathema unserer Zeit Rechnung getragen, dem Kampf für mehr Nachhaltigkeit , um eine drohende Klimakatastrophe abzuwenden. Flankierend dazu setzen sich die Schülerinnen und Schüler in zwei Lernrunden mit den Chancen und Risiken von KI auseinander, arbeitsteilig in unterschiedlichen Lebensbereichen. Und sie fragen rund um eine Podiumsdiskussion nach der tatsächlichen Intelligenz und Kreativität von Computerprogrammen. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann zu 100% online stattfinden . Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über Internetanschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist wie bei jedem Fern-Unterricht ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkterstellung (Teams, Lernplattformen, Intranet, notfalls auch Padlet oder Miro). Außerdem braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern. Dies kann eine Videoplattform (zum Beispiel Zoom) oder eine andere Kommunikationsplattform (zum Beispiel Slack oder Teams) sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Auch wenn die Unterrichtseinheit hybrid oder im Präsenz-Unterricht stattfindet, kann sie nur effektiv und zeitnah durchgeführt werden, wenn die Schülerinnen und Schüler durchgängig digital arbeiten. Alle Arbeitsergebnisse müssen in Dateiform allen Projektteilnehmenden in einem gemeinsamen Netzlaufwerk zur Verfügung stehen und von allen bearbeitet werden können. Methodisch ist die Unterrichtseinheit konsequent handlungs- und projektorientiert angelegt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ausschließlich selbstständig, eigenverantwortlich und kollaborativ in den unterschiedlichsten Formaten: Filmanalyse, Pitch-Präsentation, Spontan-Interview, Fallstudie, Challenge, Podiumsdiskussion, Online-Abstimmung und offene Fragen-Antwort-Runde.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Bank-Azubis machen digitale Bildung

Blog

In diesem Blog-Beitrag hält unser Autor Dr. Peter Kührt ein Plädoyer für mehr Finanzbildung in den Schulen und stellt einige innovative Bildungsangebote vor, die von Auszubildenden selbst gestaltet wurden. Alle wissenschaftlichen Befragungen zur Finanzbildung kommen seit Jahren zu dem Ergebnis, dass die Kenntnisse der meisten Jugendlichen – aber auch vieler Erwachsenen – in Deutschland nur sehr gering sind. Das wird von den Befragten auch so empfunden. Dass 70 % der Schülerinnen und Schüler sich inzwischen sogar ein Schulfach Finanzbildun g wünschen, mag ein vorschnelles Statement sein, kennzeichnet aber das Empfinden vieler junger Menschen, für die wirklichen Probleme des Lebens nur unzureichend gerüstet zu sein. Typisch ist die oft zitierte Aussage einer Abiturientin, dass sie zwar Gedichtinterpretationen beherrschen würde, aber nicht in der Lage wäre, einen Kredit aufzunehmen oder ihr Geld vernünftig anzulegen. Finanzielle Bildung geht nur noch digital Wie aber bringt man Jugendlichen das sperrige Thema "Wirtschaft und Finanzen" nahe? Alles spricht dafür, dass das nur in digitaler Form erfolgversprechend sein wird – zumal bei einer Generation Z, die sich ohnehin viel im Netz aufhält. Da viele der Lernprozesse außerhalb der Schule stattfinden, muss der Wissenserwerb individualisiert und modular sein. Entscheidend für die Akzeptanz ist zudem, dass das Lernangebot unmittelbar praxisbezogen ist. Befragungen unter Lernenden kommen außerdem zu dem Ergebnis, dass Informationsangebote zu Wirtschaft und Finanzen nicht spezifisch jugendadäquat und "influencermäßig" sein sollen, sondern kurz, sachlich und genauso wie für Erwachsene. Jugendliche wollen erst genommen werden! Nürnberger Bank- und Versicherungs-Azubis haben in den letzten Jahren in zahlreichen Projekten mit erfolgversprechenden Formaten experimentiert und stellen den Jugendlichen in Deutschland inzwischen eine ganze Reihe von erprobten Erklärvideos und digitalen Selbstlernmodulen zur Verfügung. Diese Online-Module können auch im schulischen Unterricht, der betrieblichen Ausbildung, aber auch in einer späteren individuellen Bedarfssituation verwendet werden. Flankierend zum Online-Angebot der Lernenden wurden von den Lehrkräften der Schule komplette Unterrichtseinheiten für Lehrkräfte entwickelt, die ebenfalls kostenlos zum Download zur Verfügung stehen und den gesamten Bereich Geldanlage abdecken. Kostenloses "Online-Rund-um-Paket" zur Finanzbildung Das kostenlose und werbefreie "Komplettpaket zur Finanzbildung" der Nürnberger Bank-Azubis umfasst inzwischen folgende Angebote: Website " Anlage-Coach ": Verständliche Online-Informationen zu allen relevanten Geldanlagen in Textform und als Video sowie ein Selbsttest für Anlegerinnen und Anleger zur Einschätzung der individuellen Risikobereitschaft und Empfehlungen zur risikoadäquaten Geldanlage. Website " Finanzchecker ": Erklärfilme für zahlreiche jugendspezifische Geldanlagen und Kredite mit Online-Test zum Finanzführerschein mit Befragungen von Schülerinnen und Schülern zum vorhandenen und erforderlichen Finanzwissen von Jugendlichen. Videoplattform " Finanzschecker ": Mehr als 80 Erklärvideos zu allen wichtigen Geldanlagen und Versicherungen sowie zu Krediten und zur Kontoführung. Lernplattform " Finanzchecker Pur ": Website mit Erklärvideos zu zahlreichen Geldanlagen, Krediten und Versicherungen sowie zur Konto- und Depotführung mit dazu gehörigen Onlinetests zur individuellen Wissensüberprüfung. Website " Nachhaltigkeit von Geldanlagen ": Einführung in das Thema der ethisch verantwortlichen Geldanlage mit einem Kriterienkatalog zur Eigenbeurteilung von nachhaltigen Geldanlagen, Nachhaltigkeits-Check, Nachhaltigkeits-Steckbriefe, Anleitung und Musterformulare für eigene Nachhaltigkeitseinschätzungen, Infos und Materialen für Lehrkräfte. Beeindruckendes Google-Ranking und hohe Glaubwürdigkeit Die Nürnberger Bank-Azubis haben mit ihren innovativen Websites zur reflektierten Geldanlage inzwischen mehr Content im Netz als viele Banken und professionelle Anlageplattformen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich die Online-Initiativen der Schülerinnen und Schüler in zahlreichen Pressemeldungen, Radiobeiträgen, einem Fernsehbericht und sogar zwei Preisen niederschlugen (Innoward-Bildungspreis der deutschen Versicherungswirtschaft und TheoPrax-Preis der Fraunhofer Gesellschaften) und sogar das Kaufinteresse einer Bank weckten. Die Videos der Lernenden liegen zudem unter zahlreichen Suchbegriffen im Google- und Youtube-Ranking weit vorne ("Dispo", "Ratenkredit", "Post Ident", "KFZ-Versicherung", "Pfandbrief", "Überweisung", "Depotkonto"), vielfach vor aufwändig produzierten Filmen bekannter Banken und Finanzagenturen und ihre Webangebote werden von den Userinnen und Usern als glaubwürdig eingeschätzt, wie zahlreiche Foreneinträge und Zuschriften beweisen. Plädoyer für mehr private Bildungsangebote Wie man sieht, braucht es nicht unbedingt eine neue Bildungsplattform für viel Geld, um die digitale und finanzielle Bildung in Deutschland voranzubringen. Die oben genannten Webangebote wurden nur durch vergleichsweise geringe Sponsorengelder finanziert. Es wäre daher höchst sinnvoll, wenn die staatlichen Stellen nicht vor allem abgehobene Leuchtturmprojekte, sondern praxisnahe private und schulische Initiativen unterstützen würden. Es wäre aber auch wünschenswert, dass weit mehr Schulen, Unternehmen und private Bildungsträger als bisher ihre Projektergebnisse nicht intern verstecken, sondern allen Menschen im Netz zur Verfügung stellen würden.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft

La famille: Possessivbegleiter im Französisch-Unterricht

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

In diesem Arbeitsmaterial üben die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Arbeitsblatts und interaktiven Übungen, im Französischen Possessivbegleiter zu verwenden und Familienmitglieder zu benennen. Dabei lernen sie die Regeln kennen und wenden das Gelernte auf Arbeitsblättern und in interaktiven Übungen an. Dieses Arbeitsmaterial führt am Beispiel rund um den Wortschatz zu "La famille" in die Possessivbegleiter im Französischen ein. Es eignet sich für das erste Lernjahr im Französisch-Unterricht für alle Altersstufen. Durch das Aneignen der Possessivbegleiter gehen die Lernenden einen weiteren Schritt in Richtung selbstständigeres Anwenden der Fremdsprache und breitgefächertere Ausdrucksmöglichkeiten für eine adäquate Kommunikation in der Zielsprache und um sich in verschiedenen Lebenssituationen noch besser verständigen zu können. Die Schülerinnen und Schüler erlernen mithilfe der Arbeitsblätter die Regeln der Possessivbegleiter und üben die Anwendung der Begleiter. Weiterhin trainieren sie Vokabeln zum Thema Familienmitglieder . Zunächst werden die Regeln der Possessivbegleiter erklärt und anschließend in Einsetz-und Übersetzungsübungen trainiert. Im nächsten Abschnitt geht es um das Thema Familienmitglieder. Hier vervollständigen die Schülerinnen und Schüler Vokabeln, ordnen die passenden Artikel zu und bilden kurze Sätze mithilfe von Textbausteinen. Die Possessivbegleiter im Französisch-Unterricht Da die Possessivbegleiter im Französischen, anders als im Deutschen, nicht an die Besitzenden, sondern an das nachfolgende Nomen, den Besitz, angeglichen werden, müssen sie zu Beginn des Fremdsprachen-Unterrichts besonders gut geübt werden. Viele Übungen in verschiedenen Formaten tragen dazu bei, dass die Lernenden verinnerlichen, dass sich Numerus und Genus der Possessivbegleiter an ihrem Bezugswort orientieren. Ein inhaltliches Thema, das sich besonders gut eignet, um die Possessivbegleiter einzuüben ist "La famille". Beim Sprechen über verschiedene Familienmitglieder werden automatisch besitzanzeigende Fürwörter eingesetzt, da sie die Beziehung zu den Personen verdeutlichen. Vorkenntnisse Für dieses Arbeitsmaterial sind keine besonderen Vorkenntnisse unbedingt notwendig, es ist jedoch hilfreich, wenn die Lernenden mit relevanten Begriffen der Grammatik wie Begleiter und Possessivbegleiter vertraut sind. Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits erste einfache Sätze auf Französisch selbstständig formulieren können. Methodisch-Didaktische Analyse Um die Anwendung der Possessivbegleiter vielfältig zu trainieren, werden sie sowohl in klassischen Übungen auf den Arbeitsblättern als auch in interaktiven Übungen wiederholt. Die unterschiedlichen Übungsformate bereiten die Schülerinnen und Schüler darauf vor, die Begleiter später eigenständig im Satzzusammenhang einzusetzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Regeln zur Bildung und Anwendung der Possessivbegleiter. erweitern und trainieren ihren Wortschatz im Bereich Familienmitglieder. bilden Sätze mithilfe von Textbausteinen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im Umgang mit interaktiven Aufgaben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Selbstkompetenz durch das eigenständige Bearbeiten der Aufgaben.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Die Fertigungsaufgabe – handwerkliche Fertigung

Kopiervorlage / Video-Tutorial

Dieses Arbeitsmaterial ist der erste Teil der Online-Fortbildungsreihe "Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0". Sie richtet sich an Lehrkräfte, die technische Projekte von der handwerklichen bis hin zur rechnergestützten Fertigung mittels CAD und 3D-Druck gestalten wollen. Das Material wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt. Der erste Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit der handwerklichen Fertigung. Darin werden die Ziele der Fertigung in der Schule vermittelt und präsentiert. Außerdem werden folgende Themen behandelt: Fertigungsvorbereitung Technische Zeichnungen Messen – Anreißen – Prüfen Instruktionen versus technische Experimente Empfehlungen zur Bewertung der Ergebnisse Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrkräfte, die technische Bildung in unterschiedlichen Kontexten vermitteln – beispielsweise im Technik-Unterricht, in AGs oder in fächerübergreifenden Projekten – und hierbei mit Schülerinnen und Schüler Werkstücke konstruieren und fertigen. Alle vier Module der Fortbildung stehen als Video bereit. In den Videos erhalten Sie Anregungen und Hinweise zur methodischen Gestaltung eigener technischer Projekte. Ergänzend dazu erhalten Sie Arbeitsmaterialien (inklusive der Fortbildungspräsentation), die zum Teil direkt im Unterricht eingesetzt werden oder an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Neben der handwerklichen Fertigung beschäftigen sich die anderen Module mit der industriellen Fertigung , der digitalen Fertigung und schließlich mit der rechnergesteuerten Fertigung rund um das Thema " Industrie 4.0 ". Der Beitrag Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0 – Online-Fortbildung für Lehrkräfte gibt einen Überblick über die Inhalte und Themen der gesamten Online-Fortbildungsreihe.

  • Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I

Die Mehrfachfertigung – industrielle Fertigung

Kopiervorlage / Video-Tutorial

Dieses Arbeitsmaterial ist der zweite Teil der Online-Fortbildungsreihe "Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0". Sie richtet sich an Lehrkräfte, die technische Projekte von der handwerklichen bis hin zur rechnergestützten Fertigung mittels CAD und 3D-Druck gestalten wollen. Das Material wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt. Nachdem im ersten Modul die methodische Gestaltung einer Einzelfertigung eines Tic-Tac-Toe-Spieles thematisiert wurde, geht es in diesem Modul darum, wie eine Mehrfachfertigung des Spiels geplant, organisiert und durchgeführt werden kann. Außerdem werden folgende Themen behandelt: Fertigungsarten inhaltliche Kontexte im Fächerverbund Kosten- und Bedarfsanalyse Planung von Arbeitsschritten, Vorrichtungen und Schablonen Vor- und Nachteile der Automatisierung Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrkräfte, die technische Bildung in unterschiedlichen Kontexten vermitteln – beispielsweise im Technik-Unterricht, in AGs oder in fächerübergreifenden Projekten – und hierbei mit Schülerinnen und Schüler Werkstücke konstruieren und fertigen. Alle vier Module der Fortbildung stehen als Video bereit. In den Videos erhalten Sie Anregungen und Hinweise zur methodischen Gestaltung eigener technischer Projekte. Ergänzend dazu erhalten Sie Arbeitsmaterialien (inklusive der Fortbildungspräsentation), die zum Teil direkt im Unterricht eingesetzt werden oder an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Neben der industriellen Fertigung beschäftigen sich die anderen Module mit der handwerklichen Fertigung , der digitalen Fertigung und schließlich mit der rechnergesteuerten Fertigung rund um das Thema " Industrie 4.0 ". Der Beitrag Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0 – Online-Fortbildung für Lehrkräfte gibt einen Überblick über die Inhalte und Themen der gesamten Online-Fortbildungsreihe.

  • Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I

Die Bibliothek der ungelesenen Bücher: Unterrichtsprojekt zur Leseförderung

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial enthält konkrete Vorschläge zur Umsetzung zum Projekt "Die Bibliothek der ungelesenen Bücher". Ziel ist es, das Potenzial ungelesener Bücher erfahrbar zu machen und diese nicht mehr als Mangel, sondern als einen Schatz zu begreifen, den die Lesenden jederzeit heben können. In Zeiten der Digitalität nutzen Kinder und Jugendliche zunehmend Medien; viele haben häufiger Smartphone, Tablet und Co. als Bücher in der Hand. Dabei ist das Lesen von Büchern wichtig, bereichernd und sogar gesund! Es wirkt sich unterstützend auf die Entwicklung vieler Bereiche aus, unter anderem wird die Sprachentwicklung ausgeweitet, aber auch Kreativität, Empathie und weitere Fertigkeiten geschult. Es kann zur Stressreduktion beitragen und spielt außerdem eine große Rolle, um am kulturellen Leben teilzunehmen. Viele gute Gründe also, die für das Lesen sprechen! Neben dem familiären Umfeld kommt dem schulischem Rahmen für die Leseförderung eine große Bedeutung zu: Im Unterricht können Leselust und - freude unterstützt und Lesekompetenz gefördert werden. Dieses Arbeitsmaterial kann in verschiedenen Klassenstufen eingesetzt werden, um die Lernenden zum Lesen zu motivieren und die Lesekompetenz nachhaltig zu fördern. Dabei geht es um einen besonderen Zugang zu Büchern: Die Schülerinnen und Schüler setzen sich im Rahmen einer Projektarbeit mit Büchern auseinander, die sie (noch) nicht gelesen haben. In diesem Zusammenhang wird auch Sachwissen über Bibliotheken, den Buchmarkt und die Besonderheiten digitalen Lesens vermittelt. In den vorliegenden Arbeitsblättern werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet, Interviews zu ungelesenen Büchern vorzubereiten, durchzuführen und auszuwerten und dieser Fachartikel bietet Hintergrundinformationen und Tipps zur Umsetzung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich damit auseinander, dass viele Bücher gekauft, aber nicht gelesen werden. befragen eine Interviewpartnerin oder einen Interviewpartner zu ungelesenen Büchern. aktivieren mithilfe ihres Vorwissens über (insbesondere) erzählende Literatur ihre Vorstellungskraft. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Internetrecherchen. sichern ein Interview mit geeigneten Medien (Smartphone). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Kommunikationskompetenz (zuhören, Fragen stellen, ein Gespräch beginnen, am Laufen halten, abschließen). treffen verbindliche Verabredungen. setzen sich mit anderen, auch kontroversen Meinungen auseinander.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Konstruieren mit CAD-Software – digitale Fertigung

Kopiervorlage / Video-Tutorial

Dieses Arbeitsmaterial ist der dritte Teil der Online-Fortbildungsreihe "Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0". Sie richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die technische Projekte von der handwerklichen bis hin zur rechnergestützten Fertigung mittels 3D-Druck und CAD gestalten wollen. Das Material wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt. Der dritte Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit dem Einsatz von digitalen Medien in der Fertigung. Darin werden didaktische Einsatzmöglichkeiten einer CAD-Software vermittelt und präsentiert. Weitere Themen, die hierbei behandelt werden, sind: Strukturierung eines Lehrgangs für eine CAD-Software Einführung in TinkerCAD Konstruktionsaufgabenbeispiele Empfehlungen zur Bewertung der Ergebnisse Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrkräfte, die technische Bildung in unterschiedlichen Kontexten vermitteln – beispielsweise im Technik-Unterricht, in AGs oder in fächerübergreifenden Projekten – und hierbei mit Schülerinnen und Schülern Werkstücke konstruieren und fertigen. Alle vier Module der Fortbildung stehen als Video bereit. In den Videos erhalten Sie Anregungen und Hinweise zur methodischen Gestaltung eigener technischer Projekte. Ergänzend dazu erhalten Sie Arbeitsmaterialien (inklusive der Fortbildungspräsentation), die zum Teil direkt im Unterricht eingesetzt werden oder an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Neben der digitalen Fertigung beschäftigen sich die anderen Module mit der handwerklichen Fertigung , industriellen Fertigung und schließlich mit der rechnergesteuerten Fertigung rund um das Thema " Industrie 4.0 ". Der Beitrag "Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0 – Online-Fortbildung für Lehrkräfte" gibt einen Überblick über die Inhalte und Themen der gesamten Online-Fortbildungsreihe.

  • Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Fort- und Weiterbildung

Die Bibliothek der ungelesenen Bücher: Lesekompetenz im Unterricht fördern

Fachartikel

In diesem Fachartikel geht es um eine besondere Art der Leseförderung. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Büchern auseinander, die sie (noch) nicht gelesen haben. Im Rahmen des Projekts wird auch Sachwissen über Bibliotheken, den Buchmarkt und die Besonderheiten digitalen Lesens vermittelt. Dieser Fachartikel bietet Hintergrundinformationen und Tipps zur Umsetzung eines Projekts zur Leseförderung . In den Arbeitsblättern werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet, Interviews zu ungelesenen Büchern vorzubereiten, durchzuführen und auszuwerten (siehe Verlinkungen im Artikel). Gelesen oder ungelesen, das ist hier die Frage Über das Lesen von Büchern ist bereits viel geschrieben worden. In berühmten Romanen wie Robert Musils Mann ohne Eigenschaften , James Joyces Ulysses , Umberto Ecos Der Name der Rose oder, aktueller, Carlos Ruiz Zafóns Der Friedhof der vergessenen Bücher spielen Bibliotheken eine wichtige Rolle. In der Erzählung Die souveräne Leserin (2008), einer "Liebeserklärung an die Queen und die Literatur" (siehe Umschlagtext), schildert Alan Bennett, wie sich die britische Königin durch einen Bibliotheksbus zur Liebhaberin schöngeistiger Literatur entwickelt. Aber auch die Sachliteratur widmet sich dem Thema Bücherlesen: Erich Schön zum Beispiel untersucht den Verlust der Sinnlichkeit oder Die Verwandlung des Lesers (1987), Dieter E. Zimmer fragt nach der Bibliothek der Zukunft (2000) und Wolfgang Herles stellt Bücher die Geschichte machten (2007) vor. Das Lesen von Büchern ist auch ein wichtiges Thema in der didaktisch-methodischen Literatur, überwiegend, aber nicht nur für den Deutsch-Unterricht. Es geht um Lesekompetenz und Leseförderung und in diesem Zusammenhang auch um Leselust , also um die Frage: Wie werden Kinder zu Leserinnen und Lesern? Schulische Leseförderung schöpft dabei aus einem vielfältigen Repertoire: Buchvorstellung , Lesekiste , Lesetagebuch , Lesenacht , Lesecafé, Lesefest (zum Beispiel Frederick Tag ) und vieles mehr wird aufgeboten, um Kinder und Jugendliche zum Lesen von Büchern zu animieren. Man verspricht sich davon, dass sie damit ihre Kommunikationskompetenz, ihr Wissen über die Welt, ihre Vorstellungskraft, Kreativität und Empathie entfalten. Solch hohe Ziele üben einen gewissen Druck auf die Schülerinnen und Schüler, oft auch auf die Eltern, aus. Doch trotz ausgeklügelter Methoden der Leseförderung vermeiden oder verweigern viele Kinder und Jugendliche das Bücherlesen. Am Gespräch über Bücher nehmen sie nicht teil. Das vorgeschlagene Projekt weicht vom üblichen Weg ab. Es folgt nicht dem bekannten Schema: Wir lesen ein Buch/Bücher, um im Anschluss darüber zu sprechen und dabei das Leseverständnis zu überprüfen, gegebenenfalls auch zu benoten. Es fragt stattdessen nach den ungelesenen Büchern und fordert dazu auf, diese genauer zu beschreiben. Die Vorstellungskraft wird nicht mehr während des Lesen, sondern vor dem Lesen aktiviert und in Interviews kommunikativ vermittelt. Im Unterricht erlernte Kategorien (zum Beispiel Genre, Erzählperspektive, Erzählzeit, Hauptfigur, Spannung und so weiter), die für das angemessene Verstehen und Beschreiben von Literatur wichtig sind, werden dabei quasi wie von selbst angewandt. Interviews zu ungelesenen Büchern Julius Deutschbauers Bibliothek der ungelesenen Bücher dient als Vorbild für die Interviews, die von den Schülerinnen und Schülern geführt werden. Als Partnerin oder Partner für das Interview eignet sich fast jede und jeder: Mitschülerinnen und Mitschüler aus der eigenen oder einer anderen Klasse, Lehrkräfte, Schulleitung, Mitarbeitende im Sekretariat, Hausmeisterinnen und Hausmeister, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Schulbibliothekarinnen und Schulbibliothekare, Mitarbeitende der Mensa und so weiter. Auch außerhalb der Schule finden sich Personen, die befragt werden können: Geschwister, Eltern, Großeltern, Verwandte, Bekannte, Buchhändler/-innen. Das Projekt kann also sehr individuell gestaltet werden, zum Beispiel als klasseninterne kurze Unterrichtssequenz oder als längerfristiges Projekt für die ganze Schule. Dabei soll in jedem Fall eine reale Bibliothek der ungelesenen Bücher entstehen, die von möglichst vielen Leserinnen und Lesern genutzt wird. Grundstruktur des Projekts Die Grundstruktur der Projektarbeit bleibt immer gleich: Eine Person führt mit einer anderen Person ein etwa 10-minütiges Interview durch, in dem es um ein ungelesenes Buch geht: ein Buch, das ungelesen im eigenen Regal steht oder auf dem Nachttisch liegt, ein Bestseller, den man eigentlich lesen wollte, ein schwieriger Klassiker, den man kennen müsste, ein dicker Wälzer, für den man einfach keine Zeit hat und so weiter. Gemeinsam entwickelte oder vorgegebene Leitfragen können helfen, das Gespräch vorzubereiten und zu strukturieren. ( Arbeitsblatt 1 , Arbeitsblatt 2 ) Gerade in höheren Klassenstufen empfiehlt es sich, einige von Deutschbauers Interviews anzuhören oder zumindest hineinzuhören ( julius-deutschbauer.com ). Sie sind alphabetisch nach den Nachnamen der befragten Personen, nicht der Autorinnen und Autoren, aufgelistet. Manche Buchtitel, unter anderem Der Mann ohne Eigenschaften, Ulysses, Der Zauberberg, sind mehrmals vertreten, wie man mit der Suchfunktion der Bücherlisten schnell herausfinden kann ( julius-deutschbauer.com ). Schon die Frage der Auswahl – Warum hast du gerade dieses Interview angehört? – kann zu spannenden Gesprächen in der Klasse führen. Natürlich kann die Lehrkraft auch eine Vorauswahl treffen. Hinweise zur Vorbereitung des Projekts Warum stehen manche Bücher jahrelang ungelesen im Regal? Über die vielfältigen Gründe dafür sollen sich die Schülerinnen und Schüler in einer vorbereitenden Reflexionsphase bewusst werden. ( Arbeitsblatt 1 ) Je nach Zeitbudget und Zielsetzung kann das Projekt durch einen Bibliotheksbesuch vorbereitet werden. ( Leseförderung in der Bibliothek ) Nach einer kurzen informativen Einführung in die Bibliothek (unter anderem Bibliotheksordnung, Ausleihregeln, Katalog, Bestand, Aufstellung, Signatursystem und so weiter) bekommen die Schülerinnen und Schüler den Auftrag, sich umzusehen und ein noch nicht gelesenes Buch aus dem Regal zu nehmen. Für die Beschäftigung mit diesem Buch sollten etwa 10 bis 15 Minuten zur Verfügung stehen, danach werden die Bücher im Plenum knapp vorgestellt. Die Leitfragen dafür werden auf einem Flipchart visualisiert: Warum hast du unter den xx (Anzahl) Büchern gerade dieses aus dem Regal gezogen? Was hast du damit gemacht? Würdest du dieses Buch gerne ganz lesen? Die vorgestellten Bücher werden der Reihe nach auf einen Tisch gelegt. Am Ende nimmt sich jede Person ein Buch (nicht das eigene!) und stellt es an die richtige Stelle im Regal zurück. Auch eine Recherche zum Buchmarkt kann den Interviews vorgeschaltet werden. Auf einschlägigen Internetseiten ermitteln die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel, wie viele Bücher jährlich erscheinen, wie viele Bücher Leserinnen und Leser im Schnitt kaufen und so weiter. Eine persönliche Statistik zum Leseverhalten der Schülerinnen und Schüler lässt sich ganz einfach aufstellen: Jede Schülerin und jeder Schüler ermittelt die Zahl der Bücher im eigenen Regal, die sie oder er (noch) nicht gelesen hat. Auch andere Familienmitglieder können mit einbezogen werden. Fazit: Ungelesene Bücher sind kein "Versagen" der Leserschaft, sondern bieten eine Chance, denn sie warten aufs Gelesenwerden! Ausgehend von einem japanischen Ritual, dem Tsundoku , lernen die Schülerinnen und Schüler etwas über die Kunst des Büchersammelns und bekommen Anregungen, wie sie mit ungelesenen Büchern umgehen können. Tsundoku: Die japanische Kunst des Büchersammelns | RITUALS Hinweise zur Durchführung des Projekts Bei klasseninternen Interviews empfiehlt es sich, nach dem Zufallsprinzip Paare zu bilden, zum Beispiel durch zwei Sätze von Karten mit Bildern, Grafiken oder Symbolen zum Thema Buch (zum Beispiel Fotos oder Zeichnungen von Lesern, Leseorten und -plätzen, Wort "Buch" auf Englisch, Französisch, Latein und so weiter, Zitate zum Lesen und so weiter). ( Arbeitsblatt 3 ) Wird das Projekt klassenübergreifend durchgeführt, muss zunächst der Kontakt zu den Interviewpartnerinnen und -partnern hergestellt und ihr Einverständnis eingeholt werden. Das Anhören einiger Beispielinterviews, entweder als Hausaufgabe oder gemeinsam im Unterricht, kann wichtige Impulse für die Interviews der Schülerinnen und Schüler setzen. Auch ein Fragenkatalog ( Arbeitsblatt 2 ) kann die Interviewarbeit erleichtern. Die Fragen sind dabei als Anregungen zu verstehen, sie müssen nicht der Reihe nach abgearbeitet werden. Die Interviews, egal ob face to face oder per Video Call, müssen als Audiodatei gesichert werden (Smartphone), um nachhaltige Ergebnisse zu erhalten. Nach den Interviews muss genügend Zeit für die Auswertung eingeplant werden: für die individuelle Reflexion, die Besprechung im Plenum, das gemeinsames Anhören einiger Interviews. Zum Abschluss sollten die ungelesenen Bücher eingebunden, mit einer Signatur (Name der "Nicht-Leserin" oder des "Nicht-Lesers") versehen und an geeigneter Stelle gesammelt werden (Klassenbibliothek, Extraregal in der Schulbibliothek). Die Bücherspende kann entweder von der Leserin beziehungsweise dem Leser selbst kommen oder von Sponsoren (Buchhandlungen, Eltern, Förderverein und so weiter). Einen interessanten Exkurs bildet die Frage nach der Bedeutung von e-Books: Wer liest sie? Welche Vorteile/Nachteile bieten sie? Wie funktionieren sie? Dabei muss thematisiert werden, dass Lesende dabei unter ständiger Beobachtung stehen: Amazon und andere Anbieter registrieren, wie schnell, wie häufig, zu welcher Uhrzeit, wie lange wir lesen und ob wir ein Buch ganz lesen. Roland Schulz bringt es im Süddeutsche Zeitung Magazin auf den Punkt: "Während wir lesen, lesen sie [die Bücher] uns."

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