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Nähe zu Reichsbürger-Szene: Kein Ruhegehalt für pensionierte Lehrerin?

Fall des Monats

Lehrkräfte müssen für die freiheitliche demokratische Grundordnung einstehen – dies gilt auch für beamtete Lehrkräfte im Ruhestand. Wer gegen diese Pflicht verstößt, riskiert seine Pension. Dies musste auch eine früher beamtete Lehrerin erfahren. Der konkrete Fall Eine ehemalige Lehrerin hatte sich im Ruhestand gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung betätigt und das Gedankengut der sogenannten Reichsbürger-Bewegung verinnerlicht sowie aktiv nach außen getragen. Die ehemalige Beamtin war bis zu ihrer Versetzung in den Ruhestand im Jahr 2006 als Lehrerin vom Land beschäftigt. Etwa zehn Jahre später äußerte sich die Ruhestandsbeamtin in zwei Büchern sowie in mehreren Schreiben an Behörden und bekam dafür vom Land Rheinland-Pfalz eine Disziplinarklage. Die Entscheidung des Gerichts Das Ruhegehalt wurde ihr zu Recht aberkannt. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz am 11. März 2022 (AZ: 3 A 10615/21.OVG), wie das Rechtsportal des Deutschen Anwaltvereins anwaltauskunft.de mitteilt: Die Disziplinarkammer erkannte der ehemaligen Beamtin das Ruhegehalt ab. Sie habe sich im Ruhestand aktiv gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes betätigt. Es komme nicht darauf an, ob sie der sogenannten Reichsbürgerbewegung angehöre. Ihre Äußerungen seien jedenfalls szenetypisch und inhaltlich gezielt gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet. Die ehemalige Beamtin legte gegen diese Entscheidung Berufung ein. Sie machte unter anderem geltend, sie habe die vorgehaltenen Äußerungen als Wissenschaftlerin und "kritische Demokratin" getätigt. Das Oberverwaltungsgericht in Koblenz wies die Berufung zurück. Pensionierte Lehrerin – Reichsbürgerin bekommt kein Ruhegehalt In den Äußerungen kam geradezu eine Verachtung für den deutschen Staat und seine Institutionen zum Ausdruck, so das Gericht. So sei darin in Bezug auf die Bundesrepublik Deutschland mehrfach von einem Scheinstaat beziehungsweise Nichtstaat und von einem angeblichen Unternehmen mit Firmenstrukturen die Rede. Die frühere Lehrerin hatte einen ehemaligen Bundespräsidenten als "Geschäftsführer" und das demokratische Wahlsystem als "Partei-Wahldiktatur" bezeichnet. Für das Gericht hatte sie die Verfassungsordnung als "ungültig" abgelehnt. Hierdurch habe die Beamtin gegen ihre Treuepflicht verstoßen. Diese gehe auch über das aktive Dienstverhältnis hinaus. Die Treuepflicht stelle einen hergebrachten Grundsatz des Berufsbeamtentums dar. Die schwerwiegende Verletzung dieser Pflicht durch die pensionierte Beamtin in Gestalt einer Herabsetzung und Diffamierung des Staates und seiner Institutionen lasse sich auch nicht mit Verweis auf die Meinungs- oder die Wissenschaftsfreiheit rechtfertigen, so die Richter.

  • Fächerübergreifend

Die Argumentationswippe: Urteilsfindung im Unterricht

Tool-Tipp

Argumentationen im Unterricht können schnell unübersichtlich werden. Um den Überblick über die einzelnen Standpunkte und Argumente sowie deren Einordnung nicht zu verlieren, gibt es ein nützliches Tool: die (digitale) Argumentationswippe.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Pädagogik

Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0 – Online-Fortbildung für Lehrkräfte

Fachartikel

In diesem Beitrag erhalten Sie einen Überblick über die Inhalte und Themen der Online-Fortbildungsreihe "Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0", die sich an Lehrkräfte richtet, die technische Projekte von der handwerklichen bis hin zur rechnergestützten Fertigung mittels CAD und 3D-Druck gestalten wollen. Das Material wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt. Was erwartet Lehrkräfte in der Fortbildungsreihe und was sind die Inhalte? Diese Reihe wurde im Rahmen der Online-Fortbildung für Lehrkräfte der Junior-Ingenieur-Akademie erarbeitet. Es werden unterschiedliche Aspekte der Produktentwicklung, Fertigungsvorbereitung und Durchführung in der Schule thematisiert. Dabei geht es einerseits um die Anwendung technikspezifischer Unterrichtsverfahren (Konstruktionsaufgabe, Fertigungsaufgabe, technisches Experiment, ...) als auch um die Anwendung verschiedener Etappen der Automatisierung (Einzelfertigung, Mehrfachfertigung, automatisierte Fertigung). Dazu stehen insgesamt vier Fortbildungsmodule inklusive begleitender Materialien zur Verfügung. Durch die begleitende Herstellung eines einfachen Gegenstandes (Tic-Tac-Toe-Spiel) im Rahmen der Fortbildung werden die thematisierten Aspekte bei der eigenen praktischen Arbeit angewendet und somit erlebbar. Dadurch wird deutlich, vor welchen Herausforderungen Lernende und Lehrkräfte stehen. An dieser Stelle erhalten Lehrkräfte alle Materialien der Fortbildungsreihe, um sich eigenständig mit dem Thema zu beschäftigen. Was sind die Themen der einzelnen Module? Die Fertigungsaufgabe – handwerkliche Fertigung : In diesem Modul werden die Ziele der schulischen Fertigung thematisiert. Weitere Themen, die in diesem Modul besprochen werden sind Fertigungsvorbereitung , technische Zeichnungen , Messen-Anreißen-Prüfen , Instruktionen versus technische Experimente und schließlich die Bewertung . Die Mehrfachfertigung – Industrielle Fertigung : In diesem Modul geht es um die Mehrfachfertigung des in Modul 1 entwickelten Tic-Tac-Toe-Spiels. Wichtige Begriffe und Themen, die in diesem Modul außerdem behandelt werden, sind Fertigungsarten , inhaltliche Kontexte im Fächerverbund , Kosten- und Bedarfsanalyse , Planung von Arbeitsschritten , Vorrichtungen und Schablonen sowie Vor- und Nachteile der Automatisierung . Konstruieren mit CAD-Software – Digitale Fertigung : Das dritte Modul beschäftigt sich vor allem mit dem Konstruieren mittels CAD-Software und außerdem damit, wie digitale Medien in der Fertigung eingesetzt werden. Zudem erhalten Lehrkräfte Hinweise für didaktische Einsatzmöglichkeiten einer CAD-Software und eine Einführung in die browserbasierte CAD-Software TinkerCAD. Sie erlernen Basics im Umgang mit TinkerCAD und lernen praktische Übungen für die Schule kennen. Rechnergesteuerte Fertigung – Industrie 4.0 : Zentrales Thema diese Moduls sind digitalgestützte Fertigungssysteme. Außerdem erhalten die Lehrkräfte eine kleine Einführung in den 3D-Druck sowie Beispiele für Auswahlkriterien eines passenden 3D-Druckers für ihre Projekte. Dabei lernen sie die Grundlagen im Umgang mit 3D-Druckern, bekommen Informationen zur passenden Slicer-Software und erlernen Basics im Umgang mit Slicer-Software. Außerdem werden virtuelle 3D-Modelle aus dem Internet thematisiert. An wen richtet sich die Fortbildungsreihe? Die Fortbildungsreihe mit ihren vier Modulen richtet sich an alle Lehrkräfte, die technische Bildung in unterschiedlichen Kontexten vermitteln – beispielsweise im Rahmen der Junior-Ingenieur-Akademie , im Technikunterricht oder in fachübergreifenden Projekten und AGs – und hierbei mit ihren Schülerinnen und Schülern Werkstücke konstruieren und fertigen. Welche Materialien erhalten Lehrkräfte und wie läuft die Fortbildung ab? Zu jedem Modul können sich die Lehrkräfte ein Video anschauen. Dabei handelt es sich um eine besprochene Präsentation, die alles anschaulich an Beispielen erklärt und zum Download bereitsteht. Das Video gibt zudem Hinweise und Anregungen zur methodischen Gestaltung eigener technischer Projekte. Neben der Präsentation stehen sämtliche – direkt im Unterricht einsetzbare – Materialien zum Download zur Verfügung. Alle Module beinhalten zudem einen gebündelten ZIP-Ordner, in dem alle Dokumente im anpassbaren Word-Format vorliegen, sodass Lehrkräfte die Materialien individuell auf die Bedürfnisse ihrer Lerngruppe anpassen können. Die einzelnen Module bauen inhaltlich und didaktisch aufeinander auf, weshalb eine Bearbeitung durch die Lehrkraft in der festgelegten Reihenfolge zu empfehlen ist. Einzelne Materialien können jedoch auch ungeachtet der Fortbildung direkt im Unterricht eingesetzt werden. Welche weiteren Themen gibt es noch? Einige Themen der technischen Bildung werden begleitend thematisiert, beispielsweise die technikspezifischen Unterrichtsverfahren (Konstruktion, technisches Experiment, Lehrgang). Darüber hinaus erhalten Lehrkräfte Vorlagen und Empfehlungen zur Leistungsbewertung der Projekte und Modelle.

  • Technik / Sache & Technik

Vom Schaltplan zur Platine – Schaltpläne lesen und Platinen bestücken

Fachartikel

Dieser Fachartikel gibt praktische Hinweise und Tipps für den Unterricht, damit Schülerinnen und Schüler einfacher Schaltpläne lesen und Platinen oder Steckboards bestücken können. Die Hinweise beziehen sich gleichermaßen auf Streifenrasterplatinen und auf Steckboards. Außerdem erhalten Sie zwei Übungsaufgaben, die direkt im Unterricht eingesetzt werden können. Der Artikel wird im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" in gekürzter Form veröffentlicht.

  • Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

RISE – Wertediskussionen und Identitätsbildung durch mediengestützte Peer-to-Peer-Ansätze

Kopiervorlage

Das Materialpaket hat zum Ziel, Teilnehmende für die Wirkungsmechanismen verschiedener Gruppenzugehörigkeiten und die Bedeutung von Mehr- und Minderheitsgruppen zu sensibilisieren.Wenn Menschen aufgrund einer angenommenen, konstruierten oder realen Gruppenzugehörigkeit (zum Beispiel Geschlecht oder Migrationserfahrung) ein Platz in der Gesellschaft zugwiesen wird, können dabei für die Betroffenen Entwicklungsaufgaben behindert, Teilhabechancen verringert oder gar demokratiefeindliche Positionen befördert werden. Konstruierte Gruppenzuschreibungen und Zugehörigkeiten sind dabei sowohl Grund als auch Folge von rassistischem Denken, das die Welt in " Gut/wir " und " Böse/ihr " einteilt. Dabei wird auch der Frage nach Mehrfachzugehörigkeiten, das heißt verschiedener Identitäten von Menschen nachgegangen und in die zu bewältigenden Entwicklungsaufgaben junger Menschen eingebettet. Basis des Unterrichtsmaterials ist der Kurzfilm "WIR SIND". Der Film zeigt Interviews mit Menschen, die sich ganz unterschiedlichen Gruppen, oder auch gar keiner, zugehörig fühlen, und von ihren persönlichen Ansichten und Erfahrungen erzählen. Zwei Materialpakete mit ausführlichen Anleitungen zu Übungen und Hintergrundinformationen geben Anregungen, um den Film im Unterricht zu behandeln. Ein Materialpaket ist für die eine Durchführung online vorgesehen, das andere für die Durchführung in Präsenz. Beide beinhalten Materialien zu den Themen Gruppen und Gruppenzugehörigkeiten, Vorurteile und Gruppenausschluss sowie Stigmatisierung von Gruppen. Kurzfilm "WIR SIND" . Der 7,5-minütige Film aus 2020 geht den Fragen nach: Welcher Gruppe fühle ich mich zugehörig? Was sind die Gründe, wieso ich dieser angehöre und weshalb scheint es überhaupt so wichtig zu sein, sich mit einer Gemeinschaft zu identifizieren? Materialpaket I: Durchführung in Präsenz Modul 1 (Gruppen und Gruppenzugehörigkeit): Darin enthalten sind zwei Übungen. Was sind Gruppen, welchen fühle ich mich zugehörig und was haben sie zu bedeuten? (Durch die Übung setzen Teilnehmende sich anhand des Films " WIR SIND " mit der Vielfalt von Gruppen und der Bedeutung von Gruppenzugehörigkeiten auseinander.) sowie Und wie ist das bei Dir? (In dieser Übung erarbeiten und drehen Teilnehmende – angelehnt an den Film "WIR SIND" – eigene Interviews.) Modul 2 (Gruppen und Zeichen, Vorurteile und Schubladendenken): Darin enthalten sind drei Übungen. Meine Zeichen und Symbole (Teilnehmende lernen ihre eigenen Zeichen und die Zeichen anderer Teilnehmenden kennen und setzen sich kritisch damit auseinander, wie diese (miss-)verstanden werden und welche Vorstellungen sie selber von ihnen haben.), Mediale Darstellungen von (kulturellen) Zeichen (Medien greifen in ihren Berichterstattungen oftmals auf vorhandene Stereotype von Gruppen zurück und festigen so Vorurteile. In dieser Übung recherchieren Teilnehmende, wie ihre Gruppen und medial präsentiert werden. Diese Übung sollte mit der ersten Übung " Meine Zeichen und Symbole " aus dem Modul " Die meisten, die mich sehen denken eher ich bin kein Moslem " verknüpft werden.) und (Miss)versteht mich richtig (Nachdem Teilnehmende sich in den beiden Übungen " Meine Zeichen und Symbole " und " Mediale Darstellungen von (kulturellen) Zeichen " mit ihrer Gruppenzugehörigkeit und bestehenden Stereotypen und Vorurteilen über diese auseinandergesetzt haben, erstellen sie schließlich Erklärfilme oder Memes, um mit diesen aufzuräumen.) Modul 3 (Nicht-Zugehörigkeit, Gruppenausschluss und Stigmatisierung von Gruppen): Darin enthalten sind drei Übungen. Nicht können, dürfen oder wollen? (In dieser Übung erkennen Teilnehmende, dass es verschiedene Gründe haben kann, nicht zu einer Gruppe dazuzugehören. Manche Gruppen stellen für Menschen zum Beispiel einen Schutzraum dar, andere schließen Personen gezielt zum Beispiel aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Herkunft aus.), Du gehörst nicht dazu! (In dieser Übung analysieren die Teilnehmende Inhalte unterschiedlicher rechter Akteurinnen und Akteure und beschäftigen sich damit, welche Gruppen mehrheitlich (symbolisch) ausgeschlossen werden und welche Folgen das haben kann.) und Ein Zeichen setzen (Als Abschluss des Moduls zum Thema Gruppenausschluss designen die Teilnehmende eigene Logos mit der App Canva, um ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Solidarität und Zusammenhalt zu setzen.) Materialpaket II: Durchführung online Modul 1 (Einführung in das Thema Gruppenzugehörigkeit): Darin enthalten sind zwei Übungen. Film und Einführung ins Thema Gruppenzugehörigkeit und Zeichen und Gruppenzugehörigkeit . Modul 2 (Im digitalen Raum Diskriminierung entgegentreten): Darin enthalten sind vier Übungen. Video "Sag mir, ob ich geflüchtet bin" , Meme-Erstellung , Diskriminierung und Sichtbarmachung und 5-Minuten-Hashtags . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Vielfältigkeit und Diversität von Gruppen und Gruppenzugehörigkeiten. setzen sich mit der Konstruktion von Gruppen und eigener Gruppenzugehörigkeit auseinander. hinterfragen von in der Gesellschaft bestehenden Vorurteilen gegenüber diskriminierten Gruppen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren Filminhalte. erstellen eigene mediale Produkte (Memes und Videos). setzen sich mit Diskriminierung auf Social Media auseinander. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Gruppenzuschreibungen über Teilhabechancen in der Gesellschaft entscheiden. werden zum Einsatz gegen Diskriminierung und Ungleichbehandlung (zum Beispiel im digitalen Raum) ermutigt. entwickeln Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Diskriminierung. Hintergrund RISE ist ein Kooperationsprojekt des JFF – Institut für Medienpädagogik mit ufuq.de, dem Medienzentrum Parabol, dem Netzwerk Vision Kino und jugendschutz.net. Das JFF befasst sich in medienpädagogischer Forschung und Praxis mit Medienaneignung und Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen. Medien werden dabei als zentrales Mittel zur Teilhabe an und Mitgestaltung von Gesellschaft verstanden. Das Projekt RISE entwickelt pädagogische Materialien mit medienpädagogischen Ansätzen zur Auseinandersetzung mit demokratiefeindlichen Inhalten in jugendlichen Lebenswelten. Es unterstützt pädagogische Fachkräfte mit Hintergrundinformationen und audiovisuellen Lernmaterialien in der Arbeit mit Jugendlichen und fördert die Umsetzung von medienpädagogischen Peer-Projekten von und mit Jugendlichen. Dabei bewegt sich das Projekt an der Schnittstelle von Medienpädagogik, politischer Bildung und universeller Präventionsarbeit. Insbesondere bietet RISE Impulse zur werteorientierten Identitätsbildung bei Jugendlichen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Soor- und Parotitisprophylaxe

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Die Unterrichtseinheit zum Thema "Soor- und Parotitisprophylaxe" befasst sich zunächst mit der Entstehung von Mundsoor und Parotitis. Nach der Klärung der Ursachen werden Risikofaktoren und prophylaktische Maßnahmen erarbeitet. Dieses Material zeichnet sich durch eine unterrichtsbegleitende Präsentation sowie durch verschiedenste Medien und Sozialformen aus und eignet sich für das erste Ausbildungsjahr im Pflegesektor an Berufsbildenden Schulen. Das Integrieren von prophylaktischen Maßnahmen ist im Pflegealltag ein bedeutsamer Faktor. Da die gefährdete Personengruppe bereits häufig Grunderkrankungen hat, gilt es weitere Erkrankungen oder Komplikationen unbedingt zu vermeiden. Als Leitfaden für den Unterricht dient eine PowerPoint-Präsentation, die durch unterrichtsbegleitende Arbeitsblätter unterstützt wird. Auf diesen fixieren die Schülerinnen und Schüler die wesentlichen Lerninhalte zu Begrifflichkeiten und prophylaktischen Maßnahmen und vertiefen gleichzeitig ihre neu erworbenen Kenntnisse. Ergänzend werden zwei interaktive Übungen genutzt, um bestimmte Inhalte anschaulicher darzustellen und spielerisch zu vertiefen. Eine Mindmap für die Schülerinnen und Schüler dient der anschließenden Wissenskontrolle; Lehrkräften steht dabei eine Musterlösung zur Verfügung. Die Unterrichtseinheit fasst sowohl die Soor- als auch die Parotitisprophylaxe zusammen, da sowohl die auslösenden Faktoren als auch die zu ergreifenden Maßnahmen ähnlich beziehungsweise gleich sind. Die Einbeziehung von diesen und weiteren Prophylaxen zur Verhütung von (Folge-)Erkrankungen nimmt einen hohen Stellenwert in der Pflege ein. Das übergeordnete Ziel der Lerneinheit ist somit, dass die Lernenden erkennen, dass das selbstverständliche Einbeziehen von prophylaktischen Maßnahmen in den Pflegealltag von großer Bedeutung ist. Sowohl wechselnde Sozialformen als auch die unterschiedlichen Informations- beziehungsweise Erarbeitungsangebote wie Mindmap, Memory oder Buchstabensalat sorgen für einen abwechslungsreichen Unterricht. Der zeitliche Rahmen wird mit circa zwei Unterrichtsstunden (90 Minuten) angegeben. Je nach Zeitbedarf für die Internetrecherche und dem anschließenden Austausch kann diese Angabe variieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Bedeutung der Integration von prophylaktischen Maßnahmen in den Pflegealltag. erkennen, welche Ursachen zur Entstehung von (Mund-)Soor und Parotitis führen. kennen entsprechende prophylaktische Maßnahmen und beachten diese im pflegerischen Alltag. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich Lerninhalte mittels interaktiver Übungen. recherchieren gezielt im Internet nach wissenschaftlichen Quellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Rahmen der Paararbeit konstruktiv zusammen. üben einen wertschätzenden Umgang mit den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Pflege, Therapie, Pharmazie
  • Berufliche Bildung

Wahrnehmung und Beobachtung

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit befasst sich zunächst mit dem Wahrnehmungsprozess und den unterschiedlichen Einflussfaktoren, die bei der menschlichen Wahrnehmung eine Rolle spielen. Im zweiten Teil der Unterrichtseinheit wird schließlich die Kompetenz der Beobachtung thematisiert und differenziert dargestellt. Dieses Material eignet sich sowohl für den Fachbereich Pflege in der Berufsbildung als auch für den Biologie-Unterricht der Sekundarstufe II. Sobald der Mensch wach ist, nimmt er über seine Sinnesorgane permanent Reize wahr, die im Gehirn verarbeitet werden müssen. Im Anschluss erfolgt eine Handlung und/oder emotionale Reaktion. Würden nicht ständig Reize aufgenommen, würde der Mensch verkümmern – Wachstum beziehungsweise Entwicklung wären somit nicht möglich. Jedoch gibt es zahlreiche Einflussfaktoren, die auf die Wahrnehmung einwirken und diese verzerren können. In der tagtäglichen Interaktion mit anderen Menschen ist die soziale Wahrnehmung von besonderer Bedeutung, denn häufig entstehen vorschnelle Urteile über andere Personen, die uns umgeben. Als Leitfaden für diesen Unterrichtsentwurf, der sowohl im Pflege-Unterricht als auch in Auszügen im Biologie-Unterricht der Oberstufe verwendet werden kann, dient eine PowerPoint-Präsentation, die durch ein unterrichtsbegleitendes Arbeitsblatt mit Musterlösung sowie durch ein Poster unterstützt wird. Auf diesen fixieren die Schülerinnen und Schüler die wesentlichen Lerninhalte und vertiefen gleichzeitig ihre neu erworbenen Kenntnisse. Ergänzende interaktive Übungen werden genutzt, um die Inhalte zu Einflussfaktoren und optischen Täuschungen anschaulicher darzustellen beziehungsweise um das eigene Wissen zu überprüfen. Die Unterrichtseinheit ist in zwei aufeinander folgende Bausteine aufgeteilt. Da die Beobachtung auf dem Wahrnehmungsprozess aufbaut, wird sie an zweiter Stelle thematisiert. Eine genaue und zielgerichtete Beobachtung ist in der Pflege unerlässlich, daher sollte insbesondere auf dem zweiten Teil der Unterrichtseinheit ein besonderes Augenmerk liegen und Freiraum für Fragen geboten werden. Eigene Beispiele aus der Pflegepraxis unterstützen die Lernenden dabei, zukünftig ihre Beobachtungen zielgerichteter auszuführen und besser zu reflektieren. Sowohl wechselnde Sozialformen als auch die unterschiedlichen Informationsangebote wie Videosequenzen, Bild-Slider oder ein Quiz sorgen für einen abwechslungsreichen Unterricht. Die Lernenden bekommen viele Gelegenheiten, eigene Beispiele anzuführen. Der zeitliche Rahmen wird mit circa vier Doppelstunden angegeben. Je nach zeitlichem Bedarf für die Internetrecherche beziehungsweise der Ausarbeitung der Präsentationen kann der zeitliche Umfang abweichen. Darüber hinaus sollte genügend Freiraum für Rückfragen zu eventuell schon kennengelernten Erkrankungen und diesbezüglichen Beobachtungen geboten werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen den Unterschied zwischen Wahrnehmung und Beobachtung. erkennen, welche Faktoren sowohl beim Wahrnehmungs- als auch beim Beobachtungsprozess Einfluss nehmen. kennen Beobachtungskriterien und beachten diese im pflegerischen Alltag. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen zur Vertiefung der Unterrichtsinhalte eine Videosequenz, um Wahrnehmungstäuschungen selbst visuell zu erfahren. recherchieren im Rahmen einer Gruppenarbeit eigenständig im Internet. erarbeiten sich Lerninhalte mittels interaktiver Übungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert in der Gruppe zusammen. geben sich nach den Präsentationen im Plenum gegenseitig ein konstruktives Feedback.

  • Pflege, Therapie, Pharmazie
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Cartoon der Woche: Positive Anreize

Cartoon

Ein ausgeklügeltes Belohnungssystem: Positive Anreize durch Anerkennung jedes alltäglichen Verhaltens, zum Beispiel die außerordentliche Leistung, den Müll nicht neben, sondern in den Mülleimer zu werfen. Mund auf bitte, Belohnung kommt!

  • Fächerübergreifend

Das menschliche Auge – Bau und Funktion sowie Fehlerquellen und Korrekturhilfen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler den Vorgang des Sehens. Dabei erfahren sie, wie das Licht durch das Auge einfällt und durch die darin enthaltene Linse gebrochen und auf die Netzhaut projiziert wird. Dabei lassen sich komplizierte Vorgänge im Auge auf relativ einfach zu verstehende optische Abläufe reduzieren.Das für die meisten Menschen völlig selbstverständliche Sehen von fernen und nahen Gegenständen sowie die Anpassung an starke Lichtschwankungen von Helligkeit zu Dämmerung und Dunkelheit ist aufgebaut auf einem komplizierten Ineinandergreifen verschiedener Bestandteile des menschlichen Auges wie Hornhaut, Iris, Linse, Netzhaut und Sehnerv. Bei einem gesunden Auge nehmen wir davon mehr oder weniger nichts wahr. Erst bei Auftreten von – allerdings häufigen – Beschwerden wie etwa Kurz- und Weitsichtigkeit und der daraus resultierenden Korrektur durch Brillen oder Kontaktlinsen wird man sich dessen bewusst und beginnt zu verstehen, zu welchen funktionierenden Mechanismen das gesunde menschliche Auge fähig ist. Die Lernenden erarbeiten sich mithilfe eines Grundlagentextes und eines Arbeitsblatts mit Übungsaufgaben die Vorgänge, die beim Sehen ablaufen. Außerdem haben sie im Sinne des handlungs- und produktionsorientierten Unterrichts die Möglichkeit, ihre Lösungen selbstständig zu kontrollieren. Das menschliche Auge – Bau und Funktion sowie Fehlerquellen und Korrekturhilfen Das Auge als Organ für das Sehen nimmt aufgrund seiner Komplexität und Anpassungsfähigkeit eine ganz besondere Stellung im menschlichen Organismus ein. Zudem kann bei vergleichsweise leichten Fehlstellungen wie Kurz- oder Weitsichtigkeit durch entsprechende Hilfsmittel wie Brillen oder Kontaktlinsen das normale Sehen weiter sehr gut ermöglicht werden. Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden sind natürlich vorhanden, weil schlechteres Sehen auch bei Kindern keine Seltenheit ist. Das Tragen von Sehhilfen ist in allen Alterskategorien normal und damit für alle stets sichtbar. Didaktische Analyse Bei der Besprechung von Bau- und Funktionsweise des menschlichen Auges sollte neben den rein optischen Vorgängen beim gesunden und voll funktionierenden Auge auch darauf hingewiesen werden, dass es neben den einfach zu korrigierenden Sehfehlern auch zu schwerwiegenden Erkrankungen – vor allem bei zunehmendem Alter – kommen kann. Methodische Analyse Bei der optischen Beschreibung und Erklärung des Sehvorganges beim menschlichen Auge darf nicht übersehen werden, dass es sich bei der vergleichsweise einfachen Herleitung der Bildentstehung zwar um einen real auch im Auge ablaufenden Vorgang handelt, der allerdings hinsichtlich der im Detail ablaufenden Prozesse bei der Scharfstellung im Nah- und Fernbereich sowie bei der Anpassung an unterschiedliche Helligkeit äußerst kompliziert ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Abläufe beim Sehen von der Linse zur Netzhaut und weiter zum Gehirn. kennen die verschiedenen Möglichkeiten für Fehlstellungen und den Korrekturmöglichkeiten. können die Komplexität des menschlichen Sehens und der daran beteiligten Bestandteile des Auges beschreiben und erklären. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freundinnen und Freunden sowie anderen wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I
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