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NABU Siegel-Check: Durchblick im Siegeldschungel

Tool-Tipp

Auf zahlreichen Lebensmittelverpackungen werben die unterschiedlichsten Siegel damit, dass ein Produkt umweltfreundlich hergestellt wurde. Doch welchem dieser Siegel ist zu trauen und welche sollten Käuferinnen und Käufer lieber meiden? Der "NABU Siegel-Check" gibt Orientierung und klärt auf, was die einzelnen Siegel wirklich bedeuten.

  • Biologie / Geographie

Cartoon der Woche: Armbanduhr

Cartoon

So einigen Lehrkräften machen lange Arbeitszeiten und Mehrarbeit sehr zu schaffen. Doch durch die Armbanduhren aus unserem Cartoon der Woche sind Überstunden bald Geschichte! ;-)

  • Fächerübergreifend

Cartoon der Woche: Klassenfoto

Cartoon

Selfie-Sticks sind DAS Hilfsmittel, um ein perfektes Foto von sich zu schießen. Doch mittlerweile werden die Teleskopstangen immer häufiger verboten. Vielleicht sollte die Lehrkraft in unserem Cartoon auch über ein Verbot nachdenken. ;-)

  • Fächerübergreifend

Kollaboration im Unterricht mit "G Suite for Education"

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt das kollaborative Arbeiten mit der "G Suite for Education" im Schulunterricht vor. Die kostenlose Office Suite ist sehr einfach zu handhaben und plattformübergreifend nutzbar. Die Anwendung ermöglicht es, in der Klasse kollaborativ an Texten, Tabellen, Präsentationen und anderen Dokumenten zu arbeiten.

  • Fächerübergreifend

Cartoon der Woche: Doping 1.0

Cartoon

Pillen, Spritzen oder andere Medikamente - es gibt viele Mittelchen, um die eigene Leistung zu steigern. Aber der Schüler in unserem Cartoon mag es noch ganz altmodisch! ;-)

  • Fächerübergreifend

Das Eichhörnchen: Sachtext und Steckbrief des Nagetiers

Kopiervorlage

Mithilfe des Arbeitsmaterials zum Eichhörnchen soll eine Begegnung und Auseinandersetzung mit den Lebewesen in der unmittelbaren Lebensumwelt der Lernenden gefördert werden. Zunächst lernen die Schülerinnen und Schüler das Eichhörnchen und dessen Lebensweise näher kennen. Mithilfe der Karteikarten, die auf Größe, Nahrung, Gewicht, Besonderheiten und das Überwintern des Eichhörnchens eingehen, sollen die Lernenden zielgerichtet Informationen entnehmen, anhand derer sie schließlich einen Steckbrief für das Nagetier erstellen. Im Rahmen einer strukturierten und gegebenenfalls längerfristigen Unterrichtseinheit sollen sowohl die Lebensweise als auch der Lebensraum des Eichhörnchens genauer untersucht werden und eine differenzierte Wahrnehmung des Eichhörnchens gefördert werden, um die Schülerinnen und Schüler für die Korrelation zwischen Lebewesen und Pflanzen in ihrer Umgebung zu sensibilisieren. Das Eichhörnchen im Sachunterricht der Grundschule Da das Eichhörnchen ein wesentliches Tier im Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler darstellt, ist nicht nur der eigene Lebensweltbezug sichergestellt. Die Thematisierung der Lebensweise eröffnet gleichzeitig Möglichkeiten, die Eichhörnchen genauer zu beobachten und neue Erkenntnisse zu überprüfen beziehungsweise anzuwenden. Sachtext zum Eichhörnchen Aufgrund einer hohen sprachlichen Heterogenität sind die Informationen kurz und aussagekräftig gehalten. Die farbliche Markierung in Silbenschrift dient im Rahmen der qualitativen Differenzierung als Lesehilfe. Zusätzlich dazu kann der Text aufgenommen und als auditiver Input zur Verfügung gestellt werden. Dies eröffnet nicht nur einen weiteren Lernzugang, sondern gleichzeitig die Möglichkeit, leseschwächere Schüler zu entlasten und ihnen die Fokussierung auf die Informationsentnahme zu erleichtern. Dies kann allerdings auch durch heterogene Kleingruppen oder Tandems erreicht werden, innerhalb derer lesestarke Schüler die Karteikarten vorlesen. Steckbrief des Eichhörnchens Mithilfe der gewonnenen Informationen können die Schülerinnen und Schüler entweder selbstständig oder in Kleingruppen den Steckbrief zum Eichhörnchen erstellen beziehungsweise ausfüllen. Für lernstarke / schnelle Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, darüber hinaus detaillierte Informationen zu recherchieren. Dafür bieten sich Ipads oder auch Bücher und Magazine an. Diese Informationen können später präsentiert und mit den Mitschülerinnen und Mitschülern geteilt werden, was wiederum die Präsentationskompetenz dieser Lernenden fördert. Beobachtendes und forschendes Lernen Daran anknüpfend können die Schülerinnen und Schüler ihr erworbenes Wissen mit der Realität vergleichen. Sollten Ipads vorhanden sein, kann damit im Rahmen einer Exkursion zum nächstgelegenen Park (oder auf dem Schulhof, wenn dieser die Möglichkeit hergibt) der Lebensraum eines Eichhörnchens erkundet werden. Die Schülerinnen und Schüler können Fotos von Eichhörnchen machen und durch gezieltes Betrachten mit Informationen ihres Steckbriefs vergleichen. Des Weiteren können sie nach potentiellen Nahrungsmöglichkeiten suchen (zum Beispiel Nussbäume, Eicheln, Beeren), auf die das Nagetier in dieser Umgebung zurückgreifen kann. Sollte es keine Eichhörnchen in der Gegend geben, dient die Untersuchung des Umfelds dennoch als Basis zur Reflexion: Warum leben hier keine Eichhörnchen? So können die Schüler ihr gewonnenes Wissen in Beziehung setzen und erkennen die Abhängigkeit, in der Tiere und Pflanzen in der Natur stehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Eichhörnchen als typischen Vertreter des eigenen Lebensraums kennen. entnehmen kurzen Sachtexten gezielt Informationen. können Aufbau und Lebensweise des Eichhörnchens beschreiben. Vorgeschlagene Anschlussaktivität einen Lebensraum in der näheren Schulumgebung erkunden (zum Beispiel Park) erkennen, dass die Tiere und Pflanzen eines Lebensraums in Abhängigkeit zueinander stehen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielgerichtet Informationen aus Büchern oder mithilfe des Ipads. nutzen eine Kindersuchmaschine (zum Beispiel fragFINN) zweckgerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einem Partner oder einer Partnerin beziehungsweise kooperativ in Kleingruppen zusammen. unterstützen sich gegenseitig während der Arbeitsphase (zum Beispiel durch Vorlesen der Karteikarten).

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Cartoon der Woche: Demografischer Wandel als Herausforderung

Cartoon

Der rüstigen Lehrkraft in unserem Cartoon ist es besonders wichtig, viel Leben in der Schule zu haben. Aber wie wichtig ist dabei das fachliche Wissen der Schülerinnen und Schüler?

  • Fächerübergreifend

LRS und Legasthenie: Definition und Fördermöglichkeiten

Fachartikel
5,99 €

Der Großteil aller Schulkinder (ca. 65 %) lernt weitestgehend problemlos Lesen und Schreiben. Bei den Übrigen ist der Erwerb der Schriftsprache gestört. Im schulisch-pädagogischen Kontext wird im Allgemeinen von Lese-/Rechtschreibschwäche, Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten beziehungsweise einer Lese-/Rechtschreibstörung gesprochen (=LRS). Im medizinischen Kontext wird eher der Begriff Legasthenie verwendet. In diesem Fachartikel werden die Begriffe Lese-/Rechtschreibstörung sowie Legasthenie unterschieden sowie Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Kinder mit Problemen im Schriftspracherwerb brauchen eine spezielle Förderung, da die Probleme sich in der Regel nicht von alleine auswachsen. Die Probleme beim Lesen und Schreiben lernen können sowohl durch individuelle als auch durch soziale Voraussetzungen entstehen. LRS/Legasthenie Definition Die Weltgesundheitsorganisation klassifiziert Probleme beim Lesen und Schreiben als umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten bei zugrundeliegenden Problemen von angeborenen oder frühkindlich entwickelten Störungen der für die Wahrnehmungsverarbeitung relevanten, basalen Teilleistungen des Gehirns (ICD-10, F81). Der Erwerb der Schriftsprache erfordert ein sehr komplexes Zusammenspiel besonders der neuronalen Seh- und Hörverarbeitung, also der Weiterverarbeitung der aufgenommenen Reize zum/im Gehirn. Eine fehlerhafte oder gestörte auditive (Selektionsschwäche, zentrale Fehlhörigkeit) und visuelle Sinneswahrnehmung sowie Mängel im Raumlageempfinden, im Körperschema und in der Serialität sind beim Erwerb der Schriftsprache hinderlich. Mangelnde Intelligenz spielt in der Regel keine Rolle. Im Gegenteil ist Intelligenz eher eine relevante Messgröße in der Beurteilung einer, wodurch auch immer verursachten, gestörten Lese-Rechtschreibleistung. Symptome von LRS Das Grundproblem für Menschen mit Lese-/Rechtschreibschwäche besteht darin, dass bei der Übertragung von gesprochener Sprache in Schriftsprache nur unzureichend auf die deutschen Rechtschreibregeln zurückgegriffen werden kann. Zumeist besteht ein diffuses System aus einfachen Laut-Buchstabe-Beziehungen (man schreibt das, was man hört) und ungesicherter Regelanwendung. Regionale Einflüsse aus der gesprochenen Sprache können zusätzlich verunsichern, sodass zwischen Kirchtürmen und Kirschtürmen auf der Schriftebene kein Unterschied gemacht wird. Menschen mit LRS lesen langsamer und oft nicht Sinn entnehmend. Während beim Lesen mit fortschreitendem Alter einige Ersatz-Strategien zur Anwendung gelangen, bleiben Fehler auf der Schreib-Ebene meist hartnäckig bestehen. Schule und psycho-soziale Faktoren In der Grundschule sollen die Kinder das Lesen und Schreiben automatisiert erlernen. Dies ist die Voraussetzung für die aufbauenden Lerninhalte der weiterführenden Schule. Deshalb ist ein möglichst früher Förderbeginn wünschenswert. Er verkürzt den Weg und damit die Zeit, die benötigt wird, um nicht nur den schriftsprachlichen, sondern auch den inhaltlichen Anschluss an die Alterskohorte zu bewältigen. So kann auch dem Entstehen von Sekundärproblematiken vorgebeugt werden. Ab Mitte der ersten Klasse können Auffälligkeiten im Schriftspracherwerb zum Beispiel mit der Hamburger Schreibprobe (HSP) diagnostiziert werden. Kinder mit einer Lese-Rechtschreibstörung haben, teilweise in hohem Umfang Schulleistungsprobleme, die sich in schlechten Noten, Klassenwiederholungen und dem Besuch eines niedrigeren Schultyps manifestieren. Der durchschnittliche Schulabschluss von Betroffenen bleibt ohne eine entsprechende Förderung oft deutlich hinter den Leistungen zurück, die von Kindern mit einer ähnlichen Grundintelligenz erreicht wird. Der Leidensdruck ist groß und wächst ohne entsprechende Förderung. Die Kinder empfinden sich selbst zunehmend als "dumm" und entwickeln, je nach Temperament, Strategien um mit diesem selbst empfundenen Defizit umzugehen. Verhaltensweisen wie Rückzug, Clownerie, Aggression, Verweigerung, aber auch psychosomatische Erkrankungen sind zu beobachten. Die Förderung Zur Förderung der betroffenen Kinder ist eine sogenannte symptomorientierte Therapie sinnvoll. Anhand des individuellen Fehlerprofils wird die schlechte Rechtschreibung und fehlerhafte Strategienutzung erkannt und behoben. Sie basiert auf der Einsicht, dass sich sichere Rechtschreiber bei Unkenntnis der richtigen Schreibung eines Wortes nicht am Klangbild, sondern am Schriftbild der Bedeutung, den sogenannten Wortstämmen (lateinisch: Morpheme) - bestehend aus Vorsilben und Endungen - , orientieren. Über ausreichend viel Schreiberfahrung weiß man irgendwann, wie ein Wort auszusehen hat. Die Schreibung ist als Bild im Gedächtnis abgelegt (Wortbildgedächtnis). Die morphembasierten Lehrmaterialien des FIDD Förderinstituts gehen auf die individuelle Ausprägung der LRS differenziert ein und führen das Kind weg von "schreib wie du hörst" hin zu "schreib wie du denkst". Das Ziel ist, Wortbild und Wortbedeutung in Übereinstimmung zu bringen. Dafür muss das Kind erkennen, dass sich die Wortbausteine - Vorsilbe, Wortstamm und Endung - im Text systematisch ändern. Das FIDD-Fördermaterial hilft den Schülerinnen und Schülern, sich schneller auf der Bedeutungsebene eines Wortes zu bewegen und der Wortbildebene zuzuordnen. Die Schreibung von Wörtern orientiert sich nicht mehr am Klang, sondern an der Bedeutung. In Therapieangeboten wird immer wieder erlebt, wie wichtig es ist, ausreichend viel zu wiederholen. Nur über fehlerfreie Wiederholungen ist es möglich, dass sich das Gehirn umbaut und so Automatismen entstehen, die nicht willentlich kontrolliert werden müssen und trotzdem fehlerfrei ablaufen.

  • Lesen und Schreiben

Multimediale Dokumentation von Schülerergebnissen am Beispiel der farbigen Schatten

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Multimediale Dokumentation" führen Schülerinnen und Schüler selbstständig Arbeitsaufträge aus. Mithilfe der App "Book Creator" und der Tablet-Kamera sollen dabei die Ergebnisse innovativ dokumentiert werden. Diese Unterrichtseinheit kann in alle Fächer / auf alle anderen Themen übertragen werden. Am Beispiel der "farbigen Schatten" wird exemplarisch der Verlauf der Einheit im Fach Physik aufgezeigt. Mit dem Tablet und geeigneten Apps wird die Erstellung von Präsentationen, Mindmaps oder multimedialen Büchern für Schülerinnen und Schüler zum Kinderspiel. Arbeitsblätter und Versuchsanleitungen können der Klasse digital bereitgestellt und von den Lernenden eigenständig am Gerät bearbeitet werden. Völlig neue Möglichkeiten des konstruktivistischen Lernens ergeben sich auch durch den Einsatz von Softwares, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, Erklärvideos zu den von ihnen bearbeiteten Lerninhalten zu erstellen. Apps wie "Explain Everything" oder "Adobe Spark" können hier in den naturwissenschaftlichen Fächern ganz neue Wege in der Dokumentation und der Auswertung von Experimenten eröffnen. Die fachspezifische Kommunikation und der Erkenntnisgewinn – wie in den nationalen Bildungsstandards gefordert – werden bei der Erstellung derartiger Lernprodukte nachhaltig gefördert. Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft. Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft ist eine unabhängige gemeinnützige Stiftung und gehört zur Gruppe der Montag Stiftungen in Bonn. In ihren Handlungsbereichen Pädagogische Architektur, Bildung x.0 und Inklusion engagiert sie sich für eine chancengerechte Alltagswelt, an der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können und die Kindern und Jugendlichen bestmögliche Entwicklungs- und Bildungschancen eröffnet. Multimediale Dokumentation im Unterricht Im klassischen Schülerexperiment führen die Lernenden Versuche mitilfe eines Arbeitsblattes durch. In dieses werden von den Shülerinnen und Schülern alle Beobachtungen und Auswertungen handschriftlich eingetragen. Die Fixierung von Arbeitsergebnissen erfolgt dabei in der Regel rein schriftlich (Notizen) und gegebenfalls grafisch (zum Beispiel Grafiken, Skizzen). Durch die Nutzung digitaler Bücher auf dem iPad wird es möglich, den Schülerinnen und Schülern multimediale Arbeitsanleitungen zur Verfügung zu stellen. Dabei kann die Lehrkraft einerseits neben Texten auch Audioaufnahmen, Skizzen, Fotos und Videos zur Bearbeitung der Aufgaben bereitstellen. Andererseits können auch Internetlinks als zusätzliche Lösungshilfen bereitgestellt werden. Die von den Schülerinnen und Schülern während des Experimentierens angefertigten Foto- und Videoaufnahmen können in das Buch integriert und bei der späteren Interpretation erneut angesehen werden. Ergebnisse können in Textform, als Audiofiles und als Skizzen in das Buch eingetragen werden. Die Schülerinnen und Schüler füllen so nicht nur ein digitales Arbeitsblatt aus, sondern gestalten ein kreatives und ästhetisches Produkt. Durch die Möglichkeit, verschiedene Bücher untereinander auszutauschen und zu einem Buch zusammenzufassen, ergibt sich noch eine weitere interessante Nutzungsmöglichkeit: Die Ergebnisse arbeitsteiliger Gruppenarbeiten (zum Beispiel Rechercheaufträge) können in gemeinsame Produkte überführt und den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden. Die App "BookCreator" ermöglicht die Erstellung solcher multimedialer Bücher. Vorkenntnisse Die App "Book Creator" ist eine einfach zu bedienende Anwendung. Je nach Stand der Erfahrung der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Tablets benötigt sie nur eine kurze Einführung in ihre Bedienung. Didaktische Analyse Schatten als "Fehlen von Licht" ergibt sich nicht einfach aus unserer Wahrnehmung. Vielmehr wird er von vielen Schülerinnen und Schülern als etwas angesehen, das ein Gegenstand generell besitzt. Mit der einfachen Frage, welcher der farbigen Schatten sich bewegt, wenn eine der Lampen bewegt wird, kann man eine kognitive Auseinandersetzung mit dieser Fehlvorstellung anregen. Die Beantwortung dieser Fragestellung setzt voraus, dass die Idee der geradlinigen Lichtausbreitung routinemäßig als gedankliches Werkzeug genutzt wird. Methodische Analyse Der Erfolg und Misserfolg von Unterricht hängt in starkem Maße davon ab, ob und in welchem Maße es der Lehrkraft gelingt, ihre Schülerinnen und Schüler zu motivieren, das heißt eine (vorübergehende) Bereitschaft der Lernenden zur Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand herzustellen. Multimedia-Geräte wie Smartphones und Tablets sind fester Bestandteil in der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern und werden von diesen als subjektiv bedeutsam empfunden. Bei der Integration eines für Heranwachsende hochattraktiven und intuitiv zu bedienenden Mediums wie dem Tablet in den Fachunterricht kann beobachtet werden, dass bereits die Nutzung des Geräts als motivierend empfunden wird. Durch die starke Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit ihren Lernprodukten und den vorausgegangenen Erstellungsprozessen kann festgestellt werden, dass in der Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsthema sowohl die Intensität als auch die fachliche Tiefe zunimmt. Weitere Idee zur unterrichtspraktischen Umsetzung: Erstellung eines Erklärvideos Die physikalischen Grundlagen sollen mithilfe eines Schulbuchtextes selbstständig von den Schülerinnen und Schülern erarbeitet werden. Daraus soll ein eigenes Erklärvideo für das Entstehen farbiger Schatten entstehen. Zur Veranschaulichung soll Experimentiermaterial verwendet werden. Zur Erstellung des Videos verwenden die Schülerinnen und Schüler die Apps "Adobe Spark" oder "Explain Everything". Dazu sollen die Schülerinnen und Schüler erst ein Storyboard erstellen. Alle Bilder als Grundlage für das Erklärvideo werden dabei selbst erstellt und mit einer Bildbearbeitungs-App (zum Beispiel "Skitch") beschriftet. Die Arbeitsanweisung (Vorlage), ein Beispiel für ein digitales Storyboard und ein Schülerprodukt finden Sie beim Anschauungsmaterial "Multimediale Dokumentation" zum Download. Verwendete Materialien und Apps Leuchtmittel Für diese Unterrichtseinheit wurden farbige Leuchtmittel der Firma Betzold verwendet. Alternativ kann man auch mit farbigen Lampen und Batterien arbeiten. Diese sind bei Versandhäusern wie Opitec erhältlich. Book Creator Die App "BookCreator" ermöglicht die Erstellung multimedialer Bücher. Aufgrund des eingeschränkten Leistungsspektrums und der damit verbundenen schnellen Erlernbarkeit eignet sie sich hervorragend für den Unterrichtseinsatz. Die von den Lernenden erstellten Bücher können zwischen den Schülerinnen und Schülern ausgetauscht, gedruckt und als EPUB veröffentlicht werden.Im iBooks Store gibt es einige gute Bücher zu diesem Thema. Adobe Spark Die Firma Adobe macht mit ihrer App "Adobe Spark" die Produktion animierter Erklärungsvideos in Minuten möglich. Aufgrund ihrer einfachen Bedien- und Erlernbarkeit eignet sich diese Anwendung hervorragend für den Schulbereich. Die zahlreichen integrierten Vorlagen und Animationen, Bilder, Grafiken und Musikdateien bieten sich geradezu für den Einsatz in Schulprojekten an. Die Einbindung eigener Dateien ist ebenso wie die Nachvertonung mit der eigenen Stimme möglich. Auch bietet die App diverse Möglichkeiten, den fertigen Film mit anderen zu teilen. Beispielvideo Das folgende Video wurde von Schülerinnen und Schülern im Unterricht produziert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler finden in einem Informationstext/Informationsvideo gezielt Informationen zum Thema farbige Schatten. Dabei reflektieren sie ihre bisherigen Vorstellungen kritisch und verbessern sie gegebenenfalls. führen Experimente durch und dokumentieren ihre Ergebnisse multimedial. vertiefen ihre Kenntnisse im Bereich Urheberrecht und Weiterverwendung von Bildern, von Materialien et cetera. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die App "Bock Creator" und/oder "Adobe Spark" anwenden. präsentieren die Arbeitsergebnisse mit Tablets. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv und kooperativ in Partner- oder Gruppenarbeit. stärken ihr Selbstkonzept durch die geschützte Atmosphäre in den Partnerarbeitsphasen.

  • Fächerübergreifend / Physik / Astronomie / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Marketing: mehr als Werbung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Marketing: mehr als Werbung" nähern sich die Lernenden dem Begriff sowie den Inhalten von Marketing als grundsätzliches Konzept der Unternehmensführung. Dabei lernen sie Analysen, Strategien, Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik und Controlling kennen.Den meisten Menschen fällt sofort etwas ein, wenn sie den Begriff Marketing hören, aber nur wenige können diesen genau definieren. Diese Unterrichtseinheit, die als Einführung in das Thema verwendet werden kann, versucht eine erste Vorstellung davon zu vermitteln, was unter Marketing zu verstehen ist. Das Thema "Marketing - Mehr als Werbung" im Unterricht Wer an Marketing denkt, denkt häufig zuerst an das Thema Werbung. Das liegt sicherlich auch daran, dass Endverbraucher mit Werbung eher in Kontakt kommen als mit Fragen der Produktgestaltung, der Distribution und der Preisbestimmung. Die Unterrichtseinheit versucht eben diesen Ansatz herauszuarbeiten und Marketing als grundsätzliches Konzept der Unternehmensführung zu beleuchten. Das Thema Marketing ist im Wirtschaftsunterricht von zentraler Bedeutung, da Marketing neben Beschaffung und Produktion als eine betriebliche Grundfunktion zu betrachten ist. Je nach Ausrichtung des Faches Wirtschaft kann die vorliegende Einheit als Einführung zu einer längeren Unterrichtssequenz zum Thema Marketing dienen, um im Anschluss weitere Aspekte sukzessive zu bearbeiten. Falls das Thema Marketing weniger ausführlich bearbeitet werden soll, kann im Anschluss auch ein zentraler Aspekt, zum Beispiel die Markenführung oder die Preispolitik betrachtet werden. In WiSo / Politik ist das Thema Marketing innerhalb der Bedeutung von Unternehmen in der Volkswirtschaft zu betrachten. Hier können nach dem Einstieg in das Thema Marketing mithilfe der vorliegenden Unterrichtseinheit auch ethische Fragen der Unternehmensführung und des Verbraucherschutzes bearbeitet werden. Vorkenntnisse Besondere Vorkenntnisse der Lernenden werden nicht vorausgesetzt. Falls eines der beschrieben Aspekte, zum Beispiel die Funktion von Werbung, bereits behandelt wurde, kann darauf aufgebaut werden. Didaktisch-methodische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass das Thema Marketing sehr facettenreich ist und das gesamte Unternehmen sowie dessen Umfeld betrifft. Da relativ viele Begriffe auftauchen, die im Einzelnen im Rahmen der Unterrichtseinheit nicht behandelt werden können, kann an einigen Stellen auf spätere oder vorangegangene Einheiten verwiesen werden. Die Komplexität des Themas und die dazugehörige Marketing-Fachsprache erfordern ein konzentriertes Arbeiten und im Zweifel auch die Bereitschaft, Lücken offen zu lassen oder erst später schließen zu können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Grundbegriffe des Marketings kennen. verstehen, was Marketing bedeutet. verstehen, dass Marketing mehr als Werbung ist. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren durch Brainstorming ihr Vorwissen zum Thema Marketing. strukturieren ihr Vorwissen in einer Mindmap. verstehen komplexe Definitionen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv in der Gruppe zusammen. konzentrieren sich auf das eigene Verständnis. wenden theoretisches Wissen an.

  • Orga / Bürowirtschaft / Rechnungswesen / Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II
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