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Hörenswert – Menschen mit Hörbeeinträchtigung in Film, Literatur und Musik

Fachartikel

Dieser Fachartikel zeigt, wie Lehrkräfte Filme, Songs und Literatur im Unterricht einsetzen können, um das Thema Inklusion zu vermitteln. Er stellt eine Auswahl an Medien vor und gibt Anregungen, wie diese fächerübergreifend genutzt werden können, um Reflexionsvermögen und Empathie der Lernenden zu fördern, den Austausch über unterschiedliche Lebensrealitäten anzuregen und Inklusion im Schulalltag sichtbar zu machen. Inklusion als gesellschaftlicher Auftrag Menschen mit beeinträchtigtem Hörsinn gibt es in allen Altersstufen. Sie sind Teil unserer Gesellschaft. Zu dem Bildungsauftrag der Schulen gehört es, zu einer inklusiven Gesellschaft beizutragen. Dies kann verwirklicht werden, indem das Thema Hörminderung im schulischen Kontext thematisiert wird, Sensibilität für die Bedürfnisse der Betroffenen geweckt und Empathie gefördert wird. Die Vermittlung durch Filme, Musik und Literatur ist dafür besonders geeignet. Inklusion als gesellschaftlicher und damit auch bildungspolitischer Auftrag ist durch die UN-Behindertenrechtskonvention von 2009 rechtsverbindlich geworden. Seitdem die Konvention ratifiziert wurde, ist der Anteil der Lernenden mit Hörbeeinträchtigung, die eine allgemeine Schule statt eine Förderschule besuchen, von circa 23 Prozent (2007) auf circa 52 Prozent (2018) gestiegen (Leonhardt o.D.). Im gemeinsamen Unterricht leben und lernen junge Menschen mit und ohne Hörbeeinträchtigung, so Inklusion. Ein zentraler Aspekt einer inklusiven und fördernden Gesellschaft ist die Schaffung von Bedingungen, die allen Menschen gleiche Teilhabe ermöglichen.

  • Musik

Die Olympische Idee – Zukunftsvision für die Menschheit?

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit fragt nach der Eignung der Olympischen Idee als Lösungsmuster für die aktuellen politischen Blockaden weltweit und in nahezu allen Lebensbereichen. Angestrebt wird eine Sachanalyse und Meinungsbildung als Muster eigenständigen gesellschaftlichen Handelns. Trotz UNO, WTO, Weltbank, OSZE, Europarat und zahlreicher anderer Einrichtungen und internationaler Abkommen gibt es heute so viele kriegerische Auseinandersetzungen , Bürgerkriege, Terrorismus, Gewaltherrscher , Spannungen und Fluchtbewegungen wie noch nie in der Neuzeit, wenn man einmal von den beiden Weltkriegen absieht. Die Menschen fühlen sich unsicher und haben Angst. Die scheinbar heile Welt nach dem Ende des Ost-West-Konflikts löst sich in ein Chaos kaum noch überschaubarer wirtschaftlicher, militärischer und religiöser Konflikte auf. Die UNO ist erkennbar hilflos, internationale Abkommen werden immer öfter verletzt oder ignoriert, die Weltmächte USA, China und Russland tragen ihre Interessensunterschiede und Machtambitionen immer offener und aggressiver aus. Eine der wenigen zivilisatorischen Errungenschaften, die weltweit noch einigermaßen geachtet werden, sind das Rote Kreuz und die Olympischen Spiele. Insbesondere die Olympische Idee könnte dabei ein Leitfaden für die weitere Entwicklung der Menschheit sein, will sie doch Menschen aus der ganzen Welt friedlich zusammenzubringen, um sich mit Respekt, Toleranz und gegenseitigem Verständnis miteinander zu messen und Spitzenleistungen zu erbringen. Grundlegend dafür ist der Olympische Frieden, ein internationaler Waffenstillstand, dessen Tradition auf die Spiele des antiken Griechenlands zurückgeht. Die Unterrichtseinheit thematisiert in mehreren Unterrichtsstunden die Olympische Idee als Blaupause für eine friedliche und vernunftbasierte Weiterentwicklung der menschlichen Zivilisation . Dabei dominieren eigenverantwortliche Schülerinnen- und Schüleraktivitäten und die kritische Meinungsbildung. Die Olympischen Spiele sind – über alle Kriege und Konflikte hinweg – seit Jahrzehnten ein Symbol für Völkerverständigung und ein friedliches Miteinander . Der Olympische Friede gilt nach der Tradition des alten Griechenlands als Stoppschild für alle Kriegshandlungen. Die Olympischen Spiele sind ein Symbol des fairen Wettstreits gleichberechtigter Teilnehmerinnen und Teilnehmer , bei dem nur die Leistungen der Sportler zählen. Genau diesen Gedanken will die Unterrichtseinheit als mögliches Vorbild für die Menschheit und den Umgang der Völker und Menschen miteinander thematisieren. Die Unterrichtseinheit ist auf Schülerinnen- und Schüleraktivität aus und methodisch variabel angelegt, um die Schülerinnen und Schüler zu einer reflektierten Meinungsbildung hinzuführen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler skizzieren die Entwicklung der Olympischen Spiele der Neuzeit. beschreiben die Olympische Idee. fassen die Grundidee des "Pareto-Optimums" von Vilfredo Pareto zusammen und begründen den Erfolg von "Win-Win"-Strategien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Begriffssammlungen mit einem digitalen Tool, wie beispielsweise Mentimeter, durchführen. können kollaborativ in Netzwerken von Schulclouds und in Videokonferenzen zusammenarbeiten und ihre Ergebnisse in der Cloud abspeichern. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten geordnet, effektiv und sinnvoll in einer Gruppe zusammen und unterstützen sich gegenseitig. lösen Konflikte im Team konstruktiv und können mit Kritik umgehen. vertreten ihre eigene Meinung und die des Teams im Plenum.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Das Fußball-ABC: spielerische Wortschatzarbeit

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren Wortschatz zum Thema "Fußball" und "Europameisterschaft" durch Arbeitsblätter und interaktive Übungen. Diese umfassen Wortschatztabellen, Sortierübungen nach Wortarten, ein erklärendes Video, eine Zeichenaufgabe, Rechercheaufträge und Schüttelwörter. Zusätzlich gibt es ein interaktives Paket mit Flashcards, einem Buchstabensalat-Rätsel, einem Rechtschreibquiz und einem Lückentext. Die Schülerinnen und Schüler üben mithilfe der Arbeitsblätter und interaktiven Übungen Wortschatz rund um das Thema "Fußball" und "Europameisterschaft" ein und wenden ihn an. Beim ersten Arbeitsblatt handelt es sich um eine Wortschatztabelle mit Bildern und zugehörigen Nomen, die Bezug zur Europameisterschaft haben. Mithilfe eines zweiten Arbeitsblattes können die Kinder Lernwörter rum um das Thema üben, indem sie nach Wortarten (Nomen, Adjektive und Verben) sortieren und diese bestimmten Farben zuordnen. Ein Video auf diesem Arbeitsblatt soll den Kindern außerdem das Verb "dribbeln" erklären und gleichzeitig einen Anstoß bieten, eine sportliche Aktivität mit der gesamten Klasse umzusetzen. Zu guter Letzt bietet das Arbeitsblatt Platz, um einen eigenen Fußball zu zeichnen. Was ist die Europameisterschaft überhaupt? Dieser Frage geht ein weiteres Arbeitsblatt nach: Die Kinder sollen dafür auf einer Website in einfacher Sprache recherchieren und damit Antworten zu den Fragen am Arbeitsblatt finden. Ein weiteres Arbeitsblatt beinhaltet Abbildungen von vier Fußbällen, wobei in jedem einzelnen Schüttelwörter zu sehen sind. Dabei handelt es sich um Vokabeln, die auch auf den anderen Arbeitsblättern und in den interaktiven Übungen vorkommen und deren Buchstaben richtig geordnet werden und auf die Linie eingetragen werden sollen. Unterstützt werden die Arbeitsblätter von einem interaktiven Paket, das einerseits aus Flashcards besteht, bei denen die passenden Vokabeln zu den Bildern eingefügt werden sollen. Andererseits gibt es ein interaktives Rätsel, bei dem in einem "Buchstabensalat" Vokabeln gefunden werden sollen, ein Quiz, bei dem ausgewählt werden soll, welches Wort richtig geschrieben wurde und einen Lückentext, bei dem auch nochmals alle Vokabeln zum Wortschatz vorkommen und die in typische Sätze eingesetzt werden sollen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und trainieren ihren Wortschatz im Bereich "Fußball" und "Europameisterschaft". können den gelernten Wortschatz den Wortarten Nomen, Verben und Adjektiven zuordnen. Können Wörter rund um das Thema "Fußball" und EM richtig schreiben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können gesuchte Wörter im Rätsel mit der PC-Maus markieren. können selbst am digitalen Gerät gesuchte Wörter eintippen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Selbstkompetenz durch eigenständige Bearbeitung von Aufgaben. recherchieren eigenständig und werden damit selbstorganisierter. lernen Klassenaktivitäten anzustoßen und zu initiieren.

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Der Praktikumsbericht: Schülerhandout mit Anleitung und Praxistipps

Kopiervorlage / Video

Dieses Materialpaket zum Thema Praktikumsbericht bereitet Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I beziehungsweise zu Beginn der Sekundarstufe II auf die selbstständige Anfertigung eines strukturierten Berichts über ein Schülerbetriebspraktikum vor. Formale, inhaltliche und sprachliche Gestaltungskriterien werden in einem ausführlichen Erklär-Video sowie auf einem praktikablen Handout schülergerecht erläutert. Das Materialpaket ist mit einer passenden Unterrichtseinheit verlinkt. Die Gliederung des Erklär-Videos und des dazugehörigen Handouts berücksichtigt alle relevanten Aspekte zur Gestaltung eines formal, inhaltlich und sprachlich angemessenen Praktikumsberichts : Anforderungen an die äußere Form: unter anderem Mappe, Umfang, Gliederung, Formatierung Anleitung zur sinnvollen inhaltlichen Strukturierung: Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Erwartungen, Praktikumsbetrieb, Praktikumsberuf, Tagesbericht, Arbeitsvorgänge, Erfahrungsreflexion, Anhang Vertiefung inhaltlicher Schwerpunktthemen: Erwartungen an das Praktikum, Vorstellung des Betriebs und des Berufs, Tagesbericht, typische Arbeitsvorgänge, Reflexion über die Praktikumserfahrungen Formulierungshinweise zur sprachlichen Gestaltung von Textteilen mit informierendem und reflektierendem Charakter Praktische Hinweise zur Vorarbeit (Notizen) und Zeiteinteilung Zunächst werden gängige Anforderungen an die äußere Form eines Praktikumsberichts thematisiert. Es folgt eine Anleitung zur sinnvollen inhaltlichen Strukturierung. Daraufhin erhalten die Schülerinnen und Schüler konkrete Hinweise zur inhaltlichen Vertiefung zentraler Kapitel des Praktikumsberichts. Anschließend geht es um die sprachliche Gestaltung mit den Schreibzielen Information und Reflexion, die für einen Praktikumsbericht relevant sind. Zum Schluss bekommen die Lernenden nützliche Praxistipps zur Vorarbeit und zur Zeiteinteilung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gestalten einen Praktikumsbericht inhaltlich aussagekräftig und informativ. gliedern einen Praktikumsbericht sinnvoll. beachten beim Schreiben eines Praktikumsberichts formale Gestaltungskriterien. verbinden inhaltliche Genauigkeit mit sprachlicher Angemessenheit, indem sie sachlich schreiben und je nach Thema informierend beziehungsweise reflektierend formulieren.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Demokratiebildung: Wahlen, das Klima und wir

Unterrichtseinheit

Was sind die Themen, die Schülerinnen und Schülern wirklich am Herzen liegen, in welcher Gesellschaft wollen sie leben und wie wollen sie diese gestalten? Was erwarten sie von Politik? – Voraussetzung für politisches Engagement in einer Demokratie ist, dass Schülerinnen und Schüler die politischen Prozesse verstehen, sich eine eigene Meinung bilden können sowie über politische Zukunftsfragen sprechen und diskutieren lernen. Mit dem Bildungsmaterial "Wahlen, das Klima und wir" werden Anregungen gegeben, wie die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich und politisch relevanten Fragen angestoßen und im Klassenzimmer spannende Diskussionen gestartet werden können. Das Bildungsmaterial "Wahlen, das Klima und wir" ist unterteilt in drei Themenblöcke, die aufeinander aufbauend, getrennt voneinander oder beliebig kombiniert und adaptiert werden können: Wahlen, die Demokratie und wir Wahlen und das Klima Wahlen, die Zukunft und wir Der Themenbereich "Wahlen, die Demokratie und wir" fokussiert in einem ersten Teil die Aufgaben demokratischer Wahlen und ihre Funktion. In Kleingruppen überlegen die Lernenden, was die fünf Grundprinzipien freier Wahlen ("allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim") praktisch bedeuten und welche Prinzipien und Werte sie selbst mit demokratischen Wahlen verbinden. In Teil zwei geht es um die politische Mitbestimmung und Mitgestaltung. Die Lernenden informieren sich über Möglichkeiten politischer Partizipation, suchen nach gelungenen Beispielen politischen Engagements in ihrem Umfeld und diskutieren die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre. Die Leitfrage des Themenbereichs "Wahlen und das Klima" lautet: Welchen Einfluss haben die Wahlen auf die Klimapolitik? Zunächst werden in einer Brainstorming-Phase Themen und Vorhaben, die den Klimaschutz betreffen und im Wahlkampf diskutiert werden, gesammelt, bewertet und kritisch hinterfragt. In Kleingruppen entwickeln und formulieren die Lernenden anschließend eigene Ideen für die Zukunft der Klimapolitik. "Wahlen, die Zukunft und wir" : In diesem Themenbereich finden die Lernenden zwei Möglichkeiten mit Menschen in einen Austausch zu treten, der nicht ganz alltäglich ist: Gespräch(e) mit Politikerinnen und Politikern und den Generationendialog. Denn miteinander reden, diskutieren und sich mit anderen auseinanderzusetzen, sind die Grundlagen demokratischer Meinungsbildung. Unterschiedliche Perspektiven und Meinungen können der Motor neuer, zukunftsfähiger und innovativer Lösungen sein. Es braucht Dialog, um über verschiedene Positionen streiten zu können. Das kann den politischen Diskurs ergänzen und dazu beitragen, sich besser zu verstehen. Die vorgeschlagenen Gespräche können nacheinander geführt oder nur eine der Anregungen ausprobiert werden. Gerade vor Wahlen sind die Gesprächsbereitschaft und das Interesse bei allen höher – das sollte genutzt werden! Demokratiebildung im Unterricht Die repräsentative Demokratie ist eines der zentralen Merkmale der Bundesrepublik. Eine freie, vielfältige und demokratische Gesellschaft lebt von der Mitgestaltung der Menschen. Wahlen und Beteiligung stärken wiederum den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ermöglichen Bürgerinnen und Bürgern, sich aktiv in die politische Willensbildung einzubringen. So werden bei Bundestags- und Landtagswahlen auch in diesem Jahr wieder wichtige Weichen für unsere gemeinsame Zukunft gestellt: Wie lösen wir die Herausforderungen der Klimakrise? Wie gestalten wir die digitale Welt? Wie stark werden Parteien und Fraktionen die Kinder- und Menschenrechte sowie demokratische Grundwerte fördern? Diese Entscheidungen und ihre Konsequenzen werden zukünftig vor allem die heute jungen Menschen betreffen, doch gerade die dürfen auf Bundesebene noch nicht selbst mitwählen. Die Bereitschaft der nächsten Generation sich aktiv in die Politik einzubringen und auch selbst Verantwortung zu übernehmen, belegen jedoch nicht nur Jugendstudien immer wieder (vergleiche unter anderem Greenpeace-Nachhaltigkeitsbarometer oder die Studie "Zukunft? Jugend fragen!" des Bundesumweltministeriums). Ob bei der Corona-Pandemie, der Digitalisierung des Bildungssystems oder dem Klimaschutz: Junge Menschen zeigen, dass sie mitreden wollen und finden auch zunehmend Gehör bei den politisch Verantwortlichen. Voraussetzung für politisches Engagement ist, dass Schülerinnen und Schüler die politischen Prozesse verstehen, sich eine eigene Meinung bilden können sowie über politische Zukunftsfragen sprechen und diskutieren lernen. Dafür werden im Bildungsmaterial zahlreiche Anregungen gegeben. Didaktisch-methodische Überlegungen "Wahlen, das Klima und wir!" wurde anlässlich der Bundestagswahl 2021 und entlang des Nationalen Aktionsplans BNE entwickelt und 2025 aktualisiert. Es kann aber genauso im Kontext jeder anderen Wahl eingesetzt werden. Die Aufgabenstellungen sind bewusst so formuliert, ohne auf eine bestimmte Wahl Bezug zu nehmen. Beziehen Sie die Aufgabenstellungen in der Arbeit mit Ihren Schülerinnen und Schülern auf eine konkrete Wahl – das macht die Bearbeitung weniger abstrakt und hilft dabei, sich in die Themen hineinzudenken. Das Material ist als Fundus zu verstehen, der zur Adaption einlädt – ergänzen Sie eigene Themenblöcke oder lassen Sie andere aus. Oftmals können den Aufgabenstellungen aktuelle Hinweise und Materialien aus eigener Recherche hinzugefügt werden. Im Sinne des UNESCO-Programms "Bildung für nachhaltige Entwicklung 2030" ist es das Ziel des Materials, den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, dass sie Teil einer demokratischen Gesellschaft sind und sie zu ermächtigen, sich unmittelbar an politischen Prozessen und Entscheidungen zu beteiligen. Das Material enthält zahlreiche konkrete Hinweise dazu, wie Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Bedeutung und die Funktionen von Wahlen in einer Demokratie. benennen und bewerten Möglichkeiten und Angebote zur politischen Teilhabe und Beteiligung. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich Informationen in öffentlichen Medien sowie aus dem Internet, bewerten diese und wählen sie bedarfsgerecht aus. arbeiten mit politischen Stellungnahmen, Kommentaren, Darstellungen, Organigrammen und Auszügen aus Verfassungs- und Vertragstexten. erarbeiten und präsentieren die eigene Beurteilung politischer Sachverhalte und Konflikte. Handlungskompetenz Die Schülerinnen und Schüler planen gemeinsam Aufgaben, Aktivitäten und Projekte ("Mitmachen üben"). planen und führen Gespräche mit Politikerinnen und Politikern sowie anderen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und werten diese aus.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Das Kreuzprodukt verstehen

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsblatt lernen die Schülerinnen und Schüler selbstständig, wie sie das Kreuzprodukt von Vektoren berechnen und anwenden können. Mithilfe von Anwendungsaufgaben und GeoGebra überprüfen sie ihre Lösungen und vertiefen das Verständnis für die Berechnung von Flächeninhalten in der Vektorrechnung. Die Schülerinnen und Schüler lernen in dem YouTube-Video "Kreuzprodukt" , wie man das Kreuzprodukt berechnet. In der ersten Aufgabe des Arbeitsblattes berechnen die Schülerinnen und Schüler das Kreuzprodukt zweier Vektoren, um den Flächeninhalt eines Dreiecks zu bestimmen. Sie verwenden dazu GeoGebra zur Überprüfung ihrer Berechnungen. In der zweiten Aufgabe wenden die Schülerinnen und Schüler das Kreuzprodukt in einer Anwendung zur Simulation einer Ballmaschine an. Die Flugrichtung eines Balls wird durch das Kreuzprodukt zweier Vektoren bestimmt, wobei die Lernenden die fehlenden Komponenten eines Vektors berechnen. Das Arbeitsblatt "Kreuzprodukt" vermittelt den Schülerinnen und Schülern das Rechnen mit dem Kreuzprodukt sowie die Anwendung zur Berechnung von Flächeninhalten. Durch den Einsatz von GeoGebra wird die Visualisierung der Aufgaben gefördert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik und wenden diese auf Anwendungsaufgaben an. führen Berechnungen mit Vektoren durch, insbesondere das Kreuzprodukt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet eigenständig zur Vorbereitung auf den Unterricht. nutzen GeoGebra zur Überprüfung mathematischer Zusammenhänge. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig beim gemeinsamen Lösen der Aufgaben.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe II

Ergonomie am Arbeitsplatz – Luxus oder Notwendigkeit?

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler sollten sich rechtzeitig mit dem Thema Ergonomie bewusst auseinandersetzen. Diese Unterrichtseinheit sensibilisiert Jugendliche dafür, auf gesundheitserhaltende Bedingungen am Lern- und Arbeitsort zu achten. Die Motivation, sich mit der Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu befassen, ist aus der Sicht von Arbeitgeber und Arbeitnehmer sicherlich sehr unterschiedlich. Fakt ist, dass der Erhalt der Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beiden Seiten nützt. Das berufliche Umfeld ist sehr vielgestaltig, entsprechend breit gefächert sind die Aspekte, die aus ergonomischer Sicht berücksichtigt werden müssen. Diese betreffen nicht nur die Situation am unmittelbaren Arbeitsplatz, sondern auch organisatorische, kommunikatorische und infrastrukturelle Faktoren. Mithilfe dieser Unterrichtseinheit werden die Schülerinnen und Schüler zunächst an das etwas abstrakte, weil sehr vielschichtige, Thema herangeführt. Anschließend versuchen sie, das berufliche Umfeld in Teilbereiche zu gliedern und jeweils Gestaltungsansätze zu formulieren. Im Fokus stehen hierbei allgemein Büro- und handwerkliche Tätigkeiten. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zu möglichen physischen Folgen einer unzulänglichen Arbeitsplatzgestaltung. Ein abschließender Selbsttest mit Blick auf den Zeitraum, den sie bereits jetzt im Sitzen verbringen, soll dafür sensibilisieren, dass es durchaus Sinn macht, sich mit dem Thema Ergonomie auch außerhalb des beruflichen Umfeldes zu befassen. Die einzelnen Schritte der Unterrichtseinheit sind in ihrem Umfang flexibel gestaltbar, die Arbeit in kleinen Gruppen wird empfohlen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen erarbeiten, was Ergonomie ist und welche Ziele eine ergonomische Arbeitsgestaltung verfolgt. das Arbeitssystem in Teilbereiche untergliedern und für diese ergonomische Gestaltungsansätze ermitteln. mögliche physische Folgen einer unzulänglichen Arbeitsplatzgestaltung recherchieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eigenständig nach relevanten Informationen recherchieren und diese auswerten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass eine selbstkritische Betrachtung ein erster Schritt für eine möglicherweise erforderliche Änderung des eigenen Ergonomie-Verhaltens darstellen kann.

  • Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit
  • Berufliche Bildung

Unterrichtsprojekt Schülerzeitung: Als Reporter unterwegs

Unterrichtseinheit
9,99 €14,99 €

Eine Schulzeitung hat sich in vielen Schulen etabliert. Meist sind es aber die weiterführenden Schulen, die eine eigene Zeitung veröffentlichen. Wie dies sehr niederschwellig bereits in der Grundschule geschehen kann, soll diese Unterrichtsreihe veranschaulichen. Schwerpunkt der Einheit ist das Erstellen eines eigenen Produktes – einer Schülerzeitung – das an die Schülerinnen und Schüler, ebenso deren Eltern und andere Interessierte weitergegeben werden kann. Durch den Vergleich von gedruckter Schülerzeitung und der digitalen Ergänzung, sollen die Schülerinnen und Schüler die jeweiligen Vorteile herausarbeiten. Das Projekt lässt sich auch kleiner halten. Die Zeitung würde zum Beispiel als Klassenzeitung erstellt und an die Familien weitergegeben. Ein Schulfest oder eine Projektwoche bieten sich an, in Kleingruppen eine Zeitung zu erstellen, die auch Anzeigen enthält und mit einer größeren Auflage an den Start geht. Solch eine Zeitung berichtet über die einzelnen Gruppen, stellt Ergebnisse vor und führt Interviews. Es bietet sich an, diese Unterrichtsreihe im Anschluss an ein Zeitungsprojekt zu stellen, das viele Schulen im 3. und 4. Schuljahr durchführen. Die Klassen erhalten in einem Zeitraum von drei bis vier Wochen die Tageszeitung aus der Region zugestellt und lernen Aspekte und Bestandteile einer Zeitung kennen. Die meisten Zeitungen haben auch ein digitales Pendant, das von den Kindern genutzt werden kann. Unter den Internetadressen, weiter unten, erhalten Sie Infos zu Zeitungsprojekten am Beispiel des Bundeslandes NRW. Kinder, die die Zeitung in der Schule gelesen haben, verfügen bereits über Vorkenntnisse, wie so eine Zeitung aussehen kann und welche Kriterien von Bedeutung sind. Die Unterrichtsreihe deckt einige Kompetenzen aus den Fächern Deutsch und Sachunterricht ab. Die Auflistung der Kompetenzbereiche finden Sie weiter unten. Am Ende der Reihe, je nachdem wie umfänglich diese durchgeführt wird, sollten die Kinder in der Lage sein, Berichte und Interviews unter Beachtung besprochener Kriterien für eine eigene Zeitung zu schreiben, (im Internet) zu recherchieren, ein Layout für eine Zeitung zu erstellen, Interviews zu führen und gegebenenfalls ein Sponsoring durchzuführen. Weitere Ideen Das Zeitungsprojekt kann noch sehr viel umfangreicher durchgeführt werden und vielleicht entsteht an der Schule eine Schulzeitung, die regelmäßig in einer AG erstellt und gedruckt wird. Dann wäre es mitunter wichtig, Sponsorinnen und Sponsoren zu finden. Möglich wäre dies, indem die Kinder Anzeigen in lokalen Unternehmen beziehungsweise Geschäften anbieten und die Geschäfte "abklappern". Es ist möglich, die "Zeitungsredaktion" in verschiedene Tätigkeiten einzuteilen. Eine Gruppe könnte für Fotos und deren Bearbeitung zuständig sein. Eine andere als Reporterinnen und Reporter, die in der Schule unterwegs sind und Interviews stellen. Wiederum könnte es die Online-Redaktion geben, die zu bestimmten Themen recherchiert und Artikel schreibt. Vielleicht ist eine weitere Gruppe dazu da, die Texte und Fotos in das E-Book zu schreiben beziehungsweise einzufügen. Vielleicht lässt sich eine Zeitungsredakteurin oder ein Zeitungsredakteur in die Schule einladen, der den Kindern Tricks und Kniffe beibringt. Die örtliche Zeitung kann angesprochen werden. Zeitung nicht mehr alltagsrelevant Viele Kinder kennen das Medium Zeitung aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz nicht mehr. Sie bekommen in den meisten Fällen mit, dass sich ihre Eltern mit dem Smartphone oder dem Tablet informieren, häufig über soziale Netzwerke. Manche Eltern lesen digitale Formen von Zeitungen, zum Beispiel in einer Zeitungs-App, wie sie unter anderem der "Spiegel" oder die Wochenzeitung "Zeit" anbieten. Auch die Nachrichten im Fernsehen werden nicht mehr, wie früher ganz selbstverständlich, gemeinsam angesehen. Informieren kann man sich schließlich rund um die Uhr über das Internet. Wie wichtig die "richtige" Informationsbeschaffung insbesondere im Zusammenhang von "fake news" ist, sollte jeder Lehrkraft hinlänglich bekannt sein. Vorkenntnisse und Einführung in die App "Book Creator" Je nachdem, welche digitalen Kenntnisse bei der Lehrkraft und den Kindern vorhanden sind, kann dieses Projekt durchgeführt werden, zum Beispiel mit der App "Book Creator". Diese gibt einen "Rahmen" vor, in den hineingearbeitet werden kann. Vorwissen ist, bis auf dem Umgang mit einem Tablet, nicht nötig. Die Kinder lernen, Fotos und Audios zu erstellen. Dies haben viele Kinder mit den eigenen digitalen Geräten schon gemacht. Eine kurze Einführung in die App sollte zum Beispiel über das Tablet und den Beamer beziehungsweise das interaktive Whiteboard vorangestellt werden. Ebenso denkbar ist, dass ein paar Profis (Schülerinnen, Schüler und die Lehrkraft) in einer Kleingruppe ausgebildet werden, zum Beispiel im Rahmen des Förderunterrichts, die dann die anderen Kinder in die App einführen. Wer noch mehr Vorlagen benötigt, beispielsweise die Zeitungsvorlage von "Book Creator", sollte mit dem webbasierten Pendant von "Book Creator" arbeiten. Ein wunderschönes Beispiel, das mit "Book Creator" erstellt wurde, ist an der Grundschule Luthertoth zu finden. "Book Creator" – Arbeiten mit der App oder dem webbasierten Programm Der Zugang zur App ist niederschwelliger und sollte favorisiert werden, wenn Kinder noch wenig Erfahrung in der Arbeit mit digitalen Medien haben. Das webbasierte Pendant der "Book Creator"-App bietet mehr Layouts, mit denen gearbeitet werden kann. Insbesondere die Vorlage "Newspaper" ist sehr attraktiv, um dem Layout einer Zeitung nahe zu kommen. Dafür muss sich die Lehrkraft online anmelden und ein Buch vorgeben, in das die Kinder hineinarbeiten können. Die Kinder erhalten einen Scancode und bekommen einfach Zugriff auf "Book Creator" im webbasierten Format. Wie dies funktioniert, erfahren Sie in diesem Video. Sowohl die App als auch die webbasierte Version sind, je nach Ausführung, kostenpflichtig. Tutorial "Book Creator für Einsteiger" Um den Einstieg in die Arbeit mit "Book Creator" zu erleichtern, gibt es ein Tutorial auf YouTube sowie einen hilfreichen Blogbeitrag von "Digitales Klassenzimmer" . Die Zeitung mit einem Schreibprogramm erstellen Soll oder kann die App Book Creator nicht genutzt werden, besteht auch die Möglichkeit mit einem normalen Schreibprogramm zu arbeiten. Dies ist im Handling für die Kinder sicherlich anspruchsvoller. Wie gut eine Schülerzeitung, die mit einem normalen Schreibprogramm erstellt wurde, aussehen kann, sieht man am Beispiel der Grundschule Vilsendorf . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler klären Schreibabsicht, Schreibsituation und Adressatenbezug und vereinbaren Schreibkriterien. verfassen Texte verschiedener Textsorten funktionsangemessen: beispielsweise darstellende Texte verständlich und strukturiert (zum Beispiel Sachtexte, Lernergebnisse ). beraten über die Wirkung ihrer Textentwürfe auf der Grundlage der Schreibkriterien. überarbeiten ihre Entwürfe in Bezug auf die verwendeten sprachlichen Mittel (zum Beispiel Wortwahl, Satzbau, Gliederung, grammatische und orthografische Richtigkeit ) sowie die äußere Gestaltung. gestalten die überarbeiteten Texte in Form und Schrift für die Endfassung (zum Beispiel für eine Veröffentlichung oder Präsentation ). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen im Umgang mit einer App Fotos und Audios zu erstellen und zu nutzen. lernen das Anwenden App "Book Creator". verstehen die Vorzüge in der Nutzung eines digitalen gegenüber eines Printproduktes. erstellen ein kreatives, digitales Produkt und veröffentlichen dieses. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam im Team und der Gruppe und nehmen Rücksicht aufeinander. wechseln sich beim Arbeiten mit digitalen Medien ab. sprechen sich bei Entscheidungen gemeinsam ab und greifen auf bekannte Gesprächsregeln zurück.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Technik / Sache & Technik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Notfälle Teil 3: Schockformen und Erste Hilfe

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Der dritte Teil der großen Lerneinheit "Notfälle" thematisiert schwerpunktmäßig die unterschiedlichen Schockformen sowie die Notfälle "Thermische Verletzungen", "Verätzungen" "Intoxikationen", "Hypothermie" beziehungsweise "Erfrierungen" sowie "hyperglykämische Entgleisungen". Es stehen Lehrkräften unterrichtsbegleitende Arbeitsblätter mit Lösungen, Poster als Musterlösungen zum Recherche-Auftrag oder als zusammenfassende Handouts, drei interaktive Aufgaben sowie eine PowerPoint-Präsentation zur Verfügung. Es gibt eine Reihe von Notfällen, die ein (sehr) schnelles Eingreifen erfordern. Dennoch bestehen oft Unsicherheiten auf Seiten der Pflegenden. Die Verunsicherung betrifft primär die korrekte Einschätzung des Notfalls. Daher ist es von besonderer Bedeutung, die Symptome sicher zu erkennen. Diese Unterrichtseinheit geht auf die Grundsätze Erster Hilfe bei häufig vorkommenden Notfällen ein. Gleichzeitig zeigt sie aber auch auf, was in akuten Notfällen zu unterlassen ist. Erläutert werden dabei vorrangig die Beobachtungskriterien sowie die dazugehörigen (Pflege-)maßnahmen, um in solchen Situationen effektiv handeln zu können. Den Grundstein für die Unterrichtseinheit bildet eine PowerPoint-Präsentation. Diese wird durch vier zusammenhängende Arbeitsblätter, drei interaktive Übungen und einen Rechercheauftrag zu unterschiedlichen Schockformen sinnvoll ergänzt. Zuzüglich stehen Poster zur Verfügung, die als Musterlösungen zum Recherche-Auftrag oder als zusammenfassende Handouts genutzt werden können. Weitere thematisierte Notfälle betreffen die häufigsten Unfälle, die im häuslichen Bereich vorkommen, sowie Hypothermie (Aufgaben 4 und 5). Zu Beginn bearbeiten die Auszubildenden die Interaktive Übung 01, um die vorausgegangenen Lerninhalte zum Thema Notfälle zu wiederholen. Die Lernenden recherchieren daraufhin in Gruppen zu einer ihnen zugeteilten Schockform, halten die Recherche-Ergebnisse in einem Präsentationsmedium nach Wahl fest und präsentieren ihre Erkenntnisse im Plenum. Mithilfe der unterrichtsbegleitenden Arbeitsblätter erfolgt im Anschluss ein Austausch zu den Symptomen von Intoxikation sowie ein weiterer Recherche-Auftrag dazu, wie die Bewusstseinslage von bewusstseinseingetrübten Personen eingeschätzt beziehungsweise eingeteilt wird. Den Abschluss bilden die Interaktiven Übungen 02 und 03 zur Wiederholung und Vertiefung des Lernstoffs owie ein offizieller Abschluss der Unterrichtsreihe. Interaktive Übungen Angegliedert an die Lerneinheit sind drei interaktive H5P-Übungen, die Sie hier durchführen und herunterladen können: Interaktive Üebung 01: Das Question Set dient sowohl als einführende interaktive Übung als auch als Lernerfolgskontrolle in Bezug auf die vorausgegangenen Unterrichtseinheiten zum Thema "Notfälle". Interaktive Übung 02: Mit Sort the Paragraphs sortieren die Lernenden die Erstmaßnahmen, die im Falle eines Schocks zu ergreifen sind. Interaktive Übung 03: Mit diesem Question Set erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig die zu unterscheidenden Merkmale von Diabetischem Koma und Hyperglykämischem Schock. Bei diesem Unterrichtsmaterial handelt es sich um den dritten und letzten Teil der Unterrichtsreihe "Notfälle": Während sich Teil 1 mit Notfällen im Bereich von Herz, Lunge und Gehirn beschäftigt, geht es in Teil 2 um Unfälle und Notfälle im Kindesalter . Im dritten Teil werden die häufigsten Notfälle im häuslichen Bereich wie Intoxikationen und Hypothermie sowie Schockformen thematisiert. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Inhalte zu einem Großteil selbstständig. Zu diesem Zweck werden sowohl Arbeitsblätter als auch interaktive Übungen hinzugezogen. Die Sozialformen wechseln sich dabei stetig ab: Einzel-, Paar- und Gruppenarbeiten. Der Zeitpunkt für den Rechercheauftrag zum Thema Schockformen ist variabel und kann von den Lehrkräften selbst bestimmt werden. Der zeitliche Rahmen für die Vermittlung der Theorie sollte bei zwei bis drei Unterrichtsstunden liegen. Dies ist unter anderem abhängig von dem Zeitbedarf für eine ausführliche (Internet-)Recherche, für die Präsentation und die Nachbesprechung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die unterschiedlichen Schockformen in Bezug auf die Symptome, die Ursachen und die Therapiemaßnahmen voneinander differenzieren. kennen Erste Hilfe Maßnahmen bei Intoxikationen, thermischen Verletzungen, Verätzungen und Hypothermie. können anhand unterschiedlicher Kriterien das Diabetische Koma vom hyperglykämischen Schock differenzieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihr Wissen und erarbeiten sich Lerninhalte selbstständig anhand interaktiver Übungen. recherchieren ergebnisorientiert nach validen, wissenschaftliche Quellen im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum. geben sich im Anschluss an die Präsentationen der Gruppenarbeit konstruktives Feedback. arbeiten effektiv und kooperativ in Kleingruppen zusammen.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung

Feiertage ja, Ferien nein: Bezahlung von Vorgriffsstunden von Lehrkräften

Fall des Monats

Fallen Vorgriffsstunden an Feiertagen oder in den Ferien aus, stellt sich die Frage: Besteht dennoch ein Anspruch auf Vergütung? Ein Fall aus Sachsen-Anhalt und ein Urteil des Arbeitsgerichts Halle werfen spannende Fragen zum Arbeitsrecht von Lehrkräften auf. Sogenannte Vorgriffsstunden sind für viele Lehrkräfte fester Bestandteil und fallen auch auf Feiertage und die Ferien. Besteht ein Anspruch auf Vergütung, wenn diese in der schulfreien Zeit ausfallen? Zumindest lässt ein Urteil für Lehrkräfte aus Sachsen-Anhalt aufhorchen. Sie haben Anspruch auf Vergütung von Vorgriffsstunden, die wegen eines Feiertages ausfallen. Für in die Ferienzeit fallende Vorgriffsstunden gilt dies jedoch nicht. Das hat das Arbeitsgericht Halle am 10. Juli 2024 (AZ: 3 Ca 1900/23) entschieden, wie das Rechtsportal "anwaltauskunft.de" informiert. Einführung: Was sind Vorgriffsstunden? Da Lehrkräfte fehlen, verpflichtet das Land Sachsen-Anhalt mit einer Regelung alle Lehrkräfte, zusätzlich zu ihrer regulären Unterrichtsverpflichtung eine sogenannte Vorgriffsstunde pro Woche zu leisten. Diese Stunde wird entweder auf einem Ausgleichskonto verbucht oder auf Antrag vergütet. Ziel ist es, zukünftige Engpässe abzufedern, indem Lehrkräfte später entlastet werden. Doch wie sieht es aus, wenn Vorgriffsstunden wegen Feiertagen oder Schulferien ausfallen? Dieser Frage widmete sich das Arbeitsgericht Halle. Lehrer klagt auf Vergütung für ausgefallene Vorgriffsstunden Der Kläger, ein Lehrer aus Sachsen-Anhalt, leistet seine wöchentliche Vorgriffsstunde laut Dienstplan montags. Nachdem er im Mai 2023 die Auszahlung dieser Stunden beantragt hatte, stellte er fest, dass das Land keine Vergütung für Feiertage und Schulferien zahlte, an denen die Vorgriffsstunde ausfiel. Der Lehrer argumentierte, dass die Vorgriffsstunde fester Bestandteil der regelmäßigen Arbeitszeit sei und daher auch in solchen Fällen vergütet werden müsse. Das Land Sachsen-Anhalt sah dies anders und zahlte nur die tatsächlich geleisteten Stunden aus. Der Lehrer zog daraufhin vor Gericht. Entscheidung des Arbeitsgerichts Halle Das Gericht entschied teilweise zugunsten des Lehrers und stellte klar, dass Feiertage und Ferien unterschiedlich zu behandeln sind: Feiertage: Vergütungspflicht besteht Das Gericht begründete, dass Vorgriffsstunden als Teil der regelmäßigen Arbeitszeit auch unter die Regelungen zur Entgeltfortzahlung an Feiertagen fallen. Fällt eine Vorgriffsstunde aufgrund eines Feiertages aus, besteht dennoch Anspruch auf Vergütung, da Feiertage nicht zur Arbeitsbefreiung führen, sondern gesetzlich geschützt sind. Schulferien: Kein Vergütungsanspruch Anders bewertete das Gericht die Situation während der Schulferien. Es argumentierte, dass während der Ferien generell keine Unterrichtspflicht bestehe und auch kein Dienstplan erstellt werde. Der Lehrer habe bei Einführung der Regelung wissen müssen, dass die Vorgriffsstunden nur für reguläre Schulwochen vorgesehen seien. Zinsanspruch Das Gericht stellte zudem klar, dass die Vergütung für Vorgriffsstunden spätestens am letzten Werktag des zweiten Kalendermonats nach ihrer Entstehung fällig wird. Ab diesem Zeitpunkt sind Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu zahlen. Fazit: Einzelfallentscheidung mit Signalwirkung Die Entscheidung des Arbeitsgerichts Halle ist rechtskräftig, da der Streitwert für eine Berufung nicht erreicht wurde. Allerdings wird erwartet, dass in ähnlichen Verfahren bei den Arbeitsgerichten des Landes eine Berufung zugelassen wird und das Landesarbeitsgericht (LAG) sich mit der Frage befasst. Lehrkräfte, die von der Regelung betroffen sind, sollten prüfen, ob sie ebenfalls Anspruch auf Vergütung für ausgefallene Vorgriffsstunden haben. Das Rechtsportal "anwaltauskunft.de" empfiehlt, sich bei Unsicherheiten rechtlich beraten zu lassen, um mögliche Ansprüche geltend zu machen. Quelle: www.anwaltauskunft.de

  • Fächerübergreifend

Das Elisabethanische Weltbild in Shakespeares "Macbeth" und "Ein Sommernachtstraum"

Fachartikel
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Dieser Fachartikel fasst das Elisabethanische Weltbild zusammen und bietet auf zwei Grafiken eine Übersicht zum Elisabethanischen Weltbild in Shakespeares "Macbeth" sowie "Ein Sommernachtstraum". Das elisabethanische Zeitalter (zur Regierungszeit von Königin Elisabeth I., 1558–1603) war eine Epoche tiefgreifender sozialer und kultureller Veränderungen ; das Weltbild der Elisabethaner war aber trotz des Beginns der Renaissance immer noch stark von mittelalterlichen Traditionen geprägt: Die Zeitgenossen Shakespeares waren der Auffassung, dass es "eine universale Ordnung gibt, in der alle gegenwärtigen und vergangenen Phänomene ihren Platz haben und die sowohl materielle als auch geistige Wesenheiten umfasst." (Suerbaum 2001: 87) Die Einheit des Universums stammt aus Gott, der die Welt aus dem Chaos heraus geschaffen und ihr ein bestimmtes Ordnungsprinzip zugrunde gelegt hat. Dieses Ordnungsprinzip bezeichneten die Elisabethaner als frame of order . Ordnung kann in unterschiedlichen Bereichen ihren Niederschlag finden, wie zum Beispiel in der Hierarchie der Lebewesen oder der Liebe und Loyalität, die Kinder ihren Eltern schuldig sind. Aber auch der feste Lauf der Planeten und die Reihenfolge der Tages- und Jahreszeiten sind Hinweise für eine bestehende Ordnung. Der gesamte Kosmos ist eine Hierarchie, in der alle Kreaturen nach dem Prinzip der Rangstufung ( degree ) ihren Platz haben. "Für die Art und Weise der Ordnung nach degree werden vor allem die Bilder der Stufenleiter oder der Treppe – ladder , scale of degree – und der Kette des Seins – chain of being – verwandt." (Suerbaum 2001: 88) In der Seinskette erfolgt eine Einordnung jedes Wesens durch Unter- und Überordnung . Es lassen sich vier Bereiche unterscheiden: "Auf der untersten Ebene steht das Reich der Mineralien, deren einzige Grundeigenschaft die Existenz ist (Leitbeispiel: Fels). Auf der nächsten Stufe stehen die Wesen des Vegetable Kingdom (Leitbeispiel: der Baum), bei denen zum Sein noch das Leben tritt. Die Angehörigen des Animal Kingdom (Leitbeispiel: das Pferd) haben Gefühl und Bewegung als zusätzliche Qualitäten. Beim Menschen im nächst höheren, dem rationalen Bereich treten Verstand und Seele hinzu." (Suerbaum 2001: 89f.) Im Gegensatz zu den meisten anderen Kreaturen lebt der Mensch in einer Gesellschaft und wird dadurch zum Ordnungswesen schlechthin, da ihm die Gesellschaft seine Rangstufung in einer Reihe von Hierarchien zuweist, abhängig von seinem sozialen Stand und seinem Berufs-, Familien- oder Vermögensstand . Welcher Platz dem Einzelwesen in der Ordnung zukommt, beruht auf dem Prinzip der Verschiedenheit. Zu diesem Prinzip gehört das komplementäre Prinzip der Analogie, welches ermöglicht, dass die endlose Zahl der degrees eine Ordnung bildet: "Alle Kreaturen sind einander ähnlich. Der Grad ihrer Verwandtschaft mit anderen Wesen bestimmt – zusammen mit dem spezifischen Unterschied – ihre Seinsposition. Die Ordnung ist also auch ein System von Analogien und correspondences , von Übereinstimmungen der Bau- und Funktionsweise verschiedener Schöpfungsteile." (Suerbaum 2001: 90) Als Beispiel für analoges Denken dienen zum Beispiel oft der Körper mit seiner organischen Ordnung und der Staat als 'politischer Körper' ( body politic ); eine beliebte Metapher der elisabethanischen Zeit für Korrespondenzen ist der Spiegel: Die Welt besteht aus Spiegeln und benachbarte Kreaturen spiegeln einander. Eine Störung dieser Ordnung, im Himmel wie auf Erden hat Chaos zur Folge. Hauptstörfaktor ist der Mensch mit seinen Schwächen, denn durch seinen Sündenfall wurde "die Ordnung […] erschüttert und ein Element der Unsicherheit und Unbeständigkeit ( mutability ) in sie hineingetragen." (Suerbaum 2001: 99) Wird die vorgegebene Hierarchie missachtet, kann es zu Störungen in (a) der menschlichen Natur (Psyche), (b) der Natur/des Kosmos und/oder (c) des gesellschaftlichen/politischen/sozialen Lebens kommen. "Die elisabethanische Psychologie geht von einer Hierarchie der Seelenvermögen aus, an deren Spitze die Vernunft steht. Die Sinneseindrücke (impressions, fancies), die den psychischen Mechanismus auslösen, müssen nach dem Durchgang durch die Phantasie (fantasy, imagination) erst der Kontrolle durch die Vernunft (reason, judgement) unterworfen werden, die zwischen gut und böse unterscheidet, ehe es zu einem das Gute begehrenden Willensentschluss (will, persuasion) kommen kann, der auf die Leidenschaften (desires, blood) wirkt und eine zweckmäßige Handlung herbeiführt. Diese Ordnung kann jedoch umgestoßen werden, wenn die Phantasie unter Ausschaltung der Vernunft und des Willens unmittelbar auf die Leidenschaften der Begierde wirkt und von ihnen fehlgeleitete Handlungen herbeiführt." (Franke 2003: 164) Die Natur wurde zu Shakespeares Zeit als Instrument Gottes angesehen, als "a visible expression of God's intentions". (Emunds 1983: 53) Zuwiderhandlung gegen die göttliche Ordnung kommt in kosmischem Chaos zum Ausdruck, wie zum Beispiel durch Gewitter, Umkehrung der Rangordnung unter den Tieren oder aufkommende Dunkelheit am Tage. Ebenso kann auch die gesellschaftliche Ordnung aus den Fugen geraten, was sich in politischen Unruhen oder Kriegen äußert.

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