• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle8
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

Reported speech: Einführung in die indirekte Rede

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die vorliegende Einheit bietet einen kommunikativen Einstieg in die Erarbeitung der indirekten Rede (Aussagesätze, Fragesätze und Befehle). Eingebunden in eine nette Rahmenhandlung erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Regeln und üben diese.Die indirekte Rede ist ein Sprachmuster, welches im täglichen Leben relativ häufig vorkommt. "Er hat gesagt...", "Sie hat behauptet ...". Wir geben gerne Gehörtes weiter oder müssen Informationen für andere einholen. Gleichzeitig wenden viele Schülerinnen und Schüler die indirekte Rede im Deutschen und im Englischen falsch an und tun sich schwer, die Verbform richtig zu bilden. Die vorliegende Einheit beschäftigt sich mit der Hin- und Einführung der Thematik "reported speech" ("indirect speech") in Aussagesätzen, aber auch in Fragen und Befehlen. Sie beinhaltet erste Übungsmöglichkeiten. Als Rahmenhandlung dient folgende Geschichte: Mr Seelittle befindet sich auf Wanderurlaub und genießt sein Leben, als er plötzlich hinter einem Berg ein Ufo entdeckt. Er eilt zurück, um das Gesehene anderen mitzuteilen und trifft auf dem Rückweg auf Mr Knownothing. Aufgeregt erzählt er, was er gesehen hat. Nun eilen beide nach Hause und berichten: Mr Seelittle in der direkten Rede, Mr Knownothing in der indirekten Rede. Die Rahmenhandlung, die die Einführung der indirekten Rede umschließt, bietet einen kommunikativen und auch humoristischen Ansatz. Sowohl die Namen (Seelittle und Knownothing) wie auch die Grundsituation (Sichtung eines UFOs und eine neugierige Ehefrau) sind bewusst gewählt und sorgen für etwas Unterhaltung im Dschungel der englischen Grammatik. Vorkenntnisse Da die Zeitenverschiebung ein wesentlicher Bestandteil der reported speech ist, bietet es sich an, im Vorfeld eine kurze Zeitenwiederholung zu machen. Die Schülerinnen und Schüler sollten die bereits gelernten Zeiten dem Namen nach kennen, aber auch bilden und anwenden können. Anderenfalls werden sie große Schwierigkeiten haben, die Zeitenverschiebung korrekt anzuwenden. Didaktisch-methodische Analyse Die Grammatik wird in eine Rahmenhandlung eingebunden. Namen und Thematik wurden bewusst humorvoll gewählt. Die Rahmenhandlung kann natürlich ausgebaut oder auch verkürzt werden. Es bietet sich aber auf jeden Fall an, die Rahmenhandlung als kommunikatives Element zu erhalten. Gespräche über Urlaub, Namen, Aktivitäten im Urlaub, UFOs und die grundsätzliche Frage ob es Aliens gibt, sind daher durchaus erwünscht. Treten diese Gespräche im späteren Verlauf der Stunde auf, so können die einzelnen Aussagen hervorragend für die konkrete Anwendung und Übung der reported speech genommen werden ("Peter, can you tell me what Michael said?" - "Michael said he did not believe in UFOs."). Die Einheit packt Aussagen, Fragen und Befehle in eine Rahmenhandlung. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass es sinnvoll ist, dies aufzubrechen. So empfiehlt es sich drei Unterrichtsstunden zu nehmen, um die Grammatik einzuführen und zu üben. In einer ersten Stunde erfolgt die Erarbeitung der Aussagen und der grundsätzlichen Zeitenverschiebung (Arbeitsblätter 2, 3, 4 und 7). In einer zweiten Stunde erfolgt die Erarbeitung von Befehlen und Fragen (Arbeitsblätter 5 und 8). Eine weitere Stunde sollte dazu verwendet werden, um die Grammatik einzuüben (Arbeitsblätter 9 und 10). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler äußern sich anhand von einfachen Bildern zu einer fiktiven Geschichte und stellen Vermutungen an. erlernen die Grammatikstruktur reported speech in Aussagen, Fragen und Befehlen. wenden die Grammatikstruktur reported speech schriftlich und mündlich an. erarbeiten induktiv Grammatikregeln und verallgemeinern diese. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam und tauschen sich zu einem Thema aus. erfragen im Klassenverbund Informationen und geben diese in der Zielsprache wieder.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Cartoon der Woche: Initiativ

Cartoon

Der Lehrkräftemangel ist medial gesehen ein großes Thema und ist natürlich am stärksten in den Klassen spürbar. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch die Schülerinnen und Schüler nun selbst die Initiative ergreifen und Lehrkräfte mit etwas eigenen Methoden "anwerben" wollen.

  • Fächerübergreifend

Natur und Kultur "erspielen"– Geogames gestalten im Sachunterricht

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt Grundschullehrkräften eine Projektidee zur Arbeit mit digitalen Medien im Sachunterricht der Klassenstufe 4 vor. Im Mittelpunkt steht die Gestaltung einer digitalen Schnitzeljagd zur Baumerkundung. Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule". Hintergründe zum Projekt "Natur und Kultur erspielen mit Geogames!" entstand im Rahmen des Projekts "Digitales Lernen Grundschule – Stuttgart/Ludwigsburg" (dileg-SL). In diesem kooperierten zwei Bereiche der Erziehungswissenschaft (Medienpädagogik und Pädagogik der Primarstufe) sowie verschiedene Fächer der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg mit der Rosenstein-Grundschule in Stuttgart. Mit Unterstützung der Dozentinnen und Dozenten gestalteten Studierende des Grundschullehramts zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Rosensteinschule eine digitale Schnitzeljagd zur Baumerkundung im Rosensteinpark mit der internetbasierten Anwendung Actionbound und verarbeiteten das Material mithilfe der App BookCreator zu einem multimedialen Artefakt. Im Folgenden werden die Projektergebnisse und -erkenntnisse so dargestellt, dass Grundschullehrkräfte sie als Anregung für ihren eigenen Sachunterricht nutzen können. Lehr- und Lernziele des Unterrichtsprojekts Im Fokus des Projekts steht die Erprobung produktiv-spielorientierter Lehr- und Lernumgebungen im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Grundschule. Das Projekt schärft bei Lehrkräften den Blick für die Möglichkeiten und Hindernisse beim Einsatz digitaler Medien im Fachunterricht. Die Potenziale des ortsbezogenen Lernens in Verbindung mit digitalen Medien werden erfahrbar gemacht und reflektiert. Voraussetzungen und Vorkenntnisse Die Gestaltung und Durchführung des Unterrichtsprojekts basiert auf den Anwendungen Actionbound und BookCreator. Zur Durchführung in Kleingruppenarbeit wird demnach eine ausreichende Anzahl an Smartphones und/oder Tablets benötigt. Lehrkräfte sollten vertraut mit der eingesetzten Technik (Smartphones, Tablets, Actionbound, BookCreator) und den verwendeten Methoden (ortsbezogenes Lernen, Digital Storytelling) sein. Ablauf des Unterrichtsprojekts "Geogames" Vorbereitung: Gestaltung des Geogames In Vorbereitung auf das Unterrichtsprojekt sollten Lehrkräfte sich zunächst mit Actionbound vertraut machen. Actionbound ist eine interaktive Anwendung, die vielfältig nutzbar ist und sich zur spielerischen Vermittlung von Lerninhalten in Bildung und Ausbildung eignet. Die sogenannten Bounds ermöglichen es, den Unterricht zu einer multimedialen Erlebnistour zu machen. Da die meisten Lehrerinnen und Lehrer bisher nicht mit Actionbound gearbeitet haben, sollten sie vor dem Start des Unterrichtsprojekts selbst einen Schulhof-Bound ausprobieren . Idealerweise erkunden die Lernenden anschließend mithilfe desselben Bounds das Schulgelände eigenverantwortlich in Kleingruppen und werden so an die App Actionbound herangeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei schülerzentrierte Unterrichtskonzepte rund um das Thema Bäume . Die Lehrkräfte ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen, "ihren" Baum zu erkunden und mithilfe von Smartphones oder Tablets die Ergebnisse in Text und Bild festzuhalten. Bei ausreichend Unterrichtszeit werden die Schülerinnen und Schüler bereits hier unterstützt, um für sie interessante Baumsteckbriefe zur erstellen. Diese einzelnen Gruppen-Ergebnisse werden von der Lehrkraft verwendet, um daraus im Anschluss einen gemeinsamen Bound zu erstellen. Im Sinne einer kindgerechten Gestaltung des Actionbounds bietet es sich an, diesen in eine Rahmenhandlung einzubetten (Stichwort: Digital Storytelling). Durchführung des Unterrichtsprojekts Anschließend wird der Bound / das Geogame gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen gespielt. Im Sinne einer positiven Gruppendynamik bietet es sich an, im Vorfeld Team-Building-Maßnahmen durchzuführen. Die Lerngruppen erkunden die von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bearbeiteten Bäume auf dem Schulhof beziehungsweise in einem nahe gelegenen Park, lösen dazu mithilfe von Tablets die Actionbound-Aufgaben und erlangen dafür Punkte. Die gesammelten Materialien zu den Bäumen bündeln sie anschließend mithilfe der App BookCreator in einem E-Book. Gelingensbedingungen Es ist von großer Bedeutung, zwischen den einzelnen Arbeitsphasen ausreichend Zeit für Reflexionsprozesse einzuräumen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der Regel motiviert an derartigen Projekten und freuen sich über jede gelöste Actionbound-Aufgabe, gleichzeitig sollte in regelmäßigen Reflexionsprozessen stets die Gruppendynamik im Auge behalten werden, um eine zielführende Ergebnissicherung zu gewährleisten. Eine weitere Gelingensbedingung besteht darin, dass sich Lehrkräfte auf die individuelle kognitive Leistungsfähigkeit der Grundschülerinnen und -schüler einlassen und insbesondere die Rolle der Sprache bei der Gestaltung mediengestützter Unterrichtskonzepte reflektieren. Die geringe Kenntnis bezüglich bestimmter (Fach-)Begriffe kann die Arbeit mit Geogames erschweren. Hier ist darauf zu achten, die erweiterten Möglichkeiten der digitalen Medien, die eben nicht nur auf (schrift-)sprachliches Leistungsvermögen ausgerichtet sind, zu nutzen (insbesondere die Integration von Bildern und Bewegtbildern).

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Technik / Sache & Technik

Haben Lernende Anspruch auf die Aufnahme an eine bestimmte Schule?

Fall des Monats

Ein Schüler bewarb sich für das Schuljahr 2019/2020 an seinen beiden Wunschschulen. Obwohl er den Aufnahmeanforderungen der Schulen entsprach, wurde er abgelehnt. Ob dies rechtens ist, überprüfte vor kurzem das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main.

  • Fächerübergreifend

Vogelscheuche

Kopiervorlage

Das zweiseitige Arbeitsmaterial für den Sachkunde-Unterricht in der Grundschule über Vogelscheuchen bringt Kindern das Thema mit einem Lückentext näher. Vogelscheuchen werden auf Feldern, in Vorgärten und in abgewandelter Form auch auf Balkonen verwendet und sollen vor verschiedenen Vogelarten schützen. Wie so eine Vogelscheuche aussehen kann, erarbeiten die Grundschulkinder in einem Rätsel. Vogelscheuchen: Wofür sind sie gut? Eine Vogelscheuche ist im ursprünglichen Sinne eine Figur, die aus Holzstangen gebaut und mit alten Kleidungsstücken und Stroh so präpariert wird, dass sie einem Menschen ähnelt. Normalerweise sind Vögel Menschen gegenüber scheu und halten sich von ihnen fern. Die Simulation, dass ein Mensch anwesend ist, soll Vögel wie Stare oder Krähen vom Feld oder aus dem Garten vertreiben und verhindern, dass sie das Saatgut, die Früchte oder Ähnliches fressen. Diese Form der Vogelabwehr wird nicht nur in Deutschland eingesetzt, man findet die verschrobenen Figuren auch in Reisfeldern Asiens oder in den USA. Vogelscheuchen: Bauanleitung Man kann Vogelscheuchen in den verschiedensten Ausführungen kaufen, aber auch ganz einfach selbst bauen. Dazu benötigt man Bohnen- oder Holzstangen beziehungsweise -latten, Nägel, Hammer, Bindfaden, Schere, Sackleinen, alte Kleidung sowie Stroh. Zunächst muss man ein langes und ein kürzeres Holz über Kreuz zusammennageln. Damit sich das Vogelscheuchen-Grundgerüst später gut in den Boden stecken lässt, empfiehlt es sich, das lange Ende an einer Seite anzuspitzen. Mithilfe des Strohs lassen sich Kopf und Hände formen. Diese werden mit Sackleinen eingepackt und mit Bindfaden zusammengeschnürt und an dem Holzgestell befestigt. Hat man das Gestell der Vogelscheuche gebaut, muss man es noch ankleiden. Dazu bieten sich zum Beispiel alte Hosen, Hemden, Kleider sowie Halstuch, Hut und Handtasche an: Der Fantasie sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt. Vogelscheuchen: Problem der Gewöhnung Die menschenähnlichen Attrappen zur Abwehr von lästigen Vögeln funktionieren nur dann, wenn sich die Störenfriede nicht an sie gewöhnen. Bleiben sie für einen längeren Zeitraum an derselben Stelle stehen, verlieren die Tiere ihre Scheu davor und machen sich unbeeindruckt über Saatgut, Früchte oder Ähnliches her. Deshalb sollte man gelegentlich den Standort von Vogelscheuchen wechseln, die Optik leicht verändern und dafür sorgen, dass bewegliche oder glitzernde Elemente wie zum Beispiel Bänder oder Alufolie daran befestigt werden.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe

Kreativität von Grundschulkindern

Blog

Es bringt einen immer wieder zum Staunen, zu welch akrobatischen Denkvorgängen Grundschulkinder fähig sind und was Ungeahntes dabei herauskommt, wenn sie einfache Arbeitsaufträge erhalten. So auch bei der Auseinandersetzung mit dem Berufswunsch oder den Werken von Picasso.

  • Fächerübergreifend

So funktionieren Instagram und Snapchat: Informationen für Lehrkräfte

Fachartikel
5,99 €

Dieser Artikel zum Thema Instagram und Snapchat liefert Lehrkräften Informationen zu den beiden Online-Plattformen sowie Unterrichtstipps und ein Mini-Quiz. Kommunikationsverhalten Jugendlicher Anstatt wie früher stundenlang das Telefon zu belegen, hat sich das Kommunikationsverhalten von Jugendlichen mit der Nutzung von Smartphones und Apps grundlegend gewandelt. Schülerinnen und Schüler kommunizieren heute in erster Linie über ihr Smartphone. Dazu benutzen sie bestimmte Online-Portale und Apps, von denen sich zwei in den letzten Jahren ganz besonders durchgesetzt und verbreitet haben: Instagram und Snapchat. Flexibel, mobil und blitzschnell werden Bilder, Texte und Videos auf dem eigenen Kanal hochgeladen. Diese können kommentiert, geliked und weitergeleitet werden (Instagram) oder sie sind nur für einen kurzen Blick gedacht und löschen sich nach kurzer Zeit von selbst (Snapchat). Viele Jugendliche nutzen die Kommunikationsapps rund um die Uhr und teilen Informationen an Freunde und Bekannte fast in Echtzeit. Diese werden durch Push-Nachrichten und charakteristische Signale über jede neue Nachricht informiert, solange das Smartphone eingeschaltet ist. Schattenseiten von Kommunikationsapps In der Flut von Nachrichten liegt eines der Probleme. Es können Angst und sozialer Druck entstehen, durch das Abschalten des Smartphones oder der Smart-Watch nicht mehr am aktuellen Geschehen teilzuhaben. Weiterhin kann über die sozialen Medien Ausgrenzung bis hin zum Mobbing erfolgen und sich unkontrolliert ausbreiten. Auch die Funktionen von Persönlichkeits- und Sicherheitseinstellungen können nicht verhindern, dass Fotos, Fakes und negative Nachrichten verbreitet werden. Außerdem wird eine Scheinwelt konstruiert, indem Fotos und Videos durch zahlreiche Filter bis zur perfekten Darstellung verändert werden können. Instagram im Überblick Was ist Instagram? Instagram (gehört seit 2012 zu Facebook) ist eine App für Smartphones, mit der Nutzerinnen und Nutzer Bild- und Videonachrichten erstellen und über das Netzwerk verbreiten können. Die kostenfreie Software beinhaltet verschiedene Bildbearbeitungsfilter, um etwa Fotos und Videos zu verfremden. Mit Instagram können Bilder und Videos nicht nur innerhalb der Instagram-Community geteilt werden, sondern auch in anderen Netzwerken. Instagram hat bereits 1 Milliarde Nutzerinnen und Nutzer weltweit. Diese Plattform zur Selbstinszenierung durch Fotos und kurze Videos wird auch von vielen prominenten Persönlichkeiten genutzt. Die eigenen Fotos und kurzen Videos erscheinen in einer typisch quadratischen Form und ergeben in ihrer Menge das persönliche Profil des Kanals. Hier geht es darum, so viele Follower wie möglich zu erreichen und Likes zu sammeln. Kanäle und Personen mit großem Einfluss können es auf Instagram zur Berühmtheit bringen und sogenannte Influencerinnen und Influencer werden. Diese erfahren viel Zuspruch und können ab einer hohen Follower-Anzahl mit ihren Fotos Werbung machen und Geld verdienen. Zurzeit (2019) wird Instagram umgebaut und immer mehr zu einem Marketing-Kanal , in dem alles erhältlich ist. Viele Markenfirmen nutzen die Plattform, um ihre Produkte zu verkaufen. Das müssen Jugendliche bei Instagram beachten: erlaubt ab 13 Jahre Musik, Videos und Fotos auf Fremdrechte überprüfen (Urheberrecht) Privatsphäre und Sicherheit einstellen, bevor Inhalte gepostet werden Werbung von persönlichen Posts schwer zu unterscheiden eventuell verstörende Wirkung von negativen Kommentaren oder Hass-Kommentaren Snapchat im Überblick Was ist Snapchat? Snapchat ist ein kostenloser Instant-Messaging-Dienst (ähnlich einem Tagebuch), der 203 Millionen Nutzerinnen und Nutzer hat. Es handelt sich dabei um eine Foto- und Messenger-App, mit der sich Fotos und Videos einfach bearbeiten und versenden lassen. Die Besonderheit: In der App verschwinden diese Snaps – je nach Einstellung – innerhalb von bis zu zehn Sekunden. Werden Bilder zur "Story" hinzugefügt, sind sie bis zu 24 Stunden sichtbar. Mittlerweile hat die App ihre Funktionen erweitert und verändert. Bilder und Videos können gespeichert und nachträglich bearbeitet werden. Außerdem können Nutzerinnen und Nutzer miteinander chatten und Gruppen von bis zu 16 Personen bilden. Besonders rege Nutzerinnen und Nutzer erhalten als Belohnung ein kleines Flammen-Symbol oder Smiley, wenn sie drei Tage am Stück mit einer Person Snaps ausgetauscht haben oder viele Freunde haben. Besonders kritisch: Mit der neuesten Funktion Snap Map können der eigene Standort geteilt und die Standorte anderer Nutzerinnen und Nutzer eingesehen werden. Das müssen Jugendliche bei Snapchat beachten: erlaubt ab 13 Jahre Ortungsfunktion prüfen und eventuell ausstellen sich nicht auf die Lösch-Funktion der Inhalte verlassen (alle können kopiert werden, zum Beispiel durch ein Bildschirmfoto) Privatsphäre und Sicherheit einstellen, bevor Inhalte gepostet werden Unterrichtstipp: Fotos, Filter und Eindrücke hinterfragen Hochwertige Fotos und Videos herzustellen gelingt nur mit entsprechendem Aufwand. Das ist vielen Jugendlichen nicht bewusst. Es bietet sich an, im Unterricht die Inhalte der beliebtesten Kanäle kritisch zu hinterfragen und eventuell zu versuchen, gute Fotos "nachzubauen". Dabei können die folgenden Fragen helfen. Sehen die gezeigten Personen wirklich so aus? Gibt es eine Schokoladenseite? Welches Licht wird benötigt? Welche Umgebung passt zum Kanal? Welche Filter gibt es und welche wurden angewendet? Wie viel Zeit braucht ein gutes Foto? Welches Equipment ist dafür notwendig?

  • Fächerübergreifend

Die relativistische Masse

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Relativistische Masse" zeigt anhand verschiedener Beispiele, wie Albert Einstein - ausgehend von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit - die Zunahme der "trägen" Masse in Abhängigkeit von ihrer Geschwindigkeit hergeleitet hat. Mithilfe der Zeitdilatation wird gezeigt, wie Beobachter in verschiedenen Bezugssystemen einen im Prinzip gleichbleibenden Vorgang völlig unterschiedlich wahrnehmen und beschreiben.Die Schülerinnen und Schüler werden an das Thema über die klassische Newton'sche Mechanik herangeführt. Sie erkennen dabei sehr schnell, dass die Newton'sche Mechanik bei kleinen Geschwindigkeiten weit unterhalb der Lichtgeschwindigkeit in unserem Alltag gut funktioniert, doch bei Zunahme an Geschwindigkeit und insbesondere bei Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit einer völlig neuen Beschreibung bedarf, die durch zahlreiche Experimente belegt ist. Die relativistische Masse Bei der Besprechung der relativistischen Massenzunahme muss den Lernenden in aller Deutlichkeit klar gemacht werden, dass diese Vorgänge im Alltag weder relevant noch beobachtbar sind; vielmehr sollte der Zusammenhang der Unerreichbarkeit der Lichtgeschwindigkeit durch möglichst anschauliche Gedankenbeispiele mit den zugehörigen - möglichst einfachen - Berechnungen vermittelt werden. Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden können insofern vorausgesetzt werden, dass allein schon der Name "Albert Einstein" jedem Schüler und jeder Schülerin in irgendeiner Form bekannt sein dürfte. Darüber hinaus wird aber schon die Herleitung der Formel für die relativistische Massenzunahme den meisten Lernenden Schwierigkeiten bereiten mit der Folge, dass man nicht versuchen sollte, das Thema zu sehr zu vertiefen. Didaktisch-methodische Analyse Bei der Behandlung der Themen zur Speziellen Relativitätstheorie reicht es aus, die Schüler und Schülerinnen für ein schwieriges Thema zu sensibilisieren, aber nicht zu überfordern. Deshalb macht es sicher Sinn, sich auf einfache Erklärungen und Übungsaufgaben zu beschränken. Die Gesetzmäßigkeiten zur relativistischen Massenzunahme lassen sich auf halbwegs einfache und nachvollziehbare Art und Weise herleiten; deshalb kann man auf die zahlreichen und durchaus komplizierten Herleitungen verzichten und diese den mathematisch interessierten und versierten Schülerinnen und Schülern überlassen - beispielsweise für ein späteres Studium. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können erklären, warum die Masse eines extrem beschleunigten Körpers zunimmt. wissen, dass die Lichtgeschwindigkeit eine Grenzgeschwindigkeit darstellt, die nicht überschritten werden kann. können die relativistische Massenzunahme dahingehend einordnen, dass sie im Alltagsleben keine Rolle spielt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern und Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Chemische Reaktionen erkennen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtssequenz für den Anfangsunterricht in Chemie lernen die Schülerinnen und Schüler die chemische Reaktion und ihre Bedeutung kennen. Anhand kleiner Versuche erkennen sie den Unterschied zwischen der chemischen Reaktion und dem physikalischen Vorgang.Die Schülerinnen und Schüler planen in dieser Unterrichtsstunde für den Chemie-Unterricht der Sekundarstufe I ausgehend von zwei einfachen Aufgaben Experimente, die sie anschließend durchführen. Dabei beschreiben sie die Aggregatzustände von Stoffen und erkennen sie, dass es Vorgänge gibt, die sich leicht rückgängig machen lassen, während das bei anderen nicht so einfach beziehungsweise gar unmöglich erscheint. Im Unterrichtsgespräch und begleitendem Informationstext erarbeiten sie in diesem Zusammenhang die Fachbegriffe "chemische Reaktion" und "physikalischer Vorgang". Im Sinne der individuellen Förderung durch Binnendifferenzierung im Fach Chemie stehen Arbeitsblätter mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung. Die Unterrichtssequenz eignet sich für den Anfangsunterricht in Chemie und kann durch die weiteren Einheiten zum Thema Feuer und Verbrennung wie Voraussetzungen für ein Feuer , Feuer löschen , Verbrennungsprodukte nachweisen und Was ist eine Flamme? fortgeführt werden. Das Thema "Chemische Reaktion erkennen" im Unterricht Im Anfangsunterricht Chemie der Sekundarstufe I geht es zunächst gar nicht um "wirkliche" Chemie, sondern eigentlich eher um Physik: Stoffeigenschaften und Trennverfahren. Diese bilden die Grundlage für das Verständnis der chemischen Reaktion als Stoffumwandlung. Im Kontext Feuer und Verbrennung wird das Basiskonzept chemische Reaktion schnell deutlich ausdifferenziert. Es macht daher Sinn, ein Grundverständnis für die chemische Reaktion schon vorher zu schaffen und die Kenntnisse aus den vorhergegangenen Unterrichtseinheiten dafür zu nutzen. Vorkenntnisse Die Lernenden kennen den Begriff "Stoff" und können Eigenschaften von Stoffen wie ihren Aggregatzustand benennen und untersuchen. Sie kennen verschiedene Trennverfahren. Die Kenntnis der Sicherheitsregeln im Chemieraum wird vorausgesetzt. Didaktische Analyse Zwei ganz alltägliche Vorgänge (Eis schmelzen und Streichholz verbrennen) werden zu Beginn genauer unter die Lupe genommen. Dadurch können die Lernenden einen entscheidenden Unterschied zwischen ihnen erkennen, wodurch die Einführung eines neuen Begriffs (chemische Reaktion) sinnvoll wird. Durch andere Beispiele die grundlegende Bedeutung der chemischen Reaktion anschießend gesichert. Methodische Analyse In den Versuchen in Stammgruppen können die Lernenden ihre Ideen und ihr Wissen teilen und (hoffentlich) ein motivierendes Erfolgserlebnis haben. Die Einführung des neuen Fachbegriffs und Basiskonzepts "Chemische Reaktion" erfolgt im Unterrichtsgespräch und durch einen Text. Zur Vertiefung dient ein Arbeitsblatt, das in Einzelarbeit gelöst wird. Während dieser Phase erhalten die Lernenden direkte Unterstützung durch die Lehrkraft, wenn nötig. Umgang mit Fachwissen Die Schülerinnen und Schüler grenzen Stoffumwandlungen als chemische Reaktionen von physikalischen Veränderungen ab. festigen ihr Wissen zum Thema Aggregatzustand. Kommunikation Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Versuchen in Kleingruppen Initiative und Verantwortung verteilen, Aufgaben fair und erfüllen diese im verabredeten Zeitrahmen.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I

Ein Jahr Referendariat und das Examen rückt näher

Blog

Salut, meine Lieben! Die ersten drei Wochen nach den Sommerferien sind vorbei und es gibt schon wieder jede Menge zu berichten… Direkt in der ersten Woche hatte unser kompletter Refi-Durchgang eine Vollversammlung in der Aula. Ich hatte noch überlegt, was da wohl kommt... Der Anlass hätte tatsächlich nicht wichtiger sein können, es ging nämlich um das Examen, welches für unseren Jahrgang im März 2020 stattfinden soll. Die Vorbereitung aufs Examen beginnt aber jetzt schon – im September. So müssen wir bis Ende September den Examenstag festgelegt haben. Die Listen dafür wurden letzten Montag ausgehängt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie groß der Andrang vor den Listen bereits um 8 Uhr morgens war! Ich persönlich bin es ein bisschen ruhiger angegangen und habe mich erst am nächsten Tag eingetragen. Als ich meinen Namen in die Liste geschrieben habe, sind mir so viele Gedanken durch den Kopf gegangen... Allein die Vorstellung, dass die ganze bisherige berufliche Laufbahn von einem Tag (!) abhängig sein kann, ist schon heftig!!! An diesem Tag wird entschieden, ob man den Lehrerberuf ausüben darf oder eben nicht. Das Referendariat ist einfach ein so verrücktes System – oder wie seht ihr das? ;-) Zusätzlich mussten wir uns auch schon für einen Fachleiter entscheiden, der uns am Examenstag begleitet. Es ist nämlich so, dass wir nur einen von unseren beiden Fachleitern mitnehmen dürfen; für das andere Fach wird dann ein Fremdprüfer eingesetzt. Mir ist die Entscheidung überhaupt nicht schwergefallen: Ich habe mir überlegt, welcher der beiden mir am Prüfungstag wohl ein besseres Gefühl geben würde und schon war die Wahl getroffen. :-) Letztendlich wird es sich aber erst am Examenstag zeigen, ob ich mich richtig entschieden habe... Ihr merkt schon, auch wenn das Examen noch so weit weg ist, es mussten jetzt schon weitreichende Entscheidungen getroffen werden. Um ehrlich zu sein, kann ich es gar nicht glauben, dass schon fast ein ganzes Ref-Jahr hinter mir liegt. Die Zeit fliegt nur so... Geht es euch auch so? Einerseits ist es super, dass diese stressige Zeit so schnell vorübergeht, andererseits, wenn ich an das Examen denke, fühle ich mich noch gar nicht so richtig vorbereitet. Ich hoffe, dass mein Gefühl nach den letzten drei UBs besser wird. Mal schauen, ich werde euch berichten! :-) Liebe Grüße, eure Anna

  • Fächerübergreifend

Cartoon der Woche: Räte 68er

Cartoon

Die Bestrebungen der 68er-Bewegung, eine Räterepublik einzuführen, sind – wie wir alle wissen – fehlgeschlagen. Allerdings haben viele Anhängerinnen und Anhänger dieser Bewegung ihren Platz in der Gesellschaft gefunden, welcher sich gar nicht mal so schlecht darstellt. ;-)

  • Fächerübergreifend
ANZEIGE