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Qualität von Lernvideos für den eigenen Unterricht überprüfen

Interaktives / Video-Tutorial

1. Schritt In diesem Mini-Fortbildungskurs erfahren Lehrkräfte, welchen Mehrwert Lernvideos für den Unterricht bieten und anhand welcher Kriterien die Qualität von Lernvideos im Netz beurteilt werden kann. Die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Ressourcen ist eine wichtige Grundvoraussetzung für die kompetente Erstellung eigener digitaler Inhalte. Diese Lerneinheit ist Bestandteil eines Selbstlernkurses für Lehrkräfte zum Thema Lernvideos erstellen . Sie kann aber auch unabhängig davon genutzt werden. Zur Überprüfung des erworbenen Wissens beziehungsweise der erworbenen Kompetenz steht ein kleine, interaktive Übung zur Verfügung. Wird diese erfolgreich gelöst, erhält die Lehrkraft ein Mini-Zertifikat (Badge), das in ihrem Lehrer-Online-Nutzerprofil gespeichert wird. Bei erfolgreichem Absolvieren ALLER Lernschritte dieses Selbstlernkurses erwirbt die Lehrkraft ein Zertifikat im PDF-Format, das die Teilnahme an dem Kurs bestätigt und die Inhalte auflistet. Vor- und Nachteile von Lernvideos im Netz Gute Lernvideos sind keine Konkurrenz zum Unterricht, sondern sie ergänzen aktuelle Lerneinheiten und ermöglichen den Kindern und Jugendlichen einen zusätzlichen Zugang zum Thema. Da sehr viele Schülerinnen und Schüler Lernvideos aus dem Internet zum Lernen nutzen, kann die Schule das nicht ignorieren. Hier werden also zunächst einmal Vor- und Nachteile von Lernvideos aus dem Netz beleuchtet. Die Vorteile von Lernvideos (im Internet) Die Nachteile von Lernvideos (im Internet) Sie können unabhängig von Uhrzeit oder Tageszeit angeschaut werden. Sie können so oft wie nötig angeschaut werden. Sie können an jedem Punkt des Videos gestoppt werden. Durch die grafische Aufbereitung können Inhalte viel leichter erklärt werden. Häufig bieten sie die Möglichkeit zum Dialog, beispielsweise in den Kommentaren. Sie können von jedem Ort mit Internetzugang angeschaut werden, also auch unproduktive Wartezeiten verkürzen. Sie sind oft unterhaltsam und bringen Wissen auf den Punkt. Viele Lernvideos sind für die Nutzerinnen und Nutzer kostenlos (außer Werbeeinblendungen). Der Wahrheitsgehalt ist oft nur schwer zu überprüfen. Fast alle Videos sind werbefinanziert. Gute Videos zu einem bestimmten Unterrichtsthema sind nicht immer leicht zu finden, da das Angebot groß ist. Schülerinnen und Schüler schalten im Unterricht ab, weil sie den Lernstoff zu Hause per Video nachholen können. Fünf Schritte, um die Qualität von Lernvideos im Netz zu prüfen Es ist wichtig, die Kriterien von Lernvideos im Internet zu kennen, mit denen Sie deren Qualität überprüfen können. Mit den folgenden fünf Schritten kann jedes Video bereits recht gut eingeschätzt werden. Achten Sie auf diese Punkte auch, falls Sie eigene Lernvideos selbst im Netz (zum Beispiel auf YouTube) veröffentlichen möchten. Seriöse Lernvideos liegen auf einem Kanal, der offen kommuniziert, welche Personen, Marke oder Einrichtung dahinter steht. Über den Kanal-Namen oder das Logo (oben rechts) gelangt man auf die Kanal-Seite und findet dort bei seriösen Seiten über den Menüpunkt "Kanal-Info" auch das Impressum. Nun kann der Betreibername, falls er nicht selbsterklärend ist, im Netz gesucht werden. Vertrauenswürdig sind Fachleute (Lehrkräfte, Dozentinnen und Dozenten, pädagogische Fachkräfte) oder ältere Schülerinnen und Schüler, die sich auf spezielle Lerninhalte konzentrieren und diese auf ihre eigene Art erklären. Auch der Umfang und das Gründungsjahr des Kanals sind aufschlussreich. Wenn regelmäßig Videos hochgeladen werden, der Kanal schon einige Jahre alt ist und ein großes Portfolio hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er seriös ist. Interessant sind auch die Zugriffszahlen. Videos mit vielen Zugriffen werden in der Regel oft weiter empfohlen und die Wahrscheinlichkeit, dass sie qualitativ gut sind, ist hoch. Zufriedene Benutzerinnen und Benutzer hinterlassen oft einen positiven Kommentar, unzufriedene kritisieren. Kommentare durchzulesen macht also durchaus Sinn, um zu erfahren, wie andere Besucherinnen und Besucher auf die Lernvideos reagieren, was sie an diesem Video gut finden und was nicht so gut ist. Qualitätskriterien für eigene Lernvideos (Checkliste) Sie möchten selbst ein Lernvideo erstellen, um Ihren Schülerinnen und Schülern das Suchen und Prüfen von Lernvideos im Netz zu ersparen? Dann sollten Sie während der Erstellung folgende Fragestellungen im Hinblick auf die Qualitätssicherung berücksichtigen: Behandelt das Video eine kleine, in sich abgeschlossene Lerneinheit? Hat das Video eine gute Länge? Es sollte zwischen zwei und acht Minuten (je nach Klassenstufe) lang sein. Ist der Inhalt des Videos sachlich richtig? Ist das Video so aufgebaut, dass Text und Bild zusammenpassen? Sind die eingesetzten Materialien, beispielsweise die Farben, gut durchdacht? Ist das Video technisch gut, wackelt es nicht, ist der Ton sauber und klar und sind die Bilder scharf? Ist Bewegung im Video, wird etwas aufgemalt, abgezeichnet, eingeblendet oder zusammengebaut? Ist im Video der Lerninhalt mit kurzen, knappen Sätzen erklärt? Beginnt das Video mit einer genauen Darlegung des Themas, also des Inhalts? Werden im Video vor neuen Gedankengängen ausreichend Pausen gemacht? Ist das Video so attraktiv, dass es bis zum Ende angesehen wird? Ist die Musik im Video, falls vorhanden, unaufdringlich und lenkt nicht ab?

  • Fächerübergreifend
  • Erwachsenenbildung, Fort- und Weiterbildung

If-clauses and Sustainability

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Englisch der Klassen 9–10 verbindet funktionale Grammatik (Conditional Clauses Type I–III) mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Lernenden entwickeln sprachliche Mittel zur Formulierung realistischer, hypothetischer und vergangener Handlungsoptionen im Kontext klimafreundlicher Gebäudetechnologien. Durch authentische Auseinandersetzung mit ökologischen und ökonomischen Auswirkungen technischer Lösungen und reflektieren Handlungsmöglichkeiten. Die Unterrichtseinheit "If-Clauses & Sustainability: My Climate-Friendly Home" verbindet die Wiederholung und Vertiefung der englischen Conditional Types (Type I–III) mit einem lebensweltnahen und gesellschaftlich relevanten Thema: nachhaltiges Wohnen und energieeffiziente Gebäudetechnik. Ausgehend von der Leitfrage "How can we make our homes more climate-friendly and energy-efficient while saving money on utility bills?" setzen sich die Lernenden mit konkreten Maßnahmen zur Energie- und Wassereinsparung auseinander. Dabei lernen sie zentrale Technologien aus dem Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) kennen, wie Wärmepumpen, Dämmung oder wassersparende Systeme. Die Einheit folgt einer klaren Progression: Zunächst formulieren die Schülerinnen und Schüler realistische Handlungsmöglichkeiten mit Type I Conditionals. Darauf aufbauend entwickeln sie mithilfe von Type II Conditionals im Rahmen eines "Dream Eco-Home" visionäre und hypothetische Konzepte. Abschließend reflektieren sie vergangene Entscheidungen und verpasste Chancen im Bereich nachhaltiger Gebäudetechnik unter Verwendung von Type III Conditionals. Neben der sprachlichen Kompetenzentwicklung werden auch Bewertungskompetenz und nachhaltigkeitsbezogenes Denken gefördert. Die Lernenden setzen sich mit ökologischen und ökonomischen Auswirkungen technischer Lösungen auseinander und reflektieren sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten. Die Unterrichtseinheit eignet sich besonders zur Verbindung von funktionalem Grammatiklernen mit Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie zur Förderung handlungs- und produktionsorientierter Kompetenzen. Die Unterrichtseinheit ist sowohl didaktisch als auch methodisch konsequent kompetenzorientiert aufgebaut und verbindet funktionales Grammatiklernen mit einem lebensweltnahen Kontext im Bereich nachhaltiger Gebäudetechnik. Didaktisch orientiert sich die Einheit an zentralen Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwick-lung (BNE). Das Thema "klimafreundliches Wohnen" weist eine hohe Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung auf, da steigende Energiepreise und ökologische Herausforderungen direkte Auswirkungen auf die Lebensrealität der Lernenden haben. Gleichzeitig ermöglicht der SHK-Kontext einen konkreten und anschaulichen Zugang zu technischen Lösungen und deren Bewertung. Die Progression entlang der Conditional Types I–III dient nicht nur der grammatischen Strukturierung, sondern bildet eine kognitive Entwicklung ab: von realistischen Handlungsmöglichkeiten (Type I) über visionäre Konzepte (Type II) hin zur reflektierenden Bewertung vergangener Entscheidungen (Type III). Dadurch wird Grammatik funktional als Denkwerkzeug genutzt. Methodisch wird ein Wechsel von Sozialformen eingesetzt. Einzelarbeitsphasen ermöglichen individuelle Sprachproduktion und Sicherung, während Paar- und Gruppenarbeiten kommunikative Kompetenzen fördern und kooperative Lernprozesse unterstützen. Insbesondere die Transferaufgaben (Beratungstext, Eco-Home-Konzept, Reflexion) ermöglichen eine handlungsorientierte Anwendung der erlernten Strukturen. Scaffolding-Elemente wie Satzstarter und strukturierte Aufgabenstellungen unterstützen leistungsschwächere Lernende, während offene und kreative Aufgaben Differenzierung nach oben ermöglichen. Typische Fehler (z. B. "will" im if-Satz oder "would" im Type III if-clause) werden gezielt aufgegriffen und korrigiert. Die Einheit setzt grundlegende Vorkenntnisse zu einfachen If-Clauses voraus, ist jedoch so aufgebaut, dass alle drei Conditional Types systematisch wiederholt und vertieft werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden Conditional Types I–III korrekt an. nutzen fachbezogenen Wortschatz im Kontext Nachhaltigkeit. formulieren argumentierende und reflektierende Texte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Medien zur Recherche nachhaltiger Technologien. reflektieren Informationen kritisch. präsentieren Ergebnisse adressatengerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Paar- und Gruppenarbeit. geben konstruktives Feedback. präsentieren Ergebnisse gemeinsam.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Rechtschreibung: eu oder äu?

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit mit Arbeitsblättern und interaktiven Übungen für Deutsch / Lesen und Schreiben in der Primarstufe und Sekundarstufe I vermittelt die Rechtschreibregel zu den Diphthongen eu und äu. Die Lernenden erschließen Wortableitungen, wenden die Regel in Übungen und Texten an und gewinnen Sicherheit bei einer häufigen Fehlerquelle der deutschen Rechtschreibung. Die Unterrichtseinheit ermöglicht den Lernenden, die Rechtschreibregel zu eu und äu systematisch zu erarbeiten, zu verstehen und sicher anzuwenden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann Wörter mit dem Zwielaut eu und wann sie mit äu geschrieben werden. Damit greift das Material eine häufige Fehlerquelle der deutschen Schriftsprache auf und unterstützt den Aufbau tragfähiger Rechtschreibstrategien. Der Einstieg erfolgt über einen Zungenbrecher, in dem die Schülerinnen und Schüler die Zwielaute eu/Eu und äu/Äu ergänzen, vergleichen und ihre Entscheidungen begründen. Anschließend erschließen sie die Rechtschreibregel anhand konkreter Beispiele und formulieren einen Merksatz. In weiteren Arbeitsphasen festigen sie die Regel durch Lückentexte, Wortableitungen, Tabellenübungen, Bildbeschriftungen, Partnerdiktate und spielerische Zuordnungsaufgaben mit Wortkarten. Die Einheit legt besonderen Wert auf die Verbindung von Regelwissen, Wortschatzarbeit und Anwendung im Textzusammenhang . Die Lernenden üben nicht nur einzelne Wörter, sondern übertragen die Rechtschreibregel auch auf längere Texte und eigene Schreibprodukte. Differenzierende Aufgaben ermöglichen es, die Textgestaltung bei Bedarf auf ausgewählte Wörter mit eu und äu zu reduzieren. Die Unterrichtseinheit ist kleinschrittig, logisch aufgebaut und auf die sichere Anwendung der Rechtschreibregel zu eu und äu ausgerichtet. Sie verbindet Regelbildung, Übung, Wiederholung und Anwendung im Textzusammenhang und unterstützt die Lernenden dabei, eine häufige Fehlerquelle der deutschen Rechtschreibung bewusst zu bearbeiten. Zu Beginn lenkt ein Zungenbrecher die Aufmerksamkeit auf die Zwielaute eu und äu . Die Schülerinnen und Schüler ergänzen fehlende Schreibungen, vergleichen ihre Lösungen und begründen erste Entscheidungen. Aus dieser problemorientierten Einstiegssituation heraus entwickeln sie die zentrale Rechtschreibfrage: Welche Regel hilft bei der richtigen Schreibung von Wörtern mit eu oder äu ? In den anschließenden Arbeitsphasen erschließen die Lernenden die Regel anhand konkreter und nachvollziehbarer Beispiele. Übungen wie das Ergänzen von Merksätzen, das Bearbeiten von Lückentexten, das Finden von Wortableitungen und das Zuordnen verwandter Wörter fördern den Aufbau von Rechtschreibstrategien. Dabei wird nicht nur isoliertes Regelwissen trainiert, sondern auch die Fähigkeit gestärkt, Schreibentscheidungen sprachlich zu begründen. Im weiteren Verlauf übertragen die Schülerinnen und Schüler die Regel auf komplexere Aufgabenformate. Sie arbeiten mit längeren Texten, verfassen eigene Texte und binden Wörter mit eu und äu in einen sinnvollen schriftsprachlichen Zusammenhang ein. Ein Differenzierungsangebot reduziert die freie Textgestaltung bei Bedarf auf ausgewählte Wörter zur Rechtschreibregel und ermöglicht so eine passgenaue Unterstützung. Häufige Methodenwechsel — etwa Paardiktat, Tafeldiktat, freie Textgestaltung, Wortkartenarbeit und Stuhlkreis — sorgen für Abwechslung und aktivieren unterschiedliche Lernzugänge. Spielerische und kommunikative Übungsformen fördern Motivation, Kooperation und selbstständige Korrektur. So wird die Rechtschreibregel wiederholt, gefestigt und zunehmend sicher in eigenen Schreibprozessen angewendet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben Sicherheit in Kenntnis und Anwendung der Rechtschreibregel zu eu oder äu. wenden die Rechtschreibregel selbstständig und sicher an. können die Schreibung von eu oder äu durch die erworbene Kenntnis der Regel begründen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen Arbeitsanweisungen selbstständig um. korrigieren ihre Ergebnisse in Einzel- oder Partnerarbeit selbstständig. kooperieren miteinander und beziehen Vorschläge und Gedanken ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen in ihre Arbeit ein. gehen würdigend und respektvoll miteinander um. bereichern ihre Arbeit durch gegenseitige Hilfe und Unterstützung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Bildungssprache als Schlüssel zur Teilhabe an Bildungsprozessen

Fachartikel

Durchgängige Sprachbildung und sprachsensibler Unterricht werden für alle Fächer gefordert, denn bildungssprachliche Kompetenzen sind die Voraussetzung für den Zugang zu Bildungsinhalten und Chancengleichheit. Dieser Fachartikel klärt Grundlagen und bietet praktische Ansätze für den Unterricht.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Bau deinen eigenen Elektrolyseur

Kopiervorlage

Ein selbst gebauter Elektrolyseur macht Chemie greifbar: Begeistern Sie Ihre Schülerinnen und Schüler mit praktischem Experimentieren und fördern Sie ihr Verständnis für nachhaltige Energien! In diesem praxisorientierten Projekt bauen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren eigenen Elektrolyseur und führen spannende Experimente durch, um die Wasserelektrolyse hautnah zu erleben. Der Fokus liegt dabei auf der praktischen Wissensvermittlung zur Elektrolyse als nachhaltiger Energietechnologie und dem sicheren Umgang mit dem Energieträger Wasserstoff . Das Projekt beginnt mit einer übersichtlichen Materialliste und hilfreichen Hinweisen zur einfachen Beschaffung der erforderlichen Komponenten. Eine ausführlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung ermöglicht es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Bauprozess eigenständig und in ihrem eigenen Tempo erfolgreich zu durchlaufen. Ergänzend dazu gibt es einen umfassenden Sicherheitshinweis, der potenzielle Risiken beim Umgang mit Wasserstoff aufzeigt und konkrete Maßnahmen beschreibt, um Gefahren zu vermeiden. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ihr Wissen vertiefen möchten, steht ein kompakter Theorieteil zur Verfügung. Dieser bietet eine verständliche Einführung in die grundlegenden Prinzipien der Wasserelektrolyse und vermittelt einen Überblick über das Element Wasserstoff mit seiner spannenden Geschichte und seinen einzigartigen Eigenschaften. Insgesamt kombiniert das Projekt praktisches Lernen mit Sicherheitsbewusstsein und schafft ein fundiertes Verständnis für diese zukunftsweisende Technologie. Es ist für den Einsatz in den Fächern Technik, Chemie, Physik und Elektrochemie rund ums Thema Umwelt- und Klimaschutz geeignet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den chemischen Prozess der Elektrolyse. erlernen den Umgang mit Netzgeräten (Spannung, Stromstärke). kennen Risiken von Wasserstoff. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beweisen Teamfähigkeit. arbeiten sorgfältig und genau. zeigen Verantwortungsbewusstsein.

  • Chemie / Natur & Umwelt / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Hochschule

Mobbing an der Schule: Wer ist bei Schutzmaßnahmen der richtige Adressat?

Fall des Monats

Mobbing an der Schule setzt Betroffene oft massiv unter Druck, sodass schnelles Handeln gefragt ist. Eine Schülerin fordert Schutz vor Übergriffen. Doch vor Gericht entscheidet nicht nur der Inhalt, sondern eine entscheidende Formalie: Wer ist überhaupt der richtige Adressat? Wenn Schülerinnen oder Schüler im Schulalltag Opfer von Mobbing oder Gewalt werden, ist schnelles Handeln erforderlich. Oftmals suchen Eltern den rechtlichen Weg, um Schutzmaßnahmen wie Kontaktverbote oder pädagogische Konsequenzen gegenüber beteiligten Lehrkräften oder Mitschülerinnen und Mitschülern zu erzwingen. In der juristischen Praxis stellt sich dabei jedoch eine entscheidende Hürde: Gegen wen muss sich der gerichtliche Eilantrag richten? Die Unterscheidung zwischen dem Schulträger, meist der Stadt, und dem Land als Dienstherr der Lehrkräfte ist für den Erfolg eines Verfahrens essenziell. Ein falscher Adressat kann dazu führen, dass selbst inhaltlich begründete Schutzersuchen allein aus formalen Gründen scheitern. Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat am 24. Februar 2026 entschieden, dass Schutzmaßnahmen gegen Mobbing und körperliche Übergriffe im Schulbetrieb nicht gegen den Schulträger gerichtet werden können (AZ: 19 B 34/26, 19 E 17/26). Wie das Rechtsportal anwaltauskunft.de mitteilt, wies das Gericht die Beschwerde einer Schülerin zurück. Das Gericht stellte klar, dass eine Verletzung der gerichtlichen Hinweispflicht nicht vorliegt, wenn ein anwaltlich vertretener Antragsteller trotz deutlicher Signale des Gerichts keine Korrektur des Antragsgegners vornimmt. Streit um Zuständigkeit bei Mobbing-Vorwürfen an Sekundarschule In dem Verfahren hatte eine Schülerin im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes beantragt, dass Schutzmaßnahmen gegen Mobbing, körperliche Übergriffe und psychische Belastungen im Schulbetrieb getroffen werden. Außerdem sollte erreicht werden, dass zwei Mitarbeiterinnen einer Sekundarschule bis zur Entscheidung in der Hauptsache keinen pädagogischen oder betreuenden Kontakt mehr zu ihr haben. Die Antragstellerin richtete ihren Antrag auf einstweilige Anordnung gegen die Stadt Gelsenkirchen in ihrer Funktion als Schulträgerin. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen wies den Antrag in erster Instanz ab, da die Stadt für schulfachliche Angelegenheiten nicht die richtige Antragsgegnerin sei. Im Beschwerdeverfahren rügte die Schülerin unter anderem, das Gericht hätte sie deutlicher auf den notwendigen Wechsel des Antragsgegners hinweisen müssen. Innere Schulangelegenheiten liegen im Verantwortungsbereich des Landes Das Oberverwaltungsgericht folgte der Argumentation der Vorinstanz. In den Urteilsgründen hieß es, das Verwaltungsgericht habe bereits in der Eingangsverfügung darauf hingewiesen, dass die Zuständigkeit der Stadt als Schulträgerin zweifelhaft sei. Rechtlich müsse strikt zwischen äußeren Schulangelegenheiten, für die der Schulträger zuständig ist (z. B. Gebäude, Sachausstattung), und inneren Schulangelegenheiten unterschieden werden. Schutz- und Unterlassungsansprüche, die den pädagogischen Kernbereich und das Schulverhältnis betreffen, fallen in die Zuständigkeit des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein Beteiligtenwechsel im laufenden Beschwerdeverfahren wurde als nicht sachdienlich abgelehnt, da dies den Rechtsstreit erheblich verzögert hätte. Was bedeutet das für Betroffene? Die Entscheidung verdeutlicht die Komplexität des Schulrechts bei Haftungs- und Schutzfragen. Für die Durchsetzung von Rechten im Schulalltag ist die korrekte Bestimmung des Antragsgegners entscheidend. Ansprüche, die auf das Verhalten von Lehrkräften oder die Gestaltung des Unterrichts abzielen, müssen gegen das jeweilige Bundesland gerichtet werden. Ein Irrtum in dieser Frage kann, wie der vorliegende Fall zeigt, auch bei dringenden Schutzbedarfen zum Prozessverlust führen, wenn Hinweise des Gerichts nicht unmittelbar zur Antragsänderung genutzt werden. Informationen: www.anwaltauskunft.de

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

"Krabat" im Deutschunterricht: Digitale Lektürearbeit

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit Deutsch für Klasse 7 erschließt den Jugendroman "Krabat" über handlungs- und produktionsorientierte Verfahren wie Standbilder, Inhaltsangaben und visualisierendes Interpretieren. Dabei verfassen Schülerinnen und Schüler eigene Texte digital und dokumentieren ihre Ergebnisse in einem Buch-Dossier. Diese Unterrichtseinheit ermöglicht eine handlungsorientierte und produktive Auseinandersetzung mit dem Jugendroman " Krabat" . Im Zentrum steht die fortlaufende Lektürearbeit, bei der die Lernenden eigene Texte verfassen, zentrale Aspekte des Romangeschehens erschließen und ein individuelles Dossier zum Buch gestalten. So verbinden sich Literaturunterricht , kreative Schreibanlässe und digitale Gestaltung zu einem motivierenden Lernprozess. Die Unterrichtsideen setzen an wesentlichen Lernschritten der Romanarbeit an: am Einstieg in die Lektüre, an der Erarbeitung zentraler Handlungsmomente sowie an analytischen und gestaltenden Verfahren wie Standbildern , Inhaltsangaben und visualisierendem Interpretieren . Die Lernenden lesen den Roman weitgehend selbstständig, reflektieren ihre Leseerfahrungen und präsentieren Ergebnisse in unterschiedlichen Formaten. Dadurch fördert die Einheit sowohl das Textverständnis als auch die Fähigkeit, literarische Inhalte kreativ und strukturiert aufzubereiten. Besonders praxisnah ist der flexible Aufbau des Materials: Die vorgestellten Methoden lassen sich nicht nur mit " Krabat" , sondern auch mit anderen Jugendbüchern einsetzen. Lehrkräfte erhalten damit Impulse für einen offenen, anpassbaren Literaturunterricht, in dem Klassen auch eigene Lektüren auswählen und bearbeiten können. Eine vertiefende individuelle Auseinandersetzung erfolgt zu Hause in Form einer Lesemappe , die als Leistungsnachweis genutzt werden kann. Die Unterrichtseinheit unterstützt damit fachliches Lernen ebenso wie Medienbildung , Kooperation und die reflektierte Präsentation von Arbeitsergebnissen. Zu " Krabat" liegen zahlreiche Unterrichtsmodelle vor, die unterschiedliche literaturdidaktische Zugänge eröffnen. Diese Unterrichtseinheit konzentriert sich deshalb bewusst auf die zentralen Gelenkstellen der Lektürearbeit und verbindet analytische, kreative und handlungsorientierte Verfahren. Im Mittelpunkt stehen der Einstieg in die Lektüre , die schrittweise Erarbeitung des Romangeschehens mit Standbildern , das Verfassen von Inhaltsangaben sowie Formen des visualisierenden Interpretierens . Auf diese Weise setzen sich die Lernenden nicht nur mit Handlung und Figuren auseinander, sondern erschließen den Roman auch über produktive und darstellende Zugänge. Das unterstützt sowohl das Textverständnis als auch die aktive Beteiligung im Unterricht. Eine vertiefende individuelle Auseinandersetzung erfolgt im Anschluss an die gemeinsame Unterrichtsphase zu Hause: Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine persönliche Lesemappe , in der sie ihre Arbeitsergebnisse dokumentieren, strukturieren und reflektieren. Diese kann zugleich als Klassenarbeit beziehungsweise Leistungsnachweis gewertet werden. Die Einheit verbindet damit gemeinsame literarische Erarbeitung im Unterricht mit eigenverantwortlichem Arbeiten und schafft einen klaren Rahmen für nachhaltige Lektüreprozesse. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen einen längeren Jugendroman weitgehend selbstständig und erschließen zentrale Inhalte, Figuren und Handlungsmotive. reflektieren eigene Lesehaltungen, Lesegewohnheiten und Leseerwartungen im Umgang mit literarischen Texten. erproben kreative, analytische und produktionsorientierte Zugänge zu "Krabat" und präsentieren ihre Ergebnisse in unterschiedlichen Formen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ im Team an literarischen und gestalterischen Aufgabenstellungen. präsentieren Arbeitsergebnisse vor der Klasse und gehen auf Rückmeldungen konstruktiv ein. entwickeln Bewertungskriterien und reflektieren deren Anwendung im gemeinsamen Arbeitsprozess. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Informationsquellen zielgerichtet zur Erarbeitung und Gestaltung ihrer Beiträge. gestalten Texte und Produkte mithilfe manueller und digitaler Elemente adressatengerecht. bewerten die Wirkung und Funktion unterschiedlicher analoger und computergestützter Gestaltungsmittel.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Linksammlung: Aufklärungsprojekte, Präventionsprogramme, Workshops und Fortbildungsangebote

Fachartikel

Hier finden Sie eine Übersicht von aktuellen Aufklärungsprojekten, Präventionsprogrammen, Workshops und Fortbildungsangeboten für Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Kindern und Jugendlichen zu den Themen Pubertät und Sexualität arbeiten möchten.

  • Fächerübergreifend

Linksammlung: Sexualität

Fachartikel

Hier finden Sie eine umfangreiche Zusammenstellung von Informations- und Beratungsangeboten zu den Themen Liebe, Sexualität, Verhütung, Schwangerschaft, Geburt sowie HIV und Aids.

  • Fächerübergreifend
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