Unterrichtsmaterialien zum Thema "Zoologie"

  • Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle

Weiteres Unterrichtsmaterial finden Sie im Lehrer-Online-Shop.

13 Treffer zu "Zoologie"
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

Der Storchenzug im Internet

Unterrichtseinheit

Der Zug der Weißstörche fasziniert alle Altersgruppen. Im Internet kann man die Vögel auf ihrer Reise von Norddeutschland nach Afrika oder nach Spanien verfolgen. Auf hochauflösenden Karten sieht man, wo sie sich gerade befinden. Die Vergleiche verschiedener Individuen und ihrer Zugwege aus verschiedenen Jahren zeigen spannende Abweichungen vom klassischen Schulbuchwissen und liefern viele Anregungen für eigene Fragestellungen und Untersuchungen.Was suchen Störche aus deutschen Feuchtgebieten am Südrand der Sahara? – Im Storchenzug-Projekt werden Weißstörche auf ihrem Flug nach Afrika und zurück über die Satellitentelemetrie verfolgt. Mithilfe kleiner Sender auf dem Rücken und GPS (Global Positioning Systems) werden die Tiere tagesaktuell geortet. Der NABU beziehungsweise die NAJU bieten darüber hinaus einen täglichen Blog mit Kommentaren und viele geografische und landestypische Informationen zur Reiseroute an. Die in dieser Unterrichtseinheit vorgestellten Materialien und Arbeitsblätter geben Anregungen zur offenen Erforschung des Vogelzugs für Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen: Für die Klassen 5 und 6 kann man eher phänomenologisch affektive Lehrziele verfolgen, in der Oberstufe systematisch ökologischen, verhaltens- und evolutionsbiologischen Fragen nachgehen. Einsatz der Arbeitsblätter und Inhalte Bei den hier angebotenen Materialien handelt sich um offene Arbeitsblätter , die zu differenzierter Arbeit mit dem Thema Storchenzug anregen sollen. Ausgehend von konkreten Fragen oder offenen Problemstellungen wird erwartet, dass sich die Lernenden eigene Wege suchen, die Fragen zu beantworten und weitere Fragen zu stellen. Endgültige Antworten und abschließende "Merksätze" sind nicht beabsichtigt. Die Lehrkraft muss sich in die Rolle des "Mitforschers" begeben und allenfalls Hilfen geben, einen Gedanken zu formulieren und Ergebnisse als solche zu erkennen, wie zum Beispiel diese: "Der Weg nach Südafrika kann direkt oder über den Tschad führen." "Auf dem Wegzug machen die Störche im Tschad oder im Sudan drei bis vier Wochen Pause, auf dem Rückzug geht es in einem Rutsch nach Hause." "Penelope zog in den drei beobachteten Jahren jedes Mal auf einem etwas anderen Weg." Mögliche Themen Der Vogelzug kann in verschiedenen inhaltlichen Zusammenhängen behandelt werden, darunter die folgenden: Überwinterung Arten- und Biotopschutz Orientierung Methoden der Erforschung von Tierwanderungen Flugleistungen Das Storchenzugprojekt bietet in außergewöhnlich anschaulicher und ansprechender Weise eine Fülle aktueller Daten über den Vogelzug. Die Probleme der "wandernden Tiere", der Energieeffizienz beim Fliegen, der Evolution des Zugverhaltens können damit vertiefend behandelt werden. Affektive Lehrziele und neue Medien – virtuelle Begleitung vertrauter Individuen Ein emotionaler Aspekt der Vogelkunde kam bisher bei den traditionellen Unterrichtsmethoden durch die Winterfütterung oder durch die Beobachtung von wegziehenden und heimkehrenden Arten ins Spiel. Mit der Online-Verfolgung von Störchen kann man nun einen unmittelbaren Bezug zu einzelnen Tieren aufbauen, der an die Alltagserfahrung Jugendlicher anknüpft: Man "begleitet" namentlich bekannte Individuen auf ihrer Reise. Seit der Saison 2009/2010 wird während der Brutzeit an einem Storchennest eine Webcam eingerichtet. Die Schülerinnen und Schüler können sich mit "ihrem Patentier" somit schon im Sommer anfreunden. Auf der Website Storchennest.de bietet der NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) ausführliches Bildmaterial an. So können mit der virtuellen Begleitung alle oben genannten Themen behandelt und mit affektiven Lehrzielen verbunden werden. Überraschende Ergebnisse Die Störche verhalten sich überhaupt nicht schematisch, sondern bieten zahlreiche Anlässe zu Fragen: "Warum biegt Penelope nach Westen in Richtung Tschad ab?" "Peterchen macht zwei Wochen Pause – was findet er während dieser Zeit zu fressen?" "Welche Rolle spielt das Wetter?" Die von den Lernenden untersuchten Daten sind authentisch und die Ergebnisse zum Teil auch für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neu ( Berthold, Querner 2002 ). Wetter, physische Geographie und politische Situation Wichtige Zusatzinformationen können von den Lernenden über das Internet gesammelt und ausgewertet werden, zum Beispiel Wetterdaten oder Satellitenbilder. Entfernungen können mithilfe von Online-Flugstreckenrechnern bestimmt werden. Geografische Fragen stellen sich fast automatisch bei der Verfolgung der Störche. So können politische und physische Themen aufgegriffen werden. Das zeigt die Aussage eines am Telemetrieprojekt beteiligten Forschers: "Mit Sendern versehene Störche sind im Libanon, in Israel und in Ägypten besonders gefährdet, da sie wegen der kleinen Antennen als 'Spione' angesehen und beschossen werden". Höhenkarten, Wetterdaten und Geoinformationssysteme (GIS) werden als Werkzeuge benutzt, um die Biologie "unserer Störche" zu verstehen.Die Schülerinnen und Schüler vollziehen die Zugwege von Oststörchen und Weststörchen mit ihren Varianten nach. erforschen die Unterschiede zwischen Individuen und Zugjahren. übertragen die Zugstrecken genau und differenziert in Karten – und dies unter Beachtung von Meerengen und Gebirgspässen! bestimmen die Leistungen der Störche auf ihrem Zug: Höhen, Strecken, Geschwindigkeiten. nehmen Entfernungsschätzungen und -messungen mithilfe des Atlas und von Entfernungsrechnern aus dem Internet vor. gewinnen einen Bezug zur physischen und politischen Geografie des Zugwegs. gehen mit geografischen Längen und Breiten um. stellen Bezüge zwischen dem Verhalten der Störche und ihren Lebens- und Ruheräumen her.

  • Biologie  / Geographie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Winterwerkstatt - Für den fächerübergreifenden Unterricht

Unterrichtseinheit

Dieser Unterrichtsvorschlag zum Thema Winter gibt Tipps zur Nutzung von Internetseiten, die entweder die Unterrichtsvorbereitung thematisch ergänzen oder Materialien für den unmittelbaren Einsatz im Unterricht liefern.Was machen die Tiere im Winter? Müssen sie frieren? Müssen sie gefüttert werden? Welche Tiere halten Winterschlaf? Weshalb ziehen einige in wärmere Gefilde? Fragen, die im Rahmen eines Unterrichtsprojektes "Winterwerkstatt" erarbeitet werden können.Doch was machen die Tiere, die Igel, die Eichhörnchen oder die Vögel? Wie kommen sie über den Winter? Müssen die Tiere frieren, finden sie möglicherweise nicht genügend Futter? Wie sammelt zum Beispiel das Eichhörnchen Vorräte und wie lagert es sie? Warum fliegen manche Vögel in den Süden? Warum macht der Igel einen Winterschlaf? Neben Informationen, die man hierzu über das Internet erhält, kann das WWW auch sinnvoll als Pubikationswerkzeug eingesetzt werden. Es gibt bereits Beispiele, die Anregungen zu eigenen Unterrichtsprojekten bieten. Die Schülerinnen und Schüler können gezielt zu Informationen geleitet werden und diese in Form von Arbeitsaufträgen weiter verwerten. Auf der Homepage des Wiener Bildungsservers können Sie kostenlos Arbeitsblätter für eine Internetrallye herunterladen. Anhand der Arbeitsblätter sollen die Kinder Informationen zum Thema "Tiere im Winter" sammeln. Außerdem vertiefen sie Kompetenzen im Umgang mit dem Medium Internet. Eva Knieps, Gudrun Lohmann (2010): Lernen an Stationen in der Grundschule - Neue Ausgabe: 3./4. Schuljahr - Tiere im Winter. Cornelsen Verlag Scriptor. Sabine Willmeroth und Anja Rösgen (1999): Die Winterwerkstatt. Arbeitsmaterialien und -vorschläge. Verlag an der Ruhr. Zudem bietet das Thema Winter gute Anlässe zum Experimentieren. Wetterexperimente oder Versuche zu den unterschiedlichen Aggregatzuständen des Wassers verdeutlichen den Kindern Vorgänge, die sie bei winterlichen Temperaturen als alltägliche Gegebenheit hinnehmen.

  • Jahreszeiten  / Sache und Technik
  • Primarstufe

Simulation einer Ameisenstraße mit NetLogo

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erkunden die Schülerinnen und Schüler mit einer agentenbasierten Simulationsumgebung das Verhalten von Ameisen und entdecken dabei, wie die einzelnen Tierchen im Zusammenspiel mit zahlreichen Artgenossen das Phänomen einer Ameisenstraße erzeugen.Viele Schülerinnen und Schüler sind im Wald schon einmal einer Ameisenstraße begegnet. Liegt in der Nähe eines Ameisenhaufens etwas Futter, zum Beispiel ein kürzlich verendeter Regenwurm oder ein verloren gegangenes Stückchen Kuchen, stellt sich am Futterplatz bald ein emsiges Kommen und Gehen ein. Auf einer wohldefinierten Route eilen die Arbeiterinnen herbei und kehren futterbeladen zum Nest zurück. Im Rahmen dieser Unterrichteinheit kommt das kostenlose Simulationswerkzeug NetLogo zum Einsatz. Die Schülerinnen und Schüler erleben das zentrale systemtheoretische Konzept der "Selbstorganisation" am Beispiel von Futter suchenden Ameisen. Von Selbstorganisation spricht man, wenn auffällige raum-zeitliche Strukturen aufgrund der Wechselwirkung zahlreicher Systemteile selbstständig entstehen, ohne dass dazu ein übergeordneter "Koordinator" oder "Organisator" notwendig ist. Mögliche Themenfelder Die Simulation der Ameisenstraße kann beispielhaft das Prinzip der Selbstorganisation veranschaulichen, zum Beispiel im Rahmen der Ökologie oder bei der Behandlung von Hyperzyklen (Entstehung des Lebens). Zudem kann die Simulation das Thema Staaten bildende Insekten "würzen". Unterrichtsverlauf und Arbeitsmaterial (I) Mit der Simulation "Game of Life" lernen die Schülerinnen und Schüler das Grundprinzip der agentenbasierten Modellierung kennen. Nach der Beobachtung einer realen Ameisenstraße steigen sie in die virtuelle NetLogo-Ameisenwelt ein. Unterrichtsverlauf und Arbeitsmaterial (II) Die Schülerinnen und Schüler experimentieren weitgehend selbstständig mit der virtuellen Ameisenstraße. Vor dem Start der Experimente sollen konkrete Erwartungen formuliert werden. Unterrichtsverlauf und Arbeitsmaterial (III) In der Diskussionsphase kann - falls die Zeit reicht - auch die Aussagekraft von Simulationen prinzipiell hinterfragt werden. Zum Abschluss sollte auf jeden Fall der Bogen zum Thema "Selbstorganisation" gespannt werden. Die Schülerinnen und Schüler kennen das Grundprinzip der agentenbasierten Modellierung (Agenten, Regeln und Zeitschritte). lernen das Phänomen und den Begriff der Selbstorganisation kennen erkennen, dass eine kleine Parameterveränderung an einem komplexen System unerwartet große Auswirkungen und umgekehrt eine große Parameterveränderung praktisch keine Auswirkung haben kann. lernen, dass einem Experiment immer eine Phase der Erwartungsbildung vorausgeht und eine Phase der Interpretation folgt. Den nächstliegende Zugang zur NetLogo-Simulation der Ameisenstraße im Unterricht bietet sicher das Thema Ameisen oder andere Staaten bildende Insekten (Bienen, Hummeln, Wespen, Termiten). Unterrichtseinheiten zu diesen Themen können mit der Ameisensimulation "gewürzt" werden. Eigenschaften komplexer Systeme lassen sich in der Biologie gut an ökologischen Systemen studieren. Die meisten Lehrmittel nähern sich der Thematik der "Selbstorganisation" zunächst mit Hilfe des verwandten Begriffs der "Selbstregulation" an (zum Beispiel "Biologie heute SII" [Schroedel], Ausgabe 1997: S. 134f, Ausgabe 2004: S. 242f; "Biologie Linder" [Metzler], Ausgabe 1998, S. 80f; "Biologie Oberstufe" [Cornelsen], Ausgabe 2001, S. 336f.) Beim Vorgang der Selbstregulation halten sich aufgrund der Interaktion der Systemteile wichtige Zustandsvariablen in bestimmten oberen und unteren Grenzen, so dass die Struktur des Systems nicht zerstört wird. Beispiele hierzu reichen vom pH-Wert des Blutes bis zur Tragekapazität eines Ökosystems für eine bestimmte Tierart. Typischerweise gibt es in den Lehrbüchern zur Selbstregulation ein Kapitel über die Dynamik von Populationsgrößen. In aller Regel wird das berühmte Schneehasen/Luchs-Beispiel angeführt, das auch in der Lehrer-Online-Unterrichtseinheit Das biologische Gleichgewicht verwendet wird. Dieses Beispiel zeigt schön, wie die beiden Populationsdichten von Luchs und Hase sich selber gegenseitig regulieren. Durch die Selbstregulation entsteht ein zeitlich geordnetes (zyklisches) Muster, die berühmten phasenverschobenen Schwingungen. Der Bezug zum Thema der Selbstorganisation ist am Rande zwar bereits gegeben, steht aber noch nicht im Zentrum. Soll nicht das Thema der Selbstregulation, sondern der Selbstorganisation im Mittelpunkt des Unterrichts stehen, bietet sich das hier vorgestellte Beispiel der Ameisenstraßen an. Es zeigt auch - stellvertretend für alle Systeme mit vielen interagierenden Elementen - dass kleine Änderungen in den Anfangsbedingungen große Auswirkungen auf das Systemverhalten haben können. Einen anderen Zugang zum Thema Selbstorganisation bietet das Themenfeld "Entstehung des Lebens". So wird in einigen Schulbüchern (zum Beispiel "Biologie Linder") der Hyperzyklus nach Eigen/Schuster als Beispiel für eine Selbstorganisation beschrieben. Hier könnte die Unterrichtseinheit zum Thema der Ameisenstraßen als einführendes Beispiel für selbstorganisierende Systeme dienen, da dieses Phänomen den Schülerinnen und Schülern natürlich vertrauter ist als ein molekularer Hyperzyklus. Hyperzyklen Welche Voraussetzungen müssen für eine Entstehung lebender Systeme gegeben sein? Infos auf der Website von Botanik online, einem Angebot des Fachbereichs Biologie der Uni Hamburg. In dieser Phase geht es noch nicht um die Ameisenstraße, sondern um eine kompakte Hinführung zur Modellierumgebung NetLogo. In einem Lehrervortrag präsentiert die Lehrperson NetLogo (zum Beispiel wichtige Bildschirmelemente) und die wesentlichen Konzepte (Agenten, Zeitschritt, Regeln). Anschließend experimentieren die Schülerinnen und Schüler im Computerraum selbstständig mit dem "Game of Life" und notieren sich ihre Beobachtungen. Falls kein Computerraum zur Verfügung steht, geht die Lehrperson durch die Beispiele, indem sie NetLogo und das "Game of Life" über den Beamer zeigt. In Anbetracht der doch recht trockenen Materie ist es sicher sinnvoll, das Thema mit der direkten Anschauung einer natürlichen Ameisenstraße auf dem Schulhausareal zu beginnen (falls möglich Untersuchung eines Kunstnestes). Mit dem Eindruck der Futter sammelnden Ameisen im Hinterkopf kann die Lehrperson mit der Klasse den Schritt von der bloßen Anschauung und Beschreibung des Phänomens zu der Suche nach einer plausiblen Erklärung machen. Vorschläge werden gesammelt. Meistens fällt das Stichwort "Duftstoff" ziemlich bald. Hier kann die Lehrperson einen Kontrast schaffen, indem sie die Überlegungen bewusst in eine Richtung lenkt, in der ein "Organisator" (zum Beispiel die Ameisenkönigin) gebraucht wird: Die Erstentdeckerin könnte beispielsweise mit ihren Antennen allen anderen Ameisen Winkel und Distanz zur Futterquelle auf den Kopf trommeln oder in Analogie zur Bienensprache "vortanzen". An diesem Punkt nimmt die Unterrichtseinheit von der Ideensammlung kommend eine recht pragmatische Abkürzung direkt zu einer bereits fertig in NetLogo umgesetzten Idee eines virtuellen Ameisenvolkes (ameisenstrasse.nlogo). Spannend ist jetzt der Vergleich mit den Ideen, die im Zusammenhang mit Duftstoffen gesammelt wurden. Welche Regeln wurden bereits genannt, welche sind offenbar zusätzlich erforderlich? War unser Modell zu einfach gestrickt? In Einzelarbeit sollen die Schülerinnen und Schüler den Text unter dem Abschnitt 2.1 des 2. Arbeitsblattes (ameisenstrasse_ab2_ants), "Regeln der virtuellen Ameisenwelt", sehr genau lesen. Hier werden Regeln kurz und knapp formuliert. Auf jeden Fall soll die Lehrperson im Plenum noch einmal Schritt für Schritt die Regeln durchgehen und einzelne Begriffe wie "Verdunstungsrate" oder "Pheromon" sowie die Laufskizze (Abb. 2 auf dem Arbeitsblatt) erläutern. Experimente Die Schülerinnen und Schüler führen insgesamt vier verschiedene Experimente durch, die auf dem 2. Arbeitsblatt genau beschrieben werden. Einsatz der Simulation im Computerraum (Gruppenarbeit) In meinem Unterricht hat es sich bewährt, nach jedem Experiment innezuhalten und die Ergebnisse zu besprechen (siehe Verlaufsplan "Ameisenstraße" ). Erfahrungsgemäß ist das Arbeitstempo in den Gruppen allerdings recht unterschiedlich. Das kann zu Spannungen führen, wenn eine Gruppe warten muss (wo es doch so spannend wäre, weiterzufahren!). In diesem Fall lohnt es sich bei den schnellen Gruppen zuerst zu kontrollieren, ob die Aufgaben der Arbeitsblätter auch mit ganzen (!) Sätzen beantwortet wurden und auf den für die Antworten vorgesehenen Linien nicht nur hingeworfene Stichworte zu finden sind. Wenn ersteres der Fall ist, dann dürfen die schnellen Gruppen in der "NetLogo Models Library" (kostenloser Download zusammen mit der NetLogo-Software aus dem Internet) stöbern und dort nach Lust und Laune Modelle ausprobieren. Hierbei können sie beliebig viele Knöpfe drücken und schauen, was passiert. Wenn die Lehrperson dann mit der Plenumsphase beginnt, muss sie allerdings sehr darauf achten (Rundgang an den Bildschirmen vorbei!), dass die geöffneten Modelle aus der Library wieder geschlossen werden. Die "Freaks" kleben sonst an ihren Privatspielereien mit anderen Modellen und verpassen die Plenumsrunde. Lehrerdemonstration per Beamer Steht statt eines Computerraums nur ein Computer für die Lehrperson mit Beamer zur Verfügung, kann der Takt natürlich sehr viel genauer vorgegeben werden. Die Experimentierphase ist zu vergleichen mit auf dem Lehrerpult vorgeführten Chemieexperimenten und dazwischen eingestreuten schriftlich formulierten Fragen. Leider geht dabei das Schülerexperiment mit NetLogo verloren. Nach der Erfahrung des Autors sorgt aber die Spannung bei den einzelnen Experimenten dafür, dass diese Phase nicht als eintöniger Lehrervortrag wahrgenommen wird. Die schriftlich gestellten Fragen und die selbst eingefügten Antworten wirken dem effektiv entgegen. Was ist der Witz beim Experiment? Das Ziel dieser Phase ist ein Rhythmus, der die Schülerinnen und Schüler immer wieder durch dieselben Stationen des Erkenntnisgewinns führt: Erwartung Experiment durchführen Ergebnisse, Beobachtungen Interpretation neues Experiment planen Erwartung ... Die Herausforderung für die Lehrperson besteht darin, dafür zu sorgen, dass die Schülerinnen und Schüler nicht einfach den Startknopf der Simulation drücken, ohne zuvor konkrete Erwartungen zu formulieren und auf das Arbeitsblatt zu schreiben. Die Verlockung ist zwar groß, muss aber rigoros unterbunden werden. In der Sekundarstufe II lohnen sich explizite Bemerkungen, dass der "Witz" des Experimentierens ohne Nachdenken verloren gehe und dass nur Kinder gleich alle Knöpfe drücken, um zu sehen, ob irgendwo "ein Lämpchen leuchtet". Die Schülerinnen und Schüler halten sich mit diesem tieferen Verständnis für das Vorhaben dann meistens an das Konzept. Oberfläche der Simulation Die Position des Ameisennestes (lila) befindet sich in der Mitte der virtuellen Ameisenwelt. Rundherum befinden sich drei Futterquellen in verschieden großen Distanzen zum Nest (türkis, hell- und dunkelblau). Nach dem Start krabbeln die virtuellen Ameisen aus dem Nest und erkunden die Umgebung. Stoßen Sie dabei auf eine Futterquelle, gehen sie auf direktem Weg zum Nest zurück und hinterlassen dabei einen Duftstoffschweif (hohe Duftstoffkonzentrationen = weiß, niedrige Duftstoffkonzentrationen = grün). Mit den Schiebereglern können die Zahl der Ameisen, die Diffusions- und die Verdunstungsrate des Duftstoffes (=Pheromon) variiert werden. Das Modell geht davon aus, dass die Ameisen winzige flüssige Tröpfchen absetzen. Das scheint in der realen Welt auch so zu sein. Ist ein Tröpfchen abgesetzt, geht es rasch in die Gasphase über. Die Geschwindigkeit für diesen Prozess nennt man Verdunstungsrate. In der Gasphase verteilen sich die Pheromonmoleküle aufgrund der Braunschen Molekularbewegung im Raum. Diesen Prozess, bei dem sich jeder Stoff so lange in einem bestimmten Volumen verteilt, bis seine Konzentration überall gleich ist, nennt man Diffusion. Dazu braucht es also keinen "Wind", es braucht nur die Eigenbewegung der Pheromonmoleküle. Die Pheromonkonzentration lässt sich mit einem Schalter auch komplett abstellen. Wenn man mit dem Mauszeiger in das Diagrammfenster "Verbleibendes Futter je Quelle" geht und die Kurvenverläufe abfährt, werden die Werte der jeweiligen Koordinaten angezeigt (Futtermenge und Zeit). Dadurch lässt sich die Simulation bereits ad-hoc quantitativ auswerten. Für eine tiefer gehende Datenanalyse ist ein Datenexport in ein Tabellenkalkulationsprogramm (zum Beispiel Excel) möglich. Diskussion Die Diskussion im Plenum nach dem letzten Experiment geht auf mögliche Artefakte ein. Dies ist ein wichtiges, aber heikles Thema, mit dem jede Modelliererin und jeder Modellierer zwangsläufig in Kontakt kommt. Es lohnt sich, hier mit der Klasse eine Diskussion über den Wirklichkeitsgehalt von Computermodellen zu führen (falls die Zeit reicht). Die Diskussion kann ohne Weiteres mit offenen Fragen enden, denn auch in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung wogen die Argumente für und wider Computermodelle hin und her. Leitfragen für die Diskussion sind zum Beispiel: Würden Ameisen in der Realität wirklich auf eine zeitverschwenderische Weise hin- und herlaufen? Wovon hängt das Simulationsresultat am konkreten Beispiel ab? Ist es nur ein Kunstprodukt (= Artefakt)? Woher kommt die Formulierung der Ameisenregeln, insbesondere die Geradeaus-Lauf-Regel? Können wir eine Ameise fragen, wie sie denkt? Können wir von Modellen prinzipiell etwas lernen? Was bringen Computermodelle überhaupt? Zu diesen Fragen gibt es einen didaktisch großartig aufgebauten Artikel von John D. Sterman. Die Lektüre lohnt sich, wenn die Lehrperson hier den Schülerinnen und Schülern den Wert von Computersimulationen fundiert darlegen möchte. Der Artikel liegt nur in englischer Sprache vor: Sterman, J.D. (1994) Learning in and about complex systems. System Dynamics Review Vol. 10, nos. 2-3 (Summer-Fall). pp. 291-330. Abschlussphase Am Ende der Unterrichtseinheit ist es wichtig, den Bogen nochmals zum Konzept der "Selbstorganisation" zu spannen. Der Punkt "Ordnung ohne Organisator" ("order for free" oder "the invisible hand" sind dazugehörige amerikanische Schlagworte) muss noch einmal speziell herausgehoben werden. Falls noch Zeit bleibt, können selbstorganisierte Phänomene aus den Sozialwissenschaften besprochen werden, zum Beispiel die Segregation von schwarzer und weißer Bevölkerung in amerikanischen Städten oder "Staus aus dem Nichts", wie sie im Straßenverkehr entstehen. Zu dem letztgenannten Beispiel lassen sich diverse Applets und Animationen aus dem Internet nutzen: Dress, A. , Hendrichs, H., Küppers, G. (1986) (Hrsg.) Selbstorganisation - Zur Entstehung von Ordnung in Natur und Gesellschaft, Piper, München Camazine, S., J. L. Deneubourg, N. R. Franks, J. Sneyd, E. Bonabeau, and G. Theraulaz (2001) Self-organization in Biological Systems. Princeton University Press, Princeton Mikhailov, A.S. and Calenbuhr, V. (2002) From Cells to Societies: Models of Complex Coherent Action. Springer, Berlin Resnick M. (2000) Turtles, termites and traffic jams. MIT Press Hölldobler B., Wilson E. O. (1995) Ameisen. Die Entdeckung einer faszinierenden Welt. Birkhäuser Verlag, Basel

  • Biologie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fische: Grundwissen und Lebensweisen

Unterrichtseinheit

Das Thema Fische gehört zum Standardrepertoire im Biologieunterricht der Sek I. Mithilfe dieser Unterrichtsmaterialien werden einige grundlegende Kenntnisse zum Verständnis der Lebensweise von Fischen unter Zuhilfenahme des Internets erarbeitet und einige spezielle Themen wie Fischzucht, Rote Liste, Aquarium und Vorurteile gegenüber Haien und Piranhas behandelt.Die ersten drei Themen behandeln die grundlegenden Aspekte und sind als Einheit konzipiert, die weiteren vier Themen behandeln jeweils einen einzelnen Aspekt und können auch einzeln hinzugefügt werden. Noch eine Anmerkung: Natürlich ersetzt die Behandlung unter Zuhilfenahme der Neuen Medien keine originäre Begegnung und den Einsatz von realen Objekten. Nicht umsonst ist die Präparation eines Fisches ein "Highlight" in der Sek I. Im Arbeitsblatt 3 finden Sie eine Internetadresse mit einer detaillierten Beschreibung und vielen Fotos zur Präparation. Trotzdem bietet das Internet eine Möglichkeit, die ansonsten nur schwer realisierbar ist: Den virtuellen Besuch der großen Aquarien. Unter den Internet-Adressen sind viele der Aquarien mit einer Webcam aufgelistet und können von den Schülerinnen und Schülern "besucht" werden. Unter dem Thema finden Sie jeweils Erläuterungen und ein Arbeitsblatt im pdf-Format zum Download. Fische sind eben Fische, oder? Doch wenn wir versuchen, einen Fisch genauer zu beschreiben, kommen wir doch in so manche Schwierigkeit, denn zum Beispiel ihre "Fisch-Form" oder das Leben im Wasser haben die Fische nicht alleinig und exklusiv im Tierreich. Im Tierreich unterscheiden die Biologen fünf "Klassen" von Wirbeltieren: 1. Fische mit etwa 25.500 Arten 2. Lurche (Amphibien) mit etwa 3.000 Arten 3. Kriechtiere (Reptilien) mit etwa 6.500 Arten 4. Vögel mit etwa 8.500 Arten 5. Säugetiere mit etwa 4.200 Arten Im Folgenden möchte wir versuchen, die Unterschiede der Wirbeltierklassen mithilfe unseres Vorwissens und des Internets zu sammeln und somit auch eindeutig sagen zu können: Das ist ein Fisch! Na klar leben Fische im Wasser, das wissen wir ganz genau! Aber warum? Oder besser: Wieso können die Fische sich im Wasser wie ein "Fisch im Wasser" fühlen, während wir Menschen mühsam ein paar hundert Meter schwimmen können. Von den Tiefen der Meere mal ganz zu schweigen! Fortbewegung und Schuppen Um diese Frage zu beantworten, schauen wir uns die Form eines Fisches und seine Fortbewegung einmal genauer an! Fische haben zumeist eine langgestreckte (von vorne nach hinten) und flache (seitlich) Form, die man "stromlinienförmig" nennt. Diese Form eignet sich besonders gut zur Fortbewegung im Wasser, wo der Wasserwiderstand eine große Rolle spielt. Der Körper ist mit Schuppen bedeckt: diese Knochenblättchen sind wie Dachziegel geschichtet und oft von einer schleimigen Hülle umgeben, die den Fischen beim Anfassen ihr glitschiges Äußeres geben. Auch diese Hülle verringert den Wasserwiderstand. Flossen und Seitenlinienorgan Die Fortbewegung geschieht über Flossen, die wiederum aus den harten Bestandteilen, den Flossenstrahlen und einer sie umgebenden Haut bestehen. Die Flossen sind durch Muskeln beweglich. Nach der Lage am Fisch unterscheidet man: Brustflossen, Rückenflosse, Afterflosse und Schwanzflosse (die zusammen Bauchflossen genannt werden). Ein sehr wichtiges Organ des Fisches ist nur bei genauem Hinsehen sichtbar: Die sogenannte Seitenlinie zieht sich ungefähr mittig an der Seite des Fisches vom Ende des Kopfes bis zur Schwanzflosse. Schwimmblase und Schwimmbewegungen Fische besitzen außerdem eine Schwimmblase, die Luft enthält. Die Luftmenge in der Schwimmblase kann vergrößert oder verringert werden. Die Schwimmbewegungen eines Fisches sind charakteristisch. Auf der unten angebenen Internet-Adresse siehst Du zwei kleine Schema-Zeichnungen in Bewegung (sogenannte "animated gifs", also bewegte Bilder im gif-Format). Na klar leben Fische im Wasser, das wissen wir ganz genau! Aber warum? Oder besser: Wieso können die Fische sich im Wasser wie ein "Fisch im Wasser" fühlen, während wir Menschen mühsam zwei Minuten unter Wasser bleiben können? Um diese Frage zu beantworten, schauen wir uns die Atmung der Fische einmal genauer an! Anders als wir Menschen, können Fische unter Wasser atmen. Die Atmung funktioniert im Prinzip wie die des Menschen, nämlich über den Sauerstoff, der einem Medium entzogen wird und nach dem "Verbrauch" mit Kohlenstoff als Kohlenstoffdioxid wieder abgegeben wird. Aber das Medium ist bei Fischen ein anderes: Während die Menschen der Luft den Sauerstoff entnehmen, können Fische ihren Sauerstoffbedarf aus dem Wasser bestreiten. Dazu benötigen sie spezielle Atmungsorgane, die Kiemen. Fische sind ein beliebtes beliebtes Nahrungsmittel und die essbaren Fische werden als Speisefische bezeichnet. Neben dem Fischfang, der vor allem in den Meeren große Bedeutung hat, wird auch in Deutschland vielfach Fischzucht betrieben. Dort kann man nicht nur einzelne Fische zum Verzehr kaufen, sondern - in Kilo gemessen - sogenannte "Besatzfische" kaufen, die zum Beispiel in speziellen Angelteichen ausgesetzt werden. Dort können die Hobbyangler sich "ihren" Fisch selber fangen. Mithilfe der Internet-Adressen kannst Du einen virtuellen Besuch in einigen Fischzuchtanstalten machen und dich ein wenig "umschauen". Wenn man von den gefährdeten Tierarten hört, denkt man oft nicht an Fischarten, die vom Aussterben bedroht sind. Aber auch viele Fischarten sind durch die Veränderung der Gewässer bedroht. Alle bedrohten Tierarten sind in einer sogenannte "Rote Liste" aufgelistet, die ständig aktualisiert wird. Mit Hilfe der Internet-Adressen kannst Du Dich über die "Rote Liste" auch für Fische informieren. Das Hobby heißt Aquaristik und bezeichnet die Unterhaltung eines Aquariums. Wer schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat, ein eigenes Aquarium einzurichten, sollte dies genau planen und daran denken, dass auch ein Aquarium regelmäßige Pflege und viel Arbeit bedeutet. Auch in der Schule ist ein Aquarium ein schönes Anschauungsobjekt, wenn die Pflege auch während der Schulferien gewährleistet ist. Prinzipiell solltest Du folgende Überlegungen anstellen: Wie groß soll das Aquarium sein? Die Größe richtet sich nach der Anzahl und der Art der Fische. Wo soll das Aquarium stehen? Es muss ein Platz sein, der weder im Sonnenlicht noch an einer Heizung steht. Wie teuer darf das Aquarium werden? Die Fische sind meist nicht der größte Kostenfaktor, sondern das Aquarium selbst und die technische Ausstattung wie eine Pumpe, Heizung, Beleuchtung ... Welche Pflanzen sollen eingesetzt werden? Für die Sauerstoffzufuhr sind die Wasserpflanzen unabdingbar. Welche Fische sollen in das Aquarium? Denke daran, dass nicht alle Fische zueinander passen. Für die Größe des Aquariums gilt die Faustregel: Pro Zentimeter Fisch ein Liter Wasser! (Aber denke auch daran, dass die Fische wachsen und sich vermehren). Keine weiteren Fischarten sind mit solchen Vorurteilen belegt wie der Hai und der Piranya (der in portugiesischer Schreibweise als Piranha geschrieben wird). Angeblich soll der Hai ein Menschenfresser sein und Piranha-Schwärme sollen auch große Tiere in Sekundenschnelle bis auf das Skelett "abnagen". Doch worauf begründen sich diese Vorurteile? Entspricht dieses Bild der Wirklichkeit? Versuche dies mit Hilfe der Internet-Adressen zu bestätigen oder zu widerlegen!

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Leopold Lumbricus - der Regenwurm als Studienobjekt

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Regenwurm wird das Unterrichtsprojekt "Leopold Lumbricus" vorgestellt, das in einer dritten Grundschulklasse durchgeführt wurde.Die Klasse 3c wählte als neues Projektthema im Sachunterricht den Regenwurm. Sehr häufig begegnen wir diesem Tier im Garten oder im Wald. So vertraut den Kindern dieses Lebewesen zunächst erschien, bei näherer Betrachtung im Rahmen unseres fächerübergreifenden Unterrichtsprojekts merkten sie schnell, wie wenig sie über seine Lebensart wussten. Im Mittelpunkt der Arbeit stand der Bau eines Regenwurmbeobachtungskastens. Der "besiedelte" Kasten ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eingehende Langzeitbeobachtungen und gab ihnen die Gelegenheit, die Lebensweise des Regenwurms zu ergründen und zu richtigen Regenwurmexperten zu werden. Dabei erwarben die Kinder nicht nur Sachwissen über Eigenschaften, Lebensweise und Bedeutung des Regenwurms, sondern auch erste Einsichten in die Prinzipien wissenschaftlichen Forschens und Arbeitens. Alle Entdeckungen und Forschungsergebnisse wurden auf einer Internetseite veröffentlicht, damit auch andere auf unseren unscheinbaren Zeitgenossen "Leopold Lumbricus" aufmerksam werden. Im Folgenden werden Ablauf und Ergebnisse des Projekts als Anregung zur Nachahmung skizziert.Tiere aus dem Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu thematisieren und mit ihnen vertraut zu werden, ist wesentliches Ziel des Sachunterrichts in der Grundschule. In diesem Kontext steht auch das vorliegende Projektthema mit der Intention, den Kindern die Lebensweise des Regenwurms nahe zu bringen. Forschen und Beobachten Die Schülerinnen und Schüler lernen eine heimische Tierart durch originale Begegnung, differenzierte Wahrnehmung und ergänzende Recherche kennen. Ergebnisse dokumentieren und präsentieren Das Thema wird sprachlich und bildlich veranschaulicht (Deutsch, Kunst) Literaturliste Diese Liste gibt einen Überblick über die im Projekt verwandte Literatur. Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Bücher sind die Favoriten der Autorin. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen heimische Regenwurmarten, ihre Eigenschaften (Körperbau, Fortbewegung, Sinne) und ihre Lebensweise in Abgrenzung zu anderen Tierarten kennen. üben den behutsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Lebewesen. führen genaue Beobachtungen durchführen, Fragestellungen entwickeln, eigene Experimente durch und protokollieren sie. üben den Umgang mit Tierbestimmungsbüchern. verstehen die Bedeutung des Regenwurms für die Humusbildung und vollziehen sie durch eigene Beobachtungen nach. lesen Geschichten und Gedichte zum Thema Regenwurm (vor) und erfinden eigene (Deutsch). gestalten naturgetreue Zeichnungen mit unterschiedlichen Techniken und entwickeln eigene Bild- und Bastelideen (Kunst). verwenden das Daumenkino als Möglichkeit zur Gestaltung eines Bewegungsablaufs. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben Grundlagen im Umgang mit dem Computer. führen Internetrecherchen zum Thema Regenwurm durch und gehen mit den Informationen kritisch um (zum Beispiel Aussagen miteinander vergleichen). werden mit einem Textverarbeitungsprogramm vertraut (Texte schreiben und formatieren, in Tabellen arbeiten). lernen das Malprogramm MS-Paint kennen und nutzen die zur Verfügung stehenden Werkzeuge sachgerecht. verstehen den Aufbau einer Internetpräsentation und gestalten sie mit. lernen die Arbeitsweise einer Digitalkamera kennen. erstellen kleine Animationen (beispielsweise zur Fortbewegung des Regenwurms) mit dem gif-Animator. nutzen die Software "Mediator" zur Erstellung kleiner Multimediapräsentationen. Die erste Begegnung mit dem Regenwurm geschieht im Rahmen eines Unterrichtsgangs in der freien Natur. Anschließend folgt die ausgedehnte Beobachtung: Die Schülerinnen und Schüler bauen sich eigene Regenwurmbeobachtungskästen und richten sie ein. Dabei wird ihr Augenmerk auch auf verschiedene Bodenarten gelenkt. Besonders spannend ist natürlich das Einsetzen der Bewohner. Die Tatsache, dass die Studienobjekte ins Klassenzimmer geholt werden können, erlaubt den Kindern eine langfristige individuelle Verhaltensbeobachtung des Regenwurms. Darüber hinaus wird durch die tägliche Pflege des Kastens der verantwortungsbewusste Umgang mit Lebewesen erlernt. Was kann man an einem Regenwurm alles beobachten? Die Ideensammlung in Gruppen ergab eine lange Liste von spannenden Fragen, darunter zum Beispiel diese: Wie viel frisst ein Regenwurm? Woraus besteht sein Körper? Wie lang können Regenwürmer werden? Wie schnell sind sie? Haben Regenwürmer Zähne? Haben sie Knochen? Woran erkennt man, wo vorne und hinten ist? In Versuchen wird die Lebensweise des Regenwurms und seine Eigenschaften erforscht: Die Tiere werden gewogen, gemessen und ihre Bewegungen dokumentiert (Abbildung 2, bitte anklicken). Durch die weitgehend selbstständige Planung, Durchführung, Auswertung und Dokumentation der Experimente gewinnen die Kinder erste Einsichten in die Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens. Antwort im Experiment Die eingehenden Beobachtungen befähigen die Kinder dazu die wesentlichen Eigenschaften des Regenwurms zu erfassen und seine Lebensweise nachzuvollziehen. Hierbei liegen die Schwerpunkte in der Erarbeitung des Körperbaus, des Bewegungsablaufs und der Besonderheiten der Sinneswahrnehmung. So wird beispielsweise in einer Reihe von Experimenten erforscht, ob Regenwürmer sehen, hören und riechen können. Die Schülerinnen und Schüler halten die Ergebnisse schriftlich fest. Bei der langfristigen Beobachtung der Veränderungen in den Regenwurmkästen wird ihnen auch die Bedeutung des Regenwurms für die Humusbildung eindrucksvoll deutlich. Tagebucheintrag "Verhaltensbeobachtung" Die Kinder untersuchen Regenwürmer und fertigen detaillierte Versuchsprotokolle an. Diese können über einen Link aufgerufen und eingesehen werden. Im Kunstunterricht stellen die Schülerinnen und Schüler naturgetreue Zeichnungen oder kreative Bilder zum Thema her. So wird beispielsweise der Bewegungsablauf eines Regenwurms in Phasenzeichnungen dargestellt (siehe Abbildung), oder die Kinder illustrieren eigene Geschichten rund um den Regenwurm, die sie im Deutschunterricht verfasst haben. Diese Produktionen bilden auch einen Teil Verarbeitung der Unterrichtsinhalte und bereiten die Phase der Ergebnispräsentation am Ende des Projekts vor. Unterricht mitgestalten Der Verlauf des gesamten Unterrichtsprojekts wird maßgeblich durch die Kinder mitbestimmt, da sie im Rahmen der wiederkehrenden Plenumsgespräche Ideen einbringen, über die Ergebnisse ihrer Untersuchungen beziehungsweise Beobachtungen berichten, Ergebnisse ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler bewerten und ihre Vorstellungen über den Fortgang des Projekts äußern. So werden auch übergeordnete Intentionen wie die Förderung kommunikativer Fähigkeiten oder die Erweiterung der Methodenkompetenz maßgeblich verfolgt. Die Lehrkraft kann sich weitgehend darauf beschränken helfend einzugreifen und die Materialien zu sammeln und zu systematisieren. Der Computer als Präsentationsmedium Den Abschluss des Projekts sollte auf jeden Fall eine Präsentation der Projektergebnisse für andere Klassen, Eltern oder weitere Personengruppen bilden. Hier bieten sich verschiedene methodische Möglichkeiten an. Als besonders spannend und lernwirksam hat es sich erwiesen die Unterrichtsergebnisse in Form einer Internetpräsentation vorzubereiten und damit einen großen Personenkreis anzusprechen. Bei der Zusammenstellung der Ergebnisse für eine Ausstellung in digitaler Form entdecken die Kinder den Computer als sinnvolles Medium, um Texte, Bilder, Plakate oder gar kleine Animationen adressaten- und sachgerecht zu gestalten. Primolo Im Rahmen eines Primolo-Projekts können die Schülerinnen und Schüler die Unterrichtsinhalte präsentieren. Sie veröffentlichen die Arbeitsvorgänge und die Ergebnisse auf ihrer selbst gestalteten Primolo-Hompage. Außenwirkung und Feedback Diese Form der Präsentation wird dem gesellschaftlichen Anspruch der "Öffnung von Schule" gerecht. Sie eröffnet Einblicke in die Unterrichtspraxis und ermöglicht beispielsweise auch den Austausch mit anderen Schulen über das Medium Internet. Im Rückblick kann ich feststellen, dass gerade die Präsentation im Internet und die vielen damit verbundenen Reaktionen und dadurch entstandenen Kontakte zu anderen Schulen und Klassen weit über die Heimatregion hinaus, dieses Projekt zu einem eindrucksvollen ganzheitlichen Lernerlebnis werden ließen. (*) Jansen, Mogens: Die Regenwürmer. Heidelberg, 1978 (*) Ruffault, Charlotte: Leben unter der Erde. Ravensburger, 1988 (*) Mönter, Burkhard: Was ist da unten los? Das Leben im Boden und unter der Erde, Kinderbuchverlag Luzern, 2000 Guggenmos, J.: Was denkt die Maus am Donnerstag? Deutscher Taschenbuchverlag, München 1971 (*) Buse, Ludger: Werkbuch Regenwurm, Georgsmarienhütte, 2000 (*) Kaiser, Astrid: Regenwürmer in der Grundschulklasse. In: Praxisbuch handelnder Sachunterricht. Bd 1, Baltmannsweiler, 1999, S.141-145 (*) Krüger, Ute: Kleine Tiere ganz groß - Wurmkompostgewinnung. Ein Projekt.In: Grundschuluntericht 43 (1996), S.69-70 (*) Locker, Corinna: Die Regenwurmwerkstatt. Verlag an der Ruhr, Mühlheim, 1999 (*) Rolletschek, Helga: Wie kommt der Regenwurm unter die Erde? Schüler erforschen Regenwürmer. In Grundschulmagazin 9 (1996), S. 15-16 (*) Schmitz B.: Kriech- und Krabbeltiere. Kartei zum entdeckenden Lernen im Biologieunterricht. Verlag Moderne Pädagogik Bremen (*) Becherlupenkarteien: a) Tiere in Kompost und Boden b) Tiere in Teich und Moor. Verlag an der Ruhr, Mühlheim an der Ruhr (*) Locker C.: Die Regenwurmwerkstatt. Verlag an der Ruhr, Mühlheim an der Ruhr 1999 Bishop O.: Kleine Tiere - selbst erforscht. 2. Auflage. Franckh. Stuttgart 1987 Buch, Walter: Der Regenwurm im Garten. Stuttgart, Ulmer, 1986 Arbeitsgemeinschaft "Umwelterziehung" des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) e.V. (Hrsg.): Tu was! ... im April! Ausgabe 1, Heft Nr. 4, S. 22 - 24, April 1999 Domino Verlag München Becker R., Klein K.: Sachunterricht begreifen, Experimente und Studien für den Sachunterricht in der Primarstufe. Band 1. Schneider, Hohengehren 1998 Chinery M.: Natur entdecken - leichtgemacht. 6. Auflage. Franckh. Stuttgart 1987 Graff O.: Unsere Regenwürmer. 2. Unveränderte Auflage. Schaper, Hannover 1984 Graß B.: Was brauchen Regenwürmer zum Leben? In: Lebenswelt Tiere in Haus, Zoo und Park. Kallmeyer, Seelze 1998, S. 64-68 Greisenegger I. u.a.: Umweltspürnasen, Aktivbuch "Boden". 2. Auflage. Kremayr und Scheriau, Wien 1991 Klahm G., Meyer H.: Der Regenwurm als Kompostierer. In: Unterricht Biologie 127/1987, S. 16-19 Meinhardt U.: Alles über Regenwürmer. Franckh. Stuttgart 1986 Naturschutzjugend im Naturschutzbund Deutschland (NABU): Erlebter Frühling: Regenwurm. Broschüre Kohlhammer Stuttgart 1997 Peter W., Walldorf V.: Der Regenwurm. Lumbricus terrestris L. - Eine Praxisanleitung. Quelle und Meyer, Heidelberg 1986 Slaby P.: Wir erforschen den Boden. Materialien für die Sekundarstufe; AOL Lichtenau 1988 Regenwurmwerkstatt von Jörn Östereich in Anlehnung an die Regenwurmwerkstatt von Locker (siehe angegebene Literatur).

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit
  • Primarstufe

Unterrichtsprojekt zum Thema Vogelgrippe

Unterrichtseinheit

Im Februar 2006 wurden die ersten infizierten Vögel auf Rügen gefunden, danach hat sich die Seuche stetig verbreitet und weitere Fälle wurden in sämtlichen Bundesländern entdeckz.Die fächerübergreifende interaktive Lerneinheit gibt Antwort auf viele Fragen, die Kinder zum Thema Vogelgrippe bewegen: Die Herkunft der Vogelgrippe, das Krankheitsbild, die Ansteckungsgefahren und die Schutzmaßnahmen, ohne dabei Angst zu schüren. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch Arbeitsaufträge geleitet gezielt im Internet Informationen recherchieren, außerdem ein interaktives Quiz lösen, ein Puzzle und Zuordnungsübungen am Computer durchführen und herkömmliche Arbeitsblätter bearbeiten, für die das Internet zum Teil als Informationsquelle dient. Kurzbeschreibung der interaktiven Lerneinheit Die interaktive Online-Lerneinheit zum Thema "Vogelgrippe" leitet die Kinder gezielt ins Internet, kann aber auch offline genutzt werden. Arbeitsblätter Nach Themen geordnet und mit Inhaltsangaben versehen stehen Ihnen hier die Arbeitsblätter einzeln im PDF-Format zum Download zur Verfügung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht Fächerspezifische Lernziele erreichen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen gezielte Recherchen im Internet durchführen und das World Wide Web als Informationsquelle nutzen. Bilder aus dem Internet abmalen (Viren). Audiodateien anhören (Interviews). eine interaktive Lerneinheit am Computer bearbeiten und dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung machen. interaktives Puzzle (drag& drop), Quiz (multiple choice) und interaktive Zuordnungsübungen lösen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze treffen. sich als Partner über die Reihenfolge der Aufgaben einigen. sich gegenseitig helfen. Absprachen für die Präsentation der Nacherzählung treffen. Thema Vogelgrippe Autorin Margret Datz Fächer Deutsch, Mathematik, Sachunterricht Zielgruppe 3. und 4. Schuljahr Zeitraum circa 1 bis 2 Wochen Technische Voraussetzungen Computerraum / Medienecke mit Internetanschluss, Soundkarte, RealPlayer oder Windows Media Player, Kopfhörer, Drucker Erforderliche Vorkenntnisse Genereller Umgang mit dem Computer, Erfahrungen im Bereich der offenen Unterrichtsformen Verlaufsplanung Verlaufsplan "Vogelgrippe" Die Schülerinnen und Schüler sollen individuelle Fragen zum Thema überlegen, aufschreiben, präsentieren und die Fragen ordnen. erfahren, was Vogelgrippe ist und welche Symptome sie hervorruft. einen Lückentext ausfüllen. erfahren, was Viren sind. Aussagen mit wahr und falsch beurteilen. ein Lösungswort finden. Viren abmalen. erfahren, woher die Vogelgrippe kommt und wie sie sich verbreitet. eine Rätselschrift entziffern. einen Überblick über die aktuelle Verbreitung der Vogelgrippe in Deutschland bekommen und eine Deutschlandkarte entsprechend ausmalen. die Ansteckungsmöglichkeiten kennen lernen und Pfeile entsprechend ausmalen. sich über Schutzmaßnahmen informieren. Begriffe und Sätze richtig zuordnen. Schutzmaßnahmen notieren. über die veränderte Situation plötzlich eingesperrter Tiere nachdenken. eigene Vorsichtsmaßnahmen kennen lernen. Antworten auf eigene Fragen suchen. Adjektive ordnen (Synonyme). Sätze bilden. Vorsilben von Verben aufschreiben. neue Verben mit den Vorsilben bilden. Texte lesen und verstehen. Stichwörter markieren und herausschreiben. anhand der Stichwörter einen Text nacherzählen (der Partnerin oder dem Partner, später dem Plenum). Multiplikationsaufgaben lösen (Flügelschläge pro Minute, Stunde). Die Eingangsseite Die Startseite der Lernumgebung bietet den Kindern Informationen zum Einstieg ins Thema. Am linken Rand befinden sich in Sprechblasen die Links zu den Hauptseiten. Was? Verbreitung Maßnahmen Weitere Fragen Quiz und Spiele Ein Quiz Zuordnungsübungen Sieben zu bildende Sätze 16 externe Links Mithilfe der Inhalte dieser Webseiten informieren sich die Schülerinnen und Schüler über das Thema Vogelgrippe. Diese Informationen benötigen die Kinder zur Bearbeitung der Arbeitsblätter. Arbeitsanweisungen Die Arbeitsanweisungen auf den meisten Arbeitsblättern beziehen sich jeweils auf direkt aufrufbare Internetseiten, was einen Internetzugang voraussetzt. Diese Arbeitsblätter sind auf dem Deckblatt besonders gekennzeichnet (Computer). Die internen Links dagegen können offline bearbeitet werden. Die einzelnen Seiten sind frei wählbar, müssen also nicht in einer bestimmten Reihenfolge abgerufen werden - das Kind entscheidet nach Neigung. Partnerarbeit Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen unmittelbar von der Anzahl der vorhandenen Computer-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Partnerarbeit hat sich als sinnvoll erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und sich zum anderen die Partner gegenseitig helfen können. Vertiefende Themen und weitere Übungen Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: Zum Beispiel weitere Übungen zu Vorsilben, Übungen zur Rechtschreibung (Diktatvorbereitung zum Thema), Wörter mit V, weitere Sachaufgaben (beispielsweise Berechnung von Entfernungen zum Vogelflug, Preis von Eiern, Preis von Vogelfutter). Projektarbeit und tägliches Feedback Der fächerübergreifende Ansatz ermöglicht es, den normalen Stundenplan für die Projektdauer außer Kraft zu setzen. Wichtig sind jedoch eine gemeinsame Einführung und Erklärung der Handhabung der Lerneinheit und ein tägliches Feedback, bei dem exemplarisch einige Gruppensprecher über ihre Arbeit und etwaige Probleme berichten, für die dann gemeinsam Lösungswege gesucht werden. Bewusst verzichtet wurde hier auf die Fächer Kunst und Musik. Koordination der Computerarbeit Eine gute Organisation unterstützt den reibungslosen Unterrichtsablauf. Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung müssen getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Partner- oder Gruppenarbeit Je nachdem ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll wird die entsprechende Einteilung vorgenommen. Dies geschieht entweder durch freie Partnerwahl, nach dem Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder die Zuordnung wird von der Lehrkraft bestimmt. Bei der Einteilung hat sich eine Abwechslung von Projekt zu Projekt als sinnvoll erwiesen, weil sonst entweder immer die gleichen Kinder zusammenarbeiten (Freundinnen/Freunde) oder durch das Zufallsprinzip unpassende Paare gebildet werden. Für einen Ausgleich kann dann die von der Lehrkraft bestimmte Einteilung sorgen. Keine Internet-Vorkenntnisse nötig Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Erklären sollte man auf jeden Fall, dass die Rückkehr auf die Startseite der Lernumgebung über den Rückwärtspfeil des Browsers erfolgt. Sicherheitseinstellungen beachten Je nachdem welche Sicherheitseinstellungen die jeweiligen Rechner haben, ist es möglich, dass beim Aufruf des interaktiven Quiz eine Sicherheitswarnung erscheint. Dies geschieht beispielsweise, wenn das Öffnen von Popups blockiert ist. Über den Menüpunkt "Extras", "Popupblocker deaktivieren" können Sie Popups zulassen. Weitere Informationen zu Popups und welche Einstellungen die Kinder schrittweise vornehmen müssen, wenn die Sicherheitswarnung erscheint, finden Sie im folgenden Download. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft wird. Spiel und Spaß In dieser Rubrik gibt es ein interaktives Quiz zur Vogelgrippe, das auch als Lernerfolgskontrolle dienen kann. Außerdem kann die Zuordnungsübung (Schutzmaßnahmen) von Arbeitsblatt Nr. 7 interaktiv bearbeitet werden. Die Sätze des Lückentextes von Arbeitsblatt Nr. 2 sind in einzelne Satzteile zerlegt, die per Drag & Drop zusammengefügt werden können und ein interaktives Puzzle darf als Belohnung gelöst werden.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit
  • Primarstufe

Heimische Vögel

Unterrichtseinheit

Besonders im Frühjahr passiert es, dass die kleinen gefiederten Kerlchen uns morgens früher wecken als es vielen vielleicht recht ist. Aber könnten Sie am Klang der Vogelstimmen erkennen, ob es eine Amsel oder eine Meise oder vielleicht doch nur der Spatz vom Nachbardach ist, der da zwitschert?In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Bestimmungsmerkmale heimischer Vögel kennen und erstellen mit Hilfe verschiedener Informationsmittel einen Steckbrief über einen Vogel ihrer Wahl, der anschließend auf der Schulhomepage, beispielsweise mithilfe von Primolo, präsentiert wird.Kinder lernen ihre Lebensumwelt durch das Benennen von neuentdeckten Dingen kennen. Vögel werden eher selten beachtet, da sie relativ schwer zu entdecken sind und man viel Geduld und Ruhe braucht, um sie zu beobachten. Durch das Entwerfen eines Steckbriefes zu einem Lieblingsvogel mit eigener Zeichnung und der Präsentation im Internet werden die Kinder für Naturerfahrungen sensibilisiert. Entwerfen einer Webpage verlangt von den Schülerinnen und Schülern übersichtliches und präzises Beschreiben. Information muss aus Fachbüchern oder dem Internet entnommen und entsprechend verarbeitet werden. Die Farbe des Federkleides Mithilfe von Bestimmungsbüchern bestimmen die Schulkinder selbstständig verschiedene Vogelarten. Ausschlaggebend hierfür ist die Farbe des Gefieders. Bestimmungsmerkmale Anhand von Bildern prägen sich die Schülerinnen und Schüler das Aussehen der unterschiedlichen Vögel ein und lernen deren Namen mithilfe von Wortkarten. Einen Unterrichtsgang unternehmen Vögel lassen sich in der freien Natur am Besten beobachten und studieren. Dies ist auch mitten in der Stadt möglich. Erstellen eines Steckbriefes Die Schülerinnen und Schüler suchen sich einen heimischen Vogel aus, sammeln in Büchern und im Internet Informationen über ihn und erstellen einen Steckbrief. Webseitenerstellung mit Primolo Websites lassen sich mit dem Homepage-Generator Primolo leicht selbst gestalten. Wer lieber offline arbeiten möchte, kann den Netscape Composer verwenden. Ein Vogelquiz erstellen Die Schülerinnen und Schüler erstellen ein Quiz zu ihrem jeweiligen Lieblingsvogel. Das Gelernte wird so auf interessante und spielerische Art gefestigt. Arbeitsmaterialien Hier finden sie die Bildsilhouetten der verschiedenen Vogelarten zur Präsentation mit dem Overheadprojektor. Die Schülerinnen und Schüler sollen Interesse am Thema entwickeln. Einige heimische Vogelarten kennen lernen. Vögel anhand der Bestimmungsmerkmale Farbe, Größe, Schwanz und Schnabel beschreiben. Informationen aus Büchern und Internet recherchieren. Einen Steckbrief zu einem Vogel eigener Wahl erstellen. Eine informative Website zu einem heimischen Vogel entwickeln. Vogelbilder Die Kinder erhalten in Gruppen ein Plakat oder Bildkarten von Vögeln (zum Beispiel Feldlerche, Goldammer, Rotkehlchen, Grünling, Storch, Gimpel, Kleiber, Rohrdommel, Buchfink, Anmerkung: einige auffällig gefärbte Vögel und einige mit braunem oder einfarbigen Federkleid). Die Zeitschrift "Medizini" aus der Apotheke ist hier zu empfehlen. Ebenso eignet sich aber auch anderes Bildmaterial. Die Vögel bestimmen Nun versuchen die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Bestimmungsbücher ohne jede Anleitung die Vögel zu bestimmen (circa 1/4 Stunde). Eine Selbstkontrolle sollte möglich sein, beispielsweise dadurch, dass die Vogelnamen auf dem Plakat abgedeckt oder die Vögel mit Nummern versehen sind. Lösungskarten liegen entsprechend bereit. Ergebnisse Im Sitzkreis beschreiben die Kinder ihre Vögel und benennen sie. Im Gespräch wird erarbeitet, dass sie diese Vögel nach der Farbe bestimmt haben. Die braunen und grauen Vögel werden von den Schülerinnen und Schülern meist nicht erkannt. Ein Bestimmungsspiel kann die Stunde abrunden. Bestimmungsbücher Plakat oder Bildkarten von verschiedenen Vögeln Lied: "Alle Vögel sind schon da" Tafelanschrift: "Alle Vögel sind schon da" Stopfpräparat Lauschen von Vogelstimmen bei geöffnetem Fenster Beobachten von Vögel in Büschen oder Futterhäuschen Bilder und Wortkarten Einige Vögel (Zaunkönig, Rotkehlchen, Fichtenkreuzschnabel, Grünling, Bachstelze, Gimpel, Goldhähnchen, Kleiber) werden den Schülerinnen und Schülern in den Gruppen als Bilder präsentiert. Die Kinder prägen sich die Namen durch Zuordnung von Wortkarten oder Wortkartenmemory ein. Nun werden Bildkarten an der Tafel fixiert und beschriftet. Vogel-Silhouetten Die Silhouetten werden auf dem Overheadprojektor oder an der Tafel präsentiert. Je nach Können der Schülerinnen und Schüler werden die Bildkarten an der Tafel verdeckt oder als Erinnerungshilfe stehen gelassen. Die Silhouetten können auch in Gruppenarbeit bearbeitet werden. Die Kinder bestimmen die Vögel und stellen fest, dass sie die Vögel an Form, Schwanz und Größe erkannt haben. Grünling Kernbeißer Rotkelchen Bachstelze Zaunkönig Goldhähnchen Kleiber Gimpel Als Ergänzung können anschließend noch einige typische Vogelrufe angehört und erarbeitet werden. Dies kann entweder direkt am Fenster des Klassenraums geschehen oder aber mittels Tonträgern beziehungsweise via Stream aus dem Internet. Geeignet sind hier besonders Buchfink ("Ich, ich, ich geh' zur Regierung!", Goldammer ("Ich hab dich lieb!") Grünling, Amsel oder Goldhähnchen. Silhouetten der Vögel und ihrer Schnäbel Bestimmungsbücher Plakate Bildkarten Beobachten von Vögeln auf dem Pausenhof. Die Kinder versuchen die Vögel zu benennen. Da die Vögel aber oft im Gegenlicht auf den Büschen sitzen, können die Schülerinnen und Schüler die Farbe nicht erkennen. Die Frage ist also: Wie können wir Vögel unterscheiden, wenn wir die Farbe nicht erkennen können? Auch die Stadt hat was zu bieten Für einen Unterrichtsgang begibt man sich hinaus in die Natur. Dabei braucht man nicht Wald oder Wiese direkt vor der Tür zu haben. Frühlingsvögel lassen sich sehr gut auch in Vorstadtgärten, Parkanlagen und auf Friedhöfen beobachten. Dringend notwendig ist eine zweite oder dritte Begleitperson, da die Klasse in zwei bis drei Gruppen aufgeteilt werden sollte. Eine Gruppenstärke von acht bis zehn Kindern ist ideal, da sonst die Vögel vertrieben würden. Bestimmung nach der Farbe Für Bestimmungen nach der Farbe braucht man ein gutes Fernglas. Die Schülerinnen und Schüler werden schnell viele Vögel in den Bäumen und Hecken entdecken. Nun geht es darum, möglichst leise nahe an die Vögel heran zu kommen, um sie mit dem Fernglas genauer zu betrachten. Häufig beobachten lassen sich dabei Stare, Amseln, Rotschwänzchen, Buchfinken, Kohl- und Blaumeise sowie Grünlinge. Erkennen am Gesang Anschließend können noch einige typische Vogelrufe am Fenster oder durch Medien (Kassette, CD, Internet) erarbeitet werden. Geeignete Vögel sind hier zum Beispiel der Buchfink ("Ich, ich, ich geh zur Regierung"), Goldammer ("Ich hab dich lieb"), Grünling, Amsel und das Goldhähnchen. Um Vögel an ihrem Gesang zu erkennen braucht es eine sehr interessierte Lehrkraft oder einen Fachmann / eine Fachfrau. Vogelstimmen lassen sich auch durch Medieneinsatz recht einprägsam erlernen, um sie dann in der Natur wieder zu erkennen. Bei einem Unterrichtsgang sollte man sich auf vier bis fünf sehr einprägsame und signifikante Vogelstimmen beschränken, so zum Beispiel Grünling, Buchfink, Amsel und Kohlmeise. Die Schülerinnen und Schüler tragen in Gruppenarbeit zusammen, welche wichtigen Informationen in einem Steckbrief ihres Lieblingsvogels stehen sollen: Name Farbe des Gefieders Größe Gewicht Besondere Erkennungsmerkmale Farbe der Eier Vorkommen Nahrung Nestbau Partnerarbeit Die Kinder erhalten nun genügend Zeit, um sich im Internet oder mithilfe von Bestimmungsbüchern mit den verschiedenen Vögeln auseinanderzusetzen. So können sie ihren Lieblingsvogel bestimmen, die oben genannten Informationen über ihn sammeln und schriftlich fixieren. Bedingung ist, dass es sich um einen heimischen Vogel handelt und jede Gruppe einen anderen Vogel beschreibt. Die Schülerinnen und Schüler können alleine, in Partnerarbeit oder zu dritt arbeiten. Partnerarbeit scheint mir die beste Form zu sein, da niemand unter- oder überbeschäftigt ist. Bestimmungsbücher Internet Kurzreferat eines Schülers über einen Vogel Vorlesen eines Steckbriefes Außergewöhnliche Informationen über Vögel (zum Beispiel Sehfähigkeit eines Adlers, Fluggeschwindigkeit eines Wanderfalkens, Reisestrecke der Schwalben, Aufzucht der Jungen des Kuckucks) präsentiert als Text, auf Folie oder im Vortrag Mithilfe von Primolo können die Schülerinnen und Schüler leicht und schnell Internetseiten erstellen. Voraussetzung dafür ist, dass in der Schule Computer mit Internetzugang zur Verfügung stehen und dass die Lehrkraft ein Projekt bei Primolo anmeldet. Erstellung der Websites Die Erstellung der Internetseiten erfolgt gemeinsam, Schritt für Schritt. Besondere Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler sind nicht notwendig. Es stehen vier verschiedene Layoutvarianten zur Verfügung. Die Kinder können sich an der Tastatur abwechseln. Erstellen von Bildern Natürlich gehört in eine informative Seite über einen Vogel auch ein Bild. Aus urheberrechtlichen Gründen sollten besser keine aus Bestimmungsbüchern eingescannte Bilder verwendet werden! Vorsicht ist auch beim Herunterladen von Bildern aus dem Internet geboten, da hier das Urheberrecht ebenfalls beachtet werden muss. Außerdem macht es viel mehr Spaß, die Bilder selbst zu zeichnen und einzuscannen. Trauen sich die Schülerinnen und Schüler das selbständige Malen nicht zu, so können auch Umrisskopien angeboten werden, die dann nur noch farblich gestaltet werden müssen. www.primolo.de/lehrerzimmer Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um den Homepage-Generator für die Grundschule. Vorgehensweise Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit einem Vogel besonders intensiv auseinander gesetzt. Zu ihrem speziellen Vogel denken sie sich nun ein oder zwei Fragen aus, die sich mithilfe des Steckbriefes beantworten lassen. "Welcher Vogel klettert Kopf unter den Baum hinab?" (Kleiber) "Welcher Vogel ist schwarz und brütet auf dem Boden?" ( Amsel) "Welches ist der kleinste Vogel?" (Goldhähnchen) Multiple-Choice Die Fragen können als Multiple-Choice-Fragen gestellt werden. Dazu werden vier verschiedene Antwortmöglichkeiten gegeben. Die Antworten werden mit den entsprechenden Lösungsseiten "Richtig" oder "Falsch" verlinkt, so ist eine Kontrolle möglich. Möglich wäre es auch, die Antworten in einem Gästebuch zu sammeln oder direkt per E-Mail an die Klasse zu verschicken, um einen Wochensieger zu ermitteln. Diese Variante macht viel Spaß, ist aber sehr zeitintensiv. Als dritte Möglichkeit bietet sich ein Link ausgehend von dem Wort "Lösung" zur entsprechenden Vogelseite an. Öffnen des Programmes Netscape durch Doppelklick. Im Menü Comunicator anklicken und dort den Composer aufrufen: ein weißes Blatt erscheint. Datei unter einem geeigneten Namen speichern. Vogelnamen eingeben (Formatierungen werden später vorgenommen). Einige Zeilen frei klicken. Tabelle einfügen: Im Menü Tabelle anklicken. Ein neues Menü erscheint. Hier entsprechend viele Zeilen eingeben und zwei Spalten. Auch andere Formatierungen können hier vorgenommen werden, ruhig ausprobieren. Will man, dass die Tabelle keine Randstriche hat, dann bei Randbreite "0" (Pixel) eingeben. Auf "Okay" klicken: Tabelle erscheint. Nun können in die ersten Spalten alle Daten eingegeben werden. Die zweiten Spalten sind für die Bebilderung. Wie in Microsoft Word kann der Text farbig gestaltet werden. Cursor in die Spalte klicken, in der das Bild eingefügt werden soll. Im Menü auf Grafik klicken, nun erscheint ein Menü. Grafik wählen anklicken und den entsprechenden Dateiort suchen. "Okay" klicken. Grafik anklicken (es erscheint ein schwarzer Rahmen um die Grafik). Mit dem Cursor in eine Ecke der Grafik gehen bis ein schräger Pfeil erscheint (kein waagrechter oder senkrechter!). Linke Maustaste gedrückt halten und Bild kleiner ziehen. Maustaste loslassen und mit andern Bildern ebenso verfahren. Speichern! Zunächst den Seitenhintergrund farbig gestalten. Im Menü Format anklicken und dort ganz unten Seitenfarbe-Eigenschaften anklicken. Ein Menü erscheint. Bei Seitenfarbe das weiße Felde anklicken. Eine Farbauswahl erscheint. Entsprechende Farbe wählen. Cursor in die Tabelle klicken. Soll jedes Kästchen eine eigene Farbe haben muss der Cursor in dem Kästchen stehen, das bearbeitet werden soll. Rechte Maustaste klicken, ein Menü erscheint. "Tabelleneigenschaften" anklicken, ein Menü erscheint. Wählen ob die Tabelle, die Spalte oder ein Kästchen bearbeitet werden soll. Entsprechenden Menüpunkt anwählen, das Menü ändert sich. Auf der Titelseite müssen alle Vogelnamen stehen, die dann mit der entsprechenden Seite verknüpft werden müssen. Diese Seite können die Schülerinnen und Schüler, die schon fertig sind, gestalten. Dies geht natürlich nur, wenn sich alle Seiten auf der Festplatte des Computers befinden, an dem die Kinder arbeiten, beziehungsweise wenn die Schule idealerweise über ein Schulnetz verfügt und alle Computer vernetzt sind. Es empfiehlt sich, die Vogelnamen in Tabellenform zu schreiben. Seite wie oben erstellen und im selben Ordner abspeichern. Vogelname markieren und im Menü auf "Verknüpfen" klicken, ein Menü erscheint. "Datei wählen" anklicken und die entsprechende Vogelseite suchen. Auf "Okay" klicken. Der Vogelname ist nun blau unterstrichen. Mit allen andern Vogelnamen ebenso verfahren. Will man prüfen, ob alles funktioniert, so muss zunächst gespeichert werden. Nun klickt man im Menü auf "Vorschau". Wenn man nun mit dem Cursor über den Vogelnamen fährt, erscheint eine Hand und man kann sich zur entsprechenden Vogelseite klicken. Verknüpfungen sollten nur erfolgen, wenn alle zu verknüpfenden Dateien geschlossen sind und sich alle Dateien auf der Festplatte des Computers befinden, an dem gerade gearbeitet wird. Man kann natürlich die Verknüpfungen am sichersten vom Server aus erstellen. Ich lasse meine Schüler die Verknüpfungen selbst erstellen, auch wenn die Dateien sich nicht auf dem Computer befinden, an denen die Schüler arbeiten. Der Computer meldet dann, dass die Dateien an zu weit entfernten Orten liegen. Ich nehme die Verknüpfung trotzdem vor, auch wenn sie eigentlich nicht funktionieren. Dies merkt man aber erst, wenn die Seiten auf den Server des Providers geladen werden. Den Schülern macht es unheimlichen Spaß, alles mögliche zu verknüpfen. Es ist aber leichter für den Lehrer, hinterher die Verknüpfungen am Server selbst zu erstellen als alle Dateien ständig auf die Festplatten der Schülercomputer zu laden. Netscape 6.2 Download Um mit dem Netscape Composer Internetseiten erstellen zu können, benötigen Sie den Netscape Navigator. Sie können sich diesen Browser kostenlos aus dem Netz laden.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit
  • Primarstufe

Tiere im und rund um den Teich

Unterrichtseinheit

In dieser interaktiven Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler Tiere im und rund um den Teich kennen. Das Leben im und um den Teich herum zu erforschen ist für viele Schulkinder ein spannendes Abenteuer. Leider können viele es nicht praktisch erleben, weil es in der Nähe ihrer Schule keine entsprechenden Gewässer gibt. Mit kindgerechten Internetseiten zum Thema kann man diesem Problem begegnen.Das Projekt "Tiere im und rund um den Teich" setzt sich zusammen aus einer interaktiven Lernumgebung, die durch eingebaute Links auf Internetseiten zugreift, und herkömmlichen Arbeitsblättern, die Grammatik, Rechtschreiben, Mathematik und Englisch einbeziehen. Zu jeder Internetseite erhalten die die Kinder gezielte Arbeitsaufträge.Welches Kind würde nicht gerne mit einer Becherlupe stehende oder fließende Gewässer untersuchen, um zu erforschen, welche tierischen Gäste dort beherbergt werden? Leider ist dieses Experiment nur in wenigen Schulen durchführbar, weil die passenden Gewässer in Schulnähe fehlen. Trotzdem braucht man im Sachunterricht nicht auf Anschauung zu verzichten. Das Internet ersetzt zwar reale praktische Erfahrungen nicht, kann uns aber informative Bilder und Texte liefern. Organisation und Ablauf der Lerneinheit "Tiere im Teich" Kurzbeschreibung, zeitlicher und organisatorischer Ablauf, Vorraussetzungen, Erfolgskontrolle. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Tiere im und am Teich kennen. unterscheiden zwischen Tieren, die hauptsächlich im Wasser, in der Luft oder auf der Erde leben. lösen durch gezielte Arbeitsaufträge Rätsel und füllen Lückentexte aus. lesen genau und können dadurch Fragen beantworten. ordnen Tiernamen nach dem Alphabet und erraten Tiernamen mit fehlenden Anfangsbuchstaben. bilden zusammengesetzte Nomen und lernen, dass dabei das zweite Wort den Artikel stellt. üben einen Diktattext durch Kopfspiegelschrift und Silbenrätsel. malen Bilder aus dem Internet ab. lernen englische Namen für Tiere im/am Teich kennen. lösen Sachaufgaben zum Thema. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen das Internet als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lernumgebung am Computer und machen dabei Erfahrungen mit Hypertexten. drucken Bilder aus dem Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen bei der Benutzung der Computer und halten sie ein. helfen einander als Partnerinnen und Partner bei der Arbeit. Da es sich um ein Projekt handelt, das einen größeren Zeitraum in anspruch nimmt, ist eine herkömmliche Verlaufsplanung nicht möglich. Der Einstieg kann zum Beispiel über ein Rätselblatt erfolgen, das bei richtiger Lösung das Thema bekannt gibt. Da Kinder aber nicht dumm sind und wissen, dass in der Schule gearbeitet wird, ist es durchaus legitim, "mit der Tür ins Haus zu fallen" und das Thema des Projekts bekannt zu geben. Kinder, die an Projektarbeit gewöhnt sind, fragen sowieso schon gegen Ende des einen, welches als nächstes kommt oder melden Wünsche dazu an. Auf jeden Fall muss eine eingehende Projektbesprechung im Plenum erfolgen. Dabei sollten die Aufgaben kurz umrissen und der Umgang mit der Lerneinheit erklärt werden. Da die Kinder möglichst selbstständig arbeiten sollen, erübrigt sich eine detaillierte Erklärung der einzelnen Aufgaben. Variable Reihenfolge der Arbeitsaufträge Die einzelnen Arbeitsblätter sind bewusst nicht aufeinander aufgebaut. Die Reihenfolge muss also nicht chronologisch sein, sondern kann von den Kindern frei gewählt werden. Eine Ausnahme bildet die Lernumgebung am Computer. Hier sind entsprechende Absprachen nötig (Reihenfolge und Dauer der Computernutzung), damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist (es sei denn, Sie verfügen über eine entsprechend große Anzahl von Computern). In Klassen mit Computererfahrung wird diese Absprache reibungslos laufen - ein Hinweis darauf wird hier genügen, um die Computerecke in den Verlauf des Projekts zu integrieren. Partnerarbeit Die Kinder wählen am Anfang ihre Partnerinnen und Partner (entweder freie Wahl oder durch Zufallsprinzip) und bekommen dann ihr Deckblatt mit den Arbeitsaufträgen ausgehändigt. Dort werden fertige Arbeiten abgehakt, das erledigte Arbeitsblatt wird dem Deckblatt angeheftet. "Expertinnen und Experten" Es empfiehlt sich außerdem, "Computerexpertinnen und -experten" zu benennen, die bei Problemen am Rechner von den Mitschülern angesprochen werden können. Erfahrungsgemäß gibt es in jeder Klasse zwei oder drei Kinder, die sich auskennen, weil sie Zuhause regelmäßig am Computer arbeiten und sich gerne zur Verfügung stellen. Je öfter der Computer in den Unterricht einbezogen wird, desto seltener wird die Inanspruchnahme dieser Experten werden. Offener Unterricht Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein und Übung darin haben, miteinander zu reden, ohne dass die Nachbarn gestört werden. Partnerarbeit ist ja nur dann sinnvoll, wenn man Erfahrungen und Meinungen verbal austauschen kann. Keine Internet-Vorkenntnisse nötig Erfahrungen im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig. Wenn der Rechner online ist, werden die entsprechenden Seiten durch die gesetzten Links automatisch aufgerufen. Man sollte jedoch darauf hinweisen, dass die Rückkehr in die Lernumgebung über die Schaltfläche Zurück im Browser erfolgt. Ein Hinweis darauf befindet sich in der Lernumgebung. Die abgehefteten Arbeitsblätter werden nach Abschluss des Projekts eingesammelt und vom Lehrer überprüft. Da die Kinder während des Unterrichts möglichst selbstständig arbeiten sollen, ist es hier sogar möglich, bereits erledigte Aufgaben zwischendurch zu kontrollieren. Sachthema im Mittelpunkt Im Mittelpunkt des Projekts steht das Sachthema "Tiere im und rund um den Teich", auf das sämtliche Arbeitsblätter zugeschnitten sind. Auch die Rechtschreib- und Grammatikübungen und die englischen Wörter sind an das Thema angelehnt. Startseite Auf der Eingangsseite erhalten die Schülerinnen und Schüler eine kurze Anweisung, wie sie mit der Lernumgebung umzugehen haben. Bearbeitet werden muss von den Sachthemen als erstes die "Teichseite", die einen Überblick über sämtliche Tiere und Pflanzen gibt. Danach ist die Reihenfolge der Bearbeitung beliebig. Gezielte Arbeitsanweisungen Zu jeder Internetseite liegt ein Arbeitsblatt mit gezielten Arbeitsanweisungen vor. Entweder sind Fragen zu beantworten, Lückentexte zu füllen oder Rätsel zu lösen. Wichtig ist daher, dass die Kinder sich diese Seiten in Ruhe ansehen und genau lesen, da sich die Beantwortung der Fragen jeweils aus den Texten und Bildern ergibt. Nicht nur Arbeit am Computer Die Arbeit an der Lernumgebung ist nur ein Teil der Arbeitsaufträge, die auf dem Deckblatt des Projekts aufgelistet sind. Arbeitsblätter, die sich auf die Lernumgebung beziehen, sind jeweils mit einem Computersymbol gekennzeichnet. Die Organisation des Unterrichts und der Arbeitszeitraum hängen unmittelbar von der Anzahl der Computerarbeitsplätze ab und davon, ob sie durch ein Netzwerk einen gemeinsamen Internetzugang haben. Als Sozialform ist hier auf jeden Fall die Partnerarbeit sinnvoll. Zwei Kinder können sehr gut an einem Rechner arbeiten, wenn sie sich gegenseitig ablösen. Die Zahl der auf den Computer wartenden Kinder wird dann halbiert, außerdem ist gegenseitige Hilfe während des gesamten Projekts dadurch gewährleistet. Insgesamt ist für die Durchführung des Projekts - je nach Anzahl der Computer und der zur Verfügung stehenden Unterrichtszeit in der Klasse - ein Zeitraum von zwei Wochen vorgesehen. Sachthema im Mittelpunkt Im Mittelpunkt des Projekts steht das Sachthema "Tiere im und rund um den Teich", auf das sämtliche Arbeitsblätter zugeschnitten sind. Auch die Rechtschreib- und Grammatikübungen und die englischen Wörter sind an das Thema angelehnt. Startseite Auf der Eingangsseite erhalten die Schülerinnen und Schüler eine kurze Anweisung, wie sie mit der Lernumgebung umzugehen haben. Bearbeitet werden muss von den Sachthemen als erstes die "Teichseite", die einen Überblick über sämtliche Tiere und Pflanzen gibt. Danach ist die Reihenfolge der Bearbeitung beliebig. Gezielte Arbeitsanweisungen Zu jeder Internetseite liegt ein Arbeitsblatt mit gezielten Arbeitsanweisungen vor. Entweder sind Fragen zu beantworten, Lückentexte zu füllen oder Rätsel zu lösen. Wichtig ist daher, dass die Kinder sich diese Seiten in Ruhe ansehen und genau lesen, da sich die Beantwortung der Fragen jeweils aus den Texten und Bildern ergibt. Nicht nur Arbeit am Computer Die Arbeit an der Lernumgebung ist nur ein Teil der Arbeitsaufträge, die auf dem Deckblatt des Projekts aufgelistet sind. Arbeitsblätter, die sich auf die Lernumgebung beziehen, sind jeweils mit einem Computersymbol gekennzeichnet. Die Organisation des Unterrichts und der Arbeitszeitraum hängen unmittelbar von der Anzahl der Computerarbeitsplätze ab und davon, ob sie durch ein Netzwerk einen gemeinsamen Internetzugang haben. Als Sozialform ist hier auf jeden Fall die Partnerarbeit sinnvoll. Zwei Kinder können sehr gut an einem Rechner arbeiten, wenn sie sich gegenseitig ablösen. Die Zahl der auf den Computer wartenden Kinder wird dann halbiert, außerdem ist gegenseitige Hilfe während des gesamten Projekts dadurch gewährleistet. Insgesamt ist für die Durchführung des Projekts - je nach Anzahl der Computer und der zur Verfügung stehenden Unterrichtszeit in der Klasse - ein Zeitraum von zwei Wochen vorgesehen.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit
  • Primarstufe

Säugetierzähne

Unterrichtseinheit

Tiger sind außergewöhnlich schöne Tiere. Zumindest aus der Ferne. Mit einem Tigergebiss möchte man eigentlich lieber nichts zu tun haben. Was ist das Besondere an den Gebissen von Raubtieren? Und was sind die Unterschiede zu den Gebissen anderer Säugetiere? Diese Unterrichtseinheit regt zum Nachforschen an.Diese fächerübergreifende Lerneinheit dient zunächst als Ausgangspunkt für eine Internetrecherche. Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler anhand von Schädel- und Gebissfotografien eigenständig die verschiedensten Gebisse heimischer Säugetiere betrachten und vergleichen. Über die Zahnformen und Gebisstypen erarbeiten die Kinder selbst etwas zur spezifischen Ernährung dieser Säugetiere. Dazu gibt es eine ganze Reihe von Arbeitsblättern mit Aufträgen, die durch das genaue Betrachten der Bilder und die Nutzung weiterer Internetseiten gelöst werden können.Für Kinder im Grundschulalter ist das Thema "Zähne" aufgrund des in diese Zeit fallenden Zahnwechsels ein sie selbst betreffendes und daher spannendes Thema. Säugtiere haben einen mehr oder weniger einheitlichen Zahnaufbau und fast alle Säugetiere haben einen Zahnwechsel. So gibt es mit dem Menschen als Säugetier in dieser Hinsicht Gemeinsamkeiten, aber auch interessante Unterschiede zu den übrigen Säugetieren. Für Grundschulkinder gibt es viele faszinierende Besonderheiten über die Zähne und Gebisstypen der Säugetiere zu erfahren. Die Lerneinheit verfolgt daher das Ziel, dass die Schülerinnen uns Schüler sich mit den Vorgängen in ihrem eigenen Körper und mit vergleichbaren Vorgängen in ihrer Lebensumwelt vertraut machen. Lernumgebung Für ein produktives Lernen von Kindern ist der emotionale Bezug zum Sachthema von enormer Bedeutung. Da der Zahnwechsel bei Kindern hauptsächlich in die Grundschulzeit fällt, besteht für die meisten Kinder zum Thema "Wackelzähne" ein solch emotionaler Bezug. Dieser Vorteil kann für die vorliegende Lerneinheit genutzt werden, um Kinder an ein erstes naturwissenschaftliches Studium von Säugetierschädeln und ihren Zähnen heranzuführen. Zum naturwissenschaftlichen Arbeiten gehört eine gründliche Recherche, wobei hier insbesondere das Internet genutzt werden soll, aber auch das Zeichnen, das die genaue Beobachtung schult, sowie die Präsentation der Ergebnisse. Aufbau der Lerneinheit Die Startseite dient den Schülerinnen und Schülern als Überblick und Einstieg in das Thema. Hier erfahren sie, wie sie mit der interaktiven Lernumgebung arbeiten. Am linken Rand befindet sich die Navigation zu den 13 verschiedenen Seiten. Die 13 Seiten der Lernumgebung Zahnaufbau und Zahnformeln Fleisch- oder Pflanzenfresser? Mensch Dein Gebissabdruck Raubtiere Nagetiere Insektenfresser Elefanten Besondere Eckzähne Die Zahnfee Zahn-Wörter Versteinerte Zähne Rätselspaß Arbeitsaufträge Die Recherche zum Lösen der Arbeitsaufträge erfordert in den meisten Fällen das Internet. Die einzelnen Seiten sind in der Reihenfolge frei wählbar, jedoch ist es sinnvoll, die Aufgaben 1 und 2 auf dem Deckblatt zuerst zu bearbeiten, weil sie basale Informationen zu Zähnen und Zahnwechsel abfragen. Zwei Aufträge auf den Deckblättern sind mit einem Sternchen gekennzeichnet, weil sie besonders schwierig sind. Die Aufgaben 18 bis 20 sowie das Elefanten-Quiz (bei Aufgabe 9) sind Zusatzaufgaben für schnelle und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler. Zeitlicher Ablauf und Organisation Da für die Bearbeitung der meisten Aufträge zunächst eine Recherche im Internet notwendig ist, hängt die Zeiteinteilung und Organisation direkt von der Anzahl an Computern mit Internetzugang ab. Die Bilder der Säugetierschädel können jedoch kopiert oder ausgedruckt werden, so dass sie auch "offline" bearbeitet werden können. Es empfiehlt sich, die Schülerinnen und Schüler jeweils zu zweit arbeiten zu lassen, da dann die Zahl der Personen am Computer halbiert ist und die Kinder sich gegenseitig helfen können. Es ist sehr wichtig, dass bei begrenzter Computerzahl (möglicherweise nur ein Computer) die Arbeit am Computer genau eingeteilt wird. Hierbei sollte man die Kinder soweit wie möglich beteiligen. Ergebnissicherung Die Schülerinnen und Schüler sollen in Gruppenarbeit ein Plakat mit einer Gliederung der verschiedenen Gebisstypen (Pflanzenfresser, Raubtiere, Allesfresser und gegebenenfalls Untergruppen wie Nagetiere, Rüsseltiere, Huftiere und so weiter) erstellen. Es sollte eine Art Baum entstehen und zu den Gruppen jeweils ein ausgedrucktes Foto geklebt werden. Diskussion und Feedback Aufgrund der selbständigen Arbeit der Lernenden ist es wichtig, nach jeder Projektphase die erarbeiteten Ergebnisse kurz zu besprechen, Probleme und Fragen zu klären oder mögliche Verbesserungsvorschläge aufzugreifen. Erfolgskontrolle Alle Schülerinnen und Schüler heften die von ihnen bearbeiteten Arbeitsblätter mit den ausgefüllten Deckblättern in eine Arbeitsmappe ab. Diese wird nach Abschluss des Projektes von der Lehrkraft eingesammelt und bewertet. Arbeitsmaterialien Zahnwechsel und Zahnformeln Nachdem die Schülerinnen und Schüler nun wissen, was eine Zahnformel ist, sollen sie die Seite des Museum Koenig besuchen und sich dort ein Säugetiergebiss aussuchen und die Zahnformel dieses Tieres anhand des Bildes aufstellen. Funktionen von Zähnen und Gebisstypen Nach dem Prinzip "Zeige mir Deine Zähne und ich sage Dir was Du frisst", sollen die Schülerinnen und Schüler herausfinden, welche Zahntypen und Gebisse sich für welche Funktionen am besten eignen. Dafür sollen sie sich auf den Seiten des Museum Koenig die verschiedenen Säugetiergebisse ansehen. Sie sollen paarweise arbeiten: ein Kind sucht sich ein Gebiss eines Pflanzenfressers und das andere ein Raubtiergebiss aus. Das Gebiss sollen sie dann abzeichnen und anhand ihrer Zeichnung ihrem Partner oder ihrer Partnerin erklären. Dein Gebissabdruck Milchgebiss Im Internet können die Kinder sich eine Gebissübersicht des Menschen ausdrucken und die verschiedenen Zahntypen kennzeichnen. Gleichzeitig erfahren sie dort etwas über den Unterschied zwischen Milchgebiss und bleibendem Gebiss. Zahnabdruck Die Schülerinnen und Schüler suchen im Internet ein Rezept, um selbst Knete herzustellen (zum Beispiel www.bastelstunde.de ). Sie stellen die Knete her und machen ihren eigenen Zahnabdruck des Ober- und Unterkiefers. Dabei sollen sie in Gruppen arbeiten und jeweils zu mehreren die entsprechende Menge an Knete herstellen. Anschließend sollen sie ihre Abdrücke vergleichen und mögliche Unterschiede herausfinden (Abdrücke von Milchzähnen und bleibenden Zähnen, wer hat wie viele Zahnlücken, und so weiter). Raubtiere Auf dieser Seite der Lernumgebung befinden sich Internetadressen zu weiterführenden Informationen zu Raubtiergebissen. Auch das Schnurren von Kätzchen und das Brüllen von Löwen lässt sich hier anhören. Zusatzaufgabe: Die Schülerinnen und Schüler sollen versuchen herauszufinden, was Walrösser fressen. Als Informationsquelle dient ein Link auf die Seiten des Museums Koenig. Versteinerte Zähne Im Internet sollen die Kinder etwas über Fossilien herausfinden. Sie sollen überlegen, warum sich Zähne über Millionen von Jahren besonders gut erhalten und was Forscherinnen und Forscher mit fossilen Zähnen machen. Voraussetzungen Diese Unterrichtsreihe eignet sich für Klassen, die mit Projektarbeit und anderen offenen Unterrichtsformen, die selbständiges Arbeiten der Schülerinnen und Schüler voraussetzten, Erfahrung haben. Es sind keine speziellen Vorkenntnisse zur Internetnutzung erforderlich, da alle notwendigen Seiten direkt mit der interaktiven Lernumgebung verlinkt sind. Da sich jedoch die externen Seiten nicht in einem neuen Fenster öffnen, sollte man den Kindern die "Zurück-Funktion" des Browsers erklären. Es sollte ein Computer mit Internetzugang und Soundkarte, Media-Player zur Verfügung stehen und die Schülerinnen und Schüler sollten bereits Vorkenntnisse im Umgang mit dem Computer und Erfahrungen mit offenen Unterrichtsformen haben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Aufbau eines Säugetierzahns, Zahnformeln sowie Namen und Funktionen der verschiedenen Zahntypen kennen. erkennen das Milch- und Dauergebiss eines Menschen und können ein eigenen Gebissabdruck abnehmen. können Säugetiergebisse einer Säugertiergruppe zuordnen und kennen ihre entsprechenden Besonderheiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen Grundlagen im Umgang mit dem Computer. nutzen das Internet gezielt als Informationsquelle. erfahren Bilder aus dem Internet ausdrucken und dabei etwas über das Copyright. zeichnen Fotos aus dem Internet ab. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Regelungen zur Nutzung der Computerarbeitsplätze. helfen sich gegenseitig. arbeiten mit Partnerkindern oder in der Gruppe. gestalten gemeinsam ein Plakat.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit
  • Primarstufe

Interaktive Lerneinheit zum Thema Frühling

Unterrichtseinheit

In dieser interaktiven Unterrichtseinheit zum Thema Frühling für den fächerverbindenden Unterricht der Primarstufe erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler handlungsorientiert Hintergrundinformationen zu Tieren, Pflanzen und Festen zur Frühlingszeit.Jedes Jahr erweckt der Frühling die Natur zu neuem Leben. Pflanzen beginnen ihr Wachstum, Tiere erwachen aus Winterschlaf und Winterstarre oder kommen aus dem Süden zurück. In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit sollen die Kinder gezielt Arbeitsaufträge recherchieren, interaktive Quiz, Puzzles und Lückentexte am Computer lösen sowie herkömmliche Arbeitsblätter bearbeiten. Dabei dient das Internet als Informationsquelle. Zur virtuellen Beobachtung kommt ein Beobachtungsauftrag in der Natur.Im Internet gibt es eine Fülle von interessanten und für Kinder geeigneten Seiten, die sich mit dem Thema Frühling befassen. Diese virtuelle Erfahrungssammlung soll aber die direkte Beobachtung in der Natur nicht ersetzen, sondern sie ergänzen. Parallel dazu erhalten die Kinder einen Beobachtungsbogen, der sie dazu anhält, Pflanzen und Tiere aufzuspüren und die Natur mit offenen Augen zu betrachten. Kurzbeschreibung der Lerneinheit "Frühling" Die Zusammenstellung ausgesuchter Inhalte zum Thema "Frühling" leitet die Kinder gezielt ins Internet. Anmerkungen zu den einzelnen Lernbereichen Kurze Erläuterungen zu den einzelnen Lernbereichen und Arbeitsanweisungen sowie Anregungen für die weitere Arbeit finden Sie hier. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Beginn und Dauer sowie Feste des Frühlings kennen. lernen die ersten Frühlingsboten kennen, schauen weitere Frühlingsblumen an und verfassen einen Steckbrief zu einer Frühlingsblume. ordnen verschiedene Singvögel nach bestimmten Merkmalen ein und hören ausgewählte Singvögel an. ordnen Tiere nach Winterschlaf und Winterstarre ein. erarbeiten ein Frühlingsgedicht von Eduard Mörike. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Internet als Informationsquelle kennen und führen gezielte Recherchen im Internet durch. hören Audiodateien an (Vogelstimmen). bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer und machen dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung. bearbeiten einen interaktiven Lückentext, ein Puzzle (drag & drop) sowie ein Quiz (multiple choice). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich partnerschaftlich über die Reihenfolge der Aufgaben. Den Frühling erforschen Die interaktive Lerneinheit besteht neben der Eingangsseite (mit Arbeitsanweisungen) aus acht weiteren Hauptseiten. Darin befinden sich intern verlinkte interaktive Übungen und Spiele (Hot-Potatoes-Quiz zur Frühlingszeit, Hot-Potatoes-Lückentext, Blumenquiz, Blumenpuzzle und Zuordnungsübung) und 21 externe Links. Die Themen der interaktiven Lerneinheit Frühlingszeit Frühlingsblumen Tiere im Frühling Feiertage im Frühling Frühling in der Sprache Rechnen mit dem Frühling Spiel und Spaß im Frühling Frühlingsbilder Online und Offline Die meisten Arbeitsanweisungen auf den Arbeitsblättern beziehen sich jeweils auf direkt aus der Lerneinheit aufrufbare Internetseiten, was natürlich einen Internetzugang voraussetzt. Die internen Links dagegen können offline bearbeitet werden. Die einzelnen Seiten sind frei wählbar, müssen also nicht in einer bestimmten Reihenfolge abgerufen werden - das Kind entscheidet nach Neigung. Parallel zur Arbeit mit der Lerneinheit läuft die Beobachtungsaufgabe. Partnerarbeit Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen hier unmittelbar von der Anzahl der vorhandenen Computer-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Als sinnvoll hat sich auf jeden Fall die Partnerarbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und sich zum anderen die Partnerinnen und Partner gegenseitig unterstützen können. Ideen zur Weiterarbeit Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, mit denen die Themen der Lerneinheit vertieft werden: für das Fach Deutsch beispielsweise Übungen zur Diktatvorbereitung, das Wortfeld "Frühling" oder ein Erlebnis im Frühling. Es könnten Aufgaben zum Vogelflug hinzugefügt werden, weitere Frühlingsfeste behandelt werden - wie die zum Teil regional verschiedenen Bräuche zum 1. Mai, zu Pfingsten, Fronleichnam und Christi Himmelfahrt - oder Informationen in Lexika gesucht werden. Tägliches Feedback Der fächerübergreifende Ansatz ermöglicht es, den regulären Stundenplan für die Projektdauer außer Kraft zu setzten. Wichtig sind jedoch eine gemeinsame Einführung und Erklärung zur Handhabung der Lerneinheit und ein tägliches Feedback, bei dem exemplarisch einige Gruppensprecherinnen und Gruppensprecher über ihre Arbeit und etwaige Probleme berichten, für die dann gemeinsam Lösungswege gesucht werden. Sehr wichtig für das Gelingen des Projekts sind organisatorische Absprachen: Beispielsweise müssen Vereinbarungen bezüglich der Computernutzung getroffen werden, da nicht alle Kinder gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll, und eine entsprechende Einteilung vorzunehmen (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder vom Lehrenden bestimmt). Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Erklären sollte man auf jeden Fall, dass die Rückkehr auf den heimischen Rechner über den Rückwärtspfeil des Browsers erfolgt, auch nach den internen Links. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft wird. Endlich ist der Winter vorbei: Kurze Einweisung in die Arbeit, die als Wiederholung dient (eine detaillierte Besprechung sollte zuvor im Plenum erfolgt sein). Zugvögel Einzelne Zugvögel werden exemplarisch vorgestellt, die Informationen sollen in Stichworten notiert, die Wildgans aus dem Internet abgemalt werden. Als Alternative kann hier auch das Bild aus dem Internet ausgedruckt und aufgeklebt werden, was aber den Anschluss eines Druckers und weitere Computerkenntnisse erfordert. Vogelstimmen Auf der Internetseite "Unsere Vogelwelt im Jahresverlauf" können die Kinder sich verschiedene Vogelstimmen anhören. Auf dem entsprechenden Arbeitsblatt sind die Vögel nach den Monaten ihrer Rückkehr einzuordnen. Hierzu bietet sich auch eine tägliche Stilleübung an, bei der man - abhängig von der Lage der Schule - bei offenem Fenster unter Umständen die Vögel in der Umgebung zwitschern hört. Tiere erwachen Ob aus dem Winterschlaf, der Winterstarre oder aus dem Versteck: sie regen sich wieder. Notiert werden soll, wann die exemplarisch aufgeführten Tiere wieder auftauchen. Die Feiertage sind hier beschränkt auf Ostern und Muttertag, da andere Feste nur regional oder regional unterschiedlich gefeiert werden. Das Thema Ostern kann im Religionsunterricht, der ja meist von Fachlehrkräften belegt ist, beliebig ausgeweitet werden. In einem Worträtsel werden Osterfeiertage gesucht, und zum Muttertag soll über den Ursprung recherchiert werden. Gedichte mit und ohne Reim Eduard Mörikes Gedicht wird vorgestellt, es sollen Reime markiert und ein Steckbrief des Dichters verfasst werden. Die Kinder werden feststellen, dass ein fast zweihundert Jahre altes Gedicht zum Thema Frühling auch heute noch Gültigkeit hat. Als Zusatzaufgabe bietet sich an, das Gedicht abzuschreiben und gestalterisch auszuschmücken. Wortfamilien Arbeitsblatt 10 befasst sich mit zwei Wortfamilien aus dem gemeinsamen Wort Frühlingsanfang. Elfchen Dass nicht alle Gedichte sich reimen müssen, erfahren die Kinder im Umgang mit Elfchen, die sie zum Thema Frühling nach den vorgestellten Regeln auch selbst verfassen sollen.Die Ergebnisse können bei Primolo ins Netz gestellt werden. Dazu brauchen die Schülerinnen und Schüler die Hilfe der Lehrperson, die Anmeldung, Einweisung und Endredaktion übernehmen muss. Weitere Anregungen Wie bereits erwähnt, kann der Bereich "Frühling in der Sprache" beliebig ausgeweitet werden, was sich anbietet, wenn nicht genügend Computerarbeitsplätze vorhanden sind. Ein Diktat und ein Erlebnisaufsatz zum Thema, Wortfelder (passende Nomen, Verben, Adjektive zum Frühling, Bestimmungen von Subjekt, Prädikat und Objekt in entsprechenden Sätzen, Osterwörter, Muttertagswörter, Maiwörter) können angefügt werden. Wie lange scheint die Sonne, was braucht man, um den Garten zu bestellen? Damit befassen sich die Rechenaufgaben. Die Internetseite gibt den Kindern die Möglichkeit, sich den aktuellen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang anzeigen zu lassen. Entsprechende Aufgaben hängen vom Tag der Bearbeitung ab und können auf den einzelnen Arbeitsblättern verschieden sein. Auch für das Fach Mathematik lassen sich, falls benötigt, weitere Aufgaben hinzufügen: Länge eines Zaunes berechnen, Umfang eines Beetes, Kosten für Dünger oder Gartengeräte. Denkbar sind ebenso Aufgaben zum Vogelflug: Länge der Strecken, Dauer des Fluges und so weiter. Die Kinder bekommen die nötigen Informationen zum Frühlingsbeginn, zur Tag-und-Nacht-Gleiche und zum Ende des Frühlings. Außerdem befassen sie sich mit der Frühjahrsmüdigkeit und erfahren, was man dagegen tun kann. Im Quiz erfolgt die Überprüfung des Gelernten. Neben den ersten Frühlingsboten (wie Schneeglöckchen, Frühlingsknotenblume, Krokus) gibt es einen Überblick über weitere Frühlingsblumen. Zu einer Pflanze soll ein Steckbrief verfasst werden. Die besonderen Eigenschaften der Frühblüher sind Thema des interaktiven Lückentextes. Im Blumenquiz überprüfen die Kinder, ob sie die Pflanzen wieder erkennen. Spiele für draußen werden vorgestellt, die im Sportunterricht oder in den Pausen durchgeführt werden können. Ein Blumenpuzzle ist zu lösen und eine Zuordnungsübung zu bearbeiten. Auf Arbeitsblatt 12 finden die Kinder Worträtsel mit Blumen und Tieren. Hier werden drei Möglichkeiten angeboten, unter denen die Schülerinnen und Schüler wählen können. Bei entsprechendem Zeitvorrat darf aber auch mehr als eine Aufgabe durchgeführt werden. Dem Frühling sind bestimmte Farben zugeordnet: Das Schwarz/Grau in der Abbildung passt nicht dazu, was in der Wasserfarbenzeichnung anschließend zu sehen sein muss. Die Klappkarte kann nicht nur zu Ostern oder zum Muttertag gebastelt werden, sondern dient auch als Geburtstags- oder neutrale Glückwunschkarte.

  • Geographie / Jahreszeiten / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Primarstufe