Unterrichtsmaterialien zum Thema "Technik"

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Windenergie

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit will den Blick auf die Möglichkeit richten, den Wind als kostengünstigen und umweltfreundlichen Energiespender zu nutzen. Auf kindgerechten Webseiten mit Arbeitsaufträgen und interaktiven Übungen wird das Wissen für Kinder verständlich vermittelt.Den Wind beziehungsweise bewegte Luft als Energiespender zu nutzen, ist den Kindern nicht unbekannt, wenngleich sie sich diese Tatsache nicht immer bewusst machen: Schon als Kleinkinder laufen sie gerne mit Windrädchen herum oder sie beobachten mit leuchtenden Augen, wie sich die Weihnachtspyramide dreht. Die Niederlande und Windmühlen gehören zusammen, auch das weiß jedes Kind. Neuer ist die moderne und umfangreiche Möglichkeit, den Wind als kostengünstigen und umweltfreundlichen Energiespender zu nutzen. Die Unterrichtseinheit will eben darauf die Aufmerksamkeit lenken und das Bewusstsein schärfen für das immense Potenzial der Windenergie. Die interaktive Lerneinheit dient als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt kindgemäße Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen und herkömmliche Arbeitsblätter runden die Arbeit ab.Jedes Kind hat schon einmal, bewusst oder unbewusst, die Kraft des Windes genutzt oder seine Auswirkungen gespürt: Drachensteigen im Herbst, die Weihnachtspyramide zum Christfest, das Windrädchen in den Händen lachender Kleinkinder. Der Wind bläst einem ins Gesicht, wenn man sich mit einem Karussell dreht oder mit dem Fahrrad fährt. Die Nutzung von Windenergie gehört also eigentlich zu ihrem Alltag. Die vorliegende Unterrichtseinheit will in einem multimedialen Ansatz den Blick auf diese Dinge richten, und außerdem zeigen, wie Windenergie erzeugt wird und wie die Kraft des Windes genutzt werden kann. Neben der Recherche im Internet arbeiten die Kinder mit herkömmlichen Medien wie Arbeitsblätter, Wörterbuch und Lexikon. Vorbereitung und Inhalte der Lernumgebung Diese Seite bietet einige Hintergrundinformationen zum Thema Windenergie und führt in die Nutzung der interaktiven Lernumgebung ein. Arbeitsmaterial zur interaktiven Lernumgebung Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den einzelnen Arbeitsblättern und Hinweise, wie sie im Unterricht eingesetzt werden können. Links zum Thema Internetadressen mit Informationen und weiterführenden Materialien zum Thema "Windenergie" und zu den Inhalten dieser Unterrichtseinheit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in den Fächern Sachunterricht, Deutsch, Englisch und Kunst Lernziele erreichen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen gezielte Recherchen im Internet durchführen und das World Wide Web als Informationsquelle nutzen. eine interaktive Lerneinheit am PC bearbeiten und dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung machen. interaktive Übungen durchführen (Hot Potatoes-Zuordnung, Kreuzworträtsel). ein interaktives Puzzle durchführen und Erfahrungen mit Drag & Drop machen. eine Videodatei anschauen und Audiodateien anhören. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen Absprachen zur Benutzung der PC-Arbeitsplätze treffen. sich als Partner über die Reihenfolge der Aufgaben einigen. sich gegenseitig helfen. Thema Windenergie Autorin Margret Datz, Agentur für erneuerbare Energien Fächer Sachunterricht, Deutsch, Englisch, Kunst Zielgruppe Klasse 3-4 Zeitraum Circa eine Woche Technische Voraussetzungen Computerraum / Medienecke mit Internetanschluss, Soundkarte, RealPlayer oder Windows Media Player, Kopfhörer Erforderliche Vorkenntnisse Genereller Umgang mit dem PC, Erfahrungen im Bereich der offenen Unterrichtsformen Planung Verlaufsplan "Windenergie" Die Schülerinnen und Schüler sollen einen Überblick über erneuerbare Energien erhalten. erfahren, was Wind ist und wie er entsteht. erfahren, dass Wind Kraft hat. überlegen, wie man diese Kraft nutzen kann. die Teile einer Windanlage erkennen. erfahren, wie eine Windanlage funktioniert. überlegen, welche Vorteile und Nachteile die Nutzung von Windenergie hat. erfahren, was ein Offshore-Windpark ist. Experimente zum Wind durchführen und beschreiben. Die Schülerinnen und Schüler sollen Lückentexte ergänzen. Rätselschriften entziffern. eine Tabelle vervollständigen. Abbildungen beschriften. Abbildungen vervollständigen. Worträtsel lösen. Redensarten vom Wind und ihre Bedeutung kennen lernen. ein Gedicht vom Wind lesen und abschreiben. biografische Daten von Heinrich Heine kennen lernen. zusammengesetzte Nomen mit "Wind" bilden. Lernwörter für ein Diktat üben. Verben zum Wind in Sätzen benutzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen einen englischen Kinderreim kennen lernen. englische Wörter zu dem Reim kennen lernen und die Aussprache am Computer üben. Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Windrad basteln. Ursachen für den Wind Wind ist nichts anderes als bewegte Luft. Hauptursachen für den Wind ist der unterschiedliche Luftdruck zwischen Luftmassen. Dabei fließt Luft aus dem Hochdruckgebiet so lange in das Tiefdruckgebiet, bis der Luftdruck wieder ausgeglichen ist. Je größer dabei der Unterschied zwischen den Luftdrücken ist, desto heftiger fließt die Luftmasse in das Tiefdruckgebiet nach und desto höher sind die messbaren Windstärken. Entstehung der Luftdruckunterschiede Die Sonne erwärmt die Erde und die Luft. Warme Luft hat eine geringere Dichte, ist also leichter und steigt auf. Aufgrund des entstehenden Unterdrucks strömt kalte Luft von der Seite nach: Die Luft bewegt sich und es ist Wind entstanden. Einteilung in Windstärken Wind wird gemessen in Windstärken von 0 bis 12. Bei Windstärken zwischen zwei und fünf spricht man von Böen. Bei Windstärke 6 spricht man von starkem, bei Windstärke 7 von steifem und Windstärke 8 von stürmischem Wind. Ab Windstärke 9 bezeichnet man den Wind als Sturm und bei Windstärke 12 als Orkan. Kraft des Windes Dass Wind ungeheure Kraft haben kann, wird spätestens nach einem Unwetter klar. Aber auch bei mäßigem Wind kann man seine Wirkung sehen: Er bewegt Blätter, Äste und Zweige oder dreht Wetterhähne auf Kirchtürmen. Diese Kraft des Windes wurde schon vor Jahrhunderten in Form von Windmühlen und Windräder nutzbar gemacht. Windenergie als Stromerzeuger Mittlerweile setzt man auch bei der Stromerzeugung auf Windenergie. Windkraftanlagen können in allen Klimazonen eingesetzt werden. Zudem ist er kostenlos, nicht schädlich und somit umwelt- und klimafreundlich. Da er weltweit zur Verfügung steht, gibt es keine Abhängigkeiten der Nationen untereinander. Sein großer Nachteil ist, dass er nicht jederzeit und in gleicher Stärke zur Verfügung steht und man ihn nicht speichern kann. Deshalb braucht man bei seinem Einsatz andere Energieformen, die gut speicherbar sind, als Partner. Wasser, das in Stauseen aufgefangen werden kann oder Biogas aus nachwachsenden Pflanzen sind die ideale Ergänzung und können zu so genannten Kombikraftwerken zusammengelegt werden. Umwandlung der Energien Eine Windkraftanlage wandelt die kinetische Energie des Windes in elektrische Energie um und führt sie dem Stromnetz zu. Die Windströmung trifft auf die Rotorblätter und versetzt den Rotor in eine Drehbewegung. Diese Rotationsenergie wird an einen Generator weitergeleitet, der sie in Strom verwandelt. Dieser wird durch den Turm in den Transformator geleitet und gelangt von dort aus in das öffentliche Stromnetz. Windparks Ein Windpark ist eine Ansammlung von Windkraftanlagen in besonders windreichen Regionen auf dem flachen Land oder an sanften Hügeln. In Deutschland wurde am 27. April 2010 der erste deutsche Offshore-Windpark 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum in der Nordsee eröffnet. Die zwölf Windenergieanlagen stehen in 30 Meter tiefem Wasser und sind bis zu 180 Meter hoch. Strom aus einer solchen Anlage leistet einen wichtigen Beitrag zur deutschen Energie- und Klimapolitik, denn die hohen Windgeschwindigkeiten auf dem Meer versprechen einen hohen Energiegewinn und damit nicht nur eine Entlastung der Umwelt, sondern auch einen wirtschaftlichen Betrieb. Inhalte Die interaktive Lernumgebung besteht neben der Eingangsseite aus sechs weiteren Hauptseiten (Eine windige Sache/Windige Sprache/Windy Things/Windige Experimente/Impressum), einer Unterseite, fünf intern verlinkten interaktiven Übungen (Hot Potatoes-Übungen/Puzzle, Memo), einer Audio-Datei, zwei intern verlinkten Dateien der Agentur für Erneuerbare Energien und 41 externen Links. Die Arbeitsanweisungen auf den meisten (bis auf Nummer 13 und 14) Arbeitsblättern beziehen sich jeweils auf direkt aufrufbare Internetseiten, was natürlich einen Internetzugang voraussetzt, oder auf interne Links. Diese Arbeitsblätter sind besonders gekennzeichnet (durch einen Computer), auch auf dem Deckblatt. Die internen Links dagegen können auch offline bearbeitet werden. Zeitlicher Ablauf Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen PC-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Als sinnvoll hat sich auf jeden Fall Partnerarbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Partner sich gegenseitig unterstützen können. Im Bedarfsfall können als zusätzliches Angebot weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Aufgaben zu zusammengesetzten Nomen, weitere Verben zum Thema Wind aus Wörterbüchern suchen, Schleichdiktat der Lernwörter schreiben. Die Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt, als Fachlehrer haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und die Fächer Deutsch, Englisch und Kunst auszuklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Organisation des Ablaufs Wichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung müssen getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll. Anschließend muss eine entsprechende Einteilung vorgenommen werden (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder vom Lehrer bestimmt). Es hat sich zudem bewährt, "Computer -Experten" zu wählen, die bei Schwierigkeiten mit dem Medium als erste Ansprechpartner fungieren sollen. So können die Kinder viele Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft werden kann. Für den Einstieg in das Thema können Sie diese Abbildung (zum Vergrößern anklicken, Download siehe wikipedia.org ) möglichst großformatig ausdrucken oder per Beamer an die Wand projizieren und die Schülerinnen und Schüler fragen, was da wohl abgebildet ist. Hier befindet sich eine kurze Einführung in die Arbeit mit der Lernumgebung. Die Kinder können auch zwischendurch davon Gebrauch machen, um sich Dinge ins Gedächtnis zu rufen. Lösung der Rätselschrift auf dem Arbeitsblatt: außerdem, denn, ihr, überall. (Zur Erleichterung dürfen die Kinder einen Spiegel benutzen.) Diktattext: Windenergie Die Vorräte an Öl, Gas und Kohle schrumpfen und werden eines Tages ganz erschöpft sein. Deshalb sollten wir vermehrt andere Energiearten nutzen. Wind ist dabei eine umweltfreundliche Möglichkeit, weil keine Abgase entstehen, die die Luft verschmutzen. Außerdem sind Windkraftwerke ungefährlich, denn bei ihrem Betrieb können keine größeren Unfälle passieren und sie erzeugen keinen schädlichen Müll. Die Nutzung von Windstrom verringert den Verbrauch an Öl, Gas oder Kohle, die meist teuer in anderen Ländern eingekauft und transportiert werden müssen. Wir werden also unabhängiger und sparen Kosten, weil es den Wind überall und umsonst gibt und wir unsern Strom selbst erzeugen. (100 Wörter) Windiger Spaß Beim interaktiven Rätsel können die Kinder ihr Wissen über Wind und erneuerbare Energien testen. Falls Sie keinen Drucker an die Computer angeschlossen haben, sollten Sie die Bastelanleitung und die Vorlage für das Windrad vorab ausdrucken. Ein Spiel (Zündholzschachtel pusten), ein interaktives Puzzle, ein interaktives Memo und ein Ausmalbild runden das Projekt ab.

  • Sache und Technik

Sonnenenergie

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Sonnenenergie lenkt die Aufmerksamkeit auf das riesige Potenzial an kostenloser Energie, die uns die Sonne bietet, und darauf, wie dieses Potenzial genutzt werden kann.Über die Hitze der Sonne stöhnen ist das Eine, die von ihr ausgehende kostenlose Energie sinnvoll nutzen, das Andere. Fotovoltaikanlagen oder Sonnenkollektoren auf Dächern gehören unbewusst zum Umfeld vieler Kinder. Sie spielen mit Spielzeug, das mit Solarzellen angetrieben wird, oder nutzen Taschenrechner und Armbanduhren oft ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass sie mithilfe der Sonne funktionieren. Die vorliegende Unterrichtseinheit möchte in einem multimedialen Ansatz den Blick auf diese Dinge richten, und zeigen, wo und wie Sonnenenergie unser Leben erleichtert. Einen idealen Einstieg in das Thema bietet die Sendung "Sonnenenergie - Stromausfall im Bauwagen" (ZDF - Löwenzahn). Für Kinder verständlich vermittelt sie wissenschaftliche Fakten und hat außerdem hohen Unterhaltungswert, sodass mit Spaß gelernt werden kann.Die fächerübergreifende interaktive Lerneinheit dient als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt kindgerechte Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen sowie Puzzles und Spiele am Computer und herkömmliche Arbeitsblätter runden die Arbeit ab. Vorbereitung und Inhalte der Lernumgebung Diese Seite bietet einige Hintergrundinformationen zum Thema Sonnenenergie und führt in die Nutzung der interaktiven Lernumgebung ein. Arbeitsmaterial zur interaktiven Lernumgebung Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den einzelnen Arbeitsblättern und Hinweise, wie sie im Unterricht eingesetzt werden können. Links zum Thema Internetadressen mit Informationen und weiterführenden Materialien zum Thema "Sonnenenergie" und zu den Inhalten dieser Unterrichtseinheit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in den Fächern Sachunterricht, Deutsch, Englisch und Kunst Lernziele erreichen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Video im Internet anschauen (falls im Unterricht möglich) und Informationen daraus entnehmen. gezielte Recherchen im Internet durchführen und das World Wide Web als Informationsquelle nutzen. eine interaktive Lerneinheit am Computer bearbeiten und dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung machen. interaktive Übungen (HotPotatoes-Zuordnung, Kreuzworträtsel) durchführen. ein interaktives Puzzle (drag & drop) lösen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze treffen. sich als Partner über die Reihenfolge der Aufgaben einigen. sich gegenseitig helfen. Sonnenfinsternis in Bärstadt. Das seltene Ereignis soll in wenigen Stunden stattfinden und Fritz Fuchs will es unbedingt filmen. Ausgerechnet jetzt ist der Akku der Kamera leer. Aufladen funktioniert nicht - die Stromleitung ist gekappt. Solange aber die Sonne scheint, könnte man doch sie selbst als Energiequelle nutzen. Fritz werkelt und tüftelt an einer einfachen Solaranlage. Zumindest das Wasser zum Kochen wird heiß genug. Und das Akkuproblem? Die Zeit drängt. Auf der Suche nach Ersatz stößt Fritz auf riesige Sonnenkollektoren und winzige Solarzellen. Mit dem Bau seiner eigenen Solaranlage will er ein für alle Mal sein Stromproblem lösen... Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass Sonnenenergie Wärme und Strom erzeugt. einen Steckbrief der Sonne vervollständigen. überlegen, wann sie selbst die Strahlungsenergie der Sonne gespürt haben. erkennen, wie Lupe und Hohlspiegel Licht bündeln. ein Experiment zur Lichtbündelung durchführen. erfahren, dass Schwarz Sonnenstrahlen absorbiert und Weiß sie reflektiert. ein Experiment dazu durchführen. erfahren, wie die Sonne als Energiequelle genutzt werden kann. die Vorteile der Sonnenenergie erkennen. erfahren, wie die Sonne als Heizung genutzt werden kann. den Begriff Sonnenkollektoren kennen lernen. erfahren, wie mit Spiegeln Sonnenenergie in Kraftwerken eingefangen werden kann (Parabolrinnenkraftwerk und Solarturmkraftwerk). erfahren, wie aus Sonnenenergie Strom erzeugt wird. den Begriff Fotovoltaikanlagen kennen lernen. über die Vor- und Nachteile der Sonnenenergie reflektieren und argumentieren. an einer Sonnenuhr die Zeit ablesen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Texte den richtigen Abbildungen zuordnen. eine Tabelle ausfüllen. Rätselschriften entziffern. Lückentexte ergänzen. ein Kreuzworträtsel lösen. Satzteile richtig zuordnen (Akkusativ-Objekt). nach dem Akkusativ-Objekt fragen. einen Text lesen und weiterschreiben. in Wortreihen passende Wörter markieren. zusammengesetzte Nomen mit "Sonne" bilden. Lernwörter für ein Diktat üben. Die Schülerinnen und Schüler sollen ein englisches Lied singen. englische Wörter für das Lied kennen lernen und die Aussprache am Computer üben. Die Schülerinnen und Schüler sollen den Maler Vincent van Gogh und sein Bild "Sämann vor untergehender Sonne" kennen lernen. das Bild nachmalen. Die Strahlung der Sonne Als Sonnenenergie oder Solarenergie bezeichnet man die von der Sonne erzeugte Energie, die als Strahlung zur Erde gelangt und über Hunderte von Jahren relativ konstant ist. Ein Teil dieser Strahlungsenergie wird von bestimmten Bestandteilen der Atmosphäre reflektiert, ein weiterer Teil wird von anderen Bestandteilen der Atmosphäre absorbiert und in Wärme umgewandelt, der dritte und größte Teil geht durch die Atmosphäre hindurch und erreicht uns auf dem Erdboden. Folgen der Einstrahlung Die vordringlichste Folge der Sonnenenergie ist die Erwärmung unseres Planeten, so dass Leben überhaupt möglich ist. Ein weiterer Effekt ist die Fotosynthese der Pflanzen, so dass wir entweder direkt oder indirekt von der Sonnenenergie leben. Sie ist außerdem wichtig zur Erzeugung von Luftdruckunterschieden, die zu den Wetterphänomenen in der Atmosphäre und zum Antrieb des Wasserkreislaufs führen. Nutzung der Sonnenenergie Neben dieser natürlichen Nutzung gibt es zunehmend eine technische, vor allem im Bereich der Energieversorgung. So erzeugen beispielsweise Sonnenkollektoren warmes Wasser. In sogenannten Sonnenwärmekraftwerken kann durch aufwändige Spiegelkonstruktionen Wasserdampf und damit elektrischer Strom erzeugt werden. Solarzellen erzeugen allein durch einfallende Sonnenstrahlen Strom (Fotovoltaik). Pflanzen nutzen die Sonnenstrahlung zum Wachstum (Fotosynthese). Pflanzen und pflanzliche Abfälle wiederum können so verarbeitet werden, dass daraus nutzbare Energieträger entstehen (Rapsöl, Biogas). Die Einstrahlung der Sonne unterliegt tages- und jahreszeitlich bedingten Schwankungen, so dass zusätzliche Maßnahmen nötig sind, um die Energieversorgung konstant zu gewährleisten (Speicherung, Vernetzung mit anderen Energiequellen). Erzeugung von warmem Wasser Sonnenkollektoren auf Hausdächern erwärmen Wasser, das, in Schläuchen ins Haus geleitet und dort in einem Speicher aufbewahrt, einige Tage für Warmwasser und Heizung ausreicht. Da schwarze Flächen Sonnenstrahlen absorbieren, ist die Unterseite dieser Kollektoren entsprechend eingefärbt. Erzeugung von Strom In Fotovoltaikanlagen (Solarzellen) wird die Lichtenergie der Sonne durch die Bewegung der Ionen des Metalls Silizium direkt in elektrischen Strom umgewandelt. Um den so gewonnenen Gleichstrom ins allgemeine Netz einzuspeisen, muss er allerdings noch mittels eines Wechselrichters in Wechselstrom umgewandelt werden. Strom aus solarthermischen Kraftwerken Solarthermische Kraftwerke bündeln das Sonnenlicht mithilfe von Hohlspiegeln. Die so entstandene Hitze erzeugt Wasserdampf, der die Turbinen zur Stromerzeugung antreibt. Dabei fangen in einem Solarturmkraftwerk viele Spiegel die Sonne ein und lenken sie auf einen einzigen Punkt auf dem Turm, während in Parabolrinnenkraftwerken Sonnenstrahlen mit langen Spiegelschüsseln auf schwarze Röhren gelenkt werden und das darin befindliche Wasser erhitzen. Inhalte Die interaktive Lerneinheit (Ausschnitt siehe Abb. 1, zum Vergrößern bitte anklicken) besteht neben der Eingangsseite aus vier weiteren Hauptseiten (Sonnenenergie/ Sprache/ Sunny Song/ Dies und das), zwei Unterseiten zur Ergebniskontrolle, sechs intern verlinkten interaktiven Übungen (HotPotatoes-Übungen/Puzzle) und 24 externen Links. Die Arbeitsanweisungen auf den meisten Arbeitsblättern (bis auf die Arbeitsblätter Nummer 11 und 12) beziehen sich jeweils auf direkt aufrufbare Internetseiten, was natürlich einen Internetzugang voraussetzt. Diese Arbeitsblätter sind besonders gekennzeichnet (durch ein Computer-Symbol), auch auf dem Deckblatt. Die internen Links dagegen können auch offline bearbeitet werden. Zeitlicher Ablauf Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen Computer-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Als sinnvoll hat sich auf jeden Fall Partnerarbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Partner sich gegenseitig unterstützen können. Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Wörter mit der Endung -ie aus Wörterbüchern suchen. Die Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt, als Fachlehrkraft haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und die Fächer Deutsch, Englisch und Kunst auszuklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Organisation des Ablaufs Wichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung müssen getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll. Anschließend muss eine entsprechende Einteilung vorgenommen werden (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder vom Lehrer bestimmt). Es hat sich zudem bewährt, "Computer -Experten" zu wählen, die bei Schwierigkeiten mit dem Medium als erste Ansprechpartner fungieren sollen. So können die Kinder viele Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Erklären sollte man auf jeden Fall, dass die Rückkehr zur eigenen Startseite über den Rückwärtspfeil des Browsers erfolgt. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft werden kann. Hier befindet sich eine kurze Einführung in die Arbeit mit der Lernumgebung. Die Kinder können auch zwischendurch davon Gebrauch machen, um sich Dinge ins Gedächtnis zu rufen. Lösung der Rätselschrift auf dem Arbeitsblatt: mehr, jemals, kostenlos, ohne, entlegen, sinnvoll, dort, überall, über, genügend, wirkungsvoll, zusätzlich Zur Erleichterung dürfen die Kinder einen Spiegel benutzen. Diktattext: Solarenergie Die Sonne strahlt mehr Energie aus, als wir jemals verbrauchen können. Wir bekommen sie kostenlos und ohne Schaden für die Umwelt. Deshalb ist es sinnvoll, sie als Energiequelle zu nutzen. Solarmodule können überall aufgestellt werden und brauchen keine Leitung zu Kraftwerken. Deshalb können sie auch entlegene Gegenden mit Strom versorgen. Besonders wirkungsvoll sind sie dort, wo die Sonne oft scheint. In anderen Gebieten braucht man dagegen noch eine zusätzliche Stromversorgung, um auch im Winter über genügend Energie zu verfügen. (80 Wörter) Gemälde mit Sonne Hier geht es zunächst um Vincent van Gogh und sein berühmtes Bild "Sämann vor untergehender Sonne", das die Kinder anschließend nachmalen sollen. Sie lernen den Künstler kennen und schauen sich das Bild im Internet an. Entspannung Das Puzzle zeigt eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach und dient der Entspannung. Mithilfe einfacher Mittel (Stöckchen, Stift, Sonne) wird zum Schluss die Zeit bestimmt.

  • Sache und Technik
  • Primarstufe

Verstecktes Wasser

Unterrichtseinheit

In diesem Unterrichtsprojekt werden "versteckte" Wassermassen aufgespürt, die zwar nicht in Produkten enthalten sind, jedoch bei der Produktion verbraucht werden. Hierdurch wird die ungleiche Verteilung der Wassernutzung, bedingt durch den weltweiten Handel, aufgezeigt.Dass Wasser unser wertvollstes Lebensmittel ist, ist landläufig bekannt. Auch wissen die meisten Kinder über seinen Kreislauf Bescheid und kennen den Wasserverbrauch in Haushalten. Ihnen ist schnell klar, dass wir mit dem wertvollen Nass sparsam umgehen müssen. Was aber nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen nicht unbedingt bewusst ist, ist die Tatsache, dass es neben dem sichtbaren auch den versteckten Verbrauch von Wasser gibt, der bei uns in Deutschland pro Kopf ungefähr 4.000 Liter täglich ausmacht. Dieses "virtuelle Wasser" ist die Wassermenge, die zur Herstellung von Gegenständen oder Lebensmitteln verwendet wird, im Endprodukt aber nicht enthalten ist.Die fächerübergreifende interaktive Lerneinheit dient als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt kindgerechte Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen sowie Puzzles und Spiele am Computer und herkömmliche Arbeitsblätter runden die Arbeit ab. Die benutzten Zahlen zum virtuellen Wasserverbrauch sind ungefähre Angaben und können in anderen Berechnungen unterschiedlich sein. Vorbereitung und Inhalte der Lernumgebung Diese Seite bietet einige Hintergrundinformationen zum Thema Virtuelles Wasser und führt in die Nutzung der interaktiven Lernumgebung ein. Arbeitsmaterial zur interaktiven Lernumgebung Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den einzelnen Arbeitsblättern und Hinweise, wie sie im Unterricht eingesetzt werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erreichen in den Fächern Sachkunde, Deutsch, Mathematik und Kunst ihre Lernziele . Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen das Internet als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer und machen dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung. lösen ein interaktives Puzzle (drag & drop) und ein Memo. führen zwei interaktive Übungen (Hot Potatoes) durch. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig. Thema Virtuelles Wasser Autorin Margret Datz Fächer Sachunterricht, Deutsch, Mathematik, Kunst Zielgruppe Klasse 3-4 Zeitraum Circa eine Woche Technische Voraussetzungen Computerraum / Medienecke mit Internetanschluss Erforderliche Vorkenntnisse Genereller Umgang mit dem Computer, Erfahrungen im Bereich der offenen Unterrichtsformen Planung Verlaufsplan "Virtuelles Wasser" Die Schülerinnen und Schüler sollen den Wasserkreislauf wiederholen. den Wasserverbrauch im Haushalt wiederholen. ein Experiment mit Kresse durchführen und erkennen, dass zu ihrem Wachstum Wasser benötigt wird, das man dem fertigen Produkt nicht mehr ansieht. erfahren, was "virtuell" bedeutet. erfahren, was "virtuelles Wasser" bedeutet. erfahren, wo sich virtuelles Wasser befindet. den Begriff "Wasserfußabdruck" kennen lernen und einen fiktiven Wasser-Fußabdruck nachzeichnen. den eigenen Wasser-Fußabdruck nachzeichnen. erfahren, wie viel Wasser zur Produktion eines T-Shirts nötig ist. erfahren, wo am meisten Wasser zur Herstellung landwirtschaftlicher Produkte benötigt wird und erkennen, dass es sich dabei meistens um Länder handelt, die unter Wasserknappheit leiden. erfahren, dass wir durch vermehrte Importe aus diesen Ländern den Wassermangel noch verstärken. überlegen, was sie selbst zu einer gerechten Verteilung des Wassers beitragen können. Die Schülerinnen und Schüler sollen Fragen zu einem Text beantworten. Bildunterschriften einfügen. Tabellen ausfüllen. Schaubildern Informationen entnehmen. Kreuzworträtsel lösen. eine Rätselschrift entziffern. richtige und falsche Aussagen unterscheiden. Adjektive zum Wortfeld "Wasser" finden. zusammengesetzte Nomen mit "Wasser" bilden. ein Diktat einüben. ein Akrostichon zu "Virtuelles Wasser" zu Ende schreiben. Fremdwörter mit "v" und "V" kennen lernen. Wörter den richtigen Oberbegriffen zuordnen. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Collage erstellen. Sauberes Trinkwasser Der 22. März wurde im Dezember 1992 von den Vereinten Nationen zum "Tag des Wassers" erklärt. Damit soll aufmerksam gemacht werden auf die Tatsache, dass viele Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Wir werden dazu aufgerufen unser Möglichstes zu tun, damit allen Menschen dieser Erde sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, aber in vielen Teilen der Welt ist Trinkwasser knapp. Für diese Regionen ist noch ein anderer, bisher kaum beachteter Aspekt sehr wichtig: der Verbrauch von virtuellem Wasser. Verbrauch von Virtuellem Wasser Virtuelles Wasser ist die Wassermenge, die zur Produktion von Gegenständen oder Lebensmitteln nötig, aber im Endprodukt nicht mehr zu finden ist. So verbergen sich zum Beispiel in einer Tasse Kaffee 140 Liter virtuelles Wasser und um einen Hamburger herzustellen, benötigt man 2.400 Liter. Der durchschnittliche direkte Wasserverbrauch beträgt in Deutschland pro Kopf cirka 140 Liter. Dazu kommen cirka 4.000 Liter an virtuellem Wasser. Besonders problematisch dabei ist die Tatsache, dass wir dieses Wasser nicht aus eigenen Beständen nehmen, sondern bedingt durch den weltweiten Handel den größten Anteil davon importieren und zwar vornehmlich aus Gebieten, die sowieso mit Wasserknappheit zu kämpfen haben. Während wir also unsere Ressourcen schonen, lassen wir es uns auf Kosten anderer gut gehen. Forschen und Sensibilisieren Kinder können zwar zur Regulierung dieser Ungerechtigkeit nur begrenzt beitragen, wichtig ist es jedoch, sie durch Aufklärung zu sensibilisieren, damit ihnen als Erwachsene der nachhaltige Umgang mit Wasser ein möglichst selbstverständliches Anliegen ist. Zur theoretischen und virtuellen Aufarbeitung des Themas ist das Internet ein ideales Medium. Es gibt eine Reihe kindgerechter Seiten, die den Kindern Gelegenheit zum selbstständigen Erforschen geben. Inhalte Die interaktive Lerneinheit (Ausschnitt siehe Abb. 1, zum Vergrößern bitte anklicken) besteht neben der Eingangsseite aus vier weiteren Hauptseiten (Bekanntes vom Wasser/ Virtuelles Wasser/ Sprache/ Spaß und Spiel), zwei Unterseiten mit Zusatzinformationen, zehn intern verlinkten interaktiven Übungen (Hot Potatoes-Übungen, Puzzle und Memo) und zehn externen Links. Die Arbeitsanweisungen auf vielen Arbeitsblättern beziehen sich jeweils auf direkt aufrufbare Internetseiten, was natürlich einen Internetzugang voraussetzt. Diese Arbeitsblätter sind besonders gekennzeichnet (durch einen Computer), auch auf dem Deckblatt. Die internen Links dagegen können offline bearbeitet werden. Die Arbeitsblätter Nr. 1 bis 8 und die dazu gehörenden Seiten der Lernumgebung (Bekanntes vom Wasser/ Virtuelles Wasser) sollten in diesem Fall der Reihenfolge nach bearbeitet werden, da sie das Thema sukzessive entwickeln. Eine Ausnahme ist Arbeitsblatt Nr. 3. Mit der Aussaat der Kresse und dem Messen des benutzten Wassers muss ca. eine Woche vorher begonnen werden, damit das Ergebnis rechtzeitig vorliegt. Bei den restlichen Arbeitsblättern entscheidet das Kind/die Gruppe nach Neigung. Zeitlicher Ablauf Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen Computer-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Partnerarbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Partner sich gegenseitig unterstützen können. Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Wasser-Wörter oder Fremdwörter mit v oder V suchen, Partnerdiktat oder weitere Mathematikaufgaben. Als Fachlehrer haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und die Fächer Deutsch, Mathematik und Kunst ausklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Organisation des Ablaufs Wichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung müssen getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll. Anschließend muss eine entsprechende Einteilung vorgenommen werden (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder vom Lehrer bestimmt). Es hat sich zudem bewährt, "Computer -Experten" zu wählen, die bei Schwierigkeiten mit dem Medium als erste Ansprechpartner fungieren sollen. So können die Kinder viele Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Erklären sollte man auf jeden Fall, dass die Rückkehr auf den heimischen Rechner über den Rückwärtspfeil des Browsers erfolgt. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und vom Lehrer überprüft werden kann. Hier befindet sich eine kurze Einführung in die Arbeit mit der Lernumgebung. Die Kinder können auch zwischendurch davon Gebrauch machen, um sich Dinge ins Gedächtnis zu rufen. Den gleichen Text zum Virtuellen Wasser bearbeiten sie zur Festigung noch einmal als interaktive Übung (Lückentext 1). Zwei Hot Potatoes-Zuordnungsübungen unterstreichen noch einmal den immensen Wasserverbrauch bei der Produktion von Gütern. Hier können die Kinder mit einem interaktiven Kreuzworträtsel und einem interaktiven Lückentext das anstehende Diktat zusätzlich üben. In zwei Zuordnungsspielen wird ihnen die Bedeutung der eingeführten Fremdwörter mit v, V klar, bevor sie die Zuordnung auf dem Arbeitsblatt vornehmen. Das Puzzle ist eine Konzentrationsübung und gibt gleichzeitig noch einmal einen Überblick über den weltweiten Verbrauch von Wasser. Das Quiz dient als Ergebnissicherung, das Memo-Spiel als Entspannung. Lösungen zu den Wasserrechnungen 1) 1.160:2= 580; 4x135=540; 1.000:4=250; 4x50=200; Summe: 1.570 2) 4x8.000=32.000 3) 2x20.000=40.000 4) 4x135=540 5) 2x14.000=28.000

  • Sache und Technik
  • Primarstufe

Auf dem Bauernhof

Unterrichtseinheit

Dieses fächerübergreifende, interaktive Unterrichtsprojekt zum Thema Bauernhof gibt Kindern die Möglichkeit, Tiere, Pflanzen und Maschinen theoretisch zu erkunden und sogar virtuelle Rundgänge durch einen Stall, eine Scheune und über eine Pferdekoppel zu machen und sich Tierstimmen anzuhören.Viele Kinder lieben Tiere und Bauernhöfe. Wenn sie allerdings nicht gerade in dörflicher Umgebung aufwachsen, kennen sie Schweine, Pferde, Kühe und Hühner nur aus Büchern: Das Schnitzel kommt aus der Tiefkühltruhe und Obst und Gemüse gibt es jederzeit im Supermarkt. Was eigentlich dahinter steckt, wer die Arbeit und Mühe hat, ist ihnen oft nicht bewusst. Das gilt vor allem für Kinder aus städtischen Gebieten. Für sie sind Kühe und Schweine häufig fremd, sie kennen nicht den Geruch von Mist und Dung und haben wahrscheinlich weder Hähne krähen noch Hühner gackern gehört. Dabei lieben die meisten Kinder Tiere und sind auch für Aktionen im Freien zu begeistern. Die Unterrichtseinheit lässt die Schülerinnen und Schüler den Besuch auf dem Bauernhof und somit den Kontakt mit Tieren virtuell erleben. Am Ende des Projektes sollte nach Möglichkeit ein Besuch auf einem echten Bauernhof durchgeführt werden. Falls das nicht möglich sein sollte, bietet sich der Zoo als Alternative an. Dort sollten dann besonders die im Projekt behandelten Tiere angesteuert werden.Die fächerübergreifende interaktive Lerneinheit dient als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt kindgerechte Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge aufgerufen werden können. Verschiedene interaktive Übungen sowie ein Puzzle am Computer und herkömmliche Arbeitsblätter runden die Arbeit ab. Organisatorische Hinweise Die interaktive Lernumgebung bietet Ihnen eine Fülle von Arbeitsmaterialien. Bei der Nutzung sollten einige organisatorische Hinweise beachtet werden. Arbeitsmaterial zur interaktiven Lernumgebung Die interaktive Lerneinheit besteht neben der Eingangsseite aus fünf weiteren Hauptseiten, drei intern verlinkten interaktiven Übungen und zahlreichen externen Links. Aufgaben ohne Computer und Internet Bei diesen elf Arbeitsblättern ist weder ein Computer noch das Internet zur Bearbeitung notwendig. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erreichen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Kunst und Englisch Fächerspezifische Lernziele . Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler malen Abbildungen richtig an. basteln einen Faltbauernhof (arbeitsteilig). führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen das World Wide Web als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer und machen dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung. machen einen virtuellen Rundgang durch einen Stall. lösen ein interaktives Puzzle (drag & drop) und Memo. führen eine interaktive Übung (Hot Potatoes) durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich als Partner über die Reihenfolge der Aufgaben. führen arbeitsteilige Gruppenarbeit durch. helfen sich gegenseitig. Die Schülerinnen und Schüler sollen verschiedene Tiere auf dem Bauernhof kennen lernen. die Namen für Tierfamilienmitglieder kennen lernen. den Weg der Milch und Milchprodukte kennen lernen. Tiere als Nutztiere begreifen. einen kurzen Einblick in die Lebenswelt von Hühnern bekommen. die wichtigsten Getreidesorten kennen lernen. Obst und Gemüse unterscheiden. verschiedene landwirtschaftliche Geräte und Maschinen kennen lernen. Gründe für Spezialisierungen erfahren. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Artikel der, die, das unterscheiden. Einzahl und Mehrzahl bilden. Verben richtig zuordnen. Notizen machen. Tabellen ausfüllen. einen Text von Druckschrift in Schreibschrift übertragen. Wörter und Bilder richtig zuordnen. Bezeichnungen für Tierlaute zuordnen. den richtigen Weg durch den Irrgarten mit vorgegebenen Begriffen beschreiben (Lagewörter anwenden). Zeichnungen richtig beschriften. Geheimschriften entziffern. einen Lückentext vervollständigen. Worträtsel lösen. Texte und Bilder zuordnen. Ergebnisse präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen Addition und Subtraktion mit und ohne Zehnerüberschreitung im Zahlenraum bis 100 durchführen. Die Schülerinnen und Schüler sollen englische Begriffe zum Thema Bauernhof spielerisch kennen lernen und sich dabei die Bezeichnungen für Tiere merken. Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen Computer-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Partnerarbeit hat sich als sinnvoll erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Partner sich gegenseitig unterstützen können. Wichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung müssen getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll und eine entsprechende Einteilung vorzunehmen (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder durch die Lehrkraft bestimmt) oder ob Sie die arbeitsteilige Variante wählen. Es hat sich zudem bewährt, "Computer-Experten" zu wählen, die bei Schwierigkeiten mit dem Medium als erste Ansprechpartner fungieren sollen. So können die Kinder viele Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel Informationen über weitere Tiere, Sachbücher zum Thema anschauen, andere Texte zum Thema von Druckschrift in Schreibschrift übertragen oder weitere Mathematikübungen. Sollten Sie über weniger Zeit verfügen, können die einzelnen Themen auch arbeitsteilig behandelt werden. Am Schluss stellt dann jede Gruppe ihr Thema (einzelne Tiere, Tierfamilien, Maschinen und Geräte, Getreide, Obst und Gemüse) den anderen im Plenum vor. Als Fachlehrer haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Kunst auszuklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Erklären sollte man auf jeden Fall, dass die Rückkehr auf die Lernumgebung über den Rückwärtspfeil des Browsers erfolgt. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrerin oder dem Lehrer überprüft werden kann. Die Anweisungen auf den Arbeitsblättern beziehen sich jeweils auf die einzelnen Seiten der Lernumgebung. Diese Arbeitsblätter sind besonders gekennzeichnet (durch einen Computer), auch auf dem Deckblatt. Die internen Links dagegen können offline bearbeitet werden. Die einzelnen Seiten sind frei wählbar, das Kind kann über die Reihenfolge entscheiden. Bei verschiedenen Arbeitsblättern sollen die Kinder in Schreibschrift schreiben. Dafür stehen jeweils entsprechende Felder zur Verfügung. In manchen Bundesländern wird die vereinfachte, in anderen die lateinische Ausgangsschrift bevorzugt. Die auf dieser Seite einzeln zum Download angebotenen Arbeitsblätter verwenden die vereinfachte Ausgangsschrift. Wenn Sie die lateinische Ausgangsschrift bevorzugen, können Sie sich alle Arbeitsblätter in diesem ZIP-Archiv herunterladen. Hier befindet sich eine kurze Einführung in die Arbeit mit der Lernumgebung. Die Kinder können auch zwischendurch davon Gebrauch machen, um sich Dinge ins Gedächtnis zu rufen. Zu dieser Abteilung gehört kein Arbeitsblatt, da es sich hier um eine akustische Übung handelt. Die Kinder sollen alle Gegenstände beziehungsweise Personen oder Tiere, die zu einem Bauernhof gehören, mit gedrückter linker Maustaste in eine Kiste schieben. Wird das Bild mit der Maustaste berührt, erklingt das Wort in englischer Sprache. Falsch eingeräumte Dinge springen wieder zurück. Ist das Spiel zu Ende, wird neu gemischt. Es kommen Gegenstände hinzu, andere werden erneut gezeigt. Das Spiel sollte deshalb einige Male wiederholt werden. Verschiedene Medien Die Schülerinnen und Schüler können sich hier Fotos vom Besuch auf einem Bauernhof anschauen und ein Interview lesen, das die Klasse (2. Schuljahr) mit der Bäuerin und dem Bauern geführt hat. Außerdem gibt es hier ein interaktives Puzzle, ein Memo (offline), ein Geschicklichkeitsspiel (online-Kuh-Chaos) und die Kinder können sich verschiedene Tierlaute anhören. Bauernhof basteln Für den Falt-Bauernhof gibt es insgesamt 13 Bastelbögen, die die Kinder unter sich aufteilen sollten. Wenn jeweils zwei Kinder zusammen arbeiten, kann so unter Umständen die ganze Klasse an der Entstehung des Bauernhofes beteiligt werden. Benutzen Sie zum Ausdrucken der Bastelvorlagen etwas dickeres Papier (Tonpapier), damit das Ergebnis standfest ist. Die Kinder dürfen Arbeitsblatt 6 zur Hand nehmen, um die Namen in Arbeitsblatt 7 richtig einzutragen. Bingo-Spiel Mit ein wenig mehr Aufwand könnte man auch ein Bingo-Spiel daraus machen. Die Klasse wird in zwei Gruppen eingeteilt, jede Gruppe erhält zwei Kopien eines Blattes. Die Bilder eines Blattes werden ausgeschnitten und dienen als Abdeckung. Die Lehrerin beziehungsweise der Lehrer nennt den Namen eines Tieres (Zufallsprinzip), die Gruppe, die das Tier hat, legt das ausgeschnittene Bild auf die Vorlage. Sieger ist die Gruppe, deren Vorlage zuerst vollständig ist. Anmalen Eine weitere Übungsmöglichkeit ist das Anmalen der Tiere nach Ansage. Jedes Kind erhält alle Tiere in Schwarz-Weiß-Kopie (eventuell verkleinern). Die Lehrkraft sagt an: Colour the cow! Colour the rooster! und so weiter Mögliche Gliederung für den Bereich "Materialien für den Sachkundeunterricht" Häuser und Bauwerke Fliegen Themenübergreifend

  • Sache und Technik
  • Primarstufe

Schokolade - das süße Geheimnis

Unterrichtseinheit

Im Rahmen dieser fächerübergreifenden Projektarbeit zum Thema Schokolade setzen sich die Lernenden in der Grundschule mit der Herkunft der Kakaobohne, der Entstehung von Schokolade sowie dem Fairen Handel auseinander.Schokolade - wie lecker! Doch es ist viel Arbeit, bis aus der Kakaobohne ein "süßes Geheimnis" wird. Woher kommt die Kakaobohne? Wie wird daraus eine Schokoladentafel? Und was bedeutet "fairer Handel"? Diese und weitere Aspekte werden in der ZDF-Sendung "Löwenzahn" und der fächerübergreifenden Unterrichtseinheit angesprochen. In Form von Projektarbeit erschließen sich die Schülerinnen und Schüler über eine Woche hinweg die verschiedenen Schwerpunkte. Dabei werden Aufgabenstellungen aus verschiedenen Unterrichtsfächern berücksichtigt.Den Einstieg in das Projekt sollte die Löwenzahnsendung "Schokolade - ein süßes Geheimnis" bilden. Sie kann aufgezeichnet und in der Klasse gemeinsam angeschaut werden. Im Anschluss daran lösen die Schülerinnen und Schüler in Partnerarbeit verschiedene Aufgaben und nutzen dazu Arbeitsblätter und eine interaktive Lernumgebung im Internt. Die Ergebnisse der Projektarbeit dokumentieren sie in einem Hefter. Organisatorische Hinweise Hier wird beschrieben, was aus organisatorischer Sicht bei der Nutzung der interaktiven Lernumgebung zu beachten ist. Arbeitsmaterial zur Lernumgebung "Schokolade" Die zur Verfügung stehenden Arbeitsblätter und die ergänzenden Spiele haben wir hier für Sie übersichtlich zusammengestellt und kommentiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in den Fächern Sachunterricht, Deutsch, Bildende Kunst/Textiles Gestalten/Werken (BTW) und Mathematik Fächerspezifische Lernziele erreichen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das Projekt gemeinsam mit einem Partner durchführen. selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge sie die Aufgaben bearbeiten. mit anderen Gruppen Absprachen treffen über die Arbeit am Computer. sich gegenseitig helfen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen nach Arbeitsanweisung Links im Internet folgen. sich in der interaktiven Lernumgebung zurechtfinden. Verständnis für das "Urheberrecht" entwickeln. ein Bild aus dem Internet kopieren und in Word einfügen. Bilder laden und abspeichern. interaktiv Quiz, Lückentext, Puzzle und weitere Spiele bearbeiten. nach Arbeitsanweisung Teile von "Löwenzahn 7" bearbeiten. Die Entdeckung der Kakaobohne Kakaobohnen als Zahlungsmittel Vom bitteren Xocolatl zur süßen Schokolade Kakaoanbau und -ernte Fairer Handel Bestandteile der Schokolade Herstellung von Schokolade Schokolade genießen: riechen, schmecken und so weiter Sinnerfassendes Lesen Informationen in eigenen Worten wiedergeben Lückentexte bearbeiten Ein Rezept notieren Zusammengesetzte Nomen bilden Arbeit am Adjektiv Kopfrechnen Sachaufgaben lösen Flächen berechnen Arm und reich Ungerechtigkeit in der Welt Gestalten einer Collage Ein Bild mit dem Programm "Paint" am Computer gestalten Arbeit in Zweierteams Das Projekt wird möglichst in Zweiergruppen durchgeführt, die zwar frei gewählt werden können, aber dann während des ganzen Projektes zusammenbleiben. Auf diese Weise kann besser zwischen der PC-Arbeit und der schriftlichen oder praktischen Arbeit gewechselt werden. So verteilt sich die Arbeit und man kommt besser mit den Computerarbeitsplätzen zurecht. Arbeits- und Lösungsblätter Die Arbeitsblätter werden für alle Schülerinnen und Schüler ausgedruckt oder kopiert. Es wird zwar in Zweiergruppen gearbeitet, aber jedes Kind sollte sein eigenes Blatt ausfüllen. Alle Blätter werden in einem Hefter gesammelt und am Ende kontrolliert. Bei einigen Arbeitsblättern ist es auch möglich, Lösungsblätter zur Selbstkontrolle vorzubereiten. Wartezeiten am Computer sinnvoll überbrücken Die Arbeitsaufträge wurden so gewählt, dass die einzelnen Arbeitsphasen am PC nicht zu lang sind und immer wieder von anderen Tätigkeiten abgelöst werden. Wenn genügend PC-Arbeitsplätze vorhanden sind, können die Schüler die Reihenfolge ihrer Arbeitsblätter selbst wählen. Ansonsten muss der Lehrer eine Reihenfolge vorgeben. So können Wartezeiten am Computer überbrückt werden. Kinder tun sich schwer damit, Internetadressen "von Hand" einzugeben. Es hält sie lange auf und führt häufig zu Misserfolgen. Daher werden die Internetlinks in einer übersichtlichen interaktiven Lernumgebung angeboten. Die verlinkten Seiten öffnen sich in einem neuen Fenster und können nach der Bearbeitung mit Klick auf das Kreuz in der rechten oberen Ecke geschlossen werden. Auf diese Weise kommen die Lernenden immer wieder auf die Startseite der Lernumgebung zurück. Die interaktiven Spiele können online gespielt werden, stehen aber auch als Download bereit. So können sie, falls nicht genügend Internetplätze zur Verfügung stehen, auch ohne Internetzugang in der Klasse genutzt werden. Natürlich darf man über dem Computer nicht die anderen Medien vernachlässigen und sollte weiteres Material anbieten: Bücher, Lexika, Spielmaterial und so weiter. Spiele für den Klassenraum und zu Hause Die Spiele können - bis auf "Löwenzahn 7" - online gespielt werden. Dies hat den Vorteil, dass die Kinder diese Spiele auch zu Hause spielen können. Je nach Ausstattung der Klasse mit Internetplätzen kann man diese Spiele aber auch auf die Klassencomputer kopieren und dann ohne Internetverbindung spielen. Lückentext 1 und 2 Diese Lückentexte verwenden den Text von Arbeitsblatt 2 und sind auch gut für eine Diktatvorbereitung geeignet. Sie bieten sich zur Differenzierung an, da sie in zwei Schwierigkeitsgraden vorliegen. Lückentext 1 ist einfacher, da die Lückenwörter aus einer Liste ausgesucht und angeklickt werden müssen. Bei Lückentext 2 müssen die Wörter eingetippt werden. Quiz zur "Löwenzahn"-Sendung Um dieses Quiz zu bearbeiten, muss man die Löwenzahnsendung "Schokolade - Das süße Geheimnis" gesehen haben. Es ist günstig, wenn die Lehrerin/der Lehrer die Sendung aufzeichnet, um sie mit den Kindern gemeinsam - eventuell auch ein zweites Mal - anschauen zu können. Quiz: Fairer Handel Bei diesem Spiel handelt es sich um ein Kreuzworträtsel, in dem die Kinder für fair gehandelte Waren sensibilisiert werden. Puzzle Puzzle sind mit dem Programm "Jigsaw" sehr leicht herzustellen. Noch schöner als das fertige Puzzle zu bearbeiten wäre es, wenn die Lehrerin oder der Lehrer die Kinder während der Arbeit fotografiert und diese Bilder selbst zu Puzzles verarbeitet. Spiel: "Löwenzahn 7" Viele Kinder besitzen dieses Computerspiel. Als kleine häusliche Hilfe sollte man den Kindern dann aber Arbeitsblatt 9 zur Verfügung stellen.

  • Sache und Technik
  • Primarstufe

Brücken: Grundbegriffe der Statik

Unterrichtseinheit

In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit zum Thema Brücken erlernen die Schülerinnen und Schüler die Grundbegriffe der Statik.Von Brücken geht eine besondere Faszination aus. Sie überqueren Hindernisse, verbinden Stadtteile oder gar ganze Kontinente. Viele dieser Wunderwerke der Ingenieurskunst beeindrucken auch durch ihre monumentale Größe. Manch einer fragt sich da, wie stabil so eine Brücke eigentlich ist. Wie sicher ein Bauwerk steht, hängt von der Standfläche, dem Schwerpunkt und dem Gewicht ab. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit der Umformung von unstabilem Material wie Papier oder Pappe und versuchen daraus eine standfeste Brücke zu bauen. Darüber hinaus bearbeiten die Kinder mithilfe von Lernspielen und dem Internet gezielt Informationen zum Thema. Außerdem sollen sie ein interaktives Quiz lösen, einen Lückentext interaktiv bearbeiten und ein Puzzle am Computer zusammensetzen.Das Projekt wird in Zweiergruppen durchgeführt, die zwar frei gewählt werden können, aber dann während der gesamten Projektlaufzeit zusammenbleiben. Auf diese Weise kann besser zwischen der Computer-Arbeit und der schriftlichen und praktischen Arbeit gewechselt werden. Grundsätzliche Anmerkungen Hier finden Sie einige grundlegende Anmerkungen zur Vorgehensweise in diesem Projekt. Praktische Arbeit und das Arbeiten am Computer wechseln sich ab. Hinweise zu den Arbeitsblättern Die Unterrichtseinheit umfasst elf Aufgaben- und zwei Lösungsblätter, ein Blatt zur Erläuterung der einzelnen Aufgaben, ein Puzzle, ein Quiz und einen Lückentext. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler in den Fächern Sachunterricht, Deutsch, Mathematik, Kunst und Religion Fachspezifische Lernziele erreichen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Teile der Lernsoftware "Löwenzahn 4". folgen nach Arbeitsanweisung Links im Internet. recherchieren gezielt im Internet zum Thema. kopieren ein Bild aus dem Internet und fügen es in Word ein. bearbeiten die ersten Level des Spiels "Bridge Builder". bearbeiten interaktiv ein Quiz, einen Lückentext und ein Puzzle. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen das Projekt gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner durch. entscheiden selbst, in welcher Reihenfolge sie die Aufgaben bearbeiten. treffen mit anderen Gruppen Absprachen über die Arbeit am Computer. Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Möglichkeiten, einen Fluss zu überqueren. zeichnen Brücken. unterscheiden verschiedene Arten von Brücken. konstruieren aus Bauteilen Brücken. beschäftigen sich mit der Geschichte des Brückenbaus. bauen selbst eine Brücke aus Papier oder Pappe. lesen und verstehen Texte und beantworten Fragen dazu. finden Brückenwörter. sichern einen Text rechtschriftlich. lösen ein Suchsel. schreiben eine Abenteuergeschichte. verfassen Elfchen. lösen Sachaufgaben. lernen Tiere kennen, die Brücken bauen. Die Arbeitsblätter sollten jeweils einmal in Farbe ausgedruckt und in der Klasse ausgehängt werden. Die Kinder können sich so besser orientieren, zum Beispiel bei den Bildern der Löwenzahn-CD. Die Arbeitsblätter werden für alle Schülerinnen und Schüler kopiert. Es wird zwar in Zweiergruppen gearbeitet, aber jedes Schulkind sollte sein eigenes Blatt ausfüllen. Alle Arbeitsblätter werden in einem Hefter gesammelt und am Ende kontrolliert. Die Arbeitsaufträge sind so gewählt, dass die einzelnen Arbeitsphasen am Computer nicht zu lang sind und immer wieder von anderen Tätigkeiten abgelöst werden. So verteilt sich die Arbeit und man kommt mit wenigen Computerarbeitsplätzen aus. Kinder tun sich häufig schwer damit, Internetadressen "von Hand" einzugeben. Dies kann lange aufhalten und zu Misserfolgen führen. Daher biete ich die Internetlinks, die beim jeweiligen Thema gebraucht werden, immer auf unserer schuleigenen Homepage auf den "Webseiten für Kinder" an. Zum Recherchieren ist als Suchmaschine die "Blinde Kuh" voreingestellt. Der Lückentext, das Brückenquiz und das Brückenpuzzle können online bearbeitet werden. Da die beiden Spiele und das Puzzle aber auch zum Download zur Verfügung stehen, kann man sie auch ohne Internetzugang in der Klasse nutzen. Natürlich darf man über den Computer nicht die anderen Medien vernachlässigen und sollte weiteres Material anbieten: zum Beispiel Bücher (Was ist Was: Brücken und Tunnel), Lexika und Spielmaterial (Leonardo Da Vinci Brücke). Der Gang nach draußen, das Betrachten von Brücken in der Umgebung, und seien sie noch so klein, kann durch Aufnahmen mit der Digitalkamera festgehalten werden. Es kommt auf die Computer-Erfahrung der Schülerinnen und Schüler an wie die Fotos später weiterverarbeitet werden: Vielleicht bietet sich am Ende ein Primolo-Projekt an, auf dem die fotografierten sowie die selbst gebauten Brücken und die Geschichten und Elfchen vorgestellt werden. Begonnen werden sollte mit dem ersten Arbeitsblatt "Wie überquert man einen Fluss?". Bei allen anderen Aufgaben kann die Reihenfolge selbst gewählt werden. Allerdings sollte man so früh wie möglich mit der praktischen Arbeit des Brückenbaus beginnen. Zum einen braucht diese Arbeit erfahrungsgemäß viel Zeit und zum anderen entzerrt sie die Arbeit am Computer.

  • Sache und Technik
  • Primarstufe

Podcasts produzieren im Unterricht

Unterrichtseinheit

Bei diesem Projekt erstellen Schülerinnen und Schüler ab der dritten Grundschulklasse einen eigenen Podcast. Sie erarbeiten Exposees und Drehbücher für Hörspiele oder Videoclips und setzen diese dann technisch um.Im Internet ist es für jedermann möglich, vom Konsumenten zum Produzenten zu werden. Ohne größeren finanziellen Aufwand können einzelne Klassen oder ganze Schulen Auftritte im Netz gestalten. Das kann zum Beispiel eine Internetseite mit Video- oder Radioclips sein, die von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften und Eltern gemeinsam hergestellt wird und von allen vielfältig nutzbar ist.Aufgrund des methodischen und inhaltlichen Umfangs emfiehlt es sich, das Projekt mit einem kompakten Intensiv-Workshop zu beginnen, bei dem alle Beteiligten einen Einblick in das nötige Grundwissen erhalten und gleichzeitig einen ersten Podcast erarbeiten. Anschließend kann das Projekt entweder als Arbeitsgemeinschaft im Angebot des Ganztagsschulbereichs weitergeführt werden oder es wird zum Bestandteil des regulären Unterrichts. Dazu eignet sich jedes beliebige Unterrichtsfach. Entscheidend für die Motivation der beteiligten Schülerinnen und Schüler ist der hohe Unterhaltungswert bei der Gestaltung der Audio- und Videopodcasts. Podcasts im Unterricht Was ist ein Podcast, wie lässt es sich im Unterricht einsetzen und wie profitieren die Schülerinnen und Schüler davon? Vorbereitung und Entwicklung eines Konzepts Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die verschiedenen Formen von Podcasts und entwickeln eigene Ideen. Aufnahme und Bearbeitung Kleingruppen nehmen einzelne Podcast-Episoden auf und bearbeiten sie am Computer. Veröffentlichung im Internet Fertige Beiträge werden auf Podcast-Plattformen oder eigene Homepages hochgeladen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Erarbeitung von Exposees, Skripten, Drehbüchern, Nachrichten, Dokumentations- und Moderationstexten auseinander. denken sich ein Konzept für die multimediale Verarbeitung aus und in lösen es in Szenen auf. denken sich Szenen, Dialoge und Moderationen aus (improvisieren oder schreiben) und üben deren Präsentation. erarbeiten einfache Theaterformen (zum Beispiel für sketchartige Videobeiträge). setzen sich mit Sprachformen auseinander, die für unterschiedliche Darstellungsformen notwendig sind. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, eine Digital-Video-Kamera (oder auch diese Funktionen im Smartphone) zu bedienen. probieren, wie man Video und Audio als Podcast fürs Internet gestaltet und erkennen, welche Unterschiede zu herkömmlichen Videofilmen und Audioaufnahmen bestehen. betrachten und bearbeiten das Aufgenommene im Computer. lernen Bearbeitungsprogramme wie Audacity, iMovie und Windows Movie Maker® kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen einerseits, in Gruppen zu arbeiten (mit einer Redaktion vergleichbar) und erfahren andererseits, dass bei Medienproduktionen bestimmte spezielle individuelle Fähigkeiten akzeptiert und gefördert werden. lernen, Zusammenhänge zu begreifen und mithilfe ihrer Fantasie zu antizipieren, wie aus einem Text ein mediales Produkt wird (bildhaftes Denken). Kunstwort des Web 2.0 Podcast ist eine typische Internetwortschöpfung. Die Silbe "Pod" kommt vom MP3-Player iPod der Firma Apple, die Silbe "Cast" von broadcast (engl. Ausstrahlen von Rundfunksendungen). Beim Podcast handelt es sich also um eine Form der Verbreitung von Film- und Hörbeiträgen, die unabhängig von einer Sendezeit über das Internet abrufbar sind und vorzugsweise im MP3-Format und mit den entsprechenden Playern genutzt werden. Weiterentwicklung des Blogs Podcast hat sich im Internet aus den sogenannten Weblogs, oder kurz Blogs entwickelt. In diesen Online-Tagebüchern berichten Menschen über alles Mögliche und veröffentlichen es im Internet. Podcast ist die multimediale Weiterentwicklung der Blogs. Auch sie präsentieren oft nur private Erlebnisse und persönliche Statements in Form von Audio- oder Videodateien. Allerdings werden die Möglichkeiten von Podcasts in letzter Zeit immer häufiger auch von Radiostationen und TV-Sendern genutzt, die ihre Sendungen im Internet zum Anhören und Herunterladen zur Verfügung stellen. Vielfältig nutzbares Material Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte können auf zweierlei Art von der Tatsache profitieren, dass es Podcasts gibt. Zum einen als Podcastkonsumenten: Die mittlerweile vielen tausend Podcastmacher bieten eine Unmenge von hochinteressantem Audio- und Videomaterial an, das zum Einsatz im Unterricht bestens geeignet ist. Unbeschränkte kreative Möglichkeiten Die zweite Möglichkeit, Podcast im Unterricht einzusetzen, ist, mit den Schülerinnen und Schülern eigene Podcastsendungen zu produzieren. Das ist inzwischen sehr einfach geworden und kostet so gut wie nichts. Es braucht vor allem Spaß, Kreativität und ein paar gute Ideen, um mit Schulklassen und vielleicht sogar ein paar interessierten Eltern ein Podcast-Projekt zu realisieren. Egal, ob es Geschichten sind, die zu kleinen Hörspielen verarbeitet werden, oder Interviews, vertonte Tagebücher oder Poesiealben, die Möglichkeiten sind unbeschränkt. Selber produzieren und veröffentlichen Als technische Voraussetzung werden Aufnahmegeräte für Audio und Video benötigt. Zur Bearbeitung des Materials braucht man einen Computer, der mit einfachen Programmen wie Audacity, iMovie oder Windows Movie Maker ausgestattet ist. Damit die Podcasts auch öffentlich zugänglich sind, wäre ein Server mit Speicherplatz sinnvoll. Zuwachs an Medienkompetenz Die Produktion eines Podcasts beinhaltet für alle, die daran beteiligt sind, einen großen Zuwachs an Medienkompetenz. Darüber hinaus lernen alle kleinen und großen Podcasterinnen und Podcaster, sich und ihre Geschichten so mitzuteilen, dass es für die Zuhörenden interessant und unterhaltsam ist. Es wird also beides gestärkt, sowohl die Fähigkeit, sich auszudrücken als auch die Kunst des Zuhörens. Verborgene Talente entdecken Beim Produzieren von kleinen Hörspielen entwickelt sich ein literarisches und dramaturgisches Gespür für Sprache. Darüber hinaus wird die Phantasietätigkeit angeregt. Das Sprechen von Moderationen oder Hörspielrollen weckt das Vertrauen in die eigenen kreativen Fähigkeiten und stärkt somit das Selbstbewusstsein. Vielleicht stoßen die Schülerinnen und Schüler ja sogar auf unentdeckte Talente als Sprecher, als Erzählerinnen oder als Schreibende. Vernetzung mit anderen Kreativen Über das Medium Internet wird einerseits eine Öffentlichkeit erreicht. Andererseits besteht die Möglichkeit, mit anderen Podcasterinnen und Podcastern in Kontakt zu kommen, und das weltweit. Nicht nur konsumieren, sondern auch beurteilen Bevor die Schülerinnen und Schüler eigene Aufnahme- oder Drehkonzepte entwickeln, verschaffen sie sich einen Überblick über die Vielfalt möglicher Podcasts. Gemeinsam oder in Kleingruppen lernen die Kinder, Podcasts im Internet zu finden. Die Lehrkraft kann hierzu die Kriterien vorgeben, zum Beispiel Qualität, Zielgruppe oder Genre (Unterhaltung, Information, Fiktion, Reportage). Wichtig ist dabei, dass die Kinder lernen, Podcasts nicht nur gedankenlos zu konsumieren, sondern auch zu beurteilen und einzuordnen. Durchblick im Podcast-Dschungel Für eine thematische Recherche Suche können die Schülerinnen und Schüler Google oder andere Suchmaschinen verwenden. Außerdem gibt es verschiedene Podcast-Portale, die Beiträge nach Kategorien sortieren und so die Suche erleichtern. Kostenlose Verwaltungsprogramme wie iTunes von der Firma Apple, können verwendet werden, um sich einen Überblick über die Vielfalt zu verschaffen. iTunes iTunes ist ein kostenloses Programm der Firma Apple zur Verwaltung von Podcasts, das auf eines der größten Podcast-Portale zugreift. Um das Portal zu nutzen, muss die Software heruntergeladen werden. Podcast.de Das deutschsprachige Portal präsentiert eine übersichtliche Auswahl von Podcasts und hat eine Kategorie "Kinder und Jugendliche". Thematische und ästhetische Maßstäbe Wie die Materialsammlung der Schülerinnen und Schüler ausgewertet wird, hängt vom Ziel des Projekts ab. Wenn die Podcasts Bestandteil einer Unterrichtseinheit sein sollen, müssen Machart und Inhalt in Bezug auf das Thema aufbereitet, besprochen und ausgewertet werden. Ist das Projekt thematisch nicht eingegrenzt, stehen individuelle Kriterien der einzelnen Kinder im Vordergrund. Denn beim Podcastmachen kommt es auch darauf an, individuelle ästhetische Sichtweisen und geschmackliche Vorlieben zu entwickeln. Das gilt sowohl für die Rezeption als auch für den nächsten Schritt, die Podcast-Herstellung. Dabei geht nicht darum, allgemeingültige ästhetische Vorgaben zu machen, sondern die Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, eigene Ausdrucksformen zu entwickeln. Eigene Ideen entwickeln Nachdem sich die Kinder verschiedene Podcasts angehört oder angesehen haben, werden gemeinsam oder in Kleingruppen Ideen gesammelt, worum es in den eigenen Podcasts gehen könnte. Dabei ist alles möglich. Die Ideen können mit einem gemeinsamen Thema zu tun haben, zum Beispiel "Meine Schule" oder aus völlig unterschiedliche einzelnen Beiträgen bestehen, wie ein buntes Radio-Magazin. Die Inhalte der einzelnen Podcasts können sich auf etwas beziehen, was die Kinder im Unterricht gelernt haben, es können Sketche oder gespielte Witze sein, Talkshows, Kommentare, Traumtagebücher, zu kleinen Hörspielen umgeschriebene Geschichten und vieles mehr. Die Lehrkraft kann als Anregung auch kleine Sketche oder Geschichten mitbringen. Den Rahmen festlegen Im nächsten Schritt überlegen sich die Podcaster gemeinsam, wie sich ihre Idee am besten umsetzen lässt. Was soll entstehen? Ein Audio- oder ein Video-Podcast? Wieviele Sprecherinnen und Sprecher oder Darstellende werden für die Aufnahme gebraucht? Wer bedient die Kamera, wer hält das Mikrofon? Wo soll aufgenommen werden (Dreh- oder Aufnahmeort)? Was brauche ich an Requisiten oder Hintergrundsounds? Sollen Text oder Spielszenen improvisiert werden oder soll es ein Drehbuch mit festgelegtem Text geben? Bei diesen Vorüberlegungen ist es wichtig, die technischen und organisatorischen Möglichkeiten in der Schule zu berücksichtigen, damit das Projekt einen realistischen Umfang behält. Die Inhalte bestimmen Als nächstes geht es um die Inhalte. Dieser Teil des Workshops kann auch in kleineren Gruppen stattfinden, allerdings sollte bei jeder Gruppe ein Erwachsener – Lehrkraft oder Elternteil – dabei sein. Wenn es ein Drehbuch, eine festgelegte Handlungsabfolge, ein Hörspielmanuskript oder Ähnliches geben soll, wird zunächst schriftlich festgelegt, um was es geht. Danach muss entschieden werden, in welcher Form, das, was erzählt werden soll, schriftlich fixiert wird. Dialoge werden verfasst, Moderationstexte, Kommentare, Erzählungen, Interviewfragen. Wenn die Darstellerinnen und Darsteller improvisieren sollen, muss zunächst diskutiert und ausprobiert werden, worauf es inhaltlich ankommt. Austausch und Feedback In einer kurzen Präsentation können die Kleingruppen ihre Aufnahme- oder Drehkonzepte vorstellen, geschriebene Texte mit verteilten Rollen vorlesen. So ergibt sich die Gelegenheit zum Austausch von Ideen und für eventuelle Verbesserungsvorschläge. Möglichst viel praktische Arbeit Die Produktion von Podcasts funktioniert am besten mit einer umfangreichen technischen Ausstattung. Denn je größer die Anzahl an Aufnahmegeräten, Kameras, Computern et cetera, desto größer ist der Anteil an praktischen Versuchen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Computer mit Beamer und Schnitt-Software Es sollten mindestens zwei bis drei Computer mit schnellem Internetzugang zur Verfügung stehen. Einer der Computer ist mit einem Beamer verbunden, so dass es immer wieder möglich ist, mit der ganzen Klasse zu arbeiten. Auch wenn es für einzelne oder für jeweils zwei Schülerinnen und Schüler je einen Computer gibt, sollte ein Beamer vorhanden sein. Auf den Computern sollte im Idealfall sowohl ein Audio- als auch ein Videoschnittprogramm installiert sein (zum Beispiel Audacity, Moviemaker, iMovie). Aufnahmegerät und Mikrofon Für die Aufnahmen der Podcasts wird lediglich ein Smartphone (eventuell auch ein MiniDisk- oder Digitalrecorder) und ein gutes Mikrofon mit Mikrofonangel (eine teleskopartige verlängerbare Mikrofonhalterung) benötigt. Das Mikrofon mit Teleskopangel ermöglicht vor allem bei Videoaufnahmen mit größerem Abstand zum Objekt eine bessere Tonqualität als das in vielen Smartphones integrierte Mikrofon. Erste gemeinsame Übungen Sollten mehrere Aufnahmegeräte und Mikrofone zur Verfügung stehen, können die Kleingruppen parallel arbeiten. Die ersten Aufnahmen werden allerdings gemeinsam mit allen gemacht, damit deutlich wird, worauf es beim Filmen oder bei Tonaufnahmen ankommt und auf was zu achten ist. Zu diesem Zweck sollte sich die Lehrkraft oder ein betreuender Elternteil vorher mit der technischen Handhabung der Geräte vertraut gemacht haben. Einfache Umsetzung Die Produktion von Audio-Podcasts hat gegenüber der Produktion von Video-Podcast entscheidende Vorteile. Erstens können die Sprecherinnen und Sprecher ihre Texte ablesen und es kommt allein auf die sprachliche Gestaltung an. Zweitens ist die Bearbeitung von Audio-Material auf dem Computer wesentlich einfacher als das Schneiden und Komprimieren von Video-Material. Drittens ist die Aufnahme von Audio-Podcasts auch mit größeren Gruppen noch unkompliziert machbar. Viele Sprecherinnen und Sprecher einbinden Erfahrungsgemäß ist es günstig, wenn die als Sprecherinnen und Sprecher agierenden Kinder keine langen zusammenhängenden Texte zu sprechen haben. Eine Möglichkeit, viele Schülerinnen und Schüler an der Aufnahme zu beteiligen, ist, die Gruppe in einen Kreis zu setzen. Ein "Mikrofon-Kind" geht reihum und hält dem Kind, das mit Sprechen dran ist, das Mikrofon entgegen. Nebengeräusche, die durch Positionswechsel oder andere Störungen entstehen, können später am Computer herausgeschnitten werden. Auf diese Art und Weise kann eine ganze Klasse an der Aufnahme beteiligt werden. Wichtig ist, dass die einzelnen Textteile, auf die es ankommt, sauber und vollständig aufgenommen werden. Auf das Kamerakind kommt es an Bei der Produktion von Video-Podcasts kommt es auf eine Reihe von wichtigen kamera- und aufnahmetechnischen Aspekten an. Wie eine Fotokamera verlangt auch eine Videokamera einen fotografischen Blick. Das heißt, das Gelingen eines Video-Podcasts hängt sehr davon ab, aus welcher Perspektive man was mit welchem Bildausschnitt filmt. Anfängerfehler vermeiden Ein häufiger Anfängerfehler auch bei Fotoaufnahmen ist, dass die kameraführende Person den Kopf einer Person in der Mitte des Bildausschnitts fokussiert. Das Resultat: Über dem Kopf ist viel leerer Raum, dafür sind die Füße der aufgenommenen Person abgeschnitten. Am günstigsten wäre es, ein Video-Podcast-Projekt mit einem ausführlichen Video-Workshop zu verbinden, um sich mit notwendigen Grundkenntnissen im Umgang mit einer Videokamera und den filmischen Mitteln vertraut zu machen. Kurze Einstellungen, kleine Bildausschnitte Podcast-Videos sind im Internet in einem relativ kleinen Bildformat zu sehen. Deshalb macht es wenig Sinn, größere Gruppen von Darstellern oder Totalaufnahmen zu filmen. Die einzelnen Takes der Video-Aufnahmen sollten möglichst kurz sein. Für die agierenden Kinder ist es einfacher, nur ein paar Sekunden lang, zum Beispiel für die Dauer eines Satzes, zu agieren. Außerdem kann das Kind mit der Kamera häufiger in Ruhe eine neue Kameraposition für den nächsten Satz einnehmen. Nach dem Bearbeiten auf dem Computer erhält der Videofilm durch die häufigen Schnitte eine interessantere Dynamik als wenn er aus wenigen, minutenlangen, wackligen Einstellungen besteht. Schnittsoftware erfordert Einarbeitung Die Bearbeitung von Audio- und Videomaterial am Computer ist keine Tätigkeit, die man aus dem Ärmel schütteln kann. Die Programme sind sehr komplexe und umfangreiche Werkzeuge, die ein erhebliches Maß an Übung verlangen. Die betreuenden Erwachsenen sollten sich deshalb im Vorfeld mit der Software auseinandersetzen. Lehrerfortbildung-BW Dieses Tutorial der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen hilft Ihnen beim Einstieg in das Programm Windows Movie Maker 2. Grobschnitt: Brauchbares übertragen Nachdem das Audio-Material (Szenen, Texte, Geräusche) für die einzelnen Podcast-Episoden aufgenommen wurde, wird es auf den Computer überspielt. Am einfachsten ist es, alles erst einmal auf eine Tonspur aufzunehmen und dann alle überflüssigen Geräusche, Versprecher oder unbrauchbaren Sätze herauszuschneiden. Das ist relativ einfach, die Kinder können es ohne viel Übung selbst tun. Feinschnitt und Mischung Dialoge sollten dann auf zwei Tonspuren verteilt werden. Dadurch kann man die Dynamik eines Dialogs besser beeinflussen, zum Beispiel Pausen einfügen, Fragen und Antworten nahtlos aufeinander folgen oder sich die Sprecher ins Wort fallen lassen. Auf einer dritten und sogar vierten Tonspur kommen Geräusche und atmosphärische Sounds oder auch Musik dazu. In fast allen Tonbearbeitungsprogrammen steht eine Reihe von Effekten zur Verfügung, mit denen man seine Aufnahmen verbessern kann. Eine Alternative sind selbst aufgenommene Geräusche oder Geräuscharchive. Bei der Mischung werden nun die einzelnen Tonspuren in der Lautstärke aufeinander abgestimmt. Zum Schluss wird alles als MP3-Datei abgespeichert. Höhere technische Hürden Grundsätzlich arbeiten Videobearbeitungsprogramme genauso wie die Software für Audiomaterial. Es gibt mehrere Spuren, auf die man die einzelnen Videoszenen verteilt und mischt, mit Effekten versieht und abschließend als Datei abspeichert. Die Nachbearbeitung erfordert allerdings eine gehörige Portion von technischen Kenntnissen, wie zum Beispiel der Videobearbeitungssoftware. Mehr künstlerischer Spielraum Außerdem kommt es auf das Gefühl für die künstlerische Komposition einzelner Szenen an. Im Gegensatz zur Bearbeitung von Audiodateien sind die Gestaltungsmöglichkeiten beim Bearbeiten von Videomaterial sehr viel umfangreicher. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von Einschränkungen, die man beachten muss, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen. Dateiformate mit Tücken Das Abspeichern von Videodateien ist aufwendiger als das Abspeichern von Audiodateien im MP3-Format. Durch die vielen unterschiedlichen Video-Codecs – Verfahren zur Komprimierung von Video-Material – gibt es auch eine ganze Reihe von unterschiedlichen Dateiformaten, die in Frage kommen. Am Ende sollte eine Videodatei herauskommen, die eine akzeptable Dateigröße und eine zufrieden stellende Qualität hat. Allein um das zu schaffen, braucht man entweder viel Erfahrung oder genügend Zeit zum Ausprobieren. Per Link zum (Hör-)Film Natürlich lassen sich Podcast-Dateien, die auf einer Plattform hochgeladen wurden, auch in eine ganz normale Internetseite einbauen und dort abspielen. Die einfachste Möglichkeit ist, der Podcast-Episode einen Namen zu geben und diesen Namen als Text oder als Grafik auf der Homepage mit der entsprechenden Datei und dem dazugehörigen Speicherplatz zu verlinken. Eigene Homepage erstellen Wenn der Zeitrahmen es zulässt, können die Kinder auch eine eigene Homepage gestalten, auf der ihre Podcasts eingebunden sind. Die Voraussetzung dafür ist, dass für die Internetseite und die Podcasts genügend Speicherplatz, zum Beispiel auf dem Schulserver vorhanden ist. Als Hilfsmittel lässt sich hier der für Grundschulkinder entwickelte Homepage-Generator Primolo einsetzen. Primolo Mit dem Homepage-Generator Primolo können Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter ganz einfach eigene Internetseiten erstellen.

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  • Primarstufe, Sekundarstufe I