Unterrichtsmaterialien zum Thema "Tabellenkalkulation"

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Versuche mit dem Grafiktablett

Unterrichtseinheit

Grafiktabletts ermöglichen mithilfe des Computers die Aufzeichnung von Bewegungen, die im Rahmen physikalischer Experimente untersucht werden sollen. Das Potenzial dieser Methode wird hier insbesondere am Beispiel der Aufzeichnung von Bahnkurven eines elliptischen Pendels aufgezeigt.Versuche mit dem Grafiktablett lassen sich im Prinzip als Demonstrationsexperimente durchführen. Verfügt man über einen Beamer, können alle SchülerInnen an Hand der Projektion die Messwertaufnahme und die Auswertung verfolgen. Wir meinen aber, dass der Lernerfolg größer ist, wenn die SchülerInnen die Daten selbst erfassen und auswerten - vorausgesetzt, dass mehrere Tabletts zur Verfügung stehen. Schülerübungen Versuche mit dem Grafiktablett lassen sich im Prinzip als Demonstrationsexperimente durchführen. Verfügt man über einen Beamer, können alle SchülerInnen an Hand der Projektion die Messwertaufnahme und die Auswertung verfolgen. Wir meinen aber, dass der Lernerfolg größer ist, wenn die SchülerInnen die Daten selbst erfassen und auswerten - vorausgesetzt, dass mehrere Tabletts zur Verfügung stehen. Lernstationen Zu dem Unterrichtsprojekt "Physikalische Versuche mit dem Grafiktablett" schlagen wir sieben verschiedene Experimente vor. Da die Lehrmittelsammlungen in der Regel nicht genügend Materialien für alle SchülerInnen bieten, empfiehlt es sich, den Unterricht in Form von Lernstationen zu organisieren: Die SchülerInnen durchlaufen nacheinander eine Reihe von Versuchen, beschäftigen sich aber nicht alle zur gleichen Zeit mit dem gleichen Versuch. Es müssen auch nicht von jeder Gruppe (jeweils drei SchülerInnen) alle Versuche durchgeführt werden. Wir schlagen zwei Experimente pro Gruppe vor. Stehen im Physikraum nicht genügend Computer zur Verfügung, lassen sich die meisten Experimente mit dem Grafiktablett auch schnell im Computerraum neben dem Rechner aufbauen.Die Schülerinnen und Schüler sollen Bewegungen mithilfe von Grafiktabletts aufzeichnen. die Messdaten in Excel-Tabellen und -Diagramme transformieren und selbstständig auswerten. die Ergebnisse als Ausgangsmaterial für unterrichtliche Fragestellungen verwenden (sinusförmige Schwingung, Phasenverschiebung, Schwingungsdauer). Auf der Oberfläche eines Grafiktabletts kann man mit einem speziellen Stift zeichnen oder schreiben wie auf Papier. Das Tablett übermittelt die jeweilige Position des Stiftes an den Rechner, so dass der Weg des Stiftes auf dem Bildschirm aufgezeichnet wird. Dies funktioniert auch, wenn der Stift die Tablettoberfläche nicht berührt, sondern in geringem Abstand (bis etwa acht Millimeter) über ihr schwebt. Auf diese Tatsache gründet sich unsere Messidee: Befestigt man den Stift an einem sich bewegenden Körper, so kann man mithilfe des Tabletts die Bahnkurve des Körpers aufzeichnen, ohne dessen Bewegung zu beeinflussen. Dazu benötigt man außer dem Grafiktablett nur noch ein kleines Messwert-Erfassungsprogramm, das die Autoren selbst entwickelt haben und kostenfrei zur Verfügung stellen. Auf der Hardware-Seite benötigt man neben einem Windows-Rechner lediglich ein Grafiktablett. Wir haben für unsere Versuche das Tablett "HyperPen 6000 U" von Aiptek (etwa 40 Euro) verwendet, das über einen USB-Anschluss verfügt und Windows voraussetzt. Es kann aber ein beliebiges Tablett (zum Beispiel auch mit Anschluss über die "alte" serielle Schnittstelle) benutzt werden. Kein Eingriff in die Registrierdatenbank An Software benötigt man das Messwert-Erfassungsprogramm "Grafiktablett-Recorder", welches Sie kostenfrei aus Internet herunterladen können. Die Programmdatei (recorder.exe) ist 260 kB groß und kann ohne weitere Installation sofort ausgeführt werden. Sie verändert nicht die Registrierdatenbank. Einstellungsmöglichkeiten Bei der Aufnahme der Messdaten ist der Zeittakt der Messung variabel einstellbar (voreingestellt sind 20 Millisekunden). Zudem ist es möglich, periodische Messphasen vorzugeben, also zum Beispiel nur jede halbe Stunde für jeweils 30 Sekunden Daten zu erfassen. Dies reduziert den Umfang des Datenmaterials bei langen Messdauern. Zunächst wird das Grafiktablett mithilfe der beiliegenden Installations-CD installiert. Handelt es sich um ein USB-Tablett, kann man es nach erstmaliger Installation auch im laufenden Betrieb einstecken oder entfernen - Windows erkennt automatisch, ob es angeschlossen ist. Danach wird der Grafiktablett-Recorder (recorder.exe) gestartet. Der Stift wird in eine Holzkugel gesteckt und über dem Tablett angestoßen. Die Holzkugel beruhigt lediglich die Bewegung des Pendels. Der Versuch ist im Prinzip aber auch durchführbar, wenn man einfach den Stift als Pendelkörper benutzt. Um die Aufzeichnung zu starten, drückt man die Taste "a" der Tastatur. Nun wird die Zeitmessung gestartet und auf dem Bildschirm die Bahnkurve aufgezeichnet. Durch erneutes Betätigen der Taste "a" wird die Messung beendet. Nun kann man die Spur entweder löschen, um die Aufzeichnung zu wiederholen, oder die aufgenommenen Daten abspeichern. Mithilfe des "Speichern"-Buttons werden die Messwerte unter einem beliebigen Namen als ASCII-Textdatei gesichert. Hierbei wird jeder Wert als Quadrupel (Messwertnummer / Zeit / x-Koordinate / y-Koordinate) gespeichert, wobei als Trennzeichen das Leerzeichen benutzt wird. Die Auswertung der Daten kann mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Excel vorgenommen werden: Man startet Excel und öffnet die abgespeicherte Textdatei. Nun kann man zum Beispiel die Bahnkurve zeichnen lassen, indem man aus x und y ein Diagramm erstellen lässt. Da in dem gezeigten Beispiel die Schwingung gedämpft ist, wird die Schwingungsweite im Laufe der Zeit kleiner, darum wird die Ellipse nach und nach "vollgemalt". Schließlich bleibt das Pendel in der Mitte stehen. x und y entsprechen den Längen- und Breitenwerten des Tabletts. Alternativ kann man die einzelnen Komponenten in Abhängigkeit von der Zeit darstellen. Schaut man auf die "Kanten" der Tablettfläche, so beobachtet man die seitlichen Auslenkungen des Pendels. Diese bilden dann die x- und y-Koordinaten, die als blaue beziehungsweise rote Kurve in Abhängigkeit von der Zeit dargestellt werden. Gemäß dem Unabhängigkeitsprinzip zeigen bei der elliptischen Schwingung beide Komponenten eine Sinusform. Aus den hier gezeigten Ergebnissen ergibt sich in guter Übereinstimmung mit den Gegebenheiten T = 3,0 s und daraus für die Pendellänge l = 2,2 m. Die Excel-Tabelle und die Diagramme bilden den Ausgangspunkt für unterrichtliche Fragestellungen: Schwingen die Komponenten sinusförmig? Wie groß ist die Phasenverschiebung zwischen den Komponenten? Was bedeutet diese Phasenverschiebung für die Schwingung? Wie groß ist die Schwingungsdauer? Wir haben absichtlich keine Auswertungsmöglichkeiten in das Grafiktablett-Recorder-Programm eingebaut, da wir möchten, dass die SchülerInnen so viel wie möglich selbst tun: Wer es schafft, Excel beizubringen, wie ein Versuch ausgewertet werden soll, verfügt über die dafür erforderlichen mathematischen und physikalischen Kenntnisse beziehungsweise hat diese mithilfe des Unterrichtsprojektes erlernt. Das bloße Rechnen kann man dann Excel überlassen. Schülerarbeitsblätter mit kurzen Beschreibungen und Aufbauskizzen zu weiteren Experimenten, bei denen sich das Grafiktablett gewinnbringend einsetzen lässt. Daten zum Download Am Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften in Kiel ist der Focault-Versuch als Realexperiment mit einem sechs Meter langen Pendel durchgeführt worden, an dessen unterem Ende sich ein Grafiktablett befand. Sie können die Messwerte hier herunterladen: Schüleraufgabe Schneiden Sie aus der sehr umfangreichen Tabelle passende Bereiche aus (zum Beispiel alle zehn Minuten 1000 Messwerte), zeichnen Sie die Spuren, die sich in jedem Intervall ergeben, und rechnen Sie aus, um wieviel Grad pro Stunde sich die Ebene des Pendels scheinbar gedreht hat. Vergleichen Sie mit dem Tabellenwert (etwa 12,3 Grad pro Stunde). Neben den vorgestellten Versuchen bieten sich aus dem Themenkreis der Jahrgangstufe 11 weitere Experimente an. Vorstellbar wären zum Beispiel Versuche zu folgenden Themen: Energieerhaltung am Fadenpendel Stoß-Sonderfälle (unelastisch, ein Partner ruht vor dem Stoß) Bewegungen unter Reibungseinfluss Kreisbewegung, Zentripetalkraft Feder-Schwerependel Gedämpfte Schwingungen Erzwungene Schwingungen mit dem Pohl-Drehpendel Wenn Sie selber Experimente zum Einsatz des Grafiktabletts entwickeln, nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Es wäre schön, wenn wir einen möglichst großen Fundus an Experimenten zusammenstellen könnten, bei denen sich die Methodik vorteilhaft einsetzen lässt.

  • Astronomie / Physik
  • Sekundarstufe II

Der digitale "Prüfungskandidaten-Auswahlautomat"

Unterrichtseinheit

Wen wird es erwischen? Der hier vorgestellte “digitale Prüfungskandidaten-Auswahlautomat” soll im Rahmen des Stochastikunterrichts in der Themeneinheit “Gesetz der großen Zahlen” eingesetzt werden. Die Lernenden diskutieren und analysieren die Sinnhaftigkeit eines solchen Instruments. Die Thematik eignet sich auch sehr gut für die Gestaltung einer Vertretungsstunde.In der Unterrichtsplanung ist das Stichwort "mündliche Leistungserhebung" deutlich vermerkt - aber welche Schülerin oder welchen Schüler wähle ich heute aus? Es gilt, über das gesamte Schuljahr gesehen, gerechte Entscheidungen zu treffen. Läge es da nicht nahe, ein kleines Computerprogramm zu entwickeln, welches per Zufall eine "gerechte" Entscheidung gewährleistet? Ob es dabei wirklich gerecht zugehen kann, sollen die Lernenden in der hier vorgestellten Unterrichtsstunde hinterfragen. Dabei diskutieren sie in der Regel sehr kontrovers über den Sinn oder Unsinn einer solchen Vorgehensweise. Für die Verifikation beziehungsweise Falsifikation ihrer formulierten Hypothesen wird eine Excel-Arbeitsmappe eingesetzt, mit deren Hilfe die Ergebnisse einer beliebigen Anzahl von Kandidaten-Wahlen simuliert werden können. Sollten die Schülerinnen und Schüler über Programmierkenntnisse verfügen, können sie in einer zweiten Stunde auch eigene Simulationsumgebungen entwerfen.Die mit dem hier verwendeten Auswahlprogramm erzielten Simulationsergebnisse (und natürlich auch der gesunde Menschenverstand) zeigen, dass man sich in der Regel bei der Bestimmung einer Kandidatin oder eines Kandidaten für eine mündliche Leistungserhebung auf sein pädagogisches Gespür verlassen und keine zufallsbestimmte Auswahl betreiben sollte Relative Häufigkeit, Wahrscheinlichkeit, Stichprobenumfang Bei der Frage nach der Gerechtigkeit eines digitalen Auswahlautomaten muss das Gesetz der großen Zahlen von Bernoulli berücksichtigt werden. Der für ein gerechtes Verfahren erforderliche Stichprobenumfang kann in einem Schulhalbjahr nicht erreicht werden. Arbeitsmaterialien Hier können Sie sich den Prüfungskandidaten-Auswahlautomaten und eine Excel-Arbeitsmappe zur Simulation einer beliebigen Anzahl von Kandidaten-Wahlen herunterladen. Außerdem finden Sie hier mögliche Aufgabenstellungen für Ihre Schülerinnen und Schüler. Internetadresse Der Computer soll's bestimmen Weitere Hinweise zur Gestaltung der Stunde, zu dem mathematischen Hintergrund sowie mit der Excel-Arbeitsmappe erzielte Simulationsergebnisse (Screenshots samt Kommentar) finden Sie auf dieser Seite des Autors. http://www.gym-pforta.bildung-lsa.de/tschoedel/mathematik/wen_wird_es_heute_erwischen/index.htm Die Schülerinnen und Schüler sollen an einem Beispiel die alltägliche Bedeutung des Gesetzes der großen Zahlen kennen lernen. die Begriffe relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit klar voneinander abgrenzen können. die Problematik von Zufallsversuchen mit sehr geringen Stichprobenumfängen erfahren. propädeutisch auf Testverfahren vorbereitet werden. wissen, dass Computer Folgen von Zufallszahlen produzieren können. erkennen, dass man mithilfe von Tabellenkalkulationsprogrammen auch Simulationen durchführen kann. Thema Der digitale Prüfungskandidaten-Auswahlautomat - ein sinnvolles Instrument? Autor Thomas Schödel Fach Mathematik Zielgruppe ab Klasse 8 Zeitraum 1 Unterrichtstunde (bei Entwurf einer eigenen Simulationsumgebung wird eine weitere Stunde benötigt) Technische Voraussetzungen idealerweise ein Rechner pro Schülerin bzw. Schüler, Laptop, Beamer Planung Verlaufsplan Prüflings-Auswahlautomat zur Unterrichtseinheit Zufall mit dem Computer - geht das überhaupt? Dr. E. Malitte; Modellbildung, Computer und Mathematikunterricht Verlag Franzbecker 2000 Bei alltäglichen Problemstellungen ist man nur allzu leicht geneigt, die Begriffe "relative Häufigkeit" und "Wahrscheinlichkeit" synonym zu verwenden. Ein schwerwiegender Fehler, dessen Folgen auch an diesem Beispiel deutlich werden. Sollte eine Lehrerin oder ein Lehrer tatsächlich mithilfe eines Zufallsgenerators die Auswahl des Prüflings vornehmen, kann es durchaus vorkommen, dass am Ende eines Schuljahrs große "Ungerechtigkeiten" zutage treten. Der Verdacht, dass diese auf die mangelnde Qualität der in der Software implementierten Zufallsgeneratoren zurückzuführen sei, ist unbegründet. Über den Aufbau und die Güte dieser Zufallsgeneratoren kann man beispielsweise in dem Artikel "Zufall mit dem Computer - geht das überhaupt?" von Malitte nachlesen (siehe Zusatzinformationen). Vielmehr gilt es das Gesetz der großen Zahlen nach Bernoulli zu beachten, welches besagt: "Mit zunehmendem Stichprobenumfang strebt die relative Häufigkeit h n (A), mit der das Ereignis A eintritt, gegen die Eintrittswahrscheinlichkeit P(A)." Erst bei sehr großen Stichprobenumfängen kann somit berechtigt von der Wahrscheinlichkeit auf die Häufigkeit bestimmter Ereignisse geschlossen werden. Ein Stichprobenumfang von beispielsweise 90 Leistungserhebungen (pro Klasse und Schuljahr) ist somit viel zu klein, als dass per Zufall eine gerechte Auswahl an Prüfungskandidaten vorgenommen werden kann. Bezieht man in die Forderung nach Gerechtigkeit auch noch das Auftreten von Zweier- und Dreierserien mit ein (ein Lernender wird zwei- oder dreimal nacheinander per Zufall ausgewählt), so muss der Stichprobenumfang schon sehr groß gewählt werden. Die Auswertung der Experimente in der Simulationsumgebung (Excel-Arbeitsmappe) zeigen, dass selbst ein Stichprobenumfang von 100.000 Tests noch zu klein gewählt ist. Erst bei größeren Stichprobenumfängen (etwa 300.000 Leistungskontrollen) geht es mit großer Wahrscheinlichkeit "gerecht" zu. Damit das Programm auf eine Namensliste der Schülerinnen und Schüler einer Klasse zugreifen kann, ist mit einem Texteditor (zum Beispiel Notepad) eine Namensliste als Textdatei zu erstellen (txt-Dateiendung). Nach der Eingabe eines Namens (nur Vorname oder Vorname Nachname) ist ein Zeilenumbruch einzufügen (zum Beispiel durch Drücken der Enter-Taste). Zur Einbindung der txt-Datei in das Programm ist nach dem Programmstart der Button "Klassenliste laden" zu drücken. In dem sich öffnenden Explorerfenster kann die zuvor abgespeicherte Datei aufgesucht und ausgewählt werden. Nach dem Klick auf den Start-Button wird jetzt per Zufall einer der vorhandenen Einträge aus der txt-Datei ausgewählt. Um die Spannung zu erhöhen, ist vor der Einblendung des ermittelten Namens eine Warteschleife von drei Sekunden eingebaut. Mithilfe der Excel-Arbeitsmappe lässt sich die Wahl der einzelnen Klassenmitglieder bei einer bestimmten Anzahl von Leistungserhebungen simulieren. Die verwendete Arbeitsmappe enthält ein Makro. Damit dieses aktiviert werden kann, muss in Excel unter Extras/Optionen/Sicherheit der Button "Makrosicherheit" angeklickt werden. Die Sicherheitsstufe ist auf "Mittel" zu reduzieren. Tippen Sie dann in das Feld "B1" der Excel-Arbeitsmappe die Zahl der gewünschten Leistungserhebungen ein. Die Lernenden können folgende Fragen beantworten und ihre Ergebnisse mithilfe der Arbeitsmaterialien (Auswahlautomat und Excel-Arbeitsmappe) überprüfen und diskutieren: Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird dein Name ausgewählt werden? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Name zweimal (dreimal) direkt nacheinander ausgewählt wird? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt eine Schülerin oder ein Schüler deiner Klasse zweimal (dreimal) direkt nacheinander ausgewählt wird?

  • Mathematik
  • Sekundarstufe I

Untersuchung von Parabeln mit Excel

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler untersuchen mithilfe von Excel den Einfluss der Vorfaktoren a, b und c auf die Lage und das Aussehen von Parabeln.Quadratische Funktionen begegnen den Lernenden das erste Mal in der Jahrgangsstufe 9. Sie lernen hier, wie man Scheitelpunkte von Parabeln berechnen und aus Funktionsvorschriften ablesen kann und wie Parabeln geöffnet und verschoben sind. Erfahrungsgemäß fällt es Schülerinnen und Schülern immer wieder schwer, Funktionsvorschriften quadratischer Funktionen in die Scheitelpunktsform zu bringen. Dass man aber auch einer Funktionsvorschrift, die noch nicht in die Scheitelpunktsform gebracht wurde, ansehen kann, wie die Parabel verschoben und geöffnet ist, kann im Unterricht mithilfe von Excel anschaulich dargestellt werden. Unterrichtsverlauf und Fazit Die Voraussetzungen und der Einsatz der Excel-Datei werden erörtert. Die Darstellung eines Unterrichtsverlaufs gibt einen Einblick in die Anwendung von Excel in der Praxis. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Bedeutung des Vorfaktors a in der Funktionsvorschrift f(x) = ax 2 + bx + c erkennen und benennen können. erkennen, dass ein negatives (positives) Vorzeichen des Vorfaktors b eine Verschiebung der Parabel nach rechts (links) bewirkt, vorausgesetzt der Vorfaktor a ist positiv (negativ). den Einfluss des Vorfaktors c auf die Lage der Parabel angeben können. anhand vorgegebener Funktionsvorschriften angeben können, wie die Parabel geöffnet und verschoben ist. Thema Untersuchung von Parabeln mit Excel Autorin Sandra Schmidtpott Fach Mathematik Zeitraum 1-2 Unterrichtsstunden (je nach Excel-Vorkenntnissen) Zielgruppe Klasse 9 technische Voraussetzungen Rechner in ausreichender Menge für Partnerarbeit, Beamer Software Excel In den vorangegangenen Unterrichtsstunden haben die Schülerinnen und Schüler die Bestimmung der Scheitelpunktsform einer quadratischen Funktion und alle wesentlichen Eigenschaften und "Verschiebemöglichkeiten" von Parabeln kennen gelernt und vertiefend geübt. Dass man einer quadratischen Funktion, die nicht in Scheitelpunktsform gegeben ist, ansehen kann, wie sie geöffnet und ob sie gestreckt oder gestaucht ist, war den Schülerinnen und Schülern anschaulich klar. Dass man aber auch der Funktionsvorschrift bereits ansehen kann, ob die Parabel nach rechts oder links verschoben ist, bereitete den Schülerinnen und Schülern noch große Probleme. Hier sorgte Excel für Abhilfe. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten eine Stunde lang in Partnerarbeit am Rechner. Eine Einführung in Excel war nicht notwendig, da sie bereits mit dem Programm vertraut waren. Eine kurze Anleitung zur Bedienung des Makros war allerdings wichtig. Den Schülerinnen und Schüler wurde dabei erklärt, in welchen Spalten sie sehen, wie groß die jeweiligen Vorfaktoren a, b und c sind (hier B3, C3, D3). Die Schülerinnen und Schüler beobachteten zunächst, wie sich der Vorfaktor a auf eine Parabel auswirkt und welche Verschiebung der Vorfaktor c zur Folge hat. Da die Auswirkung von b auf das Aussehen der Parabel unmittelbar vom Vorfaktor a abhängt, bereitete die Interpretation häufig Probleme. Einige Schülerinnen und Schüler haben diese Differenzierung völlig außer Acht gelassen. Erst die Hilfestellungen der Lehrkraft oder Mitschüler machten sie darauf aufmerksam. Daraufhin konnten sie ihre falschen oder unvollständigen Lösungen selbstständig korrigieren oder ergänzen. Natürlich kann man den Einfluss der Vorfaktoren auf die Lage und das Aussehen der Parabel auch über das einfache Zeichnen verschiedener quadratischer Funktionen oder über rein mathematische Regeln und Gesetzmäßigkeiten erklären. Auch der Einsatz eines grafikfähigen Taschenrechners wäre an dieser Stelle möglich gewesen. Die Möglichkeit, durch den Einsatz der Excel-Datei und das einfache Verschieben von Scroll-Leisten verschiedene Parabeln unmittelbar zu erzeugen und die Auswirkungen der Vorfaktoren a, b und c zu beobachten, hat sich sehr positiv auf das Verständnis der Zusammenhänge ausgewirkt. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass durch das Arbeiten mit der Excel-Datei nur der Grundstein zum Verständnis gelegt wird - das exakte Berechnen muss im Unterricht vertiefend geübt werden.

  • Mathematik
  • Sekundarstufe I

Lösungsmöglichkeiten mit dem Excel Solver

Unterrichtseinheit

Ausgewählte Beispiele zum Einsatz des Excel Solvers für den Unterricht in den Fächern Informatik und Mathematik in den Sekundarstufen I und IIDer Excel Solver (aus dem Englischen ?to solve?: lösen von Problemen, Gleichungen) ist Teil einer Gruppe von Befehlen, die gelegentlich als Was-Wäre-Wenn-Analyse-Tools bezeichnet werden. Er ist ein vielfältig nutzbares und sehr mächtiges Werkzeug von Excel zum Lösen von Aufgabenstellungen, die auf Gleichungen und Gleichungssysteme zurückgeführt werden können. Mit dem Solver können auch Berechnungen mit mehreren Variablen samt Nebenbedingungen durchgeführt werden. In den vorgestellten Beispielen zum Einsatz des Solvers, zum Beispiel zu den Themen Lineare Funktionen, Quadratische Funktionen, Sparformen (Sek I) sowie Nichtlineare Gleichungssysteme, Lineare Optimierung und Extremwerte (Sek II), wird das Arbeiten mit dem Solver erlernt. Dabei werden die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieses Werkzeugs bei numerischen Berechnungen aufgezeigt.Oftmals stehen der Schulmathematik nicht die technischen Möglichkeiten zur Verfügung, um reale mathematische Probleme rechnerisch bewältigen zu können. Mit dem Solver von Microsoft Excel existiert ein solches Hilfsmittel, das in vielen Schulen verfügbar ist. In diesem Beitrag werden exemplarisch jeweils fünf Anwendungsmöglichkeiten für den Solver in der Sekundarstufe I und II vorgestellt. Auf HTML-Seiten werden dabei in den Anleitungen die entsprechenden Fragestellungen erläutert. Eine konventionelle rechnerische Behandlung wird kurz skizziert, ohne die vollständige Lösung anzuführen. Diese können bei Bedarf über einen Link eingeblendet werden. Allerdings sollten sie von den Schülerinnen und Schülern selbst gefunden und erst anschließend mit den Lösungsvorschlägen verglichen werden. Bei den bereitgestellten Excel-Arbeitsblättern werden die Angaben kurz wiederholt, um die einzelnen Blätter leichter zuordnen zu können. Das jeweilige Beispiel ist für eine Anwendung mit dem Solver fertig aufbereitet, die gezeigten Zahlen entsprechen aber nicht den richtigen Lösungen. Die Schülerinnen und Schüler sollen nun der Anleitung folgen und die Berechnungen durchführen. Verwendung der Materialien und Themenübersicht Hinweise zum Einsatz der Materialien und Beschreibung der Inhalte der Onlinekurse "Lösungsmöglichkeiten mit dem Solver" für die Sekundarstufen I und II Die Schülerinnen und Schüler sollen den Solver starten können. falls der Solver nicht verfügbar ist, ihn nachträglich aktivieren können. ein mathematisches Problem so aufbereiten können, dass es in Excel mit dem Solver bearbeitet werden kann. die Zielzelle definieren können. eine oder mehrere veränderliche Zellen definieren können. Nebenbedingungen sinnvoll angeben können. zusätzliche Optionen im Solver einstellen können. die Lösungswerte des Solvers übernehmen können. Thema Der Solver von Excel im Mathematik- und Informatikunterricht der Sekundarstufen Autor Andreas Lindner Fächer Informatik, Mathematik Zielgruppe Sekundarstufe I und II Zeitraum 2-4 Stunden für je einen Online-Kurs (je nach Vorwissen zu den mathematischen Fragestellungen) Technische Voraussetzungen idealerweise ein Rechner pro Schülerin oder Schüler Software Internetbrowser, Microsoft Excel Die in den Arbeitsblättern gezeigten Abbildungen des Solvers sind nur Grafiken und dienen nicht zur Bedienung des Solvers! Falls es für das Verständnis des jeweiligen Beispiels hilfreich ist, zeigt eine Skizze oder ein Diagramm in Excel den besprochenen Sachverhalt auf. Oft erleichtern Schieberegler eine Eingabe oder beschränken diese Eingabe auf sinnvolle Bereiche. Ausgehend von bekannten Aufgabenstellungen, wie zum Beispiel die jährliche Verzinsung, können nun auch neue Berechnungsmöglichkeiten Anwendung finden. So ist es zum Beispiel in der Sekundarstufe I nicht möglich, die Fragestellung "Wie lange dauert es, bis ein Kapital bei einer Verzinsung von vier Prozent auf das Doppelte angewachsen ist?" zu behandeln, da zur Lösung dieser Aufgabe die Kenntnis von Logarithmen notwendig ist. Mithilfe des Solvers können diese und vergleichbare Aufgaben aber relativ leicht gelöst werden. Die eigentlichen Schwierigkeiten im Umgang mit dem Solver liegen für den Anwender in der Erfassung und der exakten Beschreibung des Problems. Die Aufgabenstellung muss richtig analysiert und für den Solver aufbereitet werden, indem man etwa die Nebenbedingungen sinnvoll festlegt. Dies wird in den besprochenen Beispielen den Schülerinnen und Schülern mehr oder weniger abgenommen, sollte aber in weiteren Beispielen intensiv geübt werden. Als wichtiges Grundprinzip steht das eigenständige und eigenverantwortliche Arbeiten der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund! Die jeweiligen Excel-Arbeitsblätter können direkt im Internet-Browser gestartet werden, wobei ein Aufruf des Solvers in diesem Fall leider nicht möglich ist. Da ein Aufruf des Solvers mit einem Makro in vielen Fällen durch Sicherheitseinstellungen in Excel oder Firewalls verhindert wird, empfiehlt es sich, die Excel-Arbeitsblätter in der Navigationsleiste durch einen rechten Mausklick mittels Download auf dem eigenen Computer zu speichern und anschließend direkt in Excel zu bearbeiten. Inhalte Der Online-Kurs "Der Solver von Excel in der Sekundarstufe I" gliedert sich in die folgenden Kapitel und Unterkapitel: Allgemeines Allgemeine Erläuterungen zum Umgang mit dem Online-Kurs Der Solver Die einzelnen Features des Solvers werden mithilfe von Screenshots dargestellt und erklärt. Lineare Funktion Anleitung: Nullstellenberechnung einer linearen Funktion, Aufgabenstellung und konventionelle rechnerische Lösung Excel: Excel-Arbeitsblatt mit fertiger Aufbereitung des mathematischen Problems. Die gesuchten Lösungen sind noch zu ermitteln. Solver als Screenshot! Quadratische Funktion Anleitung: Nullstellenberechnung einer quadratischen Funktion, Aufgabenstellung und konventionelle rechnerische Lösung Excel: Excel-Arbeitsblatt mit fertiger Aufbereitung des mathematischen Problems. Die gesuchten Lösungen sind noch zu ermitteln. Solver als Screenshot! Sparformen Anleitung (a): Berechnung des Zinssatzes, Aufgabenstellung und konventionelle rechnerische Lösung Excel (a): Excel-Arbeitsblatt mit fertiger Aufbereitung des mathematischen Problems. Die gesuchten Lösungen sind noch zu ermitteln. Solver als Screenshot! Anleitung (b): Berechnung der Anlagedauer, Aufgabenstellung; konventionelle rechnerische Lösung nicht möglich Excel (b): Excel-Arbeitsblatt mit fertiger Aufbereitung des mathematischen Problems. Die gesuchten Lösungen sind noch zu ermitteln. Solver als Screenshot! Zwei Gleichungen Lineares Gleichungssystem von zwei Gleichungen in zwei Variablen, Aufgabenstellung und konventionelle rechnerische Lösung Mittelwert Anleitung: Wert mit minimalem Abstand von allen Messwerten, Aufgabenstellung und konventionelle rechnerische Lösung Excel: Excel-Arbeitsblatt mit fertiger Aufbereitung des mathematischen Problems. Die gesuchten Lösungen sind noch zu ermitteln. Solver als Screenshot! Im Beispiel "Extremwert 1" werden zur Berechnung des minimalen Materialaufwands für eine Dose zwei unterschiedliche Ansätze präsentiert. Dies soll auch zeigen, dass es nicht nur eine einzige Lösungsmöglichkeit für den Solver geben kann, sondern dass mehrere Lösungsansätze zum Ziel führen können. Schülerinnen und Schüler sind in diesem Sinn in ihrer Kreativität gefordert, neue Ansätze zu finden und auf ihre Tauglichkeit zu untersuchen. Der Online-Kurs "Der Solver von Excel in der Sekundarstufe II" gliedert sich in die folgenden Kapitel und Unterkapitel: Allgemeines Allgemeine Erläuterungen zum Umgang mit dem Online-Kurs Der Solver Die einzelnen Features des Solvers werden mithilfe von Screenshots dargestellt und erklärt. Lineares Gleichungssystem Anleitung: Lösen eines linearen Gleichungssystems, Aufgabenstellung und konventionelle rechnerische Lösung Excel: Excel-Arbeitsblatt mit fertiger Aufbereitung des mathematischen Problems. Die gesuchten Lösungen sind noch zu ermitteln. Solver als Screenshot! Nichtlineares Gleichungssystem Anleitung: Lösen eines nichtlinearen Gleichungssystems, Aufgabenstellung und konventionelle rechnerische Lösung Excel: Excel-Arbeitsblatt mit fertiger Aufbereitung des mathematischen Problems. Die gesuchten Lösungen sind noch zu ermitteln. Solver als Screenshot! Lineare Optimierung Anleitung: Maximaler Gewinn beim Verschmelzen von Legierungen, Aufgabenstellung und konventionelle rechnerische Lösung Excel: Excel-Arbeitsblatt mit fertiger Aufbereitung des mathematischen Problems. Die gesuchten Lösungen sind noch zu ermitteln. Solver als Screenshot! Extremwert 1 Anleitung (a): Dose mit minimalem Materialbedarf - Möglichkeit 1, Aufgabenstellung und konventionelle rechnerische Lösung Excel (a): Excel-Arbeitsblatt mit fertiger Aufbereitung des mathematischen Problems. Die gesuchten Lösungen sind noch zu ermitteln. Solver als Screenshot! Anleitung (b): Dose mit minimalem Materialbedarf - Möglichkeit 2, Aufgabenstellung und konventionelle rechnerische Lösung Excel (b): Excel-Arbeitsblatt mit fertiger Aufbereitung des mathematischen Problems. Die gesuchten Lösungen sind noch zu ermitteln. Solver als Screenshot! Extremwert 2 Anleitung: Minimale Leitungskosten, Aufgabenstellung und konventionelle rechnerische Lösung Excel: Excel-Arbeitsblatt mit fertiger Aufbereitung des mathematischen Problems. Die gesuchten Lösungen sind noch zu ermitteln. Solver als Screenshot!

  • Informatik / Mathematik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Personalabrechnung mit Excel

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler sollen in dieser Unterrichtsreihe selbstständig eine Personalabrechnung vornehmen. Dabei gehen sie schrittweise vor.Die Personalabrechnung für die Angestellten der Pilgrim Papiergroßhandlung GmbH ist eine Lernaufgabe, die fächerübergreifend betriebswirtschaftliche Kenntnisse und informationsverarbeitende Fertigkeiten miteinander verbindet. Wie in der Praxis üblich, werden nur Kenntnisse vermittelt, die für die Lösung des Problems notwendig sind. Eine Vertiefung und Sicherung der Lerninhalte können durch die Bearbeitung der Personalabrechung für vier weitere Angestellte des Modellunternehmens erfolgen.Die Schülerinnen und Schüler müssen keine Vorkenntnisse in Excel besitzen. Die Personalabrechnung kann auch als Einführung in Excel genutzt werden. Dann ist es jedoch notwendig, zusätzliches Informationsmaterial oder Hilfestellungen durch die Lehrperson zur Verfügung zu stellen. Die Anzahl der durchzuführenden Unterrichtsstunden steigt in diesem Fall entsprechend. Die Unterrichtsreihe bezieht sich jedoch auf eine Lerngruppe mit Vorkenntnissen. Ablauf und Einsatz der Materialien Die Unterrichtsreihe "Personalabrechnung mit Excel" besteht aus zwei Unterrichtseinheiten: Beide Einheiten sind jeweils für 90 Minuten konzipiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in den Fächern Informationswirtschaft, Bürowirtschaft, Wirtschaftsinformatik und Datenverarbeitung Fächerspezifische Lernziele erreichen. Medien- und Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen sich Prinzipien des selbstständigen Arbeitens aneignen, indem sie wesentliche Informationen aus dem Personalstammblatt an die richtigen Stellen des Abrechnungsformulars übertragen. bei der Organisation ihrer eigenen Lernprozesse an Selbstständigkeit gewinnen. ihre Präsentations- und Kommunikationsfähigkeit fördern, indem sie ihre Ergebnisse dem Plenum vorstellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Partnerarbeit lernen, Aufgaben gemeinsam zu diskutieren und zu lösen und somit ihre Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft stärken. ihre Fähigkeiten im Bereich des sozialen Lernens erweitern, indem sie sich durch gegenseitiges Erklären und Helfen bei der Bewältigung der gestellten Aufgaben unterstützen. Thema Personalabrechnung mit Excel Autor Gisela Speicher Fach Informationswirtschaft, Bürowirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Datenverarbeitung Zielgruppe Jahrgangsstufe 11 und 12 des Berufskollegs Zeitraum 4 Schulstunden Technische Voraussetzungen Computer mit Internetzugang und Excel 2003 Planung Verlaufsplan: Personalabrechnung mit Excel Der Einstieg Die erste Unterrichtseinheit beinhaltet die selbstständige Anwendung von Formatierungen, Rechnen mit Zellbezügen und die WENN-Funktion. Zunächst zeigt die Lehrkraft die Gehaltsabrechnung der fiktiven Mitarbeiterin Karin König. Eingetragen sind hier das Bruttogehalt und der Netto-Auszahlungsbetrag. Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass die gesetzlichen Abzüge zu berechnen sind. Phase 1: Erarbeitung und Ergebnissicherung In einem ersten Schritt übertragen die Lernenden die für die Gehaltsabrechnung relevanten Daten aus dem Personalstammblatt von Frau König in ein bereits vorhandenes Excel-Tabellenblatt. Anschließend informieren sie sich im Internet mithilfe des Lohnsteuerrechners über die Höhe der Beiträge zur Lohnsteuer, zum Solidaritätszuschlag sowie zur Kirchensteuer und tragen diese in die Gehaltsabrechnung ein. Sie berechnen die Sozialversicherungsbeiträge ohne Berücksichtigung der Beitragsbemessungsgrenzen sowie die Summe der gesetzlichen Abzüge und den Netto-Auszahlungsbetrag. Zum Abschluss der ersten Erarbeitungsphase präsentiert eine Schülerin oder ein Schüler die Ergebnisse. Phase 2: Erarbeitung und Transfer Zu Beginn der zweiten Erarbeitungsphase macht die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler darauf aufmerksam, dass die errechneten Beiträge für die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung möglicherweise fehlerhaft sein können. Daraufhin berechnen die Lernenden die Sozialversicherungsbeiträge unter Berücksichtigung der Beitragsbemessungsgrenzen mithilfe der WENN-Funktion. Um die Lerninhalte zu sichern, bearbeiten die Schülerinnen und Schüler weitere Gehaltsabrechnungen für andere Mitarbeiter der Pilgrim GmbH unter Berücksichtigung einer übertariflichen Zulage, eines Steuerfreibetrages sowie der Sparrate und des Arbeitgeberanteils zur Vermögenswirksamen Leistung. Zum Abschluss erstellen sie in einer Klassenarbeit die Gehaltsabrechnung für den Mitarbeiter Alexander Adams. Arbeiten mit VERWEIS und SVERWEIS Die zweite Unterrichtseinheit hat das Arbeiten mit verschiedenen Tabellenblättern mittels SVERWEIS zum Inhalt. Sollten diese Lerninhalte neu sein, können die Schülerinnen und Schüler auf die Informationsblätter zum VERWEIS und zum SVERWEIS zurückgreifen. Hier ist die Unterstützung durch die Lehrperson eventuell nötig, da die Informationen sich nur auf das Notwendigste beschränken. Der Einstieg Die Schülerinnen und Schüler erkennen mithilfe eines aktuellen Zeitungsartikels, dass sich die Beiträge zur Sozialversicherung ändern. Daraufhin nennen sie Daten innerhalb der Gehaltsabrechnung von Frau König, die sich ändern können (Bewegungsdaten). Die Lehrkraft verweist abschließend auf die Möglichkeit, diese Daten auf einem gesonderten Tabellenblatt zu führen. Handelsblatt: FDP will Gesundheitsfonds wieder abschaffen Dieser Zeitungsartikel kann als Beispiel dienen, um den Schülerinnen und Schülern aufzuzeigen, dass sich die Beiträge zur Sozialversicherung ändern können. Phase 1: Erarbeitung und Ergebnissicherung Die Schülerinnen und Schüler legen für das Bruttogehalt aller Mitarbeiter ein eigenes Tabellenblatt an und ersetzen die Konstante in der Verdienstabrechnung von Frau König durch einen Verweis auf das entsprechende Tabellenblatt sowie auf das Datenfeld, in dem die benötigte Information zu finden ist. Anschließend suchen sie nach weiteren Bewegungsdaten innerhalb der Verdienstabrechnung. Dann legen sie für die Bankverbindung, die Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungssätze sowie für die Beitragsbemessungsgrenzen eigene Tabellenblätter an und setzen den Verweis auf diese Daten an der richtigen Stelle in der Gehaltsabrechnung ein. Zum Abschluss dieser Phase präsentiert eine Schülerin oder ein Schüler die Ergebnisse. Phase 2: Erarbeitung und Transfer Die Schülerinnen und Schüler greifen mittels SVERWEIS gezielt auf das Bruttogehalt von Frau König in der Tabelle auf dem Tabellenblatt "Brutto" zu und setzen den SVERWEIS zur Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge ein. Nach der Präsentation der Ergebnisse fassen die Schülerinnen und Schüler das Erarbeitete zusammen und erläutern anschließend die Vorteile des SVERWEIS. Die Schüler und Schülerinnen Formatierungsmöglichkeiten unter Excel anwenden, um die Übersichtlichkeit des Formulars zu verbessern. Begriffe wie Rechenzeichen, Formel, relativer Zellbezug, relative Adressierung definieren und Konstanten und relative Zellbezüge in Formeln anwenden. mithilfe einer Lohnsteuertabelle beziehungsweise mithilfe des Internets die Lohnsteuer, den Solidaritätszuschlag sowie die Kirchensteuer ermitteln. Begriffe wie Renten-, Arbeitslosen-, Kranken-, Pflegeversicherung sowie Beitragsbemessungsgrenze definieren und sich mittels Internet über die aktuellen Beitragssätze informieren. die WENN-Funktion anwenden, wenn Fallunterscheidungen notwendig sind. den SVERWEIS nutzen, um gezielt Informationen aus einem Tabellenblatt zu suchen.

  • Orga und Bürowirtschaft
  • Sekundarstufe II

Das Mooresche Gesetz als Exponentialfunktion

Unterrichtseinheit

Laut Gordon Moore verdoppelt sich die Anzahl von Transistoren auf einem Chip alle zwei Jahre. In dieser Einheit entscheiden Schülerinnen und Schüler, welche Variante des Mooreschen Gesetzes zutrifft, und formulieren "das Gesetz" als Funktion.Das Stundenthema ist exemplarisch für die Untersuchung exponentiell verlaufender Funktionen. In informationstechnisch orientierten Bildungsgängen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit aktuellen Entwicklungen in der Hardwaretechnik von Computern. Die Untersuchung des Mooreschen Gesetzes ermöglicht es, das zukünftige Innovationstempo in diesem Bereich auf der Basis der Entwicklung in den vergangenen vier Jahrzehnten besser beurteilen zu können.Bei der Stunde handelt es sich um eine Anwendungsstunde, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse über Exponentialfunktionen einsetzen, um eine sprachlich formulierte Aussage, das Moore'sche Gesetz, in eine gleichbedeutende mathematische Aussage zu "übersetzen". Anhand der Eigenschaften von Exponentialfunktionen ziehen sie Rückschlüsse auf die Gültigkeit der zugrunde liegenden Aussagen. Ablauf des Unterrichts und Einsatz der Materialien Die Anzahl der Transistoren auf einem Chip verdoppelt sich "alle 18 Monate" schreibt golem.de, "... jedes Jahr" behauptet webopedia.com und bei wikipedia.org heißt es: "alle zwei Jahre". Die Schülerinnen und Schüler überführen einen rein sprachlich formulierten Sachverhalt in eine mathematische Aussage, indem sie die Eigenschaften exponentieller Funktionen überprüfen und anwenden. werden darin gefördert, Excel als geeignetes Hilfsmittel zur Lösung einer mathematischen Aufgabenstellung zielgerichtet einzusetzen. Sie kennen die dafür nötigen Funktionen, setzen sie zielgerichtet ein und können die programmtypische Ergebnisdarstellung richtig interpretieren. üben die mathematisch korrekte sprachliche Beschreibung mathematischer Sachverhalte. Thema Überprüfung des Mooreschen Gesetzes Autor Edgar Dartenne Fach Mathematik Zielgruppe informationstechnisch orientierte Bildungsgänge Zeitraum eine Unterrichtsstunde Technische Voraussetzungen mindestens ein Computer für zwei Personen, MS Excel Planung Verlaufsplan Mooresches Gesetz Sozialform Da die Schülerinnen und Schüler vorwiegend am PC arbeiten, bietet sich als Sozialform die Partnerarbeit an. Zur Lösung der gestellten Aufgabe wurde das Tabellenkalkulationsprogramm MS Excel gewählt. Die Lehrkraft sollte auf die Zusammensetzung der Schülerpaare Einfluss nehmen und -in Bezug auf die Erfahrung mit dem Programm Excel- heterogene Gruppen bilden. Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler Die Excel-Funktion "Trendlinie" sollte den Schülerinnen und Schülern ebenso bekannt sein wie die Euler'sche Zahl, die in der Bestimmung der Funktionsgleichung durch Excel auftritt. Bei dem im Unterricht verwendeten Begriff des durchschnittlichen jährlichen Wachstums handelt es sich um das Wachstum der Trendlinie. Da die Trendlinie aber die ihr zugrunde liegende Funktion approximiert (Excel berechnet den so genannten "Pearsonschen Korrelationskoeffizienten"), sollte der Begriff zum einfacheren Verständnis eingeführt sein. Anschließendes Stundenthema Sowohl die Trendlinien-Funktion von Excel als auch andere gängige Rechenverfahren zur Bestimmung des Wachstumsfaktors bilden den Verlauf des tatsächlichen Wachstums der Transistoranzahl nur annähernd nach. Dies ist in der Tatsache begründet, dass das vorhandene Datenmaterial weder konstante Änderungsraten noch gleichlange Zeitintervalle aufweist. Eine Thematisierung dieser Problematik kann in einer der folgenden Stunden erfolgen. Einstieg und Problematisierung Die Lehrkraft präsentiert den Schülerinnen und Schülern zwei PC-Prozessoren mit der Angabe des Herstelljahrs und der Anzahl der darin befindlichen Transistoren. Er schließt die Frage an: Worum geht es heute? Anschließend legt er eine Folie auf, die "Moores Gesetz" in drei verschiedenen Versionen zeigt. Daran schließt sich die Frage an: "Welche der drei Aussagen ist denn nun richtig? Wie können wir die Gültigkeit der Aussage überprüfen?" Erarbeitung Die Schülerinnen und Schüler stellen die drei Versionen des Moore'schen Gesetzes in einem Diagramm dar, ermitteln mit der Trendlinienfunktion die zugehörigen Wachstumsfaktoren und entscheiden, welche Version der Vorhersage von Moore gültig ist. Präsentation Ein oder zwei Schülerpaare ergänzen ein vorbereitetes Plakat und erläutern ihre Lösung. Unterstützend wird der Excel-Bildschirm der jeweiligen Schülerpaare auf die Wand projiziert. Diskussion und Sicherung Schließlich erfolgt eine Plenumsdiskussion über die präsentierten Ergebnisse. Die Sicherung erfolgt in Form von Teilsicherungen während der Diskussion der einzelnen Schülerergebnisse.

  • Mathematik
  • Sekundarstufe II

Rechnungsformular in MS-Excel erstellen

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler entwickeln in dieser Unterrichtsstunde ein Rechnungsformular nach präzisen Vorgaben. Dabei wenden sie ihr Vorwissen praktisch an (verschachtelte Wenn-Funktion und SVerweis).Als Einstieg dient die folgende Situation: Die Schülerinnen und Schüler sollen im Auftrag eines Pizzeria-Besitzers ein Rechnungsformular in Excel erstellen. Die Rohdaten (Speisekarte und Logo) stellt ihnen der Geschäftsführer zur Verfügung.Für die Durchführung dieser Unterrichtsstunden benötigen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse des Tabellenkalkulationsprogramms Excel, insbesondere der Wenn-Funktion und des SVerweises. Sie setzen allein oder zu zweit die Vorgaben des Auftrags mit Excel um. Anschließend werden die Ergebnisse im Plenum vorgestellt.Die Schülerinnen und Schüler erkennen die praktischen Anwendungsmöglichkeiten ihrer Excel-Kenntnisse. entwerfen zur Lösung des vorgegebenen Problems eine übersichtliche Tabelle mithilfe des Tabellenkalkulationsprogramms Excel. setzen die verschachtelte Wenn-Funktion im Rahmen eines praxisnahen Fallbeispiels zur Problemlösung ein. integrieren den SVerweis in die Wenn-Funktion berücksichtigen grafische Aspekte des zu erstellenden Formulars. Thema Wenn-Funktion und SVerweis für Fortgeschrittene Autor Markus Niederastroth Fach Informationswirtschaft Zielgruppe Höhere Handelsschule (Unterstufe) Zeitumfang 2 Unterrichtsstunden Technsiche Voraussetzungen Computer mit MS EXCEL

  • Wirtschaftsinformatik
  • Sekundarstufe II