Unterrichtsmaterialien zum Thema "Ohr"

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74 Treffer zu "Ohr"
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Gehör: Freizeitlärm

Unterrichtseinheit

Mithilfe dieser Unterrichtsmaterialien zu Freizeitlärm sollen die Schülerinnen und Schüler für das Thema sensibilisiert werden. Insbesondere die gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm stehen dabei im Zentrum der Wissensvermittlung.Durch unser Gehör haben wir die Möglichkeit, differenziert zu kommunizieren. Hörend erhalten wir vielfältige Informationen über unsere Umwelt und unsere Mitmenschen. Umso wichtiger ist es, gut mit unserem Gehör umzugehen. Gerade bei jungen Leuten ist laute Musik in jeder Form beliebt, egal ob zu Hause, unterwegs übers Smartphone oder live auf Konzerten und in Clubs. Oft sind die Risiken und Auswirkungen dieser intensiven Beschallung nicht bekannt oder werden verdrängt.Wann wird das Gehör geschädigt? Welche Schäden sind irreparabel? Welche Auswirkungen kann Lärm auf den gesamten menschlichen Organismus haben? Auch die sozialen Komponenten von Lärmschädigungen und natürlich die physikalischen Gegebenheiten werden thematisiert. Module der Unterrichtsmaterialien können sowohl im Physik- als auch im Biologieunterricht behandelt werden. Das Thema laute Musik und Freizeitlärm bietet sich aber auch im Musik- und im Deutschunterricht an, beispielsweise in einem Diskussionsforum oder Debattierclub. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen in eigenen Versuchen, wie Lärm gemessen wird. setzen sich anhand von Texten und Videos mit Schall und der hörschädigenden Wirkung von Lärm auseinander. erarbeiten sich Aufbau und Funktion des Gehörs. diskutieren die Vorteile von Gehörschutz und Lautstärkebeschränkungen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen mit einer App eigene Schallpegelmessungen vor. schulen ihr Gehör mit Sounddateien und online-Hörtests. rechnen aus, wie lange sie sich bei einer bestimmten Lautstärke in einem Club aufhalten können ohne einen Hörschaden zu riskieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben situationsorientiertes und flexibles Verhalten. reflektieren den eigenen Lebensstil kritisch. zeigen Kooperationsbereitschaft und stärken ihre Kommunikations- und Teamfähigkeit.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Lärm - Nur eine Frage der Wahrnehmung?

Unterrichtseinheit

Das Hören aus biologischer Sicht ist in dieser kurzen Unterrichtseinheit ebenso Thema wie physikalische Grundlagen. Auf dieser Basis wird das Phänomen Lärm am Arbeitsplatz untersucht, und damit werden Geräusche als Gefahr erkannt.Die Beschallung mit Geräuschen wird sehr unterschiedlich wahrgenommen, je nach den gegebenen Umständen. Ein Rockkonzert in Zimmerlautstärke würde kaum einen Fan vom Hocker reißen. Dem Gehör ist es hingegen egal, ob ein Lautstärkepegel als angenehm oder unangenehm empfunden wird, eine selbst kurze Überbeanspruchung kann zu einer dauerhaften Schädigung des Hörvermögens führen. Das beeinträchtigt nicht nur den Genuss eines Konzertbesuchs, sondern hat Auswirkungen auf viele Bereiche des Lebens, denn das Hören hat vielfältige Funktionen. Über die Funktionen des Gehörs und des Hörens hinaus möchte diese Unterrichtseinheit die physikalischen und biologischen Grundlagen des Hörens vermitteln und für Gefahrenpotenziale sensibilisieren.Mithilfe dieser Unterrichtseinheit sollen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst die Funktionen des Gehörs und die möglichen Folgen seiner Beeinträchtigung erarbeiten. Anschließend setzen sie sich mit den Grundbegriffen der Akustik auseinander, schätzen die Lautstärke unterschiedlichster Geräusch- und Lärmquellen ein und bewerten diese hinsichtlich ihres Gefahrenpotenzials für das Gehör. In einem weiteren Schritt erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Funktionsweise des Gehörs, ermitteln die biologische Wirkung einer Überbeanspruchung und erfahren durch eine entsprechende interaktive Simulation die unmittelbaren Auswirkungen eines Gehörschadens. Ablauf der Unterrichtseinheit zum Thema Lärm Die einzelnen Schritte der Unterrichtseinheit sind in ihrem Umfang flexibel gestaltbar, die Arbeit in kleinen Gruppen wird empfohlen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen die Funktionen des Gehörs ermitteln. sich die physikalischen Grundlagen des Hörens erarbeiten. potenziell das Gehör gefährdende Schallpegel und Schallquellen recherchieren. sich die biologischen Grundlagen des Hörens und von Hörschäden erarbeiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eigenständig relevante Informationen und werten diese aus recherchieren. interaktive Anwendungen nutzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass ein gesundes Gehör Voraussetzung für ein in vielfacher Hinsicht uneingeschränktes Leben ist. Inhalt Das Arbeitsblatt begleitet die Lernenden beim Einstieg ins Thema. Einer Betrachtung der eigenen Wahrnehmung in Form einer kurzen Phase der Selbstreflexion folgt die Erarbeitung physikalischer und biologischer Grundlagen. Arbeitsmaterial Das Arbeitsblatt 1 führt in das Thema "Hören" ein. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich die unterschiedlichen Funktionen, die das Gehör beziehungsweise das Hören hat. Inhalt Schall, Frequenz, Schalldruck & Co sind in dieser Phase der Unterrichtseinheit das Thema. Wie Töne und Geräusche zustande kommen, erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler über eine Online-Recherche in Einzel- oder am besten Partnerarbeit. Arbeitsmaterial Auf Arbeitsblatt 2 werden die Schülerinnen und Schüler zunächst angehalten, sich die Grundbegriffe der Akustik zu erarbeiten. Vorgegebene Links unterstützen die Eigenrecherche. Sie lernen auch, dass "Lautstärke" ein eher subjektives Maß darstellt, dass aber für eine objektive Beurteilung der Lautstärke und damit einer möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigung andere Maßzahlen herhalten müssen. Darauf aufbauend schätzen die Schülerinnen und Schüler die Lautstärke unterschiedlicher Geräuschquellen auch mithilfe interaktiver Elemente im Internet ein und vergleichen ihre Einschätzungen mit Angaben im Web. Sie ermitteln die größten Krachmacher, die eine Gefährdung für das Gehör darstellen. Inhalt Schallwahrnehmung und Lärmwirkung: Über Eigenrecherche, Grundlagenerarbeitung, Gehörschadensimulation und Online-Tests erarbeiten sich die Lernenden die biologischen Grundlagen des Hörens. Arbeitsmaterial Das Arbeitsblatt 3 befasst sich einführend mit den biologischen Grundlagen des Hörens. Anschließend setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit möglichen Gefährdungen für das Gehör auseinander. Sie erfahren etwas über unterschiedliche biologische Ursachen und erhalten mittels interaktiver Elemente im Web einen Eindruck davon, wie sich ein Gehörschaden auf die Wahrnehmung unterschiedlicher Geräusche und damit auf die Lebensqualität auswirkt. Abschließend wird mittels interaktiver Tests im Web das Erlernte Wissen abgefragt.

  • Biologie / Physik
  • Sekundarstufe I

Lärm und Gehörschutz: Ohrenalarm

Unterrichtseinheit

An vielen Arbeitsplätzen geht es ganz schön laut zu. Das Problem: Wer in Lärmbereichen arbeitet und sein Gehör nicht richtig schützt, riskiert unheilbare Gehörschäden.Sicher, es wäre am besten, Lärm gar nicht erst entstehen zu lassen. Oder einfach wegzusperren. Ist das nicht möglich, das heißt, werden während der Arbeit bestimmte Schallpegel überschritten, müssen die Mitarbeiter Gehörschützer zur Hand haben und diese auch benutzen. So weit die Theorie, in der Praxis sieht das oft anders aus. Allzu oft bleibt der Gehörschutz unbenutzt in der Ecke oder im Schrank liegen. Mit der Begründung "Wir machen es schon immer ohne", "Die Dinger drücken", "Sieht doof aus" oder "Stört bei der Arbeit" lassen sich leider auch junge Menschen immer wieder verleiten, auf ihren Gehörschutz zu verzichten. Sie unterschätzen das gesundheitliche Risiko, das von zu hohen Schallpegeln ausgeht. Die Folgen bleiben nicht aus.Wer in ausgewiesenen Lärmbereichen oder an Maschinen, die entsprechend gekennzeichnet sind, nicht konsequent einen Gehörschutz benutzt, läuft Gefahr, sein Gehör irreparabel zu schädigen. Lärm wird gerade für junge Menschen in der Freizeit häufig positiv, zum Beispiel in Form von lauter Musik, erfahren. Um Betroffenheit herzustellen, erhalten die Lernenden die Gelegenheit, die negative Seite von Lärm anhand eines Konzentrationstests unter Lärmeinwirkung selbst zu erfahren. Das primäre Ziel dieser Unterrichtsmaterialien ist, die Schülerinnen und Schüler für die schädigende Wirkung von Lärm zu sensibilisieren.Die Schülerinnen und Schüler begreifen, dass Lärm krank machen und auf Dauer das Gehör nachhaltig schädigen kann. lernen, dass sich die schädigende Wirkung von Lärm aus der Höhe des Schallpegels und der Einwirkzeit zusammensetzt. lernen die unterschiedlichen Arten von Gehörschutz kennen und wissen, worauf man bei der Auswahl und Anwendung achten sollte. nutzen das Internet als Informations- und Recherchemedium. führen einen Online-Hörtest durch.

  • Arbeitssicherheit

Die Funkflöhe: Umwelt für die Ohren

Unterrichtseinheit

Umweltbildung mal anders: Im Projekt "Die Funkflöhe" erstellen Grundschülerinnen und Grundschüler Radiobeiträge zu Themen rund um die Nachhaltigkeit. Die Kinder erhalten so einen ungewöhnlichen Zugang zu den Themen und lernen gleichzeitig wichtige Grundlagen der Medienarbeit.Mit dem Projekt "Die Funkflöhe" werden Grundschulkinder für ihre Lebensumwelt sensibilisiert und in ihrer Medienkompetenz gefördert. Bezüge zwischen dem, was vor der eigenen Haustür passiert und dem, was auf der ganzen Welt geschieht, sollen verstärkt in das Bewusstsein der Kinder rücken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Umwelt-Themen wie Wasser, Energie, Mobilität, aber auch Konsum. Die Stärkung und Erprobung von Medienkompetenz im Bereich Radio dient dazu, dass Sprach- und Gestaltungskompetenz bei den Schülerinnen und Schülern gefördert wird. Gleichzeitig wird ein Sprachrohr für Kinder installiert. Sensibilisierung für Nachhaltigkeit Angeleitet und geschult durch eine Medienpädagogin erarbeiten die Grundschulkinder gemeinsam mit ihren Lehrkräften ein Thema aus dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung und bereiten es für einen Hörfunk-Beitrag auf. Die inhaltliche Bandbreite reicht von umweltbezogenen Sendungen (zum Beispiel "Gesund essen - gesund sein", "Strom vom Dach - umweltfreundlicher Strom in Osnabrück") bis hin zu Hörfunk-Beiträgen zu den Themen Bewegung, Dinosaurier, Schwimmbadtechnik, Migration oder Leben und Arbeiten im Osnabrücker Hafen. Auf dieser Grundlage soll in Zusammenarbeit mit regionalen Kooperationspartnern ein ansprechendes Radio-Programm von Kindern für Kinder entwickelt werden. Thematisch ist das Projekt in den Sachunterricht eingebunden, wobei die mediendidaktische Umsetzung in fünf bis zehn Unterrichtsstunden erfolgt. Förderung von Schlüsselkompetenzen Das Ziel dieses Medien-Projektes besteht darin, ohne Druck und Lernstress wichtige Schlüsselkompetenzen zu fördern. Gerade auch Kinder aus "bildungsferneren Schichten" sollen so Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Medien- und Gestaltungskompetenzen erlangen. Zudem ermöglicht praktische Medienarbeit das Erlebte und Erlernte in spannender Form aufzubereiten und für sich und andere festzuhalten. Aufgrund der Aufgaben-Vielfalt die ein Medienprojekt mit sich bringt, kann sich jedes Kind mit seinen ganz eigenen Talenten einbringen und ausprobieren. Hintergrundinformationen Hintergrundinformationen sowie Bemerkungen zu zentralen Ansätzen der Unterrichtseinheit sind hier kurz zusammengefasst. Ablauf des Medien-Projekts Der Ablauf der Unterrichtseinheit wird hier beschreiben. Zudem erfahren Sie Näheres zur Medienarbeit. Fach- und Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler informieren sich selbstständig über die Auswirkungen des Klimawandels und entwickeln eine persönliche Motivation, für den Klimaschutz aktiv zu werden. lernen die Bezüge des Klimaschutzes und des Konzepts der Nachhaltigkeit zu ihrer eigenen Lebenswelt kennen. entdecken eigene Fähigkeiten und individuelle Interessen und bringen ihre Ideen ins Projekt ein. lernen komplexe Themen sprachlich einfach und unterhaltsam für ein breites Publikum aufzubereiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tragen mit verschiedenen Aktivitäten zur Entstehung einer Radio-Sendung bei und lernen so die einzelnen Arbeitsschritte und Techniken kennen. recherchieren Informationen als Vorbereitung für Interviews und Umfragen zum Beispiel im Internet und in Zeitungen. lernen die Grundlagen des wichtigen Mediums Radio als Hörer, aber auch als Produzenten kennen. Grundschulkinder aus Stadt und Landkreis Osnabrück helfen mit dem Projekt "Die Funkflöhe" seit Februar 2009 gemeinsam mit dem Bürgersender osradio 104,8 der Umwelt auf die Sprünge. Und sie erhöhen dabei gleichzeitig ihre Medienkompetenz. Mithilfe von gezielten Fortbildungsveranstaltungen der Pädagoginnen und Pädagogen und der Durchführung von handlungsorientierter Medienarbeit wird die Förderung von Medienkompetenz im Grundschulbereich intensiviert. Im Sachunterricht erarbeiten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften ein Thema aus dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung und bereiten es als Hörfunkbeitrag oder als Radiosendung auf. Bildung für nachhaltige Entwicklung Das Umwelt-Medienprojekt "Die Funkflöhe" baut auf dem Konzept der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) auf. Es setzt beim Sachkundeunterricht an und kann im Unterrichtsalltag eingesetzt werden. Im Rahmen von interdisziplinär gestaltetem Unterricht und in Kooperation mit lokalen Projekt-Standorten sollen die Grundschülerinnen und -schüler Themen aus dem Bereich BNE praktisch aufarbeiten und medial verarbeiten. Ein weiterer Aspekt ist die Aufarbeitung bestimmter Themen auf lokaler, sowie globaler Ebene: "Wie funktioniert das mit dem Müll in anderen Ländern…?" Medienpädagogischer Hintergrund Die Erstellung von Radio-Beiträgen dient der Dokumentation des Erlebten und bietet den Schülerinnen und Schülern einen neuen Zugang zu der Thematik. Erlebnisse radiotauglich wiederzugeben ist eine echte Herausforderung, die eine große Bandbreite an Kompetenzen und Fähigkeiten erfordert - von Sprachgefühl über atmosphärisches Empfinden bis hin zu technischem Know-how und gestalterischer Kreativität. Grundkurs Radio Die Schülerinnen und Schüler erkunden ihre Umwelt als kleine Reporter mit dem Mikrofon. Sie sammeln im Sachkundeunterricht ihre Ideen zu einem Thema mit Alltagsbezug wie Wasser, Müll oder Massentierhaltung, recherchieren, führen Interviews mit echten Expertinnen und Experten und gehen dann auf Sendung - 30 Minuten im OS-Radio, einem Bürgerradio. Wahlweise im Format eines Magazins, Features oder als Hörspiel. Eine Medienpädagogin begleitet die Klassen auf ihrem Weg von der Idee bis zum Schnitt und der Ausstrahlung der fertigen Sendung. Aber auch die betreuenden Lehrkräfte sind gefragt. Sie machen vorab einen Grundkurs Radio. Dieser beinhaltet nicht nur eine Einführung in die Technik, sondern auch in journalistisches Grundwissen und kindgerechte Darstellungsformen im Hörfunk. Denn hier macht bekanntlich der Ton die Musik beziehungsweise die Art der Darstellung das Thema für die Zuhörer anschaulich. Medienkoffer Ein Medienkoffer steht für die beteiligte Schule nicht nur während des Projektes, sondern auch darüber hinaus für weitere Hörfunk-Aktionen zur Verfügung. Ein Projekt im Sinne der Nachhaltigkeit, denn die Lehrerinnen und Lehrer werden so zu Multiplikatoren. Neben Anleitungen zur Medienarbeit und Arbeitsblättern für den Unterricht enthält der Koffer ein digitales Reportagegerät. Sogar eine Themenliste liegt darin bereit, um die Auswahl zu erleichtern: "Woher kommt der Strom?" oder "Essen macht Spaß" sind nur zwei auf der Liste. Wichtig ist immer der direkte Bezug zur Lebenswelt der Kinder. Zur Einführung werden den Schülerinnen und Schülern Grundbegriffe der Radio-Sprache nähergebracht: Sie lernen, was ein Feature, ein Jingle und ein O-Ton ist und wie man einen Radio-Beitrag baut, Musik fadet und eine Atmo erstellt. Wichtig ist es auch, den Kindern journalistische Arbeitstechniken und Kompetenzen zu vermitteln. Ein Beitrag muss ausgewogen sein, Statements dürfen durch Kürzungen nicht verfälscht werden und die Hörer sollen unterhalten werden. Thema Über was wird in welcher Form berichtet? Jede Sendung hat einen vorher festgelegten Themenschwerpunkt. Steht das Thema, überlegt man in welchem Format es präsentiert werden soll. Wegbestimmung Im zweiten Schritt muss geplant werden, welche Beiträge nötig sind, um über das Thema zu berichten und welche Interviewpartner benötiget werden. Außerdem muss festgelegt werden, wie viel Zeit benötigt wird und wer welche Aufgabe übernimmt und bis wann sie erledigt sein soll. Recherche Informationen zum Thema werden gesammelt: in Büchern, in Zeitungen, im Internet oder im Gespräch mit Fachleuten und Experten. Wichtig: Eine Geschichte besteht immer aus zwei Seiten, das heißt gründlich recherchieren, also auch eine zweite oder konträre Meinung einholen, um objektiv über eine Sache zu berichten. Frageleitfaden Die Interviews müssen gründlich vorbereitet werden: Fragen werden entwickelt und der Ablauf des Interviews geplant. Dabei sollten immer die Zuhörer im Hinterkopf behalten werden. O-Töne Nun werden die Interviews geführt oder die Umfrage durchgeführt. Danach müssen die O-Töne (=Originaltöne) abgehört und ausgewählt werden. Texten Passend zu den O-Tönen werden Reportertexte verfasst. Diese sollen dem Beitrag einen inneren Zusammenhalt verleihen. Moderation Auch die Moderationen müssen noch getextet werden. Sie dienen in erster Linie dazu, der Sendung einen "roten Faden" zu geben. Musikauswahl Bei der Auswahl der Musik für den Beitrag sollte auf die Zielgruppe, die Stimmung und das Thema des Beitrags geachtet werden. Sendeablaufplan Alle Moderationen, Beiträge und Musik werden in der richtigen Reihenfolge zurechtgelegt und ein Ablaufplan erstellt. Montage Zuletzt werden die Moderation, die Beiträge und die Musik geschnitten und zu einer Sendung zusammengefügt. Hören Sie hier Beispiele für Beiträge von Grundschulkindern für das Programm des osradio 104,8.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Ich und meine Welt / Technik / Sache & Technik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Karnevalsradio: närrisches Treiben auf den Ohren

Fundstück

Wer von Karneval, Fasching und Co. schon genug hat, bevor es überhaupt angefangen hat, schaltet am besten ab. Alle anderen schalten das Karnevalsradio ein. Wir bringen Sie in Stimmung, denn Griesgram ist zur fünften Jahreszeit keine gern gesehene Aufmachung ;-).

  • Musik

Cartoon der Woche: Leere im Kopf

Witze & Cartoons

... Zuviel Durchblick: Von den Ohren durch den Kopf bis hin zur Praxistür ... da fehlt doch etwas, oder nicht?! ;-) ...

  • Fächerübergreifend