Unterrichtsmaterialien zum Thema "Kreativität"

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Kreativität von Grundschulkindern

Blog

Es bringt einen immer wieder zum Staunen, zu welch akrobatischen Denkvorgängen Grundschulkinder fähig sind und was Ungeahntes dabei herauskommt, wenn sie einfache Arbeitsaufträge erhalten. So auch bei der Auseinandersetzung mit dem Berufswunsch oder den Werken von Picasso.

  • Fächerübergreifend

Est-ce que nous voulons organiser un Grand Don?

Unterrichtseinheit

Warum stellen sich Menschen in Paris auf die Straße und verschenken Gegenstände? Wie reagieren Passanten, Beschenkte und Beobachter? Antworten auf diese Fragen erarbeiten fortgeschrittene Französischlernende über eine Podcast-Episode und einschlägige Internetseiten.Diese Unterrichtsreihe stellt auf Basis der Audio-Reportage "L'Avarice" Umsetzungsideen zum Thema "Est-ce que nous voulons organiser un Grand Don?" vor. Die Sequenz ist problem- und handlungsorientiert konzipiert. Sie beinhaltet detailliert ausformulierte Unterrichtsimpulse und Vorschläge für Tafelbilder. Am Ende der Sequenz ist zu entscheiden und zu begründen, ob die Lerngruppe einen "Grand Don" organisieren will oder nicht. Die intensive Arbeit mit den Materialien aus der Podcast-Episode dient als Grundlage dafür, eine Begründung für oder gegen diesen Vorschlag zu formulieren.Ihre Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit Podcast-Episoden und inhaltlich verwandten Internetseiten: Sie recherchieren selbstorganisiert Informationen zum Thema "Grand Don". Diese Informationen nutzen sie in Rollenspielen und Gesprächsrunden, nachdem sie sie für die Antwort auf die Frage "Est-ce que nous voulons organiser un Grand Don ?" aufbereitet haben. Neben Hörverstehensübung und Internetrecherche stehen also Simulation und Textanalyse im Mittelpunkt der Sequenz. Fachwissenschaftliche und -didaktische Vorbemerkungen Podcasts helfen, (fremd)sprachliche Unterrichtsanforderungen zu bedienen. In diesem Fall kommt auch der inhaltliche Anspruch nicht zu kurz. Durchführung Vom dreischrittigen Detailverstehen gelangen die Lernenden in dieser Einheit über die Meinungsbildung zur Projektplanung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen begründen, ob sie einen Grand Don organisieren wollen. Die dazu notwendigen Informationen erhalten sie im Internet in Form einer Audio-Quelle und durch einschlägiges Textmaterial. die Funktionsweise des Grand Don in Paris erarbeiten. die Reaktion der Pariser Bevölkerung auf den Grand Don beobachten und beschreiben. einen Grand Don simulieren und ihre eigene Reaktion beschreiben. Argumente für und gegen die Organisation eines eigenen Grand Don formulieren. die Beweggründe der Organisatoren des Grand Don kennen lernen. eine abschließende eigene Position formulieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit Podcast-Episoden erlernen. Informationen zum Thema "Grand Don" recherchieren. zusätzliche Informationen von Internetseiten erarbeiten. die gesammelten Informationen in argumentierenden Stellungnahmen verwenden. eventuell Plakate zur Ankündigung des eigenen Grand Don erstellen. Anforderungen an den Französischunterricht Wir wünschen uns vom Französischunterricht, er möge das selbstständige Arbeiten fördern, gute Kompetenzen im Hörverstehen ausbilden, durch Binnendifferenzierung alle Lernenden individuell ereichen und sie im Umgang mit authentischem Sprachmaterial schulen. Die vielfältigen Podcast-Angebote im Internet können helfen, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Angebote im Podcast-Bereich So bieten Fernsehsender wie France 2 und France 3, la cinquième und Canal+ Mitschnitte von Fernsehsendungen und Nachrichten. Radiostationen wie ARTE Radio oder rire et chanson stellen Reportagen und Sketche zur Verfügung. Das Angebot ändert sich schnell, kann entweder im Live-Streaming für einige Tage oder Wochen online genutzt oder zuweilen sogar problemlos abgespeichert werden (so wie die Sendungen von ARTE Radio). Selbstständiges Arbeiten initiieren Für den Unterricht ergibt sich also die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler auf solche Angebote hinzuweisen, die sie dann beispielsweise für die Portfolioarbeit nutzen können, indem sie Transkripte, Anleitungen und Zusammenfassungen anfertigen und in ihrem Portfolio dokumentieren (Material 1). Methodenkompetenz ausbilden Sinnvoll ist es, den Umgang mit den Podcast-Materialien im Unterricht einzuüben, um den Schülerinnen und Schülern den Zugang zu den Materialien zu erleichtern. Außerdem werden ihnen Methoden vermittelt, mit denen sie die Inhalte der Materialien selbstständig erschließen können. Über das Hören zum Sprechen Will man die Podcast-Materialien im Unterricht nutzen, so stellt sich die Frage, in welchen methodischen Schritten man vorgeht. Es gilt, einen Weg zu finden, wie man Hörverstehensübungen nutzbar macht, um im Plenum der Klasse Unterrichtsgespräche zu initiieren, die die Inhalte der Materialien für problemorientierte Kommunikations- und Entscheidungsprozesse nutzbar machen. Dieses Beispiel für die Arbeit mit einer Podcast-Episode von ARTE Radio zeigt Möglichkeiten und Methoden auf. In der Unterrichtseinheit finden die folgenden Methoden Anwendung: Hörverstehensübung Simulation Textanalyse Internetrecherche Entwerfen eines Plakates (optional) Das Thema der Unterrichtseinheit "Est-ce que nous voulons organiser un Grand Don ?» leistet einen wichtigen Beitrag für die Sensibilisierung Ihrer Schülerinnen und Schüler für die zentralen Schlüsselfragen der modernen westlichen Gesellschaften: Ist der durch das Geld vermittelte Austausch von Waren die einzig denkbare Form, unsere Gesellschaft zu organisieren? Ist es sinnvoll, immer mehr Besitz anzuhäufen? Führt stetiges Wachstum wirklich zu einem besseren Leben? Ist Geiz ein verallgemeinerbarer Wert oder brauchen unsere westlichen Gesellschaften nicht gerade in Zeiten fortschreitender Globalisierung unter neoliberalen Vorzeichen eine neue Kultur des "Gebens"? Erschließung von Podcast-Episoden Die hier angewendete Methode der Erschließung von Podcast-Episoden folgt dem Vorschlag von Maike Johannpeter (im Beitrag Podcasts im Französischunterricht , in dem sie drei Schritte vorsieht. Hören: Globalverstehen Hören: Selektivverstehen Schreiben und Sprechen: Detailverstehen Hypothesen bilden erste Wörter weitere Informationen suchen Wo? wichtige Schlüsselwörter Inhalt genau beschreiben Wer? Wörter zu einem bestimmten Thema Thema beurteilen, Inhalt analysieren Verstehen durch Recherchen und Gespräche Besondere Beachtung findet die Phase des Detailverstehens. Hier ist zentral der Wechsel zwischen auswertenden Unterrichtsgesprächen und Recherche, Lese- und Schreibaufgaben zur inhaltlichen Vertiefung des Themas und zur Vorbereitung auf die Unterrichtsgespräche. Podcast zur Verfügung stellen Zunächst wird der Beginn der Podcastsendung von «Jeune femme: C'est vrai que ...» bis «... pour les donner aux passants» vorgespielt. ARTE radio: "Venez, c'est gratuit" Dieser Link führt direkt zum Beitrag. Häppchenweise hören Es hat sich erwiesen, dass es nicht ratsam ist, gleich die ganze Reportage vorzuspielen. Sie ist mit sieben Minuten zu lang und das Interesse der Schülerinnen und Schüler lässt schnell nach. Hören - Hypothesen bilden - Hypothesen verifizieren Nach einem ersten Hören werden Hypothesen an der Tafel notiert. Nachdem der Beginn ein zweites Mal angehört wurde, können die Hypothesen verifiziert oder ergänzt werden. Das Ergebnis wird wie in Material 2 vorgeschlagen an der Tafel gesichert. Selektivverstehen Die zweite Etappe der Arbeit mit der Podcast-Sendung zielt auf ein Selektivverstehen. Vorgespielt wird die nächste Passage bis zu «Je jette un coup d'œil, c'est gentil». Hörauftrag Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Hörauftrag «Comment fonctionne le Grand Don ?» und notieren Informationen zu dieser Frage. Die Ergebnisse werden an der Tafel gesichert (siehe Material 2). Gesamten Beitrag hören In der dritten Etappe kann die komplette Sendung von Beginn bis zum Ende vorgespielt werden, da es gilt, nun alle Beteiligten an dem Grand Don zu bestimmen ("Qui participe au Grand Don ?»). Auch hier wird das Ergebnis an der Tafel notiert (siehe auch Material 2). Präzise Höraufträge als Hausaufgabe Die vierte Etappe der Arbeit mit dem Podcast sollte als Hausaufgabe aufgegeben werden. Um das Medium Podcast optimal zu nutzen, bietet es sich an, in einer Hausaufgabe ein erneutes, möglichst mehrmaliges Hören zu veranlassen. Die Schülerinnen und Schüler sollten präzise Höraufträge erhalten. Auswertung in Kleingruppen In der Auswertungsstunde sollte dann das Erhörte durch die Lektüre des Transkripts, möglichst in Kleingruppenarbeit, kontrolliert werden. Für Schülerinnen und Schüler, die technische Schwierigkeiten haben, sollten CD-ROMs in ausreichender Anzahl vorbereitet werden. Denkbar ist auch, dass im Informatikraum selbstständig gearbeitet wird, wenn alle PCs mit Lautsprechern (besser noch mit Kopfhörern) ausgestattet sind und die Lärmkulisse nicht zu störend wird. Alternativ nutzen die Lernenden ihre MP3-Player oder die Abspielfunktion in ihren Handys. So erkennen sie zudem, dass diese Geräte auch für die schulische Arbeit nützlich sein können. Est-ce que nous voulons organiser un Grand Don ? Das Thema der Stunde «Est-ce que nous voulons organiser un Grand Don ?» wird zu Beginn an die Tafel geschrieben. In einer Gruppenarbeitsphase mit dem Arbeitsauftrag «Trouvez des arguments pour et contre le Grand Don! Travaillez en groupe ! Notez vos arguments sur une feuille et présentez-les !» sollen dann Thesen formuliert und abschließend präsentiert werden. Thesensammlung Die Thesen können auf ausreichend großen Papierstreifen notiert und an der Tafel mit Magneten oder Klebestreifen notiert werden. Blitzlicht: Spendensammlung Zunächst wird ein eigener Grand Don nur simuliert. Als Impulse gibt die Lehrperson vor, nach zwei Minuten Bedenkzeit in einer Blitzlichtrunde auf die Frage "Quels objets personnels est-ce que vous donneriez pour le Grand Don ? Notez deux objets sur une carte et fixez la carte au tableau !" zu antworten. Die «gespendeten» Gegenstände werden auf der Tafel oder auf einer Folie präsentiert. Quel effet est-ce que le Grand Don pourrait avoir ? Nun schließt sich ein Unterrichtsgespräch an, in dem die Auswirkungen dieses fiktiven Grand Don beurteilt werden sollen. Auf den Impuls «Quel effet est-ce que notre Grand Don pourrait avoir sur les passants ?» äußern die Schülerinnen und Schüler ihre Vermutungen, die, wie in Material 4 vorgeschlagen, notiert werden. Hypothesen diskutieren Diese Vermutungen sollen nun verifiziert werden, um objektiv abschätzen zu können, ob der möglicherweise selbst organisierte Grand Don die erhofften positiven Wirkungen haben wird. Planungsgespräch initiieren Hierzu wird mit den Impulsen «J'ai noté toutes vos hypothèses. Qui a raison ?» (sehr offen, zielt bewusst darauf ab, keine Lösung, sondern eine Kontroverse zu erzeugen) und «Qu'est-ce qu'on peut faire pour savoir qui a raison ?» (zielorientierte Frage) zunächst ein Planungsgespräch initiiert. Im Verlauf des Gesprächs sollte deutlich werden, dass es zwei Möglichkeiten gibt, die möglichen Reaktionen des Publikums näher zu bestimmen: Pour savoir qui a raison nous pouvons ... observer la réaction des Parisiens au Grand Don. simuler un Grand Don dans la classe. Diese Möglichkeiten werden als Tafelbild notiert und zwei vorbereitete Arbeitsaufträge leiten in die nächste Phase über. Beobachtung und Rollenspiel Arbeitsteilige Gruppenarbeit bietet sich in dieser Phase an. Die beiden Arbeitsaufträge lauten: Le groupe A Pour mieux connaître l'effet d'un Grand Don, observez comment les gens réagissent au Grand Don à Paris. Qu'est-ce que vous observez ou entendez? Comment réagissent les passants, les SDF (les gens sans domicile fixe) devant les objets ? Que font les organisateurs ? Le groupe B Pour mieux connaître l'effet d'un Grand Don, mettez-vous à la place des passants qui vont voir notre stand. Défilez devant notre stand fictif. Choisissez, si vous voulez, un objet. Expliquez pourquoi vous en avez pris un ou pourquoi vous n'en avez pas pris ! Vortragsvorbereitung: Korrekturschleife Die Ergebnisse der Gruppenarbeitsphase sollen präsentiert werden. Denkbar wäre hier, die im Unterricht oft vernachlässigte Form des freien Vortrages einzuüben. Die Schülerinnen und Schüler notieren ihre Ergebnisse in sprachlich korrekter Form, legen diesen Vortrag der Lehrperson vor (per E-Mail, handschriftlich oder im virtuellen Klassenraum von lo-net). Freier Vortrag: leichter sprechen, leichter verstehen Nachdem eventuell enthaltene Fehler korrigiert worden sind, bereiten sich die Gruppen darauf vor, die Ergebnisse frei, also ohne Notizen, vorzutragen. Diese Form des freien Vortragens führt in der Regel dazu, dass sich die Schülerinnen und Schüler in einfacheren Sätzen ausdrücken und so besser verständlich machen, als wenn sie die Texte vorlesend präsentieren. Ergebnissicherung Eine schriftliche Sicherung der Arbeitsergebnisse erfolgt dann in der nächsten Phase während eines Unterrichtsgesprächs an der Tafel. Un Grand Don ne sert à rien - Diskussion Das Unterrichtsgespräch wird durch einen provozierenden Auswertungsimpuls («D'après ce que j'ai observé et compris, je pense que un Grand Don ne sert strictement à rien ! Vous êtes d'accord avec ce que je dit ?") eingeleitet. Die Diskussionsbeiträge werden an der Tafel wie in Material 4 vorgeschlagen schriftlich gesichert. Originalquellen konsultieren Um die Intention des Grand Don noch besser verstehen zu können, sollte eine mögliche Antwort der Organisatoren erarbeitet werden. Hierzu dienen eine Internetrecherche und eine Textarbeitsphase, die durch den folgenden Impuls initiiert wird. Auch das Ergebnis dieser Phase wird schriftlich gesichert. Qu'est-ce que les organisateurs du Grand Don répondraient à cette thèse ? a) Faites une recherche d'Internet sur la question. Présentez le résultat de vos recherches ! b) Lisez les deux textes sur le Grand Don (Material 5) c) Notez leurs réponses sur une feuille et présentez-la au tableau ! In einer Schlussrunde, die eventuell eine Abstimmung einleitet, müssen nun alle Stellung beziehen: «Quelle conclusion est-ce que vous tirez de nos observations pour répondre à la question «Est-ce que vous voulons organiser un Grand Don ?». Zumindest aber muss ein Argument auf die Frage «Est-ce que nous voulons organiser un Grand Don ?» geliefert werden. Eine Sicherung der Ergebnisse ist nun nicht mehr notwendig. Denkbar ist die Durchführung eines Grand Don in der Schule oder in der Stadt, der mit Fotos und selbst geschriebenen Texten dokumentiert werden könnte. Vor der Durchführung könnte eine Ankündigung, ein Plakat gestaltet werden (beispielhafte Plakate finden Sie auf der Grand Don Website ). Viel Erfolg!

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Mon journal de l'échange

Unterrichtseinheit

Dies ist ein begleitendes und vorbereitendes Projekt zum Schüleraustausch mit Frankreich. Im Laufe der Arbeit wird ein Erinnerungsalbum zum Austausch für alle Schülerinnen und Schüler entstehen - ein persönliches "journal de l'échange". Zudem werden die Lernenden durch die Arbeit an dem Projekt in Frankreich besser zurecht kommen.Das Material kann im Unterricht bearbeitet werden, die Schülerinnen und Schüler können aber auch individuell und völlig eigenständig an dem Projekt arbeiten. Dieser Aspekt der unterrichtsunabhängigen Arbeit scheint wichtig, da die Gruppen für den Schüleraustausch meist nicht aus einer Klasse bestehen und insofern kaum gemeinsamer Unterricht zur Vorbereitung möglich ist, andererseits aber besonders bei jüngeren Schülerinnen und Schülern eine inhaltliche und sprachliche Vorbereitung sinnvoll oder notwendig scheint. Hier bietet das vorliegende Projekt einen Ausweg. Unterrichtsunabhängige Arbeit Das Material kann im Unterricht bearbeitet werden, die Schülerinnen und Schüler können aber auch individuell und völlig eigenständig an dem Projekt arbeiten. Dieser Aspekt der unterrichtsunabhängigen Arbeit scheint wichtig, da die Gruppen für den Schüleraustausch meist nicht aus einer Klasse bestehen und insofern kaum gemeinsamer Unterricht zur Vorbereitung möglich ist, andererseits aber besonders bei jüngeren Schülerinnen und Schülern eine inhaltliche und sprachliche Vorbereitung sinnvoll oder notwendig scheint. Hier bietet das vorliegende Projekt einen Ausweg. Didaktisch-methodische Erläuterungen Weitere didaktische Hinweise finden Sie hier. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich inhaltlich und sprachlich auf einen Schüleraustausch mit Frankreich vorbereiten. Motivation zur E-Mail-Korrespondenz im Vorfeld des Austausch-Programms erlangen. Wortfelder zum französischen Alltagsleben, besonders von Jugendlichen (manger, école, sortir, loisirs, copains) erarbeiten. gezielte Internet-Recherche mithilfe von Arbeitsanweisungen durchführen. das französische Alltags- und Schulumfeld durch eine "promenade virtuelle" kennen lernen. die Homepage der französischen Partnerschule kennen lernen. nützliche Internet-Adressen und Links sammeln. eigenverantwortlich an einem Projekt arbeiten. persönliche Erfahrungen im Gastland und in der Gastfamilie reflektieren. den eigenen (sprachlichen und interkulturellen) Lernprozess reflektieren. Zehn unabhängig einsetzbare Einzelmodule Das Gesamtprojekt besteht aus zehn Einzelmodulen, die insgesamt oder unabhängig voneinander eingesetzt werden können. Jede Einheit umfasst internetgestützte Aufgaben "avant le départ", die den SchülerInnen schon vor der Abreise ins Gastland einen weitgehend authentischen Kontakt ermöglichen, ihnen schon einiges aus dem Umfeld und aus der Region/Stadt zeigen und ihnen auf diesem Wege eventuelle bestehende Ängste und Reisefieber nehmen können, und einen Teil "pendant le séjour" für das Heft/Album. Hinweise und didaktische Tipps Das Projekt kann selbstverständlich im Unterricht einer Klasse durchgeführt werden. Da Austauschgruppen aber selten homogen sind, ist das Material auch für die weitgehend eigenständige Arbeit außerhalb des Unterrichts einsetzbar. Es müssten in diesem Falle nur bei einem ersten Treffen die Arbeitsweise und Zielsetzung (Erstellung eines "Journal") erläutert und die entsprechenden Materialien ausgegeben werden. Bei einem zweiten Treffen vor der Abreise würden dann die restlichen Materialien verteilt und gegebenenfalls geheftet, so dass das Heft dann auf die Reise mitgenommen werden kann. Falls kein Internetanschluss oder keine Zeit zur Verfügung steht, ist es selbstverständlich auch möglich - unter Einbuße von Motivation und Lerngewinn - nur das "Journal" für die Lernenden auszudrucken und auf die Arbeit "Avant le départ" zu verzichten. Falls die Homepage der Partnerschule nicht bekannt ist, kann diese leicht aus folgenden Adressen ermittelt werden: Durch eine E-Mail wird Kontakt mit den AustauschschülerInnen aufgenommen. Der Steckbrief dient der Erstellung eines Profils über den/die jeweilige(n) AustauschpartnerIn. Durch eine geleitete Internetrecherche sollen die SchülerInnen mehr über ihr Reiseziel und ihre Reiseroute lernen. Avant le départ: Mon premier e-mail en français Envoyer un premier e-mail à ta/ton correspondant/e. Tu parles de toi-même et lui pose des questions: Adresse e-mail de ta/ton corres: prénom: nom: âge: classe: adresse: tél.: adresse e-mail: frères et soeurs: apprend l´allemand depuis_____ ans Avant le départ: La ville et la région Tu veux savoir où tu vas aller? Tu veux regarder des photos de la ville ou de la région? Tu veux savoir combien d'heures de voyage tu dois faire? Alors, allume l'ordinateur! Pendant le séjour: A l'office du tourisme de la ville/ de la région tu trouves des prospectus et des dépliants avec des photos que tu peux découper et - avec tes photos personnelles - colle les dans ton journal. Tapez sur l´adresse Cliquez sur: itinéraires. Comme "départ", indiquez le nom de ta ville ou ton adresse. Comme "arrivée" indiquez la ville ou l'adresse de ta/ton corres. Comme moyen de transport choisissez "voiture". Regardez la carte du trajet. Tu peux l'exporter (sur papier) et la coller dans l'album. Les informations sur le voyage: distance:____________km durée du trajet:_________ le temps actuel: ________ Moyen de transport: car / train / avion ? Si vous voyagez en train: l'horaire:départ arrivée S'il faut traverser Paris: Vous arrivez à la gare _______ Pour traverser Paris, vous prenez le métro / le car / l'autobus ? Quelles sont tes impressions de la ville de Paris? Außerdem bieten die Arbeitsblätter Hinweise auf thematisch passende Online- Aktivitäten sowie eine geleitete Internetrecherche zu regionalen Rezepten. Die SchülerInnen haben Raum für persönliche Notizen (Lieblingsspeisen und -rezepte). Avant le départ: Première soirée en famille Vous allez certainement arriver le soir, et le dîner va être ta première expérience dans une famille française. Alors pourquoi pas jouer la situation à l'ordinateur avant de partir? Sur le site Civilisation tu trouves un jeu interactif sur la vie familiale en France et sur les habitudes des Français à table. Tu n'es pas trop fatigué(e)? Non, ça va. Si, je préfère me coucher tôt ce soir. Tu veux téléphoner à tes parents? Oui, j'aimerais bien leur dire que je suis bien arrivé(e). Tu veux voir la maison / ta chambre d'abord? Oui, avec plaisir.Où sont les toilettes, s'il vous plaît? Est-ce que je peux prendre une douche? Tu comprends ce qu'on dit? Oui, ça va. Je comprends si vous parlez lentement.Répétez, s'il vous plaît, je n'ai pas bien compris. Oui, je veux bien. Oui, je suis d'accord. Ça dépend. Oui, j'aimerais bien. Oui, c'est une bonne idée. Oui, quelquefois. Avant le départ: Qu´est-ce qu´on mange? Manger et boire, c'est très important pour les Français. Et chaque région de France est fière de ses spécialités régionales. Pour savoir quels plats tu vas peut-être manger, taper sur Recettes régionales Dans la carte interactive, cliquer sur "ta" région. Tu peux aussi choisir la région dans la liste alphabétique. Puis appuyer sur le bouton et découvrir le menu de la région… Quels plats est-ce que tu aimerais manger particulièrement ? (Ta famille française va être très contente de voir que tu t'intéresses à la cuisine régionale.) Tu veux manger "à la Française" avant ou après ton voyage? Dans le "Cahier du débutant" sur le même site, il y a les "Petites recettes très simples". Bon appétit. Je te sers? (d.h.: Soll ich dir etwas auf den Teller geben?) Oui, (un peu). C'est bon. (=genug) Tu aimes le potage (= die Suppe)? Oui, c'est très bon. Il est délicieux.(= in höfl.Form:super) Tu en veux encore? Oui, je veux bien. Non merci, c'est très bon, mais j'ai assez mangé. Je ne mange pas de viande. Je suis végétarien, -ne. Les plats que j'ai aimés: Les plats que j'ai pas aimés: Ici, tu peux noter une recette: Außerdem werden sie dazu angehalten, während des Aufenthaltes in ihrem Reisetagebuch Informationen und Eindrücke zum französischen Schulleben festzuhalten. Avant le départ: L´ école Travail de recherche sur le collège de l'échange et sur l'école en France. Taper le nom du collège dans un moteur de recherche Amuse-toi à faire une visite virtuelle du collège si c'est possible. Quel est le nom du principal? Regarde sa photo, tu vas certainement le rencontrer. Le collège a été bâti en quelle année? Quels clubs ou ateliers est-ce qu'il y a ? S'il y a un club théâtre: que font-ils? Quelle pièce préparent-ils? Quels sports peut-on pratiquer? Qui a créé le site du collège? Des élèves? Souvent on dit que les élèves français ont des vacances plus longues que les élèves allemands. Sur ce site français tu peux regarder si c'est vrai. combien de zones de vacances scolaires y a-t-il en France? dans quelle zone se trouve "ton" collège? les dates des vacances en 2001/2002: printemps:________ début des vacances d'été: rentrée 2002/2003: On est dans quelle classe? Dans la sixième (Klasse 6), la cinquième (Klasse 7), la quatrième (Klasse 8), ou la troisième (Klasse 9)? Toi: AGE: 6-10 / 6-11 Grundschule: 4 ans TA/TON CORRES : Ecole primaire TOI : Gymn / Real / Haupt / Gesamt Collège L'emploi du temps de ta/ton correspondant/e: Qu'est-ce qu'on a mangé à la cantine du collège? comme entrée, plat principal, dessert? le premier jour: un repas que j'ai bien aimé: un repas que j'ai moins aimé: Explique en français: (Tu peux te faire aider par ta/ton corres) un surveillant: le CDI: EPS: Quelles sont tes impressions de l'école française? (Tu peux écrire en allemand.) On parle avec les parents Le premier jour, les élèves allemands sont accueillis au collège et y passent la journée. Le soir, pendant le dîner, le père de ta/ton corrès te pose des questions. Cherche les réponses à partir des éléments donnés: (Bilde Antworten aus den gegebenen Elementen) Internetrecherche Allez sur ce site Quelques chaînes françaises : programmes par chaînes Les informations du soir sont à quelle heure? infos (=journal) Est-ce que tu retrouves des émissions ou séries que tu connais? Quels sont leurs titres en français? films, séries jour titre (émission, film, série) compris? presque tout/ un peu/ rien du tout/ aimé? oui/ non/ ça va Avant et pendant le séjour: Le vocabulaire qu´on apprend pas à l´ecole Le "langage ado" ou familier est souvent différent du français standard. Pour compléter le schéma avec ta/ton corres, cette adresse peut vous aider: Qu´est-ce que ça veut dire en français standard ? * langage vulgaire, ne jamais écrire ni employer dans les conversations avec des adultes (profs etc.) Hier ein Auszug der zu suchenden Wörter. Die komplette Liste befindet sich auf dem Arbeitsblatt. en avoir marre (j'en ai marre) con, conne* draguer une fille se ficher de qn (tu te fiches de moi?)* le bouquin le flic le fric* la récré sécher un cours la danse, danser Tu veux danser? le copain, la copine le petit copain, la petite copine l'ambiance, il y une bonne ambiance la sono mettre la musique plus fort / baisser le son les boissons, le coca Relations franco-allemandes Qui avec qui? Tu pourrais dessiner un schéma des relations dans ton groupe: (Wer mit wem? Hier könntest du ein Schema der Beziehungen in deiner Gruppe zeichnen)

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Bildanalyse mit PowerPoint

Unterrichtseinheit

In dieser handlungsorientierten Unterrichtseinheit für den Kunst-Unterricht wird die Nutzung digitaler Medien zur Bildbetrachtung am Beispiel PowerPoint vorgestellt. Die Auseinandersetzung mit Bildern kann durch Medienarbeit unterstützt werden.In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten der Bildanalyse mittels PowerPoint kennen. Ziel ist es, selbstständig Bildanalysen durchführen zu können. Der handlungsorientierte Unterricht soll sowohl Erkenntnisse zutage bringen als auch die Kommunikation über Kunst fördern. Die Analysen werden von den Schülerinnen und Schülern in PowerPoint grafisch gestützt erstellt und zu Präsentationen aufbereitet, welche zum Abschluss im Plenum vorgestellt werden. Digitale Bilder Da viele Bilder in digitalen Bildarchiven vorliegen, lernen die Schülerinnen und Schüler Kunstwerke innerhalb des Unterrichts oftmals in digitaler Form kennen. So liegt es nahe, auch die Beschäftigung mit diesen Bildern in Form einer Bildanalyse mit digitalen Medien vorzunehmen. PowerPoint hilft bei der Bildanalyse In dieser Unterrichtseinheit werden einige Ideen vorgestellt, wie die digitalen Medien bei der Analyse eingesetzt werden können. Das Programm PowerPoint bietet dabei die Möglichkeit, sich mit technisch einfachen und auf nahezu jedem PC vorhandenen Mitteln mit Bildern auseinander zu setzen. Didaktisch-methodische Vorbemerkungen Detaillierte Informationen zu den Unterrichtsinhalten finden Sie auf dieser Unterseite. Ablauf der Unterrichtseinheit Über die Arbeitsphasen der Sequenz und die verwendeten Materialien informiert diese Seite. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihre Kenntnisse über die verschiedenen Bereiche einer Bildanalyse. üben, Bilder eigenständig zu analysieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sammeln Erfahrungen mit PowerPoint bei einer Bildanalyse. trainieren die Erstellung einer eigenen Präsentation und das freie Sprechen bei deren Vorstellung. lernen Möglichkeiten kennen, wie man mithilfe digitaler Medien Erkenntnisse über Bilder gewinnen kann. Nachvollziehen einer Bildanalyse Nach der gemeinsamen Erarbeitung und dem Nachvollziehen der Analyse eines Beispielbildes nehmen die Schülerinnen und Schüler mit den kennen gelernten Mitteln selbstständig die Analyse an einem weiteren Bild vor. Dieses kann dabei selbst gewählt oder von der Lehrkraft zur Verfügung gestellt werden. Die Ergebnisse der Analysen werden in PowerPoint präsentiert. Eine eigene Analyse durchführen Schrittweise wird in der Unterrichtseinheit auf die einzelnen Bereiche der Bildanalyse eingegangen, wie Bildbeschreibung, Entstehungszusammenhang des Bildes oder Motivgeschichtliches. Ebenso werden Kompositions- und Farbanalyse mit PowerPoint vorgenommen. Einbindung der Software PowerPoint Die Darstellung der eigenen Arbeit in Form einer Präsentation drängt sich bei PowerPoint geradezu auf. Jedoch werden auch die Möglichkeiten der Bildbearbeitung des Programms ausgeschöpft. Je nach Aspekt der Bildanalyse wird das Bild bearbeitet, es wird zum Beispiel mit Elementen versehen, oder es werden Partien ausgeschnitten. So wird das Bild mit Elementen oder zusätzlichen Informationen, die man durch eine Internetrecherche gewonnen hat, ergänzt. Medien als hilfreiche Werkzeuge Bei jedem Aspekt wird versucht, die medienimmanenten Eigenschaften auszunutzen, und dabei doch hinsichtlich der Arbeitsabläufe möglichst einfach zu bleiben um die Konzentration der Schülerinnen und Schüler bei der Bildanalyse zu belassen. Exemplarische Bildanalyse im Plenum Die Schülerinnen und Schüler erhalten auf Basis einer PowerPoint-Präsentation im Unterrichtsgespräch Zugang zu einer exemplarischen Bildanalyse. Assoziationen zu einem Ausschnitt des Beispielbildes wecken das Interesse. Von diesen Assoziationen ausgehend wird die Aufmerksamkeit über Fragen gelenkt, eine eigene Bildbeschreibung vorgenommen. Das Lehrer-Schüler-Gespräch basiert auf der Beamer-Projektion der PowerPoint-Präsentation "Bildbeschreibung". Unterrichtsorganisation transparent machen Technische und organisatorische Fragestellungen können an dieser Stelle im Plenum geklärt werden. Ebenso sollte das Ziel der Unterrichtseinheit, die Präsentation der von den Schülerinnen und Schülern selbst erarbeiteten Bildanalysen im Klassenverband, dargelegt werden. Partnerarbeit am Rechner Die Lernenden sollen im Folgenden zum einen die vorgestellte Bildanalyse nachvollziehen, zum anderen eine eigene erstellen. Nachdem die Arbeitsschritte erläutert und verdeutlicht wurden, wird nun die Sozialform gewechselt. Die Teams erhalten jetzt die bereits im Einstieg genutzte PowerPoint-Datei. In Partnerarbeit informieren sich die Schülerinnen und Schüler zunächst auf vorgegebenen Internetseiten über den Begriff und Beispiele für Stillleben. Start der eignen Arbeit an einem anderen Bild Im Anschluss der Recherche wählen die Schülerinnen und Schüler ein Bild (aus einer vorgegebenen Gruppe von Bildern oder frei), mit dem sie im Anschluss arbeiten möchten. Nun beginnen die Lernenden (allein oder in Zweierteams), eine eigene Präsentation parallel zu der ihnen inzwischen bekannten mit dem selbst gewählten Bild zu erstellen. Als Hilfe steht ihnen dabei der Handzettel mit den Anmerkungen zur Handhabung des Programms zur Verfügung. Bildbeschreibung Zunächst nehmen die Schülerinnen und Schüler eine Bildbeschreibung vor. Dies geschieht in Anlehnung an die gemeinsam am Beispielbild erarbeitete Beschreibung und auf Basis der PowerPoint-Datei. Bei der eigenen Präsentation sollten die Schülerinnen und Schüler darauf achten, dass die mündliche Darstellung auch ein wichtiger Bereich der - die Unterrichtseinheit beschließenden - Vorstellung der Arbeitsergebnisse ist. Kompositionsanalyse Im Folgenden wird eine Kompositionsanalyse erarbeitet. Möglichkeiten, diese mit PowerPoint vorzunehmen, lernen die Schülerinnen und Schüler wiederum anhand des Beispielbildes kennen. Sie arbeiten dann jedoch eigenständig mit der PowerPoint-Präsentation "Kompositionsanalyse" und erstellen im Anschluss eine Kompositionsanalyse ihres gewählten Bildes. In PowerPoint werden wichtige Bereiche des Bildes, Linien und andere Kompositionselemente visualisiert. Farbanalyse Danach wird mithilfe der PowerPoint-Präsentation "Farbanalyse" die Farbe des Bildes analysiert. Hierbei identifizieren die Lernenden in Partnerarbeit die dominantesten Farben des Bildes, indem sie kleine Farbfelder isolieren. Danach versuchen sie aus der Computerfarbpalette eine Entsprechung für die Farbe des Bildes zu finden. Haben sie sich diese Farbpalette des Bildes zusammengestellt, werden die Farben analysiert und auf ihre Wirkung überprüft. Auch für diese Arbeit liegt eine nachzubildende PowerPoint-Datei vor. Zusammenfassung Nachdem diese Analysen erstellt wurden, werden die Zusammenfassung der einzelnen Aspekte und die persönliche Bewertung anhand des Beispielbildes wieder im Lehrer-Schüler-Gespräch vorgenommen. Plenumsgespräch Die einzelnen Bereiche der Bildanalyse werden zusammengetragen, bewertet und miteinander verknüpft. Diese Phase der Analyse, die mit viel Gespräch verbunden ist, sollte nicht ausführlich in PowerPoint dargestellt werden. Die Ergebnisse sollten vielmehr in Schlagworten, durch Fragen oder Symbole in der bestehenden Präsentation fixiert werden. Überarbeitung und Präsentation Im Anschluss erhalten die Schülerinnen und Schüler Zeit, ihre Zusammenfassung zu formulieren und ihre Präsentationen zu überarbeiten. Schließlich soll jede Gruppe ihre Bildanalyse und die entsprechende Präsentation kurz im Plenum vorstellen. Evaluation Ein Feedback zur analytischen Arbeit, zur Gestaltung der Präsentation und zum Vortrag sollte erfolgen. Die Ergebnisse können in die weitere Arbeit einfließen.

  • Kunst
  • Sekundarstufe I

Vive Noël! - Weihnachtlicher Französisch-Unterricht

Unterrichtseinheit

In dieser modular aufgebauten Unterrichtseinheit zum Thema Weihnachten werden Materialien mit hohem Spaßfaktor vorgestellt, wobei auch die Lernziele des Spracherwerbs berücksichtigt werden.Sie finden hier in modularer Form einen bunten Mix zum Thema Noël mit hohem Spaßfaktor, bei dem aber auch, ganz im Sinne eines Edutainment, die klassischen Lernziele des Spracherwerbs nicht auf der Strecke bleiben. Und - was im vorweihnachtlichen Lehreralltag wichtig ist - der Stressfaktor tendiert gegen Null: einfach die Arbeitsmaterialien downloaden und die Klassen mit den Mäusen klicken lassen.Die Unterrichtsreihe "Vive Noël!"besteht aus Einzelmodulen. Diese können in Einzelstunden oder als lineare Unterrichtseinheit eingesetzt werden. Hier findet eine Progression von sehr einfachen zu etwas schwierigeren Inhalten und von einfachen, gelenkten zu komplexen, kreativen Aufgabenformen statt. Von simplen interaktiven Spielen mit leichtem Grammatikübungsangebot gelangen die Lernenden im Laufe der Unterrichtsreihe zu Textarbeit und kreativem Schreiben. Die Module der Unterrichtseinheit "Vive Noël" Die Einzelmodule präsentieren sich also mit unterschiedlichem Anspruchsniveau, außerdem variiert das Verhältnis zwischen Spaß- und Lernfaktor Fachkompetenz (Spracherwerb) Die Schülerinnen und Schüler machen sich einige grammatische Phänomene (wieder) bewusst. erarbeiten den Wortschatz zum Thema Noël. bauen Hemmschwellen vor freier Textproduktion in der Fremdsprache ab. versprachlichen ein kurzes dessin animé. verstehen einen einfachen fiktionalen Text und geben ihn wieder. lesen, verstehen, kommentieren und beantworten Brieftexte. verfassen einen eigenen Brief. Fachkompetenz (Landeskunde) Die Schülerinnen und Schüler lernen für Frankreich typische Weihnachtsbräuche kennen. lernen einfache kulinarische Weihnachtsspezialitäten aus Frankreich kennen. lernen französische Weihnachtsgeschichten für Kinder kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet zum spielerischen Lernen. finden Spaß am Lernen im und mit dem Internet. gewinnen bei interaktiven Spielen neue Motivation für das Erlernen der Fremdsprache. lernen sich in einem Online-Angebot zu orientieren. Es ist möglich, aus dem Angebot dieser Seiten eines oder mehrere Module für bestimmte Klassen oder Stunden auszuwählen und unabhängig einzusetzen. Zur Erleichterung Ihrer Wahl finden Sie in der folgenden Beschreibung und in der tabellarischen Übersicht alle notwendigen Angaben zu Arbeitsformen und Übungsformen, Referenzniveau und jeweiligem Anteil von Spiel und Arbeit. Da zu einer weihnachtlichen Unterrichtsreihe natürlich auch kulinarische Leckereien gehören, sind Rezepte für Kinder integriert (siehe Arbeitsblatt Nr.10), die sich ohne großen Organisations- oder Materialaufwand im Klassenraum realisieren lassen. Themen der Module Modul 1 - Cinéma - Auf Reisen mit Papa Noël Modul 2 - Jeux - Rentier, Tannennadel und Lückentext Modul 3 - Champ sémantique "Noël" - Noël approche Modul 4 - Contes de Noël - lesen und erzählen Modul 5 - Lettres au Père Noël- schreiben und Antwort bekommen Modul 6 - Recettes - lesen und umsetzen Modul 1 - Cinéma Auf Reisen mit Papa Noël Das kleine dessin animé (Arbeitsblatt 1)dient vor allem dem motivierenden Einstieg in das Thema und soll anregen, das bereits vorhandene lexikalische Material zu aktivieren. Die Versprachlichung der Szene sollte in Partnerarbeit erfolgen, ohne anschließende Erfolgskontrolle, damit der Leistungsgedanke zunächst in den Hintergrund tritt. Modul 2 - Jeux Rentier, Tannennadel und Lückentext In diesem Teil der Sequenz (Arbeitsblatt 2 bis 6) werden eine Reihe interaktiver Geschicklichkeitsspiele angeboten, die erst durch die Kombination mit dem jeweiligen Arbeitsblatt edukativen Charakter erhalten. Natürlich können Sie ihre Schülerinnen und Schüler einfach ein wenig spielen lassen, aber ist nicht die Gelegenheit günstig, die Sache durch Wiederholung und Festigung von Grammatik und Wortschatz ein wenig sinnvoller und interessanter zu gestalten? Im Anschluss an die Online-Arbeit könnten die Lösungen der Arbeitsblätter gemeinsam in der Klasse besprochen werden. Modul 3 - Champ sémantique "Noël" Noël approche Ohne Vokabeln geht's nicht. In dem MindMap-Arbeitsblatt (Arbeitsblatt 7) zum Ausdrucken ist das Wortfeld Noël übersichtlich aufbereitet und kann von den Schülerinnen und Schülern übernommen, gelernt oder bearbeitet werden. Dies kann geschehen, indem sie die deutschen Übersetzungen in Partner- oder Gruppenarbeit aus dem Wörterbuch heraussuchen. Modul 4 - Contes de Noël Weihnachtsgeschichten lesen und erzählen Die angegebene Seite (Aufgabenblatt 8) enthält einige französische Weihnachtsgeschichten in sprachlich sehr einfacher Form, dank derer auch schon Anfänger an die Arbeit mit fiktionalen Texten herangeführt werden können. Eine Vokabelliste erleichtert die Textaufnahme.Folgendes methodische Vorgehen bietet sich an: Jede Schülerin und jeder Schüler sucht sich nach kurzer Durchsicht eine Geschichte aus. Die Gruppenbildung erfolgt entsprechend der gewählten Geschichten. Für die Textaufnahme bietet sich Stillarbeit an. Die Schülerinnen und Schüler erzählen ihre Geschichte innerhalb der Kleingruppe, welche die beste Version für den Plenumsvortrag auswählt. Mündlicher Vortrag der Geschichten im Plenum. Modul 5 - Lettres au Père Noël Briefe an den Weihnachtsmann gehören für viele Kinder zu den adventlichen Ritualen, das ist in Frankreich nicht anders als bei uns. In dieser Phase der Reihe sollen Beispiele von französischen "Lettres au Père Noël" gelesen (Arbeitsblatt 9), verstanden und kommentiert werden, um dann mit einer rédaction libre zum kreativen Schreiben zu gelangen. Auch ein eigener Wunschbrief ist natürlich vorgesehen und kann abgeschickt werden. Die Aussicht auf eine Antwort vom virtuellen französischen Père Noël erhöht die Schreibmotivation. Modul 6 - Recettes Was wäre eine Weihnachtsstunde ohne ein wenig Schokoladen- und Marzipanduft im Klassenzimmer? Es gibt ein Arbeitsblatt (Arbeitsblatt 10) zu den kleinen kulinarischen Kinder-Highlights, aber eigentlich geht es um die praktische Umsetzung: Zutaten besorgen (lassen), mit Schoko, Marzipan & Co basteln und: Bon appétit! Damit das Ganze nicht im Computerraum geschehen muss, sollten Sie die Rezepte vorher ausdrucken.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I

Streitbilder – Alte Meister neu entdeckt

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Streitbilder – Alte Meister neu entdeckt" beschäftigt sich mit der Analyse eines Streitbilds und der Darstellung eigener Bilder.Jan Steens Bild aus dem Jahr 1664/65 zeigt ein "Standbild" eines Streits beim Kartenspiel. Zu sehen sind zwei wegen einer Nichtigkeit "bis auf's Messer" verfeindete Gegner, beruhigend einwirkende Frauen und Mädchen, Schaulustige, Provokateure, und viele weitere Details. Streitereien beim Spielen gehören zum Pausen- und Lebensalltag vieler Schülerinnen und Schüler. Das Thema wird ästhetisch mithilfe verschiedener Medien erkundet. Die Heranführung an das Bild Steens erfolgt in mehreren Teilschritten. Die Schülerinnen und Schüler lernen, den Handlungszusammenhang auf Steens Bild zu erkennen und beschreiben ihn. Sie setzen sich produktiv mit dem Bildinhalt auseinander (Nachstellen von Bildposen, Anfertigen von Sprechblasen, Fragen beantworten...). Sie übertragen dargestellte Szenen und reflektieren sie hinsichtlich eigener Erfahrungen. Streitbilder werde in Szenen (Rollenspielen) werden. Mit dem Smartphone werden Standbilder fotografiert. Dazu stellen die Schülerinnen und Schüler geeignete Szenen nach. Der Unterricht kann an Lernstationen und im Rahmen der Wochenplanarbeit stattfinden. Hinzu kommen Gespräche im Klassenverband. Können digitale Medien dabei helfen, alte Meister neu zu entdecken? Im Zentrum der Arbeit steht ein Bild von Jan Steen aus der Berliner Gemäldegalerie: "Streit beim Kartenspiel" (1664/65). Die Entstehung von Streit und die Dynamik von Konflikten soll sprachlich und mit ästhetischen Verfahren analysiert werden. Das Unterrichtsvorhaben startet mit einem antizipierenden Rollenspiel, zu dem sich am besten zwei Lehrkräfte verabreden. Bei einem Kartenspiel wird gemogelt: Es kommt zum Streit, der in einem Standbild - einer "eingefrorenen" Ohrfeige - endet. Eine vorher eingeweihte Schülerin oder ein eingeweihter Schüler fotografiert das Standbild mit einer Kamera oder dem Smartphone. In einer anschließenden Gruppenarbeit werden die Kinder aufgefordert, eigene Streitszenen in Rollenspielen zu erfinden und in einem aussagekräftigen Standbild enden zu lassen. Diese Standbilder werden ebenfalls digital fotografiert, ausgedruckt und im Klassenraum ausgestellt. Zu beachten ist hierbei, dass zuvor eine Einverständniserklärung der Eltern eingeholt werden muss, wenn die Lernenden fotografiert werden. Das Bild wird Stück für Stück aufgedeckt, die "Subbilder" werden ausführlich besprochen. Zu Beginn der Stunde wird ein Stuhlhalbkreis gewählt, der es den Kindern ermöglicht, das im Unterrichtsgespräch langsam aufgedeckte Bild gemeinsam anzusehen und miteinander zu besprechen. Daran schließen sich Lernstationen an: Sprech- und Denkblasen fordern die Schülerinnen und Schüler zum Aufschreiben vermuteter Gedanken und Emotionen der Protagonisten auf. Der Lückentext überprüft das gemeinsam erarbeitete Bildverständnis. Das Nachstellen des Bildes und Fotografieren mit der Digitalkamera zwingt die Schülerinnen und Schüler zu einer sehr genauen Beobachtung des Bildes. Das Einnehmen der Körperhaltung vermittelt etwas von der emotionalen Qualität der Posen. Die Skizze mit der Figur mit Messer fordert Schülerinnen und Schüler auf, einen neuen Kontext für die gezeigte Pose zu erfinden. Eigene Erfahrungen, Befürchtungen, Wünsche und anderes mehr können hier einfließen. Eine Skizze ermöglicht das Überprüfen, Verändern und Verwerfen von Bildideen. In der Auswertung im Stuhlhalbkreis sollen ausgewählte Ergebnisse gezeigt und besprochen werden. Schwierigkeiten werden thematisiert und damit die Qualität des Lernzirkels aus Sicht der Lernenden evaluiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen Handlungszusammenhänge auf dem Bild von Jan Steen. setzen sich produktiv mit dem Bildinhalt auseinander (Bildposen nachstellen, Sprechblasen anfertigen, Fragen beantworten und so weiter) Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler machen ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit dem Computer und dem Smartphone oder vertiefen ihre Kompetenzen dazu. nutzen das Smartphone oder eine Kamera zur Bildnachstellung und Bildanalyse. setzen das Internet zur Recherche und Ergebnispräsentation ein.

  • Kunst / Kultur
  • Primarstufe

Ein Hörspiel zu den Gedanken der Aufklärung

Unterrichtseinheit

Erkenntnisse einer Internet-Recherche werden in einem Hörspiel umgesetzt: Die Schülerinnen und Schüler sollen auf der Basis des erarbeiteten historischen Wissens eine Diskussionsrunde zwischen drei Philosophen der Aufklärung erarbeiten.Die Schriften von Voltaire, Lessing, Kant und anderen Aufklärern zielten darauf ab, die Umwelt wissenschaftlich zu ergründen und den Menschen als Individuum und handelndes Subjekt zu charakterisieren. Sie versuchten, politische und gesellschaftliche Vorgänge zu erklären und sich nicht allein auf die Lehren Gottes zu stützen. Es galt, solche Vorgänge ohne Rückgriff auf Religion und Gott zu hinterfragen. Damit wandten sich die Aufklärer von strikt religiösen Deutungsmustern ab. Der Mensch als Individuum und handelndes Subjekt war eines der zentralen Themen. Dieses wird in dieser Unterrichtseinheit aufgegriffen und im aktuellen Kontext diskutiert.Die Unterrichtseinheit ist als problemorientierter Geschichtsunterricht konzipiert, der durch einen handlungsorientierten Zugang eine selbstständige Arbeitsweise der Schülerinnen und Schüler fördert. Durch die Beschäftigung mit der Philosophie der Aufklärung wird ein Verständnis für deren demokratische und humanistische Errungenschaften, die auch heute unsere Gesellschaft prägen, ermöglicht. Sachinformation Das Zeitalter der Aufklärung war durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Umbrüche geprägt. Rollenübernahme und Kompetenzausbau Die Lernenden arbeiten zumeist eigenständig und erweitern ihre Kompetenzen in den Bereichen Recherche und Analyse. Ablauf der Unterrichtseinheit Nach der Informationsrecherche schreiben die Lernenden das Hörspiel-Skript und erstellen die Audio-Datei. Dann diskutieren sie auf Basis des Gehörten ein aktuelles Thema. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen: Positionen handelnder historischer Akteure aus der damaligen Sicht nachvollziehen und beurteilen (Historizität). lernen, dass immer mehrere Perspektiven beachtet werden müssen, um Geschichte zu beurteilen (Multiperspektivität). feststellen, dass die Errungenschaften der Aufklärung für unser gegenwärtiges Leben wichtig sind und dass die Ideen der Aufklärung bis heute wirken (Gegenwartsbezug). historische Ereignisse zu hinterfragen und eine eigene Position zu den Geschehnissen zu entwickeln lernen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen: die Programme Magix Music Maker und PowerPoint bedienen können. Präsentationstechniken erlernen und einüben. eine zielgerichtete Verarbeitung von Informationen erlernen. eine gezielte Internetrecherche umsetzen. Strukturierung und Bewertung von Informationen erproben. Aufbereitung und Präsentation von Informationen realisieren. Thema Entwicklung einer Diskussionsrunde zwischen Philosophen der Aufklärung (Hörspiel-Produktion) Autoren Julia Scheuermann, Stefan Stein, Thomas Hilmer Fach Geschichte, Philosophie Zielgruppe Jahrgangsstufe 11 (Gymnasium) Zeitraum etwa 10 Unterrichtsstunden oder Projektarbeit Historische Grundkenntnisse Vorwissen über Ereignisse der Epoche der Aufklärung Technische Voraussetzungen Computerraum, Magix Music Maker , Internetzugang Das Zeitalter der Aufklärung war stark durch den Rationalismus geprägt. Nicht nur die Religion stand im Fokus des vernunftgeleiteten Menschen, sondern auch der Staat. Dies führte dazu, dass die Menschen nun andere Prioritäten in ihrem Leben setzten: Freiheit und Gleichheit anstatt gottgewollte ständische Gesellschaftsordnung wurden Postulate des neuen Zeitalters. Wissenschaftliche Erkenntnisse ersetzten immer mehr kirchliche Deutungsmuster, der Begriff der Toleranz wurde ein Leitbegriff der Aufklärung und setzte sich immer mehr an die Stelle des alten Dogmatismus. Es wurde davon ausgegangen, dass "der Mensch von Natur aus gut" ist, "man muss es ihm nur zeigen." Kant Kants Philosophie (sapere aude - Habe Mut zu wissen) und seine Werke ("Kritik der reinen Vernunft", "Kritik der praktischen Vernunft", "Der kategorische Imperativ") gehören bis heute zu den Klassikern der aufklärerischen Schriften. Er hat den Satz geprägt: "Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit." Kant gilt bis heute als der Philosoph der Aufklärung. Lessing Auch Lessing kritisierte die bloße Nachahmung religiöser Riten und sprach sich für eine kritische Auseinandersetzung mit der Bibel ebenso aus wie für eine Loslösung von der Bevormundung durch den Adel. Voltaire Voltaire legte den Grundstein für die Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz und gilt als bedeutender Kirchenkritiker. An diesen Beispielen lässt sich erkennen, welche Auswirkungen das Zeitalter der Vernunft, wie die Aufklärung auch bezeichnet wird, auf die politischen und gesellschaftlichen Grundlagen unseres heutigen Lebens hat. Während die Hörspiel-Texte erstellt werden und die Schülergruppen über die Gestaltung der Hörspiele diskutieren, übernimmt die Lehrkraft die Rolle eines Beraters und Moderators, um das selbstständige Lernen zu unterstützen. Sie kann die Schülerinnen und Schüler durch Leitfragen unterstützen, etwa: "Was ist ein gerechter Staat?", "Welche Rolle hat der Herrscher?" oder "Welches Verhältnis besteht zwischen dem Staat und der Freiheit des Einzelnen?". Wissentransfer und Arbeit im Team Die Schülerinnen und Schüler übernehmen zeitweise die Rolle von Lehrenden und kommen im Austausch mit ihren Mitlernenden zu neuen Einsichten über die Zeit der Aufklärung. Das vertiefte Wissen über freiheitliche Werte und Aufklärung wird dann in einer Transferleistung auf die Frage um ein Handyverbot an Schulen zugespitzt. Dies soll in der Abschlussdiskussion stattfinden und die Fähigkeit zum Problemlösen fördern. Das geschieht durch die Übertragung der freiheitlichen Ideen der Aufklärung auf das konkrete Problem Handyverbot an Schulen versus Freiheit des Individuums. Problemlösekompetenz Die Fähigkeit, Probleme zu lösen, ist eine Schlüsselqualifikation, ebenso die Teamfähigkeit. Beides wird gefördert, wenn in Gruppenarbeit Medienprodukte erstellt werden. Sowohl die Vorbereitung des Hörspiels als auch die Produktion und die anschließende Podiumsdiskussion der Philosophen sollen die Schülerinnen und Schüler selbstständig durchführen. Als Grundlage sind fundierte historische Kenntnisse unumgänglich. Die Arbeit in Gruppen stärkt zusätzlich die soziale Kompetenz. Dabei hat das Gruppenpuzzle den Vorteil, dass alle an der Weitergabe der Gruppenergebnisse beteiligt sind. Zudem wird die Fähigkeit gefördert, inhaltlich fundiert zu diskutieren. Recherchekompetenz und Analysekompetenz Die Recherchekompetenz erachten wir als besonders wichtig, denn sie garantiert ein selbstständiges Herangehen an neue Themen. An die Recherchekompetenz schließen sich die Fähigkeiten an, das Material zu beurteilen, zu bearbeiten und nicht zuletzt zu präsentieren. Daneben steht die Analysekompetenz, die zum Tragen kommt, wenn die fertigen Hörspiele nach der Präsentation im Klassenverband beurteilt werden. Die Hörspiele sollen in Bezug auf ihre historische Authentizität analysiert werden. Gegenwartsbezug und Zukunftsbezug Durch den Gegenwartsbezug (Diskussion über das Handyverbot) ist herauszuarbeiten, dass die Philosophie der Aufklärung auch heute noch von Bedeutung ist. Verknüpft ist der Gegenwartsbezug mit einem Zukunftsbezug, denn es geht ganz konkret um das Leben der Schülerinnen und Schüler - auch in Zukunft. Sie sollen lernen, dass kontroverse Diskussionen für unsere demokratische Ordnung sehr wichtig sind. In diesem Zusammenhang besteht die Möglichkeit, das Grundgesetz zu thematisieren. Recherche Zuerst beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Internetrecherche über Philosophen und deren Lehren. Sie recherchieren in Gruppen mit jeweils vier Lernenden die Ideen eines Philosophen auf der Internetseite www.philolex.de, wobei Voltaire, Lessing oder Kant als Schwerpunkt ausgewählt werden kann. www.philolex.de Zu den Aufklärern recherchieren die Lernenden auf dieser Website. Diskussionsrunde Danach werden die Informationen in einer Diskussionsrunde ausgatauscht. Hierbei ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, wichtige von weniger relevanten Informationen zu unterscheiden und sich auf das Wesentliche konzentrieren, ohne angeleitet zu werden. Die Aufklärer diskutieren Nach einem Austausch der Informationen mit den anderen Gruppen in Form eines Gruppenpuzzles erstellen die Schülerinnen und Schüler in den Vierergruppen das Manuskript für ein eigenes Hörspiel. In diesen Hörspielen sollen die drei Philosophen fiktiv miteinander diskutieren. Thema dieser Diskussion soll sein: "Welches Verhältnis besteht zwischen dem Staat und der Freiheit des Einzelnen?". Der Adel schaltet sich ein Die vierte Person einer jeden Gruppe übernimmt die Rolle eines Vertreters des Adels zur Zeit der Aufklärung. Indem die revolutionären Standpunkte der ausgewählten Philosophen den gesellschaftlichen Anschauungen des Adels gegenübergestellt werden, wird Multiperspektivität gefördert. Erstellen der Audio-Datei Nachdem sich die Lernenden in der ersten Arbeitsphase intensiv mit den Philosophen Kant, Lessing und Voltaire und deren Lehren beschäftigt haben, geht es in der zweiten Phase um die Sicherung der Kenntnisse - mithilfe des Programms Magix Music Maker. Durch die handlungs-, gegenwarts- und zukunftorientierte Auseinandersetzung, die Hörspiel-Produktion, wird es den Schülerinnen und Schülern leichter fallen, die Errungenschaften der Aufklärung nachzuvollziehen und auf die heutige Zeit zu übertragen. Die Lernenden arbeiten in den Viererteams an jeweils einem Rechner und sprechen die Texte ein. Als Hausaufgabe oder in freien Phasen können die Gruppen weitergehend an ihren Hörspielen arbeiten. Publikation der Hörspiele Nach dem Abschluss der Arbeit an der Aufnahme laden die Gruppen die entstandenen Audio-Dateien hoch und machen sie so den anderen Gruppen zugänglich. Dies kann leicht über die Podcast-Seite geschehen, die bei der Arbeit mit der Software schnell zu erreichen ist. Schülernahes Thema Als Übung zur Transferleistung schließt sich an die Arbeit zum Hörspiel eine Diskussion zum Thema "Handyverbot an Schulen - inwieweit darf der Staat (hier die Schule) die Freiheit des Einzelnen (die der Schülerinnen und Schüler) einschränken?" an. Dieses Thema kann auch schon in den Hörspielen angesprochen worden sein, so dass nun auf der Basis des Gehörten weiter diskutiert werden kann. Historizitätsbewusstsein ausbauen Die Schülerinnen und Schüler sollen die unterschiedlichen Standpunkte der verschiedenen Gesellschaftsgruppen beurteilen und bewerten. Hierbei kommt es auf das Historizitätsbewusstsein an, denn Ziel ist es, dass die Lernenden die Standpunkte auf der Basis der damaligen gesellschaftlichen Situation beurteilen lernen und nicht ihre eigenen Maßstäbe des modernen Menschen anlegen. Technische Alternativen Die abschließende Diskussion kann in einem Plenumsgespräch in der Klasse stattfinden oder auf einer Online-Plattform realisiert werden. Möglich ist, die Audio-Dateien in einen Audio-Blog zu laden und in diesem Weblog die Argumentationen und Diskussionsbeiträge zu thematisieren. Der Blog der Arbeitsplattform lo-net² beispielsweise eignet sich dafür, die Audios der Gruppenarbeit online zu stellen und sie schriftlich zu kommentieren.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe II

Der interaktive Fortsetzungsroman: "Die B@nde"

Unterrichtseinheit

Im Rahmen eines Leseprojektes mit digitalen Medien entwickeln Schülerinnen und Schüler einer Förderschule für Sprache einen interaktiven Fortsetzungsroman von Kindern für Kinder mit dem Titel: "Die B@nde und der geheimnisvolle Dieb".Erzählt wird die spannende Geschichte von "Kucku", einem gewitzten Papagei, der von einem ominösen Dieb entführt wird. Mit Geschick, Fantasie und guter Zusammenarbeit gelingt es der Schulklasse an der Erich Kästner-Schule in Paderborn, den Fall zu lösen (Emil und die Detektive lassen ein wenig grüßen).Leseförderung, insbesondere der Bereich des sinnentnehmenden Lesens, ist für sprachentwicklungsverzögerte Kinder, die nach Regelschul-Richtlinien lernen, von zentraler Bedeutung. Alle Kinder der Klasse lesen verhältnismäßig gerne, wenn auch zumeist wenig ausdauernd. Zur Steigerung der Lesemotivation wird das Interesse der Kinder an Abenteuergeschichten genutzt. Der Einsatz neuer Medien regt durch das große Potential an Interaktionsmöglichkeiten zum Mitmachen an. Unterrichtsverlauf Von der Planung zum fertigen Online-Roman: Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie sich das Projekt im Unterricht umsetzten lässt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem Themenbereich / Wortfeld neue Begriffe kennen lernen beziehungsweise festigen. Grundzüge einer Geschichte unter Anleitung erarbeiten. Texte überarbeiten (Schreibkonferenzen). Dialoge formulieren und in Partner- beziehungsweise Gruppenarbeit aufnehmen. Texte mit Bildern und Grafiken ausgestalten. im Sinn erfassenden Lesen gefördert werden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Texte in einem HTML-Editor (zum Beispiel Frontpage) am Computer schreiben und überarbeiten. Grafiken in einen Text einfügen. Bilder einscannen und (unter Anleitung) bearbeiten. mit Tabellen Texte formatieren und gestalten. mit dem Windows-Audiorecorder gesprochene Texte aufnehmen und abspeichern. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in Partner- und Gruppenarbeit zusammen arbeiten und sich gegenseitig unterstützen. gemeinsam planen und gestalten. ihr Expertenwissen an andere weitergeben. selbstständig Informationen einholen. in der Wochenplanarbeit eigenverantwortlich und kooperativ arbeiten. Thema Die B@nde - ein interaktiver Fortsetzungsroman Autor Bernd Beuerbach Fächer Deutsch, Sachunterricht, Kunst, Musik, Sprachförderunterricht Zielgruppe ab der dritten Klasse Zeitraum 11 Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen Multimedia-Computer (eventuell vernetzt) mit Soundkarte und Headsets; Digitalkamera, Scanner Software: Textverarbeitung; HTML-Editor (sicher auch mit Primolo möglich); Windows-Audiorecorder und / oder Audacity (Freeware), Bildbearbeitungsprogramm, zum Beispiel Irfanview (Freeware) Planung Verlaufsplan "Die B@nde" Steigerung der Lesemotivation Die Kinder sind begeistert von der Idee, selber eine Rolle im Roman spielen zu können. Auch ihre Familienmitglieder oder ihre Haustiere sollen in der Geschichte vorkommen. Diese hohe Identifikationsmöglichkeit dient zur Förderung der Lesemotivation. Um zu klären, wer welche Rolle übernimmt, werden die von der Lehrkraft vorbereiteten Fragebögen ausgeteilt. Als Hausaufgabe beantworten die Mädchen und Jungen die dort formulierten Fragen. Die Wortkarten Im Stuhlkreis wird noch einmal gemeinsam überlegt, wie weiter vorgegangen werden soll (Abb. 1, bitte anklicken). Die ausgefüllten Fragebögen werden besprochen und eventuelle Probleme geklärt. Die Lehrkraft hat Wortkarten zum Themenbereich 'Computer und Internet' vorbereitet. Jedes Kind bekommt zwei Karten. Anschließend werden reihum alle Begriffe erläutert. Die Spielregeln Ein Mädchen oder ein Junge zieht drei Karten. Die Begriffe, die auf diesen Karten stehen, bilden die Grundlage für ein Kapitel, das heißt, diese Begriffe müssen , die restlichen Wörter dürfen , in diesem Teil der Geschichte vorkommen. Dasselbe Kind bestimmt daraufhin ein weiteres Kind, welches als Co-Autor mitarbeitet. Die beiden denken sich zusammen mit der Lehrkraft - unbeobachtet von den Klassenkameraden - die Grundzüge und auch einige Details des ersten Kapitels aus. Das 1. Kapitel wird vorgestellt Die gesammelten Stichpunkte werden ausformuliert und in einen HTML-Editor (zum Beispiel FrontPage) eingegeben (Abb. 2, bitte anklicken). Anschließend wird der zunächst unformatierte und noch nicht bebilderte Text ausgedruckt und auf Diskette gespeichert. Gleich zu Beginn des Vormittags wird das 1. Kapitel der ganzen Klasse vorgelesen. Korrektur durch die Lehrkraft Da der Fortsetzungsroman gut leserlich und verständlich präsentiert werden soll, sind alle damit einverstanden, dass der Text von der Lehrkraft auf Rechtschreibung sowie Syntax und Grammatik überarbeitet wird. Ein Schüler und eine Schülerin entwerfen das 2. Kapitel (Wortkarten zum Thema 'Stadt'). Die beiden Autoren des 1. Kapitels machen passende Fotos und nehmen eine kurze Audiosequenz auf ("Olé, Oléoléolé ..."). Dann erhalten sie eine erste Einweisung in den HTML-Editor. Die Lehrkraft stellt den Schülerinnen und Schülern auf CD gebrannte Fotos, Zeichnungen und Geräusche zur Verfügung. Das 2. Kapitel wird der Klasse vorgelesen. Die nächsten beiden Schulkinder werden die Autoren des 3. Kapitels (Wortkartenthema: 'Wohnung / Haus'). Das zweite Autorenteam macht Fotos. Einer der beiden Autoren übt und spricht einen Satz, der per Audiodatei gespeichert wird (Abb. 3, bitte anklicken). Das 3. Kapitel wird vorgelesen. Das erste Autorenteam gestaltet das 1. Kapitel mit dem HTML-Editor. Zwei Kinder scannen die mittlerweile von allen Schülerinnen und Schülern der Klasse gemalten Bilder vom Papagei Kucku (Abb. 4, bitte anklicken). Ein Bauernhof soll der Schauplatz des 4. Kapitels sein. Ein Schüler, der direkt neben einem Bauernhof lebt und dort viel Zeit verbringt, und sein Freund sind die Autoren. Zuerst sammelt aber die ganze Klasse Begriffe, die zu dem Themenbereich passen: Hühnerstall, Mähdrescher, Wachhund, Kartoffelsack und so weiter. Erneut werden drei Begriffe gezogen und die beiden Autoren ziehen sich zusammen mit der Lehrkraft zurück. Das zweite Autorenteam fügt Zeichnungen, Fotos und Audiodateien in seine Seite (2. Kapitel) ein. Das 4. Kapitel wird vorgelesen. Autorenteam drei gestaltet die Seiten seines Kapitels, die ?Bauernhofgruppe' die des 4. Kapitels mit Fotos und Originaltönen von Bauernhoftieren. Das erste Autorenteam beendet seine Arbeit mit dem HTML-Editor. Zunächst werden wieder Begriffe, dieses Mal zum Thema 'Schule und Pause', gesammelt und ausgelost. Anschließend schreiben zwei Schulkinder mit Unterstützung der Lehrkraft Kapitel 5. Die Autorenteams zwei bis vier arbeiten an ihren jeweiligen Kapiteln (Überarbeiten der Texte, Zuordnen von Bildern, Audioaufnahmen). Kapitel 5 wird vorgelesen. Die beiden Schulkinder des Teams fünf werden in den HTML-Editor eingewiesen. Sie schreiben noch einzelne Passagen um und fügen Bilder und Fotos ein. Währenddessen befassen sich die anderen Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Scannen, Verkleinern und Abspeichern von Bildern (Abb. 5, bitte anklicken). Ein Schulkind und die Lehrkraft beginnen mit Überlegungen zum 6. und letzten Kapitel. Der erste Teil des 6. Kapitels wird vorgelesen. Alle Gruppen arbeiten unter Einbeziehung des Computers an der Gestaltung ihrer Seiten. Die Teams fünf und sechs machen Fotoaufnahmen. Alle Kinder imitieren den Papagei Kucku - für die Hörbeispiele auf Kuckus Homepage. Einzelne Schülerinnen und Schüler malen Szenen der Geschichte, die später gescannt und in die Internetseiten eingebaut werden. Am Ende der Doppelstunde führen die Schulkinder eine Internetrecherche zum Thema 'Papageien' durch, deren Ergebnisse sie für die Homepage verwenden.

  • Lesen und Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe II

Mit Publisher eine Schülerzeitung erstellen

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Schülerzeitung" erklärt, wie man mit dem Programm Publisher eine Schülerzeitung erstellt. In einer eigenen Zeitung haben Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, über aktuelle Dinge aus dem Schulleben zu berichten. Zusätzlich können sie auch über eigene Themen und Angelegenheiten schreiben. Die Schülerzeitung kann für viele Kinder als zusätzlicher Schreibanlass dienen und so das kreative Schreiben fördern.Die Schülerzeitung kann für viele Kinder als zusätzlicher Schreibanlass dienen und so das kreative Schreiben fördern. Zum Schreiben können die gängigen Programme für Textverarbeitung genutzt werden. Für das Erstellen der Printware sind allerdings sogenannte DTP-Programme besser geeignet. Diese sind speziell für die Anfertigung von Druckerzeugnissen konzipiert und bieten Layoutvorlagen. Nichts für Kinder, meinen Sie? Weit gefehlt. Profis nutzen Software wie Quark Xpress oder PageMaker. Für einfache Zwecke, wie die Erstellung einer Schülerzeitung oder Anfertigung von Flyern, Kärtchen und anderer Druckerzeugnisse genügt das leichter zu bedienende Programm Microsoft-Publisher, das an vielen Schulen vorhanden sein dürfte. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler Publisher als neues Programm kennen. Sie wenden ihre bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen an, die sie mit Word, Paint und vielleicht auch schon mit einem Bildbearbeitungsprogramm gemacht haben.Die recht komplexe Arbeit stellt Kinder im Grundschulalter vor größere Herausforderungen. Es kann hilfreich sein, wenn die nötigten Schritte - mit Word (einfache Texte) schreiben, Ausschneiden, Einfügen und Formatieren von Texten, Ausschneiden, Einfügen und Skalieren von Fotos und Clips - von den Schülerinnen und Schülern bereits relativ sicher beherrscht werden. Diese Grundkenntnisse hat meine Klasse in einem systematischen Kurs erworben. Dafür habe ich für mich einen Jahresplan aufgestellt. Planung und Vorgehensweise Themenwahl, Zeitplanung, Erstbegegnung und Probierphase, Zeitungsgestaltung und Veröffentlichung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verfassen freie Texte und schreiben kreativ. erkennen die Notwendigkeit regelgerechter Schreibung. erstellen gemeinschaftlich ein Gesamtwerk. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können sich selbst am PC anmelden und ihren persönlichen Ordner aufrufen. erstellen Karten oder Einladungen in Publisher. gestalten ein Design eines Magazins selbst und setzen dabei eigene Vorstellungen kreativ um. erstellen Einzelbeiträge in Word, Paint oder anderen Programmen und fügen gemeinsam alle Arbeiten zu einem Produkt zusammen. Bevor das Projekt Schülerzeitung beginnt, werden in der Klasse ein Rahmenthema (Beispiele: Frühling, Ab in die Sommerferien, Halloween) und der zeitliche Umfang festgelegt. Nach meiner Erfahrung ist es günstig, einerseits das Themenspektrum einzuschränken um zielgerichtete Beiträge zu gestalten und andererseits den Kindern viel Zeit für das Ausprobieren zu lassen. Wir haben für unsere Frühlingsausgabe der "Ebersdorfer Schulgeschichten" bereits Anfang Januar, und für die Sommerausgabe im April begonnen. Den Verlauf skizziere ich im Folgenden: Erstbegegnung Zunächst haben die Kinder Publisher gestartet und die schon aus anderen Programmen bekannten Symbole und Schaltflächen ausprobiert. Für einige Kinder hatten bestimmte Symbole bereits einen gewissen Wiedererkennungswert - sie konnten ihnen bereits Funktionen zuordnen und diese beschreiben. Anschließend hatte jedes Kind Gelegenheit, sich verschiedene Publikationen anzusehen und eine Einladung oder Karte zu gestalten. Diese Probierphase sollte nicht zu kurz sein. "Schulgeschichten" zum Frühling Nun ging es in Partnerarbeit weiter. Je zwei Kinder wählten sich entsprechend ihrer eigenen Vorstellungen ein Publisher-Design aus. Sie legten die Farbe fest, gestalteten - entsprechend ihren Vorstellungen - den Titel und die komplette Anschrift der Schule. Die Titel für einzelne Artikel blieben in dieser Phase unberücksichtigt. Hatten jeweils beide Partner ihre Entscheidung hinsichtlich ihrer Zeitungsgestaltung getroffen, erfolgte das Speichern in den persönlichen Ordner. Dieser wurde in unserem Fall bereits zum Schuljahresbeginn angelegt und war den Kindern somit bekannt. Abschließend wählten wir aus allen Arbeiten gemeinsam das Layout für unsere Zeitung aus. Wenn es nicht möglich ist, eine einhellige Entscheidung zu treffen, kann unter den besten Entwürfen das Los entscheiden. Durch die Partner- oder Gruppenarbeit haben die Schülerinnen und Schüler nie allein einen Beitrag gestaltet. Es entstanden Gedichte, Forscheraufträge, Informationen verschiedener Art, Witze, Erlebnisse, Basteltipps und kleine Zeichnungen. Die Kinder arbeiteten mit Word oder Paint. In einzelne Dokumente mussten die Kinder Bilder (eigene gescannte oder digital fotografierte), Clips oder auch Autoformen einfügen. Folgende Dinge sollten beachtet werden: Schriftarten auswählen, die gut lesbar sind! Tipp: immer gleiche oder ähnliche Stile wählen Verhältnis von Bild und Text gut abstimmen Rechtschreibung und Grammatik sollten fehlerfrei sein Unterstützung durch die Lehrkraft Fertige Arbeiten habe ich mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam an die entsprechende Stelle der Zeitungsvorlage eingefügt. Hierbei kam es teilweise zu nachträglichen Veränderungen bezüglich der Schrift- und Bildgröße, der Textanordnung und der Farbe. Einbeziehen des Schulumfeldes Alle Kolleginnen und Kollegen waren aufgefordert, mit ihren Klassen Beiträge für die Schülerzeitung zu erstellen. Diese erhielten wir auf Diskette oder CD- ROM. Mit kleinen redaktionellen Nacharbeiten wurden die Artikel in die Zeitung eingefügt. Probedruck Nachdem alle Beiträge zusammengefügt worden waren, ging es daran, ein erstes Exemplar zu drucken. Anschließend erfolgte eine Endkontrolle anhand der gedruckten Fassung. Hierbei wurden die letzten "Fehlerteufelchen" gesucht und korrigiert. Dieser Zwischenschritt ist wichtig, denn am Bildschirm wird mancher Fehler leicht übersehen. Veröffentlichung Pünktlich zum 31. März 2003 lag die neue Schülerzeitung fix und fertig, kopiert im DIN A 4 Format, vor. Beim Drucken (Kopieren) erhielten wir Unterstützung von Mitarbeitern der Ebersdorfer Stiftskirche. Zeitgleich zur Druckausgabe wurde die Online-Ausgabe auf der Schulhomepage veröffentlicht. Inzwischen erstellte die Klasse bereits das zweite Heft.

  • Lesen und Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II