Unterrichtsmaterialien zum Thema "Internetressource"

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Bedrohte Indianer im Amazonasgebiet

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit entstand im Rahmen einer Testreihe zur Eignung von Netbooks für den schulischen Einsatz. Im Projekt "Naturwissenschaften entdecken!" stellten die Arbeitgeberverbände Gesamtmetall die Mini-Rechner zur Verfügung, damit Lernende der Sekundarstufe I selbstständig und ortsunabhängig recherchieren konnten.Der Konflikt zwischen Ressourcenverbrauch und moderner Lebensweise einerseits und dem Recht auf eine traditionelle Lebensweise und einem unversehrten Lebensraum andererseits wird wohl an wenigen Stellen so deutlich wie in den Regenwäldern dieser Erde. Anhand dieses Beispiels sollen die Lernenden im Internet recherchierte Fakten mithilfe eines Diagramm-Editors grafisch aufbereiten und die Bezüge darstellen. Auf diese Weise wird das komplexe Wirkungsgefüge für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbarer.Die Bedrohung der traditionellen Lebensweise der Yanomami-Indianer im Grenzgebiet von Brasilien und Peru bietet sich hier im Besonderen als Unterrichtsgegenstand an, da hier nicht nur die Exemplarik gegeben ist, sondern weil sich das Thema auch gut durch die neuen Medien inhaltlich erfassen und bearbeiten lässt. Durchführung Die Lernenden recherchieren Informationen mithilfe vorgegebener Internetlinks und erstellen anschließend eine Concept-Map. Kognitive Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen Wanderfeldbau als traditionelles und nachhaltiges Wirtschaftssystem nennen können. die Ursachen der Bedrohung indigener Völker und deren Lebensweise (hier Yanomami) erkennen können. den Konflikt zwischen Raumnutzung und Ressourcenhunger der modernen Welt und der traditionellen Lebensweise der indigenen Bevölkerung darstellen können. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen gezielt Informationen aus Internetseiten entnehmen können. eine Concept-Map mit dem Diagrammeditor yED erstellen können. Affektive Lernziele Die Schülerinnen und Schüler sollen einen kritischen Umgang mit der medialen Berichterstattung üben. Thema Bedrohte Indianer im Amazonasgebiet Autor Florian Thierfeldt Fach Geographie Zielgruppe Klasse 8 Zeitraum 1 bis 2 Stunden, je nach Vorkenntnissen im Umgang mit yED Medien Netbooks Technische Voraussetzungen Internetzugang, yEd Graph Editor zum Zeichnen von Netzwerken, Graphen, Diagrammen (kostenlos erhältlich) Ein Video zum Einstieg Mithilfe des Videos "Painted Spirits - Yanomami" wird emotional an das Thema "traditionelle Lebensweise" herangeführt. Gleichzeitig kann das Video als einer von zwei Gegenpolen gegenüber der Berichterstattung in den Online-Zeitungen dienen. Mithilfe der Internetquellen werden dann gemäß der Aufgabenstellungen die Informationen aus dem Internet gesucht. Anschließend beginnt die Reorganisation und Reflexion der recherchierten Fakten mit dem Programm yED. Hier sind individuelle, entsprechend der kognitiven Fähigkeiten der Lernenden erarbeitete Lösungen zu berücksichtigen. In einer sich anschließenden Präsentation können, dank des genutzten Mediums, Änderungen durch die Lerngruppe in das Endergebnis eingearbeitet werden. Aus Sicht der Lehrkraft sind die leichte Einsetzbarkeit und die Möglichkeit, "ortsunabhängig" mit den Geräten zu arbeiten, besonders hervorzuheben. Aufgrund der geringen Größe ist aus Erwachsenensicht fragwürdig, wie ergonomisch die Arbeit mit den Netbooks ist. Demgegenüber steht auf Schülerseite ein enormes Motivationspotenzial, das nicht unterschätzt werden darf. Gerade das handliche Format und die universelle Einsetzbarkeit machen den Schülerinnen und Schülern einen enormen Spaß und können positiv für den Unterricht genutzt werden. Ein praktisches Problem (falls zentral von der Schule zur Verfügung gestellt) ist das regelmäßige Aufladen der Akkus, damit es nicht plötzlich zu Geräteausfällen kommt. Dem steht eine lange Akkulaufzeit gegenüber, die in den Klassenräumen eine aufwändige Stromverkabelung unnötig macht.

  • Geographie
  • Sekundarstufe I

Sicher surfen im Internet

Unterrichtseinheit

Eine wachsende Zahl von Kindern darf zu Hause im Internet surfen oder online spielen. Neben den positiven Aspekten, die für das Medium sprechen, birgt es aber auch Gefahren, über die unsere Kinder informiert werden müssen, um adäquat mit ihnen umgehen zu können.Das fächerübergreifende Projekt warnt die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Seite Internet-ABC nicht nur vor diesen Gefahren, sondern gibt ihnen auch Hilfestellung im Umgang damit. Die Grundschulkinder sollen im Internet gezielt Arbeitsaufträge recherchieren und zum Schluss ein interaktives Quiz lösen, für dessen erfolgreiche Durchführung sie eine Urkunde erwerben.Das Internet ist eine ideale Informationsquelle: schnell zugänglich und immer aktuell. Es ist aus dem Geschäfts- und auch aus dem Privatleben nicht mehr wegzudenken. Eine steigende Zahl der Haushalte informiert sich durch das Internet beispielsweise über Urlaubsorte, bucht Reisen und tätigt Einkäufe online. Auch für den Unterricht wird das Medium zunehmend interessant, denn es gibt mittlerweile unzählige Websites, die besonders im Sachunterricht Themen anschaulich und kindgerecht aufbereiten. Leider birgt es aber auch Gefahren, die selbst mit einer Sicherheitssoftware nicht ganz auszuschließen sind. Ziel der Unterrichtseinheit ist deshalb, über diese Gefahren zu informieren und Verhaltensregeln für den Umgang damit bereit zu stellen. Die entsprechenden Informationen können die Kinder auf der Seite www.internet-abc.de abrufen. Themenauswahl und zeitlicher Rahmen Eine Auswahl an Themen veranschaulicht das Angebot des "Internet-ABC". Hier finden Sie außerdem Tipps zur zeitlichen Organisation. Organisation des Unterrichts Die Vorbereitung des Unterrichts unter Einbeziehung der Kinder und eine gute Organisation erleichtert die Durchführung des Projekts. Arbeitsmaterial Hier finden Sie Anmerkungen zum Inhalt der elf Arbeitsblätter sowie alle Arbeitsblätter, das Deckblatt und die Urkunde "Internet-Experte" im PDF-Format. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in den Fächern Sachunterricht, Deutsch und Mathematik Fächerspezifische Lernziele "Sicher surfen im Internet" erreichen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen aus Internetseiten Informationen entnehmen. ein interaktives Quiz durchführen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze treffen. sich innerhalb der Arbeitsgruppe über die Reihenfolge der Aufgaben einigen. sich gegenseitig helfen. Thema Sicher surfen im Internet Autorin Margret Datz Fächer Sachunterricht, Deutsch, Mathematik Zielgruppe Drittes und viertes Schuljahr Zeitraum circa eine Woche Technische Voraussetzungen Computerraum / Medienecke mit Internetanschluss Erforderliche Vorkenntnisse Basiswissen im Umgang mit dem Computer, Erfahrungen im Bereich der offenen Unterrichtsformen Verlaufsplanung Verlaufsplan "Sicher surfen im Internet" Da die Homepage des Internet-ABC kürzlich im Zuge eines Relaunchs neu gestaltet und strukturiert wurde, ist es leider nicht mehr möglich, die Aufgaben dieser Unterrichtseinheit online zu bearbeiten. Statt dessen haben Sie jedoch die Möglichkeit, auf die Internet-ABC-CD mit Unterrichtsmaterialien zurückzugreifen, die sie entweder kostenlos bestellen oder herunterladen können: Hier können Sie die CD-ROM mit allen für diese Unterrichtseinheit benötigten Materialien kostenlos bestellen. Zum Thema "Sicher surfen im Internet" erfahren die Schülerinnen und Schüler im "Reiseführer durchs Netz" worauf sie beim Surfen im Internet achten müssen. Der Screenshot (Abbildung bitte anklicken) verdeutlicht humorvoll, dass die Kinder jederzeit kritisch hinterfagen sollen, wer sich beispielsweise hinter ihrem Chatpartner verbirgt. Was hat eine Stadt mit dem Internet gemeinsam? Gefahren im Internet Was ist erlaubt? Was ist verboten? Umgang mit persönlichen Daten Treffen von Fremden im Netz Bedrohungen und Beschimpfungen Partnerarbeit ist sinnvoll Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen wie immer unmittelbar von der Anzahl der vorhandenen Computer-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Partnerarbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Partner sich gegenseitig unterstützen können. Zusätzliches Arbeitsmaterial Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die angesprochenen Themen vertiefen: Zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Übungen zur Bildung von Nomen mithilfe von Wortbausteinen (beispielsweise -nis, -keit), mit dem Partner handschriftlich einen Chat simulieren und weitere Sachaufgaben. Fächerübergreifend arbeiten Der fächerübergreifende Ansatz ermöglicht es zudem, den normalen Stundenplan für die Projektdauer teilweise außer Kraft zu setzen. Wichtig ist jedoch eine gemeinsame Einführung. Außerdem sollte ein tägliches Feedback stattfinden, bei dem exemplarisch einige Gruppensprecher über ihre Arbeit und etwaige Probleme berichten, für die dann gemeinsam Lösungswege gesucht werden. Vorwissen ist nicht erforderlich Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig. Die Eingabe der Internetadresse in die Adresszeile des Browsers sollte erklärt werden, alternativ kann diese Adresse auch unter "Favoriten" (beziehungsweise Lesezeichen) gespeichert und den Kindern die Handhabung gezeigt werden. Sicherheitseinstellungen Je nachdem welche Sicherheitseinstellungen die jeweiligen Rechner haben, ist es möglich, dass beim Aufruf des interaktiven Quiz eine Sicherheitswarnung erscheint. Dies geschieht beispielsweise, wenn das Öffnen von Popups blockiert ist. Über den Menüpunkt "Extras", "Popupblocker deaktivieren" können Sie Popups zulassen. Weitere Informationen zu Popups und welche Einstellungen die Kinder schrittweise vornehmen müssen, wenn die Sicherheitswarnung erscheint, finden Sie im folgenden Download. Vorschläge der Kinder berücksichtigen Zur Organisation des Unterrichtsablaufs müssen Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Kriterien für die Partner- oder Gruppenbildung Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll und eine entsprechende Einteilung vorzunehmen ist (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder vom Lehrer bestimmt). Bei dieser Einteilung hat sich eine Abwechslung von Projekt zu Projekt als sinnvoll erwiesen, weil sonst entweder immer die gleichen Kinder zusammenarbeiten (Freunde) oder beim Zufallsprinzip oft völlig ungleiche Paare gebildet werden. Einen Ausgleich kann dann die von der Lehrkraft bestimmte Einteilung gewähren. Einsatz der Arbeitsblätter Es ist ratsam, die Arbeitsblätter 2 bis 8 in chronologischer Reihenfolge zu bearbeiten. Die restlichen Aufgaben können die Kinder nach freier Wahl der Partner zeitunabhängig lösen, beispielsweise wenn sie auf einen Computer-Arbeitsplatz warten. Je nachdem wie viele Computer mit Internetzugang zur Verfügung stehen, können die Schülerinnen und Schüler zum Schluss zusätzlich das auf der ersten Seite des Reiseführers bereit gestellte Spiel online durchführen. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und vom Lehrer überprüft wird. Die Urkunde "Internet-Experte" kann ausgestellt werden, wenn das Quiz mit 100 Prozent richtigen Ergebnissen gelöst wurde. Für alle Arbeitsblätter, die sich auf Informationen von der Seite www.internet-abc.de beziehen, gilt, dass zunächst die entsprechende Internetseite aufmerksam gelesen werden muss. Arbeitsblatt 1: Sicherheit Das Brainstorming dient als Einstieg in das Thema. Die Kinder werden feststellen, dass man überall auf Sicherheit achten muss. Arbeitsblatt 2: Die Wegbeschreibung Hier bekommen die Kinder eine Schritt-für-Schritt-Anweisung für den Weg von der Eingangsseite zur Internet-Technik, da die entsprechenden Seiten nicht direkt über die Adresszeile des Browsers aufgerufen werden können. Diese Beschreibung können sie nach einer Arbeitsunterbrechung jeweils erneut benutzen. Jedes weitere Arbeitsblatt baut auf dieser Wegbeschreibung auf und erklärt eingangs, welche Nummern der Leiste des Reiseführers jeweils relevant sind. Arbeitsblatt 3: Das Internet - wie eine Stadt Die Seite vergleicht das Internet mit einer Stadt, in der man Spaß haben kann, wo aber auch Gefahren lauern. Durch eine Situation, wie sie bei einem Stadtbummel entstehen könnte, wird der Bezug zum Internet hergestellt. Auch dort sollen sie aufmerksam und vorsichtig sein. Diese Aufgabe muss unbedingt in einer Metaphase oder am Ende des Projekts gemeinsam besprochen werden. Die Geheimschrift ergibt folgende Wörter: Spielplätze, Stadtviertel, Menschen, Marktplätze, Geschäfte, Friedhöfe. Arbeitsblatt 4: Merkwürdige Sachen - was nun? Auf der Internetseite werden der Kiosk mit Zeitschriften und die Gruppe Rechtsradikaler vorgestellt, beides Situationen, die Kindern passieren können (Kiosk ganz bestimmt). Ähnliche Situationen treffen auch für das Internet zu. Auf der Internetseite wird der Begriff "Verleumdung" verwendet, der vielen Kindern nicht klar ist. Deshalb sollen sie ihn in einem Lexikon suchen und anschließend die Bedeutung richtig ankreuzen. Die letzte Aufgabe verdeutlicht den Kindern, wie sie sich im Internet verhalten sollen, wenn sie sich verirrt haben und auf Seiten stoßen, die verwirren und Angst machen: 1. Symbol "Eltern", Verb "zeigen"; 2. Symbol mit der Sprechblase, Verb "sprechen"; 3. Symbol "Zurück-Button", Verb "zurückgehen"; 4. Symbol "schließen" (Kreuzchen), Verb "schließen". Arbeitsblatt 5: Verbieten? Veröffentlichungen können nicht von vorneherein verboten werden, da jeder das Recht auf freie Meinungsäußerung hat. Jugend gefährdende Seiten können allerdings verboten und entfernt werden. Zumindest in Deutschland, wo es beim Jugendschutz eine Prüfstelle gibt, der man verdächtige Seiten melden kann. In der Gesamtheit gestaltet sich eine Prüfung und ein Verbot allerdings sehr kompliziert, da jedes Land seine eigenen Gesetze und andere Maßstäbe hat. Lösungen: 1. Kasten: Im Internet herrscht Meinungsfreiheit. 2. Kasten: Jeder auf der Welt kann im Internet rund um die Uhr veröffentlichen, was er will. 3. Kasten: Manche nutzen das aus und stellen unerlaubte Inhalte ins Netz, denn zunächst überprüft niemand, was veröffentlicht wird. 4. Kasten: Erst später, wenn kriminelle Seiten von Surfern entdeckt werden, kann etwas dagegen unternommen werden. Weltweites Problem: verschiedene Gesetze, verschiedene Sprachen. Die letzte Aufgabe vermittelt noch einmal eindringlich, dass man auf jeden Fall über seltsame Seiten sprechen soll. Im Unterrichtsgespräch müssen die Kinder darauf hingewiesen werden, dass sie weder Angst haben, noch sich schämen brauchen, sondern dass ein Gespräch mit Erwachsenen über solche Seiten sehr wichtig ist. Arbeitsblatt 6: Persönliche Daten im Internet Persönliche Daten von Kindern haben nichts im Internet zu suchen! Das begreifen die Kinder sehr schnell an dem Beispiel mit dem Schild um den Hals. Worträtsel: Menschen begegnet man im Internet durch E-Mails, Gästebücher, die eigene Homepage und Chats. Sechs wichtige Internet-Regeln für Surfprofis: 1. Verrate nicht deinen richtigen Namen; 2. Gib dir einen Spitznamen, einen Nicknamen; 3. Verrate nicht deine Adresse oder Telefonnummer; 4. Verrate auch nicht die Adresse und Telefonnummer deiner Freunde; 5. Dein Passwort ist dein Geheimnis. Verrate es niemandem; 6. Frag dich, ob du wirklich alles beantworten möchtest, was der andere von dir wissen will. Regeln für die eigene Homepage: Lückenwörter in der richtigen Reihenfolge: Homepage, Unerfreuliches, unverschämte, Erwachsenen, Eltern, Adresse, Telefonnummer. Arbeitsblatt 7: Fremde im Netz Auch hier wird wieder ausgegangen von einer Situation, wie sie im Alltag der Kinder geschehen kann. Dass sie nicht mitgehen, weggehen oder sogar um Hilfe rufen, ist allen Kindern klar. Im Internet kann man nicht sehen, wer schreibt, jeder kann sich als das ausgeben, was er möchte. Auf entsprechende Aufforderungen gibt es nur eine Reaktion: Nicht treffen! (Akzeptiert werden können hier auch die Antworten: den Eltern zeigen, mit einem Erwachsenen sprechen.) Die Ratschläge zu Treffen mit Internet-Bekanntschaften sollen von den Kindern nicht nur notiert, sondern auch umgeschrieben werden in die 1. Person Singular: 1. Ich verabrede mich nie mit jemandem aus dem Internet! Wenn ich unbedingt jemanden treffen möchte, frage ich meine Eltern vorher um Erlaubnis und nehme sie zu dem Treffen mit. 2. Ich verschicke keine Fotos von mir. 3. Im Zweifelsfall antworte ich auf merkwürdige, zweideutige oder beleidigende E-Mails oder Chat-Beiträge erst gar nicht! Arbeitsblatt 8: Verwirrende Erlebnisse im Internet Hier wird noch einmal dargelegt, warum es im Internet zu verwirrenden Erlebnissen kommen kann und wie die Kinder darauf reagieren sollen. Da man sein Gegenüber nicht sehen kann, und es weit weg am anderen Computer sitzt, fällt es einigen Leuten leicht, Dinge zu tun, vor denen sie sonst vielleicht Hemmungen hätten. Die Aussagen von Max sind richtig. E-Mail-Adresse: hotline@jugendschutz.net zur Meldung verdächtiger Seiten oder verwirrender Erlebnisse. Arbeitsblatt 9: Wortfamilie "sicher" Die alphabetische Ordnung ist abhängig von den Wörtern, die die Kinder selbst finden, deshalb kann hier keine Lösung angegeben werden. Arbeitsblatt 10: Nomen mit den Wortbausteinen -heit und -ung 1. Spalte: die Sicherheit, die Faulheit, die Schönheit, die Krankheit, die Gemeinheit, die Wahrheit, die Vornehmheit, die Gesundheit; 2. Spalte: die Wanderung, die Trennung, die Säuberung, die Werbung, die Fassung, die Wohnung, die Entdeckung. Arbeitsblatt 11: Redensarten-Domino Es gibt eine Reihe von Redensarten, denen die Wörter Sicherheit oder sicher zu Grunde liegen, die die Kinder hier spielerisch kennen lernen. 1. Programm 5,99 x 12 = 71,88 €. Das Abo ist günstiger. Drei Jahre: 71,88 x 3 = 215,64 €. 79 x 3= 337 €. 2. Programm 3,95 x 12 = 47,40 €. Das Abo ist günstiger. Drei Jahre: 47,40 x 3 = 142,20 €. 49,99 x 3 = 149,97 €. 3. Programm 7,98 x 12 = 93,36 €. Das Abo ist günstiger. Drei Jahre: 93,36 x 3 = 280,08 €. 99 x 3 = 297 €. Über den Link "Arbeitsblätter für Pädagogen" finden Sie weitere Unterrichtsmaterialien und Schüler-Arbeitsblätter. Sie navigieren hierzu über die Elternseite und klicken die Bibliothek an. Neben speziellen Informationen für die Eltern bietet die Seite eine extra Rubrik für Pädagogen.

  • Computer, Internet & Co. / Sache und Technik
  • Primarstufe

Winterwerkstatt - Für den fächerübergreifenden Unterricht

Unterrichtseinheit

Dieser Unterrichtsvorschlag zum Thema Winter gibt Tipps zur Nutzung von Internetseiten, die entweder die Unterrichtsvorbereitung thematisch ergänzen oder Materialien für den unmittelbaren Einsatz im Unterricht liefern.Was machen die Tiere im Winter? Müssen sie frieren? Müssen sie gefüttert werden? Welche Tiere halten Winterschlaf? Weshalb ziehen einige in wärmere Gefilde? Fragen, die im Rahmen eines Unterrichtsprojektes "Winterwerkstatt" erarbeitet werden können.Doch was machen die Tiere, die Igel, die Eichhörnchen oder die Vögel? Wie kommen sie über den Winter? Müssen die Tiere frieren, finden sie möglicherweise nicht genügend Futter? Wie sammelt zum Beispiel das Eichhörnchen Vorräte und wie lagert es sie? Warum fliegen manche Vögel in den Süden? Warum macht der Igel einen Winterschlaf? Neben Informationen, die man hierzu über das Internet erhält, kann das WWW auch sinnvoll als Pubikationswerkzeug eingesetzt werden. Es gibt bereits Beispiele, die Anregungen zu eigenen Unterrichtsprojekten bieten. Die Schülerinnen und Schüler können gezielt zu Informationen geleitet werden und diese in Form von Arbeitsaufträgen weiter verwerten. Auf der Homepage des Wiener Bildungsservers können Sie kostenlos Arbeitsblätter für eine Internetrallye herunterladen. Anhand der Arbeitsblätter sollen die Kinder Informationen zum Thema "Tiere im Winter" sammeln. Außerdem vertiefen sie Kompetenzen im Umgang mit dem Medium Internet. Eva Knieps, Gudrun Lohmann (2010): Lernen an Stationen in der Grundschule - Neue Ausgabe: 3./4. Schuljahr - Tiere im Winter. Cornelsen Verlag Scriptor. Sabine Willmeroth und Anja Rösgen (1999): Die Winterwerkstatt. Arbeitsmaterialien und -vorschläge. Verlag an der Ruhr. Zudem bietet das Thema Winter gute Anlässe zum Experimentieren. Wetterexperimente oder Versuche zu den unterschiedlichen Aggregatzuständen des Wassers verdeutlichen den Kindern Vorgänge, die sie bei winterlichen Temperaturen als alltägliche Gegebenheit hinnehmen.

  • Jahreszeiten / Sache und Technik
  • Primarstufe

Breitengradabhängigkeit von g - RCL “Weltpendel”

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler untersuchen mithilfe des Internets ein globales geophysikalisches Phänomen. Dabei messen sie die Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung.Ein Remotely Controlled Laboratory (RCL) ist ein Realexperiment, das über das Internet fernbedienbar durchgeführt werden kann. Zur Messung der Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung sind fünf als RCL ausgeführte Pendel unter verschiedenen Breitengraden an den Standorten Kaisersesch (Deutschland), Hermannsburg (Deutschland), Aden (Jemen), Riga (Lettland) und Neapel (Italien) verfügbar. Daher wurde die Bezeichnung RCL "Weltpendel" gewählt. Das Internet ermöglicht solche globalen Messungen, wie sie heute erdgebunden oder satellitengestützt zur Erforschung der Erde fast schon selbstverständlich geworden sind.Lehrkräfte finden in diesem Beitrag zwei Lerneinheiten zum Unterrichtseinsatz des RCLs "Weltpendel". Eine weitere Lerneinheit beschreibt den Eigenbau eines Pendels zur möglichst genauen Bestimmung der Erdbeschleunigung am Schulstandort. Vielfältiges und kommentiertes Unterrichtsmaterial unterstützt und ergänzt die Lerneinheiten. Lehrplanbezug und Lernpotenzial Das RCL "Weltpendel" ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen experimentellen Zugang zur Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung. Lerneinheiten Drei Lerneinheiten werden zum Thema "Weltpendel" vorgeschlagen. Mögliche Verlaufspläne können Sie hier herunterladen. Steckbrief und Materialien zum RCL Hier finden Sie Informationen zu Versuchsaufbau, Experimentiermöglichkeiten und Mehrwert des RCLs sowie weitere Materialien und Anregungen zum Computereinsatz. Genderaspekte der Unterrichtseinheit "RCL Weltpendel" Lesen Sie hier, wie Sie mithilfe dieser Unterrichtseinheit Jungen wie Mädchen gleichermaßen für Physik begeistern können und warum das so ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung mit dem RCL "Weltpendel" experimentell untersuchen. die Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung als Ursache des Zusammenwirkens von Erdrotation und Erdabplattung qualitativ und halb-quantitativ erklären. die Erdbeschleunigung mit einem Pendel im mathematischen und optional im physischen oder im realen Pendelmodell bestimmen. Kenntnisse zu Methoden der Bestimmung der Erdbeschleunigung anwenden oder erwerben. Kenntnisse aus den Mechanikthemen Gravitation, Kreisbewegung und Zentrifugalkraft zur Erklärung der Breitengradabhängigkeit anwenden, vertiefen oder erwerben. Das Thema "Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung" findet sich nicht in den Lehrplänen der Länder. In Schulbüchern der Sekundarstufe I (zum Beispiel Cornelsen - Physik für Gymnasien, Band 1, Länderausgabe C, Seite 116) und der Sekundarstufe II (zum Beispiel Metzler Physik, 3. Auflage, Seite 88 und 89) wird dieses explizit nicht thematisiert, es wird aber qualitativ auf die Ursachen einer nicht konstanten Erdbeschleunigung eingegangen. Dieser Befund ist verständlich, denn die Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung konnte bisher mit keinem Schulexperiment gemessen werden. ist aufgrund der Globalität und Kleinheit des Effekts nicht erfahrbar (ein Mensch ist am Äquator ungefähr 0,05 Prozent leichter als an den Polen). erfordert zur Messung und Erklärung des Effekts breite Kenntnisse aus der Mechanik. Mit dem RCL "Weltpendel" ist ein experimenteller Zugang zur Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung auch auf Schulniveau möglich. Darüber hinaus besitzt das Thema ein hohes Lernpotential mit folgenden Aspekten: Motivationsaspekt Die Erfassung und Erklärung globaler Umwelt- und Wetterphänomene (wie Tsunamis, Hurrikans, Ozonloch, Transport von Staub aus Wüstenregionen in der Atmosphäre ) ist über die Medien ins Bewusstsein breiter Bevölkerungsschichten und natürlich auch unserer Schülerinnen und Schüler gelangt. Inhaltsaspekt Die Messung und Erklärung der Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung erfordert das Anwenden und Zueinander-in-Beziehung-Setzen mehrerer Inhalte aus der Mechanik wie Pendelbewegung, Kreisbewegung, Zentrifugalkraft, Gravitation und die Messung mechanischer Größen. Wissenschaftsaspekt Globale Fernmessungen sind heute fast schon Alltag in der Wissenschaft. Experimentalphysiker entwickeln dazu immer präzisere Messverfahren und Messapparaturen. Die drei Lerneinheiten "Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung", "Vom einfachen Erdbeschleunigungsmesser zum Weltpendel" und "Eigenbau eines Pendels zur Messung der Erdbeschleunigung" zum RCL "Weltpendel" setzen dieses Lernpotenzial in konkrete Handlungsschritte für den Physikunterricht der Lehrkräfte und das Lernen der Schülerinnen und Schüler um. Übersicht der Lerneinheit In dieser Lerneinheit sollen Schülerinnen und Schüler an die Untersuchung und Erklärung eines komplexen Phänomens wie das der Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung (Abb. 1) herangeführt werden. Methodisch soll dieses Ziel durch einen zur Hypothesenbildung anregenden narrativen Einstieg, der experimentellen Untersuchung des Phänomens mit dem RCL und der Möglichkeit, erworbenes Wissen aus der Mechanik zur Erklärung des Phänomens heranzuziehen, erreicht werden. Narrativer Einstieg mit "Richerstory" Hypothesenbildung und erste Hypothesenprüfungen Messen der Breitengradabhängigkeit von g mit dem RCL "Weltpendel" Breitengradabhängigkeit von g aufgrund der Erdrotation und -abplattung Vergleich der experimentellen g(phi)-Werte mit der WELMEC-Formel Übersicht der Lerneinheit Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, was es bedeutet, eine Größe wie zum Beispiel die Erdbeschleunigung genau zu messen. Sie sollen erkennen, dass die Messgenauigkeit einer Größe von sehr vielen Faktoren, wie zum Beispiel der Fragestellung, der Messapparatur, dem Messverfahren und auch der Sorgfalt des Experimentators abhängt. Methodisch soll dieses Ziel durch einen in seinen Phasen klar strukturierten Unterricht und einen im Wesentlichen von Schüleraktivitäten getragenen Lernprozess erreicht werden. Fragestellung, Experimente zur g-Bestimmung Organisation von Gruppe und Lernprozess Offene Schülerexperimente Präsentation der Messergebnisse, Systematisierung der Erfahrungen Anwendung des Gelernten auf das RCL "Weltpendel" Übersicht der Lerneinheit Es wird ein Pendel geplant, dimensioniert und in einem Physikraum installiert, mit dem im Unterricht die Erdbeschleunigung am Schulstandort möglichst genau zu bestimmen ist. Diese Aufgabe kann entweder als Facharbeit vergeben oder im Team von zwei Lehrkräften durchgeführt werden. Planung des Versuchsaufbaus Materialbeschaffung, Installation des Pendels Testmessungen Veröffentlichung des Pendels Versuchsaufbau Abb. 2 (Platzhalte bitte anklicken) zeigt die Laborseite des RCLs mit dem Webcambild und dem Bedienfeld des Experiments. Abb. 3 zeigt den beschrifteten Versuchsaufbau des RCLs "Weltpendel". Bestimmung der Erdbeschleunigung im mathematischen, physischen und realen Pendelmodell mit einer Genauigkeit von etwa 0,003 m/s² Messung der Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung Messung der Abhängigkeit der Schwingungsdauer eines Pendel vom Ausschlagwinkel des Pendels Neuer Schulversuch zur Messung der Breitengradabhängigkeit der Erdbeschleunigung Schnelle Bestimmung der Erdbeschleunigung aus der Schwingungsdauer einer einzelnen Schwingung mit hoher Genauigkeit (etwa 0,003 m/s²) Enge Verbindung zwischen traditionellen Schul- und Hochschulinhalten: Mathematisches Pendelmodell / physisches und reales Pendelmodell, Gravitationsfeld einer Punktmasse / Gravitationsfeld ausgedehnter Körper Anwendung und Vernetzung von Inhalten aus mehreren Themen der Mechanik Dimensionierung eines Pendels zur g-Bestimmung im mathematischen Pendelmodell Nur bei einer Bestimmung der Erdbeschleunigung im physischen Pendelmodell kann eine Genauigkeit von etwa 0,003 m/s² erreicht werden. Das physische Pendel ist aber kein Thema der Sekundarstufe II. Mit der Mupad-Datei "pendeldimensionierung.mn" kann nach Eingabe von den Pendelgrößen der Kugelradius so bestimmt werden, dass eine g-Bestimmung im mathematischen Pendelmodell den gleichen Wert wie eine im physischen Pendelmodell ergibt (relativer Fehler f = 0 Prozent, Abb. 4). Die MuPAD-Datei "pendeldimensionierung.mn" kann in Schule und Hochschule wie folgt eingesetzt werden: Berechnungstool zur Dimensionierung eines selbstgebauten Pendels Untersuchung von Dimensionierungsgrenzen eines Pendels unter gegebenen Randbedingungen wie Raumhöhe, Eisen als Kugelmaterial, Zugfestigkeit des Drahtes, Trägheitsmoment der Aufhängung des Pendels Einstieg und Motivation zur Herleitung der Formel für den relativen Fehler f (siehe "aufgabensammlung_rcl_weltpendel.pdf", Aufgabe II.1) Automatisierte Bestimmung der Erdbeschleunigung aus Messwerten Die Excel-Datei "g_bestimmung.xls" (Abb. 5 zeigt einen Screenshot) beinhaltet alle Daten der fünf Pendelstandorte und der Pendel. Nach Eingabe der Raumtemperatur, des Auslenkwinkels und der Schwingungsdauer wird die Erdbeschleunigung im mathematischen und physischen Pendelmodell ohne und mit Auftrieb berechnet. Zusätzlich kann aus den Auslenkwinkeln und den Schwingungsdauern zu zwei verschiedenen Zeitpunkten die Erdbeschleunigung aus der gedämpften Schwingung im realen Pendelmodell ermittelt werden. Die gemessenen g-Werte werden mit theoretischen Werten nach der WELMEC-Formel und mit experimentellen g-Werten aus der Datenbank des "Gravity Information System" verglichen. Die Excel-Datei "g_bestimmung.xls" kann in Schule und Hochschule wie folgt eingesetzt werden: Material für Lehrkräfte zum Einarbeiten in die konkrete Berechnung von Größen des Pendels im RCL Vorlage für Lehrkräfte zum schnellen Bestimmen der Erdbeschleunigung im Unterricht Musterlösung für eine Lernaufgabe, eine automatisierte Auswertung mit einem Tabellenkalkulationsprogramm zu erstellen Material für eine Lernaufgabe, die hinter den Zahlen der Tabelle stehenden Formeln herauszufinden und zu erklären Zusammenhänge bei der g-Bestimmung mit einem Pendel Die ZIP-Datei "pendelmodelle_zur_g_bestimmung" enthält drei mit einer Modellierungssoftware (hier Coach 6) erzeugte Modelle (Abb. 6, Platzhalter bitte anklicken): ein mathematisches Pendelmodell für die Schule, ein allgemeines physisches Pendelmodell und ein RCL-spezifisches reales Pendelmodell. Lernende und Studierende sollten mit dem Modellbildungssystem vertraut sein und die Grundstruktur zur Lösung der Newtonschen Bewegungsgleichung verstanden haben. Beim Einsatz der Modelle in Schule und Hochschule bietet es sich an, sobald die Grundstruktur eines Pendelmodells funktioniert, in Gruppen anhand von Fragestellungen Untersuchungen (Simulationen) mit dem Modell durchzuführen oder Modelle zu erweitern: Untersuchungen Muss die Raumtemperatur bei der g-Bestimmung berücksichtigt werden? Wie genau muss die Zeitmessung für eine g-Bestimmung sein? Bei welchem Kugelradius stimmen die g-Werte im mathematischen und physischen Pendelmodell überein? Wie hängen Ausschlagwinkel und Schwingungsdauer zusammen? Erweiterungen Berechnung der temperaturabhängigen Drahtlänge, Berechnung der breitengradabhängigen Erdbeschleunigung mit der WELMEC-Formel, zeitabhängige potentielle und kinetische Energie, Berechnung der Schwerpunktslänge des Pendels, Berechnung von Trägheitsmomenten, Berücksichtigung des Trägheitsmoments der Aufhängung. Aufgabensammlung zum RCL "Weltpendel" Die Aufgabensammlung enthält vier Aufgaben zur Theorie, drei zum Versuchsaufbau sowie zwei zur Versuchsdurchführung und -auswertung. Auf weiteren 15 Seiten sind ausführliche Lösungen der Aufgaben zu finden. Lehrkräfte können sich anhand der Aufgaben in die Inhalte des RCLs "Weltpendel" einarbeiten. In allen Schulformen erreichen Mädchen in Physik weniger gute Leistungen als Jungen, vor allem lassen sich in der Oberstufe "'substantielle Leistungsunterschiede' zwischen Schülerinnen und Schülern nachweisen" (Kessels, 2002: 16). Obwohl Mädchen im Allgemeinen ein geringeres Interesse an Physik haben als Jungen, gibt es doch einzelne Teilbereiche der Physik, für welche sich Mädchen nachweislich mehr als Jungen interessieren. Dazu gehören unter anderem Naturphänomene, die im üblichen Physikunterricht meist lediglich randständig behandelt werden (vergleiche Kessels, 2002: 20). Die Unterrichtseinheit "Weltpendel" beschäftigt sich mit einem Naturphänomen und kommt so den Interessen von Mädchen an Physik entgegen, ohne die Jungen zu benachteiligen. Inhomogene Zielgruppe Die Unterrichtseinheit RCL Weltpendel hat als Zielgruppe Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II sowie Studentinnen und Studenten des Grundstudiums Physik, Geographie oder Geodäsie. Bei letzteren, den Studierenden, ist unter dem Genderaspekt von einer fachlichen Qualifikation und einer ausgeprägten Wissbegierde im Fach auszugehen, so dass Genderaspekte bezüglich der bereits vorhandenen Kompetenz in der Umsetzung der Lerneinheit eine untergeordnete Rolle spielen sollten. Auch bei Schülerinnen und Schülern ist davon auszugehen, dass in einem solch fortgeschrittenen Stadium das Interesse und Engagement bereits vorhanden ist und dass eine Segregation bereits erfolgte. Somit erreicht diese unter Gendergesichtspunkten betrachtet vorbildliche Lerneinheit leider nur diejenigen, die schon in Vorfeld ein ausgeprägtes Interesse für Physik aufweisen und daher voraussichtlich vorrangig Jungen, obwohl die Unterrichtseinheit gerade auch den Interessen von Mädchen entgegen kommt. Fokussierung auf Schülerinnen und Schüler Die weiteren Ausführungen beziehen sich auf die Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler, da hier der Grundstein gelegt werden kann, um das Fach Physik auch zu studieren. Viele Mädchen sind der Meinung, dass sie weder Begabung noch gute Leistungen in Physik aufweisen. Dies ist ein Grund dafür, dass ihr Interesse und Engagement für dieses Fach eher wenig ausgeprägt ist. Erreicht werden muss also durch die Lehrerinnen und Lehrer, dass das Fach Physik als genauso relevant für das Selbstwertgefühl angesehen wird wie zum Beispiel das Fach Deutsch oder Englisch und dass mit dem femininen Selbstkonzept dahingehend gearbeitet wird, dass auch Mädchen es für erstrebenswert halten, sich mit dem Gegenstand Physik zu befassen. Es ist erwiesen, dass die Zuschreibung zu einem Fach als männliche Domäne Auswirkungen auf die Leistungen hat. Wird also Physik als Jungenfach angesehen, erzielen Jungen bessere Leistungen, weil die Zuschreibung zum Fach ihrem Selbstkonzept entspricht (vergleiche Kessels, 2002: 80). So könnte das Ziel einer Intervention sein, die Mädchen darin zu bestärken, dass "Physik genauso zu ihnen 'passt' wie andere Schulfächer und dass ihnen gute Leistungen in diesem Fach ebenso erstrebenswert erscheinen wie in anderen Fächern" (Kessels, 2002: 27). Bezug zu Naturphänomenen Die Rätsel der Natur entdecken, fällt in den Interessensbereich beider Geschlechter. Einen Bezug zu Naturphänomenen herzustellen, bietet somit für Lehrerinnen und Lehrer die Chance, im Physikunterricht Mädchen und Jungen gleichermaßen anzusprechen und zu fördern. Uhlenbusch (1992) weist darauf hin, dass für den Physikunterricht insbesondere auch folgende Aspekte bedeutsam sein können für die Motivation: Vermeiden von Negativ-Erlebnissen und Berücksichtigung affektiver Komponenten Spielerisches Üben und Entdecken sowie freies Probieren in Schülergruppen Praktisches Arbeiten und produktive Selbstständigkeit (Uhlenbusch, 1992: 119). Interesse wecken In der ersten Lerneinheit zum Themenkomplex RCL Weltpendel wird durch einen narrativen Einstieg - beispielsweise mit der Biografie des Entdeckers des Pendels - das Interesse am Thema geweckt. Verständlich für alle Schülerinnen und Schüler wird so ein Einstieg geschaffen, der mit positiven Erlebnissen, Motivation und Interesse am Weiterarbeiten einhergeht. Gruppenarbeit Die Konstruktion der Unterrichtseinheit sieht vor allem in der zweiten Lerneinheit Gruppenarbeit als wesentlichen Bestandteil vor. Die Gruppen werden angeregt die Aufgaben zu bearbeiten und haben die Möglichkeit der Präsentation ihrer Ergebnisse. So kann das "spielerische Üben und Entdecken" in Gruppen zur Erreichung der Lernziele beitragen. Praktische Umsetzung In der dritten Lerneinheit entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Pendel, mit dem die Erdbeschleunigung am jeweiligen Schulstandort bestimmt werden kann. So können sie das theoretisch Gelernte praktisch umsetzen und es werden Gelegenheiten geboten, das Gelernte nutzbar zu machen und so über das bloße Schullernen hinauszugehen. Über die Erdbeschleunigung am Schulstandort kann auch in der Pause mit Interesse debattiert werden. Ausgewogene Sitzordnung Schon vor Beginn dieser Lerneinheit sollte darauf geachtet werden, dass sich die Geschlechter im Klassenraum gleichmäßig verteilen. Gerade im Physikunterricht sitzen Mädchen häufig am Rand oder in den letzten Reihen (vergleiche Benke/Stadler, 2008: 156). Achten Sie bei der Sitzordnung soweit wie möglich auf Ausgewogenheit im Geschlechterverhältnis. Im Unterrichtsgespräch Tendenziell ist es so, dass Mädchen eher offene Fragen stellen und ein breiteres Spektrum an Antwortmöglichkeiten öffnen. Jungen drücken sich häufig enger und spezifischer aus, verwenden tendenziell mehr Fachtermini und lassen seltener mangelndes inhaltliches Verständnis erkennen (vergleiche Benke/Stadler, 2008: 160). Gehen Sie auf die Fragen beider Geschlechter ein und ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse über das Verständnis der Einheit aufgrund der Formulierungen der Fragen. Grundsätzlich gilt: Jede Frage hat ihre Berechtigung und verdient eine Antwort. Ermuntern Sie Ihre Schülerinnen und Schüler zu fragen und nehmen sie sich die nötige Zeit zur Beantwortung. Versuchen Sie, offenere Fragen zuzuspitzen, enge Fragen einzuordnen, bei Fachtermini nachzufragen, sie erläutern und definieren zu lassen, auch wenn sie mit großer Selbstverständlichkeit eingebracht werden. Das Gros der Schülerinnen und Schüler wird es Ihnen danken. Kreativität der Jungen fördern Bei der Anfertigung von Protokollen/Paper/Plakaten nach oder über die Unterrichtseinheit sind nicht nur die Kompetenzen von Mädchen angesprochen, auch Jungen können schreiben und kreativ gestalten. Die häufige Delegation von derartigen Aufträgen an Mädchen kann dazu führen, dass Jungen weniger Lernchancen haben, dass sie ihre verbale und schriftliche Kompetenz nicht trainieren und dass sie nicht zu Präzisierungen und tieferem Verständnis vordringen. Achten Sie auch hier auf Gleichberechtigung, steuern Sie stereotypen Interessen entgegen und schaffen Sie Geschlechtergerechtigkeit.

  • Astronomie / Geographie / Physik
  • Sekundarstufe II

Materialsammlung: Unterrichtsideen zum Herbst

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema "Herbst" enthalten Hilfen zur Unterrichtsvorbereitung für die bunte Jahreszeit. Zu ausgewählten Herbstthemen wie "Bäume", "Wetter", "Kartoffel" und "Halloween" erhalten Sie Unterrichtsideen, Tipps und Links zur Unterrichtsvorbereitung sowie Arbeitsblätter zum Thema "Kartoffel".Warum verlieren Bäume im Herbst ihre Blätter? Von welchem Baum fallen die Kastanien? Warum weht der Wind im Herbst so stark? Fragen und Themen rund um den Herbst können mit diesen Unterrichtsideen aufgegriffen werden. Wald, Bäume und Blätter Neben dem Frühling bietet sich besonders der Herbst zur Behandlung des Themas "Wald und Bäume" an. Wenn die Bäume ihre Blätter verfärben, erstrahlt die Natur in einem bunten Farbenmeer. Die Veränderung der Natur wird sichtbar und erlebbar. Warum die Blätter bunt werden und schließlich von den Bäumen fallen, erfahren die Kinder in einem Unterrichtsprojekt zum Herbst . Auch die Früchte der Bäume fallen im Laufe des Herbstes ab und werden gerne von den Kindern gesammelt und zum Basteln genutzt. Mit den herabgefallenen Naturmaterialien lassen sich kleine Kunstwerke zaubern, zum Beispiel Gesichter in Blattlaub schnitzen . Ernte im Herbst Viele Früchte und Gemüsesorten werden im Herbst endlich reif! In den Monaten von September bis November werden Äpfel , Birnen, Kartoffeln und viele weitere Köstlichkeiten der Natur geerntet. In verschiedenen Unterrichtseinheiten und Arbeitsmaterialien erarbeiten die Schülerinnen und Schüler, welche Gemüse- und Obst-Sorten jetzt besonders gut schmecken und wo sie geerntet werden. Tiere auf Nahrungssuche Viele Tiere beginnen bereits im Herbst, sich auf auf den nahenden Winter und den Winterschlaf vorzubereiten. Vögel ziehen in den Süden und Eichhörnchen und Co. beginnen mit der Suche nach Vorräten für den Winter. Es wird stürmisch Der Herbst ist stürmisch und der Wind saust uns um die Ohren. Eine großartige Gelegenheit, um einen Drachen steigen zu lassen! Doch warum fliegt ein Drache überhaupt? In einer Unterrichtseinheit gehen die Lernenden genau dieser Frage nach und beschäftigen sich zugleich mit dem Thema Upcycling. Feiern und Feste Im Oktober feiern viele Menschen Erntedank und Halloween . Die Hintergründe und den Ursprung dieser Feste erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in zwei Unterrichtseinheiten.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung & Gesundheit / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Geschichte / Früher & Heute / Ich und meine Welt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Computer, Internet & Co. im Politik-Unterricht

Fachartikel

... oder Sozialkundeunterricht mit dem Rechner gemacht werden kann. Internetressourcen Dabei stellt er ausgewählte Internetressourcen vor, die entweder selbst Gegenstand des Unterrichts oder als Info ...

  • Politik / WiSo / SoWi