Unterrichtsmaterialien zum Thema "Internetrecherche"

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Ellis Island – Journalizing back in time

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit versetzen sich die Schülerinnen und Schüler in die Rolle der Auswandernden, die über Ellis Island in die USA Ende des 19. und Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts einreisen wollten. Eine informative Internet-Recherche verbindet sich hier mit einem holistisch-empathischen Ansatz, indem die Lernenden eine Migrationsbiographie selbst annehmen und die recherchierten Informationen in persönliche Tagebucheinträge übertragen. Diese werden am Ende präsentiert und können dabei einen Ausschnitt der vielfältigen Einwanderungsperspektiven der damaligen Zeit preisgeben.Von einem Video- und Bildimpuls zum Thema " Migration in die USA " geht es über zu einem höchst informativen Recherche-Auftrag, der in einer kreativen Textarbeit und einer Empathie fördernden Rollenübernahme in Form von (digitalen) Tagebucheinträgen mündet und somit auch Gesprächsbedarf über aktuelles Zeitgeschehen bietet. Begleitet wird die Recherche durch ein interaktives Arbeitsblatt mit leitenden Fragen, hilfreichen Links und konkreten Arbeitsaufträgen. Eine Präsentation der erstellten Tagebucheinträge mit kriteriengeleiteter Evaluierung bildet den Abschluss. Diese Einheit eignet sich sowohl für den Präsenz- als auch für den Distanzunterricht.Diese Unterrichtsidee zum Thema "Ellis Island" bietet sich für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I innerhalb des Themenfelds "USA" an. Dabei startet die Lehrkraft mit einem unkommentierten Youtube-Video , welches die Migrationshintergründe von in den USA geborenen Menschen seit 1850 graphisch ansprechend beleuchtet. Die Lernenden werden im Nachhinein dazu aufgefordert, das Video spontan zu kommentieren. Nach der Kommentierungsphase projiziert die Lehrkraft das Deckblatt des Arbeitsblattes, auf dem Bilder von Ellis Island sowie weitere Hinweise zum Recherche-Auftrag zu finden sind. Die Schülerinnen und Schüler werden durch diesen Bildimpuls dazu angehalten, Vermutungen darüber anzustellen, was diese Insel vor New York mit Migration zu tun hat und wie der Arbeitsauftrag lauten könnte. Dieser Arbeitsauftrag wird darin bestehen, in Einzel-, Paar- oder Gruppenarbeit (hier bietet sich Binnendifferenzierung in den Sozialformen an) im Internet mithilfe vorgegebener Links nach Antworten auf eine Fragensammlung zur Migrationsgestaltung von Menschen, die über Ellis Island in die USA einreisen wollten, zu recherchieren und die Ergebnisse schriftlich festzuhalten. Um eine tiefergehende Identifikation mit Migrantinnen und Migranten zu erreichen – ein Perspektivwechsel, der gerade in heutigen Zeiten sehr von Belang ist – begeben sich die Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines immigrierenden Menschen. Sie selbst oder eine fiktive Figur bilden den Ausgangspunkt. Dabei passen sie ihre Migrationserfahrung jedoch mittels jener Informationen, die sie zur damaligen Migrationssituation recherchieren, im Laufe des Arbeitsauftrags an. "Ihre" Migrationserfahrung halten die Lernenden schriftlich in Form von vier Tagebucheinträgen fest, die sie entweder klassisch auf Papier oder aber in einer Tagebuch-Vorlage im Textverarbeitungsprogramm Word, alternativ in einem Online-Journal dokumentieren. Diese Einträge beschäftigen sich mit folgenden Aspekten: Erster Eintrag: Warum auswandern? Zweiter Eintrag: Erlebnisse auf der Reise Dritter Eintrag: Ereignisse auf Ellis Island Vierter Eintrag: Orientierung und Wohnortwahl im Land Als begleitende Arbeitsgrundlage erhalten die Lernenden das Arbeitsblatt, welches durch eine Reihe von konkreten Arbeitsaufträgen zu passenden Links eine selbstständige Lösung initiiert. Dadurch werden sie zu einer autonomen Auseinandersetzung auch mit längeren authentischen Texten und Videos angeregt. Als Maßnahme der Binnendifferenzierung steht den Lernenden ein kleinschrittiger Fragenkatalog zur Verfügung, der sie gezielt zu wichtigen Informationen leitet und sie so bei Textverständnis und Informationsverarbeitung entlastet. Zugleich erweitert sich dabei der fachspezifische Wortschatz zum Themenfeld "immigration" (Anregung: Lassen Sie die Lernenden selbst eine Wortschatzliste mit für sie wichtigen Ausdrücken und Phrasen kreieren). Da alle Schülerinnen und Schüler eine eigene Einwanderungsidentität erfinden müssen, spiegelt die Präsentation der Ergebnisse am Schluss in begrenztem Umfang die Vielfalt der Schicksale der Einwandernden, die die USA geprägt haben, wider. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr historisches Wissen zur Einwanderungsgeschichte in die USA. erweitern ihr spezifisches Vokabular zum Thema "immigration". üben sich in der Texterschließung und -produktion. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielgerichtet online. nutzen zielgerichtet Tagebuchvorlagen eines Textverarbeitungsprogramms oder eines Online-Journals. präsentieren auftragsgerecht und ansprechend. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. arbeiten eigenständig und zielorientiert. gehen wertschätzend mit den Beiträgen anderer um.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsprojekt "Weihnachten": Materialien rund ums Fest

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit den Fragen: Wie ist Weihnachten in anderen Ländern? Wie wird gefeiert, wie ist das Wetter, wie sieht es dort aus? Die Schülerinnen und Schüler erwarten lustige und interessante Übungsformate, die Weihnachten aus unterschiedlichen Fachperspektiven beleuchten: Von einer literarischen über eine interkulturelle bis hin zu einer mathematischen Betrachtungsweise. Wir sagen nur: Der Spaß ist vorprogrammiert!Die fächerübergreifende Lerneinheit rund um Weihnachten greift verschiedene Aspekt auf, sodass sich die Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Weise mit dem Thema auseinandersetzen. Dabei erweitern sie nicht nur ihr Sachwissen, sondern werden auch im Rahmen der Interkulturalität für verschiedene Traditionen und Bräuche sensibilisiert. Dazu erhalten die Lernenden verschiedene Arbeitsblätter zum Thema, die sie in beliebiger Reihenfolge bearbeiten können. Auch zu manchen selbstständigen Recherchen im Internet werden sie aufgefordert, um weiterführende Informationen zu sammeln.Ab dem ersten Advent fiebert jedes Kind dem Weihnachtsfest entgegen. Es bedarf keiner besonderen Motivation, sich auch lernend mit dem Thema auseinander zu setzen. Dieses Projekt ist medial orientiert und handlungsintensiv ausgerichtet und regt die natürliche Neugier von Kindern an. Eine Zusammenstellung themenspezifischer Inhalte leitet die Kinder dabei zeitweise auch ins Netz. Abwechslungsreiche Aufgabentypen motivieren die Schülerinnen und Schüler, sich auf vielfältige Weise mit verschiedenen Aspekten des Themas auseinanderzusetzen. Dafür stehen mehrere Arbeitsblätter mit interessanten Aufgabenformaten zur Verfügung. Die einzelnen Themen sind frei wählbar, müssen also nicht in einer bestimmten Reihenfolge abgerufen werden. Der fächerübergreifende Ansatz ermöglicht es zudem, den normalen Stundenplan für die Projektdauer außer Kraft zu setzten. Wichtig sind jedoch eine gemeinsame Einführung und Erklärung der Handhabung der Lerneinheit und ein tägliches Feedback. Sinnvoll ist auf jeden Fall Paararbeit, denn so können sich die Kinder gegenseitig unterstützen. Bei einigen Aufgaben bietet sich auch Gruppenarbeit an. Die Arbeitsblätter umfassen unterschiedlichste Übungen, von einer interkulturellen Zuordnungsübung über einen kreativen Schreibanlass hin zu einem weihnachtlichen Mathematik-Quiz mit Quadern und Würfeln und letztlich zu einem Lückentext mit spezifischer Sprachbetrachtung von Doppelkonsonanten sowie einer Berechnung von Temperaturunterschieden. Diese Unterrichtseinheit bietet sich daher hervorragend für den fächerübergreifenden Unterricht sowie für unterschiedliche Lernniveaus an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, was Weihnachten für Christen weltweit bedeutet und wie es gefeiert wird. erarbeiten sich Hintergrundwissen rund um Weihnachten. erweitern ihr interkulturelles Wissen. kennen die Gedichtform "Elfchen" und schreiben selbst eines. kennen die geometrischen Körper Quader und Würfel. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Informationsquelle und führen gezielte Recherchen durch. nutzen den Computer oder das Smartphone. Sozialkompetenz arbeiten selbstständig in ihrem eigenen Tempo. kooperieren in Gruppen- und/oder Paararbeit. helfen sich gegenseitig.

  • Geographie / Jahreszeiten / Technik / Sache & Technik / Ich und meine Welt / Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Kaiserpinguine: seltsame Vögel

Interaktives / Video

In dieser Einheit zum Thema Kaiserpinguine recherchieren die Lernenden mittels eines interaktiven Booklets interessante Fakten über diese Vögel, um sich mit dem Leben und den Lebensbedingungen der Kaiserpinguine in der Antarktis vertraut zu machen.Fragt man Schülerinnen und Schüler nach besonderen Kennzeichen der Vögel, so wird meist deren Flugfähigkeit genannt. Pinguine können nicht fliegen. Und doch gehören sie zur Klasse der Vögel. Dies ist nur eine Besonderheit, die diese Tierfamilie so interessant für den Unterricht in der Sekundarstufe I macht. Zentraler Baustein dieser Unterrichtseinheit ist das interaktive Booklet "Die Reise der Pinguine". Der französische Dokumentationsklassiker "Die Reise der Pinguine" gab den Impuls zur Erstellung dieses Unterrichtsmaterials. Die Schülerinnen und Schüler begeben sich darin auf eine spannende Forschungsreise in die Antarktis zu den Kaiserpinguinen. Sie lernen den Lebensraum der Tiere kennen und erfahren, wie sich die Kaiserpinguine in der unwirtlichen Welt aus Schnee und Eis behaupten und ihre Jungtiere groß ziehen.Das interaktive Booklet "Die Reise der Pinguine" lenkt den Blick der Schülerinnen und Schüler auf das Leben der Kaiserpinguine. Neben ihrer Flugunfähigkeit zeigen sie in Anpassung an ihre Lebensweise auch Besonderheiten, die sie von anderen Pinguinen unterscheiden, wie zum Beispiel die Aufzucht der Jungtiere während der antarktischen Wintermonate. Diese Eigenschaften machen den größten Pinguin der Welt besonders interessant für den Einsatz im Biologie-Unterricht, auch wenn der Königspinguin einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist. Einen motivierenden Einstieg in das Thema bietet die Einleitung des Booklets, in der sich die Schülerinnen und Schüler den Trailer zum Film "Die Reise der Pinguine" ansehen können. Neben dem rein fachlichen Interesse an den seltsamen Vögeln spielt in der Erprobungsstufe sicher auch der "Niedlichkeitsfaktor" der Tiere bei der Motivation der Lernenden eine Rolle. Das Booklet eignet sich für einen gemeinsamen Start in das Thema im Klassenverbund sowie als Recherche-Grundlage für Gruppenarbeiten am PC oder an mobilen Endgeräten in der Schule und zuhause. Die Forschungsergebnisse können am Ende in Form einer Wandzeitung oder einer PowerPoint-Präsentation präsentiert werden. Einstieg Die Lehrkraft zeigt den Lernenden den Trailer aus dem interaktiven Booklet zunächst stumm. Im Plenum sammelt die Klasse erste Eindrücke und Kenntnisse von Kaiserpinguinen. Dann schauen sie den Trailer erneut mit Sound und sammeln weitere Informationen über die Kommunikation der Vögel und anderweitig für die Lernenden interessante Informationen. Recherche Die Lernenden werden in Gruppen durch Themen-Losung eingeteilt. Die Lehrkraft stellt ihnen das Booklet zunächst durch Projektion vor, bevor sich die Lernenden an ihre PCs oder an ihre mobilen Endgeräte für die Recherche begeben. Für ihre Gruppenaufträge recherchieren sie mithilfe der Links und Quellen im Booklet, aber auch zusätzliche Webseiten und Medien sind dabei durchaus zulässig. Bearbeitung Die Gruppen bündeln nun ihre Rechercheergebnisse und erstellen ein Präsentationsformat. Im Präsenzunterricht kann dafür eine Wandzeitung erstellt werden. Dabei achten die Lernenden auf eine übersichtliche Strukturierung und interessante Darbietung ihrer Informationen. Im Distanzunterricht kann eine PowerPoint-Präsentation erstellt werden. Präsentation Die Gruppen präsentieren ihre Forschungsergebnisse mittels Wandzeitung oder PowerPoint-Präsentation. Dabei sind verschiedene Präsentationssituationen möglich, beispielsweise in der Klassengemeinschaft, für Parallelklassen oder für die Eltern. Außerschulischer Lernort Zum Abschluss der Beschäftigung mit dem Kaiserpinguin bietet sich ein Besuch mit der Klasse im nächstgelegenen Zoo an. Auch wenn der Tierpark keine Kaiserpinguine halten sollte, lassen sich am Pinguingehege doch eine Vielzahl der gewonnenen Informationen beobachten. Außerdem sind in einem Zoo auch noch andere Vögel zu sehen, die einen direkten Vergleich mit dem Pinguin am lebenden Objekt zulassen. Sollte ein Zoobesuch nicht möglich sein, könnte das Gelernte zumindest durch das gemeinsame Sehen des Films "Die Reise der Pinguine" vertieft werden oder im Rahmen eines virtuellen Zoo-Besuchs .Die Schülerinnen und Schüler lernen den Kaiserpinguin als ein Beispiel für einen flugunfähigen Vogel kennen. lernen den Lebensraum des Kaiserpinguins kennen. erarbeiten die Anpassungen des Pinguins an ein Leben in der Antarktis. erlernen Strategien zur schnellen Erfassung und Verarbeitung von Informationen aus dem Netz. üben soziales Lernen und kooperative Arbeitsformen ein.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit
  • Sekundarstufe I

Schulchronik erstellen: "Spurensucher" am Prenzlauer Berg

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit wird das Projekt "Spurensucher" der Berliner Heinrich-Roller-Grundschule vorgestellt, in dem eine Schulchronik erstellt wurde.Im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg - heute Teil von Pankow - steht das älteste öffentliche Gebäude des Bezirks: die 2. Grundschule in der Heinrich-Roller-Straße. Das denkmalgeschützte Gebäude und das Umfeld mit vielen erhaltenen Details waren Gegenstand eines Geschichtsprojektes des Schuljahres 2003/04. Aber auch die Schulgeschichte(n) von Zeitzeuginnen und -zeugen, Spuren aus Film und Literatur sowie von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachten Unterlagen wurden zum Thema. Das Spurensucher-Projekt fand im Rahmen des WuV-Unterrichtes (Wahlpflichtunterricht verbindlich an Berliner Grundschulen) wöchentlich in einer Doppelstunde mit sieben Schülerinnen und Schülern der Klasse 6 statt. Die Kinder haben ausgewählte Arbeitsergebnisse für einen Internetauftritt im Rahmen des Projektes www.mein-kiez.de vorbereitet. Das Internet wurde sowohl zur Recherche als auch zu Präsentationszwecken genutzt. Neben den handwerklichen Beiträgen für die Veröffentlichung, wie Bildbearbeitung, Transkription von Textquellen und Vorschläge für die Struktur der Seite, wurden Vorteile und Gefahren des Internets im Zusammenhang mit der Vorstellungen der eigenen Person sowie der Darstellung historischer Sachverhalte thematisiert. Die Verbindung von Schulgeschichte und Präsentationsvorhaben im Internet hat den Schülerinnen und Schülern somit den Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit neuen Medien ermöglicht. Projektverlauf Das Projekt lief über ein ganzes Schuljahr. Es gliedert sich in drei Phasen. Fackompetenz Die Schülerinnen und Schüler erleben Projektunterricht anhand von historischen Inhalten. schärfen ihren Blick für das Schulgebäude und werden für ihr Wohnviertel sensibilisiert. vergleichen einzelne Aspekte vergangener und gegenwärtiger Bildungs- und Erziehungssysteme (hier Prügelerlaubnis der Lehrkraft). entwickeln Interesse an neuerer deutscher Geschichte. können Quellen zur Schulgeschichte recherchieren und erkennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begreifen Internetseiten als Plattform zur weltweiten Präsentation. bereiten Informationen mithilfe neuer Medien auf. erfassen die Potenziale neuer Medien (hier Hypertext) und schöpfen sie aus. transkribieren eine Textquelle in Word. erstellen Fotokommentare in einem Editor (Dreamweaver, alternativ Frontpage). konstruieren den Schulhausgrundriss auf der Grundlage von Architektenplänen mit Freehand (alternativ Corel Draw). konstruieren den Dachbodengrundriss nach dem Grundriss des darunter liegenden Geschosses (Freehand, alternativ Corel Draw). erstellen Bäume mit Freehand (alternativ Corel Draw) und fügen sie ein. zeichnen einen Umgebungsplan der Schule mit Freehand (alternativ Corel Draw). Katja Virkus ist freiberufliche Historikerin und Pädagogin. Sie konzipiert und realisiert gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern Schulprojekte, die im weitesten Sinne Stadtgeschichte und Familienbiografien verbinden. Erste Projektphase: September bis Dezember Während dieser Projektphase fand der Unterricht überwiegend in einem Klassenraum ohne PC-Ausstattung statt. Den Computerraum der Schule nutzten wir nach Absprache mit einem Parallelkurs nach Bedarf. Spaziergang im Stadtviertel: Was macht das Winsviertel aus, welche Einrichtungen, Details sind für Menschen früher und heute wichtig: Läden, Industrie (Berliner Höfe), Litfasssäule, Friedhof, Fußweg Details auf dem Schulhof finden, die die Buchstaben des Alphabetes ergeben (siehe Abbildung oben). Namensgebung der Schule - Was können wir davon heute noch erkennen? Welche Bedeutung haben Schulnamen? Einführung in die Epochen, die unser Schulhaus "erlebt" hat (Kaiserreich bis Gegenwart). Historische Bildquellen (kontrastiv): Berlin zur Entstehungszeit unserer Schule (1873) - Industriemonopole und Hauptstadt des Kaiserreiches Schüleraufgabe: Vergleich eines Stundenplanes von 1892 mit dem aktuellen Plan. Zeitzeugin Frau Wittmann: Die Schule 1945-1948 Vorbereitung und Besuch im Stadtteilmuseum : Ausbeute: Fotos. Das älteste Foto im Museum ist eins von der Schule! Außerdem: Adolf Damaschke als autobiographische Quelle zu unserer Schule. Und: Die Sammlung von Zeugnisheften aus dem Bezirk. Hausaufgabe: Schüler befragen Eltern zu ihrer Schulzeit und bringen Material mit. Literatur als Spur für Schulgeschichte: Ludwig Thoma, Lausbubengeschichten, eine ausgewählte Episode. Film als Spur für Schulgeschichte: Heinz Rühmann, Die Feuerzangenbowle (scheitert an nicht vorhandenem Equipment - DVD-Player). Einladung des Hausmeisters als Spur! Gegeneinladung des Hausmeisters in seinen Keller. Ausbeute unter anderem: Jedes Kind und die Kursleiterinnen bekommen (auf dem Schulhof ausgegrabene) Tintenfässer. Zweite Projektphase: Januar bis März In dieser Phase traten neben der inhaltlichen Arbeit die Fragen der Online-Präsentation unserer Ergebnisse in den Vordergrund. Eine Stunde war der Begriffsklärung und Rechercheübungen zum Internet gewidmet. Im Mittelpunkt stand die "Abwicklung" von Einzelprojekten, für die sich die Shülerinnen und Schüler entschieden hatten. Dritte Projektphase: April bis Juni Die letzten drei Monate des Kurses waren der Entstehung der Website gewidmet. Die Schülerinnen und Schüler sollten die für sie interessantesten Materialien und sonstige Kursergebnisse nennen und der Mediengestalterin Gestaltungs- und Funktionalitätenvorschläge unterbreiten. Diese Stunde im parkähnlichen Teil des vor der Schule liegenden historischen Friedhofes war als eine Art Brainstorming mit Präsentation der Ideen gedacht und wurde von den Schülerinnen und Schülern mit besonderer Ernsthaftigkeit und Aktivität belohnt. Wichtig war es den Kindern/Jugendlichen, die vielen von uns gemachten Fotos zu veröffentlichen. Zu diesem Zweck durchforsteten kleine Gruppen, ausgestattet mit Digitalkameras, das Schulhaus erneut nach Lieblingsplätzen. Die Offenheit des Konzeptes aber auch das Feedback von außen haben den ersten "Spurensucher"-Kurs durch Quellen, Materialien und Informationen sehr umfangreich werden lassen. Die Direktorin hat die Durchführung des Kurses von vornherein unterstützt und gefördert. Zu Lehrerinnen und Lehrern der Schule wollen wir in diesem Jahr verstärkt Kontakt aufnehmen, um unsere Aktivitäten publik zu machen und Multiplikatoren zu gewinnen. Die Kurse finden mit 11 Kindern der 5. und 6. Klasse jeweils halbjährlich statt. Die Schülerinnen und Schüler des derzeitigen (zweiten) Kurses konnten sich sofort mit der Website identifizieren. Die Inhalte werden selbstverständlich zur Erledigung von einführenden Rechercheaufgaben genutzt. Die Dachboden-Seite wurde zur Orientierung auf dem Dachboden herangezogen und spontan machten die Kinder Vorschläge für weiterführende Projekte. Nach den angenommen noch lebenden Verewigern an den Wänden des Dachbodens soll nun geforscht werden. Neuheiten im Kurs sind das Projekttagebuch sowie der Wettbewerb unter den Schülerinnen und Schülern um ein Kurslogo.

  • Früher und Heute
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Arbeit mit Gesprächsforen im Französisch-Unterricht

Unterrichtseinheit

Die Arbeit mit Gesprächsforen hat zwei Hauptziele: Produktion und Rezeption von Texten zu lehrplannahen Themen in einem authentischen Kontext.Die Arbeit mit Gesprächsforen kann im Unterricht zu fast allen Themen eingesetzt werden, da die hier angesprochenen Jugendforen und Foren der Tageszeitungen inhaltlich die meisten Lehrplanbereiche abdecken.Die Arbeit mit Gesprächsforen kann im Unterricht zu fast allen Themen eingesetzt werden, da die hier angesprochenen Jugendforen und Foren der Tageszeitungen inhaltlich die meisten Lehrplanbereiche abdecken. Hinsichtlich des Verlaufs einer solchen Unterrichtseinheit bieten sich diese zwei Modelle der Unterrichtsgestaltung an: Modell 1: Textarbeit mit Forumsbezug Modell 2: Diskussion ausgewählter Gesprächsbeiträge Zu jedem Modell finden Sie passende Download-Arbeitsmaterialien.Die Schülerinnen und Schüler sollen in Kontakt mit französischen Muttersprachlern treten. die Welt des französischsprachigen Internet kennen lernen. Gesprächsforen beurteilen und in der Fremdsprache nutzen lernen. Durch die Arbeit mit Gesprächsforen sollen deutsche Lernende in unverbindliche Kontakte mit frankophonen Jugendlichen kommen, indem sie eigene Texte im Internet veröffentlichen. Idealerweise erhalten sie Feedback von Muttersprachlern, das wiederum zum Erstellen einer Antwort motiviert. Andererseits sollen die Jugendlichen auch die Sprache des frankophonen Internets kennen lernen und diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst spielerisch anwenden. Nur eine sehr begrenzte Zahl an Internetforen eignet sich für die Verwendung im Unterricht. Ob es sich lohnt, mit einem Forum zu arbeiten, hängt ab vom Anbieter des Forums, von den gestellten Themen, von der Pflege des Forums durch den Forenmaster, von den Nutzern des Forums, von der sprachlichen Umgangsweise der Nutzer. Weitere Praxistipps finden Sie hier: Hinweise zur Arbeit mit Internetforen Geeignete Websites sind zusammengestellt in den Internetressourcen Die Unterrichtseinheit beginnt mit der Arbeit an einem Forumstext zu einem beliebigen Thema (inhaltliche Erschließung und Analyse, Erarbeitung eines Sachwortschatzes, Stellungnahme). Daran schließt sich die Lektüre eines oder mehrerer thematisch passender Beiträge aus einem Gesprächsforum an. Die eigene Aktivität der SchülerInnen äußert sich dann in der Produktion von eigenen Beiträgen, die anschließend von einer Schülergruppe ins Internet gestellt werden. Ergänzend oder als Hausaufgabe könnten die Arbeitsblätter zu "Binettes" und "Le code Internet" bearbeitet werden. Ergänzend zu dieser Vorgehensweise bei der Arbeit mit dem Internet eignen sich die folgenden Arbeitsblätter: Der/die LehrerIn hat aus einem Internetforum zu einem beliebigen Thema mehrere (evtl. konträre) Gesprächsbeiträge kopiert und auf einem Textblatt zusammengestellt. Die Beiträge werden sprachlich erschlossen und inhaltlich diskutiert. Anschließend könnte entweder eine sprachliche Übung (Arbeitsblätter "Binettes", "Le code Internet") durchgeführt oder aber eine Stellungnahme geschrieben werden, die später an der entsprechenden Stelle im Forum veröffentlicht wird. Evtl. eingehende Reaktionen darauf könnten wiederum in den Unterricht eingebracht werden. Zu diesem Zweck oder alternativ könnte eine Schülergruppe die Beobachtung des Forums übernehmen. Ergänzend zu dieser Vorgehensweise bei der Arbeit mit dem Internet eignen sich die folgenden Arbeitsblätter: Selbst wenn oder gerade weil das Internet ein freier Raum ist, in dem man sich ungezwungen bewegen kann, sollten Sie bei der Arbeit mit den SchülerInnen im Netz einige Ratschläge beherzigen. Sprachniveau Der/die LehrerIn sollte darauf achten, dass sich die SchülerInnen sprachlich adäquat ausdrücken und im verwendeten Register nicht zu stark von den anderen Nutzern abweichen. Die in den Foren verwendeten Niveaus variieren stark. In den jugendlichen Gesprächsforen ist der Argot der Jugendlichen an der Tagesordnung. Datenschutz Die Daten der SchülerInnen müssen stets geheim gehalten werden. Es empfiehlt sich - wie im Internet üblich - mit Nicknamen, Vornamen und anonymen E-Mail-Adressen zu arbeiten. Die Veröffentlichung von Fotos sollte man aus Datenschutzgründen unterlassen. Um sich unnötige Arbeit durch hin- und herklicken vor dem Veröffentlichen zu ersparen, bietet es sich an, Texte, die ins Forum gestellt werden sollen, zunächst mit Textverarbeitungsprogrammen zu erstellen und erst in der korrekten Form ins Forum zu kopieren. Die Klasse erstellt im Computerraum Beiträge für ein Forum. Parallel können die SchülerInnen im Internet die neuesten Beiträge lesen und auch die Beiträge von MitschülerInnen einsehen. Die SchülerInnen erstellen am häuslichen Computer einen Text, den sie dem/der LehrerIn per E-Mail schicken. Nach der Korrektur kann der Text von LehrerIn oder SchülerInnen veröffentlicht werden. Die Klasse erstellt im Klassenzimmer einen gemeinsamen Beitrag, der anschließend von einem/einer SchülerIn oder dem/der LehrerIn in das Forum gestellt wird. Für den Einsatz im Unterricht empfehlen sich vor allem die folgenden Internetadressen, da sie gut gepflegt sind und seriöse Anbieter haben. Zudem wenden sie sich bevorzugt an Jugendliche: Mit Einschränkung sind die Foren der großen Tageszeitungen zu empfehlen, da sie sich in der Regel an ältere TeilnehmerInnen wenden und aufgrund der lexikalischen Ansprüche erst bei Fortgeschrittenen einsetzbar sind.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II