Unterrichtsmaterialien zum Thema "Bibel"

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53 Treffer zu "Bibel"
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Bibelarbeit am PC

Fachartikel

... handlungsorientierte, digitale Bibelarbeit mit dem Computer so umzusetzen, wie es mit einer gedruckten Bibel entweder nicht möglich oder nicht effizient wäre."Bibellesen mit dem PC ist weder praktisch ...

  • Religion / Ethik
  • Primarstufe

Reli-Rallye - Kreuz und Quer durchs Internet

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtssequenz werden Internetadressen angesurft. Verschiedene Aufgaben müssen gelöst werden, um zur nächsten Station und schließlich zum Ziel zu gelangen."Was ist eigentlich Religion?" ist die leitende Fragestellung dieses Projektes. Hier geht es um die Auseinandersetzung mit religiösen Elementen im Alltag und um Theorien über Religion. Dabei wird Wissen über Religion erworben und eingesetzt. Die Rallye nutzt die Möglichkeiten des Internets (Suchmaschinen, Bilder, Animationen und Musik). Die Mitspielenden entscheiden dabei weitgehend selbst, wie tief sie in die jeweiligen Fragestellungen eindringen wollen. Durch Textangeboten können jedoch die jeweiligen Fragestellungen im Unterricht weiter vertieft werden.Für die Umsetzung dieser Unterrichtseinheit stehen Ihnen sowohl Informationsmaterialien und Texte als auch Arbeitsblätter zur Verfügung. Den eigentlich Reiz erhält die Rallye aber durch das Herausfinden der weiterführenden URLs und schließlich durch das Erreichen des Ziels.Die Schülerinnen und Schüler sollen Religiosität im Alltag erkennen. Theorien oder unterschiedliche Auffassungen über die Bedeutung der Religion kennen lernen. Gemeinsamkeiten der großen Religionen aufspüren. die Bedeutung der Religion im Zusammenhang gesellschaftlich-ethischer Fragestellungen beurteilen. eigenen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Religion nachgehen. das Internet als Quelle für die Bearbeitung religiöser Fragestellungen ausprobieren.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II

Paulus Online-Spiel

Unterrichtseinheit

Frühe Kirchengeschichte oder neutestamentliche Briefliteratur gehören sicher nicht zu den einfachsten Themen der Sekundarstufe I. Die soziokulturellen und historischen Hintergründe, die zum Verständnis dieser Themen obligatorisch sind, liegen den Schülerinnen und Schülern oft so fern, dass sie keinen Zugang zu diesen Themen finden.Zu empfehlen ist, das "Paulus Online-Spiel" in eine Unterrichtsreihe zu Paulus oder der Apostelgeschichte zu integrieren. Vorwissen über die Person Paulus, seine Bekehrung und seine theologische Bedeutung sind angebracht, um die Texte zu verstehen. Diese sind durch eine hohe Detailfülle gekennzeichnet, über deren Relevanz man diskutieren mag. So ist es fraglich, ob Schülerinnen und Schüler wissen müssen, dass Paulus bei der Flucht aus Damaskus in einem Korb von der Stadtmauer heruntergelassen wurde. Diese Bilder und Ereignisse bilden aber das Grundgerüst der narrativen Vermittlung von theologischen Inhalten. Bilder und Ereignisse rund um Paulus Zu empfehlen ist, das "Paulus Online-Spiel" in eine Unterrichtsreihe zu Paulus oder der Apostelgeschichte zu integrieren. Vorwissen über die Person Paulus, seine Bekehrung und seine theologische Bedeutung sind angebracht, um die Texte zu verstehen. Diese sind durch eine hohe Detailfülle gekennzeichnet, über deren Relevanz man diskutieren mag. So ist es fraglich, ob Schülerinnen und Schüler wissen müssen, dass Paulus bei der Flucht aus Damaskus in einem Korb von der Stadtmauer heruntergelassen wurde. Diese Bilder und Ereignisse bilden aber das Grundgerüst der narrativen Vermittlung von theologischen Inhalten. Vor- und Nachbereitung Die wichtigen von den weniger wichtigen Informationen zu unterscheiden bedarf allerdings einer unterrichtlichen Vor- und Nachbereitung. Die Ergebnissicherung und Lernerfolgskontrolle sollten dabei nicht nur durch das Lösungswort erfolgen, sondern auch im Unterricht einer Folgestunden thematisiert werden. Alternativ können auch zuvor erlangte Lerninhalte mittels des Online-Spiels gesichert oder vertieft werden. Es ist daher davon abzuraten, das Online-Spiel lediglich als Vertretungsstunden-Füller oder Exkurs einzusetzen. Inhalt und Ablauf des Spiels Die Schülerinnen und Schüler wandeln auf den Spuren des Apostels Paulus und können seine Missionsreisen nachvollziehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Eckdaten der Biografie des Paulus und seiner Missionsreisen kennen lernen. soziokulturelle Gegebenheiten des frühen Christentums (Juden- und Heidenchristenproblematik, antike Gesellschaften) erkennen. theologisches Grundwissen über die Motivation der paulinischen Missionsreisen durch narrative Theologie erlangen. Berührungsängste zu apostolischen Personen durch multimediale und altersgerechte Aufbereitung der Informationen abbauen. Die Konsequenz ist, dass diese Themen im Religionsunterricht häufig gemieden werden. Wie man hier eine Brücke schlagen und die Personen und Geschehnisse dieser Zeit altersgerecht aufbereiten und nahe bringen kann, zeigt die evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) auf ihren Webseiten. Edutainment Das "Paulus Online Spiel" ist ein gut durchdachtes Beispiel von Edutainment. Es geht hier nicht um bloße Recherche via Internet, sondern um Online-Selbstlernmaterial in Form eines Rätsels mit eigener Lernerfolgskontrolle. Umsetzung Die Schülerinnen und Schüler wählen auf einer Karte die entsprechenden Orte aus und können sich anhand eines kurzen, altersgerecht geschriebenen Hypertextes über die Ereignisse, die Paulus dort widerfuhren, informieren. Der Text ist mit comicartigen Bildern illustriert. Über Links können die Schülerinnen und Schüler entscheiden, welche Informationstiefe sie abrufen möchten, und so die Vorzüge des Hypertextes ausschöpfen. Festigung Abgeschlossen wird der Text mit einer kurzen Frage, deren Antwort sich aus ihm erschließt. Wird sie richtig beantwortet, erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Buchstaben, den sie sich mittels elektronischem Notizblock notieren können und der Teil eines Lösungswortes ist, welches es abschließend herauszufinden gilt. Letzteres ist für die SchülerInnen der entsprechenden Altersgruppe ein sehr motivierendes Ziel. Inhalt vor Tempo Das Ziel, das die Schülerinnen und Schüler vor Augen haben, birgt auch eine Gefahr: Die Lehrperson darf nicht den Fehler machen, eine möglichst schnelle Lösung des Rätsels zu fordern und die Schülerinnen und Schüler zu Siegern erklären, die als erste das Lösungswort herausfinden. Dies führt nämlich zwangläufig dazu, dass die Schülerinnen und Schüler die Texte "diagonal" lesen und die für die Beantwortung der abschließenden Frage relevanten Informationen zu filtern versuchen. In diesem Falle wird es kaum einen Lerneffekt geben. Binnendifferenzierung Es ist zu erwarten, dass einige Schülerinnen und Schüler des Rätsels Lösung deutlich vor den anderen gefunden haben, sei es, weil sie prinzipiell leistungsstärker sind oder besser mit dem Medium Computer / Browser umgehen können. Hier bietet sich an, besonders schnelle Schülerinnen und Schüler bereits mit dem sich anschließenden zweiten Teil des Spiels beginnen zu lassen, welches sich mit der zweiten Missionsreise des Paulus befasst und etwas schwieriger zu lösen ist. Die hier erlangten Ergebnisse könnten diese Schülerinnen und Schüler in der folgenden Unterrichtsstunde vorstellen. Somit ist auch die Möglichkeit einer Binnendifferenzierung gegeben. Paulus Online-Spiel Super aufbereitet!! Macht mir sogar als Lehrer Spass! Leider haben die Schüler oft Probleme mit dem Lesen der langen Texte, aber das liegt an der heutigen Zeit ... Werde die Adresse weiterempfehlen! Danke! Martina Weise, 19.11.2006

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsanregung "Der heilige Nikolaus von Myra"

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtsanregung lernen die Schülerinnen und Schüler den heiligen Nikolaus und seine Bedeutung kennen. Nikolaus von Myra ist einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirche.Nikolaus, aber auch Niko, Nikola, Nikki, Nick, Klaus, Claas und ähnliche Namen verweisen auf einen Bischof, der in der Ost- und in der Westkirche gleichermaßen als Heiliger verehrt wird: Nikolaus von Myra. Sein Gedenktag, der 6. Dezember, wird in zahlreichen Kirchen begangen. Dass er nur ganz entfernt verwandt mit dem Weihnachtsmann der Kaufhäuser ist, soll ein Blick auf sein Leben zeigen. Unterrichtliche Aktivitäten Neben den Aufgaben zur sachlichen Erschließung des heiligen Nikolaus finden sich auch Aufgaben, die die emotionalen und motorischen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen. Das Singen von Liedern hat meditativen Charakter und spricht affektive Aspekte des Themas an. Ausschneiden und Einkleben von Bildern fordert die Motorik und ermöglicht einen praktischen Umgang mit dem Thema. Auf die Problematik der Historizität der Person des heiligen Nikolaus wird in diesen Jahrgangsstufen nicht eingegangen. Mögliche Hausaufgabe Verfasse ein Gebet (Umfang circa drei bis fünf Zeilen) an den heiligen Nikolaus, den Schutzpatron der Kinder und Schülerinnen und Schüler! Achtung: Es soll kein "Wunschzettel" werden! Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den heiligen Nikolaus und seine Bedeutung kennen. lernen weitere christliche Bräuche neben den traditionellen Weihnachtsfeierlichkeiten kennen. lernen (historische) Grundlagen von Traditionen kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet und seine einschlägigen Datenbanken als Recherchemedien für Text- und Audioquellen. passen Dateiausdrucke den eigenen Bedürfnissen an.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Religionskritik und die Zukunft der Religion

Unterrichtseinheit

Was ist kritikwürdig an der Religion? Wer wüsste darauf keine spontane Antwort. Auch Philosophen, Psychologen, Soziologen, Theologen und Literaten beschäftigen sich mit dieser Frage. Sie haben in den letzten Jahrhunderten zu Ursprung und Funktion religiöser Vorstellungen viele unterschiedliche Antworten gefunden.Nach Sammlung, Diskussion und Einordnung aktueller religionskritischer Tendenzen soll der Frage nach Ursprung, Bedeutung, Funktion und Zukunft der Religion systematisch nachgegangen werden. Grundlegende Positionen zur Religionskritik werden erarbeitet. Über das Internet können nicht nur die klassischen Texte, sondern auch viele aktuelle Entwicklungen und Stellungnahmen erschlossen werden. Dabei ist Religionskritik dem christlichem Glauben und der christlichen Theologie keineswegs fremd. Sie kann als eine ständige Form der Selbstprüfung hinsichtlich der Angemessenheit ihrer Rede von Gott und ihrer gesellschaftlichen Praxis verstanden werden. Lehrplananbindung Was können wir aus dieser Religionskritik lernen, welche Zukunft hat die Religion? Gibt es eine fruchtbare Verbindung zwischen Religion und aufgeklärtem Denken? Religionskritik, Gottesglaube und Atheismus sind obligatorische Themen in der gymnasialen Oberstufe. Inhalte und Methodik Mit der vorliegenden Unterrichtseinheit wird dieses Thema sowohl mit herkömmlicher Text-, Gruppen und Projektarbeit, aber auch mit dem Computer und dem Internet erschlossen. Im Mittelpunkt stehen die mit der Aufklärung entstandene philosophische Religionskritik und ihre Konsequenzen. Dabei ist die Auseinandersetzung mit "klassischen" Entwürfen der Religionskritik (Kant, Feuerbach, Marx, Nietzsche, Freud, Sartre) die Grundlage für die Entwicklung einer eigenständigen Position. Die Möglichkeit einer "aufgeklärten Religion" (Verbindung von Glaube und Vernunft) könnte dabei hervortreten, kann jedoch nicht als verbindliches Lernziel formuliert werden. Ablauf 1. Einstieg - Wie wird Religion kritisiert? Aufspüren und Systematisierung religionskritischer Meinungen stehen am Beginn der Reihe. 2. Theoretische Positionen - "Klassische" Religionskritik "Klassische Entwürfe der Religionskritik" werden im zweiten Teil der Einheit untersucht. 3. Antworten der Theologie - Zukunft der Religion Theologische Antwortversuche auf die moderne Religionskritik werden im dritten Teil der Reihe untersucht. 4. Projekte ? Ideen für die eigene Arbeit Zum Abschluss erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Stellungnahmen gläubiger Christen und formulieren eine eigene Meinung. Die Schülerinnen und Schüler sollen persönliche Erfahrungen und Einstellungen zur Religion einbringen und die persönlichen Erfahrungen systematisieren. aktuelle religionskritische Tendenzen via Internet recherchieren. "klassische" Positionen zur Religionskritik erarbeiten, prüfen und vertreten. Antworten der christlichen Theologie auf die moderne Religionskritik benennen. eigene Perspektiven für die Religion im 21. Jahrhundert entwickeln. sich mit persönlichen Bekenntnissen zu Christentum, Atheismus, Agnostizismus, Humanismus auseinander setzen. projektorientierte eigene Fragestellungen zur Religion und Religionskritik bearbeiten. Im ersten Teil des Kurses muss zunächst geklärt werden, was alles unter Religionskritik verstanden werden kann und welche Argumente in der aktuellen religionskritischen Diskussion eine besondere Rolle spielen. Eigene Erfahrungen sollen dabei ebenso eingebracht werden wie Rechercheergebnisse aus dem Internet. Reli-Rallye - Kreuz und Quer durchs Internet Möglich ist auch, die Reli-R@llye einzusetzen, um in eher spielerischer Weise der Frage nachzugehen: "Was ist eigentlich Religion?". Die Arbeitsmaterialien Über die folgenden Links gelangen Sie direkt zu den passenden Materialien auf der Website des Autors. Fortschreitende Säkularisierung Der Gang der Religionskritik durch die Geschichte erscheint als fortschreitende Beseitigung der Götter aus dem Geschehen in der Natur und der Welt. Am Ende dieses Prozesses der Säkularisierung (Verweltlichung) scheinen Gott und Religion immer mehr aus dem gesellschaftlichen Leben und zur Erklärung der Welt verbannt zu werden. Die Aufklärung, eine Bewegung seit Ende des 17. Jahrhunderts, die nach Kant "Licht in das Dunkel der Unwissenheit bringen" will, hat diesen Prozess entscheidend vorangetrieben: Ursprung und Funktion religiöser Vorstellungen und Institutionen geraten in den Blick der Philosophen, Psychologen, Soziologen und Literaten. Historische Religionskritiker Für den Unterricht muss eine Auswahl an Texten und Positionen getroffen werden. Im Mittelpunkt dieser Einheit stehen dabei Kant, Feuerbach, Marx und Freud. Weitere Materialien (Nietzsche, Sartre) können hinzugezogen werden und stehen auf den Internetseiten (mit Aufgabenstellungen) zur Verfügung. "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (I. Kant) Im Zentrum der Aufklärung steht der Glaube an die Kraft der menschlichen Vernunft. Überlieferte Werte, Institutionen, Konventionen und Normen werden auf die Waagschale kritischer Vernunft gelegt. Die Überwindung der "selbstverschuldeten Unmündigkeit" betrifft auch die religiösen Vorstellungen. Was ist Religion und Gott - was ist der Mensch? Ist eine Humanität ohne Gott vorstellbar? Trennung von Religion und Staat Die immer stärker an Bedeutung gewinnenden Sozialwissenschaften, vor allem die aufkommende Psychologie, schaffen im 20. Jahrhundert weitere Ansatzpunkte für eine Kritik der Religion. Wird die menschliche Freiheit durch die Religion bedroht, ist die Religion Ausdruck eines eher kindlichen Wunschdenkens? Atheistische Positionen werden klarer formuliert, die Trennung von Religion und Staat schreitet voran. Gottesglaube versus Atheismus Die Theologie ist durch die Religionskritik herausgefordert. Gottesglaube wird mit Positionen des Atheismus und des Agnostizismus konfrontiert. Wie sich heute Theologen mit den Argumenten der "klassischen" Religionskritik auseinandersetzen, wird in diesem Teil der Unterrichtseinheit erarbeitet. Aufklärung von Glaube und Religion Dabei kann nur ein schmaler Ausschnitt an Argumentationen gewählt werden. Es wird aber auch deutlich, dass die Theologie von der Religionskritik selbst profitieren kann, auch wenn sie deren universalen Anspruch zurückweist. Glaube und Religion können dadurch selbst aufgeklärter werden. Neue Tendenzen Welche Zukunft hat die Religion im 21. Jahrhundert? Von einem Absterben der Religion kann keine Rede sein, im Gegenteil: Neue oder neu interpretierte religiöse Erkenntnis- und Ausdrucksformen rücken ins Blickfeld. Auch der christliche Glaube muss sich dabei den Herausforderungen veränderter Lebensbedingungen und wissenschaftlicher Reflexion stellen. Die Arbeit mit den philosophischen und theologischen Positionen der Religionskritik unterliegt immer der Gefahr, dass sie an der Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler vorbeigeht. Eigenen Fragestellungen nachzugehen, ist deshalb besonders wichtig. Das Internet bietet dazu vielfältige und wichtige Informationsmöglichkeiten. Warum bekennen sich Menschen zum Christentum, zum Atheismus, Agnostizismus und Humanismus? Selbstzeugnisse bekannter Persönlichkeiten und ggf. Interviews mit bekennenden Christen, Atheisten und Agnostikern sollen zur Lebendigkeit der theoretischen Positionen beitragen. dober.de/religionskritik: Warum ich Christ - Atheist - Agnostiker bin Männliche wie weibliche Philosophen, Theologen und Religionskritiker schreiben wissenschaftliche Abhandlungen über die Religion und Gott. Was bewegt die (uns heute bekannten) Menschen, in ihrem Leben einen bestimmten Glauben oder eine bestimmte Idee zu leben? Dieses Material regt zum Forschen und Denken an. gerwin.de: Gespräche über Religion mit Hanno Gerwin Der Chefredakteur des Evangelischen Rundfunkdienstes Baden spricht mit Prominenten über ihre Religion. Existiert Gott oder ist Gott eine Erfindung des Menschen? Thesen für eine Pro- und Contradiskussion werden erarbeitet. dober.de/religionskritik: Thesen für eine Podiumsdiskussion Die hier zu lesenden Texte liefern Argumente, die die Lernenden als Basis für die Diskussion nutzen können. Ist die Theodizeefrage tatsächlich der "Fels des Atheismus" (G. Büchner) oder gibt es Antworten auf diese existenzielle Frage? dober.de/religionskritik: Theodizee - Der Fels des Atheismus? Die Lernenden begeben sich von hier aus auf die Suche nach Antworten. Die "Inszenierung einer Diskussion der Religionskritiker" aus der Vergangenheit und Gegenwart soll die Anwendung und Vertiefung des Wissens sichern. Dabei soll auch auf die aktuelle Bedeutung und Zukunft der Religion eingegangen werden. dober.de/religionskritik: Religion - Quelle des Glücks oder Selbstbetrug? Hier finden die Lernenden alle Materialien für Vorbereitung und Durchführung einer Podiumsdiskussion.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II

Kardinal von Galen - ein (fast) Heiliger?

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler gelangen zu einer kritischen Bewertung der Zuverlässigkeit von Internetinformationen anhand eines Vergleichs Kardinal von Galens mit ihren eigenen Vorstellungen von einem Heiligen.Als "Löwe von Münster" ging Clemens August von Galen in die Geschichte ein. Er stellte sich öffentlich gegen das Euthanasie-Programm der Nazis. Wegen des Widerstands gegen das NS-Regime wurde er nun selig gesprochen. Das Verhalten von Galens während der Nazizeit ist aber durchaus umstritten und soll von den Schülerinnen und Schülern kritisch beleuchtet werden. Zudem wird die Frage erörtert, was einen "Heiligen" charakterisiert und ob von Galen diesen Ansprüchen entspricht.Die Unterrichtseinheit wurde an einem Berufskolleg in der Praxis erprobt, wird hier aber auch für die Sekundarstufen angeboten. Der Lehrplan des Faches Evangelische Religionslehre für die Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung, beinhaltet eine nicht vollständige Liste mit Hinweisen zu Themen des Religionsunterrichtes. Das Thema der Unterrichtsreihe "Die Kirchen und der Nationalsozialismus" wird nicht explizit genannt. Es ist jedoch über das zur Dimension "Zeit" gehörende Thema "Religions- und Kirchengeschichte" und das unter der Dimension "Leben" genannte Thema "Zivilcourage" legitimiert. Unterrichtsablauf Der Ablauf der Unterrichtsstunde wird hier detailliert mit Einbindung der Arbeitsmaterialien erläutert. Didaktische Überlegungen Hier werden einige didaktische Überlegungen zu Themenauswahl und Einbindung in den Unterricht erläutert. Fachbezogene Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Ansprüche an einen Heiligen aus der Zeit des Nationalsozialismus beschreiben. prüfen, ob Kardinal von Galen diesen Vorstellungen entspricht. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Informationen zu von Galen aus dem Internet auswerten. die Zuverlässigkeit von Informationen aus dem Internet kritisch bewerten. Soziales Lernen Die Schülerinnen und Schüler sollen sich an der Partner- und Gruppenarbeit zu von Galen aktiv beteiligen. Informationen zu Kardinal von Galen in der Gruppe austauschen. für ihre Einschätzung von Galens sachlich argumentieren. ein differenziertes Urteil zu von Galen bilden. Thema Kardinal von Galen - ein (fast) schon Heiliger? Autor Andreas Otte Fach Religion, Ethik Zielgruppe Sekundarstufe II, Berufsschule Zeitraum 1 Unterrichtsstunde Technische Voraussetzungen Computer mit Internetanschluss In der Motivationsphase wird eine PowerPoint-Folie mit der Schlagzeile einer Internetzeitung und zwei Fotos (von Galen, Seligsprechung von Galens) verwendet. Dies soll die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler fokussieren und ihr Vorwissen zu von Galen aktivieren. Anhand der Schlagzeilen können die Schülerinnen und Schüler dann in der Spontanphase Vorwissen zu von Galen nennen. Es muss davon ausgegangen werden, dass von Galen nicht allen Lernenden bekannt ist. In einem zweiten Schritt wird den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit gegeben, ihre Anforderungen an einen Heiligen aus der Zeit des Nationalsozialismus zu beschreiben. In der folgenden Phase der Arbeitsplanung formulieren die Schülerinnen und Schüler konkrete Fragen, anhand derer sie von Galens Biografie auf ihre "Heiligkeit" untersuchen wollen. Zudem informiert die Lehrkraft kurz über den geplanten weiteren Verlauf der Unterrichtsstunde. In der Informationsphase arbeiten die Schülerinnen und Schüler in selbst gebildeten Paaren an je einem Computer. Die Lernenden werden mittels farbiger Karteikarten in zwei Großgruppen eingeteilt. Eine Gruppe wertet ausschließlich kritische und die andere ausschließlich positive Internetquellen aus. Die Schülerinnen und Schüler beider Gruppen gelangen somit zu gegensätzlichen Bildern von Galens. Eine freie Internetrecherche zu von Galen würde einige Schüler inhaltlich noch überfordern. Daher erhalten sie ein Arbeitsblatt als Word-Dokument, auf welchem die benötigten Internet-Links vermerkt sind. Ihre Ergebnisse halten die Schüler in Stichworten auf Karteikarten fest. Abschließend signalisieren sie im Plenum ihre Einschätzung von Galens mittels farbiger Karten. In der Diskussionsphase finden sich die Schüler mittels der Karteikarten zu neuen Vierergruppen zusammen. Jede Gruppe besteht aus je zwei Mitgliedern verschiedener Paare der beiden Großgruppen aus der Informationsphase. So soll in der Kleingruppe eine höhere Aktivität aller Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Durch die kontroverse und damit intensivere Kommunikation wird die Integration der neuen Lernenden gefördert. In der Gruppe versuchen sie, zu einer gemeinsamen Einschätzung von Galens zu gelangen. In der Reflexionsphase signalisieren die Schülerinnen und Schüler ihr Gruppenergebnis und das vorausgehende Ergebnis der Partnerarbeit in einem Meinungsbild mittels farbiger Karten. Davon ausgehend bewerten sie die Arbeit mit Internetquellen kritisch. Zum Abschluß erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Aufgabenblatt als Hausaufgabe. Offene Fragen sollen beantwortet und Entscheidungen begründet werden. Das Medium Internet hat für die Schülerinnen und Schüler eine unmittelbare und starke Gegenwartsrelevanz. Es ist ihre bevorzugte Informationsquelle. Das Thema der Unterrichtsreihe hat als historisches Thema keinen unmittelbaren Gegenwartsbezug für die Lernenden. Allerdings ist die Seligsprechung von Galens in den Medien gewürdigt worden. Ein kritisches Bewusstsein für die im Internet dargebotenen Informationen ist für die berufliche und private Zukunft der Schülerinnen und Schüler unverzichtbar. Dem Thema der Unterrichtsstunde kommt zukünftige Relevanz zu, da sie in Beruf und Privatleben Situationen erleben werden, die Zivilcourage erfordern. Von Galen kann hier als ein Beispiel gelten. Anhand ausgewählter Internetquellen erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass auch die in diesem Medium gebotenen Informationen kritisch hinterfragt werden müssen. Die Auseinandersetzung mit von Galen steht stellvertretend für das Verhalten weniger katholischer Bischöfe, die sich dem NS-Regime gegenüber partiell widersetzlich verhielten. Zudem wird an von Galen exemplarisch das Schülerverständnis zu den "Heiligen" konkretisiert. Das Internet ist für die Schülerinnen und Schüler als Thema unmittelbar zugänglich. Die Themen der Unterrichtsreihe sind aufgrund ihrer politischen Komplexität und der historischen Distanz für die Schülerinnen und Schüler schwer zugänglich. Daher soll anhand konkreter Personen der Zugang erleichtert werden. Die Biografie von Galens wird ausschließlich mit Fokus auf seiner Haltung zum Nationalsozialismus betrachtet. Die Frage der "Heiligkeit" wird in der Stunde auf das Schülerverständnis reduziert. Zwischen "Seligen" und "Heiligen" wird nicht differenziert. Eine theologische Auseinandersetzung findet anhand der konfessionsspezifischen Hausaufgabe in der Folgestunde statt. Dann wird auch der Unterschied zwischen Seligkeit und Heiligkeit thematisiert werden. Das Interesse für das Medium Internet ist bei den Schülerinnen und Schülern so hoch, dass sie häufig nur mittels der Klassenraumsoftware von der Nutzung des Internets während anderer Arbeitsphasen abzuhalten sind. Da das Thema der Unterrichtsreihe aus einem Vorschlag der Lerngruppe resultiert, kann mit einem Grundinteresse der Schülermehrheit gerechnet werden. Einige Schülerinnen und Schüler zeigten ein weniger starkes Interesse an dem historischen Thema. Durch eine kommunikationsförderliche Methode soll die Motivation gefördert werden. Härle, Wilfried: Dogmatik, Berlin, New York, 2/2000. Lutherisches Kirchenamt (Hrsg.): Unser Glaube. Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche, Gütersloh 4/2000. Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Lehrplan für das Berufskolleg in Nordrhein-Westfalen. Evangelische Religionslehre. Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung, Frechen 2004.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II