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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Geschichte des Universums: Erstellen von Zeitachsen

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial von ESERO Germany setzen sich die Lernenden mit der Geschichte des Universums auseinander. Dies geschieht mittels der Erstellung von Zeitstrahlen. Die Weiten des Universums sind unendlich und teils unergründlich. Die Zahlen, mit denen bei der Erforschung des Universums gerechnet wird, sind oftmals so groß, dass sie unser Vorstellungsvermögen sprengen. Gerade für junge Lernende ist das hohe Alter des Universums möglicherweise nur schwer zu verstehen und in die richtige Perspektive zu rücken. Mit dieser kreativen und mathematischen Forschungsaufgabe können Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Hauptereignisse der Geschichte des Universums gewinnen und sie auf den leicht verständlichen Zeitmaßstab eines Jahres übertragen. Das Arbeitsmaterial umfasst Hintergrundinformationen zu folgenden Thematiken: Eine kurze Geschichte des Universums Asteroiden Kometen Millionen, Milliarden und Zehnerpotenzen Darüber hinaus gibt es für die Lernenden einen Aufgabenblock mit Arbeitsblättern, welcher sich der Erstellung einer persönlichen Zeitachse sowie einer Zeitachse für das Universum widmet. Dazu gibt es Informationen zur Berechnung von Zeitmaßstäben sowie zu Schlüsselereignissen in der Geschichte des Universums. Eine Lehranleitung sowie Lösungen der Arbeitsblätter für die Lehrkraft sind ebenfalls im Material enthalten. Bei den Aufgaben in diesem Arbeitsmaterial arbeiten die Schülerinnen und Schüler gruppenweise, um Zeitachsen zu erstellen: zunächst eine für ihr eigenes Leben und dann eine für die Hauptereignisse in der Geschichte des Universums. Anschließend rechnen sie die Ereignisse in der Geschichte des Universums auf den Maßstab eines Jahres um, um ein besseres Gefühl für die Verhältnisse der zeitlichen Abläufe zu gewinnen. Ferner untersuchen die Lernenden die Ereignisse und erstellen Werkstücke als Begleitinformation, um sie schließlich vor der Klasse zu präsentieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass das Universum sehr alt ist. lernen, dass die Erde erst vor relativ kurzer Zeit entstand. lernen, dass die Menschen erst seit relativ kurzer Zeit auf der Erde leben. lernen die Erstellung einer Zeitachse von Ereignissen ab dem Beginn des Universums bis heute. lernen den Einfluss von Einschlägen auf die Entwicklung der Erde. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen an ihren Zeitachsen. präsentieren ihre Forschungsergebnisse im Plenum.

  • Physik / Astronomie / Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

All.täglich: Erfindungen der Raumfahrt

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial von ESERO Germany regt die Lernenden dazu an, sich auf alltagsbezogene Art und Weise mit Erfindungen aus der Raumfahrt auseinanderzusetzen. Dazu arbeiten sie in Gruppen und erstellen Präsentationen zu unterschiedlichen Themen.Die Erforschung des Weltraums und die Forschung unter Weltraumbedingungen liefert seit Jahrzehnten Wissen und Innovationen für die gesamte Menschheit. Viele dieser neuen Technologien haben allerdings nicht nur für die Raumfahrt einen Nutzen. So trägt die Weltraumforschung oft ganz gezielt, manchmal aber auch auf ungeahnte Weise, zu einer Verbesserung unserer Lebensweise bei. Einige Beispiele solcher Erfindungen hat das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt e.V. in einer Ausstellung zusammengetragen. Die "All.täglich INNOSpace Expo" präsentiert in sechs verschiedenen Kategorien 29 unterschiedliche Forschungen und Erfindungen, die unser Leben in Zukunft verändern könnten . Das Arbeitsmaterial enthält Informationstexte für Schülerinnen und Schüler zu den folgenden Themen, die als Grundlage für die Präsentationen dienen können: Brennstoffzellen ISS Solarenergie Wettervorhersage aus dem All Augenlasern Gleitsichtgläser Mit diesen Arbeitsblättern erhalten die Schülerinnen und Schüler die Chance, sechs unterschiedliche physikalische Erfindungen kennenzulernen, diese selbst aufzuarbeiten und anschließend zu präsentieren. So entsteht eine eigene kleine Weltraumausstellung im Klassenraum, mit der die Lernenden das Thema Weltraumforschung auf eine alltagsnahe und handlungsbezogene Art erfahren . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entdecken eine physikalische Erfindung oder Innovation der Raumfahrt. arbeiten diese Erfindung binnendifferenziert aus und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse anschaulich. erkunden weitere Erfindungen und Innovationen in individueller Geschwindigkeit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen Präsentationen zu ihren Arbeitsergebnissen gegebenenfalls mit PowerPoint. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Gruppen. präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

"Der Prozess" von Franz Kafka: motivierender Einstieg in die Lektüre

Unterrichtseinheit
14,99 €

AKTUALISIERT: In dieser Unterrichtseinheit zu Franz Kafkas Roman "Der Prozess" setzen sich die Lernenden zur Leseförderung sowohl rezeptiv-analytisch als auch handlungs- und produktionsorientiert mit dem Roman auseinander. Sie erarbeiten gezielt komische Aspekte des eher düsteren Textes.Die Unterrichtsvorschläge dieser kurzen Sequenz fordern die Schülerinnen und Schüler zur Förderung der Lesekompetenz dazu auf, sich auf eine etwas andere Art mit der rätselhaften Geschichte um Josef K. auseinanderzusetzen. Die drei Arbeitsblätter zu "Der Prozess" können dabei auch als Differenzierungsangebot im Rahmen einer Unterrichtseinheit zu Kafka eingesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten weitgehend selbstständig in Einzel- und Paararbeit. Die Ergebnisse können in Plenumsphasen ausgetauscht und diskutiert werden. Franz Kafkas "Der Prozess" im Unterricht In vielen Bundesländern zählt Kafkas Roman "Der Prozess" zu den Standardthemen der Kurs- oder Oberstufe. Um die Schülerinnen und Schüler für das Abitur entsprechend vorzubereiten, wird dieses als schwierig geltende Werk im Unterricht meist über mehrere Wochen hinweg zum Thema gemacht: Zentrale Textstellen werden textimmanent interpretiert (close reading, detaillierte Textanalyse), Figurenkonstellationen untersucht, die vielfältigen Deutungsansätze der Kafka-Forschung (zum Beispiel psychologische, theologische, biografische Deutung) mithilfe von Sekundärtexten erarbeitet und ansatzweise diskutiert. Die Lust am Lesen, zu der Kafkas komische Seiten beitragen können, bleibt dabei allerdings oft auf der Strecke. An dieser Stelle jedoch setzt die vorliegende Unterrichtseinheit an. Vorkenntnisse Die Arbeitsblätter können mit und ohne Kenntnis des Romans eingesetzt werden. Sie eignen sich für einen motivierenden Einstieg in die Romanlektüre ebenso wie für einen Exkurs, in dem die Lust am Lesen im Vordergrund steht. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler werden für die ambivalente Wirkung von Kafkas Texten sensibilisiert. Sie erkennen, dass die "Bedeutung" eines Textes nicht nur vom Autor, sondern auch vom Leser konstruiert wird. Methodische Analyse Die Arbeitsblätter 1 und 2 regen die Schülerinnen und Schüler zur aktiven und produktiven Auseinandersetzung mit den komischen Aspekten in Kafkas "Der Prozess" an. Die Lernenden suchen einmal ganz bewusst sowohl nach komischen als auch nach bedrückenden Textstellen im Romananfang. Durch gestaltendes Vorlesen bringen sie dabei ihre Lesart zum Ausdruck. Auch die Internet-Recherche (Arbeitsblatt 3) zur Editionsgeschichte und zur berühmten Handschrift des Romanfragments macht den Lernenden den Konstruktionscharakter von "Bedeutung" bewusst. Gleichzeitig lernen sie wichtige Institutionen der Literaturforschung, das Literaturmuseum der Moderne und das Deutsche Literaturarchiv in Marbach/Neckar, kennen – die übrigens auch einen realen Besuch lohnen! Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich produktiv mit dem Romananfang von Kafkas "Der Prozess" auseinander. üben das textnahe Lesen. interpretieren und präsentieren den Text durch lautes Vorlesen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erforschen relevante Internetseiten zu Kafkas "Der Prozess". verarbeiten die gefundenen Informationen. reflektieren die Bedeutung von Geräten (Hand und Stift, Schreibmaschine, Computer) für den Prozess des Schreibens und die Entstehung von Texten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren unterschiedliche Arbeitsergebnisse. stellen ihre Ergebnisse im Plenum vor.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Stolz – ICH zu sein: Workshopmaterial zum Thema Diversität im Klassenzimmer

Kopiervorlage

Diese Workshopmaterialien für Kinder und Jugendliche der LGBTQIA+-Community haben das Ziel, sich mit verschiedenen Körperbildern auseinanderzusetzen. Dabei lernen sie, aktiv über den Einfluss gesellschaftlich normierter Schönheitsideale und Stereotypen nachzudenken und üben, wie sie die damit verbundenen Botschaften in Frage stellen können. Stolz – ICH zu sein ist ein zweistündiger Workshop zum eigenen Körperbild für LGBTQIA+-Jugendliche und ihr Allyship (Verbündete) im Alter von 13 bis 16 Jahren. LGBTQIA+ ist eine Abkürzung für Lesbian, Gay, Bi, Trans, Queer und Intersex. Auf Deutsch: lesbisch, schwul, bisexuell, trans, queer und intersexuell. Das sind Beschreibungen für sexuelle Orientierungen und Formen von Identitäten. Es gibt viele Varianten dieses Akronyms, die weitere Identitäten miteinschließen. Das (+) weist darauf hin. Im Workshop setzen sich die Jugendlichen mit verschiedenen Einflüssen auseinander, die sie unter Druck setzen, ihr äußerliches Erscheinungsbild zu verändern. Sie lernen Fähigkeiten kennen, die sie dabei unterstützen, sich dem Druck, den gesellschaftlichen Normen entsprechen zu müssen, entgegenzustellen. Stolz – ICH zu sein hat das Ziel, alle in der Gruppe dazu anzuregen, aktiv über den Einfluss gesellschaftlich normierter Schönheitsideale nachzudenken und zu üben, wie man die damit verbundenen Botschaften auf unterschiedliche Weise infrage stellen kann. Einsatz der Workshopmaterialien im Unterricht Die Workshopmaterialien eignen sich für den Einsatz in Sonderunterrichtsstunden und Blockwochen rund um die Themen Diversität und Körperbilder, aber auch beispielsweise für Einheiten im Rahmen des Sexualkundeunterrichtes in Klassen, in denen Kinder und Jugendliche der LGBTQIA+-Community Teil des Klassenverbundes sind. Idealerweise wird der Workshop innerhalb einer Doppelstunde oder zwei aufeinanderfolgenden Einheiten umgesetzt. Für die Anleitung des Workshops wird die Durchführung durch Personen aus der oder mit engen Verbindungen zu der LGBTQIA+-Community empfohlen. Der Austausch mit Mitgliedern der queeren Community als Unterrichtsgäste ist dabei ebenfalls denkbar. Projekthintergrund Entwickelt wurde Stolz – ICH zu sein von Fachleuten für Körperbilder und LGBTQIA+-Organisationen in Zusammenarbeit mit queeren Jugendlichen, um sich gezielt damit zu befassen, wie es ist, in unserer Welt jung, queer und authentisch zu leben. Ziel ist es, die Betreffenden zur eigenen Individualität zu ermutigen und gleichzeitig kulturelle Botschaften sowie den gesellschaftlichen Druck zu erkunden und zu hinterfragen, welche es uns schwer machen können, unser authentisches ICH auszuleben. Stolz – ICH zu sein basiert auf Forschungsergebnissen, aufgrund der Aktualität konnte noch keine Langzeitevaluation im Rahmen von Studien mit queeren Kindern und Jugendlichen erfolgen. Bis es Studien zu diesem Workshop speziell mit LGBTQIA+-Jugendlichen gibt, wird geraten, sich bei der Durchführung eng an die im Folgenden dargestellten Empfehlungen zu halten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren aktiv den Einfluss gesellschaftlich normierter Schönheitsideale, wie sie auch in den (sozialen) Medien zuhauf repräsentiert werden. hinterfragen die gesellschaftlich normierten Schönheitsideale und üben, sich von dem in den Medien dargestellten vermeintlichen Ideal zu lösen. erkennen gesellschaftlich geprägte Stereotypen und hinterfragen diese kritisch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein ausgeprägteres Selbstwertgefühl gegenüber ihrer eigenen Identität sowie der ihrer Mitmenschen um sie herum. werden ermutigt, ihre Individualität zu finden und stolz auf sie zu sein. werden sensibilisiert, umgangssprachliche diskriminierende Ausdrücke zu erkennen und sie bewusst zu vermeiden, um andere nicht zu verletzen – und miteinander wertschätzend umzugehen.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

"The Hill We Climb" and the voice of black feminism

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial zum Thema "The Hill We Climb", dem aktuellen Inaugural Poem der amerikanischen Lyrikerin Amanda Gorman, wird die Brücke zwischen Kunst, politischem Weltgeschehen, aktuellen Gesellschaftsthemen und Sprache geschlagen. Amanda Gorman steht für eine neue Generation und agiert als starke Stimme des "Black Feminism".Am 20. Januar 2021 trug eine junge afroamerikanische Frau bei der Amtseinführung des 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten Amerikas, Joe Biden, das Gedicht "The Hill We Climb" vor. Für Amanda Gorman, eine gerade einmal 23-jährige Lyrikerin, war dies eine große Ehre. Die Tradition des Inauguration Poets besteht seit den 1960er Jahren. Seit damals gab es sechs Inauguration Poets , die ihre Gedichte bei Amtseinführungen von demokratischen Präsidenten vortrugen. In der Regel trifft der Präsident die Wahl, welchem Künstler beziehungsweise welcher Künstlerin diese Ehre zuteil werden soll. Inhaltlich sind die Inauguration Poems dem Anlass entsprechend patriotisch geprägt. Oftmals wird in ihnen auf den Zeitgeist reagiert. Das vorliegende Material beschäftigt sich mit den sprachlichen und lyrischen Elementen des Gedichts sowie mit der gesellschaftlich-politischen Bedeutung des Werks. Weiterhin wird thematisiert, welche Rolle die Dichterin für ihr eigenes Werk hier spielt und welche Bedeutung ihr in Bezug auf ihr eigenes Gedicht zukommt. Das Arbeitsmaterial zu "'The Hill We Climb' and the voice of black feminism" besteht aus vier aufeinander aufbauenden Arbeitsblättern mit folgenden Themenschwerpunkten: "A poem for Mr. President: The tradition of inauguration poems and the political power behind it." Dieses Arbeitsblatt führt in die Tradition der Inauguration Poetry ein und gibt einen Überblick über die politische Bedeutung und die Verbindung von Literatur, Gesellschaft und Politik im amerikanischen Sprachraum. "The language of hope: Style and figures in 'The Hill We Climb'". Mithilfe dieses Arbeitsblattes nähern sich die Schülerinnen und Schüler den sprachlichen Aspekten des Gedichts. "'Skinny Black girl' – Amanda Gorman and her role in the black feminism movement." Dieses Arbeitsblatt widmet sich der Dichterin als Person, ihrer Inspirationsquellen und ihrer eigenen Bedeutung als Feministin. Der Begriff des "Black Feminism" spielt hierbei eine zentrale Rolle. "'The Hill We Climb' and the voice of Black Feminism". In diesem Arbeitsblatt wird ein Blick auf einen weiteren Vortrag Amanda Gormans geworfen und das Thema wird abgerundet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen ein Gedicht beziehungsweise Teile eines Gedichts in englischer Sprache. kennen und analysieren Stilmittel in Lyrik. informieren sich über einem besonderen Teil der US-amerikanischen politischen Kultur. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren eigenständig im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben das Vortragen in englischer Sprache im Plenum. sprechen und lesen frei in der einer Peer-Gruppe. formulieren Feedback und setzen sich eigenständig Arbeitsziele.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Hoch hinaus – Ein Geheimtipp für die Berufsorientierung

Fachartikel

Der Fachartikel stellt das Gerüstbauer-Handwerk als spannendes Beispiel für moderne Berufswelten im Unterricht vor. Lehrkräfte erhalten Einblicke in die Ausbildung und Anforderungen dieses vielseitigen Handwerksberufs und erfahren, für welche Schülerinnen und Schüler der Beruf besonders interessant ist – etwa für solche, die mathematikbegeistert, energiegeladen und teamfähig sind.

  • Fächerübergreifend / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht

Giorgio Parisi und die Funktionsweise komplexer Systeme

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema "Giorgio Parisi und die Funktionsweise komplexer Systeme" schlägt anschaulich und praxisnah den Bogen von Parisis "Theorie komplexer Systeme" hin zu einfachen und aktuellen Beispielen. Dazu gehören die Auswirkungen von Schiffshavarien auf weltweite Lieferketten oder die Prognose des Verhaltens von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei Benzinpreiserhöhungen.2021 wurde Giorgio Parisi mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Das Nobelkomitee würdigte seine Vorarbeiten zum Verständnis "Komplexer Systeme", die maßgeblich zur Entwicklung komplexer Klimamodelle und zu den heutigen Klimaprognosen beigetragen haben. Das Arbeitsmaterial führt die Schülerinnen und Schüler in vier methodisch variierenden Lernrunden von den Disziplinen des Nobelpreises zu einem ersten Verständnis von komplexen Systemen. Dieses Verständnis wird dann an zwei alltagsnahen Beispielen – in einem Ursache-Wirkungszusammenhang bei der Störung internationaler Lieferketten und in einem Reaktions-Modell für das Verhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern auf Preiserhöhungen bei relativ starren Nachfragefunktionen – vertieft. Passend zu diesem Arbeitsmaterial gibt es eine Unterrichtseinheit Ein Nobelpreis für das Klima im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen das Wesen komplexer Systeme und können es beispielhaft erklären. konstruieren soziale und wirtschaftliche Modelle. analysieren Wirkungszusammenhänge. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und strukturieren themenrelevante Informationen aus Medienangeboten. planen und entwickeln Medienprodukte in vorgegebenen Formaten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verständigen sich auf Modelle der Realität und kommen im Team zu gemeinsamen Lösungen. können ihre Ergebnisse gemeinsam präsentieren und öffentlich vertreten.

  • Physik / Astronomie / Geographie / Jahreszeiten / Wirtschaft / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Handwerk liegt in der Natur des Menschen

Fachartikel

Dieser Fachartikel zeigt, wie lehrplanrelevante Themen mit lebensweltnahen Bezügen zum Handwerk verbunden werden können. Von der Berechnung des Energiebedarfs für warmes Wasser über den Dreisatz beim Gerüstbau bis zur Biologie der Haare – handwerkliche Kontexte bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für den fächerübergreifenden Unterricht. Zudem werden der Wirtschaftszweig Handwerk, die Vielfalt der Ausbildungsberufe und Karrierewege beleuchtet. Handwerk in meinem Unterricht?! Ich bin doch Deutsch-Lehrkraft! Unterricht individuell auszurichten gestaltet sich nicht immer leicht, denn die Zeitfenster in den dichten Fachcurricula zeigen sich gewohnt eng. Aber wie ist es möglich, trotzdem auch zeitaktuelle, außer-curriculare Inhalte weiterhin einzubinden, die für die eigene Klasse, für die Region und gar Bundesländer von tragender Bedeutung sind? Kann man als Lehrkraft aus dem eigenen Unterrichtsgeschehen heraus tatsächlich einen Wandel mitgestalten, eine neue Perspektive eröffnen, an gesellschaftlichen Entwicklungen teilhaben? Lehrkräfte wissen, dass das möglich ist, denn sie greifen Impulse der Zeit auf, nehmen sie in ihren Unterricht und öffnen damit Augen und Ohren der Lernenden zu Belangen unserer Zeit. Und dies kann ganz unterschiedliche Themengebiete betreffen. Blickt man beispielsweise auf das Handwerk, so stellt man seit Jahren einen deutlichen Rückgang an Auszubildenden sowie eine kongruente Zunahme an unbesetzten Ausbildungs- und Lehrstellen fest (ZDH. Online). Überall fehlt es an qualifizierten Fachkräften; Handwerkerinnen und Handwerker sind daher begehrter denn je. In allen Bereichen des alltäglichen Lebens werden sie gebraucht und geschätzt, ihre beruflichen und finanziellen Erfolgsaussichten sind mithin äußerst gut. Erlerntes setzen sie dabei konkret um und sehen das eigens Geschaffene als Resultat ihres Werkens. Kann und sollte man als Lehrkraft dazu beitragen, den Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen Handwerk näher zu bringen und wie kann dies geschehen? Ja, indem für Lernende interessante Themen mit Lebensweltbezug im Unterricht behandelt werden, die indirekt auch eine Schnittstelle zur Welt des Handwerks und zugleich zum Curriculum des jeweiligen Faches bilden. Das können Themen sein wie das Warmwasser , mit dem man sich morgens duscht – der Energiebedarf zur Erwärmung des Wassers lässt sich im Physikunterricht berechnen und seine Nachhaltigkeitspotenziale in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern diskutieren. Themen wie der Dreisatz , den jeder und jede in den vielfältigsten Lebenssituationen anwenden kann, daher lehrplanrelevant im Fach Mathematik ist und darüber hinaus auch von Gerüstbauerinnen und Gerüstbauern genutzt wird. Oder einer der wichtigsten Identitätsfaktoren, vor allem im Jugendalter – die Haare – ist biologisch betrachtet eine wahre Wunderwelt, in der sich besonders Friseurinnen und Friseure galant bewegen. Handwerk steckt in mehr Themen als man denkt – und auch in mehr Regionen. Warum also nicht auch im Sinne außerschulischen Lernens den Satz des Pythagoras am frisch errichteten Gerüst um die Ecke visualisieren oder die Warmwasseraufbereitung in der Schule vor Ort erfahren? Sie sehen: Genau hier können Lehrkräfte ansetzen. Was ist Handwerk? Das Handwerk bezeichnet sich selbst als "die Wirtschaftsmacht von nebenan". In Deutschland hat die Branche über fünf Millionen Beschäftigte, eine Million Betriebe und erzielt einen Jahresumsatz von 650 Milliarden Euro (ZDH. Online). Das handwerkliche Gewerbe wird in Deutschland verbindlich durch das Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) festgelegt und geregelt (HwO. Online). In fast allen Lebensbereichen werden die Fertigkeiten und das Know-how von Handwerkerinnen und Handwerkern gebraucht. "Die handwerkliche Tätigkeit, die von der industriellen Massenproduktion abzugrenzen ist, ist eine selbständige Erwerbstätigkeit auf dem Gebiet der Be- und Verarbeitung von Stoffen sowie im Reparatur- und Dienstleistungsbereich" (Gabler Wirtschaftslexikon. Online). Wolfgang Herzog, selbst erfahrener Handwerker, macht darauf aufmerksam, dass der Begriff "Handwerk" sich aus den beiden Wörtern "Hand" und "Werk" formt und dabei bereits das Wesentliche eines Handwerksberufs zusammenfasst: Nämlich mit den eigenen Händen etwas herzustellen, was einen Nutzen hat (Herzog 2012: 13). Dabei stehen den Händen heute vielfach hochinnovative, häufig digitale Werkzeuge zur Seite. Entscheidend ist und bleibt aber die individuelle Leistung oder Problemlösung des Handwerks im Gegensatz zur Massenproduktion.

  • Fächerübergreifend

Datenschutzrecht für und an Schulen: Grundlagen und Blick auf Videokonferenz-Systeme

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel geht es um das Thema "Datenschutzrecht für Schulen" und seine Bedeutung für den Schulalltag. Dabei wirft Dr. Florian Schröder, Jurist und Experte für Schulrechtsfragen, auch einen Blick auf Videokonferenz-Systeme. Nicht nur Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch Eltern finden hier wissenswerte Informationen zu datenschutzrechtlichen Grundsätzen. Der vorliegende Beitrag ist Teil einer systematischen Einführung in das Schulrecht und in schulrelevante weitere Rechtsgebiete. Bereits erschienen sind Verfassungs- und grundrechtliches Fundament von Schule Einführung in das allgemeine Verwaltungsrecht für Schule Rechte und Pflichten der Schulleitung Rechte und Pflichten der Lehrkräfte Einführung in das Schulrecht: der rechtliche Rahmen der Konferenzarbeit Schulische Sanktionen gegenüber Schülerinnen und Schülern: Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen Einführung in das Schulrecht: Aufsicht und Haftung Einführung in das Schulrecht: Urheberrecht für Schulen Da das Schulrecht in wesentlichen Teilen Landesrecht ist, ist es nicht möglich, auf die Rechtslage jedes der 16 Bundesländer im Detail einzugehen. Dort, wo landesrechtliche Regelungen maßgeblich sind, wird in der Beitragsserie daher stellvertretend für die Flächenländer jeweils anhand des niedersächsischen Landesrechts erläutert, stellvertretend für die Stadtstaaten steht das hamburgische Landesrecht. Verfassungsrechtliche Grundlagen Grundlage des Datenschutzrechts ist (mittlerweile) die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (EU-DSGVO), die allerdings aufgrund vielfacher Öffnungsklauseln und unbestimmter Rechtsbegriffe einer landesrechtlichen und auch themenspezifischen Konkretisierung bedarf. Diese wurde in allen Bundesländern zum Mai 2018 (teilweise auch bereits mit neuerlichen Änderungen seitdem) umgesetzt, so in Niedersachsen in § 31 des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) und diversen ergänzenden Regelungen (zum Beispiel dem Runderlass "Aufbewahrung von Schriftgut in öffentlichen Schulen; Löschung personenbezogener Daten" und dem Runderlass "Verarbeitung personenbezogener Daten auf privaten Informationstechnischen Systemen (IT-Systemen) von Lehrkräften") und in Hamburg durch §§ 98 ff. des Hamburgischen Schulgesetzes (HmbSG) und der Schul-Datenschutzverordnung (Schul-DSV). Regelungsgegenstand Durch das Datenschutzrecht geschützt werden (nur) sogenannte "personenbezogene Daten". Diese definiert Artikel 4 der DSGVO wie folgt: "Personenbezogene Daten" [sind] alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person [...] beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann." Datenschutzrechtliche Grundsätze Das Datenschutzrecht ist zumeist sehr ausführlich und kleinteilig geregelt. Um dabei den Überblick zu behalten, empfiehlt es sich, sich einige Grundsätze vor Augen zu führen, mittels derer sich in jeder Regelung der rote Faden erkennen lässt: Die Grundlagen des Datenschutzrechts stammen bereits aus dem sogenannten Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahre 1983. Danach ist Datenerhebung durch staatliche Stellen verboten, sofern es keine Erlaubnisnorm oder Zustimmung der Betroffenen gibt; dürfen nur so wenige Daten wie nötig erhoben werden (Grundsatz der "Datensparsamkeit"); darf die Datenverarbeitung nur zum ursprünglichen Zweck erfolgen (Grundsatz der Zweckbindung und Verbot von staatlichem "big data"); ist eine Weitergabe der Daten an Dritte nur mit Erlaubnisnorm oder Zustimmung der Betroffenen erlaubt. Aus späterer Rechtsprechung hat sich außerdem das "Recht auf Vergessen" ergeben, also ein Rechtsanspruch darauf, dass nicht mehr benötigte Daten gelöscht werden. Durch die EU-DSGVO erstmals mit Rechtsverbindlichkeit festgelegt wurden außerdem das Recht auf Datenkorrekturen auf Antrag Betroffener; die Pflicht zur Sicherstellung von IT- (und damit Daten-) Sicherheit und eine Meldepflicht (innerhalb von 48 Stunden!) gegenüber der/dem Landesdatenschutzbeauftragten bei Datenschutzverletzungen. Neue Instrumentarien aus der EU-DSGVO Neben einer Konkretisierung der zuvor dargestellten Grundsätze hat die DSGVO auch einige Neuerungen gebracht. Wesentlich sind dabei die Pflicht, Verzeichnisse der (Daten-) Verarbeitungstätigkeiten zu führen (Artikel 30 Absatz 1 DSGVO), Vereinbarungen zur Auftragsdatenverarbeitung mit dem Schulträger und etwaigen externen IT-Dienstleistern abzuschließen (Artikel 28 DSGVO) und Betroffene proaktiv über Datenverarbeitungen zu unterrichten (Artikel 13 DSGVO). In den landesrechtlichen Regelungen finden sich hierzu jeweils Konkretisierungen. Schulische Datenschutzbeauftragte Wie in jeder Behörde muss es auch in Schulen Datenschutzbeauftragte geben. Dies regelt zumeist nicht das Schulrecht, sondern das allgemeine Datenschutzrecht, zum Beispiel § 58 des Niedersächsischen Datenschutzgesetzes (NDSG). Es muss sich um eine fachlich geeignete und weisungsfreie Person handeln, die frei von Interessenkonflikten (also insbesondere nicht Schulleitungsmitglied oder IT-Systemadministrator/in) ist. Als Aufgaben nennen die Gesetze regelmäßig: Unterstützung, Beratung und Überwachung der Einhaltung des Datenschutzes und Zusammenarbeit mit den Landesbeauftragten für den Datenschutz. Speziell: Videokonferenz-Systeme Im Zuge der Corona-Pandemie hat (nicht nur) die schulische Bedeutung von Videokonferenzen exponentiell zugenommen. Hierbei wurden zunächst allenthalben die "Augen zugedrückt", wenn es um Fragen des Datenschutzes ging, da die Aufrechterhaltung eines geregelten Schulbetriebs als Priorität eingestuft wurde. Unterdessen ist etwas Ruhe eingekehrt und ein nüchterner datenschutzrechtlicher Blick angezeigt: Um allerdings beantworten zu können, ob die Nutzung datenschutzkonform ist, muss jedes einzelne Videokonferenz-System (Teams, ClickMeeting , Zoom, iServ, Big Blue Button, Gotomeeting, Jitsi et cetera) individuell durchleuchtet werden, wobei auch die jeweilige Konfiguration der an der einzelnen Schule genutzten Software und Software-Version einen Unterschied machen kann. Als grundsätzliche Linie lässt sich dabei nur festhalten, dass die Nutzung immer dann datenschutzrechtlich problematisch ist, wenn Daten außerhalb des Geltungsbereichs der EU-DSGVO verarbeitet und gespeichert werden, zum Beispiel in den USA. Für viele Schulen muss daher davon ausgegangen werden, dass das genutzte beziehungsweise vom Schulträger zur Verfügung gestellte System nicht vollständig datenschutzkonform ist. Kultusministerien und Schulbehörden sind (außer in Baden-Württemberg) bislang zurückhaltend mit etwaigen Eingriffen, dies dürfte sich aber künftig ändern. Weiterführende Literatur Schröder, Florian (2019). Handbuch Schulrecht Niedersachsen. Köln: Carl Link Verlag.

  • Fächerübergreifend

Cartoon der Woche: Toiletten rein digital

Cartoon

Marodes Schulgebäude? Eindeutige Vorteile einer Online Schule erkennt der Cartoonist Michael Hüter in unserem Cartoon der Woche.

  • Fächerübergreifend

Willkommensklasse für Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine: Landeskunde – ein erster Blick auf…

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zielt darauf ab, geflüchteten Jugendlichen aus der Ukraine in Willkommensklassen an weiterführenden Schulen erste landeskundliche Einblicke in das Aufnahmeland Deutschland zu bieten – von geographischen Fakten und landschaftlichen Eindrücken über Wetter und Klima bis hin zu kulturellen Aspekten. Durch die Beschäftigung mit Sachthemen entstehen wertvolle Gesprächsanlässe, die zur Erweiterung des Wortschatzes, des Lese- und Hörverstehens sowie des Ausdrucksvermögens beitragen.Bildliche Impulse spielen bei dieser Einheit eine entscheidende Rolle. Sie sind verknüpft mit kurzen, einfachen Textpassagen sowie kompakten Aufgabenstellungen. Zentrale Wörter und Textbausteine sind ins Ukrainische sowie auch ins Russische übersetzt , sodass die Schülerinnen und Schüler je nach ihrer Muttersprache eine direkte Übersetzungshilfe erhalten. Diese steht in Klammern direkt hinter der entsprechenden deutschen Formulierung. In Verbindung mit visuellen Eindrücken sind die deutschen Wörter besonders gut lernbar. Auf der inhaltlichen Ebene bieten die eingeplanten Themen dieser Unterrichtseinheit natürlich nur punktuelle und tendenziell grobe Einblicke in die deutsche Landeskunde. Es geht um erste Eindrücke von einem Land, das den meisten ukrainischen Jugendlichen wahrscheinlich noch ziemlich fremd ist. An das hier erarbeitete Basiswissen können sie später – auf einem fortgeschrittenen Sprachniveau – zur Vertiefung anknüpfen. Für den Erwerb der deutschen Sprache leistet die vorliegende Einheit eine wichtige Unterstützung des reinen Sprachunterrichts. Die Verbindung mit inhaltlichen Schwerpunkten lässt die Sprachvermittlung dabei weniger "trocken" wirken und lockert den Schulalltag in einer Willkommensklasse somit erheblich auf. Selbst wenn der inhaltliche und sprachliche Lernzuwachs am Ende der Unterrichtseinheit bescheiden erscheinen mag: Es handelt sich um die berühmten "ersten Schritte", mit denen jeder lange Weg beginnt.Bei den Materialien dieser Unterrichtseinheit sind Bildelemente von zentraler Bedeutung . Sie sind kombiniert mit kurzen deutschen Texten mit einfachem Satzbau und Übersetzungshilfen ins Ukrainische und Russische , welche die Lernenden auch in den kompakt formulierten Aufgabenstellungen finden. Die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler – die sich gegenseitig kaum kennen, eine unterschiedliche Lernmotivation mitbringen und vor allem in verschiedener Weise mit ihrer persönlichen Belastungssituation umgehen – erfordert ein Höchstmaß an Binnendifferenzierung . Gegebenenfalls bietet es sich, weitere Vokabelhilfen an die Hand zu geben, um verschiedenen Sprachniveaustufen gerecht zu werden. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler daher individuell entscheiden, ob sie die Aufgaben einzeln beziehungsweise in Paararbeit oder in kleinen Gruppen bearbeiten. Gehen Sie während der Arbeitszeit durch die Klasse und verschaffen Sie sich einen Eindruck vom Zeit-bedarf der Lernenden, sodass Sie die auswertende Besprechung zu einem realistischen Zeitpunkt beginnen können. Es empfiehlt sich, den Schülerinnen und Schülern während der Aufgabenbearbeitung die Nutzung ihrer Smartphones als weitere Übersetzungshilfe zu gestatten. Dies gilt bei Bedarf auch für die Auswertungsphase. Achten Sie auf eine intensive Besprechung der Aufgaben . Trainieren Sie dabei die Aussprache der Schülerinnen und Schüler, notieren Sie Schlüsselwörter an der Tafel und sparen Sie nicht mit motivierendem Lob . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten grundlegende Einblicke in folgende landeskundliche Themenbereiche: Wesentliche geographische Aspekte Deutschlands Landschaftsformen Wetter und Klima Sehenswürdigkeiten Traditionen und Feiertage Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten (bei Bedarf) in kooperativen Sozialformen. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum. Sprachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren deutschen Wortschatz. trainieren ihre Lesekompetenz. optimieren ihre Aussprache.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Schule der Zukunft: agile und zukunftsorientierte Unterrichtsgestaltung

Fachartikel
5,99 €

Zurzeit ist in vielen bildungspolitischen Debatten die Rede von der Schule der Zukunft. In diesem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann. Besonders wichtig ist dabei eine Neuausrichtung der Lehr-Lern-Methoden sowie eine vertrauensvolle Lehrenden-Lernenden-Beziehung. Was versteht man unter dem Begriff "Schule der Zukunft"? Wir alle wissen, dass der schnelle gesellschaftliche und kulturelle Wandel unsere Lebens- und Arbeitswirklichkeiten rasant verändert. Damit wir deshalb auch in Zukunft handlungs- und wettbewerbsfähig bleiben, ist es wichtig, die schulischen Lehr- und Lernprozesse an diese Veränderungen anzupassen. Besonders bedeutend ist dabei die Digitalisierung. Schulen und Lehrkräfte stehen also zunehmend vor der Frage, in welchen aktuellen und zukünftigen zentralen Bereichen sich das Lernen in der digitalen Welt verändert und wie schulische Lehr- und Lernprozesse zukünftig gestaltet sein müssen. In welchen Bereichen muss sich Schule für das Lernen in der digitalen Welt verändern? Zunächst müssen die Schulen ein modernes Zukunftsbild des digitalen Lernens entwickeln, umsetzen und daran ständig weiterarbeiten. Dann müssen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Persönlichkeiten und Einstellungen selbst auf die veränderten digitalen Lebens- und Arbeitswelten vorbereitet werden. Ein weiterer Bereich betrifft den Unterricht und die schulischen Lehr- und Lernprozesse. Diese müssen modern, digital und zukunftsgerichtet gestaltet werden und natürlich müssen auch die Lehrkräfte auf die veränderten Rollen vorbereitet und kontinuierlich professionalisiert werden. Was wird aktuell unternommen, um solche Zukunftsbilder für das Lernen in der digitalen Welt zu entwickeln? Ich beobachte aktuell, dass in den Schulen zahlreiche Innovationsteams gebildet werden, die an Leitbildern für die moderne Schule der Zukunft arbeiten. Dann wurden den Schulen im Rahmen der Fortbildungsoffensive Budgets zur Verfügung gestellt, die Schulleitungen, Moderatorinnen und Moderatoren der Lehrkräftefortbildung sowie Lehrkräfte dabei unterstützen sollen, das Lehren und Lernen in der digitalen Welt weiterzuentwickeln. Ganz besonders wichtig ist hier, dass bei den Lehrkräften Motivation zur Einleitung des Umbruch, also eine Aufbruchsstimmung zur Neuausrichtung von Lehren und Lernen erzeugt wird. Welche Unterrichtsmethoden unterstützen eine Neuausrichtung der Lehr- und Lernprozesse? Hier ist gerade der Ansatz des agilen Lernens sehr stark im Fokus der aktuellen Debatten. Methodisch kommen hierbei zum Beispiel die Methoden Scrum, Kanban und Design Thinking zum Einsatz. Der Lernprozess besteht beim agilen Lernen aus kurzen, immer wiederkehrenden Etappen, sogenannten Sprints. Die Erkenntnisse, die in diesen einzelnen Sprints gewonnen werden, werden in den darauffolgenden Etappen immer wieder berücksichtigt. So bekommt der Lernprozess viele Zwischenstopps und auch viele Zwischenziele . Die Idee dabei ist, dass die Schülerinnen und Schüler immer neue Lösungswege einschlagen und Veränderungen berücksichtigen. Lernen vollzieht sich dabei also durch Ausprobieren, Revidieren und Einschlagen neuer Lösungswege. Die Lerninhalte sind dabei zwar flexibel, der Ablauf des Lernprozesses ist durch die Kleinschrittigkeit aber sehr stark strukturiert. Was bedeutet das für die Schule der Zukunft? Agiles Lernen verlangt nach meiner Ansicht ein Umdenken von Lehren und Lernen und bedarf einer Abkehr von starren Regelwerken, vielen Hierarchie-Ebenen, umfassenden Dokumentationen, strengen Zuständigkeiten und akribischen Planerfüllungen. Der Blick sollte vielmehr verstärkt auf Individuen und Interaktionen, Gemeinsamkeiten und Miteinander, Begegnungen auf Augenhöhe, Gestaltung von Veränderungsprozessen, Erhöhung der Selbsttätigkeit der Lernenden und Zusammenarbeit aller am Schulleben Beteiligter innerhalb von schlanken Hierarchie-Ebenen gerichtet werden. Wie muss demnach eine zeitgemäße Prüfungskultur aussehen? Lehrkräfte und Lernende fokussieren sich zum Teil noch zu stark auf Tests, Klassenarbeiten und Prüfungen. Letztlich ist dabei das Problem, dass der Lernprozess mit solchen Leistungskontrollen zu statisch ist und mit Ablegen der Prüfung als beendet abgehakt wird. Lernen bedeutet aber eigentlich, sich weiterzuentwickeln und ist ein dynamischer Prozess. Eine zeitgemäße Prüfungskultur müsste also stärker die Entwicklung des Lernenden einbeziehen . Dies geschieht aber oft leider nur nebenbei, zum Beispiel in Gesprächen am Schuljahresende, wenn eine Rückmeldung zu den Leistungen gegeben und die Zeugnisnoten besprochen werden. Welche Möglichkeiten der alternativen Leistungsbewertung gibt es? Zunächst kann man bei der Leitungsbewertung Portfolios, Ergebnisse von kollaborativ und digital erbrachten Leistungen oder beispielsweise selbst geschriebene Erfahrungsberichte prüfen. Ich habe aber auch gute Erfahrungen mit Selbstbeurteilungen von Leistungen im Dialog mit den Lernenden gemacht. Diese Gespräche kopple ich aber nicht an die Zeit der Prüfungen oder Zeugnisse, sondern führe innerhalb kurzer Abstände auch im Tagesgeschäft verteilt Einzelgespräche. Dies hat den Vorteil, dass ich in diesen Gesprächen nicht nur die Arbeitsergebnisse thematisiere, sondern vor allem auch den Prozess, der dahintersteckt. In diesem Zusammenhang bespreche ich auch die Defizite, um diese für die Verbesserung in Zukunft zu nutzen. Ich habe den Fokus im Laufe der Jahre irgendwie verstärkt weg vom Feedback und mehr hin zum Feedforward gelenkt. Denn das beeinflusst den Lehr- und Lernerfolg maßgeblich. Wovon hängt der Erfolg des Lehrens und Lernens in einer Schule der Zukunft ab? Kontrolle, Leitungsbewertungen, viele Regeln und Vorschriften passen nicht zum gemeinsamen agilen Lernen in einer modernen Schule. Der Erfolg der Schule der Zukunft hängt für mich maßgebend vom Vertrauen innerhalb der Lehrenden-Lernenden-Beziehungen ab. Durch welche Merkmale zeichnen sich vertrauensvolle Lehrenden-Lernenden-Beziehungen aus? Aktuellen Studien zufolge ist die Lehr- und Lernatmosphäre ganz besonders wichtig. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler gemeinsam miteinander lachen und auch ernsthaft miteinander arbeiten. Dann ist das Ausmaß der Unterstützung der Lehrkraft beim Lernen wichtig. Das bedeutet, dass die Lehrerin oder der Lehrer allen einzelnen Lernenden gerne bei Lernproblemen hilft und bei allen Lernenden einen Lernzuwachs anstrebt. Alle am Unterricht Beteiligten sollten ihre ehrliche Meinung äußern und ihre Gefühle offen zeigen dürfen. Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler sollten sich Fehler eingestehen und die Eigenheiten der Anderen akzeptieren. Zudem sollten Lehrende und Lernende aufgeschlossen aufeinander zugehen und auf gegenseitige Anregungen eingehen. Und schließlich zeichnet eine respektvolle Lehrenden-Lernenden-Beziehung aus, dass viele persönliche Gespräche miteinander geführt werden und auch nonverbal miteinander kommuniziert wird. Die Merkmale des Vertrauens sind also maßgebende Faktoren für die geforderte zeitgemäße und moderne Gestaltung von Unterricht und schulischen Lehr- und Lernprozessen in der Schule der Zukunft.

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