Unterrichtsmaterialien → Grundschule

Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Einigen Kindern fällt es schwer, sich auf den Unterricht zu konzentrieren. In dieser Unterrichtseinheit werden Übungen vorgestellt, die Konzentrationsfähigkeit von Kindern spielerisch fördern.

Tipp der Redaktion

Natur und Umwelt

Mit diesem Material erforschen die Lernenden Lebensweise und Eigenschaften des Regenwurms.

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Geometrische Formen: zweidimensionale Figuren übertragen

Kopiervorlage

Auf diesem Arbeitsblatt zum Thema Geometrie zeichnen die Kinder der Grundschule Schiffe, die aus ebenen geometrischen Formen bestehen, in einem größeren Maßstab ab. Zur Orientierung dient dabei ein Raster.Geometrische Formen sind ein selbstverständlicher Teil der natürlichen und vom Menschen gemachten Umwelt. Häufig sind Kindern viele dieser Formen durch außerschulische Erfahrungen schon vor dem ersten Geometrie-Unterricht in der Grundschule bekannt. Im Schulunterricht werden diese Vorerfahrungen systematisiert und bewusst gemacht . Ein wichtiger Bestandteil des Geometrie-Unterrichts besteht darin, den Kindern der Grundschule das exakte und ordentliche Zeichnen von Formen und Figuren zu vermitteln. Mithilfe dieses Arbeitsblattes üben sich Ihre Schülerinnen und Schüler darin, Figuren, die aus zweidimensionalen, geometrischen Formen bestehen, detailgetreu zu übertragen. Kreise , Rechtecke und Dreiecke bilden zusammen zwei Schiffe, die jeweils in einem Raster abgebildet sind, das die Übertragung der Figur erleichtert. Auch ein größeres, leeres Raster für das zu zeichnende Schiff ist auf dem Arbeitsblatt vorgedruckt. Die Aufgabe der Lernenden ist es, bei der Übertragung der Originalfigur den abweichenden Maßstab der Raster zu berücksichtigen. Geometrie im Alltag Das Arbeitsblatt macht sich die Neugier der Kinder am alltäglichen Leben zu Nutze. Die Schiffe, es handelt sich um ein Segelschiff und ein Dampfschiff, sind den Lernenden aus außerschulischen Kontexten bekannt. Sie stellen damit Bezug zu ihrem Alltag her und zeigen den Schülerinnen und Schülern beispielhaft auf, wo in ihrer Lebenswelt geometrische Formen zu finden sind. Die kindgerecht gestalteten Bilder erhöhen zudem die Freude an der Aufgabe und motivieren zu ihrer Lösung. Mathematische und grundlegende Kompetenzen fördern Mit dem Arbeitsmaterial stärken sie die geometrische Kompetenz Ihrer Schülerinnen und Schüler, die sich positiv auf das mathematische Grundverständnis auswirkt. Das sorgfältige Abzeichnen der Schiffe vertieft das Verständnis für Formen und Maßstäbe und schult die Feinmotorik der Lernenden. Zudem fördert die aktive Auseinandersetzung mit den Figuren die Fähigkeit, einzelne geometrische Formen sicher zu erkennen. Nebenbei schult das präzise Zeichnen die Konzentrationsfähigkeit . Um die geometrische Kompetenz der Lernenden weiter zu fördern, bietet es sich an, leistungsstarken Schülerinnen und Schülern im Anschluss an die Übung die Zusatzaufgabe zu erteilen, gleiche Formen, die sich in den Figuren verbergen, mit einer Farbe anzumalen. Die Aufgaben können in Einzelarbeit erledigt werden und eignen sich in besonderer Weise auch für einen Wochenplan .

  • Rechnen und Logik
  • Primarstufe, Spezieller Förderbedarf

Erstellen eines digitalen Buches in der Grundschule

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit verfolgt das Ziel, über die Erstellung eines gemeinsamen digitalen Buches die Medienkompetenzen von Schülerinnen und Schülern zu fördern. Die Einheit wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt.Das Material zur Einheit "Erstellen eines digitalen Buches" entstand in einem Projekt, das von der Universität Hamburg durchgeführt und medienpädagogisch begleitet wurde. Gemeinsam mit 18 Schülerinnen und Schülern wurde auf Basis der App "Book Creator" ein digitales, etwa 100-seitiges Buch erstellt. Partizipativ und an die Lebenserfahrungen der Kinder anknüpfend gestalteten sie das digitale Buch. Dabei kamen auch analoge Methoden zum Einsatz. Zum Beispiel gestalteten die Schülerinnen und Schüler als Hausaufgabe Steckbriefe von sich selbst und brachten Bilder oder Fotos von daheim mit in den Unterricht. Aufbauend auf dem Steckbrief entwickelten sie dann die Seiten des Buches zu den Themen "Ein besonderes Ereignis", "Traditionen", "Heimat" sowie "Freunde und Familie". Diese Unterrichtseinheit führt Materialien, einen beispielhaften Ablaufplan und didaktisch-methodische Hinweise auf, mit denen Lehrkräfte im Grundschulunterricht ein ähnliches Projekt umsetzen können. Didaktische Analyse: Medienkompetenzförderung Immer wieder werden während des Gestaltungsprozesses medienpädagogische Themen ganz nebenbei relevant. So wird etwa die Reflexion der eigenen Mediennutzung thematisiert, auch im Hinblick auf medienrechtliche Themen (Urheberrecht, Recht am eigenen Bild und so weiter). Um die Medienkompetenz der Kinder zu fördern, reicht der didaktische Einsatz der Medien in der Grundschule nicht aus. Kinder sollen implizit auch kreativ-kritisch etwas über Medien lernen, indem sie diese selbst aktiv nutzen – zum Beispiel, wenn sie eben selber ein digitales Buch erstellen und dafür fotografieren oder Videos produzieren. Dann kommen Fragen und Themen auf wie: "Wie funktioniert das eigentlich? Ich möchte nicht, dass dieses Bild von mir verwendet wird. Wer sieht das Produkt am Ende?" Diese Themen können dann direkt aufgegriffen und besprochen werden. Wichtig ist, diese Inhalte als Zielstellungen bei einer Planung des Unterrichts mit aufzunehmen. Der Lehrkraft kommt hier eine entscheidende Rolle zu. Deshalb sollte im Vorfeld eine eigene Reflexion der Lehrkraft über die persönliche Mediennutzung stattfinden (siehe Reflexionsbogen im Download-Bereich). Die Reflexionskärtchen lassen sich etwa im Rahmen von Dienstbesprechungen einsetzen. In Kleingruppen reflektieren die Lehrkräfte über einzelne Fragen hierzu und tauschen sich dann im Plenum darüber aus. Methodische Analyse Die Durchführung ist sowohl innerhalb einer Lerngruppe als auch lerngruppenübergreifend oder im Ganztagsschulbereich möglich. Zudem kann ein digitales Buch im herkunftssprachlichen Unterricht erstellt werden. Wichtig ist, so wie bei allen anderen Projekten auch, dass die Kinder die Möglichkeit erhalten, ihre Ergebnisse einem Publikum zu präsentieren.Die Schülerinnen und Schüler erwerben durch das Arbeiten mit digitalen Applikationen umfassende Medienkompetenzen (siehe KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt ). planen, bearbeiten und bewerten. präsentieren Arbeitsergebnisse in angemessener Form sowie zielgruppengerecht. trainieren ihre Sprachkompetenz.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Eigene Programme erstellen: Programmieren mit dem Calliope mini

Fachartikel

Dieser Fachartikel zum Thema "Eigene Programme erstellen – Programmieren mit dem Calliope mini" beschreibt, wie bereits Kindern der Grundschule die Grundlagen des Programmierens näher gebracht werden können. Zum Programmieren wird der Mikrocontroller "Calliope mini" verwendet. Der Artikel wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt. Hintergründe zum Projekt Im Rahmen einer Explorationsstudie der Universität Bremen wurde mit dem Calliope mini gearbeitet. Dies ist ein sogenannter Mikrocontroller , der explizit dafür entwickelt wurde, Grundschulkindern erste eigene Programmiererfahrungen zu ermöglichen. Der Calliope mini kann puzzelnd programmiert werden. Das bedeutet, dass nicht direkt eine Programmiersprache zur Programmierung verwendet wird. Einzelne Programmier-Elemente in Form von Puzzleteilen werden zusammengesetzt. So können auch nur Teile zusammengesetzt werden, die funktional zusammenpassen. Der Mikrocontroller reagiert dann entsprechend der Programmierung auf Knopfdruck oder auf Umgebungsbedingungen wie Licht, Schütteln, Wärme oder seine eigene Lage und zwar indem er beispielsweise blinkt, Laufschrift anzeigt, etwas steuert oder Töne erzeugt. Benötigt werden ein Computer (Laptop, Tablet oder ähnliches), ein Calliope mini und eigene Ideen oder Anregungen. Insgesamt wurden im Projekt sechs Unterrichtsvorschläge entwickelt, deren Ziel es war, Grundlagen der Programmierung bereits im Grundschulalter begreifbar zu machen. Diese wurden in drei verschiedenen Schulen erprobt. Dabei sollte Verschiedenes in Erfahrung gebracht werden: Was brauchen Lehrkräfte, um mit Kindern im Grundschulunterricht zu programmieren? Was verstehen Kinder? Welche Ideen und Umsetzungen können sie in kleinen Teams selbstständig entwickeln? Welche Randbedingungen sind nötig, um den Calliope mini erfolgreich im Deutsch-, Sach- oder Mathematik-Unterricht einzusetzen? Die Unterrichtseinheiten wurden in insgesamt sechs Module eingeteilt. Modul 1 dient dabei der Einführung "Was ist Programmieren?" Die übrigen fünf Module lassen sich weitestgehend unabhängig voneinander durchführen. Als Basis ist jedoch immer die Durchführung des ersten Moduls empfohlen. Informatische Bildung in der Grundschule Die Schülerinnen und Schüler der heutigen Generation wachsen als Digital Natives auf. Technik gehört rund um die Uhr zum Alltag vieler Kinder. Die reine Nutzung der Geräte führt jedoch nicht zu einem Grundverständnis der Funktionsweisen . Es bietet sich also an, informatische Konzepte bereits in der Grundschule einzuführen. Dies soll durch forschendes Lernen, algorithmisches Denken und vor allem lebensweltnah umgesetzt werden. Türen, die sich öffnen, wenn man sich ihnen nähert, Rolltreppen, die anspringen, wenn man sie betritt, Bedarfsampeln, Apps auf dem Smartphone – wir alle begegnen im Alltag oft unbewusst programmierten Funktionen und Geräten. Wie Steuerungen für Geräte aufgebaut sind und was nötig ist, um per Knopfdruck eine Laufschrift zu starten, können Kinder am besten erfahren, indem sie selbst solche Programme erstellen. Der Calliope mini lässt sich beispielsweise so programmieren, dass er als Alarmanlage für eine Schatztruhe eingesetzt werden kann: Wenn der Deckel der Truhe geöffnet wird, fällt Licht auf den Lichtsensor und ein Warnton ist zu hören. Unterrichtsvorschlag "Sensoren und Aktoren (Alarmanlage)" Im Folgenden wird eine Einheit aus den Handreichungen (siehe Linkliste am Ende der Seite) exemplarisch dargestellt. Dabei wird gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler der Grundschule mit dem Calliope mini eine kleine Alarmanlage produzieren . Diese lässt sich fächerübergreifend in den Sachunterricht einbetten und ist auf etwa zwei Unterrichtsstunden ausgelegt. Ziel der Einheit ist es, dass Schülerinnen und Schüler den Unterschied zwischen Sensoren und Aktoren begreifen. Sensoren können Dinge erfassen, zum Beispiel ein Temperatur-Sensor. Aktoren können hingegen Dinge bewirken. Ablauf Nach einem Einstieg kann ein Gespräch darüber folgen, welche Sensoren und Aktoren den Schülerinnen und Schülern aus ihrem Alltag bekannt sind. Mögliche Antworten sind hier Türen, die sich automatisch bei Annäherung öffnen oder Straßenlaternen, die anfangen zu leuchten, wenn es dunkel wird. Anschließend erfolgt die Definition der Begrifflichkeiten und wie diese in Beziehung zueinander stehen. Daraufhin beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Lichtsensor: Diesen können die Lernenden auf dem Calliope mini identifizieren. Zudem erfolgt eine Einteilung, ab welchen Werten Licht hell und ab welchen es dunkel ist. Nach der theoretischen Einführung besprechen die Schülerinnen und Schüler, wofür eine Alarmanlage genutzt werden kann: Haustür, Tresor oder auch Keksdose. Somit kann auf andere Sensoren eingegangen werden (Lichtsensor, Lagesensor). Es ist in allen Einheiten üblich, dass mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam überlegt wird, welche Bausteine sie für nun für die Programmierung benötigen. Der entsprechende Code wird abschließend auf dem Calliope mini gesichert und kann beispielsweise an einer Box oder einem Schuhkarton getestet werden. Didaktisch-methodische Hinweise und Empfehlungen Es erscheint sinnvoll, wenn diese Unterrichtseinheit in eine kleine Geschichte eingearbeitet wird, zum Beispiel: " Stellt euch vor, ihr habt eine Box, in der ihr etwas sehr Wertvolles aufbewahren wollt. Ihr möchtet nicht, dass eine andere Person an den Inhalt eurer Box kommt. Deshalb möchtet ihr eine Alarmanlage programmieren, um eure Box zu schützen. Was benötigt ihr dafür? " Die Geschichte kann natürlich entsprechend der aktuellen Unterrichtsthemen angepasst und verändert werden. Dies gilt auch für die Programmierung: Soll der Alarm losgehen, wenn die Box geöffnet wird oder bereits, wenn die Box bewegt wird? Einen detaillierten Ablaufplan, Arbeitsblätter und nähere Erläuterungen finden Sie in der folgenden Linkliste. Dort sind auch alle weiteren Unterrichtsvorschläge mit den entsprechenden Handreichungen zu finden.

  • Sache und Technik

Notyz – die clevere Eltern-Info-App im Einsatz an einer Grundschule

Fachartikel

Dieser Erfahrungsbericht über den Einsatz der App NOTYZ als Informationsplattform "von Schule für Eltern" soll neugierig machen und andere Schulen ermutigen, auf einfache Art und Weise Mitteilungen und Termine an die Elternschaft papierlos weiterzugeben. Notyz: unsere eigene Nachrichten-App an der Grundschule Wittelsberg Anfang September, kurz nach Schuljahresbeginn, hat unsere Schule die kostenlose und werbefreie App "notyz" entdeckt. Dank notyz können wir Informationen und Termine, die vorher in Form von Elternbriefen, also in Papierform, an die Elternschaft weitergeleitet wurden, den Eltern nun ganz schnell und unkompliziert digital zur Verfügung stellen. Zu den Informationen, die über den Informationskanal unserer Schule in notyz verbreitet werden, haben lediglich das Kollegium und die Eltern Zugang, da man sich mit einem durch die Schule zur Verfügung gestellten Code einloggen muss. So kann jede Schule ihren ganz eigenen Schul-Kanal erstellen und Informationen darüber datenschutzkonform in einem geschützten Bereich verbreiten. Der eigene Schul-Kanal kann dabei ganz invidivuell gestaltet und komplett an das Design der Schule angepasst werden - mit dem Namen der Schule, dem Schul-Logo und den Schul-Farben sowie natürlich auch einem eigenen Impressum. Funktionen der App Eigener Schul-Kanal in notyz Die notyz-App ist einfach aufgebaut. Der individuelle Schul-Kanal kann in bis zu sechs Bereiche unterteilt werden (an unserer Schule zum Beispiel "Info", "Klassen", "Termine", "Team" und "Menü"), sodass Eltern sich leicht zurechtfinden. Jede Kategorie kann dabei wiederum in Unterkategorien unterteilt werden. Somit ist jede Schule frei, ihren Schul-Kanal nach den eigenen Bedürfnissen selbst zu gestalten. Unsere Schule nutzt die notyz-App vorrangig, um Eltern über die Termine des laufenden Schuljahres zu informieren, aber auch um wichtige aktuelle Informationen (wie Informationsabende, Schulausflüge, Ferienzeiten und allgemeine, die Schule betreffende Informationen) auf einem schnellen und unkomplizierten Weg an die Eltern weiterzuleiten. Im Bereich "Klassen" führen wir Informationen speziell zu den einzelnen Schulklassen auf, sodass sich Eltern gezielt zu Aktivitäten der Klasse ihres Kindes informieren können. Dort bekommen auch Arbeiten der Kinder oder Projektergebnisse der Klasse ihren ganz eigenen Platz, der nur der Elternschaft zugänglich ist - anders als etwa auf einer Homepage. Der Punkt "Menü" hat den Vorteil, dass Eltern sich hier im Voraus über den Essensplan der Mittagsbetreuung für die kommende Woche informieren können. Im Bereich "Team" hat das Kollegium die Möglichkeit sich vorzustellen und entsprechende Schwerpunkte und Aufgaben von einzelnen Kolleginnen und Kollegen darzustellen. Auch die Sprechzeiten der Lehrerinnen und Lehrer können dort veröffentlicht werden. Der Lehrer-Online-Kanal in notyz erweitert das Angebot Vor Kurzem ist notyz eine Kooperation mit Lehrer-Online eingegangen. Dadurch können die Inhalte von Lehrer-Online nun auch über die notyz-App genutzt werden. So können Schülerinnen und Schüler etwa ganz einfach über das Smartphone oder ein Tablet interaktive Übungen eigenständig durchführen und ihr Können auf die Probe stellen, indem sie zum Beispiel ein Quiz bearbeiten. Lehrerinnen und Lehrer können durch die Kooperation von notyz und Lehrer-Online außerdem nun auf einfachstem Weg - nämlich in der App selbst - Unterrichtsmaterialien für ihr Fach beziehungsweise zu einem bestimmten Thema recherchieren und in ihren Unterricht einbeziehen. Die Unterrichtsvorbereitung wird damit vereinfacht, und die Informationen und Materialien sind durch den Einsatz digitaler Medien vielseitig im Unterricht nutzbar. Unterhaltsames für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie für deren Eltern hat der Kanal von Lehrer-Online in der notyz-App auch zu bieten: etwa Blog-Beiträge aus dem Lehrerleben , lustige Schülersprüche und Lehrerwitze , Cartoons über den Schulalltag oder die Bildungspolitik und vieles mehr. Zur Weiterbildung können Lehrkräfte über den Lehrer-Online-Kanal in notyz außerdem auf die methodisch-didaktischen Fachartikel von Lehrer-Online zu den unterschiedlichsten Themen zugreifen. Sowohl für Lehrerinnen und Lehrer als auch für Eltern dürften außerdem die aktuellen Schulrechtsfälle des Themenportals lo-recht interessant sein, auf die sie auch aus der App heraus zugreifen können. Kanäle in notyz einrichten und verwalten Die Installation des eigenen Schul-Kanals und des Lehrer-Online-Kanals in notyz ist ganz einfach: In der App können die Nutzerinnen und Nutzer von notyz über das Schlüssel-Symbol oben links den von ihrer Schule zur Verfügung gestellten Code des jeweiligen Schul-Kanals sowie den Code "Lehrer-Online1" eingeben und dann je nach Bedarf zwischen den Kanälen hin und her schalten. Der Lehrer-Online Kanal lässt sich darüber hinaus auch direkt über die sechste Kachel (unten rechts) automatisch aktivieren. Fazit Die notyz-App ist kinderleicht zu bedienen und wird vom Kollegium und von der Elternschaft sehr gut angenommen. Die Rückmeldungen aus der Schulelternbeiratssitzung waren durchweg positiv, und die Eltern haben sich auch bei der Diskussion mit eingebracht, wie man die App noch effektiver im Schulalltag einsetzen kann. Diese Vorschläge aus der Elternschaft wurden anschließend in unserem Schul-Kanal in notyz aufgenommen, um so eine noch breitere Masse der Eltern zu erreichen. Die frühere Zettelwirtschaft hat dank unserem eigenen Schul-Kanal endlich ein Ende, und wir sparen dadurch viel Zeit und Geld. Der Lehrer-Online-Kanal in notyz bietet unserem Kollegium außerdem viele Inspirationsmöglichkeiten und Arbeitsmaterialien für die Unterrichtsvorbereitung und -durchführung. Für die Grundschule Wittelsberg ist die notyz-App eine Bereicherung, auf die wir nicht mehr verzichten möchten!

  • Fächerübergreifend

Handlungsorientierter Englisch-Unterricht mit dem Buch "One Snowy Night"

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Kinder handlungsorientiert und digital mit dem Bilderbuch "One Snowy Night" von M. Christina Butler. Die Einheit wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt.Im Rahmen eines Projekts haben sich Studierende der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd mit den Prinzipien des Task-Based Language Teaching unter Berücksichtigung des Computer-Assisted Language Learning auseinandergesetzt. Hierbei orientiert sich der Unterricht vor allen Dingen an der Erlebniswelt sowie den eigenen sprachlichen Ressourcen der Schülerinnen und Schüler. Es kommt weniger darauf an, auswendig gelernte Wörter oder Phrasen zu wiederholen, sondern aktiv eine eigene Kommunikation zu gestalten. Diese Form von Englisch-Unterricht in der Grundschule legt also das Gewicht auf authentische und für die Schülerinnen und Schüler bedeutungsvolle Interaktionen in der Zielsprache. Dabei sind digitale Medien eine große Unterstützung. Am Beispiel dieses Unterrichtsprojekts wird aufgezeigt, wie handlungsorientierter Englisch-Unterricht zum Beispiel mithilfe von sogenannten authentischen – also für muttersprachliche Kinder geschriebenen – Bilderbüchern umgesetzt werden kann.Der Text des Buches "One snowy night" ist zwar ein wenig umfangreicher, er lässt sich aber gut von Kindern ab der dritten Jahrgangsstufe verstehen. Dies gelingt umso besser, da die Texte und Bilder sich gut aufeinander beziehen. Die zusätzlichen Elemente des "Touch and Feel Books" und der Audiofassung auf einer mitgelieferten CD sprechen Kinder dieser Altersgruppe im Besonderen an. Zum Inhalt des Buches: Der kleine Igel wird in seinem Winterschlaf gestört. Mitten im Schnee findet er eine kuschelige, rote Wollmütze: ein Weihnachtsgeschenk von Father Christmas. Doch egal, wie er diese aufsetzen will, immer stören seine Stacheln. Also schenkt er sie seinem Freund Rabbit. Aber auch diesem passt die Mütze nicht und er verschenkt sie weiter. Die Mütze wechselt noch ein paar Mal den Besitzer, bis sie schließlich bei Fox landet. Auf seinem Weg durch den Schnee nimmt er die Spur seines kleinen Freundes Igel auf. Er findet diesen vollkommen verfroren im Schnee und legt ihn behutsam in die Wollmütze. In dieser trägt er den Kleinen zu Rabbit und Badger. Und es wäre keine schöne Weihnachtsgeschichte, wenn die drei Freunde den kleinen Igel nicht wieder gesund pflegen würden: "Happy Christmas, Little Hedgehog!"Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Vokabular zum Thema "Waldtiere" und "Winter". lernen, eine Geschichte weiterzuerzählen. produzieren eine eigene interaktive Buchseite und präsentieren diese im Plenum.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Algorithmen im Alltag

Fachartikel

Dieser Fachartikel zu Algorithmen im Alltag verfolgt das Ziel, ein Verständnis für das Wesen eines Algorithmus zu entwickeln. Der Artikel wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt. Hintergründe zum Projekt Im Rahmen des Teilprojekts "Algorithmen im Alltag" entstand im Bereich Informatik der Universität Potsdam ein Leitfaden für Lehrkräfte. Hier werden Beispiele gezeigt, die der direkten Erfahrungswelt der Kinder entsprechen. Dabei finden sich immer wieder fächerverbindende Elemente zu den Inhalten des Deutsch-Unterrichts . Ziel dieses Projekts war es, dass die Kinder ein Verständnis für das Wesen eines Algorithmus entwickeln . Anknüpfend an eigene Alltagserfahrungen werden sie schrittweise und altersgerecht mit dem Wesen eines Algorithmus bekannt gemacht. Algorithmen entdecken und untersuchen Die Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern ist nicht zuletzt durch Smartphones, soziale Netzwerke oder auch Sprachassistenten von Produkten der Informatik durchzogen. Die digitalen Systeme und Produkte treffen regelmäßig selbstständig Entscheidungen. Beispiele hierfür sind personalisierte Werbung oder automatisch generierte Wiedergabelisten bei Musikstreaming-Diensten. Diese Entscheidungen erfolgen über ausgeklügelte Algorithmen. Warum Algorithmen im Alltag? Auch fernab von der Informatik kommen Lernende immer wieder mit Algorithmen in Kontakt, zum Beispiel bei der Frage, wie mit möglichst wenigen Geldscheinen ein bestimmter Geldbetrag bezahlt werden kann. Doch auch bei sämtlichen Tätigkeiten und Vorgängen, die wir durchführen, ohne dass wir uns Gedanken über die Struktur der Abläufe machen, liegen Algorithmen zugrunde. Was sind Algorithmen? Eine einheitliche Definition des Begriffs existiert nicht und er wird in der Literatur unterschiedlich behandelt. Für die Grundschule reicht es jedoch aus, Algorithmen als eindeutige und präzise Handlungsvorschrift zum Lösen eines Problems zu verstehen. Diese Handlungsvorschriften bestehen aus Elementaranweisungen, die eine bestimmte Aktion oder Handlung vom Ausführenden erwarten. Dabei sind Algorithmen grundsätzlich in Abfolgen und Sequenzen strukturiert, wobei je eine Anweisung nach der anderen abgearbeitet wird. Mehrere gleiche Elementaranweisungen werden als Wiederholung zusammengefasst. Müssen bei komplexen Algorithmen Entscheidungen zwischen mehreren Alternativen getroffen werden, spricht man von Verzweigungen. Algorithmen beschreiben und verstehen Um Algorithmen als alltägliche Vorgänge zu entdecken und zu verstehen, bietet es sich an, diese zunächst zu beschreiben. Dies macht eine Kommunikation darüber erst möglich. Eine Beschreibung kann dabei die reale Welt nie vollständig abbilden. Die Beschreibung der Welt und auch von Algorithmen ist maßgeblich von der Wahrnehmung abhängig. Um diese individuellen Erfahrungen kommunizierbar zu machen, wird Sprache benötigt. Dies wird zum Beispiel bei der Beschreibung von Vorgängen sichtbar: Es wird ein Muster erkannt und dieses in einen Gesamtzusammenhang eingeordnet. Diese Muster im Gesamtzusammenhang können dabei als Algorithmus identifiziert werden. Die Beschreibung eines Vorgangs erfolgt dabei meist sehr kleinschrittig , wobei jeder Schritt und somit jede Teilhandlung in der Beschreibung auch einer real ausführbaren Handlung entspricht. Wie detailliert Teilhandlungen beschrieben werden oder beschrieben werden müssen, ist sowohl vom Verfasser als auch vom Adressaten abhängig. Ist beispielsweise das "Tee-Kochen" eine Teilhandlung, werden alle dazugehörigen Handlungen meist direkt verstanden (Wasserhahn öffnen, Teebeutel in die Tasse hängen und so weiter). Diese können jedoch auch einzeln als Teilhandlungen aufgefasst werden. Sobald eine Vorgangsbeschreibung dazu dient, andere Personen aufzufordern, ein Problem zu lösen oder einen Ablauf nachzumachen, kann die Beschreibung als Algorithmus aufgefasst werden. Von der Beschreibung zum Algorithmus Bei der Beschreibung von Algorithmen muss stets zwischen drei verschiedenen Abstraktionsebenen unterschieden werden: die Text-, die Bild- und die Befehlsebene. Textebene Fertigen Schülerinnen und Schüler beispielsweise eine Anleitung für das Kakao-Kochen an, könnte diese folgendermaßen aussehen: "Zunächst muss man einen halben Liter Milch abmessen und erwärmen. Danach muss man Kakao-Pulver hinzugeben." Hierbei wird bereits abstrahiert, indem der Vorgang versprachlicht wird: Alle subjektiv unwichtigen Informationen (Kühlschrank öffnen, Milch herausnehmen, Temperatur der Milch, ...) werden ausgelassen. Daran angeschlossen kann durch Bilder weiter abstrahiert werden. Bildebene Bei Bildern ist grundsätzlich zwischen zwei Arten zu unterscheiden: Bilder (Comics, Karikaturen, ...) und Abbilder (zum Beispiel Fotos). Ein Abbild kann nur wiedergeben, aber nicht beschreiben. Karikaturen haben aber auch immer einen beschreibenden Charakter. Werden Vorgänge durch Bilder beschrieben, wird deutlich, welche Schritte der Algorithmus durchläuft. Bilder können jedoch nie alle Informationen zeigen, die in einem Text enthalten wären. Somit wird hier eine weitere Abstraktionsstufe erreicht. Bilder allein reichen jedoch nicht unbedingt, um Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass hinter alltäglichen Prozessen Algorithmen versteckt sind. Befehlsebene Die nächste Stufe könnte sein, für die Bilder einzelne Überschriften in Befehlsform zu finden. Am Beispiel des Kakao-Kochens könnte das sein: "Nimm einen Messbecher und miss 500 ml Milch ab!". Diese Abstraktionsebene sollte nun alle typischen Merkmale eines Algorithmus beinhalten und erfassen. Anregungen für den Unterricht Hilfreich ist es zunächst, die Ausgangslage der Schülerinnen und Schüler zu reflektieren. Das gelingt in besonderer Weise mithilfe der Checkliste (siehe Download). Um ein Gefühl für den Folge-Aspekt eines Algorithmus zu gewinnen, bietet sich ein Ausgangsbeispiel an. Algorithmen werden häufig vor allem mit der Mathematik verknüpft. Bei dem Ausgangsbeispiel handelt es sich aber idealerweise um einen außermathematischen Algorithmus . Mit diesem Beispiel wird die Angst vor dem Begriff des Algorithmus genommen und gleichzeitig auch gezeigt, dass Algorithmen nicht zwangsläufig nur in der Mathematik vorkommen. Ein einfaches Einstiegsbeispiel – beispielsweise das Teekochen (siehe Arbeitsblatt) – bildet hierfür die Basis. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Kleingruppen mit bis zu vier Kindern. Zunächst erhalten sie die Bilderfolge auf farbigem Tonpapier (Bild 1: Tasse wird aus Schrank genommen: gelb; Bild 2: Teebeutel wird genommen: blau, Bild 3: Wasserkocher wird befüllt: pink). Hierzu äußern sie sich spontan und schreiben einen kurzen Text dazu. Danach lesen sie den Text und markieren die drei Handlungen im Text mit der passenden Farbe: Tasse aus dem Schrank: gelb Teebeutel aus der Kiste: blau Wasser in den Wasserkocher: pink Anschließend erhalten sie die drei Satz-Streifen auf farbigem Tonpapier. Diese wurden zuvor von der Lehrkraft in ausreichender Menge erstellt. Nimm die Tasse! (gelb) Nimm den Teebeutel! (blau) Fülle den Wasserkocher! (pink) Mit jeder Abstraktionsebene wird die Beschreibung reduziert und dadurch die Bedeutsamkeit der Reihenfolge der einzelnen Schritte hervorgehoben. Auch können die Kinder eine eigene Foto-Sequenz zum Tee-Kochen mithilfe eines Tablets entwickeln. Sie erstellen eine Bilder-Sequenz hierzu, drucken diese aus und versehen diese mit den passenden Satz-Streifen. Darüber hinaus trainieren die Schülerinnen und Schüler abschließend das Bilden von Imperativsätzen.

  • Rechnen und Logik

MuxBooks: multimediale Bücher erstellen

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "MuxBooks" bringt Schülerinnen und Schülern das Konzept von multimedialen Büchern näher und regt zur eigenen Erstellung an. Die Einheit wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt.Das Konzept "MuxBooks" – ein Projekt der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd – steht für "multimedia user experience books". Die multimedialen Bücher verknüpfen auf niedrigschwellige Weise die Recherche und Präsentation von Themen, die Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler sowie den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Gearbeitet wird hier zum Beispiel mithilfe der App "Book Creator". MuxBooks schaffen durch die Möglichkeit, dass Kinder sich selbst und ihre Erfahrungswelt in das Produkt einfließen lassen, bedeutsame Chancen zur Teilhabe eines jeden Kindes innerhalb einer Lerngruppe. Um MuxBooks im Unterricht zu produzieren, benötigen Lehrkräfte Tablets und eine App wie etwa "Book Creator". Die multimedialen Bücher werden von den Lernenden selbst gestaltet und erstellt. Die Inhalte und die Darstellungsformen gehen dabei über reine Texte hinaus: Bilder, Videos, Sprachaufnahmen und handschriftliche Ergänzungen sind nur einige der vielen Möglichkeiten, ein MuxBook zu gestalten. Umfassender Kompetenzerwerb Durch die Erstellung von MuxBooks erwerben Grundschulkinder diverse Fach-, Sprach- und Sozial-Kompetenzen. MuxBooks ermöglichen es Kindern, ihre eigene Erfahrungswelt in den Prozess und in das Produkt einzubeziehen. Deshalb sind sie in den einzelnen Fächern, aber auch fächerübergreifend einsetzbar. Die Produktion eines MuxBooks fördert weiterhin nahezu alle digitalen Kompetenzen: Produktion und Präsentation, Problemlösen und Handeln, Information und Recherche, Kommunikation und Kooperation, Analyse und Reflexion (siehe KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt ). Didaktische Analyse Neben einem MuxBook können die Kinder alternativ oder ergänzend eine Präsentation mithilfe eines Plakats erarbeiten. Hierbei kommt es wesentlich darauf an, Präsentationstechniken zu trainieren. Diese werden vom Plenum bewertet und in Form eines wertschätzenden Feedbacks an die Vortragenden gespiegelt. Die folgenden Arbeitsblätter 5 bis 7 unterstützen die Kinder bei der Planung einer Präsentation. Sie bieten darüber hinaus einen Feedback-Bogen, mit dessen Hilfe die Schülerinnen und Schüler den Vortragenden eine wertschätzende Rückmeldung zu der Präsentation geben können.Die Schülerinnen und Schüler präsentieren Themen alters- und fachgerecht. planen, bearbeiten und bewerten. stellen Ergebnisse sach- und adressatengerecht dar. erwerben umfassende digitale Kompetenzen (siehe KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt ). trainieren ihre Sprachkompetenz.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Technik / Sache & Technik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute / Religion / Ethik / Kunst / Kultur / Musik
  • Primarstufe

Baudiktate in der Grundschule

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Baudiktate in der Grundschule" verfolgt das Ziel, das räumliche Vorstellungsvermögen von Kindern durch Baudiktate zu fördern. Die Einheit wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt.Die Einheit wurde in einem Teilprojekt des Fachbereiches Mathematik der Universität Hamburg entwickelt. Studierende und Professoren setzten sich dabei mit substanziellen Lernumgebungen unter Einbezug digitaler Medien auseinander, wobei sie ein besonderes Augenmerk auf die fachdidaktische Fundierung legten. Zwei- und dreidimensionale Darstellungen etwa von Würfelgebäuden werden in den Bildungsstandards Mathematik als Inhalt des Mathematik-Unterrichts festgelegt. Aufgaben hierzu finden sich in allen gängigen Lehrwerken der Grundschulmathematik. Ab der zweiten Jahrgangsstufe werden Baudiktate als Thema des Geometrie-Unterrichts eingesetzt. Baudiktate geben Anweisungen in mündlicher, schriftlicher oder zeichnerischer Form zum Nachbau spezifischer Würfelkonfigurationen. Dabei geht es darum, das räumliche Vorstellungsvermögen der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Das Aufgabenformat regt die Kommunikation der Kinder untereinander über einen ausgewählten mathematischen Inhalt an, dient der Darstellung eines mathematischen Prozesses sowie der Gestaltung eigener Würfel-Konfigurationen und deren Analyse. Das regt auch auf metakognitiver Ebene zur Reflexion an. Baudiktate können im Unterricht zum Inhalt substanzieller Lernumgebungen werden, indem sie durch differenzierte Aufgabenstellungen der Heterogenität einer Grundschullerngruppe Rechnung tragen. Materialien Für die Baudiktate werden Steckwürfel in den Farben Blau, Gelb, Rot und Grün benötigt. Darüber hinaus kommen Tablets zum Einsatz. Außerdem entwickeln Kinder und Lehrkraft gemeinsam einen sogenannten Wortspeicher, der die wesentlichen Raumlage-Begriffe für die Baudiktate enthält und somit einen sprachsensiblen Fachunterricht unterstützt. Anregungen für den Unterricht Die Unterrichtseinheit zu Baudiktaten gliedert sich prinzipiell in Einführung, Bearbeitung, Bericht, Reflexion und Zusammenfassung. Ziel der Einführung ist es, die Lernenden mit dem Format des Baudiktats vertraut zu machen. In der Bearbeitung führen die Kinder verschiedene Formen des Baudiktats durch. Dabei ist auf die technische Ausstattung und einen gemeinsam erstellten Wortspeicher zu achten. Wenn die Schülerinnen und Schüler von ihren Erfahrungen berichten, fungiert die Lehrkraft als Moderator und dokumentiert relevante Kernaussagen. Diese Kernaussagen und Fragen werden in der anschließenden Reflexionsphase besprochen. Diese dient der Lehkraft unter anderem dazu herauszufinden, auf welchem Stand sich die Lerngruppe bewegt und wo es Transfermöglichkeiten gibt. Die Ergebnisse werden abschließend zusammengefasst und dokumentiert. Wichtig ist dabei auch die Rückmeldung der Lehrkraft zu den Ergebnissen der Klasse. Die Ergebnisse können dabei sowohl verschriftlicht als auch digital festgehalten werden. Diese können dann wiederum Basis für die Arbeit in einer anderen Lerngruppe sein. Varianten der Baudiktate Schülerin/Schüler 1 baut und diktiert, Schülerin/Schüler 2 hört zu und baut nach. Bauanweisungen für andere entwickeln (I): Audioaufnahmen der Anweisungen anfertigen Bauanweisungen für andere entwickeln (II): Verschriftlichen der Bauanleitung Anfertigen oder Nutzen eines Videos als Bauanleitung zu einem stummen Diktat individuelle Baudiktattexte schreiben Differenzierungsmöglichkeiten Je nach Auswahl der Würfel ergeben sich unterschiedliche Schwierigkeiten: Mehrfarbige Würfel legen den Fokus auf die Farbe und die Lage. Einfarbige Würfel erhöhen den Anspruch, denn es kann sich ausschließlich auf die Lage bezogen werden. Steckwürfel bieten zusätzliche Konfigurationen im Vergleich zu Holzwürfeln. Verschiedene Körper erfordern zusätzlich eine Beschreibung der Form. Die Schülerinnen und Schüler fördern ihr räumliches Vorstellungsvermögen. verbalisieren und kommunizieren ihr Vorgehen. argumentieren, wie sie vorgehen.

  • Rechnen und Logik
  • Primarstufe

Mehrsprachigkeit in der Umgebung – eine Fotodokumentation

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema "Mehrsprachigkeit in der Umgebung" dient als Basis für die Erstellung eigener Foto-Dokumentationen, bei denen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Formen der Sprache in ihrer alltäglichen Umgebung erkennen. Das Arbeitsmaterial wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt.Das Projekt "Mehrsprachigkeit in der Umgebung" ist angelehnt an ein Teilprojekt der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Mehrsprachigkeit lässt sich überall finden, zum Beispiel in Form von anderssprachigen Schriftzeichen auf Restaurant-Schildern, in Schaufenstern, aber auch auf Straßenschildern. Und auch Piktogramme stehen für sprachliche Äußerungen. Wie vielfältig Mehrsprachigkeit ist, soll die Suche im direkten Umfeld der Schülerinnen und Schüler veranschaulichen. Dieses Projekt lässt sich sowohl im Deutschunterricht, im Sachunterricht, im DaZ-Bereich als auch im Ganztagsbereich durchführen. In besonderer Weise wendet es sich an das multiprofessionelle Team einer Grundschule. Mit Blick auf das Thema Mobilität werden etwa vor dem Gang in das Umfeld Verkehrsregeln besprochen. Da ein Unterrichtsrundgang der Schülerinnen und Schüler beaufsichtigt werden muss, bietet es sich an, dass ein solches Projekt im Ganztagsbereich durchgeführt wird. Dazu werden die Schülerinnen und Schüler zunächst mithilfe von Bildern für die Reflexion über Mehrsprachigkeit im Alltag sensibilisiert (siehe hierzu Arbeitsblatt). Das Zeigen der Bilder, die Mehrsprachigkeit in der Umgebung abbilden, soll zu Spontan-Äußerungen führen. Ausstattung zur Durchführung des Unterrichtsprojekts "Mehrsprachigkeit" Um sich auf die Suche nach Mehrsprachigkeit und Symbolen in der Umgebung zu machen und daraus eine Foto-Dokumentation zu gestalten, brauchen Sie: Tablets mit Kamera Plakate Computer mit Schreibprogramm Drucker und Papier bunte Stifte Schere, Kleber eventuell die App "Book Creator" Unterrichtsanregungen Mögliche Impulse für das Unterrichtsgespräch können sein: Was ist Mehrsprachigkeit? Welche Sprachen kennst du? Sprechen Familienmitglieder oder Freunde andere Sprachen? Welche Wörter aus anderen Sprachen kennst du? Was heißen die Symbole, weshalb drücken diese Sprache aus? Wieder im Klassenraum tauschen sich die Kleingruppen über ihre Ergebnisse aus und entscheiden, welche davon in ihre Dokumentation einbezogen werden. Hierzu gestalten sie beispielsweise ein Plakat, indem sie die Bilder ausdrucken und die Fundstellen verzeichnen. Aus den Präsentationen kann auch beispielsweise ein MuxBook mit der App "Book Creator" erstellt werden.Die Schülerinnen und Schüler sind sensibilisiert für Mehrsprachigkeit im Alltag und der Umgebung. erkennen Sprache auch in Bildern und Piktogrammen (jenseits der geschriebenen Sprache). verstehen Mehrsprachigkeit als natürlich und alltäglich. erstellen mit Tablets eine Foto-Dokumentation.

  • Computer, Internet & Co. / Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Sprachspiele mit Brückenwörtern

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial werden "Brückenwörter" gesucht. Dadurch lernen die Schülerinnen und Schüler neue Bedeutungsinhalte von Wörtern kennen, wenn man sie mit anderen Begriffen (Nomen) kombiniert.Brückenwörter sind zusammengesetzte Nomen, von denen das vorangestellte Wort, verbunden mit dem Brückenwort, einen neuen Begriff generiert. Das Brückenwort, verbunden mit dem nachgestellten Nomen, ergibt wiederum einen neuen Begriff: Geister ← Brückenwort? → Gespenst Geister ← Schloss → Gespenst Geister schloss und Schloss gespenst Das Arbeitsblatt gibt 10 Wörter vor, zu denen jeweils das passende Brückenwort gefunden werden muss. Als Hilfestellung werden kleine Abbildungen angeboten, die durch das gesuchte Wort ersetzt werden müssen. Bei dieser kreativen Sprachhandlung spielen die Lernenden mit einzelnen Nomen, entdecken neue Wortbedeutungen und entwickeln bestenfalls eigene Sprachspiele mit Brückenwörtern. Sie stärken dadurch auch ihre Denk- und Kombinationsfähigkeit sowie ihre allgemeine Konzentration. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schaffen neue Wortbedeutungen, indem sie vorgegebene Begriffe mit einem gemeinsamen Begriff verbinden. gehen kreativ mit Sprache um. erfahren durch Sprachhandlung die Veränderung von Wortbedeutungen. können Arbeitsanweisungen sinnerfassend lesen und folgerichtig umsetzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen würdigend mit den Beiträgen ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen um. geben sich gegenseitig Hilfestellung.

  • Lesen und Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Unsere Schule – ein Filmprojekt im Ganztag

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Filmprojekt "Unsere Schule - ein Filmprojekt im Ganztag" dient als Anleitung zur Erstellung eines Films über die eigene Schule. Es wurde im Kontext des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Programms "Digitales Lernen Grundschule" entwickelt.Ob in offener, teilgebundener oder gebundener Form: Viele Grundschulkinder verbringen einen großen Teil ihres Schultags in der Ganztagsgrundschule. Eine gute Orientierung im Gebäude und auf dem Gelände ist hier nicht nur für Kinder anderer Muttersprachen von großer Bedeutung. Ein Film über die eigene Schule soll neuen Mitschülerinnen und Mitschülern, Eltern oder Gästen die Orientierung im Gebäude erleichtern. Das Projekt können Sie im Sachunterricht im dritten oder vierten Schuljahr, aber auch im Ganztagsschulbereich in altersgemischten Gruppen von der ersten bis zur vierten Jahrgangsstufe gut umsetzen. Hierfür brauchen Sie ein Tablet mit Kamera und Mikrofon sowie ein Schnittprogramm wie etwa iMovie. Das Material wurde als Teilprojekt einer Arbeitsgemeinschaft für den Ganztagsbereich der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg entwickelt. Ziel war die Entwicklung eines tragfähigen Konzepts für den Ganztagsbereich. Betrachten Sie mit den Kindern gemeinsam die Internetseite Ihrer Schule. Was fällt den Schülerinnen und Schülern auf? Welche Facetten ihrer Schule würden sie gerne vorstellen? Die Lernenden unternehmen anschließend in Kleingruppen von bis zu sechs Kindern einen Unterrichtsgang durch die Schule. Dabei notieren sie beispielsweise auf dem Arbeitsblatt, welche Dinge sie gerne präsentieren würden (Arbeitsblatt 1). Wieder im Klassenraum überlegen sie, welche sechs bis acht Dinge sie konkret vorstellen möchten, welchen Text sie dafür benötigen und ob sie gegebenenfalls Geräusche einbinden möchten. Dieses Vorhaben stellen sie mithilfe des Skripts im Plenum vor und nehmen manche Anregungen oder Impulse der anderen Schülerinnen und Schüler auf. Anschließend nehmen sie die Sequenzen auf, sprechen die Texte ein und schneiden den Trickfilm. Hierfür brauchen die Lernenden ein Tablet oder Smartphone mit Kamera und Mikrofon sowie ein Schnittprogramm auf den jeweiligen Geräten. Das Poster (Arbeitsblatt 2) unterstützt sie dabei. Die Filme werden im Plenum vorgestellt und – wenn möglich – im Rahmen eines größeren Forums, zum Beispiel während eines Elternabends oder während einer Schulveranstaltung.Die Schülerinnen und Schüler planen und führen ein Projekt eigenständig durch. fördern kooperatives Lernen durch die Arbeit in Kleingruppen. halten Ergebnisse in geeigneter Form fest. erschließen sich die Welt über reale Begegnungen und über mediale Vermittlung.

  • Computer, Internet & Co. / Ich und meine Welt
  • Primarstufe

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