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Deutsch-französische PrimarWebQuests im bilingualen Mathematik-Unterricht der Primarstufe

Fachartikel
5,99 €

Dieser Artikel beschreibt den Einsatz deutsch-französischsprachiger PrimarWebQuests im bilingualen Mathematik-Unterricht der Primarstufe. Eine projektorientierte Unterrichtseinheit zur Symmetrie für eine vierte Klasse wird beispielhaft beschrieben. Bilingualer Mathematik-Unterricht wird selten angeboten, noch seltener mit der Zielsprache 'Französisch' (vgl. Hessischer Landtag 2014, Anlage: 1). Da das Internet einen flexiblen Zugang zu Informationen über und aus einem anderen Land bietet, eignet es sich besonders gut zur Erfahrung des Fremden. Hieraus ergibt sich die Frage, inwiefern das Internet das sprachliche und sachfachliche Lernen im bilingualen Mathematik-Unterricht der Primarstufe unterstützen kann. Diese Untersuchung findet anhand von deutsch-französischen PrimarWebQuests statt, welche Möglichkeiten zum selbstständigen Lernen und zur Interaktion bieten. Zudem beinhaltet die Methode die Verwendung des Internets in einem geschützten und von der Lehrkraft vorgegebenen Rahmen. Die Lernenden können durch die Anleitung des PrimarWebQuests, Symmetrie in ihrer Umgebung entdecken und sich gleichzeitig mit der Zielsprache Französisch auseinandersetzen. PrimarWebQuests im (bilingualen) Mathematik-Unterricht Ein PrimarWebQuest ist ein vielfältiges Lernarrangement, in welchem Informationen aus dem Internet genutzt beziehungsweise weiterverwendet werden müssen (vgl. Trepkau 2016: 93). PrimarWebQuests bieten den Lernenden sowohl eine klare Struktur als auch ein eindeutiges Ziel und grenzen die Fülle der Informationen durch zuvor ausgewählte Internetseiten ein, wodurch eine gewinnbringende Internetrecherche erwartet werden kann (vgl. Schreiber 2007 ). Es besteht aus mehreren Teilen und folgt einem bestimmten Ablauf. Hierzu ist eine ausführliche Beschreibung im Fachartikel WebQuests für die Grundschule: Prima(r)WebQuest zu finden. Neben der Medienkompetenz trägt ein PrimarWebQuest zur Förderung allgemeiner mathematischer Kompetenzen bei. PrimarWebQuests eröffnen neue Möglichkeiten, da diese durch die authentische Fragestellung zur kommunikativen Auseinandersetzung anregen. Die offene Gestaltung ermöglicht eine motivierende individuelle Schwerpunktsetzung, die mehrere Kompetenzen anspricht und das Lernen von Mathematik als konstruktivistischen Prozess begreift. Bezüglich des spezifischen Einsatzes bilingualer PrimarWebQuests zeigt sich die Chance, durch partner- und gruppenbezogene Arbeitsformen das kooperierende Verhalten zu stärken und den Schülerinnen und Schülern die Arbeit mit Kindern anderer Herkunft zu eröffnen sowie anderen Kulturen offen zu begegnen (vgl. HKM 2011: 10). Hat eine Lerngruppe noch keine oder wenig Erfahrungen mit bilingualem Mathematik-Unterricht, unterstützt ein bilinguales PrimarWebQuest das Arbeiten mit beiden Sprachen. Den Lernenden muss es erlaubt sein, beide Sprachen zu verwenden. Dies kann durch den Aufbau des PrimarWebQuests unterstützt werden. So kann das gesamte PrimarWebQuest bilingual gestaltet werden, indem jegliche Informationen und Arbeitsanweisungen sowohl in der Schulsprache als auch in der Zielsprache nebeneinander gezeigt werden. Dieser Aufbau regt zu einem Code-Switching an, das die Arbeit mit dem PrimarWebQuest erleichtern und zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit beiden Sprachen führen kann. Außerdem stehen deutsch- und französischsprachige Quellen zur Verfügung, deren Anordnung zur ausgewogenen Verwendung anregt. Erprobung einer Einheit mit PrimarWebQuests Die vorgestellte Unterrichtseinheit wurde mit einer Lerngruppe des vierten Schuljahrs durchgeführt. Sie fokussiert den bilingualen Mathematik-Unterricht mit der Zielsprache Französisch in der Primarstufe. Schülerinnen und Schüler eines bilingualen Zweigs, die ansonsten monolingualen deutschen Mathematik-Unterricht erteilt bekommen, sollen in eine neue Situation mit neuen Anforderungen versetzt werden. In elf Unterrichtsstunden erarbeiten die Lernenden projektorientiert in Kleingruppen die Achsen-, Dreh- und Punktsymmetrie. Für jede Symmetrie gab es jeweils eine Kleingruppe, die die Thematik hinterher mithilfe von Plakaten auf Französisch ("Gruppe F") und eine, die auf Deutsch ("Gruppe D") präsentieren sollte. Nach einer kurzen Einführung in die Methode arbeitete die Lerngruppe weitestgehend eigenständig.

  • Französisch / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Christoph Kolumbus – Entdecker der "Neuen Welt"

Kopiervorlage / Interaktives

In diesem Arbeitsmaterial zum Thema "Christoph Kolumbus" nehmen die Schülerinnen und Schüler das Leben des Christoph Kolumbus in den Blick, der als Entdecker der "Neuen Welt" gilt. Dieser glaubte, auf seiner Route westwärts über den Atlantik den Seeweg nach Indien gefunden zu haben. Die Lernenden erwarten spannende Aufgaben in einem interaktiven Booklet, interessante Internetrecherchen und Arbeitsblätter. Ob nun Wagemut und Abenteuerlust die Motive für seine Expeditionen waren oder Geldgier und Machthunger, das Ergebnis eines Irrtums fasziniert nicht nur Kinder. In der fächerübergreifenden interaktiven Lerneinheit werden das Leben des Entdeckers und seine Zeit von verschiedenen Seiten beleuchtet. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet gezielt Arbeitsaufträge, bearbeiten Arbeitsblätter , für die die Internetrecherche als Informationsquelle dient, führen verschiedene interaktive Übungen durch und lösen als Abschluss ein interaktives Quiz am Computer, Tablet oder Smartphone. Das Herz der Unterrichtseinheit bildet dabei das interaktive Booklet "Christoph Kolumbus – Entdecker der Neuen Welt" . Mit seiner Hilfe tauchen die Kinder in die Zeit der Entdeckung Amerikas ein und lernen Christoph Kolumbus kennen. Es enthält eine nach Themen sortierte Linkliste, die den Schülerinnen als Ausgangspunkt für ihre Internetrecherche und die Bearbeitung der einzelnen Aufgaben dient. Auch der Audiobeitrag, der als Einstiegsimpuls in die Einheit genutzt werden kann, ist über das Booklet aufrufbar. Das Thema "Christoph Kolumbus" im Unterricht Wie Kolumbus aussah, was damals wirklich geschah, erfahren wir nur aus alten Gemälden, Weltkarten und verschiedenen Aufzeichnungen. Es bleiben immer noch Geheimnisse und vieles ist Vermutung und Rückschluss. Gerade das aber macht die Person Christoph Kolumbus für Kinder interessant. Besonders spannend ist natürlich die Tatsache, dass hier ein Irrtum die Welt veränderte. Unterrichtsablauf Einstieg : Anhören der Audio-Datei "Christoph Kolumbus". Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Arbeitsauftrag, für sie interessante Informationen zu notieren. Anschließend kann ein Austausch über den Beitrag erfolgen sowie ein Vergleich der Notizen. Es ist zudem sinnvoll, die Lerneinheit, das interaktive Booklet sowie die dazugehörigen Arbeitsblätter vorzustellen. Erarbeitung : Die Lernenden bearbeiten die Arbeitsblätter und das interaktive Booklet eigenständig in Einzel- oder Partnerarbeit. Metaphase : Regelmäßig wird im Plenum der Stand der Arbeiten besprochen. Auch Probleme (technisch, methodisch, sozial) können in diesen Phasen angesprochen und gemeinsam gelöst werden. Auch der Diktattext kann in der Metaphase zum Einsatz kommen. Präsentation : Die Schülerinnen und Schüler berichten am Ende der Unterrichtseinheit über ihre Arbeitsergebnisse und den Ablauf der Arbeit. Auch das Streitgespräch zwischen Kolumbus und Königin Isabella wird vorgeführt. Vorkenntnisse Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angeklickt werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Es sollten jedoch ausreichend internetfähige Endgeräte zur Verfügung stehen. Didaktisch-methodischer Kommentar Die Unterrichtseinheit ist anhand des interaktiven Booklets "Christoph Kolumbus – Entdecker der Neuen Welt" strukturiert. Die Eingangsseite des Booklets enthält eine Audio-Datei zu Christoph Kolumbus als Einstieg in das Thema. Außerdem finden die Schülerinnen und Schüler allgemeine Anweisungen zur Navigation sowie Hinweise auf Arbeitsblätter, Übungen und Hilfen. Es folgen fünf Hauptseiten mit den Themen: Sein Leben Seine Idee Seine Reisen das Streitgespräch Rätsel und Knobeleien Tägliches Feedback Wichtig sind eine gemeinsame Einführung und Erklärung der Handhabung der Lerneinheit und ein tägliches Feedback, bei dem exemplarisch einige Gruppensprecherinnen und -sprecher über ihre Arbeit und etwaige Probleme berichten, für die dann gemeinsam Lösungswege gesucht werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Verhalten des Kolumbus den Urheinwohnerinnen und Ureinwohnern gegenüber kennen. lernen wichtige Lebensdaten von Kolumbus kennen. erfahren, dass ein Irrtum unsere Bilder von der Welt erweiterte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen geleitet das Internet als Informationsquelle. können Aufgaben digital bearbeiten. bearbeiten im Rahmen von Stationenarbeit unterschiedliche Aufgabentypen zum Thema (Lückentext, offene Fragen, interaktive Übungen). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig. arbeiten kooperativ in Partnerteams.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Primarstufe

Akinator.com: Ein gedankenlesender Flaschengeist

Tool-Tipp

Es ist ein beliebtes Spiel an Kindergeburtstagen und auch auf so mancher Party unter Erwachsenen soll es die Stimmung anheizen: Die Rede ist von dem Ratespiel "Wer bin ich?". Gerade keine Post-its oder Mitspielerinnen und Mitspieler zur Hand? Dann spielen Sie doch online mit dem "gedankenlesenden" Flaschengeist Akinator! Im Grunde ähnelt das Spiel mit dem Akinator dem Ratespiel "Wer bin ich?". Den albernen Zettel auf der Stirn, auf dem der Name einer berühmten Persönlichkeit steht, die Sie selbst erraten müssen, können Sie sich nun jedoch getrost sparen: Mit dem Akinator, einem "gedankenlesenden" orientalischen Flaschengeist, geht es viel einfacher. Man braucht für das Online-Spiel weder Post-its, noch Mitspielerinnen und Mitspieler. Denken Sie einfach an eine fiktive oder reale, lebende oder verstorbene, bekannte Persönlichkeit und klicken Sie auf "spielen". Der Akinator stellt Ihnen dann eine Reihe von Fragen zu dieser Person, die sie mit "ja", "nein", "ich weiß nicht" oder "wahrscheinlich" beantworten können. Egal ob Angela Merkel, Joachim Löw oder das eigene Haustier - in unserem Selbstversuch lag der Akinator nie daneben. Übrigens, Gedankenlesen - Sie werden es schon geahnt haben - kann der Akinator natürlich nicht. Das Spiel greift auf hinterlegte Datenbanken beziehungsweise Algorithmen zurück.

  • Fächerübergreifend

Hochbegabung schützt vor Strafe nicht

Fall des Monats

Die Hochbegabung eines Schülers ist kein Grund, von einem angedrohten Schulausschluss wegen Tätlichkeiten abzusehen. Zumindest dann nicht, wenn die Schule den Jungen individuell förderte und somit keine Unterforderung vorgeschoben werden kann. So urteilte das Verwaltungsgericht Düsseldorf (Az. 18 K 5820/14). Der hochbegabte Schüler fiel bereits kurz nach seinem Übertritt aufs Gymnasium auf. Allerdings ausschließlich negativ: Er schlug seine Mitschüler und ging sogar Lehrkräfte verbal und körperlich an. Neben seiner Hochbegabung attestierte ein Gutachten dem Kind auch einen Förderbedarf in seiner emotionalen und sozialen Entwicklung. Alle erzieherischen Mittel, das Verhalten des Unruhestifters zu ändern, schlugen fehl. Die Schule schloss ihn gar von einer Klassenfahrt aus, weil er zwei Mitschülerinnen körperlich angriff. Zuletzt malte er seine Klassenkameraden als Schweine und gab ihnen Schimpfnamen. Als eine Mitschülerin ihm das Blatt entreißen wollte, schlug der Störenfried sie heftig in den Rücken. Die Schule drohte daraufhin, den Jungen zu entlassen. Das wollte die Familie des Schülers aber nicht hinnehmen. Wegen seiner Hochbegabung sei diese Androhung unverhältnismäßig und überzogen. Vielmehr sei die Schuld bei der Schule zu suchen, die den Jungen nicht ausreichend gefördert habe und somit sein Verhalten durch Unterforderung heraufbeschwor. Die Schule sah das anders und der Fall ging vor Gericht.

  • Fächerübergreifend

Kontakte knüpfen im Referendariat: Kuchen als Eisbrecher

Blog

Hey Leute, die ersten Wochen meines Referendariats sind nun vorüber und ich möchte euch von meinen weiteren Erlebnissen und Eindrücken berichten. Hierbei erzähle ich euch von meiner Suche nach einer Mentorin oder einem Mentor, der Eingewöhnungsphase im Kollegium und meinen Erfahrungen im Schullalltag. Mein Plan: Ein süßer Einstieg ins Kollegium Nach der ersten Woche war ich überwältigt von der Anzahl an Lehrerinnen und Lehrer an meiner Schule und zerbrach mir den Kopf, wie ich möglichst schnell alle kennenlernen könnte. Besonders bei einem großen Kollegium kann dies sehr zeitaufwendig und intensiv sein. Damit ich nicht länger das fremde Gesicht im Lehrerzimmer bin und mich bei jedem im Kollegium einzeln vorstellen muss, überlegte ich mir einen Plan, um auf mich aufmerksam zu machen. Ich entschied mich dazu einen Kuchen zu backen – mit der Hilfe meiner Freundin ;) – und diesen mit einem Schild zu versehen, auf dem "Lasst euch den Kuchen schmecken. Liebe Grüße, der neue Referendar" steht. Außerdem habe ich noch einen Steckbrief über mich geschrieben und in der Küche aufgehängt. Es dauerte nicht einmal bis zum Ende der zweiten Pause und der Kuchen war komplett aufgegessen. Die Idee war simpel, aber wirkungsvoll. Der Kuchen kam extrem gut an und es entstand schnell ein lockerer Austausch untereinander. Es war ein wunderbarer Eisbrecher und innerhalber kürzester Zeit konnte ich viele wertvolle Kontakte knüpfen. Das Kollegium wusste nun, wer der Neue im Lehrerzimmer ist. :D

  • Fächerübergreifend

BlaBlaMeter: Testen Sie Ihren Schreibstil auf heiße Luft

Tool-Tipp

"Ihr Text zeigt schon erste Anzeichen heißer Luft. Für Werbe- oder PR-Sprache ist das noch ein guter Wert, bei höheren Ansprüchen sollten Sie vielleicht noch ein wenig daran feilen" (das BlablaMeter). Denken Sie beim Lesen auch öfter, "das hätte man aber einfacher formulieren können"? Manche Autorinnen und Autoren wollen wohl mit aller Macht überzeugen, merken allerdings nicht, dass sie ihre Leserschaft mit unnötigem Geschwafel langweilen. In vielen Texten wimmelt es von Phrasen. Das ist auch dem Kommunikationswissenschaftler Bernd Wurm negativ aufgefallen. Er entwickelte das BlaBlaMeter, ein Online-Tool, das entlarvt, wie viel heiße Luft sich in Texte eingeschlichen hat. Man kopiert einfach einen vermeintlich aufgeblasenen Text in das leere Feld auf der Website, und das BlaBlaMeter zeigt an, ob dieser Text gut formuliert ist oder noch einmal überarbeitet werden sollte. Wer beispielsweise auf Verben verzichtet und den Nominalstil bevorzugt, schneidet schlecht ab. Auch besonders geschwollene Formulierungen oder Bandwurmwörter kommen bei der Software nicht gut an. Aber versuchen Sie's selbst. Dieser Text zeigt bis hierher beispielsweise "nur geringe Hinweise auf 'Bullshit'-Deutsch" ...

  • Deutsch

Weltall, Planeten und Raumfahrt – eine Reise zu den Sternen

Kopiervorlage

Dieses Materialpaket enthält ein Booklet mit Arbeitsblättern rund um das Thema "Weltall, Planeten und Raumfahrt", die mit Computer oder mobilen Endgeräten interaktiv bearbeitet werden können. Die Lernenden erkunden unser Sonnensystem, Sterne und Sternbilder sowie das Leben von Astronautinnen und Astronauten auf der ISS. Dabei eignet sich dieses Booklet ideal auch für die offene Stationen- oder Wochenplanarbeit sowie für Vertretungsstunden. Das Weltall , Sterne und Planeten faszinieren Menschen seit hunderten von Jahren. Heute steht uns die modernste Technik zur Verfügung, um unser Universum näher zu erforschen. Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt versuchen, immer mehr über die Entstehung des Universums, entfernte Planeten und das Leben im Weltraum herauszufinden. Ein wichtiges Ziel: Herauszufinden, ob es uns Menschen auch möglich ist, jenseits unserer Erde zu leben. Mithilfe dieses Arbeitsmaterials, das sich ideal auch für Stationen- oder Wochenplan-Arbeiten sowie Vertretungsstunden eignet, gehen die Schülerinnen und Schüler selbst auf Entdeckungsreise. Das Booklet zum Thema "Weltall, Planeten und Raumfahrt" regt sie dazu an, zu den Planeten unseres Sonnensystems zu recherchieren, Sonne, Mond und Sterne zu erkunden sowie Leben und Arbeit von Astronautinnen und Astronauten näher kennenzulernen. Links und QR-Codes leiten die Lernenden bei der gezielten, altersangemessenen Internet-Recherche an. So wird nicht nur das Fachwissen, sondern auch die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler geschult. Ein breites Angebot an Medien und Materialien sorgt dabei für Abwechslung. Ergänzend zum Arbeitsmaterial "Weltall und Raumfahrt" können die kindgerechten Erklär-Videos der ESA und auch das Lernspiel Multiverso , in dem Lernende unser Sonnensystem erforschen können, eingesetzt werden. Das Thema "Weltall, Planeten und Raumfahrt" im Unterricht Auch ohne technische Hilfsmittel lassen sich Sterne, Planeten und andere Himmelskörper beobachten. Da sie weit entfernt und nicht unmittelbar erfahrbar sind, üben sie eine besondere Faszination auf Kinder aus. Daher ist es besonders spannend, im Unterricht zu erforschen, wie unser Universum entstanden ist, wo wir Menschen darin leben und wie mit lebensweltlicher Forschung immer mehr Schritte in Bezug auf das Leben von Menschen außerhalb der Erde gemacht werden. Auch der Beruf Astronautin oder Astronaut begeistert viele Schülerinnen und Schüler. Besonders spannend ist es daher, von echten Astronauten mehr über das Berufsbild und den Alltag auf der Internationalen Raumstation (ISS) zu erfahren. Didaktisch-methodische Analyse Zum Einstieg in das Thema "Weltraum, Planeten und Raumfahrt" können Bilder, Videos oder Simulationen unseres Sonnensystems eingesetzt werden. So wird das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler angeregt und es können erste Informationen zum Thema gesammelt werden. Auch ein astronomisches Ereignis kann als Aufhänger für diese Unterrichtseinheit dienen. Im Internet finden Sie schnell Daten zu aktuellen astronomischen Höhepunkten. Die Schülerinnen und Schüler könnten sich also gezielt auf die nächste partielle Sonnenfinsternis oder Sternschnuppenschwärme vorbereiten. Die Arbeitsblätter des Booklets zur Unterrichtseinheit können von der Lehrkraft gezielt in den Unterricht eingebunden oder im offenen Unterricht als Stationenarbeit eingesetzt werden. Eine Checkliste hilft den Lernenden dabei, ihren Aufgabenfortschritt während der gesamten Arbeitsphase selbstständig zu kontrollieren. Des Weiteren können sie Tablets, Smartphones, Computer oder anderweitige mobile Endgeräte nutzen, um mithilfe der QR-Codes oder der angegebenen Links für ihre Booklet-Aufgaben zu recherchieren. Verschiedene Aufgabentypen und Medien machen das Booklet besonders abwechslungsreich. Quizzes regen zur Recherche an, Lückentexte bündeln Informationen, Rundfunkbeiträge zum Anhören und Ansehen informieren über die Arbeit echter Astronautinnen und Astronauten auf der ISS und kreative Schreibaufgaben beflügeln die Fantasie der Schülerinnen und Schüler. Zum Abschluss werden die Arbeitsergebnisse präsentiert und die Arbeit mit dem Booklet reflektiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie das Universum entstanden ist. lernen unser Sonnensystem kennen. sammeln Informationen zu Sonne, Erdenmond und Sternen. erfahren, wie eine Sonnenfinsternis entsteht. Lernen die Erde als Teil unseres Sonnensystems kennen. informieren sich über die Arbeit von Astronautinnen und Astronauten sowie deren Leben auf der ISS. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen das Internet als Informationsquelle. sehen verschiedene Videos an. hören ein Radio-Interview an. präsentieren Arbeitsergebnisse. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze oder anderweitiger mobiler Endgeräte. einigen sich über die Auswahl der Planeten. helfen sich gegenseitig.

  • Physik / Astronomie / Chemie / Natur & Umwelt
  • Primarstufe

Lehrerhandreichung Fliegen: Luftfahrt im Unterricht praxisnah vermitteln

Kopiervorlage

Fliegen dient nicht nur der Fortbewegung, sondern ist ein komplexes Zusammenspiel von Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft und Umwelt. Das Arbeitsbuch "Fliegen" bietet vielfältige Materialien, um in Ihrem MINT-Unterricht abzuheben. Durch praxisnahe Aktivitäten und anschauliche Experimente erforschen Schülerinnen und Schüler die physikalischen Grundlagen des Fliegens, verstehen die Technik moderner Flugzeuge und analysieren die wirtschaftlichen sowie ökologischen Auswirkungen des Luftverkehrs. Ob Aerodynamik, Meterologie, Flugrouten oder Emissionsvermeidung: Das Arbeitsbuch "Fliegen" bietet spannende, handlungsorientierte, lehrplankonforme und fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien. Nicht allein für das Fach Physik werden Sie viele Anregungen für den Unterricht finden, sondern auch für die Fächer Biologie, Geographie, Englisch, Wirtschaftskunde, Technik oder Chemie. Das Arbeitsbuch ist zugeschnitten auf Gymnasien und Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe. Luftfahrt als Lern- und Arbeitsfeld der Zukunft entdecken Der Flugverkehr ist ein wesentlicher Bestandteil des modernen Lebens und der globalen Konnektivität. Er stellt nicht nur einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar, sondern spielt auch eine zentrale Rolle in der globalen Mobilität und im internationalen Handel. Daher ist es sinnvoll, junge Menschen für die verschiedenen Themengebiete und Aufgaben in der Luftfahrt zu interessieren. Während Naturwissenschaften und Technik (Flugphysik, Meteorologie, Strömungslehre) eine grundlegende Rolle spielen, sind auch viele soziale, wirtschaftliche und umweltpolitische Fragen relevant. Zu allen genannten Punkten finden sich Unterrichtsideen im vorliegenden Handbuch. Obwohl die Deutsche Flugsicherung eine breite Palette an Berufsmöglichkeiten für Fluglostinnen und Fluglotsen , Ingenieurinnen und Ingenieure und Informatikerinnen und Informatiker bietet, ist sie als Ausbildungsstätte weitgehend unbekannt. Deshalb ist es umso wichtiger, jungen Menschen diese attraktive und sichere berufliche Perspektive näherzubringen. Aufbau des Arbeitsbuchs "Fliegen" Kapitel 1: Geschichte (Geschichte des Fliegens, Geschichte der Flugsicherung) Kapitel 2: Geographie (Flugbewegungen, Flugrouten und Flugzeit, Zeit und Zeitzonen, Navigation) Kapitel 3: Englisch – Sprache der Luftfahrt (Funkverkehr, Phraseologie) Kapitel 4: Flugverkehr (Flugverkehr – ein gigantisches Unterfangen, Pilot und Tower am Start / bei der Landung, Kontrolle des Luftraums) Kapitel 5: Fluggeräte und Technik (Impuls, Impulserhaltung, Hubschrauber, Flugzeuge, Wir bauen ein Flugmodell, Navigationssysteme (ILS) und Radar) Kapitel 6: Biologie (Biologie des Fliegens, Vogelflug – die größte Flugschau der Welt, Insekten als fliegende Liebesboten, Pollenflug, Sporenverbreitung durch die Luft) Kapitel 7: Strömungslehre (Einführung in die Strömungslehre, Dynamischer Auftrieb, Luftwiderstand, Profilpolare, Wirbel) Kapitel 8: Meteorologie (Alle reden vom Wetter, Enteisung, Luftdruck, Fronten, Vulkanismus und Luftfahrt, Luftlöcher) Kapitel 9: Chemie (Chemie des Fliegens, Federn: Leichtgewichte mit Potenzial, Der Stoff, aus dem die Flügel sind, High Tech – Low Weight, Schweben – leichter als Luft) Kapitel 10: Human Factors (Fähigkeiten für die Karriere, Teamfähigkeit, Leistungsvermögen, Eigenanalyse der Schwächen und Stärken, Selbstbewusstsein stärken, Körpersprache – Eigenregie – Resilienz, Stressbewältigung, Zeitmanagement) Kapitel 11: Flugphysik (Die Mechanik des Fliegens, Kräfte und Bewegungsphasen, Leitwerke und Ruder, Fahrwerk, Steuerorgane – Flugverhalten, Trimmung, Flugfiguren) Kapitel 12: Fliegen und Umwelt (Fliegen und Umwelt – ein Widerspruch in sich?, Zero Emission – Wasserstoff im Tank, CO 2 – Das Unsichtbare sichtbar machen, Bio-Kerosin – Aufwind durch Rapsfelder?, Billigflieger – Vom Monopol zur Marktwirtschaft, "Greenwashing" – Ökomeilen statt Bonusmeilen?, Fliegen und Lärm – der Kampf um die Dezibels (dB)) Kapitel 13: Biology (Biology of Flight, Bird flight, Insects, Pollen flight, Air-borne spore dispersal) Kapitel 14: Human Factors (career capabilities, Mutual respect and disregarding your own feelings, Human performance, Body language – self-assurance – resilience, Stress management) Zu allen Themen finden Sie Bauanleitungen, Versuchsbeschreibungen, Aufgaben, Lösungen, Fotos und Grafiken sowie Zusatzmaterialien.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Geschichte / Früher & Heute / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II

Wissen zusammenpuzzeln: Wiki-Technologie in der Schule

Fachartikel

Dieser Fachartikel informiert über den Einsatz von Wiki-Technologie in der Schule und stellt die Medienklasse der Archenhold Oberschule als Beispiel vor. Wiki-Technologie unterstützt fächerübergreifend die Medienklassen der Archenhold Oberschule in Berlin Köpenick: Die Schülerinnen und Schüler recherchieren frei zu unterrichtlichen Themen und bündeln ihr so erworbenes Wissen im Wiki. Die Feedbacks der anderen Lernenden und das der Lehrkraft sichern die Qualität. Seit dem ersten Quartal 2011 arbeiten die Schülerinnen und Schüler in der Archenhold Oberschule mit der Wiki-Technologie in verschiedenen Fächern. Dort gibt es seit einiger Zeit spezielle Medienklassen. Alle Lernenden in den Medienklassen sind mit Netbooks ausgestattet und arbeiten aktiv in allen Unterrichtsfächern damit. Sie nutzen Medien in einer ähnlichen Form, wie sie damit in der realen Welt auch konfrontiert werden: Kooperatives Lernen wird so zu einem gemeinschaftlichen Erlebnis. Wikis im Unterricht Kooperatives Lernen Medienkompetenz wird so in einer der Erfahrungswelt der Kinder und Jugendlichen vergleichbaren Umgebung vermittelt. Deshalb haben sich die Lehrerinnen und Lehrer dazu entschieden, ein Werkzeug zu nutzen, das das kollaborative und soziale Lernen unterstützt. Mit dem Einsatz des Wikis im Unterricht erfahren die Schülerinnen und Schüler eine neue Art der Zusammenarbeit, die ihnen am Ende auch zeigt, dass Gruppen- und Teamarbeit einen Mehrwert hat. Jede Schülerin und jeder Schüler kann sich nach den eigenen Fähigkeiten und Talenten einbringen und die eigenen Stärken weiter ausbauen. Individuelles Arbeiten Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich selbstständig mit einem Thema zu befassen. Sie haben die Freiheit, sich eigene Ziele zu stecken und diese zu erreichen. Das Wiki ist in diesem Fall nicht Medium der Unterhaltung und Kommunikation, sondern hauptsächlich ein Medium für die Sammlung von Recherche-Ergebnissen und Informationen, das den sozialen Lernprozess unterstützt. Zudem ist es fast überall und jederzeit verfügbar. Ein digitales Gruppenpuzzle Durch die Nutzung des Wikis lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur ein digitales Werkzeug zu nutzen, sondern sie lernen auch, wie man sich Wissen in der Gruppe erarbeitet, wie man Referatsthemen gewinnbringend und zielführend in der Gruppe aufteilt und wie man seine Recherche nachvollziehbar dokumentiert. Damit geht einher, dass sie Quellen und die verwendeten Materialien sorgfältig dokumentieren. So können sich alle nach dem gehaltenen Referat im Wiki weitergehend informieren. Zuweilen gibt es Themen, die von verschiedenen Gruppen erarbeitet werden und im Wiki dokumentiert werden, ohne dass jeweils Referate gehalten werden. Zu diesem Inhalten können die Lernenden Im Wiki rechercherien. Demzufolge tragen alle Wiki-Autoren eine Verantwortung: Sie müssen die Themen so aufarbeiten, dass am Schluss alle die Chance haben, eine gute Note in der Klassenarbeit zu bekommen. Dieses Verfahren erinnert sehr an die Methodik des Gruppenpuzzles. Die Medienklasse der Archenhold Oberschule Eine Art "fliegendes Klassenzimmer" Alle Schülerinnen und Schüler der Medienklasse sind mit einem Netbook ausgestattet, das in nahezu allen Fächern eingesetzt wird. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern sowohl für die Gegenwart als auch für die Zukunft einen kompetenten Umgang mit Print- und digitalen Medien zu vermitteln. Die Medienklasse nutzt ihr eigenes, persönliches und geschütztes Klassenwiki fächerübergreifend in jedem Schulfach, welches rund um die Uhr zum Lernen oder für Notizen zur Verfügung steht. Egal, ob sie mobil unterwegs sind, daheim oder in der Schule. Das Klassenwiki steht jeder Schülerin und jedem Schüler als eine Art "fliegendes Klassenzimmer" immer und überall zur Verfügung, wo zum eigenen Recherche-Thema passende Informationen gefunden werden. Unterricht verändert sich Die Lehrkraft steht nicht mehr als Wissensmonopolist vor der Klasse und gibt das Lerntempo vor, sondern ihre Rolle wandelt sich. Die Lehrerin oder der Lehrer schafft neue Rahmenbedingungen, auf Basis derer sich die Schülerinnen und Schüler die Themen des Rahmenlehrplans erarbeiten. Es ist zwar nicht möglich, dass sich die Lernenden rein nach ihren Interessen Wissen aneignen, doch können sie sich das "Wie" bei Recherche und Präsentation aussuchen. Die Lehrkraft ist Berater und Moderator und kann so jeden und jede individuell beim selbstständigen Lernen unterstützen. Fazit Die Medienklasse, die das Wiki inzwischen seit zwei Jahren aktiv im Einsatz hat, ist noch immer begeistert. Nach anfänglichen Bedienschwierigkeiten sind nun alle routiniert in der Arbeit mit dem Wiki und können ihr Wissen mühelos im Wiki aufbereiten. Bemerkenswert ist, dass nicht nur die naturwissenschaftlichen, sondern auch die geisteswissenschaftlichen Fächer sowie die Fremdsprachen im Wiki aktiv sind. Das Wiki wird vor allem zum Erarbeiten von Präsentationen und Vorträgen verwendet. Ein pfiffiger Schüler hat das Wiki inzwischen erweitert - er hat den Vertretungsplan auf der Klassenwiki-Startseite integriert.

  • Pädagogik / Fächerübergreifend

Blended-Learning in der Lehrerbildung für die Primarstufe

Fachartikel

In diesem Beitrag wird beispielhaft eine Lehrveranstaltung präsentiert, in der WebQuests für den Mathematikunterricht in Grundschulklassen gemeinsam von Studierenden und Lehrkräften erstellt und durchgeführt werden. Diese Lehrveranstaltung entstand im Rahmen des vom Kultusministerium Hessen in Kooperation mit der Universität Frankfurt initiierten Projekts Lehr@mt. Dieses hat die grundlegende Qualifikation im Bereich der Medienkompetenz für die Beteiligten aller Phasen der Lehrerbildung zum Ziel. Dazu sollen Produkte für Aus- und Fortbildung erstellt und Aus- und Fortbildungsangebote durchgeführt werden. Kooperationsstrukturen aller an der Lehrerbildung Beteiligten sollen ausgebaut und die mediendidaktische Unterrichtsforschung gefördert werden. Medienkompetenz erwerben und vermitteln In diesem Beitrag wird eine Lehrveranstaltung präsentiert, die im Rahmen eines der fünf Teilprojekte stattfindet. Unabhängig von der Fächerkombination sollen Lehramtsstudierende, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Lehrerinnen und Lehrer grundlegende Fähigkeiten im Bereich der Medienkompetenz erwerben, die sie befähigt, Medien zu nutzen, diese im Unterricht zielgerichtet einzusetzen, Unterrichtsszenarien zu entwickeln und zu betreuen sowie die Kompetenzen auch den Schülerinnen und Schülern weiterzugeben. Es wird dabei beabsichtigt, die mediendidaktische Fachunterrichtsforschung in alle Phasen der Lehreraus- und Lehrerfortbildung zu integrieren. Das Teilprojekt am Institut für Didaktik der Mathematik Das Teilprojekt für die Ausbildung im Bereich Mathematik bezieht sich auf die Ausbildung im modularisierten Studiengang für das 1. bis 6. Schuljahr. Besonderer Wert wird dabei auf folgende vier Aspekte gelegt: Nutzung digitaler Medien für das Lehren und Lernen im Fach Erziehungs- und Bildungsaufgaben digitaler Medien im Mathematikunterricht der Grundschule Forschendes Lernen im Rahmen der Lehrerbildung Integrative Lehrveranstaltungsformen der drei Phasen der Lehrerbildung Pilotveranstaltung Die Umsetzung des Teilprojektes wird hier anhand einer praxisorientierten Veranstaltung illustriert. Die Nutzung digitaler Medien für das Lehren und Lernen, genauer für einen projektorientierten Einsatz digitaler Medien im Mathematikunterricht der Grundschule, steht in dieser Veranstaltung im Vordergrund. Hierzu wurde in einer Pilotveranstaltung die WebQuest-Methode für den Mathematikunterricht in der Grundschule vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet. Der Veranstaltungstyp soll in kommenden Semestern forschungsorientiert umgesetzt werden und auf den Erfahrungen der bisherigen Veranstaltungen aufbauen. Einbindung des Projekts in die Aus- und Fortbildung Wahlpflichtmodul für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst Die Veranstaltungen werden als schulpraktische Projekte durchgeführt, die mit vier Semesterwochenstunden ab dem 4. Semester besucht werden können. In der neuen, modularisierten Studienordnung wird dieser Veranstaltungstyp zukünftig in einem Modul zur mathematikdidaktischen Vertiefung umgesetzt. Für die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst handelt es sich um ein Wahlpflichtmodul mit einem Zeitvolumen von 30 Stunden. Für die Lehrerinnen und Lehrer im hessischen Schuldienst ist die Veranstaltung vom Hessischen Institut für Qualitätsentwicklung mit 40 Punkten akkreditiert. Optional: Erwerb eines Medienkompetenz-Zertifikates Inhalte der Veranstaltung wurden für mündliche Prüfungen im Rahmen des ersten Staatsexamens verwendet. Produkte aus der Veranstaltung dienen Studierenden als Grundlage für die Examensarbeit. Aus den Veranstaltungen gingen auch Arbeiten für die zweite Staatsprüfung hervor. Die Veranstaltung ist optionaler Teil für den Erwerb eines Medienkompetenz-Zertifikates für Studierende aller Lehrämter an der Universität Frankfurt. Das Gesamtkonzept, in dessen Rahmen die Schulpraktischen Projekte angeboten werden, wurde mit dem E-Learning Award 2006 der J. W. Goethe Universität Frankfurt ausgezeichnet. Zielgruppen Kooperationen mit den Studienseminaren An den Veranstaltungen nehmen Studierende des Fachs Mathematik, vorwiegend aus dem Lehramt für Grundschulen, aber auch für Haupt-, Real- und Förderschulen teil. Durch Kooperationen mit den Studienseminaren Frankfurt, Wiesbaden, Rüsselsheim und Hanau konnten Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst, deren Ausbilder und deren Mentoren gewonnen werden, an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Studierenden werden in der Veranstaltung einzelnen Lehrkräften im Vorbereitungsdienst und ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern fest zugeordnet und bilden in der Veranstaltung eine Gruppe. Beide Seiten profitieren Wegen der unterschiedlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, aber auch wegen der verschieden hohen Workloads, sind auch die Aufgaben der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedlich. Gerade diese Mischung von Teilnehmenden aus den einzelnen Phasen bringt deutliche Vorteile: Die Studierenden haben einen engen Praxiskontakt und planen mit Unterstützung ein Unterrichtsprojekt für eine spezifische Klasse. Die Möglichkeit, schon vor dem Referendariat Einblick in die 2. Phase zu erhalten, macht die Veranstaltung für Studierende besonders attraktiv. Für die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie für die Lehrerinnen und Lehrer ergibt sich der Vorteil aus der Zusammenarbeit mit den Studierenden, die viel Arbeit in die Erstellung der WebQuests einbringen und bei der Durchführung der WebQuests helfend und dokumentierend mitarbeiten.

  • Fächerübergreifend

Grundwortschatz: Sommer und Ferien

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Die Schülerinnen und Schüler üben mithilfe der Arbeitsblätter, Vokabeln zum Thema "Sommer und Ferien" zuzuordnen und einem Text gezielt Informationen zu entnehmen. In diesem Arbeitsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler Vokabeln zum Thema Sommer und Sommerferien kennen sowie ihren Wortschatz zu festigen. Des Weiteren enthalten die Arbeitsblätter Übungen zur Förderung der Lesekompetenz ; die Lernenden beantworten Fragen zu einem themenbezogenen Text. Im ersten Schritt werden die Vokabeln des Textes vorentlastet, indem die Schülerinnen und Schüler die passenden Vokabeln unter die Bilder schreiben. Im nächsten Schritt lesen sie einen kurzen Text über einen Ferientag im Freibad, zu welchem sie Verständnisfragen beantworten sollen. Anschließend malen die Schülerinnen und Schüler ein Bild, das den im Text beschriebenen Tag im Freibad darstellt. Die interaktiven Übungen können vor oder nach der Bearbeitung der Arbeitsblätter eingesetzt werden. Mithilfe eines Memory-Spiels und einer interaktiven Grafik können die Lernenden ihr Wissen zu "Sommer und Ferien" vertiefen, eigenständig überprüfen und einzelne Wörter wiederholen, sollten sie unsicher sein. Ein Text, in dem themenspezifisches Vokabular markiert werden soll, sowie ein interaktives Quiz fordern die Schülerinnen und Schüler auf, sich aktiv an die gelernten Vokabeln zu erinnern und diese anzuwenden. In einem Buchstabengitter geht es um Begriffe rund um das Thema "Sommer und Ferien". Die Lernenden suchen acht Wörter, die versteckt sind und aktivieren so ihr Vorwissen beziehungsweise erweitern und vertiefen ihren Wortschatz. "Grundwortschatz: Sommer und Ferien" im Unterricht Bei vielen Kindern ist der Sommer eine beliebte, wenn nicht sogar die beliebteste Jahreszeit: Endlich kann man viel Zeit draußen verbringen, spielen, ein Eis in der Sonne essen, schwimmen gehen, die Wärme genießen... Im Zusammenhang mit dieser Jahreszeit lassen sich viele Themen und Anknüpfungspunkte finden, die an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler anschließen und die sie interessieren. Außerdem stehen im Schuljahr während der Sommermonate die großen Ferien an. Vor allem deshalb bietet es sich an, die Themen "Sommer" und "Ferien" miteinander zu verbinden und vielfältig im Unterricht zu nutzen, beispielsweise für diverse Sprech- und Schreibanlässe sowie für Wortschatz-Übungen. Die vorliegenden Materialien richten sich an Schülerinnen und Schüler in der Grundschule und bringen sommerliche Stimmung in den DaF-/DaZ-Unterricht. Neben der Wortschatz-Erweiterung dient dieses Arbeitsmaterial auch der Förderung von Lesekompetenz. Ausgehend von dem Thema können zum Beispiel auch interkulturelle Themen oder andere Aspekte aufgegriffen werden: Welche Sommer-Feste feiern die Kinder? Was kann man im Sommer (beispielsweise in verschiedenen Herkunftsländern der Lernenden) machen? Didaktische Analyse Im Sommer und in den Sommerferien sammeln Kinder und Jugendliche die vielfältigsten und schönsten Erlebnisse. Auch als Erwachsene können wir uns noch lebhaft an das bunte Treiben im Freibad oder an die witzige Badehose unseres besten Freundes erinnern. Vokabeln zu den Themen "Sommer" und "Ferien" lassen sich aufgrund der bildhaften Eindrücke, die wir mit den heißesten Monaten des Jahres verbinden, besonders gut mit der Unterstützung durch Bilder erarbeiten. Sie helfen, die erlenten Worte mit der Lebenswelt zu verknüpfen und sie zu memorieren. Indem die Lernenden zusätzlich ein eigenes Bild malen, in dem sie die Ereignisse des zuvor gelesenen Textes abbilden sollen, wird neben dem Einprägen des neuen Wortschatzes auch das Textverständnis gefördert sowie ihre Kreativität und Imagination angeregt. Methodische Analyse Die Aufgaben auf den Arbeitsblättern und in den interaktiven Übungen sind nach dem Prinzip des Scaffolding aufgebaut. Zunächst lernen die Schülerinnen und Schüler einzelne Vokabeln aus den Wortfeldern "Sommer" und "Ferien" kennen, bevor sie sie im Textzusammenhang verstehen und reproduzieren müssen. Bei Unsicherheiten, die die Bedeutung der Worte oder die Schreibweise betreffen, können sich die Lernenden an den vorhergehenden Vokabeln orientieren. Ziel der Übungsaufgaben ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die neu erlernten Worte in zusammenhängenden Sätzen selbständig einsetzen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und trainieren ihren Wortschatz im Bereich Sommer und Ferien. entnehmen einem Text gezielt Informationen, indem sie Verständnisfragen beantworten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen themenbezogene Vokabeln mithilfe von Bildern zu. lernen verschiedene interaktive Übungstypen kennen und damit umzugehen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre Ausdrucksfähigkeit, indem sie Fragen in ganzen Sätzen beantworten. trainieren ihre Selbstkompetenz durch das eigenständige Bearbeiten der Aufgaben.

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe
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