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Gedichtform: das Elfchen

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Die Schülerinnen und Schüler lernen das Elfchen als Gedichtform im Deutschunterricht kennen und üben kreatives Schreiben. Anhand eines Beispiels entdecken sie den besonderen Aufbau dieser Gedichtform, bevor sie ihre eigenen Elfchen schreiben. Die Schülerinnen und Schüler lernen das Elfchen als Gedichtform kennen und üben das freie beziehungsweise kreative Schreiben. Sie lesen das Beispiel-Elfchen zum Thema Frühling und entdecken den besonderen Aufbau dieser Gedichtform: Ein Elfchen ist aus fünf Zeilen aufgebaut und besteht aus elf Wörtern . Zeile Wörter Was steht drin? 1 1 Nomen oder Adjektiv 2 2 Eine Sache oder eine Person zum Adjektiv aus der ersten Zeile 3 3 Wo oder wie ist die Sache/Person? Was tut sie? 4 4 Ich-Satz 5 1 Schlusswort Das Arbeitsblatt bietet eine kleinschritte Anleitung zum Schreiben eines Elfchens : Die Lernenden schreiben bei der ersten Aufgabe ein eigenes Elfchen zu einem eigenen Gedichtthema und nutzen das Beispielgedicht zum Frühling als Vorlage. Bei der zweiten Aufgabe suchen sich die Lernenden eine Schreibpartnerin oder einen Schreibpartner, um ein gemeinsames Elfchen zu schreiben. Wichtig ist der Hinweis, dass sich ein Elfchen keinesfalls reimen muss! Die Schülerinnen und Schüler können demnach frei assoziieren und üben sich somit im Umgang mit Sprache . Der kreative Schreibprozess, das Experimentieren mit Sprache, Mustern und Strukturen soll Spaß machen und nebenbei den Wortschatz erweitern beziehungsweise das Sprachbewusstsein schärfen. Abschließend bietet sich die Vorstellung der Gedichte in der Klasse an sowie das künstlerische Verzieren oder Malen zum eigenen Gedicht (fächerübergreifender Unterricht möglich!). Dieses Arbeitsmaterial ist in Vertretungsstunden im Fach Deutsch in der dritten Klassenstufe in der Grundschule gut und schnell einsetzbar. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Elfchen als Gedichtform und dessen besonderen Aufbau im Deutschunterricht kennen. üben kreatives Schreiben. schreiben eigene Ergänzungen zum Beispielelfchen. schreiben ein eigenes Elfchen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Selbstkompetenz durch das eigenständige Bearbeiten der Aufgaben. schreiben ein gemeinsames Elfchen mit der Schreibpartnerin oder dem Schreibpartner.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Elementarbildung

Inländisch, ausländisch, deutschländisch

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Das Themenblatt setzt sich vor dem Hintergrund der Migrationsgeschichte in Deutschland mit der Eigen- und Fremdwahrnehmung von in- und ausländischen Personen auseinander. Das Eigene und das Fremde sind eine Konstruktion unserer Wahrnehmung, mit der jeder Mensch versucht, sich vom jeweils anderen abzugrenzen und so seine eigene Identität zu konstruieren. Stereotype gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund bestehen fast unverändert fort, während sich die Lebenswirklichkeit von Migrantinnen und Migranten erheblich wandelt. Die Themenblätter der Bundeszentrale für politische Bildung beschreiben diese Entwicklung und regen dazu an, die Gemeinsamkeiten und verbindenden Elemente der eigenen und der fremden Wahrnehmung zu entdecken. In diesem Zusammenhang knüpfen sie an den alltäglichen Erfahrungen von Jugendlichen an. Dabei beschäftigen sie sich auch mit der Frage, wie man sich neben Täter- oder Helferrolle gegenüber Migranten positionieren könnte. Ein Auszug aus der 64-seitigen Broschüre kann unter dem unten aufgeführten Link kostenlos eigensehen und heruntergeladen werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen und anderen Personen auseinander. reflektieren und revidieren eigene Vorurteile und Stereotype gegenüber den jeweils Anderen. hinterfragen die Folgen, die Vorurteile und Stereotype für eine tolerante Gesellschaft und eine gelingende Integration von Personen anderer kultureller, ethnischer oder religiöser Herkunft haben können. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen in Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, hinterfragen und revidieren eigene Vorurteile und Stereotype. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen. prüfen, ob der erreichte Wissenstand als Basis für ein Urteil zureichend ist. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Multimedia-Tour: Private Fluchthilfe 1961 - 1989

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Die Multimedia-Tour bietet Lernenden anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und Zeitzeugeninterviews einen Einblick in Thema private Fluchthilfe vom Mauerbau bis zum Fall der innerdeutschen Grenze. Seit 1961 leisten nicht nur professionelle Fluchthelfer, sondern auch Freunde und Verwandte Fluchthilfe. Im Gegensatz zu den professionellen Helfern sind sie nicht vernetzt und es mangelt ihnen an Erfahrung, Routine und Ortskenntnissen. Jedoch ziehen sie seltener die Aufmerksamkeit der Staatssicherheit auf sich - ein Grund, warum die Vorhaben teilweise glücken. Dabei nutzen sie genau wie die professionellen Fluchthelfer Fluchtwege über Ostblockstaaten sowie über die innerdeutsche Grenze und über Berlin. Bei einer Entdeckung oder einem gescheiterten Versuch droht ihnen, genau wie den professionellen Helfern, eine mehrjährige Haftstrafe nach dem DDR-Strafgesetzbuch. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in dieser interaktiv aufbereiteten Multimedia-Tour anhand von Fotos, Filmen und Zeitzeugeninterviews einen authentischen und lebensnahen Einblick in die Arbeit privater Fluchthelfer für die Zeit von 1961 bis 1989. Dabei können die in der Tour zur Verständnisförderung vorhandenen Texte nicht nur gelesen, sondern auch angehört werden. Zusatzdokumente bieten weiterführende Informationen und die Möglichkeit für eine ausführlichere Beschäftigung. Die Materialien bieten sich insbesondere als Einstieg in die Thematik sowie zur anschaulichen Vertiefung zuvor vermittelter Informationen zum Thema Fluchthilfe an. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sich die Art der Fluchthilfe in diesem Zeitraum veränderte. verstehen, mit welchen Problemen die freiwilligen Fluchthelfer konfrontiert waren. wissen um Folgen für die freiwilligen Fluchthelfer, die von der Stasi bespitzelt, oder bei der Fluchthilfe verhaftet wurden. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichteten Zuhören. identifizieren relevante Informationen, die diesen Abschnitt der Fluchthilfe kennzeichnen. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach (Fremdverstehen). analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. betrachten historische Situationen und Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Audiobericht einer vietnamesischen Vertragsarbeiterin

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In diesem Zeitzeugenbericht schildert eine Vertragsarbeiterin ihre ersten Eindrücke bei der Ankunft sowie ihren schwierigen Lebens- und Arbeitsalltag in der DDR. Den Arbeitskräftemangel versuchte die DDR mit Arbeitern aus dem Ausland zu beheben. Zur Ausbildung und Beschäftigung von Arbeitskräften schloss sie deshalb Abkommen mit Ungarn, Polen, Algerien, Kuba, Mosambik und Vietnam ab. Ausländische Arbeiter aus diesen Ländern konnten maximal zwei Jahre im Land bleiben. Meist übten sie körperlich schwere oder monotone Tätigkeiten aus. Erfüllten sie vorgegebene Arbeitsnormen nicht oder verstießen sie gegen die "sozialistische Arbeitsdisziplin", dann drohte ihnen vorzeitige Rückkehr in ihr Heimatland. In Wohnheimen untergebracht waren private Kontakte zur DDR-Bevölkerung schwer möglich, und auch von den DDR-Behörden nicht erwünscht. In diesem Audiobeitrag erzählt eine ehemalige vietnamesische Vertragsarbeiterin, wie sie das Leben und die Arbeit in der DDR erlebt. Dabei berichtet sie auch von Schwierigkeiten und Problemen im Zusammenhand mit den DDR-Behörden. Auch Konflikte mit der DDR-Bevölkerung werden an konkreten Beispielen angesprochen. Durch die anschauliche Erzählung ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug. Die Schülerinnen und Schüler erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und erfahren wie es ihnen in der Fremde ergeht. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen. Die Stimme des Erzählenden sorgt für Empathie und emotionale Teilhabe. Vor allem aber erfahren die Zuhörer Migrationsgeschichte und Migrationsgeschichten aus "erster Hand". Der Beitrag kann als Einstieg und als Diskussionsgrundlage in das Thema Vertragsarbeiter in der DDR genutzt werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Lebens- und Arbeitssituation von Vertragsarbeitern in der der DDR auseinander. kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. identifizieren im Hörbeitrag Informationen, die zur Beantwortung thematisch relevanter Fragen von Bedeutung sind. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Gewitter im Sommer

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Das zweiseitige Arbeitsmaterial für den Sachkunde-Unterricht in der Grundschule informiert anhand von Bildern und kurzen Erläuterungen über Gewitter im Sommer. In einem Rätsel kann das Wissen überprüft werden. Das haben die meisten bestimmt schon einmal erlebt: An einem heißen, drückenden Sommertag wird der Himmel immer dunkler und plötzlich bricht ein Gewitter wie aus heiterem Himmel über einen herein. Warum das so ist, erklären die anschaulich bebilderten Arbeitsblätter für Grundschulkinder. Entstehung von Gewittern im Sommer Warme Luft ist leichter als kalte Luft und kann mehr Feuchtigkeit speichern. Wenn warme Luft aufsteigt und abkühlt, kann sie nicht mehr so viel Wasser aufnehmen. Das überschüssige Wasser sammelt sich – es kondensiert. Die Folge davon ist die Entstehung von Wolken. Dieses Phänomen kommt auch bei einem Sommergewitter vor. Vor allem bei heißem und schwülem Wetter treten Gewitter auf. Durch die aufsteigende warme Luft treffen warme und kalte Luftströme aufeinander. Bei der Abkühlung der warmen Luft bilden sich aus dem überschüssigen Wasser Wolken. Wirbeln in der Wolke Eiskristalle und Wasser durcheinander, so entsteht Reibung und die hervorgerufene elektrische Spannung entlädt sich in Blitzen. Außerdem geht die meteorologische Erscheinung mit Donner einher. Arbeitsmaterialien zum Sommergewitter Die Unterrichtsmaterialien bestehen aus zwei Arbeitsblättern. In Bildern und mit kurzen Beschreibungen wird die Entstehung von Gewittern im Sommer anschaulich dargestellt. Außerdem erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen über die Maßeinheit von Temperaturen sowie die Eigenschaften von Blitz und Donner. Ein "Gewitter-Quiz" greift die gelernten Inhalte auf. Gleichzeitig dient es dazu, dass die Kinder überprüfen können, was sie gelernt haben. Schutz vor Gewittern Das Naturschauspiel sollte man nicht unterschätzen, denn Menschen können von Blitzen getroffen werden. Ist ein Gewitter sehr nah, sollte man aus diesem Grund am besten Schutz in festen Gebäuden oder Autos suchen. Ist man bei einem Gewitter jedoch im Freien unterwegs, sollte man hohe Gegenstände wie Bäume, Türme oder Masten meiden, die Füße eng zusammenstellen und sich möglichst klein machen, indem man in einer Mulde in die Hocke geht.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe

Stationenlauf: Zielwerfen mit verschiedenen Gegenständen

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In dieser Sporteinheit und mithilfe dieses Arbeitsblattes absolvieren die Schülerinnen und Schüler verschiedene Wurf-Aufgaben, um ein Wurfabzeichen zu erhalten. Die Wurfübungen sind für alle Grundschulklassen geeignet. Das Arbeitsblatt dient zum einen als Laufzettel für einen Stationenlauf mit den Stationen Reifenwerfen , Ball von der Bank , Säckchenwerfen , Korbleger , Kegeln und Dosenwerfen . Die Schülerinnen und Schüler haken auf dem Laufzettel ab, welche Wurfübung sie schon absolviert haben. Zum anderen dient das Arbeitsblatt als Urkunde, das die Lehrkraft nach Beendigung des Wurfzirkels unterschreibt. Vorbereitung für den Wurfzirkel Vor Beginn des Stationenlaufs muss die Lehrkraft allein oder mithilfe ihrer Lerngruppe die sechs Stationen vorbereiten: mehrere Reifen auslegen, Bälle oder Ringe danebenlegen auf eine Langbank einen oder mehrere Medizinbälle legen Bohnensäckchen, Bierdeckel, Tennis-, Basket-, Gymnastik- und Medizinbälle bereithalten einen Basketball oder – wenn nicht vorhanden – Wäschekorb aufstellen Kegeln aufstellen Dosen pyramidenartig auf eine Langbank oder einen Sprungkasten stellen ein Seil/Tau auf dem Boden auslegen Das Durchlaufen der Stationen kann in Einzel-, Partner- oder auch Kleingruppen erfolgen. Möglich ist daher, dass pro Team gemeinsam eine Urkunde erarbeitet werden kann. Wahlweise können die Aufgaben von allen Teammitgliedern oder nur von einzelnen Schülerinnen und Schülern, die vom Team je nach Fähigkeit ausgesucht werden, ausgeführt werden. In diesem Fall sollte darauf geachtet werden, dass jedes Kind mindestens einmal dran war. Differenzierung und/oder eine Erhöhung des Schwierigkeitsgrades ist durch das Verlängern des Abstandes zu den Hindernissen, die Höhe der Ziele oder eine Erhöhung der Anzahl der zu absolvierenden Würfe pro Station möglich. Die Lehrkraft kann eine bestimmte Zeit pro Station vorgeben, die sie gegebenenfalls mittels eines akustischen Signals anzeigt. Üben die Schülerinnen und Schüler in Gruppen, sollte sich pro Station nur eine Gruppe aufhalten. Zur Bearbeitung des Arbeitsblattes benötigen die Schülerinnen und Schüler beziehungsweise jedes Team einen Stift. Die Schülerinnen und Schüler trainieren das Werfen und Zielen aus dem Stand mit verschiedenen Wurfgeräten. entwickeln und erweitern ihr Ballgefühl. werden in ihrer Anstrengungsbereitschaft gefördert. üben sich in ihren sozialen Fähigkeiten: Rücksichtnahme, warten, die Fähigkeiten anderer anerkennen.

  • Sport und Bewegung
  • Primarstufe

Projekt Büchertausch: "Wer nicht liest, ist doof!"

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Das Arbeitsmaterial zum Thema Büchertausch beschreibt ein Projekt, das Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis 4 zu nachhaltiger Leselust motiviert. Ausgelesene Bücher der Kinder werden eingesammelt, auf einem Büchertisch ausgelegt und laden somit zum "Schnuppern" in aller Ruhe ein. Dies gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre abgelegten und ausgelesenen Bücher ohne finanzielle Aufwendung untereinander zu tauschen. Projektbeschreibung Über einen festgelegten Zeitraum (zum Beispiel 14 Tage) werden ausgelesene und abgelegte Bücher der Schülerinnen und Schüler eingesammelt. Die abgegebenen Bücher werden hinsichtlich möglicher (störender) Gebrauchsspuren durchgesehen und anschließend abgelegt. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält eine "Bücherkarte", auf der die Abgabe des Buches oder mehrerer Bücher mit einem Stempel vermerkt wird. Das kann ein Stempel des Klassentieres oder des Lieblingstieres der meisten Kinder sein, aber auch Sticker können hierzu verwendet werden. Am Tag des Büchertausches werden die abgegebenen Bücher ausgelegt und übersichtlich (zum Beispiel nach Kategorien – Abenteuer, Sachbuch, Märchen, Kinderkrimi und so weiter) präsentiert. Auch besteht die Möglichkeit, dass Schülerinnen und Schüler ihr Lieblingsbuch vorstellen, um anderen Kindern einen besseren Einblick in ihren Lieblingsschmöker zu gewähren. Der Titel des Buches wird notiert und andere Schülerinnen und Schüler können weitere Buchempfehlungen auf einem Flipchart oder Ähnlichem notieren. Am Projekttag hat jedes Kind ausreichend Zeit, die einzelnen Bücher zu betrachten, zu schmökern und sich neue Bücher auszusuchen. Für jeden auf der Bücherkarte eingetragenen Stempel kann ein neues Buch vom Büchertisch eingetauscht werden. Zusatztipp: Eltern können für diese Idee begeistert werden und sich am Tag des Büchertauschs engagiert beteiligen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bauen durch das vielfältige Angebot neuer Leselektüre eine nachhaltige Lesemotivation auf. können eigene Leseinteressen äußern. verschaffen sich durch einen gezielten Überblick entsprechende Informationen. können aufgrund der eingeholten Informationen und ihrem Interesse entsprechend eine Buchauswahl treffen. verstehen die Absichten und Ziele des Projekttages und können den Erkenntnisgewinn durch das Lesen von Büchern benennen und begründen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler informieren und empfehlen sich gegenseitig Leselektüre.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Das Eichhörnchen

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Eichhörnchen sind häufig in Städten oder Parks anzutreffen, da sie sich gerne in der Nähe von Menschen aufhalten. Das Arbeitsmaterial informiert Grundschulkinder über Merkmale und Besonderheiten von Eichhörnchen. Eichhörnchen: Merkmale Das Fell von Eichhörnchen reicht von hellrot bis braunschwarz, nur der Bauch ist immer weiß. Auffällig sind der lange buschige Schwanz und die Pinselohren. Die kleinen, flinken Nagetiere erreichen eine Größe bis zu 40 Zentimetern, ein Gewicht von 200 bis 400 Gramm und werden bis zu zehn Jahre alt. Zu ihren Feinden zählen Baummarder und Hauskatzen. Eichhörnchen: Lebensraum und Nahrung In fast ganz Europa sind Eichhörnchen beheimatet. Nadel, Laub- und Mischwälder mit alten Baumbeständen sind ihr Lebensraum. Da sie die Nähe von Menschen mögen, halten sie sich auch in Gärten und Parks auf. Vorausgesetzt, sie finden dort ausreichend Nahrung und die Möglichkeit für Unterschlupf. Auf ihrem Speiseplan stehen Baumfrüchte, Samen und Kerne sowie Triebe, Knospen und Blätter. Aber auch von Kleinvögeln und Vogeleiern ernähren sich Eichhörnchen mitunter. Eichhörnchen: Winterzeit In der kalten Jahreszeit halten Eichhörnchen Winterruhe. Ihre Körpertemperatur sinkt in dieser Zeit zwar kaum, jedoch verlangsamt sich ihr Herzschlag. Damit sie während der Winterruhe weniger Nahrung benötigen, reduzieren sie den Energiebedarf in dieser Zeit, indem sie ihre Aktivitäten einschränken. Als Vorbereitung auf die Winterruhe verstecken sie im Herbst Samen und Nüsse als Vorräte im Boden, die sie dann über ihre gute Nase im Winter aufspüren. Normalerweise suchen sie im Winter ein bis zwei Stunden am Tag nach den eigens vergrabenen Nahrungsvorräten, manchmal verlassen sie das Nest aber auch ein paar Tage gar nicht. Da sie bei Weitem mehr Nüsse und Samen vergraben als sie wiederfinden, hat es den positiven Nebeneffekt, dass Eichhörnchen durch ihre Nahrungsdepots dazu beitragen, dass sich verschiedene Baumarten verbreiten. Eichhörnchen: Arbeitsmaterial Das Arbeitsblatt ist für den Sachkunde-Unterricht zum Thema Natur und Umwelt in der Grundschule geeignet. Es zeigt in Bildern, wie Eichhörnchen aussehen und was das Besondere an ihnen ist: Sie schlafen in Bäumen, können dank ihrer Krallen und ihres Schwanzes gut klettern und mithilfe der großen Zähne Nüsse knacken. Kurze Erklärungen erklären und ergänzen die Bilder.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Online-Check: Glaubwürdigkeit im Internet prüfen

Interaktives

Mit diesem Online-Check zur Glaubwürdigkeit prüfen die Lernenden Webseiten auf ihren Wahrheitsgehalt. Sie hinterfragen dabei Meldungen aus dem Internet hinsichtlich Verfasser, Darstellung und Quellenangabe, um Fake News zu erkennen und damit ihre digitale Lesekompetenz zu verbessern.Die zunehmende Digitalisierung macht die rasante Verbreitung von Nachrichten möglich. Jeden Tag erscheinen unzählige neue Videos, Artikel und Posts im Internet. Doch woher weiß ich: Stimmt das, was ich da lese eigentlich wirklich oder ist alles nur Fake? Um bewusst falsche Meldungen im Netz zu erkennen und damit einer Form der Manipulation zu entgehen, helfen Leitfragen, mit denen auch Kinder und Jugendliche den Wahrheitsgehalt einer Nachricht angemessen einschätzen zu können. Während der Lektüre einer Webseite können die Lernenden in diesem Online-Check markieren, welche Informationen sie beispielsweise im Impressum erhalten oder ob das Thema auch von anderen Autorinnen und Autoren in gleicher Weise dargestellt wird. Über einen Klick erhalten sie dann im Anschluss eine Auswertung, die ihnen verrät, wie seriös oder zweifelhaft der Inhalt einzuschätzen ist. Dieser Test ist Teil der Unterrichtseinheit Digitale Lesekompetenz: Glaubwürdigkeit prüfen und Fake News erkennen , in der weitere Materialien und Arbeitsaufträge zur Förderung der digitalen Lesefähigkeit im Sinne einer kritischen Medienreflexion zur Verfügung stehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen Inhalte im Quellkontext kritisch. bewerten Netzinhalte anhand vorgegebener Kriterien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren den Quellkontext von Internetseiten im Netz mit differenzierten Suchstrategien. Im Idealfall sollten alle Merkmale erfüllt sein (100%). Liegt das Ergebnis unter acht von zwölf möglichen Positivmerkmalen (66%), dann ist die Glaubwürdigkeit der Internetseite zweifelhaft. Die Bearbeitung der Checkliste setzt natürlich entsprechende Recherchen voraus, wie zum Beispiel: Gibt es das Thema bei Google? Gibt es relevante Beiträge dazu? Gibt es Informationen zum Thema bei Wikipedia? Gibt es aktuelle Nachrichten dazu? Eine ausführliche Anleitung für die Recherche enthält der Analysebogen Glaubwürdigkeit in der Unterrichtseinheit Digitale Lesekompetenz: Glaubwürdigkeit prüfen und Fake News erkennen .

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Instagram is more popular with teens than Facebook

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Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema "Jugendliche und ihre Nutzung von Instagram" der Sprachzeitung "Read On" setzen sich mit den steigenden Nutzerzahlen und längerer Nutzungsdauer von Apps wie Instagram auseinander. Vor- und Nachteile des sozialen Netzwerks werden zunächst in einem Zeitungsartikel gegenübergestellt. Auf Grundlage des Artikels werden Wortschatz und das Passiv im Englischen trainiert. Eine Schreibaufgabe zu Cybermobbing sowie Fragen zur eigenen und sicherer Mediennutzung für eine Diskussionsrunde runden die Einheit ab. Das Übungsmaterial führt zunächst mit einer Übung zum Leseverstehen, bei der gezielt Informationen im Text gesucht werden sollen, an den Zeitungsartikel "Instagram is more popular with teens than Facebook" heran. In 12 Abschnitten wird eine kurze Entstehungsgeschichte der App Instagram beschrieben, die steigende Popularität und gleichzeitige Unbeliebtheit von Facebook bei jungen Amerikanerinnen und Amerikanern erklärt sowie Vor- und Nachteile einer intensiven Mediennutzung beleuchtet. Die an das Leseverstehen anschließenden Übungen widmen sich der Arbeit am Wortschatz (Synonyme oder Gegensätze finden und Sätze paraphrasieren) und dem Passiv (Sätze vom Aktiv ins Passiv setzen und umgekehrt). Das Übungsmaterial bietet auch Vorschläge zur Diskussion und Textproduktion. Themen sind dabei die eigene Mediennutzung, gesunde Umgangsformen mit Medienkonsum, sinkende Popularität von Facebook, Cybermobbing in sozialen Netzwerken wie Instagram und das Aufzeigen konkreter Handlungsoptionen bei Cybermobbing. Lösungen für die Übungsteile zum Leseverstehen, Wortschatz und Grammatik sind am Ende des Übungsmaterials zu finden. Für einen umfassenden Lerneffekt kann die Audio-Datei eingesetzt werden. Die Übungsmaterialien lehnen sich an die Aufgabenformate für die Realschulprüfung in Bayern an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben das Leseverstehen. trainieren ihren Wortschatz. vertiefen ihre Grammatikkenntnisse im Bereich Aktiv und Passiv. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, einen Bericht in den Printmedien zu lesen und über das Gelesen hinaus eigene Gedanken zum Thema zu entwickeln. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll in der Partner- und Gruppenarbeit. setzen sich kritisch mit sozialen Medien auseinander. werden an die Themen Cybermobbing und sichere Mediennutzung herangeführt.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Genau lesen: Rätselspaß mit Bären

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Genau lesen lernen die Kinder der Grundschule mit diesem Arbeitsblatt zum Bären im Versteck: Die Schülerinnen und Schüler finden in einem Wortsalat verschiedene Tiere mit dem Anfangsbuchstaben B und notieren ihre Namen sowie ein weiteres Tier. Sie trainieren damit ihre Lesekompetenz sowie die Rechtschreibung und die visuelle Wahrnehmung. Zur Förderung der Lesekompetenz in der Grundschule ist es wichtig, dass sich die Lernenden unterschiedliche Lesestrategien aneignen und immer wieder üben. Mit diesem Unterrichtsmaterial trainieren die Schülerinnen und Schüler das genaue Lesen, indem sie das Wort Bär in einer Aufzählung von Wörtern mit dem gleichen Anfangsbuchstaben B suchen Beim flüchtigen Lesen passiert es häufig, dass die Schülerinnen und Schüler entscheidende Details übersehen. Um allerdings den Inhalt eines Textes zu verstehen, ist es oft erforderlich, auch Einzelheiten wahrzunehmen und konkrete Schlüsselwörter zu erkennen. Ist ein derartiges detailliertes Textverständnis das zugrunde gelegte Leseziel , empfiehlt sich genaues Lesen. Am Beispiel der Tiere mit dem gleichen Anfangsbuchstaben werden die Schülerinnen und Schüler auf diesem Arbeitsblatt nun zur Anwendung dieser Technik angeregt. Neben anderen Tieren versteckt sich der Bär in einer Reihe von Wörtern, sodass die Lernenden die für sie relevanten Informationen zunächst filtern müssen. Dadurch, dass sie im Folgenden weitere Tiere notieren, trainieren sie auch ihre Schreibkompetenz . Da die Bären als Thema im Sachunterricht der Grundschule gemäß dem Lehrplan meist im Zusammenhang mit Tiere im Winterschlaf erarbeitet werden, eignet sich das Arbeitsblatt auch für den fächerverbindenden Unterricht. Lösungen zur Selbstkontrolle stehen den Lernenden zur Verfügung, sodass das Unterrichtsmaterial auch im (fachfremden) Vertretungsunterricht spontan einsetzbar ist. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler wenden die Lesestrategie des genauen Lesens gezielt an. identifizieren relevante Wörter innerhalb eines Wortfeldes. schreiben gefundene Begriffe korrekt und erweitern ihren Wortschatz. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen Arbeitsblätter strukturiert zur Informationsentnahme. überprüfen Ergebnisse mithilfe von Lösungen zur Selbstkontrolle. dokumentieren gefundene Ergebnisse übersichtlich. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert und ausdauernd an einer Aufgabe. reflektieren eigene Lösungsstrategien. unterstützen sich bei Bedarf gegenseitig bei der Aufgabenbearbeitung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Bildungsgerechtigkeit in den Händen der Lehrkräfte?

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel sensibilisiert für die Aufgabe von Lehrkräften, durch ihr pädagogisches Handeln zur Bildungsgerechtigkeit beizutragen. Chancengleichheit: Bildung für alle Die Herstellung von Bildungsgerechtigkeit sowie die Bearbeitung von Bildungsungleichheit zählen zu einer der drängendsten Aufgaben des Erziehungs- und Bildungssystems. "Gerechtigkeit und Gleichheit beziehungsweise Ungerechtigkeit und Ungleichheit hängen gerade dann, wenn es um die Verteilung wertvoller gesellschaftlicher Güter wie (Bildung) [...] geht, eng miteinander zusammen" (Sen 1979/2019: 47). In der Thematisierung von Bildungsgerechtigkeit ist die Frage nach sozialen Ungleichheiten und Bildungsdifferenzen zentral und es werden intensiv die unterschiedlichen Ausgangslagen von Schülerinnen und Schülern diskutiert und in den Zusammenhang mit einer gleichen Chancenverteilung für alle gestellt. Was bedeutet Bildungs(un)gleichheit? Bildungsgerechtigkeit bedeutet demnach – in verkürzter Weise – Chancengleichheit, Bildungsungerechtigkeit wiederum Chancenungleichheit. Sibylle Schneider führt für die Bildung aus: " Bildungsungleichheiten beziehen sich auf eine Reihe sozialstruktureller Merkmale, die zu einer ungleichen Verteilung von Bildung führen können. Dazu gehören Merkmale wie die soziale Herkunft, der soziale Hintergrund oder sozioökonomische Status, Gender oder das Geschlecht sowie die kulturelle Herkunft im Zusammenhang mit Migrationshintergrund und ethnischer Zugehörigkeit und Sprache " (2019: 9). Die hier aufgezählten Merkmale, und das ist wichtig zu betonen, sind nicht per se mit Benachteiligung oder Chancenungleichheit assoziiert, das heißt sie müssen nicht zwangsläufig zu Benachteiligung führen, sondern wurden in verschiedenen wissenschaftlichen, empirischen Untersuchungen als eine statistische Erklärungsgröße für Ungleichheit nachgewiesen. Ungleichheit entsteht also nicht aufgrund eines Merkmals, sondern wird erst durch strukturelle Bedingungen und soziale Handlungen (re)produziert. Und dieser Zusammenhang bildet sich dann wiederum in wissenschaftlichen Studien ab. Nach Schneider manifestieren sich "Differenzen in Bildungssystemen" unter anderem in Folge von sozial selektiven Beratungs- und Empfehlungsverhalten von Lehrpersonen oder aufgrund des von der sozialen Herkunft geprägten Entscheidungsverhaltens der Eltern und Jugendlichen bei Bildungsübergängen, zum Beispiel im Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schulform (ebd.:15/16). Diese Entscheidungen haben Folgen für die weitere Bildungsbiographie der Schülerinnen und Schüler.

  • Fächerübergreifend
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