• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle6
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

Obst und Gemüse

Interaktives
0,00 €

Mithilfe dieser interaktiven Übungen vertiefen die Lernenden spielerisch ihr Wissen zum Thema "Obst und Gemüse". Die verschiedenen Übungsformate können an Computern, Tablets oder an Smartphones eingesetzt werden. Die interaktiven Übungen sind abwechslungsreich und nehmen unterschiedliche Formen an, zum Beispiel Suchbild oder Lückentext. Mithilfe der Aufgaben festigen die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zu Obst und Gemüse, insbesondere vertiefend zum Thema Apfel. Gleichzeitig üben sie sich in der Bedienung interaktiver Anwendungen. Ergänzende Materialien zum Thema "Obst und Gemüse" finden Sie auch in unserer Unterrichtseinheit "Der Apfel: kugelrund und kerngesund" . Auch die Unterrichtseinheit zum gesunden Frühstück oder unsere Projektwoche "Gesund und fit" bieten sich an, wenn Sie mit ihren Schülerinnen und Schülern das Thema gesunde Ernährung vertiefen möchten. Vermittelte Kompetenzen Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler festigen ihr Wissen zu Obst und Gemüse und erweitern insbesondere ihr Wissen zum Thema Apfel. üben ihre visuelle Wahrnehmung und ihre Merkfähigkeit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im Umgang mit interaktiven Lerninhalten. trainieren die Ausführung unterschiedlicher Computerfunktionen wie beispielsweise Drag-and-drop. gewinnen Sicherheit in der Verwendung von Maus und Tastatur. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Textaufgaben gemeinsam lösen und üben so die Zusammenarbeit mit Lernpartnern. motivieren sich gegenseitig zu besseren Leistungen beim Vergleich ihrer Ergebnisse und Bewertungen, die am Ende jeder Übung angezeigt werden. tauschen sich abschließend über ihre Erfahrungen bei der Bearbeitung der interaktiven Übungen aus.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Primarstufe

Crossmediales Lesen: Medienkompetenz vermitteln mit der "Bloggerbande"

Fachartikel

In diesem Fachartikel zu den Themen "Crossmediales Lesen" und "Medienkompetenz" wird dargelegt, wie sich das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen durch das Internet verändert, was crossmediales Lesen bedeutet und wie die Buchreihe "Die Bloggerbande" des Lingen Verlags durch Einbindung in einen crossmedialen Deutschunterricht die Vermittlung von Medienkompetenz unterstützt. Kinder sind zunehmend eigenständig im Internet unterwegs Das Internet ist aus der Lebensrealität von Kindern nicht mehr wegzudenken. Laut der aktuellen Kinder-Medien-Studie (KMS) besitzen 59,1% der Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren ein Handy oder Smartphone und 82,7% der 9- bis 13-Jährigen sind zudem häufig eigenständig im Internet aktiv (KMS-Studie, Berichtsband 2018: 44): 50% der 9- bis 13- Jährigen dürfen selbst bestimmen, welche Apps sie herunterladen und nutzen, 62,3% dürfen ohne Aufsicht im Internet surfen (ebd.: 48). Die Studie untersucht zudem die Freizeitgestaltung von Kindern und belegt, dass "Im Internet surfen" mit zunehmendem Alter an Bedeutung gewinnt: 4,3% der 6- bis 9-Jährigen surfen jeden Tag, bei den 10- bis 13-Jährigen sind es schon 41,7% (ebd.: 55). Die Beschäftigung mit dem Internet steigt demnach mit fortschreitendem Grundschulalter rasch an und nimmt einen immer größeren Teil der Freizeitgestaltung ein - umso wichtiger ist es, Kindern von Beginn an einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien näherzubringen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Zwischen Unterrichtsbesuch und Halbzeitgespräch: Auf in die Osterferien!

Blog

Hey Leute, die Osterferien stehen vor der Tür – Zeit zum Durchatmen, Erholen und ein bisschen Werkeln im eigenen Alltag. Aber bevor ich mich in die wohlverdiente Pause verabschiede, möchte ich euch noch ein kleines Update aus meinem Schulalltag geben. Unterrichtsbesuch im Modul "Fördern und Beraten in Übergangsprozessen" Kurz vor den Ferien stand noch ein Unterrichtsbesuch auf dem Programm, und zwar im Rahmen des Moduls "Fördern und Beraten in Übergangsprozessen" (FBÜ) . Ziel des Moduls ist es, uns angehende Lehrkräfte dafür zu sensibilisieren, wie wir Schülerinnen und Schüler individuell und ressourcenorientiert in Übergangsphasen begleiten können – also beispielsweise beim Wechsel von der Schule ins Berufsleben . Für den Besuch habe ich meine Lerngruppe aus der Berufsfachschule ausgewählt. Die meisten Schülerinnen und Schüler dieser Klasse planen nach dem Abschluss den Einstieg in eine Ausbildung im wirtschaftlichen Bereich. Als Förderschwerpunkt hatte ich daher den sicheren Umgang mit dem Internet als Informationsmedium gewählt – ein Thema, das gerade im wirtschaftlich-administrativen Kontext absolut zentral ist. Die Idee war, dass die Lernenden gezielt Informationen im Netz recherchieren, diese kritisch bewerten und sinnvoll für ihren Lernprozess nutzen. Ein weiterer Fokus lag auf der Reflexion des eigenen Lernprozesses, also der Fähigkeit, die eigene Arbeitsweise einzuschätzen, Stärken und Schwächen zu erkennen und gezielt daran zu arbeiten. Thema der Stunde: Wehrpflicht in Deutschland In der Unterrichtsstunde ging es konkret um das Thema "Wehrpflicht und Zivildienst" . Die Schülerinnen und Schüler sollten in Partnerteams Informationen recherchieren, wofür ich gezielt einige Links und Leitfragen vorbereitet hatte. Diese sollten sie in einem Padlet dokumentieren. Die Arbeitsteilung sah vor, dass sich in jedem Team jeweils eine Person auf die Wehrpflicht und eine auf den Zivildienst konzentriert. Im Anschluss sollte ein Partnerteam die Ergebnisse vor der Klasse präsentieren, während die anderen gegebenenfalls ergänzen. Abgerundet wurde die Stunde durch eine Reflexion mithilfe eines Reflexionsbogens – so konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Lernprozess direkt dokumentieren und einordnen. In der Unterrichtsstunde fiel auf, dass einige Lernende noch deutliche Unterstützung bei der freien Recherche benötigen. Die vorgegebenen Links halfen, aber es wurde klar, dass eine gezielte Anleitung nötig ist, um zwischen seriösen und unseriösen Quellen zu unterscheiden. Genau hier möchte ich in den nächsten Wochen ansetzen. Mein Ziel ist es, dass die Klasse am Ende der Unterrichtsreihe überwiegend quellenkritisch und eigenständig recherchieren kann. Insgesamt lief der Unterrichtsbesuch gut, aber er hat auch deutlich gemacht, wo noch weitergearbeitet werden muss. Zwischengespräch mit der Schulleitung Kurz vor dem Start in die Ferien fand dann noch mein Zwischengespräch mit der Schulleitung statt – eine Art Standortbestimmung in der Mitte des Referendariats . Gemeinsam haben wir auf meinen bisherigen Weg zurückgeblickt, meine Entwicklung, Stärken und Herausforderungen im Unterricht reflektiert und über die Zusammenarbeit im Kollegium gesprochen. Die Schulleitung hat mir signalisiert, dass sie mich auch nach dem Referendariat gerne an der Schule behalten würde. Allerdings wurde auch offen kommuniziert, dass es aufgrund unsicherer Schülerzahlen in der Zukunft voraussichtlich zunächst ein Angestelltenverhältnis wäre. Natürlich habe ich mich über diese Rückmeldung gefreut – gerade, weil ich mich an der Schule wirklich wohlfühle. Trotzdem ist das Thema "Planstelle oder Angestelltenverhältnis" natürlich eines, das man nicht einfach beiseiteschieben kann. Eine Planstelle bedeutet langfristige Sicherheit und Planbarkeit . Ob ich bleibe oder mich doch noch einmal umorientiere, sind Fragen, über die ich mir in den nächsten Monaten Gedanken machen werde. Jetzt heißt es aber erstmal: Osterferien! Neben ein paar handwerklichen Projekten, die zu Hause auf mich warten, steht auch ein bisschen Erholung auf dem Plan. Ich melde mich dann nach den Ferien wieder mit neuen Eindrücken und Erlebnissen aus meinem Schulalltag. Liebe Grüße Euer Alex

  • Fächerübergreifend

Paris entdecken: Monumente und Sehenswürdigkeiten in der französischen Hauptstadt

Kopiervorlage

Anhand dieses Arbeitmaterials lernen die Schülerinnen und Schüler Paris näher kennen. In Kleingruppen erarbeiten sie sich in einer Internetrecherche Informationen zu bekannten Monumenten und Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt und präsentieren sie abschließend den anderen Lernenden. Allez-y, découvrez Paris!Qu'est-ce qu'on peut visiter à Paris? In der französischen Hauptstadt gibt es viel zu entdecken: Die Metropole an der Seine ist bekannt für ihre Museen, Sehenswürdigkeiten, schönen Plätze und besonderen Orte und bietet eine Fülle an Kunst und Kultur. Viele verbinden mit Paris bestimmte Bilder oder Assoziationen: Die Stadt der Liebe, die Stadt der Lichter, die Stadt der Mode... Dieses Arbeitsmaterial umfasst Aufgaben zu einigen der "attractions incontournables" in Paris . Dabei werden Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Quartiers von Paris geführt und es werden ihnen bekannte Sehenswürdigkeiten, Monumente und berühmte Orte nähergebracht. In Gruppenarbeit beschäftigen sie sich mit "La tour Montparnasse" , "La tour Eiffel" , "Musée Picasso" , "Musée d'Orsay" und "Jardin du Luxembourg" , erarbeiten aufgabengeleitet Informationen mithilfe einer Internetrecherche und präsentieren ihre Ergebnisse abschließend in der Klasse. Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand der Materialien nicht nur ein Land in Europa näher kennen, sondern erweitern auch ihre landeskundlichen Kenntnisse, sodass auch Bezüge zu den Lehrplänen hergestellt werden. Des Weiteren bietet es sich an, die Aufgaben in Vorbereitung auf eine Klassenfahrt nach Paris in den Unterricht einzubinden und gegebenenfalls (um andere Orte, Sehenswürdigkeiten,...) zu erweitern, sodass die Lernenden bereits über (vertieftes) Wissen über den Zielort verfügen. Das Thema im Unterricht Eine Auseinandersetzung mit dem Leben und der Kultur in Frankreich ist in Lehrplänen und Schulcurricula verankert. In diesem Zusammenhang bietet sich eine Erkundung der Pariser Arrondissements und der Sehenswürdigkeiten an. Indem die Schülerinnen und Schüler den angeleiteten Recherche-Auftrag bearbeiten, erweitern sie ihre landskundlichen Kenntnisse über die französische Hauptstadt sowie ihr Wissen über Geschichte und Geographie Frankreichs. Ganz nebenbei regt das Arbeitsmaterial dazu an, sich auf einer französischsprachigen Webseite zu orientieren und zu bewegen, um ihr Informationen zu entnehmen. Die spätere Präsentation der Ergebnisse festigt das erworbene Wissen. Die Fragen zu den Lernstationen sind lediglich Anregungen und sollten entsprechend des Lernniveaus der Klasse oder des Kurses beziehungsweise interesengeleitet geändert und ausgweitet werden. La tour Montparnasse La tour Eiffel Musée Picasso Musée d'Orsay Jardin du Luxembourg Vorkenntnisse Der Umgang mit authentischem Textmaterial erfordert ausreichende Französisch-Kenntnisse, um die gefragten Informationen zu entnehmen. Damit zusammenhängend setzt das Arbeitsmaterial Texterschließungsstrategien voraus, die die Orientierung und das selbstständige Bewegen auf einer französisch-sprachigen Internetseite erlauben. Auch grundlegende Recherche-Strategien und ein sicheres Navigieren im Internet sollten vorhanden sein. Methodisch-didaktische Analyse Über den landeskundlichen Wissenserwerb hinaus sollen die Lernenden in dieser Reihe vor allem im sprachlichen und methodischen Lernbereich vielfältig gefordert und gefördert werden. Die authentischen Informationstexte eignen sich besonders gut dazu, Lese- und Texterschließungsstrategien einzuüben. Durch die abschließende Präsentation lässt sich das Arbeitsmaterial außerdem in kommunikative Übungen einbetten. So kann sich nach der Präsentation des "besuchten" Bauwerkes durchaus ein Unterrichtsgespräch zu eigenen Erfahrungen der Lernenden bezüglich eines Parisaufenthalts anschließen. Die Einbindung von Computer oder Tablet zur Recherche erhöht nicht nur die Motivation der Lernenden, sondern veranschaulicht ebenso die Rolle des Internets als Hilfsmittel zur schnellen Informationsbeschaffung, welches aktuelle und spezifische Informationen bietet. Dass sie dabei unbewusst neu erworbene Lesestrategien anwenden, Informationstexte in der Fremdsprache selektiv nach spezifischen Informationen durchsuchen und neu gewonnene Erkenntnisse in der Fremdsprache formulieren, geschieht bei der Arbeit mit dem Internet sozusagen "nebenbei". Methodisch ist eine Aufteilung der Lerngruppe in heterogene Kleingruppen empfehlenswert. Das heißt, dass Lernende mit verschiedenen Kompetenzstufen im Umgang mit Internet und authentischem Textmaterial zusammenarbeiten. Bei der Erarbeitung des jeweiligen Pariser Monuments anhand der Leitfragen sollen die Gruppen, gemäß diesen Kompetenzen, kooperieren und ihre Arbeit selbstständig koordinieren. Die abschließende Präsentation rundet die Unterrichtseinheit ab und sichert die Ergebnisse. Hier empfiehlt sich (entsprechend dem Fokus des Arbeitsmaterials) eine digital gestützte Präsentationsform. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen bedeutende Bauwerke und Kultureinrichtungen von Paris kennen. erweitern ihr landeskundliches Wissen über das Zielland. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren geleitet Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Monumenten in Paris im Internet. können Texten gezielt Informationen entnehmen. bewegen sich auf einer französischsprachigen Website autonom und lernen, neue Internetressourcen zu erschließen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Kompetenzen im Bereich des gemeinschaftlichen Arbeitens. präsentieren die wichtigsten Informationen ihrer Recherche der Klasse. würdigen die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Sicher unterwegs im Web 2.0

Fachartikel

Dieser Fachartikel informiert über Sicherheit im Web 2.0. Das Internet bietet Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten zur Orientierung. Sie können sich der Öffentlichkeit mitteilen, miteinander kommunizieren oder nach Lösungsansätzen für Entwicklungsaufgaben suchen. Schülerinnen und Schüler können in sozialen Netzwerken miteinander in Kontakt treten und sich über Probleme austauschen. Zusätzlich sind in Zeiten des Web 2.0 den Partizipationsmöglichkeiten in Form eigener Webseiten oder Blogs nahezu keine Grenzen gesetzt. Damit Kinder im Umgang mit dem Netz ihre Medienkompetenz wertvoll schulen können, muss jedoch einigen Gefahren vorgebeugt und diverse Regeln müssen beachtet werden. An- und Abmelden auf Internetseiten Passwörter Wenn sich Schülerinnen und Schüler auf einer Seite im Internet registrieren, sollten sie sich ein eigenes Passwort überlegen, das sie sich zum einen gut merken können, das aber zum anderen für andere nicht leicht zu erraten ist. Die Kinder sollten beispielsweise nicht ihren eigenen Namen oder den ihres Haustieres verwenden. Ideal ist eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Das Passwort dürfen die Schülerinnen und Schüler niemandem weitersagen, denn jeder, der das Passwort kennt, kann sich dann unter dem Namen des Kindes anmelden, dessen Profil ändern und im Chat oder per E-Mail in dessen Namen "Unfug" treiben. Abmelden Wenn sich Schülerinnen und Schüler auf einer Seite im Internet anmelden ist es sehr wichtig, dass sie sich auch wieder abmelden. Kinder sollten eindeutig darauf hingewiesen und über die möglichen Gefahren aufgeklärt werden. Wenn andere Mitschülerinnen oder Mitschüler, Eltern oder Geschwister den gleichen Computer nutzen wie die Schülerin oder der Schüler, dann haben sie Zugriff auf deren Account. Das bedeutet, sie könnten deren E-Mails lesen, in deren Namen chatten oder Nachrichten schreiben, je nachdem auf welcher Seite das Kind angemeldet ist. Deswegen sollten sich Schülerinnen und Schüler überall, wo sie sich anmelden können, auch wieder abmelden, oder "ausloggen" / "logout". Der Chat Chatregeln Bei einem Chat im Internet gibt es einige Regeln, die beachtet werden müssen. Sie geben vor, wie man sich im Chat zu verhalten hat. Im Internet nennen sich diese Regeln "Chatiquette". Der Begriff setzt sich aus dem Wort "Chat" und dem französischen "étiquette" (Umgangsformen) zusammen. Der Chat soll allen Kindern Spaß machen, daher sollten Schülerinnen und Schüler im Vorfeld über die Regeln aufgeklärt werden. Die Chatter dürfen niemanden beleidigen, beschimpfen, oder bedrohen. Sie dürfen auch nicht ausschließlich in Großbuchstaben schreiben, denn das bedeutet jemanden anzuschreien. Moderierte Chats Die Schülerinnen und Schüler sollten darüber hinaus im Chat nur Themen ansprechen, die alle interessieren könnten und keinen ängstigen. Wenn Sie Ihren Schülerinnen und Schülern Chaträume empfehlen, achten Sie darauf, dass der Chat moderiert ist, wie beispielsweise der Seitenstark-Chat . Das bedeutet, dass die Einträge der Kinder vor der Veröffentlichung geprüft und keine persönlichen Daten oder enwicklungsbeeinträchtigenden Inhalte freigegeben werden. Falls sich eine Schülerin oder ein Schüler nicht an die Chatiquette hält, kann der Moderator oder die Moderatorin dem Kind den Zugang zum Chat versperren. Gefahren im Chat Schülerinnen und Schüler sollten zu Beginn über die Gefahren im Chat aufgeklärt werden. In Chaträumen im Internet können sich die Kinder nie sicher sein, wer sich hinter dem Nickname (Spitznamen) versteckt, mit dem sie chatten. Die Schülerinnen und Schüler sollen in keinem Fall persönliche Daten von sich selbst oder von Mitschülerinnen und Mitschülern (Freundinnen und Freunden) bekanntgeben, also keine Telefonnummer, Vor- und Nachname, Anschrift, Messenger-Daten oder E-Mail-Adresse. Sonst können gegebenenfalls Fremde die Schülerin oder den Schüler ungewollt zu Hause oder an der Schule aufsuchen. Kinder und Jugendliche sollten sich auch niemals alleine mit anderen Chattern außerhalb des Chats verabreden, denn sie können nie genau wissen, wer zu dieser Verabredung erscheint. Wenn sie sich unbedingt mit jemanden treffen möchten, dann sollten sie einen Erwachsenen zu der Verabredung mitnehmen. Veröffentlichte Daten im Web 2.0 Fotos im Netz Kinder sollten aufpassen, welche Fotos sie im Internet hochladen. Wenn die Schülerinnen und Schüler Fotos von sich selbst einfügen möchten, dann sollten sie darüber aufgeklärt sein, dass sich Fotos im Internet schnell verbreiten und sich jeder diese auf den eigenen Rechner runterladen kann. Die Fotos können auf beliebigen Internetseiten und Portalen eingestellt werden, von denen sie nicht so einfach wieder gelöscht werden können. Darüber hinaus dürfen Fotos von Freundinnen oder Freunden nur mit deren Einverständnis veröffentlicht werden. Schülerinnen und Schüler sollten dahingehend sensibilisiert werden. Personenbezogene Daten Schülerinnen und Schüler sollen beachten, dass sie keine persönlichen Daten von sich im Netz veröffentlichen. Mit personenbezogene Daten sind laut Datenschutzgesetz "Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse eines Betroffenen" gemeint. Dazu zählen alle Daten, die über eine identifizierbare Person irgendeine Aussage machen. Dies sind zum Beispiel folgende Daten: Vor- und Nachname in Verbindung mit der Postanschrift und E-Mail-Adresse oder Telefonnummer.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Eine multimediale Anlauttabelle für die ganze Schule

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt multimediale Anlauttabellen als Hilfsmittel zum Lesen und Schreiben vor. Wie Schülerinnen und Schüler diese im Unterricht selbst erstellen, wird im Folgenden am Beispiel einer inklusiven Grundschule erläutert. Kinder kommen erfahrungsgemäß mit einem unterschiedlichen Umfang an Fähigkeiten in die Schule. So können einige bereits erste Wörter lesen, andere brauchen lange Zeit, um einzelnen Buchstaben die richtigen Laute zuordnen zu können. Die Charlotte-Salomon-Grundschule im Berliner Bezirk Kreuzberg nimmt auch Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichsten Formen der Behinderung bis hin zum Förderschwerpunkt geistiger Behinderung auf. Bei einem Teil der Lernenden ist der Prozess der Zuordnung bei der Lautbildung sehr langwierig und muss durch verschiedenste Hilfsmittel unterstützt werden. Einsatz und Nutzen einer multimedialen Anlauttabelle Anlauttabellen sind eine bewährtes Hilfsmittel, um selbständig schreiben und lesen zu lernen. Alle Buchstaben stehen übersichtlich mit Anlautbildern zur Verfügung. Multimediale Anlauttabellen enthalten neben Anlautbildern Sounds und Filme mit Lautgebärden und können auf dem Computer im Klassenraum eingesetzt werden. Mithilfe von selbst aufgenommenen MPEG-Files, die über eine HTML-Seite im schulischen Intranet bereitgestellt werden, ist die Anlauttabelle in allen Klassen abrufbar. Die multimediale Ausführung einer Anlauttabelle kann natürlich nicht zur Erarbeitung innerhalb eines Lese- oder Schreibvorgangs herangezogen werden, sondern ist ein Mittel der zusätzlichen Motivation für die Auseinandersetzung mit Anlauten: für die einen, um durch ständiges Wiederholen zumindest einen Großteil der Laute zu lernen, für die anderen, um sich auch schwierigere Laute einzuprägen. Erstellung einer multimedialen Anlauttabelle Vorübungen mit der Kamera Wie wird die Kamera richtig auf das Stativ montiert, wie eingeschaltet? Wie wird eine Aufnahme gestartet und beendet? Das musst von jedem "Kamerateam" bestehend aus zwei Kindern einer dritten Klasse, geübt werden. Fragen zur Filmgestaltung sind dabei auch wichtig: Welchen Bildausschnitt und welche Perspektive wählen wir? Schwierige Laute besonders begehrt Sehr schnell zeigt sich, dass eine "Professionalisierung" der Teams wichtig ist, um gute Ergebnisse zu erreichen. Besonders begehrt ist hier erfahrungsgemäß, wenn einzelne schwierigere Laute - wie zum Beispiel das "ch" - selbst vorgespielt werden können. So werden mehrere der Kameraleute gleichzeitig zu Schauspielern. Nachbearbeitung Mit einem einfachen Programm zur Video-Bearbeitung (mit der Videokamera mitgeliefert) werden die Filmschnipsel vom Autoren beziehungsweise der Autorin zurechtgeschnitten. Selbst kleine Schnittprojekte nehmen relativ viel Zeit in Anspruch; man sollte daher immer mehr Zeit einplanen, als dem Anschein nach notwendig, und gegebenenfalls zu Hause schneiden. Für den Videoschnitt sollten Computer mit mindestens 2 MHz Rechenleistung und 512 MByte Speicher zur Verfügung stehen. Zur Darstellung sollte das Format MPEG1 ausgewählt werden; so sind die Ladezeiten kurz genug für langsame Computer und eine Internetpräsentation. Zugleich ist die geringe Auflösung für diesen Zweck absolut ausreichend. Am nächsten Tag können die Ergebnisse gleich am Computer betrachtet und von den Beteiligten begutachtet werden. Dadurch wieder frisch motiviert, ist die Vorfreude auf den nächsten Drehtermin sicher groß. Zusammenarbeit mit den "Großen" Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgänge können dabei helfen, die Anlauttabelle der ganzen Schule zur Verfügung zu stellen. Sie können beispielsweise die Anlautbilder malen und die Startseite für die Anlauttabelle als Internetseite programmieren. Hierbei kann mit einem textbasierten HTML-Editor gearbeitet werden. Auch spätere Änderungen können dadurch einfach eingebaut werden, ohne dass es spezieller Programme bedarf. Bereits nach dem ersten Drehtag können die ersten Filme angesehen werden. Was anfangs noch eine Suchaufgabe ist, weil herausgefunden werden muss, hinter welchem Anlautbild wirklich ein Film versteckt ist, entwickelt sich innerhalb weniger Monate (bei wöchentlich ein bis zwei Drehterminen) eine vollständige Tabelle. Nach Abschluss der Dreharbeiten haben sich die beteiligten Kinder die Laut-Buchstabe-Verbindungen erfahrungsgemäß gut eingeprägt - schließlich werden die einzelnen Szenen während der Drehzeit immer wieder aufgerufen, um sie zum Beispiel den Mitschülerinnen und Mitschülern oder Eltern zu zeigen. Auch nach Abschluss der Arbeiten suchen die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler sicher immer wieder die Seite mit der Anlauttabelle auf, um sich und ihre Kameradinnen und Kameraden zu betrachten. Weiterverwendung und Übertragbarkeit der Anlauttabelle Nachdem der Schule bewusst ist, wie groß der Anreiz ist, sich selbst und die Mitschülerinnen und Mitschüler in der Anlauttabelle zu entdecken, beginnt sie, die Tabelle mit den neuen ersten Klassen zu bearbeiten, also neue Filme zu drehen und in die Tabelle einzubauen. Auch die Anlauttabelle selbst wird ihr Gesicht mit der Zeit verändern, neue Bilder die bestehenden ersetzen. Wer die Anlauttabelle selbst nutzen will, kann gleich beginnen, eigene Filme zu erstellen und die vorhandenen zu ersetzen. Das Bild der Startseite kann ebenfalls mithilfe eines entsprechenden Grafikprogramms mit neuen Anlautsymbolen versehen werden. So wird aus der bestehenden Anlauttabelle eine eigene geschaffen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Energiebildung als Herausforderung und Chance

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt die Ergebnisse einer umfassenden, bundesweiten Lehrplananalyse vor, bei der die curriculare Verpflichtung und Behandlung des Themas "Energie" erfasst wurde. Die RWE Stiftung hat das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik (IPN) in Kiel beauftragt, eine Studie zum Thema Energiebildung in der Schule durchzuführen. Wie kaum ein anderer Bereich steht die Energiethematik im Zentrum gesellschaftspolitischer Diskussionen. Energie bewegt, verändert, ermöglicht, treibt an. Sie ist Motor aller dynamischen Prozesse in der natürlichen und der vom Menschen gemachten Welt. Auch die gesellschaftliche Entwicklung in unserem Land ist energiegetrieben. Sie hängt wesentlich davon ab, wie gut es gelingen wird, die Umgestaltung der Energiesysteme im Spannungsfeld von Versorgungsicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit intelligent aufzustellen und weiterzuentwickeln. Für die Gestaltung von Zukunft besitzt die Energiebildung eine Schlüsselfunktion, doch ihre Förderung spielt in den bislang initiierten Energieforschungs- und Entwicklungsprogrammen nur eine untergeordnete Rolle. Studie zum Thema Energiebildung in der Schule Energiebildung im Unterricht verankern Die RWE Stiftung hat daher das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik (IPN) in Kiel beauftragt, eine auf eine Laufzeit von zwei Jahren angelegte Studie zum Thema Energiebildung in der Schule durchzuführen. Ziel ist es, Art und Umfang der Vermittlung des Themas Energie an Schulen entlang der Bildungskette von der Grundschule bis zum Gymnasium zu evaluieren und Konzepte für eine substanzielle Verankerung der Energiebildung im Unterricht zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die naturwissenschaftlich-technischen Aspekte von Energie und Energieversorgung, sondern es sollen auch umfassende gesellschaftliche, ökonomische, ökologische und politische Perspektiven der Thematik und Möglichkeiten ihrer Umsetzung im Unterricht beleuchtet werden. Mit der Energiebildungsstudie möchte die RWE Stiftung dazu beitragen, die Qualität der Bildung in einem für unsere gesellschaftliche Entwicklung zentralen Feld weiter zu verbessern. Bestandsaufnahmen zur Energiebildung Die Energiebildungsstudie ist modular angelegt und untersucht die Lehrpläne (intendiertes Curriculum, Modul 1), den stattfindenden Unterricht (praktiziertes Curriculum, Modul 2) sowie die Ausprägung energiebezogener Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern (Energiebildungstest, Modul 3). Die empirischen Bestandsaufnahmen fließen in die Entwicklung von Handlungsempfehlungen (Modul 4) ein. Das Design der Studie erlaubt eine Beschreibung der bestehenden Energiebildungspraxis, der Lernergebnisse sowie eine Bewertung von Herausforderungen und Wirkungsmöglichkeiten für die Umsetzung innovativer Projekte zur Förderung von Kompetenzen im Energiebereich bei Kindern und Jugendlichen. Hintergrundinformationen zur Analyse Die vorliegende Bestandsaufnahme basiert auf einer Untersuchung der Lehr- und Bildungspläne aller Schulstufen und Bundesländer. Sie erfolgt in den Sekundarstufen differenziert nach den naturwissenschaftlichen Fächern und den Fächern Technik, Geografie, Wirtschaft und Politik. Die Analyse unterscheidet nach systematisch-fachlichen Bezügen, die im naturwissenschaftlichen Unterricht eine Rolle spielen (Wandlung, Transport, Erhaltung und Entwertung von Energie), sowie nach technischen und gesellschaftlichen Aspekten und Kontexten. Der vorliegende Beitrag stellt zentrale Ergebnisse der Auswertungen vor. Er fokussiert zunächst auf Physik als Kernfach für die systematische Entwicklung des Energiekonzepts und den Erwerb intelligenten Wissens, um daran anschließend Potenziale und Herausforderungen für eine tragfähige Energiebildung zu beschreiben. Energiebildung in den Lehrplänen: Beispielhafte Ergebnisse Optionen für eine curriculare Umsetzung Auf der Ebene der allgemeinen Vorgaben (Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss) bestehen alle Optionen für eine curriculare Umsetzung, die der zentralen Bedeutung des Energiekonzepts auf fachlicher, fächerverbindender und überfachlicher Ebene gerecht wird. Energie ist eines der vier naturwissenschaftlichen Basiskonzepte. Die Standards beschreiben deren Entfaltung im Rahmen von Kompetenzen. Darüber hinaus verweisen sie auf die Verbindung von naturwissenschaftlichen und technischen Themen und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung. Viele der in den Standards ausgearbeiteten Beispielaufgaben beziehen sich auf Fragen und Problemstellungen, in denen Energie eine Rolle spielt. Geht man davon aus, dass sich alle Bundesländer zur Implementation der Bildungsstandards verpflichtet haben, so sollte man erwarten, dass auf der Ebene der Lehrplanvorgaben energiebezogenen Kompetenzen ein entsprechendes Gewicht eingeräumt wird. Vielfalt in den länderspezifischen curricularen Vorgaben Das Ergebnis der Analysen aller gymnasialen Lehrpläne des Faches Physik für die Sekundarstufe I und II zeigt Abbildung 1. Es fällt auf, dass die Streubreite der Nennungen des Energiekonzepts in den Lehrplänen sehr groß ist. Die Synopse offenbart eine enorme Vielfalt in den länderspezifischen curricularen Vorgaben zum Energiekonzept. Diese betreffen sowohl innerfachliche als auch überfachliche Aspekte. Demnach sind die Voraussetzungen in Bezug auf die Energiebildung ausgehend von den Lehrplänen sehr unterschiedlich angelegt. Einerseits muss man konstatieren, dass eine Reihe von Bundesländern einen klaren Schwerpunkt auf Energiebildung setzt. Andererseits ist zu erkennen, dass die Gewichtung naturwissenschaftlicher, technischer und überfachlicher gesellschaftlicher Aspekte der Energie und ihrer Nutzung in den Lehrplänen sehr stark variiert.

  • Physik / Astronomie

Interaktives Begleitmaterial: Bewegungen in Mathe und Physik entdecken

Interaktives

Entdecken Sie interaktive Übungen für Ihren Unterricht! Dieses Arbeitsmaterial gehört zu der Unterrichtseinheit "Mathe meets Physik: Bewegungen in GeoGebra mit AR entdecken". Die interaktiven Übungen konzentrieren sich auf Bewegungen mit konstanter Geschwindigkeit, konstanter Beschleunigung, freien Fall und periodisch wiederholende Bewegungen. Ideal für eine lebendige Unterrichtsgestaltung! In der zugehörigen Unterrichtseinheit untersuchen die Lernenden mithilfe von GeoGebra AR (Augmented Reality) Objekte in verschiedenen Bewegungsformen und vertiefen ihr Wissen mittels interaktiver Übungen. Die vier Unterrichtsphasen beinhalten die Themen: Bewegungen mit konstanter Geschwindigkeit, Bewegungen mit konstanter Beschleunigung, den freien Fall und periodisch wiederholende Bewegungen. Im Verlauf der ersten Unterrichtssequenz wird das Thema der Bewegung mit konstanter Geschwindigkeit behandelt. Die Lernenden erfahren dabei, wo diese Bewegungsart im alltäglichen Leben auftritt, und lernen die dazu gehörigen Formeln kennen, um die Bewegung zu beschreiben. Die zweite Unterrichtssequenz baut auf der ersten auf und führt die Lernenden in das Thema der konstanten Beschleunigung ein. Auch hier wird den Lernenden wieder die praktische Relevanz verdeutlicht, die dazugehörigen Formeln in Aufgaben geübt und mittels AR visualisiert. Die dritte Unterrichtsstunde beschäftigt sich mit den Besonderheiten des freien Falls. Die Lernenden erfahren, wie sich dies auf der Erde auswirkt und können diese Bewegung mithilfe von AR durchführen. In der letzten Unterrichtssequenz werden sich periodisch wiederholende Bewegungen betrachtet, wobei die Schülerinnen und Schüler lernen, wie sich dies zum Beispiel auf ein Pendel auswirkt und mit welchen Formeln man dies berechnen kann. Auch hier kommt wieder die AR zum Einsatz, mithilfe dieser die Schülerinnen und Schüler die Bewegungen im Klassenzimmer simulieren können.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugeninterview - Peter Klinkenberg: "Heikle Recherchen"

Kopiervorlage

In diesem Zeitzeugeninterview berichtet Peter Klinkenberg über seine Tätigkeit als West-Journalist in der DDR. Peter Klinkenberg arbeitete seit 1958 als Journalist bei der "Frankfurter Rundschau". Die Besuche bei seiner Mutter in der DDR nutzte er, um Artikel über den Alltag im SED-Regime zu schreiben. In den Fokus des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) geriet er erst Ende der 1970er Jahre. Zunehmend wurde es für ihn gefährlicher und schwerer, unerkannt Reportagen zu verfassen. Hierbei handelt es sich um eins von mehreren Kurzvideos von Peter Klinkenberg, in denen er von seiner journalistischen Tätigkeit in der DDR berichtet. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden, welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Arbeit von Peter Klinkenberg als Journalist einer westdeutschen Zeitung über DDR. zeigen auf, warum Peter Klinkenberg in das Visier des MfS geriet und welche Folgen das hatte. zeigen die Risiken auf, die für westdeutsche Journalistinnen und Journalisten in der DDR auftreten konnten. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gezielt Informationen heraus über die geheimen Recherchen Peter Klinkenbergs in der DDR aus einem Zeitzeugeninterview. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Peter Klinkenberg erzählt anschaulich von den Risiken, als West-Journalistin oder West-Journalist über die DDR zu berichten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Rechendreiecke im Zahlenraum 100

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 die Rechendreiecke im Zahlenraum 100 kennen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, welche Besonderheit die Rechendreiecke besitzen und wie sie die Rechendreiecke lösen können. Die Lernenden berechnen zahlreiche Rechendreiecke anhand der Arbeitsblätter mit Lösungen. Dieses Arbeitsmaterial inklusive Lösungen eignet sich ideal für Grundschülerinnen und Grundschüler der zweiten Klasse im Mathematik-Unterricht oder in Vertretungsstunden . Die Schülerinnen und Schüler lernen, welche Besonderheit die Rechendreiecke besitzen. Die Rechendreiecke besitzen Innenzahlen und Außenzahlen, die zusammenpassen müssen: Wenn beispielsweise die beiden Innenzahlen 4 und 8 lauten, ergeben sie zusammen die Außenzahl 12. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie sie die Rechendreiecke lösen können, wenn einzelne Innenzahlen oder Außenzahlen fehlen. Die Lernenden suchen beispielsweise die Innenzahlen, wenn die Außenzahlen vorgegeben sind. Sie addieren zwei Innenzahlen, um die Außenzahl zu berechnen. Sie subtrahieren eine Innenzahl von einer Außenzahl, um die fehlende Innenzahl zu berechnen. Die Schülerinnen und Schüler üben am Beispiel von Rechendreiecken im Zahlenraum 20, bevor sie die Rechendreiecke im Zahlenraum 100 lösen. Die Rechendreiecke eignen sich zu zahlreichen Entdeckungen, zu Argumentationen und zum Problemlösen. Sie können innerhalb eines Schuljahres wiederholt verwendet werden, um den Lernenden besondere Herausforderungen anzubieten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen den besonderen Aufbau der Rechendreiecke beim Rechnen und berechnen die Rechendreiecke mittels Addition und Subtraktion. üben sich im mathematischen Problemlösen. beschreiben, wie hilfreich Rechenschritte in einer vorgegebenen Reihenfolge beim Rechnen und Lösen sein können.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe

Wie funktioniert das? Technik nutzen und verstehen

Kopiervorlage / Video-Tutorial

Dieses Video und die begleitenden Unterrichtsmaterialien richten sich an Lehrkräfte, die innerhalb eines technischen Unterrichtvorhabens die Methode der Funktionsanalyse einsetzen möchten. Das Material wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt. Täglich nutzen wir technische Produkte, wie beispielsweise Sprühflasche, Kugelschreiber oder Regenschirm. Aber wissen wir auch, wie sie funktionieren? Ist es überhaupt wichtig, die Dinge, die wir nutzen zu verstehen? Im Unterricht können Schülerinnen und Schüler mit der Funktionsanalyse das Innere von Artefakten analysieren. Es wird aufgedeckt, welche Komponenten ein Produkt beinhaltet und welche Aufgaben die einzelnen Bestandteile erfüllen. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Stationsarbeit "Kugelschreiber" kennen und bearbeiten den Arbeitsbogen "Stromspargerät" . Im Video werden an konkreten Beispielen (zum Beispiel Rauchmelder, Dynamotaschenlampe) verschiedene Methoden der Funktionsanalyse (zum Beispiel Black-Box-Methode) vorgestellt. Darüber gibt es Tipps, was beim Demontieren und anschließenden Remontieren mit Schülerinnen und Schülern zu beachten ist. Im zweiten Schritt wird auf kriminalistische Spurensuche gegangen und ein "Fake-Energiespargerät" entlarvt. Fachliche und methodische Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler wenden ihre Fachkenntnisse bei der Analyse von Artefakten an und vertiefen sie. verstehen die Funktionsweise des Kugelschreibers. nutzen Werkzeuge, bearbeiten Materialien und erkennen den Zusammenhang von Technik, Ökonomie und Ökologie. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Medien eigenständig für Recherchen (Materialauswahl, Tutorials). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend miteinander um und integrieren andere. analysieren arbeitsteilig. diskutieren technische Lösungen.

  • Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Flucht aus der DDR in den 1970er und 1980er Jahren

Kopiervorlage

Anhand statischen Zahlenmaterials befassen sich die Lernenden mit dem Thema Flucht aus der DDR und lernen Gefahren und Hindernisse kennen, welche eine Flucht in den Westen erschwerten oder gar verhinderten.War die Flucht aus der DDR über West-Berlin unmittelbar vor dem Mauerbau noch eine Möglichkeit, der SED-Diktatur zu entkommen, machte der Mauerbau im Jahr 1961 ein Entkommen nahezu unmöglich. Die Flucht aus der DDR war nun mit dem Risiko behaftet, getötet, verletzt und/oder inhaftiert zu werden. Dennoch ließen sich viele Menschen nicht von einem Fluchtversuch abhalten. Mithilfe statistischer Daten des Ministeriums für Staatssicherheit vergleichen die Schülerinnen und Schüler zunächst, wie vielen Menschen eine erfolgreiche Flucht aus der DDR gelang. Dabei werden die auch zu einer kritischen Reflexion der Objektivität der statistischen Daten angehalten. Abschließend hören sie sich drei Rias-Hörbeiträge an, die über die Gefahren und Hindernisse einer Flucht in den Westen informieren. Dabei kommen auch Zeitzeugen zu Wort. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie vielen Menschen die Flucht aus der DDR gelang. setzen sich mit den Hindernissen auseinander, die eine Flucht aus der DDR erschwerten. wissen, dass es sich bei der Darstellung von Geschichte um eine Deutung handelt. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, zwischen ableitbaren Aussagen aus Statistiken und historischen Erklärungen der Befunde zu unterscheiden. können die Gesamtaussage einer Statistik in Worte fassen und diese in einen historischen Zusammenhang einordnen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und analysieren die Perspektivität in Quellen. reflektieren die Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit statistischen Zahlenmaterials kritisch. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
ANZEIGE