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Bitcoin – Weltwährung der Zukunft?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit zur Kryptowährung "Bitcoin" erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein Grundwissen über den Bitcoin und bilden sich eine eigene Meinung zu den Möglichkeiten und zur Zukunft dieser digitalen Währung. Der Bitcoin und die dahinter stehende Blockchain-Technologie – vor einigen Jahren noch als " Spielweise von IT-Nerds " belächelt – mausert sich immer mehr zu einer ernst zu nehmenden Währung. Zwar steckt das digitale Geld als Zahlungsmittel noch in den Kinderschuhen, als Geldanlage wird diese Kryptowährung aber auch für Privatanleger immer interessanter. Selbst renommierte Fonds, Banken und Unternehmen legen Gelder in Bitcoin an. Eine neue Bitcoin-Börse wird bei ihrem Börsengang höher bewertet als anderen bekannten Börsen weltweit. Und selbst staatliche Notenbanken spielen mit dem Gedanken, den Bitcoin als Reservewährung zu verwenden oder eigenes digitales Geld herauszugeben. Die Lernenden erarbeiten sich in mehreren Lernrunden im Unterricht das Wesen und die Funktionsweise von Bitcoins, sie bilden sich aber auch eine persönliche Meinung zur Eignung und Zukunft der Krypotwährung und vertreten diese im Diskurs. Dies ist für die Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler von enormer Bedeutung, da insbesondere junge Menschen vergleichsweise " kryptoaffin " sind und Trading-Apps zum Handeln mit Kryptowährungen schnell auf dem Smartphone installiert werden können, ohne dass sich die Lernenden immer der Rahmenbedingungen und möglichen Konsequenzen bewusst sind. Die Unterrichtseinheit lässt sich sowohl im Präsenz- als auch im Distanz-Unterricht einsetzen. Bitcoin sind nach ihrem rasanten Kursanstieg von 500 auf über 60.000 € anfang 2021 in aller Munde. Gerade Jugendliche finden diese digitale Form des Geldes attraktiv. Bargeldloses Zahlen ist bei jungen Menschen vergleichsweise beliebt und sie sparen zunehmend nicht mehr bei herkömmlichen Banken, sondern bei kostenlosen und servicefreundlichen Online-Finanzanbietern und Start-Ups. Sie orientieren sich bei ihren Anlageentscheidungen zunehmend im Netz und in den Sozialen Medien, wo immer wieder angeblich besonders vorteilhafte Geldanlagen empfohlen und gehypt werden. Dies betrifft zunehmend auch die vielen Kryptowährungen und ihren Marktführer Bitcoin. Daher muss das Phänomen Bitcoin im Unterricht versachlicht, kritisch hinterfragt und auf seine realen Vor- und Nachteile untersucht werden. Es geht um eine realitätsnahe Auseinandersetzung, die zu einer persönlichen Werthaltung führen muss. Die Unterrichtseinheit lässt hierzu die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Dozentinnen und Dozenten treten, die anderen das Wesen von Bitcoin, seine Vor- und Nachteile näher bringen. Zudem werden die Lernenden dazu aufgefordert, persönliche Entscheidungen zu treffen und zu artikulieren, wie sie die Zukunft des Bitcoins einschätzen und ob sie ihr Geld in dieser Form anlegen würden. Vorkenntnisse Vorkenntnisse über Kryptowährungen sind nicht erforderlich. Digitale Grundkenntnisse von Lernenden und Lehrkräften wären hilfreich, sind aber nicht unbedingt erforderlich, da Online-Präsentation und Recherche keine besonderen EDV-Kenntnisse erfordert. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüller sollen eine faktenbasierte persönliche Haltung zu Bitcoins entwickeln und praktische Verhaltensstrategien reflektieren und zur Diskussion stellen. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann auch vollständig online durchgeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über einen Internetanschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkterstellung. Dies kann im einfachsten Fall eine Online-Pinnwand sein, auf der die Arbeitsaufgaben und alle Arbeitsergebnisse gepostet werden. Natürlich kann auch jede andere verfügbare Vernetzung genutzt werden. Dazu braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern. Dies kann eine Videoplattform oder eine andere Kommunikationsplattform sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Lernenden eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden Dennoch ist auch eine Durchführung im Präsenz-Unterricht problemlos möglich. Alle Materialien und Arbeitsblätter sind so gestaltet, dass sie im Unterricht innerhalb der Schule durchgeführt und besprochen werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über das Wesen von Bitcoin, seine Funktion als Zahlungsmittel und seinen Charakter als dezentrale, anonyme neue Währung. sammeln die Vor- und Nachteile von Kryptowährungen. beurteilen die Zukunft des Bitcoins und seine Eignung als Geldanlage. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online auf digitalen Pinwänden, Abstimmungs- und Forenportalen. fertigen Videoclips an und führen Videokonferenzen durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. verständigen sich auf eine gemeinsame Haltungen zu ökonomischen Fragestellungen. präsentieren und begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe.

  • Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Erwachsenenbildung

Work and travel in Australia and New Zealand - final exam practice

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit informiert auf unterschiedliche Arten über das populäre Thema "Work and Travel in Australia and New Zealand" und verbindet landeskundliche Inhalte mit Aufgabenformaten einer Abschlussprüfung im Fach Englisch. Neben einer "viewing task" zum Einstieg stehen in der Einheit die skills "use of English" mit dem Schwerpunkt "grammar", "speaking" und "guided writing" im Mittelpunkt. Die Aufgabenformate entsprechen denen der Abschlussprüfung an bayerischen Realschulen.Die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Abschlussprüfung nimmt oftmals viel Zeit in Anspruch. Jedoch ist es nicht immer einfach passendes und thematisch ansprechendes Material zu finden. Diese Unterrichtseinheit nutzt als Aufhänger "Work and Travel in Australia and New Zealand" und liefert den Schülerinnen und Schüler viele wertvolle Informationen zum Work and Travel Programm mit Fokus auf Australien und Neuseeland. Gleichzeitig werden typische Aufgabenformate einer Abschlussprüfung wiederholt und eine Prüfungssituation simuliert. Prüfungstypische Aufgaben in dieser Einheit sind key word transformation , word families, mixed grammar , error spotting , speaking in Partnerarbeit (Bildbeschreibung, freie Meinungsäußerung, Diskussion) sowie guided writing. Weitere Aufgaben aus dem Bereich use of English finden sich in der komplementären Unterrichtseinheit Au Pair in the USA - final exam practice , dort liegt der Schwerpunkt auf den Kompetenzbereichen reading und vocabulary . Es empfiehlt sich, dass man die Aufgaben in Stillarbeit machen lässt, um so die Situation in der Abschlussprüfung optimal zu simulieren. Hauptaufgabe der Lehrkraft ist es, für Stille und eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu sorgen und vorher die entsprechenden Materialien in ausreichender Anzahl bereit zu stellen. Vorkenntnisse Für die Durchführung der Einheit sind keine thematischen (landeskundlichen) Vorkenntnisse notwendig, da diese durch die Aufgaben vermittelt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollten mit den verschiedenen Aufgabenformaten und grammatikalischen Inhalten vertraut sein, da diese für die Abschlussprüfung relevant sind. So liegt auch der Schwerpunkt der Einheit nicht auf der Wiederholung einer bestimmten Kompetenz, sondern auf der Kombination mehrerer skills zur Wiederholung und Festigung typischer Aufgabenstellungen einer Abschlussprüfung. Das Thema "Work and Travel" im Unterricht Für viele Schülerinnen und Schüler ist ein Jahr Work and Travel eine attraktive Alternative, um die Zeit nach der Realschule oder dem Gymnasium individuell zu gestalten und neue Erfahrungen und spannende Erlebnisse zu sammeln und fremde Kulturkreise kennen zu lernen. Die Jugendlichen können anhand eines Videos und Bildern in die Faszination und Schönheit der Länder im pazifischen Ozean eintauchen und erfahren in dieser Einheit aber auch was es heißt, sich ein Jahr lang den Aufenthalt und Lebenshaltungskosten selbst zu erarbeiten. Vielleicht kann die Einheit auch den einen oder anderen Schüler beziehungsweise die eine oder andere Schülerin dazu bewegen, sich nach der Schulzeit auf eine außergewöhnliche Reise zu begeben. Didaktisch-methodische Hinweise Die Unterrichtseinheit beinhaltet unterschiedliche (thematische) Erarbeitungsphasen und bietet sich abwechselnde Sozialformen, sodass es den Schülerinnen und Schüler große Freude bereiten dürfte, die unterschiedlichen Aufgaben (trotz einer simulierten Prüfungssituation) zu bearbeiten. Durch eine lebensnahe und spannende Thematik, die mit einer realistischen Vorbereitung auf die Abschlussprüfung verknüpft wird, ist ein hohes Maß an Motivation und Aufmerksamkeit gegeben. Viele der Aufgaben können die Schüler und Schülerinnen in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten, wodurch differenziert gearbeitet werden kann. Ebenso ist es möglich, dass die schnellen Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Aufgabe bearbeiten. Dadurch, dass es sich nur um Teile einer Abschlussprüfung handelt und nicht um eine komplette Arbeit, werden die Schülerinnen und Schüler auch nicht überfordert. Zur vertiefenden Vorbereitung auf die Abschlussprüfung ist es ratsam, auch die Unterrichtseinheit Au Pair in the USA - final exam practice durchzuführen, damit die Klasse möglichst viele Aufgabentypen auch aus dem Bereich reading und vocabulary üben kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen zum Thema Work & Travel. wiederholen und üben verschiedene skills und grammatikalische Themen als Vorbereitung für die Abschlussprüfung. erhalten einen Einblick und Informationen zum Thema Work & Travel in Australien und Neuseeland. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem PC oder Laptop. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind diszipliniert bei der Stillarbeit. arbeiten gut und respektvoll in ihrem Partner oder ihrer Partnerin zusammen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Going on a cruise – mediation tasks

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit behandelt das Thema Kreuzfahrten mithilfe zweier unterschiedlicher Mediationsaufgaben sowie eines Schreibauftrags. Zum einen sollen anhand eines Artikels die Vor- und Nachteile von Kreuzfahrten erarbeitet und zum anderen mithilfe eines Webquests ausgewählte Fragen beantwortet werden. Diese Unterrichtseinheit bietet sich aufgrund der abwechslungsreichen Aufgabenstellungen zur Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Abschlussprüfung an. Der Schwerpunkt liegt auf der Mediation und der Medienkompetenz.Die Unterrichtseinheit besteht im Wesentlichen aus drei Hauptaufgaben: Zwei davon sind Mediationsaufgaben, die je nach technischer Ausstattung der Schule nacheinander oder parallel bearbeitet werden können. Den Abschluss bildet eine Schreibübung, in der die Ergebnisse der Mediationsaufgaben zusammengefasst werden. Die drei Aufgaben im Detail Nach einer allgemeinen Einführung mit dem Schwerpunkt speaking, in der das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aktiviert wird, zeigt die Lehrkraft der Klasse eine E-Mail, die die Rahmenhandlung der Stunde darstellt. Ein Freund namens Jack bittet um Hilfe: Zum einen möchte er sich über die Vor- und Nachteile eine Kreuzfahrt informieren und zum anderen überlegt er, ob er auf dem bekannten Kreuzfahrtschiff AIDA zu arbeiten anfangen sollte. Da der Internetauftritt des Kreuzfahrtanbieters auf Deutsch ist und seine deutschen Sprachkenntnisse nicht so gut sind, sollen die Lernenden für ihn einige Fragen beantworten. Eine weitere Mediationsaufgabe ist rund um den selbstverfassten Artikel Thoughts about cruising der fiktiven Zeitung "London Daily Reporter" gestrickt. Da Jack grundsätzlich etwas unschlüssig ist, was er von Kreuzfahrten halten soll und die Schülerinnen und Schüler nicht über das notwendige Hintergrundwissen verfügen, erhalten sie den Zeitungsartikel, der die Vor- und Nachteile von Kreuzfahrten gegenüberstellt. Ebenso erhalten die Lernenden dazu Fragen auf Deutsch, die sie auch in ihrer Muttersprache beantworten sollen. Den Abschluss bildet ein guided writing , in dem die Lernenden Jack Antworten geben. Die Schreibaufgabe kann von den Schülerinnen und Schüler als Hausaufgabe durchgeführt werden. Als weitere Vertiefung kann die Unterrichtseinheit Going on a cruise – from Crete to Venice bearbeitet werden. Kreuzfahrt – ein Thema für den Englisch-Unterricht Kreuzfahrten erfahren in den letzten Jahren große Beliebtheit. Sie bieten viele Vorteile, aber natürlich auch einige Nachteile. Es gibt zahlreiche bekannte Anbieter wie Costa, MSC oder AIDA, die ein sehr großes Spektrum unterschiedlichster Reisen auf dem Erdball für jeden Geschmack und jedes Budget anbieten. Viele Schülerinnen und Schülern haben möglicherweise schon einmal eine Kreuzfahrt angetreten und können der Klasse davon berichten. Im regulären Englisch-Unterricht findet dieses Thema jedoch kaum Beachtung, obwohl man sich dabei mit den vielfältigsten Aspekten beschäftigen kann. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits durch den privaten Gebrauch einen sicheren Umgang mit dem Computer pflegen und dem Surfen auf einer Webseite vertraut sein. Das Webquest bedarf möglicherweise etwas Erklärungsbedarf. Grundsätzlich sollten die Lernenden mit den verschiedenen Aufgabentypen vertraut sein. Didaktische Analyse Die Lernenden sollten erkennen, dass das Thema Kreuzfahrt sehr vielfältig ist und man sich mit den unterschiedlichsten Aspekten auseinandersetzen muss. Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass alles Vor- und Nachteile hat und es sich lohnen kann, diese gegeneinander genau abzuwägen. Neben der umfangreichen und informativen Seite von AIDA üben und lernen sie gezielt Informationen zu suchen und diese in eigenen Worten zu übersetzen. Da die Themen Urlaub, Freizeit und Reisen an sich schon ein hohes Maß an Motivation für Schülerinnen und Schüler beinhalten und auch das Unternehmen AIDA vielen bekannt sein sollte, ist davon ausgehen, dass die Aufgaben gerne bearbeitet werden. Methodische Analyse Durch die unterschiedlichen Phasen und wechselnden Sozialformen der Unterrichtseinheit sollte es den Schülerinnen und Schüler große Freude bereiten, die unterschiedlichen Aufgaben zu bearbeiten. Dies kann in ihrem individuellen Lerntempo geschehen. Speziell das Webquest als nicht alltägliche Alternative zur herkömmlichen Mediation sollte großen Spaß bei der Bearbeitung bereiten und zugleich die mediation auf eine andere Art üben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Wissen zum Thema Kreuzfahrten. wiederholen und üben verschiedene Aufgaben mit dem Schwerpunkt Mediation. erhalten einen Einblick in die Vor- und Nachteile einer Kreuzfahrt sowie in das Unternehmen AIDA. bereiten sich auf die Aufgabentypen der Abschlussprüfung vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den sicheren Umgang mit dem Computer in der Schule. recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterricht. sind diszipliniert beim Arbeiten mit dem Computer. lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zwischen Erfolg und Anfeindung – jüdisches Leben in Deutschland

Unterrichtseinheit / Interaktives

Anhand des Materials erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler eine überblicksartige Darstellung zu deutsch-jüdischem Leben in Deutschland, vom Beginn der Industriellen Revolution bis hin zur Weimarer Republik. Sie vertiefen das Gelernte mittels Einzelfalluntersuchungen von Biografien. Die "Ausstellung in der Ausstellung", so oder so ähnlich lässt sich die Unterrichtseinheit "Zwischen Erfolg und Anfeindung – jüdisches Leben in Deutschland" zusammenfassen. Bei der Durchführung wird großer Wert auf Interaktivität und Schüleraktivität gelegt. Nachdem das Thema erschlossen wurde, geht es zur virtuellen Ausstellung "Gemeinsame Geschichte(n) – deutsch-jüdische Lebenswege" . Der dieser Unterrichtseinheit zugehörige Ausstellungsraum 3 trägt den Titel "Antisemitismus". Die Arbeitsblätter der Unterrichtseinheit enthalten Arbeitsaufträge für die Gruppenarbeits- und Partnerarbeitsphase. So wird der direkte Bezug zu den Inhalten der Ausstellung gewährleistet. Basierend auf den in der Ausstellung erworbenen Kenntnissen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler eigene Präsentationen zu den thematischen Schwerpunkten des Ausstellungsraumes. Thema 1 widmet sich der historischen Einführung und einer längsschnittartigen Betrachtung deutsch-jüdischer Geschichte. Der Längsschnitt beginnt im 19. Jahrhundert und endet in der Weimarer Republik. Die nachfolgenden Themenkomplexe rücken deutsch-jüdische Biografien in den Vordergrund, wie die Walther Rathenaus in Thema 2 oder die der Abgeordneten Toni Sender in Thema 3. Abschließend wird der Längsschnitt mit Thema 4 weitergeführt, welches sich mit Antisemitismus in der Gegenwart beschäftigt. Auf Basis dieser thematischen Vorgaben erstellen die Schülerinnen und Schüler ihre eigene kleine Ausstellung und präsentieren die Ergebnisse anhand der Unterrichtsmethode des "Gallery walks" ("Galerierundgang"). Einordnung des Themas in die Geschichtslehrpläne Die Unterrichtseinheit hat einen Umfang von vier Unterrichtsstunden und bietet Anknüpfungspunkte für die Themenfelder "Industrielle Revolution", "Weimarer Republik" und "Jüdisches Leben in Deutschland". Vor allem die beiden erstgenannten Themenschwerpunkte finden sich in den Geschichtslehrplänen der Bundesländer in verschiedenen Klassenstufen der Sekundarstufe I. Methodische Hinweise Die Schülerinnen und Schüler stellen zu Beginn der Unterrichtseinheit die Informationen über die Entwicklung der rechtlichen Gleichstellung deutscher Jüdinnen und Juden der deutsch-jüdischen Bevölkerungsentwicklung bis 1871 gegenüber. Daraus leiten sie die Problemstellung ab. Die schüleraktive Methodik (Gruppenarbeit, "Gallery walk") orientiert sich am Konzept der interaktiven Ausstellungselemente, sodass eine Aktivierung der Schülerinnen und Schüler auf zwei Ebenen stattfindet: Das digitale Ausstellungskonzept ermöglicht eine interaktive Auseinandersetzung mit den Inhalten, während die schüleraktive Methodik die Interaktion in die Schülergruppen hineinträgt. In der anschließenden Auswertungsphase erfolgt die "Ausstellung in der Ausstellung", in der die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse bei einem "Gallery walk" präsentieren. Dabei handelt es sich um eine Methode aus dem Feld der kooperativen Lernformen, bei der die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten im Klassenraum ausstellen. Jeweils eine Schülerin oder ein Schüler der Arbeitsgruppe präsentiert das Ergebnis. Der Fokus liegt dabei auf der Auswertung der Ergebnisse, da die übrigen Schülerinnen und Schüler als Reporter fungieren, die in der darauffolgenden Arbeitsphase ihre Reportagen mittels einer kooperativen Lernform (Partnerarbeit) erarbeiten. Danach kommen die Vorträge der Reportagen. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgruppen ein "peer feedback" zu ihren Arbeitsergebnissen. Diese Methode unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Reflexion eigener Arbeitsergebnisse, denn sie erhalten Meinungen und/oder Kritik durch den Feedback-Partner aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler. Den Abschluss der Unterrichtseinheit bildet die Diskussion des Themas mittels des Impulsmaterials auf den Arbeitsblättern. Als Vorkenntnisse der Unterrichtseinheit sollten Kenntnisse zur Industriellen Revolution, zur Gründung des Deutschen Kaiserreiches sowie zur Entstehungsgeschichte der Weimarer Republik vorhanden sein. Zur Vertiefung und Festigung des Lernstoffs bieten sich die interaktiven Aufgabenstellungen in Form von Multiple-Choice-Übungen ("Historische Einführung", "Toni Sender") oder einem Lückentext ("Walther Rathenau") an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die ökonomische und soziale Entwicklung der deutsch-jüdischen Bevölkerung im historischen Längsschnitt kennen. untersuchen die Entwicklung der deutsch-jüdischen Bevölkerung und deren Partizipationsmöglichkeiten im historischen Längsschnitt. problematisieren Antisemitismus im historischen Längsschnitt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen Inhalte mittels digitaler Endgeräte. erwerben Medienkompetenzen beim Besuch einer interaktiven Ausstellung. beherrschen die Soft- und Hardware digitaler Endgeräte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden kooperative Lernformen an: Partner-Gruppenarbeit und "Gallery walk". beherrschen Diskussionsformen im Rahmen des Plenums.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Bewegung, Kräfte und Energie beim Bremsen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Physik der Klasse 8 geht auf Bewegung und beschleunigte Bewegung am Beispiel des Bremsens ein. Die Schülerinnen und Schüler erforschen Kräfte, Energieumwandlungen und die Berechnung des Bremsweges. Schrittweise erschließen sie Aufbau und Funktion von Scheibenbremsen, verstehen das Prinzip der Rekuperation und reflektieren, wie technische Entwicklungen beim Bremsen zum Umweltschutz beitragen können. Die Unterrichtseinheit "Was haben Bremsen mit Umweltschutz zu tun?" führt die Schülerinnen und Schüler mittels drei aufeinander aufbauender Arbeitsblätter in das Themenfeld Bremsen ein. Zum Einstieg untersuchen die Schülerinnen und Schüler die physikalischen Abläufe bei einem Bremsvorgang: Was löst den eigentlichen Bremsvorgang aus? Welche Kräfte wirken beim Bremsen? Wie wandelt sich die Energie um? Im Anschluss daran wird die Berechnung des Bremsweges vermittelt und der Unterschied zwischen Bremsweg und Anhalteweg veranschaulicht. Die zweite Unterrichtsstunde widmet sich den technischen Gegebenheiten bei Bremsen, genauer gesagt, bei den in heutigen Fahrzeugen gängigen Scheibenbremsen. Dafür erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler, welche Bauteile zu einem Bremssystem gehören. Im nächsten Schritt schärfen sie ihren Blick für technische Details bei der Auswertung einer einfachen technischen Zeichnung. Ein entscheidender Teil der zweiten Unterrichtseinheit widmet sich schließlich der Energierückgewinnung beim Bremsen, der sogenannten Rekuperation. Diese ist heute vor allem in E-Autos gängig. Anhand einer Zeichnung sollen die Schülerinnen und Schüler das Prinzip der Rekuperation in eigenen Worten wiedergeben. Als Vertiefung können die Schülerinnen und Schüler weitere technische Beispiele recherchieren, in denen Rekuperation Anwendung findet. In der dritten Unterrichtsstunde steht die Frage "Was haben Bremsen mit Umweltschutz zu tun?" im Fokus. Zum Einstieg in diese Frage sollen die Schülerinnen und Schüler zunächst selbst reflektieren und Vermutungen über Zusammenhänge notieren. Anschließend führt eine Aufgabe in konkrete Aspekte der Umweltverschmutzung durch Bremsennutzung ein. Den größten Teil der dritten Unterrichtsstunde nimmt die Auswertung eines Zeitungsartikels über bremsenbezogene Umweltverschmutzung ein. Die Schülerinnen und Schüler werden beauftragt, Informationen aus dem Artikel herauszuziehen und zu gliedern. Mit dem Thema "Was haben Bremsen mit Umweltschutz zu tun?" pickt die Unterrichtseinheit sich einen speziellen technischen Aspekt aus der Fahrzeugtechnik heraus – den Themenkomplex Bremsen – und hängt daran verschiedene alltagsrelevante Fragestellungen auf. Ein Vorteil des Themenkomplexes ist die Tatsache, dass ein Vorgang wie das Bremsen auch für die Schülerinnen und Schüler, als (noch) nicht selbst fahrende Personen, visuell gut nachvollziehbar ist. Zum Einstieg in die Unterrichtseinheit wird das Thema auf seine physikalischen Grundzüge heruntergebrochen. Die Schülerinnen und Schüler fassen in Worte, was genau beim Bremsen passiert, wodurch überhaupt eine Bremswirkung entsteht, welche Kräfte beim Bremsen wirken und wie sich die Energie wandelt. Sie können dabei zum Teil auf Vorkenntnisse zurückgreifen, müssen aber auch durch eigene Reflexion oder Transfer selbst Lösungen formulieren. Einfache, aber sehr alltagsnahe Berechnungen zum Bremsweg runden das erste Arbeitsblatt ab. Das zweite Arbeitsblatt geht näher auf die technischen Gegebenheiten und die Bauweise von Bremssystemen ein. Dabei ist das Abstraktionsniveau hier bewusst niedrig angesetzt, um auch Schülerinnen und Schülern mit eher geringer Affinität zu technischen Themen eine Partizipation zu ermöglichen. Für technikaffine Schülerinnen und Schüler enthält Arbeitsblatt 2 jedoch auch eine anspruchsvollere Aufgabe: In dieser geht es um die Definition der Rekuperation sowie um das Auffinden von weiteren Beispielen für Energierückgewinnung. Abgeschlossen wird die Unterrichtseinheit mit Arbeitsblatt 3 , das erneut einen starken Alltagsbezug herstellt und die Transferfähigkeit der Schülerinnen und Schüler herausfordert. Hier gilt es, zunächst eigene Überlegungen zum Thema Umweltschutz und Bremsen anzustellen und in Gruppenarbeit zu formulieren und zu präsentieren. Anschließend erfolgt eine Textanalyse samt Herausarbeiten der wichtigsten Punkte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren die Funktionsweise von Scheibenbremsen. erlernen das Berechnen des Bremsweges. verstehen das Prinzip der Rekuperation. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und exzerpieren Textquellen. lesen und verstehen einfache technische Zeichnungen beziehungsweise Darstellungen. trainieren das Arbeiten mit Nachschlagewerken. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ergebnisorientiert in verschiedenen Sozialformen. üben sich im aktiven Zuhören während Präsentationen.

  • Physik
  • Sekundarstufe I

Haarsorten im Vergleich

Unterrichtseinheit

Das Arbeitsblatt für das Fach Biologie in den Klassen 6–9 bietet Einblicke in die Vielfalt menschlicher Haartypen. Die Lernenden analysieren mithilfe eines Tests ihren eigenen Haartyp und recherchieren, welche Haartypen weltweit wie oft vorkommen. Ein Informationstext erläutert die genetischen und strukturellen Faktoren für die Entwicklung unterschiedlicher Haartypen. Die abschließenden Arbeitsaufträge fördern das Verständnis für biologische Zusammenhänge. Mithilfe dieses ergänzenden Arbeitsblattes lernen die Schülerinnen und Schüler im Biologie- und/oder Chemie-Unterricht der Sekundarstufe I spielerisch die verschiedenen Haarsorten des Menschen kennen, indem sie zunächst durch einen Bestimmungstest ihren eigenen Haartyp ausfindig machen. Eine Definition gibt Aufschluss darüber, welchem Haartyp sie angehören. Es folgt eine Internetrecherche, in welcher sie herausfinden sollen, wie oft welcher Haartyp in der Welt vorkommt. In einem weiteren Informationstext erfahren die Schülerinnen und Schüler aus biologischer Sicht, warum Haare glatt, kraus, wellig oder gelockt sind, indem der Text auf die genetische Veranlagung der Haarfollikel, den Wuchswinkel zur Kopfhaut sowie auf die Verbindungen der Keratinstränge durch Wasserstoffbrücken eingeht. Das ergänzende Arbeitsblatt eignet sich als Ergänzung zu den Unterrichtseinheiten "Wunderwelt Haare" und "Haare färben - für immer oder für eine bestimmte Zeit?" , kann aber auch davon losgelöst eingesetzt werden, zum Beispiel in Vertretungsstunden. Die Aufgaben dieser Kopiervorlage können in Einzel- oder Paararbeit gelöst werden. Hier bietet sich individuell förderliche Binnendifferenzierung nach Sozialform an.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Neben- und Scheitelwinkel - mit GeoGebra vertiefen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zu den Beziehungen zwischen Neben- und Scheitelwinkeln üben die Schülerinnen und Schüler anhand von dynamischen Arbeitsblättern das mathematische Argumentieren.Die in der Erarbeitungsphase der Unterrichtseinheit "Neben- und Scheitelwinkel" genutzten dynamischen Java-Applets und die variablen Aufgabenstellungen der Anwendungs- und Differenzierungsphase wurden mit der kostenlosen dynamischen Mathematiksoftware GeoGebra erstellt. Diese Software eignet sich durch ihr Konzept, algebraische mit geometrischen Elementen zu verbinden, ausgezeichnet, um interaktive dynamische Lernumgebungen zu erstellen. Einführung, Zusammenfassung und Beweis Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Zusammenhänge von Neben- und Scheitelwinkeln an sich schneidenden Geraden. Vertiefende Übungen Einsatz weiterer interaktiver Übungen zur Festigung und zur Unterrichtsdifferenzierung (drei sich schneidende Geraden, zusätzliche Halbgeraden). Motivation durch herausfordernde Aufgaben Begabte Schülerinnen und Schüler werden in einem spielerischen Wettkampf durch Knobelaufgaben herausgefordert. Die Schüler und Schülerinnen erkennen, dass sich Nebenwinkel zu 180 Grad ergänzen. erkennen, dass Scheitelwinkel maßgleich sind. erkennen, dass durch ein Winkelmaß alle vier Winkelmaße festgelegt sind. können ihre Kenntnisse über Neben- und Scheitelwinkel auf unterschiedliche Problemstellungen anwenden. Fachliche Voraussetzungen Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits erste Kenntnisse über Winkel und deren Größe und Bezeichnung besitzen. Beispielhafte Aufgaben für die Grundlegung dieser Kenntnisse finden sich auf der Webseite des Autors. Technische Voraussetzungen Die Unterrichtseinheit selbst beinhaltet vier Online-Arbeitsblätter, die mit jedem Internet-Browser (zum Beispiel Internet Explorer oder Mozilla) dargestellt werden können. Damit die dynamischen Veranschaulichungen realisiert werden können, muss Java 1.4.2 (oder höher) auf den Rechnern installiert und Javascript aktiviert sein. Aufbau und Funktion des Arbeitsblatts Das erste Arbeitsblatt dient der Erarbeitung der Zusammenhänge von Neben- und Scheitelwinkeln an sich schneidenden Geraden. Es beinhaltet zwei unterschiedliche Elemente. Zum einen eine mit GeoGebra erzeugte, dynamische geometrische Darstellung, zum anderen eine interaktive Aufgabenstellung: Anhand der dynamischen Darstellung sollen die Schülerinnen und Schüler vorgegebene Aussagen über Neben- und Scheitelwinkel per Klick als richtig oder falsch kennzeichnen (Abb. 1, Platzhalter bitte anklicken). Die Auswahl der Aussagen beinhaltet zum einen ganz konkrete Aussagen, wie zum Beispiel "Misst alpha = 75 Grad, so ist beta doppelt so groß", deren Wahrheitsgehalt anhand eines speziellen Beispiels ermittelt werden kann. Ferner gibt es Aussagen, wie "beta und delta sind immer gleich groß", deren Wahrheitsgehalt zwar durch zahlreiche Beispiele belegt, aber letztlich ohne mathematischen Beweis nicht verifiziert werden kann. In zwei der Aussagen werden Sonderfälle der Beziehung zwischen Neben- und Scheitelwinkeln angesprochen: Wenn ein Winkel 90 Grad misst, sind alle vier Winkel maßgleich. Misst ein Winkel 60 Grad, so ist sein Nebenwinkel doppelt so groß. Auswertung Haben die Schülerinnen und Schüler alle Aussagen mithilfe des dynamischen Arbeitsblatts untersucht, so können sie nach dem Ankreuzen der wahren Aussagen mit einem Klick auf den Button "Auswertung" ihre Resultate überprüfen lassen. Sind alle richtigen Aussagen gefunden, wird dies in einem Popup-Fenster bestätigt und unterhalb der dynamischen Zeichnung erscheint eine Zusammenfassung. Abschluss der Erarbeitungsphase Im nächsten Unterrichtsschritt stellt ein Schülerpaar im Plenum anhand des per Beamer projizierten Online-Arbeitsblatts sein Ergebnis vor. Die Lernenden sind dabei angehalten, ihre Ergebnisse zu begründen und etwaige Rückfragen ihrer Mitschüler zu beantworten. Auf dem "klassischen" Arbeitsblatt (neben_scheitelwinkel.pdf) werden nun die Bezeichnungen Neben- und Scheitelwinkel festgehalten und der allgemeine Beweis der Zusammenhänge ergänzt. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen diesen Eintrag in ihr Arbeitsblatt. Damit ist die erste Phase der Unterrichtsstunde - die erarbeitende Phase - abgeschlossen. Fortführung des Themas Das Thema Neben- und Scheitelwinkel ist allerdings damit noch nicht als abgeschlossen anzusehen, da mit der Formulierung und dem Beweis des Zusammenhangs keineswegs sichergestellt ist, dass die Schülerinnen und Schüler den Zusammenhang verstanden haben und dessen Bedeutung abschätzen können. Um das zu gewährleisten, sollten sich eine Reihe von unterschiedlichen Übungen anschließen, anhand derer die Kenntnisse vertieft und kontrolliert werden können. Eine erste Übung stellen die Aufgaben des Arbeitsblattes dar (siehe arbeitsblatt_neben_scheitelwinkel.pdf). Sie können im Anschluss an die erste Unterrichtsphase in Partnerarbeit bearbeitet werden. Bei der sich anschließenden Besprechung im Plenum sollte die Lehrkraft darauf achten, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Lösungen stets begründen. Diese Verbalisierung dient der Strukturierung eigener Gedanken und der Einübung mathematischer Argumentationen. Allgemeine Betrachtungen Dem interaktiven Arbeitsblatt mit der ersten variablen Übungsaufgabe (Online-Arbeitsblatt 2) liegt folgende Aufgabenidee zu Grunde: Drei sich schneidende Geraden erzeugen sechs Winkel (Abb. 2, Platzhalter bitte anklicken). Zwei der zugehörigen Winkelmaße sind gegeben. Durch die Verwendung dreier Geraden soll den Lernenden verdeutlicht werden, dass sich die Erkenntnisse über Neben- und Scheitelwinkel an zwei sich schneidenden Geraden auf andere geometrische Gegebenheiten übertragen und so allgemeiner betrachten lassen. Highscore-Liste als Anreiz zur Fehlerkorrektur Die Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler besteht beim zweiten Online-Arbeitsblatt darin, die mit alpha, beta und delta bezeichneten Winkelmaße zu berechnen. Nach der Eingabe der entsprechenden Werte können die Lernenden durch einen Klick auf den Button "Ergebnis prüfen" ihre Eingaben prüfen lassen und bekommen eine entsprechende Rückmeldung. Dabei können durch Betätigen des Buttons "Aufgabe stellen" beliebig viele weitere Aufgaben gleichen Typs erzeugt werden. Der Hinweis, dass es nur dann Punkte gibt, wenn Fehler verbessert werden, soll einen Anreiz schaffen, Fehler zu korrigieren. Der Spiel- und Wettbewerbscharakter der interaktiven Übung - Erzielen von Punkten und deren Speicherung in einer Highscore-Liste - stellt eine zusätzliche Motivation dar, mehrere Aufgaben dieses Typs zu bearbeiten. Die Zweischneidigkeit von Routineaufgaben Eine Aufgabe, die von allen Schülerinnen und Schülern gleich gut bearbeitet und gelöst werden kann, wird von leistungsstärkeren sehr schnell als langweilig und niveaulos empfunden. Unterrichtsstörungen sind nicht selten die Konsequenz dieser Unterforderung. Andererseits schaffen "Routineaufgaben" von der oben beschriebenen Art für schwächere Schülerinnen und Schüler eine Möglichkeit, Selbstbestätigung in einem Fach zu erfahren, dem sie bislang emotional eher ablehnend gegenüber standen. Unterrichtsdifferenzierung als mögliche Problemlösung Eine Möglichkeit zur Lösung dieses unterrichtlichen Problems stellt die innere Differenzierung dar, bei der man versucht, innerhalb einer Klasse die Leistungsunterschiede teilweise dadurch aufzufangen, dass eine gewisse Variation des Lernangebots (inhaltliche Differenzierung) durch unterschiedliche Motivierungen oder Aufgabenstellungen bereitgestellt wird. Wie sich solch eine inhaltliche Differenzierung durch den Einsatz von interaktiven dynamischen Arbeitsblättern realisieren lässt, soll an den noch folgenden zwei Übungen aufgezeigt werden. Eine mögliche Variation der obigen Aufgabenstellung ergibt sich durch die Verwendung einer zusätzlichen Halbgeraden in Online-Arbeitsblatt 3 (Abb. 3, Platzhalter bitte anklicken). Diese Aufgabenstellung durchbricht die bisherige Vorstellung, dass es immer Paare gleicher Winkelmaße gibt. Additiver und multiplikativer Vergleich Da es gerade in der Unterstufe zum Teil ganz erhebliche Leistungsunterschiede bei Schülerinnen und Schülern gibt, kann es vorkommen, dass auch die Aufgaben von Online-Arbeitsblatt 3, so interessant sie für einen Großteil der Klasse sind, begabte Schülerinnen und Schüler nicht herausfordern. Deshalb sollten neben diesen Aufgaben mit expliziten Winkelmaßangaben auch Aufgabenstellungen verwendet werden, bei denen lediglich die Beziehungen zwischen zwei Nebenwinkeln gegeben ist. Dabei bieten sich zwei unterschiedliche Aufgabentypen an: Additiver Vergleich Beispielaufgabe: "Welche Nebenwinkel alpha und beta erfüllen die Bedingung beta = alpha + 88 Grad?" Multiplikativer Vergleich Beispielaufgabe: "Für welche Nebenwinkel alpha und beta gilt beta = 2 alpha?" Durch die Angabe des Größenunterschieds sind beide Winkel festgelegt. Abb. 4 (Platzhalter bitte anklicken) zeigt das Beispiel einer Aufgabenstellung mit additivem Vergleich. Mit dem Button "Auswertung" können die gefundenen und eingegebenen Winkelmaße überprüft und mit dem Button "neue Aufgabe" weitere Aufgaben mit additivem oder multiplikativem Vergleich erzeugt werden. Laut Aufgabenstellung ist nicht etwa beta das gesuchte Winkelmaß, sondern alpha und delta sind zu berechnen. Hilfestellungen Die für Lernende der Unterstufe doch sehr anspruchsvollen Aufgaben von Online-Arbeitsblatt 4 können in der Regel ohne Hilfestellungen nicht bewältigt werden. Daher bietet das interaktive Arbeitsblatt die Möglichkeit, verschiedene Lösungshinweise einzublenden. Wird dabei der "Hinweise"-Button das erste Mal betätigt, so wird der Texthinweis "Nebenwinkel ergänzen sich zu 180°" eingeblendet und gleichzeitig der Hinweis visuell dadurch unterstützt, dass der rote Winkelbogen des gestreckten Winkels eingezeichnet wird. Reicht dem Lernenden dieser erste Hinweis nicht aus, so können weitere Hinweise durch das erneute Betätigen des "Hinweise"-Buttons angefordert werden (siehe Abb. 4). Die Aufgabe selbst wird dabei aber abschließend nicht gelöst. Spiel- und Wettbewerbssituation als Motivation Je mehr Hilfen die Lernenden verwenden, desto weniger Punkte erzielen sie. Daher werden sie in einer sportlichen Wettbewerbssituation anstreben, möglichst viele Punkte dadurch zu erreichen, dass sie so wenig Hilfen wie möglich in Anspruch nehmen. Sie werden daher versuchen, die algebraischen Argumentationsschemata für additive und multiplikative Vergleiche zu verinnerlichen. In einer normal strukturierten Klasse wird sich in der Übungs- und Differenzierungsphase ein komplett anderer Unterricht ergeben. Schülerinnen und Schüler werden nach ihren jeweiligen Interessen und Leistungsvermögen an unterschiedlichen Aufgaben arbeiten. Da bei allen interaktiven Übungen die Lernenden durch Rückmeldungen beziehungsweise Hilfen unterstützt werden, muss die Lehrkraft keine Bewertungen oder Korrekturen vornehmen. Die Aufgabe der Lehrkraft besteht vielmehr darin, die Schülerinnen und Schüler zu beobachten. Die angezeigten Punkte geben Aufschluss über die Arbeitsweise und den Erfolg der einzelnen Schülergruppen. Die Lehrkraft sollte alle Schülerinnen und Schüler ermutigen, sich jeweils mit Aufgaben der nächsten Anforderungsstufe zu beschäftigen. Hausaufgaben finden sich dazu in allen zugelassenen Schulbüchern. Sollten die im verwendeten Arbeitsblatt enthaltenen Aufgaben nicht verwendet worden sein, so können auch diese als Hausaufgabe gestellt werden.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Fairer Handel - alles andere als kalter Kaffee!

Unterrichtseinheit

Hier sind Materialien und Arbeitsanregungen zusammengestellt, die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I dabei unterstützen, sich mit Zielen und Auswirkungen des Fairen Handels auseinanderzusetzen.Ob Solidaritätskaffee aus den 1970er Jahren oder Caffé Latte aus der Coffeebar - mit Kaffee wird längst ein Lebensgefühl verbunden, er gehört zu unserem Alltag und ist mit Abstand das bekannteste Fairtrade-Produkt. Daher steht das schwarze Gold, von dessen Anbau rund 25 Millionen Menschen weltweit leben und das als das beliebteste Getränk der Deutschen gilt, im Zentrum dieser Lerneinheit.Das bekannteste Siegel im Fairen Handel ist das Fairtrade-Siegel. Es signalisiert dem Käufer, dass bei der Herstellung des Produkts bestimmte soziale, ökonomische und auch ökologische Standards eingehalten wurden. In Deutschland wird das Fairtrade-Siegel von TransFair e. V. vergeben. Über die Arbeit des gemeinnützigen Vereins lernen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I Grundlagen von Gerechtigkeit im internationalen Handel kennen.Die Schülerinnen und Schüler sollen Wege kennenlernen, wie es gelingen kann, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. erkennen, dass Gerechtigkeit auch beim Einkaufen ein Thema ist. das eigene Kaufverhalten reflektieren. Produktions- und Arbeitsbedingungen in anderen Ländern als Kriterien für Kaufentscheidungen kennenlernen. Seit 20 Jahren fördert der Verein TransFair , der in Deutschland das Fairtrade-Siegel vergibt, durch seine Arbeit benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika und verbessert durch den Fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I

"Anschi und Karl-Heinz": Kirchliche Feste - Reformation

Unterrichtseinheit

"Anschi und Karl-Heinz" vermittelt Kindern auf pfiffige und unterhaltsame Weise religiöse Themen in Form eines "himmlischen" Magazins. Die Reihe thematisiert die Herkunft kirchlicher Feste, ihre Geschichte und heutige Bedeutung – wichtige Bausteine bei der Vermittlung von Basiswissen in Religionsunterricht und Gemeindearbeit.Die Arbeitshilfe zur DVD liefert eine Inhaltsbeschreibung, altersangemessene Hintergrundinformationen zu Martin Luther und seiner Rechtfertigungslehre sowie methodische Tipps zum Einsatz der DVD. Außerdem sind weiterführende Hinweise und Arbeitsmaterialien für Schülerinnen und Schüler enthalten, die sich zum Beispiel als Lernzielkontrolle (M1) oder als Diskussionsanregung (M2) eignen. Inhaltsbeschreibung der DVD: Sequenz 1: Wie kommt man in den Himmel? In Interviews berichten Jungen und Mädchen über ihre Vorstellungen, wie man in den Himmel kommt. Diese Frage stellte sich auch Martin Luther. Sequenz 2: Wer war Martin Luther? Im Filmbeitrag erzählen Lisa und Stefan vom Leben Martin Luthers. Sequenz 3: Ein Film über Martin Luther. Lisa und Stefan besuchen Rolf Zehetbauer auf dem Bavaria Filmgelände in Gründwald. Er war Ausstatter für den 2003 gedrehten Lutherfilm unter der Regie von Eric Till. Die Kinder erfahren von ihm etwas über Luthers Zeit und auch, was man seiner Meinung nach von Luther lernen kann. Sequenz 4: Pfarrerskinder. Stefan soll die Pfarrerskinder Susanne und Daniel treffen. Er hat keine Lust dazu, weil er glaubt, dass Pfarrerskinder langweilig sind und unbedingt in den Himmel kommen wollen. Doch im Gespräch mit den Geschwistern muss er feststellen, dass das nur Vorurteile sind.

  • Religion / Ethik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Recycling – Reparieren und Tauschen statt Wegwerfen

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Reparieren und Tauschen statt Wegwerfen" führt die Schülerinnen und Schüler in die Welt des Recyclings ein. Nach einem Film, der zeigt, wie aus Plastikflaschen ein elegantes Kleidungsstück entsteht, planen die Kinder eine Recyclingaktion an ihrer Schule. Der komplexe Zusammenhang zwischen dem Umgang mit Elektroschrott , dem Leben auf einer Elektroschrottdeponie in Ghana und den Rechten der dort arbeitenden Kinder wird zunächst durch ein Quiz in Erinnerung gerufen. Nach diesem Einstieg erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür, dass unbrauchbare oder nicht mehr gebrauchte Dinge repariert, wiederverwertet oder auch getauscht werden können. Sie lernen die Geschichte des Abfalls und Berufe kennen, die mit Recycling und Reparatur zu tun haben. Die Unterrichtseinheit endet mit einer Idee, was die Klasse/Schule gemeinsam tun kann, um den stetig wachsenden Müllberg zu reduzieren. Verknüpfung zu vorangegangenen Einheiten und ihre Weiterführung In der vorangegangenen Unterrichtseinheit wurde anhand des Rollenspiels "Schule statt Schrottplatz" der Zusammenhang zwischen Kinderrechten und Mülltrennung thematisiert. In dieser Unterrichtseinheit wenden sich die Schülerinnen und Schüler nun verstärkt dem Thema Müllvermeidung und Recycling zu. In der Unterrichtseinheit "Die Olchis erklären Abfall, Müll und E-Schrott" hatten sich die Kinder bereits mit dem Entsorgungssystem in Deutschland befasst und in der Unterrichtseinheit "Rohstoffe – Woraus besteht eigentlich unser Müll?" die wertvollen Inhaltsstoffe von E-Schrott kennengelernt. Jetzt lernen sie im Zusammenhang mit Wiederverwertung von Müll das Fachwort "recyceln" kennen. Ein Video aus der Reihe "Die Sendung mit der Maus" lässt sie darüber staunen, dass aus Plastik Kleidung hergestellt werden kann. Aus diesem Staunen heraus können sie ein Gespür dafür entwickeln, dass unbrauchbare, kaputte oder einfach lästige Dinge nicht selbstverständlich weggeworfen werden sollten, sondern manchmal zu ungeahnten Dingen entwickelt werden können. Ein Text über die Geschichte des Mülls führt den Schülerinnen und Schülern vor Augen, wie sich der Müllberg über die Jahrhunderte zu einem gewaltigen Problem der Zivilisation entwickelt hat. In diesem Zusammenhang erfahren sie, dass wir heute auch von einer "Wegwerfgesellschaft" sprechen. Um nachfühlen zu können, dass jedes Kind selbst Verantwortung dafür übernehmen kann, dass der Müllberg schrumpft und sie selbst der "Wegwerfgesellschaft" etwas entgegensetzen können, werden sie in einer kurzen Gedankenreise angeregt, sich in ihrem Kinderzimmer danach umzusehen, was sie selbst nicht mehr brauchen. Dies ist der Übergang zu der Überlegung, was die ganze Klasse/AG gemeinschaftlich tun kann, um ein Zeichen gegen das Wegwerfen zu setzen. Große und kleine Ideen Hier bleibt die Unterrichtseinheit notwendigerweise unkonkret, denn je nach Erfahrung der Lehrkraft, Engagement der Eltern, Vernetzung und Angebote im Sozialraum (gibt es z. B. ein Repair-Café, gibt es Schneidereien oder Schustereien in der Nähe?) und auch Schulkultur (werden Projektwochen/Sommerfeste/Thementage etc. veranstaltet?) sind die Bedingungen und Vorerfahrungen von Schule zu Schule unterschiedlich. Konkret umsetzbar und alltagstauglich ist der Vorschlag, dass jedes Kind für seine Familie aus einem (Schuh-)Karton eine kleine Sammelstelle für unbrauchbare Batterien, Handys und elektronische Klein-Geräte aus den Kinderzimmern bastelt. Damit wird dem großen gesellschaftskritischen Thema "Wegwerfgesellschaft" eine konkret umsetzbare und pädagogisch relevante Handlungsoption gegenübergestellt. Batterien gehören wegen der Schadstoffe, die sie enthalten können, zum Sondermüll. Geschäfte, die sie verkaufen, halten Sammelboxen zur Rücknahme der kleinen Stromspeicher und -spender bereit. Zudem besteht die Möglichkeit, handgängige Einwegbatterien – ebenso wie wieder aufladbare Akkus – auf Wertstoff- und Recyclinghöfen abzugeben. Es lohnt sich: Denn auch Batterien enthalten in großer Menge Wertstoffe, die wiederverwertet können. Weitere Sachinformation für Lehrkräfte: Recycling ist ein Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit Recycling liegt im Trend und gewinnt vor dem Hintergrund des Umweltschutzes , der Abfallvermeidung , der Ressourcenschonung , der Energieeinsparung , der gesetzlichen Vorgaben und des Nachhaltigkeitsgedankens zunehmend an Bedeutung. Recycling verringert beispielsweise die Notwendigkeit, natürliche Ressourcen abzubauen, was zum Schutz der Ökosysteme beiträgt und den Energieverbrauch senkt. Recycling verringert die Menge der Abfälle, die auf Deponien verbracht werden, und trägt so zur Vermeidung von Deponien und zur Verringerung der Umweltbelastung bei. Recycling ermöglicht die Wiederverwendung von Materialien wie Papier, Glas, Metall und Kunststoff, wodurch die Neuproduktion und der damit verbundene Ressourcenverbrauch reduziert werden. Die Herstellung von Produkten aus Recyclingmaterialien erfordert in der Regel weniger Energie als die Herstellung aus Rohstoffen. Ob Kleidung, Elektroschrott oder Glas: Es gibt kaum einen Bereich, in dem nicht Re- oder Upcycling betrieben wird. Die Modewelt nutzt diesen Trend seit einiger Zeit ebenfalls. So entstehen z. B. aus Flaschen und Verpackungen recycelte Kleidung wie T-Shirts, Bikinis und Schuhe. Eigene Labels haben sich auf das Re- und Upcycling spezialisiert. Ein Beispiel dafür sind Rucksäcke und Taschen, deren Material teilweise aus Abfällen der Autoindustrie (etwa Airbags, Autoreifen, Sitzgurte und Gurtschlösser) stammen und u. a. auf Schrottplätzen gesammelt wird. Das richtige Recycling von Elektronikschrott birgt diese Vorteile: 1. Ressourcenschonung: Beim Recycling von E-Schrott werden wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer und seltene Erden wiedergewonnen. Diese Materialien sind in Elektronikgeräten enthalten und können durch das Recycling in neuen Produkten wiederverwendet werden. Dadurch muss nicht nur weniger auf primäre Ressourcen zurückgegriffen werden, sondern auch der Abbau von Rohstoffen, der oft mit Umweltverschmutzung und sozialen Problemen einhergeht, kann reduziert werden. 2. Abfallreduzierung: E-Schrott enthält viele giftige Substanzen und Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und Cadmium. Wenn E-Schrott nicht richtig recycelt wird und stattdessen auf Deponien landet oder unsachgemäß entsorgt wird, können diese Schadstoffe in die Umwelt gelangen und langfristige Schäden verursachen. Durch das korrekte Recycling werden diese gefährlichen Substanzen fachgerecht entsorgt und unschädlich gemacht. 3. Energieeinsparung: Die Wiederverwertung von Elektronikgeräten spart auch eine beträchtliche Menge an Energie ein. Die Produktion von neuen elektronischen Produkten erfordert viel Energie, sowohl während des Herstellungsprozesses als auch bei der Förderung der dafür benötigten Rohstoffe. Durch das Recycling von E-Schrott kann der Energiebedarf verringert werden, da bereits vorhandene Materialien wiederverwendet werden können. Auch das Selbermachen hat sich zu einem Trend entwickelt. Immer beliebter wird dabei das Recycling alter Dinge oder Materialien. So werden z. B. alte Silberlöffel zu Schmuck, Marmeladengläser zu Gartenwindlichtern, Socken zu Kuscheltieren und ausrangierte Kleiderbügel zu Schuhaufhängern. Fächerübergreifend lernen Die vorliegende Einheit zum Thema "Reparieren und Tauschen statt Wegwerfen" ist sehr gut geeignet, um in einer klassenübergreifenden Aktion alle Unterrichtsfelder einzubeziehen. Dies bezieht sich insbesondere auf die Vorbereitung und Durchführung eines Projekttages. Gerade im Fach Kunst können eigene Upcycling-Arbeiten angefertigt und ausgestellt oder verkauft werden. Der bekannte "Cupsong" (aus dem Film Pitch Perfect 2 ), der z. B. mit leeren, gesäuberten Joghurtbechern gespielt werden kann, bietet sich als beliebte Unterrichtsergänzung in Musik an. Fachliche und methodische Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler greifen auf ihr vorhandenes Wissen zurück und erweitern es. erarbeiten sich anhand eines längeren Informationstextes Sachinformationen. entwickeln ein kritisches Verständnis für den geschichtlichen/zivilisatorischen Zusammenhang der Entstehung von Müll. lernen, anhand der Silbe "re" die Bedeutung von Worten abzuleiten. lernen Fachworte kennen. transferieren ihre Kenntnisse in neue Handlungszusammenhänge und schlagen Beiträge zur Lösung von Umweltproblemen vor. entwickeln Ansätze für eigenes umweltgerechtes Verhalten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich in reflektierenden Gesprächen an Gesprächsregeln. reflektieren ihr eigenes Verhalten. sind fähig, einander zuzuhören. üben sich durch die Punktvergabe in einer demokratischen Methode der Mitbestimmung.

  • Kunst / Kultur
  • Primarstufe

Vom Frühmenschen zum Homo sapiens

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Paläogenetik – Vom Frühmenschen zum Homo sapiens" beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Paläogenetik. Sie klären, welche Inhalte erforscht werden und was man daraus über den heutigen Menschen und seine evolutionäre Entwicklung ableiten kann. Sie begründen ihre Erkenntnisse auf der bahnbrechenden Forschung Svante Pääbos über die DNA ausgestorbener Homini. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. In dieser Unterrichtseinheit erkennen die Schülerinnen und Schüler, welcher nobelpreisgekrönte Wissenschaftler unser heutiges Wissen über die Paläogenetik zur Entschlüsselung der Evolution des Menschen erforscht hat und wie die Paläogenetik arbeitet. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträger-Tagungen, um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht. Das Thema "Paläogenetik – Vom Frühmenschen zum Homo sapiens" im Unterricht Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Inhalte, Arbeitsweisen und Bedeutung der Paläogenetik. Daraus können Sie Rückschlüsse auf die Entstehung des Homo sapiens und seine Verwandtschaft zum Neandertaler und Denisova-Menschen ableiten. Die DNA des Homo sapiens enthält prozentuale Annteile an Neandertaler- sowie Denisova-DNA. Diese Rückschlüsse wurden durch Svante Pääbos Arbeit ermöglicht. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten den Begriff der Genetik kennen. Ebenfalls sollten Kenntnisse zum Aufbau der DNA vorhanden sein. Die Schülerinnen und Schüler sollten grob wissen, was Evolution bedeutet. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler lernen den Begründer der Paläogenetik, Svante Pääbo kennen und beschäftigen sich mit den bahnbrechenden Ergebnissen der DNA-Untersuchungen von ausgestorbenen Menschenarten. Sie erkennen dabei, dass der Homo sapiens eine Zeit lang in Koexistenz mit Neandertaler und Denisova-Mensch lebte und es dabei zu einer Durchmischung der DNA kam. Pääbo konnte das durch die Sequenzierung von aDNA von Neandertaler und Denisova-Mensch belegen. Homo sapiens-DNA enthält immer noch Anteile an Neandertaler-DNA und Denisova-DNA. Die Erarbeitung der Informationen erfolgt durch Internetrecherchen sowie das Plakat über Svante Pääbos Arbeit als zentrales Medium. Daher sollten die Schülerinnen und Schüler digitale Endgeräte zur Verfügung haben, um auf das Plakat sowie auf die Informationen des Internets zugreifen zu können. Methodische Anlayse Mit Hilfe eines digitalen Plakats und des Internets erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung des Homo sapiens und finden heraus, welchen Beitrag die Paläogenetik dazu leistet. Zuerst recherchieren die Lernenden zum Begriff der Paläogenetik und sollen bekannte Forscher daraus nennen, zum Beispiel Svante Pääbo. Anschließend beantworten die Schülerinnen und Schüler Fragen zu einem Textabschnitt des Plakats über das Genom des Neandertalers und des Denisova-Menschen und die Arbeit Svante Pääbos. Im Folgenden bearbeiten die Lernenden einen Lückentext über den Stammbaum des Homo sapiens, Neandertalers und des Denisova-Menschen, der sich ebenfalls auf dem Plakat befindet und den Evolutionsfaktor des Genflusses einführt. Die Lernenden erkennen, dass es zu Genflüssen von Neandertaler sowie Denisova-Mensch zum Homo sapiens kam. Danach werden mit Hilfe einer Internetrecherche weitere Evolutionsfaktoren geklärt und fixiert: Mutation, Rekombination, Variabilität und Selektion. Im nächsten Schritt betrachten die Lernenden eine Grafik auf dem Plakat, welche die Wanderungen und die DNA-Durchmischung zwischen Homo sapiens, Neandertaler und Denisovaner-Mensch darstellt. Im darauffolgenden Teil lesen die Schülerinnen und Schüler einen Text, der die Arbeitsweise der Paläogenetik beschreibt. Sie erkennen die Herausforderungen dieser Disziplin, vor allem in Bezug auf die antike DNA und die Methoden der DNA-Vervielfältigung. Als Gesamtzusammenfassung beantworten die Schülerinnen und Schüler vier Fragen zur Unterrichtssequenz. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Inhalte der Paläogenetik beschreiben. berühmte Begründer der Paläogenetik nennen. die Arbeit von Svante Pääbo beschreiben. die Evolutionsfaktoren Genfluss, Mutation, Variabilität, Rekombination und Selektion definieren. die Durchmischung der DNA von Homo sapiens mit Neandertaler und Denisova-Mensch begründen. die Herausforderungen beziehungsweise Probleme in der Paläogenetik darstellen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Informationen aus einem Plakat extrahieren. Informationen aus dem Internet entnehmen und weiterverarbeiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können eigene Ergebnisse mit Ergebnissen von Mitschülern vergleichen. kollaborativ Informationen entnehmen. in die Rolle eines Paläogenetikers schlüpfen und Herausforderungen der Disziplin nachvollziehen. Hier können Sie sich das Video zur Unterrichtseinheit anschauen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

Märchenwelten im DaF/DaZ-Unterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit diesen Arbeitsblättern und interaktiven Aufgaben heißt es: Eintauchen in die zauberhafte Welt der Märchen! Diese Arbeitsblätter laden Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache dazu ein, magische Wesen zu entdecken, ihren Wortschatz zu erweitern und über ihr Lieblingsmärchen nachzudenken. Diese Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Märchen ein. Im Mittelpunkt stehen der Aufbau und die Erweiterung des Wortschatzes zu magischen Figuren sowie das Erkennen typischer Merkmale von Märchentexten. Zu Beginn betrachten die Lernenden gemeinsam ein Wimmelbild mit zahlreichen magischen Wesen. Sie benennen die Figuren, nutzen bei Bedarf ein digitales Übersetzungstool und lernen, dass es sich bei Märchen um magische Geschichten handelt. Ein anschließendes interaktives Wortspiel vertieft den thematischen Wortschatz. Auf einem weiteren Arbeitsblatt ordnen die Schülerinnen und Schüler Begriffe passenden Bildern zu und lesen einen kurzen Einführungstext zu Märchen. Beim zweiten Lesen identifizieren sie typische Märchenwesen im Plural und übersetzen gegebenenfalls wieder unbekannte Begriffe. Durch ein gemeinsames Brainstorming erfassen sie wichtige Merkmale von Märchen aus einem Text, die sie in einer Wortwolke notieren. Ein Lückentext dient der Festigung des Gelernten, indem die zuvor erarbeiteten Merkmale in den Text eingesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Zweiergruppen und wählen ein Märchen aus der bereitgestellten Online-Sammlung in leichter Sprache aus. Sie lesen den Text gemeinsam und beantworten Fragen zu Aufbau, typischen Märchenmerkmalen, Handlungsort, Figuren und magischen Elementen. Zusätzlich bearbeiten sie eine Übung, in der Adjektive den passenden Gegensätzen zugeordnet werden, um ihr Verständnis zu festigen. Zum Abschluss recherchieren die Schülerinnen und Schüler ihr persönliches Lieblingsmärchen und notieren den Titel. Zusätzlich schreiben die Schülerinnen und Schüler einen Satz zur Begründung ihrer Wahl. Als Hausaufgabe suchen sie ein passendes Bild dazu, das sie aufkleben. Zielsetzung und Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren thematischen Wortschatz, fördern ihr Leseverstehen und üben die Nutzung digitaler Hilfsmittel zur Sprachunterstützung. Sie erkennen sprachliche und inhaltliche Merkmale von Märchen und wenden diese in verschiedenen Aufgabenformaten an. Kreative und zur Reflexion anregende Elemente runden die Einheit ab. Das Thema "Magische Wesen/Geschichten und Märchen" ist für DaF-/DaZ-Lernende in der Sekundarstufe ab Sprachniveau A2 bis B1 besonders motivierend, da es emotionale Anknüpfungspunkte bietet und den kreativen Umgang mit Sprache fördert. Märchen sind kulturübergreifend bekannt und ermöglichen deshalb einen niederschwelligen Zugang zu Wortschatzarbeit, Textverständnis und freiem Erzählen. Für die Bearbeitung aller Übungen und Aufgaben sollten die Schülerinnen und Schüler über grundlegende Kenntnisse zu Märchenfiguren und einfachen Erzählmustern verfügen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kennen sie Märchen aus ihrer eigenen Kultur, was einen interkulturellen Austausch ermöglicht. Erste sprachliche Mittel zur Personenbeschreibung und zur einfachen Textarbeit sollten vorhanden sein. Die Unterrichtseinheit nutzt Methodenvielfalt (Bildbetrachtung, Leseverstehen, digitale Spiele, Brainstorming, kreative Aufgaben) und spricht damit verschiedene Lerntypen an. Durch die Mischung aus Einzel-, Paar- und Plenumsarbeit werden alle Schülerinnen und Schüler aktiviert. Über Binnendifferenzierung – etwa durch Zusatzaufgaben für schnellere Lernende (zum Beispiel das gemeinsame Lesen eines Märchens auf Arbeitsblatt 4) – kann der unterschiedliche Lernstand berücksichtigt werden. Bei langsameren Lernenden empfiehlt es sich hingegen, zum Beispiel nur den Anfangsteil eines Märchens lesen zu lassen. Vorbereitend müssen die Arbeitsblätter ausgedruckt werden. Es sollte sichergestellt sein, dass alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, ein Handy für die digitalen Übungen zu nutzen, und dass eine Internetverbindung vorhanden ist. Lehrkräfte sollten digitale Tools flexibel in den Unterricht integrieren und Schülerinnen und Schüler beim Umgang mit Online-Übersetzungshilfen und interaktiven Aufgaben anleiten können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren Wortschatz durch die Auseinandersetzung mit spezifischen Begriffen zu magischen Wesen und Märchen. entwickeln ihr Leseverständnis, indem sie einen Text zu Märchen lesen, unbekannte Wörter identifizieren und durch Recherche/Übersetzung verstehen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Tools wie Online-Wortspiele und Wörterbuch-Links zur Wortschatz- und Textarbeit. lernen, wie man im Internet nach Wortbedeutungen und weiterführenden Informationen sucht, zum Beispiel mithilfe von Online-Übersetzungshilfen. bearbeiten interaktive Lückentexte und Wortspiele, um ihre Fähigkeiten in digitalen Lernumgebungen zu stärken. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben Selbstständigkeit, indem sie ihr Lieblingsmärchen auswählen, recherchieren und ein passendes Bild finden. erarbeiten in Gruppenarbeiten oder Partnerübungen gemeinsam Lösungen und tauschen sich über die gelernten Märchenmerkmale aus.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Primarstufe
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