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Interkultureller Kalender mit Festen und Feiertagen

Tool-Tipp

Erhalten Sie einen Einblick in die Feiertage verschiedener Religionen und Kulturen! Der Interkulturelle beziehungsweise Interreligiöse Kalender gibt einen Überblick über wichtige Feiertage in den Weltreligionen Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus, Buddhismus und weiteren Religionen – einsetzbar im Religions- oder Ethikunterricht oder in der interkulturellen Bildung.

  • Religion / Ethik / Ich und meine Welt

Test-Pflicht an Schulen: Können Schulen Corona-Tests verlangen?

Fall des Monats

Wer am Präsenz-Unterricht teilnehmen möchte, muss sich testen lassen. Wer wegen eines fehlenden Tests fernbleiben muss, gilt als unentschuldigt. Diese Regelung führt zu Unzufriedenheit bei einigen Schülerinnen und Schülern. Der konkrete Fall Ein Schüler einer staatlichen Fachoberschule in Bayern wehrte sich gegen die Regelung zur Test-Pflicht und brachte sie vor Gericht. Der 19-jährige Schüler verweigerte die Test-Pflicht und wollte am Unterricht teilnehmen. Jedoch sieht die Bayerische Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung vor, dass drei Mal pro Woche ein Corona-Test vorgelegt werden muss, um am Präsenz-Unterricht teilnehmen zu können. Durch diese Vorschrift sah der junge Mann sich in seinen Grundrechten auf körperliche Unversehrtheit und Berufsfreiheit sowie seinem Recht auf Bildung verletzt. Die Vorschrift stelle einen faktischen Testzwang dar. Schließlich dürfe er ohne Test-Nachweis die Schule nicht betreten. Außerdem werde sein Fernbleiben als unentschuldigtes Fehlen gewertet. Die Entscheidung des Gerichts In einer Eilentscheidung bestätigte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am 11. Oktober 2021 die Test-Pflicht. Insbesondere bei Schülerinnen und Schülern gebe es keinen ausreichenden Schutz durch einen Impf-Fortschritt, erläutert das Rechtsportal anwaltauskunft.de die Entscheidung. Test-Pflicht an Schulen bestätigt Schließlich bestätigte auch der Verwaltungsgerichtshof die Test-Pflicht. Der Schüler müsse sich der Test-Pflicht fügen. Die Regelung sei – voraussichtlich – verhältnismäßig. In dieser Altersgruppe gebe es noch keinen hinreichenden Impf-Fortschritt. Daher würden die Tests eine erforderliche und notwendige Schutzmaßnahme zur Kontrolle der Infektionen darstellen. Das Gericht hielt diesen Eingriff in die Grundrechte auch für angemessen und zumutbar. Schülerinnen und Schüler sowie Eltern hätten weiterhin die Wahl, den Test entweder direkt in der Schule oder außerhalb vornehmen zu lassen. Sie könnten sich etwa in Test-Zentren oder Apotheken durch geschultes Personal testen lassen. Zu einer anderen rechtlichen Bewertung führe auch nicht der Umstand, dass Schülerinnen und Schüler, die die erforderlichen Test-Nachweise nicht erbringen, im Unterricht und bei Prüfungen unentschuldigt fehlen. Informationen und eine Anwaltssuche: www.anwaltauskunft.de

  • Fächerübergreifend

ePA im Berufsschulunterricht

Selbstlernkurs

In diesem Kurs erfahren Lehrkräfte, wie sie die elektronische Patientenakte (ePA) für alle als praxisorientiertes Thema für den Berufsschulunterricht aufbereiten können. Ziel ist es, die Lehrkräfte dabei zu unterstützen, ihre Schülerinnen und Schüler auf den Umgang mit der ePA und die damit verbundenen neuen Anforderungen im Gesundheitswesen und im Berufsalltag vorzubereiten. Neben grundlegenden Informationen zur Funktionsweise und Bedeutung der ePA für alle werden verschiedene praxisnahe Methoden und didaktische Ansätze vermittelt, um das Thema anschaulich und zukunftsorientiert im Unterricht zu behandeln. Mit der Einführung der ePA für alle stehen Berufsschulen vor der Herausforderung, zukünftige Gesundheitsfachkräfte auf den professionellen Umgang mit der ePA vorzubereiten. Dieser Fortbildungskurs vermittelt in zwei Lernschritten die wichtigsten Grundlagen zur ePA in Bezug auf die Nutzung für Versicherte und Gesundheitsfachkräfte und zeigt die Vorteile für beide Gruppen auf. Darüber hinaus werden Impulse gegeben, wie die ePA im Berufsschulunterricht thematisiert werden kann, welche Kompetenzen geschult werden müssen und welche Anknüpfungspunkte an den Lehrplan gefunden werden können. Die Teilnehmenden erarbeiten, welche Methoden für die Vermittlung der ePA geeignet sind und wie die Lernenden von ersten Berührungspunkten im Berufsschulunterricht profitieren. Nach Abschluss aller Lernschritte erhalten Teilnehmende ein digitales Zertifikat . Der Fortbildungskurs wird kostenfrei vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Kurses erwerben Kompetenzen in den folgenden Bereichen auf der Grundlage des Europäischen Rahmens für die Digitale Kompetenz von Lehrenden ( DigCompuEdu ): 2.1 Auswählen digitaler Ressourcen 3.1 Lehren 3.2 Lernbegleitung 3.3 Kollaboratives Lernen 6.1 Informations- und Medienkompetenz Die Materialien stehen unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 (Namensnennung – nicht kommerziell – keine Bearbeitung), was bedeutet, dass sie nicht verändert weitergegeben werden dürfen, es sei denn, das BMG stimmt einer Veränderung vor Weitergabe im Einzelfall zu, zum Beispiel bei notwendigen Anpassungen an die Rechtslage.

  • 2 Lernschritte
  • 1,5 Stunden

Lehrerwitz "Schönschrift"

Cartoon

Folgende Situation: Die Lehrkraft teilt korrigierte Klassenarbeiten aus und einer der Lernenden hat Probleme damit, die Korrektur des Aufsatzes nachzuvollziehen – jedoch nicht inhaltlich: "Was heißt das, was Sie da unter meinen Aufsatz geschrieben haben?" Die Lehrkraft antwortet: "Du musst deutlicher schreiben." Welch Ironie!

  • Fächerübergreifend

Quizlet: Lernplattform will mit KI den deutschen Bildungsmarkt verändern

News

Mithilfe von Quizlet lassen sich Lerninhalte nachhaltig verinnerlichen. Die Lernplattform, der weltweit über 60 Millionen Nutzerinnen und Nutzer vertrauen, bietet eine Kombination aus verschiedenen Lernübungen, die auf künstlicher Intelligenz basieren und sich dem Lernverhalten der Nutzenden anpassen. Die Lerntools von Quizlet wurden in den letzten 15 Jahren perfektioniert und so konzipiert, dass die positive Wirkung der Gedächtnisleistung optimal unterstützt wird – denn je häufiger man Informationen aus dem Gedächtnis abruft, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie im Langzeitgedächtnis bleiben.

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  • Sekundarstufen

Endspurt im Referendariat: Die letzten Unterrichtsbesuche stehen an

Blog

Hey Leute, wieder sind ein paar Wochen vorbei und es steht bereits der erste Unterrichtsbesuch an. Wie die Planung dafür verlief, welche Neuigkeiten es gab und welche Erfahrungen ich mit meinen neuen Klassen gemacht habe, möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen. Die Termine für das 2. Staatsexamen stehen fest Gleich zu Beginn der Woche gab es spannende Nachrichten: Die Termine für das zweite Staatsexamen wurden bekanntgegeben. Im Vorfeld mussten wir drei Terminvorschläge einreichen, von denen einer ausgewählt wurde. In meinem Fall ist es sogar mein Wunschtermin im November geworden. Ein seltsames Gefühl: Einerseits kommt es mir vor, als hätte das Referendariat gerade erst begonnen – ich erinnere mich noch gut an die ersten, unsicheren Stunden vor der Klasse. Andererseits ist in dieser Zeit so viel passiert, dass es sich gleichzeitig nach einer viel längeren Reise anfühlt. Nun rückt das Ende allmählich in greifbare Nähe. Auch meine Prüfungskommission wurde bekanntgegeben. Sie setzt sich aus Ausbilderinnen und Ausbildern der Studienseminare Wiesbaden, Frankfurt und Darmstadt zusammen. Mit einigen Mitgliedern, darunter meine Mentoren, meine Schulleitung sowie mein Fachausbilder in Politik, bin ich bereits vertraut. Die Vorsitzende und die Fachleiterin des beruflichen Fachs stammen hingegen aus einem anderen Seminar. Als die Zuteilungen veröffentlicht wurden, war in unserem Referendars-Gruppenchat einiges los: Jeder wollte wissen, ob jemand bereits irgendwelche Erfahrungen mit den jeweiligen Prüfern gemacht hat. Glücklicherweise konnte mir mehrere Referendare Positives über meine noch unbekannten Prüfenden berichten, was mich natürlich optimistisch stimmt. Diese Information über die anderen Ausbilderinnen und Ausbilder ist nicht unwichtig, da die Prüfung zwar zentralisiert ist, die einzelnen Studienseminare jedoch unterschiedliche Schwerpunkte in der Ausbildung setzen und dadurch teils verschiedene Bewertungsmaßstäbe haben. Neue Klasse, neue Herausforderungen Mit dem neuen Stundenplan habe ich auch eine neue Einzelhandelsklasse im zweiten Ausbildungsjahr übernommen – eine besonders interessante Zusammensetzung. Es handelt sich um eine Mischklasse aus einer sogenannten "Turbo-Klasse" und einer regulären Einzelhandelsklasse. Die "Turbo-Klasse" absolviert ihre Ausbildung in nur zwei statt drei Jahren und verfügt meist über höhere Schulabschlüsse, etwa das Abitur. Dadurch entsteht eine hohe Heterogenität innerhalb der Lerngruppe, sowohl in Bezug auf Vorwissen als auch auf Lerntempo und Arbeitsweise. Diese Unterschiede müssen in der Unterrichtsplanung natürlich berücksichtigt werden. Insgesamt ist die Klasse sehr leistungsstark und arbeitet ausgesprochen selbstständig, was für mich anfangs ungewohnt war. Materialien, die ich in einer vergleichbaren Klasse einsetze, waren hier schnell zu einfach. Es war eine spannende Umstellung, aber auch eine bereichernde Erfahrung. Letzter Unterrichtsbesuch im beruflichen Fach Im Prüfungssemester stehen insgesamt nur noch zwei Unterrichtsbesuche an. Der erste fand im Fach Wirtschaft in meiner neuen Einzelhandelsklasse statt. Für mich war das zugleich eine wichtige Standortbestimmung: Möchte ich mit dieser Klasse auch im Examen arbeiten? Das aktuelle Lernfeld lautet "Besondere Verkaufssituationen bewältigen" (Lernfeld 10). Der Unterrichtsbesuch drehte sich um das Thema "Besondere Kundengruppen" wie zum Beispiel Kinder und Jugendliche oder Senioren und die Frage, worauf bei Warenpräsentation und Verkaufsgespräch besonders zu achten ist, um die Bedürfnisse dieser Zielgruppen optimal zu berücksichtigen. Im Mittelpunkt der Stunde stand die kooperative Methode des Gruppenpuzzles. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten arbeitsteilig die verschiedenen Informationen zu den jeweiligen Kundengruppen und stellten sich diese gegenseitig vor. Diese Methode fördert die Personalkompetenz und ermöglicht es, auf unterschiedliche Leistungsniveaus gezielt einzugehen – etwa durch die Bildung leistungshomogener Gruppen. Der Unterrichtsbesuch verlief insgesamt sehr erfolgreich. Die Klasse war engagiert, arbeitete konzentriert und zeigte viel Eigeninitiative. Besonders schön war die spürbare Motivation, die Stunde auch für mich als Lehrkraft besonders gut zu gestalten. Dieses positive Erlebnis hat meine Entscheidung bestärkt: Ich möchte mit dieser Klasse im Fach Wirtschaft ins Examen gehen. Nun steht nur noch mein letzter Unterrichtsbesuch im Fach Politik bevor. Wie die Planung dafür aussieht und welche Themen ich wählen werde, erzähle ich euch im nächsten Beitrag. Liebe Grüße euer Alex

  • Fächerübergreifend

Die ersten Unterrichtsbesuche: Jetzt wird es ernst!

Blog

Hey Leute, schon wieder sind mehrere Wochen vergangen, und die Herbstferien stehen gefühlt schon vor der Tür. Bevor es aber in die wohlverdienten Ferien geht, stehen noch die ersten Unterrichtsbesuche an. Der Einstieg mit meinen Klassen war ziemlich intensiv, und die Zeit scheint nur so zu verfliegen. Erst kürzlich habe ich die Termine für meine Unterrichtsbesuche festgelegt, und jetzt stehen sie schon unmittelbar bevor. Meinen ersten Besuch habe ich sogar bereits hinter mir, und der nächste folgt in nur wenigen Tagen. Bevor ich euch jedoch von der Planung meines kommenden Unterrichtsbesuchs berichte, möchte ich euch erst einmal erzählen, wie der erste verlaufen ist. Mein erster Unterrichtsbesuch – Fach Wirtschaft Mein erster Unterrichtsbesuch fand in meinem betrieblichen Fach Wirtschaft und Verwaltung statt. Für jeden Unterrichtsbesuch muss man eine vierseitige Unterrichtsskizze erstellen. Diese umfasst die Rahmenbedingungen der Klasse, eine kompetenzorientierte Analyse der Lerngruppe sowie didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtseinheit. Zusätzlich werden im Anhang alle Unterlagen beigefügt, die im Unterricht verwendet werden. Glücklicherweise konnte ich dabei auf Vorlagen meines Mentors zurückgreifen, was mir das Schreiben erleichtert hat. Den Unterricht habe ich in meiner Klasse für angehende Verkäuferinnen und Verkäufer durchgeführt, die mit 30 Schülerinnen und Schülern meine größte Lerngruppe ist. Es ist definitiv eine Herausforderung, in so einer großen Klasse ein ruhiges und produktives Arbeitsklima zu schaffen. Doch während des Unterrichtsbesuchs verlief alles nach Plan. Die Klasse hat sich anständig verhalten und sehr gut mitgearbeitet. Eventuell hat es geholfen, dass ich vorher mit einer kleinen "Bestechung“ in Form von Süßigkeiten für Motivation gesorgt habe... ;) Mein Fazit: Eine gute Planung ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn alles gut vorbereitet ist, fühlt sich der Unterrichtsbesuch wie eine ganz normale Stunde an. Der nächste Unterrichtsbesuch – Politik an der Berufsfachschule Der nächste Unterrichtsbesuch steht schon in wenigen Tagen an, diesmal im Fach Politik in einer Berufsfachschule. Mit der Planung tue ich mich hier momentan etwas schwerer. Im Gegensatz zu den Wirtschaftsfächern fällt mir Politik nicht ganz so leicht. Zwar habe ich in Politik freie Hand bei der Themenwahl und bin an kein festes Lehrbuch gebunden, doch genau das macht es auch schwieriger, weil mir eine klare Orientierung fehlt. Meine ursprüngliche Idee für den Unterrichtsbesuch hat mich nicht komplett überzeugt. Zum Glück hatte meine Mentorin noch einen spontanen Einfall, den ich dann umgesetzt habe. Auch wenn das meine bisherige Planung über den Haufen geworfen hat, fühle ich mich jetzt gut vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler werden sich mithilfe von Fallbeispielen zu fiktiven Flüchtlingsgeschichten erarbeiten, wer in Deutschland Chancen auf Asyl hat. Herausforderungen mit einer Berufsschulklasse Trotz der positiven Erfahrungen, die ich im Referendariat mache, gibt es eine Klasse, die mir Sorgen bereitet. Es handelt sich um eine Berufsschulklasse, die von Mal zu Mal unruhiger wird. Das Fehlverhalten zeigt sich vor allem durch ständiges Schwätzen mit den Sitznachbarinnen und Sitznachbarn sowie eine verstärkte Handynutzung während des Unterrichts. Letztes Mal ging es sogar so weit, dass einzelne Schülerinnen und Schüler Stifte durch den Klassenraum geworfen haben. Dieses Verhalten erinnerte mich stark an Szenen aus dem Film "Fack ju Göhte“. Unter diesen Umständen wird es wirklich schwierig, einen angenehmen und zielführenden Unterricht zu gestalten. Ermahnungen wirken nur kurzfristig und werden teilweise ignoriert. Ich werde mir definitiv etwas überlegen müssen, um die Situation in den Griff zu bekommen – nicht nur, um den Unterricht zu verbessern, sondern auch, um mich selbst zu schützen. Im schlimmsten Fall müsste ich Schülerinnen und Schüler in den Betrieb schicken und den Kontakt mit ihren Ausbildern und Ausbilderinnen aufnehmen, was an berufsbildenden Schulen als letztes Mittel gilt. Ich hoffe natürlich, dass es nicht so weit kommt und ich die Klasse auf andere Weise in den Griff bekomme. Trotz aller Herausforderungen freue ich mich schon sehr auf die Herbstferien, die Ende nächster Woche beginnen. Wie mein Unterrichtsbesuch in Politik verlaufen ist und ob meine Berufsschulklasse mich weiterhin auf Trab hält, erzähle ich euch in meinem nächsten Beitrag. Liebe Grüße Euer Alex

  • Fächerübergreifend

Die Lösung liegt meist so nah

Blog

Beim Umgang mit Kindern wird immer wieder eines klar: Warum sollte man Dinge komplizierter machen, als sie sind? Durch Kinderaugen betrachtet, liegt die Lösung meist auf der Hand: Das Wochenende ist zum Austoben da und nur wer etwas ausprobiert, kann seine eigenen Erfahrungen sammeln – wenn auch nicht die, die Herr Klafki vielleicht erwartet hat.

  • Fächerübergreifend

Es wird ernst: Der Endspurt im Referendariat

Blog

Hallo ihr Lieben, endlich komme ich wieder dazu, euch etwas aus meinem Refi-Leben zu berichten. Im Moment ist meine To Do-Liste ziemlich voll, da ich mein Examen schon in vier Wochen habe – ein Tag, auf den ich jetzt knapp 1,5 Jahre (plus 6 Jahre Studium) hingearbeitet habe.

  • Fächerübergreifend

Deine tägliche Dosis Politik: Infokanal der Bundeszentrale für politische Bildung

Tool-Tipp

Politik verständlich erklärt – direkt auf dem Smartphone. "Deine tägliche Dosis Politik" bietet von Montag bis Freitag jeden Morgen kurze Erklärtexte zu politischen und historischen Begriffen, spannende Hintergrundinformationen zu aktuellen Debatten sowie Hinweise auf neue Angebote der Bundeszentrale für politische Bildung.

  • Politik / WiSo / SoWi

Ängste und Stress bei Kindern: Was können Lehrkräfte und Eltern tun?

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel behandelt das Thema Ängste und Stress bei Kindern. Dabei geht es um Entstehung und Vorbeugung, den Ansatz des Kindermentaltrainings sowie Übungen für den Schulunterricht. Woher kommen Ängste und Stress bei Kindern? Wie können Eltern und Lehrkräfte vorbeugen oder intervenieren? Was versteht man unter Kindermentaltraining? Gibt es spezielle Übungen für den Schulunterricht? Der Kindermentaltrainer, Kinesiologe und memotional Coach Marcus Kerti steht im Interview Frage und Antwort. Wie entstehen Ängste und Stress bei Kindern? Stress kann durch Ängste und andere Emotionen ausgelöst werden. Somit ist Stress die zwangsläufige Folge von Angst. Bei jedem Kind äußert sich Angst unterschiedlich, und das kann sowohl körperlich als auch physisch sein. Bei Kindern entstehen die meisten Ängste in den ersten sieben Lebensjahren. In dieser Phase des Lebens werden alle Einflüsse aus unserer Umgebung ungefiltert aufgenommen und im Unterbewusstsein als Wahrheit abgespeichert. Daraus ergeben sich immer wiederkehrende Ängste und gleiche Verhaltensmuster. Diese bewirken, dass Neurotransmitter wie Adrenalin oder Kortisol ausgeschüttet werden, was wiederum den Stress im Körper begünstigt. Entscheidend ist es, dass nicht nur die tatsächlichen Erlebnisse Kinder ängstigen. Es sind oftmals "nur" ihre Gedanken an eine Situation oder ein Erlebnis, die den gleichen Effekt auslösen. Deshalb sollten Kinder früh lernen, sich zu entspannen. Dadurch kann zum Beispiel vermieden werden, dass ein "Gedankenkarussell" startet, das oftmals zu Ängsten führt. Wie können Eltern und Lehrkräfte Ängsten und Stress bei Kindern vorbeugen? Wenn sich Kinder wohl und geborgen fühlen, nehmen Ängste keinen so großen Raum ein. Dazu brauchen Kinder einen sicheren Ort, an den sie sich jederzeit zurückziehen können. Der erste Schritt zur Vorbeugung von Ängsten und Stress bei Kindern ist es also, eine ruhige und entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich sicher und geborgen fühlen. Begegnet man zudem Kindern mit aufrichtiger Zuwendung, trägt das ebenfalls zu einer Wohlfühlatmosphäre bei, in der sich Kinder weitestgehend ohne Ängste und Stress entwickeln können. Eltern können in erster Linie mit bedingungsloser Liebe ihren Kindern, deren Verhalten und auch sich selbst gegenüber Ängsten und Stress vorbeugen. Schon in der Schwangerschaft werden Emotionen und somit auch Ängste auf Ungeborene übertragen, deshalb kann bereits in dieser Zeit mit der Vorbeugung von Ängsten und Stress begonnen werden. Lehrerinnen und Lehrer können vor allem durch individuelle Kommunikation mit Kindern und der Begegnung auf Augenhöhe präventiv handeln. Strahlen Lehrkräfte oder Eltern generell Ruhe aus, so macht sich das zusätzlich bei den Kindern bemerkbar. Sind Erwachsene ruhig und gelasssen, so hat das in der Regel einen postiven Einfluss auf Kinder, indem sich die Ruhe auf sie überträgt. Was sind Anzeichen dafür, dass ein Kind unter Ängsten und Stress leidet? Grundsätzlich sollte nicht jede kleinste Verhaltensänderung bei Kindern als Anzeichen von Ängsten und Stress gedeutet werden. Oftmals sind es die Eltern selbst, die Stress erzeugen. Deshalb ist es ratsam, bei ersten Anzeichen zunächst Ruhe zu bewahren und das Kind eine Zeit lang zu beobachten. Treten jedoch gravierende Veränderungen über einen längeren Zeitraum auf, sollten diese in jedem Falle hinterfragt werden. Ängste und Stress können sich auf vielfältige Weise bemerkbar machen: Es kann vorkommen, dass ein Kind auf einmal wiederholt über Bauchschmerzen klagt, wenn es in die Schule gehen soll. Hier zeigt sich der Stress in körperlichen Symptomen. Auch die Konzentration kann durch Stress beeinflusst werden. Ist ein Kind mit vielen Gedanken und Emotionen beschäftigt, kann es dadurch abgelenkt und in der Konzentration gebremst werden. Stress kann sich außerdem in Aggressionen niederschlagen, insbesondere auch anderen Kindern gegenüber. Ein weiterer Hinweis kann eine Verhaltensänderung sein. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn sich ein lebensfrohes, extrovertiertes Kind plötzlich zum Gegenteil entwickelt. Was sind sinnvolle Strategien für den Umgang mit Ängsten und Stress bei Kindern? Treten bei Kindern Ängste und Stress auf, ist es essentiell, sie ernst nehmen. Häufig verniedlichen Erwachsene das Ganze oder ziehen es ins Lächerliche mit Aussagen wie: "Komm, so schlimm ist das doch nicht!", "Gespenster gibt es doch nicht, du bist doch kein Baby mehr!" oder "Brauchst doch keine Angst haben!". Doch jede Angst hat ihre Berechtigung. Und die wichtigste aller Fragen – "Vor was hast du denn Angst?" – gibt dem Kind das Gefühl, dass es ernst genommen wird. Erwachsene sollten daher Verständnis zeigen, sich der Situation annehmen und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Es ist es sinnvoll, dem Kind eine "Heldin" oder ein "Helden" für schwierige Situationen an die Seite zu stellen, um konkret gegen Ängste und Stress vorzugehen. Sie oder er sollte die Fähigkeiten besitzen, die für das Kind relevant sind, um seine Ängste zu bewältigen. Wie schon erwähnt, ist es zudem wichtig, für betroffene Kinder spielerische Lösungen zu finden. Gibt es Übungen und Techniken, die Lehrkräfte in den Unterricht integrieren können? Zur Vermeidung oder zum Abbau von Stress gibt es außerdem einfache Methoden, die im Schulunterricht eingesetzt werden können: Zunächst sollte in der Schule von Lehrkräften eine angenehme Umgebung geschaffen werden, in der sich Kinder wohlfühlen, die sie gerne besuchen und die sie mitgestalten können. Da viele Kinder und auch Lehrkräfte schon gestresst und voller Angst zur Schule kommen, sollte jeder Tag idealerweise mit Entspannungsübungen starten. Hier kann schon eine kurze Phantasiereise Wunder wirken. Durch Entspannungstechniken verlieren Stress und Ängste ihre Energie und Aufmerksamkeit. Am besten sind Übungseinheiten von fünf Minuten am Morgen. Dazu bieten sich beispielsweise Entspannungsmusik, Klangschalen, Geschichten oder das sogenannte "Palmieren" an. Hierbei werden die Handflächen aneinander gerieben und dann die warmen Handinnenseiten auf die geschlossenen Augen gelegt. Was zeichnet ein Kindermentaltraining aus? Vereinfacht gesagt, ist Mentaltraining die gedankliche Vorbereitung auf beziehungsweise das Hineinfühlen in eine bestimmte Situation oder Emotion. Das Besondere am Kindermentaltraining ist es, dass alles sehr spielerisch und erlebnisorientiert angelegt ist. Durch Entspannungs- und Besinnungsübungen, Phantasiereisen oder Vorstellungsübungen, bei denen die gesamte Vielfalt des Wahrnehmungs- und Erlebnisspektrums abgedeckt werden kann, geraten die Kinder und Jugendlichen in einen emotionalen und Emotionen stimulierenden Zustand mit entsprechenden Körperempfindungen. Anhand von Übungen, die gezielt an bestehende körperliche und emotionale Zustände anknüpfen, kann einzeln und in Gruppen gearbeitet werden. Spaß und spielerische Elemente sowie die Möglichkeit, vieles auszuprobieren und selbst zu erleben sollten dabei immer im Vordergrund stehen. Wie läuft ein Mentaltraining ab? Können Lehrkräfte mit der ganzen Klasse ein Mentaltraining starten? Beim Mentaltraining geht es um Üben und Trainieren von mentalen Techniken, die regelmäßig gezielt und nach einem bestimmten Muster erfolgen. Kinder werden dadurch für bestimmte Situationen im Leben gestärkt. Sie lassen sich leicht begeistern, sind wissbegierig, wollen Neues entdecken und sind offen. Eine ideale Mischung, um die schlummernden Fähigkeiten der Kinder zu stärken und an die Oberfläche zu bringen. Die Übungen fördern Konzentration, Achtsamkeit, Entspannung, inneres Gleichgewicht, Selbstbewusstsein und den Umgang mit Ängsten beziehungsweise Emotionen. Dadurch werden Verbindungen zwischen Kopf und Körper geschaffen. Das Mentaltraining führt also aus lernpsychologischer Sicht durch die Nutzung verschiedener Erlebnisebenen zur besseren Verankerung neuer Verhaltensweisen. Wie wird der Erfolg des Mentaltrainings gemessen? Erfolgreiches Mentaltraining zeichnet sich dadurch aus, dass sich Kinder nach dem Training besser fühlen und mit stressigen Situationen entspannter umgehen können. Aber auch am gesamten Verhalten ist ein Erfolg sehr schnell zu erkennen. Erwachse müssen sich eingestehen, dass ihnen Kinder in diesem Thema um Welten voraus sind. Sie zweifeln nicht an den Möglichkeiten, hinterfragen nicht alles, brauchen keine Beweise und wissenschaftlichen Studien. Sie probieren aus und hören auf ihr Gefühl, und es hilft ihnen. Kinder sind von dieser Art der Arbeit sehr begeistert und nehmen die Übungen gerne an, um sie in den passenden Situationen in ihrem Leben einzusetzen. Mentaltraining kann mit der Kinesiologie auch der erste Schritt bei der Behandlung von Lernblockaden sein, sogar noch vor der Nachhilfe. Wo finden Eltern und Lehrkräfte mehr Informationen zur Vorbeugung? Ich empfehle sowohl Lehrkräften als auch Eltern, sich einen Tag zum Thema "Kindermentaltraining" in Form eines Workshops zu gönnen und selbst am eigenen Körper zu erleben, welche großartigen Möglichkeiten diese Methode bietet und wie einfach sie anzuwenden ist. Der Mehrwert für Lehrkräfte ist insbesondere auf den Schulalltag ausgelegt. Bei Eltern geht es darum, wie das Mentaltraining im privaten Bereich unterstützend wirken kann. Das betrifft den Bereich der Ruhe und Entspannung der Eltern, aber auch die Stärkung der Kinder. Zu guter Letzt bedeutet es für jeden Teilnehmenden eine Weiterentwicklung seiner eigenen Persönlichkeit in Bezug darauf, mit bestimmten Situationen besser umgehen zu können. Sicherlich können wir zum Thema viel Literatur verschlingen, jedoch ist nichts so effektiv wie die eigene praktische Erfahrung mit Methoden zur Vorbeugung gegen Ängste und Stress.

  • Fächerübergreifend / Ich und meine Welt / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Sport / Bewegung / Religion / Ethik
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