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Giorgio Parisi und die Funktionsweise komplexer Systeme

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema "Giorgio Parisi und die Funktionsweise komplexer Systeme" schlägt anschaulich und praxisnah den Bogen von Parisis "Theorie komplexer Systeme" hin zu einfachen und aktuellen Beispielen. Dazu gehören die Auswirkungen von Schiffshavarien auf weltweite Lieferketten oder die Prognose des Verhaltens von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei Benzinpreiserhöhungen.2021 wurde Giorgio Parisi mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Das Nobelkomitee würdigte seine Vorarbeiten zum Verständnis "Komplexer Systeme", die maßgeblich zur Entwicklung komplexer Klimamodelle und zu den heutigen Klimaprognosen beigetragen haben. Das Arbeitsmaterial führt die Schülerinnen und Schüler in vier methodisch variierenden Lernrunden von den Disziplinen des Nobelpreises zu einem ersten Verständnis von komplexen Systemen. Dieses Verständnis wird dann an zwei alltagsnahen Beispielen – in einem Ursache-Wirkungszusammenhang bei der Störung internationaler Lieferketten und in einem Reaktions-Modell für das Verhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern auf Preiserhöhungen bei relativ starren Nachfragefunktionen – vertieft. Passend zu diesem Arbeitsmaterial gibt es eine Unterrichtseinheit Ein Nobelpreis für das Klima im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen das Wesen komplexer Systeme und können es beispielhaft erklären. konstruieren soziale und wirtschaftliche Modelle. analysieren Wirkungszusammenhänge. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und strukturieren themenrelevante Informationen aus Medienangeboten. planen und entwickeln Medienprodukte in vorgegebenen Formaten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verständigen sich auf Modelle der Realität und kommen im Team zu gemeinsamen Lösungen. können ihre Ergebnisse gemeinsam präsentieren und öffentlich vertreten.

  • Physik / Astronomie / Geographie / Jahreszeiten / Wirtschaft / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Mobilfunk im Unterricht

Fachartikel / Video-Tutorial

Mobile Kommunikation – Wie funktioniert das eigentlich? Dieses Informationsangebot, bestehend aus einem E-Magazin für Lehrkräfte sowie einem unterrichtsbegleitenden Online-Lernmodul für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7, nimmt Sie mit auf eine spannende Reise in die Welt des Mobilfunks. In sieben Kapiteln erkunden Lernende die Technologien und Grundlagen des Mobilfunks, elektromagnetische Wellen, Wechselwirkungen zwischen Körper und Materie und erfahren mehr über Rohstoffe in Smartphones und Nachhaltigkeit im Mobilfunk-Sektor. Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Freizeit am Smartphone – sie surfen, telefonieren und streamen Serien. Mobile Kommunikation ist für sie und für uns alle ein integraler Bestandteil des Alltags und damit von gesellschaftlicher Relevanz. Nicht nur deshalb muss das Thema in Schule und Unterricht integriert werden. Auch wenn für Jugendliche die Nutzung im Vordergrund steht, werden im E-Magazin sowie im begleitenden Online-Modul für Schülerinnen und Schüler physikalische und technische Aspekte verständlich dargestellt: Elektromagnetische Felder, Aufbau unseres Mobilfunknetzes, Übertragungswege von Daten und vieles mehr. In einer Zeit, in der die Nutzung von Technologie einen immer größeren Stellenwert einnimmt, wird es immer wichtiger, den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für nachhaltige Kommunikation zu vermitteln. Dabei geht es nicht nur um ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise der Mobilfunktechnologie und einen verantwortungsvollen Umgang mit Mobilfunkgeräten, sondern auch um den Einfluss von Technik auf die Umwelt . Denn die Nutzung von elektronischen Geräten verbraucht Ressourcen und sollte möglichst umweltfreundlich gestaltet werden. Ebenso gilt auch für den Mobilfunkbereich: Moderne Technologien tragen schon heute zur Energieeffizienz und Ressourcenschonung bei.

  • Physik / Astronomie

Wertschätzende Kommunikation: proaktive Strategien für Unterrichtsgespräche und die…

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel beschäftigt sich mit der Frage: Wie kann eine wertschätzende Kommunikation zwischen Lehrperson und Lernenden gelingen? Dabei sollen Standardsituationen – das Unterrichtsgespräch und die Leistungsbeurteilung – beleuchtet werden, in denen Kommunikation eine besondere Rolle spielt. Auf der Basis theoretischen Professionswissens werden Hinweise, Tipps und Anregungen gegeben, die sich direkt in die Praxis umsetzen lassen. "Wie man in den Wald hineinruft …" Für den respektvollen Umgang miteinander am Arbeitsplatz Schule gibt es zahlreiche Ratgeber. Denn gegenseitige Wertschätzung und Empathie wirken sich auf viele Dimensionen des Unterrichts aus. Sie können dazu führen, dass Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrpersonen ihre Leistungsfähigkeit steigern, sich in der Schule wohler fühlen und ihr soziales Verhalten verbessern. Nicht zuletzt ist professionelle Kommunikation essentiell auf der Beziehungsebene zwischen Lehrenden und Lernenden und ein Pfeiler guter Klassenführung . Das alte Sprichwort "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" gilt auch hier. Dabei muss klar sein, dass aufgrund der Hierarchie zwischen Schülerinnen und Schülern auf der einen Seite und Lehrperson auf der anderen die Initiative des "Hineinrufens" meist bei der Lehrperson liegt. Aufgrund ihres Alters, ihres (Fach-)Wissens oder ihrer Rolle im System sitzt sie nicht nur am längeren Hebel, sie trägt auch die Verantwortung für die Hebelwirkung. Ihr Verhalten hat enormen Einfluss darauf, ob sich ein Miteinander entwickeln kann, in dem sich beide Seiten mit Respekt begegnen. Dieser Fachartikel kann nicht alle Facetten des Themas "beackern". Er beschränkt sich deshalb auf zwei zentrale Felder, in denen wertschätzende Kommunikation besonders wichtig ist: das Unterrichtsgespräch und die Leistungsbewertung .

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Fächerübergreifend / Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Informationstechnik / Metalltechnik / Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Pädagogik / Kunst / Kultur / Musik / Sport / Bewegung / Ich und meine Welt / DaF / DaZ / Englisch / Französisch / Italienisch / Latein / Polnisch / Spanisch / Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Orga / Bürowirtschaft / Rechnungswesen / Wirtschaft
Titelbild: Klassensatz

Klassensatz im Set: 4 Lingo-Magazine: Musik, Essen, Sport und Wohnen für DaF und DaZ Unterricht

Unterrichtseinheit
1,00 €

Lingo MINT Bundle: DaF und DaZ mit MINT-Themen als Klassensatz (25 Stück pro Heft). Im Bundle sind die vier Hefte "Musik zum Leben", "Essen auf der Welt","Sport macht fit" und "Wohnen auf der Welt" Das Heft 3 - "Musik zum Leben" Diese Ausgabe des Magazins umfasst die Inhalte der Fächer Physik, Biologie, Technik, Mathematik und Informatik. Der Bereich Editorial führt in die Thematik ein, indem es die Lernenden anregt, über ihren eigenen Bezug zu Musik nachzudenken. Der dreiseitige Physik-Teil geht der Frage nach, was Musik eigentlich ausmacht – ob also beispielsweise ein einzelner Ton schon Musik ist. Außerdem erkunden die Lernenden den Unterschied von hohen und tiefen sowie lauten und leisen Tönen. Im Fach Biologie geht es um das Erzeugen und das Hören von Tönen. Dabei werden die Stimmbänder und die Ohren im Detail angeschaut. Der Bereich Technik skizziert die Entwicklung der technischen Geräte, vom Phonographen bis hin zum MP3-Player. In Mathematik geht es um das Rechnen mit Noten und Takten. Hier führt das Magazin ins Schreiben von Noten ein. Zum Abschluss geht es im Fach Informatik noch um Musik aus dem Internet. Die Inhalte werden mit lehrreichen Experimenten begleitet, indem die Lernenden im Unterricht selbst aktiv werden. Das Heft 7- "Essen auf der Welt" In dieser Ausgabe finden sich Inhalte zu den Fächern Erdkunde, Chemie, Biologie und Technik. Zu Beginn im Editorial beschäftigen sich die Lernenden mit der Frage, warum und welche Mahlzeiten wir essen. Sie schreiben ihren individuellen Menüplan auf und erkunden die Herkunft von Essen. Im Fach Erdkunde geht es um Spezialitäten aus aller Welt. Schülerinnen und Schüler lernen, in welche fünf Gruppen man Lebensmittel einordnen kann und welches Getreide, Obst und Gemüse wo auf der Welt wächst. Zudem erkunden sie den Weg, den diese Lebensmittel bei ihrer Reise um die Welt zurücklegen. Im Bereich Chemie geht es um Nährstoffe und Ergänzungsstoffe. Das Fach Biologie beschäftigt sich mit gesunder Ernährung und Energie, die der Körper braucht. Die Lernenden erkunden die Ernährungspyramide und schreiben ein Lebensmittel-Tagebuch. Der Technik-Teil zeigt abschließend, wie die Energie aus Pflanzen genutzt wird. Auch hier werden die Lernenden im Rahmen eines Experiments selbst aktiv, indem sie aus Pflanzen Gas gewinnen. Das Heft 9 - "Sport macht fit" Das Magazin bietet diesmal Inhalte für die Fächer Erdkunde, Biologie, Physik, Chemie und Mathematik. Neben der Erklärung, warum Sport gesund ist, fragt das Editorial, warum Menschen Sport machen. Lernende unterteilen verschiedene Sportarten danach, ob man sie allein, zu zweit oder in einer Mannschaft ausübt. Im Fach Erdkunde geht es um die Olympischen Spiele, um Sport in der Natur, um Schnelligkeit und Höhe. Biologie beinhaltet die Themen Knochen und Muskeln. Die Lernenden erkunden das menschliche Skelett und die Funktion von Gelenken. Das Fach Physik behandelt die Themen Kraft und Bewegung. Mit Hilfe eines Experiments wird verdeutlicht, was Reibung ist. Anschließend wird der Zusammenhang von Reibung, Kraft und Bewegung erklärt. In Chemie geht es um Energie durch Verbrennung in den Muskeln. Zum Abschluss beschäftigt sich der Bereich Mathematik mit Rekorden und Geschwindigkeit. Zudem werden jeweils verschiedene Experimente zu jeweiligen Fächern vorgeschlagen. Das Heft 12 - "Wohnen auf der Welt" Das Magazin enthält ein einführendes Editorial sowie Schwerpunktthemen zu den Fächern Erdkunde, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik. Das Editorial geht der Frage nach, wo Menschen im Allgemeinen wohnen. Dabei geht es vor allem um unterschiedliche Häuser und Gebäude. Im Fach Erdkunde werden unterschiedliche Baustoffe und der Zusammenhang von Bauen und Klima thematisiert. Im Chemie-Bereich werden künstliche und natürliche Baustoffe unterschieden. In einem Experiment erkunden die Lernenden die Eigenschaften dieser unterschiedlichen Baustoffe. Das Fach Physik widmet sich der Frage, wie man ein stabiles Haus bauen kann. Das Fach Informatik beleuchtet das intelligente Haus. Die Lernenden sollen sich eine eigene Meinung hierzu bilden und diese schließlich auch schriftlich formulieren. Abschließend behandelt das Fach Mathematik das Rechnen mit Flächen und Umfang. Achtung : Bei diesem Produkt handelt es sich um eine professionelle Drucklizenz. Diese erhalten Sie als Direktdownload. Anschließend können Sie die Datei von einer Druckerei vor Ort drucken und heften lassen oder auch selbst ausdrucken. LINGO im CLIL-Unterricht für Deutsch als Fremd-/Zweitsprache "Lingo macht MINT“ ist für den DaF/DaZ-Unterricht nach dem CLIL-Ansatz (Content and Language Integrated Learning) in MINT-Fächern entwickelt und macht so integriertes Fremdsprachen- und Sachfachlernen möglich. Das Magazin erscheint viermal im Jahr inklusive begleitender Arbeitsblätter und didaktisch-methodischer Anregungen für den Einsatz im Unterricht in Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache.

  • DaF / DaZ / Fächerübergreifend / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

LRS und Legasthenie: Definition und Fördermöglichkeiten

Fachartikel
5,99 €

Der Großteil aller Schulkinder (ca. 65 %) lernt weitestgehend problemlos Lesen und Schreiben. Bei den Übrigen ist der Erwerb der Schriftsprache gestört. Im schulisch-pädagogischen Kontext wird im Allgemeinen von Lese-/Rechtschreibschwäche, Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten beziehungsweise einer Lese-/Rechtschreibstörung gesprochen (=LRS). Im medizinischen Kontext wird eher der Begriff Legasthenie verwendet. In diesem Fachartikel werden die Begriffe Lese-/Rechtschreibstörung sowie Legasthenie unterschieden sowie Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Kinder mit Problemen im Schriftspracherwerb brauchen eine spezielle Förderung, da die Probleme sich in der Regel nicht von alleine auswachsen. Die Probleme beim Lesen und Schreiben lernen können sowohl durch individuelle als auch durch soziale Voraussetzungen entstehen. LRS/Legasthenie Definition Die Weltgesundheitsorganisation klassifiziert Probleme beim Lesen und Schreiben als umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten bei zugrundeliegenden Problemen von angeborenen oder frühkindlich entwickelten Störungen der für die Wahrnehmungsverarbeitung relevanten, basalen Teilleistungen des Gehirns (ICD-10, F81). Der Erwerb der Schriftsprache erfordert ein sehr komplexes Zusammenspiel besonders der neuronalen Seh- und Hörverarbeitung, also der Weiterverarbeitung der aufgenommenen Reize zum/im Gehirn. Eine fehlerhafte oder gestörte auditive (Selektionsschwäche, zentrale Fehlhörigkeit) und visuelle Sinneswahrnehmung sowie Mängel im Raumlageempfinden, im Körperschema und in der Serialität sind beim Erwerb der Schriftsprache hinderlich. Mangelnde Intelligenz spielt in der Regel keine Rolle. Im Gegenteil ist Intelligenz eher eine relevante Messgröße in der Beurteilung einer, wodurch auch immer verursachten, gestörten Lese-Rechtschreibleistung. Symptome von LRS Das Grundproblem für Menschen mit Lese-/Rechtschreibschwäche besteht darin, dass bei der Übertragung von gesprochener Sprache in Schriftsprache nur unzureichend auf die deutschen Rechtschreibregeln zurückgegriffen werden kann. Zumeist besteht ein diffuses System aus einfachen Laut-Buchstabe-Beziehungen (man schreibt das, was man hört) und ungesicherter Regelanwendung. Regionale Einflüsse aus der gesprochenen Sprache können zusätzlich verunsichern, sodass zwischen Kirchtürmen und Kirschtürmen auf der Schriftebene kein Unterschied gemacht wird. Menschen mit LRS lesen langsamer und oft nicht Sinn entnehmend. Während beim Lesen mit fortschreitendem Alter einige Ersatz-Strategien zur Anwendung gelangen, bleiben Fehler auf der Schreib-Ebene meist hartnäckig bestehen. Schule und psycho-soziale Faktoren In der Grundschule sollen die Kinder das Lesen und Schreiben automatisiert erlernen. Dies ist die Voraussetzung für die aufbauenden Lerninhalte der weiterführenden Schule. Deshalb ist ein möglichst früher Förderbeginn wünschenswert. Er verkürzt den Weg und damit die Zeit, die benötigt wird, um nicht nur den schriftsprachlichen, sondern auch den inhaltlichen Anschluss an die Alterskohorte zu bewältigen. So kann auch dem Entstehen von Sekundärproblematiken vorgebeugt werden. Ab Mitte der ersten Klasse können Auffälligkeiten im Schriftspracherwerb zum Beispiel mit der Hamburger Schreibprobe (HSP) diagnostiziert werden. Kinder mit einer Lese-Rechtschreibstörung haben, teilweise in hohem Umfang Schulleistungsprobleme, die sich in schlechten Noten, Klassenwiederholungen und dem Besuch eines niedrigeren Schultyps manifestieren. Der durchschnittliche Schulabschluss von Betroffenen bleibt ohne eine entsprechende Förderung oft deutlich hinter den Leistungen zurück, die von Kindern mit einer ähnlichen Grundintelligenz erreicht wird. Der Leidensdruck ist groß und wächst ohne entsprechende Förderung. Die Kinder empfinden sich selbst zunehmend als "dumm" und entwickeln, je nach Temperament, Strategien um mit diesem selbst empfundenen Defizit umzugehen. Verhaltensweisen wie Rückzug, Clownerie, Aggression, Verweigerung, aber auch psychosomatische Erkrankungen sind zu beobachten. Die Förderung Zur Förderung der betroffenen Kinder ist eine sogenannte symptomorientierte Therapie sinnvoll. Anhand des individuellen Fehlerprofils wird die schlechte Rechtschreibung und fehlerhafte Strategienutzung erkannt und behoben. Sie basiert auf der Einsicht, dass sich sichere Rechtschreiber bei Unkenntnis der richtigen Schreibung eines Wortes nicht am Klangbild, sondern am Schriftbild der Bedeutung, den sogenannten Wortstämmen (lateinisch: Morpheme) - bestehend aus Vorsilben und Endungen - , orientieren. Über ausreichend viel Schreiberfahrung weiß man irgendwann, wie ein Wort auszusehen hat. Die Schreibung ist als Bild im Gedächtnis abgelegt (Wortbildgedächtnis). Die morphembasierten Lehrmaterialien des FIDD Förderinstituts gehen auf die individuelle Ausprägung der LRS differenziert ein und führen das Kind weg von "schreib wie du hörst" hin zu "schreib wie du denkst". Das Ziel ist, Wortbild und Wortbedeutung in Übereinstimmung zu bringen. Dafür muss das Kind erkennen, dass sich die Wortbausteine - Vorsilbe, Wortstamm und Endung - im Text systematisch ändern. Das FIDD-Fördermaterial hilft den Schülerinnen und Schülern, sich schneller auf der Bedeutungsebene eines Wortes zu bewegen und der Wortbildebene zuzuordnen. Die Schreibung von Wörtern orientiert sich nicht mehr am Klang, sondern an der Bedeutung. In Therapieangeboten wird immer wieder erlebt, wie wichtig es ist, ausreichend viel zu wiederholen. Nur über fehlerfreie Wiederholungen ist es möglich, dass sich das Gehirn umbaut und so Automatismen entstehen, die nicht willentlich kontrolliert werden müssen und trotzdem fehlerfrei ablaufen.

  • Lesen und Schreiben

Unterrichtsmethoden und Sozialformen

Fachartikel
5,99 €

Dieser Artikel über Methoden und Sozialformen im Unterricht liefert Einblick in die Methodik und Didaktik zur Planung einer Stunde. Dabei werden unterschiedliche Möglichkeiten zur Vermittlung von Unterrichtsinhalten sowie zur Förderung von Kompetenzen erläutert. Unterrichtsplanung und -gestaltung Bereits im Referendariat liegt ein Schwerpunkt der unterrichtlichen Arbeit auf der Auswahl geeigneter Methoden und Sozialformen zur Vorbereitung eines "guten Unterrichts". Sind die Lernziele und zu fördernden Kompetenzen einer Unterrichtsstunde oder Lerneinheit einmal festgelegt, ist die Frage zu klären, was der beste Weg zum Ziel ist: Wie – also auf welchem Wege / mit welcher Methode ( Methodik ) – können die gewählten Unterrichtsinhalte und zu fördernden Kompetenzen ( Didaktik ) am besten vermittelt beziehungsweise erworben werden? Sozialformen Bei der Beantwortung dieser Frage denken viele sicher zunächst an die zu wählende Sozialform und überlegen, ob der jeweilige Unterrichtsgegenstand besser alleine, zu zweit, in (Klein-)Gruppen, mit der gesamten Lerngruppe erarbeitet oder beispielsweise in einem Vortrag (durch die Lehrkraft oder eine sonstige Expertin beziehungsweise eines sonstigen Experten) präsentiert und erklärt werden sollte. Zu den Sozialformen gehören also: Einzelarbeit / Stillarbeit Paararbeit Gruppenarbeit Plenumsunterricht / Großgruppenunterricht Frontalunterricht Dabei treten natürlich auch Mischformen auf, und verschiedene Sozialformen können zudem kombiniert werden. Dies ist etwa beim sogenannten Think-Pair-Share der Fall, einem Dreischritt, in dem sich jede Schülerin beziehungsweise jeder Schüler zunächst alleine mit dem Unterrichtsgegenstand auseinandersetzt und sich dann mit einer Partnerin oder einem Partner austauscht, bevor die Ergebnisse schließlich im Plenum zusammengetragen werden. Realisierung der Sozialformen mit unterschiedlichen Unterrichtsmethoden Jede dieser Sozialformen kann wiederum auf unterschiedliche Arten und Weisen – das heißt durch unterschiedliche Methoden – realisiert werden: Einzelarbeit kann beispielsweise als Stationenlernen oder Lerntheke realisiert werden (wobei diese beiden Methoden im Unterricht etwa auch in den Sozialformen der Partner- oder Gruppenarbeit realisiert werden können). In einer Paar- oder Gruppenarbeit können die einzelnen Paare beziehungsweise Gruppen (und deren jeweilige Mitglieder) an denselben oder an unterschiedlichen Arbeitsaufträgen arbeiten. Arbeitsteilige Partner- beziehungsweise Gruppenarbeit als kooperative Lernform kann dabei etwa als Paar-/Gruppenpuzzle realisiert werden. Im Plenums- beziehungsweise Großgruppenunterricht arbeitet die gesamte Klasse beziehungsweise der gesamte Kurs gemeinsam an einer Aufgabe, etwa in Form einer offenen Diskussion oder Debatte beziehungsweise in Form eines Unterrichtsgesprächs , das durch die Lehrkraft (oder auch durch Schülerinnen und Schüler) nur minimal gesteuert wird. Im Frontalunterricht wiederum findet eine Wissensvermittlung beispielsweise in Form einer Präsentation (etwa eines Experiments oder eines Erklärfilms) oder als Vortrag (Lehrervortrag oder Schülerreferat) statt. Auch stark lenkende, lehrerzentrierte Formen von Unterrichtsgesprächen, etwa der fragend-entwickelnde Unterricht , werden bisweilen dem Frontalunterricht zugeordnet. Wahl von Sozialformen und Unterrichtsmethoden Wie eingangs erwähnt sollte die Wahl der Sozialformen und Methoden immer vom Unterrichtsgegenstand ausgehend erfolgen. Erst wenn feststeht, was vermittelt beziehungsweise erarbeitet oder erlernt werden soll, kann eine Entscheidung getroffen werden, wie der Lernprozess in Methoden und Sozialformen organisiert werden sollte, um die Lernziele möglichst gut (und schnell, motivierend, nachhaltig et cetera) zu erreichen. Bei der Wahl der Methoden und Sozialformen sollten die folgenden Faktoren berücksichtigt werden: Inhalt und Ziele des Unterrichts : Welche Sozialformen und Methoden eignen sich besonders für die Erarbeitung des Unterrichtsgegenstandes / für den Erwerb der zur fördernden Kompetenz(en)? Rahmenbedingungen : Welche Sozialformen und Methoden lassen sich mit der gegebenen Größe der Lerngruppe, in den jeweiligen Räumlichkeiten, in der zur Verfügung stehenden Zeit, mit möglicherweise begrenzten Mitteln, Materialien, Medien et cetera vorbereiten und umsetzen? Kenntnisse und Erfahrungen : Welche Sozialformen und Methoden kennen die Schülerinnen und Schüler bereits? Was hat bisher gut funktioniert (und was nicht)? Präferenzen und Abwechslung : Welche Sozialformen und Methoden präferieren die Schülerinnen und Schüler? Welche präferiert die Lehrkraft? Welche Sozialformen und Methoden wurden bereits so häufig in dieser Lerngruppe eingesetzt, dass es möglicherweise zu einem Überdruss kommt, der durch einen Methodenmix / Methodenwechsel behoben werden könnte? In offenen Unterrichtsformen können sowohl die Wahl der Sozialform als auch die Wahl der jeweiligen Methode zur Realisierung dieser Sozialform den Schülerinnen und Schülern überlassen werden. Zentral ist dabei die Befähigung der Schülerinnen und Schüler zu einer reflektierten Entscheidungsfindung vor dem Hintergrund von Wissen über und Erfahrungen mit unterschiedlichen Sozialformen und Unterrichtsmethoden ( Methodenkompetenz ). Dabei ist ein gewisser Grad an Lernerautonomie also Voraussetzung und Gelingensbedingung, und autonomes Lernen ist gleichzeitig Weg und Ziel.

  • Fächerübergreifend

Lesespiel "Verlängerungs-Domino"

Kopiervorlage

Bei dem Arbeitsmaterial "Verlängerungs-Domino" müssen die Pluralwörter von Nomen durch Verlängerung gefunden werden. Durch das Lesespiel kann die spielerische Förderung von Lese- und Rechtschreibkompetenz unkompliziert im Unterricht der Grundschule ermöglicht werden, entweder als Teil von Lernstationen oder im Rahmen der Freiarbeit.Dieses Material zur Förderung der Lesekompetenz bietet sich vor allem in der zweiten Jahrgangsstufe an, kann aber durchaus bis Klasse vier im Rahmen von Freiarbeit mit unterschiedlichen Schwerpunkten Anwendung finden. Die Dominowörter beschränken sich auf Nomen, deren Pluralwort durch Verlängerung gefunden werden muss. Auf diese Art und Weise kann das Spiel nicht nur einen Beitrag zur Lesefähigkeit und Wortschatzerweiterung leisten, sondern fördert gleichzeitig die Auseinandersetzung mit dem Wortstammprinzip und der damit einhergehenden Rechtschreibstrategie des Verlängerns oder indirekt auch des Ableitens. Die Karten sollten ausgedruckt, ausgeschnitten und im Idealfall laminiert werden, damit das Material flexibel und nachhaltig eingesetzt werden kann. Die Anleitung hilft den Schülerinnen und Schülern, das Material selbstständig zu verwenden und erhöht den Grad der Eigenverantwortlichkeit. Es kann je nach Klasse sowohl allein als auch in einer Kleingruppe gespielt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen und verstehen einfache Wörter. erkennen Nomen und finden deren Pluralwort. erkennen erste Regelmäßigkeiten der deutschen Rechtschreibung und wenden dabei Strategien an wie zum Beispiel die Verlängerungsregel durch Ableitung bei Umlauten ä – a, äu – au. strukturieren indirekt Wörter nach orthografischen Gesichtspunkten (zum Beispiel entdecken sie Regelmäßigkeiten in der Wortbildung und erkennen diese wieder). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler spielen selbstständig beziehungsweise in Kleingruppen miteinander.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Landeskunde Englisch BIG: Nordamerika, Australien, Südafrika

Interaktives / Kopiervorlage
39,99 €

Let’s travel together! – Unterrichtsmaterial für Lehrkräfte, die mit ihrer Klasse Nordamerika, Südafrika und/oder Australien erkunden möchten! In dem Bundle Landeskunde Englisch BIG ist folgendes enthalten: Nordamerika, Australien und Südafrika: New York attractions Project: planning a trip through California’s National Parks Welcome to Canada: a WebQuest Down Under: a journey through Australia Australia: Cathy Freeman – an Aboriginal Olympic Champion South Africa: getting to know the country Travel vocabulary Das umfangreiche, kompetenzorientierte Materialpaket enthält sechs Unterrichtseinheiten (Arbeitsblätter, interaktive Aufgaben, PowerPoint-Präsentationen und Lösungen) sowie Kopiervorlagen zu „Travel vocabulary“ für den Englischunterricht der Sek I (Klasse 8 bis 10). Mit diesen Einheiten können die Lernenden spielerisch New York, Kalifornien, Kanada, Australien und Südafrika erkunden und einen ersten Eindruck der Touristenattraktionen und Naturschauspiele gewinnen. Neben kreativen Unterrichtseinstiegen bietet jede Einheit methodisch abwechslungsreiche Reise-Aktivitäten für die gesamte Klasse. Sie lernen Land, Kultur und bekannte Persönlichkeiten kennen. Das Arbeitsmaterial „travel vocabulary“ kann unabhängig von jeder Einheit genutzt werden, um den Wortschatz zu erweitern beziehungsweise spielerisch das themenbezogene Vokabular zu festigen. Zu Beginn jeder Einheit finden Sie eine kurze Beschreibung, einen Ablaufplan, didaktisch-methodische Hinweise sowie die Kompetenzbezüge. Am Ende jeder Einheit finden Sie die Lösungen zu den Arbeitsblättern.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Landeskunde Englisch MEDIUM: Nordamerika und Australien

Interaktives / Kopiervorlage
32,99 €

Let’s travel together! Unterrichtsmaterial für Lehrkräfte, die mit ihrer Klasse Nordamerika und/oder Australien erkunden möchten! In dem Bundle Landeskunde Englisch MEDIUM ist folgendes enthalten: New York, California, Canada, Australia. Das umfangreiche, kompetenzorientierte Materialpaket Landeskunde Englisch MEDIUM enthält fünf Unterrichtseinheiten (Arbeitsblätter, interaktive Aufgaben, PowerPoint-Präsentationen und Lösungen) sowie Kopiervorlagen zu „Travel vocabulary“ für den Englischunterricht der Sek I (Klasse 8 bis 10). Nordamerika und Australien – Klassiker der Landeskunde in einem liebevoll gestalteten Paket: New York attractions Project: planning a trip through California’s National Parks Welcome to Canada: a WebQuest Down Under: a journey through Australia Australia: Cathy Freeman – an Aboriginal Olympic Champion Travel vocabulary Mit diesen Einheiten können die Lernenden spielerisch New York, Kalifornien, Kanada und Australien erkunden und einen ersten Eindruck der Touristenattraktionen und Naturschauspiele gewinnen. Neben kreativen Unterrichtseinstiegen bietet jede Einheit methodisch abwechslungsreiche Reise-Aktivitäten für die gesamte Klasse. Sie lernen Land, Kultur und bekannte Persönlichkeiten kennen. Das Arbeitsmaterial „travel vocabulary“ kann unabhängig von jeder Einheit genutzt werden, um den Wortschatz zu erweitern beziehungsweise spielerisch das themenbezogene Vokabular zu festigen. Zu Beginn jeder Einheit finden Sie eine kurze Beschreibung, einen Ablaufplan, didaktisch-methodische Hinweise sowie die Kompetenzbezüge. Am Ende jeder Einheit finden Sie die Lösungen zu den Arbeitsblättern.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Klassenzimmer werden innovativer: digitale Tafeln eröffnen neue Lehr- und Lernmöglichkeiten und sind…

Fachartikel / Video-Tutorial

Digitale Schule – Vision, Diskussionspunkt und Lösung zugleich. Nicht erst seit dem ersten Lockdown ist die Digitalisierung der Schulen ein großes und wichtiges Thema gewesen. Doch eine flächendeckende Universallösung gibt es bis heute nicht. Ein wichtiges Element innerhalb der Digitalisierung der Schulen ist die digitale Tafel, ein Whiteboard, das mit vielen smarten Funktionen und zusätzlichen Anwendungsmöglichkeiten das analoge Modell obsolet erscheinen lässt. In seinem umfangreichen Lösungspaket bietet Samsung Neues Lernen neben Galaxy Tablets sowie zusätzlichen Services und Leistungen die innovative digitale Tafel Flip 2 an. Welche Vorteile bringt sie im Klassenzimmer? Und wie lässt sie sich sinnvoll in den Unterricht einbinden? Die digitale Tafel – Multifunktionalität neu definiert Das waren noch Zeiten, als die grüne Tafel der Mittelpunkt im Klassenzimmer war. Als Lerninhalte zwingend mitgeschrieben werden mussten, als der Unterricht nur in einem Medium stattgefunden hat und man zum Korrigieren einen Schwamm brauchte. Das ist vorbei. Heute ist es unter Umständen auch eine grüne Tafel, aber eine digitale mit interaktivem Display, wie das Samsung Flip 2. Es funktioniert fast genauso wie sein nichtdigitaler Vorgänger: Intuitiv zu bedienen, aber dabei mit einer Vielzahl an Möglichkeiten der Wissensdarstellung und -vermittlung, gut geeignet für komplizierte Lerninhalte, aber auch für simple Lernstoffe. So können komplexe Themen, beispielsweise naturwissenschaftliche Prozesse, mithilfe von Bewegtbild, interaktiven Grafiken und Formaten aus dem Internet oder von anderen Geräten einfach erklärt werden. Leichte Themen lassen sich dabei auf dem großen Display besser grafisch veranschaulichen. Mit dem optionalen Videokonferenzmodul Webex on Flip können unterschiedliche Unterrichtsszenarien auf dem Flip 2 umgesetzt werden. Ob klassischer Präsenzunterricht, Distanzunterricht oder ein hybrider Unterricht, das Flip 2 unterstützt verschiedene Konzepte und Bedürfnisse der Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler. Das Gefühl beim Schreiben, Malen und Zeichnen mit den mitgelieferten Holzstiften ist dank der kurzen Reaktionszeit des Bildschirms so authentisch, als würde man nicht digital arbeiten. Genauso intuitiv können die Inhalte entfernt oder geändert werden, indem sie mit der Hand weggewischt werden. Das Flip 2 ermöglicht eine nachhaltige Art des Lehrens und Lernens, denn hier geht nichts verloren: Inhalte und Projekte können gespeichert und anschließend geteilt werden. So verfügen auch Schlafmützen oder Klassenclowns am Ende der Stunde über alle Materialien und Informationen. Mit einer Internetverbindung können direkt Lerninhalte aus dem Internet in den Unterricht integriert werden: vom Abspielen von Videos und Musik bis hin zu Videokonferenzen – alles kein Problem. Mit dem optionalen Videokonferenzmodul kann die Lehrkraft via Webex mit ihren Schülerinnen und Schülern in Kontakt bleiben. So kann der Unterricht auch im Lockdown stattfinden und persönlich gestaltet werden. Darüber hinaus sind die Verbindung zu externen Geräten und der Austausch von Dateien ganz einfach: Lerninhalte können via USB angezeigt und weiterbearbeitet werden, außerdem ist auch ein HDMI-Anschluss vorhanden. Praktischerweise erkennt das Flip 2 die gängigen Office-Anwendungen wie Formate von Text- und Bilddateien, PDFs und PowerPoint. Auch die kreative Gruppenarbeit kann dank der zahlreichen Möglichkeiten angeregt und gefördert werden. Bis zu vier Schülerinnen und Schüler können gleichzeitig am und mit dem Flip 2 arbeiten und sich austauschen. Abwechslungsreichen und interaktiven Lerneinheiten steht so kaum etwas im Wege. Und wer jetzt neugierig auf die digitale Tafel geworden ist, kann sich im Tutorial zum Flip 2 weitere Inspiration zur Anwendung im Unterricht holen:

  • Fächerübergreifend

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit: Wortschatz und Leseverstehen

Kopiervorlage

Diese Arbeitsblätter behandeln die Themen Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit, welche auch im DaF-/DaZ-Unterricht einen hohen Stellenwert haben. Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe unterschiedlicher Aufgaben auf wichtige themenbezogene Vokabeln eingehen, kurze Texte zur Ökobilanz lesen und Tipps zum Umweltschutz einsammeln. Seit einigen Jahren rückt das Thema Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit mehr und mehr in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Aktuelle Studien zum Umweltbewusstsein zeigen, dass Klima- und Umweltschutz zu den wichtigsten Themen in Deutschland gehören. Laut Lexika setzt sich das Umweltbewusstsein zusammen aus dem Umweltwissen, den Umwelteinstellungen, den Verhaltensintentionen bezüglich der Umwelt und dem tatsächlichen Umweltverhalten eines Menschen. Einfach erklärt kann man sagen: Das Umweltbewusstsein ist die Einsicht eines Menschen in die Tatsache, dass Menschen die natürliche Umwelt – und damit ihre eigene Lebensgrundlage – durch Eingriffe schädigen oder ihr natürliches Gleichgewicht gefährden können. Mit diesem Unterrichtsmaterial können Schülerinnen und Schüler die Themen Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit näher kennenlernen. Dabei lernen sie wichtigen neuen Wortschatz kennen, trainieren ihr Leseverstehen und setzen sich mit ihrem eigenen Handeln auseinander. Zudem können sie die neu gelernten Vokabeln in ihrem Alltag verwenden, indem sie sich zum Thema ausdrücken und dadurch möglicherweise auch andere zu einem nachhaltigen Handeln motivieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit themenspezifischem Vokabular. können die neu gelernten Vokabeln im Alltag verwenden. können wichtige Auskünfte über Umweltbewusstsein und Ökobilanz im Alltag verstehen und weiterleiten sowie dazu ihre eigene Meinung äußern. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig. tauschen Ideen zum Umweltschutz aus. besprechen die wichtigsten Inhalte der Texte miteinander und helfen sich gegenseitig beim Textverständnis wenn nötig.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Meditation für Referendarinnen und Referendare: Zuversicht, Kraft und Entspannung im Referendariat

Interaktives

Diese Meditation richtet sich an Referendarinnen und Referendare und kann dazu verhelfen, Körper und Geist auch in herausfordernden Zeiten des Referendariats zu entspannen und dadurch zu neuer Kraft und Zuversicht zu gelangen. Sie ist von der Fachleiterin für Deutsch und Bildungswissenschaften am Landesinstitut für Schule in Bremen, Yoga-Lehrerin und Achtsamkeitstrainerin Mona Bektesi speziell für angehende Lehrkräfte entwickelt worden. Das Referendariat kann in vielerlei Hinsicht eine anstrengende Zeit mit vielen Herausforderungen sein, in denen sich Referendarinnen und Referendare beweisen müssen: sei es vor den Lerngruppen, vor dem Kollegium und den Fachleiterinnen und Fachleitern. Sie müssen ihre Rolle als Lehrkraft finden und es gilt, vielen Ansprüchen gerecht zu werden, ohne sich dabei zu verlieren. Der Leistungsdruck, der Stress und die Belastung können enorm hoch sein. Häufig erfahren angehende Lehrkräfte das Referendariat als eine Reise auf einem schwankenden Schiff in unbekanntem Gewässer. Manchmal haben sie das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Das kann Sorgen und Angst auslösen. Stress ist ein ständiger Begleiter. Diese Meditation kann für Entspannung von Körper und Geist sorgen und zur Stressbewältigung beitragen. Neue Kraft und Zuversicht kann so schnell getankt werden, um mit den hohen Anforderungen besser zurechtzukommen und einen Beitrag zur Gesundheit – auch im Hinblick auf ihre weitere Lehrkarriere – zu leisten. So hilft die Meditation, Widerstandskräfte zu entwickeln und Resilienz zu fördern. Die Übungen sind für Anfängerinnen und Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Ideal bietet sich die Meditation auch im Anschluss an eine Yoga -Sequenz an. Fachkompetenz Die Referendarinnen und Referendare erproben eine Meditation zum Erhalt und zur Vorsorge der Lehrergesundheit und Resilienz. üben sich in Introspektion, Selbstwirksamkeit- und Selbstfürsorge. erfahren Meditation als eine Strategie für Gesundheit und Gelassenheit während des Referendariats. Meditation für Referendarinnen und Referendare: Zuversicht, Kraft und Entspannung Sprecher: Thomas Roth; Video: Pexels; Ivan Samkov

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung
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