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Ressource Wasser nachhaltig nutzen und schützen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Geographie in den Klassen 7–8 thematisiert den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Ursachen und Folgen von Wasserknappheit auseinander, reflektieren ihr individuelles Konsumverhalten und erörtern Möglichkeiten zur Ressourcenschonung. So werden Nachhaltigkeit und Generationenverantwortung praxisnah erfahrbar gemacht. Wasser bedeutet die Grundlage des Lebens. Es wird nicht nur direkt, also in Form von Trinkwasser verbraucht, sondern auch indirekt, zum Beispiel für die Herstellung von Kleidung und die Bewässerung von Obst und Gemüse. Der rücksichts- und verantwortungsvolle Verbrauch von Ressourcen wie Wasser ist insbesondere im Jahr 2022 aufgrund steigender Energiekosten und anhaltender Hitze in den Sommermonaten in den Fokus vieler Menschen gerückt. Darüber hinaus wird Wasser frequent im Rahmen der Diskussionen um den Klimawandel thematisiert. In gleich mehreren Fächern werden Themen rund um Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit und daraus resultierende Partizipationsmöglichkeiten und Generationenverantwortung behandelt. Es handelt sich hierbei ebenso um eine Thematik, anhand welcher sich sowohl individuelles als auch kollektives Verantwortungs- und Umweltbewusstsein ableiten und fördern lässt. Diese Unterrichtseinheit bietet sich für den fächerübergreifenden Unterricht an und besteht aus drei Arbeitsblättern mit Lösungsvorschlägen, in welchen Schülerinnen und Schüler für den Wasserverbrauch in der Schule, zuhause und in Deutschland sensibilisiert werden und über mögliche Wassereinsparungstechniken reflektieren sollen. Ein wesentliches Ziel der Unterrichtseinheit ist das Reflektieren des eigenen alltäglichen Umgangs mit Wasser. Darüber hinaus werden durch die Lerneinheit neue Impulse zur Energieeinsparung vermittelt. Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, in diesem Fall mit (Warm-)Wasser, ist zugleich in mehreren Fächern Lehrplaninhalt, sodass sich diese Unterrichtseinheit auch zum fächerübergreifenden Unterricht eignet. So zielt der Sozialkunde-, Politik- und Wirtschaftsunterricht der Sekundarstufe I im Inhaltsfeld Gesellschaft und Natur unter anderem auch auf die Themen der nachhaltigen Entwicklung ab, mit welcher aktuelle und künftige Bedürfnisse in sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bereichen gesichert werden können. Dabei geht es auch um Partizipationsmöglichkeiten, um Generationenverantwortung und um den eigenen regionalen, überregionalen und internationalen Lebensweltbezug. Doch auch im Ethik-Unterricht der Mittelstufe stehen Mensch, Natur und Technik zur Disposition, wobei ebenfalls die Konsequenzen des eigenen Handelns und Unterlassens thematisiert werden. Die Unterrichtseinheit startet mit einer Initialfrage, die den Lebensweltbezug herstellt, indem die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Wassernutzung des Tages reflektieren und die Wasserverbrauchsanlässe in einer Mindmap an der Tafel / auf dem Smartboard visualisieren. In einem Informationstext auf dem ersten Arbeitsblatt erarbeiten sie Hintergrundinformationen zum täglichen Pro-Kopf-Wasserverbrauch, zur lokalen/regionalen Wasserknappheit und Wassereinsparmethoden in Deutschland. Je nach Lerngruppe bieten sich bei der Bearbeitung verschiedene Sozialformen an. Im nächsten Schritt ermitteln die Schülerinnen und Schüler per Lückentext auf dem zweiten Arbeitsblatt Wassereinspartechniken durch Luftsprudler, Wassermengenregler und Ähnlichem. Schnelle Lernende können im Sinne der Binnendifferenzierung ergänzend ein Video dazu sehen und dessen Aspekte sowie mögliche eigene Ideen der Klasse präsentieren. Ein Wortgitter enthält weitere ressourcensparende Techniken im Umgang mit Wasser, welche weiterhin in einer Internetrecherche konkretisiert und in der Klasse präsentiert werden sollen. Den Abschluss bildet das handlungsorientierte dritte Arbeitsblatt . Die Schülerinnen und Schüler suchen mögliche Orte in der Schule, an denen Wasser genutzt und verbraucht wird, auf und reflektieren deren Wasserverbrauch sowie mögliche Einsparmaßnahmen für ihre Schule. Um die daraus gewonnenen Erkenntnisse auf den eigenen häuslichen Alltag zu übertragen, führen die Schülerinnen und Schüler im Anschluss daran ein Wassertagebuch, in dem sie notieren, womit sie wann und wie viel Wasser im Alltag verbrauchen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen Richtwerte des aktuellen täglichen Pro-Kopf-Wasserverbrauchs und bekannter Sanitärvorrichtungen und -tätigkeiten sowie Gründe regionaler Wasserknappheiten in Deutschland. können Vor- und Nachteile von Wassereinsparungen benennen und wissen, warum vor allem die Warmwassereinsparung hinsichtlich Umwelt-, Ressourcen- und "Geldbeutel"-Schutz bedeutsam ist. reflektieren und entwickeln Ideen, wie sie (Warm-)Wasser in der Schule und zuhause einsparen können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig zu Energiespartechniken beziehungsweise -vorrichtungen im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren eigene tägliche Verhaltensweisen. kooperieren in (Klein-)gruppen.

  • Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I

Konsum und Nachhaltigkeit

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Konsum und Nachhaltigkeit" erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sie durch ihr Handeln im Alltag zum Umweltschutz und zum Entgegenwirken des Klimawandels beitragen können. In einem Quiz werden die zuvor erarbeiteten Informationen zum nachhaltigen Konsum abgefragt. Die Materialien sind auf Deutsch und auf Englisch verfügbar.Der weltweite Klimawandel vollzieht sich langsam und ist für den Menschen nicht direkt sicht- und spürbar. Aber er betrifft uns alle und somit tragen wir auch alle die Verantwortung, diesem entgegenzuwirken. Das erfordert eine Veränderung des Lebensstils, des Handelns und vor allem der Einstellung. Diese Unterrichtseinheit zeigt den Schülerinnen und Schülern auf, wie sie bereits mit kleinen Schritten und einfachen Verhaltensweisen einen erhöhten CO 2- Verbrauch vermeiden können. Sie können die Unterrichtsmaterialien zu dieser Unterrichtseinheit in einer deutschen sowie in einer englischen Version herunterladen. So können Sie das Thema "Konsum und Nachhaltigkeit" beziehungsweise "Consumer Behaviour" auch im Englischunterricht oder im englisch-bilingualen WiSo- beziehungsweise Politikunterricht behandeln. Das Thema "Nachhaltiger Konsum" im Unterricht Der Ausstoß von CO 2 trägt zum größten Teil zur Erderwärmung bei, tritt in vielen verschiedenen Bereichen auf und muss deutlich verringert werden. Es ergeben sich verschiedene Ansatzpunkte. Die Kette der Produkte und Dienstleistungen reicht von der Herstellung über die Verarbeitung, den Handel und Verbrauch bis hin zur Entsorgung. Auch Konsumentinnen und Konsumenten haben Einfluss auf die einzelnen Schritte, indem die Entscheidung für bestimmte Produkte und Wege getroffen wird. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in dieser Unterrichtseinheit die grundlegenden Informationen zum Thema "Konsum und Nachhaltigkeit". Es sind keine speziellen Vorkenntnisse nötig. Einige Begriffe aus dem Arbeitsmaterial, die nicht vorausgesetzt werden können, werden in einem Glossar erklärt. Didaktisch-methodische Analyse Bei allen Handlungen im Alltag sollte das Handlungsprinzip der Nachhaltigkeit, auch bekannt unter den "Sustainable Development Goals", berücksichtigt werden. Dieses zielt auf eine langfristig ökologisch verträgliche, sozial gerechte und gleichzeitig wirtschaftlich leistungsfähige Entwicklung ab. Die Materialien dieser Unterrichtseinheit bieten einen Einstieg in das Thema Konsumverhalten und dessen Auswirkungen auf das Klima. Durch das Bearbeiten von Informationstexten erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sie durch kleine Veränderungen die CO 2 -Emissionen verringern und durch rücksichtsvolles Konsumieren zum Klimaschutz beitragen können. Zu acht Themenfeldern erhalten sie konkrete Handlungsmöglichkeiten. In einem abschließenden Quiz wird das erworbene Wissen zum Thema "Konsum und Nachhaltigkeit" abgefragt. Dieses Quiz kann sowohl online als auch per Präsentation im PDF-Format gelöst werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Kenntnisse zum Einfluss des Konsumverhaltens auf die Umwelt. erkennen den Zusammenhang zwischen Konsum und Nachhaltigkeit. bewerten ihren individuellen Konsum im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten ein Online-Quiz zum Thema "Konsum und Nachhaltigkeit". Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie sie mit ihrem individuellen Verhalten im Alltag einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.

  • Politik / WiSo / SoWi / Englisch / Wirtschaft
  • Berufliche Bildung

Smart Home – leben, lernen und arbeiten heute bis morgen

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit für die Fächer Politik / Wirtschaft der Klassen 11–12 untersuchen die Schülerinnen und Schüler, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit das Leben in Städten verändern. Die Unterrichtseinheit führt in das Konzept der Smart City ein und zeigt, wie Energieeffizienz, Klimaschutz und gesellschaftliche Teilhabe zusammenwirken. Anhand interaktiver Materialien analysieren die Lernenden Beispiele vernetzter Städte und entwickeln eigene Ideen für eine nachhaltige, lebenswerte Stadt der Zukunft. Das Unterrichtsmaterial bietet eine schrittweise Einführung in die Themen Smart Home und Smart Living. Dabei befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Funktionen eines Smart Homes und sie erarbeiten, wie sich das Leben und Arbeiten in intelligent vernetzten Gebäuden verändert. Hierbei wird der Lebensweltbezug zu Gegenwart und Zukunft berücksichtigt. Sie erkennen und reflektieren neben den Vorteilen eines Smart Homes auch mögliche Vorbehalte gegenüber den intelligenten Technologien. Zudem befassen sich die Lernenden auch grundlegend mit dem Thema Smart Building vor dem Hintergrund des aktuellen Klimaschutzgesetzes. Die Unterrichtseinheit " Smart Home " ist Teil des Dossiers "An den Schaltstellen der Zukunft". Sie bietet neben dem detaillierten Unterrichtsablauf und dem methodisch-didaktischen Kommentar auch die Unterrichtsmaterialien zum Download. Diese bestehen aus Informations- und Arbeitsblättern mit Lösungsblättern sowie aus einem interaktiven Tafelbild. Zusätzlich geben Link- und Literaturempfehlungen Anregungen für eine weiterführende Beschäftigung. Sie können von Lehrerinnen und Lehrern auch als Recherche- und Vorbereitungsmaterial genutzt werden.

  • Politik / SoWi
  • Sekundarstufe II

Bionik: Ideen aus der Natur für Technik und Mobilität

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erwerben die Schülerinnen und Schüler zunächst grundlegendes Wissen zur Bionik und erkunden deren Anwendungsfelder und Nutzen. Anschließend wenden sie ihr Wissen im Kontext Mobilität kreativ an und entwickeln eigene bionische Ideen. Bionische Erfindungen finden sich heute in vielen Produkten: vom Klettverschluss über selbstreinigende Oberflächen bis zu Flugzeugtragflächen und Leichtbau in Architektur, Automobilbau oder Prothetik. Die interdisziplinäre Verbindung von Biologie und Technik ist faszinierend und zukunftsweisend. Der Frage, worin die Faszination der Bionik liegt - in ihrer Vielfalt, Kreativität, Lösungskompetenz, Naturnähe oder Zukunftsfähigkeit - gehen die Lernenden nach, indem sie zentrale Argumente und zahlreiche Beispiele kennenlernen. Dabei befassen sie sich auch mit Grundlagen der Bionik, Entwicklung, Arbeitsweisen und Arbeitsbereichen der noch jungen Wissenschaft. Die Lernenden erschließen sich in arbeitsteiliger Gruppenarbeit das Wissenschaftsgebiet Bionik und präsentieren ihre Ergebnisse in einem Bionik Slam . Wie bionische Lösungen effizient, nachhaltig und ökonomisch sinnvoll sein können, erfahren sie unter anderem durch eine Videoreihe von Bremer Bionikstudierenden. Ein Artikel aus der von der Biologin und Unternehmensberaterin Janine M. Benyus gegründeten Bionik-Datenbank "AskNature" eröffnet den Blick auf ökonomische Hintergründe. Anschließend wenden die Lernenden ihr Wissen über bionische Innovationen an, indem sie wahlweise die Entwicklung eines Pkw oder eines Verkehrsflugzeugs simulieren. Im Fokus stehen dabei bionische Entwicklungen für Nachhaltigkeit, Funktionalität, Energieeffizienz sowie Materialkosten- und Abfallreduktion. Abschließend prüfen sie in einer Recherche zu Bionik-Studiengängen und einschlägigen technischen Ausbildungsberufen im dualen Studium, inwiefern die Zukunftswissenschaft Bionik für sie eine berufliche Perspektive bietet. Das Thema Bionik im Unterricht Unser Alltag und unsere Alltagsgegenstände werden ständig optimiert, zugleich wächst der Ruf nach ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Lösungen. Hier setzt die Bionik an: Sie überträgt Prinzipien aus der Biologie auf die Technik, um Produkte leistungsfähiger, ressourcenschonender und effizienter zu machen. Da dieser Innovations- und Wirtschaftszweig zunehmend an Bedeutung gewinnt, sollten Lernende bereits in der Schule einen Einblick in seine aktuelle und zukünftige Relevanz erhalten. Vorkenntnisse Grundlagen über biologische Systeme und deren Wechselwirkungen untereinander sind vorteilhaft zur Beurteilung der Wirksamkeit bionischer Ideen und Vorhaben. Eine grundlegende Vorstellung vom Begriff „Bionik“ sollte vorhanden sein. Idealerweise kennen die Schülerinnen und Schüler bereits Alltagsbeispiele wie Klettverschluss oder Lotus-Effekt als bionische Innovationen. Zudem sind grundlegende Englischkenntnisse erforderlich, da einige Materialien und Link-Tipps nur auf Englisch vorliegen. Didaktisch-methodische Analyse In dieser Unterrichtseinheit eignet sich vor allem Gruppenarbeit zum Kompetenz- und Wissenserwerb. Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum besprochen oder präsentiert. Lediglich der Rechercheauftrag am Ende kann je nach Interesse in Einzel- oder Paararbeit erfolgen. Die Lernenden erweitern dabei nicht nur ihre fachlichen Kompetenzen in Biologie und Technik, sondern stärken durch vielfältige Arbeits- und Präsentationsformen auch ihre Sozial- und Medienkompetenzen. Die Einheit umfasst fünf Kapitel. Zu jedem gibt es ein Arbeitsblatt und gegebenenfalls Materialblätter mit weiterführenden Informationen. Grundsätzlich können einzelne Kapitel und Arbeitsblätter auch unabhängig eingesetzt werden, sofern das nötige Vorwissen (beispielsweise für Arbeitsblatt 4) anderweitig erarbeitet wurde. Innerhalb der Einheit bauen die Kapitel jedoch aufeinander auf und sollten in chronologischer Reihenfolge bearbeitet werden. Zu Beginn klären die Lernenden den Begriff Bionik und tauschen sich über ihre Grundlagen aus. Anschließend werden verschiedene Bereiche und Teilgebiete betrachtet sowie erforscht, wie die Bionik für effiziente und nachhaltige Entwicklungen und Innovationen sorgen kann. Abschließend wenden die Lernenden ihr Wissen in der Simulation eines Verkehrsmittels an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übertragen biologische Phänomene auf technische Anwendungen. wenden ihr Wissen über biologische Systeme und deren technische Nutzung an. analysieren biologische Phänomene hinsichtlich ihrer möglichen wirtschaftlichen Bedeutung. entwickeln begründet einen Standpunkt zu aktuellen Forschungstendenzen und -ergebnissen der Bionik. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene digitale und analoge Medien zum Erkenntnisgewinn und als Diskussionsgrundlage. präsentieren Ergebnisse in verschiedenen Formaten. recherchieren selbstständig und bewerten Suchergebnisse hinsichtlich ihrer Aussagekraft. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren Arbeitsergebnisse adressatengerecht. arbeiten gemeinsam in verschiedenen Sozialformen. nehmen Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer und respektieren Meinungen abseits der eigenen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Post Pisa Diskussion

Unterrichtseinheit

Drei Monate sind vergangen, seit die OECD die PISA-Studie publik gemacht hat. Der erste Schock ist verflogen, die permanenten Expertenzirkel und Bildungskonferenzen haben getagt und dem lange vor PISA bekannten Befund, um das deutsche Bildungssystem sei es nicht mehr bestens bestellt ist, kräftig beigepflichtet.Politiker, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände hatten schnell Erklärungen parat, Ursachen ausgemacht und auch Schuldige benannt, und die Schulen konnten sich vor Empfehlungen und Vorschlägen kaum retten. Allein der Glaube an den Wandel fehlt, da angesichts der amtlich bestätigten Bildungskrise vor allem alte Konzepte inklusive ihrer ebenso alten Gegenargumente mit neuer Vehemenz vorgetragen werden. Vor diesem Hintergrund lohnt es, nochmals einen kritischen Blick auf die Medienlandschaft zu werfen und zu fragen, welche kurz-, mittel- und längerfristigen Konzepte derzeit kursieren, ob der vielbeschworene Ruck - wieder einmal - nur durch die Feuilletons gegangen ist oder ob nach der öffentlichen Erregung Taten folgen. Fortsetzung Politiker, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände hatten schnell Erklärungen parat, Ursachen ausgemacht und auch Schuldige benannt, und die Schulen konnten sich vor Empfehlungen und Vorschlägen kaum retten. Allein der Glaube an den Wandel fehlt, da angesichts der amtlich bestätigten Bildungskrise vor allem alte Konzepte inklusive ihrer ebenso alten Gegenargumente mit neuer Vehemenz vorgetragen werden. Vor diesem Hintergrund lohnt es, nochmals einen kritischen Blick auf die Medienlandschaft zu werfen und zu fragen, welche kurz-, mittel- und längerfristigen Konzepte derzeit kursieren, ob der vielbeschworene Ruck - wieder einmal - nur durch die Feuilletons gegangen ist oder ob nach der öffentlichen Erregung Taten folgen. Fortsetzung Katrin Schaumann ist Mitarbeiterin von politik-digital Die KMK-Präsidentin Dagmar Schipanski versucht daher, die schlechte Stimmung mit vorläufigen Ergebnissen abzufedern und vorsichtigen Optimismus zu verbreiten. Gleichzeitig warnt sie aber vor "Schnellschüssen". Ihre Reaktion zeigt recht deutlich, in welchem Dilemma die Kultusministerkonferenz steckt. Der Erwartungsdruck ist hoch, möglichst bald Reformen auf den Weg zu bringen, um in der Öffentlichkeit das verheerende Bild der Bildungspolitik in Deutschland zu revidieren und dessen Ruf zu rehabilitieren. Gleichzeitig aber sollen die Lösungskonzepte nachhaltig wirken und bedürfen einer sorgfältigen und bundesweit koordinierten Ausarbeitung. So versucht Schipanski, das PISA-Debakel als Chance für ein Umdenken und für eine flächendeckende "nachhaltige Erneuerung" des veralteten Schulwesens zu kommunizieren. Erste positive Ergebnisse will sie in dem Versuch sehen, den Deutschunterricht für Migrantenkinder sowie die Ganztagesbetreuung an Schulen auszubauen. Bildung bleibt Ländersache Gleichzeitig zeigt sich die Kultusministerkonferenz weitgehend resistent gegen Vorschläge "von außen" und verfällt postwendend in alte Verhaltensmuster. So stellt sie sich einhellig gegen die Forderungen von Verbänden und Gewerkschaften, einen regelmäßigen Leistungsvergleich der einzelnen Bundesländer im Bereich Bildung zu initiieren. Das Bildungswesen solle uneingeschränkt Ländersache bleiben. Die Bundesländer berufen sich weiterhin auf Autonomie und halten es nicht für sinnvoll, als Reaktion auf die PISA-Ergebnisse Kompetenzen im Bildungsbereich an den Bund abzugeben. Einen "Nationalen Bildungsbericht", wie ihn die Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände und auch die SPD-Bundestagsfraktion gefordert hatten, wird es demnach nicht geben. Regelmäßige Bilanz Gleichwohl möchte die Konferenz regelmäßig Bilanz ziehen und die Ergebnisse der durch PISA angestoßenen Neuerungen in den einzelnen Ländern veröffentlichen. Die Addition der einzelnen Ergebnisse, so die baden-württembergische Kultusministerin, Annette Schavan, ergebe ja so etwas wie einen Nationalen Bildungsbericht. Eine kontinuierliche Evaluation macht jedoch nur Sinn, wenn sie integraler Bestandteil eines wirklichen Erneuerungsprozesses und über die Ländergrenzen hinaus abgestimmt ist. Dabei müssen einerseits Änderungen erfolgen und andererseits muss die Wirkung überprüft und notfalls nachgesteuert werden. Folgenlose Ansätze sollten schnell revidiert werden können, um andere zu testen. Dies ist sogar im vielstimmigen Chor der Bildungspolitik denkbar, wenn koordiniert vorgegangen wird und positive Ergebnisse der anderen als handlungsweisend für das eigene Land anerkannt werden. Kein Ideenmangel Die Länder beharren jedoch auf der Bildungshoheit und setzen sich damit dem Vorwurf (etwa der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft) aus, sich hinter dem föderalen System zu "verstecken" und kritische Bewertungen von außen zu scheuen. Denn die Länder lehnen auch einen permanenten Sachverständigenrat Bildung ab, wie ihn die fünf Wirtschaftsweisen empfehlen. Als Begründung muss das bereits bestehende "Forum Bildung" von Bund und Ländern herhalten, das kürzlich Reformvorschläge vorgelegt hat. Ebenso wurde die Forderung fast aller großen Lehrerverbände, des Bundeselternrates und aus der Wissenschaft nach der Abschaffung des Sitzenbleibens abgewiesen. Einen Mangel an Ideen gibt es demnach nicht und das Argument eines Überangebots an Expertise erscheint durchaus nachvollziehbar. Mehr Eigenständigkeit der Schulen Statt einer koordinierten und nach Prioritäten abgestimmten Umsetzung werden jedoch in den Bundesländern eigene "Bildungssüppchen" gekocht; alle Kultusminister haben so genannte Bildungs- oder Qualitätsoffensiven angekündigt. Ein durchgehender Gedanke ist hierbei, die Grundkompetenzen der Schüler in Mathematik und Lesen zu fördern und die Grundschule finanziell wie ideell aufzuwerten. Gesonderter Deutschunterricht für ausländische Kinder steht ebenso auf der Agenda der Länder, wie die gezielte Förderung leistungsschwacher sowie die angemessene Forderung hochbegabter Kinder. Es scheint, als herrsche Einigkeit bei den Kultusministern, den Schulen keine Konzepte "von oben" aufdrücken zu wollen und sie vor Patentrezepten und populistischen Forderungen aus Politik und Wirtschaft zu schützen. Vielmehr soll die Individualität und Eigenständigkeit der Schulen gefördert werden. Dies wird sicherlich weiterhin für Diskussionsstoff sorgen. Scharfe Worte für das Verhalten der Kultusminister findet vor allem Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. Während die Länder ihre einzelnen Bildungsoffensiven anstoßen, wirft er den Kultusministern Reformunfähigkeit vor und verurteilt die ins Auge gefassten Konsequenzen als "eine Ansammlung von trivialen Allgemeinplätzen". In seinem 5-Punkte-Plan plädiert er für die Rehabilitierung des Leistungsgedankens und schlägt vor, sich in Deutschland wieder verstärkt zu einer Elitenbildung zu bekennen. Dies solle unter anderem durch bundesweite Programme zur Hochbegabtenförderung geschehen. Leistung soll sich lohnen Seine stark an ökonomischen Anforderungen orientierte Argumentation geht in Richtung eines einheitlich definierten Leistungsstandards für das gesamte Bundesgebiet auf hohem Niveau. Er tritt weiterhin für die Bezahlung der Lehrer nach Leistung ein sowie für eine radikale Entschlackung des Lehrplans auf 50 Prozent. Er schlägt außerdem die Einführung des Faches "Wirtschaft" vor, damit Schüler frühzeitig in wirtschaftliche Grundkenntnisse eingeführt werden. Alle Akteure sehen also angesichts der jetzigen Krisenstimmung vor allem die Chance, ihr Interessen in den Vordergrund zu rücken und als Allheilmittel anzupreisen. Die Medizin schlucken - falls sie denn verabreicht wird - müssen Lehrer und Schüler, es bleibt also zu hoffen, dass einige der Präparate anschlagen und nicht nur beruhigende Placebos im Angebot sind.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Ich und meine Umwelt

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit für das Fach Politik / Wirtschaft der Klassen 8–10 erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Konzepte für eine nachhaltige Energiegewinnung und für einen sparsamen Energieverbrauch. Sie befassen sich mit aktuellen Umwelt-Initiativen wie „Fridays for Future“, analysieren regionale Umweltschutzprojekte und entwickeln Strategien zur Reduzierung des eigenen CO2-Fußabdrucks. Zudem werden Möglichkeiten zur Energieeinsparung in der Schule erörtert. In dieser aktualisierten Unterrichtseinheit "Ich und meine Umwelt" starten die Schülerinnen und Schüler ausgehend von der zunehmenden Bedeutung des Themas Umwelt- und Klimaschutz eine Umfrage, welche Umwelt- und Klimaschutzinitiativen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler kennen und wofür sich diese einsetzen. Die Ziele und Forderungen der Fridays-for-Future- Bewegung recherchieren sie anschließend sowie Natur- und Umweltschutzinitiativen in ihrer Region. Danach überlegen die Lernenden, wie Energie nachhaltig produziert und konsumiert werden kann. Dafür tragen Sie Möglichkeiten zur Gewinnung erneuerbarer Energien zusammen und berechnen ihren eigenen CO2-Fußabdruck. In einer Mindmap sammeln sie konkrete Möglichkeiten, Energie zu sparen. Den überlegten Verbrauch als auch die eigene Energieproduktion haben sie dabei im Blick. Schließlich eruieren sie konkrete Möglichkeiten, wie man in der Schule Energie einsparen kann. Die aktualisierte Unterrichtseinheit "Ich und meine Umwelt" ist Teil des Dossiers "An den Schaltstellen der Zukunft". Sie bietet neben dem detaillierten Unterrichtsablauf und dem methodisch-didaktischen Kommentar auch die Unterrichtsmaterialien zum Download. Diese bestehen aus Informations- und Arbeitsblättern sowie Experimenten und Spielen. Zusätzlich geben Link- und Literaturempfehlungen Anregungen für eine weiterführende Beschäftigung. Sie können von Lehrerinnen und Lehrern auch als Recherche- und Vorbereitungsmaterial genutzt werden.

  • Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I

NaviNatur: Wir erstellen unsere eigene GPS-Bildungstour

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erstellen die Schülerinnen und Schüler ihre eigene GPS-Bildungstour. So ist die Partizipation der Kinder und Jugendlichen viel höher als beim herkömmlichen Geocaching. Denn sie müssen sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinandersetzen und lernen dabei den Zusammenhang zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem kennen. Der Unterschied zu den herkömmlichen GPS-Touren, dem sogenannten "Geocaching", besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler bei NaviNatur ihre "Points of Interest" (POI) als GPS-Bildungspunkte zur nachhaltigen Entwicklung selbst gestalten. Dazu entwickeln sie vom realen Naturerlebnis ausgehend für sie interessante Fragestellungen. Sie erstellen dazu eigene mediale Informationen mit Bildern und Audiobeiträgen. Diese werden anschließend auf GPS-Geräte geladen. Die Kinder und Jugendlichen leisten damit einen besonderen Beitrag zur öffentlichen Wahrnehmung der Nachhaltigen Entwicklung in ihrer Region, selbstorganisiert und lebensweltnah. Denn wer wüsste besser, wie man die Schülerinnen und Schüler von heute für das Konzept einer Nachhaltigen Entwicklung begeistern kann, als die Schülerinnen und Schüler selbst. Selbstorganisiertes Lernen Projektunterricht ist eine lernzentrierte Unterrichtsform. Die Problemstellung wird hier situationsorientiert und praxisrelevant gewählt und berücksichtigt die Interessen der Schülerinnen und Schüler. Die Projektplanung ist durch selbstorganisiertes Lernen sowie durch die Selbstverantwortung der Lernenden gekennzeichnet. Darüber hinaus wird kooperativ gelernt, innerhalb der Schülergruppen, aber auch in Verbindung mit außerschulischen Akteuren wie Expertinnen und Experten der einzelnen Themenkomplexe. Der Arbeitsprozess ist handlungs- und zielorientiert: Das Ergebnis dieser Unterrichtsform ist ein Handlungsprodukt, nämlich die POI zu einer GPS-Bildungsroute. Die Nachhaltigskeitsbrille Ziel des Unterrichts ist es, sich im sprichwörtlichen Sinne "eine Brille aufzusetzen", die nur bestimmte Aspekte eines Themas sichtbar macht. So lässt sich zu jedem Thema die Frage stellen: Was hat das Thema mit Ökologie zu tun? Was mit Wirtschaft? Was mit Sozio-Kulturellem? Auch die vier Themen des NaviNatur-Projekts "kulturelle Vielfalt", "nachhaltiges Wirtschaften", "Biodiversität" und "Energie für die Zukunft" lassen sich in den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit betrachten – und das sollte auch das Ziel für den Unterricht sein. Ideal ist es, wenn die einzelnen Schülergruppen jeweils eine Expertin oder einen Experten für jede Dimension ihres Unterthemas festlegen. Im Zuge der Themenrecherche und -bearbeitung sollen sie dann diesen individuellen Schwerpunkt verstärkt verfolgen und in die Gruppenarbeit einbringen. Vorteil ist dabei auch, dass jeder Einzelne seinen eigenen Verantwortungsbereich im Rahmen der Projektarbeit erhält und sich so keiner nur auf den Rest der Gruppe verlassen oder sich auf der Leistung seiner Mitschülerinnen und Mitschüler "ausruhen" kann. Recherche und Themenfindung Im ersten Teil der Unterrichtseinheit informieren sich die Kinder und Jugendlichen über die Projektfragestellungen. Points of Interest: Die GPS-Route wird erstellt Im zweiten Teil der Unterrichtseinheit ermitteln und erstellen die Schülerinnen und Schüler ihre Points of Interest. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben Wissen über aktuelle Fragen der nachhaltigen Entwicklung und können dieses Wissen anwenden. stellen eine Verbindung zwischen dem erlangten Wissen und ihrem Alltag her und hinterfragen diese kritisch. lernen die Verbindung zwischen den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit Ökologie, Ökonomie und Soziales kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren mithilfe des Internets zu den Projektfragestellungen. lernen, wie eine GPS-Bildungsroute erstellt wird. erstellen Materialien wie Fotos oder Audioaufnahmen zu den Points of Interest, die auf die GPS-Geräte geladen werden. dokumentieren ihre Ergebnisse auf der NaviNatur-Homepage in Wikis und Karten. kommunizieren online mit anderen Schulklassen im Forum oder Chat über die Projektfragestellungen. Das UmweltBildungsZentrum (SCHUBZ) ist ein vom Land Niedersachsen anerkanntes regionales Umweltbildungszentrum in der Trägerschaft der Hansestadt Lüneburg. Es hat sich zum Leitbild gesetzt, "den großen Abstand, den viele junge Menschen heute zur Natur haben, verringern zu helfen und davon ausgehend zur nachhaltigen Gestaltung der Umwelt zu befähigen." Das SCHUBZ bietet derzeit zu 15 verschiedenen Projektthemen insgesamt 50 pädagogische Programme und Angebote der Bildung für nachhaltige Entwicklung an. Die Projekte werden vor allem von Schulklassen und Kita-Gruppen in der Metropolregion Hamburg genutzt. Schülerpartizipation In den Prozess der Themenfindung sollten die Schülerinnen und Schüler maßgeblich involviert werden: Es nützt niemandem etwas, wenn ihnen ein aus ihrer Sicht langweiliges Thema zugeordnet wird, das sie für ein halbes Schuljahr bearbeiten müssen. Entwickeln sie dagegen ihre Themenstellung selbst mit, wird das auch ihre Motivation stärken, sich mit dem Lerngegenstand auseinanderzusetzen. MindMap Planen Sie eine Ideen- und Assoziationsphase zum gewählten Oberthema Biodiversität, Nachhaltiges Wirtschaften oder Energie für die Zukunft ein. Als Methode bietet sich zum Beispiel an, mit der Gesamtklasse eine MindMap zu erarbeiten. Eine MindMap ist eine strukturierte Form des Brainstormings; dabei wird ein Baumdiagramm entwickelt: In der Mitte der Tafel oder eines Plakats steht das zentrale Thema. Es wird über Hauptlinien mit den Hauptthemen verbunden. Daran schließen sich in dünner werdenden Zweigen die zweite und dritte sowie weitere Gedankenebenen (Unterthemen) an. Um hierbei Zusammenhänge und Querverbindungen zu verdeutlichen, sollten beispielsweise verschiedene Farben für Äste oder Themen verwendet werden. Arbeitsgruppen Die Jugendlichen sind bei dieser Methode dazu aufgefordert, frei zu den vorgegebenen Schlüsselbegriffen zu assoziieren und das "Assoziationsnetz" auf diese Weise weiterzuknüpfen. Sie als Lehrkraft sollten bereits vor dem Unterrichtsgeschehen eine eigene MindMap entworfen und sich somit Gedanken über Ihre persönliche Vorstellung von einem Themen-Netz gemacht haben - auf diese Weise können Sie die Klasse aus etwaigen Sackgassensituationen wieder herausführen. Abschließend wird eine Auswahl thematischer Schwerpunkte und Fragestellungen getroffen. Es werden Projektarbeitsgruppen gebildet: Die Schülerinnen und Schüler ordnen sich in Dreier- oder Viererteams den thematischen Schwerpunkten zu. Kritische Recherche Die Schülerinnen und Schüler sollten nicht nur alte oder nur neue Medien für die Themenrecherche verwenden, sondern möglichst beides. Insbesondere in Bezug auf Internetquellen sollten sie reflektieren, woher die Informationen stammen, wer sie ins Netz gestellt hat und wozu. Die Jugendlichen sollten in jedem Fall nicht nur die für sie relevanten Informationen herausschreiben, sondern auch den Kontext angeben (URL-Adresse, Buchtitel, Flyer): Auf diese Weise können die Arbeitsprozesse später nachvollzogen und Informationen gegebenenfalls überprüft werden. Bild-Recherche Bei der Recherche nach Bildern sollte von vornherein bedacht werden, dass es Bildrechte gibt. Die Schülerinnen und Schüler sollten keine Bilder selektieren oder verwenden, die eindeutig urheberrechtlich geschützt sind oder deren Herkunft unbekannt ist. Idealerweise werden sie im Laufe des Projekts eigene Bilder von dem entsprechenden Lerngegenstand machen. Dies sollte von vornherein als Ziel gesetzt sein. Recherche im Freien Natürlich sollten auch Beobachtungen und Untersuchungen im Gelände Teil der Themenrecherche sein. Schließlich werden die Themen nicht unter einem rein theoretischen und abstrakten Aspekt beleuchtet, sondern sind in der Natur situiert. Auch das Projektprodukt, die GPS-Bildungsroute, bezieht sich konkret auf einen bestimmten Lebensraum. In den Projekt-Arbeitsgruppen sollten die Schülerinnen und Schüler das Untersuchungsgebiet daher in Hinblick auf ihr Thema erforschen und bereits multimedial (mit Digitalkamera und Aufnahmegerät) erfassen. Entscheidend ist dabei, dass die Jugendlichen selbst diese Exkursionen planen und sich darauf vorbereiten - sie sollten wissen (und vorher vielleicht auch schon formuliert haben), welche genauen Fragestellungen sie im Gelände untersuchen wollen. Ein POI ist zunächst einmal eine Koordinate im Gelände, an der irgendetwas Interessantes zu sehen ist. Im NaviNatur-Projekt ist ein POI ganz klar bildungsbezogen: An diesem Ort können die Schülerinnen und Schüler ihr jeweiliges Projekt-Thema besonders gut veranschaulichen. Dabei besteht ein POI aus drei Aspekten: einer Koordinate, einer Aufgaben- oder Fragestellung und multimedialen Informationen, die helfen können, die Frage zu beantworten. Alle drei Aspekte sollen in die GPS-Geräte einprogrammiert werden. Ein POI ist insofern ein Extrakt aus den bisherigen Lernergebnissen. Die Jugendlichen müssen also in der Lage sein, ihr Thema auf das Untersuchungsgebiet zu beziehen und geeignete Orte (Koordinaten) festzulegen. Sie müssen aus ihrem Gesamtwissen zu dem Thema eine kleine, aufgabenspezifische Auswahl treffen. Je Schülergruppe sollten ein bis drei POIs erarbeitet werden. Festlegung der Koordinaten Die Bestimmung von geeigneten Orten geschieht während einer Exkursion. Schon ehe die Schülerinnen und Schüler mit den GPS-Geräten arbeiten, können sie diese Punkte im Gelände eruieren. Eine digitale Bestimmung erfolgt dann später, wenn die GPS-Geräte zur Verfügung stehen. Mit dem GPS-Gerät kann auf einfache Weise die aktuelle Position in Form einer Koordinate abgespeichert werden. Bei der Auswahl eines geeigneten Ortes sollte folgendes bedacht werden: Die Schülerinnen und Schüler sollten in ihren Themen bereits so bewandert sein, dass sie schon vor der Exkursion eine gewisse Vorstellung davon haben, wonach sie suchen. Sie sollten dabei aber offen und wachsam für unerwartete Gegebenheiten vor Ort bleiben. Es könnte sonst sehr frustrierend sein, wenn das, wonach die Jugendlichen im Gelände Ausschau halten, nicht zu finden ist. Ein guter POI sollte sich direkt mit dem Thema und der Aufgabenstellung verbinden lassen. Es sollte dort etwas zu sehen oder zu beobachten sein, das möglichst auch immer dort zuverlässig vorhanden ist. Ideal aber kein absolutes Muss sind markante Punkte im Gelände: ein besonderer Baum, ein Haus oder Schild. Bei eher abstrakten Themen können sich aber auch Orte anbieten, die eher einen Aus- oder Überblick bieten. Die Schülerinnen und Schüler können bei der Exkursion erst einmal mehrere geeignete Koordinaten sammeln, um dann später eine Auswahl zu treffen. Dazu sollten sie aber protokollieren, was die einzelnen POI-Kandidaten auszeichnet. Eine gute Fragestellung zu erarbeiten ist nicht einfach. Folgende Aspekte zeichnen eine gelungene Frage aus: Sie bezieht sich auf die Gegebenheiten vor Ort und regt die Nutzerinnen und Nutzer der Bildungsroute zum Beobachten, Anfassen, Ausprobieren, Hören, Riechen, Schmecken... an. Sie fragt nicht bloßes Fachwissen ab, sondern ermöglicht den Nutzern der Bildungsroute eine erkundende Auseinandersetzung mit dem Thema. Beispiel: Lausche für eine Minute und zähle die verschiedenen Geräusche des Waldes. Welches sind natürliche Geräusche und welche sind vom Menschen gemacht? Eine spielerische, spannende, witzige Aufgabe ist oft besser als eine fachlich ausführliche, trockene Frage. Regen Sie die Schülerinnen und Schüler dazu an, ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf zu lassen. Ausarbeitung von multimedialen Informationen Um das Lösen der Aufgaben zu erleichtern, erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zusätzlich multimediale Informationen, die das GPS-Gerät bereitstellt, sobald die Nutzer der Bildungsroute an den entsprechenden POI gelangt sind. Insgesamt sollten die zur Verfügung gestellten Informationen pro POI knapp sein. Die Jugendlichen müssen sehr genau entscheiden, was unbedingt benötigt wird, um eine Frage beantworten zu können. Sie müssen aus ihren Bildersammlungen die wirklich besten Fotos auswählen und ihre ausführlichen Wikis auf wenige, entscheidende Sätze, die in Bezug auf die Fragestellung dienlich sind, zusammenkürzen. Zusammenführung In einem letzten Arbeitsschritt werden Koordinaten, Fragestellungen und Multimedia-Informationen im GPS-Gerät zusammengefügt. Bereits vor der eigentlichen Programmierung sollten die Schülerinnen und Schüler ihre Daten geordnet zusammenstellen. Falls Sie selbst nicht über die technischen Kenntnisse zur Programmierung eines GPS-Gerätes verfügen, lassen Sie sich von einer Expertin oder einem Experten beraten.

  • Geographie / Jahreszeiten / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Politik / WiSo / SoWi / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Meine Zukunft im E-Handwerk

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Politik / Wirtschaft der Klassen 9–10 beleuchtet die verschiedenen Berufsbilder im E-Handwerk. Die Schülerinnen und Schüler erhalten nicht nur grundlegende Informationen rund um die Berufe, sondern erfahren auch, wie diese Berufe zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen. Mit praxisorientierten Aufgaben können die Lernenden ihre Fähigkeiten und Interessen mit den Anforderungen in den Berufen abgleichen. Die Unterrichtseinheit verschafft Lernenden einen Einblick in den Arbeitsalltag, die Aufgaben und die Inhalte der fünf Ausbildungsberufe in den Elektro- und Informationstechnischen Handwerken. Dabei wird auch ihr jeweiliger Beitrag zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit aufgezeigt. Das Unterrichtsmaterial stellt die fünf neuen Ausbildungsberufe im E-Handwerk vor und ermöglicht den Jugendlichen eine Überprüfung ihrer Selbst- und Fremdeinschätzung anhand der Anforderungen der präsentierten Berufsbilder. Hierdurch erhalten sie neue Anregungen für die Berufswahl. Dabei sollen verstärkt auch Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien für eine Ausbildung in einem elektrohandwerklichen Beruf sensibilisiert werden. Die Unterrichtseinheit "Meine Zukunft im E-Handwerk" ist Teil des Dossier "An den Schaltstellen der Zukunft". Sie bietet neben dem detaillierten Unterrichtsablauf und dem methodisch-didaktischen Kommentar auch die Unterrichtsmaterialien zum Download. Diese bestehen aus Informations- und Arbeitsblättern sowie Bilderstrecken zu allen fünf Ausbildungsberufen im E-Handwerk. Videobeiträge runden das Portfolio ab. Zusätzlich stehen ein Bewerbungs-Quiz sowie ein Test zum Thema Berufsorientierung bereit, mit dem die Lernenden sich ihrer persönlichen Erwartungen, individuellen Voraussetzungen, Neigungen und Interessen bewusst werden. Sie können direkt in der Unterrichtseinheit "Meine Zukunft im E-Handwerk" heruntergeladen werden. Link- und Literaturempfehlungen geben darüber hinaus Anregungen für eine weiterführende Beschäftigung. Sie können von Lehrerinnen und Lehrern auch als Recherche- und Vorbereitungsmaterial genutzt werden.

  • Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I

Secondhandkleidung – global (un)gerecht?

Unterrichtseinheit

Das Material "Secondhandkleidung – global (un)gerecht?" zu den Themen Textilhandel, Nachhaltige Entwicklung und Weltwirtschaft geht im Rahmen der Globalisierung auf die komplexen Dynamiken rund um den globalen Handel mit Secondhand ein. Die Lernenden werden angeregt, die eigene Rolle in diesem Prozess zu reflektieren und persönliche Handlungsalternativen zu entwickeln.Das Bildungsmaterial unterstützt Lehrkräfte aller Klassenstufen, Themen aus dem Globalen Lernen altersgerecht in den Unterricht zu integrieren. Mit vielfältigen Methoden setzen sich Schülerinnen und Schüler am Beispiel des globalen Secondhandhandels und seinen Auswirkungen für die Bevölkerung Ruandas mit den komplexen Strukturen der Globalisierung auseinander. Das Material vermittelt dabei aktuelles Hintergrundwissen und regt zudem zu einem individuellen Reflexionsprozess sowie der Entwicklung eigener Handlungsstrategien an. Das Thema "Secondhandkleidung – global(un)gerecht?" im Unterricht Das Material "Secondhandhandel – global (un)gerecht?" enthält flexible Unterrichtsbausteine zu den Themen Textilhandel, Nachhaltige Entwicklung und Weltwirtschaft, die für den Einsatz in allen Schulformen und Jahrgangsstufen geeignet sind. Beispiele für Anknüpfungspunkte aus verschiedenen Lehrplänen sind: Gesellschaftslehre : Wirtschaft und Arbeit, Internationalisierung und Globalisierung, Disparitäten Geographie : Regionale und globale räumliche Disparitäten, Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der Globalisierung Politische Bildung : Armut und Reichtum, Leben in einer globalisierten Welt Sachunterricht an Grundschulen : Ich und andere, Markt Vorkenntnisse Die Texte "Hintergrundinformationen" sind für den Gebrauch von Lehrkräften sowie älteren Schülerinnen und Schüler konzipiert. Sie enthalten das notwendige Hintergrundwissen und entsprechende Informationen zur Sachlage und dienen damit als Wissensbasis und Grundlage zur Gestaltung des Unterrichts. Darüber hinaus ist es für Lehrkräfte hilfreich, sich vorab mit dem Land Ruanda sowie den aktuellen Entwicklungen zum Secondhandverbot vertraut zu machen. Zudem ist die Bereitschaft, interaktive Methoden in den Unterricht zu integrieren, notwendig. Didaktische Analyse Schülerinnen und Schüler erkennen die Verknüpfung ihrer Lebenswelt mit der von Menschen aus Ländern des Globalen Südens. Das Material leitet Schülerinnen und Schüler dazu an, einen komplexen globalen Sachverhalt zu analysieren, sich darüber auszutauschen und diesen zu bewerten. Es regt dazu an, die eigenen Einstellungen sowie das eigene Handeln zu überprüfen und fördert die eigenständige Entwicklung von alternativen Handlungsmöglichkeiten. Methodische Analyse Die Überprüfung und Reflexion des eigenen Handelns sowie der persönlichen Einstellungen kann zu Irritationen und Verunsicherung führen. Durch die interaktiv gestalteten Methoden und den Fokus auf Gespräch, Diskussion und Austausch innerhalb der entsprechenden Peergroup, können diese Irritationen gemeinsam überwunden werden. Die Lernenden erkennen auf diese Weise, dass Eigenverantwortung auch ein gemeinsamer Prozess sein kann. Sie werden somit ermutigt, die globale Gesellschaft mitzugestalten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich eigenständig ein komplexes Thema und erkennen globale Zusammenhänge. setzen sich mit unterschiedlichen Positionen auseinander und lernen eigene Argumente und Meinungen zu formulieren und zu vertreten. entwickeln eigenständig Lösungsansätze und Handlungsstrategien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zu vorgegebenen Begrifflichkeiten im Internet und bereiten die entsprechenden Informationen für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit durch Gruppenarbeit und Diskussionen. werden zu einem Perspektivwechsel angeregt und zu globaler Solidarität ermutigt. reflektieren ihr eigenes Verhalten, entwickeln Handlungsalternativen und übernehmen Eigenverantwortung.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Primarstufe, Berufliche Bildung

Biologische Vielfalt

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Biologische Vielfalt" für die Primarstufe geht es um die Mannigfaltigkeit aller lebendigen Organismen wie Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen, aber auch die genetische Vielfalt innerhalb der Arten. Und es geht um die Vielfalt der Lebensräume, der ökologischen Systeme. Das vorliegende Material versucht Brücken zu schlagen zwischen den klassischen Unterrichtsthemen der Primarstufe (Pflanzen und Tiere in verschiedenen Lebensräumen), der herkömmlichen Umweltbildung und einer zukunftsfähigen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung . Zur Aufgabe der Bildung für nachhaltige Entwicklung gehört es, den Schülerinnen und Schülern Gestaltungskompetenz zu vermitteln. Gemeint ist damit das Vermögen, die Gemeinschaft, in der man lebt, in aktiver Teilhabe ökologisch verträglich, wirtschaftlich leistungsfähig und sozial gerecht zu verändern und zu gestalten. Wer über Gestaltungskompetenz verfügt, kann in vielen Lebenslagen die Zukunft vorausschauend modifizieren, reagiert mithin nicht nur auf bereits entstandene Probleme. Mit Grundschülerinnen und -schülern Biodiversität entdecken In diesem ersten Baustein der dreiteiligen Unterrichtsreihe wird zunächst mit dem Vorwissen der Lernenden gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler tragen zusammen, welche Tier- und Pflanzenarten sie kennen, sie sortieren die Tiere grob nach ihren Lebensräumen, markieren, welche Arten in ihrer Heimat leben. Mit den Pflanzen wird analog verfahren. Sie werden allerdings nicht nach ihren Lebensräumen sortiert, sondern nach ihrem äußeren Anschein beziehungsweise der Bedeutung für den Menschen (Nutzpflanzen). Jedes Kind malt oder zeichnet ein Bild von seinem Lieblingstier oder seiner Lieblingspflanze. Ziel ist es, von jeder genannten Tier- und Pflanzenarten ein Bild zur Verfügung haben. Diese Bilder werden dann an einer geeigneten Wand im Klassenzimmer aufgehängt – So entsteht Teil eins der "Wand der Vielfalt". Die Einheit schließt ab mit eher theoretischen Betrachtungen zum Thema Artenvielfalt. Unterstützt von der Lehrkraft tragen die Schülerinnen und Schüler zusammen, warum Artenvielfalt so wichtig ist – sie lernen sie als Schatztruhe für den Menschen kennen. Zum Begriff "Biodiversität" Der Begriff der Biologischen Vielfalt oder auch Biodiversität begann seine große Karriere auf der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Auf dieser Konferenz beschlossen die Teilnehmer das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt. Es ist ein völkerrechtlich verbindliches Vertragswerk der Vereinten Nationen mit drei Zielen: die Erhaltung der Biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile sowie die ausgewogene und gerechte Aufteilung der ökonomischen Vorteile, die sich aus der Nutzug der genetischen Ressourcen ergeben. Es regelt übergreifend Naturschutz und Naturnutzung zusammen mit wirtschaftspolitischen, handels- und agrarpolitischen Fragen. Zielgruppe Das vorliegende Material ist für die Primarstufe vorgesehen. Da die Arbeitsblätter der weiteren Unterrichtseinheiten überwiegend textorientiert sind, eignen sie sich für Schülerinnen und Schüler ab der zweiten Klassenstufe. Einzelne spielerische Elemente können aber auch schon gegen Ende der ersten Klasse eingebracht werden. Kernzielgruppe ist das 3. und 4. Schuljahr. Die Ansprüche höherer Klassenstufen sollten über die Angebote hinausgehen. Dennoch können Elemente auch hier zur Wiederholung und Zusammenfassung genutzt werden. Das Material ist für Projekte im regulären Unterricht, für Vertretungsstunden und für den Freizeitbereich der Ganztagsschule geeignet. Das Lernkonzept Methodisch folgt das Material zum Thema "Biologische Vielfalt" situierten, problem- und projektorientierten, auf Handeln basierenden Lernkonzepten. Die Schülerinnen und Schüler sollen nicht Vorträgen folgen oder vorgefertigte Texte auswerten, sondern selbstständig die auf den Arbeitsblättern gestellten Aufgaben bearbeiten. Dazu gehören Literatur- und Internetrecherche, Nachfragen bei Institutionen und Firmen der Region, Gespräche mit Eltern und natürlich Diskussionen in der Gruppe oder Klasse. Die Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt. Sie eignet sich für Projekttage , kann aber genauso gut an den laufenden Fachunterricht angebunden werden. Bausteine der Reihe Die Themen müssen nicht in der angegebenen Reihenfolge abgearbeitet werden. Die Lehrkraft kann sie nach Bedarf und entsprechend dem Kenntnisstand in der Klasse/Gruppe einsetzen. Dabei sind auch Modifizierungen und Kombinationen mit anderen Materialien der Reihe möglich. Einzelne Elemente der Materialien für die Sekundarstufe eignen sich gewiss auch für die Grundschule. Das Material besteht aus drei Themenkomplexen oder Unterrichtseinheiten und einem Spiel: Was ist Biologische Vielfalt? (diese Einheit) Eine Art hat viele Gesichter Arten und ihre Lebensräume Das Spiel der Vielfalt Die Schülerinnen und Schüler lernen, verantwortungsbewusst mit Natur und Umwelt umzugehen. nehmen ihre Umgebung bewusster wahr. lernen die Schreibweise verschiedener Tier- und Pflanzennamen kennen. geben Inhalte aus einem Text wieder. treffen Absprachen mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Lernfeld 1: Die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zu Lernfeld 1 setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Rolle im Betrieb auseinander. Sie lernen grundlegende betriebliche Strukturen, Rechte und Pflichten im Ausbildungsverhältnis, Mitbestimmung sowie wirtschaftliche Verantwortung kennen und übertragen dieses Wissen auf ihren Ausbildungsalltag. Die Unterrichtseinheit zu Lernfeld 1 "Die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten" bildet den Einstieg in den Bildungsgang Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement und legt die fachlichen, rechtlichen und orientierenden Grundlagen für die gesamte weitere Ausbildung. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihrer neuen Rolle als Auszubildende im Betrieb sowie mit den Strukturen und Rahmenbedingungen beruflichen Handelns. Inhaltlich setzt die Einheit mehrere Schwerpunkte: Die Lernenden lernen ihren Ausbildungsbetrieb als wirtschaftliche Organisation kennen, befassen sich mit grundlegenden betrieblichen Strukturen und Arbeitsprozessen und reflektieren ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Team. Ein zentraler Fokus liegt auf dem Ausbildungsverhältnis mit seinen Rechten und Pflichten, gesetzlichen Regelungen zu Arbeitszeit und Jugendarbeitsschutz sowie auf Formen der Mitbestimmung im Betrieb, insbesondere durch Betriebsrat und Jugend- und Auszubildendenvertretung. Ergänzend thematisiert die Einheit wirtschaftliche Verantwortung von Betrieben und Auszubildenden im Spannungsfeld von Effizienz, Nachhaltigkeit und sozialem Handeln. Ziel der Unterrichtseinheit ist es, den Schülerinnen und Schülern einen sicheren und reflektierten Einstieg in die Ausbildung zu ermöglichen. Sie sollen Handlungssicherheit im betrieblichen Alltag entwickeln, rechtliche Grundlagen kennen und ihre Rolle bewusst wahrnehmen können. Im Verlauf der Einheit erwerben die Lernenden fachliche, soziale und personale Kompetenzen: Sie beschreiben und erklären betriebliche Zusammenhänge, analysieren einfache berufliche Situationen, begründen Entscheidungen und reflektieren ihr eigenes Handeln. Durch vielfältige Sozialformen, Fallbeispiele und Transferaufgaben wird die Fähigkeit gefördert, erworbenes Wissen auf reale Ausbildungssituationen anzuwenden und verantwortungsvoll im Betrieb zu handeln. Überblick über die thematischen Inhalte der Stunden: Doppelstunde 1: Der Ausbildungsbetrieb als wirtschaftliche Organisation Doppelstunde 2: Rolle, Aufgaben und Verantwortung von Auszubildenden Doppelstunde 3: Rechte und Pflichten im Ausbildungsverhältnis Doppelstunde 4: Mitbestimmung im Betrieb Doppelstunde 5: Wirtschaftliche Verantwortung von Betrieben Doppelstunde 6: Sicherung, Transfer und Reflexion Das Lernfeld 1 besitzt eine hohe Relevanz für den Ausbildungsstart, da es zentrale Orientierungs-, Rechts- und Rollenfragen aufgreift, die für den betrieblichen Alltag der Auszubildenden unmittelbar bedeutsam sind. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle im Betrieb, mit Rechten und Pflichten im Ausbildungsverhältnis sowie mit Mitbestimmung und Verantwortung unterstützt die Entwicklung von Handlungssicherheit und trägt zur Professionalisierung der Lernenden bei. Gleichzeitig leistet die Einheit einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundbildung. Die Unterrichtseinheit knüpft an die heterogenen Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler an. Während einige Lernende bereits erste betriebliche Erfahrungen gesammelt haben, verfügen andere über vorwiegend schulisches Vorwissen aus allgemeinbildenden Fächern. Diese Unterschiede werden gezielt aufgegriffen, indem persönliche Erfahrungen aus dem Ausbildungsalltag als Lernanlässe genutzt und fachliche Grundlagen systematisch erarbeitet werden. Didaktisch-methodisch ist die Einheit handlungs- und kompetenzorientiert angelegt. Durch abwechslungsreiche Methoden wie Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit, Fallbeispiele, Perspektivwechsel und die Erstellung von Lernprodukten werden die Schülerinnen und Schüler aktiv in den Lernprozess einbezogen. Die Binnendifferenzierung erfolgt über unterschiedliche Anforderungsniveaus, offene Aufgabenformate und Wahlaufgaben, sodass alle Lernenden entsprechend ihrer Fähigkeiten arbeiten können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben und erklären grundlegende betriebliche Strukturen, Arbeitsprozesse sowie ihre eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb. erläutern und wenden zentrale rechtliche Grundlagen des Ausbildungsverhältnisses an, insbesondere Rechte und Pflichten, Arbeitszeitregelungen und Mitbestimmung. analysieren und beurteilen einfache betriebliche Situationen im Hinblick auf wirtschaftliche Verantwortung, Mitbestimmung und verantwortungsvolles Handeln. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Medien zielgerichtet, um Informationen zu betrieblichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Themen zu recherchieren und aufzubereiten. erstellen einfache digitale Darstellungen (zum Beispiel Schaubilder, Lernprodukte oder Präsentationen), um betriebliche Zusammenhänge verständlich darzustellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten verantwortungsbewusst und kooperativ in unterschiedlichen Sozialformen und bringen eigene Erfahrungen konstruktiv in den Lernprozess ein. kommunizieren sachlich und respektvoll über betriebliche Situationen, Rechte, Pflichten und unterschiedliche Interessenlagen. reflektieren ihr eigenes Verhalten im Betrieb und entwickeln Strategien für ein verantwortungsvolles und teamorientiertes Handeln im Ausbildungsalltag.

  • Orga / Bürowirtschaft
  • Berufliche Bildung

Keep Cool: Ein Spiel rund ums Klima

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit "Keep Cool" fordert Jugendliche heraus, in die Welt der globalen Klimapolitik einzutauchen. Ob online oder klassisch auf dem Brett: Beim beliebten "Keep Cool"-Spiel setzen Jugendliche unser Klima auf's Spiel. "Keep Cool" fördert spielerisch die jugendliche Weitsicht über den Zusammenhang von menschlichem Verhalten und der Entwicklung unseres Klimas. "Keep Cool" kann Lehrkräften zum motivierenden Einstieg in den Themenkomplex "Klimawandel" dienen. Um das Spiel durchzuführen sind keine speziellen Vorkenntnisse seitens der Schülerinnen und Schüler erforderlich. Im Spielverlauf werden aber zahlreiche Themen eingestreut, die nachfolgend im Unterricht vertieft werden können. Zusammenarbeit in Ländergruppen Zunächst sollten die Spielregeln erläutert werden. Dies gelingt am nachhaltigsten, wenn die Lehrkraft dies übernimmt und für erste grundsätzliche Fragen der Lernenden zur Verfügung steht. Jede Ländergruppe bei "Keep Cool" verfolgt ein wirtschaftliches Ziel, das darin besteht, eine bestimmte Anzahl Fabriken aufzubauen, um das eigene Wirtschaftswachstum zu sichern. Dieses wirtschaftliche Ziel ist allen Spielern und Spielerinnen bekannt. Gleichzeitig müssen alle einem politischen Ziel für die eigene Ländergruppe nachkommen. Die politischen Ziele können, wie in der Realität, stark voneinander abweichen oder sogar einander entgegen laufen. Kein Spieler und keine Spielerin kennt die politischen Ziele der anderen. Nur wenn ein Spieler sowohl das wirtschaftliche als auch das politische Ziel erreicht hat, gewinnt er sofort. Investitionen und Politik Das wirtschaftliche Ziel erreicht jeder und jede durchaus allein, indem das Geld, das die Fabriken erwirtschaften, in den Bau neuer Fabriken investiert wird. Das politische Ziel hingegen erreichen die Spieler nur in Zusammenarbeit mit anderen. Das bedeutet, dass neben der Entwicklung einer eigenen Gewinnstrategie ein hohes Maß an Verhandlungsgeschick und Kompromissbereitschaft notwendig ist. Hintergrundinformationen zur Unterrichtseinheit "Keep Cool: Ein Spiel rund ums Klima" Hier gibt es weitere Informationen zum Spiel "Keep Cool". Spielelemente und Ablauf von "Keep Cool" Näheres zum Ablauf von "Keep Cool" und zu den Spielelementen finden Sie hier. Fach- und Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können nachvollziehen, dass der Mensch durch sein Verhalten und seine Entscheidungen das Weltklima beeinflusst. lernen bedeutende Anpassungsmaßnahmen kennen, die Schutz vor Klimafolgen bedeuten und verinnerlichen präventive Maßnahmen. informieren sich selbstständig über Möglichkeiten politischen Handelns und entwickeln eine persönliche Motivation, für den Klimaschutz aktiv zu werden. entwickeln ein Gefühl für die Schwierigkeiten weltpolitischen Handelns und lernen durch Verhandlungen ihre Interessen (Spielziele) zu verfolgen sowie Kompromisse einzugehen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können verschiedenartige Medien wie Texte, Tabellen, Grafiken und Bilder hinsichtlich relevanter Informationen auswerten. setzen diese Informationen aus verschiedenen Medien miteinander in Verbindung. Der Klimapoker Für die Schülerinnen und Schüler gilt es bei diesem Spiel, in die Rollen der Akteure der Weltwirtschaft zu schlüpfen und wirtschaftliche Interessen durchzusetzen, etwa die der Entwicklungsländer oder die Interessen der von den USA angeführten Industrieländer. Aber auch starke Lobbygruppen wie die Ölindustrie oder Umweltverbände bestimmen bei "Keep Cool" über Sieg oder Niederlage. Nur diejenigen, die wirtschaftliche und politische Interessen unter einen Hut zu bringen vermögen, ohne das Klima dabei zu vernachlässigen, können gewinnen. Dabei müssen die Jugendlichen bei jedem Spielzug zwischen gemeinschaftlichem Klimaschutz und wirtschaftlich-profitablem Handeln abwägen. Das Risiko: Katastrophen wie Dürren, Hochwasser und Krankheiten. Die Chance: Wohlstand für möglichst viele Menschen und ein stabiles Weltklima. Wissenschaftlicher Hintergrund Das Spiel wurde in der Abteilung "Integrierte Systemanalyse" am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) entwickelt. Forschungsschwerpunkt der Wissenschaftler ist die Integration von Erkenntnissen aus verschiedenen Fachdisziplinen, die für Probleme und Chancen globaler Umweltveränderungen bedeutsam sind. Um den Schwierigkeiten interdisziplinärer Arbeit gerecht zu werden, sucht man hier insbesondere nach geeigneten neuen Methoden und nach typischen Mustern globalen Wandels. Dies spiegelt sich im Brettspiel wider, da dort die Bereiche Ökologie, Ökonomie und Politik charakteristisch verzahnt sind. Globale Umweltveränderungen aller Art werden am PIK untersucht. Damit junge Menschen den Klimawandel in all seinen Facetten nachvollziehen können, ist die ganze Wirkungskette bedeutsam: von den Ursachen der globalen Erwärmung über die Klimadynamik und die Klimafolgen bis hin zu politisch-gesellschaftlichen Veränderungen. Wissenschaftliche Modelle aus diesen Bereichen liegen dem Brettspiel zugrunde, sie sind aber im Sinne der didaktischen Reduktion auf den wesentlichen Kern vereinfacht, so dass auch Schülerinnen und Schüler ohne spezielle thematische Vorkenntnisse "Keep Cool" spielen können. Mit einfachen Spielregeln werden aktuelle wissenschaftliche und klimapolitische Themen angeschnitten, wie etwa: Vermeidung von Emissionen, die Ursache der Erderwärmung sind, oder Anpassung an unvermeidliche Veränderungen Zunahme in Häufigkeit und Stärke extremer Klimaereignisse wie Dürren oder Stürme Verteilungsgerechtigkeit in internationalen Klimaverhandlungen Die natürliche Variabilität des Klimas (zusätzlich zum menschlichen Einfluss), so genannte Kohlenstoffsenken und die Bedeutung des technischen Fortschritts für die Transformation der Energiesysteme Drei bis sechs Spielende An einer Runde nehmen drei bis sechs Spielerinnen oder Spieler teil. Die Spieldauer beträgt etwa eine bis anderthalb Stunden. Der Spielplan besteht aus einer Weltkarte und einem Welt-Thermometer. Reihum erhalten die Spieler Geld aus so genannten "grünen oder schwarzen Fabriken". Letztere verbrauchen fossile Energieträger wie Kohle und Öl, wodurch Kohlendioxid ausgestoßen wird und die Temperatur steigt. Die Folge: Katastrophenkarten (wie Sturmfluten, Ernteausfälle oder Buschbrände) kommen zunehmend ins Spiel. Das Knifflige: Die Katastrophen können auch die Spieler mit so genannten "grünen Fabriken" (Wind- und Solarenergie, Energie-Einsparungen) treffen. Wie am besten reagieren? Auf die beschriebenen Risiken können die Spieler verschieden reagieren. Die Pioniere steigen auf grüne Technologien um, gehen damit die Ursachen der Erwärmung an und setzen darauf, dass die Anderen mitziehen. Man kann sich aber auch gegen die Folgen im eigenen Land wappnen und dies aus schwarzer Technologie finanzieren. Innerhalb dieses Interessenskonflikts können die Akteure miteinander verhandeln. Wer zuerst sein geheimes Ziel erreicht, gewinnt. Kollektives Versagen ist - wie im richtigen Leben - auch bei "Keep Cool" möglich: Sollte die Welttemperatur zu stark ansteigen, verlieren alle. Der Spielplan Auf dem Spielplan sind die sechs an "Keep Cool" beteiligten Ländergruppen farbig dargestellt. Genaues Hinsehen lohnt sich, denn Norwegen und Island tauchen bei "USA und Partner" auf. Die Aufteilung richtet sich nach den Hauptfraktionen in den Klimaverhandlungen, und da kooperieren Norwegen und Island mit den USA. Das Karbometer Das Karbometer, das zu Beginn des Spiels mit Kohlechips gefüllt wird, stellt zum einen die Welttemperatur dar, ist zum anderen aber auch Quelle des Einkommens aus schwarzen Fabriken: Durch das Herunternehmen von Kohlechips steigt die Temperatur und das Klima wechselt in bestimmte Intervallen die Farbe. Die Länderkarten Jeder Spieler erhält eine Länderkarte, womit auch die von ihm gespielte Ländergruppe bestimmt ist. Auf der Karte ist zunächst das wirtschaftliche Ziel vermerkt und im Falle der OPEC, der Entwicklungsländer oder der ehemaligen Sowjetunion auch eine Sonderregel. Die Fabriken Fabriken generieren das Einkommen der Spielerinnen und Spieler, sie erhalten zwei Kohlechips pro Spielrunde und Fabrik. Schwarze Fabriken haben zudem einen Einfluss auf das Klima. Das bedeutet, das Einkommen wird vom Karbometer genommen, wodurch sich die Welttemperatur erhöht. Schutzsteine Auf dem Spielplan installierte Schutzsteine verringern den Schaden der Treibhauskarten (nächster Punkt). Je Schutzstein muss ein Kohlechip weniger gezahlt werden. Durch jeden neu gebauten Stein erhöht sich der Preis um einen Kohlechip. Die Gesamtzahl an gebauten Schutzsteinen kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Treibhauskarten Jede Spielpartei erhält einen Satz Treibhauskarten. Diese erläutern klimatische Besonderheiten und klimatische Prognosen für die Region. So wird im Zuge des Klimawandels zum Beispiel für die Mittelmeerregion ein im Allgemeinen trockeneres Klima erwartet, und auch mit einer Häufung von Wald- und Buschbränden ist zu rechnen. Interessensgruppen/Zielkarten Als Vertreter von Interessensgruppen verfolgen alle Spieler unterschiedliche Ziele: je nach Zugehörigkeit zur "Ölindustrie", zur "Wirtschaftswachstum"-Gruppe, zur Gruppe "Neue Technologien" oder "Klimaskeptiker", zu den "Umweltverbänden", zur "Technischen Zusammenarbeit"-Gruppe oder als Vertreter der "Versicherung". Jedes Spiel verläuft anders, da verschiedene politische Ziele ausgelost werden. Damit werden jedes Mal neue Szenarien zukünftiger Entwicklungen spielerisch erzeugt. Möglichkeiten und Grenzen einer nachhaltigen Klimapolitik werden erfahrbar. Die einzelnen Spielelemente vermitteln Fakten zum Klimaproblem und öffnen auch Spielraum für weiterführende Fragen und Diskussionen innerhalb des Klassenraums. Auch wenn die Jugendlichen bereits während des Spiels Einsichten in die Ursachen und Folgen des Klimawandels entwickeln, bietet die Erfahrung eines "Keep Cool"-Spiel im Folgenden auch Nährboden für eine intensivere Behandlung der Themen Klima und Klimawandel im Unterricht.

  • Geographie / Jahreszeiten / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I
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