Biologische Vielfalt

Veröffentlicht am 09.04.2008
  • Natur und Umwelt / Sache und Technik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • 3-4 Unterrichtsstunden plus Hausaufgaben. Gegebenenfalls kommt noch die Zeit für eine Exkursion in die Umgebung hinzu.
  • Arbeitsblatt, Ablaufplan, Projekt
  • 1 Arbeitsmaterial

Wenn von Biologischer Vielfalt die Rede ist, geht es um nichts Geringeres als die Mannigfaltigkeit aller lebendigen Organismen wie Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen, aber auch die genetische Vielfalt innerhalb der Arten. Und es geht um die Vielfalt der Lebensräume, der ökologischen Systeme.

Beschreibung der Unterrichtseinheit

Diese Vielfalt dient zunächst einmal sich selbst. Sie ist Grundlage der ständigen Weiterentwicklung und des Erhalts des Lebens unter sich ändernden Lebensbedingungen. So wird sie auch als "Lebensversicherung für eine Welt im Wandel" bezeichnet. Über die Zeiten hat sich ein Gleichgewicht der Arten entwickelt. Tiere und Pflanzen dienen sich gegenseitig als Nahrung, Herberge und Schutz. Sterben Arten aus, zieht dies den Tod vieler weiterer Arten nach sich. Gelangen gebietsfremde Arten in ein Ökosystem, wird es empfindlich gestört. So kam zum Beispiel das Kaninchen mit dem Menschen nach Australien. Mangels natürlicher Feinde vermehren sich die Nagetiere dort massenhaft und verwüsten ganze Landstriche. Die Wechselwirkungen zwischen den Arten sind längst nicht erschöpfend erforscht. Es ist jedoch zu erwarten, dass jede unnatürliche Veränderung - meist durch Eingriffe des Menschen - zu einem zerstörerischen Ungleichgewicht führen kann.

Didaktisch-methodischer Kommentar

Das Lernkonzept

Methodisch folgt das Material situierten, problem- und projektorientierten, auf Handeln basierenden Lernkonzepten. Die Schülerinnen und Schüler sollen nicht Vorträgen folgen oder vorgefertigte Texte auswerten, sondern selbstständig die auf den Arbeitsblättern gestellten Aufgaben bearbeiten. Dazu gehören Literatur- und Internetrecherche, Nachfragen bei Institutionen und Firmen der Region, Gespräche mit Eltern und natürlich Diskussionen in der Gruppe oder Klasse. Die Einheit ist fächerübergreifend angelegt. Sie eignet sich für Projekttage, kann aber genauso gut an den laufenden Fachunterricht angebunden werden.

Ablauf

Einer Einführung in die Thematik folgen Vorschläge für den Unterrichtsablauf einschließlich besonderer Hinweise. Materialempfehlungen listen auf, welche Arbeitsblätter dazu gehören und welche zusätzlichen Materialien den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen sollten. Enthalten sind auch Tipps für partizipatives Lernen, dabei sollen ausdrücklich auch Eltern und Vereine einbezogen werden. Dem Textteil zugeordnet sind auch die Lösungen zu den Aufgaben auf den Arbeitsblättern. Sie sind so aufbereitet, dass auch diese Seiten an die Schülerinnen und Schüler zur Selbstkontrolle ausgegeben werden können.

  • Verlaufsvorschlag
    Den Schwerpunkt der Unterrichtseinheit bilden die Arbeitsblätter mit zugehörigen Arbeitsaufträgen für die Schülerinnen und Schüler.
Arbeitsmaterial

Vermittelte Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • lernen, verantwortungsbewusst mit Natur und Umwelt umzugehen.
  • ihre Umgebung bewusster wahrnehmen.
  • die Schreibweise verschiedener Tier- und Pflanzennamen kennen lernen.
  • Inhalte aus einem Text wiedergeben.
  • Absprachen mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern treffen.

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