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Typically British?! Eine differenzierte Auseinandersetzung mit Kulturen und Lebensarten des…

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erwerben die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen im Bereich der Landeskunde und interkulturellen Kompetenz. Sie setzen sich mit typisch britischen Gewohnheiten, Lebensarten oder Persönlichkeiten auseinander. Im Laufe der Unterrichtseinheit wird zwischen britischen und englischen, walisischen, nordirischen und schottischen Gepflogenheiten und kulturellen Besonderheiten differenziert. Englisch als meistgesprochene Sprache der Welt begegnet den Schülerinnen und Schülern in vielen Ländern und Kontexten. In dieser kompakten Unterrichtseinheit lernt die Klasse, dass die Sammelbegriffe "englisch" oder "England" auch hinsichtlich der Kultur nicht stellvertretend für das gesamte britische Königreich stehen, sondern sich die einzelnen Regionen in Bezug auf ihre kulturellen Merkmale voneinander unterscheiden und differenziert betrachtet werden müssen. Die Schwerpunkte der Einheit bilden die intensive Auseinandersetzung mit typisch britischen Gewohnheiten sowie die anschließende Differenzierung zwischen der englischen, nordirischen, walisischen und schottischen Kultur und Lebensart. Gleichzeitig werden Traditionen genannt, welche in allen Teilen des Landes einen Stellenwert haben (zum Beispiel der Fünf-Uhr-Tee). Die Zielsetzung der Unterrichtsstunde besteht im Erwerb von Kompetenzen im Bereich der Landeskunde. Bei der Bearbeitung der Arbeitsblätter eignen sich die Lernenden zudem sprachliche Kompetenzen an, indem sie die themenspezifischen Begriffe in ihr Vokabular aufnehmen. Das Thema ist in verschiedener Hinsicht für den Unterricht relevant. Im Alltag und auch in den Englischstunden wird die geografische Bezeichnung "England" oft als Synonym für Großbritannien verwendet. Gerade in den jüngeren Klassenstufen ist den Schulpflichtigen die Notwendigkeit einer Differenzierung kaum bewusst. England ist lediglich eine Teilregion Großbritanniens. Deshalb lässt sich das Adjektiv "englisch" nicht als Begriff mit einer flächendeckenden Gültigkeit hinsichtlich Traditionen und Gepflogenheiten verwenden. Die Schülerinnen und Schüler " reisen " durch verschiedene Teile Großbritanniens. Zu den Vorkenntnissen gehört ein Verständnis von inhaltlichen Zusammenhängen und spezifischen Vokabeln. Hinzu kommen grundlegende Kenntnisse über die britische Lebensart. Beide Kompetenzbereiche werden in der Unterrichtsstunde um neue fachliche und sprachliche Erkenntnisse erweitert. Die Einstiegsfrage aktiviert die Schülerschaft zu einer spontanen Auseinandersetzung mit dem Thema im Bereich Landeskunde. Diese Unterrichtseinheit erfolgt unvorbereitet. Mit der Frage "What is typically British?" wird den Klassenmitgliedern eine Aufgabe gestellt, die sie in einem kurzen Zeitraum bearbeiten sollen. Im Rahmen der Vorbereitung werden die Arbeitsblätter ausgedruckt und technische Geräte (z. B. Whiteboard) auf ihre einwandfreie Funktionsfähigkeit überprüft. Beide Tätigkeiten fallen in den Zuständigkeitsbereich der Lehrkraft. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen neben einem themenspezifischen Sprachverständnis die Unterschiede, Gemeinsamkeiten oder auch regionalen Besonderheiten von typisch britischen Gewohnheiten kennen. verbessern ihre Kompetenzen im Bereich der Landeskunde. erweitern ihr Vokabular um neue englische Begriffe, die in einem thematischen Zusammenhang zur Unterrichtseinheit stehen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden mit der Arbeit am Whiteboard vertraut gemacht und üben den korrekten Umgang damit. nutzen unterschiedliche Medien für die jeweilige Aufgabe. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bauen durch die Arbeit in verschiedenen Sozialformen ihre Teamfähigkeit aus. verbessern ihre Fähigkeit zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Muerte en Valencia

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit wurde von Studierenden der Universitäten Bochum und Paderborn im Rahmen eines virtuellen Seminars erstellt. Das Beispiel für die Literaturarbeit im Fremdsprachenunterricht verknüpft Rezeption, Kommunikation und Textproduktion. Der ausgewählte Kriminalroman "Muerte en Valencia" eignet sich dafür, das selbstständige und über den Unterricht hinausgehende Lesen fremdsprachiger Literatur, sowie die Kommunikation in der Fremdsprache zu fördern. Zudem wird der Blick geschärft für Besonderheiten des Ziellandes - hinsichtlich seiner Literatur und Landeskunde. Das in dieser Einheit verfolgte Unterrichtskonzept bietet sich für die inhaltliche Arbeit mit einer Partnerklasse an. Die Lektürearbeit mit "Muerte en Valencia" soll zunächst das kreative und autonome Schreiben der Schülerinnen und Schüler unterstützen. Durch das anschließende Schreiben eines mögliches Endes der Kriminalgeschichte (im Wechsel per E-Mail mit einer spanischen Partnerklasse) und den Austausch an landeskundlichen Informationen wird eine hohe Eigenständigkeit im Arbeiten möglich. Durch den direkten kulturellen Austausch mit der spanischen Partnerschule werden die Motivation und nebenbei auch die Kompetenz im Umgang mit neuen Medien gesteigert. Didaktisch-methodische Anmerkungen Nach grundsätzlichen Gedanken zu Didaktik und Methodik werden die Phasen der Einheit näher betrachtet. Ablauf des E-Mail-Projekts "Muerte en Valencia" Gönnen Sie sich ausreichend Vorbereitungszeit, dann läuft die Einheit fast von selbst. Inhalt der Lektüre Inhalt "Muerte en Valencia" "Muerte en Valencia" wurde von Loreto de Miguel und Alba Santos geschrieben und ist ist in der Reihe "Otro caso del detective Pepe Rey" im Verlag Edelsa erschienen. Inhaltliche Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen in einem weitgehend autonomen Lernprozess die Kriminalgeschichte "Muerte en Valencia" bis zu einem bestimmten Abschnitt bewältigen. den Inhalt der novela erarbeiten. ihre Kompetenz in Textverständnis und -produktion erweitern. ihre landeskundlichen Kenntnisse über Spanien erweitern. Methodische Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen E-Mails als alltägliche Kommunikationsform begreifen. E-Mails in spanischer Sprache verstehen und beantworten können. landeskundliche Informationen über Deutschland/Spanien erfragen/im Internet recherchieren und weitergeben können. Pepe Rey, eigentlich Anwalt, arbeitet als Privatdetektiv in Madrid. Die Bekanntschaft eines Wochenendes, Belén, in die sich der Single verliebt, lädt ihn nach Valencia ein, ihren Heimatort. Sie arbeitet dort als Philosophielehrerin und leitet eine Theatergruppe. In Valencia besuchen sie zusammen mit Beléns Freunden die fiesta "La Nit del Foc". Hier fällt Belén ein Mann in die Arme, von dem sie feststellen, dass er tot ist. Er wurde erstochen. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um Alberto Vicent, ein Mitglied aus Beléns Theatergruppe handelt. Pepe Rey verlängert seinen Urlaub und bleibt in Valencia, um den Mord aufzuklären. Die Spur führt in die homosexuellen Szene nach Carlet. Bei ihren Nachforschungen stoßen die beiden auf den Orangenmogul Manuel Torres, mit dem der Tote eine Affäre hatte. Vicent wollte mit dem Familienvater zusammenleben und drohte ihm, die Affäre publik zu machen, wenn er sich nicht zu ihm bekennen würde. Daraufhin brachte Torres ihn um. Auch Pepe und Belén sind durch diese Erkenntnis in Gefahr, umgebracht zu werden, als sie Manuel Torres mit ihrem Verdacht konfrontieren. Dieses kann jedoch durch das Eingreifen der Polizei verhindert werden und es kommt zu einem Happy End - Torres wird verhaftet und Pepe und Belén kommen sich näher. Loreto de Miguel y Alba Santos, Muerte en Valencia. Otro caso del detective Pepe Rey. Rogar: Edelsa 1999 (5) . ISBN: 84-7711-017-4 Literatur und Kommunikation Der ausgewählte Kriminalroman "Muerte en Valencia" eignet sich dafür, das selbstständige und über den Unterricht hinausgehende Lesen fremdsprachiger Literatur, sowie die Kommunikation in der Fremdsprache zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler werden durch das offene Ende der Kriminalgeschichte zur kreativen Arbeit am Text angeregt. Des Weiteren wird die Präsentationsfähigkeit, wie auch der Zugang zu den virtuellen Medien der Schülerinnen und Schüler weiter ausgebaut. Die E-Mail dient hierbei als ein geeignetes Medium, um die Kommunikation in der Fremdsprache in den Unterricht zu integrieren. Arbeit am Computer Die Arbeit am Computer ermöglicht eine flexible Textgestaltung und eine schnelle Korrektur; nebenbei wird auch die Kompetenz im Umgang mit neuen Medien vertieft. Ein Rechtschreibprogramm in Spanisch oder der Gebrauch von Wörterbüchern kann außerdem Hemmungen abbauen, die gerade beim Schreiben auftreten können. Partnerschule in Spanien Durch das Zusammenwirken mit einer Partnerschule in Spanien wird die Motivation zur Teilnahme am Unterricht gesteigert. Für Schülerinnen und Schüler, die eher wenig an Literatur interessiert sind, stellt das Lesen des Romans selbst, wie auch das Lesen in der Fremdsprache Probleme dar, die möglicherweise durch die Arbeit mit den neuen Medien verringert werden können. Der Austausch mit der Partnerschule kann hier motivierend und helfend eingesetzt werden. Lektürearbeit Mithilfe einer MindMap zum Thema "muerte" beziehungsweise dem Brainstorming zum Thema "Valencia" wird in den ersten beiden Unterrichtsstunden ermöglicht, die unterschiedlichsten Begriffe relativ unsortiert an die Tafel zu schreiben. Auf diese Weise erhalten sie die Chance, sich intensiv am Unterricht zu beteiligen und die Motivation zu den Lehrinhalt zu steigern. Außerdem wird durch die MindMap beigesteuert, dass beim ersten Lesevorgang bereits ein Großteil des Textes verstanden wird, da die Schülerinnen und Schüler sich besser auf den Ablauf der geschilderten Szene konzentrieren können. Nach dem Lesen der ersten Seiten ist es wichtig, dass die Lehrpweson die ersten unbekannten Vokabeln erklärt und eine erste Zusammenfassung liefert. Anhand dieser ergibt sich eine erste Orientierung, der Beginn des Buches wird verständlicher. Binnendifferenzierung In den folgenden zwei Stunden ist der Inhalt des Romans bis zum Mord vorausgesetzt. Die Sicherung und Überprüfung des erarbeiteten Textes und Vokabulars geschieht mithilfe eines Arbeitsblatts. Es werden Gruppen aus jeweils stärkeren und schwächeren Schülerinnen und Schüler gebildet, damit die schwächeren im Teamwork unterstützt werden können, indem die stärkeren auftretende Verständnisfragen beantworten. Technisches und Regeln Die fünfte und sechste Unterrichtsstunde dient als Vorbereitung zum E-Mail-Projekt, um den Umgang mit dem E-Mail-Account und dessen Funktionen zu erläutern. Der Umgang mit virtuellen Medien stellt möglicherweise für viele Schülerinnen und Schüler ein fremdes Terrain dar. Es muss ein erster Zugang zum Computer geschaffen werden, um die Arbeit mit der Partnerschule erfolgreich zu bewältigen. Die Regeln zum E-Mail-Austausch sollen dabei etwa auf Kollagen für alle Kursteilnehmer sichtbar festgehalten werden für den Fall, dass Fragen entstehen. Erste E-Mails In den folgenden Doppelstunden (7./8.) stellen sich die beteiligten Schülerinnen und Schüler über E-Mail vor. Die einzelnen E-Mails über den weiteren Verlauf der Kriminalgeschichte in der 9. bis zur 16. Unterrichtsstunde erfolgen abwechselnd in Muttersprache und in Fremdsprache. Auf diese Weise können die bereits erworbene Sprachkenntnisse wieder aufgefrischt und erweitert werden und das, was gerade im Spanischunterricht gelernt wird, kann praktisch angewendet werden. Interkulturelle Begegnungen In der 17. und 18. Unterrichtseinheit wird auf bereits erstellte Materialien zurückgegriffen (Fragekatalog über Landeskunde von Valencia in der 3./4. Stunde), die durch den Austausch mit der Partnerklasse erweitert werden. So wird eine weitere Thematik zum Ende der Unterrichtseinheit einbezogen. Die Unterrichtseinheit hat erst den Zugang zu den Kenntnissen und Erfahrungen des jeweiligen Partners in Bezug auf sein Land und seine Kultur ermöglicht. Die Ergebnisse werden in den folgenden Stunden vertieft. Abschließend ist eine unterschiedliche Gestaltung der Präsentation der Ergebnisse über den Ausgang der Lektüre, wie auch über die Landeskunde der Partnerstadt möglich. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Die Lehrperson sollte einen bis zwei Monate Vorbereitungszeit zur Verfügung haben. Während dieser Zeit stehen folgende Aufgaben an: Finden einer Partnerklasse in Valencia, die auch Deutsch als Unterrichtsfach hat. (Tipp: eTwinning vermittelt europäische Schulpartnerschaften) Austausch über das Projekt mit der spanischen Lehrkraft. Die Lektüre besorgen und bereithalten. Erstellen von E-Mail-Accounts für die Gruppen und Vorbereiten einer Lehrplattform. Nach Möglichkeit eine Digitalkamera besorgen. Für die Umsetzung des Projekts sollte nach Möglichkeit eine Doppelstunde pro Woche zur Verfügung stehen. 1./2. Unterrichtsstunde - Einstieg in die Textarbeit Das Projekt wird vorgestellt. Als Einstieg könnte mit den Schülerinnen und Schülern eine MindMap zum Thema "muerte" erstellt werden, um sie auf das Thema der Lektüre vorzubereiten. Dann erhalten die Schülerinnen und Schüler die Lektüre. Abhängig davon, wie die Klasse mit dem Thema zurecht kommt: Ohne in die Lektüre zu schauen, sondern nur Anhand der Überschrift kann die Lehrkraft mit den Schülerinnen und Schülern ein Brainstorming zum Thema Valencia machen. Anschließend sollte mit dem Lesen der ersten Seiten begonnen werden, und die bis dato entstandenen Vokabelfragen sollten geklärt werden. Zum Abschluss der Stunde wird der gelesene Abschnitt zusammengefasst, und als Hausaufgabe wird der Rest der Lektüre gelesen. Hierbei sollten die Schülerinnen und Schüler ihnen unbekannte Vokabeln herausschreiben. 3./4. Unterrichtstunde - Vokabelklärung Am Anfang der Stunde bespricht die Lehrkraft mit den Schülerinnen und Schülern den gelesenen Text im Plenum und klärt zusammen mit ihnen alle unbekannten Vokabeln. Im Anschluss werden Arbeitsblätter mit Fragen zur Lektüre verteilt, um zu kontrollieren ob das Buch gelesen wurde. Aufteilung in Gruppen Danach werden die Arbeitsblätter im Plenum besprochen und die Schülerinnen und Schüler werden in Gruppen zu jeweils vier bis fünf Mitgliedern aufgeteilt. Diese Aufteilung soll den Sinn haben, dass stärkere und schwächere Lernende zusammen in Gruppen arbeiten, so dass die Schwächeren von den Stärkeren ein wenig unterstützt werden. In diesen Gruppen erstellen die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Fragenkatalog mit Fragen zu einem bestimmten landeskundlichen Thema zu Valencia (z.B. "la cocina valenciana", "las naranjas valencianas", "la ciudad de Valencia", etc.), die während des Lesens entstanden sind. 5./6. Unterrichtsstunde - Start der Gruppenarbeit In dieser Phase sollte das "Verhalten" beim E-Mail-Schreiben besprochen werden. "Was darf ich in einer E-Mail erfragen und welche Themen sollte ich tunlichst vermeiden?", denn durch das Ansprechen mancher brisanter Themen können schnell Missverständnisse auftreten (etwa brisante Fragen zur Franco-Ära). Um diesen Teil zu Erarbeiten, arbeiten die Schülerinnen und Schüler in den bereits bestehenden Gruppen am Rechner. Hierzu eignet sich die Webseite von Reinhard Donath (www.englisch.schule.de/reinhard.htm) sehr gut, da sie sich eingehend mit dem E-Mail-Verkehr an Schulen beschäftigt hat, allerdings eher an Englischsprachigen. Regeln für die E-Mail-Arbeit Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe, Regeln zum Schreiben von ihren E-Mails herauszuarbeiten und diese auf Collagen zu schreiben. Diese Kollagen werden im Anschluss in der Klasse aufgehängt, damit sie für alle Schülerinnen und Schüler während der ganzen Phase sichtbar sind. Anschließend erklärt die Lehrkraft die Arbeit mit dem E-Mail-Account und das komplette Projekt. Diese Erklärung kann unter Umständen auf deutsch erfolgen, damit alle den Erläuterungen problemlos folgen können. Danach erstellen die Schülerinnen und Schüler in dem E-Mail-Programm einen kurzen Kommentar dazu, wie ihnen die Lektüre gefallen hat, und senden diese an alle anderen Gruppen und die Lehrkraft. 7./8. Unterrichtsstunde - Kontakt zur Partnerklasse In dieser Doppelstunde beginnen die Schülerinnen und Schüler mit der ersten Kontaktaufnahme zu ihrer Partnerklasse in Spanien. Sie stellen ihre Gruppe vor, sowie Schule und Stadt, allerdings nur in kurzen Beiträgen und nicht in "Romanen". Wenn beide Schulen zugleich Zeit hätten, könnte dies auch durch einen Chat auf der Plattform erfolgen (dies ist aber nicht sehr wahrscheinlich). 9. bis 16. Unterrichtsstunde - Start des Schreibprojekts Die Schülerinnen und Schüler beginnen mit dem Krimi-Projekt. Zuerst beginnen die deutschen Lernenden mit einer Fortsetzung des Krimis auf Deutsch (maximal ½ A4-Seite pro Gruppe), und die spanischen Schülerinnen und Schüler schreiben diesen Teil auf Deutsch weiter. Im Folgenden antworten die deutschen Gruppen auf Spanisch und auch die Spanier schreiben in ihrer Muttersprache, so dass immer ein Wechsel von Muttersprache und Fremdsprache zustande kommt. Ziel ist es, dass jede einzelne Gruppe, sowohl in Deutschland als auch in Spanien, mindestens vier Antworten ( also mindestens eine Antwort von beiden Seiten pro Woche) produziert und so die Geschichte beendet. Rücksprache mit der Lehrperson Während des Projekts ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler zwischendurch immer Rücksprache mit der Lehrperson halten. So soll vermieden werden, dass manche Gruppen "nur da sitzen und nichts tun" - einmal, weil sie vielleicht keine Lust haben und andererseits, weil sie vielleicht mit dem Stoff unter- oder überfordert sind. Durch diese Rücksprache können mögliche Probleme diskutiert werden, die in der Gruppe oder auch mit der spanischen Gruppe entstanden sind. Im Allgemeinen ist der oder die Lehrende sonst eher außen vor, fungiert als Berater oder auch als "lebendes Wörterbuch". Zwischenstand erfragen Es ist sinnvoll, nach zwei Wochen schon mal erste Zwischenergebnisse der Geschichte zu präsentieren, damit die Lehrkraft sieht, wie das Projekt voran geht und wie die Schülerinnen und Schüler mit der Aufgabe umgehen. 17./18. Unterrichtsstunde - Recherche landeskundlicher Fakten Nach dem Abschluss der Geschichte erfragen die Gruppen von den spanischen Gruppen landeskundliche und regionstypische Informationen zu Valencia. Als Grundlage hierzu dient der am Anfang bereits erstellte Fragenkatalog. Im Austausch geben die deutschen Schülerinnen und Schüler Informationen zu der eigenen Stadt und landestypischen Begebenheiten weiter an die spanischen Lernenden. 19./20. Unterrichtstunde - Zusammentragen der landeskundlichen Informationen In dieser Doppelstunde bearbeiten die Schülerinnen und Schüler die landeskundlichen Informationen, die sie zu ihrem Thema erhalten haben, und arbeiten diese bei Bedarf anhand von Internetrecherche nach. Diese Informationen können in eine Webseite eingetragen werden oder auch auf Kollagen gebracht werden. Fotos wären hierbei auch sehr hilfreich. 21./22. Unterrichtstunde Nachdem die Geschichte abgeschlossen ist und hoffentlich auch ein Ende gefunden hat, kann zur Präsentation der Ergebnisse nach verschiedenen Methoden vorgegangen werden: Print-Dokumentation Erstellen eines Readers mit allen Gruppengeschichten und dem landeskundlichen Teil Online-Dokumentation Erstellen einer gemeinsamen Webseite, auf der alle Geschichten präsentiert werden sowie der landeskundliche Teil vorgestellt wird Abschlussveranstaltung Eine landeskundliche Ausstellung in der Schule mit großen Collagen, so dass auch andere Schülerinnen und Schüler, Lehrerkräfte und auch Eltern die Möglichkeit haben, diese zu betrachten, da vielleicht nicht jeder einen Internetanschluss hat. Um diese Ausstellung noch landestypischer zu gestalten, könnten die Schülerinnen und Schüler, die sich mit dem Thema "cocina" beschäftigt haben, etwa eine Paella Valenciana kochen oder einige Tapas vorbereiten.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

Frankreich entdecken: un rallye numérique à Strasbourg

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Un rallye numérique à Strasbourg" recherchieren die Lernenden eigenständig landeskundliches Wissen über die französische Stadt Straßburg. Eine Internet-Rallye fördert die Lesekompetenz in der Fremdsprache sowie die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler.In dieser Unterrichtseinheit zur französischen Stadt Straßburg erwerben die Schülerinnen und Schüler landeskundliches Wissen und schulen gleichzeitig die Lesekompetenz sowie die Medienkompetenz , indem sie die Internetseite des "Office de Tourisme de Strasbourg et sa Région" gezielt nach Informationen durchsuchen. Eingesetzt werden kann die Unterrichtseinheit bereits Ende des ersten Lernjahrs. Im Rahmen der Internet-Rallye erweitern die Lernenden darüber hinaus ihre Problemlösekompetenz, indem sie vergegenwärtigen, dass sie Texte nicht vollständig verstehen müssen, um ihnen Informationen entnehmen zu können. Nach der ersten Begegnung mit der fremdsprachigen Website auf dem Beamer oder Smartboard im Plenum nähern sich die Lernenden schrittweise zunächst der Sprache, dann den Inhalten an. Die Internet-Recherche wird durch gelenkte Aufgabenstellungen begleitet, die die sprachliche wie inhaltliche Orientierung nochmals erleichtern. Zum Abschluss bereitet eine Sprachmittlungsaufgabe die Lernenden auf einen Besuch in Frankreich vor. So sind sie bestens für einen Besuch in Straßburg oder einer anderen französischsprachigen Stadt gerüstet! Wie wäre es beispielsweise mit einer Klassenfahrt nach Paris oder einer Unterrichtsreise in den Senegal ? Wenn Sie sich für das englischsprachige Ausland interessieren, könnte Ihnen und Ihren Lernenden vielleicht ein Trip nach London gefallen! Das Thema "Un rallye numérique à Strasbourg" im Französisch-Unterricht Unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze gelegen ist Straßburg eine Stadt, die sich für eine Exkursion oder Klassenfahrt im Rahmen des Französisch-Unterrichts anbietet. Durch Begegnungen mit der Zielsprache im echten Leben, wie bei einem Ausflug, wird die interkulturelle Kompetenz der Lernenden in hohem Maße geschult. Die Unterrichtseinheit "Un rallye à Strasbourg" kann als Vorbereitung auf eine schülerzentrierte Exkursion in die französische Stadt dienen. Eine Reise nach Frankreich ist im schulischen Rahmen jedoch nicht immer möglich. Diese virtuelle Reise in das Land der Zielsprache bietet sich daher an, um sich zumindest digital damit auseinanderzusetzen. Didaktisch-methodische Analyse Die Landeskunde ist ein wichtiger Teil des Französisch-Unterrichts. Da eine Sprache nicht nur um ihrer selbst Willen gelernt wird, sondern auch, um Zugang zum zielsprachlichen Land zu erhalten, ist es wichtig, sich mit diesem vorab auseinanderzusetzen. Die Recherche auf der Website der Stadt Straßburg stellt einen authentischen Lese- und Kommunikationsanlass dar und weckt dabei das Interesse der Lernenden für die französische Stadt. Spielerisch werden sie mit der Rallye auf interkulturelle Begegnungssituationen vorbereitet. So üben sich die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit darin, gezielt Informationen in der Fremdsprache zu suchen, auch wenn sie nicht jedes Wort verstehen. Neben dem praktischen Nutzen des selektiven Lesens werden die Lernenden so auch besonders ermutigt: Sie erkennen, dass es ihnen möglich ist, sich auf einer französischen Website zurechtzufinden. Im Rahmen der Internet-Rallye wird besonders das selektive Leseverständnis geschult. Eine Schwierigkeit beim Erstellen geeigneter Materialien besteht darin, das passende Anspruchsniveau der Schülerinnen und Schüler zu treffen. Dabei können differenzierende Arbeitsaufträge im Sinne der individuellen Förderung helfen. Die stärkere Betonung rezeptiver Kompetenzen trägt dem noch eingeschränkten Vermögen der Schülerinnen und Schüler zur Fähigkeit themenbezogener Textproduktion Rechnung, gewährleistet hingegen gleichzeitig eine Inhaltsorientierung bei der Arbeit mit der Internetseite. Die Suchaufträge sind so formuliert, dass Antworten auf die Fragen möglichst einfach formuliert werden können und gegebenenfalls auch Textteile von der Internetseite zur Beantwortung herangezogen werden können. Die sehr gelenkte Arbeit mit der Internetseite steht nicht im Widerspruch mit der Forderung nach anspruchsvollen Aufgaben: Die Lernenden müssen sehr genau die Internetseiten durchforschen, um die gesuchten Informationen zu finden. Darüber hinaus übt der Rätselcharakter insbesondere auf jüngere Lernende einen hohen Reiz aus. Die abschließende Sprachmittlungsaufgabe fordert von Schülerinnen und Schülern, sich in eine französischsprachige Alltagsituation hineinzuversetzen, wie sie ihnen beispielsweise im Urlaub begegnen kann. Sie müssen nicht nur in die Zielsprache übersetzen, sondern auch Französisches ins Deutsche sinngemäß übermitteln. So werden sie auf reale Alltagskommunikation in der Zielsprache vorbereitet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Lese- und Recherchekompetenz. bauen ihre Fähigkeit zum selektiven (suchenden) Lesen authentischer Texte aus. beantworten Fragen zum Text (in schriftlicher Form) stichwortartig auf Französisch. üben sich in der Sprachmittlung zwischen Fremd- und Muttersprache. vertiefen ihre landeskundlichen Kenntnisse über Straßburg. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler versprachlichen ihre stichwortartigen Notizen in Kurzvorträgen. recherchieren weitgehend selbstständig im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zusammen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Willkommensklasse für Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine: Landeskunde – ein erster Blick auf…

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zielt darauf ab, geflüchteten Jugendlichen aus der Ukraine in Willkommensklassen an weiterführenden Schulen erste landeskundliche Einblicke in das Aufnahmeland Deutschland zu bieten – von geographischen Fakten und landschaftlichen Eindrücken über Wetter und Klima bis hin zu kulturellen Aspekten. Durch die Beschäftigung mit Sachthemen entstehen wertvolle Gesprächsanlässe, die zur Erweiterung des Wortschatzes, des Lese- und Hörverstehens sowie des Ausdrucksvermögens beitragen.Bildliche Impulse spielen bei dieser Einheit eine entscheidende Rolle. Sie sind verknüpft mit kurzen, einfachen Textpassagen sowie kompakten Aufgabenstellungen. Zentrale Wörter und Textbausteine sind ins Ukrainische sowie auch ins Russische übersetzt , sodass die Schülerinnen und Schüler je nach ihrer Muttersprache eine direkte Übersetzungshilfe erhalten. Diese steht in Klammern direkt hinter der entsprechenden deutschen Formulierung. In Verbindung mit visuellen Eindrücken sind die deutschen Wörter besonders gut lernbar. Auf der inhaltlichen Ebene bieten die eingeplanten Themen dieser Unterrichtseinheit natürlich nur punktuelle und tendenziell grobe Einblicke in die deutsche Landeskunde. Es geht um erste Eindrücke von einem Land, das den meisten ukrainischen Jugendlichen wahrscheinlich noch ziemlich fremd ist. An das hier erarbeitete Basiswissen können sie später – auf einem fortgeschrittenen Sprachniveau – zur Vertiefung anknüpfen. Für den Erwerb der deutschen Sprache leistet die vorliegende Einheit eine wichtige Unterstützung des reinen Sprachunterrichts. Die Verbindung mit inhaltlichen Schwerpunkten lässt die Sprachvermittlung dabei weniger "trocken" wirken und lockert den Schulalltag in einer Willkommensklasse somit erheblich auf. Selbst wenn der inhaltliche und sprachliche Lernzuwachs am Ende der Unterrichtseinheit bescheiden erscheinen mag: Es handelt sich um die berühmten "ersten Schritte", mit denen jeder lange Weg beginnt.Bei den Materialien dieser Unterrichtseinheit sind Bildelemente von zentraler Bedeutung . Sie sind kombiniert mit kurzen deutschen Texten mit einfachem Satzbau und Übersetzungshilfen ins Ukrainische und Russische , welche die Lernenden auch in den kompakt formulierten Aufgabenstellungen finden. Die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler – die sich gegenseitig kaum kennen, eine unterschiedliche Lernmotivation mitbringen und vor allem in verschiedener Weise mit ihrer persönlichen Belastungssituation umgehen – erfordert ein Höchstmaß an Binnendifferenzierung . Gegebenenfalls bietet es sich, weitere Vokabelhilfen an die Hand zu geben, um verschiedenen Sprachniveaustufen gerecht zu werden. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler daher individuell entscheiden, ob sie die Aufgaben einzeln beziehungsweise in Paararbeit oder in kleinen Gruppen bearbeiten. Gehen Sie während der Arbeitszeit durch die Klasse und verschaffen Sie sich einen Eindruck vom Zeit-bedarf der Lernenden, sodass Sie die auswertende Besprechung zu einem realistischen Zeitpunkt beginnen können. Es empfiehlt sich, den Schülerinnen und Schülern während der Aufgabenbearbeitung die Nutzung ihrer Smartphones als weitere Übersetzungshilfe zu gestatten. Dies gilt bei Bedarf auch für die Auswertungsphase. Achten Sie auf eine intensive Besprechung der Aufgaben . Trainieren Sie dabei die Aussprache der Schülerinnen und Schüler, notieren Sie Schlüsselwörter an der Tafel und sparen Sie nicht mit motivierendem Lob . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten grundlegende Einblicke in folgende landeskundliche Themenbereiche: Wesentliche geographische Aspekte Deutschlands Landschaftsformen Wetter und Klima Sehenswürdigkeiten Traditionen und Feiertage Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten (bei Bedarf) in kooperativen Sozialformen. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum. Sprachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren deutschen Wortschatz. trainieren ihre Lesekompetenz. optimieren ihre Aussprache.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Au restaurant: Leseverstehen mit interaktiven Übungen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit dieser Einheit zum Thema "Au restaurant français" werden Alltagssprache sowie landeskundliche Kompetenzen aufgefrischt und erweitert. Einer bilderreichen Vorentlastung mit nützlichem Wortschatz zum Restaurantbesuch in Frankreich schließen sich ein Leseverstehen, interaktive Übungen und letztlich eine Internetrecherche mit handlungsorientierter Präsentation der Recherche-Ergebnisse an. Die vorliegende Einheit zum Thema "au restaurant français" integriert und fördert in der Praxis alle vier Sprachkompetenzen: Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen. Die Auseinandersetzung mit dem Dialog zwischen einem/einer gastfreundlichen französischen Kellner/in und seinen/ihren muttersprachlich deutschsprachigen Gästen gilt hier als Anlass, einen wesentlichen Aspekt der Alltagsprache zu lernen und zu lehren, nämlich das Gespräch im Restaurant. Die Schülerinnen und Schüler lernen mithilfe des Textes und der interaktiven Übungen dieser Einheit höfliche, aber auch berufliche Ausdrucksformen im Restaurant und eignen sich zugleich spielerisch landeskundliche Elemente aus La Rochelle und Umgebung an. Eine Internetrecherche und eine handlungsorientierte Präsentationsform schließen die Unterrichtseinheit. In diesem Leseauftrag besucht eine deutsche Familie die Francofolies in Frankreich, ein Musikfest, das jährlich in La Rochelle stattfindet. Zu diesem Anlass besucht sie ein Restaurant in der Stadtmitte. Dort werden Vor-, Haupt- und Nachspeise sowie Getränke bestellt. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene französische Spezialitäten kennen. Es herrscht eine angenehme Atmosphäre zwischen dem Kellner und seinen Gästen. Bei diesem Unterrichtsvorschlag handelt es sich um eine interkulturelle Unterrichtseinheit und um ihr Streben nach Förderung der interkulturellen Kompetenzen und Kommunikation. Der Lesetext mit drei verschiedenen Arbeitsblättern sowie drei interaktiven Übungen gibt Anlass zu variablen lernerzentrierten Aktivitäten. Der Vorentlastung des Lesetextes, in welchem die Lernenden Bilder mit Begriffen des Textes zusammenführen, folgt die Textarbeit durch ein aktives Vor- oder Stilllesen, währenddessen die Lernenden die neuen Vokabeln im Text markieren. Zusätzlich steht ihnen ein Glossar mit weiteren Erläuterungen anderer eventuell schwieriger Wörter zur Verfügung; im Sinne der Binnendifferenzierung kann lernschwächeren Schülerinnen und Schülern dieses Glossar direkt ausgehändigt werden. Zur Textarbeit gesellen sich drei interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen: ein Lückentext zur Anwendung des neu gelernten Wortschatzes aus dem Text, eine "richtig-oder-falsch"-Übung und eine Zuordnungsübung zum Textverständnis. Als letzte Phase der Unterrichtseinheit folgt eine Aufgabe zur Anwendung, Kontrolle und Festigung, aber auch zur Erweiterung der neuen Struktur. Hier geht es für die Schülerinnen und Schüler darum, anhand von vorgegebenen Internetadressen über die reiche und vielfältige französische Gastronomie zu recherchieren und Menükarten zu erstellen, welche sie während der spielerischen Präsentation ihrer Suchergebnisse in den jeweiligen "Restaurant-Stationen" verwenden. Besonders die Sprechkompetenz wird in dieser Phase fokussiert. Nach Bildung von Kleingruppen erhalten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, über die französische Küche mithilfe der angegeben Links per Gruppenarbeit zu recherchieren und anschließend Menükarten für ein Restaurant zu erstellen. Die Präsentation findet in Stationen in statt, denn jede Station repräsentiert ein Restaurant. Die Lernenden erfinden einen Namen für ihr Restaurant, zum Beispiel "Le boncoin" oder "Paradis" oder auch "Les délices" und so weiter. Jede Gruppe wählt sich einen Präsentator oder eine Präsentatorin, die/der den Kellner/die Kellnerin spielt, während die anderen Gruppenmitglieder die Gäste sind und andere Stationen (Restaurants) anderer Gruppen besuchen. Der Präsentator spielt dabei den Kellner, der die Gäste empfängt und ihnen das Menü erklärt. So entsteht eine reale Interaktion zwischen Kellner/in und Besuchenden. Die Lehrkraft kann, wo notwendig, moderieren und unterstützen. Mit ihren variierenden Materialien und den Anwendungsmöglichkeiten vielfältiger Medien kann die Einheit intensiv in verschiedenen Sozialformen behandelt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können ihre Lese- und Sprechkompetenzen erfrischen und erweitern. bauen Kompetenzen in der Alltagssprache und Landeskunde auf. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Tablet, den Computer oder das Smartphone für die interaktive Übungen. recherchieren zielgerichtet im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig. arbeiten kooperativ.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

South Africa: getting to know the country

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit "South Africa" ist als Einstieg in die Landeskunde konzipiert, wobei die Schülerinnen und Schüler mehr über die Sprache, das Land und die Besonderheiten von Südafrika erfahren. Es geht in der Einheit um eine Erstbegegnung, wie sie auch ein Tourist in Südafrika hätte. Die Unterrichtseinheit beinhaltet die Fertigkeiten viewing/listening, mediation, speaking und Internet Research. Südafrika ist ein Land voller Gegensätze und unglaublicher Schönheit. Denkt man an Südafrika, so kommen schnell Begriffe wie Safari, Nationalparks, Johannesburg, Nelson Mandela und Fußballweltmeisterschaft , aber auch Kriminalität und Rassenunruhen auf. Diese Unterrichtseinheit greift zentrale landeskundliche Aspekte auf und animiert zu einer ersten Begegnung mit Sprache, Kultur und Geographie Südafrikas. Die PowerPoint-Präsentation führt mit vielen Bildern und verschiedenen Erarbeitungsaufgaben durch die Kennnlernstunde. Vorwissen Die Schülerinnen und Schüler sollten grundsätzlich wissen, wie man Bilder beschreibt . Die Stunde bietet zwar eine kurze Anleitung, dies ersetzt aber keine Einführungsstunde zum Thema Bildbeschreibung. Um den Videoclip zu verstehen, ist es hilfreich, wenn die Schüler im Umgang mit Videoclips nicht völlig unerfahren sind. Didaktische Analyse Anhand unterschiedlicher Arbeitsmaterialien (Bilder, Videoclip, Texte) und unterschiedlicher Arbeitsformen (Stillarbeit, Paararbeit, Gruppenarbeit) nähern sich die Schülerinnen und Schüler Südafrika an. In einem Einstieg erfahren sie, dass Englisch in Südafrika eine von vielen Amtssprachen ist, aber auch einige sprachliche Besonderheiten hat. Anschließend soll ihnen Südafrika mithilfe von Bildern nähergebracht werden. Anhand von Bildern wird das Thema "Bildbeschreibung" aufgegriffen und gefestigt, beziehungsweise geübt. In Form einer Mediation (Deutsch – Englisch) erarbeiten die Lernenden Grundfakten über Südafrika (Geographie, Land und Leute, Klima). In einem gut siebenminütigen Videoclip erleben die Schülerinnen und Schüler Südafrika hautnah und vertiefen ihr bereits erworbenes Wissen. Die Materialien können als Gesamteinheit in der gegebenen Reihenfolge verwendet werden oder aber auch einzeln herausgegriffen werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen typische Vokabeln des südafrikanischen Englisch kennen. festigen und üben Bildbeschreibungen ( speaking ). lernen das Land Südafrika mittels Hörverständnis und Mediation näher kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem deutschen Text Informationen, organisieren diese, halten sie auf Englisch fest und geben diese schließlich auf Englisch wieder. entnehmen einem Videoclip sowohl allgemeine Informationen als auch Detailwissen. recherchieren die Lage verschiedener südafrikanischer Orte im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben sich zusammen mit einer Partnerin oder einem Partner Bilder. erarbeiten in Kleingruppen ein Thema mit vier Unterthemen und präsentieren dieses vor der Klasse.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Native Americans and Aboriginal Australians: Leseverstehen und Wortschatzarbeit

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit trainieren die Lernenden das Leseverstehen und erweitern ihren Wortschatz zu den landeskundlichen Themen "Native Americans" und "Aboriginal Australians".Wohl jede Schülerin und jeder Schüler assoziiert mit dem Begriff "Native Americans" den heutzutage eher negativ belegten Ausdruck "Indianer" oder die Winnetou-Filme nach der literarischen Vorlage von Karl May. Anhand eines Textes über den bekannten Sioux-Häuptling Sitting Bull erfahren die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit sowohl allgemeine Fakten über die Ureinwohner Nordamerikas als auch über Sitting Bull selbst. Da der Text durchaus anspruchsvolles Vokabular verwendet, wird nicht nur der bereits vorhandene Wortschatz aktiviert, sondern auch das Themenvokabular zu Ureinwohnern der ehemaligen britischen Kolonien Nordamerikas und Australiens erweitert.In vielen Lehrwerken für den Englisch-Unterricht werden die USA und Australien sowie hierbei unter anderem der Aspekt der "Native Americans" und der "Aborigines" in der siebten oder achten Jahrgangsstufe behandelt. Aus diesem Grund und auch aus ihrem privaten Umfeld - sei es durch Geschichten, Bücher, oder Filme - sollten viele Schülerinnen und Schüler bereits über ein mehr oder weniger fundiertes Vorwissen zu diesem Thema verfügen. Anhand des vorliegenden Lese-Textes können die Schülerinnen und Schüler ihr bereits vorhandenes Wissen zum Thema reaktivieren und erweitern. Des Weiteren wird neuer Themen-Wortschatz erworben und aktiv angewendet. Durch lautes Vorlesen des zu behandelnden Textes wird die Aussprache der Schülerinnen und Schüler verbessert sowie ihr inhaltliches beziehungsweise landeskundliches Wissen zum Thema "Native Americans" erweitert. Ebenso wird die Kompetenz des Leseverstehens (text comprehension beziehungsweise reading comprehension) ausgebaut und anhand verschiedener Aufgabentypen trainiert. Methodische Schwierigkeiten könnten entstehen, wenn die Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe nicht besonders diszipliniert sind. Dies betrifft besonders die Lese-Phase und die Bearbeitung der Aufgaben. Weniger leistungsstarke Schülerinnen und Schüler könnten ob des durchaus anspruchsvollen Vokabulars im Text bei den ersten Verständnisproblemen unruhig und demotiviert werden. Für leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler könnte es hingegen ein willkommener Anreiz sein, die eigenen Kompetenzen auszutesten. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihren bereits vorhandenen und neu erworbenen Wortschatz zum Thema "Aboriginal Australians" und "Native Americans". reaktivieren, erweitern und vertiefen ihr bereits vorhandenes Wissen zum Thema "Native Americans". trainieren und verbessern durch lautes Vorlesen ihre Aussprache und bauen ihre Kompetenzen im Bereich des Leseverstehens aus. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören unbekannte Klänge beim Einstieg in die Unterrichtsstunde unter Verwendung der im Klassenzimmer vorhandenen Möglichkeit zum Abspielen von Audio-Dateien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Anhören von unbekannten und ungewöhnlichen Klängen und beim Lesen eines Texts sowie beim Bearbeiten unterschiedlicher Aufgaben. arbeiten effektiv und respektvoll mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Landeskunde online: Link-Tipps für den Fremdsprachen-Unterricht

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel liefert Anregungen für die Einbindung von Internetressourcen in den landeskundlichen Fremdsprachen-Unterricht. Hier finden Lehrkräfte Link-Tipps für den Englisch-, Französisch- und Spanisch-Unterricht. In diesem Artikel werden Möglichkeiten vorgestellt, das Internet in den landeskundlichen Fremdsprachen-Unterricht zu integrieren. Daneben werden praktische Link-Tipps zum interkulturellen Lernen und zur Landeskunde vorgestellt. Landeskunde online Das Internet liefert diverse authentische Quellen und Materialien, die den Unterricht bereichern. Diese werden nicht nur von Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern verfasst, sondern liefern auch aktuelle Informationen über politische und landeskundliche Themen. Mit so viel Authentizität und Aktualität kann kein Schulbuch mithalten. Das Arbeiten mit Online- Quellen hat zudem den Vorteil, dass Schülerinnen und Schüler in besonderem Maß motiviert werden. Die jüngere Generation ist bereits früh vertraut im Umgang mit den Internet; nicht zuletzt, weil Schülerinnen und Schüler einen Großteil ihrer Freizeit online verbringen. Internet-Recherche im schulischen Kontext fühlt sich deshalb gleich viel weniger nach Unterricht an als das Nachschlagen in Büchern. Beide Strategien sollten zum Sammeln von Informationen nicht unterschätzt werden. Bei der Online-Recherche kann neben der Sprache allerdings auch die Medienkompetenz trainiert werden. Da das Internet Bild und Text verbindet, sind die Texte im Netz für Lernende oft leichter zu verstehen. So können auch unbekannte Worte selbstständig erschlossen werden. Auch die Informationssuche fällt online leichter als auf Papier. Im Anfangsunterricht können mithilfe der Touristik-Webseiten vieler Städte beispielsweise interaktive Stadt-Rallyes in der Zielsprache durchgeführt werden. Die folgenden Link-Tipps helfen Ihnen bei der Unterrichtsvorbereitung für den landeskundlichen Englisch-, Französisch- oder Spanisch-Unterricht.

  • Englisch / Französisch / Spanisch / DaF / DaZ / Italienisch / Latein / Polnisch

Bienvenue chez les Ch’tis: Unterwegs in Frankreichs Norden

Unterrichtseinheit

"Bienvenue chez les Ch'tis" ist ein Film, der im Jahr 2008 in Frankreich für Furore sorgte. Wegen seiner Aktualität und des witzigen Inhalts können mit ihm auf motivierende Weise mit digitalen Medien verschiedene Anliegen des Fremdsprachenunterrichts erfüllt werden.Der in Frankreich überaus erfolgreiche Film eignet sich hervorragend, um mehrere Anliegen des Fremdsprachenunterrichts miteinander zu verbinden: Neben dem allgemeinen Anliegen des Arbeitens mit Filmen kann das Thema auch sehr gut genutzt werden, um auf landeskundliche Besonderheiten des Nordens Frankreichs und seinen besonderen Dialekt, das Ch'ti, einzugehen. Dabei kommen neben dem Film auch das Internet, interaktive Übungen sowie klassische Medien wie das Arbeitsblatt zum Einsatz, um die Lernenden durch abwechslungsreiche Arbeitsweisen zu motivieren. Vorkennisse zum Norden Frankreichs Es bietet sich an, vor der Behandlung des Films in einer Unterrichtseinheit auf die Region Nord-Pas de Calais einzugehen. Handlungsorientierte Internetarbeit Zunächst werden über anschauliche Bilder und Eigenaktivität der Lernenden mit dem Internet der Film und das Thema vorentlastet. Das Ansehen von Filmausschnitten ist immer wieder mit Arbeitsaufträgen durchsetzt, die die Schülerinnen und Schüler zur Eigenaktivität aufrufen und das Verständnis sichern oder über das Gezeigte hinausgehen. Die Einheit ist so konzipiert, dass sie rund um den Film und den Norden Frankreichs zum selbstständigen Arbeiten mit dem Internet auffordert. Zeitplanung Die gesamte Einheit wird mit zwei Schulstunden veranschlagt, kann aber unter Umständen auch über diesen Zeitrahmen hinausgehen. Je nach Redefreudigkeit und Beteiligung der Schülerinnen und Schüler bei Einstiegsfragen, Verständnisproblemen bei den Filmausschnitten oder Arbeitsgeschwindigkeit bei den Aufgaben kann die Einheit auch sehr viel länger dauern. Im Einzelnen muss das von der Lehrkraft, die die Klasse gut kennt, eingeschätzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler betrachten und verstehen einen aktuellen Spielfilm in Ausschnitten. erwerben landeskundliche Kenntnisse über den sonst wenig beachteten Norden Frankreichs. lernen sprachliche Besonderheiten des Ch'ti kennen und entschlüsseln einen Text in diesem Dialekt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lösen vorbereitete Aufgaben am Computer. führen eine Internetrecherche mithilfe von ausgewählten Internetadressen durch. verfolgen die Rezeption eines Films ohne Angabe von Hilfen im Internet. üben durch den Umgang mit Internetinhalten die Lesarten des skimming und scanning weiter ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sehen und verstehen bei der Arbeit zur Rezeption des Films auch einen anderen Blickwinkel als den eigenen. entwickeln differenzierte Sichtweisen. Thema Bienvenue chez les Ch'tis - Unterwegs in Frankreichs Norden Autorinnen Ramona Elflein, Julia Wanitschek Fach Französisch Zielgruppe je nach Leistungsniveau ab Sekundarstufe II; erarbeitet für Leistungskurs in Stufe 13 Referenzniveau ab Referenzniveau B - Selbstständige Sprachverwendung Zeitraum flexibel, 4 bis 6 Unterrichtsstunden Medien Internetzugang Technische Voraussetzungen Internetzugang (am besten für je 2 Personen), Beamer Technische Voraussetzungen Raum mit Beamer oder Projektor für den Film und Interzugang für Zweier- oder Dreiergruppen Der fremdsprachliche Unterricht Französisch. Heft 62: "Spielfilme". Stuttgart: Klett. 2003. Seite 4 bis 10. Écoute: September 2008. Planegg: Spotlight Verlag. 2008. Seite 58 bis 64. leserservice@spotlight-verlag.de Hier kann das in dieser Unterrichtseinheit zitierte Écoute-Heft 9/2008 nachbestellt werden.

  • Französisch
  • Sekundarstufe II

Going on a cruise – from Crete to Venice

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit nimmt die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Kreuzfahrt von Heraklion auf der Insel Kreta bis nach Venedig. Dabei werden verschiedene relevante Fähigkeiten für die Abschlussprüfung in Englisch, wie etwa reading, grammar, vocabulary, speaking und guided writing anhand interessanter und landestypischer Informationen geübt und gefestigt.Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in die Lage des AIDA-Mitarbeiters Jack, der als Fotograf auf der AIDA mitreist und in der Redaktion für das Boardmagazin arbeitet. Auf der Reise von Kreta nach Venedig hat er verschiedene Aufgaben zu erledigen, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihm helfen sollen. Die Stationen im Überblick Zum Einstieg bearbeiten die Lernenden eine geographische Aufgabe, bei der die Reiseroute des Schiffs geklärt wird und die Länder, die bereist werden, benannt werden sollen. Die erste Station ist Athen in Griechenland. Dabei handelt es sich um eine Station zum skill speaking: Zuerst wird gemeinsam schwieriges Vokabular zusammengestellt, welches für die nachfolgende Aufgabe notwendig sein könnte. Bei Aufgabe 2 handelt es sich um eine Bildbeschreibung, wie sie als ein Teil einer Abschlussprüfung üblich ist. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben sich gegenseitig jeweils ein Bild. Den Abschluss der Station bilden Gesprächsanlässe ( discussing questions with a partner ). Danach geht die Reise weiter nach Kotor , einer Stadt in Montenegro. Hier soll die Klasse Jack dabei helfen, einen landeskundlichen Text, in dem sich grammatikalische Fehler eingeschlichen haben, zu korrigieren ( error spotting, grammar ). Die Schülerinnen und Schüler sollen sich jede Zeile durchlesen und entscheiden, ob diese korrekt ist und dann mit einem Haken kennzeichnen, oder ob ein Fehler vorhanden ist, diesen markieren und verbessern. Natürlich gibt es auf einer Kreuzfahrt auch einige Tage auf See . Hier beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit typischem Vokabular, welches man auf einer Kreuzfahrt sehr gut brauchen kann. Dies geschieht mithilfe dreier unterschiedlicher, abwechslungsreicher Übungen. Der nächste Stopp ist die Insel Korfu . Hier sollen die Schülerinnen und Schüler einen landeskundlichen Text lesen und dazu Fragen beantworten, indem sie entscheiden, ob die Aussage richtig, falsch oder nicht im Text ist. Als zusätzliche Aufgabe gibt es noch eine viewing Aufgabe. Die Klasse soll sich ein Video über die Insel ansehen und dazu Fragen beantworten. Da im Video nicht gesprochen wird, sondern die Informationen in Form von Textzeilen präsentiert werden, kann der Film auch ohne Ton – zum Beispiel auf dem jeweiligen Smartphone im Klassenzimmer, auf PCs im Computerraum oder eben als Hausaufgabe – zu Hause geschaut und die entsprechenden Aufgaben dazu bearbeitet werden. Eine weitere Station auf der Reise ist Venedig in Italien. Als Mitglied der Redaktion des Schiffsmagazins führt Jack dort ein Interview mit Luigi, dem Besitzer eines venezianischen Maskenladens. Die Schülerinnen und Schüler sollen Jack danach dabei helfen, die Aussagen von Luigi in die indirekte Rede zu setzen. Die indirekte Rede ist ein grammatikalisches Thema, welches vielen Schülerinnen und Schülern immer wieder Schwierigkeiten bereitet, obwohl es speziell im guided writing sinnvoll ist, auf Zitate zu verzichten und stattdessen die indirekte Rede zu verwenden. Den Abschluss der Unterrichtseinheit bildet ein guided writing . Die Aufgabe von Jack ist es, einen Artikel für das Magazin über die Insel Santorin zu schreiben. Dabei soll er eines von vier angegebenen Bildern beschreiben, sich vier Online-Quellen durchlesen und in seinem Text dann Bezug auf verschiedene Aspekte daraus nehmen. Diese Aufgabe bietet sich insbesondere als Hausaufgabe an, da eine Recherche recht zeitaufwändig ist. Alle Übungen eignen sich zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung im Fach Englisch. Bis auf die Station Athen ( speaking ), mit der man in Partnerarbeit die Reise beginnen sollte, und das guided writing (Santorin), können alle anderen Stationen in beliebiger Reihenfolge von den Schülerinnen und Schülern bearbeitet werden. Je nach Leistungsstärke der Klasse kann die Lehrkraft entscheiden, ob sie die Lösungen der jeweiligen Aufgaben in der Klasse zur Selbstkontrolle auslegt oder diese dann im Plenum gemeinsam bespricht. Diese Unterrichtseinheit kann eigenständig verwendet werden oder in Sequenz mit der bereits vorliegenden Einheit Going on a cruise - mediation tasks . Kreuzfahrten – ein Thema für den Englisch-Unterricht Kreuzfahrten erfahren in den letzten Jahren großen Zulauf. Einer der bekanntesten Anbieter ist AIDA. Der Kreuzfahrtanbieter habt eine 9-tägige Reise von Heraklion auf der griechischen Insel Kreta bis nach Venedig in Italien im Angebot. Viele Schülerinnen und Schülern haben möglicherweise schon einmal eine Kreuzfahrt angetreten und können der Klasse davon berichten. Im regulären Englischunterricht findet dieses Thema jedoch kaum Beachtung, obwohl man sich dabei mit den vielfältigsten Aspekten beschäftigen kann. Vorkenntnisse Es sind keine speziellen landeskundlichen Vorkenntnisse notwendig, da diese durch die Aufgaben vermittelt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollten mit den verschiedenen Aufgabentypen und grammatikalischen Inhalten vertraut sein. Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt nicht auf der Wiederholung einer bestimmten Kompetenz, sondern auf der Kombination mehrerer zur Wiederholung und Festigung typischer Aufgabenstellung der Abschlussprüfung. Didaktische Analyse Es wird erkannt, dass das Thema Kreuzfahrt sehr vielfältig ist und man sich mit den unterschiedlichsten Aspekten auseinandersetzen kann. Ebenso können die Schülerinnen und Schüler eine originale AIDA Kreuzfahrt nachempfinden und sich dabei mit wichtigen Inhalten für die Abschlussprüfung beschäftigen. Da es zudem um eine authentische Reise an Orte geht, die manche möglicherweise tatsächlich bereits gemacht haben, werden die Aufgaben sicherlich mit Spaß bearbeitet. Methodische Analyse Durch die unterschiedlichen Phasen und wechselnden Sozialformen der Unterrichtseinheit sollte es den Schülerinnen und Schülern große Freude bereiten, die unterschiedlichen Aufgaben zu bearbeiten. Viele der Aufgaben können die Lernenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten, wodurch ein hohes Maß an Differenzierung gegeben ist. Ebenso sind die Aufgaben sehr unterschiedlich und abwechslungsreich und beschäftigen sich mit realen Inhalten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen zum Thema Kreuzfahrt. wiederholen und üben grammatikalische Themen im Fach Englisch. erhalten einen Einblick über die Kreuzfahrt von Heraklion nach Venedig. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den sicheren Umgang mit dem Computer in der Schule. recherchieren selbständig Fakten im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterricht. sind diszipliniert beim Arbeiten mit dem Computer. lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Le Nord-Pas de Calais

Unterrichtseinheit

Die an der belgischen Grenze gelegene expandierende und florierende Region rund um Lille ist im letzten Jahrzehnt zu einer europäischen Metropole geworden. Sie steht in Frankreich gerade in diesen Wochen wieder als Veranstaltungsort des Kultur- und Marketingevents „lille3000“ im Interesse der Öffentlichkeit. Leseverstehen und Landeskunde werden über das lokale Internet zum spannenden Unterrichtsinhalt. Neben geschichtsträchtigen Städten wie Arras hat die Region ?Le Nord-Pas de Calais? aber auch für Urlauber vom Wassersport bis zum Urlaub in der Natur allerhand zu bieten. Dennoch ist der Norden im Frankreichbild vieler deutscher Schülerinnen und Schüler eher unterrepräsentiert. Gleichzeitig erfährt die Lesekompetenz in der gegenwärtigen bildungspolitischen und fachdidaktischen Diskussion ausgehend von den Resultaten internationaler Vergleichsstudien und den Testformaten verschiedener Sprachzertifikate in den letzten Jahren verstärkte Beachtung. Gründe genug, sich im Französischunterricht der fortgeschrittenen Lehrbuchphase der nördlichsten Region Frankreichs einmal anhand authentischer Lesedokumente aus dem Internet zu nähern. Zentrale Lesekompetenzen ausbauen Die Unterrichtseinheit ist so konzipiert, dass neben der Erweiterung des landeskundlichen Wissens die Entwicklung der Methodenkompetenz und hier insbesondere das Training des selektiven oder suchenden Lesens, des scanning, im Mittelpunkt steht. Ausgehend von einem Aufgabenblatt für eine gelenkte Internetrecherche entnehmen die Schülerinnen und Schüler innerhalb einer Unterrichtsstunde gezielt Informationen aus einem Textkorpus, dessen Gesamtumfang die in der Lehrbuchphase üblicherweise in diesem zeitlichen Rahmen zu bearbeitende Textmenge überschreitet. Sie erkennen so, dass sie auch in der Fremdsprache bereits über die für gymnasiale Oberstufe, Studium und Beruf so wichtige Kompetenz des selektiven Lesens verfügen oder aber diese noch weiter schulen müssen. Mündliche und schriftliche Textproduktion trainieren Die Ergebnisse werden stichpunktartig auf dem Aufgabenblatt notiert und in der Präsentationsphase im Plenum in Kurzvorträgen zusammengefasst. Die beigegebenen Lernzielkontrollen können als weiteres Übungsmaterial oder zur Überprüfung des Leseverstehens im Rahmen einer schriftlichen Leistungsabnahme verwendet werden Ablauf der Unterrichtseinheit Selektives Lesen, sinnentnehmendes Lesen und die Ausbildung von Texterstellungskompetenzen sind die Kernpunkte dieser Einheit. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Lesekompetenz weiterentwickeln. ihre Fähigkeit zum selektiven (suchenden) Lesen solcher authentischer Texte ausbauen, deren Gesamtumfang die üblicherweise in einer Unterrichtsstunde zu bewältigende Textmenge überschreitet. einzelne Fragen zum Text in schriftlicher Form stichwortartig beantworten. stichwortartige Notizen in Kurzvorträgen mündlich versprachlichen. die eigene Persönlichkeit sprachlich ausdrücken und die eigenen Interessen ausgehend von Gelesenem verbalisieren. ihre landeskundlichen Kenntnisse über die Region "Le Nord-Pas de Calais" vertiefen. Sensibilisierung für die Bedeutung von Lesestrategien Im Vorfeld der Übung sollte das metakognitive Wissen der Schülerinnen und Schüler über Lesestile und -strategien reaktiviert werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Übungseinheit der Förderung des selektiven oder suchenden Lesens (scanning) dient und nur solche Informationen herausgesucht werden sollen, die zur Beantwortung der Fragen dienen. Klare Aufgabenstellung Der Fragenkatalog wird per Dateiaustausch, per Mail oder auf Papier ausgegeben. Die Fragen werden im Plenum laut gelesen. So haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich des Verständnisses der Fragen zu versichern - die Aufgabenstellung, die zu beantwortenden Fragen und die Arbeitsaufträge müssen von allen Schülerinnen und Schülern verstanden sein. Praktische Informationen finden Die Spannweite der auf dem Aufgabenblatt zu bearbeitenden Aufträge ist groß: Sie beginnt bei der Entnahme von Daten und vor allem praktischer Informationen, wie sie in Urlaub und Berufsleben gefordert ist. Zudem sollen komplexere Zusammenhänge aus Geografie, Wirtschaft und Geschichte erkannt werden. Über das Leseverstehen hinaus soll zur schriftlichen Textproduktion angeregt werden (Fragen 16 und 17). Autonome Teamarbeit Die Schülerinnen und Schüler arbeiten jeweils zu zweit an einem Computer und tragen die Ergebnisse ihrer Recherchen in das Aufgabenblatt ein. Die Lehrperson kann die Schülerinnen und Schüler in dieser Phase beraten und Hilfestellungen geben. Zumindest die Fragen 1 bis 15 können zusammen mit der oben angesprochenen Einleitung innerhalb einer Unterrichtsstunde bewältigt werden (durchschnittlich leistungsstarke Schülerinnen und Schüler benötigten etwa 25 Minuten). Die Aufgaben 16 und/oder 17 können als Hausaufgabe oder in der Folgestunde bearbeitet werden. Ergebnissicherung Die Besprechung der Ergebnisse im Plenum, in der Folgestunde oder im zweiten Teil einer Doppelstunde, dient nicht nur der Ergebnissicherung und möglicherweise der Thematisierung ausgewählter sprachlicher Strukturen (etwa: à proximité de, le premier port de pêche de France). Sie dient auch dazu, im Hinblick auf eine ausgewogene Schulung der verschiedenen sprachlichen Kompetenzen, einen Ausgleich zu der vorausgegangenen Übung zum Leseverstehen anzubieten. Spontanes Formulieren in der Zielsprache In dieser Phase sollen die Schülerinnen und Schüler ihre stichpunktartig notierten Erkenntnisse zu je einem der Abschnitte des Aufgabenblattes (Eurotunnel, Arras und so weiter) mündlich zusammenfassen und in Kurzvorträgen präsentieren. Eventuell geschieht dies zunächst in Partnerarbeit und erst dann im Plenum. In diesem Fall wäre eine vorausgehende individuelle Besprechung der Ergebnisse wünschenswert, um zu verhindern, dass eventuell falsche Lösungen wiederholt ausgesprochen werden. Schreibanlässe Die Aufgaben 16 und 17 bieten vom Leseverstehen ausgehende Schreibanlässe, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Vorlieben auszudrücken (16) oder ihre eigenen Interessen sprachlich durchzusetzen versuchen (Brief oder E-Mail in Aufgabe 17). Schriftliche Anfragen formulieren Je nach Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler kann zur Bearbeitung der Aufgabe 17 die als Download beigegebene Übersicht mit feststehenden Ausdrücken zum Schreiben eines förmlichen Briefes oder einer E-Mail zur Hilfestellung ausgegeben werden. Die infolge dieser Anfragen eingehenden Materialien können zu gegebener Zeit von den einzelnen Gruppen vorgestellt und im Klassenraum präsentiert werden. Authentische Quellen verstehen Die Beispiele für Lernzielkontrollen sind auch als weiterführende Übungen oder als Hausaufgabe geeignet. Textgrundlage sind Auszüge aus den Internetseiten, die von den Schülerinnen und Schülern im Rahmen der gelenkten Recherche bearbeitet worden sind. Es handelt sich bei den Aufgabenstellungen um Auszüge aus Schulaufgaben im 3. Lernjahr, die außerdem Aufgaben zu Grammatik und schriftlicher Textproduktion enthielten; auf die Aufgaben zum Leseverstehen wurden maximal 25 von 95 Bewertungseinheiten vergeben. Schreibstile und Lesestrategien als Unterrichtsthema Voraussetzung für die Durchführung einer solchen Prüfung oder eines solchen Prüfungsteiles ist, dass im Vorfeld - beispielsweise in der Arbeit mit dem Lehrbuch - weitere Übungen zu verschiedenen Stilen und Strategien des Lesens stattgefunden haben.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I
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