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"Come together!" - Internationale Schulpartnerschaft

Unterrichtseinheit

Grundschulklassen aus Deutschland, Österreich, Italien und Spanien nutzen eTwinning, um ihr Comenius-Projekt auf einer gemeinsamen Webseite darzustellen. Dabei lernen sie mit E-Mails, Chats, Videos und Homepageerstellung umzugehen. Diese eTwinning-Partnerschaft zwischen der Siegerland-Grundschule in Berlin, der Volksschule Prinzgasse in Wien, der Scuola elementare Franca Mazzarello in Turin und dem Colegio Publico Rio Arlanzon im spanischen Burgos, ist eine Ergänzung zu einem bereits laufenden Comenius-Projekt und soll die Kommunikation zwischen den teilnehmenden Schulen verbessern. Ziel ist dabei die Erstellung einer gemeinsamen Homepage zu Themen wie "Unser Alltag", "Unsere Schule" und "Unsere Umgebung" und mit Geschichten, Theater, Liedern, Tänzen und Reimen. Die Resultate der Zusammenarbeit werden in Form von Fotos, Texten und Videos auf einer gemeinsamen Webseite publiziert. Außerdem werden die Ergebnisse in einer Wanderausstellung gezeigt und die Partnerschulen besuchen sich gegenseitig. Eine Partnerschaft zwischen Schulen in mehreren Ländern wird im laufenden Unterricht verankert und kontinuierlich weitergeführt. Jede Klasse verpflichtet sich, mindestens einmal pro Monat eine E-Mail zu schreiben. Zu Beginn des Unterrichts schaut eine Schülerin oder ein Schüler ins E-Mail-Postfach ob Nachrichten von den Partnerschulen angekommen sind. Die Neugier und Anspannung in Erwartung neuer Nachrichten motiviert die Schülerinnen und Schüler, selbstständig aktiv zu werden. Lerninhalte und mögliche Themen Schule, Umwelt und Alltag Tipps und Tricks für die Praxis Die Umsetzung der Checklisten-Punkte schafft eine gute Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf des Projektes. Fachspezifische Lernziele Die Schülerinnen und Schüler sollen mit der englischen Sprache umgehen. kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen. Ziele im Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen E-Mails, Chats und Videos für die Zusammenarbeit nutzen. eine Webseite zu den Unterrichtsthemen und -ergebnissen erstellen. Titel Come together Thema Kultur und Alltag in verschiedenen Ländern Autorin Christiane Meisenburg Fächer fächerübergreifend, Deutsch, Geschichte, Kunst, Sachunterricht, Englisch Zielgruppe Ab der 3. Klasse Zeitraum Schuljahresbegleitend, Ende offen Technische Voraussetzungen Computer mit Internetanschluss, Software zur Erstellung von Präsentationen und Webseiten sowie zur Bildverarbeitung Medien Webseite, E-Mail, Chat und Video Bettina Zeidler ist Bildungsberaterin und -managerin für öffentliche Organisationen, Unternehmen und Schulen. Schule - Umwelt und tägliches Leben Ernährung Traditionen und Feiern Legenden und Märchen Schriftsteller und Künstler Ferien Comics Theater Lieder Tänze Reime Spiele Deutsch Sagen und Fabeln zum Thema Geschichte Geschichte der Olympiade Kunst Umsetzung in Bilder Bilder austauschen und besprechen Der Versand und Empfang von Bildern erfolgt per E-Mail. Es folgt die gemeinsame Besprechung und Thematisierung der Bilder um anschließend Mails zu diesen Bildern zu verfassen und sich darüber auszutauschen. Klare Ziel- und Zeitvereinbarungen treffen Ein grober Projektplan steht am Anfang des Projektes und wird in jedem Jahr konkretisiert und angepasst. Klare Ziel- und Zeitvereinbarungen erleichtern die Zusammenarbeit. Hohe Beteiligung anstreben Möglichst viele Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer sowie die Schulleiterin beziehungsweise der Schulleiter beteiligen sich am Austausch und erfahren so den Nutzen und die Inspiration der Zusammenarbeit. Persönliche Kontakte fördern Persönliche Kontakte unter Lehrerinnen und Lehrern führen zu einem fruchtbaren Erfahrungsaustausch und gegenseitigen Anregungen. Elternmitarbeit Wenn die Eltern über das Projekt informiert werden, entwickeln auch sie Interesse für das Thema. Voraussetzungen für die technische Umsetzung planen digi.reporter und andere Angebote im Internet sind bei der technischen Umsetzung, Kommunikation und Organisation nützlich.

  • Technik / Sache & Technik / Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Weihnachtslieder interaktiv singen im Unterricht mit der App "Weihnachtslieder+"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Weihnachtslieder wählen die Lernenden mithilfe einer kostenlosen App am Smartphone oder Tablet ein Lied zu Weihnachten selbst aus, das sie in Kleingruppen singen, aufnehmen und präsentieren. Zur Motivation im Unterricht vor den Weihnachtsferien wird unter dem Motto "Deutschland sucht den Weihnachtsstar" ein Ranking in der Klasse durchgeführt. Zur Weihnachtszeit erklingen fächer- und jahrgangsübergreifend in den Klassen wie auf Schulkonzerten immer wieder altbekannte Lieder wie "Jingle Bells", "Morgen kommt der Weihnachtsmann" oder "Ihr Kinderlein kommet". Immer häufiger aber kennen Kinder keine wirklich große Auswahl an Weihnachtsliedern mehr. Diese Unterrichtseinheit möchte deshalb den hohen Motivationscharakter und die technischen Anwendungsmöglichkeiten von Tablet und Smartphone im Unterricht nutzen, um Kindern das Singen im Allgemeinen sowie klassische Weihnachtslieder im Besonderen nahezubringen und dabei ihre Stimme oder in sprachlichen Fächern ihre Aussprache zu schulen. Dieses Unterrichtsmaterial ist spontan im Unterricht vor Weihnachten einsetzbar und stimmt die Klasse gemeinsam auf das Fest ein, wenn die Klassenarbeiten geschrieben sind und alle sehnsüchtig auf die wohlverdienten Ferien warten. Dadurch, dass auch englische und spanische Weihnachtslieder ausgewählt werden können, eignet sich die Einheit sowohl für den Fremdsprachenunterricht als auch für den fächerübergreifenden Unterricht zum Beispiel mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer. Der Wettbewerb "Deutschland sucht den Weihnachtsstar" nach dem Prinzip der den Lernenden bekannten Castingshow aus dem Fernsehen dient zusätzlich als Ansporn im Unterricht. Das Thema "Singen" im Unterricht Die positive Wirkung und der Nutzen des Singens nicht nur im Advent zu Weihnachten sind bekannt: Über das Singen lernt man spielend Sprachen. Singen ist wie Futter für das Gehirn. Singen bringt Spaß. Wenn man nicht wie im Musikunterricht die Möglichkeit hat, Gesang auf einem Klavier oder einem anderen Instrument zu begleiten, kann man wie in dieser Unterrichtseinheit auf die Technik zurückgreifen. Die App "Weihnachtslieder+" wurde speziell für die Verwendung beim Singen entwickelt. Darüber hinaus hat sie eine Aufnahmefunktion, wovon Kinder und Jugendliche erfahrungsgemäß äußerst fasziniert sind, sodass der Schülerorientierung mit diesem Unterrichtsmaterial in besonderer Weise Rechnung getragen wird. Voraussetzungen Die Schülerinnen und Schüler sollten vorab die kostenlose App "Weihnachtslieder+" auf ihrem Smartphone installiert haben, damit sie diese in Gruppen nutzen können. Didaktische und methodische Analyse Durch die Aufnahmefunktion bekommen die Gruppen ein unmittelbares Feedback, sodass sie ihren Gesang selbst einschätzen können. Mit jeder neuen Aufnahme ist Verbesserung möglich, die sich mit der vorhergehenden Leistung vergleichen lässt. Die Gruppen haben durch den Vergleich untereinander den Ansporn, ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. Auch wenn Kinder und Jugendliche im Allgemeinen gerne und unbefangen singen, haben manche eine gewisse Scheu vor dem Singen in Gruppen. Die Singstimme ist für viele ein sensibler Punkt. Die Zusammenstellung der Gruppen ist deshalb sehr wichtig, sodass sich die Lernenden am besten selbst zusammenfinden. Möglichst viele eigene Räume dienen zusätzlich dem freien Singen. Die Lehrkraft kann sich einzelnen Gruppen zuwenden, um gesangstechnisch sowie bei der Aussprache zum Beispiel auch bei englischen und spanischen Weihnachtsliedern Hilfestellung zu geben. An schnelle Gruppen kann sie zusätzliche Anforderungen stellen: Sie können zum Beispiel weitere Strophen singen oder auch ihre Darbietung insbesondere in Bezug auf die Dynamik musikalisch ausgestalten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler singen in Kleingruppen. verbessern sich gezielt in Tonsicherheit, Aussprache und musikalischem Ausdruck. präsentieren ihr Ergebnis als Aufnahme oder live im Klassenraum. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen digitale Werkzeuge kennen und wenden sie kreativ an. präsentieren eine Audio-Produktion. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren das eigene sowie das Singen einer Gruppe. kommunizieren Vorschläge zur Verbesserung des gemeinsamen Singens. unterstützen sich gegenseitig zur Verbesserung der Tonsicherheit.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Englisch / Französisch / Spanisch / Musik / DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial "La COP 21"

Unterrichtseinheit

Die hier angebotenen Materialien unterstützen Sie dabei, den UN-Umweltgipfel abwechslungsreich im Französisch-Unterricht zu thematisieren und Ihre Schülerinnen und Schüler für das Thema "Environnement" zu begeistern. Der Pariser Umweltgipfel Cop 21 (30. November bis 11. Dezember 2015) wird oft als "Gipfel der letzen Chance" bezeichnet, geht es doch darum, im Anschluss an das Kyoto-Protokoll aus dem Jahre 1997 den weltweiten Temperaturanstieg bis zum Ende des 21. Jahrhunderts auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. 195 Länder plus die Europäische Union sowie Umweltverbände, Parteien und Vertreter aus Gemeindeverwaltungen ringen um einen Kompromiss, ohne den der Kampf gegen die Klimaerwärmung endgültig verloren scheint. Es geht auch darum, welche Auflagen und Belastungen man den weniger entwickelten Ländern überhaupt zumuten kann, ohne ihre Wirtschaft zu gefährden, und ob und in welchem Maße die großen Umweltverschmutzer (USA, Europa, China, Indien) ihre Umweltversprechen tatsächlich einlösen werden. Die hier vorliegenden Materialien unterstützen Sie sowohl bei der inhaltlichen Behandlung des Gipfels als auch bei der Aufarbeitung der Ergebnisse. Einführung in die Thematik Zur Einführung in die Stunde sehen sich die Lernenden ein Video an und bearbeiten die Fragen dazu in Arbeitsblatt 1. Anschließend bietet es sich an, mit den Schülerinnen und Schülern eine MindMap zu erstellen, in der sie festhalten, was sie in ihrem Alltag zum Umweltschutz beitragen können. Hierzu stehen das Gruppenpuzzle in Arbeitsblatt 2 und der entsprechende Zusatztext zur Verfügung. Vertiefung Im nächsten Schritt setzen sich die Lernenden mit der Situation in Paris nach den Attentaten vom 13. November 2015 auseinander. Zur Information lesen sie den Text in Arbeitsblatt 3 und bearbeiten eine "Vrai-Faux-Übung". Anhand von Arbeitsblatt 4 nehmen die Schülerinnen und Schüler einen interlingualen Vergleich zwischen einem französisch- und einem englischsprachigen Video vor und arbeiten die wichtigsten Aspekte heraus. Wenn anschließend noch Zeit ist, können Sie mit Ihren Lernenden ein internetbasiertes Miniprojekt mit Quiz durchführen. Alle Anweisungen dazu finden Sie in Arbeitsblatt 5. Reflexion der Ergebnisse Die Schülerinnen und Schüler lesen und hören zunächst den Text "La délégation de l'OFAJ à la COP21" in französischer Sprache (im Plenum oder in kleinen Gruppen). Zum Anhören des Textes können die Lernenden oberhalb des Fotos auf "Écouter" klicken. Bei Verständnisschwierigkeiten kann der Text auch auf Deutsch gelesen und gehört werden (in der oberen Leiste auf der Website kann zwischen den Sprachen FR / DE gewählt werden). Anschließend füllen die Schülerinnen und Schüler das Vokabelraster in Französisch/Deutsch aus (Arbeitsblatt 6). Der Text "Prends ta planète en main !" , der in mehreren Sprachen abgebildet ist, kann als Ergänzungstext hinzugezogen werden. Die Abschlussrede zum Gipfel von Präsident Hollande ist als Zuordnungsübung gestaltet (Arbeitsblatt 7). Die Lernenden ordnen die deutschen Textausschnitte den passenden französischen zu. Nach der Zuordnungsübung können die wichtigsten Informationen zusammengefasst und abschließend diskutiert werden. Ist noch Zeit übrig, bietet sich dieser Artikel aus "Le Monde" zur Vertiefung an. Die Schülerinnen und Schüler trainieren und ihr Hör-Seh-Verständnis sowie ihr Leseverständnis. erkennen, dass im englischen und französischen Sprachgebrauch bei vielen abstrakten Begriffen dieselben oder ganz ähnliche Vokabeln benutzt werden. präsentieren wichtige Inhalte. Thema Unterrichtsmaterial "La COP 21" Autor Axel Braun Fach Französisch Referenzniveau ab Referenzniveau A - Elementare Sprachverwendung Zeitraum eine bis zwei Schulstunden Technische Voraussetzungen Computer mit Internetzugang und Lautsprechern

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Krebs: Entstehungsursachen und Therapiemöglichkeiten

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtssequenz zum Thema Krebs erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Sozialformen und anhand eines Videos das allgemeine Wesen der Krankheit sowie einige ihrer Ursachen und Therapiemöglichkeiten. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand dieses Materials zunächst die biologischen Hintergründe, die allen Krebsarten gemeinsam sind, und einige krebsauslösende Faktoren kennen. Tumorviren werden unter Einbezug des Vorwissens als einer dieser Faktoren genauer behandelt. Anschließend werden Therapiemöglichkeiten gesammelt. Die nötigen Informationen beziehen die Lernenden in Einzel- und Partnerarbeit aus einem Lehrvideo, das – entsprechend den Arbeitsaufträgen – in drei Teilen angeschaut wird. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Das Thema Krebs im Unterricht Krebs ist ein sehr alltags- und gesellschaftsrelevantes Thema, welches im Themengebiet der Genetik verankert und im Anschluss an den Zellzyklus diskutiert werden kann. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Schülerinnen und Schüler diesem Thema mit unterschiedlichen Vorwissen und Emotionen begegnen. Neben einigen grundsätzlichen Fragen wird sich die Lehrkraft vermutlich mit weiterführenden Detailfragen konfrontiert sehen. Grobes Hintergrundwissen der Lehrkraft zu den Fragen über Brustkrebs, Leukämie und Chemotherapie sollte vorhanden sein. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten den Zellzyklus allgemein und damit eingeschlossen auch Mitose und Meiose kennen. Der Aufbau und die Lebensweise von Viren sollten bereits thematisiert worden sein. Mutationen werden im Video erwähnt und in den Vertiefungsaufgaben als Grundwissen vorausgesetzt. Didaktische Analyse Das Arbeitsmaterial ist als erste fachliche Konfrontation der Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Krebs konzipiert. Die Lernenden erkennen, dass jeder Krebs auf das unkontrollierte Teilen kranker Zellen zurückzuführen ist, und können krebsauslösende Faktoren benennen. Die Forschungsgeschichte an Tumorviren wird nachvollzogen und aktuelle Leitgedanken zu Therapiemöglichkeiten anhand des erworbenen Wissens diskutiert. Hierbei kann auch der eigene Lebensstil hinterfragt werden. Methodische Analyse Durch die methodische Aufbereitung der Unterrichtssequenz sind die Schülerinnen und Schüler zu Austausch und Diskussion angehalten. Die Lehrkraft sollte sich in der Einstiegs- und den Sicherungsphasen zunächst stark zurückhalten, sodass durch den Austausch unter den Lernenden eine gemeinsame Wissensgrundlage entstehen kann. Schwierige Arbeitsaufträge werden durch Partnerarbeiten aufgefangen. Durch Vertiefungsaufgaben und Zusatz-Informationen kann eine Binnendifferenzierung erfolgen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten das allgemeine Wesen von Krebs und beschreiben die Krankheit in einem knappen Text. benennen krebsauslösende Faktoren und stellen die Wirkungsweise von Tumorviren schematisch dar. nennen Therapiemöglichkeiten und diskutieren anhand des erworbenen Wissens über krebsauslösende Faktoren mögliche präventive Maßnahmen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können das in einem Video dargestellte Wissen nach Relevanz filtern und strukturiert wiedergeben. üben sich darin, Informationen aus gesprochenen Sätzen in einer schematischen Darstellung wiederzugeben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv und kooperativ in Partner- oder Gruppenarbeit. stärken ihr Selbstkonzept durch die geschützte Atmosphäre in den Partnerarbeitsphasen. diskutieren in Partner- oder Gruppenarbeit und äußern dabei ihre Meinung unter Nutzung ihrer fachlichen Kenntnisse. Hier können Sie sich das Video zur Unterrichtseinheit anschauen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wirtschaftswissenschaftliche Spieltheorie: eine schülerorientierte Einführung

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Spieltheorie führt anhand eines Erklär-Videos in die Grundzüge der wirtschaftswissenschaftlichen Spieltheorie ein. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei – methodisch variierend – mit zahlreichen Situationen konfrontiert, die sie aus ihrem Alltag kennen. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich in mehreren Lernrunden die Grundgedanken der Spieltheorie, erklären das Gefangenen-Dilemma als Beispiel des Nash-Gleichgewichts, überlegen sich Gestaltungsmöglichkeiten für staatliche Auktionen und die Verbesserung des Anstellverhaltens von Bäckerei- und Apotheken-Kunden. Abschließend werden sie mit den spieltheoretischen Neuerungen zur Erklärung des Anbieterverhaltens im Angebotsoligopol konfrontiert. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Das Thema Spieltheorie im Unterricht Die Spieltheorie ist aus der Wirtschaftswelt nicht mehr wegzudenken, so entscheidend hat sie moderne Vorstellungen von Strategie geprägt. Berater nutzen sie für Projekte, Manager und Politiker büffeln sie, um klüger zu entscheiden. Für spieltheoretische Arbeiten wurde bisher acht Mal der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften (auch „Wirtschaftsnobelpreis“ genannt) vergeben, was die große Bedeutung der Spieltheorie für die moderne Wirtschaftstheorie verdeutlicht. Auch wenn sie nach wie vor wegen vereinfachter und unrealistischer Modellannahmen stark in der Kritik steht, ist es doch höchste Zeit, die Spieltheorie im Wirtschaftslehreunterricht zumindest zu thematisieren. Hilfreich für ihr Verständnis ist die Rückbesinnung auf die Anfänge der Volkswirtschaftslehre und das Rationalverhalten eines Homo oeconomicus. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit setzt keine speziellen Kenntnisse bei den Schülerinnen und Schülern voraus, da sie eine Einführung in die Spieltheorie darstellt. Ein wirtschaftliches Grundwissen ist jedoch hilfreich. Didaktische Analyse Die wirtschaftswissenschaftliche Spieltheorie ist als mathematische Problemlösung zu umfangreich und zu kompliziert für Schülerinnen und Schüler. Es ist daher sinnvoll, den Fokus auf ein grundlegendes Verständnis der Spieltheorie zu legen. Um die Schülerinnen und Schüler in ihrem Erlebnisbereich abzuholen, ist es zwingend erforderlich, die strategischen Überlegungen der Spieltheorie anhand realer Lebenssituation darzustellen und erlebbar und konkret erfahrbar zu machen. Nur bei für sie nachvollziehbaren Konfliktsituationen werden sie bereit sein, sich mit denkbaren und wahrscheinlichen Strategien der Handelnden auseinanderzusetzen. Methodische Analyse Abstrakte Theorien werden für Schülerinnen und Schüler nur dann erfahrbar, wenn sie sie in realen oder zumindest simulierten Dilemmata-Situationen nachspielen, nachdenken und nachempfinden können. Es ist daher zwingend erforderlich, die Spieltheorie auf realitätsnahe Situationen herunterzubrechen und die Schülerinnen und Schüler mit Lernszenarien zu konfrontieren, bei denen sie als verantwortliche Akteure am Unterricht beteiligt sind. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Grundzüge der wirtschaftswissenschaftlichen Spieltheorie darstellen. stellen das Gefangenendilemma als Kernstück der Spieltheorie dar und erläutern es. wenden die Strategie-Überlegungen der Spieltheorie auf eine Reihe von Alltagsproblemen an (Benzinmarkt, Gestaltung von Auktionen, Schlangenoptimierung in Ladenlokalen und das Schnick-Schnack-Schnuck-Spiel). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können den Informationsgehalt eines Erklär-Videos erfassen, strukturiert und aufgabengenbezogen wiedergeben und anwenden. können Hintergrund-Informationen im Internet recherchieren. können Video-Clips sequentiell abspielen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv in Teams zusammen. setzen sich mit den Arbeitsergebnissen anderer Gruppen konstruktiv und respektvoll auseinander. entwickeln Fachwissen und Werturteile, die sie auch gegenüber anderen vertreten können. Hier können Sie sich das Video zur Unterrichtseinheit anschauen.

  • Wirtschaftslehre
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Reported speech: Einführung in die indirekte Rede

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die vorliegende Einheit bietet einen kommunikativen Einstieg in die Erarbeitung der indirekten Rede (Aussagesätze, Fragesätze und Befehle). Eingebunden in eine nette Rahmenhandlung erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Regeln und üben diese.Die indirekte Rede ist ein Sprachmuster, welches im täglichen Leben relativ häufig vorkommt. "Er hat gesagt...", "Sie hat behauptet ...". Wir geben gerne Gehörtes weiter oder müssen Informationen für andere einholen. Gleichzeitig wenden viele Schülerinnen und Schüler die indirekte Rede im Deutschen und im Englischen falsch an und tun sich schwer, die Verbform richtig zu bilden. Die vorliegende Einheit beschäftigt sich mit der Hin- und Einführung der Thematik "reported speech" ("indirect speech") in Aussagesätzen, aber auch in Fragen und Befehlen. Sie beinhaltet erste Übungsmöglichkeiten. Als Rahmenhandlung dient folgende Geschichte: Mr Seelittle befindet sich auf Wanderurlaub und genießt sein Leben, als er plötzlich hinter einem Berg ein Ufo entdeckt. Er eilt zurück, um das Gesehene anderen mitzuteilen und trifft auf dem Rückweg auf Mr Knownothing. Aufgeregt erzählt er, was er gesehen hat. Nun eilen beide nach Hause und berichten: Mr Seelittle in der direkten Rede, Mr Knownothing in der indirekten Rede. Die Rahmenhandlung, die die Einführung der indirekten Rede umschließt, bietet einen kommunikativen und auch humoristischen Ansatz. Sowohl die Namen (Seelittle und Knownothing) wie auch die Grundsituation (Sichtung eines UFOs und eine neugierige Ehefrau) sind bewusst gewählt und sorgen für etwas Unterhaltung im Dschungel der englischen Grammatik. Vorkenntnisse Da die Zeitenverschiebung ein wesentlicher Bestandteil der reported speech ist, bietet es sich an, im Vorfeld eine kurze Zeitenwiederholung zu machen. Die Schülerinnen und Schüler sollten die bereits gelernten Zeiten dem Namen nach kennen, aber auch bilden und anwenden können. Anderenfalls werden sie große Schwierigkeiten haben, die Zeitenverschiebung korrekt anzuwenden. Didaktisch-methodische Analyse Die Grammatik wird in eine Rahmenhandlung eingebunden. Namen und Thematik wurden bewusst humorvoll gewählt. Die Rahmenhandlung kann natürlich ausgebaut oder auch verkürzt werden. Es bietet sich aber auf jeden Fall an, die Rahmenhandlung als kommunikatives Element zu erhalten. Gespräche über Urlaub, Namen, Aktivitäten im Urlaub, UFOs und die grundsätzliche Frage ob es Aliens gibt, sind daher durchaus erwünscht. Treten diese Gespräche im späteren Verlauf der Stunde auf, so können die einzelnen Aussagen hervorragend für die konkrete Anwendung und Übung der reported speech genommen werden ("Peter, can you tell me what Michael said?" - "Michael said he did not believe in UFOs."). Die Einheit packt Aussagen, Fragen und Befehle in eine Rahmenhandlung. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass es sinnvoll ist, dies aufzubrechen. So empfiehlt es sich drei Unterrichtsstunden zu nehmen, um die Grammatik einzuführen und zu üben. In einer ersten Stunde erfolgt die Erarbeitung der Aussagen und der grundsätzlichen Zeitenverschiebung (Arbeitsblätter 2, 3, 4 und 7). In einer zweiten Stunde erfolgt die Erarbeitung von Befehlen und Fragen (Arbeitsblätter 5 und 8). Eine weitere Stunde sollte dazu verwendet werden, um die Grammatik einzuüben (Arbeitsblätter 9 und 10). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler äußern sich anhand von einfachen Bildern zu einer fiktiven Geschichte und stellen Vermutungen an. erlernen die Grammatikstruktur reported speech in Aussagen, Fragen und Befehlen. wenden die Grammatikstruktur reported speech schriftlich und mündlich an. erarbeiten induktiv Grammatikregeln und verallgemeinern diese. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam und tauschen sich zu einem Thema aus. erfragen im Klassenverbund Informationen und geben diese in der Zielsprache wieder.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Wüsten und ihre Entstehung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zu Wüsten befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Entstehung und Klassifizierung von verschiedenen Wüstentypen aus klimatischer und geomorphologischer Sicht. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden.Die Arbeitsblätter "Wüsten und ihre Entstehung" thematisieren Wüstentypen, ihre Entstehung und den Prozess der Desertifikation. Das Video "Wüsten der Erde" zeigt verschiedene Wüsten der Erde aus der Sicht der Internationalen Raumstation (ISS). Die Schülerinnen und Schüler lernen, die verschiedenen Wüstentypen zu unterscheiden und geographisch zu verorten. Am Beispiel des Aral-Sees werden die massiven Auswirkungen der Desertifikation auf Mensch und Umwelt verdeutlicht. Diese Unterrichtseinheit ist im Rahmen des Projektes Columbus Eye - Live-Bilder von der ISS im Schulunterricht entstanden. Das übergeordnete Projektziel besteht in der Erarbeitung eines umfassenden Angebots an digitalen Lernmaterialien für den Einsatz im Schulunterricht. Dieses Angebot umfasst interaktive Lerntools und Arbeitsblätter, die über ein Lernportal zur Verfügung gestellt werden.Die Unterrichtseinheit ist aufgeteilt in drei Phasen, für die Sie hier Hinweise zur Umsetzung finden: Phase 1: Nach Austeilen der Arbeitsblätter und einer allgemeinen Einführung soll zunächst das ISS-Video "Wüsten der Erde" abgespielt werden, welches den Überflug der Raumstation über verschiedene Wüstenregionen zeigt. Hinweise zum Video: Das Video finden Sie unten bei den Downloads; eine HD-Version (höhere Auflösung) finden Sie zudem auf der Projektseite von Columbus Eye . Im Video erscheinen die Wüsten in der gleichen Reihenfolge wie in Material 1 (Materialien siehe Downloads). Phase 2: Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten anschließend die Aufgaben 1 bis 3, wobei sie sich zunächst mit der klimatischen und anschließend mit der morphologischen Klassifizierung von Wüsten vertraut machen. In Aufgabe 1 werden Klimadiagramme mit den gezeigten Wüstenregionen in Verbindung gebracht. Durch Beschreibung der Kurvenverläufe sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Klimaten ermittelt werden und erste mögliche Wüstentypen herausgearbeitet werden. In Aufgabe 2 werden die klimatischen Besonderheiten anschließend in Zusammenhang mit der geographischen Lage gebracht. Die Schülerinnen und Schüler sollen auf der gegebenen Weltkarte die Wüstengebiete markieren und ihre Lage hinsichtlich der Breitengrade sowie der Nähe zu Gebirgen beschreiben. Mithilfe von Material 3 sollen die Wüstengebiete dann explizit klimatisch klassifiziert werden (Aufgabe 3). In Aufgabe 4 sollen die Schülerinnen und Schüler die Wüsten anschließend mithilfe von Material 4 morphologisch klassifizieren. Dazu dient die detaillierte Betrachtung der in Material 1 gezeigten ISS-Bilder oder ein erneutes Abspielen des Videos. Phase 3: Das Thema der Desertifikation wird eingeführt. Zunächst soll die Definition in Material 5 gemeinsam gelesen und anhand des Beispiels Afrika (Karte in Material 5, siehe Downloads) besprochen werden. Anschließend werden die genannten Auswirkungen exemplarisch am Aralsee erörtert. Hierzu benötigen die Schülerinnen und Schüler Atlanten oder Zugang zu anderen topographischen Kartenmedien wie Google Maps . Zunächst soll anhand von Material 6a und 6b das Ausmaß der Landschaftsveränderung/Desertifikation zwischen 1991 und 2015 abgeschätzt werden (Aufgabe 5). Mithilfe des Atlasses oder anderer Kartenmedien sollen die Schülerinnen und Schüler anschließend umgebende Siedlungs-Strukturen erkennen und die Desertifikation in einen sozio-ökologischen Kontext rücken (Aufgabe 5).Die Schülerinnen und Schüler interpretieren Satellitenbilder (ISS) und ordnen sie räumlich zu. lernen, geographische Informationen sinnvoll miteinander zu verknüpfen. lernen, Wüsten verschiedener Größe nach Merkmalen zu unterscheiden. lernen, Klimadiagramme selbstständig zu interpretieren. verstehen die Entstehung von verschiedenen Wüstentypen. vertiefen ihr länderkundliches Wissen.

  • Geographie / Jahreszeiten / Englisch
  • Sekundarstufe I

Der Schreiadler – Ich bin dann mal weg

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Zugvögel verfolgen die Lernenden den Zugweg des Schreiadlers von seinem Brutgebiet in Europa bis zum Überwinterungsgebiet in Afrika. Dabei setzen sie sich nicht nur mit den Besonderheiten des Vogels, sondern auch mit den verschiedenen Landschaften zwischen Europa und Afrika auseinander. Die Materialien sind auf Deutsch und auf Englisch verfügbar und somit auch im englisch-bilingualen Unterricht einsetzbar.Umweltverschmutzung, Übernutzung von Ressourcen und Klimawandel tragen dazu bei, dass sich immer weniger Arten an die veränderten Umweltbedingungen anpassen können. Der Schreiadler dient in dieser Unterrichtseinheit als charakteristisches Beispiel für eine solche Art. Anhand seiner Zugroute in sein Überwinterungsgebiet erhalten die Schülerinnen und Schüler neben Informationen über den Vogel auch einen Überblick über verschiedene Landschaftsformen, die der Adler überfliegt. Dabei sollen sich die Schülerinnen und Schüler über eine sinnvolle Einteilung der Landschaftszonen (Biome) Gedanken machen und diese mithilfe diverser Tools in Google Earth einfügen. Die Unterrichtseinheit ist im Rahmen des Projekts "Fernerkundung in Schulen" am Geographischen Institut der Universität Bonn entstanden. FIS beschäftigt sich mit den Möglichkeiten zur Einbindung des vielfältigen Wirtschafts- und Forschungszweiges der Satellitenfernerkundung in den naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufen I und II.Ziel der Unterrichtseinheit ist es, mithilfe des Geobrowsers Google Earth den Zugweg des Schreiadlers nachzuvollziehen. Dabei sollen sich die Schülerinnen und Schüler in erster Linie mit den jeweiligen Landschaftsformen beschäftigen, die der Schreiadler durchfliegt, und sich Gedanken über eine sinnvolle Kategorisierung der Biome machen. Darüber hinaus soll durch die Informationsverarbeitung mittels des Computers auch die Methodenkompetenz geschult werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Vorteile der Fernerkundung für biologische Fragestellungen kennen und üben sich im Umgang mit Geobrowsern. Auf Basis von Fernerkundungsdaten beschäftigen sie sich mit grundlegenden Methoden der Fernerkundung. Technische Hinweise und Unterrichtsverlauf Mithilfe des Geobrowsers Google Earth vollziehen die Lernenden den Zugweg des Schreiadlers nach und analysieren die verschiedenen Landschaftsformen auf der Strecke. Die Schülerinnen und Schüler können spezifische Merkmale des Schreiadlers benennen. können den Zugweg des Schreiadlers beschreiben und kartographisch darstellen. können aus jahreszeitlichen Veränderungen der globalen Vegetationsbedeckung Biome ableiten und diese kartographisch darstellen. können die Lebensräume auf dem Zugweg des Schreiadlers charakterisieren. können die Grundfunktionen von Google Earth anwenden. Informationen zum Schreiadler Zunächst erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe des Steckbriefs die wichtigsten Fakten zu dieser Vogelart. Anschließend können sie Google Earth starten und die beiden Dateien schreiadler_winter.KMZ und schreiadler_sommer.KMZ analysieren. Die Lehrkraft sollte erläutern, dass es sich bei den abgebildeten Karten um eine Darstellung der photosynthetischen Aktivität der Vegetation (des NDVI) zu zwei Zeitpunkten handelt. Mit dem Wissen aus dem Steckbrief, der Erläuterung über den NDVI sowie einer kurzen Orientierung in Google Earth bearbeiten die Schülerinnen und Schüler die erste Aufgabe des Arbeitsblattes. Mithilfe des Pfad-Werkzeuges tragen die Lernenden den vermuteten Zugweg des Schreiadlers in Google Earth ein. Nachdem die Schülerinnen und Schüler den Zugweg des Adlers in Google Earth markiert haben, sollen sie sich mit den überflogenen Landschaften genauer beschäftigen (Aufgabe 2 des Arbeitsblattes). In der letzten Phase stellen die Schülerinnen und Schüler ihre Beobachtungen, Vorgehensweisen und Ergebnisse (Zugweg, Einteilung der Biome) einander vor. Eine Evaluation kann sowohl in einem Gruppengespräch als auch durch gemeinsames Betrachten der KMZ-Datei "schreiadler_zugweg_biome.kmz" erfolgen. In dieser Datei ist der tatsächliche Zugweg eines Schreiadlers aufgezeichnet, der mit einem GPS-Sender ausgestattet war. Diese Route kann zum Vergleich mit dem Streckenverlauf, den die Lernenden vorgeschlagen haben, herangezogen werden.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I

Windenergie

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit will den Blick auf die Möglichkeit richten, den Wind als kostengünstigen und umweltfreundlichen Energiespender zu nutzen. Auf kindgerechten Webseiten mit Arbeitsaufträgen und interaktiven Übungen wird das Wissen für Kinder verständlich vermittelt. Den Wind beziehungsweise bewegte Luft als Energiespender zu nutzen, ist den Kindern nicht unbekannt, wenngleich sie sich diese Tatsache nicht immer bewusst machen: Schon als Kleinkinder laufen sie gerne mit Windrädchen herum oder sie beobachten mit leuchtenden Augen, wie sich die Weihnachtspyramide dreht. Die Niederlande und Windmühlen gehören zusammen, auch das weiß jedes Kind. Neuer ist die moderne und umfangreiche Möglichkeit, den Wind als kostengünstigen und umweltfreundlichen Energiespender zu nutzen. Die Unterrichtseinheit will eben darauf die Aufmerksamkeit lenken und das Bewusstsein schärfen für das immense Potenzial der Windenergie. Die interaktive Lerneinheit dient als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt kindgemäße Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen und herkömmliche Arbeitsblätter runden die Arbeit ab. Jedes Kind hat schon einmal, bewusst oder unbewusst, die Kraft des Windes genutzt oder seine Auswirkungen gespürt: Drachensteigen im Herbst, die Weihnachtspyramide zum Christfest, das Windrädchen in den Händen lachender Kleinkinder. Der Wind bläst einem ins Gesicht, wenn man sich mit einem Karussell dreht oder mit dem Fahrrad fährt. Die Nutzung von Windenergie gehört also eigentlich zu ihrem Alltag. Die vorliegende Unterrichtseinheit will in einem multimedialen Ansatz den Blick auf diese Dinge richten, und außerdem zeigen, wie Windenergie erzeugt wird und wie die Kraft des Windes genutzt werden kann. Neben der Recherche im Internet arbeiten die Kinder mit herkömmlichen Medien wie Arbeitsblätter, Wörterbuch und Lexikon. Vorbereitung und Inhalte der Lernumgebung Diese Seite bietet einige Hintergrundinformationen zum Thema Windenergie und führt in die Nutzung der interaktiven Lernumgebung ein. Arbeitsmaterial zur interaktiven Lernumgebung Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den einzelnen Arbeitsblättern und Hinweise, wie sie im Unterricht eingesetzt werden können. Links zum Thema Internetadressen mit Informationen und weiterführenden Materialien zum Thema "Windenergie" und zu den Inhalten dieser Unterrichtseinheit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in den Fächern Sachunterricht, Deutsch, Englisch und Kunst Lernziele erreichen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen gezielte Recherchen im Internet durchführen und das World Wide Web als Informationsquelle nutzen. eine interaktive Lerneinheit am PC bearbeiten und dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung machen. interaktive Übungen durchführen (Hot Potatoes-Zuordnung, Kreuzworträtsel). ein interaktives Puzzle durchführen und Erfahrungen mit Drag & Drop machen. eine Videodatei anschauen und Audiodateien anhören. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen Absprachen zur Benutzung der PC-Arbeitsplätze treffen. sich als Partner über die Reihenfolge der Aufgaben einigen. sich gegenseitig helfen. Thema Windenergie Autorin Margret Datz, Agentur für erneuerbare Energien Fächer Sachunterricht, Deutsch, Englisch, Kunst Zielgruppe Klasse 3-4 Zeitraum Circa eine Woche Technische Voraussetzungen Computerraum / Medienecke mit Internetanschluss, Soundkarte, RealPlayer oder Windows Media Player, Kopfhörer Erforderliche Vorkenntnisse Genereller Umgang mit dem PC, Erfahrungen im Bereich der offenen Unterrichtsformen Planung Verlaufsplan "Windenergie" Die Schülerinnen und Schüler sollen einen Überblick über erneuerbare Energien erhalten. erfahren, was Wind ist und wie er entsteht. erfahren, dass Wind Kraft hat. überlegen, wie man diese Kraft nutzen kann. die Teile einer Windanlage erkennen. erfahren, wie eine Windanlage funktioniert. überlegen, welche Vorteile und Nachteile die Nutzung von Windenergie hat. erfahren, was ein Offshore-Windpark ist. Experimente zum Wind durchführen und beschreiben. Die Schülerinnen und Schüler sollen Lückentexte ergänzen. Rätselschriften entziffern. eine Tabelle vervollständigen. Abbildungen beschriften. Abbildungen vervollständigen. Worträtsel lösen. Redensarten vom Wind und ihre Bedeutung kennen lernen. ein Gedicht vom Wind lesen und abschreiben. biografische Daten von Heinrich Heine kennen lernen. zusammengesetzte Nomen mit "Wind" bilden. Lernwörter für ein Diktat üben. Verben zum Wind in Sätzen benutzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen einen englischen Kinderreim kennen lernen. englische Wörter zu dem Reim kennen lernen und die Aussprache am Computer üben. Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Windrad basteln. Ursachen für den Wind Wind ist nichts anderes als bewegte Luft. Hauptursachen für den Wind ist der unterschiedliche Luftdruck zwischen Luftmassen. Dabei fließt Luft aus dem Hochdruckgebiet so lange in das Tiefdruckgebiet, bis der Luftdruck wieder ausgeglichen ist. Je größer dabei der Unterschied zwischen den Luftdrücken ist, desto heftiger fließt die Luftmasse in das Tiefdruckgebiet nach und desto höher sind die messbaren Windstärken. Entstehung der Luftdruckunterschiede Die Sonne erwärmt die Erde und die Luft. Warme Luft hat eine geringere Dichte, ist also leichter und steigt auf. Aufgrund des entstehenden Unterdrucks strömt kalte Luft von der Seite nach: Die Luft bewegt sich und es ist Wind entstanden. Einteilung in Windstärken Wind wird gemessen in Windstärken von 0 bis 12. Bei Windstärken zwischen zwei und fünf spricht man von Böen. Bei Windstärke 6 spricht man von starkem, bei Windstärke 7 von steifem und Windstärke 8 von stürmischem Wind. Ab Windstärke 9 bezeichnet man den Wind als Sturm und bei Windstärke 12 als Orkan. Kraft des Windes Dass Wind ungeheure Kraft haben kann, wird spätestens nach einem Unwetter klar. Aber auch bei mäßigem Wind kann man seine Wirkung sehen: Er bewegt Blätter, Äste und Zweige oder dreht Wetterhähne auf Kirchtürmen. Diese Kraft des Windes wurde schon vor Jahrhunderten in Form von Windmühlen und Windräder nutzbar gemacht. Windenergie als Stromerzeuger Mittlerweile setzt man auch bei der Stromerzeugung auf Windenergie. Windkraftanlagen können in allen Klimazonen eingesetzt werden. Zudem ist er kostenlos, nicht schädlich und somit umwelt- und klimafreundlich. Da er weltweit zur Verfügung steht, gibt es keine Abhängigkeiten der Nationen untereinander. Sein großer Nachteil ist, dass er nicht jederzeit und in gleicher Stärke zur Verfügung steht und man ihn nicht speichern kann. Deshalb braucht man bei seinem Einsatz andere Energieformen, die gut speicherbar sind, als Partner. Wasser, das in Stauseen aufgefangen werden kann oder Biogas aus nachwachsenden Pflanzen sind die ideale Ergänzung und können zu so genannten Kombikraftwerken zusammengelegt werden. Umwandlung der Energien Eine Windkraftanlage wandelt die kinetische Energie des Windes in elektrische Energie um und führt sie dem Stromnetz zu. Die Windströmung trifft auf die Rotorblätter und versetzt den Rotor in eine Drehbewegung. Diese Rotationsenergie wird an einen Generator weitergeleitet, der sie in Strom verwandelt. Dieser wird durch den Turm in den Transformator geleitet und gelangt von dort aus in das öffentliche Stromnetz. Windparks Ein Windpark ist eine Ansammlung von Windkraftanlagen in besonders windreichen Regionen auf dem flachen Land oder an sanften Hügeln. In Deutschland wurde am 27. April 2010 der erste deutsche Offshore-Windpark 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum in der Nordsee eröffnet. Die zwölf Windenergieanlagen stehen in 30 Meter tiefem Wasser und sind bis zu 180 Meter hoch. Strom aus einer solchen Anlage leistet einen wichtigen Beitrag zur deutschen Energie- und Klimapolitik, denn die hohen Windgeschwindigkeiten auf dem Meer versprechen einen hohen Energiegewinn und damit nicht nur eine Entlastung der Umwelt, sondern auch einen wirtschaftlichen Betrieb. Inhalte Die interaktive Lernumgebung besteht neben der Eingangsseite aus sechs weiteren Hauptseiten (Eine windige Sache/Windige Sprache/Windy Things/Windige Experimente/Impressum), einer Unterseite, fünf intern verlinkten interaktiven Übungen (Hot Potatoes-Übungen/Puzzle, Memo), einer Audio-Datei, zwei intern verlinkten Dateien der Agentur für Erneuerbare Energien und 41 externen Links. Die Arbeitsanweisungen auf den meisten (bis auf Nummer 13 und 14) Arbeitsblättern beziehen sich jeweils auf direkt aufrufbare Internetseiten, was natürlich einen Internetzugang voraussetzt, oder auf interne Links. Diese Arbeitsblätter sind besonders gekennzeichnet (durch einen Computer), auch auf dem Deckblatt. Die internen Links dagegen können auch offline bearbeitet werden. Zeitlicher Ablauf Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen PC-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Als sinnvoll hat sich auf jeden Fall Partnerarbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Partner sich gegenseitig unterstützen können. Im Bedarfsfall können als zusätzliches Angebot weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Aufgaben zu zusammengesetzten Nomen, weitere Verben zum Thema Wind aus Wörterbüchern suchen, Schleichdiktat der Lernwörter schreiben. Die Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt, als Fachlehrer haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und die Fächer Deutsch, Englisch und Kunst auszuklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Organisation des Ablaufs Wichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung müssen getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll. Anschließend muss eine entsprechende Einteilung vorgenommen werden (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder vom Lehrer bestimmt). Es hat sich zudem bewährt, "Computer -Experten" zu wählen, die bei Schwierigkeiten mit dem Medium als erste Ansprechpartner fungieren sollen. So können die Kinder viele Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft werden kann. Für den Einstieg in das Thema können Sie diese Abbildung (zum Vergrößern anklicken, Download siehe wikipedia.org ) möglichst großformatig ausdrucken oder per Beamer an die Wand projizieren und die Schülerinnen und Schüler fragen, was da wohl abgebildet ist. Hier befindet sich eine kurze Einführung in die Arbeit mit der Lernumgebung. Die Kinder können auch zwischendurch davon Gebrauch machen, um sich Dinge ins Gedächtnis zu rufen. Lösung der Rätselschrift auf dem Arbeitsblatt: außerdem, denn, ihr, überall. (Zur Erleichterung dürfen die Kinder einen Spiegel benutzen.) Diktattext: Windenergie Die Vorräte an Öl, Gas und Kohle schrumpfen und werden eines Tages ganz erschöpft sein. Deshalb sollten wir vermehrt andere Energiearten nutzen. Wind ist dabei eine umweltfreundliche Möglichkeit, weil keine Abgase entstehen, die die Luft verschmutzen. Außerdem sind Windkraftwerke ungefährlich, denn bei ihrem Betrieb können keine größeren Unfälle passieren und sie erzeugen keinen schädlichen Müll. Die Nutzung von Windstrom verringert den Verbrauch an Öl, Gas oder Kohle, die meist teuer in anderen Ländern eingekauft und transportiert werden müssen. Wir werden also unabhängiger und sparen Kosten, weil es den Wind überall und umsonst gibt und wir unsern Strom selbst erzeugen. (100 Wörter) Windiger Spaß Beim interaktiven Rätsel können die Kinder ihr Wissen über Wind und erneuerbare Energien testen. Falls Sie keinen Drucker an die Computer angeschlossen haben, sollten Sie die Bastelanleitung und die Vorlage für das Windrad vorab ausdrucken. Ein Spiel (Zündholzschachtel pusten), ein interaktives Puzzle, ein interaktives Memo und ein Ausmalbild runden das Projekt ab.

  • Technik / Sache & Technik / Physik / Astronomie
  • Spezieller Förderbedarf

DNA: Baupläne, Vervielfältigung und Veränderungen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema DNA wiederholen die Lernenden anhand dreier Videos ihr bereits erarbeitetes Wissen über Genetik. Dabei wird der Bezug zu den Forscherinnen und Forschern hergestellt, die diese Erkenntnisse erst möglich gemacht haben. Die Einheit eröffnet einen Einstieg in das Thema "molekulargenetische Werkzeuge". Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Die Lernenden erfahren, welche nobelpreisgekrönten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unser heutiges Wissen über Genetik erforscht haben und erhalten einen chronologischen Überblick über deren Forschung. Anschließend erfahren sie, wie der heutige Stand der molekulargenetischen Forschung ist und worauf diese abzielt. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen, um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier "Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht" . Das Thema DNA im Unterricht Im naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufe II spielt der Themenbereich Genetik, und darin verortet das Thema DNA beziehungsweise DNS (Desoxyribonukleinsäure), eine große Rolle. Der Biologie-Unterricht zum Thema DNA kann dabei thematisch eng mit den historischen und aktuellen Forschungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich der Genetik verknüpft werden. Bedingt durch moderne wissenschaftliche Verfahren, die gezielte Eingriffe in die DNA von Lebewesen ermöglichen, ist im Rahmen der Unterrichtsreihe auch eine Betrachtung der aktuellen Entwicklungen unter ethischen Gesichtspunkten sinnvoll und notwendig. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten den Aufbau der DNA, die Abläufe der Proteinbiosynthese, den genetischen Code sowie Gen-, Chromosom- und Genom-Mutationen kennen. Für die Lehrkraft kann Hintergrundwissen über die Nutzung von Gentechnik in der Landwirtschaft sowie in der Medizinforschung hilfreich sein. Didaktische Analyse Das Unterrichtsmaterial der Einheit "DNA: Baupläne, Vervielfältigung und Veränderungen" zeigt, wie unser heutiges Wissen über DNA entstanden ist und wie die Forschung verschiedener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufeinander aufbaut. Dadurch erhalten die Lernenden einen komprimierten Überblick über die umfangreichen im Unterricht bereits bearbeiteten Inhalte der Genetik. Dieser Überblick führt weiter zur aktuellen Gentechnik und kann einerseits zur Erarbeitung der Bedeutung molekulargenetischer Werkzeuge genutzt werden, ermöglicht andererseits aber auch ethische Betrachtungen der Chancen und Risiken (etwa ausgehend von den auf Arbeitsblatt 3 vorgestellten Knock-Out Mäusen oder auch im Anschluss an die arbeitsteilige Gruppenarbeit auf Arbeitsblatt 4). Methodische Analyse Der Impuls zum Einstieg reaktiviert das Wissen der Lernenden über die Struktur der DNA, da zumindest die Wissenschaftler James Watson und Francis Crick bereits aus dem Unterricht bekannt sein sollten. Dadurch können die Lernenden vermuten, dass es sich bei allen gezeigten Personen um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Bezug zur Genetik handelt, und sie werden dazu motiviert, dies genauer herauszufinden. Da alle drei Videos zwar kurz sind, aber sehr viele Informationen beinhalten, ist es vorteilhaft, wenn die Lernenden die Videos in Partnerarbeit in ihrem eigenen Tempo betrachten können, um die gefragten Informationen zu finden. Mit dem Arbeitsblatt entsteht dann ein chronologischer Überblick über die Forschung zur DNA. Die Betrachtung der aktuellen Gentechnik erfolgt gesondert. Je nach Bedarf kann die Bearbeitung des Themas "molekulargenetische Werkzeuge" ganz allgemein bleiben; eine arbeitsteilige Gruppenarbeit ermöglicht aber auch, dass sich die Lernenden vertiefend mit dem Thema auseinandersetzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben molekulargenetische Werkzeuge und erklären deren Bedeutung für gentechnische Grundoperationen. beschreiben aktuelle Entwicklungen in der Biotechnologie bis hin zum Aufbau von synthetischen Organismen in ihren Konsequenzen für unterschiedliche Einsatzziele und bewerten sie. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können zu biologischen Fragestellungen relevante Informationen und Daten in verschiedenen Quellen, auch in ausgewählten wissenschaftlichen Publikationen, recherchieren, auswerten und vergleichend beurteilen. präsentieren biologische Sachverhalte und Arbeitsergebnisse adressatengerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einer Partnerin beziehungsweise einem Partner oder in einer Gruppe gleichberechtigt, zielgerichtet und zuverlässig.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

Atmosphärische Zirkulation – Globale Windsysteme

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zu den Themen Wetter und atmosphärische Zirkulation analysieren und interpretieren die Lernenden Bilder eines Wettersatelliten und verstehen den grundlegenden Aufbau von Hoch- und Tiefdruckgebieten sowie die Grundlagen der globalen atmosphärischen Zirkulation. Die Materialien sind auf Deutsch und auf Englisch verfügbar und somit auch im englisch-bilingualen Unterricht einsetzbar.Zentrales Element dieser Unterrichtseinheit ist ein Satellitenfilm, der die Wetterphänomene im Verlaufe eines Tages darstellt. Mithilfe des Films wird die atmosphärische Zirkulation in den globalen Zusammenhang eingebettet und besonders einprägsam veranschaulicht. Der Film regt die Schülerinnen und Schüler zur Auseinandersetzung mit der Entstehung und den Zusammenhängen von Wolken- und Windsystemen, Konvektions- und Advektionsprozessen sowie globalen Austauschprozessen an. Das Projekt FIS des Geographischen Institutes der Universität Bonn beschäftigt sich mit den Möglichkeiten zur Einbindung des vielfältigen Wirtschafts- und Forschungszweiges der Satellitenfernerkundung in den naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufen I und II. Dabei entstehen neben klassischen Materialien auch Anwendungen für den computergestützten Unterricht.Die Unterrichtseinheit "Atmoshpärische Zirkulation" hat zum Ziel, den Schülerinnen und Schülern die Themenkomplexe Wetter und atmosphärische Zirkulation in ihrem Gesamtzusammenhang näher zu bringen. Dadurch sind sie in der Lage, atmosphärische Prozesse als treibende Kraft für die Unterschiede im Naturpotential verschiedener Räume zu verstehen. Anhand eines Satellitenfilms, der das Wettergeschehen auf der Erde an einem Tag in voller Länge zeigt, werden die Jugendlichen besonders anschaulich in die globalen Zusammenhänge eingeführt. Dabei sollen die Lernenden zunächst eine Lesekompetenz in Bezug auf Wettersatellitenbilder aufbauen, um dann erste Wetterphänomene erkennen und erklären zu können. Darauf aufbauend können zunehmend komplexere Themenbereiche, wie Konvektions- und Advektionsprozesse sowie die Passatzirkulation und planetarische Frontalzone erarbeitet werden. Unterrichtsverlauf und Arbeitsmaterialien Ausgehend von einem Satellitenfilm erarbeiten sich die Lernenden schrittweise die globale Verteilung von Wolken- und Windsystemen. Die Schülerinnen und Schüler können Bilder von Wettersatelliten interpretieren und zur Analyse der atmosphärischen Zirkulation nutzen. können unterschiedliche Druck- und Wolkengebilde unterscheiden und sie Klimazonen zuordnen. können Grundlagen der atmosphärische Zirkulation beschreiben. Zum Abspielen der kurzen Filmsequenz zur atmosphärischen Zirkulation benötigen Sie entweder den Adobe Flash Player oder den Apple Quicktime Player (beide kostenlos erhältlich). 1. Stunde: Wettergeschehen im Satellitenbild Zu Beginn kann den Schülerinnen und Schülern der Satellitenfilm über einen Beamer gezeigt werden. Der Film besteht aus einer Abfolge von Bildern, die während eines Tages vom Meteosat-Satelliten aufgenommen wurden. Anhand des Meteosat-Filmes sollen die Schülerinnen und Schüler die wesentliche Gliederung der planetarischen Zirkulation erkennen können. Die Wolkenverteilung und -bewegungen sind anschaulich zu erkennen. Folie 1 (folie_1_wolkenarten.pdf) zeigt anschaulich typische Wolkenformen aus verschiedenen Regionen der Erde. Anschließend regt das Arbeitsblatt 1 (ab_1_wolkenarten.pdf) zur Auseinandersetzung mit den verschiedenen Wolkentypen an. Die Folien 2 (folie_2_nordhalbkugel.pdf) und 3 (folie_3_tropen.pdf) zeigen noch einmal im Ausschnitt die Wolkenverteilung der Außertropen und der Tropen. Ziel ist es, den grundlegenden Aufbau von Hoch- und Tiefdruckgebieten erklären zu können. Damit sollen die Lernenden in die Lage versetzt werden, Wolkenbilder gleichsam "lesen" zu können. Optional können mithilfe der Folien 2a und 2b die von den Lernenden gemachten Aussagen zur Außertropischen Zirkulation überprüft werden. Die beiden Abbildungen zeigen die Druckverteilung, Temperatur- und Bewölkungssituation am Tag der Satellitenbildaufnahme. Im letzten Teil dieser Unterrichtseinheit bringen die Schülerinnen und Schüler die Erkenntnisse der vergangenen Stunden in einen globalen Zusammenhang. Als wichtige Elemente sollen die Lernenden hierbei die Bedeutung der innertropischen Konvergrenzzone (ITC), der Hadley-Zelle sowie der Coriolis-Kraft kennen lernen. Im Arbeitsblatt 4 lokalisieren sie die relevanten Windsysteme und sollen den Wärme- und Energietransport in der Atmosphäre erklären können.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe II

Impfungen: Herdenimmunität

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Herdenimmunität erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sie durch Impfungen sich selbst und andere Menschen vor Krankheiten schützen und zur Ausrottung von Krankheiten beitragen können. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Zum Einstieg in die Unterrichtseinheit "Impfungen: Herdenimmunität" machen die Lernenden sich zunächst Gedanken über ihren persönlichen Vorteil, den sie von Impfungen haben, und tauschen sich darüber mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern aus. Anschließend erfahren sie anhand des Videos "Impfungen II: Herdenimmunität (2019)" , dass sich impfen zu lassen auch bedeutet, Verantwortung für andere zu übernehmen. Die Funktion der Herdenimmunität kann den Schülerinnen und Schülern zusätzlich durch eine kleine Demonstration greifbarer verdeutlicht werden. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht. Das Thema Herdenimmunität im Unterricht Das Thema Impfung, insbesondere in Hinblick auf den Aspekt der Herdenimmunität und die Diskussion um die Einführung einer Impfpflicht für Masern, wird in der Öffentlichkeit zurzeit kontrovers diskutiert. Hintergrundwissen hilft den Lernenden, sich eine fundierte Meinung dazu zu bilden und Verantwortung für ihren eigenen Gesundheitszustand zu übernehmen. Gleichzeitig soll ihnen bewusst werden, dass es beim Impfen auch darum geht, Verantwortung für andere zu übernehmen. Vorkenntnisse Für die Durchführung der Unterrichtseinheit "Impfungen: Herdenimmunität" brauchen die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse zum menschlichen Immunsystem und der Krankheitsabwehr. Sie sollten mit der Wirkweise von Heil- und Schutzimpfungen bereits vertraut sein. Hierfür eignet sich beispielsweise die Unterrichtseinheit "Impfungen: aktive und passive Immunisierung" , die zur Vorbereitung auf die Unterrichtseinheit "Impfungen: Herdenimmunität" durchgeführt werden kann. Didaktische Analyse Das Arbeitsmaterial zum Thema Herdenimmunität soll den Lernenden verständlich machen, dass Impfungen neben dem positiven Aspekt für die eigene Gesundheit noch einen ganz anderen Nutzen haben, nämlich den Aufbau einer Herdenimmunität. Die Verantwortung für andere und ihr Schutz vor Krankheiten treten in den Vordergrund. Den Schülerinnen und Schülern wird das Prinzip der Herdenimmunität mithilfe eines Lehrvideos, durch die Beantwortung von Fragen zum Film sowie durch eine Demonstration am Beispiel der eigenen Klasse verständlich und greifbar gemacht. In einer Vertiefungsphase können die Lernenden sich je nach eigenem Interesse entweder damit beschäftigen, auf welcher Basis in Deutschland geimpft wird, oder sie setzen sich mit Argumenten für und gegen das Impfen auseinander und entwickeln dabei eine eigene, reflektierte Haltung zum Thema. Methodische Analyse Im Zentrum der Unterrichtseinheit steht der Lehrfilm "Impfungen II: Herdenimmunität (2019)" . Optimal wäre es, wenn die Lernenden den Film nicht im Plenum, sondern mit einer Partnerin beziehungsweise einem Partner ansehen könnten, sodass für die Bearbeitung der Fragen einzelne Sequenzen wiederholt angesehen werden können. Durch die Beantwortung der Fragen entsteht ein "Spickzettel" zum Thema Herdenimmunität, der eine gute Zusammenfassung darstellt. Die Demonstration in der zweiten Erarbeitungsphase zeigt danach ganz einfach und deutlich, wie man sich die Herdenimmunität in der Praxis vorstellen kann. Die Lernenden können förmlich sehen, dass jeder einzelne von ihnen dabei eine Rolle spielt. Die Vertiefungsphase motiviert die Lernenden durch eine individuelle Auswahl der Fragestellung und die Internet-Recherche. Damit die Menge an unterschiedlich komplexen Informationen auf die Schülerinnen und Schüler nicht überfordernd wirkt, werden mögliche Quellen angegeben und die Recherche dadurch auf die Beantwortung der Fragen gelenkt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen verschiedene Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit und der Gesundheit anderer. wenden geeignete Modelle zur Veranschaulichung von Zusammenhängen an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Quellen bei der Recherche naturwissenschaftlicher Informationen. geben das in einem Video dargestellte Wissen strukturiert wieder. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv und kooperativ in Partner- oder Gruppenarbeit. erkennen die Bedeutung einer Verantwortungsübernahme jedes Individuums für das Wohl der Gesellschaft.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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