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Lehrkräftegesundheit

Dossier

Mit der Ergreifung des Lehrberufs entscheidet man sich für einen vielseitigen und abwechslungsreichen Job. Die Anforderungen an Lehrpersonen sind umfassend und anspruchsvoll. Unabhängig davon, ob Sie schon lange im Beruf oder im Referendariat sind: Es ist wichtig, auf die eigenen Kräfte und die Gesundheit zu achten. Lehrer-Online nimmt deshalb die Lehrkräfte und ihre Ressourcen in den Fokus. Auf dieser Seite bündeln wir Materialien, Angebote und Ideen, die Sie bei mehr Self-Care unterstützen, im Klassenzimmer und außerhalb. Ein abwechslungsreicher und herausfordernder Job Lehrerinnen und Lehrer sind "Allrounder", die Tätigkeiten gehen weit über das reine Unterrichten hinaus. Zum Lehrberuf gehört viel mehr, was Lehrerinnen und Lehrer leisten , um ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag nachzukommen. Sie unterstützen Lernende, fördern deren Entwicklung unter Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse und helfen ihnen bei der Vorbereitung auf das außerschulische Leben. Auch in sozialen Situationen ist ihr Handeln gefragt, zum Beispiel um Mobbingsituationen aufzulösen. Dazu kommen Korrekturen, organisatorische Aufgaben wie Elternabende , außerunterrichtliche Verpflichtungen wie Klassenfahrten und mehr. Häufig gehören auch der Lärmpegel und die Klassengröße zu den Stressoren. Manchmal kommen noch Disziplinprobleme und / oder Mobbing hinzu. Alle diese Faktoren können zu Stress, Erschöpfung und Krankheit führen. Eine auf unserem Bildungsportal Lehrer-Online durchgeführte Umfrage bestätigt nun erneut, dass sich viele Lehrkräfte überlastet fühlen. Die Lehrkräftegesundheit im Fokus Digitalisierung, Homeschooling und hybrider Unterricht bringen wachsende und veränderte Anforderungen mit sich. Dabei sind Flexibilität und Anpassungsfähigkeit gefragt. Um sich dabei nicht selbst zu verlieren, ist es unabdingbar, auf seine Gesundheit und Ressourcen zu achten. Die Professionalisierung drückt unter anderem aus, inwieweit Lehrkräfte über Merkmale, sowohl im kognitiven als auch im Bereich der Motivation und Emotionen, verfügen, um ihren Beruf auszuüben. In diesem Zusammenhang nehmen Selbstfürsorge und Psychohygiene einen immer höheren Stellenwert ein, damit die Freude am Lehrberuf und die Motivation lange erhalten bleiben. Achtsamkeit spielt dabei eine große Rolle, sowohl im Unterricht selbst als auch außerhalb. Gewaltfreie Kommunikation nimmt einen großen Stellenwert im Miteinander ein – denn Gewalt nimmt nicht nur zwischen Schülerinnen und Schülern zu, sondern auch Lehrkräfte sind verstärkt davon betroffen. Deshalb muss dieser Aspekt auch im Rahmen der Lehrkräftegesundheit Berücksichtigung finden, in unseren Materialien finden Sie Tipps zur Gestaltung der Kommunikation mit Ihren Schülerinnen und Schülern sowie mit Eltern und anderen Lehrkräften. Um sich auch außerhalb des Unterrichts und der Schule der eigenen Gesundheit zu widmen, bieten sich Entspannungstechniken wie Yoga und Meditation an, welche sich positiv auf Geist und Körper auswirken können. Auch zu diesem Bereich werden Sie in diesem Dossier fündig. Infos zu Themen rund um die Lehrkräftegesundheit In diesem Themendossier finden Sie viele hilfreiche Informationen und Materialien zu Fragen und Themen, die Ihnen im Rahmen der Lehrergesundheit begegnen und bei der Selbstfürsorge und Achtsamkeit eine Rolle spielen. Vieles davon können Sie nicht nur für sich selbst nutzen, sondern kann auch in der Klasse Berücksichtigung finden. Vorsorge und Stressabbau Belastungen und Stress im Lehrberuf Erschöpfung und Burnout Arbeitsorganisation und Classroom Management Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern und Eltern Rechtliches

  • Fächerübergreifend

Yoga in Schule und Unterricht

Fachartikel
5,99 €

Durch ganzheitliches Yoga in der Schule können Kinder von vielen positiven Wirkungen profitieren. Dieser Artikel fasst körperliche und geistige Effekte zusammen und zeigt auf, wo und wie Yoga-Übungen in den Schul- und Unterrichtsalltag integriert werden können. Was ist Yoga? Yoga ist ein sehr altes, aus Indien kommendes Übungssystem, welches seit über hundert Jahren auch im Westen bekannt ist und auf die Stärkung körperlicher und geistiger Haltungen abzielt. Yoga bedeutet "verbinden" und wird interpretiert als Einheit und Harmonie. Es gibt verschiedene Yoga-Richtungen, wobei Hatha Yoga eine der bekanntesten dargestellt, die körperorientierte Übungen, Atemübungen, Meditationen und Tiefenentspannungstechniken umfasst. Außerdem werden Ratschläge zur gesunden Lebensführung angeboten, wie in etwa eine gesunde Ernährung und positives Denken. Wirkungen von Yoga auf Kinder Yoga für Kinder ist sehr spielerisch aufgebaut, die ganzheitlichen Übungen sind speziell auf Kinder abgestimmt. Vorteile der Integration von Yoga in den Lebensalltag von Kindern sind eine bessere Konzentrationsfähigkeit, mehr Selbstbewusstsein, die Minderung von Schulangst, Aggressionen, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen und anderen psychischen Störungen, es verbessert die Körperhaltung, körperliche Kraft wird aufgebaut, die Anspannung lässt nach, die Selbstwahrnehmung wird gesteigert, die Koordination und Kognition werden verbessert und das soziale Miteinander gestärkt. Verschiedene Yoga-Übungen für Kinder Die Yogastellungen , auch Asanas genannt, sind die wohl bekanntesten, wenn über Yoga gesprochen wird. Die Übungen zeigen bei Kindern vor allem körperliche Wirkungen. Aber auch geistlich und energetisch wurden zu jeder Asana Wirkungen nachgewiesen. Die geistlichen Wirkungen können in kindgerechter Form ausgesprochen werden. Atemübungen haben auch für Kinder wesentliche Vorteile. Die Koordination der Atmung und die Lungenkapazität werden verbessert. Um mit Stress besser umzugehen, sind Atemübungen ebenso hilfreich. Auch die vorbeugende und heilende Wirkung bei Asthma konnte festgestellt werden. Neben den Körper- und Atemübungen steht auch die Entspannung als äußerst bedeutender Faktor für die kindliche Entwicklung an oberster Stelle. In dieser schnelllebigen Zeit, mit vielen digitalen Medien, Druck, Ängsten und familiären Problemen sind Kinder oftmals Daueranspannungen ausgesetzt. Durch verschiedene Entspannungsmethoden , die Kinder auch zu Hause üben können, lernen sie selbstständig, ihren Körper wieder zu entspannen. Meditationen oder für Kinder auch Konzentrations- und Achtsamkeitsübungen können mit nur wenigen Minuten am Tag ganz große positive Wirkungen erzielen. Durch das Spüren der Sinne wird die Konzentration auf eine Sache gelenkt. Übt man diese Konzentration jeden Tag, gelangt man irgendwann auch ohne die Hinzunahme der Sinne zur Meditation. Zu guter Letzt gehört eine gesunde Lebensführung zum Yoga dazu. Die gesunde Ernährung und der positive Umgang mit den eigenen Gedanken und Gefühlen haben großen Einfluss auf die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden. Positives Denken und der Umgang mit allen Herausforderungen im Leben können Kinder schon früh lernen, um als Erwachsene standfest und selbstbewusst zu sein. Wie lässt sich Yoga in den Schul- und Unterrichtsalltag integrieren? Yoga lässt sich sehr gut in den Schulalltag integrieren. Für spürbare positive Wirkungen ist vor allem die Regelmäßigkeit von Bedeutung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Yoga in der Schule angeboten werden kann: im Rahmen einer Projektwoche, Yoga als eine komplette Schulstunde (zum Beispiel im Sportunterricht), im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, als offenes Angebot (zum Beispiel in Pausen oder vor dem Schulbeginn). In der Grundschule sehen Yogaübungen noch sehr spielerisch aus. Die Yogastellungen haben meist Tiernamen und Geschichten werden verwendet, um die entsprechende Bewegung darzustellen. Auch Atemübungen werden in diese Geschichten integriert. Gerade die Themen des Sachunterrichts lassen sich wunderbar mit Yoga kombinieren (zum Beispiel Achtsamkeit bei Regenwetter oder Yoga rund um das Thema Wetter ). Auf diese Weise wird die Regelmäßigkeit gefestigt und zusätzlich durch Abwechslung ergänzt. Zudem lassen sich Fantasiereisen oder Klangreisen einbauen, um die Entspannung zu fördern. Durch positive Gedanken können Kinder lernen, konzentrierter zu sein und Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten. Auch Achtsamkeitsübungen fördern die eigene Wahrnehmung und beziehen die Sinnenorgane mit ein. Auf der weiterführenden Schule werden die Übungen zunehmend an das Yoga für Erwachsene angepasst. Lehrerinnen und Lehrer, die Yoga in der Schule anbieten, berichten über stets positive Erfahrungen. Spüren die Schülerinnen und Schüler selbst die Wirkungen, verlangen sie von sich aus nach einer kurzen Entspannungseinheit oder Atemübung, um sich wieder auf das Lernen konzentrieren zu können. Um körperorientiertes Yoga in den Unterricht zu integrieren, müssen in einem Klassenraum keine Tische verschoben oder Matten angeschafft werden. Demnach bietet es sich an, Stuhlyoga oder stehende Yogaübungen durchzuführen. Erste Erfahrungen mit Yoga sammeln Zu Yoga sollte dennoch niemand gezwungen werden. Sollte es ein Kind geben, das jegliche Übungen verweigert, so sollte es eingeladen werden, den anderen Kindern zunächst nur zuzuschauen. In der Schule profitieren Kinder durch Nachahmung. Manche Kinder sehen erst Erfolge bei anderen und fangen danach auch an, sich diesem Thema zuzuwenden. Lehrerinnen und Lehrer, die Yoga in der Schule integrieren möchten, sollten neuen Erfahrungen offen gegenüberstehen. Neue Lernmethoden sollten zunächst ausprobiert werden, um beurteilen zu können, ob man sich mit Yoga identifizieren kann oder auch nicht. Zudem gibt es mittlerweile viele Fortbildungen für Lehrkräfte und "Nicht"-Yoga-Erfahrene, welche Übungen es gibt und wie sie im Unterricht einzusetzen sind. Auch das Materialangebot wächst und vieles ist ohne Vorerfahrungen umsetzbar. Auf der Seite www.yokids.de werden ab Sommer 2021 Fortbildungen angeboten, die speziell auf die Grundschule abgestimmt sind. Zusammenfassung und Fazit Yoga vereint den Körper, den Geist und die Seele und bietet auf allen Ebenen positive Wirkungen. Durch das regelmäßige Praktizieren im Schulalltag profitieren Kinder enorm. Gerade Stress, Angst und andere negative Erlebnisse können durch ganzheitliches Yoga abgebaut werden, sodass die körperlichen und geistigen Leistungen gesteigert werden. Auch die Verbesserung von schulischen Leistungen wird durch Yoga gefördert. Vor allem wird aber das Selbstbewusstsein gesteigert, was als Mobbing-Prävention gilt.

  • Sport / Bewegung

Yoga im Referendariat – Teil I: Mit Yoga zuversichtlich durch das Referendariat

Video-Tutorial

Fachleiterin für Deutsch und Bildungswissenschaften am Landesinstitut für Schule in Bremen, Yoga-Lehrerin und Achtsamkeitstrainerin Mona Bektesi richtet sich mit diesem Video-Tutorial an Referendarinnen und Referendare und zeigt auf, wie durch Yoga mehr Selbstbestimmung und Stärkung der inneren Kräfte zu erfahren ist: "Mit Yoga finden Sie Quellen Ihrer Kreativität und Resilienz für die Aufgaben im Referendariat." Das Referendariat kann manchmal eine Zeit des Stresses, der Angst und Herausforderungen sein, dabei soll es eine Zeit der Selbstexploration und praktischen Eingewöhnung in Schule sein. In diesem neuen Umfeld kann die Yoga-Praxis angehende Lehrkräften dabei helfen, Resilienz und Methoden zur Stressbewältigung zu entwickeln, die bei der sachlichen Betrachtung und Bewältigung der vielen Herausforderungen und des Drucks im Referendariat dienlich sind – ob im Schulalltag, in den Seminaren, in der Klasse, im Umgang mit Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen. Die Einbringung eigener Stärken wird so zur Normalität. Die Yoga-Übungen sind Teil der Selbstfürsorge und Achtsamkeit . Über die positive Wirkung dieser Übungen auf die physische und psychische Gesundheit gibt es viele Nachweise. Daher ist es sinnvoll, sie als wertvolles Werkzeug in den eigenen Tagesablauf zu integrieren. Ebenso können Meditationsübungen wirkungsvoll an Yoga-Sequenzen angeschlossen werden. Die ausgewählten Übungen wirken positiv auf Körper, Geist und Seele und dienen einerseits der Besinnung auf die eigenen Kräfte und Ressourcen; andererseits können mithilfe der Praxis Anspannungen losgelassen werden. Ein ruhiger gleichmäßiger Atem begleitet die Praxis dabei. So können Referendarinnen und Referendare zu innerer Ruhe und Resilienz gelangen und erfahren, wie sie sich in der herausfordernden Ausbildungssituation in der Schule, im Unterricht und im Lehralltag stärken können. Die Aktivierung innerer Zuversicht und autonomer Kraftreserven werden verfügbar gemacht. Die Übungen sind für Anfängerinnen und Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Fachkompetenz Die Referendarinnen und Referendare erproben Yoga-Figuren zum Erhalt und zur Vorsorge der Lehrergesundheit und Resilienz. üben sich in Introspektion, Selbstwirksamkeit- und Selbstfürsorge. erfahren Yoga als eine Strategie für Gesundheit und Gelassenheit während des Referendariats. Mit Yoga zuversichtlich durch das Referendariat Model und Referendarin: Luisa Ruser; Drehort: Vinyaloft Bremen

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Yoga im Referendariat – Teil III: Yoga im Staatsexamen

Video-Tutorial

Lehrproben und Unterrichtsbesuchen gelassen entgegen sehen und sich seiner Stärken und Talente bewusst sein – dieses Video-Tutorial mit Fachleiterin für Deutsch und Bildungswissenschaften am Landesinstitut für Schule in Bremen, Yoga-Lehrerin und Achtsamkeitstrainerin Mona Bektesi zeigt, wie es geht: mit Yoga. Jede Ausbildung endet einmal mit einer Abschlussprüfung – so auch das Referendariat mit dem Staatsexamen. Gefühle von Angst, Zweifel und Nervosität können Referendarinnen und Referendare am Ende und kurz vor dem Ziel begleiten, oft auch verbunden mit der Frage, wie diese Herausforderung erfolgreich gemeistert werden kann. Wie schön wäre es dann, Lehrproben und Unterrichtsbesuchen gelassen ins Auge schauen und sich seiner Stärken und Talente bewusst sein zu können. Mit dem Yoga -Set auf dem Stuhl erarbeiten Sie sich dies proaktiv! Anspannung wird mit einer speziellen Technik weggeatmet. Die Übungen unterstützen das Bewusstsein für die eigene Kraft und dienen so der mentalen Stärkung und körperlichen Entspannung gleichermaßen: Der vom vielen Sitzen geplagte Rücken wird sanft bewegt. Die Sequenz des Helden auf dem Stuhl führt zu einem Gefühl von Weite in der von Angst geplagten, engen Brust und lässt Angst und Nervosität wie von alleine in den Hintergrund treten. Die Übungen ermöglichen einen wohlwollenden und fürsorglichen Blick auf sich selbst und können präventiv und proaktiv die eigene Resilienz, Kraft und Gesundheit fördern. Die Yogapraxis leistet so einen Beitrag zum Erleben der eigenen Wirkmacht und Gestaltungsmöglichkeiten. Yoga wird zu einem inneren Helfer. Darüber hinaus können sie durch geführte Meditationen erweitert werden. Fachkompetenz Die Referendarinnen und Referendare erproben Yoga-Figuren zum Umgang mit Ängsten sowie zum Erhalt und zur Vorsorge der Lehrergesundheit und Resilienz. üben sich in Introspektion, Selbstwirksamkeit- und Selbstfürsorge. erfahren Yoga als eine Strategie für Gesundheit und Gelassenheit während des Referendariats. Yoga im Staatsexamen Model und Referendarin: Luisa Ruser; Drehort: Vinyaloft Bremen

  • Fächerübergreifend
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Primarstufe

Yoga im Referendariat – Teil II: Yoga-Abendroutine

Video-Tutorial

In diesem Video-Tutorial führt Fachleiterin für Deutsch und Bildungswissenschaften am Landesinstitut für Schule in Bremen, Yoga-Lehrerin und Achtsamkeitstrainerin Mona Bektesi durch eine beruhigende und erdenden Yogapraxis am Abend: Die Übungen helfen durch gezielte Bewegungs- und Atmungsabläufe dabei, abzuschalten, besser in die Ruhe zu finden und sich zu regenerieren. Referendarinnen und Referendare verbringen oft bis spät in den Abend sehr viel Zeit am Schreibtisch. Oasen der Ruhe und Rekreation kommen da oft zu kurz, der Geist kommt nicht zur Ruhe und es fällt schwer, am Abend abzuschalten. Diese Yogapraxis läutet das Ende des Tages ein. Die fünfzehnminütige erdende Sequenz inklusive beruhigender Atemübungen hilft dabei, abzuschalten und besser in den Schlaf zu finden. Momente der An- und Entspannung der Muskeln wechseln sich ab, sodass sich ein Gefühl von Wohl- und Entspannung einstellen darf. In den Übungen werden Stress und Anspannungen an den Boden abgegeben; man wird leichter und gelassener und leistet dadurch einen aktiven Beitrag zur Selbstfürsorge, Gesundheitsprävention und Stressbewältigung. In der wiederkehrenden Position des Kindes lässt sich Ruhe finden und der Rücken entspannen. Die sanfte Vorbeuge am Ende der Praxis erdet und beruhigt, während die liegende Drehung im Krokodil Anspannungen im Rücken lindert. Das Nervensystem fährt herunter und das parasympathische System wird aktiviert, sodass man leichter in den Schlaf findet. Achten Sie darauf, sich warm anzuziehen und halten Sie für die Entspannungsphase eine warme Decke parat. Die Yoga-Sequenzen für Referendarinnen und Referendare können auch von Meditationsübungen begleitet werden, um so die eigene innere Ruhe, Stärke und Resilienz zu fördern. Auf diese Weise können angehende Lehrerinnen und Lehrer in der Ausbildungssituation Herausforderungen in Unterricht und Schule, im Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern und Fachleiterinnen und Fachleitern in Studienseminaren achtsamer und gelassener meistern. Die Übungen sind für Anfängerinnen und Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Fachkompetenz Die Referendarinnen und Referendare erproben Yoga-Figuren zum Erhalt und zur Vorsorge der Lehrergesundheit und Resilienz. üben sich in Introspektion, Selbstwirksamkeit- und Selbstfürsorge. erfahren Yoga als eine Strategie für Gesundheit und Gelassenheit während des Referendariats. Yoga im Referendariat – Yoga-Abendroutine Model und Referendarin: Luisa Ruser; Drehort: Vinyaloft Bremen

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Entspannung und Achtsamkeit im Unterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit geht es um Entspannungs- und Achtsamkeitstechniken, die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer im alltäglichen Unterricht mit minimalem Aufwand erlernen und umsetzen können. Lassen Sie sich von kurzmeditativen Wahrnehmungsübungen bis hin zu powergeladenen Movement-Übungen allein oder in Gruppen inspirieren. Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema Entspannung und Achtsamkeit sind vielseitig einsetzbar. Sie zielen darauf ab, Stress und Anspannung bei den Lernenden sowie bei der Lehrperson abzubauen, ein lernförderliches Klima zu schaffen und Gemeinschaftserlebnisse zu ermöglichen. Erfolgreiche Lehrpersonen gestalten ihren Unterricht spannend, die Schülerinnen und Schüler hören ihnen voller Spannung zu, arbeiten konzentriert an spannenden Aufgaben, warten gespannt auf die nächste Herausforderung – Spannung ist eine Art Zauberwort des guten Unterrichts. Dabei wird gerne übersehen, dass Dauerspannung weder möglich noch wünschenswert ist. Die Gesetze der Elektrizität, die Arbeit unseres Muskelapparats, die Regeln der Dramaturgie von Theater und Film lehren uns: Ohne Entspannung gibt es keine Spannung – und umgekehrt. Ich bin dann mal weg! – Entspannungstechniken als Ressource Individuelle Entspannungsmöglichkeiten: Wie entspannen Sie sich? Ziehen Sie sich zurück auf die Yoga-Matte zum autogenen Training? Gehen Sie in die Küche, um ein leckeres Gericht zu kochen, einen Brotteig zu kneten? Putzen Sie die Fenster, das Bad? Graben Sie im Garten die Beete um, zupfen Unkraut, schneiden die Rosen? Legen Sie sich mit einem schönen Buch in den Liegestuhl oder die Hängematte? Hören oder machen Sie Musik? Laufen Sie für eine Stunde rund ums Dorf/durch den Park? Schauen Sie in den Himmel und beobachten die Wolken? Unzählige Arten, sich zu entspannen Je nach Typ, Situation, Lebensumständen, Neigungen, Begabungen variieren Entspannungsarten. Aber bei allen Unterschieden gibt es eine Gemeinsamkeit: Sie gewähren eine Pause vom Alltagstrott und sorgen dafür, dass wir uns und unsere Umwelt aus einem anderen Blickwinkel wieder genauer wahrnehmen, zumindest für einen Moment. Spannung und Entspannung im Unterricht Im Unterricht neigen wir als Lehrkräfte dazu, die individuellen "Auszeiten" der Schülerinnen und Schüler als Störung wahrzunehmen: Wenn jemand aus dem Fenster schaut, passt diese Person nicht auf; wer sich lässig in den Stuhl lümmelt, signalisiert mangelnde Aufmerksamkeit; genüssliches Kaugummikauen weist auf die Verweigerung mündlicher Mitarbeit hin; mit meditativen Kreisen, die eine/einer auf ein Papierblatt zeichnet, zeigt sie/er uns: Ich bin mit dem Kopf ganz woanders. All diese als störend wahrgenommene Verhaltensweisen können aber auch als wertvolle Ressourcen gedeutet werden: Als Versuche der Schülerinnen und Schüler, sich mitten im stressigen Schultag zu entspannen. Lassen Sie sich davon inspirieren und bauen Sie gezielt immer wieder Entspannungspausen und Achtsamkeitsübungen in den Stress des Schultags ein. Denn nur entspannte Schülerinnen und Schüler – und Lehrerinnen und Lehrer! – können sich dem Lernen wieder voll produktiver Spannung zuwenden. Das Thema Entspannung und Achtsamkeit im Unterricht Ob im Studium, im Referendariat oder auf Fortbildungsveranstaltungen – überall lernen Lehrerinnen und Lehrer, wie Unterricht spannend gestaltet werden kann. Dabei braucht erfolgreiches Lernen auch Phasen der Entspannung – ein Thema, das meist ausgeblendet wird. Diese Unterrichtseinheit will zeigen, wie das Lehren und Lernen aller Fächer durch Entspannungsphasen bereichert werden kann. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler brauchen keine speziellen Vorkenntnisse, sollten jedoch eine offene Haltung dem Thema gegenüber mitbringen. Meditation, Fantasiereisen , Yoga – solche Methoden haben Sie eventuell bereits auf irgendeiner Fortbildung gelernt und schon in der Schule eingesetzt. Es geht aber noch viel unkomplizierter und mit minimalem Aufwand. Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich darüber aus, was Stress, Spannung und Entspannung für sie bedeuten. Sie lernen verschiedene Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen kennen, führen sie allein oder in der Gemeinschaft durch und reflektieren sie. Methodisch-didaktische Analyse Die meisten Übungen müssen zumindest am Anfang von der Lehrkraft geführt und begleitet werden, können später bei Bedarf auch allein eingesetzt werden. Fünf Arbeitsblätter enthalten Anleitungen beziehungsweise Anregungen, wie die Übungen durchgeführt werden können. Die entsprechenden Aufgaben und Texte können entweder von der Lehrkraft (oder einer Lernpartnerin oder einem Lernpartner) vorgelesen oder/und an die Schülerinnen und Schüler ausgeteilt werden. Die verschiedenen Materialien können vielfältig kombiniert und variabel eingesetzt werden. Selbstkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Methoden der Entspannung und Achtsamkeit kennen, üben sie ein und reflektieren sie. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lassen sich auf gemeinsame Entspannungsübungen ein. stärken den Zusammenhalt in der Klasse. tauschen sich über ihre Erfahrungen aus.

  • Fächerübergreifend / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Religion / Ethik / Pädagogik / Sport / Bewegung
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Meditation für Referendarinnen und Referendare: Zuversicht, Kraft und Entspannung im Referendariat

Interaktives

Diese Meditation richtet sich an Referendarinnen und Referendare und kann dazu verhelfen, Körper und Geist auch in herausfordernden Zeiten des Referendariats zu entspannen und dadurch zu neuer Kraft und Zuversicht zu gelangen. Sie ist von der Fachleiterin für Deutsch und Bildungswissenschaften am Landesinstitut für Schule in Bremen, Yoga-Lehrerin und Achtsamkeitstrainerin Mona Bektesi speziell für angehende Lehrkräfte entwickelt worden. Das Referendariat kann in vielerlei Hinsicht eine anstrengende Zeit mit vielen Herausforderungen sein, in denen sich Referendarinnen und Referendare beweisen müssen: sei es vor den Lerngruppen, vor dem Kollegium und den Fachleiterinnen und Fachleitern. Sie müssen ihre Rolle als Lehrkraft finden und es gilt, vielen Ansprüchen gerecht zu werden, ohne sich dabei zu verlieren. Der Leistungsdruck, der Stress und die Belastung können enorm hoch sein. Häufig erfahren angehende Lehrkräfte das Referendariat als eine Reise auf einem schwankenden Schiff in unbekanntem Gewässer. Manchmal haben sie das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Das kann Sorgen und Angst auslösen. Stress ist ein ständiger Begleiter. Diese Meditation kann für Entspannung von Körper und Geist sorgen und zur Stressbewältigung beitragen. Neue Kraft und Zuversicht kann so schnell getankt werden, um mit den hohen Anforderungen besser zurechtzukommen und einen Beitrag zur Gesundheit – auch im Hinblick auf ihre weitere Lehrkarriere – zu leisten. So hilft die Meditation, Widerstandskräfte zu entwickeln und Resilienz zu fördern. Die Übungen sind für Anfängerinnen und Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Ideal bietet sich die Meditation auch im Anschluss an eine Yoga -Sequenz an. Fachkompetenz Die Referendarinnen und Referendare erproben eine Meditation zum Erhalt und zur Vorsorge der Lehrergesundheit und Resilienz. üben sich in Introspektion, Selbstwirksamkeit- und Selbstfürsorge. erfahren Meditation als eine Strategie für Gesundheit und Gelassenheit während des Referendariats. Meditation für Referendarinnen und Referendare: Zuversicht, Kraft und Entspannung Sprecher: Thomas Roth; Video: Pexels; Ivan Samkov

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Bodyscan – zur Ruhe kommen im Referendariat

Interaktives / Video-Tutorial

Mit Hilfe dieser Achtsamkeitsübung – des Bodyscans – von Fachleiterin für Deutsch und Bildungswissenschaften am Landesinstitut für Schule in Bremen, Yoga-Lehrerin und Achtsamkeitstrainerin Mona Bektesi bringen Referendarinnen und Referendare sowohl Körper als auch Geist achtsam zur Ruhe. Wir allen kennen das Gefühl von physischer und psychischer Anspannung in Phasen großer beruflicher Herausforderung, wie sie im Referendariat häufig durchlebt werden. In unseren Lerngruppen, im Kollegium oder in den Studienseminaren können wir uns schlecht entspannen, unser Geist will einfach nicht zur Ruhe kommen und wir sind fahrig und unkonzentriert. Um Stress, Sorgen und Ängste in Zeiten von Leistungsdruck zu reduzieren oder gar gänzlich abzubauen, können Achtsamkeitsübungen helfen. Mit der Achtsamkeitsübung des Bodyscans unternehmen wir eine Reise durch den Körper, um diesen zu erforschen. Wir wandern mit unserer Aufmerksamkeit bewusst vom Scheitel bis zur Sohle und erspüren unseren Körper so nach und nach. Alle während des Bodyscans auftauchenden Erfahrungen, Gedanken und Gefühle nehmen wir wahr, ohne ihnen anzuhaften. So kommen wir im Hier und Jetzt an, während Unruhe und Stress abnehmen und ein Gefühl der Entspannung und Gelassenheit eintritt. So kann ein Beitrag zur Gesundheit natürlich und einfach privat wie beruflich in der Lehrkarriere geleistet und Widerstandskräfte und Resilienz gefördert werden. Die Übung ist für alle Referendarinnen und Referendare gleichermaßen geeignet und kann in der Schule, auf dem Weg zur Arbeit oder zu Hause praktiziert werden. Ideal bietet sich im Anschluss eine Yoga -Sequenz an. Fachkompetenz Die Referendarinnen und Referendare erfahren den Bodyscan als eine Strategie für physische und psychische Entspannung während des Referendariats. erweitern ihr Selbstfürsorge-Spektrum im Hinblick auf die Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern. Bodyscan – zur Ruhe kommen im Referendariat Sprecher: Thomas Roth; Video: Pexels; Ivan Samkov

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

YogaEasy: Durch Yoga ausgeglichener sein

Tool-Tipp

Stress und Gereiztheit - davon lauert es in der Schule. In unserem Fundstück zeigen wir, wie Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler durch Yoga dagegen arbeiten können. Dadurch kann ein mögliches Aggressionspotenzial gesenkt und die Konzentration sowie Gesundheit gefördert werden.

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