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Das Traumhaus: Ein umweltgerechtes Haus planen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit planen die Schülerinnen und Schüler einen Hausbau und berücksichtigen dabei Aspekte der Nachhaltigkeit. Bei der Planung eines Traumhauses darf die Umwelt nicht zu kurz kommen. Im Rahmen der Unterrichtseinheit übertragen die Schülerinnen und Schüler die Problematik des Energiesparens im Haushalt auf die Planungs- und Bauphase eines neuen Hauses oder die Sanierung eines Altbaus. Dabei muss nicht unbedingt das eigene Einfamilienhaus im Mittelpunkt stehen. Auch Mehrfamilienhäuser, in denen man später als Mieter leben möchte, können geplant werden. Entscheidend ist, dass sich die Lernenden mit Ihren Ansprüchen an das künftige Wohnen und dem damit verbundenen Ressourcenverbrauch auseinandersetzen. Nachhaltige Lebenspläne entwickeln Im Vordergrund dieses Lernangebots steht die Teilkompetenz "Selbständig planen und handeln können". Sie gehört zu einem Katalog von Kompetenzen, den das Projekt "Transfer-21 Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE)" aufgestellt hat. Die Schülerinnen und Schüler entwerfen eigene Lebenspläne unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit und beschreiben wie persönliche Projekte ausgestaltet werden können. Die Klasse informiert sich selbständig über Kriterien umweltgerechten Wohnens und Bauens und entwirft eigene Bauprojekte. Vor der Lösung der Arbeitsaufträge sollten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema "Energieverbrauch im Haushalt" vertraut machen. Geeignet ist hierfür zum Beispiel das Unterrichtsmaterial "Globaler Klimawandel, Emissionen und erneuerbare Energien" aus der Reihe "Umwelt schützen, Zukunft sichern" des Projekts Transfer-21. Selbst erarbeitetes Material Zu diesem thematischen Klassiker der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung kommen aber auch immer wieder aktuelle Materialien auf den Markt oder ins Netz, so dass Lehrerinnen und Lehrer auf eine breite Auswahl zurückgreifen können. Spezielle Materialien zum Thema "Bauen und Wohnen" gibt es dagegen kaum. Das nötige Wissen erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Lösung der vorliegenden Arbeitsaufträge. Arbeitsaufträge Texte als Einstieg Als Einstieg in das Thema erhalten die Schülerinnen und Schüler zwei Texte zum Thema "Sparsam heizen - aber wie?" und "Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert", die das Projekt Transfer-21 zum Download anbietet. In Kleingruppen zu maximal drei Personen sollen die Lernenden diese Texte auswerten. Selbständige Recherche Der anschließende Arbeitsauftrag bietet sich als Hausaufgabe an: Die Schülerinnen und Schüler sollen sich bei den Behörden erkundigen, wie viele Energiesparhäuser in der letzten Zeit an ihrem Heimatort gebaut wurden. In Zeitungen, Zeitschriften und im Internet sollen sie sich nach weiteren aktuellen Informationen zum Thema nachhaltiges Bauen und Wohnen informieren. Als Hilfe bei der Suche erhalten die Schülerinnen und Schüler die Internetseiten, die unter der Rubrik "Externe Links" angegeben sind. Fakten sammeln Ziel der Aufgabe ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die wichtigsten ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien für nachhaltiges Bauen zusammentragen, zum Beispiel Kosten senken, Umbau und Erhaltung von Altbauten den Vorrang geben, Flächen entsiegeln Ressourcen schonen, Sicherung von Arbeitsplätzen oder bedarfsgerechter Wohnraum nach Alter und Haushaltsgröße. Probleme diskutieren Mit dem Wissen ihrer Recherche im Hintergrund diskutiert die Klasse dann über die Frage, warum trotz hoher Energiekosten und knapper Ressourcen bisher nur ein Bruchteil der neu gebauten und sanierten Wohnhäuser in Deutschland Passiv- oder Nullenergiehäuser sind. Das eigene Traumhaus planen Unter Anwendung der Kriterien nachhaltigen Bauens und Wohnens planen die Schülerinnen und Schüler ihr Traumhaus. Zu diesem Zweck erstellen sie eine detaillierte Skizze, eine Bauzeichnung oder ein Modell aus Pappe und Papier. Auch eine Simulation mit geeigneter Computersoftware ist möglich. Die Arbeiten werden mit einer Präsentation im Rahmen einer kleinen Ausstellung in der Klasse oder in der Schule abgeschlossen, die allerdings nicht im Zeitplan der Unterrichtseinheit enthalten ist. Die besten Ergebnisse sollten prämiert werden. Alternative Aufgabe Wenn sich die zeitaufwendige Aufgabe, ein eigenes Haus zu planen, nicht umsetzen lässt, ist eine Variante der Aufgabenstellung möglich. Auf einem Arbeitsblatt, das die Umrisse eines Hauses zeigt, zeichnen die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten einer nachhaltigen Sanierung eines vorhandenen Hauses ein. Dazu gehören zum Beispiel Dach- und Wandisolierung, Modernisierung der Heizungsanlage, Regenwassernutzung oder Solarenergie. Anhand der Skizze sollen die Lernenden ökonomische und soziale Effekte zeigen. Die Schülerinnen und Schüler kennen und verstehen die Thematik "Nachhaltiges Bauen und Wohnen". erkennen Auswirkungen des eigenen Lebensstils auf die Lebens- und Arbeitssituation anderer Menschen sowie auf die Biosphäre. können ein Thema selbstständig recherchieren und beschreiben. können Konzepte der Nachhaltigkeit in den Bereichen Technik, Mobilität, Flächennutzung, Bauen und Wohnen, Konsum und Freizeit anhand einzelner Beispiele darstellen. können ein Konzept adressatengerecht, gemeinsam und überzeugend präsentieren. können gemeinsam planen und handeln. Selbst erarbeitetes Material Zu diesem thematischen Klassiker der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung kommen aber auch immer wieder aktuelle Materialien auf den Markt oder ins Netz, so dass Lehrerinnen und Lehrer auf eine breite Auswahl zurückgreifen können. Spezielle Materialien zum Thema "Bauen und Wohnen" gibt es dagegen kaum. Das nötige Wissen erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Lösung der vorliegenden Arbeitsaufträge. Texte als Einstieg Als Einstieg in das Thema erhalten die Schülerinnen und Schüler zwei Texte zum Thema "Sparsam heizen - aber wie?" und "Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert", die das Projekt Transfer-21 zum Download anbietet. In Kleingruppen zu maximal drei Personen sollen die Lernenden diese Texte auswerten. Der anschließende Arbeitsauftrag bietet sich als Hausaufgabe an: Die Schülerinnen und Schüler sollen sich bei den Behörden erkundigen, wieviele Energiesparhäuser in der letzten Zeit an ihrem Heimatort gebaut wurden. In Zeitungen, Zeitschriften und im Internet sollen sie sich nach weiteren aktuellen Informationen zum Thema nachhaltiges Bauen und Wohnen informieren. Als Hilfe bei der Suche erhalten die Schülerinnen und Schüler die Internetseiten: Umweltbundesamt Bundesbauministerium Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Fakten sammeln Ziel der Aufgabe ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die wichtigsten ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien für nachhaltiges Bauen zusammentragen, zum Beispiel Kosten senken, Umbau und Erhaltung von Altbauten den Vorrang geben, Flächen entsiegeln Ressourcen schonen, Sicherung von Arbeitsplätzen oder bedarfsgerechter Wohnraum nach Alter und Haushaltsgröße. Probleme diskutieren Mit dem Wissen ihrer Recherche im Hintergrund diskutiert die Klasse dann über die Frage, warum trotz hoher Energiekosten und knapper Ressourcen bisher nur ein Bruchteil der neu gebauten und sanierten Wohnhäuser in Deutschland Passiv- oder Nullenergiehäuser sind. Das eigene Traumhaus planen Unter Anwendung der Kriterien nachhaltigen Bauens und Wohnens planen die Schülerinnen und Schüler ihr Traumhaus. Zu diesem Zweck erstellen sie eine detaillierte Skizze, eine Bauzeichnung oder ein Modell aus Pappe und Papier. Auch eine Simulation mit geeigneter Computersoftware ist möglich. Die Arbeiten werden mit einer Präsentation im Rahmen einer kleinen Ausstellung in der Klasse oder in der Schule abgeschlossen, die allerdings nicht im Zeitplan der Unterrichtseinheit enthalten ist. Die besten Ergebnisse sollten prämiert werden. Alternative Aufgabe Wenn sich die zeitaufwendige Aufgabe, ein eigenes Haus zu planen, nicht umsetzen lässt, ist eine Variante der Aufgabenstellung möglich. Auf einem Arbeitsblatt, das die Umrisse eines Hauses zeigt, zeichnen die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten einer nachhaltigen Sanierung eines vorhandenen Hauses ein. Dazu gehören zum Beispiel Dach- und Wandisolierung, Modernisierung der Heizungsanlage, Regenwassernutzung oder Solarenergie. Anhand der Skizze sollen die Lernenden ökonomische und soziale Effekte zeigen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Das politische System der USA - Präsidentschaftswahlen 2016

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Das politische System der USA" erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie die Wahl des Präsidenten abläuft. Zudem lernen sie die verschiedenen Präsidentschaftskandidaten näher kennen und diskutieren das amerikanische Wahlsystem kritisch.Im November 2016 wählten die Amerikaner ihren 45. Präsidenten. Die Präsidentschaftswahlen in den USA unterscheiden sich jedoch maßgeblich von den Bundestagswahlen in Deutschland. In den Medien tauchten vermehrt Begriffe wie Delegierte, Wahlmänner und Vorwahlen auf, und immer wieder war sogar schon von ersten Ergebnissen zu lesen. Wie kann das schon vor der Wahl sein und was bedeuten all diese Begriffe? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler in der vorliegenden Unterrichtseinheit auf den Grund.Die Unterrichtseinheit zum politischen System in den USA ist so angelegt, dass sich die Schülerinnen und Schüler das Thema mithilfe des Internets weitgehend selbstständig erarbeiten können. Bei den einzelnen Aufgaben wurde darauf geachtet, dass diese einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen haben und sie die Lernenden ansprechen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Arbeitsauftrag, sich über das politische System der USA und die Präsidentschaftswahlen zu informieren, und das Wahlsystem kritisch zu beleuchten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit dem Wahlsystem der USA auseinander. lernen das politische System der USA kennen. setzen sich selbstständig mit einem komplexen Thema auseinander. lernen die verschiedenen Präsidentschaftskandidaten und ihre politischen Ziele kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. lernen, unterschiedliche Webseiten kritisch zu analysieren und deren Inhalte zu hinterfragen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Standpunkte kennen und akzeptieren. arbeiten im Team. stellen gemeinsam ihre Arbeiten vor. lernen, Kompromisse zu schließen und diese zu akzeptieren. setzen Wissen spielerisch um.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fluchtursachen bekämpfen - die Rolle der EU

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Themenkomplex Flucht gehen die Lernenden Fragen wie den folgenden auf den Grund: Welche Fluchtursachen gibt es? Was tut die Europäische Union zur Bekämpfung der Fluchtursachen? Bereits 1999 einigten sich die EU-Staaten im finnischen Tampere darauf, bei der Bekämpfung von Fluchtursachen stärker zusammenzuarbeiten. Seit dem Sommer 2015 ist dieses Thema wieder hochaktuell: Millionen Menschen sind auf der Flucht, um eine neue Heimat zu finden. Diese Unterrichtseinheit zum Themenkomplex Flucht ermöglicht den Lernenden, sich näher mit dem Phänomen auseinanderzusetzen. In Gruppen- und Einzelarbeit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Fluchtursachen und möglichen Gegenmaßnahmen. Sie setzen sich kritisch mit den Maßnahmen der EU zur Bekämpfung von Fluchtursachen auseinander und erarbeiten, welche Verantwortung die EU trägt. Die Unterrichtseinheit "Fluchtursachen bekämpfen - die Rolle der EU" ist so angelegt, dass sich die Schülerinnen und Schüler das Thema weitgehend selbstständig erarbeiten. Bei den einzelnen Aufgaben wird darauf geachtet, dass sie einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen haben und sie die Lernenden ansprechen. Sie erhalten den Arbeitsauftrag, sich über die Maßnahmen der EU zur Bekämpfung von Fluchtursachen zu informieren und diese Informationen kritisch zu beleuchten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit der EU-Politik auseinander. analysieren den politischen Diskurs zum Thema Flucht. setzen sich selbstständig mit einem komplexen Thema auseinander. lernen verschiedene Standpunkte kennen und vertreten. entwickeln eine eigene Meinung zum Thema und können diese argumentativ vertreten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. lernen, unterschiedliche Webseiten kritisch zu analysieren und deren Inhalte zu hinterfragen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Standpunkte kennen und akzeptieren. arbeiten im Team. stellen gemeinsam ihre Arbeiten vor. lernen, Kompromisse zu schließen und diese zu akzeptieren.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Impfstofftypen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Lernenden, welche Impfstoffarten (Lebendimpfstoff, Totimpfstoff, Vektorimpfstoff und mRNA-Impfstoff) es gibt und wie sie im Körper wirken. Zusätzlich werden Herstellungs- und Zulassungsverfahren für neue Impfstoffe thematisiert.Neben den Totimpfstoffen und Lebendimpfstoffen sind im Zuge der COVID-19-Pandemie zwei weitere Impfstofftypen zum Einsatz gekommen: Vektor-Impfstoffe und mRNA-Impfstoffe. Die Lernenden erfahren, wie die neuartigen Impfstoffe für einen Impfschutz sorgen und worin sie sich zu den "herkömmlichen" Impfstoffen unterscheiden. Die Unterrichtseinheit ist Teil des Materialpakets " Impfungen: kleiner Piks – große Wirkung ", das in Zusammenarbeit mit dem Fonds der Chemischen Industrie (dem Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie e. V.) entstanden ist. Das Materialpaket beinhaltet vier weitere Unterrichtseinheiten zu den Themen " Funktionsweise des Immunsystems ", " Schutz- und Heilimpfungen ", " Biotechnologische Verfahren: PCR und Antigen-Schnelltests " und " Globalisierung als Treiber von Pandemien? " sowie einen einführenden Leitartikel . Relevanz des Themas Die COVID-19-Pandemie gibt dem Thema "Impfung" derzeit eine besondere Wichtigkeit. Gerade Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I benötigen jetzt fundiertes Wissen über Impfstoffe und darüber, wie deren Sicherheit gewährleistet wird. Nur so können sie vernünftige Entscheidungen für ihre eigene Gesundheit treffen – beispielsweise, ob sie sich impfen lassen oder nicht. Didaktisch-methodische Analyse Spätestens seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist es für Schülerinnen und Schüler sehr wichtig, sich mit dem Thema "Impfen" auseinanderzusetzen. Zum einen, weil das Thema in den sozialen Medien weiterhin stark vertreten ist und zum anderen, weil viele sich für oder gegen eine Impfung entscheiden wollen beziehungsweise sollen. Erschwert wird diese Entscheidung dadurch, dass die Impfstoffe neu sind und damit Unklarheiten bezüglich ihrer Sicherheit und Wirksamkeit bestehen können. Die öffentliche Debatte bewirkt zudem einen gewissen Entscheidungsdruck, während gleichzeitig falsche oder falsch eingeordnete Informationen, vor allem im Internet, kursieren. Der Einstieg über die Entwicklung von Impfstoffen greift die Vorstellungen der Lernenden auf und ordnet sie, stellt sie richtig und ergänzt sie. Im nächsten Schritt schauen sich die Lernenden die verschiedenen Impfstofftypen genauer an, um ihre Wirkweise und damit verbundene Vor- und mögliche Nachteile herauszustellen. In einem Expertinnen- und Experten-Puzzle (in 4er-Gruppen) erarbeiten sich die Lernenden die Unterschiede der einzelnen Impfstofftypen. Eine Differenzierung ist dadurch möglich, dass die Texte über Lebend- und Totimpfstoffe leichter zu verstehen sind und weniger Vorwissen voraussetzen (im Vergleich zu Vektor- und mRNA-Impfstoffen). Jede Person der Gruppe beschäftigt sich dabei mit einem Impfstofftyp (Material 1 bis 4). Sie füllen dazu individuell einen Steckbrief (Arbeitsblatt 1) aus. Anschließend präsentieren sich die Lernenden gegenseitig in der Gruppe ihre Impfstofftypen. Sie sind somit die Expertin/der Experte für einen bestimmten Impfstoff. Die anderen Personen der Gruppe füllen ihre Mindmap (Material 5) aus beziehungsweise ergänzen diese, sodass alle Lernenden am Ende der Stunde einen guten Überblick über alle vier Impfstofftypen haben. Dies benötigt weniger Zeit und ist für viele der Lernenden angenehmer, als bei einer Präsentation vor der gesamten Klasse zu stehen. In der folgenden Stunde wird das Zulassungsverfahren für Impfstoffe genauer betrachtet, da auch dies den Lernenden zeigen kann, dass eine größtmögliche Sicherheit der Impfstoffe gewährleistet werden kann, auch wenn sie neu sind und das Zulassungsverfahren im Falle der COVID-19-Impfstoffe beschleunigt wurde. Dazu werden einige Begriffe (Material 6) im Raum verteilt. Die Lernenden laufen durch den Raum, treffen sich an einem Begriff und tauschen sich dazu aus, was die Begriffe ihrer Meinung nach bedeuten. Anschließend bearbeiten sie Arbeitsblatt 2. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten den Aufbau der Zelle und die grundlegenden Funktionen des Immunsystems kennen. Zudem besitzen sie Kenntnisse in Genetik (DNA, RNA, Proteinbiosynthese). Das Material eignet sich zum Einsatz im naturwissenschaftlichen Unterricht ab Jahrgangsstufe 9. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stellen naturwissenschaftliche Zusammenhänge sachlich und strukturiert dar. erklären naturwissenschaftliche Phänomene mit Modellvorstellungen. begründen eigene Entscheidungen unter Verwendung naturwissenschaftlichen Wissens. erarbeiten sich die verschiedenen Impfstofftypen sowie deren Wirkmechanismen. beschreiben das Zulassungsverfahren von Impfstoffen und erkennen, wie das Zulassungsverfahren beschleunigt werden kann. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren Arbeitsergebnisse adressatengerecht. arbeiten in einer Gruppe zielgerichtet zusammen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Going on a cruise – mediation tasks

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit behandelt das Thema Kreuzfahrten mithilfe zweier unterschiedlicher Mediationsaufgaben sowie eines Schreibauftrags. Zum einen sollen anhand eines Artikels die Vor- und Nachteile von Kreuzfahrten erarbeitet und zum anderen mithilfe eines Webquests ausgewählte Fragen beantwortet werden. Diese Unterrichtseinheit bietet sich aufgrund der abwechslungsreichen Aufgabenstellungen zur Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Abschlussprüfung an. Der Schwerpunkt liegt auf der Mediation und der Medienkompetenz.Die Unterrichtseinheit besteht im Wesentlichen aus drei Hauptaufgaben: Zwei davon sind Mediationsaufgaben, die je nach technischer Ausstattung der Schule nacheinander oder parallel bearbeitet werden können. Den Abschluss bildet eine Schreibübung, in der die Ergebnisse der Mediationsaufgaben zusammengefasst werden. Die drei Aufgaben im Detail Nach einer allgemeinen Einführung mit dem Schwerpunkt speaking, in der das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aktiviert wird, zeigt die Lehrkraft der Klasse eine E-Mail, die die Rahmenhandlung der Stunde darstellt. Ein Freund namens Jack bittet um Hilfe: Zum einen möchte er sich über die Vor- und Nachteile eine Kreuzfahrt informieren und zum anderen überlegt er, ob er auf dem bekannten Kreuzfahrtschiff AIDA zu arbeiten anfangen sollte. Da der Internetauftritt des Kreuzfahrtanbieters auf Deutsch ist und seine deutschen Sprachkenntnisse nicht so gut sind, sollen die Lernenden für ihn einige Fragen beantworten. Eine weitere Mediationsaufgabe ist rund um den selbstverfassten Artikel Thoughts about cruising der fiktiven Zeitung "London Daily Reporter" gestrickt. Da Jack grundsätzlich etwas unschlüssig ist, was er von Kreuzfahrten halten soll und die Schülerinnen und Schüler nicht über das notwendige Hintergrundwissen verfügen, erhalten sie den Zeitungsartikel, der die Vor- und Nachteile von Kreuzfahrten gegenüberstellt. Ebenso erhalten die Lernenden dazu Fragen auf Deutsch, die sie auch in ihrer Muttersprache beantworten sollen. Den Abschluss bildet ein guided writing , in dem die Lernenden Jack Antworten geben. Die Schreibaufgabe kann von den Schülerinnen und Schüler als Hausaufgabe durchgeführt werden. Als weitere Vertiefung kann die Unterrichtseinheit Going on a cruise – from Crete to Venice bearbeitet werden. Kreuzfahrt – ein Thema für den Englisch-Unterricht Kreuzfahrten erfahren in den letzten Jahren große Beliebtheit. Sie bieten viele Vorteile, aber natürlich auch einige Nachteile. Es gibt zahlreiche bekannte Anbieter wie Costa, MSC oder AIDA, die ein sehr großes Spektrum unterschiedlichster Reisen auf dem Erdball für jeden Geschmack und jedes Budget anbieten. Viele Schülerinnen und Schülern haben möglicherweise schon einmal eine Kreuzfahrt angetreten und können der Klasse davon berichten. Im regulären Englisch-Unterricht findet dieses Thema jedoch kaum Beachtung, obwohl man sich dabei mit den vielfältigsten Aspekten beschäftigen kann. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits durch den privaten Gebrauch einen sicheren Umgang mit dem Computer pflegen und dem Surfen auf einer Webseite vertraut sein. Das Webquest bedarf möglicherweise etwas Erklärungsbedarf. Grundsätzlich sollten die Lernenden mit den verschiedenen Aufgabentypen vertraut sein. Didaktische Analyse Die Lernenden sollten erkennen, dass das Thema Kreuzfahrt sehr vielfältig ist und man sich mit den unterschiedlichsten Aspekten auseinandersetzen muss. Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass alles Vor- und Nachteile hat und es sich lohnen kann, diese gegeneinander genau abzuwägen. Neben der umfangreichen und informativen Seite von AIDA üben und lernen sie gezielt Informationen zu suchen und diese in eigenen Worten zu übersetzen. Da die Themen Urlaub, Freizeit und Reisen an sich schon ein hohes Maß an Motivation für Schülerinnen und Schüler beinhalten und auch das Unternehmen AIDA vielen bekannt sein sollte, ist davon ausgehen, dass die Aufgaben gerne bearbeitet werden. Methodische Analyse Durch die unterschiedlichen Phasen und wechselnden Sozialformen der Unterrichtseinheit sollte es den Schülerinnen und Schüler große Freude bereiten, die unterschiedlichen Aufgaben zu bearbeiten. Dies kann in ihrem individuellen Lerntempo geschehen. Speziell das Webquest als nicht alltägliche Alternative zur herkömmlichen Mediation sollte großen Spaß bei der Bearbeitung bereiten und zugleich die mediation auf eine andere Art üben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Wissen zum Thema Kreuzfahrten. wiederholen und üben verschiedene Aufgaben mit dem Schwerpunkt Mediation. erhalten einen Einblick in die Vor- und Nachteile einer Kreuzfahrt sowie in das Unternehmen AIDA. bereiten sich auf die Aufgabentypen der Abschlussprüfung vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den sicheren Umgang mit dem Computer in der Schule. recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterricht. sind diszipliniert beim Arbeiten mit dem Computer. lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Armut – Ursachen und Lösungsansätze

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Ursachen und Bekämpfung von Armut" gibt den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die neueren Forschungen zu den Wurzeln und der Bekämpfung von Armut, die 2019 mit der Verleihung des Preises der Schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften in Gedenken an Alfred Nobel gewürdigt wurden. Die geehrten Wissenschaftler Abhijit Banerjee, Esther Duflo und Michael R. Kremer sind mehr der experimentellen Verhaltensökonomie als der klassischen Volkswirtschaftslehre zuzuordnen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich in drei Lernrunden einige Forschungsergebnisse der Nobelpreisträgerin und der Nobelpreisträger und reflektieren dabei die Möglichkeiten einer wirksamen Entwicklungshilfe. Zunächst recherchieren die Lernenden Informationen zur Nobelpreisträgerin Esther Duflo. Anschließend erarbeiten sie mögliche Ursachen von Armut und erörtern schließlich, wie Armut bekämpft werden kann. Das Lernkonzept ist hybrid angelegt, kann also wahlweise im Präsenz- oder Fernunterricht verwendet werden. Zudem wurden kollaborative Elemente integriert, in denen die Schülerinnen und Schüler auf digitalen Pinnwänden und in Videokonferenzen zusammenarbeiten und kommunizieren. Zum Abschluss der Unterrichtseinheit können die Lernenden ihr Wissen mit einem interaktiven Quiz testen. Zur Schülerseite gelangen Sie über das Arbeitsmaterial "Armut: interaktive Übungen" . Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Das Thema "Armut" im Unterricht Die Benachteiligung von Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern aber auch in fortgeschrittenen Industriestaaten wie Deutschland ist ein durchgängiges Thema in der tagesaktuellen politischen und pädagogischen Diskussion. Darüber hinaus ist es Lerngegenstand der Themen Globalisierung, Tariflohn, gerechte Einkommensverteilung und Steuerlast, Magisches Viereck, Ungleichgewichte im Welthandel, Nachhaltigkeit. Die Unterrichtseinheit konfrontiert die Schülerinnen und Schüler mit den überraschenden Erkenntnissen aus den Feldstudien der drei Nobelpreisträger in Entwicklungs- und Schwellenländern. Diese Erkenntnisse lassen auch Rückschlüsse auf die Armutsbekämpfung in Deutschland zu. Vorkenntnisse Digitale Grundkenntnisse bei den Lernenden und Lehrkräften sind hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich, da das Posten auf einer digitalen Pinnwand oder das Ausfüllen eines Online-Tests keine besonderen EDV-Kenntnisse erfordert. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass über die Wirksamkeit von Entwicklungshilfe letztlich nicht große Geldsummen oder Programme entscheiden, sondern differenzierte Faktoren, die aber das Leben der Menschen vor Ort bestimmen. Nur wenn die Gesamtheit und Vernetzung aller Einflussfaktoren und Restriktionen berücksichtigt wird, kann Entwicklungshilfe auch erfolgreich sein. Dies aber bedarf einer fortlaufenden Untersuchung, Evaluation und Kommunikation mit den Menschen vor Ort. Diese praktische, verhaltensökonomische und kybernetische Herangehensweise der drei Nobelpreisträger ist auf viele andere wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Problemstellungen in der Lebenswelt der Schüler übertragbar. Motivierend für die Lernenden ist auch, dass die großen Fragen der Entwicklungspolitik auf die Alltagsebene mit ihren Problemen und Restriktionen heruntergebrochen und damit vorstellbar und erfahrbar werden. Dadurch können sich die Schülerinnen und Schüler mit den Armutsbedingungen identifizieren und persönliche Werthaltungen zur Verursachung und Verfestigung von Armut entwickeln. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kombiniert in einem hybriden Lernarrangement Online- und Präsenzelemente. Dabei steht die Selbsttätigkeit der Lernenden im Vordergrund. Alle Lernschritte können von den Schülern notfalls allein und digital bewältigt werden. In allen Lernrunden müssen die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsergebnisse vor den Plenumsphasen selbst erarbeiten, um sie dann der Klassengemeinschaft zu präsentieren. Lehrkräfte können daher jederzeit und problemlos vom Offline- zum Online-Unterricht wechseln. Einige Aufgabenstellungen erfordern auch eine digitale Zusammenarbeit der Lernenden, zum Beispiel wenn sie gemeinsam eine digitale Pinwand vervollständigen, die Einträge darauf kommentieren und diskutieren. Eine solche digitale Kollaboration ist motivierender, aber auch anspruchsvoller als eine reine Internetrecherche. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Nobelträgerin und die Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften aus dem Jahr 2019, ihre Forschungsmethoden und -ergebnisse. informieren sich über die Ursachen der Armut als komplexen Verursachungszusammenhang. beurteilen die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online auf digitalen Pinnwänden. führen Videokonferenzen durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. verständigen sich auf eine gemeinsame Erklärung von komplexen Wirkungszusammenhängen bei der Verfestigung von Armut. entwickeln ein Verständnis für die Lebenssituation armer Menschen in den Entwicklungsländern. setzen sich mit ihrer eigenen Situation auseinander und reflektieren Wertvorstellungen. erkennen die Bedeutung von armutsbekämpfenden Elementen (Zugang zu Bildung, medizinische Versorgung, Zugang zu Lebensmitteln, politische Stabilität, ...).

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Erik und Tina, die Elektroniker

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für den Sachunterricht der Klassen 3–4 vermittelt den Lernenden spielerisch erste Kenntnisse über Elektrizität und elektrische Spannung. Mithilfe der sympathischen Figuren, Rätseln, Experimenten und interaktiven Materialien entdecken die Kinder Stromkreise, bauen Signalanlagen, lernen den Unterschied zwischen Leitern und Nichtleitern kennen und erhalten wichtige Sicherheitshinweise im Umgang mit Strom. Dieses Unterrichtsmaterial vermittelt Schülerinnen und Schülern der Grundschule erste Grundlagen zum Thema Elektrizität. Spielerisch lernen die Kinder durch die sympathischen Figuren sowie durch Rätsel und Experimente den Stromkreis kennen. Der Kompetenzaufbau wird gezielt durch Wiederholungen, handlungsorientierte Methoden und wechselnde Sozialformen gezielt gefördert. Eine spielerische und schülerorientierte Vermittlung wichtiger Sicherheitshinweise im Umgang mit Elektrizität wird durch das ergänzende interaktive Tafelbild ermöglicht. Die Unterrichtseinheit "Erik und Tina, die Elektroniker" ist Teil des Dossiers "An den Schaltstellen der Zukunft". Sie bietet neben dem detaillierten Unterrichtsablauf und dem methodisch-didaktischen Kommentar auch die Unterrichtsmaterialien zum Download. Diese bestehen aus Arbeitsblättern, einem Rätsel, einem interaktiven Tafelbild und mehreren Experimenten sowie aus Link- und Literaturempfehlungen . Sie können direkt in der Unterrichtseinheit " Erik und Tina, die Elektroniker " heruntergeladen werden.

  • Sache und Technik
  • Primarstufe

Das Verhältnis der Deutschen zur Nation

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler lernen im Rahmen dieser Unterrichtseinheit verschiedene Formen der nationalen Identität und Kultur im Wandel der Zeit kennen. Sie sollen sich der Problematik von Nationalismus bewusst werden und die Bedeutung nationaler Identität in der globalisierten Gegenwart reflektieren.Als die deutsche Nationalmannschaft am 13. Juli 2014 in Brasilien zum vierten Mal Fußballweltmeister wurde, schwamm eine ganze Nation in Schwarz-Rot-Gold. Die Nationalfarben der Bundesrepublik waren in den Wochen zuvor schon allenthalben präsent: auf Balkonen und an Fenstern, auf Autos ebenso wie auf Gesichtern und auf der Kleidung. Der nationalen Identität sichtbaren Ausdruck zu verleihen, Zusammengehörigkeit und letztlich auch Nationalstolz zu zeigen, war und ist in der Bundesrepublik keine Selbstverständlichkeit. Für viele Deutsche, insbesondere aus der älteren Generation, erzeugt das Fahnenschwenken und Flaggezeigen eher nationalistisches Unbehagen als nationale Glücksgefühle. Selbstständige Erarbeitung Das Material kann sowohl als Ganzes oder auch in Teilen verwendet werden. Im kompletten chronologischen Querschnitt erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in etwa zehn Schulstunden weitestgehend eigenständig die jeweiligen Themenbereiche und erfahren so, wie sich das Bild von Nation und die Einstellung zur nationalen Identität in Deutschland innerhalb eines Jahrhunderts gewandelt haben. Ihre Ergebnisse und Erkenntnisse sollen die Lernenden in unterschiedlicher Weise präsentieren. Ablauf Ablauf "Das Verhältnis der Deutschen zur Nation" Die Lernenden erarbeiten anhand von Internetquellen und Zeitzeugenberichten, wie sich die Einstellung zur nationalen Identität in Deutschland innerhalb eines Jahrhunderts verändert hat. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit der Entwicklung der Vorstellung von Nation, Volk und Patriotismus im Wandel der Zeit. erarbeiten die Unterschiede zwischen Nationalismus und Patriotismus. erkennen die Funktionalisierung des Patriotismus. beschäftigen sich mit Formen und Problemen des neuen Patriotismus. reflektieren historische und gesellschaftliche Probleme. reflektieren Zeitzeugenaussagen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Informationsquelle für die Auseinandersetzung mit einem historischen Thema. verarbeiten Informationen aus dem Internet eigenständig. nutzen unterschiedliche Präsentationstechniken und -medien, um die Ergebnisse darzustellen. nutzen Software zur kreativen Umsetzung eigener Ideen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren ziel- und ergebnisorientiert sowohl eigenständig als auch im Team. diskutieren und verwerten Ergebnisse in der Gruppe. Arminius und sein Denkmal Ausgehend vom 1875 im Teutoburger Wald errichteten Hermannsdenkmal befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Geburtsmythos der deutschen Nation. Sie lernen hierbei die Motive der Denkmalserrichtung kennen und setzen sich mit den historischen Fakten auseinander, zudem reflektieren sie die Wirksamkeit von Nationaldenkmälern. Die Lernenden sollen sich außerdem kreativ mit der Thematik beschäftigen und einen Entwurf zu einem modernen deutschen Nationaldenkmal vorlegen, dessen motivische Inhalte begründet werden müssen. Gegebenenfalls sind hier Anstöße von Seiten der Lehrkraft nötig. Begriffserklärung Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zunächst Begriffsdefinitionen, sodass sie eine terminologische Sicherheit erlangen. Daran anschließend setzen sie sich mit Zitaten zu den Begriffen Nation, Patriotismus und Nationalismus auseinander und müssen dabei die jeweilige Intention der Aussage eigenständig reflektieren sowie versuchen, diese auch zu kontextualisieren. Nationalgefühl 2014 Feindbild und Selbstbild spielten gerade in Zeiten der nationalstaatlichen Kriege eine wichtige Rolle in der Propaganda, um den Sinn des Kampfes auch in der Heimat stets zu verdeutlichen. Die Wahrnehmung der Deutschen als Barbaren war schon vor dem Überfall auf Belgien eine gängige Stereotype in den Nachbarländern, während des Krieges wurde diese stark ausgebaut. Analyse einer kriegspropagandistischen Karikatur Die Karikatur aus dem Kladderadatsch greift diesen Vorwurf des Barbarentums auf und persifliert ihn. Frankreich, Großbritannien und Russland werden personifiziert dargestellt, auf ihren Schultern sitzen Angehörige ihrer Kolonialvölker. Die Figuren wirken harmlos, eher unkriegerisch. Ihre Kriegshandlungen ("ihre Spur") werden aber als äußerst brutal und barbarisch dargestellt. Sie, die - so die Intention der Karikatur - die Kultur für sich beanspruchen, machen beim Töten auch nicht Halt vor Kindern, Frauen und Verletzten und verstoßen sogar gegen das geltende Kriegsrecht (zum Beispiel Angriff auf ein Lazarett, Verwendung sogenannter Dum-Dum-Munition). Deutschland und Österreich werden in Gestalt zweier einfacher Soldaten, die im Angriff begriffen sind, ganz "barbarisch" gezeigt. Ihr "Verfahren" ist zwar auch zunächst kriegerisch (Trümmer zerstörter Häuser), jedoch erscheinen die Soldaten als Helfer und gar Retter für Kinder, Alte und Verletzte. Das Ziel der vermeintlichen deutschen Barbaren ist die möglichst schnelle Wiederherstellung des Friedens, personifiziert in dem Friedensengel im Hintergrund, der schon die Ketten bereithält, um den ausgebrochenen Krieg wieder zu fesseln. Motive der und Mittel zur Fahnenflucht Anhand eines Zeitungsartikels aus der ZEIT befassen sich die Schülerinnen und Schüler anschließend mit den Motiven der und den Mitteln zur Fahnenflucht. "Volk" und "Nation" im Nationalsozialismus Anhand des Parteiprogramms sowie der Gesetzgebung von 1935 recherchieren die Schülerinnen und Schüler zur nationalsozialistischen Auffassung von Volk, Nation und Staats- beziehungsweise Reichsbürger und überlegen, welches nationale Selbstbild die Nationalsozialisten vermitteln wollten. Anschließend stellen sie eine Untersuchung zum aktiven Widerstand und zur Fahnenflucht im Zweiten Weltkrieg an. Volk und Nation in den Verfassungen Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Verfassungstexte der BRD und der DDR und erkennen hierbei das unterschiedliche nationale Selbstverständnis der beiden deutschen Staaten. Die BRD trat die Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches an und beharrte auch von daher auf der Einheit des deutschen Volkes, auch im Verfassungstext ist immer vom "Deutschen Volk" die Rede. In der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik von 1949 wird ebenfalls der Begriff "deutsches Volk" verwendet, das in einer "unteilbaren Republik" lebt. Somit ist auch hier die Vorstellung einer Nation und der Wunsch nach Einheit manifestiert - Aspekte, die auch in der DDR-Hymne ihren Niederschlag fanden. In der geänderten Verfassung von 1974 wird ein neues "nationales" Selbstverständnis deutlich, das von zwei Nationen ausgeht. So ist dann in der Verfassung konsequent vom Volk der DDR oder nur Volk und vom Staat der Arbeiter und Bauern die Rede, eine nationale Zuweisung fehlt. Analyse der DDR-Hymne Dass sich das Regime im Osten ab 1974 von jeglicher Form einer möglichen Wiedervereinigung und von jedem nationalen Patriotismus verabschiedet hat und auch Gedanken daran in keiner Weise offiziell lebendig halten wollte, können die Schülerinnen und Schüler durch de Analyse des Hymnen-Textes erarbeiten, in dem sich Textstellen wie "Deutschland, einig Vaterland" (1. Strophe) finden - ein Text, der ab 1974 nicht mehr gesungen werden durfte, aber dann nach dem 9. November 1989 eine regelrechte Renaissance erfuhr. Zeitzeugenaussagen Ausgehend vom Kriegs- und Boykotthetze-Artikel der DDR-Verfassung von 1949 (Art. 6) beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit der Problematik dieser Verfassungs- beziehungsweise später Strafrechtsbestimmung der DDR. Anhand eines Zeitzeugeninterviews lernen sie die Erfahrungen eines "Republikflüchtlings", der in den Augen des SED-Regimes als Staats- oder Republikfeind galt, kennen. In einer Zeitzeugenaussage eines ehemaligen Regierungsmitglieds der DDR erfahren die Lernenden, wie das kommunistische Regime den Verrats-Begriff definierte. Die Spiegelaffäre Im Zusammenhang mit dem Spiegel-Artikel "Bedingt abwehrbereit" vom 10. Oktober 1962 sprach der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer von einem "Abgrund an Landesverrat", der dann auch in der sogenannten "Spiegel-Affäre" mündete. Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich zunächst Informationen über die "Spiegel-Affäre" und erfahren in einem nächsten Schritt, welche langfristigen Veränderungen im Rechtsbewusstsein die Affäre mit sich brachte. Zudem befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem aktuellen Begriff des Staatsgeheimnisses und den strafrechtlichen Regeln des Landesverrats. Zum Einstieg sehen die Schülerinnen und Schüler sich einen Ausschnitt aus der Feier zur Wiedervereinigung vom 3. Oktober 1990 an und analysieren, in welchen Formen der Nationalstolz hier seinen Ausdruck findet. Anhand eines Zeitzeugeninterviews mit dem Schriftsteller Ulrich Plenzdorf kann der überschwängliche Patriotismus reflektiert und gegebenenfalls relativiert werden. Im Anschluss daran erarbeiten und erkennen die Schülerinnen und Schüler Probleme der Nationalidee im vereinten Deutschland. Ausprägungen des Patriotismus' in der Gegenwart Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich zunächst mit dem Phänomen des Party- oder Fußball-Patriotismus'. Daran anschließend reflektieren sie ihr persönliches Verständnis von Begriffen wie Vaterland, Nation, Patriotismus et cetera. Anhand des Artikels " Die zwei Gesichter der Vaterlandsliebe " von Volker Kronenburg vertiefen die Schülerinnen und Schüler die aktuelle Unterscheidung zwischen Nationalismus und Patriotismus. Im Anschluss daran reflektieren und diskutieren sie die generelle Notwendigkeit einer patriotischen Einstellung in der Gegenwart. Abschließend beschäftigen sich die Lernenden mit der Verwendung des Ausdrucks "Vaterlandsverrat/Vaterlandsverräter" als "Kampfbegriff" in der gegenwärtigen politischen Auseinandersetzung. Sie sollen dabei unter anderem erkennen, dass bestimmte historische Termini sensibel verwendet werden müssen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Systemrelevanz und Zukunftsfähigkeit des Handwerks

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Politik / Wirtschaft in den Klassen 9–10 thematisiert die individuelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks. Durch Recherche sowie die Analyse von Karikaturen und Grafiken erläutern die Schülerinnen und Schüler, wie das Handwerk zur Lösung aktueller Herausforderungen beiträgt und welche Zukunftsperspektiven in handwerklicher Kompetenz liegen. Tagtäglich profitieren wir von den Leistungen und Produkten des Handwerks. Welche Systemrelevanz dem Handwerk zukommt, zeigen aktuelle große gesellschaftliche Herausforderungen mehr als deutlich: Klima- und Mobilitätswende, Bauen und Wohnen, gesunde Ernährung, und mehr. Zudem ist das Handwerk Motor der deutschen Wirtschaft und bietet mit seinen vielfältigen Branchen die Möglichkeit zur individuellen Selbstverwirklichung und Selbstständigkeit. Den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Handwerks für ihren individuellen Alltag, aber auch unsere Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur näherzubringen und ihnen dabei aufzuzeigen, welche Chancen mit einer persönlichen Zukunft im Handwerk verbunden sind, ist Ziel dieser Unterrichtseinheit. In drei aufeinander aufbauenden Lernphasen setzen sich die Schülerinnen und Schüler vor diesem Hintergrund mit den Themenschwerpunkten "Das Handwerk und ich", "(K)eine Zukunft ohne Handwerk?!" und "Das Handwerk - mehr als ein 'Beruf'" auseinander und diskutieren über die Relevanz des Handwerks beziehungsweise Handwerkberufs für ihre unmittelbare Lebenswirklichkeit. Die Krisen der Gegenwart, allen voran die Corona-Pandemie, haben den Blick auf die Bedeutung des Handwerks für das Funktionieren unserer Gesellschaft und Wirtschaft bis hin zu unserem individuellen Alltag geschärft. Die Nachfrage nach und der Bedarf an qualifizierten Handwerksleistungen und -produkten steigt stetig, gleichzeitig wird die Klage über Fachkräftemangel und unbesetzte Ausbildungsstellen immer lauter. Die Auseinandersetzung mit der grundsätzlichen Bedeutung des Handwerks, den gegenwärtigen Problemen, sowie den potenziellen Auswirkungen dieser Schwierigkeiten bedeutet daher eine Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihrer unmittelbaren Lebenswelt und ihrer eigenen Zukunft . Die Verortung des Themas ist in den Bildungsplänen aller Bundesländer für die genannten Jahrgangsstufen möglich, insbesondere bietet sich die Einheit für den Einsatz in den Fächern Arbeits- oder Wirtschaftslehre, den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern oder Deutsch (Medien- und Recherchekompetenz, Karikaturanalysen, Berufsorientierung ) an. Die Unterrichtseinheit umfasst Aufgabenstellungen aus allen drei Anforderungsbereichen und ermöglicht das Arbeiten in unterschiedlichen Sozialformen und mit unterschiedlichen Medien. Die Erarbeitung erfolgt in drei Phasen: In einer ersten Phase ( Arbeitsblatt I: "Das Handwerk und ich" ) beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage, welche Bedeutung das Handwerk für ihre eigene Lebenswirklichkeit hat. Hierzu lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst die Vielfalt handwerklicher Berufe und deren Bedeutung für unseren Alltag kennen. Nachdem sie sich in einen Alltag hineinversetzt haben, der ohne Produkte und Leistungen des Handwerks auskommen müsste, diskutieren sie gemeinsam über die Systemrelevanz des Handwerks. Die zweite Phase der Unterrichtseinheit ( Arbeitsblatt II: "(K)eine Zukunft ohne Handwerk?!" ) fokussiert zunächst auf die Erarbeitung wesentlicher Daten und Fakten zur wirtschaftlichen Bedeutung des Handwerks. Aufbauend auf den Ergebnissen einer Online-Recherche leiten die Schülerinnen und Schüler Trends ab, die sich auf die Zukunft des Handwerks und dadurch auch auf die Wirtschaft und Gesellschaft Deutschlands auswirken. Die Phase schließt ab mit der arbeitsteiligen Analyse ausgewählter Karikaturen, die die angesprochenen Trends und ihre Auswirkungen aufgreifen und zu einer vertiefenden Diskussion anregen. In der letzten Phase der Unterrichtseinheit ( Arbeitsblatt III: "Das Handwerk – mehr als bloß ein 'Beruf'" ) richten die Schülerinnen und Schüler ihren Blick auf die hohe Arbeits- und Lebenszufriedenheit, die aktuelle Studien bei Beschäftigten im Handwerk nachweisen konnten, und erörtern mögliche Ursachen hierfür mithilfe einer sozialwissenschaftlichen Theorie zur Arbeitsmotivation ("Zwei-Faktoren-Theorie" (Herzberg)). In einem abschließenden Schritt lernen sie die soziokulturellen Dimensionen des deutschen Handwerks kennen und erfahren darüber hinaus, inwiefern traditionelles Handwerk einen wesentlichen Anteil am Erhalt des kulturellen Erbes unserer Gesellschaft hat. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, welche gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung dem deutschen Handwerk in der Gegenwart und Zukunft beigemessen werden kann (Systemrelevanz). kennen die Probleme, denen sich das Handwerk gegenwärtig ausgesetzt sieht, und diskutieren mögliche Auswirkungen. verstehen die Vielfalt der Aufgaben und Kompetenzen von Handwerkerinnen und Handwerkern und erkennen die möglichen Chancen, die mit einer Karriere im Handwerk verbunden sind. nutzen die "Zwei-Fakten-Theorie" nach Herzberg. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im strukturierten Erfassen und Auswerten von Daten. nutzen Online-Medien zur Informationsgewinnung und trainieren dabei das kritische Recherchieren. nutzen formale Texte und erschließen deren Inhalte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler fördern ihre Teamfähigkeit in Paar- und Gruppenarbeit. üben sich im sachlichen und konstruktiven Argumentieren. trainieren das Präsentieren von Arbeitsergebnissen vor der Gruppe. Systemrelevanz des Handwerks

  • Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I

Großschreibung von Nomen

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Regel zur Großschreibung von Nomen kennen. Sie erkennen Nomen im Text und schreiben sie regelkonform auf. In dieser Einheit wird die Regel zur Großschreibung von Nomen eingeführt und spielerisch gefestigt. Nach der gemeinschaftlichen Erarbeitung der Rechtschreibregel wird das Wissen abwechslungsreich in verschiedenen Aufgabenformaten angewandt: So finden die Lernenden in vorgegebenen oder eigenen Beispielen passende Artikel zu vorgegebenen oder eigenen Namenwörtern, sie spielen in Kleingruppen ein Nomen-Spiel und sie finden Nomen in kleinen Witzen, Reimen oder in einem Suchsel. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten altersangemessen Wörter und Texte lesen und schreiben können. Didaktische Analyse In der Unterrichtseinheit "Großschreibung von Nomen" wird die Rechtschreibregel systematisch und nachhaltig erarbeitet. Ist das Verständnis der Regel gesichert, können die Schülerinnen und Schüler selbstständig mit den Arbeitsblättern 1 bis 6 weiterarbeiten und die erlernte Regel in unterschiedlichen und motivierenden Übungen umsetzen. Methodische Analyse Die Methoden sollten sukzessive und kleinschrittig aufeinander bezogen sein. Die angebotenen Übungen sollen zur Mitarbeit motivieren und sich im Anspruch an den Könnensleistungen der Schülerinnen und Schüler orientieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Unterschiede zwischen groß- und klein geschriebenen Wörtern. ordnen den Nomen die passenden Artikel zu. können die Regel zur Großschreibung von Nomen selbstständig begründen und umsetzen. verstehen und bearbeiten schriftliche Arbeitsaufgaben selbstständig in dem ihnen angepassten Lerntempo. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend mit den Beiträgen anderer um. äußern sich themenzentriert. helfen sich gegenseitig bei der Aufgabenbewältigung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Krebs: Entstehungsursachen und Therapiemöglichkeiten

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtssequenz zum Thema Krebs erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Sozialformen und anhand eines Videos das allgemeine Wesen der Krankheit sowie einige ihrer Ursachen und Therapiemöglichkeiten. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand dieses Materials zunächst die biologischen Hintergründe, die allen Krebsarten gemeinsam sind, und einige krebsauslösende Faktoren kennen. Tumorviren werden unter Einbezug des Vorwissens als einer dieser Faktoren genauer behandelt. Anschließend werden Therapiemöglichkeiten gesammelt. Die nötigen Informationen beziehen die Lernenden in Einzel- und Partnerarbeit aus einem Lehrvideo, das – entsprechend den Arbeitsaufträgen – in drei Teilen angeschaut wird. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Das Thema Krebs im Unterricht Krebs ist ein sehr alltags- und gesellschaftsrelevantes Thema, welches im Themengebiet der Genetik verankert und im Anschluss an den Zellzyklus diskutiert werden kann. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Schülerinnen und Schüler diesem Thema mit unterschiedlichen Vorwissen und Emotionen begegnen. Neben einigen grundsätzlichen Fragen wird sich die Lehrkraft vermutlich mit weiterführenden Detailfragen konfrontiert sehen. Grobes Hintergrundwissen der Lehrkraft zu den Fragen über Brustkrebs, Leukämie und Chemotherapie sollte vorhanden sein. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten den Zellzyklus allgemein und damit eingeschlossen auch Mitose und Meiose kennen. Der Aufbau und die Lebensweise von Viren sollten bereits thematisiert worden sein. Mutationen werden im Video erwähnt und in den Vertiefungsaufgaben als Grundwissen vorausgesetzt. Didaktische Analyse Das Arbeitsmaterial ist als erste fachliche Konfrontation der Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Krebs konzipiert. Die Lernenden erkennen, dass jeder Krebs auf das unkontrollierte Teilen kranker Zellen zurückzuführen ist, und können krebsauslösende Faktoren benennen. Die Forschungsgeschichte an Tumorviren wird nachvollzogen und aktuelle Leitgedanken zu Therapiemöglichkeiten anhand des erworbenen Wissens diskutiert. Hierbei kann auch der eigene Lebensstil hinterfragt werden. Methodische Analyse Durch die methodische Aufbereitung der Unterrichtssequenz sind die Schülerinnen und Schüler zu Austausch und Diskussion angehalten. Die Lehrkraft sollte sich in der Einstiegs- und den Sicherungsphasen zunächst stark zurückhalten, sodass durch den Austausch unter den Lernenden eine gemeinsame Wissensgrundlage entstehen kann. Schwierige Arbeitsaufträge werden durch Partnerarbeiten aufgefangen. Durch Vertiefungsaufgaben und Zusatz-Informationen kann eine Binnendifferenzierung erfolgen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten das allgemeine Wesen von Krebs und beschreiben die Krankheit in einem knappen Text. benennen krebsauslösende Faktoren und stellen die Wirkungsweise von Tumorviren schematisch dar. nennen Therapiemöglichkeiten und diskutieren anhand des erworbenen Wissens über krebsauslösende Faktoren mögliche präventive Maßnahmen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können das in einem Video dargestellte Wissen nach Relevanz filtern und strukturiert wiedergeben. üben sich darin, Informationen aus gesprochenen Sätzen in einer schematischen Darstellung wiederzugeben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv und kooperativ in Partner- oder Gruppenarbeit. stärken ihr Selbstkonzept durch die geschützte Atmosphäre in den Partnerarbeitsphasen. diskutieren in Partner- oder Gruppenarbeit und äußern dabei ihre Meinung unter Nutzung ihrer fachlichen Kenntnisse. Hier können Sie sich das Video zur Unterrichtseinheit anschauen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Elektromobilität: Zukunft schreibt man mit E

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit vermittelt grundlegende Informationen zum Thema Elektromobilität. Darin setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Vorteilen von Elektrofahrzeugen als auch mit künftigen Herausforderungen im Bereich Elektromobilität auseinander. Neu sind Materialien zur Energiegewinnung und Ladetechnologien. Ausgehend von der historischen Entwicklung von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien von Elektrofahrzeugen kennen. Dabei entwickeln sie Ideen einer elektromobilen Gesellschaft und setzen sich, vor dem Hintergrund staatlicher Unterstützungsmaßnahmen sowie anhand des aktuellen Entwicklungsstandes, mit der Frage auseinander, inwieweit ein Elektroauto auch für sie infrage kommen würde. Didaktisch-methodischer Kommentar Elektromobilität gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund der Endlichkeit fossiler Energieträger werden mit der Elektromobilität große Hoffnungen verbunden. Das haben auch Forschung, Wirtschaft und Politik erkannt. So ist es das Ziel der Bundesregierung, dass bis 2030 mindestens sieben Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren sollen. Wissen über die Vorteile und Herausforderungen, die mit einer elektromobilen Gesellschaft verbunden sind, ist deshalb elementar. Umsetzung der Unterrichtseinheit Die Unterrichtseinheit ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen fächerübergreifenden Zugang zum Thema Elektromobilität. Dazu setzen sie sich in einem ersten Schritt mit der Geschichte von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor auseinander und erfahren, dass Elektrofahrzeuge keine Erfindungen des 21. Jahrhunderts sind. Darauf aufbauend lernen sie verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien von Elektrofahrzeugen sowie ihre Vor- und Nachteile kennen. Hier befassen sie sich auch mit der Energiegewinnung von Elektrofahrzeugen. So lernen sie die Funktionsweise von Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos sowie Brennstoffzellen für Wasserstoffautos kennen und setzen sich mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Konzepte auseinander. Anhand von textlichen und grafischen Informationen zu staatlichen Unterstützungsmaßnahmen sowie dem aktuellen Entwicklungsstand reflektieren sie anschließend das Zukunftspotenzial von Elektrofahrzeugen für die Gesellschaft und den eigenen Alltag. Hierfür nutzen sie auch das Video Elektroniker-Azubis: Wie stehen sie zu Elektroautos? . Einsatzmöglichkeiten Die Unterrichtseinheit kann aufgrund ihres Bezuges zu den Lehr- und Bildungsplänen in allen deutschen Bundesländern in der Sekundarstufe II eingesetzt werden. Dabei bilden die Fächer Physik, Technik und Sozialkunde den fachlichen Bezugspunkt. Vertiefungen in den Fächern Deutsch und Kunst sind denkbar und finden besonders in der Projektphase Anknüpfungspunkte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass Elektrofahrzeuge keine Erfindungen des 21. Jahrhunderts sind. reflektieren die Vor- und Nachteile von Elektrofahrzeugen. kennen verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien und erschließen darauf aufbauend die damit verbundenen Vor- und Nachteile. wissen, wie ein Lithium-Ionen-Akkus bei Elektrofahrzeugen sowie eine Brennstoffzelle bei Wasserstoffautos funktioniert. reflektieren die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten der Energiegewinnung bei nicht-benzinangetriebenen Fahrzeugen. beschreiben anhand von aktuellem Datenmaterial die Entwicklungen im Elektrofahrzeug-Sektor. diskutieren aktuelle und denkbare staatliche Maßnahmen, um Elektromobilität noch attraktiver zu machen. nehmen zu Aussagen bezüglich der künftigen Bedeutung von Elektrofahrzeugen Stellung. setzen sich mit den technologischen, klimapolitischen und gesellschaftlichen Herausforderungen für eine elektromobile Gesellschaft auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren einen Videobeitrag zielgerichtet entsprechend einer Aufgabenstellung. trainieren das selbstständige Erschließen von Themen und Inhalten sowie das Recherchieren im Internet. üben sich im eigenständigen Analysieren und Interpretieren von Grafiken, Schaubildern und Zahlenmaterial. bereiten eigene Ideen und Visionen schriftlich und gestalterisch auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen Personen. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. trainieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen.

  • Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe II
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