• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle7
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

Rechenrätsel zu Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial für die Grundschule fördert das sichere Rechnen in den Grundrechenarten Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division und unterstützt Schülerinnen und Schüler beim gezielten Aufbau ihrer Rechenfähigkeiten. Dieses Arbeitsmaterial für den Mathematikunterricht in der Grundschule fördert gezielt die Rechenfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler in den vier Grundrechenarten: Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division. Die Lernenden üben grundlegende Rechenstrategien spielerisch und festigen ihr mathematisches Verständnis durch ein motivierendes Rechenrätsel. Im Mittelpunkt stehen 20 Steine mit gemischten Rechenaufgaben, die passend zu ihrem Ergebnis farbig markiert werden. So trainieren die Schülerinnen und Schüler das sichere Rechnen, das genaue Arbeiten und den Umgang mit mathematischen Aufgabenformaten auf motivierende Weise. Ein Kontrollergebnis sowie vollständige Lösungen ermöglichen die Selbstkontrolle und unterstützen das eigenverantwortliche Lernen. Das Material eignet sich für den Einsatz im Unterricht, in Vertretungsstunden, in offenen Lernphasen oder zum selbstständigen Üben in der Grundschule. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler lösen Aufgaben zu den vier Grundrechenarten Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division sicher und altersgerecht. ordnen Rechenergebnisse korrekt zu und wenden mathematische Grundfertigkeiten in einem spielerischen Rätselkontext an. überprüfen ihre Ergebnisse mithilfe von Kontrollmöglichkeiten und erkennen eigene Fehler selbstständig. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Arbeitsmaterial zielgerichtet und entnehmen ihm relevante Informationen. orientieren sich an vorgegebenen Lösungs- und Kontrollhilfen und setzen diese zur selbstständigen Überprüfung ein. dokumentieren ihre Ergebnisse sorgfältig durch farbliches Markieren nach vorgegebenen Kriterien. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert und verantwortungsvoll an ihren Aufgaben. entwickeln Vertrauen in die eigene Lösungsfindung durch selbstständige Kontrolle und Korrektur. gehen sorgfältig und motiviert mit Lernaufgaben um und stärken so ihr eigenverantwortliches Lernen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe

Pronunciation Practice with a Chatbot

Kopiervorlage

Diese Kopiervorlage zum Thema "Aussprachetraining im Englisch-Unterricht" (Pronunciation/Speaking Skills) nutzt Chatbots, um die Schülerinnen und Schüler zu einer genaueren Aussprache der Fremdsprache Englisch anzuhalten. Dabei lernen sie, was Chatbots sind und wie sie im Grundprinzip funktionieren. Sie bauen aktiv selbst einen einfachen Chatbot mithilfe einer App und setzen sich aktiv mit den Lernmöglichkeiten auseinander, die aktuelle KI-unterstützte Medien für den Fremdsprachen-Unterricht bieten. Wenn es um zeitgemäße Unterrichtsinhalte und -gestaltung geht, dann kommen Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler nicht mehr an KI (Künstlicher Intelligenz) vorbei. Chatbots sind beispielsweise im Fremdsprachen-Unterricht eine wunderbare Möglichkeit, Speaking und Pronunciation Skills (Sprech- und Aussprache-Kompetenzen) zu trainieren. Eine möglichst muttersprachlich getreue Aussprache ist im Unterricht eines der großen Lernziele, das stetige Übung, Anwendung und Sprechanlässe bedarf. Chatbots können hier Abhilfe schaffen und bieten zugleich einen idealen Lebensweltbezug zum Alltag der Lernenden, denn sie sind in vielen Bereichen des Lebens anzutreffen – bei Bestellvorgängen, Kundendiensten etc. Dieses Arbeitsmaterial thematisiert auch die grundsätzlichen Prinzipien eines Chatbots und bezieht Lerngruppen daher mit ein, indem sie mittels einer App einen eigenen Chatbot zum Training der Aussprachkompetenzen in der englischen Fremdsprache bauen. Hinweis: Die Schülerinnen und Schüler brauchen ein eigenes Google-Konto und müssen dieses auch benutzen dürfen. Alternativ kann man das Material im Unterricht verwenden und die Schülerinnen und Schüler den Chatbot daheim bauen lassen – und in der Klasse ihre Ergebnisse sowie Erfahrungen präsentieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene englischsprachige Aussprachen kennen. arbeiten praktisch mit der englischen Sprache. können einen einfachen Chatbot zwecks Sprachübungen selbstständig gestalten und nutzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler befassen sich selbstständig mit einem Thema aus dem Bereich KI. wenden eigenständig einfache Programmiertechniken an. erfahren, wie ein einfacher Chatbot aufgebaut ist. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Einzelarbeit konzentriert und zielgerichtet. teilen vorhandenes Wissen mit anderen Mitschülerinnen und -schülern. befassen sich kritisch mit ihrer eigenen Aussprache-Kompetenz des Englischen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Bewerbung und Berufsleben: Un job d’été

Interaktives

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema Berufsleben und Bewerbung hilft dabei, die Kluft zwischen theoretischem Textverständnis einerseits und praktischer sprachlicher Anwendung andererseits zu überwinden. Interaktiv vom Textverständnis zur Vertiefung von Wortschatz und Verbformen Das vorliegende Unterrichtsmaterial trainiert sowohl Textverständnis als auch erste Ansätze der Textproduktion und ist für Schüler und Schülerinnen geeignet, denen die freie Formulierung noch schwerfällt und die in die Rolle des aktiven Schreibens hineinwachsen sollen. Das Arbeitsmaterial ist so konzipiert, dass es sowohl durch Anleitung der Lehrperson erarbeitet werden kann als auch online im Distanz-Unterricht oder als Selbstlernmaterial. Das Arbeitsmaterial besteht aus folgenden Teilen, die in dieser Reihenfolge bearbeitet werden sollten: Lückentext : "Trouver un job d’été": Durch das vom Thema her leicht zugängliche Bewerbungsanschreiben wird ein Anreiz gesetzt: erste Berührung der Lernenden mit der "Arbeitswelt" durch einen Ferienjob. Der Text enthält authentische Formulierungen mit ausgewähltem Wortschatz für ein Bewerbungsanschreiben. Die zu füllenden Lücken helfen den Schülerinnen und Schülern dabei, sich im Nachhinein besser an das erforderliche Vokabular zu erinnern. Quiz : "Vrai ou faux?": Anhand von spielerischen Fragen, die sich auf den Inhalt des Textes beziehen, können die Schülerinnen und Schüler selbst überprüfen, ob der Text verstanden wurde. Die Fragen sind kurz und prägnant und dienen auch der besseren Rezeption durch den Lernenden. Lückentext mit Schwerpunkt relevanter Verben für eine Bewerbung (unabhängig vom Text "Trouver un job d’été"): "Verbes importants pour faire une candidature ": bereits an der Verbform kann in vielen Fällen abgeleitet werden, welches Verb in welche Lücke passt. Hier liegt die Hauptschnittstelle zwischen Textverständnis und Textproduktion. Buchstabensalat : "Les mots mêlés": zum Abschluss der Lerneinheit folgt eine spielerische Festigung des gelernten Wortschatzes. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können ein Bewerbungsschreiben verstehen und eigene erste Sätze für ein Anschreiben planen. erarbeiten sich essentielle Verben, die für Bewerbungen verwendet werden. lernen zusammenhängende Formulierungen in der Zielsprache. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können sich eigenverantwortlich, aufbauend auf Ihrem Vorwissen, neue Wege zum Erwerb der Thematik "Bewerbung" erschließen. werden angeregt, Ihre Kenntnisse selbst zu kontrollieren und aus dem Feedback der interaktiven Übungen eigenständig Rückschlüsse auf fehlende Kompetenzen zu ziehen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen neue motivierende Übungsformen kennen. lernen Verantwortung für Ihr eigenes Lernverhalten, indem sie selbst die Wiederholung der Übungen bestimmen können.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Lesen – Fundament, Voraussetzung und Genuss

Fachartikel
5,99 €

Leseförderung ist keineswegs ein neues Phänomen, sondern ein zentrales Thema, mit dem sich sowohl Literatur- als auch Bildungswissenschaftler seit dem PISA-Schock im Jahre 2000 verstärkt auseinandersetzen. Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels, der nicht nur aus der voranschreitenden Entwicklung digitaler Medien, sondern auch aus der zunehmenden sprachlichen und kulturellen Vielfalt resultiert, ist es notwendig, kontinuierlich an der Weiterentwicklung eines erfolgreichen schulischen Lesekonzepts zu arbeiten, um wirkungsvoll auf die tatsächlichen und sich stetig verändernden Schülervoraussetzungen reagieren zu können. Das didaktische Lesekompetenzmodell nach Rosebrock/Nix Lesen ist ein komplexer Prozess, bei dem viele mentale Teilprozesse gleichzeitig ablaufen. Das bedeutet, dass nicht nur das Lesenlernen, sondern auch der Leseprozess selbst bei jedem Kind individuell abläuft und aufgrund dessen einer individuellen Förderung bedarf. Das didaktische Lesekompetenzmodell nach Rosebrock/Nix offenbart allerdings, dass sich die Lesekompetenz über die Prozessebene hinaus ebenso auf eine Subjekt- und soziale Ebene ausweitet (vgl. Rosebrock/Nix 2017, S. 16). So sind Dekodierungsprozesse und das Herstellen einer lokalen wie globalen Kohärenz zwar essentiell, jedoch kann ein Text erst dann mit Bedeutung gefüllt werden, wenn ein positives Selbstkonzept des Lesenden dessen Beteiligung und Engagement auf der Subjektebene unterstützt. Dazu zählt beispielsweise eigenes Vorwissen mit einzubringen, auf Erfahrungen zurückzugreifen, diese in den Leseprozess zu integrieren und metakognitiv einen Text zu reflektieren. Diese auf Subjektebene ablaufenden Prozesse sind die Voraussetzung für die auf der sozialen Ebene stattfindende Anschlusskommunikation, die nicht nur im schulischen Kontext, sondern vor allem auch in der Familie gefördert werden sollte, damit sie zu einer natürlichen Teilhabe am kulturellen Leben führen kann. Wichtig hierbei ist, diese Kommunikation nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zu führen oder gar zu erzwingen, sondern Kindern Freiraum für ihre eigenen Fragen und Anknüpfungspunkte zu geben, anhand derer sich das Gespräch entwickeln kann. Wenn Lesen zum Genuss werden soll, muss man auch im schulischen Kontext von einer oft vorherrschenden Gängelung abkommen, die pädagogische Ziele vor die Persönlichkeitsentwicklung und die Entdeckung neuer Welten stellt. Die Entwicklung einer schulischen Lesekultur Da das Fundament für die Lesekompetenz in der Grundschule gelegt wird, kommt der literarischen Sozialisation, die eine Kombination aus den Leseerfahrungen in der Schule und von Zuhause ist, eine ganz besondere Rolle zu. Voraussetzung dafür ist eine motivierende und einladende Umgebung, innerhalb derer sich die Entwicklung einer literarischen Kompetenz fördern lässt. Darüber hinaus sollte es oberste Priorität sein, Lesefreude zu wecken und die Kraft der Bücher zu nutzen, um Kinder für den eigenen Leseprozess zu begeistern und um eine schulische Lesekultur zu manifestieren, durch die Schülerinnen und Schüler unterstützt und angeleitet, aber auch stimuliert und herausgefordert werden können. Je früher dabei feste Leserituale im Unterrichtsalltag integriert werden, desto besser. Dazu zählen zum Beispiel feste Vorlesezeiten, freie und begleitete Lesezeiten und der regelmäßige Besuch in der Bibliothek. Außerdem spielen weitere Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel die Einrichtung einer gemütlichen Leseecke im Klassenzimmer oder auch klassenübergreifende Kooperationen (zum Beispiel Lesepaten). Auch wenn das übergeordnete Ziel die Förderung der Lesekompetenz und der damit einhergehende Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler ist, ist die Lesekultur, die nicht nur von der Lehrkraft, sondern auch von den Eltern (vor)gelebt wird, von tragender Bedeutung. In diesem Zusammenhang nimmt man als Erwachsener nicht nur eine motivierende und ermutigende Rolle ein, sondern ist gleichzeitig authentisches Vorbild - beispielsweise dann, wenn man sich ebenso regelmäßig ein Buch zur Hand nimmt, am Morgen die Zeitung liest oder feste Vorlesezeiten einführt. Dabei sollte ein möglichst natürlicher und ungezwungener Umgang mit Büchern gefunden werden, ohne ununterbrochen zu didaktisieren. Dazu gehört eine gewisse Freiheit in der Buchauswahl, es zuzulassen, dass Bücher auch mal abgebrochen werden oder während reiner Vorlesezeiten die Geschichte nicht ständig mit lehrerzentrierten Fragen zu unterbrechen. Den Schülerinnen und Schülern die Chance zu geben, die literarische Begegnung mit Genuss gleichzusetzen, ist Voraussetzung für die Ausbildung einer Lesekompetenz, deren Weiterentwicklung trotz Herausforderungen als eigene Bereicherung wahrgenommen wird. Unterstützungssysteme des Leseprozesses Die Lesekompetenz setzt sich aus verschiedenen Teilkompetenzen zusammen, die zum Teil sukzessive aufeinander aufbauen, aber gleichzeitig auch immer wieder ineinandergreifen. Von der Lesefertigkeit, über Lesegenauigkeit und Leseflüssigkeit bis hin zum Leseverstehen ist es ein weiter Weg, bei dem die Schülerinnen und Schüler nicht nur begleitet, sondern auch unterstützt werden müssen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, verschiedene Diagnoseinstrumente zu kennen und anzuwenden, um daraus gezielte Fördermaßnahmen ableiten zu können. Sogenannte Viel- und Lautleseverfahren, die regelmäßig in den Unterricht integriert werden, fördern die Lesegenauigkeit und -flüssigkeit, während die Vermittlung von Lesestrategien helfen kann, das Leseverständnis systematisch zu erleichtern. Erst dann, wenn Kinder darin unterstützt werden, diesen zum Teil sehr mühsamen Prozess des Lesenlernens zu meistern, ist der Weg frei für ein genussvolles Lesen, das ihnen das Eintauchen in magische Welten ermöglicht, in denen sie sich selbst begegnen und weiterentwickeln können. Fazit Damit für Kinder Lesen zu einer Selbstverständlichkeit werden kann, muss bereits in der Grundschule das Fundament gelegt werden, das über die Ausbildung einer Lesekompetenz den Raum für literarische Begegnungen öffnet, die die Lesemotivation steigern und durch die Kinder den Zugang zu neuen Welten finden können. Wenn diese Grundlage mithilfe der beschriebenen Unterstützungsmaßnahmen und durch das Anwenden vielfältiger Methoden gelegt wird, dann können Schülerinnen und Schüler ein positives Selbstkonzept entwickeln, durch das sich das Lesen immer mehr verselbstständigen kann. Literaturangaben Rosebrock, Cornelia/ Nix, Daniel (2017): Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen schulischen Leseförderung. 8. Auflage. Baltmannsweiler: Schneider.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Lesedefiziten

Fachartikel
5,99 €

Dieses Interview mit der Lehrerin und Autorin Heidemarie Brosche beantwortet Fragen rund um die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Lesedefiziten und gibt Tipps, wie man leseschwache Schülerinnen und Schüler in Schule und Unterricht am besten erreicht. Was brauchen Lehrkräfte, um Kinder mit Lesedefiziten ausreichend unterstützen zu können? Wie sieht ein effektiver Leseunterricht aus? Und welche Methoden eignen sich vielleicht weniger gut zur Förderung von Kindern mit Lesedefiziten? Diese und weitere Fragen hat uns Heidemarie Brosche beantwortet. Frau Brosche ist Mittelschullehrerin in Augsburg und engagiert sich stark in der Leseförderung. Ihr aktuellster Jugendroman "Lucky Loser" ist sprachlich bewusst einfach gehalten, damit auch Jugendliche mit Leseschwierigkeiten Spaß an der Lektüre haben. Laut verschiedener Schulstudien lernen viele Grundschulkinder heute nicht gut genug zu lesen, um ihre Zukunft zu bewältigen. Was heißt das genau? Das heißt, dass sie die Texte, die sie lesen, nicht verstehen. Und dies wiederum wirkt sich nicht nur negativ auf ihre Schulleistungen in Deutsch aus, sondern macht sich in so ziemlich allen Fächern negativ bemerkbar. Nach der Schule geht es weiter: Wer nicht versteht, was er liest, hat Probleme in der Ausbildung, für den sind Weiterbildung und Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben kaum möglich. Und er ist viel leichter zu manipulieren. Soziale Gerechtigkeit sieht anders aus! Was brauchen Lehrkräfte, um Kinder mit Lesedefiziten ausreichend unterstützen zu können? Sie müssen erst mal bereit sein, anzuerkennen, dass viele dieser Kinder und Jugendlichen aus einer Welt kommen, die ausgesprochen lesefern ist. Es gibt dort keine Lese-Vorbilder, es wird nicht vorgelesen, Lesen besitzt dort auch keinen hohen Stellenwert. Empörung und Lamento sind keine zielführenden Reaktionen. Vor allem muss den Lehrkräften bewusst sein, dass Leseverständnis ohne angemessene Leseflüssigkeit nicht möglich ist. Welche Methoden funktionieren Ihrer Erfahrung nach gut, um leseferne Schülerinnen und Schüler zu erreichen? Wie gesagt, muss erst mal an der Leseflüssigkeit gearbeitet werden, zum Beispiel mithilfe von Lautleseverfahren wie dem Tandem-Lesen. Übrigens sind mittels Tandem-Lesen nicht nur in der Grundschule, sondern durchaus auch noch in der Sekundarstufe messbare Fortschritte zu erzielen. Wenn Schülerinnen und Schüler dies am eigenen Leib erfahren, also wenn sie sehen und spüren, dass sie sich verbessert haben, verbessert sich auch ihr Lese-Selbstkonzept. Und das ist nicht zu unterschätzen. Übrigens hat sich auch hörbuchbegleitetes Lesen als erfolgreich erwiesen, was nichts anderes heißt, als dass die Schülerinnen und Schüler mit den Augen mitlesen, während das Buch via Hörbuch vorgelesen wird. Hat sich die Leseflüssigkeit verbessert, kann der sprachsensible (Fach-)Unterricht viel bewirken. Die gängigen Lesestrategien greifen bei diesen schwachen Leserinnen und Lesern in der Regel nicht, weil sie eine Überforderung darstellen. Mit den Mitteln des sprachsensiblen Unterrichts, zum Beispiel auch mittels Didaktisierung von Lesetexten, kann in allen Fächern geholfen werden. Ich muss aber zugeben, dass dies sehr arbeitsaufwendig ist, wenn jede Lehrkraft für sich alleine kämpft. Hier braucht es eine konstruktive Zusammenarbeit von Lehrkräften einer Schule oder auch schulübergreifende Lösungen, von der dann alle zehren können. Und es braucht dringend gute Lehrwerke. Welche Methoden der Leseförderung erachten Sie vielleicht als weniger sinnvoll? Lange Zeit hat man vielen lesemotivierenden Aktionen den Stempel der Leseförderung aufgedrückt. Dabei können gerade solche Maßnahmen kontraproduktiv wirken – nämlich dann, wenn sie den schwachen Leserinnen und Lesern nur wieder vor Augen führen, wie abgeschlagen sie sind, was bewirkt, dass sich ihr Lese-Selbstkonzept weiter verschlechtert. Das trifft zum Beispiel auf Vorlese-Wettbewerbe genauso zu wie auf Lesenächte . Wer also bei den Lesefernen wirklich etwas erreichen möchte, muss sich bei allem, was er tut, die Frage stellen, ob er nicht wieder nur die stärkeren Leserinnen und Leser fördert. Welche Unterrichtslektüre empfehlen Sie denn für "schwache" Leserinnen und Leser? Es gibt ja die Aussage, man könne entweder den Text an den Leser anpassen, also vereinfachen, kürzen, oder aber man könne den Leser an den Text anpassen, das heißt, ihn in die Lage versetzen, auch schwierigere Texte zu verstehen. Dahinter steht die Erkenntnis, dass ein Mensch, der in der Schule immer nur einfache Texte gelesen und verstanden hat, mit bildungssprachlichen Texten auch im Erwachsenenalter Schwierigkeiten haben wird. Genau deshalb arbeitet der sprachsensible Unterricht ja darauf hin, dass die Schülerinnen und Schüler nach und nach in die Lage versetzt werden, mithilfe von geeigneten Strategien auch schwerere Texte zu verstehen. Geht es aber um eine Ganzschrift als Klassenlektüre, muss im Vordergrund die Freude am Lesen stehen. Wenn schwache Leserinnen und Leser sich ein ganzes Buch lang abquälen müssen, geht das Lese-Selbstkonzept ja wieder in den Keller: Von "Lesen ist blöd!" über "Ich mag einfach nicht lesen." bis zu "Ich lese NICHT!" ist es kein weiter Weg. Deshalb plädiere ich für eine angemessen "leichte" Lektüre. Sie haben selbst eine solch "leichte" Lektüre geschrieben. Was ist das Konzept von Ihrem Jugendroman "Lucky Loser"? Lucky Loser ist inhaltlich sehr nah dran an der Lebenswelt der Jugendlichen. Es geht um Sozialstunden, um Verliebtsein und um die belastenden Auswirkungen von Social Media. Die Kapitel sind kurz, der Lesbarkeitsindex gering – knapp unter 30. Ich habe mich bemüht, durch Cliffhanger am Ende der Kapitel für so viel Spannung zu sorgen, dass man wissen will, wie es weitergeht. Außerdem gibt es immer mal wieder etwas zum Lachen. Relativ viele farbige Illustrationen lockern auf, sodass kein Buchstabenwüsten-Eindruck entsteht. Außerdem konnte ich den Verlag davon überzeugen, kostenloses Download-Material anzubieten, mit dem man den schwachen Leserinnen und Lesern helfen kann. Es gibt auch konkretes Material zum Tandem-Lesen. Und weil ich selbst von der positiven Wirkung des hörbuchbegleiteten Lesens überzeugt bin, durfte ich zu meinem Buch auch ein textidentisches Hörbuch im Tonstudio einlesen, das ebenfalls kostenlos heruntergeladen werden kann. Besonders habe ich mich über diesen Absatz in einer Rezension gefreut: "Wer übrigens glaubt, Literatur für leseferne Kinder und Jugendliche müsse zwangsläufig simpel sein, wird hier eines Besseren belehrt. Sorgfältig gezeichnete Charaktere sorgen für Authentizität und die vielen Wortspiele machen 'Lucky Loser' auch sprachlich zu einem Genuss." (starke eltern – starke kinder, 1/2019)

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Die Vogelgrippe – Herkunft, Symptome, Schutzmaßnahmen

Interaktives / Kopiervorlage

Dieses Unterrichtsmaterial zum Thema "Vogelgrippe" thematisiert die Verbreitung der Viruserkrankung und bespricht schützende Verhaltensregeln, um Schülerinnen und Schüler zum richtigen Handeln im Umgang mit der Vogelgrippe zu befähigen. Im Februar 2006 wurden die ersten infizierten Vögel auf Rügen gefunden, danach hat sich die Seuche stetig verbreitet und weitere Fälle wurden in sämtlichen Bundesländern entdeckt. 2014 und 2016 folgten europaweit Ausbrüche einer Variante der Geflügelpest und 2022 musste unter anderem der Karlsruher Zoo aufgrund von Infektionen um seinen Vogelbestand kämpfen. Diese interaktive Lerneinheit gibt Antwort auf viele Fragen, die Kinder zum Thema Vogelgrippe bewegen: Die Herkunft der Vogelgrippe, das Krankheitsbild, die Ansteckungsgefahren und die Schutzmaßnahmen, ohne dabei Angst zu schüren. Das Arbeitsmaterial wird durch das interaktive Booklet "Wissenswertes über die Vogelgrippe" strukturiert. Es enthält eine nach Themen sortierte Linkliste, die den Schülerinnen als Ausgangspunkt für ihre Internetrecherche und die Bearbeitung der einzelnen Aufgaben dient. Die Schülerinnen und Schüler sollen, durch das interaktive Booklet geleitet, gezielt im Internet Informationen recherchieren, außerdem ein interaktives Quiz lösen und herkömmliche Arbeitsblätter bearbeiten, für die das Internet zum Teil als Informationsquelle dient. Das Thema "Vogelgrippe" im Unterricht Virusinfektionen wie die Vogelgrippe oder zuletzt auch die Corona-Pandemie können gerade jüngeren Kindern Angst machen. Der Schul-Unterricht bietet eine Möglichkeit, die Sorgen der Schülerinnen und Schüler zum Thema zu machen und zu klären. Das Arbeitsmaterial ermöglicht es den Kindern, sich altersangemessen über die Vogelgrippe zu informieren und befähigt sie dazu, sich im Ernstfall richtig zu verhalten. Unterrichtsablauf Einführung: Die Lehrkraft zeigt das Bild eines Vogelschwarms: Die Kinder äußern Vermutungen, was das Thema der Unterrichtsstunde sein könnte. Es folgt ein kurzes Gespräch über spontane Ängste, Vermutungen und Sorgen der Kinder. Anschließend wird das erste Arbeitsblatt bearbeitet. Es regt zum Nachdenken über eigene Fragen an. Der Einstieg endet mit der Präsentation sowie dem Ordnen der Fragen. Dazu eignet sich das Ankleben beziehungsweise Heften an die Tafel oder auf ein Plakat. Es ist zudem sinnvoll, die Lerneinheit, das interaktive Booklet sowie die dazugehörigen Arbeitsblätter vorzustellen. Erarbeitung: Die Lernenden bearbeiten die Arbeitsblätter und das interaktive Booklet eigenständig in Einzel-, Paar- oder Gruppenarbeit. Metaphase: Regelmäßig wird im Plenum der Stand der Arbeiten besprochen. Auch Probleme (technisch, methodisch, sozial) können in diesen Phasen angesprochen und gemeinsam gelöst werden. Präsentation: Die Schülerinnen und Schüler berichten am Ende der Unterrichtseinheit über ihre Arbeitsergebnisse und den Ablauf der Arbeit. Auch die auf Arbeitsblatt 6 festgehaltenen offenen Fragen der Schülerinnen und Schüler können an dieser Stelle präsentiert werden. Anschließend sollte Raum für die ausführliche Beantwortung aller offenen Fragen gegeben werden. Zudem bietet sich ein Vergleich mit den zu Beginn gesammelten Fragen an. Vorkenntnisse Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Didaktischer Kommentar Bei der Bearbeitung des Materials orientieren sich die Schülerinnen und Schüler am interaktiven Booklet "Wissenswertes über die Vogelgrippe". Es beinhaltet eine kurze thematische Einführung und strukturiert die Aufgaben. Zudem finden die Kinder dort Anweisungen zur Navigation sowie Hinweise auf Arbeitsblätter, Übungen und Hilfen. Insgesamt beinhaltet es fünf Hauptseiten zu den Themen: Was ist die Vogelgrippe? Was sind Viren? Die Verbreitung Maßnahmen gegen die Vogelgrippe Noch Fragen? Methodischer Kommentar Die Anlegung der Einheit mithilfe eines interaktiven Booklets erlaubt eine selbstständige Bearbeitung der Aufgaben durch die Schülerinnen und Schüler. Die Arbeitsblätter können von den Lernenden in ihrem individuellen Tempo gelöst werden. Die Arbeit an Tablet oder Computer erhöht zudem die Motivation der Kinder und die Rätsel am Ende des Booklets bringen zudem Abwechslung in das Arbeitsmaterial. Wichtig sind eine gemeinsame Einführung und Erklärung der Handhabung der Lerneinheit und ein tägliches Feedback, bei dem exemplarisch einige Gruppensprecherinnen und -sprecher über ihre Arbeit und etwaige Probleme berichten, für die dann gemeinsam Lösungswege gesucht werden. Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel weitere Übungen zu Vorsilben, Übungen zur Rechtschreibung (Diktatvorbereitung zum Thema), Wörter mit V, weitere Sachaufgaben (beispielsweise Berechnung von Entfernungen zum Vogelflug, Preis von Eiern, Preis von Vogelfutter). Auch das Einbinden der Unterrichtseinheit "Zoonose – Krank durch Tiere?" bietet sich hier an. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft wird. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wo die Vogelgrippe herkommt und wie sie nach Deutschland kam. lernen das Krankheitsbild der Vogelgrippe kennen. erfahren, was die Vogelgrippe ist und welche Symptome sie hervorruft. beschäftigen sich mit Viren. lernen Maßnahmen zum Schutz vor der Viruserkrankung kennen und informieren sich über Verhaltensregeln. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen es als Informationsquelle. zeichnen ein Bild aus dem Internet ab. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer oder am Tablet machen Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung. lösen ein Quiz sowie eine interaktive Zuordnungsübung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler einigen sich als Partnerinnen und Partner über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig. treffen Absprachen für die Präsentation.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Rätsel zur Steinzeit

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für den Sachunterricht der Grundschule aktiviert Vorwissen zur frühen Menschheitsgeschichte und motiviert durch ein Lösungswort, zentrale Begriffe der Epoche der Jäger und Sammler zu erschließen. Das Arbeitblatt unterstützt Lehrkräfte dabei, die frühe Menschheitsgeschichte motivierend und niedrigschwellig im Sachunterricht der Grundschule aufzugreifen. Im Mittelpunkt steht die Steinzeit als Epoche der Jäger und Sammler, die für viele Kinder durch Themen wie Mammuts, erste Werkzeuge, Waffen, Nomaden und Neandertaler besonders anschaulich wird. Die Lernenden beantworten in einem Rätsel Fragen zu diesen Themen und tragen dabei vorhandenes Wissen zusammen. Das Material ermöglicht einen aktivierenden Zugang zu historischem Lernen : Die Schülerinnen und Schüler ordnen Vorstellungen über eine weit zurückliegende Zeit, setzen sich mit Lebensweisen früher Menschen auseinander und erschließen zentrale Begriffe der Steinzeit. Die Suche nach einem Lösungswort sorgt für zusätzliche Motivation und unterstützt die konzentrierte Bearbeitung auch bei kniffligen Aufgaben. So verbindet das Material Sachwissen, Lesegenauigkeit, Begriffssicherung und spielerisches Rätseln. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler benennen zentrale Begriffe der Steinzeit, etwa Jäger und Sammler, Mammuts, Nomaden und Neandertaler. beantworten Fragen zu Tieren, Nahrungsmitteln, Werkzeugen und Waffen der Steinzeit. ordnen ihr Vorwissen zur frühen Menschheitsgeschichte in einem Rätsel strukturiert ein. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem analogen Arbeitsblatt Aufgabenstellung, Rätselfragen und Lösungshinweise. nutzen ein Lösungswort als Orientierung zur Überprüfung ihrer Ergebnisse. dokumentieren Antworten lesbar und nachvollziehbar im vorgegebenen Rätselraster. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler vergleichen eigene Lösungen mit denen anderer Lernender im Klassengespräch. diskutieren Vorstellungen über das Leben der Menschen in der Steinzeit wertschätzend. reflektieren Unterschiede zwischen früheren Lebensweisen und dem heutigen Alltag.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Primarstufe

Ballspiele im Schwimmunterricht

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial liefert Sport-Lehrkräften Anregungen für das Integrieren von Ballspielen in den Schwimmunterricht.Im Arbeitsmaterial werden verschiedene Spiele und Übungen mit Bällen vorgestellt. Die Lehrkraft kann mehrere davon kombiniert in einer Schulstunde zum Thema "Umgang mit Bällen im Wasser" durchführen lassen. Alternativ können einzelne Übungen auch immer wieder zum Aufwärmen oder als Abschluss-Spiel eingesetzt werden. Zur Durchführung der Spiele benötigen Sie: mehrere kleine Gymnastikbälle Schwimmbretter Eimer oder andere Behälter Reifen Tore oder Wasserball-Körbe Im Schwimmunterricht können viele Übungs- und Spielvarianten eingesetzt werden. Das Arbeitsmaterial "Tauch-Olympiade" im Schwimmunterricht" stellt verschiedene Tauchanlässe vor. Im Arbeitsmaterial "Staffelspiele im Schwimmunterricht" finden Sie Anregungen für weitere Spielmöglichkeiten.Ballspiele in den Schwimmunterricht zu integrieren hat verschiedene Vorteile. Zum einen bauen die Lernenden spielerisch Ängste vor den Wasser ab. Beim Werfen, Fangen und Wetteifern um den Sieg vergessen die Kinder schnell die Allgegenwärtigkeit des Wassers. Dass beispielsweise der Kopf unter Wasser taucht, wird schnell vergessen. Zum anderen trainiert der Umgang mit Bällen im Wasser die Wurf- und Fang-Fähigkeiten im Besonderen. Das Werfen und Fangen ist im Wasser deutlich glitschiger und damit auch schwieriger als auf dem Trockenen. So wird die Feinmotorik der Lernenden geschult. Und ganz nebenbei macht das Spielen den Schülerinnen und Schülern immer wieder großen Spaß! ;-) Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler festigen ihre Wurffertigkeiten: Fangen und zielgenau Werfen. bauen spielerisch Ängste vor dem Wasser ab. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Teamfähigkeit: Sie feuern andere an, ordnen sich in einer Gruppe ein und halten als Team zusammen.

  • Sport / Bewegung
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Noten- und Pausenwerte

Kopiervorlage

Mithilfe dieses Arbeitsmaterials wiederholen die Schülerinnen und Schüler bereits bekannte Notenwerte wie die Ganze-, Halbe-, Viertel- und Achtelnote und lernen darüber hinaus die dazugehörigen Pausenwerte kennen. Diese werden dann anhand theoretischer und praktischer Übungen gefestigt. Die wenigsten Schülerinnen und Schüler wissen, dass die Pausen in der Musik ein ebenso wichtiges Element sind wie die Noten bei der Gestaltung von Rhythmen und Melodien. Während die grundlegenden Notenwerte wie die Ganze-, Halbe-, Viertel- und Achtelnote bereits bekannt sein sollten, lernt die Klasse nun die dazugehörigen Pausenwerte kennen. Zuerst werden die Bestandteile einer Note wie der Notenkopf, Notenhals oder das Fähnchen wiederholt sowie deren Eigenschaften in Bezug auf Tonhöhe und Tondauer. Danach wird gemeinsam eine Notenpyramide erstellt und die jeweilige Pause eingeführt. Den Abschluss bilden Übungen, die zuerst theoretisch und dann praktisch erarbeitet werden und die Kreativität und das Rhythmusgefühl der Schülerinnen und Schüler fördern. Dabei sollen zunächst auf einem Notenblatt in jedem Takt die Pausen ergänzt werden und anschließend sollen sich die Schülerinnen und Schüler einen eigenen Rhythmus notieren, der dann mit Gegenständen oder Instrumenten, die im Musiksaal zu finden sind, musiziert werden soll. Dieses Arbeitsmaterial beinhaltet einen Einstieg, ein Arbeitsblatt mit Lösung sowie ein Übungsblatt mit Lösung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen bereits bekannte Notenwerte. lernen vier Pausenwerte mit den dazugehörigen Symbolen kennen und üben diese anhand theoretischer Übungen. erfinden eigene Rhythmen und musizieren diese mit Gegenständen beziehungsweise Instrumenten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll miteinander. musizieren gemeinsam.

  • Musik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Changemakers: Protest und junges Engagement in der Schule

Fachartikel
5,99 €

Junge Menschen engagieren sich weltweit immer stärker gegen ökologische und soziale Missstände. Viele engagierte Lehrerinnen und Lehrer greifen ihre vehemente Globalisierungskritik auf, um im Wirkungskreis Schule gemeinsam mit ihnen Lösungen und neue Wege in eine nachhaltige Zukunft zu finden. Keine andere zeitgenössische Persönlichkeit verkörpert junges Engagement so stark wie die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Weltweit steht die junge Frau als prominenteste Symbolfigur für kompromisslosen und unbeugsamen Widerstand gegen korrupten und destruktiven Machtmissbrauch. Kernposition Thunbergs ist, dass die Politik viel zu wenig für den Klimaschutz, aber auch Klimagerechtigkeit tue und damit unverantwortlich handle, insbesondere gegenüber jungen Menschen. Dies machte im Jahr 2017 die damals 16-Jährige in ihrer kurzen, mutigen und emotionalen Rede vor den Vereinten Nationen (UN) der Weltgemeinschaft, dem anwesenden Publikum und den politischen Delegierten aus aller Welt unmissverständlich klar. Ihre Botschaft lautete: Die jahrzehntelange menschen- und umweltfeindliche Politik der westlichen Welt habe eine gesicherte Existenz- und Überlebensgrundlage für die folgenden Generationen drastisch minimiert. Thunbergs Brandrede vor der etablierten Politikergarde macht deutlich: In Zukunft wird die junge Generation mitmischen, um weiteren Schaden für die Weltgemeinschaft abzuwenden. Widerstand ist das Gebot der Stunde Die Popularität und Akzeptanz von Greta Thunbergs schonungsloser Globalisierungskritik gipfelte weltweit in der engagierten Fridays For Future-Bewegung , der sich nicht nur Kinder und Jugendliche anschlossen. Millionen von Menschen in aller Welt gingen und gehen immer noch auf die Straße, um Klimaschutz und Klimagerechtigkeit lautstark einzufordern. Dabei wird deutlich, dass neben ökologischen auch zunehmend soziale und gesellschaftliche Missstände angeprangert werden. Ein prägnantes Beispiel dafür ist die weltweite Black Lives Matter-Bewegung , in der das kämpferische Aufbegehren junger Menschen gegen Rassismus und Diskriminierung im Zentrum steht. Ein "Nobelpreis" für junge Changemakers Der International Children’s Peace Prize, der Internationale Kinder-Friedenspreis wird seit 2005 jährlich von der niederländischen KidsRights-Stiftung an 12- bis 18-jährige Kinderrechtsaktivistinnen und -aktivisten aus aller Welt verliehen. Die feierliche Verleihung der renommierten Auszeichnung unterstreicht die große Bedeutung von Kindern und Jugendlichen bei der Bewältigung globaler Missstände und Herausforderungen. Die Stiftung, eine international agierende Organisation zur Durchsetzung von Kinderrechten, hat das große Potenzial, das in Kindern und Jugendlichen steckt, erkannt und fördert das beeindruckende Engagement junger Menschen mit Geld, Know-how und Empowerment. Zudem bietet sie den Gewinnerinnen und Gewinnern aus aller Welt die Möglichkeit, ihr eindrucksvolles und mutiges Engagement für die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf internationalem Parkett zu promoten. Die Preisträgerinnen und Preisträger haben sich weltweit in ihren Heimatländern vorbildhaft, öffentlichkeitswirksam und erfolgreich für die Rechte von stark gefährdeten jungen Menschen eingesetzt. Damit haben sie die schwierige Lebenssituation vieler Kinder und Jugendlicher stark verbessert. Sie selbst und ihre Familien stammen meist aus benachteiligten und marginalisierten Bevölkerungsgruppen. Mit dem Preisgeld ermöglicht die KidsRights Stiftung den Mutmachenden die Weiterführung ihrer engagierten Projektarbeit. Zu den mittlerweile 16 Gewinnerinnen zählt auch Greta Thunberg, die zusammen mit der Kamerunerin Divina Maloum im Jahr 2019 den International Children’s Peace Prize erhielt. Sie alle sind Vorbilder für ihre Generation und machen dieser mit ihrem Engagement Mut: Geht auf die Barrikaden, wenn es sein muss! Teachers For Future Der menschengemachte Klimawandel ist wissenschaftlich unbestritten und in seinen Folgen für die Menschheit unvergleichlich. Es bleiben nur wenige Jahre, um radikale Veränderungen und politische Maßnahmen für tiefgreifende ökologische und gesellschaftliche Veränderungen durchzusetzen. Die Schule muss diese nationalen und globalen Herausforderungen aufgreifen und an den notwendigen Veränderungen teilhaben. Viele engagierte Lehrkräfte haben die alarmierenden Zeitzeichen erkannt und sich zu der bundesweiten Vereinigung Teachers For Future Germany zusammengeschlossen. Sie nutzen Schule als Wirkungsraum für engagierten Unterricht und sind damit Teil der weltweiten Protestbewegung von Lehrerinnen und Lehrern, Pädagoginnen und Pädagogen und anderen schulischen Mitarbeitenden, die in Bildungsinstitutionen nachhaltige Alternativen zur Zukunftsgestaltung vermitteln wollen. In diesem Prozess kommt der Einsicht und Bereitschaft, auf globaler Ebene zusammenzuarbeiten, voneinander und miteinander zu lernen, und das generationsübergreifend, eine zentrale Bedeutung zu. Lehrkräfte sollten dabei mit gutem Beispiel vorangehen und mit ihrem Engagement zeigen: Wir handeln. Sei dabei! Unterrichtsideen für die globale Revolte Die österreichische Teachers For Future -Sektion hat umfangreiches Material zum Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf Ihrer Homepage gelistet. Im Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung finden Pädagoginnen und Pädagogen zahlreiche Anregungen für die Unterrichtspraxis. Das Portal "Globales Lernen" bietet vielfältige Materialien, die nachhaltige, ökologische, diversitätsbewusste und rassismuskritische Bildungsarbeit ermöglichen. Wählen Sie zu Ihrer thematischen Schwerpunktsetzung insbesondere Material aus, das Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern einen Perspektivwechsel ermöglicht und dazu beiträgt, andere Lebensrealitäten und Kulturen zu erschließen. Das "Eine Welt Netz" vermittelt bundesweit externe Bildungsreferentinnen und -referenten, die mit ihrer Expertise und interkulturellen Erfahrungen in die Schulen kommen. Changemaker als Vorbilder und Mutmachende Die Auseinandersetzung mit der Klimakrise und anderen globalen Herausforderungen kann für Kinder und Jugendliche belastend sein. Daher ist es wichtig, ihnen positive Lösungsansätze und Vorbilder zu vermitteln. Anschauliche und erfolgreiche Beispiele aus aller Welt machen deutlich, dass konsequenter Widerstand gegen ökologische und soziale Missstände zielführend sein kann. Insbesondere Peergroup-Vorbilder, wie zum Beispiel die mutigen Gewinnerinnen und Gewinner des International Children’s Peace Prize, können junge Menschen zum eigenen Engagement inspirieren und sie dazu ermutigen, es ihnen gleichzutun. Die beeindruckenden Beispiele der jungen Aktivistinnen und Aktivisten zeigen ihnen aber auch, dass gesellschaftliche Veränderungen nur mit Ausdauer, Willensstärke und Zuversicht erzielt werden können. Ganz entscheidend ist dabei die Zusammenarbeit mit anderen engagierten Menschen, um die Welt besser zu machen. Mit ihrem Aufbegehren gegen die Mächtigen dieser Welt machen die jungen Changemaker eins klar: "Change is coming whether you like it or not" (Greta Thunberg). Weiterführende Literatur Ikink, Inge (2014). Changemakers. The 10 International Children’s Peace Prize Winners tell their remarkable stories . Lijnden: KidsRights. Gianella, Valentina und Marazzi, Manuela (2019). Mein Name ist Greta. Das Manifest einer neuen Generation. Zürich: Midas.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
ANZEIGE