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Rhythmusübungen mit der Cajon

Kopiervorlage

Mithilfe dieses Arbeitsmaterials erlernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Cajon- und Schlagzeugtechniken, um Songs begleiten zu können. Dieses Material zum Arbeiten mit Rhythmus ist Teil einer Serie von rhythmischen Einheiten, die sich gut als Praxiseinheit von 15 Minuten am Anfang einer Unterrichtsstunde eignet. Das Arbeitsmaterial bietet einen schnellen Einstieg in das Cajonspiel. Die Cajon ist das unschlagbare Instrument, um das Schlagzeug zu ersetzen und man benötigt keinen Klassensatz an Instrumenten. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Grundspieltechnik der Cajon und einen 4/4tel Rhythmus. Die Arbeitsblätter sowie das dazugehörige Kurzvideo ermöglichen ein Einstudieren in der Gruppe, sodass jeder aus der Klasse am Ende den Cajonrhythmus spielen kann. Mithilfe dieses Arbeitsmaterials erlernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Cajon- und Schlagzeugtechniken, um Songs begleiten zu können. Beginnend auf dem Tisch (Arbeitsblatt 2), wird der Rhythmus im Anschluss auf die gewünschte oder vorhandene Anzahl Cajons übertragen. Eine Cajon hat drei Klänge: Hi-Hat = IIII Snaredrum = O Bassdrum = B Diese Klänge werden zusammengesetzt und bilden den 4/4tel Grundrhythmus, welcher dann in einer vier-taktigen Form eingebettet wird. Damit kann man sofort 90 Prozent aller Popsongs begleiten und hat gleich den formalen Aspekt berücksichtigt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben grundlegende Rhythmuskenntnisse. erlernen einen Begleitrhythmus auf der Cajon. entwickeln ein Grundverständnis für Takt und Form. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können im Gruppenverband einen Rhythmus trommeln.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Lerntypen-Test für die Grundschule

Kopiervorlage

Diese Kopiervorlage für die Primarstufe im Bereich Fächerübergreifend unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, ihre eigenen Lernvorlieben zu erkennen und passende Lernstrategien für Schule und Zuhause abzuleiten. Das Arbeitsblatt unterstützt Lehrkräfte dabei, Lernprozesse bewusster und individueller zu gestalten. Mithilfe eines Einschätzungsbogens setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage auseinander, welche Formen der Wissensaufnahme ihnen beim Lernen besonders helfen. Dabei geht es um vier Zugänge: auditives, visuelles, kommunikatives und motorisches Lernen . Das Material ist als Arbeitsblatt, Didaktik-/Methodik-Baustein und Lernkontrolle für die Primarstufe ausgewiesen. Die Unterrichtseinheit ermöglicht eine niedrigschwellige Selbstreflexion: Die Lernenden prüfen, welche Methoden sie beim Behalten von Inhalten unterstützen, und übertragen ihre Erkenntnisse auf konkrete Lernsituationen. Besonders anschlussfähig ist der Test für Aufgaben wie Vokabellernen , das Auswendiglernen von Regeln oder die Vorbereitung auf Lernkontrollen. So wird Lernen nicht nur geübt, sondern als eigener Prozess wahrnehmbar gemacht. Für den Unterricht bietet das Material einen guten Einstieg in Themen wie Lernstrategien , Selbstorganisation und individuelle Förderung. Wichtig ist dabei eine offene pädagogische Rahmung: Die Ergebnisse sollten nicht als starre Festlegung verstanden werden, sondern als Gesprächsanlass über hilfreiche Lernwege. Lehrkräfte können die Auswertung nutzen, um mit der Klasse über verschiedene Methoden zu sprechen, Lernangebote abwechslungsreicher zu gestalten und Kinder darin zu bestärken, passende Strategien auszuprobieren. Das Arbeitsblatt eignet sich für fächerübergreifende Stunden, Förderangebote, Methodentraining oder Klassenleitungsstunden. Es stärkt die Selbstwahrnehmung der Lernenden und unterstützt sie dabei, Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beschreiben eigene Lernvorlieben und ordnen sie auditiven, visuellen, kommunikativen oder motorischen Lernwegen zu. vergleichen unterschiedliche Lernstrategien im Hinblick auf ihren Nutzen für das eigene Lernen. übertragen die Ergebnisse des Einschätzungsbogens auf konkrete Lernsituationen in Schule und Zuhause. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem analogen Arbeitsblatt zentrale Fragen, Antwortmöglichkeiten und Auswertungshinweise. dokumentieren eigene Einschätzungen strukturiert und nachvollziehbar auf dem Testbogen. nutzen die Testergebnisse als Orientierung für die Auswahl geeigneter Lernmethoden. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren eigene Lernwege wertschätzend und ohne vorschnelle Festlegung. tauschen sich respektvoll über unterschiedliche Lernvorlieben und Erfahrungen aus. entwickeln ein Bewusstsein dafür, dass Lernende auf verschiedene Weise erfolgreich lernen können.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Darstellung einer Geraden

Kopiervorlage / Video / Interaktives

Mit diesem Arbeitsblatt lernen die Schülerinnen und Schüler die Darstellung von Geraden mit der Geradengleichung. Sie erarbeiten sich selbstständig mithilfe von einem YouTube-Video, wie man Vektoraufgaben mit der Geometriesoftware GeoGebra lösen kann. Vertieft werden diese Kenntnisse nach dem Konzept "Flip the Classroom" anhand von verschiedenen Anwendungsaufgaben. Die Schülerinnen und Schüler lernen in dem ca. 12-minütigen YouTube-Video "10 Parametergleichung einer Geraden" wie man Geraden aufstellt, die Punktprobe durchführt und wiederholen, wie man Entfernungen von Punkten berechnet. Außerdem lernen sie, wie man Punkte in ein dreidimensionales Koordinatensystem einträgt. In Aufgabe 1 wird dies anwendungsorientiert anhand von Schiffskursen vertieft. In Aufgabe 2 wird mithilfe von GeoGebra die Bedeutung des Skalars r in der Gleichung visualisiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik und wenden diese auf Anwendungsaufgaben an. verwenden mathematische Darstellungen und veranschaulichen Situationen im Koordinatensystem. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet eigenständig zur Vorbereitung auf den Unterricht. nutzen GeoGebra zum Visualisieren und Lösen der Aufgaben. analysieren und interpretieren mathematische Modelle. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig beim gemeinsamen Lösen der Aufgaben.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe II
Titelbild Liebe, Freundschaft und Sexualität

Liebe ist … – Freundschaft, Liebe und Sexualität im Unterricht

Unterrichtseinheit
13,99 €

Diese Unterrichtseinheit für die Klassen 7 bis 10 behandelt Freundschaft, Liebe und Sexualität im Unterricht. Mithilfe interaktiver Arbeitsblätter, Gruppenpuzzle und digitalen Impulsen fördern die Schülerinnen und Schüler reflektierende Diskussionen, Perspektivwechsel und Wertebewusstsein. Die Unterrichtseinheit "Liebe ist … – Freundschaft, Liebe und Sexualität im Unterricht" umfasst mehr als 15 Seiten mit altersgerechten Kopiervorlagen. Enthalten sind ein fachdidaktischer Einleitungstext zur Bedeutung von Freundschaft und Liebe in sozialen Kontexten, ein Gruppenpuzzle, das verschiedene Perspektiven (zum Beispiel Rollenbilder, Medien und gesellschaftliche Normen) beleuchtet, sowie interaktive Aufgaben, die Schülerinnen und Schüler in Szenarien zu Beziehungsthemen versetzen. Eine zusammenfassende Darstellung zentraler Begriffe und Diskussionsfragen unterstützt das vertiefte Nachdenken, während ein Single-Choice-Test das erworbene Wissen überprüft. Das Glossar erläutert wichtige Fachbegriffe wie Intimität, Grenzsetzung und Selbstbild. Die didaktische Handreichung bietet Lehrkräften methodische Hinweise zu Partner- und Gruppenarbeiten, Reflexionsübungen und digitalen Impulsen für Präsenz- sowie Distanzunterricht. Durch kooperative Lernformen und entdeckendes Lernen entwickeln die Lernenden ein tieferes Verständnis für Werte, Respekt und eigene Handlungsspielräume im Umgang mit Liebe und Sexualität.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

In jedem Wort, da steckt ein Ei: Sprech- und Schreibübung zum Doppellaut "ei"

Kopiervorlage

Mithilfe dieses Arbeitsmaterials identifizieren die Schülerinnen und Schüler den Doppellaut Ei/ei visuell und auditiv. Sie hören das Wort ab und setzen den Laut Ei/ei an die richtige Stelle im Wort ein. Sie lernen die Schreibweise Ei/ei visuell und auditiv zu deuten und schriftsprachlich anzuwenden. Der Doppellaut Ei/ei sollte bereits eingeführt worden und den Schülerinnen und Schülern bekannt sein. Mithilfe des Arbeitsmaterials vertiefen die Lernenden die erlernte Schreibweise und die dazugehörende auditive Identifikation. Die Schülerinnen und Schüler fokussieren die Aufmerksamkeit auf die Stellung des Doppellautes in vorgegebenen Wörtern, die in Abbildungen dargestellt werden. Die Stellung des Doppellautes Ei/ei ist auf dem Arbeitsblatt durch das Symbol Ο gekennzeichnet. Die einzusetzenden Buchstaben sind durch Unterstriche gekennzeichnet. Die Bilder auf dem Arbeitsblatt geben an, welche Wörter in die Wortleiste eingesetzt werden müssen. Die Schülerinnen und Schüler müssen die gezeichneten Wörter deutlich abhören, die Stellung des Doppellautes im Wort erkennen und danach anhand der Buchstabenkennzeichnung entscheiden, zu welchem Ο das Wort gehört. Weitere Aufgabenstellungen erweitern das Lern- und Übungsangebot. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler identifizieren den Doppellaut auditiv und schriftsprachlich und geben seine richtige Stellung in vorgegebenen Wörtern an. können Abbildungen schriftsprachlich benennen und aufschreiben. wählen zwischen zusätzlichen Arbeitsangeboten entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit aus und bearbeiten sie differenziert. verstehen Arbeitsanweisungen und können sie eigenständig umsetzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig und gehen wertschätzend miteinander um.

  • DaF / DaZ / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Arbeitsblatt: Ein Praktikum auswählen und erfolgreich absolvieren

Kopiervorlage

Mithilfe eines Schaubildes werden Informationen und Unterlagen für die Bewerbung um einen Praktikumsplatz erarbeitet. Welche Faktoren tragen zu einem erfolgreichen Praktikum bei? Mithilfe des Arbeitsblatts lernen die Schülerinnen und Schüler, verschiedene Praktikumsarten zu unterscheiden. Sie erfahren, mit welchen Schritten sie ihren Wunschpraktikumsplatz erhalten. Anhand des Berufsfelds Steuerberatung lernen sie exemplarisch mögliche Informationsquellen für Praktikumsplätze kennen. Verhaltensregeln für Praktikantinnen und Praktikanten vereinfachen den Schülerinnen und Schülern den Einstieg ins Wunschpraktikum. Praktika bieten eine gute Gelegenheit, verschiedene Berufe oder den Wunschberuf kennenzulernen. Auch Personalverantwortliche schätzen Jugendliche mit erster Praxiserfahrung. Mithilfe des Arbeitsblatts erproben die Schülerinnen und Schüler konkrete Schritte auf dem Weg zu ihrem Wunschpraktikum. Dabei loten sie ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen aus, recherchieren Informationsquellen für Praktika und nehmen Kontakt zu infrage kommende Betrieben auf. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können zwischen verschiedenen Praktikumsarten unterscheiden. erfahren, mit welchen konkreten Schritten sie dem Wunschpraktikum näher kommen, und setzen diese um. lernen Verhaltensregeln für das Praktikum kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und strukturieren eigenständig Informationen zu ihrem Wunschpraktikum anhand vorgegebener Internetquellen. erstellen eigene Profilseiten in Praktikumsbörsen im Internet. verfassen einen Praktikumsknigge mit sinnvollen Verhaltensregeln. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren sich selbstständig in Gruppen, sammeln Informationen zu einem Praktikum in einer Steuerberater-Kanzlei und erstellen Handouts mit zentralen Erkenntnissen. geben einander konstruktives Feedback zu ihren selbst erstellten Profilseiten.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Einstiegswissen zu Fake News

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zu Fake News möchte grundlegende Inhalte (Definition, Relevanz und Wirksamkeit von Fake News) für die Behandlung dieses Themas im Unterricht vermitteln. Die Stärkung der Informationskompetenz ist eine zentrale Voraussetzung für die kompetente Teilhabe an unserer Wissensgesellschaft. Skizzierung der Ausgangslage Auch wenn es durch die Diskussionen in den letzten Jahren den Anschein hat: Fake News sind kein neues Phänomen. Dieser Eindruck kann zwar durch eine besonders eklatante Häufung und damit Medienpräsenz des Themas entstehen: Ursächlich sind unter anderem die amerikanische Präsidentschaftswahl 2016 und der daraus hervorgegangene Amtsinhaber sowie eine ganze Reihe von politisch meist rechtspopulistischen beziehungsweise rechtsextremen Strömungen, die europaweit im Kontext der Flüchtlingsbewegung seit 2015 für die verstärkte, oft unterschwellige Verbreitung von Fake News sorgen. Fake News haben aber gerade in Deutschland zuvor schon eine weite Verbreitung gehabt – zum Beispiel eingebunden in die Propaganda des Nationalsozialismus, im politischen System der DDR oder durch den Sensationsjournalismus der Boulevardmedien. Daher sind Fake News leider als ein althergebrachter Bestandteil unserer (Medien-)Gesellschaft zu werten. Neu ist hingegen die Möglichkeit für jeden und jede, bei der Erstellung mitzumachen sowie die Omnipräsenz von Fake News, die bewusst, massenhaft, schnell und einfach verbreitet werden können: Das Internet bietet die passende Infrastruktur. Verschärfend hinzu kommen problematische beziehungsweise rechtswidrige Umgangsformen wie zum Beispiel die Zunahme von Hate Speech (Hassbotschaften) , gerade in Sozialen Netzwerken und Kommentarfunktionen von Webseiten: "Hate Speech und Fake News bilden ein Tandem der Beeinflussung, gefährlich speziell im politisch-gesellschaftlichen Diskurs, fatal aber auch in allen anderen Bereichen, in denen Kommunikation als Grundlage einer funktionierenden Demokratie schon dient oder erst eingeübt werden soll (Information und Meinungsbildung)" (Hajok/Selg 2018: 2). Relevanz der Thematik bei Schülerinnen und Schülern Mit diesen Entwicklungen werden Schülerinnen und Schüler zwangsläufig konfrontiert: Das Internet beziehungsweise Soziale Netzwerke stehen bei ihnen im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit. Sie verbringen immer mehr Zeit mit den von ihnen am häufigsten zu Information, Orientierung und Kommunikation oder Freizeitgestaltung verwendeten Online-Angeboten, insbesondere YouTube, WhatsApp, Instagram, Snapchat, Google und Facebook, (vergleichen Sie hierzu die jeweils aktuellen KIM- und JIM-Studien ). Dies bedeutet auch: Fake News können nicht nur bei der gezielten Informationssuche (beispielsweise für die Lösung einer schulischen Aufgabe) aufgenommen werden, sondern auch "nebenbei" beim Surfen . Kinder und Jugendliche müssen jedoch, wie viele Erwachsene auch, das Handwerkszeug für die Entlarvung von Fake News allerdings erst noch lernen, selbst wenn ihnen das Phänomen zunehmend bewusst wird ("Bedenken und Verunsicherung" gegenüber dem Vorhandensein von Fake News empfinden 51 % von ihnen, vergleiche N.N. 2019: 30f). Definitionsvorschlag und Abgrenzungen Für die schulische Auseinandersetzung mit Fake News sollte möglichst Klarheit darüber herrschen, was diese im Kern ausmacht und was nicht. Unter der Einbeziehung verschiedener Ansätze (vergleiche zum Beispiel Antos 2017: 9; Sängerlaub/Meier/Rühl 2018: 11) bietet sich folgende Definition an: Fake News sind gezielt erstellte und medial verbreitete, falsche bzw. gefälschte oder irreführende und damit manipulative Informationen, die jemandem (Person, Gruppe, Organisation) gezielt Schaden zufügen sollen und/oder allgemein der zielgerichteten Beeinflussung des Meinungsklimas dienen. Von Fake News abzugrenzen sind unter anderem: Spaßmeldungen beziehungsweise Satire : Sie haben in der Regel eine unterhaltsame, entlarvende oder aufklärerische Absicht und bleiben durch ihre Rahmung erkennbar (zum Beispiel Publikationsort: Satire-Magazin, Erscheinungszeit: 1. April). Werbung/PR : Diese Beiträge sind in der Regel gekennzeichnet ("Anzeige") und ihre Platzierung wird bezahlt; ihre Absicht ist es, (Kauf-)Anreize zu setzen beziehungsweise ein positives Image aufzubauen. versehentliche Falschmeldungen oder vorschnelle Meldungen: Sie stellen sich als falsch heraus (zum Beispiel bei Live-Berichterstattungen die Wertung eines Ereignisses als Terroranschlag). Wichtig ist hier eine zeitnahe und öffentlichkeitswirksame Korrektur. Letzteres deutet darauf hin, dass die gängige, einfache Übersetzung von Fake News als "Falschmeldung" nicht erkennen lässt, ob Entstehung und Verbreitung unabsichtlich oder absichtlich geschieht, eine Absicht in der aktuellen Diskussion aber als ein Kern von Fake News gewertet wird (zur ausführlichen Herleitung und Unterscheidung von verwandten Phänomenen siehe Selg/Hajok 2018). Verbreitung und Wirksamkeit Warum haben Fake News eine weite Verbreitung und Wirksamkeit, obwohl man meint, dass oftmals der gesunde Menschenverstand ausreichen müsste, um sie zu entlarven? Hier gibt es eine Reihe von Anhaltspunkten: Fake News können vielfältig in allen Mediengattungen (Print, Fernsehen, Radio, Internet) und in allen Medienformen (Text, Foto/Grafik, Video, Audio; als Nachrichten, Meldungen, Kommentare, Postings und so weiter) auftreten. Wesentlich erleichtert wird ihre Verbreitung und Wirksamkeit durch die Reduzierung auf kurze, zugespitzte Texte (oft angereichert mit Hate Speech) oder Fotos, die das Gegenüber meistens emotional-affektiv (beispielsweise über die Erzeugung von Ärger, Wut, Angst sowie durch Übertreibungen) und selten sachlich-nüchtern ansprechen. Inhaltlich werden bestehende Vorurteile durch Behauptungen unterfüttert, die wie Tatsachen klingen ; besonders anfällig, auch für Verschwörungstheorien, sind dafür sozial isolierte Menschen ('Außenseiter'). Es werden einfache Erklärungen und damit eine einfache Weltsicht (gut—böse, richtig—falsch) angeboten . Sie erleichtern vermeintlich die Orientierung in einer immer komplexeren Welt. Zudem wird eine schnelle, unüberlegte Reaktion durch die Funktionalität des Internets und Sozialer Medien unterstützt, durch einfache Funktionen wie Verlinken, Teilen beziehungsweise Retweeten und die permanente Verfügbarkeit von Smartphones und Apps. Dies hat zur Folge, dass Fake News für Personen, die nur wenige unterschiedliche Informationsquellen verwenden und deren Internetnutzung überdurchschnittlich hoch ist (insbesondere Soziale Medien, Effekt von Echokammer/Filterblase), gehäuft auftreten und somit als 'Wahrheit' gewertet werden. Abhilfe: Stärkung der Informationskompetenz Viele der oben genannten Punkte begründen die besondere Bedeutung, die Fake News als Thema im schulischen Kontext haben müssen: Hier werden Informationsbeschaffung und (politische) Meinungsbildung eingeübt, hier festigen sich im Laufe der Schulzeit nach und nach Einstellungen zu bestimmten Themen. Dies geschieht im Idealfall aufgrund der Kenntnis fundierter Tatsachen beziehungsweise Fakten. Wie letztere aus den Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) herausgefiltert werden und wie seriöse von unseriösen Quellen unterschieden werden, gehört zu den unabdingbaren Kernkompetenzen einer Informations- beziehungsweise Wissensgesellschaft. In diesem Zusammenhang befinden sich die Schülerinnen und Schülern in einem besonderen Dilemma: Die Angebote des von ihnen am liebsten genutzten Mediums Internet (siehe oben unter "Relevanz") sind zugleich die potenziell am wenigsten vertrauensvollsten, da sie beispielsweise keine journalistischen Qualitätsstandards erfüllen. Literaturverzeichnis Antos, Gerd (2017): "Fake News. Warum wir auf sie reinfallen. Oder: 'Ich mache euch die Welt, so wie sie mir gefällt'". In: Der Sprachdienst, 61. Jahrgang, Heft 1/2017, S. 1-20. Hajok, Daniel und Olaf Selg (2018): "Kommunikation auf Abwegen? Fake News und Hate Speech in kritischer Betrachtung." In: JMS-Report, 41. Jahrgang, Heft 4/2018, S. 2-6. Online N.N. (2019): "Zusammenfassung". In: Deutsche Shell Holding GmbH (Hg.): Jugend 2019. 18. Shell Jugendstudie. Hamburg: Beltz Verlag. S. 13-33. Online Sängerlaub, Alexander / Miriam Meier und Wolf-Dieter Rühl (2018): Fakten statt Fakes: Verursacher, Verbreitungswege und Wirkungen von Fake News im Bundestagswahlkampf 2017. Berlin: Stiftung Neue Verantwortung. Online Weiterführende Literatur Brodnig, Ingrid (2018): Lügen im Netz. Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren. Wien: Brandstätter.

  • Politik / WiSo / SoWi / Fächerübergreifend

Klavier spielen für den Frieden: Geflüchteter erinnert mit seiner Musik an den Krieg in Syrien

Kopiervorlage

Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema "Geflüchtete und Integration" der Sprachzeitung "Presse und Sprache" geben einen Einblick in das Leben und das Engagement eines Syrers, der mit seiner Musik an den Bürgerkrieg in seiner Heimat erinnern will. Leseverstehen und Satzstrukturen sollen anhand eines Zeitungsartikels trainiert werden (DaF/DaZ-Lernende A2/B1). Ergänzende Übungsmaterialien sowie eine Audio-Datei runden die Lernsequenz ab.Der Zeitungsartikel aus der "Presse und Sprache" über den Pianisten Aeham Ahmad, der mit seiner Musik an den Bürgerkrieg in Syrien erinnern möchte, ist in Leichtem Deutsch verfasst und enthält einsprachige Worterklärungen. Damit wird den Deutschlernenden das Lesen dieses authentischen Textes erleichtert, das Wörterbuch wird überflüssig. Die umfangreichen Übungsmaterialien bieten mit einer Bildbeschreibung einen Einstieg ins Thema. Die Aufgaben zum Text lehnen sich an das Prüfungsformat telc A2, Start Deutsch 2 an und fragen mit fünf Richtig/Falsch-Fragen vor allem globales, aber auch selektives Leseverständnis ab. Im Anschluss bietet das Material eine Übung zur Konjugation und zu deutschen Satzstrukturen an. Ein Lösungsteil ist enthalten. Für einen umfassenden Lerneffekt kann die Audio-Datei eingesetzt werden. Mithilfe des Audiotextes können die Deutschlernenden ihre Aussprache und Hörverstehen schulen und verbessern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich in Lesestrategien. trainieren das Leseverstehen (global und selektiv). erwerben Grammatikkenntnisse in Konjugation und Satzstrukturen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen den Bericht, lesen den Text kritisch und hinterfragen ihn. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll in der Partner- und Gruppenarbeit. entwickeln gesellschaftspolitisches Verständnis für Geflüchtete aus Krisenregionen.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Hochschule

Barrierefreie Lernumgebung – Tipps zur inklusiven Gestaltung von Klassenraum und Lerninhalten

Fachartikel
5,99 €

Der Artikel liefert Lehrkräften an Regelschulen praxisnahe, kostengünstige Tipps, um ein barrierefreies Lernumfeld zu schaffen. Mit diesen einfachen Anpassungen wird das Klassenzimmer zu einem Ort, an dem Vielfalt als Bereicherung erlebt und selbstständiges Lernen für alle gefördert wird. Inklusive Lernumgebung – Praktische Anleitung für Lehrkräfte an Regelschulen. Einleitung Inklusion ist heute ein unverzichtbarer Leitgedanke moderner Pädagogik. Sie strebt danach, dass alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam lernen und voneinander profitieren können. Für Schulen bedeutet das, Barrieren abzubauen und Lernbedingungen zu schaffen, die allen Lernenden die gleiche Chance auf Bildung und persönliche Entfaltung bieten. Dieser Artikel soll Lehrkräften an der Regelschule helfen, ihr Klassenzimmer so zu gestalten, dass Lernprozesse für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden können. Gestaltung der Lernumgebung Barrierefreie Klassenraum-Gestaltung ist ein zentraler Baustein einer inklusiven Bildung, die allen Schülerinnen und Schülern gleichermaßen die Teilhabe am Lernprozess ermöglicht. Eine wichtige Maßnahme für gelingende Inklusion liegt in einer barrierefreien Lernumgebung. Dazu gehört sowohl die Gestaltung des Klassenzimmers als auch der Lernmaterialien in der Klasse, damit Lerninhalte für alle Lernenden, unabhängig von individuellen Einschränkungen, zugänglich sind. Dabei können bereits kleine Veränderungen große Wirkungen entfalten. Durch gezielte, weitgehend kostengünstige Anpassungen – von flexiblen Sitzordnungen über gut lesbare Schriftarten bis hin zu unterstützender Technologie – lässt sich das Klassenzimmer zu einem Ort machen, an dem Vielfalt als Bereicherung erlebt wird. Ziel des Artikels Der vorliegende Beitrag möchte Lehrkräften an Regelschulen den Einstieg und die Weiterentwicklung in die inklusive Praxis erleichtern. Er liefert praxisnahe Anregungen und konkrete Beispiele, wie bereits mit wenigen, leicht umsetzbaren Anpassungen ein inklusives, barrierefreies Lernumfeld geschaffen werden kann, das allen Schülerinnen und Schülern (mit und ohne Beeinträchtigungen) verbesserte Bedingungen für erfolgreiches und selbstständiges Lernen bietet. Allgemeine Übersicht mit praktischen Tipps für eine inklusive Lernumgebung Lern- umgebung Bedeutung Umsetzung (praktische Beispiele) Klare Strukturen und Routinen Vorhersehbarkeit mit immer gleichen Abläufen reduziert Stress und fördert die Selbständigkeit. Automatisierte Abläufe benötigen weniger Kapazität im Kurzzeitgedächtnis. Rituale (Morgenkreis / Begrüßungsritual, "Tages-Check-In", Verabschiedung) Signale für Übergänge (Klingel für Arbeitsphase, Musik für Aufräumphase) Arbeitsblätter möglichst nach gleichem Schema aufbauen und bekannte Aufgabenformate nutzen Klassenregeln gemeinsam entwickeln und aufhängen (emotionale Sicherheit) ... Selbst- ständigkeit & Organisation Hilfestellungen, um Abläufe zu erleichtern und Zeitabläufe transparent zu machen. Steigerung der Selbstständigkeit. (laminierte) Checklisten/Umklapppläne an Arbeitsplatz Timer oder Sanduhren für Zeitangaben (10 Minuten Arbeitsphase) Ablaufpläne (Schultag, Stunde, Aufgabe) Wochenplanarbeit (Methode) ... Materialien & Medien Klare, reizarme Arbeitsblätter können die kognitive Belastung reduzieren und ermöglichen eine Fokussierung auf das Relevante (den Inhalt). Durch unterschiedliche mediale Angebote können die Lernenden nach ihrem bevorzugten Sinneskanal arbeiten. Barrierefreie Arbeitsblätter klares Layout mit (farblich) abgetrennten Bereichen große Schrift, Zeilenabstand, starke Kontraste Schriftart mit klaren und nicht missverständlichen Buchstaben (Comic Sans MS, Norddruck) Icons/Piktogramme (zum Beispiel für Lesen, Schreiben, Rechnen) ... Multimediale Optionen alternative Darstellungsformen anbieten (Bilder, Grafiken, Audiodateien) PDFs mit durchsuchbarem Text und ausreichendem Kontrast bereitstellen Videos mit Untertitel/Gebärdensprache/Transkriptionen Assistive Software (Screen-Reader, Text-to-Speech, Vorlesefunktionen) ... Raum-organisation & Sichtbarkeit Struktur gibt Orientierung und reduziert Ablenkungen. Angepasste Sitzmöglichkeiten ermöglichen Bewegungsfreiheit beim Arbeiten. Ruhezonen bieten Rückzugs-möglichkeiten bei Überforderung. Bodenmarkierungen oder farbige Teppiche, um Zonen abzugrenzen (Arbeitsbereich, Ruhe-Ecke) Beschriftete Schränke und Regale (Bilder + Text) Wackel-Hocker, Stehpulte Licht im Klassenraum überprüfen (blendfreie Lampen) Flexible Raumgestaltung (Möbel) Cool-Down-Ecke mit Kissen, sensorischen Gegenständen, Musik Signalkarten (Ich brauche Hilfe, Ich brauche eine Pause) ... Visuelle Hilfen Schnell erfassbare Orientierungshilfen. Unterstützt Lernende mit Sprach- oder Leseschwierig-keiten. Tages- und Stundenpläne mit Icons an der Tafel Lernziele Farbcodierung für Fächer und Aufgaben-arten (Klebezettel, farbige Kopfzeilen) Schritt-für-Schritt-Anleitungen bei neuen Aufgabenformaten (Visualisierung durch Bilder oder ein kurzes Video) ... Hinweis: Die Tabelle dient als Übersicht und soll Ideen und Anreize geben, Klassenraum und Lerninhalte gut an die Lernenden anzupassen. Dafür müssen nicht alle hier aufgeführten Punkte umgesetzt werden, sondern nur die für Ihre Klasse passenden Maßnahmen. Förderschwerpunkt-spezifische Hinweise Förder-bereich Besondere Aspekte Praktische Maßnahmen Lern-behinderung (Legasthenie, Dyskalkulie) Schwierigkeiten beim Erwerb von Grundfertigkeiten (Lesen, Schreiben, Rechnen) Konzentrations- und Aufmerksamkeits-probleme Langsamere Verarbeitungs-geschwindigkeit klare, übersichtliche Strukturen große Schrift (farblich) getrennte Rechen-/Lese-Abschnitte, Leselineale, Rechenhilfen Text-to-Speech und Rechen-Apps Flexible Sitzordnung Beschriftung/Visualisierung von Material Erhöhte Anzahl an Wiederholungen Übungsblätter mit gestuften Schwierigkeitsgraden Spielbereich/Rückzugszone Lärmschutz-Kopfhörer Leichte Sprache ... Emotionale- soziale Entwicklung (zum Beispiel ADHS, Verhaltens-störungen, Bindungs-störungen) Probleme im sozialen Miteinander, Konfliktlösung Emotionale Regulation, Impulskontrolle Motivation und Selbstwertgefühl klar abgegrenzte Bereiche feste Plätze für Taschen und Jacken visuelle Orientierungshilfen (Timer, Ablauf) klare Zeitlimits positives Verstärkungssystem Verhaltensverträge kurze Bewegungs-/ Entspannungsphasen "Cool-Down-Ecke" für Selbstregulation Lärmschutz-Kopfhörer ... Sehen (visuelle Beeinträch-tigung) Eingeschränktes Sehvermögen, Farbenblindheit, Blindheit Schwierigkeiten beim Lesen von Texten, Erkennen von Symbolen Hochkontraste auf Tafel/Material Große Schrift und Zeilenabstände Entfernungen zu Objekten beachten (Sitzplatz) ausreichende Beleuchtung Vergrößerungsgeräte (Software/Lupen-App) Audio-Versionen (Audio-Books, Podcasts, sprechende Taschenrechner) Taktile Elemente (strukturierte Karten und Modelle) ggf. Braille optische und elektronische Hilfsmittel nutzen ... Hören (auditive Beeinträch-tigung) Schwerhörigkeit, Taubheit, zentrale Hörverarbeitungs-störungen Probleme beim Verstehen mündlicher Instruktionen Untertitel/Transkript schriftliche Zusammenfassungen ergänzende Gesten/Mimik (Gebärden) hohe Tonqualität Hintergrundgeräusche minimieren Austausch in kleinen Gruppen in ruhiger Umgebung (außerhalb des Klassenzimmers) gegebenenfalls Schalldämmung durch Akustikplatten an Wänden/Decken Teppichboden Induktionsschleifen, FM-Systeme, Hörgeräte-Kompatibilität Transkription von Vorträgen, Untertitel für Videos ... Sprache (Sprach-entwicklungs-störung, Artikulations-störung) Eingeschränkter Wortschatz, Grammatik- und Syntaxprobleme Schwierigkeiten beim Verstehen von Anweisungen Aussprache- und Artikulationsdefizite ritualisierte Gesprächsformen sprachliche Bearbeitung von Texten (gegebenenfalls leichte Sprache) klare kurze Anweisungen Paarr-/Gruppenarbeit zum Sprechen Unterstützende Kommunikationshilfen (Gebärdensprache, Bildkarten, Kommunikations-Apps) Sprachförderprogramme ... Körperliche und motorische Entwicklung (körperliche Beeinträch-tigung) Eingeschränkte Fein- und Grobmotorik, Koordinations-störungen Fatigue, Schmerzen bei längerem Sitzen ergonomische Schreibgeräte adaptive Tastaturen, spezielle Schreibgeräte, Tablet-Stifte flexible Sitzplätze und verschiedene Sitzhaltungen anbieten (Sitzsack im Morgenkreis) ggf. Besonderheit wie Kopfhaltung beachten barrierefreie Klassenräume: breite Türen, Rampen, genügend Platz zwischen Tischen und Regalen und am Sitzplatz (Rollstuhl, Rollator) Material frei zugänglich (nicht zu hoch im Regal) gegebenenfalls rutschfeste Unterlagen bei feinmotorischen Einschränkungen digitale Bearbeitung von Aufgaben ... Geistige Entwicklung (geistige Beeinträch-tigung) Reduzierte kognitive Fähigkeiten, langsameres Lerntempo Eingeschränkte abstrakte Denkfähigkeit reduzierte Informationsmenge klare Struktur häufige Wiederholungen und Übungen realitätsnahe Beispiele (Lebensweltbezug) konkrete Materialien (Realgegenstand) Unterschiedliche Sinneskanäle ansprechen (Apfel fühlen, schmecken, riechen) einfache Sprache (mit Bildern oder Gebärden unterstützen) Visualisierungen (zum Beispiel METACOM) Umklapp-Pläne, Erst-Dann-Pläne akustische Signale für Phasenübergänge Stundenpläne/Ablaufpläne visualisieren und strukturieren Schritt-für-Schritt-Anleitungen Handlungsorientierung Beschriftete Schränke und Regale (Bilder + Text) ... Autismus-Spektrum Schwierigkeiten mit sozialer Interaktion, Kommunikation Sensorische Überempfindlich-keiten, Routine-Bedürfnis Ruhige Lernzone Klare Strukturen und Abläufe Piktogramme/Ablauf-Karten schriftliche Aufgaben statt rein mündlich TimeTimer (Zeit-Visualisierung) TEACCH-Ansatz Lärmschutz-Kopfhörer Dimmbare Lampen Gewichtdecken ... Mehr-sprachigkeit Unterschiedlicher Wortschatz, Verständnis-schwierigkeiten Glossare in beiden Sprachen bildgestützte Erklärungen mehrsprachige Lern-Apps Lern-Spiele für DaZ/DaF bilinguales Peer-Tutoring Beschriftete Schränke und Regale (Bilder + Text) ... Hinweis: Viele Maßnahmen lassen sich kombinieren und sind nicht auf einen einzelnen Förderschwerpunkt begrenzt. Zum Beispiel können visuelle Zeitpläne und eine geringe Geräuschkulisse sowohl Menschen im Autismus-Spektrum als auch Lernenden mit ADHS durch den Schulalltag helfen und den Lernprozess positiv beeinflussen. Wie Sie starten können: Bestandsaufnahme : Prüfen Sie, welche der genannten Maßnahmen im eigenen Klassenraum bereits vorhanden sind und wo Lücken bestehen. Prioritäten setzen : Wählen Sie zwei bis drei neue Maßnahmen aus, die sie testen möchten (zum Beispiel visueller Tagesplan, flexible Sitzplätze, visueller Timer). Pilotphase: Probieren Sie die Maßnahmen in einer Woche aus und dokumentieren Sie Beobachtungen (Akzeptanz, Aufwand, Wirkung). Feedback: Holen Sie Feedback von den Schülerinnen und Schülern ein. Dokumentieren Sie und passen die Maßnahmen anschließend an. Anpassen: Passen Sie die Maßnahmen basierend auf Ihren eigenen Beobachtungen und Rückmeldungen der Klasse an. Erweitern: Wählen Sie ein bis zwei weitere Maßnahmen aus und erweitern Ihre barrierefreie Lernumgebung (zum Beispiel barrierefreie Arbeitsblätter und Einsatz von Lärmschutz-Kopfhörern). Austausch mit Kollegium: Tauschen Sie sich mit anderen Lehrkräften über die Maßnahmen aus und reflektieren Sie den Nutzen einzelner Maßnahmen. Nehmen Sie das gesamte Kollegium mit ins Boot, um Aufgaben untereinander aufzuteilen und Ressourcen zu sparen. Ressourcen-Katalog: Erstellen Sie ein zentrales Dokument (Cloud), in dem alle Vorlagen, Checklisten und Links zu externen Hilfsmitteln gesammelt werden können. Viel Erfolg und Freude beim Gestalten Ihres inklusiven Klassenzimmers, in dem sich alle Schülerinnen und Schüler wohl fühlen sollen! :-) Fazit Die Umsetzung einer inklusiven Lernumgebung muss nicht sofort komplett erfolgen. Bereits kleine, gezielte Anpassungen – etwa klare Routinen, gut sichtbare Visualisierungen oder barrierefreie Materialien – können den Schulalltag für alle Lernenden spürbar verbessern. " Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge ." (Marcus Tullius Cicero)

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Spezieller Förderbedarf, Fort- und Weiterbildung

Das Kreuzprodukt verstehen

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsblatt lernen die Schülerinnen und Schüler selbstständig, wie sie das Kreuzprodukt von Vektoren berechnen und anwenden können. Mithilfe von Anwendungsaufgaben und GeoGebra überprüfen sie ihre Lösungen und vertiefen das Verständnis für die Berechnung von Flächeninhalten in der Vektorrechnung. Die Schülerinnen und Schüler lernen in dem YouTube-Video "Kreuzprodukt" , wie man das Kreuzprodukt berechnet. In der ersten Aufgabe des Arbeitsblattes berechnen die Schülerinnen und Schüler das Kreuzprodukt zweier Vektoren, um den Flächeninhalt eines Dreiecks zu bestimmen. Sie verwenden dazu GeoGebra zur Überprüfung ihrer Berechnungen. In der zweiten Aufgabe wenden die Schülerinnen und Schüler das Kreuzprodukt in einer Anwendung zur Simulation einer Ballmaschine an. Die Flugrichtung eines Balls wird durch das Kreuzprodukt zweier Vektoren bestimmt, wobei die Lernenden die fehlenden Komponenten eines Vektors berechnen. Das Arbeitsblatt "Kreuzprodukt" vermittelt den Schülerinnen und Schülern das Rechnen mit dem Kreuzprodukt sowie die Anwendung zur Berechnung von Flächeninhalten. Durch den Einsatz von GeoGebra wird die Visualisierung der Aufgaben gefördert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik und wenden diese auf Anwendungsaufgaben an. führen Berechnungen mit Vektoren durch, insbesondere das Kreuzprodukt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet eigenständig zur Vorbereitung auf den Unterricht. nutzen GeoGebra zur Überprüfung mathematischer Zusammenhänge. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig beim gemeinsamen Lösen der Aufgaben.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe II
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