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Der Igel: Grundwissen über das stachelige Wildtier

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Grundwissen über die Lebensweise und den Lebensraum des Igels. Sie lernen, dass der Igel unter Naturschutz steht und welcher Hilfen es bedarf, den Igel zu schützen und den Fortbestand dieser Tierart zu sichern.Der in Deutschland verbreitete Braunbrustigel erfreut sich bei Kindern und Erwachsenen an großer Beliebtheit, aufgrund seines stacheligen Aussehens, aber auch wegen seiner interessanten Verhaltensweisen. Nachtaktivität, Winterschlaf, Einrollen der bis zu 8000 Stacheln – über den Igel gibt es unheimlich viel zu erfahren! Diese Unterrichtseinheit fokussiert die Vermittlung von Sachwissen über den Igel, angefangen von seinem kuriosen Aussehen beziehungsweise seines Körperbaus, seiner Nahrung, Futtersuche, Fortpflanzung, seinem Lebensraum, seinen (Fress-)Feinden, dem Winterschlaf und der Ersten Hilfe für Igel. So können die Schülerinnen und Schüler schon früh ihr Sachwissen für den verantwortungsvollen Umgang mit dieser Tierart nutzen. Der Igel als Thema im Sachunterricht der Grundschule Im Rahmen des Sachunterrichts sollen die Schülerinnen und Schüler die biologische Vielfalt in der Natur kennenlernen, dazu zählt auch heimische Tierarten zu beobachten, ihren Lebensraum beschreiben, benennen und unterscheiden zu können. Der Igel, in Deutschland zumeist der Braunbrustigel, gehört zu den beliebtesten und zugleich zu den schützenswerten Wildtieren. Der Igel ist eine vom Aussterben bedrohte Tierart und steht unter Naturschutz. Um die kommende Generation auf den drohenden Verlust der Artenvielfalt vorzubereiten, ist es unabdingbar, fachlich gesicherte Handlungskompetenzen aufzubauen, die sich aus gesicherten Kenntnissen und Interessen für das Thema ableiten. Methodische Analyse Die angewendete Methodik orientiert sich am Grundwissen der Schülerinnen und Schüler, das diese in den Unterricht einbringen. "Rätselhafte" Aufgaben sollen die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und zur Konzentration auf das Thema führen, um durch die Lösung zur angestrebten Erkenntnis zu kommen. Da das Auge das nachhaltigste Sinnesorgan ist, werden abwechslungsreiche und einprägsame Abbildungen angeboten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Lebensweise und Lebensraum des Igels. kennen fachgerechte Maßnahmen zur Winterhilfe und wenden diese an. können begründen, warum diese Tierart vom Aussterben bedroht ist und geeignete Hilfsmaßnahmen einleiten. interpretieren Abbildungen. lesen und verstehen Sachtexte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend miteinander um. arbeiten gleichberechtigt miteinander.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Der Maulwurf – ein Leben in der Dunkelheit

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler ein heimisches Wildtier kennen, den Maulwurf. Seine Anpassung an den Lebensraum unter der Erde, sein Nahrungserwerb und seine Eigenheiten, die ihn von anderen Tieren unterscheiden, werden thematisiert ebenso wie die abschließende Frage, ob der Maulwurf nun nützlich oder schädlich sei.Das Ziel dieser Unterrichtseinheit ist bewusste Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen des Maulwurfs und die Sensibilisierung für einen respektvollen Umgang mit der Natur und der direkten Umwelt. Heimische Tiere wie der Maulwurf sollen als Lebewesen in ihrer Einzigartigkeit begriffen und wertgeschätzt werden. Dazu gehört unter anderem die Beschäftigung mit der Frage, ob der Maulwurf schädlich oder nützlich ist und wie man seinen Lebensraum schützen kann. Die Schülerinnen und Schüler dieser Klassenstufen sind bereits in der Lage komplexere Zusammenhänge zu erkennen. Sie verstehen, dass der Mensch, als Teil der Natur, eine Sonderstellung beansprucht, weswegen er eine besondere Verantwortung für sich selbst und seine Umwelt übernimmt. Fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien zum Maulwurf finden Sie zudem in der Einheit Diktatübung für Klasse 3 und 4: Der Maulwurf . Der Maulwurf als Thema im Sachunterricht Die bewusste aktive Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen verschiedener Tiere und Pflanzen trägt zum respektvollen Umgang mit der Natur bei. Die Lernenden erkunden im Rahmen des Sachunterrichts daher exemplarisch am Maulwurf den Körperbau und die Lebensbedingungen des heimischen Säugetiers und dokumentieren ihre Ergebnisse. Darüber hinaus können sie charakteristische Merkmale zweier Tiere und deren Anpassung an ihren Lebensraum und ihre Lebensbedingungen miteinander vergleichen (zum Beispiel anhand der äußeren Form, wichtiger Körperteile und deren Funktionen, der Nahrung, der natürlichen Feinde). Didaktische Analyse In dieser Unterrichtseinheit zum Maulwurf lernen die Schülerinnen und Schüler den Lebensraum und die Anpassungsleistung eines einzelnen Tieres kennen. Sie lernen darüber nachzudenken, wie sich der Tierbestand verändert und dramatisch reduziert, wenn immer mehr natürliche Lebensräume vernichtet werden. Durch die Übertragung des einzelnen Beispieles auf Allgemeines sollen die Schülerinnen und Schüler sensibilisiert werden und Empathie entwickeln für Umwelt- und Naturschutz. Methodische Analyse Die Aufgabenstellungen sind leicht verständlich formuliert, sodass die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsblätter selbstständig bearbeiten können. Damit ist ihnen auch die Möglichkeit gegeben, in ihrem individuellen Lerntempo zu arbeiten. "Verwirbelte" und "rätselhafte" Aufgabenstellungen sollen die Schülerinnen und Schüler zu aufmerksamer Konzentration anhalten. Das erweist sich nachhaltiger als lineares Abfragen vorangestellter Informationen oder einfaches "Darüber-hinweg-lesen". Motivierend und differenzierend ist auch die Nutzung einer Bücherkiste zum Thema, die von der Lehrkraft bereitgestellt werden sollte. Die Arbeitsergebnisse der Arbeitsblätter werden innerhalb der Gruppe verglichen und bei Bedarf korrigiert. Das fördert die sprachliche Argumentation und Kommunikation untereinander und den Wissensaustausch, von dem alle Beteiligten profitieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vergleichen zwei Tiere aus verschiedenen systematischen Gruppen beziehungsweise Lebensräumen. wissen um die Notwendigkeit, dass sich jedes Lebewesen an seinen Lebensraum anpassen muss, um zu überleben. beschreiben, wie sich der Maulwurf mit seinen Bedürfnissen an seinen Lebensraum anpasst und wie er seine körperlichen Merkmale dazu benutzt. wissen, wie Maulwürfe vertrieben werden können, ohne dass man sie tötet. lesen Sachtexte sinnerfassend. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren untereinander und begründen ihre Meinung. vergleichen ihre Ergebnisse untereinander. profitieren vom Wissen ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen und gehen wertschätzend miteinander um.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Das Thema "Werbung" im Unterricht: Werbequiz und Plakatwettbewerb

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Werbung" befassen sich die Lernenden mit den Auswirkungen von Werbung auf ihren eigenen Konsum, werden für den enormen Einfluss von Werbung im Alltag sensibilisiert und reflektieren diesen kritisch. Im Anschluss kann als Transfer eine Erstellung eigener Werbe-Produkte für einen guten Zweck erfolgen. Häufig ist Umwelt-Werbung düster oder schockierend und entmutigend. Doch Werbung kann auch anders sein: Witzig, temperamentvoll, selbstbewusst und neugierig machend! Die Tropenwaldstiftung OroVerde ruft Schülerinnen und Schüler auf, für eine gute Sache Werbung zu machen: Werbung für den Regenwald! Mit diesem Unterrichtsmaterial zum Thema "Werbung" können Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler ihrer Lerngruppen unterrichtlich auf das Thema "Werbung" und auf die Erstellung von Werbe-Produkten für den jährlichen Plakatwettbewerb von OroVerde vorbereiten. Sie entdecken dabei, welche Macht Werbung in unserem Alltag hat und wie sie unsere Entscheidungen beeinflusst. Diese Einheit schaut hinter die farbenfrohen Werbeplakate und Fernsehspots und zeigt, wo und wie uns Werbung begegnet und wie sich das Thema in einem kreativen Rahmen umsetzen lässt. Das Thema Werbung im Unterricht Das Thema "Werbung" findet durch seine breite Aufstellung in diversen Fächern Anbindung. Die Materialien dieser Unterrichtseinheit können als Einstieg oder Wiederholung in den Oberthemen "Werbung" oder "Regenwald" genutzt werden. Die Schülerinnen und Schüler werden in dieser Unterrichtseinheit für den Einfluss von Werbung sensibilisiert, zur kritischen Reflexion angeregt und können anschließend ihr Wissen, ihre Fantasie und ihre Kreativität aktiv einzusetzen, indem sie Plakate, Anzeigen oder Postkarten selbst malen und gestalten. Plakate, die Werbung für einen guten Zweck, den Schutz des Regenwaldes, machen, können anschließend beim Plakatwettbewerb von OroVerde eingereicht werden: Die besten Einsendungen gelangen so als Postkarte in den Druck und unter die Leute! Vorkenntnisse Die Lehrkraft kann sich das komplette Unterrichtsmaterial kostenfrei herunterladen und hat somit alle Informationen zum Themenbereich "Werbung für Natur" in der Hand. Vertiefende Links und Hintergründe sind im Material enthalten. Außerhalb der Materialien braucht die Lehrkraft kein weiteres Hintergrundwissen. Kurz-Briefings zur Erstellung der Plakate und die Teilnehmerbedingungen zum Plakatwettbewerb sind unten verlinkt. Didaktische Analyse Das Unterrichtsmaterial soll die Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler schärfen, sich die Welt um sie herum genau anzuschauen: Nicht alles, was uns tagtäglich begegnet, ist auch wahr. Werbung zeigt uns da die besten Beispiele. Außerdem soll das Material die Schülerinnen und Schüler anregen, sich zu überlegen, was sie tun können, um den Spieß umzudrehen und "gute Werbung" für eine "gute Sache" zu machen. Methodische Analyse Die Lehrkraft sollte die Einheit mit der Teilnahme am Wettbewerb abschließen, damit die Schülerinnen und Schüler ihr neu gewonnenes Wissen gleich am Praxisbeispiel erproben und ausprobieren können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit den Auswirkungen von Werbung auf ihren eigenen Konsum. werden für den enormen Einfluss von Werbung im Alltag sensibilisiert und reflektieren diesen kritisch. erlangen Wissen zum Thema Werbung und zur Wirkung von Werbung. setzen ihr Wissen in einem kreativen Projekt um und erstellen dabei eigene Werbe-Produkte für einen guten Zweck. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Normen und Werten bezogen auf Werbung und Naturschutz. erweitern ihre Kompetenzen im Bereich des gemeinschaftlichen Arbeitens (Gruppenarbeit), bei der Abstimmung und Organisation von Arbeitsaufträgen mit Mitschülerinnen und Mitschülern sowie allgemein bei der Arbeit in Teams.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft / Kunst / Kultur / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Planspiel: Malaria mit dem Gene Drive bekämpfen?

Kopiervorlage

Genchirurgie ist ein neues Verfahren der Gentechnik, das in der Pflanzenzüchtung und Medizin Anwendung findet. In dieser Unterrichtseinheit setzen sich Schülerinnen und Schüler mit der CRISPR-Cas-Methode auseinander und diskutieren die Bekämpfung von Malaria mithilfe des sogenannten Gene Drive.Etwa eine halbe Million Menschen sterben jährlich an Malaria. Die Krankheit wird von Stechmücken der Anopheles-Gattung übertragen. Mithilfe der gentechnischen CRISPR-Cas-Methode sind gezielte Änderungen am Erbgut der Mücken möglich, die über einen Gene Drive sehr schnell in der ganzen Population verbreitet werden können. So könnte man die Malariamücken ausrotten oder resistent gegen den Malaria-Erreger machen. Welche ökologischen Auswirkungen hätte dies? Und wie groß sind die Chancen tatsächlich, Malaria auf diese Weise zu besiegen? Im Planspiel schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Naturschützern und malariagefährdeten Dorfbewohnern und diskutieren die naturwissenschaftlichen und ethischen Aspekte der Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Ablauf des Planspiels Das Planspiel ist für eine Doppelstunde von 90 Minuten ausgelegt. Funktionsweise und Anwendungsmöglichkeiten der Genomchirurgie werden über eine allgemeinverständliche Präsentation vorgestellt. Im Anschluss wird ein kurzes Video gezeigt, in dem die Verwendung der Gene-Drive-Methode zur Debatte steht. Nach der Einleitung schlüpfen die Schülerinnen und Schüler (in Kleingruppen) in die Rolle von Wissenschaftlern, Naturschützern und malariagefährdeten Dorfbewohnern und diskutieren die naturwissenschaftlichen und ethischen Aspekte der Situation. Während der Arbeitsphase stehen ihnen Hilfsmittel zu Verfügung, in Form von Rollen- und Argumentationskarten sowie Arbeitsblättern. Nach der Gruppenarbeit stellen sich die Gruppen ihre Argumente gegenseitig vor und verhandeln den vorgestellten Fall aus Sicht der Rollen. Im Anschluss können die Teilnehmenden die Rollen ablegen und die Diskussion auf persönlicher Ebene führen.Ein Planspiel versetzt seine Teilnehmenden in eine fiktive, konfliktträchtige Situation. Diese sollen sie mit vielen Akteuren durchspielen. Teilnehmende schlüpfen (als Kleingruppe) in eine Rolle und vertreten deren Interessen. In einer Verhandlung des Falles werden konkrete Entscheidungen gefällt, die nach dem Spiel aus der persönlichen Perspektive reflektiert werden können. Bestandteile des Unterrichtsmaterials Ein Toolkit für das Planspiel enthält alle benötigten Materialien. Folgende elektronische Medien sowie Druckvorlagen stehen auf der Projektwebseite bereit: Powerpoint-Präsentation zu den wissenschaftlichen Hintergründen Video mit der Vorstellung eines konkreten Falls Ablauf als PowerPoint-Präsentation mit Zeitangaben und Arbeitsaufträgen Druckvorlagen: Rollen- und Argumentationskarten Druckvorlagen: Arbeitsblatt, Glossar, Hilfsblatt zu Argumentation und Ethik Fachkompetenzen Biologie Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Lebenszyklus der Malaria-Erreger. beschreiben die Vererbung nach Mendelschen Regeln und unter dem Einfluss des Gene Drive. geben wesentliche Sachverhalte zum Gene Drive wieder, um eine mögliche Anwendung zu bewerten. Fachkompetenzen Ethik Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit unterschiedlichen Standpunkten auseinander. ermitteln und benennen Werte als Handlungsgrundlagen. Handlungs- und Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren und diskutieren über Chancen und Risiken einer Verwendung des Gene Drive gegen Malaria-Mücken. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv und kooperativ in der Gruppe. diskutieren in Partner- oder Gruppenarbeit und äußern dabei ihre Meinung unter Nutzung ihrer fachlichen Kenntnisse. diskutieren im Klassenverband aus Perspektive einer Rolle und lernen damit, eine andere Sichtweise einzunehmen. diskutieren im Klassenverband aus eigener Perspektive und lernen, ihre eigene Meinung darzustellen und zu vertreten. Informationen zum Anbieter Das Planspiel wurde im Rahmen des Projekts "Genomchirurgie im Diskurs" entwickelt. Das gemeinsame Projekt von Wissenschaft im Dialog und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

Akteure des Klimaschutzes

Unterrichtseinheit

Welche Ziele zum Klimaschutz gibt es, wer setzt sie um und in welchem Zeitraum? Mit Arbeitsblättern zu den Akteuren des Klimaschutzes können Schülerinnen und Schüler vorher erarbeitetes Wissen überprüfen und diskutieren.Das Projekt Transfer 21 bietet zwei Arbeitsblätter an, mit deren Hilfe Schülerinnen und Schüler Strategien und Maßnahmen entwickeln, wie Probleme des Klimaschutzes gelöst werden können. Die Lerngruppe ordnet Klimaziele und Maßnahmen verantwortlichen Akteuren zu, entwickelt selbst Ziele und diskutiert diese in der Gruppe. Im Vordergrund des Lernangebots steht die Teilkompetenz "Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen". Sie gehört zu einem Katalog von Kompetenzen, den das Programm "Transfer-21 Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE)" aufgestellt hat. Die Schülerinnen und Schüler benennen die Ansätze und Konzepte zur nachhaltigen Entwicklung von Entscheidungsträgern in der staatlichen Politik und der Zivilgesellschaft . Vermittlung von Strategien zur Lösung von Problemen des Klimaschutzes Das Lernangebot soll Strategien und Maßnahmen zur Problemlösung in Bezug auf den Klimaschutz näher bringen. Es umfasst die Entwicklung von kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen und die Überlegung, welche Möglichkeiten es gibt, die Maßnahmen und Ziele des Klimaschutzes zu realisieren. Die Aufgabe ist als Test vorgesehen und dient der Anwendung und Festigung des bisherigen Lernstoffes. Es bietet sich an, nach der Beendigung der Aufgabe die Lernenden ihre Maßnahmen und Strategien im Plenum präsentieren und diskutieren zu lassen. Voraussetzungen Vor der Lösung des Lernangebots sollte die Lehrkraft mit den Schülern und Schülerinnen eine Unterrichtseinheit zum Thema Klimaschutz durchführen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit stellt zu diesem Zweck umfangreiches Material zur Verfügung.Die Schülerinnen und Schüler sollen nachhaltige Ziele und Aktionen den Akteuren des Klimaschutzes zuordnen. weitere Ziele und Aktionen zur nachhaltigen Entwicklung im Bereich Klimaschutz identifizieren und beschreiben. den Zeitrahmen für Maßnahmen und Handlungsstrategien realistisch einschätzen. kurz-, mittel- und langfristige Handlungsstrategien, Maßnahmen und Konzepte zur nachhaltigen Entwicklung im Bereich Klimaschutz beschreiben, analysieren und bewerten. Strategien und Maßnahmen zum Problem Klimaveränderung überzeugend und adressatengerecht darstellen können. Thema Akteure des Klimaschutzes Autorin Sabine Preußer Fach Politik, Sozialkunde, Ethik Zielgruppe 9./10. Schuljahr Zeitraum 2 Stunden Methode Eigenständiges Arbeiten in Einzelarbeit Strategien und Maßnahmen In der vorliegenden Aufgabe sollen die Lernenden Strategien und Maßnahmen entwickeln, wie Probleme des Klimaschutzes gelöst werden können. Die Arbeitsblätter enthalten kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen und Ziele, die verschiedenen Akteuren wie dem Einzelnen, Verbänden und Parteien, dem Staat oder der Weltgemeinschaft zuzuordnen sind. Ziele und Aktionen zuordnen Die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, mit Hilfe zweier Arbeitsblätter Ziele und Aktionen genannten Akteuren zuzuordnen. Dabei sind auch Mehrfachnennungen erlaubt. Die erwarteten Lösungen sind im Material für Lehrkräfte angegeben. Eigene Ziele formulieren Im Anschluss daran sollen die Lernenden sich selbst fünf weitere Ziele und Aktionen überlegen und sie den Verantwortlichen zuordnen. Dies passiert ebenso in einer Tabelle, auf einem Arbeitsblatt oder im Heft. Realisierbarkeit bewerten Im Folgenden überlegt sich die Lerngruppe, wann die Ziele erreicht werden sollen und ordnet ihnen den Zeitrahmen kurzfristig, mittelfristig oder langfristig zu. Indem sie drei Ziele und Aktionen im Heft genauer beschreiben und bewerten, sollen die Schülerinnen und Schüler zu einer Einschätzung kommen, wie realistisch die Umsetzung ist. Ergebnisse präsentieren und diskutieren In Stichpunkten notieren sich die Lernenden dann, wie sie die Ziele und Aktionen anderen erklären können und sammeln Argumente für eine Diskussion. Zum Schluss der Unterrichtseinheit können diese Ergebnisse präsentiert und in der Gruppe diskutiert werden.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Plastik gehört nicht ins Meer

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Plastik gehört nicht ins Meer" werden die Schülerinnen und Schüler mit dem Problem der Abfallentsorgung und deren Konsequenzen für die Umwelt sowie die Natur konfrontiert. Sie lernen die Materialbeschaffenheit alltäglicher und gebräuchlicher Gegenstände kennen und erfahren, dass deren Entsorgung teils unverträglich bis unmöglich für die Umwelt ist. Außerdem setzen sie sich mit möglichen Lösungen des Problems auseinander. Einige Aufgaben dieser Einheit können die Lernenden auch selbstständig bearbeiten und Rechercheaufgaben im Internet durchführen. Über Links können sie sich weiterführend über das Thema informieren. In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Plastik gehört nicht ins Meer" setzen sich die Lernenden sowohl mit Umwelt- als auch Tierschutz auseinander. Sie werden mit der Problematik von Plastikmüll im Meer und dessen Gefahren für Tiere und Umwelt konfrontiert. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler die fachlich richtigen Bezeichnungen für die Materialbeschaffenheit unterschiedlicher Gegenstände kennen und untersuchen unterschiedliche Materialien werden auf ihre Wiederverwendbarkeit. Weiterhin erfahren sie, dass Tiere an dem Plastikmüll sterben können, zum Beispiel, wenn sie ihn fressen. Anhand dieser Materialien wird nicht nur die Problematik thematisiert, sondern die Schülerinnen und Schüler auch für den Naturschutz sensibilisiert. Sie lernen, dass jede und jeder von ihnen einen Beitrag dazu leisten kann, denn: Umweltschutz geht alle an! Diese Unterrichtseinheit bietet eine Vielzahl an Anknüpfungspunkten an Unterrichtsthemen. Dementsprechend kann sie sowohl fächerübergreifend, insbesondere im Zusammenhang mit dem Projekt "Plastik hat im Meer nichts zu suchen" , als auch im Sachunterricht im Rahmen von "Natur und Umwelt" eingesetzt werden. Teile der Unterrichtseinheit bieten sich auch zum Einsatz im Distanzunterricht an. Die Schülerinnen und Schüler können Aufgaben wie Lückentexte, Rechenübungen und Rechercheaufgaben im Internet selbstständig lösen, die Ergebnisse werden dann im Videogespräch oder via Lernplattform kontrolliert und ausgewertet. Wichtig ist hierbei der anschließende Austausch über die Ergebnisse und eine Auseinandersetzung mit dem Inhalt. Weiterführende Links animieren die Lernenden, sich auch von zuhause mit dem Thema des Umweltschutzes zu beschäftigen. Das Thema dieser Unterrichtseinheit "Plastik gehört nicht ins Meer" gewinnt immer mehr an Aktualität und kann und darf auch von den Schulen nicht mehr ignoriert werden. Gerade die heutige Schülergeneration muss sich mit den Umweltsünden der vorherigen Generation beschäftigen und Möglichkeiten finden, durch umweltverträgliche Produktion unseren Planeten vor weitergehendem Schaden zu bewahren. Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits über den Umgang mit Hausmüll und Mülltrennung Kenntnisse haben. Sie werden für den Umgang mit umweltbelastenden Materialien sensibilisiert indem ihnen bewusst gemacht wird, dass die Entsorgung nicht recycelbarer Produkte zu gravierenden Umweltschäden führt. Aufbauend auf dieser Einsicht entwickeln sie alternative Handlungskompetenzen und einen bewussten Umgang mit gezielter Abfallentsorgung . Abbildungen veranschaulichen in sehr deutlicher Weise die Umweltschäden, die durch den sorglosen Umgang mit Produkten aus Plastik angerichtet werden. Insbesondere die Vermüllung der Meere und das Artensterben von Pflanzen und Meerestieren in den Ozeanen lassen nicht daran zweifeln, dass sich ein neues Umweltbewusstsein entwickeln muss, um den Planeten Erde weiterhin bewohnbar zu halten. Informationen zum Thema und vielfache Wiederholungen speichern das Erlernte im Langzeitgedächtnis ab. "Rätselhafte" Aufgabenstellungen erhöhen die Motivation und führen die Schülerinnen und Schülern zu selbst entwickelten und selbst gewonnenen Einsichten nachhaltiger, als es Lückentexte oder lineare Abfragen bewirken könnten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen das Problem der Entsorgung von "unkaputtbaren" Materialstoffen. benennen und begründen die Notwendigkeit alltäglicher Verhaltensänderung zum Gebrauch alternativer und ökologisch verträglicher Produkte. entwickeln Strategien zum Argumentieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Sachtexte und Grafiken sinnerfassend lesen und verstehen. können im Internet gezielt nach schadstofffreien Produkten recherchieren. können ihre Arbeitsergebnisse überzeugend präsentieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend mit den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um. arbeiten kooperativ miteinander und beziehen andere Meinungen in ihren Denkprozess mit ein. können Personen aus ihrem Umwelt argumentativ zu einer Verhaltensänderung anregen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Biologische Vielfalt

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Biologische Vielfalt" für die Primarstufe geht es um die Mannigfaltigkeit aller lebendigen Organismen wie Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen, aber auch die genetische Vielfalt innerhalb der Arten. Und es geht um die Vielfalt der Lebensräume, der ökologischen Systeme. Das vorliegende Material versucht Brücken zu schlagen zwischen den klassischen Unterrichtsthemen der Primarstufe (Pflanzen und Tiere in verschiedenen Lebensräumen), der herkömmlichen Umweltbildung und einer zukunftsfähigen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung . Zur Aufgabe der Bildung für nachhaltige Entwicklung gehört es, den Schülerinnen und Schülern Gestaltungskompetenz zu vermitteln. Gemeint ist damit das Vermögen, die Gemeinschaft, in der man lebt, in aktiver Teilhabe ökologisch verträglich, wirtschaftlich leistungsfähig und sozial gerecht zu verändern und zu gestalten. Wer über Gestaltungskompetenz verfügt, kann in vielen Lebenslagen die Zukunft vorausschauend modifizieren, reagiert mithin nicht nur auf bereits entstandene Probleme. Mit Grundschülerinnen und -schülern Biodiversität entdecken In diesem ersten Baustein der dreiteiligen Unterrichtsreihe wird zunächst mit dem Vorwissen der Lernenden gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler tragen zusammen, welche Tier- und Pflanzenarten sie kennen, sie sortieren die Tiere grob nach ihren Lebensräumen, markieren, welche Arten in ihrer Heimat leben. Mit den Pflanzen wird analog verfahren. Sie werden allerdings nicht nach ihren Lebensräumen sortiert, sondern nach ihrem äußeren Anschein beziehungsweise der Bedeutung für den Menschen (Nutzpflanzen). Jedes Kind malt oder zeichnet ein Bild von seinem Lieblingstier oder seiner Lieblingspflanze. Ziel ist es, von jeder genannten Tier- und Pflanzenarten ein Bild zur Verfügung haben. Diese Bilder werden dann an einer geeigneten Wand im Klassenzimmer aufgehängt – So entsteht Teil eins der "Wand der Vielfalt". Die Einheit schließt ab mit eher theoretischen Betrachtungen zum Thema Artenvielfalt. Unterstützt von der Lehrkraft tragen die Schülerinnen und Schüler zusammen, warum Artenvielfalt so wichtig ist – sie lernen sie als Schatztruhe für den Menschen kennen. Zum Begriff "Biodiversität" Der Begriff der Biologischen Vielfalt oder auch Biodiversität begann seine große Karriere auf der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Auf dieser Konferenz beschlossen die Teilnehmer das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt. Es ist ein völkerrechtlich verbindliches Vertragswerk der Vereinten Nationen mit drei Zielen: die Erhaltung der Biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile sowie die ausgewogene und gerechte Aufteilung der ökonomischen Vorteile, die sich aus der Nutzug der genetischen Ressourcen ergeben. Es regelt übergreifend Naturschutz und Naturnutzung zusammen mit wirtschaftspolitischen, handels- und agrarpolitischen Fragen. Zielgruppe Das vorliegende Material ist für die Primarstufe vorgesehen. Da die Arbeitsblätter der weiteren Unterrichtseinheiten überwiegend textorientiert sind, eignen sie sich für Schülerinnen und Schüler ab der zweiten Klassenstufe. Einzelne spielerische Elemente können aber auch schon gegen Ende der ersten Klasse eingebracht werden. Kernzielgruppe ist das 3. und 4. Schuljahr. Die Ansprüche höherer Klassenstufen sollten über die Angebote hinausgehen. Dennoch können Elemente auch hier zur Wiederholung und Zusammenfassung genutzt werden. Das Material ist für Projekte im regulären Unterricht, für Vertretungsstunden und für den Freizeitbereich der Ganztagsschule geeignet. Das Lernkonzept Methodisch folgt das Material zum Thema "Biologische Vielfalt" situierten, problem- und projektorientierten, auf Handeln basierenden Lernkonzepten. Die Schülerinnen und Schüler sollen nicht Vorträgen folgen oder vorgefertigte Texte auswerten, sondern selbstständig die auf den Arbeitsblättern gestellten Aufgaben bearbeiten. Dazu gehören Literatur- und Internetrecherche, Nachfragen bei Institutionen und Firmen der Region, Gespräche mit Eltern und natürlich Diskussionen in der Gruppe oder Klasse. Die Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt. Sie eignet sich für Projekttage , kann aber genauso gut an den laufenden Fachunterricht angebunden werden. Bausteine der Reihe Die Themen müssen nicht in der angegebenen Reihenfolge abgearbeitet werden. Die Lehrkraft kann sie nach Bedarf und entsprechend dem Kenntnisstand in der Klasse/Gruppe einsetzen. Dabei sind auch Modifizierungen und Kombinationen mit anderen Materialien der Reihe möglich. Einzelne Elemente der Materialien für die Sekundarstufe eignen sich gewiss auch für die Grundschule. Das Material besteht aus drei Themenkomplexen oder Unterrichtseinheiten und einem Spiel: Was ist Biologische Vielfalt? (diese Einheit) Eine Art hat viele Gesichter Arten und ihre Lebensräume Das Spiel der Vielfalt Die Schülerinnen und Schüler lernen, verantwortungsbewusst mit Natur und Umwelt umzugehen. nehmen ihre Umgebung bewusster wahr. lernen die Schreibweise verschiedener Tier- und Pflanzennamen kennen. geben Inhalte aus einem Text wieder. treffen Absprachen mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Ein künstlerisches Gemeinschaftsprojekt zum Erntedankfest

Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial zum Thema Erntedank regt die Schülerinnen und Schüler dazu an, über den verschwenderischen Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde nachzudenken und ein reflektiertes Verständnis von Umwelt- und Naturschutz anzubahnen. Unter Zuhilfenahmen des Arbeitsmaterials "Feier- und Gedenktage im Herbst" wird mit den Schülerinnen und Schülern zunächst die historische Bedeutung des Erntedankfestes erarbeitet. Das hier vorgestellte Projekt thematisiert das Erntedankfest aus einer künstlerischen und fächerübergreifenden Perspektive. Die künstlerische Umsetzung der intendierten Ziele verdeutlicht anschaulich die Bedeutung eines respektvollen Umgangs mit den Früchten und Erzeugnissen hiesiger Ernten. Ein Gedicht zum Erntedank wird im Klassenverband gemeinsam gelesen. Es enthält die Namen der am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie die Beschreibung, welche Obst- und Gemüsesorte oder welches Lebensmittel von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler auf eine Schablone gezeichnet werden soll. Beispiel: "Maja stellt den Brotkorb hin und Nina eine Wurst, Paul hat noch Tee dabei für den großen Durst." Die Schablone wird ausgeschnitten und auf die Tapetenrolle geklebt, auf der ein einfach gezeichneter Tisch vorgegeben ist. Auf diesen Tisch werden die Zeichnungen angeordnet und aufgeklebt. Es entsteht eine Collage eines Gabentisches mit selbstgezeichneten Lebensmitteln. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen ein Gedicht sinnerfassend und können eigene Gedanken dazu äußern. interpretieren das Gedicht und verstehen die Bedeutung einer gewährleisteten Grundversorgung mit Nahrungsmitteln. entnehmen dem Gedicht die entsprechende Arbeitsanweisung und können sie zeichnerisch umsetzen. gestalten Collagen, indem sie die Zeichnungen auf dem vorgezeichneten Tisch anordnen und aufkleben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig und gehen wertschätzend miteinander um.

  • Kunst / Kultur
  • Primarstufe

Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wald

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Biologie der Klassen 7–9 thematisiert die Folgen des Klimawandels für heimische Wälder. Ausgehend von sichtbaren Baumschäden erschließen sich die Lernenden die Zusammenhänge zwischen Trockenheit, geschwächten Bäumen und Schädlingsbefall. Sie analysieren das Ökosystem Wald als komplexes Wirkungsgefüge und erkennen, wie menschliche Einflüsse das ökologische Gleichgewicht stören. Abschließend entwickeln sie nachhaltige Handlungsoptionen für Umwelt- und Naturschutz. Das Arbeitsblatt für das Fach Biologie der Klassen 7–9 thematisiert die Folgen des Klimawandels für heimische Wälder. Ausgehend von sichtbaren Baumschäden erschließen sich die Lernenden die Zusammenhänge zwischen Trockenheit, geschwächten Bäumen und Schädlingsbefall. Sie analysieren das Ökosystem Wald als komplexes Wirkungsgefüge und erkennen, wie menschliche Einflüsse das ökologische Gleichgewicht stören. Abschließend entwickeln sie nachhaltige Handlungsoptionen für Umwelt- und Naturschutz. Beschreibung Das Arbeitsblatt thematisiert zentrale Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wald und kann in den Fächern Biologie und Geographie eingesetzt werden. Ausgangspunkt ist eine alltagsnahe Beobachtung: sichtbar geschädigte oder abgestorbene Bäume in heimischen Wäldern. Von diesem Punkt aus erschließen sich die Lernenden schrittweise die Ursachen dieser Entwicklung, insbesondere anhaltende Trockenheit, Dürren, Extremwetterereignisse, und deren Auswirkungen auf Bäume und Waldökosysteme. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Gefährdung von Ökosystemen bzw. des ökologischen Gleichgewichts durch Eingriffe des Menschen und deren systemischen Folgen (anthropogener Treibhauseffekt und Klimawandel). Das Arbeitsblatt kann als Einstieg oder Ergänzung zur Thematisierung von natürlicher Sukzession durch exogene oder anthropogene Einflüsse eingesetzt werden. Im Sinne der BNE werden die Lernenden mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Waldökosysteme konfrontiert und entwickeln gleichzeitig konkrete Handlungsoptionen für Klimaschutz und nachhaltige Ressourcennutzung, um damit ihre Gestaltungskompetenz für eine zukunftsfähige Welt zu stärken (SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz, SDG 15: Leben an Land, SDG 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion). Lernziel Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Ursachen und Folgen des Klimawandels für das Ökosystem Wald und erklären Zusammenhänge zwischen Trockenheit, geschwächten Bäumen und Schädlingsbefall. Sie analysieren die Bedeutung des Ökosystems Wald für Mensch, Umwelt und Wirtschaft und leiten Handlungsoptionen im Sinne der Nachhaltigkeit ab. Gleichzeitig werden anthropogene Einflüsse auf ökologische Zusammenhänge erläutert und die Notwendigkeit zur Verantwortungsübernahme für die Natur und regelgeleitetes Handeln im Umgang mit natürlichen Ressourcen aufzeigt. Ein grundlegendes biologisches Verständnis hinsichtlich des Themas Ökosystem Wald ist für die Bearbeitung der Aufgabenstellungen hilfreich. Im Fokus steht das Ökosystem Wald als komplexes Zusammenspiel aus abiotischen und biotischen Faktoren. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Schädlinge wie der Borkenkäfer nicht isoliert betrachtet werden dürfen, sondern häufig eine Folge klimabedingter Schwächung der Wälder sind. Dabei wird deutlich, wie eng Klimawandel, Waldwirtschaft und Holzwirtschaft miteinander verknüpft sind. Ablauf und Einsatz Das Material kombiniert Sachtexte, einen Interviewimpuls aus der Praxis einer Forstwirtin, strukturierte Arbeitsaufträge sowie handlungsorientierte Aufgaben. Besonders niedrigschwellig ist die Unterrichtseinheit durch den Einsatz von klaren Fragestellungen, überschaubaren Textmengen und einem logischen Aufbau. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Holz als nachhaltigem Rohstoff und auf Nutzungskonflikten, die durch geschädigte Wälder entstehen können. Abgerundet wird das Arbeitsblatt durch einen Transfer in den Bereich Nachhaltigkeit und Klimaanpassung: Am Beispiel klimafreundlicher Dächer wird aufgezeigt, wie Handlungsfelder außerhalb des Waldes – etwa im Hausbau – zur Entlastung der Wälder beitragen können. Dadurch eignet sich das Material sowohl für Einzelstunden als auch für kurze Unterrichtsreihen und lässt sich problemlos in einen handlungsorientierten Unterricht integrieren. Differenzierung und Materialeinsatz Das Arbeitsblatt eignet sich für binnendifferenzierte Settings. Schwächere Lernende profitieren von klaren Leitfragen und der strukturierten Aufgabenfolge, stärkere Lernende können ihre Ergebnisse vertiefend begründen oder zusätzliche Beispiele aus Waldwirtschaft und Holzwirtschaft einbringen. Optional lassen sich Karten, Klimadiagramme oder regionale Waldbeispiele ergänzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Auswirkungen von Klimawandel, Trockenheit und Dürren auf das Ökosystem Wald. erläutern biologische Zusammenhänge zwischen Wasserverfügbarkeit, Vitalität von Bäumen und Schädlingsbefall (zum Beispiel Borkenkäfer) anhand konkreter Beispiele. stellen Zusammenhänge zwischen menschlichem Handeln, dem Klimawandel und den Folgen für Wälder sachgerecht dar. lernen Möglichkeiten kennen, den Wald zu schützen und zur Entlastung von gefährdeten Wäldern beizutragen. übertragen erarbeitetes Wissen auf neue Kontexte, zum Beispiel bei der Planung eines klimafreundlichen Daches. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Informationen aus altersangemessenen Sachtexten, Aufgabenstellungen und audiovisuellen Impulsen. strukturieren Informationen zu Ursachen, Folgen und Wechselwirkungen klimabedingter Waldschäden. beantworten Leitfragen schriftlich nachvollziehbar und fachlich korrekt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Partner- oder Kleingruppen und übernehmen Verantwortung für gemeinsame Arbeitsergebnisse. bringen eigene Beobachtungen und Ideen in Diskussionen ein und respektieren unterschiedliche Perspektiven. entwickeln gemeinsam Lösungen im Sinne von Nachhaltigkeit und reflektieren individuelles sowie gesellschaftliches Handeln.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Wiesenforscher im Einsatz: Insekten bestimmen und beobachten

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt regt die Lernenden im Frühling dazu an, auf der Wiese nach Insekten zu suchen und die Tiere zu benennen. Dabei lernen sie zum Beispiel Käfer, Ameise, Biene, Wespe und Hummel zu unterscheiden. Die Unterrichtseinheit ermöglicht einen handlungsorientierten Zugang zum Thema Insekten im Sachunterricht der Grundschule und verbindet fachliches Lernen mit Bewegung und Naturerfahrung im Frühling . Vor dem Hintergrund des zunehmenden Insektensterbens setzen sich die Lernenden mit der Bedeutung von Insekten für das Ökosystem auseinander und entwickeln ein erstes Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz. Im Zentrum steht eine praktische Erkundungsaufgabe: Die Schülerinnen und Schüler beobachten auf einer Wiese verschiedene heimische Insekten wie Käfer, Ameisen, Bienen, Wespen oder Heuschrecken. Sie benennen die Tiere, vergleichen ihre Merkmale und wiederholen grundlegende Kennzeichen von Insekten, etwa den dreigeteilten Körperbau . Das Arbeitsblatt unterstützt die Lernenden dabei, ihre Beobachtungen systematisch zu erfassen und erste Klassifizierungen vorzunehmen. Gleichzeitig eröffnet es kreative Zugänge: Nicht eindeutig bestimmbare Tiere können mit eigenen Fantasienamen versehen werden, wodurch die Motivation und das Vorstellungsvermögen gestärkt werden. Das Unterrichtsmaterial ist im Frühling begleitend zu den Einheiten " Der Maikäfer und seine krabbelnden Artgenossen " oder " Insekten: Was sticht mich da und juckt so doll? ", aber auch spontan in einer Stunde zwischendurch oder als Auftrag im Heim-Unterricht einsetzbar. Es fordert zur Bewegung an der frischen Luft auf und weckt die Neugier der Kinder. Dadurch, dass die Lernenden die Insekten klassifizieren, erweitern sie spielerisch ihre Kenntnisse zum Thema "Heimische Tiere". Sie üben dabei grundlegende Fähigkeiten wie genaues Beobachten, Vergleichen, Abgrenzen, Beschreiben, Forschen und Entdecken. Der zusätzliche Auftrag, den Tieren, die sie nicht zuordnen können, Fantasie-Namen zu geben, fördert darüber hinaus die Kreativität und das Vorstellungsvermögen der Lernenden. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Merkmale von Insekten (z. B. Körperbau). unterscheiden und benennen heimische Insektenarten. erklären die Bedeutung von Insekten für das Ökosystem. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren Beobachtungen mithilfe eines Arbeitsblatts. strukturieren und ordnen Informationen zu Tieren. nutzen einfache Methoden zur Klassifizierung. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ bei der Erkundung im Freien. tauschen Beobachtungen und Ergebnisse aus. entwickeln Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe

Mikroplastik in der Antarktis – Handlungsmöglichkeiten und Upcycling

Unterrichtseinheit

Ausgehend von der Frage nach der Entstehung von Mikroplastik und seinen Gefahren in aquatischen Ökosystemen entwickeln die Schülerinnen und Schüler Handlungsmöglichkeiten zur Vermeidung von Mikroplastik im Alltag und führen verschiedene Upcycling-Projekte durch. Die vorgestellte Unterrichtseinheit ist konzipiert nach dem Unterrichtskonzept des Deeper Learnings nach Anne Sliwka und Britta Klopsch. Daher ist die Unterrichtseinheit auch nach den drei Phasen des Deeper Learningmodells aufgebaut. Weitere Informationen bietet das Workbook für Lehrkräfte: Deeper Learning gestalten (Beigel, Klopsch & Slwika, 2023) der Deutschen Telekom Stiftung, das am Ende der Einheit verlinkt ist und kostenlos zur Verfügung steht. Die Schülerinnen und Schüler sollen fachliches Wissen aufbauen und Handlungsmöglichkeiten ko-kreativ und ko-konstruktiv entwickeln, wobei explizit die Aneignung und Vertiefung von fachlichen Inhalten als zentrales Ziel der Unterrichtseinheit definiert wird. Übergeordnetes Ziel ist das Erlernen der 4Ks und der 21st Century Skills sowie die Entwicklung in Co-Agency von Mastery, Kreativität und Identität. Wie gelangt Mikroplastik in das Meer der Antarktis? Mit Hilfe unterschiedlicher Nachrichtenmeldungen wird diese Frage bei den Schülerinnen und Schülern aufgeworfen. Dies löst wiederum die Frage aus, was Mikroplastik überhaupt ist, wie es entsteht und welche Gefahren von ihm ausgehen. Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Phase I (Instruktions- und Aneignungsphase) . Dazu erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Vielzahl von Lernmaterialien in einer vorbereiteten Lernumgebung, die auch digital zur Verfügung stehen. Es geht darum die Problematik von Mikroplastik zu verstehen und fachwissenschaftlich korrekt wiedergeben zu können. In der Phase II (Ko-Konstruktion und Ko-Kreation) erarbeiten die Schülerinnen und Schüler authentische Lernprodukte wie Lernplakate, Sketchnotes oder Gedichte für einen Poetry Slam, in denen sie ihr neuerworbenes Wissen zu Mikroplastik darstellen und Handlungsmöglichkeiten zur Vermeidung von Mikroplastik aufzeigen. Die Lernprodukte sollen andere für die Problemlage sensibilisieren und Mitmachangebote zum Upcycling gestalten. Der Höhepunkt ist die Präsentation in der Phase III (Authentische Leistung) . Die Schülerinnen und Schüler teilen ihr Wissen mit der Schulgemeinschaft und werden aktiv, indem sie einen Ausstellungsraum gestalten und die Mitmachangebote mit anderen durchführen. In dem Materialpaket sind folgende Materialien enthalten: Material I: Mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Materialien die Problematik von Mikroplastik verstehen Material II: Anregungen, Hilfestellungen und Checklisten für die Erstellung eines authentischen Lernproduktes Material III: Anregungen, Hilfestellungen und Checklisten für die Gestaltung eines Mitmachangebotes zum Upcycling Material IV: Checkliste zur Präsentation der authentischen Lernleistung Material V: Zusatzmaterial zu den in der Lerneinheit behandelten SDGs, Bildung für nachhaltige Entwicklung und außerschulischen Lernorten Je nachdem, wie die Schwerpunkte gesetzt werden, kann die Unterrichtseinheit mit Modifikationen und einer Anpassung des Schwierigkeitsgrades auch in der Sekundarstufe II eingesetzt werden. Relevanz des Themas Die Verschmutzung der Meere mit Plastik und der Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt ist ein aktuelles Thema, das den Schülerinnen und Schülern bereits aus ihrem Alltag bekannt ist. Es betrifft sie und ihre Familien, da wir alle zum Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt beitragen. Schülerinnen und Schülern ist dies häufig bewusst und sie setzen sich aktiv für Klima- und Umweltschutz ein. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit ist so konzipiert, dass den Schülerinnen und Schülern die notwendigen fachlichen Kenntnisse in der Aneignungs- und Instruktionsphase vermittelt werden. Schülerinnen und Schüler, die bereits Vorwissen im Bereich der Problematik von Mikroplastik haben, können diese Phase schneller abschließen beziehungsweise sich intensiver mit weiteren Informationen auseinandersetzen, die über die Basisinformationen hinausgehen. Didaktisch-methodische Analyse Die Lerneinheit hat ihre Verankerung im Fach Biologie als Leitfach, mit den Themengebieten Ökologie und Angepasstheit von Lebewesen. Allerdings ist sie in ihrer Konzeption darauf angelegt, dass sie ein fächerverbindendes Projekt ist. Das Fach Deutsch trägt Lesestrategien für Sachtexte und Textproduktionsmethoden bei. Aus dem Blickwinkel des Fächerverbundes Wirtschaft/Politik geht es um die Frage nach der wirtschaftlichen Nutzung der Meere (Fischerei, Rohstoffabbau, Tourismus, et cetera) und den politischen Maßnahmen zum Schutz der Meere (Einrichtung von Meeresschutzgebieten, Verbot von Plastikprodukten, Mikroplastik in Kosmetika et cetera). In Phase I sammeln die Schülerinnen und Schüler bedeutungsvolle Erfahrungen und bauen ein solides Wissensfundament auf, das sie in Phase II weiterentwickeln. Dabei gibt es sowohl Lehrkraftvorträge als auch die Diskussion im Plenum. In Einzel- und Gruppenarbeit werden altersgemäße Bildungsmedien ausgewertet und angeleitete Internetrecherchen mit speziellen Suchmaschinen für Kinder durchgeführt. Differenzierungsmöglichkeiten sind insofern gegeben, dass die Schülerinnen und Schüler bei der Recherche selbst das Niveau ihrer Informationsquellen wählen können. Zum Beispiel neben den Nachrichtenmeldungen für Erwachsene auch die Logo-Kindernachrichten. In Phase II trägt das Fach Kunst dazu bei kreativ an der Umsetzung der Lernprodukte zu arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kollaborativ und kreativ, kommunizieren ihre Arbeitsergebnisse und hinterfragen die gesammelten Informationen nach der Analyse kritisch. Die selbstgewählten Teams sind verantwortlich für ihren Lernweg nach dem Prinzip des "Voice & Choice". Sie wählen das Lernprodukt aus, das sie erstellen möchten. Auf ihrem Lernweg üben sie das Recherchieren und erweitern ihr methodisches Know-how. Die Phase II wird durch ein formatives Feedback der Lehrkraft zu ihrem Lernweg und den entstehenden Produkten begleitet. Die Präsentation der authentischen Lernprodukte und die Moderation der Mitmachangebote vor der Schulgemeinschaft – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräften und Eltern – fördert zum einen die Kommunikationskompetenz und zum anderen das Selbstbewusstsein, ihr Können zu präsentieren und Handlungsoptionen an andere weiterzugeben. Bei der Bewertung der authentischen Leistungen werden mehrere Komponenten miteinbezogen. Die Lehrkräfte berücksichtigen die individuellen Lernprozesse, die Lernprodukte wie auch die Präsentation vor der Schulgemeinschaft und die Arbeit in den Teams bei der Bewertung. Außerschulischer Lernort Bei einer Unterrichtseinheit mit Deeper Learning bietet sich auch die Nutzung außerschulischer Lernorte an. Bei der Durchführung mit unseren Schülerinnen und Schülern haben wir beispielsweise den Aquazoo in Düsseldorf besucht. Bei dem Besuch wurde in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Museumspädagogik das biologische Fachkonzept der Anpassung von Lebewesen an das Leben in der Antarktis bearbeitet und an vielen Exponaten durch Primärerfahrungen erarbeitet. Zudem wurden mit den Schülerinnen und Schülern die Gefahren durch Plastikverschmutzungen im Meer erarbeitet. Einige Exponate im Aquazoo machen auf die Gefährdung der Weltmeere durch Plastikmüll aufmerksam. Die Einheit kann aber selbstverständlich auch ohne einen außerschulischen Lernort durchgeführt werden. Potentiale von außerschulischen Lernorten aus fachdidaktischer Sicht Der Besuch des Aquazoos geht über die Möglichkeiten des Unterrichtes hinaus, sowohl aus räumlicher als auch zeitlicher Perspektive. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit der Begegnung mit Lebewesen und biologischen Phänomenen (bedeutungsvolle Erfahrungen). Diese gewonnenen Eindrücke sind sinnlich, kognitiv und handlungsorientiert. Studien zeigen positive Effekte auf die Wissensvermittlung und auf affektive Dimensionen (Interesse am Unterricht, soziales Gruppenverhalten, Einstellungen zum Naturschutz) durch den Besuch eines außerschulischen Lernortes. Es werden Möglichkeiten der Förderung von Schülerinnen und Schülern geschaffen, die weniger leistungsfähig im Biologieunterricht sind. Vgl. Mayer, J. (2008). Außerschulischer Unterricht. in: Gropengießer, H. & Kattmann, U. (2008). Fachdidaktik Biologie, Köln: Aulis (8. Aufl.). Fachbezogene Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler gliedern neu erworbene biologische Konzepte in vorhandenes Wissen ein und hinterfragen Alltagsvorstellungen. entnehmen nach Anleitung biologische Informationen und Daten aus analogen und digitalen Medienangeboten (Fachtexte, Filme, Tabellen, Diagramme, Abbildungen, Schemata), geben deren Kernaussagen wieder und notieren die Quelle. stellen Präsentationen zu eingegrenzten biologischen Sachverhalten, Überlegungen und Arbeitsergebnisse – auch mithilfe digitaler Medien – bildungssprachlich angemessen und unter Verwendung einfacher Elemente der Fachsprache in geeigneten Darstellungsformen (Redebeitrag, kurze kontinuierliche und diskontinuierliche Texte) sachgerecht vor. benennen Bewertungskriterien und Handlungsoptionen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen Informationsrecherchen zielgerichtet durch und wenden dabei Suchstrategien an. filtern und strukturieren themenrelevante Informationen und Daten aus Medienangeboten, wandeln diese um und arbeiten sie auf. 21st Century Skills Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ko-konstruktiv und ko-kreativ bei der Erstellung ihrer Lernprodukte. hinterfragen die von ihnen bearbeiteten Materialien kritisch und bewerten die Qualität der Informationen. kommunizieren ihre Arbeitsergebnisse sach- und adressatengerecht in ihren Gruppen und vor der Schulgemeinschaft.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Kunst / Kultur / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Skifahren lernen: Materialien für Schulskikurse

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit werden Möglichkeiten des Ski-Unterrichts und der Organisation von Klassenfahrten mit wintersportlichem Schwerpunkt vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen methodische Überlegungen (Übungsformen, Spiele, Aufgabenstellungen) zur Vermittlung des Skifahrens in der Schule, speziell für Anfängerinnen und Anfänger auf Skiern. Skifahren in der Schule bietet eine Reihe von nicht alltäglichen und interessanten Lerngelegenheiten. Neben der sportlichen Komponente fördert das Erlernen einer neuen Sportart das Selbst-, Bewegegungs- und Körpererleben. Außerdem kommen Gruppenerfahrungen und Umwelterfahrung ins Spiel. Die Unterrichtseinheit veranschaulicht den sportmotorischen Lernprozess mithilfe von Bildreihen und Animationen. Daneben gibt es organisatorische Hilfen (Materialien für Eltern), Materialien zum Thema Skifahren und Umwelt, zur Ski- und Konditionsgymnastik sowie Vorschläge für Aktivitäten vor Ort. Darüber hinaus werden weitere Internetseiten vorgestellt, die sich mit der Thematik "Wintersport in der Schule" beschäftigen. Dabei braucht eine Klassenfahrt auch unter sportlichen Aspekten nicht beim Thema Skifahren stehen bleiben. Eine "Wintersportwoche" in den Alpen kann mehr sein als ein reiner Skikurs: Schneewandern, Rodeln, Skilanglauf, Big Foot, Snowboard und Carving können dazu gehören. Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die Vermittlung des Skifahrens für Ski-Anfängerinnen und Ski-Anfänger als Bezugspunkt für die anderen genannten Aktivitäten. Vorbereitungen Die Vorbereitung auf die Klassenfahrt beinhaltet: Skigymnastik – konditionelle Vorbereitung Sicherheit beim Skifahren – FIS-Pistenregeln Zudem kann es sinnvoll sein, sich im (Fach-)Unterricht ergänzend mit den folgenden Themen zu befassen: Übernahme von Verantwortung für Gruppenaktivitäten Thema "Lebensraum Alpen" im Biologie- und Erdkunde-Unterricht Vorinformation über Ort und Skigebiet via Internet Konditionelle Vorbereitung: Skigymnastik Um Muskeln (vor allem die Beinmuskulatur) und Gelenke auf die ungewohnte Belastung vorzubereiten, ist die konditionelle Vorbereitung ein wichtiger Aspekt im Vorfeld der Klassenfahrt. Allgemeine Ausdauerfähigkeit, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Dehnfähigkeit, Koordination (vor allem Gleichgewichtsfähigkeit) können durch gezielte Skigymnastik verbessert werden. Die Verletzungsgefahr sinkt, die Leistungsfähigkeit steigt - und damit auch die Freude am Lernprozess: Eine gute Vorbereitung ist wichtig und wird auch den Spaß am Lernen erhöhen. Der Körper braucht Zeit, um sich an das sportliche Programm zu gewöhnen beziehungsweise den gewünschten Trainingseffekt zu erzielen. Deshalb sollte mindestens sechs Wochen vor der Klassenfahrt mit den Übungen begonnen und möglichst zwei- bis dreimal pro Woche trainiert werden. Übungen hierzu finden Sie im Download-Bereich dieser Unterrichtseinheit. Sicherheit auf der Piste: FIS-Pistenregeln Bereits vor der Fahrt sollten die Schülerinnen und Schüler mit der Sicherheit auf der Piste vertraut sein. Vor Ort bieten sich immer wieder Gelegenheiten, diese wichtigen Regeln anzusprechen. Alle sollten im Besitz dieser Regeln sein. Skifahren lernen vor Ort Aufwärmen auf der Piste Wenn es losgeht am verschneiten Hang: Ein paar Aufwärm- und Dehn-Übungen gehören an den Anfang des Skitages und sind auch nach längeren Pausen wichtig. Neben physiologischen Aspekten des Aufwärmens (Anregung des Kreislaufs, Mobilisation des Bewegungsapparates, Dehnung) sollte ebenso der soziale Aspekt bedacht werden: Auch in der Ski-Gruppe muss man erst warm miteinander werden. Von daher ist es sinnvoll, die Übungen nicht als lästige Pflicht, sondern als Spaß in der Gruppe zu organisieren. Weitere Aktivitäten vor Ort Eine Klassenfahrt lebt von den gemeinsamen Erlebnissen. Die finden aber nicht nur auf der Piste statt, sondern auch im Rahmenprogramm/im Haus. Einige Vorschläge: Spiele in kleinen und großen Gruppen Disko (mit Programm) Nachtwanderung Rodeln Video vom Tag – Skierlebnisse Skifahren und Naturschutz/Umweltabend (Einladung einer einheimsichen Expertin oder eines einheimischen Experten) Skikurserlebnis-Buch, Videoproduktion Abschlussrennen oder andere Schneespiele Vorbereitung und Durchführung eines Abschlussabends Bewegungsabläufe Die Erfahrung zeigt, dass alle Anfängerinnen und Anfänger innerhalb von einer Woche mittelschwere Pisten bewältigen können. Dabei ist es aber sehr wichtig, das unterschiedliche Lerntempo und unterschiedliche Verarbeitungsformen von Erfolg und Misserfolg beim Lernen beziehungsweise bei der Gruppenbildung zu berücksichtigen. Tragen, An- und Ausziehen der Ski, Gehen, Aufstehen, Rollerfahren, Schlittschuhschritte, Aufsteigen, Wenden, Gleiten und Schussfahrten, Anhalten und Bremsen, Bodenwellen und Sprünge, Liftfahren. Für die Elementarerfahrungen ist zunächst ebenes Gelände zu wählen, für die ersten Schussfahrten nur sehr leicht geneigtes Gelände mit Gegenhang oder Auslauf. Dabei kann das Liftfahren frühzeitig in den Lernprozess einbezogen werden, wenn möglich. Aufgabenstellungen und Spiele sind besser als genaue Bewegungsanweisungen. Die Schülerinnen und Schüler probieren unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten aus und lernen dabei Material, Bewegungsmöglichkeiten sowie die eigene Gleichgewichtsfähigkeit kennen. (Pflug-)Bogenfahren und erste längere Abfahrten Nun soll mit dem Pflugbogenfahren eine gezielte und kontinuierliche Richtungsänderung gelernt werden, die es zunächst erlaubt auf leichten Pisten die Ski jederzeit in die gewünschte Richtung zu lenken. Die Pflugstellung der Ski ist bereits über den Bremspflug bekannt und wahrscheinlich ist es dabei bereits durch eine unbeabsichtigte Gewichtsverlagerung zu ungewollten Richtungsänderungen gekommen. Der traditionelle Weg über den Pflugbogen kann verlassen werden, wenn mit Big Foot und Carving-Ski geübt werden kann. Aufgabenstellungen: Fahrten im Bremspflug, dabei mal stärker den rechten und linken Ski belasten (Skienden nach außen drücken) unterschiedlich starke Belastungen ausprobieren Kombination von Pflugbögen, Bogentreten und Stopschwung zum Berg (Schwung bergwärts) Belastungswechsel mit Hoch-/Tiefbewegung verbinden beim Pflugfahren kleine Drehungen mit beiden Skiern ausprobieren (in der gewinkelten Pflugstellung) unterschiedlich große Bögen fahren Hindernis- und Slalombahnen durchfahren Als Vorbereitung zur ersten längeren Abfahrt sollten noch folgende Techniken geübt werden: Schrägfahrt, Seitrutschen, Verbindung von Pflugbögen und paralleler Fahrt. Wege zum parallelen Grundschwingen Ausgangspunkt sind Grunderfahrungen des (Pflug-) Bogenfahrens, wobei diese Technik keineswegs perfektioniert werden sollte. Sie ist vielmehr ein methodischer Zwischenschritt, um zunächst eine sichere Beherrschung der Ski zu gewährleisten. Der DSV-Skilehrplan schlägt drei mögliche Wege vor: Pflugdrehen Pflugspringen Winkelspringen Dabei sollte gesehen werden, dass sich mit der Carvingtechnik und durch die Carvingski neue und direktere Lehr- und Lernmöglichkeiten zum parallelen Schwingen entwickeln. Das Thema "Skifahren lernen" im Unterricht Ein erfolgreicher Schulskikurs will gut vorbereitet sein. Während sich der Schulskikurs selbst nicht in der Schule beziehungsweise im Rahmen des klassischem Schulunterrichts abspielt, sondern vor Ort im Wintersportgebiet, gilt es, Themen wie die FIS-Pistenregeln schon im Vorfeld anzusprechen. Auch die Einführung von Skigymnastik in die Schulwoche ist Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Freude am Lernprozess während des Schulskikurses und dient zugleich als Einstimmung der Schülerinnen und Schüler auf die bevorstehende Klassenfahrt. Genauso können die Schülerinnen und Schüler in die Planung des Rahmenprogramms auf der Klassenfahrt eingebunden werden. Vorkenntnisse Da sich die Unterrichtseinheit an Ski-Anfängerinnen und Ski-Anfänger richtet, sind keine praktischen oder theoretischen Kenntnisse vorausgesetzt. Didaktische Analyse Im Mittelpunkt der Unterrichtseinheit "Skifahren lernen: Materialien für Schulskikurse" steht die praktische Aneignung von anfängerfreundlichen Bewegungsabläufen des Skifahrens. Dazu werden Techniken wie das (Pflug-)Bogenfahren vermittelt. Das Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, erste längere Abfahrten sicher zu meistern und ihnen den Spaß am Skifahren zu vermitteln. Doch im Schulskikurs kann es nicht nur um das individuelle Erlernen bestimmter Techniken des Skisports gehen, vielmehr soll das Skifahren Bestandteil eines Gruppen-, Natur- und Bewegungserlebnisses sein. Gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse stärken das Gruppengefühl und die Klassengemeinschaft. Vielfältiges, freudvolles Erleben und Bewegen in der freien Natur – fern von schulischen Zwängen – steigert das Wohlbefinden und weckt auch Interesse für Schönheit und Schutz der Natur. Mit solchen Zielsetzungen lässt sich ein Schulskikurs als pädagogisch sinnvolle Klassenfahrt in der Schule begründen. Die ökologischen Gefahren des Wintersports sollen dabei keineswegs verschwiegen werden und die Vor- und Nachteile einer solchen Fahrt können offen ausdiskutiert werden (Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte). Bereits bei der Planung der Fahrt kann dies ein wichtiger pädagogischer Impuls sein. Auch bei den sportlichen Aspekten muss sich die Klassenfahrt nicht auf das Thema Skifahren beschränken. Methodische Analyse Die Vorbereitung eines Schulskikurses muss langfristig in Zusammenarbeit mit Eltern, Schülerinnen und Schülern erfolgen. Information und Beratung der Eltern ist ein zentraler Punkt der Vorbereitung. Auch zur rechtlichen Absicherung müssen Vorbereitungen getroffen werden. Dazu gibt es im Download-Bereich der Einheit drei Musterformulare. Um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf der Piste zu gewährleisten, ist es notwendig, die FIS-Pistenregeln bereits im Vorfeld im Unterricht durchzusprechen. Auch die Vorbereitung auf die motorischen und sportlichen Anforderungen (beispielsweise in Form von Skigymnastik) erfordert ausreichend Vorlaufzeit und sollte mindestens sechs Wochen vor Beginn des Skikurses starten. Auf der Piste selbst empfiehlt es sich, die individuelle Lerngeschwindigkeit und den Umgang mit Schwierigkeiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen und ihnen die Gelegenheit zu bieten, den Umgang mit dem Material zu testen und verschiedene Bewegungsabläufe auszuprobieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen das Skifahren. erweitern ihre wintersportlichen Bewegungserfahrungen. kommen über die erlebte Natur zu mehr Umwelterfahrung und -bewusstsein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler machen Gruppenerfahrungen mit besonderen Erlebnismöglichkeiten. Selbstkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren Möglichkeiten des Selbst-, Bewegungs-, Körper- und Umwelterlebens.

  • Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I
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