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Wortarten und Wortfamilien: ein Übungspaket

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Wortarten und Wortfamilien festigt und wiederholt die grundlegende Terminologie zum Thema Wortarten, die ab Klasse 3 als verbindliches Lernziel von den Bildungsplänen beschrieben wird. Die Lerneinheit strebt eine Bewusstmachung von Sprachkategorien an. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen nach einer kurzen Vorentlastung in Bezug auf Erkennungsmerkmale der Wortarten Nomen, Verb und Adjektive verschiedene Sortieraufgaben. Die Ergebnisse aus der in hohem Maße entdeckenden Lernmethode werden im Anschluss in Wortfamilien weiter sortiert, um hier ein Bewusstsein für grammatische und semantische Kategorien anzubahnen. In der abschließenden Übung wird das Wortmaterial in einen Kontext (Geschichte) gesetzt, bei dem die Schülerinnen und Schüler durch farbliche Markierungen wiederum Wortarten zuordnen sollen. Die ergänzenden interaktiven Online-Übungen greifen die gleichen Aspekte auf. Das Thema Wortarten im Unterricht Die Behandlung des Themas Wortarten wird sowohl von Muttersprachlern als auch von Deutschlernenden häufig als sehr abstrakt und komplex erlebt. Kategorien erscheinen noch wenig einleuchtend und die Benennung von Wortkategorien, die für das Verständnis von Regeln ab Klasse 3 unabdingbar sind, ergeben aus kindlicher Sicht keinen "Sinn". Die Lerneinheit setzt bei diesem Thema auf selbstentdeckendes Lernen nach dem S–O–S-Prinzip (Sammeln–Ordnen–Systematisieren). Hierdurch soll eine Bewusstmachung von grammatischen Kategorien in Gang gesetzt werden, da diese vermutlich zu nachhaltigeren Lernerfolgen führen wird. Die gesamte Einheit setzt das immer gleiche Wortmaterial ein, damit die Lernübergänge nachvollziehbar sind. Als letzte Übungsstufe wird das zuvor bearbeitete Wortmaterial in einem Text (Geschichte) eingesetzt, um zu veranschaulichen, dass Wörter niemals für sich, sondern immer in einem größeren Ganzen stehen. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten bei Einsatz des vorliegenden Unterrichtsvorschlags bereits mit den Begriffen Nomen, Verb und Adjektiv in Berührung gekommen sein. Sie sollten wissen, dass dies Begriffe sind, um Teile der Sprache zu beschreiben. Im besten Fall ist schon bekannt, warum man dies tut (Aufbau von Regelverständnis, Voraussetzung für späteren Fremdsprachenerwerb und so weiter). Die Groß- und Kleinschreibung sollte bekannt sein. Die Schülerinnen und Schüler sollten in der Lage sein, eine Tabelle lesen und ausfüllen zu können. Didaktisch-methodische Analyse Der vorliegende Unterrichtsvorschlag ermöglicht es vor allem den sortierfreudigen Lerntypen, einen Zugang zum Thema Wortarten zu finden. Die Aufgabenstellungen zum Sammeln und Sortieren schärfen das Regelbewusstsein. Durch das Einteilen der Schülerinnen und Schüler in kompetenzgemischte Gruppen (Komplementärgruppen) können diese in unterschiedlichem Tempo zu ihren Ergebnissen gelangen, beziehungsweise sich gegenseitig unterstützen. Kooperative und wettkampforientierte Lernarrangements fördern bei einem eher theorielastigen Thema den Spaßfaktor und die soziale Kompetenz. Die Visualisierungsaufgaben bedienen den visuellen Lerntyp und streben eine nachhaltige Festigung des Gelernten an. Die abschließende (grammatische) Bearbeitung der Geschichte (ebenfalls Visualisierung) als Hausaufgabe festigt den im Klassenverbund erarbeiteten Lernstoff. Die Geschichte eignet sich zudem als Themeneinstieg zu einem neuen Thema (etwa als Sprech- oder Schreibanlass). Das Material lässt sich außerdem an mehreren Stellen noch über die Vorschläge der Feinplanungssequenz hinaus weiter binnendifferenzieren. Es trainiert kleinschrittig das Thema Wortarten und Wortfamilien und lässt sich kombinieren mit dem gleichnamigen Angebot als digitale, interaktive Übungsform. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Wortarten erschließen, erkennen und farblich codieren. erkennen den Unterschied zwischen Wortart und Wortfamilie. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Phrases for getting to know someone

Interaktives

"What's your name?" – "Where are you from?" – "Have you got brothers or sisters?" – Es gibt wohl nichts, was Kinder mehr motiviert, als sich in der englischen Sprache aktiv unterhalten zu können. Mit diesen digitalen Übungen wiederholen die Schülerinnen und Schüler wichtige Fragen und Sätze, um sich gegenseitig kennenzulernen. Wie können Schülerinnen und Schüler in der englischen Sprache recht schnell Erfolgserlebnissen verspüren? – Indem sie sich beim Kommunizieren sicher fühlen! Zur Basiskommunikation zählt das sich gegenseitige Kennenlernen und Fragenstellen: "What are your hobbies?" – "What's your telephone number?" – oder ganz einfach: "What's your name?" Die Englischkenntnisse, die die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule vermittelt bekommen, sind jedoch oftmals sehr unterschiedlich. Mithilfe dieser interaktiven Übungen wiederholen und festigen die Schülerinnen und Schüler ausgewählte Sätze und Fragen, um sich gegenseitig kennenzulernen und erlangen so erste, motivierende Erfolgserlebnisse in einer Fremdsprache. Diese Übungen können ergänzend zur Unterrichtseinheit The first weeks of fifth grade: classroom activities , aber natürlich auch unabhängig davon durchgeführt werden. Die Übungen im Überblick Exercise 1 (Dialog Cards) : Bei dieser Übung handelt es sich um Karteikarten, mithilfe derer die Lernenden die Fragen beziehungsweise Phrasen auswendig lernen. Exercise 2 (Memory) : Hier handelt es sich um ein klassisches Memory-Spiel, bei dem die englische Frage mit der deutschen Entsprechung kombiniert werden soll. Exercise 3 (Flashcards): Hier sehen die Schülerinnen und Schüler Karteikarten mit einer deutschen Frage, entsprechend soll sie ins Englisch übersetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen, üben und festigen ihren Wortschatz rund ums Kennenlernen. kennen typische Fragen, um sich kennenzulernen und wenden diese im Unterrichtsgespräch an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten diszipliniert am PC oder Laptop. lernen den Umgang mit digitalen interaktiven Übungen.

  • Englisch
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Abschiedsstimmung: bye bye Referendariat

Blog

Hallo Ihr Lieben, ich hätte das ja gar nicht für möglich gehalten: Aber ich bin tatsächlich etwas traurig, dass das Ref-Kapitel nun abgeschlossen ist. Ich weiß, dass ihr euch jetzt wahrscheinlich fragt, was mit mir nicht stimmt – bei den unzähligen Beiträgen, in denen ich das Ref-Ende kaum abwarten konnte. Aber es ist so, irgendwie fühlt es sich traurig an. Natürlich werde ich nicht die Unterrichtsbesuche und schon gar nicht die Seminare vermissen. Dennoch hatte die Zeit tatsächlich auch etwas Gutes: Ich habe sechs tolle Mitrefis an meiner Schule gehabt, die die Zeit sehr besonders gemacht haben. Ich gebe zu, unsere Gesprächsthemen waren jetzt nicht unbedingt sehr vielfältig, meistens drehte sich alles ums Ref. Aber es war cool, immer jemanden zu haben, mit dem man quatschen oder der einen aufbauen konnte. Unser Abschied von der Ref-Schule ist coronabedingt etwas kleiner ausgefallen als sonst: Wir wurden in der Bibliothek verabschiedet, wo leider nur wenige Lehrkräfte dabei sein durften. Trotzdem haben sich die Beteiligten bemüht, es für uns nett zu gestalten. Wir haben kleine Abschiedsgeschenke erhalten und konnten auch in gemütlicher Runde ein Erfrischungsgetränk genießen. :-) Ich habe von meinen beiden Fachschaften einen Gutschein von einer Buchhandlung, ein cooles Spiel (just one), eine Sekt-Flasche und viel, viel Süßzeug bekommen. :-D Auch wir haben uns bei den beiden Ausbildungskoordinatoren sowie der Schulleitung für die gute Betreuung mit einem Blumenstrauß und Schokolode bedankt. Ich werde meine Ref-Schule auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten. Wir haben eine tolle Ausbildungssituation mit vielen Möglichkeit vorgefunden, zum Beispiel Begleitung von Klassenfahrten, eine große Vielfalt an Kursen (sogar Französisch-LK wurde angeboten^^), ein buntes Schulleben mit zahlreichen Arbeitsgemeinschaften wie English-Theatre oder Roboter-AG. Unvergessen bleiben auch die Sitzungen mit unseren Koordinatoren jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr. Zugegeben, wir haben uns immer nur mäßig motiviert dahinbegeben, doch letztlich haben es die beiden Koordinatoren immer geschafft, für eine lockere Stimmung zu sorgen – nicht zuletzt dank der Schoko-Bons, die zu jeder Sitzung dazugehörten! :-) Besonders wichtig war es mir, mich auch nochmals persönlich bei den Lehrkräften zu bedanken, die mich im Examen begleitet haben. Es war auch für sie dieses Mal eine ungewöhnlich lange Examensvorbereitung! Sehr schade finde ich es, dass ich meine beiden Lerngruppen seit den Osterferien nicht wiedergesehen habe. Ich konnte mich nur über eine E-Mail verabschieden, habe allerdings von vielen Schülerinnen und Schülern sehr nette Nachrichten zurückbekommen, worüber ich mich unendlich gefreut habe! :-) Eine Feier vom ZfsL (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung) wird es für unseren Jahrgang aus den bekannten Gründen nicht geben. Die Urkunde wird uns per Post zugesendet. Es lässt sich zurzeit eben nicht anders regeln. Schade ist es aber trotzdem. Ich muss ehrlicherweise zugeben: Ich habe mir oft den Moment vorgestellt, in dem wir mit den Leuten unseres Jahrgangs anstoßen und für alberne Selfies posieren. So ist es dann doch ein sehr stiller Abgang ... Wie es mit mir jetzt weitergeht? Keine Ahnung, meine Lieben! Ich habe jetzt einige Bewerbungen losgeschickt und hoffe, irgendwo zumindest eine Vertretungsstelle ergattern zu können – und das so schnell wie möglich, das wäre wünschenswert!! Aber ich bin recht optimistisch, dass es irgendwo da draußen eine Stelle gibt, die darauf wartet, von mir besetzt zu werden. :) Sobald ich etwas habe, teile ich natürlich meine Freude mit euch! In diesem Sinne, bleibt gesund und fühlt euch gedrückt, eure Anna

  • Fächerübergreifend

Elternbrief zum Start des Schwimmunterrichts

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial enthält eine sofort einsetzbare Vorlage für einen Elternbrief, mit dem die Lehrkraft vor oder zu Beginn des neuen Schuljahres die wichtigsten Informationen zum Schwimmunterricht ausgibt. Außerdem enthalten sind zwei Fragebögen für die Eltern sowie für die Schülerinnen und Schüler selbst, die sich auf die Schwimmfähigkeiten der Kinder beziehen. So kann die Lehrkraft die zukünftigen Schülerinnen und Schüler bezüglich ihrer Vorerfahrungen und Fähigkeiten besser einschätzen und den Unterricht entsprechend vorbereiten. Der Elternbrief muss vor der ersten Schwimmstunde an die Eltern ausgegeben werden. Aus versicherungstechnischen Gründen ist es wichtig, dass der Rücklauf der ausgefüllten Fragebögen ebenfalls vor dem Start des Unterrichts erfolgt. Ausgehend von den individuellen Gegebenheiten sollte die Lehrkraft die Vorlage entsprechend anpassen: Hinzufügen des Datums und der Klassenstufe Falls die Schülerinnen und Schüler mit dem Bus transportiert werden, müssen eventuell Details notiert werden (Mitnahme der Fahrkarten, Hinweis auf das Einhalten der Schwimm- und Busregeln oder ähnliches). Möglicherweise muss der Hinweis auf das Shampoo gestrichen werden. Vielerorts reicht die Zeit für ausgiebiges Duschen nach dem Unterricht nicht aus. Handelt es sich um eine Klasse der oberen Grundschulklassen oder der Sekundarstufe können die Hinweise zur Wassergewöhnung zu Hause weggestrichen werden. Die Lehrkraft sollte die Fragebögen vor der ersten Schwimmstunde sichten. Ausgehend von den Schwimmfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sollte dann der Schwimmunterricht geplant werden und eine Differenzierung hinsichtlich der vorhandenen Kenntnisse erfolgen. Möglicherweise ist es nötig, zusätzliche Aufsichtskräfte zu organisieren, sollten viele Kinder noch Nicht- oder sehr schwache Schwimmerinnen und Schwimmer sein.

  • Sport und Bewegung
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Meinungen äußern, zustimmen und widersprechen

Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsblatt zur Förderung der kommunikativen Kompetenz üben die Lernenden in Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache, die eigene Meinung auszudrücken sowie anderen Positionen zuzustimmen oder zu widersprechen.Freies Sprechen üben die Lernenden mit diesem Unterrichtsmaterial: Das Spiel für den Unterricht in Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache zum Thema Redemittel kann die Lehrkraft vorentlasten, indem sie die entsprechenden Ausdrücke der Zustimmung, des Widerspruchs und des Ausdrucks der eigenen Meinung präsentiert. Anschließend spielt sie mit einigen Schülerinnen und Schülern einige Beispiele durch. Dabei geht es darum, auf eine provokante These mit Zustimmung oder Ablehnung zu reagieren und anschließend die eigene Meinung zu formulieren. In lernschwächeren Klassen können die Karten auch gemeinsam gelesen werden, um den Wortschatz vorab entsprechend zu erarbeiten und zu verinnerlichen. Anschließend bilden die Schülerinnen und Schüler Paare, schneiden die Karten mit den Thesen aus, mischen sie und legen sie verdeckt auf einen Stapel. Nun zieht eine Person die erste Karte, liest die These vor, stimmt zu oder lehnt ab und formuliert ihre eigene Meinung. Anschließend fragt sie ihre Partnerin oder ihren Partner nach seiner Meinung. Falls sich aus den Dialogen kleine Diskussionen ergeben, kann die Lehrkraft darauf achten, dass auch dabei die Redemittel verwendet werden. Selbstverständlich kann das Unterrichtsmaterial auch im muttersprachlichen Deutsch-Unterricht der Sekundarstufe I eingesetzt werden. In diesem Fall dient es als spielerische Abwechslung zwischendurch zur Übung beispielsweise im Rahmen einer Einheit zum Thema Argumentieren .

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung

Der Brexit im Spiegel von Quellen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Brexit beleuchtet den Brexit-Prozess vom EU-Referendum im Sommer 2016 bis zum formalen EU-Austritt Großbritanniens im Winter 2020. Deutsche sowie britische Text- und Video-Quellen verdeutlichen die wesentlichen Hintergründe, Konflikte und Entwicklungen in dieser turbulenten Phase. Das Material wird über QR-Codes bereitgestellt und beinhaltet differenzierte Lösungsvorschläge der Textanalyse. Diese Unterrichtseinheit für den Unterricht in Politik oder SoWi ab Klasse 10 lässt sich als Modul zum Brexit in eine größere Reihe zum Rahmenthema Europa integrieren. Als Materialien stehen deutschsprachige Presseartikel und englischsprachige Texte aus den Kampagnen Remain und Leave zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Ursachen des Brexit-Referendums 2016, die Argumente der Brexit-Gegner und Befürworter, regionalspezifische Haltungen zur Brexit-Frage, die Begriffe "weicher" und "harter" Brexit, die innenpolitischen Brexit-Konflikte bis 2019 sowie die Haltung der EU bei der Neuregelung der Beziehungen zu Großbritannien nach dem formalen Austritt 2020. Das Thema "Brexit" im Unterricht Der Themenkomplex " Europa " gehört zu den zentralen Unterrichtsinhalten des Politik-Unterrichts in der Sekundarstufe II. Neben der historischen Genese der Europäischen Union und ihrer Institutionen müssen auch relativ "junge" Ereignisse und Entwicklungen im Unterricht thematisiert werden, die in den verfügbaren Lehrbüchern noch kaum oder gar keine Berücksichtigung finden. Zu den didaktisch noch wenig bearbeiteten Themen zählt auch das EU-Referendum in Großbritannien im Jahr 2016 mit dem unerwarteten Ergebnis, das den turbulenten Brexit-Prozess und den EU-Austritt Großbritanniens Anfang 2020 auslöste. Diese Unterrichtseinheit stellt aussagekräftige Materialien zur Verfügung, die eine tiefgründige, strukturierte und schülerorientierte Behandlung des Moduls Brexit als fünfstündige Sequenz innerhalb einer Europa-Reihe ermöglichen. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler kennen die Motive der europäischen Einigung, zentrale "Meilensteine" des europäischen Einigungsprozesses sowie die wesentlichen EU-Organe und ihre Funktionen. Die vorliegende Unterrichtseinheit sollte demnach nicht zu Beginn der Behandlung des Themenfeldes "Europa" durchgeführt werden, sondern tendenziell am Ende. Sehr vorteilhaft sind außerdem Grundkenntnisse über die Besonderheiten des politischen Systems und die Parteienlandschaft in Großbritannien. Einblicke dazu könnten beispielsweise über ein vorgeschaltetes Schülerreferat vermittelt werden. Didaktische Analyse Die Materialien dieser Unterrichtseinheit decken trotz der gebotenen didaktischen Reduktion viele wesentliche thematische Facetten des Brexits vom EU-Referendum im Sommer 2016 bis zum formalen EU-Austritt Großbritanniens im Winter 2020 ab. Wie kam es zur schicksalshaften Abstimmung über die britische EU-Mitgliedschaft ? Anhand von Arbeitsblatt 1 erarbeiten die Lernenden die innenpolitischen Hintergründe. Mit welchen Argumenten versuchten EU-Befürworter und EU-Gegner die britische Bevölkerung zu überzeugen? Eine Gegenüberstellung ermöglichen englischsprachige Videos, die von den Kampagnen "Britain stronger in Europe" und "Vote Leave" stammen. Droht das Vereinigte Königreich aufgrund der regional unterschiedlichen Haltungen zum Brexit zu zerbrechen? Arbeitsblatt 4 gibt den Schülerinnen und Schülern Impulse für ein fundiertes Sachurteil. Weshalb wurde nach 2016 über die Durchführung des EU-Austritts Großbritanniens so heftig gestritten? Durch Arbeitsblatt 5 erkennen die Lernenden, dass die Varianten "harter" und "weicher" Brexit zur Debatte standen. Warum verhärteten sich die Fronten bei der Brexit-Frage zwischen 2016 und 2019? Arbeitsblatt 6 beleuchtet die Rolle der Premierministerin Theresa May . Welche Haltung vertritt die EU bei der Neuregelung der Beziehungen zum Vereinigten Königreich? Die Lernenden erarbeiten anhand von Arbeitsblatt 7 die Brüsseler Position . Bei den Textgrundlagen handelt es sich um deutschsprachige Presseartikel sowie um prägnante Kampagnen in englischer Sprache, die mit einer gegebenenfalls digitalen Übersetzungshilfe einfach zu verstehen sind. Kurze Erläuterungen und Bilder führen in die Thematik ein. Die Arbeitsaufträge zu den Materialien enthalten Aufgaben zum Textverständnis, andere erfordern Bezüge über den Text hinaus. In allen Stunden dieser Einheit werden die Lernenden zu begründeten Sachurteilen und Diskussionen angeregt. Angemessene Hausaufgaben sorgen für fließende Übergänge. Falls der Aspekt Brexit innerhalb einer Europa-Reihe noch vertieft werden soll, zum Beispiel durch Referate, bieten sich eventuell folgende Zusatzthemen an: Generationenkonflikt – Spaltet der Brexit die Altersgruppen in Großbritannien? "Fakten-Check": Welche Rolle spielten Unwahrheiten und Populismus in der Brexit-Debatte? "Exit"-Bewegungen in anderen europäischen Ländern – Könnte sich das Brexit-Szenario wiederholen? Methodische Analyse Die Materialien fördern die Aktivität der Lernenden in unterschiedlichen Sozialformen. Dabei hängt die methodische Gestaltung von den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis ab: Neben der zur Texterschließung wichtigen Einzelarbeit kooperieren die Schülerinnen und Schüler bei der Gegenüberstellung der Argumente von "Britain stronger in Europe" und "Vote Leave" im Rahmen einer arbeitsteiligen Partnerarbeit . Die Meinungen zur Amtszeit Mays werden zunächst in Kleingruppen ausgetauscht, bevor eine Diskussion im Plenum stattfindet. Für den Lernzuwachs sind die Plenumsphasen am Ende der Stunden von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen Inhalte von Quellentexten in deutscher und englischer Sprache. verknüpfen und vergleichen verschiedene Quelleninhalte. formulieren Sachurteile, begründen diese und vertreten Standpunkte in Diskussionen. erarbeiten Kenntnisse über den Brexit-Prozess im Zeitraum 2016 bis 2020: Ursachen des Referendums, Argumente von Remainern und Leavern , Auswirkungen auf die Zukunft des Vereinigten Königreichs, Varianten "weicher Brexit" und "harter Brexit", Brexit-Konflikt während der Amtszeit Theresa Mays, Haltung Brüssels zur Neuregelung der Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein Wörterbuch – gegebenenfalls in digitaler Form – zur Arbeit mit englischsprachigen Texten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei kooperativen Arbeitsformen Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Programmieren mit dem Arduino

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtsreihe stellt Berufsschulen Materialien zur Verfügung, die eine Einführung in die Mikrocontroller-Programmierung am Beispiel des Arduino ermöglichen. Dabei kann gänzlich auf Hardware verzichtet werden, denn die Simulation bietet eine vollständige und leicht bedienbare Virtualisierung. Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Projekts "Berufsschule digital". Der Arduino ist ein Mikrocontroller und Open Source-Projekt von Massimo Banzai und David Cuartielles aus dem Jahr 2005. Hard- und Software sind im Internet unter einer Creative-Commons-Lizenz frei verfügbar. Ein Mikrocontroller besteht aus einem Prozessor und verschiedenen Peripherie-Elementen. In vielen Haushaltsgeräten oder Maschinen werden Mikrocontroller für zahlreiche Aufgaben eingesetzt. So findet man diese in Waschmaschinen, Fernsehgeräten, Fernbedienungen, Druckern, aber auch in Fahrzeugen, zum Beispiel für die Steuerung von Fensterhebern, Airbags oder Klimaanlagen. Dieses Unterrichtsmaterial für die Berufsschulfächer Elektrotechnik und Metalltechnik umfasst eine Einführung für die Lehrkraft sowie die Schülerinnen und Schüler in Form einer PowerPoint-Präsentation. Vorbereitet sind sieben Unterrichtseinheiten , für die lediglich pro Schülerin oder Schüler ein Computer mit Internetverbindung benötigt wird. Die Programmier-Aufgaben lassen sich komplett am Bildschirm bearbeiten. Die Unterrichtseinheiten orientieren sich an einem Pkw, der mit Sensoren und Programmen in seinen Funktionen erweitert wird , zum Beispiel durch ein automatisches Abblendlicht, einen Parksensor und eine automatische Abstandsregelung. Vorkenntnisse Die Lernenden benötigen keine Vorkenntnisse in Programmierung. Sie sollten aber über grundlegende Computerkenntnisse verfügen. Didaktische Analyse Das Thema Programmieren ist generell von Relevanz für alle Schülerinnen und Schüler, denn die Digitalisierung bringt immer mehr Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) in den Alltag der Menschen. Die Schülerinnen und Schüler von heute sollten im Hinblick auf ihre Zukunft grundlegende Zusammenhänge der Programmierung kennen, um die Möglichkeiten aber auch Beschränkungen von Software zu erfassen. Heutiges Programmieren findet kaum noch auf einem leeren Blatt Papier statt. Programmcode wird heute aus dem Internet geladen, analysiert, wiederverwendet und abgeändert. Wichtig ist es, wiederverwendeten Programmcode vollständig verstanden zu haben, um ihn für eigene Projekte zu benutzen. Die Lehrkraft sollte die Schülerinnen und Schüler zu dieser Vorgehensweise anhalten. Mithilfe einer detaillierten Kommentierung des Programmcodes kann sichergestellt werden, dass bei den Lernenden das notwendige Verständnis vorhanden ist. Methodische Analyse Die Lerneinheiten sowie die Lösungen sind auf tinkercad.com vorbereitet und werden auch dort von den Lernenden bearbeitet. Die Lehrkraft kann die Schülerinnen und Schüler bei TinkerCAD als Klasse einladen oder Einzel-Accounts durch die Schülerinnen und Schüler erstellen lassen, die dann auch zuhause genutzt werden können. Weiterhin ist es möglich, die Aufgaben mit realen Bauteilen und Mikrocontrollern zu bearbeiten, weil sowohl Programmier-Code als auch Hardware identisch in der Simulation abgebildet werden. Entsprechende Hardware-Sets sind kostengünstig frei erhältlich. Für Schülerinnen und Schüler mit Vorkenntnissen enthält jede Unterrichtseinheit eine Aufgabe für "Profis". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen grundlegende Programmier-Techniken kennen. lernen einen Mikrocontroller (Arduino) kennen. nutzen eine Virtualisierung für Programmierzwecke (tinkercad.com). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Werkzeuge für die Lösung alltäglicher Aufgaben mithilfe von Elektronik. erkennen Algorithmen und ändern diese für die Lösung der Aufgaben ab. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen selbstorganisiert mit vorbereitetem Material. unterstützen sich gegebenenfalls in Partnerarbeit bei der Lösung der Aufgaben.

  • Informationstechnik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Nicht mehr Referendarin, sondern eine "echte" Lehrerin!!

Blog

Meine Lieben, es ist endlich geschafft – ich darf mich jetzt offiziell Lehrerin nennen!! :-) Was für ein geiles Gefühl – megaaaa! Ich könnte die ganze Welt umarmen!

  • Fächerübergreifend

Luft oder Wasser: Was ist stärker?

Kopiervorlage

In diesem Experiment erforschen die Lernenden im Unterricht, ob Luft oder Wasser stärker ist. Die Kinder lesen zunächst eine Anleitung mit Bildern, bevor sie den Versuch selbstständig durchführen können. Was ist stärker: Luft oder Wasser? Dieses Experiment zum Thema "Vier-Elemente-Lehre" zeigt den Schülerinnen und Schülern der Grundschule anschaulich auf, welcher Druck von der Luft ausgeht. Das Arbeitsblatt für den Sachunterricht fordert die Kinder zunächst dazu auf, ein Glas, festes Papier wie zum Beispiel eine Postkarte und Wasser bereitzustellen. Dann wird mithilfe von einfachen Abbildungen gezeigt, wie die Lernenden Wasser in ein Glas füllen und das Papier festdrücken sollen. Dann legen sie ihre Hand auf das Papier, drehen das Glas um und ziehen ihre Hand weg. Ihre Beobachtung, ob das Wasser aus dem Glas läuft oder nicht, sollen sie mithilfe eines Kreuzes notieren. Die authentischen Fotos in Kombination mit kurzen einfachen Sätzen ermöglichen eine selbstständige Durchführung des Versuchs. Die Schülerinnen und Schüler lernen dadurch in einem ersten Schritt einfaches Experimentieren und Beobachten . Ganz nebenbei verbessern sie darüber hinaus ihre Lesekompetenz : Dadurch, dass die Lernenden die Anleitung lesen und die Anweisungen direkt umsetzen, wird das Leseverstehen in besonderer Weise bedeutsam. Das Experiment kann im Unterricht zwischendurch ohne große Vorbereitung, am Nachmittag zu Hause, aber beispielsweise auch in einer Projektwoche zum Thema Forschen und Experimentieren durchgeführt werden. Ein weiterführender Auftrag kann darin bestehen, dass die Lernenden den Versuch filmen und dokumentieren , um das Ergebnis anschließend in der Klasse zu präsentieren .

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe
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