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"Jetzt konzentrier dich endlich!" – Tipps für leicht ablenkbare Schülerinnen und Schüler

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel wird der Frage nachgegangen, inwieweit Konzentrationsschwächen bei Schülerinnen und Schülern vorgebeugt werden kann. Das Adaptieren von Rahmenbedingungen für ein mögliches, erfolgreicheres Arbeiten wird praxisnah veranschaulicht. Lehrkräfte erhalten somit Tipps zur Förderung der Konzentration ihrer Schülerinnen und Schüler. Wie oft hört wohl eine Schülerin oder ein Schüler im Laufe ihrer beziehungsweise seiner Schullaufbahn diesen Satz von Eltern oder Lehrkräften? Als Kind fühlte man sich einst doch selbst unverstanden, gab man doch alles, um möglichst bei der Sache zu bleiben und dennoch herrschte dann Unzufriedenheit über die Konzentrationsleistung. Wieder war man gedanklich abgedriftet und nicht fokussiert geblieben. Und wie ist die Perspektive der Lehrperson auf eine unkonzentrierte Schülerin oder einen unkonzentrierten Schüler? Man gibt sich enorme Mühe den Inhalt aufzubereiten, spannend darzubringen und dennoch spürt man, dass man erneut jemanden nicht erreichen konnte. Das frustriert und bringt auch die engagierte Lehrkraft an ihre Grenze. Die Verzweiflung darüber, dass man keinen Weg findet, das Kind in seinem Lernprozess bestmöglich zu unterstützen, weicht womöglich der Genervtheit und dem Vorsatz mit Nachdruck Verbesserung in der Konzentration zu erzielen. Beobachtungen führen Doch es gibt schlicht sehr viele Ursachen für Konzentrationsschwächen. Von Zinkmangel, seelischen Belastungen, bis hin zu Schlafmangel oder Teilleistungsschwächen. Wichtig für die Ursachenforschung wäre es, würden Lehrpersonen eine Art Beobachtungstagebuch führen, um zu spezifizieren, wann die Konzentrationsschwäche am Intensivsten wahrgenommen wird. Dazu reicht es, sich stichwortartig Beobachtungen zu notieren, wie Uhrzeit/Tageszeit, den körperlichen Reaktionen (erschlaffender Muskeltonus versus Bewegungsdrang? Woran zu sehen?) und auch bei welcher Tätigkeit es auftrat. Einerseits erkennt die Lehrperson dadurch ein Muster: Tritt zum Beispiel bei Schüler/Schülerin XY die starke Konzentrationsschwäche immer beim stillen Lesen auf, gehe ich anders vor, als wenn die Konzentrationsschwäche bei Hör- und Lautübungen erfolgen. Das heißt, ich als Lehrperson kann Schüler/Schülerin XY in der Darreichungsform entgegenkommen oder zunächst ausprobieren, die Lernumgebung oder das Lernangebot zu verändern. Andererseits dienen die Beobachtungsnotizen dem Austausch mit den Eltern und in weiterer Folge mit externen Expertinnen und Experten wie Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten. Trotz allem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Kinder mit Konzentrationsschwächen bei ihrer täglichen Arbeit in der Schule zu unterstützen. Die folgenden Tipps und Tricks können Erleichterung verschaffen. Individuelles Vorgehen und Adaptieren wird hier vorausgesetzt, denn nicht für jedes Kind ist jede Hilfestellung auch tatsächlich unterstützend. Unterrichtsformen, die Konzentrationsschwächen entgegenwirken Der ideale Unterricht wäre durch eine möglichst abwechslungsreiche Darbietungsform gegeben. Das Abwechseln verschiedenster Sozialformen wie Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, aber auch das Lernen durch Einbindung möglichst vieler Sinne, stellt didaktisch gesehen keine neue Errungenschaft dar, dennoch sollte diese Bedeutsamkeit im Zusammenhang mit Konzentrationsschwächen genannt werden. Konkret bedeutet das, mit möglichst verschiedensten Materialien Aufgaben zu stellen, unterschiedlichste Lösungswege zuzulassen und auch experimentelle, divergente Übungen oder Gedankenexperimente einzubauen. Kinder mit Konzentrationsschwächen schalten bei wiederkehrenden Übungselementen (immer das gleiche Vorgehen im Buch oder in Karteien oder bei Lernspielen) gerne ab und fordern sich diesbezüglich schlussendlich gar nicht mehr. Eigenes Forschen/Entdecken/Suchen oder mehrfach mögliche Herangehensweisen, sodass das Gefühl der Entscheidungswahl gegeben scheint, fördern aktives und freudvolles Tun.

  • Fächerübergreifend

Cartoon der Woche: Hochwärts-Schule für Heimunterricht und Zoomerei

Cartoon

Kommt Ihnen der Distanz-Unterricht auch manchmal gruselig vor? Vielleicht liegt es daran, dass Sie gar nicht an einer gewöhnlichen Schule sind, sondern an der Hochwärts-Schule für Heimunterricht und Zoomerei. Überprüfen Sie doch sicherheitshalber mal, ob die Schulleitung sich inzwischen "Grumbledore" nennt und ihren weißen Bart bis zur Hüfte hinab trägt! ;-)

  • Fächerübergreifend

Lehrerwitz "Das Gesetz der Schwerkraft"

Cartoon

Im Physikunterricht möchte die Lehrkraft darauf aufmerksam machen, wie wichtig das Gesetz der Schwerkraft ist. Ohne es würden wir schließlich alle in der Luft herumfliegen. Einer seiner Schüler nimmt diese Aussage jedoch etwas zu wörtlich und fragt: "Wie war das vorher, als es das Gesetz noch nicht gab?"

  • Physik / Technik

Fantasiereisen: Einsatz im Unterricht und Hörbeispiele

Kopiervorlage / Video-Tutorial

In diesem Arbeitsmaterial finden Sie Impulse zur Durchführung von Fantasiereisen im Unterricht sowie 12 Hörbeispiele von Fantasiereisen. Der Druck auf die Schulen hat sich in der Vergangenheit stark erhöht. Schülerinnen und Schüler aller Schularten stehen häufig unter großem Leistungsdruck, lernen aber selten, mit diesem Druck adäquat umzugehen. Auch die Lehrkräfte werden mit den Auswirkungen dieses Leistungsdrucks konfrontiert. Oft sind ganze Klassen nach Prüfungen oder anstrengenden Stunden nicht mehr aufnahmefähig und reagieren mit Desinteresse und Aufmerksam­keitsverweigerung, oder sie stören den Unterricht. Mithilfe von verschiede­nen Strategien wie Bewegungsübungen, Frischluftzufuhr, kleinen Pausen, Exkursionen oder abwechslungsreichen didaktischen Methoden kann man die Aufnahmefähigkeit der Jugendlichen steigern. Eine weitere Methode, die sich in den letzten Jahren auch in der Sekundarstufe I etabliert hat, sind Fantasiereisen. Mehr Hintergrundinfos finden Sie im Fachartikel "Fantasiereisen: Wie funktioniert die Methode?" . Rahmenbedingungen Bevor die Hörbeispiele gestartet werden, sollte schon Ruhe in der Klasse herrschen, am besten bereits 20 bis 30 Sekunden lang. Anders als bei vorgelesenen Reisen, bei denen die Lehrkraft auf plötzlich auftauchende Störungen noch eingehen kann und auch einzelne Phasen je nach Situation ausdehnen oder kürzen kann, gibt es diese Möglichkeit beim Abspielen einer Audiodatei nicht. Wenn hier etwas Unvorhergesehenes geschieht – ein Niesanfall, ein Öffnen der Tür oder eine Durchsage –, sollte noch einmal von vorne begonnen werden. Die 12 Hörbeispiele aus diesem Beitrag (siehe Downloadbereich) dauern einige Minuten, zusammen mit der Vorbereitung und einer kurzen Aufwachphase ist eine Reise in circa zehn Minuten abgeschlossen. Ideal wäre es, wenn der Klassenraum ruhig liegt und nicht der Unterricht der Nachbarklassen zu hören ist. Die Schülerinnen und Schüler können und sollen es sich auf ihren Stühlen bequem machen, und wer möchte, kann auch den Kopf auf die auf dem Tisch verschränkten Arme legen und die Augen schließen. Geschlossene Augen sind zwar keine zwingende Notwendigkeit, aber den meisten Jugendlichen fällt die Konzentration dann leichter. Einigen fällt es dagegen leichter, mit offenen Augen zu träumen. Doch achten Sie darauf, dass sich Mitschülerinnen und Mitschüler dadurch nicht gestört fühlen. Obwohl die Jugendlichen während der Reise nicht miteinander agieren, ist es sehr wichtig, dass untereinander sowie zwischen der Klasse und der Lehrperson ein Vertrauensverhältnis herrscht. Ist das nicht der Fall, sind die Schüler oft nicht bereit, sich auf die Methode einzulassen. Wenn es möglich ist und die Lehrkraft nicht als "Aufpasserin" fungieren muss, kann und soll er auch selbst an der Reise teilnehmen. Freiwilligkeit ist mit die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg der Metho­de. Normalerweise braucht es nicht viel Überzeugungsarbeit, wenn Schülerinnen und Schüler sich zehn Minuten lang in einen schlafähnlichen Zustand versetzen lassen sollen, bei dem sie nichts weiter zu tun haben, als zuzuhören. Wenn es aber einzelne oder mehrere Lernende darauf anlegen, die Methode zu stö­ren, wird ihnen das sicher gelingen. In solchen Fällen ist es günstig, einen "Plan B" zu haben, der vorab klärt, wie man mit solchen Fällen umgeht. Beispielsweise können diese Lernenden gebeten werden, solange in eine andere Klasse zu wechseln, oder sie könnten in einem anderen Zimmer mit einer anderen Aufgabe versorgt werden. Störendes Verhalten ist oft ein Zeichen für Unsicherheit. Sie tritt besonders hervor, wenn die Lernenden nicht wissen, was auf sie zukommt. Hier hilft manchmal schon eine ausführliche Erklärung der Methode (siehe "Vor der ersten Fantasiereise"). Nach der Reise kann es vorkommen, dass die Lernenden nicht sofort hellwach sind, sondern noch ein wenig Zeit brauchen. In diesem Fall sollte einfach noch 30 Sekunden Stille herrschen.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Fantasiereise: Wie funktioniert die Methode?

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel wird die Methode der Fantasiereise vorgestellt. Neben einer geschichtlichen Einordnung geht es vor allem um typische Themen, den Ablauf sowie den vielen Vorteilen beziehungsweise günstigen Auswirkungen von Fantasiereisen auf Körper und Geist. Was sind Fantasiereisen? Fantasiereisen haben als Methode seit den 1990er-Jahren in der Erwachsenen- und Jugendarbeit ihren festen Platz gefunden. Auch in der Schule werden sie immer beliebter und ergänzen die Methodenvielfalt im Unterricht. Während Fantasiereisen anfangs noch gedichthafte Urlaubsberichte oder märchenhafte Erzählungen waren, haben sie sich im Laufe der Zeit zu geleiteten Gedankenreisen entwickelt, die eine Geschichte mal mehr und mal weniger konkret vorgeben. Stets lassen sie aber Platz für eigene Interpretationen. Die Tradition Fantasiereisen haben sich als eigenständige Methode aus verschiedenen Entspannungs- und Meditationsformen entwickelt. Viele Elemente, gerade zu Beginn einer Reise, sind der Unterstufe des autogenen Trainings ent­liehen. Während das autogene Training allerdings eine wissenschaftlich fundierte Therapieform ist, werden Fantasiereisen im Alltag verwendet und lediglich als Entspannungsübung eingesetzt. Auch Elemente aus der Atemtherapie , der progressiven Muskelentspannung und der gegenstandslosen Meditation sind in Fantasiereisen zu finden. In ihrer Ausrichtung und ihrem zugrunde liegenden Menschen- und Weltbild ist die Methode in der humanistischen Psychologie und in der Gestaltpädagogik verortet. Wie in der Gestalttherapie werden hier Symbole und Metaphern verwendet, um bei den Teilnehmenden Assoziationen zu persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen hervorzurufen. Die Reisen arbeiten mit inneren Visualisierungen und Tagträumen , die durch gesprochene Texte und Musik stimuliert werden. Die Fantasie der Teilnehmenden wird durch gezielte Impulse angeregt und geführt. Ein innerer Film läuft ab, den jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer mit ihren beziehungsweise seinen ganz persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen füllen und den sie oder er willentlich beeinflussen kann. Der Ablauf einer Fantasiereise Am Anfang einer Fantasiereise steht die Entspannungsphase , bei der sich der Körper idealerweise in einen Zustand zwischen Wachsein und Schlaf begibt. In diesen trance-ähnlichen Zustand gelangt die oder der Teilnehmende, indem sie oder er sich willentlich selbst in diesen versetzt. Die Musik und die ge­sprochenen Anleitungen helfen ihr beziehungsweise ihm, dieses Ziel zu erreichen. Der Körper und das vegetative Nervensystem reagieren darauf und treten in eine Wechselwirkung. Ziel ist es, den Körper in einen entspannten Zustand zu bringen und den Kopf freizubekommen. In der eigentlichen Fantasiereise werden Bilder und Szenen beschrieben, die die Teilnehmende oder den Teilnehmenden anleiten, sie oder ihn aber möglichst wenig in ihrer beziehungsweise seiner eigenen Fantasie einschränken. Diese Bilder haben oft metaphorischen Charakter und sprechen in ihrer Bildhaftigkeit Emotionen, Situationen oder Fähig­keiten an, die in den Reisen verarbeitet werden können. Die Reisen sind dadurch immer eine sehr individuelle und persönliche Erfahrung . Themen von Fantasiereisen Klassische Themen sind Urlaubsszenarien wie der Spaziergang am Strand, die Fähigkeit zu fliegen oder klischeehafte Entspannungsbilder wie Gärten, Wälder, Fantasiewelten und alle Arten von Naturbildern . Beliebt sind auch Szenen oder Bilder aus der Lebenswelt der Zielgruppe: Kuscheltiere oder Spielzeug bei Kindern, Gruppenerlebnisse oder Emotionen bei Jugendlichen, Selbstreflexionen, Zeitreisen oder themenbezogene Reisen bei Erwachsenen und Senioren. Ob ein bestimmtes Bild für die Einzelne oder den Einzelnen aber wirklich ansprechend ist, bleibt Geschmackssache und ist nicht unbe­dingt vorhersehbar. Das Spektrum, in dem sich die Methode verwenden lässt, reicht von reinen Entspannungsbildern bis hin zu Entscheidungs­- oder Konfliktlösungsprozessen. Sogar soziales Lernen ist durch gedank­liche Rollenspiele bis zu einem gewissen Grad möglich. Am Ende einer jeden Reise steht eine kurze Rückholphase , in der die Gedanken wieder in der Realität verortet werden und der Körper erneut aktiviert wird. Hieran können auch Dehnübungen angeschlossen sein. Was können Fantasiereisen? Fantasiereisen können je nach Thema den Schülerinnen und Schülern helfen, sich zu entspannen und Ruhe zu finden , Gedanken zu fokussieren , sich mit einem Thema gedanklich zu befassen, zu reflektieren oder ihn für Themen zu sensibili­sieren . Sie stellen Assoziationen her, wecken oder verstärken Motivation oder fördern das Lernen. Sie können sich also auf vielfältige Weise auf die einzelnen Teilnehmenden und sogar auf die Gruppe auswirken. Je nach Thema und Bild der Reise können die Auswirkungen körperlicher, psychischer, emotionaler, kognitiver oder sozialer Natur sein. Häufig wirkt eine Kombination aus verschiedenen Bereichen.

  • Fächerübergreifend

Alle Vögel sind schon da: heimische Singvögel kennenlernen

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In der Unterrichtseinheit zum Thema "Heimische Singvögel" lernen die Schülerinnen und Schüler parallel zum Liedtext von "Alle Vögel sind schon da" verschiedene Vogelarten kennen. Darüber hinaus wird das Thema auf allgemeines Basiswissen zur Bestimmung der Vogelarten, auf die Lebensbedingungen heimischer Vogelarten sowie deren Schutz ausgeweitet. Einen themenzentrierten Einstieg in die Unterrichtseinheit bietet das bekannte Kinderlied "Alle Vögel sind schon da". Durch das Singen des Liedes werden die Schülerinnen und Schüler in die Thematik "Heimische Singvögel" adressatengerecht eingeführt und lernen bereits die ersten Vögel kennen. Davon ausgehend wird der Liedtext interpretiert und mit wissenschaftlichen Fakten in Beziehung gesetzt. Anhand verschiedener Arbeitsblätter erarbeiten die Lernenden Wissen zu unserer heimischen Vogelwelt. Dabei wird nicht nur auf die einzelnen Vogelarten und deren Lebensweise eingegangen, sondern es werden auch Unterschiede in deren Aussehen und Ernährung thematisiert. Zum Abschluss der Unterrichtseinheit wird auf das Vogelsterben eingegangen, das in den letzten Jahrzehnten in Deutschland zu beobachten ist. Die Lernenden erarbeiten sich die Gründe für das Vogelsterben und werden so für den Artenschutz sensibilisiert. Ergänzend zur Unterrichtseinheit bietet es sich an, das interaktive Arbeitsmaterial "Heimische Singvögel erkennen" zu nutzen. Hier lernen Schülerinnen und Schüler spielerisch, die Vögel in ihrer Umwelt zu benennen. Das Thema "Heimische Singvögel" im Unterricht Mit der Natur und ihrer Umwelt befassen sich Kinder bereits früh. Allgemein bringen sie meist viel Begeisterung für Tiere mit. Da Vögel jedoch recht klein, flink und somit schwer zu entdecken sind, lohnt es sich, diese Tiere im Unterricht genauer zu betrachten. Diese Unterrichtseinheit nimmt Singvögel unter die Lupe, die die Schülerinnen und Schüler auch im Garten oder auf dem Schulhof beobachten können. Vorkenntnisse Mit Sicherheit wissen alle Schülerinnen und Schüler, was Vögel sind. Vielleicht haben einige von ihnen bereits einmal Vögel in der Natur beobachtet, im Zoo oder Tierpark gesehen oder haben sogar Vögel als Haustier. An dieses Vorwissen kann die Lehrkraft im Unterricht anknüpfen. Didaktische Analyse Diese Unterrichtseinheit widmet sich einem Thema, das der Lebenswelt der Lernenden unmittelbar entspringt. Vögel sind allgegenwärtig im Leben der Schülerinnen und Schüler: Sie können sie in der Natur beobachten, sehen interessante Vögel bei Ausflügen in den Zoo, halten vielleicht einen Vogel als Haustier oder lauschen einfach nur gerne dem Zwitschern der heimischen Singvögel. Daher liegt es nahe, das Thema "Heimische Singvögel" auch im Unterricht aufzugreifen. In der Welt, in der die Schülerinnen und Schüler hineinwachsen, gibt es allerdings immer weniger Vögel. Auch wenn man es kaum wahrnimmt, nehmen die Brutpaare von Jahr zu Jahr ab. Wichtig ist es nicht nur, den Lernenden diesen Sachverhalt zu erklären, sondern sie auch darauf aufmerksam zu machen, warum das Vogelsterben voranschreitet. Indem sie dafür sensibilisiert werden, wird bereits bei Grundschülerinnen und -schülern der Grundstein für eine Handlungskompetenz im Bereich Artenschutz gelegt. Exemplarisch steht das Thema "Heimische Singvögel" für viele andere Bereiche des Natur- und Artenschutz. Methodische Analyse Der Einstieg in die Thematik wird durch das Singen des Liedes "Alle Vögel sind schon da" herbeigeführt. Die musikalische Herangehensweise motiviert die Schülerinnen und Schüler und unterstützt die Aktivierung des Vorwissens. Zur Abwechslung und Auflockerung kann das Lied immer wieder in den Unterricht einbezogen werden. Diese Unterrichtseinheit orientiert sich an Arbeitsblättern, mit deren Hilfe sich die Lernenden die wichtigsten Erkenntnisse zu heimischen Singvögeln eigenständig erarbeiten können. Sowohl auf den Arbeitsblättern als auch im Unterricht wird viel Bildmaterial eingesetzt, das den Unterrichtsinhalt nicht nur veranschaulicht sondern auch dem Erkenntnisgewinn dient. Die visuellen Unterrichtsmaterialien unterstützen die Verarbeitung der Informationen und helfen den Lernenden, sich Fachwissen langfristig zu behalten. In den Aufgaben werden die Methoden dennoch häufig gewechselt. So bleibt das Unterrichtsthema spannend und interessant für die Lernenden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Text sachliche Informationen. können Arbeitsaufgaben selbstständig lösen und durch Schlussfolgerungen zum richtigen Ergebnis gelangen. können ihr Wissen zum Thema nachhaltig erweitern und zum aktiv zum Umweltschutz beitragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Rechercheaufträge im Internet ausführen und ihr Ergebnis adressatengerecht präsentieren. können Abbildungen sachgerecht interpretieren und deren Aussagen verbalisieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren miteinander. gehen mit den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschülern respektvoll um. respektieren natürliche Lebenswelten und tragen zu ihrem Schutz und Erhalt bei.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Podcast "Digitale Schule" Folge 1: Lehrer-Online meets Lehrer-Talk

Blog

In der ersten Ausgabe unseres neuen Podcasts "Digitale Schule" sprechen wir mit Junus und Tobi über ihren Podcast "Lehrer-Talk" und wie sie ihren Unterricht in der aktuellen Zeit meistern. Zwischen Unterrichtsalltag und Utopia Im vergangenen Jahr ging der Podcast "Lehrer-Talk" von Tobi und Junus an den Start. Darin sprechen die Lehrer über ihre persönliche Erfahrungen – mal zu zweit, mal haben sie Bildungsexpertinnen und -experten, Lehrkräften oder auch Eltern zu Gast. Ihre Themen reichen von Unterrichtsstörungen, der Lehrer-Rolle bis hin zu Inklusion. Alle 14 Tage erscheint eine neue Folge und mittlerweile sind bereits 17 Folgen* verfügbar. Ein Podcast für Lehrerinnen und Lehrer – aber nicht nur Lehrer-Talk wird von zwei Lehrern gehostet, die Schule und Unterricht lieben und leben. Sie sprechen über das, was sie im Lehreralltag sehen und erleben. Ihre Themen reichen von Inklusion, über Unterrichtsstörungen bis hin zum hybriden Lernen. Das klingt natürlich erstmal nur für Lehrerinnen und Lehrer interessant. Aber auch Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen können hier wertvolle Tipps für ihren Alltag oder die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aufgreifen. *Stand: 22.04.2021

  • Fächerübergreifend

Deutsche Einheit Interkulturell

Fachartikel

Wie erlebten Menschen nichtdeutscher Herkunft die Umbrüche Ende der 1980er Jahre, den Mauerfall und die ersten Jahre der deutschen Einheit? Ihre Sichtweisen in der Geschichte zur deutschen Einheit kommen kaum vor. Wie sich ihr Leben im geteilten und wiedervereinigten Deutschland gestaltete, macht das digitale Bildungsangebot "Deutsche Einheit Interkulturell" neu erfahrbar. Die Inhalte sind auch in Einfacher Sprache abrufbar. Beschreibung Die Jahre 1989/1990 gelten als zentrale Wendepunkte der deutschen Geschichte. Auch für Eingewanderte und deren Nachkommen änderte sich mit dem Mauerfall und der Wiedervereinigung vieles. Sie waren als Arbeitskräfte, Studierende oder Schutzsuchende in die Bundesrepublik und in die DDR gekommen und berichten bis heute von der Freude über Mauerfall und deutsche Einheit – aber auch von Ausgrenzung, Rassismus und Arbeitslosigkeit. Das Bildungsangebot Deutsche Einheit Interkulturell für Jugendliche und Lehrkräfte nimmt die deutsche Einheit aus der Perspektive von Eingewanderten und deren Nachkommen in den Blick. Die Website www.einheit-interkulturell.de bietet zahlreiche Materialien und Inhalte, die über die Geschichte der zwei Staaten informieren und dabei die vielfältigen Sichtweisen der Menschen nichtdeutscher Herkunft miteinbeziehen – auch in Einfacher Sprache. Wenn im Geschichtsunterricht von der Friedlichen Revolution die Rede ist, werden die Sichtweisen von Eingewanderten und ihren Nachkommen nur selten beachtet, obwohl sich mit dem Fall der Mauer auch ihre Lebensbedingungen stark veränderten. Gerade die Geschichte der deutschen Teilung, Vereinigung und Transformation wird bisher nahezu ausschließlich aus der nationalen Perspektive – als Geschichte der Ostdeutschen und Westdeutschen – unterrichtet, in der die Erfahrungen und Erzählungen von Eingewanderten und ihren Nachkommen kaum eine Rolle spielen. Im Rückblick wird in der Erinnerungskultur und Vermittlung des Einigungs- und Transformationsprozesses ein starker Fokus auf die nationale Herkunfts- und Kulturgemeinschaft deutlich, der zur Überwindung der jahrzehntelangen Teilung beitragen sollte und bis heute eine gemeinsam geteilte Sicht aller Bürgerinnen und Bürger auf die deutsche Einheit verhindert. Das Projekt Deutsche Einheit Interkulturell wurde von der Eduversum GmbH in Kooperation mit der Bundesstiftung Aufarbeitung entwickelt, von dem Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder unterstützt und aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert. Inhalt Das Projekt " Deutsche Einheit Interkulturell " will einen Beitrag leisten um diese Lücke zu schließen. In insgesamt elf Modulen wird die Geschichte vor und nach 1990 mit Fokus auf der Migrations- und Integrationsgeschichte der beiden deutschen Staaten thematisiert. Wie es zur Anwerbung von Arbeitskräften kam, wie Eingewanderte und deren Nachkommen den Mauerfall erlebten oder warum viele Menschen bis heute die deutsche Einheit mit rassistischen Ausschreitungen verbinden, sind nur einige Themeninhalte der Website. In drei weiteren Modulen werden die Inhalte in Einfacher Sprache zur Verfügung gestellt. Zu den Materialien zählen: Infotexte und -materialien über die deutsch-deutsche Geschichte ab 1949 aus der Sichtweise von Eingewanderten und deren Nachkommen Interaktive Zeitleisten, Karten und Statistiken Ein Erklärvideo zur Thematik Videointerviews von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Quizze zu den Inhalten der einzelnen Module Glossar mit Erklärungen zu ausgewählten Begriffen Zielgruppe Die Hauptzielgruppe umfasst Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene. Außerdem können Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen das Material für ihren Unterricht heranziehen. Fördergeber und Projektpartner Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Das Projekt wurde im März 2021 mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer eingerichtet und wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (Bundesstiftung Aufarbeitung) ist eine bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie hat den gesetzlichen Auftrag, die umfassende Aufarbeitung der Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in SBZ und DDR zu befördern sowie den Prozess der Deutschen Einheit zu begleiten und an der Aufarbeitung von Diktaturen im internationalen Maßstab mitzuwirken. Eduversum GmbH Die Eduversum GmbH setzt als Verlag und Bildungsagentur Bildungsprojekte, ergänzende Unterrichtsmaterialien und Veranstaltungen im Kontext Bildung um. Mit www.lehrer-online.de betreibt die Eduversum GmbH das größte deutschsprachige Bildungsportal, entwickelt und veröffentlicht Schul- und Fachbücher sowie crossmediale Bildungsangebote. Für öffentliche sowie private Partner und Auftraggeber realisiert und betreut das Unternehmen Bildungsprojekte zu vielfältigen Themen, die Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche in allen Schulformen, Schulstufen und Schulfächern ansprechen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi

Konstruktion eines berührungslosen Seifenspenders mit dem Arduino

Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsmaterial konstruieren und programmieren die Schülerinnen und Schüler einen berührungslosen Seifenspender mit dem Arduino. Es wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt und eignet sich für den hybriden Einsatz im Präsenz- und Fern-Unterricht. Nicht erst seit der Corona-Pandemie zeigt sich, dass gründliches Händewaschen wichtig ist, um sich vor der Ansteckung mit Krankheiten zu schützen. Allerdings könnte auch ein Seifenspender eine potentielle Infektionsquellen darstellen, da er mit eventuell infektiösen Händen angefasst wird. Die Lösung dieses Problems: ein berührungsloser Seifenspender. Das Prinzip dahinter ist, dass man sich mit der Hand dem Seifenspender nähert und dann automatisch eine bestimmte Menge Seife abgegeben wird. In diesem Arbeitsmaterial konstruieren und programmieren die Schülerinnen und Schüler mit dem Arduino einen solchen Seifenspender aus einem handelsüblichen Seifenspender mit Pumpmechanismus. Zunächst installieren die Lernenden die Software für den Arduino und lernen Schritt für Schritt die Programmstruktur kennen. Dazu lassen sie in einem ersten Schritt eine LED mit dem Arduino blinken. Anschließend erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler anhand einer Online-Anleitung weitere Befehle, um die LED in verschiedenen Farben leuchten zu lassen. Schließlich programmieren Sie den Arduino und einen Ultraschallsensor, um Abstände messen zu können. Mit diesem Vorwissen starten die Lernenden in das Projekt, einen berührungslosen Seifenspender zu konstruieren. Dabei orientieren sich die Schülerinnen und Schüler an einer Beispiel-Konstruktion. Zusätzlich zum Seifenspender sind die Lernenden angehalten, weitere Zusatzfunktionen in den Seifenspender zu integrieren. Das Arbeitsmaterial kann hybrid im Präsenz- und im Fern-Unterricht eingesetzt werden. Benötigte Materialien Arduino Set (Mikrocontroller-Board, Kabel, Breadboard, Ultraschallsensor oder IR-Entfernungsmesser, LEDs) Metallgetriebe-Drehmoment-Servo Seifenspender Computer / Laptop Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich die Grundlagen des Programmierens mit C++. lernen den Arduino als Beispiel für einen Mikrocontroller kennen. nutzen den Arduino, um einen berührungslosen Seifenspender zu konstruieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich bei der Arbeit an Anleitungen aus dem Internet. sichern ihre Arbeitsergebnisse digital in Form von Fotos und Videos. nutzen den Computer zur Recherche und zur Programmierung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig oder arbeitsteilig.

  • Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Jamaican Creole – Materialien für einen rassismuskritischen Englisch-Unterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser rassismuskritischen Unterrichtseinheit (Abiturthema: Postcolonialism and migration) lernen die Schülerinnen und Schüler über das Leseverstehen und Hörverstehen (Songtextanalyse) mehr über die Entstehung, den Status und die Anwendung von Jamaikanischem Kreolisch. Die Materialien lassen sich sowohl für den Grundkurs als auch Leistungskurs (gegebenenfalls ohne die Differenzierungsaufgaben) einsetzen.In dieser Unterrichtseinheit erlernen die Schülerinnen und Schüler Informationen zur Entstehung, Geschichte und heutigen Situation des Jamaikanischen Kreolischs zunächst über ein Leseverstehen. Drei binnendifferenzierte Aufgaben stehen zur Auswahl bereit. In der zweiten Stunde lernen sie die Sprache näher kennen, indem sie den Songtext "Ain't no giving in" des Künstlers Chronixx analysieren. Der Song stammt aus der Stilrichtung Conscious Reggae , die vor allem soziale, religiöse und politische Themen in den Vordergrund stellt. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen das Lied nicht nur in Bezug auf Unterschiede zum Standard-Englisch, sondern analysieren darüber hinaus die stilistischen Mittel/die Sprache des Songs. Sowohl beim Lese- als auch Hörverstehen wird auf eine ausführliche Binnendifferenzierung geachtet, indem es für die größeren Aufgaben drei verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt. Diese Unterrichtseinheit eignet sich hervorragend für das Abiturthema Postcolonialism and migration . Außerdem ist die Unterrichtseinheit so konzipiert, dass sie sowohl im Präsenzunterricht (Arbeitsblätter + PowerPoint Präsentation für die Lehrkraft) als auch im Distanzunterricht (Arbeitsblätter + PowerPoint Präsentation + Videos, die die Lernenden durch die Stunde leitet) durchgeführt werden kann. Postcolonialism and migration – Jamaican Creole Der Einsatz der Einheit eignet sich im Anschluss an die Besprechung des British Empire für das Thema Postcolonialism and migration , damit die Schülerinnen und Schüler bereits historisches Hintergrundwissen zur Erstehung der Sprache sowie zum Thema "Unterdrückung und Widerstand" während der Kolonialzeit haben. Die Lernenden sollen im Rahmen dieser Einheit erfahren, dass Jamaican Creole (oder auch Jamaican Patwa ) von etwa 2,7 Millionen Jamaikanerinnen und Jamaikanern als Muttersprache gesprochen wird und Ausdruck ihrer kulturellen Identität ist. Jamaican Creole ist nur eine von über 70 Pidgin und Kreolsprachen weltweit. Die Lehrkräfte müssen kein spezielles Vorwissen mitbringen, sollten sich allerdings das Unterrichtsmaterial sowie die weiterführenden Links zu den Kreolsprachen gut anschauen. Wichtig zu wissen ist auch, dass manche Lieder aus dem Musikgenre Dancehall aus Jamaika (insbesondere in der Vergangenheit, in den letzten Jahren hat dies stark nachgelassen) sexistische und homophobe Passagen enthalten. Deshalb steht Musik aus Jamaika immer wieder in der Kritik. Der hier behandelte Song (und auch der Künstler selbst) gehören aber zur Stilrichtung Conscious Reggae , die durch Bob Marley weltweit bekannt geworden ist und insbesondere politische, religiöse und soziale Themen behandelt und zum friedlichen Miteinander aufruft. Deshalb gilt diese Kritik nicht für dieses Genre und der Song kann ohne Bedenken im Unterricht eingesetzt werden. Rassismuskritischer Englisch-Unterricht Der Leitfaden des Autor*innenKollektiv Rassismuskritischer Leitfaden empfiehlt, dass sich für einen rassismuskritischen Fremdsprachenunterricht die Auseinandersetzung mit Kreolsprachen, insbesondere über Songs, gut eignet. Diese Auseinandersetzung zeigt nämlich, dass Kreolsprachen keineswegs "gebrochene beziehungsweise falsche" Versionen europäischer Sprachen, wie zum Beispiel Englisch oder Französisch, darstellen, sondern die Sprachwissenschaft bewiesen hat, dass diese Sprachen eigenständige Sprachen sind, die deshalb auch den Status dieser verdient haben. Darüber hinaus haben sie eine wichtige Verbindung zur Identität der Sprechenden, da sie sich von der Sprache der ehemaligen Kolonialherren abgrenzen. Diese Einheit möchte dazu beitragen, Sprachhegemonien aufzubrechen und die Sprachvielfalt und Mehrsprachigkeit im Fremdsprachenunterricht wertschätzen. Didaktische Analyse Mit diesem Material soll erkannt werden, dass nicht nur die in den Schulbüchern dominanten Varianten wie Canadian, British, Australian oder American English existieren, sondern es zahlreiche weitere in englischsprachigen Ländern gibt, die auch aus sprachwissenschaftlicher Sicht den gleichen Status verdient haben, meist aber nicht als gleichwertig betrachtet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr soziokulturelles Orientierungswissen über Kreolsprachen, insbesondere in einem weiteren anglophonen Kulturraum (Jamaika). erweitern ihr Bewusstsein bezüglich der Vielfalt der englischen Sprache. reflektieren dieses erweiterte Orientierungswissen kritisch und berücksichtigen dabei die kulturelle, weltanschauliche und historische Perspektive. versetzen sich aktiv und reflektiert in Denk- und Verhaltensweisen von Menschen anderer Kulturen (Perspektivwechsel) und entwickeln aus der spezifischen Differenzerfahrung Verständnis und Empathie für den anderen sowie kritische Distanz zur eigenen Kultur. Fachbezogene Teilkompetenzen, bezogen auf die Kernkompetenzen des Lernbereichs Globale Entwicklung Die Schülerinnen und Schüler erkennen Unterschiede und Ähnlichkeiten in den Lebensverhältnissen eigener und nicht vertrauter Kulturen und Länder durch Beschäftigung mit fremdsprachlichen Texten. beobachten die Entwicklung und Verbreitung von Sprachen im Globalisierungsprozess und erkennen Veränderungen. machen sich den Erwerb anderer Sprachen als Bereicherung in Bezug auf interkulturelles Verstehen und transkulturelle Verständigung bewusst. reflektieren ein eurozentristisches Weltverständnis. Text- und Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen den Songtext von Chronixx vor dem Hintergrund seines spezifischen kommunikativen und kulturellen Kontextes – vor allem den Künstler, Adressatin oder Adressat, Ort, Zeit, Anlass und Textsorte – und können die Gesamtaussage benennen sowie wichtige Details zusammenfassend wiedergeben. deuten den Song in Bezug auf Aussageabsicht, Darstellungsform und Wirkung. Dazu berücksichtigen sie die Textsortenmerkmale sowie Wechselbeziehungen von Inhalt und strukturellen, sprachlichen und akustischen Mitteln. entwickeln unter Verwendung von Belegen eine Textdeutung und beziehen unter Bezugnahme auf ihr Welt- und soziokulturelles Orientierungswissen begründet Stellung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Teamfähigkeit, indem sie sich regelmäßig über ihre Arbeitsergebnisse austauschen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II
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