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Monotypische Insekten im Kunst- und Biologie-Unterricht

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Monotypie ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, über einen gemeinschaftlichen Einstieg in das Thema Insekten eine neue druckgrafische Technik kennenzulernen und eigene, noch unbekannte Insektenarten zu erfinden. Dabei entstehen mit Druckwalze, Farbe und auf Papier fantasievolle Unikate.Diese Unterrichtseinheit eignet sich zu einer fächerübergreifenden Auseinandersetzung mit dem Thema "Insekten". Das zuvor im Fach Biologie erarbeitete Wissen wird im Fach Kunst vertieft und durch eine künstlerische Methode kreativ weiterentwickelt. Die Einheit richtet sich an Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klasse; die verwendete Methode kann bereits in unteren Jahrgängen eingesetzt werden. Eine Monotypie enthält sowohl Elemente einer Zeichnung als auch eines Druckes. Durch die Entwicklung aus dem übergeordneten Thema "Insekten" zu einer eigenen Form, der Umsetzung in ein eigenes Bild, wird zum einen das zeichnerische und grafische Ausdrucksrepertoire der Schülerinnen und Schüler erweitert und zum anderen der Zugang und sachgerechte Umgang mit Druckmaterialien gefördert. Darüber hinaus werden die Lernenden in ihrem kreativen Handeln und in ihrer Experimentierfreude bestärkt. Das Thema "Monotypie" im Kunst-Unterricht Die Lehrkraft sollte im Vorfeld bereits erste Erfahrungen im Umgang mit einer Druckwalze und Linoldruckfarbe gemacht haben. Da die Monotypie sowohl Elemente einer Zeichnung als auch eines Druckes enthält, fördert und vertieft sie den Zugang sowie den sachgerechten Umgang mit Druckmaterialien. Durch die Entwicklung aus einem übergeordneten Thema zu einer eigenen Form und der Umsetzung in ein eigenes Bild wird das zeichnerische und grafische Ausdrucksrepertoire der Schülerinnen und Schüler erweitert. Zudem werden sie in ihrem kreativen Handeln und ihrer Experimentierfreude bestärkt. Vorkenntnisse Kunst: Zeichnung, gegebenenfalls einfache Hochdrucktechniken (Stempeldruck) Biologie: Thema "Insekten" Didaktische Analyse Mit der Monotypie erlernen die Schülerinnen und Schüler eine druckgrafische Technik. Dabei werden verschiedene Arbeitsbereiche wie Werkbetrachtung und Kunstgeschichte sowie Grafikdesign und Druck miteinander verknüpft. Der Druckprozess ist ein komplexer Vorgang, bei dem Farbe in der richtigen Menge auf die Folie aufgetragen und ausgewalzt werden muss. Darüber hinaus müssen die Durchzeichnung und der Abzug des Positivabdruckes durch die Verwendung der schnelltrocknenden Linoldruckfarbe zügig durchgeführt werden. Außerdem wird das Durchzeichnen mit aufgestellter Hand für einige Schülerinnen und Schüler eine motorische Herausforderung darstellen. Die Bilder der Künstlerin Nine Winderlich, welche die Schülerinnen und Schüler im Einstiegsteil der Unterrichtseinheit kennenlernen, zeichnen sich durch starke Liniengerüste aus und neigen trotz großer gegenständlicher Darstellungsnähe zur Abstraktion. Die Lernenden werden in der Praxisphase selber die Erfahrung machen, dass beim Positivabdruck nicht nur die Konturlinie sichtbar ist, sondern die Plattenfarbe auch Spuren auf dem Papier hinterlässt. Dies ist in Maßen gewollt, da es zum malerischen und abstrahierenden Ausdruck des Bildes beiträgt. Allerdings wird für die Schülerinnen und Schüler diese Erfahrung neu sein und gegebenenfalls nicht ihren ästhetischen Vorstellungen entsprechen. Mit der gestalterischen und inhaltlichen Aufgabenstellung "Insekten" wird ein fachübergreifender Bezug zum Fach Biologie hergestellt. Dieser ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ihr Wissen zu vertiefen. Methodische Analyse Die Erfahrung zeigt, dass die Schülerinnen und Schüler das vorgegebene Format nicht ausreichend nutzen werden, sondern eine zu kleine Zeichnung anfertigen. Weisen Sie darauf hin, dass formatfüllend gearbeitet werden soll. Zudem werden die meisten Schülerinnen und Schüler zuviel Farbe auf die Folie auftragen und/oder das Blatt bereits vor dem Durchzeichnen auf die mit Farbe ausgewalzte Platte drücken. Die Konturlinien der durchgezeichneten Formen werden verwischen oder gar nicht zu sehen sein. Die Schülerinnen und Schüler sollten darauf hingewiesen werden und es ist sinnvoll, das Verfahren im Plenum einmal vorzuführen. Mithilfe eines Teelöffels lassen sich die Farben besser dosieren. Beim Abreiben der Negativzeichnung ist der Druck der ausführenden Hand wichtig. Fordern Sie die Lernenden auf, die Hand zur Faust zu ballen und dann mit der Handkantenseite das Blatt abzureiben. Alternativ kann mit einem Nudelholz oder einer sauberen Walze ebenfalls stärkerer Druck ausgeübt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Kreativität und Wahrnehmung durch die Methode der Monotypie gefördert. Der Blick über das Reale hinaus wird geschärft, womit die Spielfähigkeit und die Phantasie der Lernenden angeregt werden. In der abstrahierenden Formensprache der Monotypie lernen die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus neue ästhetische Qualitätsmaßstäbe der bildenden Kunst kennen, wodurch ihre Fähigkeit zur ästhetischen Reflexion erweitert wird. erweitern in der Bildbetrachtung ihre Fachkompetenz, indem sie eine Künstlerin und eine neue grafische Technik kennenlernen. erweitern durch die Bildbeschreibung ihre sprachlichen Kompetenzen. erschaffen ein ganz neues Insekt, dem sie einen phantasievollen Namen geben. Dadurch werden sie zum kreativen Schaffen angeregt. Selbstkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren in der praktischen Arbeitsphase ihre Planungs- und Organisationsfähigkeit, da das Ergebnis eines Druckes von der planvollen Ausführung der einzelnen Arbeitsprozesse, dem Auftragen der Farbe mit einer Walze, dem Übertrag der Zeichnung und dem Abzug von der Druckplatte von einem konzentrierten Arbeitsablauf abhängig ist. werden in ihrer Selbstkompetenz gefordert, da der komplexe Prozess des Druckens ein besonderes Maß an Autonomie (Aufwalzen der Farbe), Belastbarkeit (nicht jeder Druck gelingt), Reflexionsfähigkeit (Seitenverkehrtheit des Druckes bedingt einen anderen Bildausdruck) und Selbstdisziplin (Misserfolg erfordert einen neuen Versuch) verlangt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren durch die arbeitsteilige Zusammenarbeit in Kleingruppen das gemeinsame Unterrichtsgespräch sowie die Reflexion der eigenen Gestaltungsergebnisse ihre Kooperationsfähigkeit und ihre Kritikfähigkeit. Eid, Klaus, Michael Langer und Hakon Ruprecht (2002). Grundlagen des Kunstunterrichts. 6. Auflage. Paderborn: UTB. Kirschemann, Johannes (2010). "Erkunden, Vervielfältigen und Verändern". In: Kunst+Unterricht 339/340. 4ff. Koschatzky, Walter (1988). Die Kunst der Graphik. 10. Auflage. München: Dtv. Miller, Monika (2015). "Der Dialog mit Material". In: Kunst+Unterricht 391/392. 4ff. Rickers, Hans (1980). Hundert Monotypien. Kiel: Malik Verlag.

  • Kunst / Kultur / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Auf der Suche nach dem nächsten Timo Boll

Blog

Sport-Unterricht. Mein Plan: Grob- und Feinmotorik trainieren. Das geht total gut mit Tischtennis-Schläger und -Ball. Das dachte ich jedenfalls...

  • Fächerübergreifend

Interaktives Tafelbild: Wege ins Berufsfeld Steuerberatung

Kopiervorlage

Die Lernenden erkunden auf spielerische Weise Einstiegsmöglichkeiten ins Berufsfeld Steuerberatung und erfahren mehr über die Steuerberaterprüfung. Den Einstieg ins Thema bildet eine interaktive Grafik, die verschiedene Wege aufzeigt, um Steuerberaterin oder Steuerberater zu werden. Die Schülerinnen und Schüler schätzen ab, welcher Weg der schnellste und welcher der gründlichste ist, und erhalten hilfreiche Hintergrundinfos. Im anschließenden interaktiven Quiz erfahren sie mehr über die Steuerberaterprüfung, beispielsweise mögliche Themenbereiche, Details zum Prüfungsablauf und Infos zur Bestellung zum Steuerberater oder zur Steuerberaterin. Danach lernen sie beim Ausfüllen eines Lückentextes Besonderheiten des Steuerberaterberufs kennen, zum Beispiel die Verpflichtung zur Verschwiegenheit, die Kammerzugehörigkeit von Steuerberaterinnenund Steuerberatern und die Pflicht zur regelmäßigen Fortbildung. Anhand ausgewählter Linktipps können die Schülerinnen und Schüler schließlich eigenständig weitere Infos recherchieren und Praktikumsstellen in ihrer Nähe finden. Das Berufsfeld Steuerberatung bietet gute Aufstiegsmöglichkeiten und eine zukunftssichere Beschäftigung - ideal für Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger. Verschiedene Wege führen ins Berufsfeld Steuerberatung - sowohl mit einem Studium, als auch mit einer Berufsausbildung. Wer die Einstiegsmöglichkeiten kennt, kann sich gezielt auf einen Start in diesen vielseitigen Beruf vorbereiten. Mithilfe des Tafelbilds erkunden die Schülerinnen und Schüler, welche Wege in den Job führen und wie viel berufspraktische Erfahrung im Steuerbereich hierfür jeweils notwendig ist. Sie setzen sich mit dem Steuerberaterexamen auseinander und erfahren, durch welche Besonderheiten sich der Job auszeichnet. Schülerinnen und Schüler, die anschließend noch mehr wissen möchten, können ihre Kenntnisse anhand ausgesuchter Linktipps vertiefen und nach Praktikumsplätzen in ihrer Umgebung suchen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Einstiegsmöglichkeiten in das Berufsfeld Steuerberatung kennen. erfahren, wie viel berufspraktische Erfahrung im Steuerwesen notwendig ist. setzen sich unter anderem mit Themen und Ablauf der Steuerberaterprüfung auseinander. erarbeiten Besonderheiten des Steuerberaterberufs, zum Beispiel die Verpflichtung zur Verschwiegenheit, die Kammerzugehörigkeit und die Pflicht zur Fortbildung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich in der Anwendung interaktiver Lerninhalte wie Pop-ups, Drop-down-Menüs, interaktivem Quiz und digitalem Lückentext. recherchieren anhand vorgegebener Internetquellen weitere Details zum Steuerberaterberuf sowie Praktikumsstellen in ihrer Nähe.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Klassenfahrten: Planung und Vorbereitung

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zum Thema Klassenfahrten befasst sich mit der Planung und Vorbereitung einer Klassenfahrt und berücksichtigt neben der Auswahl des Reiseziels und der Reisezeit auch den Aspekt der Nachhaltigkeit. Klassenfahrten organisieren Es geht los: Eine Klassenfahrt steht an! Aber: Wohin? Wann? Und wie möglichst nachhaltig? Das sind die zentralen Fragen, mit denen die Diskussionen mit den Schülerinnen und Schülern, mit den Eltern sowie mit Kolleginnen und Kollegen im Lehrerzimmer starten, wenn eine Klassenfahrt, eine Schülerreise oder eine Abschlussfahrt organisiert werden muss. Die Antworten auf diese Fragen bilden die Grundlage für die gesamte weitere Planung und Vorbereitung und sind für jede Klassenfahrt elementar. Genau darum geht es deshalb auch in diesem Artikel. Wohin? Die Diskrepanz zwischen Lehrkraft und Lernenden beim Ringen um die inhaltliche Ausrichtung, viel mehr aber noch bei der Wahl des Reiseziels ist allgegenwärtig. Die Lehrkraft mit den Fächern Deutsch und Geschichte und ihrem Faible für klassische Musik und Literatur kann verständlicherweise Freude an Reisezielen wie Dresden, Bayreuth oder Bonn entwickeln. Diese Ziele lassen sich bequem dem Curriculum oder Kompetenzschwerpunkten der Klasse beziehungsweise des Kurses unterordnen. Bei den meisten Lernenden hingegen wecken diese Ziele eher die Erwartungshaltung von kulturellem Overkill in Tateinheit mit Langeweile. Wie verlockend klingen dagegen Bade- und Party-Hochburgen wie Rimini, die Costa Brava oder der kroatische Party-Strand Zrce? Vielleicht begründet genau diese Diskrepanz den Erfolg der deutschsprachigen Metropolen wie Berlin, Hamburg oder Wien als beliebteste Klassenfahrtenziele. Dort ist die Schnittmenge der Erwartungshaltungen von Lernenden und Lehrkräften am größten. Auf ein solches Ziel können sich alle Beteiligten oft mit geringem Diskussionsbedarf einigen: Berlin hat "cool" und "Kultur". Um sich als Lehrkraft dagegen mit den für Schülerinnen und Schüler wenig attraktiv scheinenden Zielen durchzusetzen, braucht es Rückgrat. Schließlich gilt es, die inhaltliche Zielsetzung zu verfolgen, die den pädagogischen Wert der Klassenfahrt ausmacht. Das Reiseziel hat sich dem zu fügen. Doch Durchsetzungsvermögen wird belohnt, wenn die Lernziele kreativ mit Erlebnis, Spaß und Party verknüpft werden. Und das geht auch in Weimar oder im Harz, weitsichtige Detailplanung und perfekte Vorbereitung vorausgesetzt. Immerhin bietet das Erlebnis Klassenfahrt nicht nur Lernenden die Chance auf neue Erfahrungen, sondern auch ihren Begleitpersonen. Und was ist mit der Nachhaltigkeit? Ein zunehmender Faktor für die Eingrenzung der Antwort auf das "Wohin?" ist – neben den inhaltlichen Zielen , der Experimentierfreude der Lehrkräfte und dem Budget – zunehmend die Frage nach der Nachhaltigkeit. Weswegen es die immer deutlicher formulierte Forderung gibt, doch bitteschön nicht allzu weit zu fahren. Was aber zu kurz gesprungen ist. Denn für die Nachhaltigkeit einer Klassenfahrt ist die Entfernung nur einer von vielen Aspekten: die Klassenfahrt mit vielleicht nur 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im eigens eingesetzten, möglichst billigen und dafür in Sachen Abgaswerte grenzwertigen Charterbus ins nahegelegene Mittelgebirge, in die schon etwas ältere Jugendherberge, deren unsanierte Ölheizung genauso wie der energetische Zustand alles andere als up to date sind, geführt von einer Leitung, die Kostendruck mit dem Einkauf der billigst industriell erzeugten Putenbrust begegnet, ist – unabhängig von der Entfernung – vielleicht nicht ganz optimal. Teilen sich hingegen zwei Klassen den einen umweltfreundlichen Reisebus mit zeitgemäßer Abgasnorm (oder fahren gar mit der Bahn!), achten auf die Unterkunft mit Blockheizkraftwerk, Photovoltaikanlage und Müllvermeidungskonzept, die ihren Lebensmitteleinkauf bestmöglich regional deckt, dann sollte der Ökologische Fußabdruck selbst eine größere Reiseentfernung deutlich schlagen. Wann? Neben der Frage nach dem Reiseziel ist auch die Wahl des Reisetermins von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Klassenfahrt. Lehrkräfte kennen das Grundproblem von ihren privaten Reisen: Sie sind mit ihrer Planung von vornherein auf die Ferien festgelegt – marktwirtschaftlichen Gesetzen folgend die teuerste Reisezeit. Für beliebte Klassenfahrten-Ziele gilt das gleiche Problem, allerdings zu anderen Zeiten: Hier ist im Mai und Juni, vor allem aber im September und Oktober Hochsaison. Wer in diesen Monaten eine Klassenfahrt plant, nimmt in Kauf, dass die Reisepreise am höchsten, der Betrieb vor Ort am stärksten, die Unterkünfte am vollsten, die Mitarbeiter am genervtesten sowie Fehlerquoten, Überbuchungen und Organisationschaos am häufigsten sind. Die Fahrt zur Prime-Time sollte darüber hinaus meist deutlich mehr als ein Jahr im Voraus gebucht werden, damit es in diesen beliebtesten Zeitfenstern überhaupt klappt. Viel entspannter und viel preiswerter wird die Organisation und Durchführung einer Klassenfahrt im März oder im November. Die Auswahlmöglichkeiten bei Unterkunft, Beförderung und Programm sind in diesen Nebenzeiten praktisch unbegrenzt und budgetschonend noch dazu. Da kommt plötzlich manches Fahrtziel und mancher Programmpunkt infrage, der sonst am Finanzrahmen scheitern würde. Das Dilemma "Schulfahrtenwoche" Antizyklisch reisen ist also die Devise! Es sei denn, die von der Schulleitung verordnete Schulfahrtenwoche macht jegliche Flexibilität von vornherein zunichte. Immer öfter gibt es derlei Vorgaben: Die Schule legt eine konkrete Woche fest, in der alle Fahrten in allen Klassenstufen durchzuführen sind. Aus Sicht der Schule eine feine Sache: Vertretungsregelungen werden deutlich einfacher, wenn alle gleichzeitig weg sind. Die Schulfahrtenwoche gibt langfristig Planungssicherheit, ist natürlich für alle klausurenfrei, selbst die Mensa kann sich optimal darauf einstellen, und der Hausmeister kann in Ruhe Schandflecken auf Schulbänken und an Toilettenwänden entfernen. Vieles spricht also für die Schulfahrtenwoche. September oder Oktober, insbesondere die Wochen vor den Herbstferien, sind dafür besonders beliebt, weil planerisch optimal – aus schulischer Sicht jedenfalls. Für die Organisation der Klassenfahrten sind Schulfahrtenwochen zur Klassenfahrten-Hochsaison dagegen eine Katastrophe: In keiner halbwegs attraktiven Destination ist noch ein Bett zu bekommen, von Auswahl bei Programm und Transportwegen keine Spur. Dafür ist aber alles teuer. Am Ende nimmt man, was man kriegt. Die Qualität wird zweitrangig, Kompromissbereitschaft zur Pflicht. Die ursprünglich vielleicht mal hehren Absichten zu Ziel, Budget oder Inhalt der Fahrt müssen hintanstehen. Wenn, wie auch oft üblich, ganze Klassenstufen mit drei oder vier mal zwanzig Lernenden gemeinsam reisen sollen, potenzieren sich all diese Probleme ins Unermessliche. Fazit Bei der Planung und Vorbereitung von Klassenfahrten sind viele Faktoren zu berücksichtigen. Haben Sie ein geeignetes Reiseziel passend zur inhaltlichen Ausrichtung gefunden, kann eine Klassenfahrt ohne Zweifel die Gemeinschaft stärken und verbinden. Regen Sie dann die Schülerinnen und Schüler dazu an, sich einzubringen und sich auch geographisch auf die Reise vorzubereiten. So können sie sich beispielsweise arbeitsteilig über Sehenswürdigkeiten am Reiseziel informieren und sich kooperativ am Padlet über ihre Ergebnisse austauschen. Lassen Sie die Lernenden doch in Gruppen eine digitale Schnitzeljagd mit Actionbound erarbeiten, die die Mitschülerinnen und Mitschüler dann am Zielort absolvieren. Freuen Sie sich dabei gemeinsam auf IHRE Klassenfahrt. Es lohnt sich!

  • Fächerübergreifend

Mahatma Gandhi: ein friedlicher Revolutionär

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken von Mohandas Gandhi, der am zweiten Oktober 2019 150 Jahre alt geworden wäre. Grund genug, einen näheren Blick auf den Mann zu werfen, der von den Indern den Ehrentitel "Mahatma" = "große Seele" bekam. 1948 war Mahatma Gandhi außerdem für den Friedensnobelpreis vorgesehen. Nur wenige Menschen des 20. Jahrhunderts haben wohl einen so bleibenden und positiven Eindruck in der Weltgeschichte hinterlassen. Gandhi hat, wie kaum ein anderer, versucht Religion friedlich zu leben und es geschafft ein ganzes Volk zu mobilisieren, seinen Weg des friedlichen Widerstandes mitzugehen."Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg." - Die Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Einheit Mahatma Gandhi kennen, der am 2. Oktober 2019 seinen 150. Geburtstag gefeiert hätte. Einen Menschen, der konsequent auf Gewalt verzichtete und dennoch beständig an seinen Zielen festhielt und viele davon umsetzen konnte. Zunächst erarbeiten die Schülerinnen und Schüler für sich selbst Gründe, warum man Menschen auf ein Podest hebt und so stark verehrt, dass man ihnen Statuen und Denkmäler baut. So lernen sie zwischen kurzweiligen Erfolgen und Lebensleistungen zu differenzieren. Im Anschluss beleuchten sie mithilfe eines Sachtextes das Leben Mahatma Gandhis und stellen immer wieder Vergleiche mit ihrer eigenen Lebenswirklichkeit an. Ein Kurzfilm vertieft das Gelernte und fügt neues Wissen hinzu. All dies soll abschließend kompetenzorientiert in einem Interview verarbeitet werden. Mahatma Gandhi als Unterrichtsthema Gandhi wurde und wird in seinem Heimatland als "Große Seele" und "Held" verehrt, doch seine Vorbildfunktion und seine friedliche Revolution haben über die Grenzen Indiens hinaus die Menschen beeindruckt. Gandhi wird im Religionsunterricht gerne beim Thema Hinduismus besprochen, wenngleich es in dieser Einheit eher um seinen Einfluss als Revolutionär, als politischer Botschafter geht. Daher sollte diese Einheit in eine Reihe zum Thema "Frieden und Gerechtigkeit" eingesetzt werden, in der es um die Botschaften von Päpsten, Martin Luther King oder eben Gandhi gehen sollte. Auch ein Bezug zu modernen Propheten, Vorbildern, Idolen oder "Helden" der Gegenwart kann hergestellt werden. Die Selbstverpflichtungen Gandhis sowie weitere Stellungnahmen wurden bewusst didaktisch reduziert, um das Thema auch für die Mittelstufe verständlich und dennoch kompakt zu halten. Vorkenntnisse Es wäre schön, wenn die Schülerinnen und Schüler die Persönlichkeiten auf Arbeitsblatt 1 kennen oder zumindest erkennen (Mutter Teresa, Nelson Mandela, Martin Luther King, Schiller und Goethe). Vielleicht weiß der ein oder die andere auch, was die Personen geleistet haben und kann am Ende der Einheit die Leistungen Gandhis in Bezug setzen oder vergleichen. Didaktisch-methodische Analyse Das Material, das die Schülerinnen und Schüler in dieser Einheit erhalten, ist sehr geradlinig und birgt wenig Risiko. In Phase 2 "Helden der Menschheit" (Arbeitsblatt 1) kann es nötig sein, dass die Lehrkraft ein wenig mithilft, damit die Schülerinnen und Schüler genügend Ideen bekommen, für welche Leistungen sie ein Denkmal bekommen könnten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie in ihrer kleinen Welt hängen bleiben. Die Vertiefung in dieser Einheit soll anhand eines Interviews oder Rollenspiels stattfinden. Erfahrungsgemäß machen Schülerinnen und Schüler dies sehr gerne, weil sie aktiv werden können. Aber es gibt auch immer Einzelne in der Klasse, die Phasen der Freiarbeit ausnützen, um sich dem Unterricht zu entziehen. Dies kann für Unruhe sorgen. Hier ist es sinnvoll, wenn die Lehrkraft bei den einzelnen Partnern präsent ist und dafür sorgt, dass alle an den Interviews arbeiten. Die kreative und meditative Arbeit zum Abschluss wird in Mädchenklassen sehr gut funktionieren, da sie gerne malen und künstlerisch tätig werden. Jungen haben erfahrungsmäßig weniger Interesse am meditativen Malen und die Ergebnisse sind oft etwas enttäuschend. Hier sollte die Lehrkraft also gut abwägen, ob sie diese Phase im Anschluss noch machen möchte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Person Mahatma Gandhi und seinen Weg des gewaltlosen Widerstandes kennen. setzen sich mit unterschiedlichen Zitaten Gandhis auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Sachtext sowie einem Video Informationen und strukturieren diese. setzen Gelerntes kreativ in ein Interview um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten ein Rollenspiel oder Interview und präsentieren dieses vor der Klasse. arbeiten mit einem Partner oder in Kleingruppen zusammen und kommen zu gemeinsamen Ergebnissen.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Lehrerflirt: Du bist wie das Mäppchen für meine Stifte. Wir sind wie füreinander gemacht.

Cartoon

Stifte gehören definitiv in ein Mäppchen und das Mäppchen hat ohne Stifte gar keinen Sinn. Das erklärt sofort die Bedeutung dieses Lehrerflirts. Im Lehrerzimmer knistert es mal wieder, wenn es heißt "Du bist wie das Mäppchen für meine Stifte. Wir sind wie füreinander gemacht." Solch ein Kompliment lässt die Herzen der Lehrerinnen oder Lehrer höher schlagen!

  • Fächerübergreifend

Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit den "Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie", einem von mehreren Themen, mit denen Albert Einstein im Jahr 1905 - auch sein "annus mirabilis" genannt - die Welt der Physik völlig verändert hat. Seine revolutionären Gedanken und Überlegungen zu verschiedenen Bereichen der Physik haben die bis dahin geltenden Gesetzmäßigkeiten teilweise auf den Kopf gestellt. Bis zum heutigen Tag sind Einsteins Erkenntnisse für viele Menschen nur schwer zu verstehen, auch wenn sie in Teilen mit mathematischen Grundkenntnissen gut nachvollziehbar sind.Ausgehend von Einsteins Postulaten - dem Relativitätsprinzip und dem Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit - werden die Schüler und Schülerinnen in Gedankenbeispielen auf die Gesetzmäßigkeiten der Speziellen Relativitätstheorie hingeführt. Dabei werden die unter den Namen Zeitdilatation und Längenkontraktion bekannten Gesetze detailliert hergeleitet. Geeignete Übungsaufgaben ergänzen die Theorie und zeigen, dass teilweise schwer verständliche Zusammenhänge Realität sind, auch wenn davon im Alltagsleben nichts zu spüren ist. Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie Die revolutionären Erkenntnisse von Albert Einstein waren die Grundlage, um die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts geltenden Erkenntnisse der Physik auf den Prüfstand zu stellen. Insbesondere die Spezielle Relativitätstheorie macht es möglich, dass wir heute ganz selbstverständlich mit einem Navigationssystem im Auto unterwegs sind, das uns mit großer Präzision an unser Ziel bringt. Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden können nur insoweit vorausgesetzt werden, dass der Name Albert Einstein bekannt und mit komplizierten und revolutionären Veränderungen in der Physik verbunden ist. Konkrete Kenntnisse sind jedoch nicht zu erwarten, weil das zugehörige physikalischen Wissen selbst im Rahmen der gymnasialen Oberstufe nur eingeschränkt vermittelt werden kann. Didaktische Analyse Die Erkenntnisse aus der Speziellen Relativitätstheorie können den Lernenden in Form von einfach gehaltenen Beispielen gut vermittelt werden. So können die Vorgänge bei hohen Relativgeschwindigkeiten - beispielsweise in Beschleunigeranlagen - ebenso gut eingeordnet werden wie bei hypothetischen Reisen zu fernen Sternen oder Galaxien. Methodische Analyse Einfache und etwas schwierigere Übungsaufgaben sollen die zunächst nicht gerade leicht zu verstehenden Zusammenhänge bei der Speziellen Relativitätstheorie den Schülerinnen und Schülern näherbringen. Ein tieferes Einsteigen in die komplizierte Thematik setzt ein hohes Maß an mathematischen Kenntnissen voraus, die am Gymnasium nur eingeschränkt vermittelt werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Zusammenhänge bei der Speziellen Relativitätstheorie. können die Begriffe "Zeitdilatation" und "Längenkontraktion" beschreiben und herleiten. können die Bedeutung der Speziellen Relativitätstheorie für die Entwicklung technischer Großprojekte einordnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschülern auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Wälder – von unseren heimischen Wäldern zum Amazonas-Regenwald

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erkunden die Schülerinnen und Schüler das faszinierende Ökosystem Wald und erkennen die Zusammenhänge zwischen Wäldern, dem Klima und uns Menschen. Dabei gehen die Texte und Aufgaben auf Ereignisse wie die verheerenden Waldbrände der letzten Sommer in Deutschland und Brasilien ein, auf das auch in den Medien viel diskutierte Thema "Waldsterben 2.0", auf aktuelle (klima-)politische Entwicklungen in Deutschland und weltweit sowie auf Aktionen und Bewegungen zum Wald- und Klimaschutz wie Fridays for Future. Über debatten- und handlungsorientierte Unterrichtsimpulse werden Werte der Nachhaltigkeit vermittelt, die Jugendlichen werden zum Nachdenken und Diskutieren angeregt und es werden Möglichkeiten für eigenes Handeln erarbeitet. Wälder sind neben den Weltmeeren die artenreichsten, produktivsten und wertvollsten Lebensräume der Erde. Sie erzeugen Sauerstoff, binden Kohlenstoff und regulieren als "grüne Lunge" unseres Planeten das Klima. Die Bilder von gerodeten und brennenden Wäldern – zuletzt etwa von den verheerenden Waldbränden im Amazonas-Regenwald – begegnen uns immer häufiger in den Nachrichten und lassen sicher auch Ihre Schülerinnen und Schüler nicht kalt. Warnungen vor Waldbrandgefahr, etwa aufgrund von extremer Hitze und Dürre, kennen sie inzwischen nicht nur aus südlichen Urlaubsländern, sondern auch aus den Wäldern in ihrer unmittelbaren Umgebung – und das nicht etwa nur im Sommer! Auch den Bäumen in unseren Gärten und Parks sieht man an, dass sie unter dem Klimawandel leiden; viele von ihnen sind in den letzten beiden Hitzesommern gestorben. Inzwischen wird gar von einer "Jahrhundertkatastrophe" und einem "Waldsterben 2.0" gesprochen. Obwohl längst bekannt ist, wie wichtig Wälder – besonders der Amazonas-Regenwald – sind, wird weltweit alle drei Sekunden eine Waldfläche von einem ganzen Fußballfeld zerstört! Trotz zahlreicher Zertifikate und Abkommen konnte der Raubbau am Amazonas-Regenwald bisher nicht gestoppt werden. Auch wir in Europa tragen mit unserem Konsumverhalten zur Zerstörung des Regenwaldes bei – beispielsweise mit unserem Konsum von Fleisch und anderen tierischen Produkten, dem Kauf von Möbeln, Papier oder Grillkohle aus Tropenhölzern oder mit der Verwendung von Produkten, die Palmöl enthalten, das nicht ökologisch und sozial vertretbar produziert wurde. Dass und wie Waldzerstörung und Klimawandel – und im Umkehrschluss auch Waldschutz und Klimaschutz - sich gegenseitig begünstigen, dafür schafft das Bildungsmaterial in dieser Unterrichtseinheit Bewusstsein und Verständnis. Medienpräsente Themen sowie aktuelle Entwicklungen werden aufgegriffen und deren Hintergründe werden verständlich erklärt. Die Schülerinnen und Schüler werden zudem mit einer Auswahl weiterführender Links zur eigenen Recherche angeregt, und ihnen werden Handlungsoptionen zur Problemlösung aufgezeigt. Mit der Aktionsmappe "Wälder – von unseren heimischen Wäldern zum Amazonas-Regenwald" möchte Greenpeace Lehrkräften und ihren Lerngruppen Anregungen bieten, sich mit Wäldern und dem Klimawandel nicht nur inhaltlich zu beschäftigen, sondern im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auch selbst für den Wald- und Klimaschutz aktiv zu werden. Mehr Informationen dazu finden Sie im Themendossier . Didaktische Hinweise Was bedroht die Wälder in Deutschland und im Besonderen? Und welche Verantwortung tragen wir in Europa – auch für den Regenwald im Amazonas-Becken? Was kann jeder und jede Einzelne von uns für den Erhalt und Schutz der Wälder tun, und ist eine ökologisch und sozial verantwortliche wirtschaftliche Nutzung des Regenwaldes überhaupt möglich? Mit diesen und weiteren Fragen setzen sich Ihre Schülerinnen und Schüler bei der Beschäftigung mit der Aktionsmappe "Wälder – von unseren heimischen Wäldern zum Amazonas-Regenwald" auseinander. So werden die Jugendlichen dazu angeregt, sich ihrer eigenen Verantwortung für den Schutz der Wälder bewusst zu werden und diese Erkenntnis in verantwortungsbewusstes Handeln zu übertragen. Ausgehend von einem Überblick über unterschiedliche Arten von Wäldern weltweit setzt die Aktionsmappe einen Fokus auf heimische Wälder (Aktionsblatt 1) und den Amazonas-Regenwald (Aktionsblätter 2 bis 4). Inhaltliche Schwerpunkte sind dabei Wälder als komplexe Ökosysteme, Bedrohungen, denen Wälder ausgesetzt sind, sowie konkrete Maßnahmen zum Erhalt und Schutz der Wälder. Abschließend werden die Zusammenhänge zwischen Wäldern und Klima vertiefend betrachtet, wobei ein inhaltlicher Schwerpunkt auch auf der nationalen und internationalen Klimapolitik liegt (Aktionsblatt 5). Methodische Hinweise Die Aktionsblätter verfolgen einen debattenorientierten Ansatz. Zum Themenbereich Wald werden unterschiedliche Richtungen im öffentlichen Diskurs ausgewogen dargestellt und so zur vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema sowie zur Diskussion angeregt. So sollen die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden, sich auf dieser Grundlage ihr eigenes, begründetes Urteil zu bilden. Darüber hinaus wird ein (auch fächerübergreifender) handlungsorientierter Ansatz verfolgt: Die Schülerinnen und Schüler werden zum Beispiel zu eigenen Aktionen angeregt und sollen dabei möglichst auch selbst in den Wald gehen. Hinweise zu den Arbeitsaufträgen Alle Arbeitsaufträge können ohne spezifische fachliche Vorkenntnisse bearbeitet werden. Die zur Bearbeitung der Aufgaben nötigen inhaltlichen Informationen finden sich in den Informationstexten auf den Aktionsblättern beziehungsweise unter den in den Arbeitsaufträgen angegebenen Internet-Quellen. Die angegebenen Links sollen dabei der Orientierung Ihrer Schülerinnen und Schüler bei der Informationsrecherche dienen und können natürlich um weitere Informationsquellen ergänzt werden. Die Arbeitsaufträge decken die Anforderungsbereiche I (Reproduktionsleistungen), II (Reorganisations- und Transferleistungen) und III (Reflexion und Problemlösung) ab und sind dabei in die Kategorien leicht, mittel und schwer unterteilt. So können Sie zur inneren und äußeren Differenzierung je nach Alter und Lernstand Ihrer Schülerinnen und Schüler die jeweils passenden Aufgaben auswählen beziehungsweise – im Sinne einer Förderung der Selbstkompetenz – von den Lernenden selbst auswählen lassen. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Wälder komplexe Ökosysteme sind, in denen Bäume ein soziales Miteinander leben. erarbeiten sich Hintergrundwissen über verschiedene Waldarten in den unterschiedlichen Klimazonen unseres Planeten. befassen sich mit den Tieren, Pflanzen und indigenen Völkern, die im Amazonas-Regenwald beheimatet sind. erkennen die Bedeutung von Wäldern als "grüne Lunge" unseres Planeten und damit für unser gesamtes Ökosystem. werden mit unterschiedlichen Bedrohungen für unsere heimischen Wälder und den Amazonas-Regenwald konfrontiert, befassen sich vertiefend damit und erkennen den Einfluss unserer Lebensweise auf die Zerstörung der Wälder. erkennen die Zusammenhänge zwischen Wäldern und dem Klimawandel, entwickeln Maßnahmen zum Schutz der Wälder sowie des Klimas und informieren andere darüber. setzen sich für den Wald- und Klimaschutz ein und animieren ihre Schulgemeinschaft und ihr Umfeld, sich ebenfalls zu engagieren.

  • Geographie / Jahreszeiten / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Was ist Schall? Schülerexperimente im Musik-Unterricht

Kopiervorlage

Mithilfe dieses Arbeitsmaterials erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Akustik. Sie lernen die Theorie des Schalls und seiner Ausbreitung kennen, entdecken und verstehen die Entstehung und Ausbreitung von Tönen, Klängen und Geräuschen anhand unterschiedlicher praktischer Experimente.Die Thematik Klang- und Schallexperimente ist aufgrund seiner Offenheit, dem experimentellen Umgang mit musikalischem Material und ihrer grundlegenden Bedeutung für das Fach Musik hervorragend als Einstiegsthema in den Musik-Unterricht der Orientierungsstufe geeignet. Obwohl die Schülerinnen und Schüler das Fach Physik in der Regel noch nicht belegen, tauchen sie mithilfe dieses Arbeitsmaterials rund um die Lehre vom Schall ein wenig in diese Materie ein. Mithilfe von Schülerexperimenten sammeln die Lernenden praktische Erfahrungen, die für das Grundverständnis von Musik bedeutsam sind. Sie lernen zu Beginn mithilfe einer Bildbeschreibung oder alternativ mit einem der vorgeschlagenen Experimente, dass Luft aus Schwingungen besteht und es verschiedene Arten davon gibt: den Knall, den Klang, das Geräusch und den Ton. Die Klasse erhält einen Einblick in die Tonhöhe und darf anhand verschiedener praktischer Versuche die Luft im Klassenzimmer selbst zum Schwingen bringen. Dadurch wird zugleich das Beobachten und Beschreiben gefördert, da die Lernenden die Ergebnisse der Experimente mündlich oder schriftlich festhalten. Vertiefend kann die Lehrkraft folgende Fragestellungen zur Diskussion stellen: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Lautstärke und meinem Abstand zur Geräuschquelle oder von der Größe des schwingenden Gegenstandes? Die Vermutungen der Schülerinnen und Schüler können anschließend mit weiteren Schülerexperimenten bestätigt oder widerlegt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauchen ein in die Lehre vom Schall, der Akustik. lernen den Unterschied zwischen Klang, Knall und Geräusch kennen. experimentieren mit Klängen, Tönen und Geräuschen mithilfe von Naturmaterialien, Alltagsgegenständen, ihrer Stimme und ihrem Körper. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten während der Experimentierphasen respektvoll miteinander zusammen.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Das Eichhörnchen

Kopiervorlage

Eichhörnchen sind häufig in Städten oder Parks anzutreffen, da sie sich gerne in der Nähe von Menschen aufhalten. Das Arbeitsmaterial informiert Grundschulkinder über Merkmale und Besonderheiten von Eichhörnchen. Eichhörnchen: Merkmale Das Fell von Eichhörnchen reicht von hellrot bis braunschwarz, nur der Bauch ist immer weiß. Auffällig sind der lange buschige Schwanz und die Pinselohren. Die kleinen, flinken Nagetiere erreichen eine Größe bis zu 40 Zentimetern, ein Gewicht von 200 bis 400 Gramm und werden bis zu zehn Jahre alt. Zu ihren Feinden zählen Baummarder und Hauskatzen. Eichhörnchen: Lebensraum und Nahrung In fast ganz Europa sind Eichhörnchen beheimatet. Nadel, Laub- und Mischwälder mit alten Baumbeständen sind ihr Lebensraum. Da sie die Nähe von Menschen mögen, halten sie sich auch in Gärten und Parks auf. Vorausgesetzt, sie finden dort ausreichend Nahrung und die Möglichkeit für Unterschlupf. Auf ihrem Speiseplan stehen Baumfrüchte, Samen und Kerne sowie Triebe, Knospen und Blätter. Aber auch von Kleinvögeln und Vogeleiern ernähren sich Eichhörnchen mitunter. Eichhörnchen: Winterzeit In der kalten Jahreszeit halten Eichhörnchen Winterruhe. Ihre Körpertemperatur sinkt in dieser Zeit zwar kaum, jedoch verlangsamt sich ihr Herzschlag. Damit sie während der Winterruhe weniger Nahrung benötigen, reduzieren sie den Energiebedarf in dieser Zeit, indem sie ihre Aktivitäten einschränken. Als Vorbereitung auf die Winterruhe verstecken sie im Herbst Samen und Nüsse als Vorräte im Boden, die sie dann über ihre gute Nase im Winter aufspüren. Normalerweise suchen sie im Winter ein bis zwei Stunden am Tag nach den eigens vergrabenen Nahrungsvorräten, manchmal verlassen sie das Nest aber auch ein paar Tage gar nicht. Da sie bei Weitem mehr Nüsse und Samen vergraben als sie wiederfinden, hat es den positiven Nebeneffekt, dass Eichhörnchen durch ihre Nahrungsdepots dazu beitragen, dass sich verschiedene Baumarten verbreiten. Eichhörnchen: Arbeitsmaterial Das Arbeitsblatt ist für den Sachkunde-Unterricht zum Thema Natur und Umwelt in der Grundschule geeignet. Es zeigt in Bildern, wie Eichhörnchen aussehen und was das Besondere an ihnen ist: Sie schlafen in Bäumen, können dank ihrer Krallen und ihres Schwanzes gut klettern und mithilfe der großen Zähne Nüsse knacken. Kurze Erklärungen erklären und ergänzen die Bilder.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Cartoon der Woche: Homework

Cartoon

Früher wurden Hausaufgaben noch rechts und links abgeschrieben. Nicht immer leicht war es da herauszufinden, wer tatsächlich Urheberin oder Urheber war. Die Lehrkraft in unserem Cartoon der Woche wird bei der "digital homework control" nun mit anderen Problemen konfrontiert. ;-)

  • Fächerübergreifend
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