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Themen, Kompetenzen und Karriere im Kfz-Handwerk

Fachartikel

Dieser Fachartikel beleuchtet wichtige Kompetenzen und aktuelle Themen in handwerklichen Berufen am Beispiel des Kraftfahrzeug-Handwerks. Thematisiert werden gefragte Fähigkeiten wie technisches Verständnis und analytisches Denken, das duale Ausbildungssystem sowie individualisierbare Karrierewege durch Fort- und Weiterbildungen. Zudem werden Möglichkeiten zur Selbsteinschätzung eigener Interessen und Stärken vorgestellt. Themen und Kompetenzen im Handwerk Kfz-Mechatroniker/-innen, Automobilkaufleute , Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-innen – sie alle sind Beispiele einer Branche, die 2020 einen Anteil von 9,5 % am Umsatz der Gesamtwirtschaft in Deutschland ausmachte: der Handwerksbranche (vgl. Statistisches Bundesamt). Dabei bewegen, transformieren und erweitern aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik das Handwerk: Von Digitalisierung und Hightech über Fortschritt, Innovation und Zukunft bis Nachhaltigkeit . Diese Themen betreffen alle Handwerksbereiche – darunter auch den des Kraftfahrzeughandwerks – und erweitern die Kompetenzanforderungen an (angehende) Handwerkerinnen und Handwerker: Arbeitet man gern indoor oder/und outdoor? Ist man künstlerisch oder/und technisch veranlagt beziehungsweise begeistert? Arbeitet man gern mit Menschen oder/und mit Maschinen? Ist man physisch schwer oder eher weniger belastbar? Arbeitet man gern im Team oder/und allein? Gerade in der schulischen Berufsorientierung ist die Einschätzung eigener Kompetenz- und Interessensprofile für Schülerinnen und Schüler eine wichtige Ausgangslage, um zu ihnen passende Berufe zu finden. Berufsorientierung: Kompetenzen und Interessen von Schülerinnen und Schülern für einen Beruf im Kfz-Handwerk Das Kfz-Handwerk zum Beispiel bietet sich als mögliche Berufssparte für Schülerinnen und Schüler an, die handwerklich begabt und technikbegeistert sind. Wer sich schon in der Schule für die Fächer Physik, Mathematik und Werken begeistern kann, kann im Kraftfahrzeughandwerk richtig aufgehoben sein, denn es ist neben handwerklichem Geschick ein gutes technisches Verständnis sowie Begeisterung für Technik, Elektrik und zukunftsträchtige Technologien (Hightech) besonders relevant. Dabei kommt der Kompetenz des analytischen sowie kreativen Denkens besondere Bedeutung zu. Aber auch Schülerinnen und Schüler, die gerne in den kaufmännischen Bereich gehen möchten, haben in der Kfz-Branche sehr gute Möglichkeiten, denn Automobilkaufleute sind Allrounder im Autohaus und unterstützen in allen möglichen Bereichen (zum Beispiel Zuarbeit für Automobilverkäufer, Back-Office, Marketing und Verkaufsaktionen und vieles mehr). Schülerinnen und Schüler, die sich für eine Karriere im Kfz-Handwerk interessieren, sollten aber auch eine sorgfältige Arbeitsweise und ein hohes Verantwortungsbewusstsein mitbringen, denn beim Prüfen und Instandsetzen von sicherheitsrelevanten Bauteilen, wie den Bremsen eines Autos, bedarf es an Genauigkeit. Da man sowohl im Team zusammenarbeitet als auch häufig mit Kundinnen und Kunden in Kontakt tritt, ist eine aufgeschlossene Art hilfreich. Diese ist in jeglicher Zusammenarbeit und Kommunikation mit Menschen in diesem Handwerk sowie bei der Planung von Marketingkonzepten und Verkaufsaktionen relevant. Darüber hinaus ist eine Leidenschaft für Autos selbstredend treibend in allen Bereichen des Kfz-Handwerks. Lernende, die sich für diese Ausbildung entscheiden, sollten außerdem einen guten Schulabschluss (Haupt-, Realschulabschluss oder Gymnasium) besitzen. Die Ausbildung: Vorbereitung auf den späteren Berufsalltag Im Handwerk wird dual ausgebildet – so auch in der Kfz-Branche, die mit seiner rund 20 % Ausbildungsquote eine der größten Ausbildungsbranchen in Deutschland darstellt. Duale Ausbildung bedeutet: Einerseits wird man im Ausbildungsbetrieb für die handwerksspezifische oder kaufmännische Praxis ausgebildet, zum Beispiel in Autohäusern, Reparatur- oder Servicewerkstätten, bei Automobilherstellern oder Importeuren. Andererseits werden in der Berufsschule die ausbildungsspezifischen theoretischen Grundlagen vermittelt. Die Ausbildung ist vergütet und endet nach drei bis dreieinhalb Jahren mit einer Gesellen- oder Abschlussprüfung. Sie kann aber auch um bis zu zwölf Monate gekürzt werden, wenn ein Abitur oder ein anderer Ausbildungsabschluss vorliegt. Eine Ausbildung in Teilzeit ist möglich und drei bis vier Monate Probezeit gibt es zu Ausbildungsbeginn, in welcher die Ausbildung beidseitig ohne Grundangaben gekündigt werden kann. Ausbildungen können teilweise durch Schwerpunktsetzungen individualisiert werden. Beispielsweise bedeutet das in der Kraftfahrzeugmechatroniker-Ausbildung (m/w/d), dass die grundlegend vermittelten Fertigkeiten gleichbleiben, wählbare Schwerpunkte wie Personenkraftwagentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Karosserietechnik, Motorradtechnik sowie System- und Hochvolttechnik aber gesetzt werden können. Letztere gewann durch den Anstieg an neuen Elektroautos im Straßenverkehr vor allem in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Auch bei dem Ausbildungsberuf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in werden zwei Fachrichtungen angeboten: Karosserieinstandhaltungstechnik und Karosserie- und Fahrzeugbautechnik. Individualisierte Karrierewege im Kfz-Handwerk Die Karriereleiter kann in handwerklichen Berufen individuell gestaltet werden, denn Handwerkerinnen und Handwerker können sich an die rasanten Wandlungsprozesse und veränderten Rahmenbedingungen sowie Interessens- und Kompetenzlagen in Handwerk und Technik anpassen. So gestaltet sich beispielsweise die aktuelle Entwicklung des stetig steigenden Anteils an elektronischen Bauteilen im Pkw rasant. Des Weiteren befindet sich die Elektromobilität auf dem Vormarsch. Für die Kfz-Branche bedeutet das daher: Der Absatz von Elektrofahrzeugen war noch nie so hoch, sodass auch der Bedarf an Reparatur- und Wartungsarbeiten von Elektro- und Hybridfahrzeugen in den nächsten Jahren deutlich wachsen wird – und damit auch das Knowhow im Kfz-Handwerk. Auch im kaufmännischen Bereich der Branche verändern sich Rahmenbedingungen und Prozesse stetig. Stichwort Digitalisierung. Daher werden auch hier Berufe und Weiterbildungsmöglichkeiten kontinuierlich modernisiert. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, können die beruflichen Qualifikationen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch Fort- und Weiterbildungen mitwachsen. Das ist beispielsweise in über 500 Bildungszentren möglich – von individualisierten Aus- und Weiterbildungen bis Auslandspraktika und Studium ohne Abitur. In der Kfz-Branche ist es möglich, vielfältige Weiterbildungen zu absolvieren – beispielsweise die Qualifikationen zum/zur Automobilverkäufer/-in oder Kfz-Servicetechniker/-in. Auch über Weiterbildungen hinaus sind weiterführende Qualifizierungen zum Beispiel mittels kaufmännischer oder technischer Bachelor-/Master-Studiengänge oder Qualifizierungen zum/zur Meister/-in Kfz-Techniker-Handwerk oder Betriebswirt/-in in der Kfz-Branche möglich. Erfahrungen sammeln und sich einschätzen lernen Erfahrungen in Handwerksbereichen, Ausbildungsberufen und -betrieben können Schülerinnen und Schüler in Form eines Schülerinnen- und Schüler-, Ferien- oder Berufspraktikums sammeln. Mögliche Praktikumsstellen können sie auf der Lehrstellenbörse oder über die App Lehrstellenradar finden, für das Kfz-Handwerk bietet sich der Betriebefinder an. Hilfreiche Checklisten für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Betriebe stellt das Kfz-Handwerk hier sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks hier zur Verfügung. Praktika werden stets von Selbst- und Fremdeinschätzungen begleitet, das heißt die Beurteilung der eigenen Stärken, Schwächen und Tätigkeiten erfolgt durch einen selbst sowie durch den Betrieb. Fragebögen zur Selbst- und Fremdeinschätzung können dabei Abhilfe schaffen und auch zur Vorbereitung auf das Praktikum dienen. Nützliche Checklisten zur allgemeinen Selbst- und Fremdeinschätzung während eines Praktikums und danach bieten zum Beispiel die Servicestelle Berufswahlpass und die Handwerkskammer Hannover . Ebenso können Interessenstest bei der Findung eines passenden Handwerkberufs hilfreich sein, zum Beispiel mithilfe des Berufe-Checker-Bots . Die einzelnen Berufsverbände bieten oft auch eigene Tests an, um den individuell passenden Tätigkeitsbereich im spezifischen Handwerk zu ermitteln. Fazit Gerade in Berufsorientierungsphasen in der Schule können Schülerinnen und Schüler eigene Kompetenzen und Interessen zum Beispiel mit Selbsteinschätzungsbögen definieren. Stellen sie Begabungen für analytisches und kreatives Denken fest und sind zudem Fahrzeug-, Technik-, Physik- und Mathematik-begeistert, könnte ihr Berufsweg zum Beispiel in das Kfz-Handwerk führen. Erste Erfahrungen lassen sich in Betriebspraktika sammeln; wird sich für eine (individualisierbare) Ausbildung entschieden, erfolgt diese in einem Betrieb sowie in der Berufsschule (dual). Durch aktuelle Entwicklungsprozesse in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik entwickeln sich Handwerksberufe stetig mit und ermöglichen dadurch persönliche Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten in wichtigen Themenbereichen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Hightech. Verwendete Internetadressen BMBF. "Stärken und Interessen erkunden". BMBF-Praktisch unschlagbar. Online: https://www.praktisch-unschlagbar.de/praktischunschlagbar/de/deine-entscheidung/staerken-und-interessen-erkunden/staerken-und-interessen-erkunden_node.html . Bundesagentur für Arbeit: "Checklisten für ein erfolgreiches Schülerbetriebspraktikum". https://www.schulewirtschaft.de/wp-content/uploads/2020/11/Checklisten-Schuelerbetriebspraktikum.pdf . Bundeagentur für Arbeit: "Restaurator/in – Kfz.technikerhw./M. Prof. Restaurierung". Online: https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/133415 . Das Handwerk: "Kraftfahrzeugmechatroniker/-in". Online: https://www.handwerk.de/infos-zur-ausbildung/ausbildungsberufe/berufsprofile/kraftfahrzeugmechatronikerin . Das Handwerk: "Passenden Ausbildungsberuf finden". Online: https://www.handwerk.de/infos-zur-ausbildung/ausbildungsberufe . Handwerkskammer: "Weiterbildung". Online: https://www.handwerkskammer.de/artikel/weiterbildung-5620,3,7.html . Handwerkskammer Aachen: "Praktika Handwerk". Online: https://www.hwk-aachen.de/artikel/praktika-im-handwerk-33,345,270.html . Fortbildung.net: "Kfz Mechatroniker Weiterbildung". Online: https://www.fortbildung.net/finden/kfz-mechatroniker-weiterbildung#moeglichkeiten . MeinUnterricht Redaktion. "Selbsteinschätzung der SuS fördern (inkl. Tipps & Unterrichtsmaterialien)". meinUnterricht GmbH. Online: https://www.meinunterricht.de/blog/selbsteinschaetzung-schueler-selbsteinschaetzungsbogen-vorlagen/ . Planet Beruf: "Kraftfahrzeugmechatroniker/in". Online: https://planet-beruf.de/fileadmin/assets/PDF/BKB/27297.pdf . Servicestelle Berufswahlpass: "Selbst- und Fremdeinschätzung". Online: https://berufswahlpass-sachsen.de/selbsteinschaetzung-fremdeinschaetzung-verschiedene-anforderungsniveaus/ . #wasmitautos: "Ausbildung". Online: https://www.wasmitautos.com/ausbildung/ . #wasmitautos: "Praktikum". Online: https://www.wasmitautos.com/praktikum/ . #wasmitautos: "Deine Zukunft & Karriere". Online: https://www.wasmitautos.com/zukunft-und-karriere/ . #wasmitautos: "Was muss ich über die Ausbildung wissen?". Online: https://www.wasmitautos.com/ausbildung/ausbildung-finden . #wasmitautos: "Deine Ausbildung zum Automobilkaufmann (m/w/d)". Online: https://www.wasmitautos.com/ausbildung/automobilkaufmann-frau/ . #wasmitautos: "Deine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (m/w/d)". Online: https://www.wasmitautos.com/ausbildung/kfz-mechatroniker-in/ . #wasmitautos: "Deine Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker (m/w/d)". Online: https://www.wasmitautos.com/ausbildung/karosserie-und-fahrzeugbaumechaniker-in/ .

  • Fächerübergreifend

ChatGPT im Mathematikunterricht nutzen – eine inhaltsübergreifende Einführung

Unterrichtseinheit
14,99 €

ChatGPT ist ein künstliches Intelligenzsystem, welches auf Sprache reagiert. ChatGPT kann als Werkzeug im Mathematik-Unterricht eingesetzt werden, um beispielsweise das kritische Hinterfragen von Antworten zu thematisieren. Die Unterrichtseinheit startet mit einem kurzen Informationstext zum Thema "Künstliche Intelligenz und ChatGPT". Die Schülerinnen und Schüler lernen die Möglichkeiten von ChatGPT kennen und fassen diese zusammen, bevor sie konkrete Handhabungen und das kritische Hinterfragen von Ergebnissen, die durch ChatGPT generiert wurden, im Mathematik-Unterricht behandeln. Die Lernenden werden aufgefordert, eigene Fragestellungen an das künstliche Intelligenzsystem zu stellen. Der Einbezug von künstlicher Intelligenz ist in einem modernen und digitalen Mathematik-Unterricht kaum noch wegzudenken. Die Schülerinnen und Schüler erfahren durch die Unterrichtseinheit, was eine künstliche Intelligenz ist, und lernen außerdem, mit dem künstlichen Intelligenzsystem ChatGPT umzugehen. Der Schwerpunkt dieser Unterrichtseinheit liegt auf dem kritischen Hinterfragen von Aufgabenstellungen und Antworten, die durch künstliche Intelligenzsysteme generiert wurden. Die Lernenden benötigen für die Durchführung dieser Unterrichtseinheit einen Zugang zu ChatGPT sowie eine funktionierende Internetverbindung per Computer, Tablet oder Smartphone. Sie benötigen keine Inhaltlichen Vorkenntnisse. Die Lehrperson sollte vor Beginn der Unterrichtseinheit bereits mit ChatGPT gearbeitet haben, um die Lernenden im Umgang mit dem Chatbot zu unterstützen. Die Lernenden und die Lehrperson können ChatGPT auch direkt befragen, falls Fragestellungen oder Unklarheiten aufkommen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lösen Übungsaufgaben zum aktuellen Thema KI und hinterfragen ihre eigenen sowie andere Ergebnisse kritisch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler zeigen Engagement und Motivation, dass künstliche Intelligenzsystem kritisch zu hinterzufragen. erfahren Rückmeldungen zu Fragestellungen. diskutieren und berücksichtigen Gesprächsregeln. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit dem künstlichen Intelligenzsystem ChatGPT. nutzen die Software ChatGPT für das fachliche Lernen. hinterfragen den Umgang und die Ergebnisse von ChatGPT kritisch.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

ChatGPT:16 Wege zur Nutzung im Unterricht

Fachartikel

Dieser Fachartikel zum Thema ChatGPT zeigt 16 Wege auf, wie diese Form der künstlichen Intelligenz im Unterricht genutzt werden kann. Lehrerinnen und Lehrern soll somit das Potenzial für den Unterricht visualisiert werden, welches die neue Technik mit sich bringt. Zusätzlich findet eine Aufklärung über ChatGPT und Chatbots im Allgemeinen statt.

  • Fächerübergreifend / Mathematik / Rechnen & Logik / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie / Geographie / Jahreszeiten / Politik / WiSo / SoWi / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Kunst / Kultur / Musik / Spanisch

unserWaldKlima – MINT-Unterrichtsmaterialien zu Wald und Klima

Fachartikel

Das MINT-Bildungsprojekt "unserWaldKlima" der Universität zu Köln bietet kostenlose analoge und digitale Unterrichtsmaterialien für Ihren Unterricht in den Sekundarstufen 1 und 2. Die Rolle und Bedeutung des Ökosystem Wald für den Klimaschutz wird in differenzierten, interaktiven und experimentell angelegten Unterrichtsmaterialien erarbeitet. Hier geht's zu den MINT-Unterrichtsmaterialien: Damit Sie einen Eindruck der Unterrichtsmaterialien erhalten, bietet die Universität zu Köln Ihnen öffentlich zugängliche Lernmodule. Jedes Lernmodul beinhaltet eine informative Lehrkrafthandreichung, analoge und/oder digitale Unterrichtsmaterialien und einen übersichtlichen Stundenverlaufsplan. Mit Ihrer Registrierung erhalten Sie den kostenlosen Zugriff auf alle Unterrichtsmaterialien: Kohlenstoffspeicherung in Bäumen (ohne Registrierung) Artenvielfalt im Wald (ohne Registrierung) Der Treibhauseffekt Lösungsansätze Die Erdatmosphäre Die Erderwärmung Fichtensterben – Was ist mit unseren Wäldern los?

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie / Mathematik / Rechnen & Logik

Flächenberechnung auf der Baustelle

Unterrichtseinheit

Das Arbeitsblatt für das Fach Mathematik der Klassen 7–9 bietet den Schülerinnen und Schülern alltagsnahe Übungsaufgaben, um Flächeninhalte und Umfänge zusammengesetzter geometrischer Figuren zu berechnen. Neben der Anwendung bekannter Formeln, trainieren sie den Umgang mit Maßeinheiten und vertiefen ihr Wissen zum Satz des Pythagoras. Differenzierte Aufgaben, verschiedene Lösungswege sowie ein lebensnaher Zugang über den Baustellenkontext ermöglichen individuelles Lernen. Mithilfe des Unterrichtseinheit " Flächen- und Winkelberechnungen " ergänzenden Arbeitsblattes können die Schülerinnen und Schüler die Flächeninhalte verschiedener geometrischer Figuren am Beispiel alltäglicher Sachprobleme auf einer Baustelle berechnen. Sie können dadurch ihre Kenntnisse im Bereich der Flächenberechnung vertiefen. Sie wenden dazu entsprechende Formeln an und vertiefen ihr Wissen zum Satz des Pythagoras. Die Lernenden berechnen die Flächeninhalte zusammengesetzter geometrischer Figuren, indem Sie charakteristische Eigenschaften erkennen, Beziehungen zwischen Figuren und Längen analysieren sowie Formeln zur Bestimmung der Fläche anwenden. Darüber hinaus sollen sie Flächen- und Längeneinheiten umrechnen können. Möglichkeiten der Differenzierung Bei Bedarf können zum Bearbeiten der Arbeitsblätter weitere Hilfsmittel mit Tipps und Hinweisen zur Verfügung gestellt werden, der Schwierigkeitsgrad gewählt und/oder die Anzahl der Aufgaben reduziert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Aufgaben auf unterschiedlichen Wegen zu lösen – nicht immer ist eine Berechnung notwendig. Durch Erkennen von Zusammenhängen und mithilfe logischen Denkens können die Schülerinnen und Schüler Flächen berechnen oder Seitenlängen ermitteln. Mögliche Umsetzung Als Einstieg kann die Lehrkraft eine Luftaufnahme einer Baustelle projizieren. Es wird auf die begrenzte Lagerfläche hingewiesen und die Schülerinnen und Schüler sollen Ideen sammeln, wie die Fläche berechnet werden könnte, wobei sie ihr Vorwissen zum Thema Flächenberechnungen nutzen. Der Alltagsbezug kann durch Fragen wie "In welcher Situation musstet ihr Flächen berechnen?" oder "Wie habt ihr das Problem gelöst?" hergestellt werden. In der Erarbeitung tragen die Schülerinnen und Schüler ihr Vorwissen über die Formeln zur Flächen- und Umfangsberechnung verschiedener geometrischer Figuren zusammen und sammeln diese in einer Mindmap. Sie wenden die Fachterminologien an und erläutern kurz die Anwendung der Formeln. Danach bearbeiten sie die Aufgaben dieses Arbeitsblattes . Sie berechnen den Flächeninhalt und den Umfang verschiedener geometrischer Figuren beziehungsweise zusammengesetzter Figuren, indem sie die entsprechenden Formeln anwenden. Ferner vertiefen und wiederholen die Schülerinnen und Schüler den Satz des Pythagoras und wandeln Flächen- und Längeneinheiten um. Anmerkung: Zur Überprüfung der Ergebnisse und/oder Skizzierung der geometrischen Formen kann zusätzlich ein Online-Tool (Online-Formel-Rechner) herangezogen werden. Zum Schluss präsentieren, diskutieren und beurteilen die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse. Einige Aufgaben können als Hausaufgabe bearbeitet werden.

  • Mathematik
  • Sekundarstufe I

Für mehr Energiebewusstsein an Schulen

Fachartikel

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Unsere moderne Art zu leben ist eine Belastung für Umwelt und Klima. Seit rund vier Jahren gehen auch in Deutschland Schülerinnen und Schüler auf die Straße, um auf klimapolitische Missstände aufmerksam zu machen. Und auch in den Schulen selbst bekommen die Themen Umweltschutz und Ressourcenschonung immer mehr Beachtung.

  • Physik / Astronomie / Geographie / Jahreszeiten / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Religion / Ethik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Technik / Sache & Technik

Atombau und Periodensystem der Elemente (PSE)

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit handelt vom Aufbau der Atome und wie im Periodensystem der Elemente die Anzahl an Protonen, Elektronen, Neutronen und Schalen abgelesen beziehungsweise berechnet werden können. Diese Unterrichtseinheit beginnt mit einer Abbildung von mit Helium befüllten Ballons. Viele Lernende dürften bereits wissen, dass sich in solchen Ballons Helium befindet. Im Periodensystem der Elemente (PSE) wird gemeinsam das Element Helium ausfindig gemacht. Als Überleitung dient die Frage, weshalb sich Helium genau an dieser Stelle im PSE befindet. Zur Klärung dieser Frage wird den Schülerinnen und Schülern das Erklärvideo im Plenum vorgespielt. Daraufhin wird die relative Atommasse sehr vereinfacht eingeführt, da die genauere Erklärung der Maßeinheit u (über 1/12 der Masse eines Kohlenstoffatoms) die Lernenden erfahrungsgemäß unnötig verwirrt. Die Berechnung der Anzahl der Neutronen schließt sich an. Am Schluss des Videos wird erklärt, wo im PSE die Anzahl an Schalen abgelesen werden kann und wie viele Elektronen in jede Schale passen. Anschließend erfolgt die Sicherung durch das Besprechen des Lückentextes. Als Zirkelschluss wird erneut die Position des Heliums im PSE aufgegriffen und zur Besprechung ein Schalenmodell eines Heliumatoms gezeigt. Anhand dieses Schalenmodells wird die Position des Heliums im PSE, die Anzahl an Protonen, Elektronen und Schalen und die relative Atommasse sowie die Berechnung der Anzahl an Neutronen wiederholt. In der Folgestunde wird das Ablesen der genannten Informationen im PSE anhand der Arbeitsblätter 2 und 3 durch die Schülerinnen und Schüler geübt. Ergänzend dazu gibt es interaktive Übungen, um das Wissen der Lernenden zu festigen und zu vertiefen. Als Motivation für diese Unterrichtseinheit dient eine Abbildung von heliumgefüllten Ballons, da einige Schülerinnen und Schüler bereits wissen, dass sich in solchen Ballons Helium befindet. Damit knüpft der Einstieg an die Lebenswelt der Lernenden und an ihre chemische Vorbildung an. Um auf das Thema überzuleiten, wird Helium im PSE ausfindig gemacht und es wird durch die Lehrkraft auf die Position des Heliums in der 1. Periode mit der Ordnungszahl 2 hingewiesen. Die Frage, was dies für den Atombau zu bedeuten hat, wird aufgeworfen. Zur Klärung dieser Frage schauen sich die Schülerinnen und Schüler das Erklärvideo an. Im Anschluss erhalten die Lernenden Arbeitsblatt 1, das einen Lückentext enthält, den sie in Paararbeit mithilfe von vorgegebenen Wörtern ausfüllen. Die Paararbeit dient dazu, dass die Schülerinnen und Schüler sich bei Unsicherheiten besprechen können. Falls gewünscht, können die Schülerinnen und Schüler das Erklärvideo als Hilfe verwenden, da sie es sich auf ihren mobilen Endgeräten erneut anschauen können. Der Vorteil hierbei ist, dass die Zweiergruppen in ihrer eigenen Geschwindigkeit das Video anschauen, stoppen und zurückspulen können. Das Erklärvideo enthält zwar Hintergrundmusik, alle nötigen Informationen sind jedoch in schriftlicher Form dargestellt, sodass kein Ton für das Verstehen des Videos benötigt wird. So wird ermöglicht, dass viele Lernende gleichzeitig in einem Klassenzimmer das Video anschauen können. Durch das vorherige gemeinsame Anschauen des Videos kennen die Lernenden den ungefähren Ablauf und können direkt an die Stelle spulen, die sie als Hilfe für das Bearbeiten des Arbeitsblattes benötigen. Zur Binnendifferenzierung können die vorgegebenen Wörter auf dem Arbeitsblatt gelöscht werden und der Lückentext lediglich mithilfe des Videos ausgefüllt werden. Dies eignet sich für die stärkeren Schülerinnen und Schüler. In der Sicherungsphase sammelt die Lehrkraft die Antworten der Lernenden auf dem Arbeitsblatt, indem die Schüler und Schülerinnen die ausgefüllten Sätze vorlesen und die Lehrkraft die Lücken auf dem Arbeitsblatt unter der Dokumentenkamera ausfüllt. Als Zirkelschluss am Ende der Stunde wird erneut das Element Helium aufgegriffen. Dieses Mal wird den Lernenden das Schalenmodell eines Helium-Atoms präsentiert und das in dieser Stunde Erlernte wird in Bezug auf die Position des Elements Helium im Periodensystem der Elemente während eines gemeinsamen Gespräches wiederholt. Die Folgestunde dient als Übungsstunde, in der die Zusammenhänge zwischen der Position eines Elements im Periodensystem und dem Atombau eingeübt und gefestigt werden. Als Motivation wird den Schülerinnen und Schülern das Element Natrium im Original präsentiert und seine Position im PSE gemeinsam ausfindig gemacht. Zur Erarbeitung erhalten die Schülerinnen und Schüler Arbeitsblatt 2, auf dem sie den PSE-Eintrag des Natriums beschriften (Ordnungszahl, relative Atommasse), die Berechnung der Anzahl an Neutronen erklären und eine beschriftete Zeichnung des Schalenmodells eines Natrium-Atoms anfertigen. Auch hier wird auf Paararbeit zurückgegriffen, damit die Schülerinnen und Schüler sich gegebenenfalls bei Unsicherheiten besprechen können. Anschließend erfolgt die Sicherung mithilfe von Präsentationen durch die Schülerinnen und Schüler, währenddessen ihre Leistung honoriert wird. Zur weiteren Übung und Festigung erhalten die Lernenden Arbeitsblatt 3, das sie nun in Einzelarbeit bearbeiten sollen, um zu überprüfen, ob sie die Thematik verstanden haben. Die Sicherung erfolgt wieder durch Präsentationen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Ordnungszahl als Angabe der Anzahl von Protonen und Elektronen eines Atoms. erklären die Berechnung der Anzahl von Neutronen eines Atoms mithilfe der relativen Atommasse. beschreiben die Periode als Anzahl von Schalen eines Atoms. ermitteln mithilfe des Periodensystems der Elemente die Anzahl an Atombestandteilen eines Atoms und fertigen eine Zeichnung des Schalenmodells an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben während der Paararbeitsphasen soziale Kompetenzen ein. präsentieren ihre Ergebnisse adressatengerecht.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I
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