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Soor- und Parotitisprophylaxe

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Die Unterrichtseinheit zum Thema "Soor- und Parotitisprophylaxe" befasst sich zunächst mit der Entstehung von Mundsoor und Parotitis. Nach der Klärung der Ursachen werden Risikofaktoren und prophylaktische Maßnahmen erarbeitet. Dieses Material zeichnet sich durch eine unterrichtsbegleitende Präsentation sowie durch verschiedenste Medien und Sozialformen aus und eignet sich für das erste Ausbildungsjahr im Pflegesektor an Berufsbildenden Schulen. Das Integrieren von prophylaktischen Maßnahmen ist im Pflegealltag ein bedeutsamer Faktor. Da die gefährdete Personengruppe bereits häufig Grunderkrankungen hat, gilt es weitere Erkrankungen oder Komplikationen unbedingt zu vermeiden. Als Leitfaden für den Unterricht dient eine PowerPoint-Präsentation, die durch unterrichtsbegleitende Arbeitsblätter unterstützt wird. Auf diesen fixieren die Schülerinnen und Schüler die wesentlichen Lerninhalte zu Begrifflichkeiten und prophylaktischen Maßnahmen und vertiefen gleichzeitig ihre neu erworbenen Kenntnisse. Ergänzend werden zwei interaktive Übungen genutzt, um bestimmte Inhalte anschaulicher darzustellen und spielerisch zu vertiefen. Eine Mindmap für die Schülerinnen und Schüler dient der anschließenden Wissenskontrolle; Lehrkräften steht dabei eine Musterlösung zur Verfügung. Die Unterrichtseinheit fasst sowohl die Soor- als auch die Parotitisprophylaxe zusammen, da sowohl die auslösenden Faktoren als auch die zu ergreifenden Maßnahmen ähnlich beziehungsweise gleich sind. Die Einbeziehung von diesen und weiteren Prophylaxen zur Verhütung von (Folge-)Erkrankungen nimmt einen hohen Stellenwert in der Pflege ein. Das übergeordnete Ziel der Lerneinheit ist somit, dass die Lernenden erkennen, dass das selbstverständliche Einbeziehen von prophylaktischen Maßnahmen in den Pflegealltag von großer Bedeutung ist. Sowohl wechselnde Sozialformen als auch die unterschiedlichen Informations- beziehungsweise Erarbeitungsangebote wie Mindmap, Memory oder Buchstabensalat sorgen für einen abwechslungsreichen Unterricht. Der zeitliche Rahmen wird mit circa zwei Unterrichtsstunden (90 Minuten) angegeben. Je nach Zeitbedarf für die Internetrecherche und dem anschließenden Austausch kann diese Angabe variieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Bedeutung der Integration von prophylaktischen Maßnahmen in den Pflegealltag. erkennen, welche Ursachen zur Entstehung von (Mund-)Soor und Parotitis führen. kennen entsprechende prophylaktische Maßnahmen und beachten diese im pflegerischen Alltag. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich Lerninhalte mittels interaktiver Übungen. recherchieren gezielt im Internet nach wissenschaftlichen Quellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Rahmen der Paararbeit konstruktiv zusammen. üben einen wertschätzenden Umgang mit den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Pflege, Therapie, Pharmazie
  • Berufliche Bildung

Wahrnehmung und Beobachtung

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit befasst sich zunächst mit dem Wahrnehmungsprozess und den unterschiedlichen Einflussfaktoren, die bei der menschlichen Wahrnehmung eine Rolle spielen. Im zweiten Teil der Unterrichtseinheit wird schließlich die Kompetenz der Beobachtung thematisiert und differenziert dargestellt. Dieses Material eignet sich sowohl für den Fachbereich Pflege in der Berufsbildung als auch für den Biologie-Unterricht der Sekundarstufe II. Sobald der Mensch wach ist, nimmt er über seine Sinnesorgane permanent Reize wahr, die im Gehirn verarbeitet werden müssen. Im Anschluss erfolgt eine Handlung und/oder emotionale Reaktion. Würden nicht ständig Reize aufgenommen, würde der Mensch verkümmern – Wachstum beziehungsweise Entwicklung wären somit nicht möglich. Jedoch gibt es zahlreiche Einflussfaktoren, die auf die Wahrnehmung einwirken und diese verzerren können. In der tagtäglichen Interaktion mit anderen Menschen ist die soziale Wahrnehmung von besonderer Bedeutung, denn häufig entstehen vorschnelle Urteile über andere Personen, die uns umgeben. Als Leitfaden für diesen Unterrichtsentwurf, der sowohl im Pflege-Unterricht als auch in Auszügen im Biologie-Unterricht der Oberstufe verwendet werden kann, dient eine PowerPoint-Präsentation, die durch ein unterrichtsbegleitendes Arbeitsblatt mit Musterlösung sowie durch ein Poster unterstützt wird. Auf diesen fixieren die Schülerinnen und Schüler die wesentlichen Lerninhalte und vertiefen gleichzeitig ihre neu erworbenen Kenntnisse. Ergänzende interaktive Übungen werden genutzt, um die Inhalte zu Einflussfaktoren und optischen Täuschungen anschaulicher darzustellen beziehungsweise um das eigene Wissen zu überprüfen. Die Unterrichtseinheit ist in zwei aufeinander folgende Bausteine aufgeteilt. Da die Beobachtung auf dem Wahrnehmungsprozess aufbaut, wird sie an zweiter Stelle thematisiert. Eine genaue und zielgerichtete Beobachtung ist in der Pflege unerlässlich, daher sollte insbesondere auf dem zweiten Teil der Unterrichtseinheit ein besonderes Augenmerk liegen und Freiraum für Fragen geboten werden. Eigene Beispiele aus der Pflegepraxis unterstützen die Lernenden dabei, zukünftig ihre Beobachtungen zielgerichteter auszuführen und besser zu reflektieren. Sowohl wechselnde Sozialformen als auch die unterschiedlichen Informationsangebote wie Videosequenzen, Bild-Slider oder ein Quiz sorgen für einen abwechslungsreichen Unterricht. Die Lernenden bekommen viele Gelegenheiten, eigene Beispiele anzuführen. Der zeitliche Rahmen wird mit circa vier Doppelstunden angegeben. Je nach zeitlichem Bedarf für die Internetrecherche beziehungsweise der Ausarbeitung der Präsentationen kann der zeitliche Umfang abweichen. Darüber hinaus sollte genügend Freiraum für Rückfragen zu eventuell schon kennengelernten Erkrankungen und diesbezüglichen Beobachtungen geboten werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen den Unterschied zwischen Wahrnehmung und Beobachtung. erkennen, welche Faktoren sowohl beim Wahrnehmungs- als auch beim Beobachtungsprozess Einfluss nehmen. kennen Beobachtungskriterien und beachten diese im pflegerischen Alltag. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen zur Vertiefung der Unterrichtsinhalte eine Videosequenz, um Wahrnehmungstäuschungen selbst visuell zu erfahren. recherchieren im Rahmen einer Gruppenarbeit eigenständig im Internet. erarbeiten sich Lerninhalte mittels interaktiver Übungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert in der Gruppe zusammen. geben sich nach den Präsentationen im Plenum gegenseitig ein konstruktives Feedback.

  • Pflege, Therapie, Pharmazie
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Cartoon der Woche: Positive Anreize

Cartoon

Ein ausgeklügeltes Belohnungssystem: Positive Anreize durch Anerkennung jedes alltäglichen Verhaltens, zum Beispiel die außerordentliche Leistung, den Müll nicht neben, sondern in den Mülleimer zu werfen. Mund auf bitte, Belohnung kommt!

  • Fächerübergreifend

Das menschliche Auge – Bau und Funktion sowie Fehlerquellen und Korrekturhilfen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler den Vorgang des Sehens. Dabei erfahren sie, wie das Licht durch das Auge einfällt und durch die darin enthaltene Linse gebrochen und auf die Netzhaut projiziert wird. Dabei lassen sich komplizierte Vorgänge im Auge auf relativ einfach zu verstehende optische Abläufe reduzieren.Das für die meisten Menschen völlig selbstverständliche Sehen von fernen und nahen Gegenständen sowie die Anpassung an starke Lichtschwankungen von Helligkeit zu Dämmerung und Dunkelheit ist aufgebaut auf einem komplizierten Ineinandergreifen verschiedener Bestandteile des menschlichen Auges wie Hornhaut, Iris, Linse, Netzhaut und Sehnerv. Bei einem gesunden Auge nehmen wir davon mehr oder weniger nichts wahr. Erst bei Auftreten von – allerdings häufigen – Beschwerden wie etwa Kurz- und Weitsichtigkeit und der daraus resultierenden Korrektur durch Brillen oder Kontaktlinsen wird man sich dessen bewusst und beginnt zu verstehen, zu welchen funktionierenden Mechanismen das gesunde menschliche Auge fähig ist. Die Lernenden erarbeiten sich mithilfe eines Grundlagentextes und eines Arbeitsblatts mit Übungsaufgaben die Vorgänge, die beim Sehen ablaufen. Außerdem haben sie im Sinne des handlungs- und produktionsorientierten Unterrichts die Möglichkeit, ihre Lösungen selbstständig zu kontrollieren. Das menschliche Auge – Bau und Funktion sowie Fehlerquellen und Korrekturhilfen Das Auge als Organ für das Sehen nimmt aufgrund seiner Komplexität und Anpassungsfähigkeit eine ganz besondere Stellung im menschlichen Organismus ein. Zudem kann bei vergleichsweise leichten Fehlstellungen wie Kurz- oder Weitsichtigkeit durch entsprechende Hilfsmittel wie Brillen oder Kontaktlinsen das normale Sehen weiter sehr gut ermöglicht werden. Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden sind natürlich vorhanden, weil schlechteres Sehen auch bei Kindern keine Seltenheit ist. Das Tragen von Sehhilfen ist in allen Alterskategorien normal und damit für alle stets sichtbar. Didaktische Analyse Bei der Besprechung von Bau- und Funktionsweise des menschlichen Auges sollte neben den rein optischen Vorgängen beim gesunden und voll funktionierenden Auge auch darauf hingewiesen werden, dass es neben den einfach zu korrigierenden Sehfehlern auch zu schwerwiegenden Erkrankungen – vor allem bei zunehmendem Alter – kommen kann. Methodische Analyse Bei der optischen Beschreibung und Erklärung des Sehvorganges beim menschlichen Auge darf nicht übersehen werden, dass es sich bei der vergleichsweise einfachen Herleitung der Bildentstehung zwar um einen real auch im Auge ablaufenden Vorgang handelt, der allerdings hinsichtlich der im Detail ablaufenden Prozesse bei der Scharfstellung im Nah- und Fernbereich sowie bei der Anpassung an unterschiedliche Helligkeit äußerst kompliziert ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Abläufe beim Sehen von der Linse zur Netzhaut und weiter zum Gehirn. kennen die verschiedenen Möglichkeiten für Fehlstellungen und den Korrekturmöglichkeiten. können die Komplexität des menschlichen Sehens und der daran beteiligten Bestandteile des Auges beschreiben und erklären. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freundinnen und Freunden sowie anderen wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Elektromobilität – Zukunft schreibt man mit E

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Physik vermittelt den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse über Elektromobilität – ihre Vorteile sowie zukünftige Herausforderungen. Aufbauend auf der historischen Entwicklung lernen sie verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien kennen, entwickeln Ideen für eine elektromobile Gesellschaft und prüfen, inwieweit Elektroautos unter Berücksichtigung staatlicher Förderungen und aktueller technischer Entwicklungen für sie selbst infrage kommen. Ausgehend von der historischen Entwicklung von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor lernen die Schülerinnen und Schüler unter anderem verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien von Elektrofahrzeugen sowie ihre Vor- und Nachteile kennen. Dabei befassen sie sich auch mit der Energiegewinnung von Elektrofahrzeugen. So erarbeiten sie sich die Funktionsweise von Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos sowie Brennstoffzellen für Wasserstoffautos und setzen sich mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Konzepte auseinander. Anhand von textlichen und grafischen Informationen zu staatlichen Unterstützungsmaßnahmen sowie dem aktuellen Entwicklungsstand reflektieren sie anschließend das Zukunftspotenzial von Elektrofahrzeugen für die Gesellschaft und den eigenen Alltag. Die Unterrichtseinheit "Elektromobilität – Zukunft schreibt man mit E" ist Teil des Dossiers "An den Schaltstellen der Zukunft". Sie bietet neben dem detaillierten Unterrichtsablauf und dem methodisch-didaktischen Kommentar auch die Unterrichtsmaterialien zum Download. Diese bestehen aus Informations- und Arbeitsblättern, Videoclips, einem interaktiven Quiz sowie aus Link- und Literaturempfehlungen . Sie können direkt in der Unterrichtseinheit "Elektromobilität - Zukunft schreibt man mit E" heruntergeladen werden.

  • Physik
  • Sekundarstufe II

Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung: (pädagogische) Diagnostik in der Schule

Dossier

Ob schriftliche Lernkontrollen, mündliche Mitarbeit und Verhalten, Referate oder Zeugnisnoten: Leistungsmessung und -beurteilung in der Schule sind wesentliche Bestandteile der pädagogischen Diagnostik und ein viel diskutiertes Dauerthema, das alle Lehrkräfte betrifft; unabhängig davon, ob sie bereits lange im Dienst sind oder junge Lehrerinnen und Lehrer, die sich eventuell im Vorbereitungsdienst befinden. Schließlich will eine Lehrkraft alle Schülerinnen und Schüler möglichst gerecht bewerten . Dieses Themendossier bündelt zahlreiche Tipps und Informationen zur Leistungsbewertung und -beurteilung sowie Unterrichtsmaterialien und Fachartikel : Von der Grundschule über die Sekundarstufen bis hin zur beruflichen Bildung stehen für jede Lehrkraft passende Inhalte bereit. Wie kann dem Anspruch nach einer gerechten Bewertung Rechnung getragen werden? Wie sinnvoll und fair sind Noten ? Was sagen sie aus? Welche objektiven Maßstäbe können angesetzt werden? Welche Alternativen gibt es? Wie führe ich ein gelungenes Feedback-Gespräch ? Wie erstelle ich Tests, Klassenarbeiten, Klausuren und mündliche Prüfungen ? Was ist bei der Korrektur schriftlicher Arbeiten zu beachten? Diese und viele weitere Fragen stehen mit dem Thema Leistungsmessung und -beurteilung im Zusammenhang und bestimmt haben Sie sich die eine oder andere davon auch schon einmal in Ihrem Berufsalltag gestellt. Für alle Beteiligten ist es wichtig, dass die Anforderungen nachvollziehbar und transparent sind; nicht nur für die Schülerinnen und Schüler (und häufig ihre Eltern), sondern auch für die Lehrkräfte: Es erleichtert ihnen die Arbeit und stärkt auch eine beziehungsstarke Lernkultur. Dabei ist es gar nicht so leicht, objektive Maßstäbe zu setzen. Kann es überhaupt gelingen, ein passendes "Bewertungsformat" festzulegen? Prüfungen gehören, auf die ein oder andere Art, zur Lernkultur und prägen sie auch. In diesem Zusammenhang stellt sich zudem die Frage, wie eine zeitgemäße Prüfungskultur eigentlich auszusehen hat. Unterricht und Bildung verändern sich – nicht zuletzt durch zunehmende Digitalisierung und alternative Unterrichtsformen, die teilweise durch die Schulschließungen in Pandemiezeiten nötig geworden sind. Dies hat auch Einfluss auf die Prüfungskultur. Sie muss der Gegenwart und ihren Anforderungen gerecht und gegebenenfalls angepasst werden. Die vorliegenden Materialien können Sie sowohl in konkreter Vorbereitung auf Klassenarbeiten und (Abitur-)Prüfungen als auch auch im Umgang mit Bewertungsmöglichkeiten im Schulalltag nutzen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg bei einer zeitgemäßen Gestaltung der Prüfungskultur! Informationen rund um Leistungsmessung und -beurteilung: Vor- und Nachteile der Notengebung in der Grundschule rechtliche Informationen und Checklisten für die Vergabe von Arbeits- und Sozialverhalten-Noten Anregungen und wertvolle Beobachtungstipps für produktionsorientierte Benotung Material zur transparenten Bewertung und Umsetzung von Referaten und Präsentationen eine Unterrichtseinheit zum fairen und vorurteilsfreien Verhalten im Unterricht Kommunikationsstrategien für Notengespräche Tipps für das Korrigieren erfahrungsbasierte Praxistipps für eine optimale Vorbereitung aufs mündliche Abitur Feedback-Methoden für den Unterricht mit Kopiervorlage (auch seitens der Lernenden an die Lehrkraft)

  • Fächerübergreifend
  • Schulentwicklung und Organisation

Berufs- und Studienorientierung mit der Selbstcoaching-App DEEP!

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schülern fehlt oft ein Fahrplan, um systematisch an die eigene Berufs- und Studienwahl zu gehen. Die DEEP!-App fasst sinnvolle Selbstreflexionsaufgaben, Tests und Informationen in einem Tool zusammen. Durch das vorliegende Unterrichtskonzept lässt sie sich kreativ in Ihr schulisches Berufsorientierungskonzept einbetten. Die App DEEP!-Berufs- und Studienorientierung bietet Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II ein interaktives Selbstcoaching für die Wahl des Bildungswegs nach dem Abitur. Die App enthält vielfältige Übungen, die zum systematischen Nachdenken über eigene Ziele, Werte, Interessen und Kompetenzen anregen. Die Ergebnisse aus Selbstreflexionsfragen , Übungen und Tests werden in einem Profil zusammengefasst, welches als Grundlage zur Prüfung von Ideen genutzt werden kann. Darüber hinaus fasst die App wichtige Informationen von Gap Year über Bewerbungsfristen und Recherche bis hin zur Finanzierung zusammen. Das Konzept enthält zwei Doppelstunden. In der ersten findet eine Sensibilisierung für das Thema Berufs- und Studienwahl statt. Dabei werden Aufbau und Funktionen der App erläutert. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei die zehn Schritte der Berufs- und Studienwahl kennen, nach denen die App aufgebaut ist, und formulieren ihren aktuellen Stand und ihr Anliegen. In der zweiten Doppelstunde, nach circa vier bis sechs Wochen selbstgesteuerten Arbeitens mit der App wird die App im Unterricht wieder aufgegriffen. Hierbei werden die Mitschülerinnen und Mitschüler untereinander zu Profilern und tauschen ihre Ideen miteinander aus. Neben diesen zwei rahmenden Unterrichtseinheiten können thematische Zusammenfassungen der App im Unterricht aufgegriffen werden (zum Beispiel zum Thema Recherche in Datenbanken, Prototyping , Bewerbung und Finanzierung). Die Lernvideos aus der App sowie Erklärungstexte und Linklisten bieten dabei einen einfachen Einstieg in Ihre Unterrichtseinheiten. Die App besteht aus drei Bereichen: Steps (Schritte mit Texten, Hörbüchern, Lernvideos und Übungen), Profil (Ergebnisdarstellung der Übungen, Entscheidungsübungen, Ideenpool) und To-Do (Aufgabenplaner, Terminplaner und Notizbereich). Aufgaben ( To-Do ´s) werden als SMARTe Ziele angelegt. Auf der Startseite finden Sie auch Hinweise auf Beratungsangebote und Verlinkungen zu Themen in der App. Die Berufs- und Studienorientierung ist eine wichtige Querschnittsaufgabe für alle Fächer. Während es für die die Sekundarstufe I insbesondere für die Berufsorientierung mittlerweile eine Vielzahl von Konzepten und Materialien gibt, sind diese für die Sekundarstufe II schwerer zu finden. Doch gerade eine umfassende und frühe Orientierung in Bezug auf nachschulische Bildungswege ist ein unschätzbare Motivationsquelle für Schülerinnen und Schüler und eine wichtige schulische und gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Aufbauend auf ersten beruflichen Erfahrungen im Schülerbetriebspraktikum und Grundkenntnissen zur Bewerbung, rücken die beiden Unterrichtseinheiten und die App das Thema in das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler und geben praktische Hilfestellung. Didaktisches Ziel ist dabei, die Lernenden für das Thema zu sensibilisieren und eine Bestimmung des eigenen Entscheidungsstandes vornehmen zu lassen. Darüber hinaus vermittelt die App als E-Learningangebot wichtiges Überblickswissen zu nachschulischen Optionen von Gap Year über Ausbildung und duales Studium bis hin zum Studium. Die erste Einheit soll dabei einen Orientierungsprozess anstoßen, der in der zweiten Einheit wieder aufgegriffen wird. In dieser Einheit wiederum wird das kreative Potential und vorhandenes Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aktiviert, indem sie gegenseitig zu Profilanalystinnen und -analysten werden und Ideen für die anderen entwickeln. Hierbei lernen sie indirekt, wie sie ihr eigenes Profil hinterfragen können und bekommen gegebenenfalls Ideen außerhalb ihres bisherigen Spektrums. Auch werden Kenntnislücken deutlich und es können Fragen (und ihre Relevanz) für weitere berufsorientierende Unterrichtseinheiten entwickelt werden. So integriert sich das Tool organisch in ihr schulisches Berufsorientierungskonzept. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, ihren eigenen Berufs- und Studienwahlprozess zu planen. fassen ihr eigenes Profil in Bezug auf Kompetenzen, Interessen, berufliche Ziele und Persönlichkeit zusammen. stellen die Verbindung zwischen Profilen und Berufsmöglichkeiten her. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Datenbanken zu Ausbildungsberufen und Studiengängen für die eigene Recherche zielorientiert unter Einsatz von Filtern nutzen. nutzen ihr Smartphone für interaktives E-Learning mit Texten, Videos und Audiofiles. verschaffen sich einen Überblick über öffentliche Informations- und Beratungsangebote zur Berufs- und Studienberatung und sind in der Lage, diese in Bezug auf Qualität und Nutzen einzuordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren eigene Ziele, Werte, Interessen und Kompetenzen. geben Mitschülerinnen und -schülern kritisch-konstruktives Feedback. holen Feedback anderer ein und ordnen dieses ein.

  • Fächerübergreifend / Politik / WiSo / SoWi / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II

Einführung: von der "MI" zur "KI"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zu menschlicher Intelligenz (MI) und künstlicher Intelligenz (KI) erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein Grundverständnis der Künstlichen Intelligenz und nähern sich dem Prinzip von "Deeper Learning" in praxisnahen Fallstudien und Aufgaben. Die Digitalisierung unseres Lebens, unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft wird neben Nachhaltigkeit das Megathema der nächsten Jahrzehnte sein. Kernelement und Quantensprung der zukünftigen Digitalisierung wird die Künstliche Intelligenz (abgekürzt "KI") sein. Sie wird für uns aber nur dann beherrschbar bleiben, wenn wir sie verstehen. Die Unterrichtseinheit ermöglicht den Schülerinnen und Schülern daher, ein Grundverständnis von "KI" und eine Werthaltung und Meinung dazu zu entwickeln. Dies erfolgt in insgesamt sieben handlungsorientierten Lernrunden, in den die Schülerinnen und Schüler ihre Herausforderungen selbstständig und arbeitsteilig bewältigen müssen. Die Unterrichtseinheit kann komplett im Distanzunterricht durchgeführt werden. Handreichungen dazu finden sich auf jedem Arbeitsblatt. Die Schülerinnen und Schüler werden in mehreren Lernrunden mit der Thematik konfrontiert. Da es bereits hervorragende Erklärfilme im Netz gibt, erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein erstes Verständnis von KI arbeitsteilig mittels Filmanalyse , Internet-Recherchen und Pitch-Präsentationen . Die einfache Simulation der Arbeitsweise von KI erfolgt im Rahmen von zwei Fallstudien und einer abschließenden Challenge. Zur Meinungsbildung der Schülerinnen Schüler werden Chancen und Risiken von KI und die Frage der tatsächlichen Intelligenz von KI thematisiert. Dies erfolgt methodisch mit der Anhörung einer Expertenkommissionen , einer Podiumsdiskussion und einer Online-Abstimmung . Hintergrundinformationen zu KI (im Unterricht): Finden Sie hier alle ausführlichen und spannende Hintergrundinformationen zu Künstlicher Intelligenz (KI), KI im Unterricht sowie methodisch-didaktische Überlegungen zu dieser Unterrichtseinheit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich ein Grundverständnis von Künstlicher Intelligenz und Deep Learning und präsentieren dieses. entwickeln, erproben und reflektieren Recherchestrategien und Rechenmodelle für die Suche nach gesellschatlichen und ökonomischen Problemlösungen und spiegeln diese mit ihrem Wissen über Künstliche Intelligenz. erarbeiten sich eigene Meinungen zu den Risiken und Chancen der KI und vertreten diese in unterschiedlichen kommunikativen Formaten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, analysieren und bewerten Informationen im Internet. kooperieren online in Videokonferenzen und gemeinsamen Netzlaufwerken. präsentieren ihre Ergebnisse und Erfahrungen in digitaler Form. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entwickeln, produzieren, entscheiden und präsentieren im Team. bringen ihre persönliche Meinung in die Gruppe ein und tragen Meinungsverschiedenheiten im Team aus, um zu kreativen Lösungen zu kommen. vertreten Werthaltungen und Meinungen in der Öffentlichkeit. Das Thema "Von der 'MI' zur 'KI'" im Unterricht Die rasant fortschreitende Digitalisierung unserer Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft ist bislang in den Lehrplänen bestenfalls rudimentär abgebildet. Sie wird aber eine immer größere Rolle spielen und sollte schon heute auch ohne direkten Lehrplanbezug aufgegriffen und in den Unterricht integriert werden. Besonders umstritten dabei ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, welche negative Assoziationen und Angstgefühle auslöst, da sie die Herrschaft von Computern und die Ablösung des Menschen als bestimmendem gesellschaftlichen Akteur suggeriert. Es ist daher notwendig, dass alle Schülerinnen und Schüler schnellstmöglich einen Einblick in die Funktionsweise, Chancen und Risiken von "KI" bekommen, um sachlich darüber urteilen zu können. Erfreulicherweise gibt es im Netz bereits viele gute Materialien zu KI. Viele dieser Materialien bleiben aber in noch sehr oberflächlichen Betrachtung stecken und diskutieren auf diesem Hintergrund dann schnell die Vor- und Nachteile von IT, Robotern und KI. Dies aber wird dem heutigen Stand der Künstlichen Intelligenz nicht gerecht, die bereits jetzt mit Milliarden von Daten arbeitet, ganze Flugzeuge und Städte im Rechner simuliert und oftmals bereits selbstständig nach Lösungen für die komplexesten Forschungs- und Entwicklungsaufgaben sucht. Bisheriger Durchbruch in der KI-Entwicklung war dabei die Erfindung von " deep learning ", wobei Programme in unendlich vielen Lernschleifen zwar unter menschlicher Anleitung, letztlich aber selbstständig nach Lösungen suchen. Dies geht weit über das bisherige Maschinenlernen und die Steuerung von Robotern mittels Programmen hinaus. Diese Unterrichtseinheit möchte daher einen Schritt weitergehen und die Schülerinnen und Schüler so nah und handlungsorientiert wie möglich an die Arbeitsweise von KI und "deep learning" heranführen. Eine noch weitergehende Annäherung an KI wäre nur möglich, wenn Schulen mit KI-Programme ausgestattet wären, mit denen Unternehmen und Forschungseinrichtungen heutzutage arbeiten. Damit wäre man im Bereich der Programmierung. Aber auch dazu gibt es hier bereits erste Unterrichtskonzepte. Die Schülerinnen und Schüler werden in mehreren Lernrunden mit der Thematik konfrontiert . Da es bereits hervorragende Erklärfilme im Netz gibt, erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein erstes Verständnis von KI arbeitsteilig mittels Filmanalyse , Internet-Recherchen und Pitch-Präsentationen . Die einfache Simulation der Arbeitsweise von KI erfolgt im Rahmen von zwei Fallstudien und einer abschließenden Challenge . Zur Meinungsbildung der Schülerinnen Schüler werden Chancen und Risiken von KI und die Frage der tatsächlichen Intelligenz von KI thematisiert. Dies erfolgt methodisch mit der Anhörung einer Expertenkommissionen , einer Podiumsdiskussion und einer Online-Abstimmung . Alle Lernrunden können in Präsenz, hybrid oder im Fern-Unterricht durchgeführt werden. Handreichungen dazu finden sich auf jedem Arbeitsblatt. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler müssen grundlegende Datenverarbeitungskenntnisse besitzen (Internetrecherche, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation). Didaktische Analyse Kernstück von KI im Sinne von "deep learning" ist die Gewinnung, Verarbeitung und Auswertung von Daten, um durch tausende von Programmschleifen Problemlösungen zu generieren. Die Schülerinnen und Schüler simulieren dies in einfacher Form, indem sie im Netz nach Lösungen für die Rettung unserer Wälder suchen und dabei ihre Suchstrategien dokumentieren, reflektieren, sukzessive verbessern und dies in allgemeine Computeranweisungen übertragen. Ähnlich ist die zweite Fallstudie gestaltet, bei der die Schülerinnen und Schüler auf der Basis eines Aktiencharts nach optimalen Kauf- und Verkaufszeitpunkten für eine maximale Gewinnerzielung suchen. Auch diese Rechenmodelle werden dokumentiert und reflektiert, auch im Hinblick auf eine denkbare KI-Lösung. Bei der abschließenden Challenge sollen die Schülerinnen und Schüler mit analogem Vorgehen eine Lösung finden, wie man Jugendliche zu einem nachhaltigeren Umgang mit ihren Smartphones bewegen könnte. Mit diesen Aufgabenstellungen wird zugleich dem zweiten Megathema unserer Zeit Rechnung getragen, dem Kampf für mehr Nachhaltigkeit , um eine drohende Klimakatastrophe abzuwenden. Flankierend dazu setzen sich die Schülerinnen und Schüler in zwei Lernrunden mit den Chancen und Risiken von KI auseinander, arbeitsteilig in unterschiedlichen Lebensbereichen. Und sie fragen rund um eine Podiumsdiskussion nach der tatsächlichen Intelligenz und Kreativität von Computerprogrammen. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann zu 100% online stattfinden . Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über Internetanschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist wie bei jedem Fern-Unterricht ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkterstellung (Teams, Lernplattformen, Intranet, notfalls auch Padlet oder Miro). Außerdem braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern. Dies kann eine Videoplattform (zum Beispiel Zoom) oder eine andere Kommunikationsplattform (zum Beispiel Slack oder Teams) sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Auch wenn die Unterrichtseinheit hybrid oder im Präsenz-Unterricht stattfindet, kann sie nur effektiv und zeitnah durchgeführt werden, wenn die Schülerinnen und Schüler durchgängig digital arbeiten. Alle Arbeitsergebnisse müssen in Dateiform allen Projektteilnehmenden in einem gemeinsamen Netzlaufwerk zur Verfügung stehen und von allen bearbeitet werden können. Methodisch ist die Unterrichtseinheit konsequent handlungs- und projektorientiert angelegt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ausschließlich selbstständig, eigenverantwortlich und kollaborativ in den unterschiedlichsten Formaten: Filmanalyse, Pitch-Präsentation, Spontan-Interview, Fallstudie, Challenge, Podiumsdiskussion, Online-Abstimmung und offene Fragen-Antwort-Runde.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Bank-Azubis machen digitale Bildung

Blog

In diesem Blog-Beitrag hält unser Autor Dr. Peter Kührt ein Plädoyer für mehr Finanzbildung in den Schulen und stellt einige innovative Bildungsangebote vor, die von Auszubildenden selbst gestaltet wurden. Alle wissenschaftlichen Befragungen zur Finanzbildung kommen seit Jahren zu dem Ergebnis, dass die Kenntnisse der meisten Jugendlichen – aber auch vieler Erwachsenen – in Deutschland nur sehr gering sind. Das wird von den Befragten auch so empfunden. Dass 70 % der Schülerinnen und Schüler sich inzwischen sogar ein Schulfach Finanzbildun g wünschen, mag ein vorschnelles Statement sein, kennzeichnet aber das Empfinden vieler junger Menschen, für die wirklichen Probleme des Lebens nur unzureichend gerüstet zu sein. Typisch ist die oft zitierte Aussage einer Abiturientin, dass sie zwar Gedichtinterpretationen beherrschen würde, aber nicht in der Lage wäre, einen Kredit aufzunehmen oder ihr Geld vernünftig anzulegen. Finanzielle Bildung geht nur noch digital Wie aber bringt man Jugendlichen das sperrige Thema "Wirtschaft und Finanzen" nahe? Alles spricht dafür, dass das nur in digitaler Form erfolgversprechend sein wird – zumal bei einer Generation Z, die sich ohnehin viel im Netz aufhält. Da viele der Lernprozesse außerhalb der Schule stattfinden, muss der Wissenserwerb individualisiert und modular sein. Entscheidend für die Akzeptanz ist zudem, dass das Lernangebot unmittelbar praxisbezogen ist. Befragungen unter Lernenden kommen außerdem zu dem Ergebnis, dass Informationsangebote zu Wirtschaft und Finanzen nicht spezifisch jugendadäquat und "influencermäßig" sein sollen, sondern kurz, sachlich und genauso wie für Erwachsene. Jugendliche wollen erst genommen werden! Nürnberger Bank- und Versicherungs-Azubis haben in den letzten Jahren in zahlreichen Projekten mit erfolgversprechenden Formaten experimentiert und stellen den Jugendlichen in Deutschland inzwischen eine ganze Reihe von erprobten Erklärvideos und digitalen Selbstlernmodulen zur Verfügung. Diese Online-Module können auch im schulischen Unterricht, der betrieblichen Ausbildung, aber auch in einer späteren individuellen Bedarfssituation verwendet werden. Flankierend zum Online-Angebot der Lernenden wurden von den Lehrkräften der Schule komplette Unterrichtseinheiten für Lehrkräfte entwickelt, die ebenfalls kostenlos zum Download zur Verfügung stehen und den gesamten Bereich Geldanlage abdecken. Kostenloses "Online-Rund-um-Paket" zur Finanzbildung Das kostenlose und werbefreie "Komplettpaket zur Finanzbildung" der Nürnberger Bank-Azubis umfasst inzwischen folgende Angebote: Website " Anlage-Coach ": Verständliche Online-Informationen zu allen relevanten Geldanlagen in Textform und als Video sowie ein Selbsttest für Anlegerinnen und Anleger zur Einschätzung der individuellen Risikobereitschaft und Empfehlungen zur risikoadäquaten Geldanlage. Website " Finanzchecker ": Erklärfilme für zahlreiche jugendspezifische Geldanlagen und Kredite mit Online-Test zum Finanzführerschein mit Befragungen von Schülerinnen und Schülern zum vorhandenen und erforderlichen Finanzwissen von Jugendlichen. Videoplattform " Finanzschecker ": Mehr als 80 Erklärvideos zu allen wichtigen Geldanlagen und Versicherungen sowie zu Krediten und zur Kontoführung. Lernplattform " Finanzchecker Pur ": Website mit Erklärvideos zu zahlreichen Geldanlagen, Krediten und Versicherungen sowie zur Konto- und Depotführung mit dazu gehörigen Onlinetests zur individuellen Wissensüberprüfung. Website " Nachhaltigkeit von Geldanlagen ": Einführung in das Thema der ethisch verantwortlichen Geldanlage mit einem Kriterienkatalog zur Eigenbeurteilung von nachhaltigen Geldanlagen, Nachhaltigkeits-Check, Nachhaltigkeits-Steckbriefe, Anleitung und Musterformulare für eigene Nachhaltigkeitseinschätzungen, Infos und Materialen für Lehrkräfte. Beeindruckendes Google-Ranking und hohe Glaubwürdigkeit Die Nürnberger Bank-Azubis haben mit ihren innovativen Websites zur reflektierten Geldanlage inzwischen mehr Content im Netz als viele Banken und professionelle Anlageplattformen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich die Online-Initiativen der Schülerinnen und Schüler in zahlreichen Pressemeldungen, Radiobeiträgen, einem Fernsehbericht und sogar zwei Preisen niederschlugen (Innoward-Bildungspreis der deutschen Versicherungswirtschaft und TheoPrax-Preis der Fraunhofer Gesellschaften) und sogar das Kaufinteresse einer Bank weckten. Die Videos der Lernenden liegen zudem unter zahlreichen Suchbegriffen im Google- und Youtube-Ranking weit vorne ("Dispo", "Ratenkredit", "Post Ident", "KFZ-Versicherung", "Pfandbrief", "Überweisung", "Depotkonto"), vielfach vor aufwändig produzierten Filmen bekannter Banken und Finanzagenturen und ihre Webangebote werden von den Userinnen und Usern als glaubwürdig eingeschätzt, wie zahlreiche Foreneinträge und Zuschriften beweisen. Plädoyer für mehr private Bildungsangebote Wie man sieht, braucht es nicht unbedingt eine neue Bildungsplattform für viel Geld, um die digitale und finanzielle Bildung in Deutschland voranzubringen. Die oben genannten Webangebote wurden nur durch vergleichsweise geringe Sponsorengelder finanziert. Es wäre daher höchst sinnvoll, wenn die staatlichen Stellen nicht vor allem abgehobene Leuchtturmprojekte, sondern praxisnahe private und schulische Initiativen unterstützen würden. Es wäre aber auch wünschenswert, dass weit mehr Schulen, Unternehmen und private Bildungsträger als bisher ihre Projektergebnisse nicht intern verstecken, sondern allen Menschen im Netz zur Verfügung stellen würden.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft

La famille: Possessivbegleiter im Französisch-Unterricht

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

In diesem Arbeitsmaterial üben die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Arbeitsblatts und interaktiven Übungen, im Französischen Possessivbegleiter zu verwenden und Familienmitglieder zu benennen. Dabei lernen sie die Regeln kennen und wenden das Gelernte auf Arbeitsblättern und in interaktiven Übungen an. Dieses Arbeitsmaterial führt am Beispiel rund um den Wortschatz zu "La famille" in die Possessivbegleiter im Französischen ein. Es eignet sich für das erste Lernjahr im Französisch-Unterricht für alle Altersstufen. Durch das Aneignen der Possessivbegleiter gehen die Lernenden einen weiteren Schritt in Richtung selbstständigeres Anwenden der Fremdsprache und breitgefächertere Ausdrucksmöglichkeiten für eine adäquate Kommunikation in der Zielsprache und um sich in verschiedenen Lebenssituationen noch besser verständigen zu können. Die Schülerinnen und Schüler erlernen mithilfe der Arbeitsblätter die Regeln der Possessivbegleiter und üben die Anwendung der Begleiter. Weiterhin trainieren sie Vokabeln zum Thema Familienmitglieder . Zunächst werden die Regeln der Possessivbegleiter erklärt und anschließend in Einsetz-und Übersetzungsübungen trainiert. Im nächsten Abschnitt geht es um das Thema Familienmitglieder. Hier vervollständigen die Schülerinnen und Schüler Vokabeln, ordnen die passenden Artikel zu und bilden kurze Sätze mithilfe von Textbausteinen. Die Possessivbegleiter im Französisch-Unterricht Da die Possessivbegleiter im Französischen, anders als im Deutschen, nicht an die Besitzenden, sondern an das nachfolgende Nomen, den Besitz, angeglichen werden, müssen sie zu Beginn des Fremdsprachen-Unterrichts besonders gut geübt werden. Viele Übungen in verschiedenen Formaten tragen dazu bei, dass die Lernenden verinnerlichen, dass sich Numerus und Genus der Possessivbegleiter an ihrem Bezugswort orientieren. Ein inhaltliches Thema, das sich besonders gut eignet, um die Possessivbegleiter einzuüben ist "La famille". Beim Sprechen über verschiedene Familienmitglieder werden automatisch besitzanzeigende Fürwörter eingesetzt, da sie die Beziehung zu den Personen verdeutlichen. Vorkenntnisse Für dieses Arbeitsmaterial sind keine besonderen Vorkenntnisse unbedingt notwendig, es ist jedoch hilfreich, wenn die Lernenden mit relevanten Begriffen der Grammatik wie Begleiter und Possessivbegleiter vertraut sind. Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits erste einfache Sätze auf Französisch selbstständig formulieren können. Methodisch-Didaktische Analyse Um die Anwendung der Possessivbegleiter vielfältig zu trainieren, werden sie sowohl in klassischen Übungen auf den Arbeitsblättern als auch in interaktiven Übungen wiederholt. Die unterschiedlichen Übungsformate bereiten die Schülerinnen und Schüler darauf vor, die Begleiter später eigenständig im Satzzusammenhang einzusetzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Regeln zur Bildung und Anwendung der Possessivbegleiter. erweitern und trainieren ihren Wortschatz im Bereich Familienmitglieder. bilden Sätze mithilfe von Textbausteinen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im Umgang mit interaktiven Aufgaben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Selbstkompetenz durch das eigenständige Bearbeiten der Aufgaben.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung
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